Viertes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 10. Oktober 1903 9 WenerAnzeiger ,v/ General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bonillott-Kapstln MAGGI8 Fleischbrühe für 6 Pfg. 7367 Man verlange ausdrücklich „Maggi’s Bouillon-Kapseln" und weise andere Marken zurück. mehrung der Erträge herb erführen. Die RetchKfinanzen kämen also wohl nicht zu Schaden. zu 16 und 12 Pfg für je 2 abgetcilte Portionen enthalten all.' Bestandteile der natürlichen Bouillon in unerreichter Qualität. Nur durch Ueberbrühen mit kochendein Wasser erhält man sofort eine Tasse Kraftbrühe für 8 Pfg. oder Frhr. v. Stengel und die Börsensteuer. Man schreibt uns aus Berlin, 8. Oktober: Reichsschatzsekretär Frhr. v. Stengel ist in gewissem Sinne eine soziale Persönlichkeit geworden. Aus der Antwort, die er unlängst der Deputation des Verbandes deutscher Bankbeamten-Vereine erteilte, er werde die Wünschie der Petenten mit Wohlwollen prüfen, schließt man in den Kreisen der Bankangestellten, daß Frhr. v. Stengel neben einer gewissen gesetzlichen Entfesselung des Börsenverkehrs auch eine Herabsetzung der Börsensteuer bewirken werde. Schon Frhr. v. Thielmann hat darauf hingewiesen, daß das Sinken der Erträge auZ "der Börsenstempelsteuer die Frage nahe lege, ob die Steuer nicht herabzusetzen sei. Doch von größerem- Gewichte als das wirtschaftliche ist hierbei das soziale Moment. Die Erhöhung der Börsensteuer hat mit dem Rückgang der Börsengeschäfte auch eine Verringerung der Beschäftigungsgelegenheit der in der Bankbranch. tätigen jungen Leute zur Folge gehabt und nicht wenige derselben trüben Zeiten entgegengeführt. Es ist nicht mehr als billig, daß die Regierung diesem sozialen Moment Berücksichtigung angedeihen läßt. Eine .Herabsetzung der Börsensteuer wird zudem aller Voraussicht nach nicht eine weitere Verminderung, sondern eher eine VerNr 338 Erscheint täglich auszer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt bie Gießener Kamilien. blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Untvers.-Buch-u.Stein- druckeret (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition und Druckerei: Schulstraße Adresse für Depeschenr Anzeiger Gießen. Kernsprechanschluß Nr. 51. Das Neichstagswahlrecht als Einigungsmittel. Wir pflichten den Ausführungen der Wochenschrift „Freistatt", in welcher Dr. Johannsen (Augsburg) §jn einem Artikel über das „Reichstagswahlrecht als Einigungsmittel" sich äußert, in deren wesentlichem Inhalt bei. Der Verfasser schreibt zum Schluß seiner Betrachtung: Im bestehenden Wahlrecht liegt etwas, was den politisch Strebenden anspornt, die entgegengesetzte Anschauung anderer Volksgenossen innerlich zu überwinden; durch das Wahlrecht wird der Liberalismus immer yon neuem angetrieben, sich nicht damit zu begnügen, einige Gesetze zu machen oder die Oberfläche des Volkslebens nach seinem Sinne zu gestalten, sondern auch die untersten Schichten mit dem liberalen Gedanken zu durchdringen und den klerikalen Geist in den Herzen aller, auch der Dümmsten und Aermsten, zu überwinden. Wie wenig der Liberalismus in den letzten 40 Jahren zu diesem Zwecke getan und erreicht hat, ist bekannt; soll seine Faulheit durch eine Wahlrechtsänderung noch gestärkt werden? Soll man ihm als Ruhelager den Dwan eines „bequemeren" Wahlrechts unterschieben? Vezngspret-r monalltch75Ps^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch die Post Mk. 2.