er We wohl gesehen, te; gehabt hatte, ob sie gesSm itte er, nicht sehen fiiim tlich nicht zugegangen, nü )n, auf Grund dieser 6t .ch über die Erklärung b mal? verletzt haben. 3fe : einzig riitigc; sonst h- ?amm er die Fima KrV K lW boch feit baß bi: nb mtb fteinb liefern, bieft !> ben $nttrnatwnali#m& db zu verdienen. LchMvon, btt , bk M-em Htch bvc ittt bn Techm! emoM men Mger liefern IW mgen kleinen, von der Am» airani 522 M) beE die weitere Serathung ck Rechmlngsl'a-Hen mit w •x M'n }* 'bm schuldig' JLj? 1 * 3 4 5 * * *\mc,nem 2er> omu au5, «ne Ansicht zu verstehen, n £'9ys ?;n,ifitn /J“ 2udgetk°mmisnon cl 'c,nc Immunität als 8b« •m£ Rr * hä», so ,'cht Abgeordneter bin, habe >t denen ich in Verbindung io wäre das eine Feigheit, sind ballig unbegnindet, rbcr vozialdcinolratcn, dah 15 beschütze Angeboten hat. rsländlichi spricht über die tet den KricgSminister, inii Mission mit falschen Zahlee u sein. In der siommissioa 5 die Preise erst durch di> MM er. leJ« f'A an den g; ^nicn z-DK 7'ch ielbft als 0? f®liEIioncn ab^bri( 9t fonbetn ,U ' 3ten»fitamm U5btü»ii ^ring . .^heilen. ktzlZL L w't"de?'kr K. gesiegt ^nhasiialeit h» Mer ErllärÄund ver. WZD t h,.a n a 'blc drohende 1 h,ttbcn' Wfall bei de! Ser bl " ^Ä(W5 »%Ä*S ieu ö« in3[ont We 2t»1 nbeka^' yird berO int slnd. ^orgez^ en Trümmern 9 •** vrV'' S tS -- .et>< »etl e 61 L 6("“ Erstes Blatt Donnerstag 1Ä. März 1903 153. Jahrgang Nr. 60 • ’lftrtat tififte ouBei Sonntag* tXm tßieBnm «mteiget »erben im fiierMel mit b"" ffesßscheo tondwltt die 6ie(|tner Jamillen. Hatter otennal m bet Woch, beigetegL Roiutionsbrud u. Der» lo« brt B t ü blichen Unioerl.'töucb- u. Stein* brude reit tlietld) ttr ben) fUbaftion. Ifcipebitioe uitb Trudeiei erbnlflrafce r. tlbiell» tüt Tepelctien Aazetge» «leben. Jfrniptfd>anid)lii6^t 61. füt ben pol11 a. aQgen* Teil 11 -ültitfo tüi ,etabl und Land' uni ®fnd)te|aaJe Lori Plato, lüi ben An- leiaenteil t>a n • fU otert* läbrhd) *DIL 8.20. t>urc$ Vlbbole- u. ^roeigflelleM monatlich 6o PI., durch die Pott 'Uli L— oieriel» läbrl auelcbl vetteUg, annat?mt von Anzeige» lüi bi« iagetnummet bll vormittag« 10 Uh*, ßetlenprei* lokal ttt PZ, aulioärtl 80 thg. Aus und Land. Gießen, 12. März 1903. " Auszeichnung. Dem Vorstandsmitglied des Ober- hessi'chen GeschichtSoercins und Konservator des Museums, Herrn Hauptmann a. T. Kramer, ist das Ritterkreuz I Kl. des PlstlippsordenS verliehen worden. Seine unermüdliche, elbstlose Tätigkeit tm Interesse des Museums und seine hervorragenden Verdienste um dasselbe haben damit auch an Allerhöchster Stelle die verdiente Anerkennung gefunden. — Jubiläum. Ter 1. Buchhalter der hiesigen Sparund Leihkaffe, Herr Wilhelm Eisenhauer, kann heute den Tag feiern, an dem er vor 2o Jahren m den Dienst dec Sparkaffe trat. Wir sind überzeugt, daß mit unserem Glückwünsche alle einverstanden sind, die in dem langen Wahlbcwegung. Tilsit, 7. März. Der litauische Kandidat für Rag- nit-Vilkallen, Meßkat, hat sein politisches Glaubensbekenntnis veröffentlicht. Er nennt die Grasen undBarone, welche von den Litauern bisher mitgewählt wurden, die »Nachkommen derer, die unsere Großväter durch Scharwerks- diensle und nicht zu beschreibende Gräuel drückten und quälten*, erinnert daran, daß für unberechtigte Ausübung der Jagd die Augen ausgestochen wurden, und betont, daß es auch heute den Junkern darauf ankomme, ihre Macht zu heben und das Volk zu bedrücken. Er werde nur ür die Interessen des kleinen Mannes stimmen, und nicht für die Grafen und Barone, die vierspännig fahren und keine Ursache haben, über eine Not dec Landwirtschaft zu klagen. Der kleine Landwirt verlange nicht nach Liebesgaben, wie die Spiritusbarone. Meßkat tritt dann u. a. ein für Getverbefreihcit und Freizügigkeit im Interesse der Handwerker und Arbeiter, für zollfreie Einfuhr des Bauholzes, das die kleinen Leute nötig brauchen, für Erhaltung und Erneuerung der Handelsverträge, ferner für Erhaltung des geheimen direkten Wahlrechts, das di- Konservativen so gern chmälern möchten. Volilische Tagesschau. Agitation gegen de» Trafen Bulow. Von einer in Hofkreisen sich bemerkbar machenden Agi- tation gegen den Reichskanzler Grafen Bülow weiß eine Berliner Korrespondenz zu berichten. Die angebliche .Nach- giebigkeit des Reichskanzlers gegen die ultra- montanen Bestrebungen* soll in den slreng-protestan- tiichen Kreisen derHofgesellschast die Abneigung gegen den Grafen Bülow begründet haben. Als die einfluß- reichsten Gegner des Grafen Bülow nennt die Korrespondenz eine sehr hochgestellte Dame und eine fürst- liche Persönlichkeit an8 dem Gefolge deSKaiserS, die großen Einfluß auf denselben besitzen sollen. Tie beschuldigen ben Grasen Bülow nicht genügender Berück* ^chtigung der preußischen Irabition und deS pandelus über die Kopie der Ressort- huuoeg. Angriffe dieser Art dünken ihnen nicht au-sichtstoS, sie basieren aus genauester Kenntnis des Charakters des Kaisers. Hal doch Kaiser Wilhelm I. seinem Enkel zweierlei immer und immer wieder angeraten: einmal, er möge nie unberücksichtigt lassen, maS Herkommen und Staatsidee lür Preußen zur Vorschrist machten, ferner, er möge den Ressorts der Staats- Der verborgene Burevschah. Zu den Gerüchten über den auaeblich in Transvaal vergrabenen Burenschatz, dessen Aussindung einem