Nr. 59 Erstes Blatt Mittwoch 11. März l 903 153. Jahrgang außei Sonitiag» Dem Gietzene, Anzeige» tcrtbrri tm Wechsel mit txm kesstlchea Landwirt di« Gießener Zomilien. blätter viermal m bei Woche beigelegt. Ototaiionebrud u. Der» lag bei Biühl 'leben Univett-Bixb- u.Stein» brudereitliietld) (i tb«n) Kebuftion, » unb Druderet: Ochulftr « fee 7. tlöi eite tüt Develcheni Anzeiger Wiefern. frfrntprfÄanldilnfe ‘Jh 51 nt% gleichaiüi^ toaS btt eW dettö. lLachrn br> billigt, ebenso eilte ere Derathung auf Gießener Remu»isce«-en aus a.ter Zeit. Bon W. H. (Nachdruck verboten.) Wie stirbt der Mensch? In einer juristisch en Prüfung fragte der Examtnät or, ein hiesiger Uni- oiersitäts-Prvfcssor: „Wie stirbt der Mensch?" Tie etwas ungewöhnliche Fragestellung wußte keiner befriedigend zu beantworten. Ter eine tagte: „Entweder im Bett oder ins dem Schlachtfelde"; der andere: „Entweder aus dem Jmibc oder zur See." Der Dritte, der^etwas fhakespearisch rrigehauchl war, meinte: „In seiner sünden Maienblüte." ,-XIIcd falsch", entgegnete der Examinator, „ich will's Fhnen sagen: entweder ab teftato voer ab intestaro!" (Ent- iv-eder mit Hinterlassung eines Testaments oder ohne ein icilches.) Für den „Tod" kein Kraut gewachsen ist. Si n Universiiatsdiener, Namens Tod, hatte in seinem Garten Allerlei Gemüse zu seinem Bedarf gepflanzt. Uebermütige 3::ubentcn stiegen eines Nachts in seinen Garten, rupften tüite Anzahl Pflanzen aus und hinierließen einen Zettel, au-f dem geschrieben stand: Für den Tod kein Kraut ge» lAtchsen ist. Sich eines größeren Fleißes — befleißt- jfltn. Es gab eine Zeit, wo unsere Herren Studierenden ,e:ii littcris weniger oblagen, oder, wie es im Kommers-- jiudje heißt, lieber beim Bierglas als bei dem Tintenfaß fa’en. Iul| e'me Beschwerde des Senats erschien ein Beamter, der .iet Studenten aller Fakultäten vor s.ch lud und eine fulmi- .ioflnie Strafrede hielt, die mir den Worten schloß: „Dir .rauschen, daß die Herren sich fortan eines größeren De ißes — befle.ßigen möchten." Ob dieses lapsus hnnguac entitmid große Heiterkeit. einen Hering! Als der berühmte Professor Jhering, später in Göttingen, hier docierte, beklagte er sich einem Kollegen gegenüber, daß man in Gießen nicht einmal einen Seefisch erhalten könnte. (Heute kann man Seefische aller Art kaufen, aber damals mag es wohl so gewesen sein.) Der schalkhafte Kollege bemerkte darauf, da,; er zu jeder Zeit einen Seefisch hÄen könne und schlug ihm eine Wette vor. Sie begaben sich beide in das „Hotel Einborn", und der Kollege rief mit lauter Stimme: „Kellner, bringen Sie dem Herrn Professor Jhering einen Hering". Die Wette ßWL .^tiibcrbSS^nl dar uJJ ^oen. ,h’a9b«Sotnlä Lebe« I 5bftllrt neben. * d« "hr bi, S gebender *Ä8"brB‘*» .M unb RelimoM Ment Stoet! hierher er Kon ervativen auf die ■ 1,LWI.dne °"bere S Dienstzeit bst Traf SSalberfee hat durchaus betoährl habe. baß die „Mmubenci everwaltunq nicht geklaqr ilage zu scheuen. Zn dem ungen durchaus aufrecht zweite Kompagnie des 3 sein sollte, n. >n bis m des unb Masse schiaz des Elektchmi- itMeristiswng für dit des M Kobel tun &• ) im Hause LiebigsM Aspar Müller um & f im Hause Lindens totg S-ldWi Mi- Schaft wl Hause FM leainfl MSmStagabck > UStiftimE? der Vorsitzende do> ff blick über das M ; T zu weiterer und einem an chl>°^ »Ä&- ».•Xffi te die Ehrers fiitf *5Sm- -E nd 10 3-chre jzeldienkt Möchte, könnte, dürfte. Als sich die Stattsttt noch in ihren Anfängen befand, wollte ein RegiemngK- beamter die Sterblichkeitsziffern einer Ortschaft ermittelt wissen und richtete an den Bürgermeister eines benachbarten Landstädtchens die Aufforderung, ihm zu berichten, wieviel Personen durchschnittlich im Fahre in seiner Gemeinde sterben möchten. Der Bürgermeister schrieb: „Nach Umfrage möchte hier niemand sterben." Darauf erfolgte eine erneute Anfrage: wieviel Personen jährlich sterben könnten. Antwort des Bürgermeisters: Tas ließe sich auch nicht sagen; sterben könnten hier alle, das stehe in Gottes Hand. Nunmehr kam die dritte Anfrage, wieviel Einwohner des Ortes jährlich sterben dürften. Die prompte Antwort des Vorstehers lautete: Zu sterben dürfte man niemand verbieten, das könnte auch nicht der gehorsamst unterzeichnete Großherzogliche Ortsoorsteher. Du Mißgebirt. Unter diesem Worte verstand man hier nicht immer ein Monstrum, eine abschreckende Gestatt, sondern bezeichnete auch ein ungewöhnliches Talent damit. Ein Mann aus Wieseck war vor vielen Jahren nach Newyork ausgewandert; eß glückte ihm nicht, dort eine geeignete Arbeit zu finden. Ms er eines Tages auf und ab ging, begegnete ihm die herkulische Gestalt eines Negers, und verwundert rief er aus: „Du Mißgebirt!" In demselben Augenblick ging ein Herr vorüber, der das Wort hörte, stehen blieb und den Landsmann anredet. „Woher sind Sie?" „Aus Wiesig bei Gieße." „Haben Sie schon eine Beschäftigung gesunden?" „Leider nein!" „Tann kommen Sie morgen zu mir, hier ist meine Adresse." Ter Landsmann fand rünti und wurde in dcm Depot einer großen Cmn . s-^esellschaft angestel.t. Ein Heimat- liches Wort verhalf ihm also zu einer Brotstelle. SlSS"‘ Ker frankfurter Kongreß Frankfurt a. M., 10. März. In der heutigen Bormittagdfimaig des deutschen Kongresses zur Bekämpfung der Ge,cylechtskrankheiten führte Geh. Rat Pros. Tr. N e i sse-Bceslau den Vorsitz. Das erste Referat erstattete Stadtarzt Dr. Pfeiffer-Hamburg über „Tas Wohnungs-Elend der Großstädte und seine Beziehungen zur Verbreitung der Geschlechtskrankheiten und zur Prostitution". Ueber das nämliche The/na referierte Herr P. Kampfmeyer- Cronberg L T. Die Vorträge kamen ziemlich tauf dasselbe