Nr. 213 Erscheint täglich außer SonntagS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Sessischen Landwirt die Gießener KamUien» blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der B r ü h l'schen Univert^Buch- u. Stein- drucke rer (Pietsch Erbens Siedattion. Erpedttton und Drucke reu Schnlstrabe 1. Adresse für Depesckenr «nzetger Gießen. Aernsprechanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Freitag 11. September 1903 Tietzener Anzeiger 'M' General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis, monatlich 75 Pf^ viertel» jährlich Mk. 2L0; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährt auStchL Bestellg. Annahme von Anzeigen für Die Lagesnurniner bis vormittags 10 Uhr. ZetlenpreiS. total 12 auswärts 20 Plg. verantwortlich für den poltL and aUyem. Teil: P. Wittko: für .Stadl and ßantr und JSertcht6|aale: August Götz; für den An« -etgentetl: yans Beck. $ü laudVirlfchafttiche Arovmrial - Ausstellung. HL Gieße«, 11. Sept Der Eröffnungstag der Ausstellung ist vorüber. Es war erfreulich, daß das Wetter, das Tags Kuvor recht drohende Miene machte, so ganz und gar nicht störend wurde. Es war etwas kühl, aber es schien die Sonne, und mit ihr ist ja allemal den Festen die Gabe der Heiterkeit verliehen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog, hatte sich alle hochoffiziellen FvrmlichLeiten verbeten, um eben heiter und gemütlich unter dem Volte weilen zu können. Es war ganz besonders angenehm, zu beobachten, daß die Absperrungsmaßregeln während des Rundganges des Landesfürsten sich nur auf das Notdürftigste beschränkten. Das Publikum konnte dem hohen Herrn ungehindert nahe hinterher folgen und sich davon überzeugen, mit welchem Interesse, wie leutselig und schlicht der Großherzog allem Dargebotenen begegnete. Als er beispielsweise bei der Jul. Zimmer (Bingmühle bei Grünberg) demonstrierten künstlichen Zucht von 13 Ferkeln vorbeikam, blieb er eine Weile vor den da bei ihrem Ställchen spielenden reizenden kleinen Schweinchen, die so possierlich herumtrollten, stehen, scherzte mit den Besitzern und lobte chre Bemühungen für die künstliche Zucht. Noch viele andere Aussteller erfuhren gnädige Besichtigung und Beurteilung chrer Gegenstände. Im Zelte von August Gabriel jr. hielt sich der Groß- herzog zehn Minuten lang auf. Der Rundgang dauerte aus Üesen Gründen etwas langer, als man anfänglich vorgesehen hatte. Das.Diner in der Festhalte nahm auch zwei Stunden m Anspruch. Hier müssen wir noch nachtragen, daß die Wirte Drescher und'Schrotet in der besten Weise chrer nicht leichten Aufgabe gerecht wurden. Das Essen mundete vorzüglich und die Bedienung der großen Zahl der Speisenden in der Halle funktionierte aufs Beste. Als Se. Königl. Hoheit mit Gefolge die Halle verlassen hatte, wurden draußen die Pferde und Rinder noch einmal vorgeführt. Danach verließ der Großherzog die Ausstellung. In der Stadt war es um die Mittagsstunden sehr still geworden. Wer^s konnte, ging auf den Trieb. Die Wirt- schaftszelte draußen waren gestern schon gut besucht. Aber als es abends kühl wurde, war das Leben und Treiben aus dem Platze ziemlich minimal und das Konzert hatte natürlich da^ uuier am meisten zu lewen. Die Preisrichter haben gestern schon ein gut Teil Arbeit bewältigt. Wir können heute schon eine stattliche Reihe von Preisen bekannt geben. Prämiierungen. Nutzgeslügel. Siegerpreise erhielten: Dr. med. Karl Pinko, Kirtorf, Kreis Alsfeld, Enten C. K, 1.2 01, 0.1 O2, Ferd. Simon, Gr. Forstwart, Ehringshausen. Ehrenpreise erhielten: Geflügel- und Vogelzuchtverein Gießen und Umgegend 1897, Hermann Fiedler, Müller, Niedergemünden, Joh. Schäfer HI., Weißbindermeister, Gießen, Konr. Hildebrand, Lehrer, Gettenau, Julius Zimmer, Mühlenbesitzer, Bingmühle bei Grünberg, H. Därr, Lehrer, Lenheim bei Grüuberg, Louis Christ, Müller, Neumühle bei Grünberg, Joh. Merte, Landw., Strebendorf, Äug. Felsing, Gastwirt, Gießen, Ludw. Hanau, Kaufmann, Gießen, H. Presser, Lehrer, Ober-Roßbach v. d. H., Louis Christ, Müller, Neumühle bei Grünberg, Karl Merte, Landw., Oberbreitenbach bei Romrod, Karl Pmko, Dr. med., Kreis Alsfeld (2 Ehrenpreise). 1. Preise erhielten: Joh. Merte, Landw., Strebendors, I. Knaup, Lehrer, Kleinkarben, Jul. Zimmer, Mühlenbesitzer, Bingmühle, Post Grünberg i. H., G. H. Keil, Landw., Strebendorf, Hch. Euler, Landw., Oberbreitenbach, Kreis Alsfeld, Hch. Dörr, Lehrer, Lehnheim, Hch. Maus II., Ruppertenrod, I. Knaup, Lehrer, Kleinkarben, Hch. List, Landw., Strebendorf, Franz Ohmeis, Wirt und Metzger, Obererlenbach, Konr. Hildebrand, Lehrer, Gettenau, Geflügel- und Vogelzuchtverein Gießen und Umgegend 1897, Louis Aßmuß, Kupserschmiedemeister, Bad- Nauheim, Fr. Jäckel, Uhrmacher, Grünberg. 2. Preise erhielten: Carl Schneider, Landwirt, Büdingen, Ph. Chr. Heller, Bürgermeister, Lich, Heinrich Zimmer, Stadtrechner, Lich, Jul. Zimmer, Mühlenbesitzer, Bingmühle bei Grünberg, Gg. Müller I., Landwirt, Bettenhausen, F. und L. Fendt, Landwirte, Büdingen, Rud. Ulrich, Metzger, Wölfersheim, Heinr. Dörr, Lehrer, Lehnheim, Joh. Engel, Gajtwirt, Birklar, Ph. Ostheim, Schreinermeister, Echzell, Joh. Schäfer UL, Weißbindermeister, Gießen, Ph. Ostheim, Schreinermeister, Echzell, Hch. Beck, Gastwirt, Klein-Karben, Hch. List, Landwirt, Strebendors bei Romrod, Hch. Presser, Lehrer, Ober-Roßbach o. d. H., Fr. Jäckel, Uhrmacher, Grünberg, Wilh. Jakobi, Kaufmann, Vilbel, Louis Jochem- Gießen. 3. Preise erhielten: G. Libbach, Gastwirt, Kleinkarben, Th. Stern, Landwirt, Grünberg, Joh. Engel, Gastwirt, Birklar, I. Knaup, Lehrer, Kleinkarben, Louis Christ, Mühlenbesitzer, Neumühle bei Grünberg, Aug. Felsing, Gastioirt, Gießen, G. H. Keil, Landwirt, Strebendorf, drei 3. Preise, Hch. Maus II., Ruppertenrod, W. Meuser, Zimmermann, Büdingen, Hch. Zinnner, Stadtrechner, Lich, Martin Leichtnau, Registrator, Ässenheim, Hch. Euler, Landwirt, Oberbreitenbach, L. und F. Fendt, Landwirte, Büdingen, Hch. List, Landwirt, Strebeudors, Frau Carl Puth-Gießen, Louis Aß- muß, Kupferschmiedemeister, Bad-Nauheim. 4. Preise erhielten: Franz Ohmeis, Metzger, Obererlenbach, Rich. Franz, cand. agr., Queckborn, Gg. S t e u l, Schneid ernrstr., Bettenhaus en, F ü r st l. G u t s v e r- waltung Lich, Jul. Zimmer, Mühlenbesitzer, Bingmühle, Karl Vogt, Landwirt (zwei. 4. Preise), Gg. Hch. Keil, Landwirt, Strebendorf (zwei 4. Preise), Ferdin. Simon, Gvoßh. Forstwart, Ehringshausen (zwei 4. Pr.), Joh. Merte, Landwirt, Strebendorf, Seip, Lehrer, Beltershain, Geflügel- und Vogelzuchtstation Gießen und Umgegend 1897, A ug. Gu st. Wa l t h e r, Landwirt, Bauern- heim, Frau Karl Puth, Gießen. Lobende Anerkennungen erhielten: Konrad Bauer, Landwirt, Wölfersheim, Hermann Fiedler, Müller, Niedergemünden, Jul. Zimmer, Mühlenbesitzer, Bingmühle bei Grünberg, Wilh. Schmelz, Spengler, Ulrichstein, Theodor Sch wieder, Apotheker, Gießen, Karl Roth, Lehrer, Heldenbergen, Karl Merte, Landwirt, Ober breitend ach, Friedrich Becker, Schuldiener, Gießen, Geflügel-undVogelzuchtvereinGießen und Umgegend 189 7, Joh. Korell IV., Wagner, Ströbendorf, Wilh Pletsch, Gastwirt, Hungen, Aug. Stahl, Postschaffner, Vilbel, Wilh. Jakobi, Kaufmann, Vilbeh Wilh. Dechert, Schuldiener, Gießen, Seip, Lehrer, Beltershain,' I. Neu Hardt, Bürgermstr., Kleinkarben, Hr. ytt, Maurer, Birllar, Ferd. Schmidt, Heilgehilfe, Gießen. Tauben: Ehrenpreise: Gg. Forbach-Gießen, I. Knaup-Klein- Karben, Th Schwieder-Gießen. 1. Preise: Gg. Forbach-Gießen, H. Läufer-Nieder- Erlenbach, A. G. Walter-Bauernheim, I. Knaup-Kl.