Ham* burger Detektiv anvertraut worden sein soll, schreibt die „Daily Mail": Nachfragen in London ergeben, daß die englische Regierung immer noch bemüht ist, festzustcllen, wo der Burenschatz, der aus dem Schatzamt von Transvaal in der ersten Kciegszeit entnommen wurde, verborgen liegt. Man bezweifelt aber in Regierungskreisen, daß die Summe so groß ist, wie man in Deutschland annimmt. Es ist nur bekannt, daß Herr Chamberlain gehofft hatte, vor seiner Abreise aus Südafrika über den Verbleib folgender Beträge Mitteilungen zu erhalten: etwa 250000 Pfd., die am Tage vor der Flucht Krügers requiriert wurden,'und 750000 Pfd., die im Juli 1900 Jonkheer Sandbergh, der Privatsekretär Dr. Leyds, nach Europa brachte. Prinzessin noch andere Motive für die Flucht mitgewirkt haben, und insbesondere, ob sie konfessioneller Natur waren. In letzterer Beziehung sind früher aufgetauchte Ver- mutungen durch die bekannte offiziöse Erklärung im „Dresdener Journal" noch durchaus nicht als abgetan an* zusehen, und man ist sich überall einigt darüber, daß die Regierung gut baarn» tun würde, wenn sie, einer Anregung des Dresdener Zweigvereins des Evangelischen Bundes folgend, im Landtage die nötigen erschöpsenoen Aufr.'ärungen geben wollte, zumal es auch von der Derösfentlichung einer gemeinsamen Broschüre der beiderseitigen Rechtsbetstände wieder auffallend still geworden und auf eine solche schwerlich noch zu rechnen ist. Man geht wohl nicht fehl mit der Annahme, daß der Beschluß des Gesamtministeriums und der Besuch eines königlichen Spezialgesandten in Lindau im Zusammenhang mit einander stehen. ausgenommen wird, eine weitergehende Unterstützung nicht beansprucht werden kann. In einer nochmaligen Erörterung deS Gesetzentwurfs betr. Kaufmannsgerichte sprach sich die Kammer sirr den Anschluß dieser Gerichte an die Amtsgerichte und für Wahl der Beisitzer nach Art der Schöffen aus. Mit der Vertretung der Handelskammer in der Voll* Versammlung des deutschen Handelstages wird der Vorsitzende beauftragt. 3. In den Ausschuß für eilige Sachen wurden wiederum die beiden Vorsitzenden gewählt, die je nach der Art des zu behandelnden Gegenstandes andere Mitglieder der Kammer kooptieren können. 4. Hagelversickerung im Gr o ß he r z o g t u m Hessen. Die deutschen HagelversicherunaS-Aktiengesell* schäften hatten die Handelskammer ersucht, bei der Großh. Regierung auf die wirtschaftlichen Schädigungen hinzuweisen, die aus einem event. Vertrage mit der Norddeutschen Hagelversicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit zu befürchten sind. Die Kammer beschloß, diesem Wunsche zu entsprechen, und wird bei der Großh. Regierung gegen den Absastuß eines solchen Vertrages eintreten. 5. Verfahren im Wechselstem pelsteuer- Prozeß. Das Verfahren in Wechselstempelprozessen enthält unnötige Härten, da das Vergeh.m tn der Regel auf einem Versehen, Unkenntnis der einichiägigen Bestimmungen auf feiten kleinerer Gewerbetreibend.r, leichtes Ablösen der schlecht gummierten Marken auf glatten Wechsclformularen usw. beruht. Die Kammer beschloß, entsprechend einem Anträge der Handelskammer zu Mühlhausen 1 Th. die Vereinfachung des Verfahrens im Wechselstempelsteuerprozeß zu befürworten. Sachsen und die Jesuiten. Die ministerielle „Leipz. Ztg." schreibt: Jene aus Deutschland aus^ewiesenen Mitglieder des Drdens Jesu haben satzungsgemäß die Bekehrung der sogen. Ketzer zur Aufgabe. Sie hätten unter den 35 Millionen Deutschen em recht großes Wirkungsfeld. Auch ihre Lebens- grundsätze sind zu einem berüchtigten System ausgebildet worden: jene Grundsätze der Prvbabitität, der Willens- bknkung, der Mentalreservation sind verpönte Lehrsätze. Dazu enthält die Geschichte so matnhes belastende Urteil über ihr Tun. Nicht ohne Grund wurden sie aus vielen katholischen Staaten (24mal) vertrieben. Nicht ohne Grund sich sich ein Papst veranlaßt, diesen Orden „auszulöschen". So können wir hier nicht ohne Besorgnis und Unruhe fein. Der Puls der Gegenwart geht mit fieberhaftem Schlage, und wir wissen, daß dies nicht Gesundheit, sondern schwäche und Krankheit anzeigt." Auch in den greifen d-rs Volkes dauert die Beunruhigung fort: die Gerüchte Hn jesu'tischen Einflüssen in der Affäre der Prinzessin Luise wollen nicht verstummen; neuerdings gießt d'ie unterbliebene Veröffentlichung über den Eh.scheiüungs^ p'wzeß, der nicht nur aus der begreiflichen Scheu der Prm- zsessm, die Details deZ Urteils preiSgcaeben zu sehen, zu mklären fein soll, Anlaß zu weiteren Befürchtungen. Tie LSeoölkerung fordert nach wie vor kategorisch wenigstens boarilfier volle Aufklärung, ob außer dem Ehebruch der Koon- 2. Sitzung Großh. Handelskammer Gießen, für die kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, 10. März. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Dürbeck, Jyring, Katz, Moll, Röhr, Wallack, Zurbuch, sowie der Syndikus Dr. Knipper und Assessor Willenbücher. 