hinaus: zu verwerfen und zu beseitigen sei das Zusammenwohnen und Zusammenschlafen der Eltern und Kinder in einem Zimmer, das Zusammenschlafen Erwachsener mit Kindern in einem Bett, das Zufammenschlafen älterer und jüngerer Gc- schwister beiderlei Geschlechtes in einem Bett, die durch Schlafgänger und Schtafgängerinnen erzeugten Uebel- stände, das Wohnen Prostituierter in demselben Hause oder Stockwerke mit Kindern. Staat und Gemeinde hätten zur Parlamentarisches aus Hesse». Eine neue Regierungsvorlage betrifft den Entwurf eines Gesetzes zur Ae n d e r u n a deS Gesetzes vom 30. August 18.9, die Ausführung des deutschen Gerichtskost en* je setz es und der deutschen Gebührenordnungen für Gerichtsvollziehe r und für Zeugen und Sachverständige. Danach soll dem Artikel 11 des Gesetzes folgende Bestimmung beig.sügt werden: Dem Fiskus anderer Staaten, sowie den öffentlichen Anstalten undKassen, tote für Rechnung eines anderen Staates verwaltet werden loder diesen gleichgestellt sind, kann die Gebührenfreiheit gewährt werden, wenn der betreffende Staat dem Groß- iherzogtum gegenüber die gleiche Rücksicht übt. Abg. Dr. David beantragt, die Regierung zu ersuchen, Die Beseitigung der Vorschulen an den mittleren Lehranstalten baldigst in die Wege leiten zu wollen. Eine Vorstellung der staatlich bestätigten Aorstwarte fn Kommunalfvrstwarleien besagt im wesentlichen folgendes: Durch das Gesetz vom 17. Januar 1901, betreffend die Dienst- . eziige der staatlich bestätigten Forstwarte, sind die Geulte neu geordnet, und zlvar finö die Höchstgehalte darin :stgesetzt, die Bestimmung der einzelnen Gehalte wird jedoch in diesem Gesetze dem KreiöauSschuß, beziehungsweise item P iv v in z ialan s s chu ß in höchster Instanz überwiesen. Die orstwarte erachten sich durch diese Bestimmungen beein- icächligt und bedroht, und zlvar namentlich durch die . eberweisung der ausschließlichen Forstbehücde. Diese, der ieither die entscheidende Mitwirkung zustand, sind durch das besetz aus aller Einwirkung auf die Entscheidung gesetzt, «ährend sie doch am ersten dazu berufen sind. Die Borst ellung schließt mit den Worten: „Unsere Hoffnung, Aufbesserung unserer Besoldungsverhältnisse, wie auch Stellung der Uniform unb besondere Vergütung durch Abgabe t«o.i Brennholz zu erhalten, setzen wir auf unsere höchste Behörde unb bie hohe zweite Ständekammer, deren Fürsorge mir stets banfciib anerkannt haben. Wir bereinigen ums in der untertänigsten Bitte: Hohe zweite Stände- bammer wolle unsere vorstehenden Anliegen gütigst ent- Legennehmen unb das Weitere zur Abhttfe unserer billigen Wünsche gnädigst veranlassen." Dte Abgg. Morell unb Genossen beantragen, dieGroßh. Regierung toolle der Einrichtung genossenschast- s ch a f t l i ch e r H e n g st h a l t u n g e n an geeigneten Orten Oer Provinzen naher treten. Die Abgg. Langenbach unb Genossen fragen die Großh. Staalsregierung, ob sie nach Prüfung der Sachlage geneigt ist, den Landständen demnächst eine Vorlage zu machet», nach der nur solche Bewerber zum Lehramt für den kauf- niännischen Fortbildungs-Unterricht eine Anstellung finden können, welche stch auf einer Haube ls-Hoch- war für den Herrn Professor verloren. Nicht ein Haar, sondern eine ganze Perücke. Einem Pfarrer war seine Frau gestorben. Ein Bekannter fragte ihn gelegentlich, warum er sich nicht wieder verheiratete, da er doch sozusagen noch ein Mann in den besten Jahren sei. „Sie haben wohl ein Haar in der Ehe gesunden?" „Nein", meinte der ehrliche Pfarrer, „nicht bloß ein Haar, sondern eine ganze Perücke." Heßche, laß Dich köpfen: Em Raubmörder war zum Tode verurteilt worden. Als die Stunde kam, da der Henker seines Amtes walten sollte, hatte sich eine große Menschenmenge vor dem Gelängnisgebaude versammelt, aber der Delinquent wollte durchaus nicht die Zelle verlassen. Erst dem Zureden des Seelsorgers — desselben Pfarrers, den wir vorhin erwähnten — gelang es, den Delinquenten zu bewegen, den schttmmen Gang anzutreten. ,^Heßche", sagte er, „laß Dich köpfen, sieh, die Leut' warte schon drauße." Wir haben hier auch klima. Zwei Nimrode fuhren im Winter nach einem Orte im Vogelsberge, um dort dem Waid werke obzuliegen. Als sie ausstiegen, wurden sie von dem Förster freundlich begrüßt. Der eine der Herren fand es schauderhaft kalt auf Dem Vogelsberge. ,^Ja, BringenSiedemHerrnProfessorZheringl mein S^err", entgegnete der Förster, „wir haben hier auch c> vt R « r, « A I 9ff£ Kor ct Krohyerzog in Indien. Von der Reise S. K'. Hoheit des Großherzogs gehen der „Tarmst. Ztg." folgende weitere Mitteilungen zu: S. K. Hoheit der Großherzog verbrachten Montag, den 16. Febr., auf der Dahn, um Toulatabad am 17. vorrn. zu erreichen. Tort wurden S. K. Hoheit durch einen Vertreter des Nizarn von Hyderabad begrüßt unb zu Wagen nach Ellora begleitet, wo bas Bungalow S. Hohett uir Aufnahme der Reisegesellschaft vorbereitet war. Nach Dem Luncheon besuchten S. K. Hoheit die Höhlentempel unb fuhren zum Tiner nach dem Bungalow zurück. Am folgenden Tag, am 18. früh, begaben sich S. K. Hoheit nochmals in die Tempel und fuhren bann über Roza, wo das Grab des Kaisers Aurungzeb besichtigt wurde, nach Daulatabad. Hier bestiegen S. K. Hoheit das Fort und nahmen dort das Luncheon; um 5 Uhr nachmittags erfolgte bann die Abreise nach Bombay, wo der Zug am Donnerstag, 19., früh eintraf. S. K. Hoheit wurden auf dem Bahnhof von dem deutschen Konsul, Grafen Pfeil empfangen und fuhren nach Malabar Hill, um im Gouvernement House Wohnung zu nehmen, wo bald darauf auch I. K'. Hoheiten der Herzog unb die Herzogin von Eonnaught zu mchrtägigem Aufenthalt