-Karben, Th. Schwieder-Gießen, L. Aßmus-Nauheim, Karl Schäfer- Lich (2mal). 2. Preise: I. Alles IV.-Oberhörgern, Joh. Engel- Birklar, Gg. Forbach-Gießen (2mal), Ferd. Schmidt-Gießen (3mal), Fürsll. Gutsverwaltung in Lich, Gg. Sauerbier- Buhbach, Heinr. Maul-Beienheim, H. Läufer-Nieder-Erlen- bach, H. M. Dietrich-Kl.-Karben, Fr. Jäckel-Grünberg, H. Holler-Echzell, A. G. Walther-Bauernheim, Th Schwieder- Gießen, Ph Chr. Heller-Lich, L. Aßmus-Nauheim. 3. Preise: I. G. Alles IV.-Oberhörgern, L. Süßner- Birklar, Gg. Forbach-Gießen, Ferd. Schmrdt-Gießen (2mal), H. Maul-Beienheim, Gg. Sauerbier-Butzbach, Joh. Bill IV.- Nieder-Weisel, H. Läufer-Nieder-Erlenbach, Joh G. Alles- Oberhörgern, H. Zimmer-Lich, H. Jäger-Oberhärgern, I. Knaup-K.-Karben (2mal), A. G. Walther-Bauernheim, Th. Schwieder-Gießen (2mal), C. Appel 11^-Ulrichstein, L. Aßmus-Nauheim, Karl Schäfer-Lich. 4. Preis: I. G. Alles IV.-Oberhörgern, L. Sußner- Birklar, Gg. Forbach-Gießen (2mal), Ferd. Schmidt-Gießen (3mal), Gg. Sauerbier-Butzbach, H. Zimmer-Lich, H. Maul- Beienheim, Joh Bill IV.-Niederweisel, I. Knaup-Kll-Karben, Th. Schwieder-Gießen (2mal), L. Aßmus-Nauheim, Karl Schäfer-Lich. Lobende Anerkennungen: Furstl. Gutsverwaltung in Lich, Wilh. Schmalz H.-Oberhörgern, PH. Ostheim-Echzell, Fr. Jäckel-Grünberg, H. C. Freise-Vllbel, Hch. Weisel IX.- Muschenheim, Joh. G. Alles-Oberhörgern, I. Knaup-Klein- Karbeu, Karl Schäfer-Lich. Milchpräparate, Kiudermilch, Kl. 5: Louis Reif, Hofgut Ässenheim, Silb. Medaille. Molkereigeräte: H. W. Bergner-Frankfurt und Leop. Robert u. Co.-Frankfurt sllberne Medaillen. Süßrahmbutter: H. Fischer-Seüers Staatsmedaille, Mollerei-Genossenschaft Nieder-Ohmen Ehrenpreis des Grafen Solms-Rödelheim 50 ML., Heinr. Hofmann-Zwiefalten und Molkereigenossenschaft Ostheim-Niederrveisel sllberne Medaillen, Molkerei-Genossenschaften Ulfa und Großeicheu broucene Medaillen, H. K. Zimmer-Grünberg Diplom. Sauerrahmbutter: Mollerei-Genossenschast Groß- Felda und H. Fischer-Selters silberne Medaille, Molkerei- Genossenschaften Nieder - Ohmen und Büdingen broncene Medaille, Molkerei-Genossenschaft Alsfeld Diplom, Großh. Obstbauschule Friedberg zwei Diplome. Bauernbutter: Karl Schäg-Obermoos und Marie Schneide r-Nieder-Wöllstadt Diplome. Käse: Molkereigenossenschaft Büdingen silb. Medaille, Molkereigenossenschaft Altenstadt drei sllberne Medaillen, Molkereigenossenschaft Ostheim-Niederweisel silb. und broncene Medaille, Heinr. Hofmann-Zwiefalten broncene Medaille. Wissenschaftliche Abteilung: Professor Reichelt- Friedberg silberne Staatsmedaille Kl. 2, Haushaltungsschule Lindheim silberne Staatsmedaille Kl. 2, Oekonomierat Leithiger-Alsfeld Ehrenpreis der Universität Gießen (für Herdbuchführung), Kulturtechniker Kunz-Lauter- bach silberne Medaille (für Hutweiden), Landwirtschaftliches Kränzchen in Alsfeld broncene Medaille Kl. 1, Oberhess. Obstbauverein Friedberg silb. Medaille Kl. 4, Landwirlschaftl. Bezirksverein Friedberg broncene Wtedaille Kl. 4, Fürstliche Gutsverwaltung Lich und Heinr. Bär-Friedberg Diplom. Hilfs st off e: Einkaufskommission der landwirtschaftl. Vereine des Kreises Alsfeld für Klasse 1 und 2 Slaats- medaille, Finger u. Bötticher, Palmölsabrik in Darmstadt, Kl. 1 silberne Medaille, Lahnkalk- miö Marmor-Industrie Aug. Gabriel jr., Gießen, Kl. 3 silb. Medaille, derselbe Kl. 2, Kat.-Nr. 14, Diplom, Emil Horst, Zementfabrik in Gießen, Kl. 5 silberne Medaille, Deutsche Steinholzindustrie Schmidt u. Brenner in Hanau Kl. 3, Kat^-Nr. 19, sllberne Medaille. Die sllberne und die broncene Medaille, die in feinen Etuis verwahrt sind, zeigen auf einer Selle in meisterhafter Ausführung das Gießener Stadtwappen, auf der anderen eine Phantasiekomposition, eine stattliche weibliche Gestalt, die, über Felder schreitend, den Siegeslorbeer darreicht. Die Arbeiten der Preisrichter dauern heute fort. Aber der Himmel scheint ein recht trübes Gesicht dazh machen zu wollen. Heute morgen regnete es was es nur konnte, dann kam gegen 8 llhr die Sonne etwas zum Vorschein, aber bald brauste ein überaus kühler und heftiger Heröst- wind' über die Stadt dahin und trieb düstere, unheil- deutende Wolkenmassen vor sich her. Tas Barometer ist tief gesunken und stellt für die nächste Zeit ein schlechtes Horoskop. Die Fahnen, die zahlreiche Bewohner aus ihren Häusern gesteckt hatten, hängen traurig herab. Als wir uns übrigens den Festesschmuck ansahen, bemerkten wir, daß u. a. neben dem Seltersweg auch besonders die Alice- straße in der Ausschmückung der Häuserfronten sich hervorgetan hat. Am Hause Kirch war eine Bronzebüste des Großherzogs zu sehen. Im einzelnen mögen sich unsere Leser heule folgendes erzählen lassen. Wijseuschaftliche Ausstellung. In der w i s s e ns ch, a f t l i ch e u Abteilung hat zunächst das Großherzog liche Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel undGewerbe Knrten und Pläne über diel Arbeiten auf dem Gebiete der Durchführung des Generalkulturplaus für den Vogelsberg ausgestellt. In Anschluß hieran haben die Kulturinspektionen Gießen, Friedberg und der Großh. Feldbereinigungskommission in Friedberg Darstellungen unv Plane über die Ausführung von Feldbereinigungen, Ent- und Bewässerungen, Wasserversorgungen und Bachregulierungen, ausgestält; u. a. führt die Kulturinspektion auch einen selbstregistrierenden Pegel im Betrieb vor. Sehr interessant find die vom Hessischen Landwirtschaftsrat in Darmstadt zur Darstellung gebrachten Ergebnisse der Veranstaltung von vergleichenden Anbauversuchen mich je'b Gerste- und je 6 Hafersorten in sieben Gemarkungen des Landes. Ausgeheftere Pflanzenbüschel bringen die durchschnittliche Entwicklung der Pflanzen auf den betr. Grundstücken, in Standzylindern aufgefülltes Getreide bringt die großen Unterschiede der Erträge sehr anschaulich, zum Ausdruck. Auch der'Laie vermag den hohen Wert' solcher VersuchÄ- bestellungen zu erkennen. Die Versuche sollen, falls die Mittel ausreichen, in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Sehr bemerkenswert ist auch die Ausstellung der verschiedenen Schulen, so vor allem depO bstb au-und(Win- terschule zu Friedbergs dann der Schule zu Alsfeld und Büding en. Auch^ hier sind interessante Versuch sergebnisse dargestellt. Namentlich heben war auch die sehr umfangreiche, durch eine Sch,ar munterer junger Damen anmutig belebte Ausstellung der Haushaltungsschule in Lind heim hervor. Wir erwähnen ferner noch besonders die Ausstellung des landwirtschaftlichen Instituts der Landesuniversität in Gießen, welche die Ergebnisse von Aubauversuchen uni)1 Untersuchungen über den Gehalt verschiedener Sorten von Rüben und Hafer an wichtigen Nährstoffen umfaßt. Daher sind in großen Aehrenbüscheln hervorragende Getreidesorten aufgestellt. Schließlich hat hier der laudwirtschiastlicheVer- ein für die Provinz Ober he s s en Darstellungen aus dem Gebiete ferner Arbeiten ausgestellt. Interessant sind namentlich die Ergebnisse der von chm ausgeführten Hutweidemeliorationen im Vogelsberg, sowie die Herdbuchführung des Vereins. Obstlmsstellrmg. Der Ober hessische Obstbauverein hat, wie wir das nicht a-nders -gsewohnt sind, wieder seine ganze Kraft eingesetzt, um eine Obstausstellung in großem Maßstabe zu stände zu bringen. Ortsvereine, Kreisstraßen-, Baumwärter, Groß- und Kleingrundbesitzer folgen treu der Vereinsleitung, wenn sie den Ruf zur Unterstützung ergehen läßt. Welchen Anklang dieser Verein, der seinesgleichen in Deutschland nicht findet, bei den Oberhessen besitzt, beweist dessen