153. Jahrgang Dienstag 10. Februar 1903 Erstes Blatt. wird ihm außer der Bescheinigung in seinem Sparbuches für Witwen und Waisen eine Fürsorge geschaffen werden, über die Einzahlung, in einer Tabelle der Vermerk über'Dafür mag folgendes Beispiel aus dem Buche des Herrn wird der Hergang 4 -u Rente beginnend an Kapital mit d. 60. Lebensjahre die Gießener Theaterverein Vollendung des 60. Lebensjahres würde also der in diesem Falle jährlich 752,67 Mark Rente begründe gelegt: Guthaben sozialen Kongressen, wenn auch in gemessener Entfernung, mit Arbeitern in Berührung kommt. Was bietet denn die Altersversicherung heute für eine Rente? Und wo haben wir denn eine Witwen- und Waisenversicheruna? Wir brauchen ja auch die Herren Staatssozialisten nicht, wie ja alle Einrichtungen der Gewerkvereine geschaffen proz. Rententafel Alter Bei Sparer Vannas reine Seele zu Prinzivalli hingezogen, uno nun, da ihr Gatte zweifelt, zweifeln muß, ist ihr Entschluß gefaßt. Indem sie lügt, gelogen und Prinzivalli nur zur Vergeltung nach Pisa gelockt zu haben, verlangt sie den Schlüffe! zu dem Kerker, in den Guido ihn nun werfen wird. Denn, so sagt sie vor allem Volke, ihrer Rache allein gehöre Prinzivalli, sie ivolle seine Martern überwachen. Und seltsam, der hartnäckige Zweifler Guido glaubt ihr jetzt augenblicklich aufs Wort I Er schließt seine Gattm versöhnt in die Arme, während Vanna bereits von ihrer Flucht und ihrem Liebesglück mit Prinzivalli träumt. Maeterlinck hatte seinem Judith-Rora-Problem anfangs eine andere Lösung gegeben. Ursprünglich hatte ,ber Kampf zwischen zwei gleich mächtigen Pflichten, zwischen der allgemeinen Menschlichkeit und der individuellen Liebe" zu einer unlösbaren Verknotung geführt, die nur das Schwert des Todes lösen konnte. Vanna stürzt sich, um Prinzivalli zu retten und die Wahrheit ihrer Behauptung zu erhärten, das Treppenhaus hinunter, und als sie sterbend in Guidos Armen lag, glaubte er ihr — zu spät. Dieser tragische Ausklang wäre wahrlich die poetischere Lösung des Konfliktes gewesen als dieses Fmale sinnlicher Lebensfreude. Wenn Vanna unberührt zu ihrem Gatten zurückkehrt, dann tut sich vor ihr mit unabweisbarer Konsequenz der Konflikt auf zwischen Treue und Pflichterfüllung auf der einen Seite und einer ungeahnten, neu erwachten Liebe auf der anderen. Und an diesem tragischen Konflikt, an ihrer HerzenSreinheit, muß sie zu Grunde gehen. Ob auch Guido Colonna mit dem Glauben, der Berge versetzt, zu ihr emporsehcn mag, wie sie erhofft, das Bild des Prinzivalli wird nicht mehr au§ ihrem Herzen schwinden, und ein „dreieckiges" Verhältnis kann eine Vanna mcht ertragen, die so einfach ist und groß, daß sie Schmach und Wunden auf sich lädt um ihres Volkes willen. Der vlämische Dichter wollte nicht, nach deutscher oder Franzosenart, als zornvoll öffentlicher Ankläger auftreten, sondern sendet uns, nachdem er mit Hilfe von Dolchstößen, Gewaltakten und Rohheiten große Pläne entivickelt hat, von denen keiner zur Ausführung gcfoinnien ist, mit einem Liebeskuß nach Hause. Sehr schön. Aber leider verirrte er sich dabei. Richt nur der großen Tragik ging der Neoromantiker aus dem Wege, sondern auch aller historischen und rein menschlichen Wahrscheinlichkeit. Der Dichter hat wohl lange in altitalienischen Novellenbüchern geblättert, von denen uns Paul Ernst jüngst eine Anzahl meisterhaft verdeutschte. Diese Dichtungen sind ungemein rührend in ihrer Schlichtheit, und ein Shakespeare schöpfte aus dergleichen feine DeSdemona, seine ^ulia, seine Z mögen. Aber ivas dem grandiosen Briten recht war, ist noch nicht dem zarlen Vlamen billig. Dazu fehlt diesem denn doch das Formgcfühl tm höchsten Sinne, Nr. 34 • rlftetnt täglich außer Sonntag-. Vern Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem kefstschen Landwirt die »lefotrer Kamille«, blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'scheu Ünivers.-Buch» u.Slein- drucke rel (Pletsch Erben) RcDaftton. ErpedMov und Druckerei: Gchulstratze ?. ttbtefle für Depeschen r Anzeiger Gieße». gernsprechanschlußNr 51. in enbren. lieber der BI) e r j ° g § in Indien i i t aib Gwalior, 23. Jan, der Großherzog be> altes in Agra am Freitag, b bQ* Ltaatsgefängnis. 