Mittwoch 1V. Juni 1908 158. Jahrgang -i e noch itung ev 3D Herren. M itc. nlensterl «brefle für Depefch«« «uzetger »tctzeu. F^msprechanfchluß 9hr. 51. inn wde' -heu beigebracht haben soll. Muh den Narben zu schließ en, welche der Sachverständige den Geschworenen am Angeklagten zeigt, hat es sich dabei teilweise um immerhin erhebliche Verletzungen gehandelt. — KrerSassistenzarzt Dr. Bötticher hat den Leichenbefund seinerzeit festgestellt, er berichtet, daß Ludwig Müller rwm Angeklagten sechs Stiche in den Unterleib usw. beigebracht worden seien, von denen drei, jeder für sich allein, schon unbedingt tätlich bach über Münzenberg und Arnsburg zum Pfahlgraben von Tr. Aug. Roeschen (mit 20 Abbildungen, 2 Handrissen und 1 Karte, geb. M. 1.50); ferner die „Karte vom Grovhcrzogtum Hessen nut Berücksichtigung der angrenzenden Länder" von Maxim. Frommann (29. vollständig reoid. Ausl., mit Einteilungölabellen, 2.80 Mk.) und Roths Spezialkarte von Hessen-Nassau, Oberhesien, Vogelsberg, Westerwald, Taunus und Lahntal (3. gänzl. neu gearb. Ausl 1.50 Mk.). ** Haydn's „Jahreszeiten" hat der Akabe- demische Gesangverein, wie man uns schreibt, für das am 8. Juli bevorstehende Konzert, das er, wie jeii Jahren, auch in diesem Sommersei.wster von sich aus giebt, erwählt. Wir möchten diese Gelegenheit nicht vor- Lbergehen lassen, ohne unserer an den naiven idyllischen Gießen, den 10. Juni 1903. wandernder Geselle zieht munter Kiir Beweisansnahme wurde den Ge- Nv. 133 ander gwntaflt Dem G »ebener Anzetger werden im Wechsel mit dem Hessischen taibmlrt die Gietzener Lomilien- blätter viermal tn der Woche betgriegL Rotottontorud *- Verlag der vrühl'schen Untverf.-Vuch- u.6tein- bvudtt* (Putsch Bekauutmachuug. Mit Rücksicht mrf btt an Bau begriffene Bahnunterführung unter der Kreisstraße am PeterSsee bei ArnSburg wird bie btraße Butzbach — Lich zwlschen Kilometerstein 4, Abzweigung der ArnSbury-Muschenhermer Straße, und der Stadt Lich für den Durchgangsverkehr auf bie Dauer von 14 Tagen und zwar vom 22. Juni bis 6. Juli l. I 8. gesperrt. Der öffentliche Verkehr hat unter Vermeidung der Privatwege der 'Gemarkung ArnSburg über Muschenheim-Birklar zu erfolgen. Gießen, bar 9. Juni 1903. Großherzogliches KreiSamt Gießen. I. V.: Dr. Srauzbühler. mono inch/b tfL, viertel» ährdch Mk. UO; durch Addole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch dtePost Mk.L— viertel- idbrL auSschi. Bestellg. Annahme oo* Anzeigen üt bi« Lage»numm«r >tfl uonnUlagt 10 llhr. ^eUenprtrt; total 18 aulivärH 20 Big. B,ra»lrvorttlch Hk den poltL und aug cm. Teil: U toittto: für .Stadl und Land' und Denchtsfaal'r August Götz: für den utw zeiaenteil: Hans Beck. ergab folgendes Bild des Tatbestandes. AUsslslye AUve». | In Allertshausen wohnt die verheiratete Schwester des Bon besonderer Seite wird uns geschrieben: I Angeklagten in einem Häuschen, welches nur eine Stube A-i ber.Seurtriam« ber «en Metzelei« ,»»b W, ®“ Schwürgericht. t Gieße«, 10. Juni. Nährend der grjtrigcn SchwurgerichtSvcrhandlung bll- bcten den Gerichtshof Lindgerichtsrar Prätorius als Vorsitzender, die LandgcrichpAräte Schmeckenbecher und Loch als Beisitzer. Die SduULbedörde wurde vertreten durch Staatsanwalt Reuß» die Vcrtrwigung führte Rechtsanwalt Rosenberg. Bei der Auslosung zur Geschworenenbank, bei welcher nicht eine einzige Ablehnung erfolgte, ergab es der Zufall, bap sämtliche Geschworenen aus Gießen, 6 an der Zahl, mit die Richterbank bilden helfen mußten. Es wurde verhandelt gegen den unbestraften 62 Jahve allen ledigen, Tagelöhner Johannes Muller von Allerts Hausen, der geständig war, in der Rächt vom b. zum 6. März d. I. seinen i eigenen Bruder Ludwig Müller mittels eines Messers derartig verletzt zu haben, daß infolge davon der Tod des Verletzten eingetreten ist Die Beweisaufnahme Shihtc eröffnet''* wird, so raubt das Verbot, sie zu ver- den Schultern und am Bern des Angeklagten Ä tinen roticrm Äeft b« bisher TU>d> freizügigen kotiert frrt, bie ihrem ganzen Befund