Mitgliederbestand, der immer zwi- scheri 4600 und 4700 seit Jahren schwankt Diese Mitgliederbewegung ist graphisch durch eine im Ausstellungssaale aufgehängte Tafel dargestellt. Tie Ausstellung selbst zeigt ganz wesentliche Verschiedenheit von den früheren und zeugt von dem Fortschritt, den der Sinn für den Obstbau und die Obstsortenkenntnis bei uns macht. In erster Linie sind da die Pistungen der Ortsgruppen Büdingen (durch Kreisobstbautechniker Metternich) und Großkarben (durch Obergärtner V e l t e) zu nennen, welche ihre Ausstellung von verpacktem und unverpacktem Obste in Verbindung mit Konserven, Obstweinen usw. mit geschmackvoller Tekoration versehen zur Schau stellten. Imponierend wirkt die große Menge Obst, welche von ca. 200 Ausstellerri in kleinen, allerliebsten Körbchen aus geschälten Weiden mit einem Inhalt von 9 Pfd. Aepseln und Birnen geliefert wurden. Allen voran steht da die Stadt Friedberg, welche durch ihren Bürgermeister S t a y l 23 Sorten, das ganze von der Großh. Obstbauschule in Friedberg zur Verbreitung empfohlene Sortiment, ausgestellt hat. Aeußerst lehrreich jind die Sortimente in den verschiedensten Gruppierungen. Zunächst nimmt die Aufgabe, welche nur die von der Großh. Obstbauschule in Friedberg einpfohlenev Sorlleu entbalten darf, eiwm weiten Raum ein. Dann ist aber and) ben Ausstellern durch eine weitere Aufgabe, ,-die Auswahl der besten Aepfelsorten für ihre Gemeinde" ein selbständiges Urteil überlassen. Die Antwort der Aussteller zeigt, daß wertlose, schlecht tragende und geringwertige Früchte erzeugende Sorten nach und nad) ganz verschwinden und an ihre Stelle immer mehr die empfohlenen Sorten treten. Zum erstenmale waren in dem Programm die Aepfel und Birnen zur Taselzierde verlangt. Solche Sorten sind, wenn sie auch meist nicht zu den edelsten gehören, auf dem Markte sehr gesucht, und man sieht, daß sie in Oberhessen recht gut gedeihen, und daß man also einen ausgiebigen Handel damit treiben tann Etwa 20 Aussteller haben je 25 Pfund von Kaiser Alexander und anderen großen Sorten gebracht. In die gute alte Zeit, in der man die Ausstellungen von Obst nach der Menge der ausgestellten Sorten beurteilte, versetzen uns die Ausstellungen von Liebhabern, Baumschulen re., unter denen diejenigen der Fürst!. Obstbaumschule in Lid) und des Kommerzienrats Gail in Gießen eine erste Stellung einnehmen. Für den Sortenfreund und Pomologen bieten diese reiches Material zum Studiunr. Mcht au übersehen sind die Obst- und Beerenweine. Nach der Aussage der Preisrichter, welche sich durd) ca. 40 Flaschen hindurch trinken mußten — diese Schlemmer — ist das ein gesandte Material im großen ganzen sehr gut. Schließlid) fei noch erwähnt, daß der Oberhessi,che Obst- baiwcreüi, in dessen Händen die Leitung und das Arrangement liegt, 3um erstenmale die elegant ausgestatteten Eti- keiten von den Ausstellern selbst mit dem Sortennamen versehe ließ und daß dabei nur äußerst wenige Fehler vorkamen, was auf die Ausbildung der Aussteller in der Sortenkenntnis ein vorzügliches Licht wirft. Die ganze Ausstellung, welche die größtebisherinOberhessen abgehaltene ish bietet in ihrem Gesamtinhalt ein Blld des Fortschrittes und der Belehrung, welches fidj, umrahmt von geschmackvoller Dekoration des Ausstellungsraumes, dem Auge des Beschauers entrollt. Maschmenausstellung. Der Grundgedanke der M a s ch i n e n a u s st e l l u n g ist Wohl der, den Inhabern lleiner und mittlerer Betriebe alles das vorzuführen, was ihnen auf dem Gebiete der Arbells- maschinen unter Einschluß der Werkzeuge dienliche sein kann, ihre'Arbeiten zu erleichtern und zu fördern, chre Produktion zu verbllligen und zu verbessern. Die Ausnutzung aller durch die Technik gebotenen H-ilfsmittel neben kaufmännischem Betrieb erste Bedingung; denn Stillstand bedeutet auch hier Rückschritt. Wie aber die kleinen Lokalbahnen im großen Verkehrsorganismus nicht nur bestehen können, sondern immer mehr von unseren Bauern verlangt werden, so ist auch die Errichtung eines gesunden landwirtschaftlichen Kleingewerbes Grundbedingung zur Entfaltung der gesamten Ar bellst ätigkeit des Volles. — Ueber den Umfang der Maschinenabteilung der Ausstellung gibt eine Zahl die beste Auskunft: nicht weniger als 557 Dhimmern nennt hier der Katalog. Wir nennen heute nur kurz die größten Aussteller: Aktien-Maschinenbauanstall vorm. Vennleth und Ellenberger in Darmstadt (Dampftnaschinen), Minervahülle A Grimmel u Co. in Haiger, (Dresch- und Futterschneide- mafchinen icj, Oberndorfer Hütte bei Braunfels (Futter- re inigungsmafchinen re.), Franz Hüttenrauch in Apolda (Stalleinrichtungen), Gebr. Lutz in Darmstadt (Patentpflüge re.), Heinrich Hollmann u Co. in Burgsolms (verschiedenartigste Pressen re.), Ph. Mayfart u Co. in Frankfurt (Walzen, Pflüge re.), Heinrich Hütter in Frankfurt a. M. (Pflüge re.), M. Rosenthal in Gießen (Drillmaschinen re.). Morgen wollen wir hierüber und über vieles Andere noch eingehender berichten. Politische Tagesschau. • Graf Bülow begleitet dm Kaiser nach Wim. Die „Ncordd. Allg^ Ztg." meldet: Die kürzlich von einem Wiener Blatte gebrachte Angabe, der Reichskanzler werde an der bevorstehenden Zusammenkunft des Kaisers mit dem Kaiser Franz Josef nicht teilnehmen, erweist sich als un- zutteffeÄ. Gutem Vernehmen nach wlld Graf Bülow in den Tagen der Wiener Zusammenttmst sich in Begleitung des Kaisers befinden Selbswerständlich hat der Wiener Besuch in diesem Augenblick der Balkankrisis eüie hohe politische Bed eutun g. Ist auch Deutschland nicht unmittelbar durch die Wirren in Mitleidenschaft gezogen, so gehört es doch zu seinem festen polllischen Programm, in jeder Weise die Bestrebungen zur Erhaltung des Weltfriedens zu unterstützen. König Eduard hat jüngst, nach den Aeußemngen englischer Zeitungen, das Einverständnis der englischen Regierung zu erkennen gegeben mit der Ballanpolitik des Grafen Goluchowski. Die gleiche nachdrückliche Billigung wird von deutscher Selle zu erwarten sein, und da and) bvx Zar demnächst'in Wien eintrifft, mit der Absicht, von dort ans den lange geplanten Besuch in R o m abzustatten, so tritt das Einvernehmen der Mächte der Balkankrisis gegenüber ff ar uno eindringlich zu Tage. Die betelligte Mplvmatte muß mit weitgehenden Möglichkellen rechnen, sie muß kaltblütige Umwälzungen ins Auge fassen, die der Tagespolitiker als allzu kühn nicht in Rechnung zieht. Das Reformprogramm für Maeedonien blldet den geringsten Tell der Sorgen; auf viel größere und ernstere Fragen, die über Nacht kommen ttmnen, gilt es sich einzurichten. Wohl wesentlick) aus diesem Grutllre sind in diesem Jahre die Monarchenzusammenkünfte so ungewöhnlich zahlreich. Daß bei derartigen Besprechungen der deutsche Reichskanzler nicht fehlen darf, leuchtet ein. Herr v. Podbielski, der preußische Landwirtsd)aftsminister, soll dem Redakteur „Mrschewija Wjedom.", wie dieser in seinem Blatte berichtet, bei einem Besuch in Berlin in der vorigen Woche erzählt haben, er sehe keine Möglichkeit, von den Minimalzöllen nachzulasfen. Sollte man „in Rußland besonderen Wert darauf legen, den Unterschied zwischen dem Weizenzoll und dem Roggenzoll über 50 Pfg. für den Doppelzentner hinaus zu erhöhen — ich W rn diesem Unterschiede ein großes Entgegenkommen unsererseits gegen Rußland — so könnte das nur unter Innehaltung Der im autonomen Tarif für den Roggenzoll festgesetzten Minimalgrenze geschehen. Ich hatte und habe die Memmig, daß Rußland Gelegenheit nehmen könnte und nehmen würde, sich Gegenleistungen, wenn