1. Aus dem Geschäftsbericyt ist folgendes mitzuteilen : a) Im Interesse der geschäftlichen Beziehungen zwischen Gießen und den Anwohnern der Bahnstrecke A b e n d st e r n- Wetzlar hat die Handelskammer für den Sommersahrplan 1903 der Biebertatbahn befürwortet, daß sowohl vor- als nachmittags in beiden Richtungen direkte Anschlüsse auf der Station Abend st ern hergestellt werden. — Ferner hat die Kammer die Einlegung eines späten Abendzuges in der Richtung Gießen-Lich- Hungen beantragt. b) Vom Dere.n deutscher Verblendstein- und Terra- ottenfabrikanten in Berlin sind Ortsgebräuche für den Verblendsteinhandel und Bedingungen aufgestellt worden, nter denen seine Mitglieder Ve..btcndstcine verkaufen. Tie ammer hat von diesen Festsetzungen den Interessenten ibres Bezirks Kenntnis gegeben und wird, falls hierfür ein Bedürfnis besteht, den interessierten Firmen deren An- nabme empfehlen, damit sich auf Grund biejer Ortsgebräuchc uno Bedingungen im hiesigen Bez irr em Handelsgebrauch im Sinne des § 346 des Handelsgesetzbuchs herausbildet. 2. Voröeramng dec Tagesordnung ter V.lw^r.ammlui.g >eS deutschen Lanoelstages am 18./19. März: Im Anschluß an die Verhandlungen des Hessischen Han- delskammerrages vom 8. März erhärt sich die Handelskammer für den Abschluß langfristiger Handelsverträge, Wiedereinführung der MeistoegünstigungSklausel, Beseitigung der Durchfuhr- und Unterfa)eidungszolle, Ermäßigung Der Gebühren für Ursprungszeugnis,e, Herstellung direkter Tarife, Schutz des gewerblicyen Eigentums der Literatur und Kunst und Zuziehung von Interessenten zu iien Veriragöverhanülungen. Ter Novelle zum Kran- kenversicyerungsgesetz stimmte dis Kammer zu. Zu der barm u. a. beantragten Verlängerung ber Unter- sttttzungssauer für Wöchnerinnen von vier auf sechs Wo^en befürwortete bie Kammer bie einschränkende Br- jiimmung, daß, sofern nach vier Wochen bie "rbeit wieder Verwaltung ihren legitimen Einfluß wahren. Nun ist das Verhältnis »wischen den Ressorts und dem Kanzler bezw. Minlslerpraiibenlen augenblicklich keineswegs das beste. Ter Diinisterpräsident gilt angeblich für allzu sou* veran in seinem persönlichen Auslreteu, auch habe er allerlei E in p f i n d l i ch t e l t e n bei Gelegenheit der jüngsten Personal- veräilderungeu gegen sich wachgerufen. Anbererjeils soll er fett'l von deni fchlkeßlichen Ergebnis gewisfer von ihm veranlaßter Absag ungen keineswegs erbaut fein. Dazu Ist, rote aus gewissen ofnzwseu Verlautbarungen hcrvorgebt, Gras Bülow unangeneyn, überrascht von dem augenschemlich etwaS demonstrativen Beigeschmack der dem scheidenden Lberpräsideuten v. Bitter tn Posen veranstalteten amtlichen AdschtedSkiindgebungen. Wie >vir hören, ist man an den entscheidenden amtlichen Berliner Stellen mehr noch als früher der Ansicht, daß ohne weitere Personaloeränderungen ein glattes Funktionieren ber Staatsmaschine im Osten nicht zu erreichen sein werde. Es läßt sich ohne weiteres annehmen, baß Graf Bülow Feinbe in stattlicher Zahl auch bei Hofe hat. Möglicherweise zählen eine Dame unb ein Fürst zu ben Gegnern. Aber jeher weiß, baß ber Kaiser täglich mit dem Grasen Bülow konferiert, unb daraus schon darf man wohl auf ein unverändertes Vertrauen schließen. Daß das Verhältnis zivischen ben Ressorts ber preußischen Staatsverwaltung und dem Ministerpräsidenten keineswegs das beste sei, angeblich, weil Graf Bülow ^allzu souverän auftritt*, giebt erst rcchl zu Zweifeln Anlaß. Die persönliche Liebenswürdigkeit und Verbindlichkeit des Grafen Bülow wird gerade im amtlichen Vorkehr geschätzt. Wem aber die Charaktereigenschaften des Kaisers, der sogar in einem BiSmarck nichts weiter als einen Handlanger ber Krone sah, bekannt sinb, ber wirb boch zugeben müssen, baß hier bie Stelle ist, die bem Grafen Büloiv über kurz ober lang vielleicht boch gefährlich werben kann. Sind wir auch ber Meinung, baß ber Kanzler unb erste Berater beS Monarchen noch nicht fonoerän genug ist, so benft man bei Hofe boch vielleicht anher«. Ter Freimut, mit bem er auf bie jüngste gegen ben Kaiser gerichtete Kritik Bebels erroiberte, ist ihm wohl unvergessen geblieben, unb wenn auch feststeht, baß ihm vor ben Wahlen ganz gewiß keine Gefahr broht, so wirb eS boch vielleicht auf ben Ausfall ber Wahlen selbst ankommen, ob nicht in absehbarer Zeit bas Reich seinen fünften Kanzler sehen wirb. WaS bie angebliche Nachgiebigkeit be§ Grafen Bülow gegen das Zentrum betrifft, fo ist folgenbe Melbung bemerkenswert. Der „Volkszig.^ wirb auS Rom telegraphiert: Die Verhandlungen Preußens mit her Kurie begannen mit der Zusicherung beS preußischen Gesanbten, bie Beschwerden KorumS würben berücksichtigt werben. Die Punkiation vom 27. Februar besage: bie von bem Bischof dean st anbeten Lehrbücher werben abgeschafft. Der Unterricht in ben Hauptfächern im Lehrerinnen-Serninar und der Töchterschule wirb von Katholiken erteilt. Die Religionslehrer werben burch ben Bischof nach persönlicher Auswahl ernannt. 6. Besteuerung jüdischer Handlungs» reisender in Rußland. In Rußland müssen ausländische Handlungsrersende solcher Firmen, die dort keine ^Niederlassung besitzen, auf den Warnen der von ihnen Vertretenen Firmen Gewerbescheine zum Preise von 130 Rubel lösen. Jüdische Handlungsreiscnde haben dagegen — abgesehen von sonstigen Beschränkungen — auf den Namen ihrer Firmen einen Gewerb. schein in Höbe von 500 Rubel und auf ihren eigenen Namen einen solchen von 50 Rubel ZU lösen. Der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdi- |chen Glaubens hatte die Handelskammer ersucht, durch Vermittelung der Reichsregierung daraus hinzuwnken, daß in den neuen Handelsverträgen die gleichmäßige B. Handlung aller deutschen Kaufleute in Rußlaick gewährleistet wird. Die Kammer wird diesem Ersuchen entsprechen. 