äiuffeute eilt" ©itbc und jüdischer ilblnnft die voll, von dem StenlDtttrc znnschen den beiden Srütern düraerlichen Rechte; roti aber weil schlimmer rst, die herrühreu könntrn. Ob, dies ab« aax& nratVid) Eilc?e nonzcntratu-n in ben Stabten kann nur zur -chür. der Fall sei. könne er namrl^h jagen. Med.zmalrat der Raiienfeindschast und des wirtschaftlichen Haftes Dr. Haberkorn bekundet Weller, bag der Angeklagte rhm Sie schäft neue Eschinews. So erzählt ein mehrere Siarben an seinem Laps bezeichnet hat. als von mdiiüLr AuSivanderer ans Bialystok nmncnS Ärtorfelli, Berletzungen Herrichtens, dte chm der getoteft Bruder Lud- der aus dcr Durchreise nach Rotterdam sich z. Z. in Berlm wig vor längerer Zell Mtd bei der^chredenen Mafien auihLlt tag tob“ vergangene. Koche- bedeutende ' ' ' ' — teile in Bialystok stattgefunden haben. Der antyemMsche Mob cr'"mnq sich den Eingang in viele jubij che Häuser und ze?störte in denselben alles. Die harte Esche Regierung aus der einen Seite, das nnjtete, durch Aend zum Blutdurst gereizte Proletariat aus der andern Seite sind zwei Biuhlsteine, zwischen eenen das russische Adenton sich üt Gefahr befindet, zerrieben zu werden. worenen die Schuldfrage wegen Lorperverletzung mll rötlichem Erfolg, und im Fall der Bejahung diese« «er- brechens die Frage nach mildernden Umständen vorgelegt. Staatsamvalt Reuß nimmt hierauf das Wort: Es sei ein trauriges Bild eines länolichen Familienlebens, welches durch die Verhandlung entrollt sei. Das vaus sei keine eigentliche Wohnstätte von Menschen, sondern eher als eine Ruine zu bezeichnen. In einem laum neitn Quadratmeter großen Raum, der noch sehr niedrig ist, haben drei erwachsene Menschen, nämlich Ludwig Muller, ieine Schwester und öcren 18 fahriger Sohn, ihre Lager- itaitc gehabt. Lin alter ivackeliger Tisch mit einem alten, grauenerregenden Strohsack bedeckt, Hobe dem getüteten Ludwig Müller als Rul)estätte gedient. Alle zerrissene Kleider haben dem Manne als Decke gebient. Und nun, so fährt der StaatSanwall fort, der Leller, in welchem der Angeklagte seine Nächte znbrachte — man denke dabei nicht an einen normalen Raum, sondern an einen solchen ohne Luft und Licht, etwas mehr als 1 Meter hoch, nicht einmal geeignet, einem Tier als Lagerstätte zu dienen, geschweige Senn einem Menschen. Der Staatsanwalt schildert bann das Verhältnis der beiden Bruder Müller zu einander. ILS liege ihm fern, den Getöteten als den besseren Men- in d" KSs 7 in der HM ’ bei Gas-n^ >17 GietzenerAnzeiger w Seneral-Anzeiger v . Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen -***’’*. emps^ b^^XeStiif ber ruiHichen Re^rmig ttürb Ehemann ber Müller'sckeu Schwester arbeitet als Maschen herauszustreichen, aber die Beweisausiiahme habe er- tt^e nick außerhalb des Ortes und tommt alle paar Uconaic einmal geben, daß Ludwig gearbellet hat, wahrend der Aiigeklagte büdauf kurze Zell nach Hanse. Sell Über 25 Jahren wohnten mehr dem Nichtstun gehuldigt, und fcm menschenscheues EUtt Äte ta ta Ä M Ä “ b^nlL^b^Ang..Mgw nnb bcr^ütete Lubwig Daffin verbrachte, indem er wohl mal hier unb dort ' bwTetaX T^ben tüfta den Müller, w. dem Häusch-m der Schwester. Ter letzter- halle etwas schasste. Der Angetlagte hat mll dem Bruder ofienbar Segen des Rabbuiers in ^.^aub, juoai nqfen oen gv Stube auf einem Strohsack, der häufig mi Hader gelebt; wer die Schuld dabei batte, tab^^Diem^udensändsümrtvuräovrftüche Fremden- auf einen in ber Ecke mivergebrachten Tisch gellgl war. fst schwer zu sagen; er ist offenbar ein leicht erregbarer m SXR« Angeklagte, welcher ben Spitznamen ,cher Lachs" hach Äraisch, ber, wie der Fall mll leinem anderen Bruder, i irfi ebi^mbwrrferß und lvell er bei Tage me das Häuschen verließ, schlief in einem üem MklauS Müller, beweist, leicht zum Messer greift. I Utearti(len Stauinc Die BrüLr solle- ost Der Ankläger Mdert dann die Vorgänge der 4-och oom aienuiadmäniurr welche ben von den Juden unter,tützteu im Strell gelegen haben, wobei eS auch ab und zu zu 5. auf