3m ü nach Tilandara, um esuchen. Ain folgenden Lag. Ausflug nach ssatshpur Hoheit blieben dori über h Agra rurüch um von da Aufenthalt nach Gwalior zu fahren, in dessen Palai ohnung nahm. L. 1 hohen penübung bei und begab? Art von Gwalior zur jd :( und Ruinen. Nachdem' id deren Ahenswiirdigkr. Allerhöchstdicselben am ru d unb erlegten 7 BlackoiL ziehen, außerdem steht seinen Erben das Kapital sofort beim Ableben zur Verfügung. Wie ja auch er jederzeit seinen Versicherungsanttaa eingetragen. Er schlägt vor, mit dem 60. Lebensjahre die Altersrente in Kraft treten zu lassen und giebt hierfür nun in besonderen Tabellen eine Berechnung. Zu Grunde gelegt bat der Verfasser die Berechnung von 17. englischen Gesellschaften, die mitt 4 Prozent rechnen und der Sachs. Rentenanstalt, die mit 3^ Prozent rechnet. Würde also ein 20 jähriger Sparer 100 M»rk auf der Sparkasse einzahlen, so würde ihm vom 60. Lebensjahre ab nach der 3V» proz. Rente berechnet, eine Rente von 23,41 Alark pro Jahr zustehen und so fortlaufend wird bei jeder Einzahlung nach dem Lebensalter entsprechend der eingezahlten Summe ein Rentenvermerk eingetragen. Ebenso wird bei jeder Rücknahme von Spareinlagen eine entsprechende Verringerung der Rente gebucht. Rach einem Beispiel, wie es in dem genannten Buche gegeben ist, leicht faßlich sein. Es ist hierbei die Mouna Banna. Schauspiel in 3 Aufzügen von Maurice Maeterlinck.*) Vor einigen Jahren begegnete man in illustrierten Zeitschriften der Reproduktion eines Sensationsgemäldes, darstellend ein auf weißem Zelter nackt durch eine Straße reitendes junges Weib. Damals lernten weitere Kreise die Sage von der Lady Godiva (spr.: Godeiweh) kennen, der Gemahlin des Grafen Leofrik v. Mercia, die im 11. Jahrhundert die engliscye Stadt Coventry von einer schweren Geldbuße, die chr Gatte der Stadt auferlegt hatte, durch diesen Ritt befreit haben soll. Dieses keusche, junge schöne Weib, so berichtet die Sage, trotzte dem Gebot der Scham, um ihren Gemahl zur Milderung zu zwingen. Aehnlich, nur noch härter und grausamer ist der Pakt, auf dem der etwa seit einem Jahrzehnt in Paris lebende belgische Dichter Maurice Maeterlinck jein Drama „Monna Bauna" aufbaute. Zunächst. fei der ^itel seines Dramas er Härt. Monna Vanna sind zwei italienische Wörter; das erste bedeutet in der Umgangssprache Frau, das zweite ist eine Abkürzung von Giovauua. Demnach heißt Monna Vanna nichts anderes als Frau Hanna. „Ter Kernpunkt meines Stückes", so sagte Maeterlinck selbst vor der ersten Aufführung der Dichtung in Paris im Mai v. I., „liegt in dem Seelenkampfe Monna Vannas, die gleichzeitig zwei Pflichten gerecht werden soll, der allgemein menschlichen Pflicht und der Pflicht gegen sich selbst. Mein Drama wickelt sich in vierundzwanzig Stunden in der Zeit Gozzolis ab, jener Zeit der Morgenröte der Frecheit, kurz der Renaissance, als Pisa und Florenz um die Oberhoheit in Toskana Krieg führten. SJceine Personen leben in der damaligen Zeit, sind aber keine historischen. Das Stück wird von drei Dekorationen emgeraymt: die erste und die dritte stellen das Innere des Gouverneur-Palastes von Pisa dar, die zweite das Zelt eines Condottiere, der Pisa belagert. Ich habe das Drama in der Normandie, fern von dem Lärm und dem Getriebe der Großstadt, geschrieben, nachdem ich bie Histoire de$ Reput liques ita.ie^nes von Sismondi wiederholt studiert hatte, um mich so recht in die Zeit zu versetzen, die ich schildern wollte. Fräulein G e o r g e 11 e L e b l a n c, die die Monna Vanna freieren wird, wird bald als meine geliebte Gattin in mein Heim einziehen. (Sie ist bekanntlich inzwischen Frau Maeterlinck geworden und auch in mehreren deutschen Städten als Monna Vanna mit mehr oder minder Erfolg *) Sprich: Matcrlinck; das stumme e ist ein Teh- nungs e wie in Soest, Itzehoe, Maestrich, Bloemfontein. — Die deutsche autorisierte Ausgabe von „Monna Vanna", 6.—10. Tausend, 2 Mark, erschien bei Eugen Drederichs in Leipzig Mir haben nur wenige Beispiele herausgegriffen, um zu zeigen, wie leicht es auch dem einfachsten Menschen gemacht werden könnte, nach dem System des Herrn von Mully für sich und die Seinen eine Versorgung zu schaffen. Jeder wird in jungen Jahren zeitweise überflüssige Gelder der Sparkasse anvertrauen, ohne die 3^2 pCt. Zinsen als eine Einnahme anzusehen, die ihm irgend eine Erleichterung schassen soll. Daher wird jeder mit Freuden auf die Auszahlung dieser Zinsen verzichten, indem er sich ein Rentenbuch ausstellen läßt. Scheint es ihni später bester, statt der ursprünglich genommenen Altersrente, lieber eine solche für seine Witwe in Aussicht zu nehmen, so ist ihm diese Umwandlung yestattet. Ter schlimmste Fall wäre der, der Sparer wie seine Frau stürben, bevor die Versicherung ihnen Nutzen bringen könnte. Das ist aber in jeder Versicherung möglich, das Kapital geht hier aber nicht verloren, sondern bleibt dem Sparer zur Verfügung oder fällt an die Erben, wie bei jeder Sparkasse, nur Zinsen dienten für die Versicherung. Wir meinen, daß mit diesem System ein beachtens- werter Vorschlag gemacht ist. In Oesterreich liegt bereits ein Antrag beim Parlament vor, die kais. königl. Post- jparkassen zur Annahme solcher