7. Durch die beschlossene Umwandlung der D.- Zuge 75 (Gießen ab 9.56 abends, 10.23 Marburg, 12.6 mitternachts in Kassel, 3.17 nachts Hannover) und 76 (G i e ß e n an 7.87 früh, an Fr a n k f u r t 9.15) i n S ch n e l l- 3 ü g c m i t 1. bis 3. Klasse wird einem dringenden Ver- lehröbedürfnis des Kammerbezirkes endlich Rechnung getragen, nachdem die Kammer wiederholt dessen Erfüllung beantragt hatte. Tie Handelskammer beschlclß daher, dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten für diese Ber- tehrsverbefserung ihren Dank auszusprechen. 8. Eingänge: a) von bem Kaiserl. Patentamt in Berlin ist mitgeteilt worben, baß bei ber geringen Benutzung der in Großh. Universitätsbibliothek ausgelegten Patentschriften ein Bedürfnis für die weitere Ueberweisung der Patentschriften an die Großh. Bibliothek nicht mehr anerkannt werden könne. b) Königl. Eisenbahndirrktion Frankfurt cl W.., Entwurf des Sommerfahrplans 1903. c) Kartellrundschau, Heft 3, Jahrgang L d) Eingabe des Bundes deutscher NahrungSmittelfabri- 'dnten unb -Hänbler an ben Reichskanzler, betr. Beseitigung bes sogen, fliegenben Gerichtsstandes für Industrie und Handel im Zusammenhang mit § 10 des Nahrungsmittel- gefetzeö. e) Denkschrift der Großh. Handelskammer Darmstadt, betr. Errichtung einer Reichsbankhauptstelle in Darm- tobt f) Eingabe ber Hanbelskammer zu Potsdam an ben ireußischen Minister für Hanbel unb Gewerbe, betr. Für- ocge für bie Reinhaltung der Gewässer in Preußen, unb Schaffung eines WasserbucheS. fl) Leipziger Meß-Abre^buch für die Ostecmesse 1903. h) Vertrauliche Nachrichten über zweif.lh^fte Firmen in Großbritannien, Rumänien, Egypten, Vereinigte Staaten von Amerika; Amerikanischer Taoakcrust, Bau einer Eisenbahn durch Australien, Vergebung von WasserleitungS-, Be- leuchtungs- und Straßenbahnanlagen in Constantze (Rumänien-, die deutschen Handelsbeziehungen zu Neu-Süd- Wales. Die Eingänge können im Sekretariat derHandelskammer eingesehen werden. - s Buchbinder in bnfiianc Zitara SZanb W. 1902,1X3 W. 1887/88 ] Br. W. Knedifs Magenbitter 1 die Zahl D. nn in Bonn in Giesen in Straßburg in Tübingen m Hatte in Rostock e o L c Vergleich mit 1887,88: 78,9 Pr-z. 69,6 „ 62,5 63,3 57,6 bi),4 , 366 260 387 960 103 146 91 86 96 66 4-5 70 82 62 40 33 36 sz. <8 §' ** - L 0 Madrid, 1L Atärz. Ern Generalstreik d e r M e d i- <; i n e r alter fpamichen UniDerfuitcii, bie emc tfiulafhmg bc6 HrubxnrptaneS verlangen, dauert an und sS fsltcn sogar b4e fessc> ren desds»cht»gsu, sich ihm anzufchließen. Red Star Linie. Ter Postdarnpfer „Finland" der Red Star Linie in Antwerpen tft laut Telegramm am 10. März wohlbehalten in New- Hork angekommen. s 5 Hl «=? ?? |z $5 entlud sich die Waffe und die Kugel drang der Großmutter der beiden Knaben m die rechte Brust. An dem Aufkommen der Frau wird gezweifelt. — In den Tonwerken von Großalmerode siel, wie uns aus Kassel gemeldet wird, der 19jährige Julius Töpfer in einen 20 Meter tiefen Schacht und bltcb sofort tot. — Der Neubau eines königlichen Hoftheaters in Kassel scheint greifbare Gestalt zu gewinnen, da dem Vernehmen nach in nächller Zeit eine Kon- erenz von Vertretern der betciügten Ministerien über die : cheaterneubaufrage stattsindel. — In Ossenheim hat Oekonom Heinrich Keller sein etwa 155 Normalmorgen großes Gut nebst Inventar und zwei großen Hofraiten an Landwirt Karl Walter daselbst zum Preise von 170 000 Mark verkauft. 216 312 161 186 112 Ul 89 88 83 65 u i.-äo. 1902 03 tft also „sAntis“ erstklassiges Hilfsmittel bei mangelhaftem Stoffwechsel, ärztlich anerkannt und empfohlen. Grosse Flasche Mk. 2.50. Probeflasche Mk. 1.—. Ueberall erhältlich. Vermischtes. • München, 4. März. Der Prozeß gegen die Stists- vorsieherin Elise v. Heusler wird in der ganzen bayrischen Preffc eingehender erörtert, als es sonst bei sensationellen Gerichtsverhandlungen ähnlicher Art üblich ist. Die Ursache iegt darin, daß man sich fragt, wie cs denn möglich war, daß eine Xanthippe schlimmster Art zehn Jahre lang den Inwohnerinnen eines dem Ministerium des Innern unter- stehenden Damenstifts das Leben zur Hölle machen konnte. Während fast alle, Zeugen die außerordentliche Bosheit der jetzt Vertirteilten betonten, wußte ihr Verteidiger nichts Günstigeres für sie ins Feld zu führen, als ihre außergewöhnliche Dummheit. Der Arzt des Stiftes, ein in München hochangesehener Mann, hat schon vor längerer Zeit ivegen der Mißwirtschaft im Stift Anzeige beim Ministerium erstattet, ohne aber etwas anderes damit zu erreichen, als für sich selbst einen gelinden Rüffel. Durch welche Mittel, darf man demgegenüber wohl fragen, hat sich Elise v. Heusler in ihrer Stellung zu behaupten gewußt? Der Verlauf der Gerichtsverhandlung ergibt darauf folgende Antwort: Erstens durch eine ostentativ zur Schau getragene Kirchlichkeit, durch häufige Wallfahrten und ähnliches, zweitens durch die an- scheinend dieser Kirchlichkeit entspringende Protektion hoher Gönnerinnen und drittens durch ein fabelhaftes Talent zum Ehrabschneiden, welches die Heusler in einigen Frauenkreisen ebenso beliebt, wie in allen gefürchtet machte. Nichts ist bezeichnender für den bösen Eharakter der jetzt Verurteilten, als daß sie jene selbe Prinzessin de la Paz, eine Tante des jetzigen Königs von Spanien, die ihr sogar noch ins Ge- ängnis einen freundlichen Brief schrieb und Geschenke schickte, wegen eines angeblichen Liebesverhältnisses mit ihrem Hofarzt verleumdete. .