den 6. März d. I. unb erklärch ” ^5 d^Lib^rallsmus obne Sch^ bÄ den BelMub Tällichkellen gekommen ist. Wie der Angeklagte behauptet, des Getöteten gesehei^ und er müsse sagen, dassste^besttalisch rmniiiti >-i irrn Ä? n f f en morde S" bekämpfe II Die habe ihm der getötete Ludwig nichrfach erhebliche Ver- ^gerichtet war. 1T (PuThirftanbc des aanuen I waS er nachts öfter zu tun pflegte. Er hatte vor seinem mll dem L>taatSanwall bann einig, baß bie Geschworenen nifh hcTt oranfamen folgen einer unzweckmäßigen Nachhausegehen yuei Kännchen Säpiaps in einer Wirtschaft nickt nur bie Schuldfrage, sonbern auch die Frage nach I g^uike^iuch Sete nun l^r sichln, dabei DrohLgen Mi7dernben llmständeu zu bezahen hatten. hem Quhen mit Unrecht ben Veranlasser alles gegen die Schwester ausstoßcnd, sodaß diese, angeblich bon Nach kaum 10 Minuten der Berc^nm verkunbete der des aSfauacnben Fremden. Die Angst getrieben, ebenfalls sich erhob, in den Keller ging Obmann, Profefsor Dr. Birmer den Waprspruch der Ge- finnientrieruna beruhen auf bie Stabte ift aus Furcht und ben in feinen Kleidern daliegenden Bruber Johannes jchwowien, welcher .^"^^Ereinstimmmden^^ntrag beS bÄÄt ÄS 36 ttalK S. 7L' Ä J Ä bie Ist «keune-b- Swfte ouzurech^n ftoiät’teBwOTerSSXl Di-A reitzeude Wachstum B-tt )terben." W entoidete sich dmm eta Streit; JohouE Demg--naß ettennt auch der Gerichtshof.--------- m.ö bie &genoe »on bet üBtrtfdmleü eine« jübtscheu ging an ben Ofen, n-hm em iStod Holz, womit et imch ^-----_ Gelreimbuntws zu gegenseitiger Illllerftützung tragen zur dem Gegner schlug, dieserpackte «, - wte der Angeklagte j ffiumrn des LandLlles und der Kleinbürger bet, die behauptet, hat er ihm mll beiden Hand« gewürgt, und nameutiidj nack schlechten Ernteiahren, wenn die nur um sich loszumachen, habe ei zum Messer gegriffen — ^„lh^beim SckMkwttt, beim Gelblecher, beim Hand- und nun erhcell Ludwig Müller oou unten her mehrere - .Ein w2ter besonders drückend geworben sind, entladet. Die Stiche in den Unterleib, an denen er zwei Tage spater durch den SB alb' ist am letzten SarnStag auf bem Frank- sSölIermia weiß obendrein, daß Juden-Metzeleien oder verstarb. . r . _ , . _ _ _ futter Sängerwettstreit ein Dutzendrnal gesungen worden, und q^rfolaungen den RussifizierwigStendenzen der Regierung Ter Angeklagtehat^bei seiner^Verhaftung bie Körper-! ngesichtS dieser schönen Witterung wird das ttienzl'sche cntaeaen kommen, und die Regierung Hndet in den Inden- Verletzung mittels zngegeben^er batte atel)cLen halb von zahlreichen frohen Wanderern nachgesungen Sato h willkommenes Lentll fill die revolutwrwre damals vom Tode b^ merbem Die Temperatur ist jetzt ganz außerordentlich zu des aus dem tzunget^chlas ctu«ch^ bunlelsten aL -m- gn^te, ^“»Ä^ kan^ngen geeignet. Fllt bke wUchensw-t.- Fühtung >udenvolltik Rußlands ist wankelmuttg unb heim- Nach ber Bekundung des MedizinalratZ Tr. Haber- trägt die Verlagsbuchhandlung von Erml Roth seck Jahren hlrIiSc Äier eüS^liberalen Epoche raffte man sich körn, der als Zeuge nnb Sachverständiger gehört wurde, Sorge. Ihre Wanderbucher unb -Karten imd durchaus zu- büm ^ersucke auf die Juden auf ber Ackerscholle anzu- hat ber Angeklagte, ben er etwa vier Tage nach der Tat verlässig. Allgemeine Verbreitung verdienen der von Prof, siedeln und dadurch der Bevölkerung näher zu bringen, untersucht hat, am Halse nicht die geringste Spur eines Dr. Otto Buchner herausgegebene »Führer durch den ^ie Vanflavifteu setzten aber durch, daß die Ackerbau- 2ll»eicheus dafür gehabt, daß er gewürgt worden sei. Zeden- Vogelsberg' (3. wesentlich erweiterte Auflage, mit vier kolon^n im Chersoimes unter Ausschluß aller nicht jüdischen falls habe der Getötete ben Angeklagten obqn an den § eMlkarten und einer Eisenbahnkarte, Preis Mk. 1.60 geb.), Elemente errichtet wurden, und erstickten so den Ver- Kleidern nur Richtig f^daß er mehrere^aur- ^^^ßad Salzhausen von H. Tasche (2. Aufl. von föh-ungsleim ^,3^-» ^s LL-n kTi Ob-rfoft» Kari