Spargelder mit Rentenbezug anzuweisen. Tie „Soz Pr." schreibt über die vor- geschlagene Versicherungsart, daß sie in ihrem Ziele einer allgemeinen Volksversorgung ein Ideal dar stellt. Jedoch — für Deutschlands arbeitende Klassen sei sie allerdings entbehrlich, die staatliche Zwangsversicherung leiste, wenn auch nicht höhere Renten vorläufig, so doch ganz sicheres. Das scheint uns so unverständig, daß es nur jemand geschrieben haben kann, der feine Arbeiterfürsorge nur aus einem Salon heraus betätigt, und der höchstens auf pes. e M, W E HM ieux, wichtiges M ien Mordsachc von igen zu erhallen. Die M iuf ganz neue Spuren. neue Untersuchung nach bit':: Tie hiesige Z ucker labn! ersbrunsivolhtandigstt ltend. — von Oppenried dienen: „Än Ehemann beliebigen Alters legt in die Sparkaste 1000 Mark für seine 22 jährige Frau, indem er aus die Zinsen zu Gunsten seiner Frau verzichtet. Diese erhält nach der Tabelle zu 4 pCt. vom 60. Lebensjahre ab 516,90 Mark Rente jährlich. Diese Rente kann aber auch beliebig früher oder später in Kraft gesetzt werden, dann verringert oder erhöht sie sich entsprechend, so z. B. wenn oer Mann mit dem 50. Lebensjahre stirbt, würde die Frau eine Rente von 420 60 Mark erhalten. Vorschlag zur Regelung der Atters-, Invaliden-, zvilwen- und WaisenA-ersorgung. Mehr und mehr beschäftigt man sich in allen Kreisen 6er Arbeitnehmer, bis hinein in die Kreise der kleinen selbständigen Gewerbetreibenden, mit der Frage einer gesicherten Alters- und Jnvalidenversorgunb und mit der Fürsorge für Witwen und Waisen. Es ist das ja auch immer mehr zu einer Notwendigkeit geworden, wenn man berücksichtigt, daß es heute nur noch einem kleinen Prozentsatz der Arbellnehmer gelingt, selbständig zu werden, und daß sie selbst damit noch lange keine Sicherung für die Zukunft gewonnen haben. Es gibt ja nun Versicherungsgesellschaften in großer Zahl, die Versicherungen für den Erlebensfall, mit Invalidenrente und außerdem beim Tode, durch Auszahlung des versicherten Kapitals, Witwen- und Waisenversorgung ermöglichen. Jedoch wird das gerade von Arbeitern jeder Art, auch von den besser gestellten, sehr wenig benutzt. In einer uns vorliegenden Schrift von dem Fachschul- professor Robert Mully von Oppenried, „Altersund Invaliditäts-Sparkasse als Ile b er gan g Äur allgemeinen Volksversorgung"*) heißt es Darüber : „Menn ein Laie den Prospekt einer Versicherungsgesellschaft zur Hand nimmt, hat er nur immer den möglichen Verlust vor Augen, der sich für ihn ergiebt, wenn er ein hohes Alter erreicht und demzufolge der Gesellschaft an Prämien und Zinsen mehr zuführen muß, als das ver- sicherte Kapital beträgt" Aus diesem und manchem andern Grund unterlassen viele den Abschluß in jungen Jahren, wo er für sie am vorteilhaftesten wäre. „Der Hauptgrund aber, weshalb das kleine Kapital lieber den Sparkassen sich zuwendet, ist ein prinzipieller und darin gelegen, jagt der Verfasser, daß niemand feine gemachten Ersparnisse völlig binden und sich nötigen lassen will, im Bedarfsfälle auf feine Polize hochverzinsliche Schulden zu machen." Hier will nun das System des Verfassers Abhilfe schaffen. Sein Vorschlag geht dahin, mit einer Sparkasse eine Versicherung für Alters-, Invaliden- oder Witwen- und Waisenrente zu verbinden. Er geht davon aus, daß die fleinen Sparer, die Zinsen kaum irgendwie in Anschlag bringen, Ijäufig kaum selbst verwerten; ihnen ist nur das Eine wichtig, sie behalten stets die freie Verfügung über ihr erspartes Geld. Nach seinem Vorschläge soll nun der Sparer er Hären können, in welcher Weise er die Zinsen zu einer Versicherung verwertet wissen will; dann *) Wien. Alfred Holder, K. u. K. Hof- und Universitätsbuchhändler, Rvtenturmstraße 13. ausgetreten.) Fräulein Leblanc hat durchaus nicht die Absicht, ihrem Berufe als Sängerin untreu zu werden, aber sie will in der Titelrolle meines Stückes den Beweis liefern, daß eine große Sängerin auch eine große Tragödin fein kann. Sagte man nidgt früher, daß Euterpe und sJJielpomene Schwestern sind?" Das Mesenlliche der Handlung hat hier der Dichter verschwiegen. Prinzivalli, em Florentiner Condottiere des 15. Jahryunderts, belagert Pisa Er will die Stadt retten, wenn Giovanna Colonna CJjtoiina Vanna), die schöne Gattin des Kommandanten Guido von Pisa, sich nur mit einem Mantel bekleidet, ihm ausliefert. Warum in diesem luftigen Kostüm, so fragt sicd jeder. Darauf erwiderte jüngst Madame Maeterli.na-Lebi.anc, die der Dichter selber „seines Lebens Alonna Vanna" genannt hat, ohne indes seine Guido-Gestalt auf sich bezogen wisien zu wollen, einem Wiener Journalisten folgendes: Seltsam! Diese Frage wurde noch niemals an mich gestellt, aber ich finde. Die Antwort