anlangten. Am Nachmittag machten S. K. Hoheit eine Rundfahrt durch die Stadt unb erschienen am Abend zum Diner bei Lord Northeote, dem Gouverneur von Bombay. Am Freitag, 20., besuchten S. K. Hoheit bie „Türme bes Schweigens" ber Parsees unb folgten bann einer Einladung bes deutschen Konsuls zum Frühstück, bei welchem auch mehrere Angehörige ber deutschen Kolonie in Bombay anwesend waren. Nachmittags wurde dem naturgeschichtlichen Museum ein Besuch abgestattet, und begaben sich S. K. Hoheit bann zu einem Fest im Government House. Samstag, den 21., erfolgte die Abreise. S. K. H. fuhren in der Government Steamlaunch nach dem Dampfer „Pers.a" der Peninsular and Oriental company, auf welchem die Rückreise nach Suez angetreten wurde. Die „Persca" legte am Donnerstag, den 26., in Aden an unb traf am Sonntag, den 1. März, nach günstiger Ueberfahrt in Suez ein, woselbst sich S. K. Hoheit, empfangen von dem deutschen Konsul, nach der Quarantäne-Station an den Mosesquellen begaben, um vor der Weiterreise nach Kairo die vorgeschriebene Quarantäne von etwas mehr als vierundzwanzig Stunden zu erledigen. WWW sttchl .... de! Hilf 9e| 11 mvnuilid)% üf.ptertek VlvKvIlU allwIUvl BW _ ®W Seilmprtii. total um, General-Anzeiger v V * ffli btn pohL W aUgem, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MZZ -chifnieil Han« B uzeiamt Gießen. Hechler. wirksamen Bekämpfung ber G.schlechtskrankheiten ber lieber- füllung der Wohnräume vorzubeugen unb zwar durch eine einschneidende Wohnungsgesetzgebung, die an die Benutzung der Räume zum Wohnen bestimmte Minimalforderungen vom sanitären unb moralischen Stanbpunkte aus stellt, durch eine direkte staatliche und lommunale Wohnungsproduktion ober wenigstens burch eine Förberung der genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsprobuktion von feiten des Staates und ber Gemeinde. Staat unb Gemeinde sollten aus der gleichen Ursache auch dem Abvermieten von Wohn- räumen unb Schlafstellen an unverheiratete Personen durch Familien energisch zu Leibe gehen, vor allem durch den biretten staatlichen oder kommunalen Dan von Logier- Häusern ober wenigstens durch eine Unterstützung der gemeinnützigen Errichtung derartiger Häuser. Eine Wohn- ungs-Konlrolle bei den Geschlechtskranken und bei den Prostituierten sei dringend notmenbig . Redner empfiehlt die Schaffung von Ledigenheimen durch die Krankentassen und Errichtung von Walberholungsstätten für Geschlechtskranke. — Oberbürgermeister Beck-Mannheim stimmte dem Referate im wesentlichen zu. Tie Wohnungsnot hänge auch damit zusammen, daß im Budget ber Arbeiterfamilien mehr für Putz unb Tand, Alkohol unb Vereinsausflüge vorgesehen sei, als für Wohnung^miete. Redner wendet sich Wetter gegen das Schlafstellenwesen und empfiehlt Errichtung von Logierhäusern. Beigeordneter Sch w a n d e r-Straßburg hält die Wohnungsnot für eine Folge des Mißverhätnisseö zwischen Arbeitslohn unb Mietpreis. In Straßburg würden in den städtifchen Wohnhäusern die Mietpreife nach dem Einkommen ber Familie festgesetzt. Großes Interesse beanspruchte der nächste Vortrag. Geh. Medizinalrat Prof. N e i ß er-Breslau sprach über bie Frage: „Nach welcher Richtung läßt sich bie Reglementierung ber Prostitution reformieren?" Tie Rede kritisiert das gegenwärtige polizeiliche System als ungenügenb und hygienisch schäbigend. Eine neue gesetzliche Regelung der Materie sei bringend erforderlich. Tas polizeiliche System müsse in ein sanitäres umgewandelt werden. Eine Sanitäts-Kommission aus Aerzten, Richtern und sachverständigen Laien bestehend, soll an Stelle der Polizei treten. Die Polizei könne auch bei dem jetzigen System schon mehr tun, wie bisher geschehen. Frl. A. Pappritz-Derlin sprach zu dem gleichen Thema unb hielt bie Einrichtung von Sanitäts-Kommissionen nicht für möglich. Die Prostitution unb bamit b*e Venerie seien nur zu bekämpfen durch soziale erzieherische unb gesetzliche Reformen, da das bisherige Reglementter- ungs-System sich als schädlich erwiesen habe unb eine Reform desselben wenig Zweck hoben werde. In der Nachmittagssitzung, in der Professor Dr. Lessen- Berlin, den Vorsitz führte, fand die Diskussion über die Reglementierung der Prostitution statt. Frau Sche ven-- Dresden wendet sich gegen die Bordelle, Direktor Schäfer aus Mannheim sprach über die badischen Prostitutions- Verhältnisse. Assessor C l a u s n e r aus Köln ist für Staatsober Kommunat-Bordetle. Oberlandesgerichts^at Sch möl- ber aus Hamm streift die Prostitution im allgemeinen, Tr. Bl o k-Hannover teilt mit, daß 60 Prozent der in Hannover auf der Straße aufgegriffenen Prostituierten geschlechtskrank feien. Beigeordneter Schwenoer aus Sttaßburg i. E. sieht die Ursache der Prostttution in mangelhafter Natur unserer Gesell,chofts-Orbnung begründet. Tr. Galewski-Berlin betont, die Männer seien nicht so schlecht wie sie gemacht würden. Es gebe viele Frauen, die sich an Männern versündigten. Das müsse hier doch hervorgehoben werden. In Dresden seien vor zehn Jahren auf den Wunsch einer hohen Frau bie Dor- belle aufgehoben, später aber wieder eingerichtet worden. Frau Fürth-Frankfurt will die Prostituierten an ihrer Ueberwachung selbst interessieren. Wetter sprachen Dr. Sack-Heidelberg unb Cohen-Frankfurt. Polizeiarzt Vermischtes GUTEN BESTE. Dieses ist die einzige Oats Packung. Alles Quaker andere, Frankfurt a. M., 10. März. Der hirzlich in der Nähe von Oberrad tot auf den Schienen aufgefundene M ann wurde als der 22jährige Streckenarbeiter Klemens Eisler aus Obersinn agnosziert. Er war von einem Eingcsaiiöt. (Für Form und Inhalt aiici unur oiejer Rubril stehenden Artikel