Schntostahn, .mtJllusto. und 2 Harten, nnri) 1 M.), Burg Gleiberg (mit vielen Jlluftt., 50 Pfg.), Wanderung durch die nördliche Wetterau von Butz- ^reubcn früherer Verhältnisse so armen Zeit, ohne unfern 'm moderner ruheloser Arbeit gehetzten und auch in dem modernen Strudel der Vergnügungen sich hetzenden Zeitgenossen in angelegentlichster Weise den Besuch des bevorstehenden Kontzertes zu empfehlen. Möchten recht wenige von des Gedankens Blässe ar«gekränkelt an dieser köstlichen Blume seelischer und leiblicher Erquickung achtlos oder gar sich überlegen dunkend vorübergehen. Tenn ganz abgesehen davon, daß wir dem konzertgebenden Verein von gordern Herzen einen vollen Erfolg zu seinen Mühen wünschen, einen Erfolg, der auch pekuniär kein Defizit ergeben möge, wie es leider, wir dürfen sagen die beroischqn Anstrengungen des Vereins in den letzten Jahren wiederholt gebracht haben, — ein jeder Besucher wird für sich selbst den köstlichsten Lohn darin finden, wenn er sich nur arglos und froh den köstlichen Gaben Altmeister Haydns hinzugeben weiß; das aber kann chm leicht gelingen: wurden doch gerade die „Jahreszeiten" balo nach ihrem Erscheinen chne der im besten Sinne populärsten Tondichtungen, denn die Frische und Anschaulichkeit dieser Musik erschloß chr Verständnis den weiten Kreisen auch derer, die ohne besondere Vorbildung an den Genuß eines Kunstwerkes Herangehen. Ja wir möchten dem Akademischen Gesangverein und vor allem seinem so verdienstvollen langjährigen Leiter — möchte er es noch viele Jahre verbleiben — Herrn llni- versitätsmusikdirektor G. Trautmann besonders danken, daß man diesmal zu Haydn gegriffen hat. Nur stillose Anschauungen mögen den Fehler begehen, dieses idyllische Meisterwerk gegen die heroischen Ateifterwerke Händels, gegen die religiös-heroischen Werke Beethovens und Brahms, die der Verein in den letzten Jahren geh rächt hat, in Schatten zu stellen. Wie oft vergleichen doch die Nienschen, wo jeder zulässige Vergleich gebricht!? Freuen roiru. ns »cukso, daß uns diesmal sozusagen ein lyrisches Intermezzo in Gestalt eines unvergänglichen Meisterwerkes gebracht loixb. nachdem der Verein in den letzten Jahren fein ganzes Wollen und Können an die erhabensten Offenbarungen der größten Meister gesetzt hat. Auch die Aufführung der Jahreszeiten" erfordert größten Fleiß, und die Art^ ein solches Werk zu singen, hat ihre eigenen und nichts weniger als unbeträchtlichen Schwierigkeiten; wir zweifeln aber nichts daß der Verein im Bunde mit unserer stets bewährten Regimentskapelle, die erst kürzlich an allerhöchster Stelle ehrenvoll mitzuwirken berufen war, seine Aufgabe vortrefflich bewältigen wird. Zudem sind, wie wir hören, hervorragende Solisten gewonnen worden, über die wir uns demnächst zu berichten Vorbehalten. Auch werden wir uns erlauben, auf das Haydn'sche Werk selbst demnächst einzugehen; für heute hoffen wir die Aufmerksamkeit aller Kreise unserer kunstliebenden Stadt auf das bevorstehende Konzert des Akademischen Gesangvereins gelenkt zu haben. r.—> ** Auf zurSee! Durch die vom Deutschen Flotten- Verein vom 23.—30. Ium urrternommene Sonderfahrt wird allen denen, die sich für das Leben an der See interessieren, Gelegenheit gegeben, ihre Kenntnisse in dieser Beziehung zu vermehren. Es wird Lübeck besichtigt, in Mel die Kaiser-Regatta begleitet. Die Linienschiffe des Ersten Geschwaders werden besichtigt. Fahrt in den Kaiser Wil- helmSkanal bis zur Levensauer Hochbrücke schließt sich an. Die Wersten werden unter sachkundiger Führung in Augenschein genommen. Don Kiel geht es mit Postdampfer nach Korsör. von dort nacb Kopenhagen, weiter über Malmö- Trelleborg nach Saßnitz und von Saßnitz direkt nach Berlin zurück oder am 1. Juli zu Wasser nach Stettin, bei welcher Gelegenheit die Badeorte: Binz, Sellin, Göhren, Heringsdorf, Ahlbcck, Swinemünde besucht werden können. Die Dampferfahrkarten von Trelleborg nach Saßnitz und von Saßnitz nach Stettin haben Giltigkeit bis zum 15. Juli. Fahrtunterbrechung