man so sagen darf, auf dem Gebiete des Holz- und Petroleumhandels zu bedingen." Die Regelung der Vieh zolle begegne einer zweifachen Schwierigkeit, deren kleinste darin liegt, daß die Aenderung der Eisenbahntarife die Wirkung jedes mci)t unbedingt prohibittven Zolles aufheben kann. Dce größere liegt in den Maßnahmen, die zum Schutze gegenBiehseuchen unbedingt getroffen werden müssen. Auf die Grenzsperre zu verzichten, hält Minister v. Podbielski für unmöglich, wenn jenseits der Grenze ein Verseuchungsfall vor gekommen ist. Zu Preußens Antrag gegen den Alkoholmißbrauch. Wir teilten gestern in unserem lokalen Teile mll, daß eine von Preußen beantragte Beschränkung des Gastgewerbes im ganzen Reiche in Aussicht steht, diach einer jetzt in der Berliner Presse vorliegenden Mittellung macht sich eine lebhafte Protestbewegung dagegen geltend. Wahrscheinlich wird ein außerordentlicher Del e gier te n t a g aller deutschen Gastwirt-Ve reine nach Berlin einberufen werden. Ob der preußische Entwurf zur Gewerbeordnungsnovelle ein taugliches Mittel zur Bekämpfung des übertriebenen Alkoholgeuusses ist, erscheint auch uns zweifelhaft, denn Bestimmungen z. B. wie die, daß geistige Ge- tränfe nicht aus Borg verabfolgt werden dürfen, sind ziemlick) überflüssig, well die kreditierenden Wirte, zum mindesten in Universitätsstädten, doch niemals aus- fterben! Der Zwang, zur Bereithaltung bestimmter kalter Speisen unb bestimmter nichtgeistiger Getränke „nad) freiem Ermessen der Konzessionsbehörden". Wie wenn nun Der Wirt mit den befohlenen Speisen und Getränken „sitzen Meibt"? Wer ersetzt ihm den unter Umständen beträchtlichen Schaden? Schließlid) sind doch die Ansprüche und der Geschmack des Publikums entscheidend. Die letzte Folgerung ist, daß die Speise- und Getränkkarten regelmäßig zur Zensur eingereicht werden müssen. Wir sind der Meinung, dieser neue gutgemeinte Eingriff wird viel Un- zuträglichkellen herbeiführen, dem Alkoholmißbrauch aber so gut wie gar keinen Abbruch tun. Die Jager zu Pferde. Man schreibt uns von besonderer Seite: An der Kavallerie-Attacke, durch die der Kaiser das Manövergefecht bei Roßbach zu Gunsten der Westarmee wendete, ist bemerkenswert die Hinzuziehung von Jägern zu Pferde. Man darf hierin wohl ein Anzeichen sehen, daß eine Vermehrung der Kavallerie auch die Jäger zu Pferde umfassen wlld. Der Vermehrung gerade dieser Truppe aber stand der Gleichst ag bisher am meisten ablehnend gegenüber. Er wollte sie nicht zur speziellen Formatton sich entwickeln sehen, sondern sie für den Notfall gewissermaßen aushilfsweise, bewilligen, Es besteht indessen Grund zu der Annahme, daß die Milllär- verwaltung die Errichtung einer Abteilung Jäger zu Pferde für jedes Armeekorps sich zum — freilich erst allmählich zu erreichenden — Ziel gesteckt hat. Diese Spezialtruppe wird also in jeder Mllllärvorlage eine Rolle spielen. Die Ausgestaltung dieser Detachements zu Regimentern dürste indessen nur für die Grenzen und für diejenigen Kriegsbezirke in Aussicht genommen werden, die Mangel an Kavallerie haben, wie der des 11. Korps in Kassel. Keer und Alotte. Düsseldorf, 10. Sept. Die nächstjährigen Kaisermanöver werden unter Beteiligung des 7., 8., 10. unb 11. Armeekorps im südöstlichen Telle Westfalens stattfinden. Prinz Ludwig und Prinz Arnulf von Bayern, beide Generale der Infanterie, sind zu Generalobersten der Infanterie mll dem Ran^e von Generalfeldmarschällen befördert. Der kommandierende General des 1L Armeekorps von Wittich gedentt nach den Manövem seinen Abschied zu nehmen Es verlautet, daß der Divisionskommandeur von Heeringen sein Nachfolger sein werde. Kirche und Schule. Pfarrer Naumann wlld von einzelnen seiner früheren Amtsbrüdern abgeschüttelt. Im Sprechsaal der amtlichen „Weimarer Ztg." schreibt „ein evangelisck)er Geistlicher, der auch Nationalsozialer gewesen ist": „Wollen Sie nicht die Freundlichkeit haben, an Ihrem Tell mit darauf hinzuwirken, daß das Haupt der früheren nattoncllsozialen Partei nicht mehr als „Pfarrer" Naumann, sondern einfach als Herr Naumann in der Presse figuriert? Der Herr ist doch nicht mehr Pfarrer, und ein charaeter indelebilis kommt doch nun einmal uns evangelischen Pfarrern nicht zu Herr Naumann hat selbst die Solidarllät mll dem Stande, dem er früher angehörte, gelöst, so wolle man es doch auch diesem Stande nickft antun, daß Herr Naumann immer wieder als zu chm gehörig genannt wird." Daß Vtaumann jüngst mit bestem Rechte Doktor der Theologie h. c. geworden ist, scheint der ehemalige Weima- rische 9Zationalfo§iale gar nicht zu wissen. Wichtige Zugänderungen ab 1. KKtober. I. Nene Züge. Frankfurt-Gießen-Marburg: Die ab 1. Mai eingelegten Schnellzüge 101 und 104, Frankfurt-Dlarburg (Halle) und zurück werden auch im Winter beibehalten. — Der ab 1. Mai täglich befördette Personenzug 810, Marburg ab 858, Frankfurt an 1205, wird auch im Winter beibehalten. — Personenzug 791a, Butzbach ab 610, Gießen an 640 (Werktags). Gießen-Siegburg-Cöln: Der ab 1. Mai eingelegte Personenzug 647, Gießen ab 438, Betzdorf an 655, wird auch im Winter beibehalten. — Die ab 1. Mai eingelegten Personenzäge 618, Siegburg ab 845, Eitorf an 916, und 621, Eitorf ab 1212, Troisdorf an 1203, werden auch im Winter beibehalten. — Gemischter Zug 6774, Sinn ab 534, Wetzlar an 616 (Werktags); Zug erhält in Wetzlar Anschluß an Personenzug 449 nach Gießen. Hanau-Friedberg: Der bisher nur im Sommer beförderte gemischte Zug 838, Friedberg ab 1010, Hanau an 1121, wird auch im Winter gefahren. Hungen-Laubach-Mücke: Auf der am 1. Oktober zur Eröffnung kommenden Sllecke Laubach-Mücke werden m jeder Richtung vier Züge von der Sllecke Hungen- Laubach durchgeführt. II. Ausfallende Züge: Frankfurt-Gießen- M arb urg: Gemischter Zug 7343, Friedberg ab 500, Gießen an 638 (Werktag), als Ersatz ist Personenzug 791a Butzbach - Gießen eingelegt. III. Sonstige wichtige Zugänderungen, ins- besondereFrühverlegungen:Gießen-Gelnhausen- Ful d a: Personenzug 514, Gießen ab 832 (bisher 819), Gelnhausen an 1037 (bisher 1036); der Zug erhält in Gießen Anschluß an den Schnellzug 123 von Coblenz. — Gemischter Zug 1040, Gießen ab 252 (bisher 240), Grünberg an 420 (bisher 416); der Zug erhält tn Gießen Anschluß von Den Zügen 634 von Köln, 526 von Fulda, und in Lollar Anschluß vom Zuge 796 von Fronhausen. Friedberg-Homburg v. d. H.: Personenzug 905» Homburg ab 700 (bisher 750), Friedberg an 747 (bisher 836). — Personenzug 906, Friedberg ab 718 (bisher 725) Homburg an 804 (bisher 826). Die Zeiten von 600 Uhr abends bis 559 morgens sind in den Minutenziffern unterstrichen. Aus Stad! und Kand. Gießen, den 11. September 1903. ** Verände rnngen im Beamtenpersonar der Umgegend. Der Großh. Gerichtsassessor Weiß, seither Amtsanwall für Gießen, Hungen und Lich, ist mit amtsrichterlichen Dienstverrickstungen in Laubach beauftragt worden. Ter seitherige Inhaber letzterer Stelle, Großh. Gerichtsassessor Birnbaum in Laubach, ist an Stelle des ausgefchiedenen Gräflichen Kammerdirektors Schön in die dortige Gräfliche Rewttammer eingetreten. ** Bei dem vorgestrigen starken R e g en raujdjte — so schreibt man uns — am hiesigen Dahnhofeingang zu den Zügen nad; Koblenz und Gelnhausen auf das geneigte Publikum ein Wasserfall von der auch sehr geneigten Ueber» dachung wieder ungehindert herab. Kaum ftr-edte eine zarte Damenhand die Fahrkarte unter dem Schirm hervor, so verschwand sie a.ud) schon unter dem dicken Strahl des himmlisches Nasses, und bis die Fahrkarte entwertet war, war