* Der Duelllehrer. Die Duelle scheinen in Frankreich seit einiger Zeit sehr in Mode zu sein. Das hat eine merkwürdige Folge gehabt: während es bisher Fechtlehrer gab, gibt es jetzt speziell Duelllehrer. Daß dieser neue Beruf wirklich existiert, zeigt folgende Annonce, die in verschiedenen Pariser Blättern erscheint: „M..., Fechtlehrer. — Spczial- tudium des Duells. Schnelle Vorbereitung. Zahlreiche Er- olge." • Ein Stimmungsbild aus dem Reichstag gibt der „Kladderadatsch": Dumpf und schwer, Menschenleer Gähm die Oede rings umher. In der langen Seßelreche Sitzen zivete oder dreie, Schläfrig schleppt sich eine Rede Durch die uferlose Oede. Und der Redner fetzt sich nieder, Und ein and'rer hebt sich wieder, Unb so geht es dumpf und bang Stundenlang, In des deutschen Reichstags Räumen Wohnt das Träumen. — Loltesrecht und Bollesmacht, Gute Nacht! 801 693 585 369 367 3o6 244 1887/88 bis zum , ganzen von 46o7 auf 2145, also uin Zeiträume mit dem anerkannt tüchtigen Beamten zu tun hatten. •* Credner-Stiftung. Wie bekannt, hat Hoftat Hermann Credner in Leipzig s. Zt. zum Andenken an 1 seinen Vater Dr. Karl August Credner, weiland Professor der i Theologie in Gießen, der Universität eine Stiftung dergestalt i gemacht, daß ein von ihm zu kostenloser Benutzung durch ■ Witwen und Waisen von Profefforen errichtetes HauS der Universität zur Verfüglmg gestellt und das Eigentum daran auf sie übertragen werde. Der Ausführung dieses Planes stellten sich Schwierigkeiten entgegen, und so wurde auf : Wunsch des Stifters von der Universität eine Abänderung der Zuwendung in eine Geldstiftung gutgeheißen, indem das i Haus dem Stifter wieder überlassen und der beim Verkauf zu erzielende Erlös der Universität zur Unterstützung oben- ' gedachter Witwen und Waisen überwiesen werden soll. — Töchterschulen in Hessen. Der Schlußbestand der höheren Töchterschulen und Lehrerinnenseminare des Großherzogtums im Schuljahre 1901 02 weist folgende Ziffern auf: Gießen 330, Darmstadt 766, Offenbach 313, Mainz 576, Worms 320, insgesamt 2305 Schülerinnen. Die Gesamtzahl aller höheren Schülerinnen nach Konfessionen getrennt, ergießt folgende Ziffern: Evangelische 1806, Israelitinnen 325, Katholikinnen 284, Altkatholikinnen 3, Deutschkatholikinnen 10 und Schülerinnen anderer Konfession 7. *• Geld verkehr beimRechtSanwalte. Nach einer Kammergerichtsentscheidung ist der Rechtsanwalt nicht für Gelder haftbar, die in seinem Amtszimmer an den Vorsteher gezahlt und von diesem bescheinigt werden. Man prüfe daher stets, ob letzterer zur Zahlungsannahme und Empfangsbescheinigung von dem betreffenden Anwälte ausdrücklich beauftragt ist und leiste sonst nur an den Anwalt selbst Zahlung. *• Die „Mitteilungen der Großh. Hess.Zentralstelle für Landesstatistik" geben über den Weinbau und die Weinernte im Großherzogtum Hesien im verstossenen Jahr einen interessanten Aufschluß. Darnach hatte die Weinernte in Hessen bei 13 209,1 Hektar in Ertrag und 1534,3 Hektar nicht in Ertrag stehenden Weinbergen und Weingärten einen Gesamtwert von 8 532 044 Mk. Hierin teilen sich Starkenburg mit 284 284 Mk., Oberheffen mit 300 Mk. und Rheinhessen mit 8 247 460 Mk. Auf Mainz kommen 555056, auf Alzey 1358826, Bingen 1586 368, Oppenheim 3 620720 und Worms 1126 490 Mk. Von den übrigen Kreisen sind noch Bensheim mit 197 306 Mk. und Heppenheim mit 71120 Mk. bemerkenswert. Darmstadt ist mit 37 Mk. angegeben. •* Aus einem Entschuldigungsschreiben. ,,Wollen Sie meinen Jungen Franzsepp für entschtlldigt halten wegen den Vormittägigen Schulbesuch, da derselbe mit einem fetten Schwein nach dem Schlachthause fahren mußte, da die andern in der Schule waren." *• Eine heitere Episode aus dem Lehrerleben ereignete sich kürzlich in einem der lieblichsten Gebirgsstädtchen des Odenwaldes. Gelegentlich einer gemeinschaftlichen Sitzung des Schul- und des Gemeindevorstandes drehte es sich u. A. auch um die Lehrerwohnungen. Der lehrerfreundliche Ortsmonarch leistete sich dabei ungefähr folgenden Herzenserguß: „Uns're Lehrer heiern in die erschte Bergersfamilie? h'nei un wer'n dick, fett un reich. Arier Hot soga' in seiner ferschtliche Wohnung ein’ Korintherbeschluß!" Das gute Ortsoberhaupt fegte einige nur ihm zukommende Attribute den Lehrern bei und verdeutschte obendrein in der Hitze des Gefechts das Wort .Corridor" überraschend gründlich in den anheimelnden Ausdruck „Korintherbeschluß— Die miserablen Fremdwörter! W. Mainz, 10. März. Hier findet am 14., 15. und 16. April der vierte Verbandstag der Hilfsschulen Deutschlands statt. Der Hilfsschuloerband, im Jahre 1898 gegründet, hat sich die Aufgabe gestellt, die vielfach so stiefmütterlich behandelten schwachbegabten und schwachsinnigen Kinder in eigenen Schulen, sogenannten Hilfsschulen, zu erziehen und zu unterrichten. Während den körperlich Gebrech- . lichen schon seit alter Zeit sich menschliche Barmherzigkeit und Liebe zuwendet, ist für die geistig Minderwertigen bis vor Kurzem soviel wie nichts geschehen. Darum ist die Sache der Hilfsschulen in erster Linie