ist in den genannten Badeorten innerhalb dieser Zeit gestattet. Der Preis, einschließlich Verpflegung (ohne Getränke), Unterkunft, Trinkgelder, Führung, Dampferfahrt L Kajüte, Eisenbahn fahrt 2. Klasse 150 Mark, 3. Klasse 130 Diark. Anmeldungen sind zu richten an den Hauptausschuß für Berlin und die Mark Brandenburg des Deutschen Flotten-Vereins Berlin, SW. 11, Bern- burgerstraßc 35 L, wo auch ausführliche Programms kostenlos zu haben sind. ** Kriegerkameradschaft Hassia. Sonntag den 14. Juni findet zu Bingen im Saale der Aktienbrauerei der Telegiertentag der Kriegerkcuneradfchaft Hassia statt. Don 8 bis 9 Uhr vormittags werden im Sitzungssaale die Vollmachten der Vertreter entgegengenoinmen und die den Vereinen aus der Verbands lasse zukommenden Vergütungm ausgezahlt. Um 9 Uhr beginnen die Verhandlungen. Nachmittags 2 Uhr findet im Pariser Hof Festbankett statt. (Gedeck ohne Wein 2 Mk.) Tags zuvor, am 13. Juni, nachmittags 4 Uhr hält das Gesamtpräsidium eine Sitzung im Englischen Hof ab. Am Älbend des 13. veranstalten die Binger Vereine zu Ebren der bereits cftigetroffenen Vertreter, Ehrengäste und Präsidialmitglieder einen Festkommers im Englischen Hof. Sowohl zu dem Telegiertentag, wie zu allen festlichen Veranstaltungen haben alle Mitglieder der Kriegerkameradschaft Hassia Zutritt. L Geiß-Nidd a, 8. Juni. Tie Arbeiten an unserer Quellwasserleitung nehmen einen höchst erfreulichen Verlauf. Nachdem die Quellen aufgegraben und vorschriftsmäßig gefaßt sind, liefern sie fast das Doppelte des früher gemessenen Quantums Wasser, 90 Kbm statt der früher gemessenen 57 Kbnr. Das ijt so ziemlich fast die dreifache Menge des mutmaßlichen Verbrauchs- Schon sind die Schachtarbeiteu bis an das Torf gediehen, und die lliohrlegcr rücken immer näher. In ungefähr 14 Tagen werden sich schon einzelne Bürger des Segens der neuen Leitung erfreuen. L Nieder-Mockstadt, 8. Juni- Ter Vater einer zahlreichen Familie wurde heute zu Grabe getragen. Derselbe kam, in dem benachbarten Geiß-Nidda Arbeit suchend, von dort am Samstagabend spät muh Hause. Durch einen Fehltritt stürzte er die Treppe herab und zerschmetterte sich denSchädel. Nach kurzer Zeit gab er seinen Geist auf. R.B. Darmstadt, 9. Ium. Nachdem S K. H. der Großherzog in den letzten Wochen wiederholt auf dem herrlichen Jagdschloß Wolfsgarten verweilt hatte, wird von morgen ab das Hoflager überhaupt auf längere Zeit nach Wolfsgarten verlegt. — Tie Truppenbesichti g- uug der hiesigen Garnison durch d^n Generalfeldmarschall Grafen Waloersee findet am nächsten Samstag und Montag statt. Graf Daldersee wird, einer Einladung des Großherzogs folgend, im Großh. Residenzschloß Wohnung nehmen. Tie Hierherkunft des Generalselomarschalls von Mainz wird voraussichtlich am Freitagabend erfolgen. Am Samstagabend findet Hoftafel statt. Wiesbaden, 9. Juni. Kommerzienrat Albert in Wiesbaden hat sich bereit erklärt, die Kosten für den Wiederaufbau des Mitreum ans der Saalburg zu übernehmen Vermischtes. * Berlin, 9. Juni. Zu der Erkrankung des Wärters Marggraf wird weiter gemeldet: Abgesehen von den günstigen äußeren Erscheinungen bestätigen auch die bakteriologischen Untersuchungen durch Kulturen den vorhandenen Pest verdacht nicbt. Tas starke Fieber, von dem der Kranke gestern befallen wurde, ist auf eine schwere Erkältung zurückzuführen, die der Wärter sich während der Pflegezeit des Tr. Sachs zugezogen hat. Nachmittags fand im Kultusministerium eure neue Beratung zur Prüfung der getroffenen Maßnahmen statt. * Rostock, 9. Juni. Seit gestern mittag wütet ein großer Moor brand. Bei starkem Winde breitet sich das Feuer sehr schnell aus. Heute nachmittag brannte auf drei Torfmooren bereits eine Strecke von 5 Kilometer. Trier, 9. Juni. Aus Blutrache wurde hier der Italiener Beasato erstochen. Der Mörder wurde verhaftet, er ist der Schwager des Ermordeten. * Paris, 9. Juni. Die Anklagekammer hat den Beschluß gefaßt durch den Frödöric und Therese Humbert, sowie Emile und Romain Taurignac