es der Aermel mancher besseren Bluse auch. Diatürlid) ist es ja was Beferes, Apartes, womit sich ein auswärtiges Frauchen für Güßen kostümiert; gar farbenprächtig anzu- schauen, wie ein schöner Schmetterling, und läßt sich auch waschen, aber ungefähr mit demselben Erfolg wie ein solcher! „Daß da oben dock) ein Kcnrdel wäre", seufzte mancher Begleiter. „Ack) ja, Männchen, dasselbe dacht' ick) grade auch" erwiderte die teure Gattin; „da dürfen wir uns was toünfd)en. Die alte Bluse ist doch hin, nicht wahr, Tu kaufst uns eine neue." Was ist da zu machen! Nun, vielleicht tut einem die Bahnverwaltung die Liebe, und läßt die Latten des Zuganges bis unter die Ueberdachung verlängern. Dann können sich die beiden Zerberusse mit ihren Durchlochungsapparaten etwas mehr ins trodene Land postieren und das wartende Publikum kommt mehr örtlich als pekuniär aufs Trockene. So lange das nicht geschieht, schlägt einem dort in den heiligen Hallen die Rache des Jupiter pluvius immer gerade aufs Portemonnaie. r. Rodh eim a. d. Sieber, 9. Sept. Auch für unfern Kreis Biedenkopf wächst die Einquartierung von Tag zu Tag. Ten Anfang machten die Gemeinden in unmittelbarer Nähe der Stadt Wetzlar, welche mit Artillerie belegt wurden. In diesen Tagen sind die 24er Trgoner in Gladenbach und Umgegend eingezogen, denen am 10. September die Infanterie-Regimenter Nr. 168 und 115 folgen werden. Mitte Septenllier erreid)t die Einquartierung ihren Höhepunkt, indem bis dahin so ziemlich alle Orte von Truppen belegen gewesen sind. Die Orte am Dünsberg und im Biebertal erhallen am 18. September starke Einquartierung; nur Rod heim bleibt diesmal davon befreit. )( Dutenhofen, 9. Sept. Auch> unseren Ort haben die 117er Infanteristen heute verlassen, um in Weilmünster und den umliegenden Orten im Oberl ahn kreis Quartier zu beziehen. Während der fast 14itägigen Einquar- tierung glich unser Dorf fast einem vollständrgen Garnisonorte. )( Laub ach, 10. Sept. Am vergangenen Sonntag, und Montag sand unter zahlreicher Beteiligung seitens der Schützenvereine Alsfeld, Büdingen, Gießen, Grünberg und Wetzlar das Haupt-Preis-Schießen des Schützen-Vereins hier von herrlichem SSetter begünstigt, statt. Für gute Getränke und Speisen war gesorgt und eine Musikkapelle ließ ihre munteren Weisen während des Festes ertönen. Während sich am Sonntage hauptsächlich nur hiesige Veremsmitglieder beteiligten, kam am Montag eine große Schar auswärtiger Schützenbrüder herbei. Tll ersten Preise wurden errungen: a) auf dem Zentrumsstand von: Högy, Laubach, b) auf dem Kartenstand (12 Ring-Scheibe) von: Emmelllts, Laubach mit 56 Ringen, c) auf dem Freihairdsicuid (12 Ring-Scheibe) von: MHI, Gießen mll 35 Ringen. Die Ehrenscheibe am Sonntag (Ehrengabe: Blumenständer) errang Appel, Büdingen, die am Montag (Ehrengabe: Stand-Barometer) Lehning, Büdingen. R. B. T a r m st adt, 10. Sept. Den in der zweiten Kammer der Landstände geäußerten Wünschen entsprechend werden zur Beschleunigung der legislativen Arbeiten mehrere Ausschüsse der Kammer bereits in diesem Monat ihre BeroLmrgen wieder aufnehmen. Als erster tritt der Sonderausschuß in Funktion, der zur Beratung der landständischen Geschäftsordnung niedergesetzt worden ist. Ter Vorsitzende, Abg. Tr. Schmitt-Mainz, hat Die Mitglieder für nächsten Dienstag zu einer Sitzung einberufen. — Ein im allgemeinen Interesse sehr danketiswerter Versuck) ist gestern vom hiesigen Garteiibauverein unternommen worden. Derselbe harte äffentlid) die Bereinsdamen und alle sich dafür interessierenden Hausfrauen zu, einem präkti- schen Obstverwertungskursus eingeladen, den Kreisobstbautechniker Lorentz unentgeltlich in den Räumen der hiesigen Freimaurerloge abhielt. Zu diesem Kursus hatten sich ca. 70—80 Damen eingefunDcn, denen Herr Lorentz in eingehender Weise Vortrag hielt über die einfachste und praktischste Art, Obst und Gemüse in Patentgläsern zu konservieren. An zahlreichen Beispielen zeigte Der Redner dem aufmerksam lauschenden Damen, wie leicht und bequem das ist, wenn man nur richtig weiß, wie es gemacht werden muß. Da von den Gärrnern zahlleid),e Obst- und Ge- müfeforten zum Verkauf gestellt waren, und die Frauen Patentbüchsen und Konservierungsmittel mit zur Stelle gebracht hatten, so benutzten die meisten die Gelegenbelt ihren ganzen Winterbebarf in den geräumigen Küchen unter genauer Anweisung über die Zerr des Scedens usw seEg zu stellen. - Das hier gegebene Beispiel solle überall Nachahmung finden! r , R h ein he s s e n, 10 Sept. In einem Dorfe trug vch folgende wstllche Geschichte zu. Ist va ein Beamter besmafttgt mit Zellunglesen. Aus einmal hört er Wortwechsel, immer lauter, immer lauter bis xum Lärm -ivr Seanite öffnet das Fenster und fragt ein?n?°rWe?gehen" den jungen Mann, wa» da los |eL Der Gefragte erwiderte ?ammc!!|Set Gemeinderat ist wieder bei. Kleine Mitteilungen aus Lessen und hpn Nachba rst aaten. In stabe et e n bei Mainz hat der dem Trunte ergebene Landwirt Adam Kenth seinen Knecht un Street erschossen. - In einem Weinberge der Gemarkung Snlzherm wurde em Reblausherd entdeckt- erst vob Vermischtes. * Licktenau (Westfalen), 10. Sept. Hier brach ein freuet nuö durch welches 25 Wohnhäuser der westlichen Stadtteile ein geäschert würben, darunter dns Pastorat und die Schule. w Oldenburg, 10. Sept. Tie telegraphisch gemeldete LZ er Haftung des „R e s id e n z b ri e s s ch r e ib er s" Oberlehrer Dr. Ries erregte natürlich außerordentliches Aufsehen in unserer Stadt. Einmal ist es die Afsüre selbst die sich infolge einiger kleiner formaler juristischer Unaeschicklichteiten zu einer Minister krisis auszu- wachsen drohte; zweitens die soziale Stellung des Ler- b astet en. Es handelt sich um die vor einiger Zeit im hio- siaen Residenzboten erschienenen Artikel, in denen der jetzige Zu st i z mini st er Ruh st rat des Hazardspieles und der Protektion eines Gymnasiallehrers Frühstück beschuldigt wurde. Ter Minister sollte früher, als er noch Staatsanwalt war, am grünen Tisch eine Gefälligkeit des Oberlehrers Fr. angenommen und später diesen zum Direktor des Gymnasiums in Birkenfeld befördert haben. Die Privatklage, die dieser Beschuldigungen wegen gegen den Redakteur des Residenzboten Biermanu angestrengt wurde, endete mit dessen Verurteilung zu einjähriger Gefängnisstrafe. Der Verfasser der Artikel wurde nicht ermittelt, trotzdem die Staatsanwallschaft eine hohe Belohnung auf die Ermittelung aussetzte, und Schriftproben der inkriminierten Artikel in den Schaufenstern hiesiger Buchhandlungen ausgehängt wurden Jetzt koumrt Licht in die Affäre. Der verhaftete Oberlehrer! Dr. Ries war der Kollege des Frühstück, dessen Beförderung zum Gymnasialdirektor ihn dermaßen erbitterte, daß er seine Versetzung nach Preußen (Barmen) beantragte und die denunziatorischen Artikel im Residenzboten schrieb. Auch die unlängst im Residenzboten veröffentlichten wichtigen Aktenstücke, die sich auf den oldenburgischen Ministerwechsel im Jahre 1900 bezogen und eigenhändige Randbemerkungen des Großherzogs enthielten, dürften aus derselben Quelle stammen. Der Vater des Ries ist Ministerialrevisor. * Danzig, 9. Sept. Nach einer Meldung ans Kart- Hans dürfte der im Walde bei Koni als Leiche aufgefundene Professor Kirsch stein aus Marienburg, wie die Untersuchung ergeben hat, einem Herzschlage erlegen sein. Uhr und Kette llnd zwar der Leiche entwendet, dagegen fand sich ein Portemonnaie mit 19 Mk. und eine goldene Brille vor. Ein Raubmord ist ausgeschlossen. * Paris, 8. Sept. Eine wegen Galten- und Brud ermord es gegen eine Frau Galtie eingeleitete Untersuchung ergab, daß die Polizen auf das Leben ihres Mannes und Bruders zusanmreu auf 120000 Fr. lauteten, einigen Jähren wurden dort große Komplexe wegen Auf- ftndens der Reblaus vernichtet. — Ber der am 7. Sept, in Weilburg stattgehabten Ziehung der land wirtschaftlichen Lotterie wurden 675 Gewinne gezogen. Die ersten fünf Hauptgewinne fielen auf Nr. 8207 (ein Rind), sRx. 3950 (ein Rind), Nr. 606o (ein Rind), Nr. 2415 (em Butterfaß), 10 914 (eine Fegmühle). Die ersten Gewinne kamen nach Hadamar, Niedershausen und Probbach. und daß die Verhaftete die Absicht hatte, einen Arzt, der zu seiner Etablierung ein Kapital von 100000 Fr. benötigte, au heiraten. Von Gerichts wegen wurde die Exhumierung der Leichen des Mannes und Bruders sowie zweier weiblicher Anverwandten der Frau Galtie angeordnet, die der letzteren in ihrem Testament größere Beträge vermacht hatten. * Paris, 10. Sept. Tie Dyphu s-Erkran kungen beim 92. Jnf.