ist selbstverständlich, und Maeterlinck würde Ihnen genau dasselbe sagen, was ich Ihnen jetzt sagen will. Also: Prinzivalli ist toll vor Liebe, rajenD vor Leidenschaft. Bei joichen Naturen ist es nicht selten, daß die Leidenschaft sich in Haß verkehrt — und diesem Haß, der doch nur die wahnsinnigste Liebe masllert, entspricht die brutale Forderung. Freilich, wie er Vanna auf der Schwelle feine» Zeltes > reift, finten Haß und Zorn zu Boden wie häßliche Geivänoer, und feine Zärtlichkeit, seine keusche Liebe wandelt ihn zurück zum edlen Menscyen, der er von Natur aus i|t. Und nun sehen wir, ganz wie in Sudermanns „Teja", daß sich im Zelte Prinzioallls zwischen den beiden bis m Die Jugend zurückreichende Fäden neu spinnen und unberührt kehrt Vanna wieder nach Pisa zurück, mit ihr Prinzivalli, Der sich so an Florenz rächen will, das ihn als einen zu ccharisch gefährlicher Uebergröge sich auszuwachfen versprechenden Volts- Helden verderben möchte. Das Volk von Pisa umjubelt Monna Vanna, aber ihr Gatte will trotz aller Beteuerungen nicht an ihre Unschuld glauben. Schließlich bekennt sie sich, um gemeinsam mit Prinzivalli ihr Geschick vollenden zu können, fälschlich schuldig. Sie, Die sich im Zelte erst nur als Opferlamm geberdete, Dann aber wärmer unD zutraulicher wurde und schließlich dem Jugendgespielen eingestand, daß . mit ihrem Gatten Guido zwar glücklich sei, doch »ohne lebenslang auf cm Glück zu harten, das feiner noch gerannt hat", fühlt jetzt ihre elementare Liebe zu Prinzivalli durchbrechen. Ihr Gatte glaubt Die Wahrheit nicht, Prinzivalli aber hatte ü)r in jener. Nachtstunde rücksichtslos Die ihn seines Heldentumes zum Teil entkleidende Wahrheit gesagt und be- fannt, es habe ihn lein Opfer gekostet, sie in sein Zelt zu locken und Florenz zu verraten, das ihn |elber als Verräter brandmarken will. Turch diese Wahrheustreue, die em realer Denkender Mensch wohl als cynisck emiebägen könnte, wird Darüber verfügen konnte. Der Sparer wäre auch in Der Lage, das Kapital, nach Eintritt in den Genuß der Rente, abzuheben und etwa seinen Kindern als Bettiebsmittel zuzuweisen, trotzdem liefe seine Rente natürlich abzüglich der jährlichen Zinsrate des abgehobenen Kapitals weiter. Um bei dem gegebenen Beispiel zu bleiben, wenn von den vorhandenen 31QU Mart Spareinlage 3000 iblarf abgehoben werden, so bleibt eine Rente in Höhe von 752,67 M. ab 120,— „ 632,67 M. Ganz darf die Spareinlage nicht zurückgezogen werden vor Dem Ableben, sondern ein kleiner Betrag.muß stehen bleiben. Genau so wie hier für eine Altersrente durch Die Spareinlage gesorgt werden Eann, genau so kann auch Eichener Anzeiger m W General-Anzeiger ” ** 'Sä' v ** tfir den poltL n öligem Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen sMZ ” < • Kf (teigentetl: Hans Beck tzsglü. usc^k M Pierer p > und veruM *c*c"Äi= .< ÖL bj und in du orfe toite abend ÄngcE Angeklagte« Stumme v?" sjrchseld'- -MW , H«11; f V1 °n ^QnqUeTtlC9en»e bk "üävti9en ■ölt '^oh( । 3h gipL . WtQitbh ? bnn ütl^en3> ? 'plch», diacht bütQ1 9C?Cnbt>n9c, ^formen unL ^büchet we>'d 1 ’° schliche filDcc£‘ ;n,c« Dmus weitere ! ' kein Ein' ^ri,l‘Qn | ‘ dick ■ ^orgerufen ? JQ,,en' Kd)c der Anil ">cht * , cn tlltiÜN kn ' ^eg'erung. b(t | |i,,‘ 30 Einlage Mk. 1600.— Mt. 499.35 36 w , 3400.— , 845 92 Summa Alt. 4900.— Alk. 1345.27 35adurch einen zuverlässigen Leitfaden bei der Bauaus- ührung." Es ist nicht zu bezweifeln, daß Regierung und Landtag diesen verdienstvollen Vorschlägen weitestgehende Berücksichtigung werden zuteil werden lassen. • Der Ausschuß des Verbandes Hessischer Finanz-Beamten richtet an die Kammer die Ditte, beschließen zu wollen, daß die Höchstgehalte derRevisionskoutrolleure und Assistenten bei den Hauptsteuerämtern, der Steuerkon- trvlleure, Steueramtskontrolleure und Steuereinnehmer, sowie auch der Bezirksrasse-Asfistenten gleich denjenigen der mit derselben Vorbildung ausgestatteten Beamten in anderen Dienstzweigen auf 4000 Mark festgesetzt werde. Der Abg. Dr. Heidenreich sowie der Gemerndevorstand von Böckelsbach beantragen, die Kammer wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, zu veranlassen, daß in der Nähe des Draduktes Böckelsbacher Tal der Bahn Mörlenbach- Wahlen eine Haltestelle für Personenverkehr errichtet werde. Kunst und Wissenschaft Historisches zur „Monna Ban na". Die historischen Grundlagen der Dichtung Maeterlincks versucht in der „Seit" Richard Wendriner festzustellen. Er erinnert daran, daß es im August des Jahres 1499 den Pisa belagernden florentinischen Truppen gelang, den Turin von Stampace zu nehmen und Bresche in die Mauer zu legen. Als aber die Soldaten nun stürmen wollten, trieben sie ihr Feldhauptmann Paolo Bitelli