wegen Fälschung und Gebrauchs von falschen Papieren sowie Betrügereien vor die Geschworenen des Departements Seine gestellt werden. * Marseille, 9. Juni. Der Kapitän des „Sibait" sagt in seinem Bericht, er habe, als er der ,Lnsulaire" ansichtig wurde, nach link^ gesteuert. Trotz der Signale sei die ,Hnsulaire" vollständig rechts gesteuert und habe wehen der Nähe der Küste einen Zusammenstoß nicht ver- meiben können. Er habe versucht, den „Qibcm" auflaufen zu lassen, aber er habe das Schiff nicht mehr in seiner Gewalt gehabt, da die Schraube außer Wasser war. Das Schiff sei rasch gesunken. Er habe allen befohlen, auf die Maste zu [teigen und die Rettungsboote herunterzulassen. Das Schiff fei zusehends gesunken, er selbst sei ins Wasser gezogen worden, uno habe nichts mehr gesehen. Der Bericht des Kapitäns Arnaud, des Kommandanten der,Lnsnlaire", besagt, daß der „Liban" nach dem Austausch von Signalen ihm den Weg verlegte und chm die Steuerbordseite zeigte, sodaß ein Zusammenstoß unvermeidlich war. Die „Jnsu- laire" stoppte und ließ die Maschinen rückwärts arbeiten, aber der Abstand war so gering, daß er den „Liban" an der Steuerbordseite in der Höhe des Fockmastes anrannte. Der Bug der „Jnsulaire" zerschellte am „Liban". Der Kapitän kann sich nicht erklären, wie der ,Liban", trotzdem er alles aufbot, um die Route einzuhalten, gemäß den Vorschriften und Signalen, sich nach der linken Seite herumzudrehen, vollständig auf die Steuerbordseite gelangen konnte. Ein Ingenieur der Reederei Fraissinet stellte an Ort und Stelle fest, daß die Hebung des „Liban", wenn sie überhaupt versucht werden tann, große Schwierigkeiten bieten und erhebliche Kosten verursachen würde. Die Bergung der Post scheint unmöglich. Die Taucher sind jetzt mit der Bergung der Leichen beschäftigt, die sich noch im Innern des Schisses befinden. Die Untersuchung ergab eine unglaubliche Unordnung bei her Fraissinet- Gesellschast, die keine Passagierlisten besaß. Sie stellte nach der Katastrophe eine solche zusammen, die sich als Phantasie-Gebllde erwies. Die Reederei hatte alle Vorschriften über die Rettungsboote und Rettungsgürtel vernachlässigt. Ferner wird von einem Herrn, der vor kurzem eine Fahrt auf dem „Liban" gemacht hatte, mitgeteilt, daß jedem die Unreinlich keit auf dem Schiffe auf das unangenehmste auffiel. — Die französische Regierung verlangt 50 000 Fr cs. für die Opfer der Katastrophe. — Der Maire von Marseille mit dem Generalprokurator eine Unterredung über die Verantwortung für die Schisfskatastrophe. Wie verlautet, steht die Verhaftung beider Kapitäne bevor. Wie nunmehr feft.steht, beträgt die Zahl der Verunglückte n 123. ♦ Gibraltar, 9. Juni. Durch eine Darnpf- kessel-Explosion an Bord des Kreuzers „Goodhope" wurden sechs Männer ernstlich verletzt. Sie wurden in das Seehospital geschafft. * B o z e n, 9. Juni. Josef Passerini, ein junger Mann aus Brentonioo, stürzte auf dem Monte Baldo ab und blieb tot * Wien, 9. Juni. Ter Abgeordnete der Bukowina, Landgerichtsrat Tr. Lupu wurde heute mittag, als er sich in das Abgeordnetenhaus begeben wollte, von dem Professor der Theologie Simic aus Serajewo hinterrücks überfallen und mißhandelt. Tie Motive dieses Angriffes sollen in einer Heir ats aff är e zu suchen sein, in welcher eine Cousine Tr. Lupus eine Rolle spielt. Simie wurde in Hast genommen. Univcrsttüts Ualyrichtr«. — Der Staatsrechtslehrer und Parlamentarier, Geh. Justiz- rat Professor Dr. Albert Hänel. Senior der JurislenfakuUät in Kiel, feiert heute das Fest des siebzigsten Geburtstages. Seine Vaterstadt ist Leipzig, wo iem Onkel, em berühmter Romanist und Handschriftenkenner, und sein Vater als Professor der Medizin lebten. Mach dessen Tod« vermählte sich seine Mutter 1837 mit dem Dichter Heinrich Laube, und tapfer folgte sie ihrem Gauen zur Hast in das Amtsjagdhaus zu Muskau, als er wegen feiner burschenschastlichen Bestrebungen zu einer Strafe verurteilt wurde. Albert Hänel begann 1858 feine akademische Laufbahn