-Regt. in Clermont Ferrand mehren sich. Gegenwärtig befinden sich 15 Mann in Behandlung. Die 5. Kompagnie mußte aufgelöst und aus dem Manöver zurückgezogen werden * An Fleischvergiftung ist angeblich die fünfjährige Tochter eines vor einigen Tagen aus Sorau in Berlin zugezogenen Malers gestorben. Mehrere Personen, die gleichfalls von dem Fleische genossen hatten, sind erkrankt, jedoch außer Gefahr. * Ein „Wunderkind". Aus London, 8. Sept., wird geschrieben: Die Darwinsche Theorie hat soeben erneutes Beweismaterial zugeführt bekommen. Wie die „Times of Jndia" berichtet, ist in dem Gaya-Distrikt in Bengal ein geschwänztes Kind geboren worden. Wie es heißt, sind die Eltern des Kindes, sowie die gesamten Einwohner des Ortes voll froher Hoffnung, daß das Kind einst zu großer Berühmtheti gelangen und vielleicht gar als der wieder zur Erde herniedergekommene A s f e n g o t t verehrt werden könnte. Ein indischer Militärarzt, Oberst Chattertou, schreibt über den Fall: „Das Kind hatte offenbar einen regelrechten Schwanz. Ich machte mir bei der Behandlung des Kindes folgende Notizen. Als Ausläufer des Rückgrats befindet sich über dem Steiß eine längliche Geschwulst, von der wiederum eine schwanzartige Verlängerung ausgeht, die ungefähr drei Zoll lang und vollkommen mit Haut bedeckt ist Der Schwanz ist be- wegungssähig und wackelt, wenn das Kind von der Atutter gesäugt wird. Knochen befinden sich nicht darin, sondern die ganze Mässe ist fest, aber elastisch. Ich schlug den Eltern vor, den Auswuchs durch eine Operation entfernen zu lassen, aber sie wolllen nichts davon wissen, da sie vermuten, daß das Kind später eine Quelle des Reichtums sür sie werden könne. Sck)on jetzt ist das Interesse der L^völkeruug ein außerordentlich starkes." * Die Wirkungen eines Regentages auf die Tiere in einem Zoologischen Garten sind äußerst interessant zu beobachten, erklärte jüngst ein Beamter des Londoner „Zoo". Jener große Wolf ist an einem Regentage ausgelassen und springt munter umher. Alle Wölfe machen es so; der Regen erheitert sie. Ganz anders dagegen ver- halten sich die Löwen Sie sind unruhig, aufgeregt, knurren und brummen, bis man ihnen eine Extraportion Fleisch oder eine große Pfanne voll warmer Milch gibt. Dann schlafen sie; aber jeder Regentag scheint den Löwen und der ganzen Katzenfamllie auf die 9ierven zu fallen. Schlangen werden immer in einer bestimmten Temperatur gehalten, sodaß die feuchte Lust sie eigentlich nie erreicht. Aber ich habe immer bemerkt, daß an Regentagen alle Reptilien lebhaft und heiter sind, wenn man das von Reptilien sagen kann. Das Rotwild, die Bären, die verschiedenen Arten wllder Ziegen scheinen sich um den Regen nicht zu kümmern. Tie Vögel find bei Regenwetter ganz untröstlich und traurig. Sie singen nichts sie zirpen kaum und fühlen sich so elend wie möglich. Kunst und Wissenschaft. — Ausgrabungen bei Vacha. Dr. Böhlau und Generalmajor a. D. Eisentraut aus Kassel haben als Vorstandsmitglieder des Vereins sür hessische Geschichte und Landeskunde in den letzten Tagen auf dem Oechsenberge bei Vacha Ausgrabungen vornehmen lassen, wobei sich ergab, daß in den Steinwällen daselbst die Ueberreste einer einige Jahrhunderte vor Christi Geburt erbauten Burg vorhanden sind. Die Ausgrabungen förderten auch Topfscherben und Eisenreste zahlreich zutage. An der Quelle am Südabhange des Oechienberges fand inan interessante Schutzwälle, die jedenfalls mit Pallisaden befestigt gewesen sind und bis an die Befestigungen auf dem Oechsenkopf heranreichen. Wie man vernimmt, liegt die Absicht vor, über die vorgeschichtlichen Burgen Hessens ein Werk herauszugeben, das auch die Befestigungen aus den Rhönbergen ausnehmeii wird. Richard-Wagner in Weinuot. Die „Mainz. N. N." drucken einen bisher unbekannten Brief Richard Wagners ab, den ein Mitglied der dortigen Bühne besitzt, und der an Herrn Ritter in Würzburg gerichtet ist. Das Blatt schreibt: Wir lernen Wagners Ansicht über Wein darin kennen, die zwar für unser engeres Vaterland nicht sehr schmeichelhaft ist, deren vorwurfsvolle Fassung aber allerdings nur auf die betreffenden Lieferanten, oder in diesem Falle Schmieranten, zurücksällt. Was hätten wir dem unsterblichen Meister sür gute Bezugsquellen hier empfehlen können! Der Brief lautet: „Teurer Neffe! Ich ersuche Dich auf das allerernstlichste, mit einem erfahrenen 9tat- geber an der Hand, mir einen geeigneten Tisch wein (weiß) unter dem Würzburger Gewächs auszusuchen. Man sagst mir, der „Klostergarten" besitze und produziere einen wirklich leichten Tischwein. Von diesem schicke mir zur Probe 12 Flaschen. Der Absender soll Postvorschuß daraus nehmen. Ich bin nämlich zu der Ueberzeugung gekommen, daß ich seit längerer Zeit unter dem Titel Rheinwein nur gemachtes und gefälschtes Zeug trinke. Wogegen der Würzburger, seiner Unbeliebtheit wegen, im Rufe steht, wenigstens rein und unge-älscht vorgesetzt zu werden. Gott segne Dich! In Elle und Not! Dein erhabener Onkel R. Wagner. Bayreuth, 9. März 1873." * * Das v or tr e fflich e Linde mannsche Theater-Ensemble, das uns im Winter mit einer meisterhaften Aufführung der wundervollen Tragödie „Die tote Stadt" von dem italienischen Poeten d'Annunzio erfreute und vor zwei Jähren ein paar hervorragend gute Jbfen- äbende uns schenkte, wird sich auch in diesem Winter wieder auf eine internationale Kunjtteise begeben, für die eine der bedeutendsten deutschen Bühnengrößen, Luise Dumont vom Deutschen Theater in Berlin, von Direktor Lindemann als Gast gewonnen worden ist. Die Künstlerin wird das Lindemannsche Ensemble begleiten und u. a. die Titelrolle in dem neuen vieraktigen Schauspiele „Theodora" von Joh. Dojer spielen, einem jungen norwegischen Dichter. Direktor Lindemann wird mit seinem Ensemble ferner von literarischen Werken „Klein Eyolf" von Ibsen und ein Drama von Stanislaw Przybyseewsky bringen. Tie Tournee beginnt wie im Vorjahre in Leipzig. Derdmgung von Fnhrleistungeu. Das Fahren der städtischen Gießfäsfer soll für die Zeit vom 1. Oktober 1903 bis 30» September 1904 im Wege der öffentlichen Verdingung vergeben werden, wozu Termin auf Montag d. 21. Septbr. l. I., vorrn. 11 y2 Uhr, anberaumt wird. Die Bedingungen liegen während der Dienstslunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlags- srist 14 Tage. Gießen, den 9. Sept. 