und sein Bruder Vitel- lozzo mit Schwerthieben zurück. Dieser Vorfall bestärkte den schon früher erregten Verdacht der florentinischen Regierung gegen Paolo. Man machte ihm den Prozeß wegen Hochverrats, und er ward, ohne bekannt zu haben, in Florenz verurteilt und enthauptet. Lange zuvor, im Jahre 1495, lag in der pisanifchen Zitadelle eine französische Besatzung. Ihr Hauptmann Entragues sollte slorentinische Truppen in die Burg einziehen lassen. Doch er übergibt die Burg statt dessen den Pisanern. Für seinen Verrat erhält er eine Summe Geldes. Auch sagte man damals, er habe es aus Liebe zu einem pisanifchen Mädchen, Delanzia dell' Ante, getan. — Dies scheint das Material zu fein, das Maeterlinck zu „Attmna ,Vanna" als historische Grundlage diente. Entragues und Vitelli verschmilzt er zu Pnnzivalli, der Pisa mit Lebensrnitteln unb Munition versieht aus Liebe zu Giovanna, mit ihr nach Pisa hineinflieht und w seinen Köpf vor dem florentinischen Gerichte in Sicherheit bringt. Maeterlinck kommt es übrigens auf nichts weniger an, denn auf historische Treue; sonst hätte er auch wohl keinen Guido Colonna in Pisa befehligen, keinen Trivulzio slorenttnischen Kommissar sein lassen, denn die Colonna sind Römer, die Trivulzio Lombarden. Vermischtes. * Berlin, 9. Febr. Wegen schweren Sittlichkeits-Verbrechens, begangen an einem minderjährigen Mädchen wurde em Landmesser und Versicherungsbeamter, der auch Oberleutnant der Reserve ist, in Gemeinschaft mit drei vorbestraften Kupplerinnen verhaftet. * Geestemünde, 9. Febr. Der Dampfer „Geeste- münde" der Hettngsftscherei Fttedrich Albett ist bisher von einer Fangreise nach Island nicht zurückgekehrt und wahrscheinlich mit der aus 12 Mann bestehenden Besatzung untergegangen. Die Zahl der in diesem Jahre ver- schollenen Fischdampfer der Weserflotte ist damit auf vier gestiegen. ________________________ Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Februar 1903 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Welker 9. 9. 10. 2,s gts 725 754,7 759,1 764,7 +9,5 +8,9 + 5,8 83 7,2 6,3 94 86 91 SW. w. s. 2 2 l Regen Bew. Himmel Bed. Himmel Hoc )fte Te nperah ir am 8.-S Febr- xat + 9,9° C. Nie origfte ■ ■ 8.-9 » + 7,4° C. die jede Gedankennüance besiegende Kraft und Treffsicherheit des Ausdrucks, die schöpferische Gewalt. Maeterlincks historische Masken tragen nichts weniger als die groben und großen michelangelesken Konturen der Renaissaneemenschen, wie sie uns mit dem Griffel des Geschichtsschreibers Jakob Burkhardt, mit dem Zeichenstift des Novellisten Konrad Ferd. Meyer so meisterhaft geschildert haben. Ein Condottiere, der die besten Jahre seines rauhen Kriegerlebens (er weiß es selber nicht, ob's zwei, ob's drei Kriege waren, die er führte!) in ungestilltem Schmachten nach einer Kinderbekanntschaft hinbrmgt, ist mindestens ebenso unwahrscheinlich, wie seine spätere, von Frau Maeterlinck nicht eben sehr überzeugend erklärte enthaltsame Tugendboldenhaftigkeit nach seinem gräßlich barbarischen Verlangen, das nur um den späteren Zweifel Guidos und die Größe Vannas deutlicher zu machen ersonnen fein kann. Und dann ist sehr glaublich, daß er das Mißtrauen Guidos nicht voraussieht, da er nach Pisa mitgeht, und läßt es sich vereinigen mit der sonstigen Heldenhaftigkeit dieses seltsamen keuschen Schwärmers wenig verhüllter Frauenschönheit, daß er in Pisa sich gar so schweigsam benimmt? — Andererseits Vanna selber. Mdme. Maeterlinck erzählte von ihr: Ich denke mir Monna Vanna als heißblütige Vene- tianerin, und so spiele ich sie auch. Mein Mann war sehr überrascht, als er sah, wie auf deutschen Bühnen Vanna als eine Art Gretchensigur dargestellt wird. Ueberhaupt schien ihm der Geist der deutschen Aufführungen gänzlich verschieden von der Art, mit der er selbst das Stück inszeniert hat. In Deutschland wird das Drama gleichsam — modern gespielt, wir halten den lyrischen Ton fest. Also eine heißblütige Donna des Quattrocento, die im ersten Akte vor versammeltem Volke von ihrem landsknecht- mäßigen Gatten gelicbkost wird, der dabei händeringend beteuert, wie er die keusche Scham seines Weibes stets geschont und gewürdigt habe, ist zugleich ein hochgemutes Weib von fester Treue, eine Fürstin an echtem Seelenadel und Opfermut, ein keusches Weib, das unendlich gelitten haben muß, um auf die schmachvolle Bedingung de§ Siegers zur Rettung ihrer Mitbürger einzugehen, und so unglaublich naiv, daß sie, als Prinzivalli, der sie wie ein roher Sklavenhändler kränkte, idyllisch am Rosenbande ihr nach Pisa folgt, nun die legitime 2ösimg des Konfliktes erwartet. Diese und noch manche andere Skrupellosigkeiten pflegt man wohl von der spielerischen Poesie des Märchens