—viertel- fährt, ausscht. Bestellg. Annahme von Anzeigen ür die LageSnummer <>is vormittags 10 Uhr. JeUenpreiS: lokal 12 Pf* auSrvärlS 2ü Pfg. Beran 1 wörtlich für den polit und aUgcm. Teil- P. Wtttko: für „Stadt und Land" und .Gerichtüsaal": August Götz, füi de» Anzeigenteil: Hans Beck. in wenigen Jahren ein bedeutendes Vermögen erworben haben; so soll der Ches der gerichtlichen Polizei viele Hunderttausende besitzen, und ein Polizeivorsteyer, der noch vor wenigen Jahren ein einfacher Arbeiter war, ein Vermögen von 200 000 Pesetas haben. Andere, die das Geld nicht auf die hohe Kante legen, führen ein luxuriöses Leben und verkehren in Kreisen, wo das Geld keine Rolle spielt. Diese Mitteilungen über die Zustände in der Madrider Polizei, die den Aussagen ihrer eigenen Organe entnommen sind, machen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für einen, der mit spanischen Verhältnissen vertraut ist, bietet dies alles nichts neues. Ueberraschend ist es nur, daß es gerade Polizeibeamte sind, die eine solche Masse von Einzelheiten über die schändlichen Zustände zusammengetragen haben. Dieser Cynismus empört die öffentliche Meinung und giebt ihr Veranlassung, von der Regierung eine strenge Untersuchung und eine Reorganisation der Polizei zu fordern. S ch e i n b a r ist die R e gi e r u n g diesem Wunsche ent§ gegengerommen, indem sie den Chef der gerichtlichen Polizei, und die zwölf Polizeivorsteher bis auf weiteres ihres Amtes entsetzt und ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet hat. Die öffentliche Meinung hatte allerdings erwartet, daß die Staatsanwaltschaft sich dieses Skandals annehmen würde, da es an kriminellen Anschuldigungen der schwersten Art gewiß nicht fehlt. Da aber der S t a a t s - an walt sich nicht gerührt und auch die Regierung ihn nicht au seine Pflicht erinnert hat, nimmt man allgemein an, dap das Disziplinarverfahren nur den Zweck hat, um das Volk zu täuschen und alles beim Alten zu lassen. Aus Erfahrung weiß man, daß Disziplinarverfahren niemals einen Erfolg haben. Wer wollte sich unterstehen, einzelne Polizeibeamte zu bestrafen, da die ganze Körperschaft verrottet ist» und die jetzigen Enthüllungen den Vorgesetzten der Polizei zur Genüge bekannt sind? Wie sehr wäre zu befürchten, daß ein Polizeivorsteher einen Gouverneur oder noch höher stehende Personen mit sich in den Strudel reißen könnte? Unter den politischen Machthabern dürsten nur ganz wenige sein, deren Tun das helleTages- licht verträgt. Gerade jetzt, kurz vor den Wahlen, liegt der Regierung daran, einen Skandal um jeden Preis zu vermeiden; um günstig abzuschneiden oder gar einen Erfolg zu erzielen, ist sie auf die tatkräftige Hilfe der Polizei und des Lumpengesindels, die die Wahlfälschungen besorgen, unbedingt angewiesen. Ohne Polizei und Verbrechertum ist ein Sieg der Negierung eben undenkbar. Das mit großem Geschrei angekündigte öffentliche Dis- z i p l i n a r v e r f a h r e n ist denn auch vollständig ergebnislos verlaufen. Es hat sich niemand bereit gesunden, gegen die Beamten auszusagen. Der Gouverneur mußte sie also für unbescholtene Ehremnännerr erklären und sie wieder in Amt und Würden einsetzen. Dadurch ist an dem Urteil der öffentlichen Meinung natürlich nichts geändert worden. Aber trotzdem haben nur drei Polizeivorsteher auf ihre amtliche Rehabilitierung verzichtet. Durch den Gouverneur lassen sie erklären, daß sie es mit ihrer Ehre nicht für vereinbar halten, noch länger in öffentlichen Diensten zu stehen, auch wenn die gegen sie gerichteten Anschuldigungen auf böswilliger Verleumdung beruhen. Der Gouverneur fügt dieser Erklärung zu, daß diese drei Beamten seit dem 23. Juli ihren Dienst in ehrenvoller Weise versehen hätten, und daß die Untersuchung über ihre frühere Tätigkeit nichts