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 6782 Dr. ä 10 Pf. Millionenfach bewährte Re- zepte gratis von den besten Geschäften. Ein heller verwendet stets Backpulver , {Vanillin-Zucker Uetker S[Pudding-Pulver la. weißleuchtende Mteapfe GaS°Lyren u. Kronen ♦ « « Gas-LüsterS u. Ampel» ♦ * Gas-Gloaeu u. Eylinder * * Gas-Koch- tt. Bade-Apparate Gas-Leitungen » Reparaturen Bade-Klosetts u. Heizanlagen Wasserleitungen u. Armaturen Auch Reparaturen billigst. öasri Grafj 6739 Kirchenplatz 11, Schloßgasse. 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Tag) 1903. i» s 30007 62 76 [20001 84 176 230 65 312 419 58 69 75 81 602 43 92 g 'S [1000] 730 32 [5000] 42 [2000] 57 75 [400] 79 [2000] 92 852 94 912 & 2 16 73 76 88 3 1030 136 231 96 402 512 806 27 [400] 49 51 64 98 [400] S ® 900 [1000] 77 32149 51 55 332 98 417 [400] 89 98 531 59 612 37 731 'Z Ö 50 78 805 [3000] 6 20 921 51 [400] 83060 [400] 127 [400] 55 99 [1000] ' 235 75 439 518 22 29 [400] 56 65 [400] 633 755 74 801 5 15 911 [1000] 78 34004 36 125 60 86 [400] 214 [400] 35 47 58 92 348 72 [1000] 85 91 [3000] 452 94 511 76 [400] 657 705 14 16 813 [400] 19 918 57 65 •g 5065 112 53 274 426 [10000] 47 62 [400] 540 54 58 [400] 689 99 5 [400] 790 860 920 64 [400] 90 6122 52 80 286 [1000] 356 514 52 91 655 <» 75 839 960 7021 47 81 [400] 120 30 344 87 [400] 92 422 33 [1000] 73 Z95 529 610 83 996 8002 16 114 [400] 19 211 45 63 64 [400] 301 44 99 -U 402 [400] 47 94 [1000] 560 [400] 63 90 643 707 [400] 833 [1000] 912 51 •e 9178 85 [400] 202 [400] 314 [1000] 61 62 551 [1000] 52 75 [400] 80 659 § 78 90 793 858 61 995 10167 246 [400] 344 427 514 [2000] 26 49 609 20 80 86 96 753 79 £2844 [30001 78 915 18 30 [400] 11010 [1000] 25 58 [400] 71 93 123 29 86 229 [2000] 56 359 448 [2000] 77 86 510 61 752 80 839 964 12034 36 11000] 100 [400] 10 73 [400] 91 [400] 351 59 [3000] 496 538 [400] 87 [400] 747 61 [2000] 89 823 35 86 98 [400] 953 57 88 98 13020 [400] 99 108 1400] 211 18 58 74 342 401 49 50 64 544 52 61 72 [400] 644 [3000] 740 811 22 56 90 943 14012 [2000] 28 128 83 258 410 55 590 618 40 56 57 [400] 824 35 937 55 [400] 15089 178 291 302 15 44 46 72 [400] 401 522 [400] 61 79 674 87 725 44 57 837 79 85 959 76 16098 156 57 78 250 75 88 347 [400] 432 543 89 [400] 633 47 48 855 75 98 907 [400] 24 82 17041 138 87 [10 000] 232 318 61 79 448 570 666 82 717 802 [400] 25 950 18048 51 147 271 72 88 311 [400] 13 [1000] 37 43 [400] 58 [400] 72 78 419 [1000] 51 504 [2000] 54 657 710 62 848 82 89 977 [1000] 19231 535 48 64 [2000] 84 611 84 96 706 53 [50000] 54 95 841 49 20050 [1000] 70 73 114 89 223 32 63 349 486 508 79 96 [1000] 604 20 [400] 55 734 50 67 857 [2000] 21004 20 45 [400] 76 98 168 72 229 393 423 45 93 514 35 69 611 19 35 85 718 844 62 92 [1000] 22196 [1000] 292 310 27 53 58 99 [1000] 403 57 59 588 97 [1000] 605 42 715 [400 j 39 56 815 19 23020 78 115 26 36 66 275 [400] 96 366 [400] 74 95 [1000] 454 59 561 79 [400] 720 43 60 [400] 82 88 804 68 941 [1000] 50 [400] 57 67 2 4067 70 135 264 96 337 [400] 41 400 56 95 96 [2000] 503 48 619 39 76 744 83 89 813 26 43 86 14001 94 [3000] 25012 47 157 99 316 42 460 [400] 550 54 88 638 820 [1000] 62 992 26101 67 [400] 204 55 64 300 4 25 83 477 513 42 664 76 734 78 868 937 • 45 70 [400] 27046 62 80 81 132 38 360 68 72 [400] 409 524 34 57 691 [400] •£703 [3000] 54 [20001 818 83 930 50 [1000] 28016 42 125 75 254 96 443 S 51 92 [400] 525 97 606 15 20 23 24 51 744 79 813 17 910 37 2 9028 58 *Z7 172 [400] 88 274 315 20 61 99 436 531 91 676 769 880 906 [400] 7 17 cd 24 48 68 83 c 93 99 35060 [1000] 134 248 67 320 [1000] 71 75 78 439 69 530 62 84 700 83 11000] 90 [1000] 816 27 89 [400] 77 950 52 36109 73 [400] 228 61 308 [400] 59 62 413 40 539 63 609 62 805 45 944 37003 66 165 222 [400] 72 78 89 335 [400] 424 29 526 [400] 33 [400] 67 74 692 715 45 56 98 807 45 [2000] 98 [400] 946 51 38017 48 [1000] 85 122 246 83 305 14 [3000] 33 46 50 83 444 74 81 610 [400] 12 18 65 98 [400] 739 852 987 39126 72 [400] 203 32 79 [2000] 308 11 76 81 [400] 422 [2000] 81 86 94 [400| 517 [400] 616 66 74 926 40005 51 77 109 11 58 62 228 [400] 353 418 46 77 [2000] 541 82 623 742 51 77 819 26 50 920 41024 11000] 60 107 [400] 97 255 75 328 35 55 71 79 [400] 429 81 569 831 72 [400] 77 84 956 42049 105 77 210 19 22 47 379 92 [400] 418 30 76 [400] 77 78 86 [400] 651 69 604 65 87 712 45 [1000] 78 836 81 98 931 72 4 3037 48 65 107 [400] 19 21 214 31 337 45 13000] 514 48 664 74 81 728 45 80 848 955 44025 69 76 209 521 [400] 73 11000] 82 83 87 705 814 52 54 916 [2000] 45033 46 63 70 77 [400] 145 [400] 49 86 289 [400] 97 384 [2000] 408 43 78 531 88 45 72 659 64 68 785 810 [400] 51 926 1400 ] 56 46013 [1000] 101 34 35 207 13 [1000] 20 [4001 45 58 436 58 520 [2000] 39 661 68 795 [400] 919 59 47091 92 94 225 70 392 558 601 [400] 842 59 90 93 's Alle Nummern, neben welchm nichts bemerkt ist, find mit 200 Mark gezogen. S- (Ohne Gewähr.) 297 326 27 37 92 485 94 509 [400] 44 84 [2000] 657 74 [400] 10 © 727 64 [3000] 1027 51 105 42 89 202 10 63 305 76 80 526 56 [4001 82 400] 602 78 93 [400] 724 38 78 84 829 34 998 2015 [4001 20 38 90 « Z 156 [400] 250 329 418 23 71 532 37 61 70 675 863 67 [4001 901 6 37 42 ~ «E- 59 3101 1400] 80 350 433 609 81 709 85 [400] 849 933 36 63 4023 [400] « £ 106 213 53 54 86 346 473 96 732 68 77 99 837 42 61 962 68 69 48076 210 45 48 309 51 59 71 81 448 [400] 67 70 533 [400] 57 77 [400] 747 77 [400] 92 [1000] 99 [2000] 824 957 61 49117 [400] 39 [3000] 65 75 83 204 393 417 53 536 721 82 825 50006 115 22 84 234 351 [400] 427 50 [400] 51 65 77 548 665 731 819 932 51095 [1000] 117 35 86 89 226 54 [1000] 91 335 62 539 60 654 701 [400[ 13 850 [400] 910 52081 [400] 129 68 88 [400] 205 [400] 357 400 67 77 92 [400] 524 33 75 [400] 98 628 [4001 60 91 785 825 [400] 27 28 944 85 87 5 3033 109 [1000 j 46 54 263 96 [400] 344 74 88 584 600 [400] 3 [400] 47 83 722 63 [400] 74 827 34 44 52 922 37 40 54145 60 [400] 213 331 [400] 48 515 18 80 [1000] 614 16 58 718 91 826 902 9 17 23 34 81 55080 [1000] 114 29 61 64 [1000] 249 [1000] 68 [400] 69 311 13 457 [2000] 66 585 647 96 [400] 709 30 78 82 86 804 50 56031 42 190 98 341 58 443 61 64 523 65 68 619 48 78 801 24 [400] 66 [400] 94 [1000; 968 5 7028 52 98 204 [400] 325 26 88 97 475 576 622 30 42 95 [1000] 786 [2000] 861 978 58014 101 48 63 201 489 [400] 673 77 700 68 816 41 932 34 59137 77 99 [3000] 332 36 [400] 97 499 584 637 [400] 40 68 70 850 905 [3000] 27 60062 139 58 322 [5000] 59 [400] 62 424 88 508 667 85 717 90 801 37 83 945 66 [400] 75 61162 82 83 95 214 [400] 96 [5000] 391 439 523 33 675 727 28 49 [400] 54 56 911 17 37 50 78 86 93 [400] 62005 31 78 84 [5000] 141 230 92 332 34 429 86 528 29 55 90 709 800 55 57 84 912 [400] 17 21 38 63148 215 16 17 28 362 72 [400] 414 574 649 760 [400] 69 801 5 16 29 31 93 97 915 16 [400] 29 [4001 51 [400] 64042 81 [400] 90 121 50 [1000] 252 67 75 340 410 11 16 526 684 [1000] 748 99 847 934 60 [10001 65102 4 18 [400] 80 275 317 56 64 429 54 55 543 61 79 90 763 [400] 823 99 6 6066 74 339 52 [400] 97 400 94 546 [400] 49 [1000] 669 716 [1000] 70 78 909 21 86 67001 18 145 94 251 95 351 85 403 36 40 81 515 [1000] 74 78 98 615 22 35 701 50 [1000] 822 78 [400] 921 68043 [1000] 49 142 62 240 42 54 491 618 703 44 807 16 [1000] 69055 63 [4001 147 321 [400] 33 405 21 37 69 604 59 63 705 837 [5000] 959 [1000] 81 70000 27 34 [3000] 52 94 98 141 [400] 62 232 61 375 94 97 415 79 521 37 85 97 619 44 [1000] 723 [400] 41 806 12 66 74 84 71006 46 216 [3000] 45 77 [20 00 1 78 337 457 80 97 504 15 86 88 606 [1000] 20 [2000] 868 995 7 2027 80 88 [400] 174 220 22 58 78 332 405 25 80 607 26 94 630 84 737 87 842 73048 91 [400] 95 359 408 [1000] 19 23 576 603 [2000] 7 18 74 86 729 66 823 36 43 69 989 