eine hochwichtige Angelegenheit des Staates und der Kommunen. Aber auch Aerzte, Geistliche und Juristen schenkten ihnen neben den Schulmännern stets wachsende Beachtung. Auf dem Mainzer 23er» bandStage wird Oberamtsrichter Nolte auS Braunschweig die Berücksichtigung der Schwachsinnigen im bürgerlichen und öffentlichen Recht des Deutschen Reiches besprechen. Den Ghrenvorsitz des Ortsausschußes haben Provinzialdirektor Geheimrat Freiherr von Gagern und Oberbürgermeister Dr. Gaßner übernommen. Der Schriftführer des Ortsausschusses zur Vorbereitung für den vierten HilsSschuloerbands- tag, Hilfsschulleiter I. Wettig, ist zu Auskünften bereit und -nnunt Anmeldungen entgegen. Frankfurt a. M., 11. März. Oberst v. Wrochem, seit drei Jahren Kommandeur deS 1. kurh. Infanterie-Regiments, nimmt seinen Abschied. Er hat daS Kommando bereits abgegeben. — Die hiesigen WohnungSverhält- nisse haben sich in der letzten Zeit etwas gebessert, doch ist immer noch ein großer Mangel an kleinen Wohnungen. Die Wohnungsgesellschaft, die sich mit bet kostenlosen Ermittelung kleiner Wohnungen beschäftigt, konstatiert für die ersten beiden Monate dieses IahreS eine Nachfrage von 1258, denen ein Angebot von 421 Wohnungen gegenüberfteht. Diese Ziffern charakterisieren die Lage des WohnungSmarktes recht deutlich. rf. Frankfurt a. M., 11. März. Der 6. Bericht des Frauenbundes zum Wohle alleinstehender Mädchen Gerichtssaal. ke. Frankfurt a. M., 11. März. D e r M i l ch pa ns ch c r. „Weun's nicht langt, dann machen ivir sie länger", war ein Lieb- lingsivort des Spezerei- und MllchhäudlerS Georg Bögler in der Robrbachftraße dahier. Und er panschte außerordentlich. So pumpte er einmal 9 Liter Wasser zu, nm das vorhandene Quan tiini von 3 Liter Milch auf 12 Liter zu »strecken", die em Bäcker bestellt halte. Sonst mar Herr Bögler äußerlt peinlich. Er band einen Burschen auf der Seele, niemals Wasser aus der Wasch- ivafscrleilima, sondern stets nur aus der Lrinkwasserleuung zu nehmen. Eis, das die Burschen nach ihrer Aussage pfundweise in die Kannen taten, mußten sie vorher erst abwaschen. Tiefe zarte Rücksichtnahme auf die Gesundheit und das Wohleroehen feiner Mitmenschen mag denn auch wohl die Richter zur Müde gestimmt haben, also daß sie md)t, rote beantragt, auf 1 Monat, sondern nur auf 14 Tage Gefängnis und 100 M k. Geldstrafe erkannten. Littcratur. — Im Märzheft von „Nord und Süd" läßt u. a. Run Holm in feinem Aufsatz .Grabbe in seiner eigenen Beleuchtung" das Charakterbild des' unglücklichen Dichters aus seinen Briefen vor uns herailswachsen; Cla Haussen liefert in feinem Aufsatz „Das Tagebuch einer schwedischen Königin" ein an pikanten Zügen reiches Bild der Zustände in der Familie und am Hofe Gustavs 11.; Kurt von Strantz unterzieht die „Vorbereitung für den Richter- und höheren Verwaltungsdienst" einer kritischen Erörterung, und 9(. Rogalla von Bieberstein betont in dem Aussatz „Tie Heeresreforrn und Bedeutung der Wehrmacht Oesterreich-Ungarns'' die Notwendigkeit einer Verstärkung der militärischen Rüstung unseres Verbündeten. An belletristischen Beiträgen enthält das Märzbeft von „Nord und Süd" u. a. den Schluß von Felir Philippis bühnenwirksamen Schau- spiel „Das dunk le Tor". Berlin . . Leipzig . . Halle. . . Tübingen . Greifswald. Erlangen . Göttingen . Äbiugeberg Marburg . Breslau. . ^euä. . . vrraßvnrg. Bonn . . Gießen . Heidelberg. Kiel . . . Rostock . . Vom W SoSmislions-Kakendkr 14 März. Darmstadt, GendarmeriekorpS-Verwaltung. Lieferung von Schreibmaterialien für 1903—04. Bedingungen daselbst — 14. März. Lungen, Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts, Lieferung der erforderlichen Bureaubedürfnisie für das Etalsjahr 1903—04. Bedingungen daselbst. — 14. März. Mainz, Gcrichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts, Lieferung der Bureaubedurf- nisse für das Rechnungsjahr 1903—04. Bedingungen ebenda. — 15. März. Hirsch horn (Hess.-Tarmstadtfr, Gr. Amtsgericht, Lieferung des'Bedarfs an Schreibmaterialien pro 1903—04. Bedingungen ebenda. — 16. März. Darmstadt, Dr. Elz, Küflerhaus, Wtlhelmmenplatz 11, Vergebung der Arbeuen und Lieferungen zum Neubau einer katholischen Kirche mit Pfarrhaus. Bedingungen 6.80 Mark. — 16. März. Nidda (Oberhesien), Großh. Eisenbahn-Bauabteilung. Lieferung von 250000 Kilogramm Portlandzement. Beduigungeu 0.40 Mk. Getraute. Matthäusgemeinde. Den 28. Februar. Karl Hock, Schlosser zu Gießen, und Auguste Kaus, Tochter des Schaffners i. P. Johann Kaspar Kaus zu Gießen. Ten 3. Marz. Mathias Josef Ainode, Koch zu Friedberg u H^ und Elisabethc Dietrich, geb. Hartmann, Tochter des verstorbenen Ackersuiannes Jakob Hartmalin. Ten 6. Marz. Otto Frohnhäuser, Kaufmann zu Bernburg, und Elisabeth lllobs, Tochter des verstorbenen Kaufmannes Benedikt Nobs zu Nevey, Kanton de Vaud. — Johan nes- gemeinde. Ten 4. März. Äemrich Hetneck, Buchbinder in Nidda, ein Witwer, und Bertha Karolme Ehrlitiane Klara "and mann, Tochter des verstorbenen Pfarrers Phllipp Landmami zu Erbach. Getaufte. M a t t h ä u s g e m e i n b c. Ten 1. März. Dem Dachdecker Heinrich Jörg em Sohn, Heinrich, geboren den 29. Dezember 1902. Denselben. Dem Lehrer au der höheren Mädchenschule Karl Wilhelm Mulch ein Sohn, Richard Ludwig Heunich Georg, geboten den 1. Februar. Ten 5. März. Tem Schrnisetzei Richard Lehmann ein »Lohn, Richard, geboren den 27. Februar. — LutaSgemeinde. Ten 1. März. Dem Hilfsbremier Wil Helm Schäfer cm Sohn, Albert Heinrich, geboren den 19. Jan nm. Denselben. Dem Taglöhner Ernst Friedrich Schiffner em coljn, Friedrich Ernst, geboren den 28. Januar. — Johan ne s - gemeinde. Teii 1. März. Dem Bureaubeamten Fritz Jliggi eine Tochter, Johanna Emilie Else Margarethe, geboren den 12. Dezember 1902. Denselben. Dem Toglohner Kaspar Lenz cm Sohn, Emst Friedrich, geboren den 15. Dezember 1902. Beerdigte. M a t t h ä u s g e m e i n d e, Ten 1- Marz. Louis Scharmann, Kaufmann, verheiratet. 