übernimmt die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Flesch-Frankfurt meint, . , beweise, daß die Ehe veraltet sei. Dr. Bo rum-Berlin fremde Werke unter Verwendung von städtischen Beamten während der Bureauzeit Herstellen liefe. Tie Verhandlungen, nur durch eine Mittagspause unterbrochen, wurden bi* V9 8 Uhr abends fortgefe$i und darauf die weitere Zeugenvernehmung aus morgen sruh 9 Uhr v cri a gr. — somit ausgewogene Waare ist Nachahmung. Quaker Lats ist die beste und ergiebigste Haferspeise und erfreut sich infolgedessen unerreichter Beliebtheit. Quaker Oats Dr. Hammer aus Stuttgart hält das jetzige Reglementierungs-System für einen elenden Kompromiß. Emü- weilen sei man aber auf noch nichts Besseres gekommen. Dr. Blaschko - Berlin ist für Bordelle. Professor Dr. Beim Herannahen des neuen Steuerjahres, da* bekanntlich mit dem 1. April beginnt, erscheinen vielleicht einige Bemerkungen über die hiesigen S t e u e r he b e st e l l e n angebracht. Was zunächst die Staatssteuerzahlstelle in der Senckenberg- straße betrifft, so ist dort seit einigen Fahren eine für die Beamten aiigenehme Einrichtung getroffen: Ter Abschluß derselben gegen das Publikum. Es kann dies, soweit das betrordliche Interesse m Betracht kommt, als ein Fortschritt bezeichnet werde,u Eine Schaltereinrichtung sollte indessen derart sein, daß neben dem Ab- chluß auch der weitere, wichtigere Zweck der Arbeitsteilung und der — auch dem Publikum zugut kommenden — Reiter |par n i s erreicht wird. Ties ift aber nur dann möglich, wenn die einzelnen Schalter bequem zugänglich sind, wenn also em gc nügend großer Schaltervorraum (ivie bei den Poslanstalten) oor- haüden ist. Wenn auch bei den Dimensionen des an sich nicht zeitgemäßen Gebäudes sich schwer eine Einrichtung von der äuge deuteten Beschaffenheit mag ermöglichen lassen, so dürste stch doch, anstatt der seht bestehenden Zwmgeroorrichlnng, eine, den bescheidenen Bedürfnissen der Steuerzahler einigermaßen Rechnung tragende, bessere Raumeinteilung schaffen lassem .... Etwas günstiger liegen die Verhältnis',e bei der städtischen Steuerkasse. Tenn es kann nicht gesagt werden, daß dort der dein Publikum zur Verfügung stehende Raum zu beschränkt fei. Immer hm würde auch hier eine — bei den Raumverhältnisjen bei Bürgermeistereigebäudes mögliche — zeitgemäße Veränderung (bessere Belichtung und Ventilation, Einrichtung von mehreren Zahlschaltern :c.) dem allgemeinen Interesse zu dienen geeignet sein. Tas lästig empfundene, bei starkem Andrang jetzt allerdings unvermeidliche, beständige Osfenhalten der Fenüer im Rücken des Publikums, wodurch (namentlich in der schlechten Jahreszeit) bei den dazu Disponierten Erkältungen verursacht werden muhen, während damit anderseits eine, den Beamten zugut kommende, genügende Üniterneiterung nicht bewirkt wird, könnte dann wenigstens in Wegfall kommen. Es ist gewiß nichts weniger ai- angenehm, in einem schlecht ventilierte,!, mangelhaft erhellten mio — nebenbei gesagt — anscheinend seit langem nicht mehr fnfcy getünchten, also in einem recht dumpfen Zimmer auf Abfertigung warten zu müssen. , Ein Steuerzahler. Zanvki und Verkehr. Volkswirtschaft. Ruffischc Anleihe-Gerüchte. In den legten Wochen war davon die Rede, daß Rußland über kurz oder lang wieder mu einer neuen Anleihe an den Geldmarkt kommen werde. . tun erfährt man aus St. Petersburg auf dem Weg über —ondon, das Geheimrat von Mendelssohn vor einigen Wochen an den Ufern der Newa geweilt hat und daß vielleicht über kurz oder lang, jedenfalls aber noch m diesem Jahr, neilerdings auf tretende ruffitche Anleihegerüchte nicht mehr dementiert werden Dürften. Frankfurter Hyothekcu-Kreditveretu. Bel der ©enetab versammlilng der (Gesellschaft waren durch 12 2lftionawi 2 9o7 4VO -DlarE '-Aktien nut 4929 Stimmen von dem 16 000 000 Alk. betragenden Aktienkapital vertreten. Tie von der Direktion und dem Aufsichtsrat gestellten Anträge ivnrbeit einstimmig genehmigt und die Dividende auf 7,5 pEt. (£aüentie der Wissenschaften schlug Mendelssohn wegen Schling einer Preisaufgabe und wegen seiner in alle europäischen Svrachen übertragenen Schrift: „Phädon oder die Unsterblichkeit der Seele" zur Aufnahme als Mitglied vor, doch diese scheiterte am König. Friedrich der Große war I ein Verehrer der Rabb inen, ein Feind aller Proselyten und 1 Denunzianten. Was Friedrich der Große für die Juden in Deutschland, das war der Kaiser Josef II. für die in Oesterreich. Josef II. verkündete das Recht der Glaubensund Gewissensfreiheit, ihm gebührt das Verdienst, den Ver- schmelzungsprozeß des biblischen und des traditionellen Judentums mit der modernen Weltanschauung herbeigeführt zu haben. Er schaffte die Abzeichen, die damals die Juden nagen mußten, ab, ebenso den Judeneid, gestattete ihnen das Erlernen von Handwerken, Künsten und Wissenschaften, sowie den Betrieb des Ackerbaues. Die Pforten der Unv versität öffneten sich für die Juden, die Gründung von Elementar, und Rormaljchulen wurde angeordnet, das Toleranzpatcnt verfügt, die Juden sollten aUenthalben als „Neben men scheu" geachtet und alle Ausschreitungen gegen lvwutk}). ------- — . . - . . . sie vermieden werden. Aucb den Leib zoll hob Josef II. I arbeüern für Privatarbeiten des Direktors, besonders zur auf ferner die doppelten Gcrichtstaxen, Passagierscheine Herstellung von Zeichnungen und Kopien mr auswärtige Ä 'ÄtiÄbtMunge» ZÄ Auszcicstnungen und ElsttraUererhebungen und tun inerte I uftaeftc(It auch teilweise die Ausführung dieser Arbeiten sich nicht um das Toben der Reaktion. Er ordnete dav Bureauzeit. Eine erregte Stoiürovcrfe entspann sich jüdische Gemeindewesen und ließ 1775, zurzert einer 009011^1 .