Nachteiliges zu tage gefördert hätte. Mit den übrigen rehabilitierten Polizeivorstehern und den höheren Beamten der Negierung nahm der Gouverneur dann eine Auslese unter dem Polizeipersonale vor, deren Ergebnis darin bestand, daß 112 Beamte entlassen wurden, und zwar wegen physischer'Mängel, oder weil sie sich Beschäftigungen Hingaben, die sie der zur Versehung des Polizeidienstes notwendigen Zeit beraubten, also aus Gründen, die ihre persönliche Ehrenhaftigkeit in nichts beeinträchtig en." Das ist em nettes Geständnis: ein Beamter, der keine Zeit zur Versehung seines Dienstes hat, weil er sich anderweitigen Beschäftigungen hingiebt, ist ein persönlich ehrenhafter Mann! Echt spanische das läßt sich nicht leugnen. So lange nun die Bevölkerung nicht die feste Ueberzeugung gewinnt, daß es jetzt nach der Neuordnung des Polizeiwesens anders wird, kann man ihr nicht verdenken, daß ] ie den Versicherungen des Gouverneurs kein Vertrauen schenkt. Aus demselben Grunde unterläßt die Presse es auch der Umgestaltung des Polizeiwesens, die nur rein mechanisch gewesen ist, irgend einen Kommentar zu widmen. Gin ^orizeiskandal in Madrid. Vor zwei Jahren wurde in Madrid bei der Bank von Spanien ein falscher Wechsel über 254000 Pesetas präsentiert und ausgezahlt. Der angebliche Aussteller des Wechsels war ein Wucherer, der bei der genannten Bank viele Millionen Kontokorrent hatte, und der Empfänger sein Bevollmächtigter. Dieser erhielt von seinem Herrn in einem gefälschten Schreiben den Auftrag, die genannte Summe einem Herrn Vazquez in dem benachbarten Avila auszuzahlen. Alles geschah, wie der Wucherer angeblich an geordnet hatte. Als dieser von der Geldoperation erfuhr, wußte er, daß er das Opfer eines Schwindels gewesen war. Er eilte nach Madrid und machte Anzeige von der Sache. Bald hatte die Polizei die richtige Fährte der Schwindler gefunden, um sie aber ebenso schnell wieder aufzugeben und den ganzen Verdacht auf den Bevollmächtigten des Wucherers zu lenken, der infolgedessen in Untersuchungshaft genommen wurde und vor drei Monaten abge- urteilt werden sollte: Während der Gerichtsverhandlung erklärte ein als Zeuge geladener Polizeivorsteher, daß der Angeklagte unschuldig sei, daß aber er (Der Polizeivorsteher) die wirtlichen Fälscher kenne und sie der Justiz ausliesern könne. Der Gerichtshof beschloß, die Verhandlung zu suspendieren und eine neue Untersuchung einzuleiten, lieber das Ergebnis dieser wußten mehrere Zeitungen vor kurzem interessante Mitteilungen zu machen, aus denen sich ergab, daß die Polizei seinerzeit bei der ersten Untersuchung die richtige Fährte der Schwindler gefunden, sich aber von diesen hatte bestechen lassen. Es wurden sogar bestimmte Summen genannt, die die Polizeibeamten empfangen haben sollten. So hieß es, daß der Chef der gerichtlichen Polizei 20 000, ein Polizeivorsteher 10 000, mehrere Inspektoren Summen von 5000 bis 14000 und einige Agenten schließlich je 2000, die Polizei im ganzen 75000 Pesetas erhalten hätte. Da diese Mitteilungen aus gerichtlichen Untersuchungsakten, die der Presse durch irgen^^ine Indiskretion zugänglich geworden waren, stammten und von keiner Seite dementiert wurden, mußten sie natürlich ungeheures Aufsehen erregen, zumal da die der Bestechlichkeit beschuldigten Beamten sich vollständig ausschwiegen. Erst als die öffentliche Meinung in gerechter Entrüstung eine Untersuchung verlangte, sanden die Beamten das Wort zu ihrer Necht- fertigung. 