56 Jahre alt, starb den 27. Februar. Ten 6. März. Katharine Muller, geb. ö»™11”- Witwe des Unwersitätsgärtners Johann Friedrich Müller, 82 alt, starb den 4. März. — Lu k as gemeinde, -ren 1. JHaij. Friedrich May, Gasmeister i. P., 67 Jahre alt, starb den -6. Febr. — I oh a n n e s g e m e in d e. Ten 3. März. Bernhard Taglöhner, pospüalit, em Witwer, 78 Jahre alt, staib den 28. o^bruar. Len 4. März. Heinrich Kinkel, stäbtucher Taglöhner, 68 Jahre alt, starb den 1. Marz.. Kunst und Wisscnschast. — Professor Franz von Lcubach wird in den nächsten Tagen mit ferner Gattin nach Italien reisen uub für längere Zeit in öan Remo Aufenthalt nehmen. Lenbach hat die schivere Kraiik- heit, welche er un Winter durchzumachen hatte, fast völlig verwunden und konnte sogar das Arbeiten, das er sich so lauge versagen mußte, wieder ausnehmen. Nur der allgemeine Zustand ferner Kräfte läßt etwas zu wünschen übrig. Um diesen zu heben, haben die Aerzte dem Retönvaleszenten die Nachkur an der Riviera verordnet.__ Kniverstlüts-KliHruhtrll. r Darmstadt, 10. März. Tas Verzeichnis der Vorlesungen uiid Hebungen über M a s ch i n e n w i s s e u - schäften der Großh. Technischen Hock4ck)t>le tm Sommersemester ist erschienen Tas fcommerjemefler beginnt am 21. April 1903. — Der Rückgaug der Zahl der -Ltndiercuoen der evangellscheu Lhcowgic. Tre »icqueii^iflcrn fragen darüber: und Frauen für 1902 ist jetzt tm Druck erschienen. Wir entnehmen demselben, daß am 1. November v. I. im Hause Moselstraße 42 em zweites Heim eröffnet worden tft. Die Mitgliederzahl deS Frauenbundes betrug im Jahre 19<)2: 248. Die Zahl der Heimbewohnerinnen betrug 148, darunter 31 Paffanten, gegen 220 im Vorjahre. Kleine Mitteilungen au5 Hessen und den Adebar floaten. Dem Reisenden Ludwig Schalter wurde auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, während ec eine Depesche aufgab, em -Handkoffer mk leuo Vlk. in und Papier gestohlen. — In Enerhausen spielten cm 4fähn^.-r imb ein 2'/-jähriger Junge mit einem Revolver. Ttrtrl der Studierenden im ganzen von 4Sv7 aut 214o, alfro um 54 Prozent getunten. Bei gleichmäßiger Verteilung btefer Beiuundermig tollte also in diesem Uvimer jebc Fakultät nur 46 Prozent der Frequenz von 1887 88 aufgeiüiejen haben. In Wirklichkeit betrug aber die Zahl der StubierenOen Kirchliche Nachrichten. Gottesdienst m der Synagoge, tzüdantage. Israelitische Religionsgemeinde. Samstag, den 14. März 1903. Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 9 Uhr. Nachmittags MO Uhr. Gchrifterllämng. SabbathauSgang 7.15 Uhr. Ansjllg aus irn KirchkMchkn irr Stabt tzietzm. Evangelische Gemeinde. TanustädtcrMöbclfabrik(160Zimm. Einrlcht.fr, Pretol. grai. AU Ein Medizmal°Magenbitter°Likör, bis heute unerreicht und einzig dastehend, wird zur Zett von der Firma Dr. LS. .Knecht u. Co. in Frantturt a. M. unter dem Namen „«antts Magenbitter bergefteilt und auf dcu Maickt gebracht. ,-sM Gefunoe imb Kranke, aus solchen Kräiitern und Psianzeu durch Dlgeralion uub Destillation bereitet, die erfahrungsgemäß die Eigeiuchatt besitzen, die Magensäfte zu verbessern und den Llppettl zu heben, rote auch die Verdauung zu befördern. Aber auch bet erimen Störungen der Veidauungsorgaue ist die Wirkung des ..Tantid eine ganz außerordentliche. Nach detu Urteil ärztlicher Autoniüteii, ivelche „LäntiS" an sich, in der Familie und m der PrartS an.vendeten, sollen Verdauung-schwache, Verdauungsstörungen, Tariuiragh^l und deren tzolgeerscheuumgen burrti den Gebrauch des Medizma ^ Magenbitters „SantiS" behoben roerbeiu Tr. ^"echtS Magen bitter „LäntiS" ist überall erhältlich und txe grepe Fmjchc Mt. 2M bte Heine ytttzche 2Xf. 1,«>. Kreisblatt für »en Kreis (Rieften Sfr V* Dia» jn ba- s.!7?°r «Ä“\- Olt, wwo ütlo, .'n. i otar Stute in 2nb wohlbchattm in 51m- Dub# Wu.^ .eigenenJBeleudjhmg" ■s «U3 leinen 'Briefen ert ttt lemem Antiag «n on pikanten Zügen *, und am 6oic b,e .Vorbereituna rroaltunggbienfr r von Bieberstein be- ■öeiieutuiig der Lehn 1‘eit einer üerftärfwic eu. An belletristischer ’ iutb »üb' u. a. k enivirtsamen Schau> panffiet “Steg« & iir’B.te Ml«. k, tzüdMlaze. Mitibk. 7.1903. Nachmittags MO Ufr : Still «tt(n. nbe* t Dm 28. Wat. tfttW WtW tzietzrn. Tw b. M ■a t Ö, und Waben Menen ^deriinann- tzrohnhauser, KaufM r des cerjiorbenen M »Md.-Johanue. ' Leineck, W* . ^hriinauc Slara i Phüivp Landmam - 291 risiv , 3^;12.50. Uebera”^ - ^77) Wk/t UM SA rqc'uab kU' b« >3*«* M I s LS ■e % r r p X z? — c »TT sS ®i XX« ■ c .. ssL DI -L> c Se X a Hä 'S«-" 2 « L * g ,c s'c MS. « c •» wh« ZM s i=o = ■ X «"* t *ti - e- a . ä — *6 L te § cq *8 = -•= K 8 s :X s 5 -L ee s »3 CO » II 00 2 00 ’■"' o e = 5£ o JO JO X X X X 5 OS - X ft2 (9 « «o x> Ä 5 b c 2 vX- -X z -s^ N-rS *6 E 5 co ,.