^cn ^^ktor Mayer und mehreren Angestellten beim Elektrischen Hungersnot, Gaben an alle Mittellosen, ohne unter-1 »ratswerk, die für Schäfer außerordentlich günstig ausgesagt und schied der Religion austeilen. Jüdische Kranke wurden 1 ^ri als einen sehr pflichttreuen Arbeiter geschildert batten. Ein m christlichen Spitälern verpflegt Josefs II. Initiative Zeuge, em jüngerer Installateur, sollte em Protokoll unterschreiben, ift es ui verdauten wenn auch andere Fürsten nach ihm daß m den Kabelveneilungskaslen «Lichermigen gekehlt hatten. Et rtch den Großen aus die Taten Äai)er IL für bte Cberbürqermeifter und Beigeordneter Rüdlinger sagten auf Juoen aufmerksam mackste, sagte er: „Ev freut mm), oap I &vui\b des von Planer verfaßten Berichts mehr zu Ungunsten mein Bruder in Wien so Viel Gutes tut, aber ist es nicht Anhweis aus, doch bestätigte der Erstere, daß dem Direktor mir leine Pflicht, fo zu handeln, da er doch König von JernsalLM I Erlaubnis zu gutachtlichen Äenßerungen für bcftiinnue Elektn fhofet 1L hatte vmn Papste den Ehrennamen König I -iiatsiverke ^nn6C^^ Hessens erteilt worden sei, wahrend er nach- iroÄ Igeroidener Matzen «ich DusMstrimas- uitb Prvjettsarbeitvn ffic ist für Bordelle. Professor Dr. erster aus wDetiinn agiwi. - das Blühen der Prostitution hiesigen Althändler beschuldigt worden, ihm ein Paar alte - - Z-'-'-i Hosen gestohlen zu haben. Man nimmt an, baß er des- sagt, d'ie beste Verbündete im Kampfe gegen die Pr'osti halb Selbstmord verübt hat. -- U^er das grausame Z u - tiüiön fei die Arbeiterbewegung. Tr. Ekiaz -Mülhausen sammenp s e r ch en dcr Schlach ttiere mben&m 7 E. ist für Reglementierungen, Dr. Richter- Plauen bahnwagen ist schon vrel geschrieben worden. (Reitern traf roilt städtische Gesundheitsämter, Professor Dr. Fränkel- hier ein Transport von Großvieh unb ^6601 aus .-halle ist für strenge Durchführung der Reglementierung. Bärstadt bei Hungen ein, öön bem zwei, ftnEber tot waren Die Untersuchung müsse aus alle Männer ausgedehnt wer- und zwer andere sofort getot^ gerben Se^mnrb^n Äich den, die Tordetle besuchten. In Berlin ständen die Straßen ersteren waren vom ^oßv^h ^t getreten wo^ von 8 Uhr abends ab unter der Herrschaft der Prostr- ber emer^ Sendung von Hammeln aus Bayern wurden iution. Das könne durch Bordelle auch nicht mehr schlim-s meistece ^.icre tot gesunden. mer werden. Die Bordelle seien das einzig^ richftge, die regierende Prostitution zu unterdrücken. Nau) Schluß.oorten der Referentin Frl. Pappritz-Berlin und des Referen- ten Gel). Reg. Rat Proseisor Dr. Reißer-Breslau schloß • „Mit Gen ehmi gung Sr. Exzellenz des Reichs- letzterer den Kongreß mit Dankesworten^an die Teil- Kanzlers" preist ein Warenhaus in Berlin mit dem 3Uil nehmer und einem Hoch auf die Stadt Frank,urt. L-n^ „delikat!" einen „Gras Bülow-Hering" iL* ----an, die Dose 48 Psg. Bekanntlich gibt es bereits „Bismarck- AUS gllluE Ullu &UlU>. Heringe". Wenige Wochen nach der Entlassung Bismarcks Gießen, den 11. März 1903. tauchte auch em „Caprivi-Hering" auf. Dagegen ist uns - Abänderung der Statuten der Verdienst- von einem intimeren Verhältnis des Fürsten Hohenlohe zu Medaille. Der §2 der Statuten zur Verdienstmedaille Heringen nichts ^nnt. für Wissenschaft, Siunft Industrie und ^wirtschaft Blatt'erzählt m d^r Mandschurei gesunden. Ta folgenbcrmaßcn ab9cani«rt »«»«:■ beit teinc SueOpiflolcn oarhandcn sind, aus gewöhnlichen zu tmrt entweder m Gold ober Silbe Dir lei) n unö rotrb Offiziere der Gar- fotcEje im ersteren Falle um -2 , 3 nljon Qbifar folgendes ersonnen: Die Tuellgegner lassen das auf der linken Brust, an einem fünfmal poneeaurot und vier» Old^aL TDUJUIUC1? MW-MMDMS ES« « wurde zu der, schon im vergangenen Jahre in Aussicht und <1 raulein Adam0w 1 tsch macht d^r ,gianf. ftu . genommenen Bepflaiizung des allerdings öde aussehenden Rlitteilungen. Danach habe zwischen der Pr 1 nzess 1 n -u 1 se Eisenbahndammes zwischen dem Gailfußschen Lagerp.atz und und Giron einerseits und Fräulein Adamowitsch 6 etnd - dem Viadult an der Neustadt, der Anfang gemaust. Es wäre schäft bestanden, seit die letztere die Prinzessin Luise über ja zu wünschen, wenn die Pflanzung, zu welcher die StabtH@irOn§ Eharatter aufgek lärt hatte. Der Großherzog verordneten die Mittel bewilligt haben, noch in diesem üon Toskana habe am 4. Februar 1(JU2 bei einem Wiener Jahre grünen würde. .Bankinstitut 100 000 Kronen zu Gunsten der Adamowitsch ** Der Experimentalvortrag für Amateurei Fall, daß diese jegliche Beziehungen zum Cafs L wistm^ un3 N «saut Erzhcrzag Lropald abbrcchru wurde. Ti° Adanwwufch habe werden. Dem Vorführenden ist von dem Fabrikanten em dann die Bedingungen gebrochen, fetzt aber fei ste des neues Mittel zur Entwickelung bei Tages- oder künstlichem Schweizer Aufenthalts überdrüssig geworden, und nach Wolf- Licht (Coxin), obgleich es im Handel noch nicht zu haben Ungs Verlautbarungen in der Presse, daß er sie nicht heilst, zu diesem Zwecke zugesandt' worden. Der Vortragende raten werde, ließ die Adamowitsch erklären, nicht mehr, mit» wird einige Platten, aucy Röntgenaufnahmen, hiermit ent- zu wollen und nach München ober Wien zurückzukehren, wickeln, ^iäheres im Inseratenteil des Bl. wolle zum Theater oder zum Variete gehen. Sie werde ** Verein für füdisch e GeschrAte und Lrte- Kußhand engagiert, da sie jetzt eine Ziignummer catur. Man schreibt uns: Als letzter Redner tn diesem > > rrt: Semester sprach am 8. d. M. im Cafe Ebel der Schriftsteller geworden sti. Dr. Adolf K 0 hut über „Friedrich den Großen und ----------------------------- KaiserJofefll-inihrenBeziehungenzuJuden fll t flin L und Judentum". Im 18. Jahrhundert ging den Juden« 1 . nach tausendjähriger Erniedrigung die Sonne der Humanität I. Gießen, 6. März. Gewerbegericht. Ten Vorsitz auf. Friedrich der Große in Preußen und Kaiser Joses H. fuhrt Oberbürgermeister Meeum. Als Beisitzer sind tätig L-vengler- rtt rrreirh heffririaten die Schranken wodurch der südliche I meister E. A. Faber und Brauer Gustav Bollberg. Es stehen vier Stamm in ba^liuUurieben. ber «öltet dntrat San großen EmfchKi^ug w°g°» taatsmann, Denier und ^i)dD\opi)en Friedrich dem Großen „„^ofugter, kündigungslofer Entlassung. Ans Klägers Antrag wurde waren jalle Religionen gleich. Es gab damals zwei Kate- ßen Beklagten Verjäumnisurieil erlassen, weil Beklagter trotz goricn von Juden, die sogen. Ordentlichen, die privilegierten ch-dnungsmäßiger Ladung im Termin nicht erschienen war. — Ter Schntzjuden, welche sich durch 300—560 Taler einen Schutz- Metzgerbursche Hemrick) H. klagt gegen den Metzgermeister Her- Lrief erwarben, und die sogen. Unordentlichen, über denen mann E. auf Zahllmg von Alk. 7.44 Lohn. Es kam ein Vergleich U Lk toÄ8 bat man Ä' Ä Ä ÄÄ mit ben reidjen Leuten verderbcn folfc $esi)«lb ernannte d^^Summ- “i’n WM -i?t' «erlangt er Juden zu Hof- und ^inanzmannewi, er gab Jeitel Verhandlung eigab, daß Kläger bereits Vorschuß gehabt und Evhrasim das Recht, Münzen mit seinem Bildnisse zu p^ügen. ber ^Estlohii nur noch 1,54 Alt. beträgt. Diesen Betrag zahlte Mit der völligen Umgestaltung der politischen, Wissenschaft- hie Beklagte aus: damit ist der ganze klägerischeAnspruch be- lichen und künstlerischen Zustände oer Zeit Friedrich des seiiigt. — Schneider Adam B. hat gegen Schneidermeister Anton Großen nahmen auch Hairdel und Mandel bei den Juden Br. 'Klage aus Zahlung von 20.60 Mk. Lohn erhoben. Ter Be- einen Aufschwung, Kunst und Literatur blühten unter ihnen, klagte wendet em, daß der Wochenlohn nicht 15 Mk., vielmehr nur Die besondere Amst des „Alten Fritz" erwarb sich der 12 Mk. betrage Den sich hiernach berechnenden Lohn werde er Seine ^JlofeS Mendelssohn der R-genera^r der M-». T-r'^Kg"- Nnw-nLngen' des Als er es wagte, die poetischen Erzeugnisse des Königs H^chmen. Das Gericht erließ Beweisbeschluß, in dessen Erledigung in einer Zeitschrift zu beurteilen, wuroe man bet Hose I ..ber Behauptung, daß als Wochenlohn 15 Mk. ver- neugierig auf diesen Juden. Zur Verantwortung gezogen, emdarl feien, ein Zeuge, und über des Beklagten Einwand, daß verteidigte er sich in Sanssouci also: „Wer Verse madft, hunger seine Arbeit nicht ordnungsmäßig ausgeführt habe, ein schiebt Kegel, und wer Kegel schiebt, er sei, wer er wolle, Sachverständiger vernommen werden soll. .,1------ r;,.. SnG hör ! ß. ß. Darmstadt, 10. März. Vor der hiesigen Strafkammer begann heule früh unter außerordentlich starkem Zudrang des Publikums der Prozeß gegen den früheren Mechaniker beim städt. Elektrizitätswerk, Eugen Schäfer, wegen Beleidigung des Direktors dieses Werkes, Mayer, in der Berufsinstanz. Schon bet der früheren Verhandlung hatte der Prozeß viel Staub anfgetuirbell. Schäfer war ein langjähriger städtischer Beamter, der seinerzeit auf Veranlassung des Direktors Mayer wegen angeblicher Diensl- unregehnäBigfeiten entlassen wurde. In einer Verteidigungsschrift an die Stadtverordneten hatte sich nun Schäfer zu rechtfertigen gesucht und darin dem Direktor allerlei Dienstwldngkeiten, Verkauf von städtischen elektrotechnischen Apparaten, Verwendung städtischer Ausstattungsmobilien zum Privatgebrauch, Verwendung städtischer Beamten zu Privatarbeiten :c., zum Vorwurf gemacht. Schäfer wurde im November 0. Js. von Mayer wegen Beleidigung verklagt, aber vom Schöffengericht freigesprochen, da das Gericht an- I nahm, daß Schäfer in Wahrung berechtigter Interessen (§ 193 des Str.°G.-B.) getändelt habe. An,' Veranlasiung der Siadtverwalluiig hat Dir-ektor Mayer gegen dieses Urteil Berumng eingelegt. Zur heutigen Verhandlung waren 26 Zeugen geladen, darunter Ober, bürqermeister Morneweg, die Beigeordneten Riedlmger und Jager, Kreisrat Schlicphake u. a. Nach der saft zwei Stunden dauernden Verlesung der Anklageschrift wurde eine sehr umfangreiche Beweis- vermehmung vorgenommen. Die vernommenen Zeugen sagten im allgemeinen sehr günstig für Schäfer aus, wahrend cm großer Teil der von 3djäfcr dem Direktor in der Beschwerde an die Stadtverwaltung zur Last gelegten Anschuldigungen nicht ! widerlegt werden konnten. Tie Verwendung von Bureau- «'S üd7L> » «°ch-n ln ^b-6 "dn fJV® Ui.m rden büviten. 6 h 12 SnAtt General. n-i«^ *""'u»d 'nchr Ctuilöf in,L® ^nor u’^r ^wJSfi , Edern UUb »tmn OAa >el ui allen 3bZ 3t*,em S**fe 1? n« WsQVeU mit W ?.u vor dcni üJiarfte DF-r 7^sichbald,daaL mnhi *aU(iUAt Ullb M ÄÄÜ Ute des'Llarkies nicht rech- ihK flut( ÄS 1 eil,9rihen und be'oiwett we em steigen auch de- ie Haare (SaiWieh, welch- l}cn» obgleich bicfe ÖQttunc de.'' zu.hohen Preisen für 4bmelf(ut)c waren nicht ’olflt: Hube siischmelkend at) 'M, (einzelne besonder- arf bezahlt), 2. Sorte leite Binder pro jemne. chwere LLare sogar 661:. ewichl 1. Sorte (über 50 lzwischen 40 und 50 Psuüd 4ü Piund wiegend 52—54 welche allerdings schwere sich zwischen SOÖ-S50 U MS U । N. i dieser Rubrik stehenden dem Publikum gegenüber lortung.) teuerjahres, das bdaumlL- iielleichi einige Semerfunci teilen angebracht. hlstelle in der Lendender.- Kren eine iür die Bearre bezeichnet werden. t jein, daß neben dem st» ’tf der älrbeiisuilung M Me„--jener,par bann möglich, wenn die sind, wenn also rm g< >er den PosranMen) vr Manen des an sich nt iÄnrrchvM von der w. -n laßen, so dnrlle llch dl- -rvorrichinng, eine, dm- hier einigermaßen W- SXw.