hinzunehmen, der Maeterlinck ja von jeher mit wundersamstem Feingefühl zuneigte, nicht aber von einem historisch sich geberdenden Drama. Seine kindlich zarte Romantik geriet naturgemäß auf Irrwege, als sie hier realere Bahnen einschlagen sollte. Darum wirkt diese Dichtung mehr unwahr als naiv. Au§ einem sonntäglichen Wesen kann kein alltägliches werden, aus emer Märchenkönigin keine enttäuschte Frau unserer Tage wie Ibsens Nora oder wie eine sehr hochstehende Same, die zurzeit so sehr viel von sich reden macht. Der Dichter ist sich selber untreu geworden. Er, der mit der seltsam stimmungsvollen Phantasiemacht einer Seele blütenweiß wie ein Lilienkelch bisher eine Reihe Szenen von ergreifender Symbolik geschaffen hat, so zart wie feinste Spinn- Igeroebe, ist hier nicht auf einen aufwärts, sondern auf einen abwärts führenden Pfad gelangt. Realismus ist nicht seine Sache. Er wollte Menschen auf die Beine stellen und gab Legendenfiguren, er wollte eine Handlung bauen und geriet in wettläufige Redseligkeit. Die Sprache beherrscht nicht nur das Ganze, sie tyrannisiett es, und man fühlt nur zu sehr, daß sie nicht des Ganzen, sondern dieses ihretwegen da ist; sie ist ja stellenweise auch in der Uebersetzung sehr schön, aber sie hält das Drama auf. UebrigenS ist das Original im phrasenreichen Alexandriner geschrieben, und der lieber- fetzer hat den bilder- und farbenreichen Wortschwall des Originals durch feine Prosaoerdeutschung unserem Geschmack etwas näher gebracht. Deullich spüren wir, just nach der Aufführung von dÄnnunzws „Toter Stadt", den großen Einfluß der farbigen Wortpracht des Italieners auf den Manien, aber dieser erscheint doch ärmlich gegen jenen. So ist denn, um zufammenzufassen, „Monna Vanna" ein ausgeklügeltes, künstliches Werk, nicht konzipiert, sondern komponiert, nicht gemußt, sondern gewollt, trotz vieler Einzel- schönhetten (die Charakteristik des vortrefflichen, alles begreifenden und alles verzeihenden alten Marco, die große Szene zwischen Prinzivalli und dem Kommissar von Florenz, die der berühmten Auseinandersetzung zwischen Egmont und Alba dichterisch nicht nachsteht rc.) opernhast, und zumal in der Liebesszene so süßlich, daß man, zumal bei der Lektüre, das Lächeln sich verbeißt. Einst die Lukretien und Judiths töteten sich ober mordeten; Monna Vanna geht mit ihrem Liebhaber durch. ... Zu einem Drama großen Stils fehlt dem Dichter eine Weltanschauung großen Stils, die wir ja heute allenthalben vermissen. Und darum fehlt uns Heuttgen auch die große Kunst . . . Die Londoner Zensoren haben das Werk als „sittlichkeitsgefährdend" verboten und sich damit recht lächerlich gemacht, denn eine schier unstofflich duftig-zarte Keuschheit ist der Dichtung so sonnenklar eigen wie einem ersten Frühlingstage. Sonst aber geht es uns wie dem armen Colonna, wir glauben nicht, was ww sehen. Und doch war eS auch bei uns ein Erfolg. Das Publikum war durch das seltsam bizarre Sujet, durch daS lockende Milieu, durch die klangreich schöne Sprache rasch gewonnen. Rach der trostlos umständlichen Exposition war der erste Lichtblick das Auftreten Vannas. Freudenreiche Entsagung, mehr noch, überirdische Erhabenheit, von der alle menschliche Schwäche abgefallen ist in dem alleinzigen ttaumhaft schönen Gefühl der Selbstaufopferung für Tausende, bemühte sich Frau Willich aus Wiesbaden ihrem Antlitz zu leihen. Es war eine klassische Pose, mit der sie sich den Armen ihres Gatten langsam entwand. An sich selber, ihre kommende Schändung, hat sie wohl kaum gedacht, wohl ohne alles Zögern, als etwas Selbstverständliches angesichts der großen Not, faßte diese Vanna, so schienS, ihren Entschluß; e§ war, wie gesagt, eine klassische Pose — aber doch eine Pose. Und dann der Kontrast _— an Kontrasten in Charakteren, Situationen, in allem möglichen ist daS Stück ja überreich — tm zweiten Akte, als Prinzivalli sich der angstloS Traum- wandelnden zu erkennen gab, als er in wundersamer Kindlichkeit die Erinnerungen auS der frühesten Jugend wieder lebendig werden ließ, das war sehr gut und klug erdacht und gemacht. Wie sie aus der Starrheit der Opferidee allmählich erwacht zum Leben — und zur Liebe, wie sich ihr Antlitz allmählich aufhellt, wie sie leicht und frei und kindlich plaudert mit dem großmütigen Feinde, das alles schilderte Frau Willich mit sehr stark berechnetem Mienenspiel — aber doch berechnet. Sehr kunstvoll verstand sie auch ihre Stimme zu modulieren, hinschmelzend weich und zart, und herb und hoheitsvoll Hangs von ihren Lippen, je nach dec Situation. Aber man merkte die darauf verwandte gar große Mühe, ihr reifes Organ im Zaume zu halten. Es war im ganzen eine große, kunstvolle, des Lorbeers, der ihr