> € N-« «L N 05 SS C-2 s: HEX ■5 iS, ■XK ■8 ~ c H-ZA 3 o» h 9 Cu ^65(9 D S> S5 S -L-b Ks -L2 F^ZL s 3 m Cß 8 *6 ZA ZL § s « es M E o -N-S c RL .U9 s "C = « ö) So 6'2 «Z S.5 cL^§ Bi = 2 ISS^ $X| 03 „• § r cv o ^cq3 03 "c *^ • .<9 - 2 ®v§. € L £ 00 O1 eo e 05 O C 2 *3 ® >O c <Ä> s 55 ■a a 55 x :C E x x =O X X 'L- c -* aj> u S JD L tg X X 03 O s s ä A sr O ex x X « a »» c CQ cs -X- c ft? — c ft? o ft? s£T C ft? JO' e ft? CD g G = -E 2ft 0= 5 cs 6 c ft? o i9 -1! ES s € s X S) s o 05 JD =■« >§- X jO e E L> i D x g Z CJ D e x G >E ä o w S t.G* -jet X a* V o 2 ft?E , o CJ x rr . c cd ec >: a § s.. © 7 s > S L <» Oft 05 X X ä C p E ä ? O o <3^ £ ftO <. » Ä .-G LL^ Ds? - = t= = X E S A e C q XtZ3 GX. x *ti G o C — *SE - 2. o JO W <^.= >g y J) 9* y 03 5? ^e£> o X^ .3 c Z! A © —e 00 o © - 2 «> x> -E E - F "x - . 05 -O U — CI G E jO '—-1 o » s-> = D 2-2 L >b xS x u -2 .Ja cs ^-2 3* Z.E o x ~r >o o ~ D O O X Z?J N »5 --— CS5 V Q3 g Ä -X — --2 x _ s »>£»-§ = e § „___ « E 60 --- - c-s C= = ■- = -E E - ü. - a .5 i 16 c 03 "G »O O ü. _ » ZE O c- E ’S' -LZ. 5* L » § . w c. J y o c - « A u- y, «- 03 In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Christian Wagner in Gießen habe ich das Verzeichnis der bei der Schlußver- teilung zu berücksichtigenden nicht bevorrechtigten Forderungen zur Einsicht der Beteiligten auf der Gerichts- schreiberci Großh. Amtsgerichts Gießen niedergelegt. Diese Forderungen betragen Mk. 22 838,86, dagegen die zu verteilende Masse Mark 5481,32, mithin werden die Gläubiger eine Dividende von 34 Prozent erhalten. 2171 Gießen, den 10. März 1903. Carl Loos, Konkursverwalter. MrtWsWtMiMk m- -EliiMIuug Den geehrten Bewohnern von Klein-Linden, Gießen und Umgebung gebe ich hierdurch höflichst bekannt, daß ich die Rcstauralion vsrmals Wilhelm Kinn in Klein-Linden übernommen habe. Ich empfehle mein Unternehmen bestens und bitte um geneigten Zuspruch. Es wird mein eifriges Streben sein, den geehrten Besuchern den Aufenthalt in meinem Lokale so angenehm als möglich zu gestalten. 01117 Hochachtungsvoll Klein-Lin dm. Georg Herrmann. Ausschank naturreiner Weine, sowie prima Biere der Aktien-Brauerei (Hof-Brauhaus) Gießen. Gute Küche. Aufmerksame Bedienung. Separate Zimmer. Submission. Für die psychiatrische Klinik soll für das Rechnungsjahr 1903/04 die Lieferung von: ca. 8000 Centuer Koks auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags in bem Verwaltungsburcau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungs- termin Dienstag, d. 24. März 1903 vormittags 11 Uhr in dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 7. April 1903. Gießen, den 9. März 1903. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 2095 Giessener Omuibas-Gesellsckan E. G. m: b. H. Der Hufbeschlag unserer Pferde soll vom 1. April auf« neue für ein Jahr vergeben werden. Interessenten werden ersucht, bis zum 16. d. MlS. ihre Offerten auf dem Depot Mar- burgerstraße abzugeben. [2166 Schellfische lebendfrisch in Eispackung, eingetroffen bei 1963 Georg Wallenfels, früher A. & G. Walleniels, Marktplatz £1« Fernsprecher 46. Getrocknetes Obst 1547 insbesondere Apfeirmze, Apfelschnitzen, Aprikosen, Birnen, ferner Lietteigwaren in diversen Sorten empfiehlt billigst Christian Wallenfels \I Marktplatz 17. Am Kriegerdenkmal. 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IS. werden aus den k)omanialwalddistrikten Zwirnberg, Poppenslruth (10 Kilomtr. >on Station Schotten), Ritzenbügel, Zehnruthen und Horf- icker (5 Kilomtr. von Station Schotten) versteigert: 524 Fichtenstämme — 312 Fstm. und zwar: 69 Stück . Kl. = 84 Fslm., 142 11. Kl. = 115 Fstm., 178 111. Kl. = 82 Fstm., 135 IV. Kl. — 31 Fstm.; ferner 1291 Rmtr. ^ichtennutzknüppel, 6 und 3 Meter lang. Beginn der Versteigerung um 10 Uhr vorm. in Distr. Zwirnberg. Das Fichtennutzknüppelholz wird zuerst ver- leigert. — Gedruckte Verzeichnisse des Stammholzes und der Nutzknüppel können von unterzeichneter Stelle kostenfrei be- !0gen werden. — Das Stammholz ist entrindet. Ilce-Schule. Sonntag und Montag den 15. und 16. März, on 10 bis 5 Uhr, findet die Ausstellung unserer Schülerinnenarbeiten att. Zu zahlreichem Besuche ladet fteundlichst ein 137 Der Borstand. Zm bkBrßehmdeii «risjihr erlaube ich nüch zum Amerugeu von Gartenhütteu, Hatten, Spalieren, Waschpfähleu, Baum- und Roseustangen, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln m empfehlende Erinnerung zu bringen. Aug. Helfenbein, Lchoklstraße 19 1493____________________ Zimmergeschäft.__________________ Zeit, Geld und Arbeit spart, wer 3-Würze, -Suppenwürfel und -Bouillon-Kapseln verwendet. Stets frisch zu haben bei 1971 Wiihelm Hanoi, Bleichstraße 18. MAGGI Wegen der beginnenden Aahrrad-Saison gebe ich (Raummangel halber) billigst ab: 1 St. neue Schuhmacher-Nahmaschine Mk. 2 „ neue Ringschiff-Schneider-Näh- Maschinen . . . ä , 2 „ neue Rings chiff-Nähmaschinc (zum Sticken und Stopfen) . » , 5 „ hocharnr. Famillen-Nähmaschinen i „ 8 „ hocharm. Familien-Nähmaschinen , 2 r gebrauchte Nähmaschinen . . n „ Diverse andere Maschinen mit . . 10®/(j 1 St. neues Fahrrad (4 mal gefahren, Wert Dlk. 230) . ... 1 „ gebrauchtes Fahrrad (sehr schön) . 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