^’js qt werden, daß dort beginn zu beschrankt sei. M 1 en Raumoerha - -Ä? rKK 'N der i^emier uj - n vemiachl * . en Beamten M :: bewirkt yji: ist gewiß n>^ den, mangels ist Quak« andere. »in^Se Alles Waare eoc । iebiS^ uu- M>- ------ --fe=--S T Schwarze Besätze Kragen ™n Tressen für Konfirmand en-Kleider empfehlen in reicher Auswahl und zu sehr billigen Preisen 1884 A. BoIterSiott Söhne Giessen. Seltersweg 20. Uerglbung von JJauarbutrn. Die bei Erbauung eines Geschäftshauses für das Mathildeustift Butzbach vorkonnnenden Erd- und Ntaurerarbeiten, Stcinmetzarbelten (Basaltlava und Sandstein), Zinunerarbeiten, 3)ad)bc(f erarbeiten, Spenglerarbritcn, Schretnerarbeiten, (Slajerarbcilen, Schloffecarbeiten, Weißbinderarbeiten, Terrazzoacbciten, Elsenlieferung und Holzrollladenliefenmg sollen auf dein Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Zeichnungen, Arbettsbefchreibung und die Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen und können Angebotsformulare zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Verschlossene, postfreie Angebote mit entsprechender Aufschrift, aus welcher die Art der .betr. Arbeit zu ersehen ist, sind bis zum Dienstag den 17. März d. IS., vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten emzuretchen. Zuschlagssnst 14 Tage. 2097 Butzbach, den 3. Mörz 1903. Metzger, Kreisstraßenmeister. Holzversteigerung. Freitag, den 13. März l. Fs., vormittags 9 Uhr, werden in den Waldungen der Gemeinde Allcudorf a. d. Lumda Distrikt Homberg versteigert: 14 Nadelstämme mit 4,84 Jstm., 592 Nadel-Derb- und 184 Nadel-Reisstangen, 106 Rmtr. Buchen-, 23,5 Eichen-, 14 Nadel- und 14 Aspen-Knüppel, 4375 Wellen Buchen-, 2350 Eichen-, 350 Nadel-, 3300 Erlen- und Aspen-Reisholz, 14 Rmtr. Buchen-, 12 Rmtr. Eichen^ und 12 Rmtr. Nadel-Stockholz. Zusammenkunft auf der Heerstraße oberhalb der Kappeswiese. Allendors a. d. Lumda, am 9. März 1903. Großh. Bürgermeisterei Aliendorf a. d. Lumda. ______________________Rein.___________________2098 ~ Miliar-Verweigerung. Donnerstag den 12. März d. F., nachmittags um 21/» Uhr, werden Lobcrstraßc 14, 111., nachverzeichnete Gegenstände wegen Aufgabe des Haushaltes gegen Barzahlung versteigert: Meidcrschräuke, Kommoden, Tische, Stühle, 1 Bettstelle mit Einlage, 1 Waschtisch, 1 Zug- lampc, 1 Haudnähmaschinc, 2 Büchergestelle, 1 Fliegeuschräntchcu, 1 Küchenschrant mit Glas- aufsatz, sowie Haus- und Küchengeräte. 3106_____________________________I. A.: Schneider. Joseph jterz Bankgeschäft Mün il. Giessen. Telephon Ä Konto-Korrent-, Scheck- und Depositen-Verkehr. Geldeinlagen werden je nach Kündigung mit 3 bis 4% p. a. verzinst. Diskontierung von \\ eebsein, Eröffnung von Krediten unter kulantesten Bedingungen. Ausführung von Aufträgen an deutschen u. ausländischen Börsen Aufbewahrung und "Verwaltung von Wertpapieren, Versicherung dereelben gegen Kura Verlust bei Verlosung. Einlösung sämtlicher Zinn- und Dividendenscheine. Besorgung neuer Coupon- ogen etc. 292 Panzergewölbe. Pfrröriiuirkt )ii IHnrburg. Am D enstag dem 17. März d. J. rindet auf dem neuen Biehmarktplatz der diesjährige Zrühjahrs-Pferdemarkt nait. Für Stallungen in der Ztähe deS Marktplatzes ist gesorgt. Nähere Auskunft erteilt Herr Stadtrat E. Hecker, hier. Marburg, den 2. März 1903. 1924 Die Biehmartt-Kommisstou. I Total-Ausverkauf w wegen Geschäfts -Uebergabe von heute ab bis zum I. April d. J. Um unser grosses Lager bis dahin zu räumen, geben auf sämtliche vorhandenen Warenbestände in nur soliden Qualitäten, wie: Anzüge, Paletot*, Havelock*, Kaiserin »in fei, Joppen. Honen, Schlafröcke, Kinder- Anzüge, Arbeiter-Kleider Kon firm an den-Anzüge, sowie Stolle (Tuche, Buxkin, Kammgarn un Cheviot) im Ausschnitt etc. grosse Preisermässigung. Dasselbe gilt auch während dieser Zeit für Anfertigung nach Mass. noe ■ ^in grosser Posten verschiedener Artikel ■■Mi Uvcl^wSCIZ l a zu jedem annehmbaren Preise. Es ist hier Jedermann Gelegenheit geboten, für wenig Geld bei reeller Bedienung etwas wirklich Gutes und Billiges zu kaufen. euer 6UU uOriEn. 2>/,i.ir.25, 40, so, eo, 7 >ff. sie. tv nsok Sorte Wiederholt prämllrt mit der ,,Goldenen Medaille-* kö* und dem ,,Höchsten Preise" ausgezeichnet. p Die Deetil lirung im Hausbalte völlig kostenfrei! \A Otto Reichel, Berlin 80.,Eisenbahnstr.4 y Grösste Specialfabrik Deutschlands. a Niederlagen in ganz Deutschland.vitdibrSÜ: v Echt ist allein das Origlniipridakt miNhrke Lichtherz, alles Andere nur Racbabmuog. Zu haben n Giessen bei Ad. Bieler, Markistr. 5, Victoria-Drogerie. Saison 1903 eröffnet! Saison 1903 eröffnet! Freilaus, auswechselbare Nebersetznng, Doppelglocken lager, ohne Kurbetkeile. Erstaunlich billige Preise, größte Auswahl. Wie immer, unvergleichliche Dürlopp'S-Räder, aber auch sonstige, nur gute, billige Marken. Zubehörteile. Lernapparat. Reparaturen. Job. Fr. Schaaf, WetzMMe 44 rennonnertesteS Geschäft der Branche in Gießen. [1422 Obst- «Gemüse-Konserven in besten Qualitäten zu billigsten Preisen entpfiehlt 156f J. M. Schulhof. ZSitte »ertongen Sie ^•retstlfie. Telephon 119. Champagner Brich, Fiucher ü Co„ Beins hervorragende Qualitäten, sehr preiswert. Alleinige Ntederlage und Vertretung für Oberhefsen unl Kreis Wetzlar: 1061 Ph. Gebhard. Wrin^nblnng, Giessen. Pianincs ^*D^WaSC/?/y)A Ä * i; ii I ' I Monatliche Mie'p s «e 2—12 Mk. Tadellose Ausfahnmg Jeder Rep*ratnr in eigener Werkstätte. Aofpolierea von Panos. K lavieret Im men un Abonnement and auf EinrelbesteHung. Wilh. Rudolph, Giessen Pianoforte- uno Harmonium-Lager, Seltersweg 91. ^dj/eZ^eC^d K±Pfd. 15 Flügel von Mk. Suu.