bar» gebracht wurde, werte Leistung, der nur eines fehlte, um ihr uneingeschränkte Bewunderung zollen zu können — die Unmittelbarkeit. Herr Löhr ist uns längst bekannt als ein Liebhaber von Temperament, ein Künstler, der das Vermögen besitzt, die Leidenschaften und Empfindungen, die sein Inneres beherrschen, auch wirklich zum Ausdruck zu bringen. Und so erschöpfte er denn auch gestern als Prinzivalli fast alles an seelischem Spiel, das feine Rolle in so hohem Maße erfordert. Das Wort, das der Dichter ihm in den Mund legte, gebrauchte er dabei mit oft hinreißendem Schwung, und Miene und Haltung wechselten unaufhörlich. Durch die Kraft feiner Leidenschaft ersetzte er, was feine nicht gerade kraftvolle äußere Erscheinung vielleicht vermissen ließ. Wo er, der kühne Eroberer, der heiß Liebende, endlich einen ganzen Akt lang zum stummen Stotteren verdammt ist, mußte er, trotz all seiner schönen Kunst des stummen Spiels — Kirch in Frankfurt versinkt ganz und gar vor dieser Darstellung deS Prinzivalli — zum Gegenstand des Mitleids werden. Auch die Rolle des Guido Colonna verlangt einen großen Redner. Herr Gerlach tat fein Möglichstes. Freilich ließ er, wie gewöhnlich, seinem starken Organ schon allzufrüh freien Lauf, sodaß er keine rechte Steigerung finden konnte. Colonna ist doch wohl ein Mann von würdigem Stolz, dessen Leidenschaft mehr in großen, ritterlichen Zügen sich ausdrückt, als in Helmerscher Advokatenhast. Trotzdem hatte er manche großen Effekte und verdient Anerkennung. Wie der Chor der Antike begleitet die Handlung ein herrlicher Greis. Herrn Ramseyer war er anvertraut, der sich bemühte, ihm die ruhige, klare Weisheit des Originals zu geben. Das Drama erfordert ein pompöses Bild, das der Rahmen unseres Theaters natürlich nur mangelhaft fassen konnte. Doch wenn bei der Aufführung auch die Mitwirkenden sich nicht alle ihrer Aufgaben völlig gewachsen zeigten, o ist es doch ein ehrendes Zeugnis für das künstlerische Niveau unserer Bühne, wenn sie an der schwierigen Ausgabe nicht scheiterte. Der starke Beifall des überreich besuchten Hanfes lohnte der Künstler große Anstrengungen. -tt- WO- HSAL r? " ^ernS ^« :' lei«eit 8(1, die 8utn ®® C“ “tot et 11 »Ä« habe 5 ’aä,>M ft“ * a(§ hi|ti)riJU jeilL das »Mmiiji etmSuul,l«ge >°>°» lv I jonp We n b<’*9a fein»?■ W •*, denn b™?uli1J Mden. o e wlynna ä“ Zweien 6iltlix M ®*n* ™« ; ,^er Sompfet ®eejt(, M «ta ist bisher!«» 1 iuru-kgefehrt mb wahr. °”n b-st-h-aden Seiagung in diesem Inh« mi, :cnonc ist damit auf vier “C Weuer )4 . SW. -9. -9. k )11 2 2 1 c S Siegen New. He Seb. He-. Februar + 9,9° C. , + 7,VC. Beobachtungen Gießen. w. 8. an^tloS 2rc-- & tt m wundersamer Ak der frühesten Jugend witk • sehr gut und klug erdet Starrheit der Opferidee °ll und zur Liebe, wie M sie leicht und frei und W- sgen Feinde, das alles fr berechnetem Mienenspiel- istooll verstand sie auch ihr- ntljinb w-ich Md M «" zollen i« »"* ' * !i JjÄ • der das r!" z bi. usdruck 8U J.L alles an i als W" Maße echt' lle m 1° r Mund legt hier,'h"Schwung. uni Ä» - n siunst des I |er t Gegenswno )0 Colonna (tarfenD-9111’f««"1 h'-ISKS «• ®” »'b'rsetn ,n rf *'< J* B-ll-h ""««-h s,[„ ,eig» N °» für ha§ tn Osg^ Ä’V* o cr> s « © ♦ N « S J- Ä rL © 5 - e ® e<» 2 CQ D 6r E «Gi g lX>ö' 2. s? s- G L S EN £ s D tr?e£J5 Z D Ö> äS 2 ZZL § = Z ögx <> s.s-*» "8: © 9 G <*$< «$» := O & -2 .2 *-* s s Z o K :C o(S) 2 p OCi S 5 O -ü J-» D 6*3 33 LLL 03 ti U» ’M 8 flO g (SS ‘Ä’? 2_ -Z 2 *6" & C 8 1! U2 r- L- S S't-<07Ömq Wo S LZ4s7L K o aa*&l y _ tfO— W § . a® ho L-L 1*^3 n E s- ® ■ »Ä w hfSMI se= = =® § L -. M"" «S E >5 ‘S'«’S c *^r‘wtt N « § jm ä cs w IT> ZT 2 S e S 'M ■ e §x "'Bi ©:g! ÖD «/I o « g § ^_, o- M .LG S c >b o in ■» 5 uj c — T ® -ee5 ?! H ^r*2 ’S ® 2 "C to a th s-. >-< m Q ® ^g? QQS B = r? *» oE L> ao M 2 CQ *- C m-'E 5 ---*H -s "2 E 0*?w cd w S. » 'M ?S bE ä 8S -g2f^f£W5l§£ -ZZK--B w v-. jj. 4J 77 ü: *• *m Ä jO O Cw s LdL —' 'M S« CD/J Xi Otj> 2 B «ft MAGGI’5 BOUILLON -KAPSELM L 12 und 16 Pfg., jede 2 Einzelportionen enthaltend, sind besonder? praktisch, weil stet? gebrauchsfertig und geben eine bessere Fleisch- ober Kraftbrühe, als andere ähnliche Präparate. Stets zu haben bei tiebr. Bt.dux Bahnhosslraße 27, Filiale: Lindenplatz 12. Bekanntmachung, bett.: Die Stiftung des tztemeinderatsmitgiteos Friedrich Sony sen. Die diesjährigen Zinsen aus der rubr. Stiftung sollen an A Arme der Stadt Gietzen mit je 20 Mk. vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind bis zum 20. d. Mts. schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Neuenbäue 43, Zimmer Nr. 2, vorzubrmgen. Gießen, am 6. Februar 1903. 