74018 67 155 91 221 28 43 76 332 87 413 42 [400] 74 516 30 50 644 65 700 7 821 [400] 947 79 97 [400] 75008 157 [1000] 257 [400] 62 309 [1000] 57 80 85 400 512 22 29 47 636 49 53 82 745 53 809 970 76000 |2000] 2 22 190 226 63 335 [2000] 76 568 88 656 [1000] 733 [400] 45 838 54 74 [1000] 943 7 7052 [1000] 76 159 61 213 82 334 436 97 567 625 38 700 26 68 [8000] 69 82 806 53 73 906 12 38 58 78 [400] 90 1400] 7 8020 72 119 25 92 212 48 [2000] 71 365 76 425 [2000] 48 70 81 540 84 672 81 822 920 51 65 82 79016 59 [400] 64 [400] 101 [400] 44 51 [400] 204 57 [400] 61 421 41 49 60 76 524 79 99 608 [400] 13 82 759 899 903 [2000] 69 81 98 80053 [400] 89 [1000] 143 46 75 204 29 36 71 89 341 405 [4001 14 47 581 94 610 18 67 720 28 [400] 32 83 87 853 72 93 910 [1000 81022 124 60 230 42 52 332 69 444 50 [ 1000] 72 564 748 83 94 814 [ 400] 50 [1000] 976 83 82352 78 457 65 505 66 86 661 732 828 31 46 70 88 953 71 89 [3000] 83007 32 135 51 72 302 56 443 44 [400] 57 [1000] 605 19 600 46 715 812 94 84002 7 [400] 173 233 534 40 69 658 707 [400] 70 74 86 876 961 85041 156 225 55 60 76 329 [400] 37 83 474 587 645 [400] 60 63 [1000] 77 94 [400] 820 80 86071 206 20 [400] 21 88 306 [400] 52 407 72 95 535 [20 001 89 600 8 49 82 718 856 64 68 972 87 [2000] 87005 95 151 60 [10 000] 81 84 203 54 427 34 [400] 716 90 816 20 27 29 56 86 918 20 88039 137 [400] 265 339 451 73 84 [1000] 97 532 36 [400] 41 83 [3000] 619 37 39 54 712 42 62 880 89067 81 82 105 90 215 428 570 627 83 712 842 [400] 48 [1000] 58 60 909 57 66 78 [400] 81 94 97 [400] 90029 [400] 77 99 135 218 337 [2000] 44 53 406 41 49 76 674 701 [400] 64 800 49 [3000] 53 902 45 80 91009 89 125 [400] 239 45 88 [1000] 343 479 557 65 [400] 66 629 59 [400] 99 703 90 98 [400] 825 89 940 67 92014 89 96 [400] 114 [2000] 69 234 [2000] 57 [400] 325 47 97 401 23 40 48 [400] 62 511 12 [400] 57 635 42 731 98 813 82 91 [400] 93024 100 14 21 [1000] 39 61 214 36 98 433 96 533 70 658 66 96 [400] 702 818 70 903 21 26 32 82 94059 126 35 60 252 58 326 60 460 70 [400] 559 692 93 773 [400] 87 [4001 923 63 67 [400] 87 95009 16 [400] 115 20 [1000] 22 33 55 [400] 71 200 93 406 50$ 10 40 [1000] 643 53 786 [1000] 845 9 6036 296 335 44 435 [400] 64 510 22 [3000] 48 63 629 93 708 16 [400] 62 806 53 68 944 [400] 97045 [2000] 47 151 99 202 [400] 11 18 [400] 82 [1000] 90 315 [400] 45 457 78 565 611 36 750 818 926 45 98043 73 112 75 83 269 98 482 502 64 [1000] 65 67 80 88 761 79 854 [400] 905 [400] 56 75 86 99007 21 73 108 82 [400] 83 231 408 21 23 73 506 [400] 88 752 95 872 937 Deutsche Steinholz ] misirie Silberne Medaille Frankfurt am Main 1901. des Hansahauses ist unser Steinholz-Fuss- Muster, Prospekte und Zeugnisse prompt auf Verlangen. 6801 M boden gelegt worden. — Feinste Referenzen über ausgeführte Arbeiten von Staats-) städtischen Behörden, Architekten und Privaten. Alte, ausgetretene Zement-, Terrazzo-, Platten- und Bretterböden, sowie Stein- und Holztreppen lassen sich durch Aufbringung von Steinholzmasse in kurzer Zeit in Steinholz-Fussböden bezw. Steinholztreppen umwandeln, ohne dass der alte Belag entfernt zu werden braucht Die Steinholz-Fussböden sind fusswarm, vollständig feuersicher, wasserundurchlässig, schalldämpfend, frostbeständig, schwammsicher, verhindern das Einnisten von Bakterien und begehen sich geräuschlos. Steinholz ist daher der beste Fussbodenbelag für Kirchen, Schulen, Krankenhäuser Kasernen, Theater, Restaurationen, Verkaufsläden, Fabriken, Küchen, Badezimmer, Korridore, Terrassen, Kegelbahnen etc. Prämiiert auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung Giessen 1903 mit der höchsten Auszeichnung: Silberne Medaille. Hansa-Haus iu Frankfurt a. M. In sämtlichen Verkaufsläden im Erdgeschoss, Korridoren der I. Etage, sowie 40 Büreauräumen Unsere Steinholz-Fussböden können in verschiedenen Ausführungen auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Giessen in dem Zelt des Herrn August Gabriel jr. angesehen werden. Vertreter für Giessen und Umgebung: Herren Sack A Jughardt in Giessen-Heuchelheim. - ■ .. ' ' ■■ ' ; ■■ ... ' - . ■■ ■: ;■ Schmidt & Brenner, Hanau a. M. Spezialität: Fugenlose Steinholz-Fussböden in verschied. Farben. “ LaM-PromM- M VMM-AilMuug Gießen. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Ziehung der mit der landwirtschaftlichen Ausstellung verbundenen Verlosung Dienstag den 15. September 1903, vo» Ä Uhr nachmittags ab, Aus dem Festplatze und zwar m dem Saale der Restauration ,^Liebigshöhe" stattsindet. Die Verlosung ist öffentlich und der Zutritt jedermann gestattet. Gießen, den 10. September 1903. 6798 ____________Der Mmz- nuö Lkrissilligs-Allsschilß. Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: Stück-Koks .............. i^io ajtt. Nuß-Koks, ausschließlich trocken gelagert, in zwei verschiedenen Korngrößen für Stuberchetzung und für weite und enge Oiens chäch te passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte......... 1,25 Mk. Größe Nr. 2, klemer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit......1,25 Mk. Zu Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkoks . ......1,05 Mk. Nußkoks Nr. 1.....1,20 Slußkoks Nr. 2.....1,20 , Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks ....... 1,— Mk. Stutzkoks Nr. 1.....1,15 _ Nußkoks Nr. 2.....1,15 v Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggous bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. für den Zentner. Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Koks — bis zu 6 Zentnern — auf die bett. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Zentner Rots statt; dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen der Kimmims itt GasKoKs von 1 bis 5 Zentner emgerichtet, nämlich bei den Herren: Bacheuheimer & Schaumbergcr, Dcarburgerstraße 22, Anoreas Euler, Sleinstraße 11, Foh. Kischer, Alicestraße 19, H. Hof, Lahnhofslraße 34, Gebr. Kahl, Frantfurtersiraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Piftor Nachfolger, Marktslraße 10, Georg Schäfer, Llcherstraße 2, August Struck, Lismarckslraße 6, Georg Unverzagt, Gründcrgersiraße 13. Diese Firmen berechnen obenslehende Preise unserer Gastod • mn unsuhr iüte d as i^aöiüctl und viiabtoigeit dieselben auch m Mengeli unter 5 Zentirern. ^,tc Preise unserer Gaötots -lit e;e Abnehmer außerhalb Gemarkung Gießen crmä^gcu |ni) um den Betrag der OLtro.rückbergutuug von 4 Pfg. nir den Zentner. 63 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießeu Landwirtschaftliche Ausstellung. Zur Besichtigung meiner Ausstellung in Rud. Sack^fchen Drillmaschinen neuesten Hackmaschinen ein- und mehrscharigen Pflügen neuesten leichten Wendepflügeu Acker- und Wiesen-Eggen Dünger-Streumaschiuen Düngermühleu Marteuren Kartoffel-Sortiermaschinen Getreidereinigungsmaschinen Kartoffel-Erntemaschinen verschiedener Systeme Garbenbindern Getreide-Mähmaschinen Gras-Mähmaschinen Rasenmähern Pferde-Rechen Heuwendern Futterdämpfern Kartoffelquetschen Rübeuschneidern Futterschneidmaschinen Obstmühlen Keltern Moltereigerüten u. s. w. lade Interessenten ergebenst ein. 6748 PI. Rosenthal, Giessen. M ' II* A M fanimiirifiliaftl. Jlnsßtttung Eießm vom 10.—13. September 1903. Stand 41. Lokomobilen mit im Dampfdom gelagerten Eylindern, auf Federn ruhend, Dampf-Dreschmaschinen, Patent- Drillmaschinen für Bergland und Ebene, SCuäl -Pflüge, sowie alle sonstigen landwirtschaftlichen Maschinen. Lutzy 6760 WaschinenfavriL und KeffUschmiede, parmkadt. Unsere neueste hydraulische Obst- u. 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