in Leipzig, wurde 1860 außerordentlicher, 1862 ordentlicher Professor ui Königsberg und ist feit 40 Fahren Ordinarius an der Universität zu Kiel. Rach der Einverleibung der Herzogtümer in das Königreich Preußen wurde Professor Hänel dort Mitbegründer und Führer der liberalen Partei. Tiefe entsandte chn seit 1867 in das Abgeordnetenhaus sowohl wie in den Norddeutschen und dann in den Deutschen Reichstag. In beiden Parlamenten bekleidete er zeitweise das Amt eines Vizepräsidenten. Hänel gehörte zu den pührern der deutschfreisinnigen Partei und schloß sich 1893 der freisinnigen Bereinigung an. Er unterlag damals bei der Reichstagswahl, gehörte aber wieder zu den Abgeordneten der jungst verflossenen zehnten Legislaturperiode. Don seinen juristischeii Schnsten erinnern wir an die groß angelegten ,,Studien zum deutschen Staatsrecht'. In Bindings Handbuch schrieb Hänel den ersten Band, das deutsche Staatsrecht. Kunst und Wissenschasl. Simonstown, 9. Juni. Tas Schiff der deutschen Sudpolarexpedition ,®anß4 ist heute hier angekommen. Madrid, 9. Juni. Nunez de Arce, der grüßte gegenwärtige lyrische Dichter Spaniens, ist plötzlich gestorben. Geboren 1834 zu Valladolid studierte Nunez de Arce zu Toledo, wurde 1865 Deputierter, 1882 Minister der transmarinischen Angelegenheiten. Sein Gedicht: „La vision de Fray Martin“ wurde s. Zt von Fastenrach übersetzt Mannheim, 9. Juni. Die heutige Sitzung der 11. Jahresversammlung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker fand im kleinen Saale des Rosengartens statt und war fachwifsenschaft« lichen Vorträgen gewidmet Es liefen Dank- und Antworttele- aramme vom Großherwg von Baden und vom Geheimrat Slaby- Charlottenburg ein. Als Ort der nächsten Jahresversammlung wurde Kassel gewählt Arbeiterbewegung. Barcelona, 9. Juni. Die Kohlenauslader im Hafen sind in beu Aus stand getreten. Alle Arbeit stockt. Biele Schiffe erleiden dadurch großen Schaden. Briefkasten Ser Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben nuberückstchtigt.) B. in B. Der Gesangswettstreit findet alle vier Jahre im Sommer in einer Stadt Mitteldeutschlands statt Die Vorbereitung und die Lettung des Wettstreites erfolgen durch eine musikalische Kommission, die ihren Sitz in Berlin hat, und eine Ortskommission am Orte des Wettstreites. Beide Kommissionen werden vom Kaiser ernannt. Zum Wettstreit werden nur Vereine zugelassen, die sich mit mindestens 100 Sängern an dem Wettsingen beteiligen. Die Meldung zur Teilnahme am Wettsingen erfolgt ein halbes Jahr vorhev. Sänger von Beruf sind ausgeschloffen. Tie zum Wettstreit zugelaffenen Vereine werden in numerisch möglichst gleichen Abteilungen vereinigt Sechs Wochen vor dem Weitsingen wird den Vereinen em zu diesem Zweck komponierter Preischor aufgegeben, der feine Soli enthalten darf. Alsdann hat jeder Verein noch einen Chor nach eigener Wahl zu singen, der der musikalifchen Kommission spätestens ein halbes Jahr vor dem Wettsingen zur Genehmigung emzureichen ist. Ten Vereinen ist es nicht gestattet, einen Chor zu wählen, mit dem sie schon bei früheren Wettsingen einen Preis errungen haben. Ter dritte Teil sämtlicher wettsingender Vereine wird, nach Maßgabe ihrer Leistungen bei dem ersten Wettsinaen, zu dem engeren Wettbewerb um den Wanderpreis zugelaffen. mir den engeren Wettbewerb um den Wanderpreis wird den zugelassenen Vereinen ein zweiter Preischor gegeben, der im Volkston gehalten und zu dessen Einübung eine etunbe Zeit bestimmt ist. Tic endgilttge Beurteilung erfolgt unter Beurteilung aller von den betr. Vereinen erzielten Leistungen. Ein dreimaliger Sieg, wenn auch nicht hintereinander folgend, bringt den Wanderpreis in den dauernden Besitz des Vereins, andernfalls wird bei Abgabe der Name des Vereins mit der Jahreszahl seines Sieges auf der vom Vorsitzeudeii des siegenden Vereins um den Hals zu tragenben Ehrenkette vermerkt. Ter Verein, ber in ben bauernben Besitz bes Ehrenpreises gelangt ist, darf an ferneren Wettstreiten um ben Wanderpreis nicht mehr teilnehmen. Kirchliche Kachrichten. Katholische Gemeinde. Mittwoch, den 1 0. I u n i. Nachmittags um ö llhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Donnerstag, den 11. Juni. Frohnleichnamsfest. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht ■ um 7 Uhr: Tie erste heit Messe, vor und in derselben Austeilung der heit Kommunion. Sammte. Velvets, ■ direkt en Private, verlange Master. SSH Krefeld. „ um 8 Uhr: Tie zweite heil. Ateffe. Militärgottesdienst mit Predigt. r um 9 V, Uhr: Hochamt; nach dem Hochamt findet die Grundsteinlegung der neuen Kirche stau. Srackmittags um 2h, Uhr: Fest-Anbacht mit Segen. Carl Stückrath, Möbelfabrik O G Asterweg 47. Giessen. Ederstrasse 8. Gegründet 1868. Einzelne Möbel, sowie vollständige Wohnungs-Einrichtungen in jeder Ausführung zu billigsten Preisen stets am Lager. W Eigene Polster-, Dekorations- und Tischler-Werkstätten für Neuanfertigung und Aufarbeitung, Zeichnungen und Voranschläge bereit willigst zu Verfügung. 4166 Sommer-Paletots 8 Marktstrasse 8 J, Schmücker Nacht 3. 4. 5. Billigste Preise. 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Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt, Waldstraße 50, eine Prüfungsgebühr von 25Mark einzuzahlen. Eine Quittung hierüber ist dem Gesuche beizulegen. Wir weisen gleichzeitig darauf hin, daß seitens der Handwerkskammer zu Darmstadt ein Leitfaden herausgegeben wurde, auS welchem die Prüflinge die in der Prüfungsordnung vorgeschriebcnen Kentnisse in der GcsetzeSkunde, Buchführung und Wechsellehre in leicht faßlicher Weise erlernen können. Dasselbe wird gegen Einsendung von 75 Pfg. in Marken von dem Sekretariat der Kammer portofrei zugesandt. Gießen, den 9. Juni 1903. Die Mcister-PrüfungSkommisiion für die Provinz Oder Hessen: Traber, Vorsitzender. Metzgereien, Hotels, Restaurants, Konditoreien, Butterhandlungen, : Geld-Lollerie i UmbarrltObeilerbtim ■ M M 41000 Haushaltungen liefert in vorzüglicher Ausführung E. IS. Müller Eisschrankfäbrik. zu versichern. 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Liste 25 Pf., Nach- g nähme teurer, empfehlt KJ. Stürmer, Sihl^ LI. reneralagent,Laugestr.lO7. Bekanntmachung, betreffend: Die Vergebung der Zinsen des Ehrisnan Gerhard Hast'schen Vermächtnisses. Aus obigem VermächMis sind zehn Gaben zu 19.71 Mk. an -ehn bedürftige Familien bezw. WUwer oder Witwen zu vergeben. Anmeldungen zum Bezüge fraglicher 3tnien sind biö jum 25. d. Mts. einschließlich auf dem Arinenamt, Neuenbaue 43, Zimmer Nr. 2, mündlich oder schriftlic^vorzubringen. 461Q ^ie' Armen-Depulatton der Stadt Gießen. Mecum. Hotel Odenwald vo9Vl Pension Schlossberg, o^s^iu am Schlosswald gelegen, gemütl Fumllieaheun. gut bürgerl. Haus, volle Peus. Mk. 3.50. leleph. 1- Perle des Odenwalds. Liil'ikiirorl Lindenfels Sommer-Joppen in Loden, Lüstre etc. Vor den bevorstehenden SommErreiSen einpief)ten wir dringend, Mobiliar, Wertgegenstände u. 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Bauwerke: a) Schleusen aus Zementbeton, b) Durchlässe aus Cementröhren bezw. aus Stampf- ober Monierbeton, veranschlagt zu 4223 DU. Voranschlag, Pläne und Bedingungen liegen bet der unterzeichneten Behörde zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen. Die Offerten sind verschloffen, poftfrei unb nut entsprechender Aufschrift versehen bis zum 22. Juni, vormittags Ui/ uhr, bei ber unterzeichneten Behörbe emzureichen, woselbst beren Eröffnung um bie genannte Zett m Gegenwart der etwa erschienenen Bieter stattsindet. Gießen, am 6. Juni 1903. Großh. Kulturinspektton. Wißrnann. Ziehung bestimmt 20. Mi 1903. ■ II. Wohlthätigkelts- B ü Unübertroffenes Waschmittel, al Um mein übermässig grosses W^nnrenlngcr noch vor der am 1. Juli beginnenden Inventur möglichst zu verkleinern, werde ich 4568 Marktplatz 6 LortzTnCT zu haben in Original!!, bei [4448 Heb. Merz, Gr. Steinweg 10. auegefQhrt von der 4605 Nur 17500 Lose! 4219 Ole Ad. 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