9(6er diese mißglückte vollständig. Jeder stellte freilich die (gegen ihn erhobenen Anschuldigungen in Abrede, um sie igjegen alle übrigen Beamten zu richten und durch neue Beschuldigungen zu vermehren. Auf diese Weise entstand ein Gesamtbild von der Madrider Polizei, das nicht abscheulicher gedacht werden kann. Man erfuhr, daß die Polizei und das Verbrech er tum in inn igster Beziehung zu einander stehen, ja geradezu miteinander v e r s ch w ift er t sind. Die Polizei kennt nicht nur alle Taschendiebe,*Fälscher, Einbrecher und berufsmäßigen Hehler, sondern es wird auch kaum ein einziges Verbrechen begangen, von dem die Polizei nicht die genaueste Kenntnis hätte, ja manche Verbrechen sollen direkt von ihr eingeleitet und unterihrem Schutze ausgefüh rt worden fein; das letztere gilt besonders von einigen frechen Einbruchsdiebstählen, die darum bisher unbestraft geblieben sind. Die Gewohnheitsverbrecher werden von der Polizei als regelmäßige Steuerzahler behandelt und müssen, wenn sie besonders gute Geschäfte machen, den Löwenanteil an die Polizei abtreten, wie der mitgeteilte Fall in eklatanter Weise erweist, um sich das Schweigen der Polizei zu sichern. Auch wenn der Staatsanwalt sie sucht, sind sie nirgends sicherer, als in den Hauptstraßen der Stadt; die Polizei sieht sie ständig, kann sie aber trotzdem niemals finden. Laßt sich der eine oder der andere Verbrecher aber nicht mehr halten, so giebt man ihm den Rat, seine Tätigkeit nach den Provinzen zu verlegen, oder man giebt ihn einfach preis. 1 Dünn kommt es wohl zu heftigen Szenen auf der Polizeiwache, indem Verbrecher und Polizeibeamte sich gegenseitig in der g em ein st en Weis e b e s ch impf e n. Auch die verschiedenartigsten Stätten des Lasters, wie Spielhöllen, obskure Tabernen usw., sind der Polizei tributpflichtig »und werden in der schamlosesten Weise von ihr ausgebeutet. Man spricht von fabelhaften Summen, die sie besonders aus den Spielhöllen, in erster Linie denjenigen der Aristokratie und der höheren Offiziere oder aus Privatspielbanken zieht. Einige Polizeibeamte haben darüber die überraschendsten Enthüllungen gemacht und erklärt, daß die verbotenen Spiele von allen Gon ver n eur en geduldet worden sind. Eine weitere Einn ahm e q uel le für die Polizeibeamten bildet der Handel mit ge- stohlenen Sachen und dieVerhängu ngvonwill- kürlichen Geld st rasen, über die sieihrenVor- aesetzten keine Rechenschaft geben. Von verschiedenen Polizeivorstehern wird behauptet, daß sie sich Mlitische Tagesschau. Aus dem sozialdemokratischen Lager. Die sozialdemokratisches,Leipz. Volksztg." schreibt zu der gegen Harden gerichteten Erklärung ihres Parteigenossen, des Reichstagsabg. und Rechtsanwalts Wolfgang Heine: „Der erfahrene Kriminalist scheint von seinen Klienten etwas gelernt zu haben. Er ist, nachdem er überführt ist, geständig, das Komplott gegen Mehring eingefädelt zu haben, kleidet jedoch dies erzwungene Geständnis in die frechen und feigen Zynismen der Gaunersprache!" „Ein nettes Sümmchen van Doppelzüngigkeit, Gewissenlosigkeit und innerer Haltlosigkeit" ist, wie Kautsky in der Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie, der „Neuen Zeit", schreibt, „bisher schon in den persönlichen Auseinandersetzungen in der Sozialdemokratie an den Tag gefördert worden und „das Endergebnis noch gar nicht abzusehen." Kautsky fordert, daß „alle Elemente, deren Unsauberkeit erwiesen ist, ohne jede Rücksicht auf ihre Stellung in der Panci ausgeschieden" werden. Ein unparteiisches Gericht, das nur nach Tatsachen urteile, durch Klatsch sich nicht beeinflussen lasse, „das aber streng und unerbittlich waltet", sei unumgänglich notwendig geworden. „Die Angeklagten müssen entweder gerechtfertigt oder aus unserer