— an. Lager von 150—200 Tnetrnmeirten der besten Fabriken. Tadle Za.ixl’UÄg'serlelcixterAa.zi.g’. ZZöclxstei Ba-rraloatt 3.0 jäulxrig'e Garantie. - S'xeia I^iefexAizig-. Gespielte Pianos von Mk 50.— an. PiailOS Zn vermieten, auch Harmoniums. Von Mk. 3üU.— an Harmoniums TOD MK. SO.— an. Herren, welche einen 10878 eleganten Anzug | und Aalelot wünschen und nebenbei Wen auf em gut sitzendes, bequemes K-elnIüeid legen, wenden sich an das 6udj= und IlUß-lükjchäft von Carl Lenz Schneidermeiller Fraukfurterstraße 89. Größte Auswahl in nur la. gpcffe= H. «üliittatojdn darunter gelbe Mäuschen, empfiehlt 932 J« Hanke), Schloßgaffe 6. __-4» L M fr I WäpiroAJöS M AD Karl Hermann Hurwitz Brüder Schmidt Seltersweg 83 Seltersweg 83 Inhaber: Franz Schmidt Magazin für Haos- und Küchengeräte Werkzeuge Eisenwaren. Lieferung tomWIler MmEiiiriclil« o Kuchenmöbel. Ausführlicher Katalog gratis und franko. 1972 Kaufmännischer Verein Kirchenplatz 9 Kirchenplatz 9 1982 Wir Aparte stilgerechte Neuheiten Kunst- und Bauschioaserei Nachnahme verseirdct 698 Zch. gr. Lchnss 144. vrühl'sche Uuiverfitäts-Vruckerei, Schulstrahe 1 eägraim6ntter9Sßfb.xio,Bo, AMuttcr SM. x 8,70, täfltid) irisch und franko unter I. B. Lietmcyer, Emsbüren. Garantie: Zurücknahme. schon 311 50 Mk. 1428 der bevorstehenden Saison anzuzeigen. Reiche Auswahl m Wegen Kaum ui angel große Partie gebrauchte Nähmaschinen spottbillig. Einige gebrauchte Lchneider- nähmaschinen schon a 10 Mk. Neue Nähmaschinen wie bekannt, gut und billig, und fertiger Kerren- und Knabengarderoöe Paletots, Havelocks Kummi-Kaletols und -Mänteln. Fantasie-- und Piqus-Westen. Konfirmanden-Anziige. beehrt sich daß Emttlffen sämtlicher Ncuheilen einen patentierten Petreleuni - GlAhliehtbrenner Spezialität: Schaufenster-Markisen mit nt ueetem titiriebe 1998 in jeder Grösse mit Stofl tertiR montiert. Emma Seuling Maschtnenstrickerei 1929 45 Wetzsteinstraße 45 Billigste Bezugsquelle von Ia.ivoH. StridtgatiitD in allen Farben und Qualitäten. Stricken und An stricken von Strümpfen, Socken, ZZcin- längen wird billigst besorgt. ^Sdiapii-olichi“ Wdi iw> Leaobtet wie Oaeglühhoht. — Vei brauen in 20 Stunden nur ein Liier Petroleum. Paast auf jede Petroleumlampe. Ein kompl. Sohaplro-Brenner mit ß Strumpf tmd Cylinder Mk. O.öU. & Co., Berlin C., Stralauerstrasse 56. Robert Tzschicli Schneidermeister Die Beratu äer Gesamiüusl ^airttularbeit! Jur Preußen b Mark im Etat gegen 631448; «M /gegen 4 BJ«! (gegen 2; W« 19 263 gegen 1154ß ( «tob» Mark Äa10316« «0 4022290 s P ,ei9 (4671 17c R* 2522 1£ ttt le»?obur9x6 Inhalt 3U17c i-xQr . . tu Weu fe?6 Äft in Gaskronen, elektr. Kronen und Lampen nach Entwürfen von Prof. Olbrich, Prof. Gross, Patrie Huber, Architekt Kreta u. A. empfiehlt 2121 Frits Eccarius, M tti$ lukMger 7 Markt 7. Umänderungen von Petroleumlampen für Gas und elektrisches Licht. : z.-ZJ1' ui icvcl DcüeDigtn Samfiori und Kanon- I ä forte, sowie mit Wirteln aller ftu6entifd)cn V I* »Vl» Vereinigungen, liefert zu mäßigen preisen •*ttrsS ÄÄ«£1 ilätltt o'ermo Woche deigel «»'“rfb ünn^-'tluch'" druck»"'iPir^ ed)«i9r;6 *b.eflt w' g «ozt'ger ^„iprrdiirOT Kartoffeln. Pr. Speisckartofseln, magnum bonum, gelbe Rose, Pauls Juli, gelbe MäuSchcu re. empftehlt s,ü,9rt J. Weisel, 1606 Telephon 235. Sonnenstraße 6. Wer Geld sparen will kaufe jetzt Surferin (snchmnj bi[$lcn und gesündesten Süßstoff, und versehe sich mit dem gesetzlich zulässigen Vorrat, da am 1. April 1903 der freie Verkauf zu den jetzigen billigen Preisen aushört. Originalpackungen verschiedener Größe äußerst billig. 2038 Mer-Drogerie, StUcrewrg 39. Otto Schaaf. cnw Da*ptaoll(trd5claiz«?tr.4 «ac. Persyn empfiehlt täglich frischen ol4 Aedl-I-, ftm- M-Mch« " V’w* auch bei den Tli(*fnhrcrnjn bekommcn Man W Zu dem^ Peters &umj reichen wölb unsere Erkum Mitgliedern sinnigen Lerc sein sollen, k Auch wir l)ü miert und di Vereinigung in Verbindun von denjenic Verdienste m unterstützt wk Wirkung ab( bat, daß eil antwortlichkei Unschuld hei würde. Son der Tat feine ziplinarprozes dem Reichsdie rüstung der > der dazwische von Herrn Pei der Äussührui Negerin und Tag der Tu gnadigungs-A eine Äntlage dem Konto i Wiederanstell Mißbilligung schäften besii tionen und die Forderun dauern, auf Dr. Peters n unbaltbare Lc schlossen, daß ung verwend kein Schrecken« aus deutscher sichtige und tätig. Es wü des Reiches z bilitierung" h Stufe mit ih los die Vegnai fünft von dc lu der Angele Samstag den 14. März, abends 8'/. Uhr im Caf6 Leib (Festsaal): Abend-Unterhaltung Programm. Psychodramatiache Vorträge von Mary und Franz Mücke aus Wien. Konzert der hiesigen Regiments-Kapelle. — Tanz. Za dienern Vergnügen ergehen keine weiteren besonderen Einladungen. — rechnen auf eine allgemeine Beteiligung unserer ordentlichen und unterstützenden ' glieder mit ihren Damen. ■ ilapaiil Probe senden wir jedem Interessenten franko 2006 Der Vorstand. Die praktttchste Neuheit für Hausfrauen ist die (3180 ijäv* echte "MS Panama-Seife aus der Fabr. chem. Präv. Otto Schaaf in Gießen. Dieselbe ist anwendbar zur kalten Wäsche für farbige und weiße Stoffe jeden Gewebes, ersetzt Scifenholz vollständig »lud übertrifft Gallseife an Wirkung. Stück 30 Pfg. Zu haben in der Ttdler- Drogcrie, Seltersweg 39. WjsllktrhalteiicrWWlliil zu verkaufen. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. |2138 Haashatagsirih feder Art g: möbel solid gearbeitet, sauber lackiert, eigenes Fabrikat, stets preiswert auf Lager. Polierte Arbeiten auf Bestellung in geschmackvoller Ausführung. 3033 Heb. iniohrbacb IW. Lollar, Bau und Möbeltischlerei.