Mitte ausgeschieden, bei geringeren Vergehen ihrer Vertrauensstellen entkleidet werden. Die Richter sind nicht zu beneiden, die sich dieser Aufgabe zu unterziehen haben; sie ist ebenso schwierig wie peinlich; aber sie ist unerläßlich, soll nicht der Schmutz, der in den letzten Tagen aufgewühlt worden, an der Partei selbst hängen bleiben." Mehr als je gilt heute die Parole: „Kein Vertuschen, kein Komödien- spielen." Der „Vorwärts" veröffentlicht vier Erklärungen: von Harden, Adolf Hofmann, Abg. Heinrich Braun und Mehring. Mehring schreibt: „Binnen weniger Wochen wird das Spiel, das in Dresden mit der Ehre und Würde der Partei gespielt worden ist, klar vor den Augen jedes Parteigenossen liegen." Harden hält alle Beschuldigungen gegen Bernhard, Heine, Braun und Göhre aufrecht und fordert sie auf, zur Klarstellung des Sachverhalts ihn zu verklagen. Von Mehring veröffentlicht Harden mehrere Briefe zum Beweise der Unwahrheit der Behauptung Mehrings, daß er die Mitarbeit an der „Zukunft" abgelehnt habe. In einem Briefe Mehrings vom 14. Oktober 1892 heißt es: „Darf ich Ihnen für die nächste Nummer der „Zukunft" einen Artikel über die Krisis in der Freien Volksbühne schreiben?" Königl. Preuss. Staats-Meaaiiio ST Seidenstoffe von 75 Pf’ an. ------- Muster portofrei. ------- Fertige seidene Kostüm-Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Hoben. Deutschlands grösstes Spezial-Seiden-Gescbäft Seidenbaus Michels & Gü, Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen-Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei In Krefeld Der Voranschlag der Gemeinde Reiskirchen für das Jahr 1904/5 liegt vom 12. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten aus bem Bürgermeisterei- Büreau offen. Reiskirchen, den 10. Oktober 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. 7615 Amberger PscstnMermgsiereii Die rückständigen Prämien vom zweiten Halbjahr können innerhalb 14 Tagen noch ohne Kosten an den Unterzeichneten bezahlt werden. Grünb/rg, den 6. Oktober 1903. 7618 Hch. Zimmer II. Ulk^kllkk Mschtt-Lkttii 1885. Donnerstag den 15. d. Mts., Abends 9 Uhr: Hauptversammlung mit nachstehender Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und des Venvaltungs-Ausschusses über das verflossene Jahr. 2. Bericht und Rechnungsablage des Zahlmeisters, Entlastung desselben sowie des Vorstandes u. des Verwalt.-Ausschusses. 3. Wahl zweier Kassenrevisoren und deren Stellvertreter. 4. Festsetzung des Voranschlags für das kommende Geschäftsjahr. 5. Wahl des Vorstandes. 6. Wahl des Verwaltungs-Ausschusses. Wir ersuchen höfl. um recht zahlreiche Beteiligung unserer oerehrlichen Mitglieder. 7616 Der Vorstand. /o K>r \o' Stabt Marburg. Sonntag den 11. Oktober, von nachmittags 5 Uhr ab: Tanz-Vergnügen. Streichmusik. [04909] Eintritt frei. Es ladet ergebenst ein Fritz Kremer. Laal-Eröffnung in Lollar. Sonntag den 11. Oktober findet gelegentlich der Eröffnung meines neuen, mit elektrischer VeleuchLnug ausgestatteten ££ Saalbaues (600 Personen fassend) von nachmittags 4 Uhr ab _____ der Marbnrger Stadtkapelle, w< 'M W und abends 8 Uhr statt. — Einem geelrten Publikum, den studentischen Korporationen von Gießen, den Vereinen und Privatgesellschaften halte ich meinen Saal bestens empfohlen. 7541 Ergebenst Gottlob Kühler. Gasthaus zur Germania. SchcmMchkl 90 Ctm. groß geschnitten, 6683 per Stück 15 Pfg., bei Abnahme von 6 Stück 14 Pfg., mit leinener Kette per Stück 25 Pfg., bei Abnahme von 6 Stück 23 Pfg. O- Kohr1 & Co. Heute Abend von 6 Uhr ab gMm Fische. J. K. Schulhof Marktstr. 4. 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