1279 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. ____________________Mecu m._____________________ Bekanntmachung, Mr.: Die Stiftungen der Frau Hofgerichtsral vi>u Krug und ihres Sohnes, des Hofgerichtsrats Dr. Karl von Krug. Die diesjährigen Zinsen aus den rubr. Stiftungen sollen an 12 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind bis zum 20. d. Mts. schriftlich oder mündlich bet dem Armen amt, Neuenbäue 43, Zimmer Nr. 2, vorzubrmgen. Gießen, den 6. Februar 1903. 1280 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. ____________________Al ec um._____________________ Für die tauigen Mmn unö Waisen. Von der Geschästssielle der Missionsindustrie für Armenien in Frankfurt a. M. ist eilte Anzahl von kleineren und größeren Stickereien, Handarbeiten armenischer Witwen und Waisen, hierher geschickt worden, um sie zum Besten dieser Witwen und Waisen hiesiger Familien zum Kauf anzubieten. Es sind Decken und Deckchen allerlei Art, Schleifen, Kiffen, Shawls, Taschentücher, Briefmappen und anderes, auch ein großer Schreibtischoorleger. ^Alle Sachen sollen von Montag den 9. Februar d. F. an ldis SamStag den 14. Februar, täglich von vormittags 11 bis mittags 1 Uhr, im Konfirmandensaal der JohanneSkirche zur Ansicht ausgelegt und zum Verkauf angeboten werden. Frau Ztechnungsral Kalbfleisch wird die Güte haben, das Auslegen und Anbieten der Stickereien zu vermitteln. Um des guten Zweckes »oillen empfehlen wir den hiesigen Familien, insbesondere Tameii, Liese Sache aufs wärmste, und bitten dieselben, die Stickereien sich consehen zu wollen. Gießen, den 7. Februar 1903. 1212 Die Pfarrer: Dr. Naumann. Schlosser. Euler. Scheunemann. Bogt. Giessener fesehalle-Verein. Donnerstag den 19. Februar 1903, abends 8 Uhr: 1268 Mntliche Mgliedtt-LersMlulung im Cafe Ebel. Tages-Ordnung: 1. Geschäftsbericht über das abgelaufene Vereins- jahr. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Berschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Borfiand. Gcffentliche Aufforderung. Inhaltlich des Hypothekenbuchs der Gemarkung Garbenteich sind im Jahre 1872 folgende dem Heinrich Göbel und dessen Ehefrau Katharina geb. Heller gehörigen Grundstücke: Flur I Nr. 106,2; 1 Nr. 106,5; I Nr. 1034, V Nr. 385; X Nr. 40; X Nr. 207 zu Gunsten der Anna Katharina Göbel, jetzt Heinrich Stumpf Ehefrau in Albach zum Zwecke der Sicherstellung des ihr. zugefallenen mütterlichen Vermögens verpfändet worden. Iiach Angabe der Beteiligten ist die Katharina Stumpf, geb. Göbel bezüglich ihrer Ansprüche abgefunden worden. Die Hypothekurkunde ist indessen verloren gegangen und kann daher zur Löschung der Hypothek nicht vorgelegt werden. Es werden nun alle diejenigen, die Ansprüche aus dieser Hypothek bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, binnen 2 Monaten von dem ersten Erscheinen dieser Aufforderung an bei Meidung der Nichtberücksichtigung die fragliche Urkunde bei dem unterzeichneten Gericht vorzulegen und ihre Ansprüche anzumelden. Nach fruchtlosem Ablaufe dieser Frist wird die Löschung der Hypothek im Hypothekenbuche verfügt werden. Gießen, den 4. Februar 1903. Großherzogliches Amtsgericht. 1270 Holz-Versteigerung im Zruttelsyäufer Kemeindewald. Mittwoch den 11. und Donnerstag den 12. Februar kommen in den Distrikten Mausberg und Wehrholz zur Versteigerung: 110 rm Buchen- und Eichen-Scheitholz, 219 „ „ Eichen- und Nadel-Knüppel, 5190 Stück Buchen-Wellen, 2090 0 Eichen- und Nadel-Wellen, 59 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stockholz, 14 Eichen-Stämme, 4,74 fm haltend, 59 Nadel-Stämme, 11,60 fm haltend, 17 Eichen-Derbstangen, 0,77 fm haltend, 206 Nadel-Derbstangen, 17,10 fm haltend, 990 Nadel-Neisstangen, 2,49 fm haltend. Am ersten Tage kommt sämtliches Stamm- und Stangenholz, sowie das Brennholz auf dem Mausberg zur Versteigerung. Die Versteigerung beginnt an diesem Tage vormittags um 9 Uhr und wird mit dem Stamm- und Stangenholz in dem Distrikt Wehrholz der Anfang gemacht. Am zweiten Tage beginnt die Versteigerung nachmittags um 1 Uhr. Ruttershausen, den 5. Februar 1903. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 1154 Holzversteigerung. Es werden versteigert: I. Montag, den 16. Februar d. Js. tut? den Distrikten Steinkaule, Beltershamer Wald, Ochsenstall, Alter Haag, Käulhain, Hain, Laubachskopf, Sohlwaw, Börninger Berg, Hoherod, Junge Buchen und Wirberger Waldlache der Forstwartei Reinhardshain Stämme: 163 Eichen mit 70 fm, 13 Buchen mit 13 im, 337 Fichten mit 115 fm, 180 Kiefern mit 107 im, 16 Lärchen mit 8 im, 21 Weißtannen mit 5 fm; Derbstangen: 8 Fichten mit 1 im. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt Steinkaute bei Beltershain bei Stamm Nr. 1226. Nur daS Holz in Distrikt Steinkaute Abt. 1 und Beltershamer Wald Abt. 3 wird bei der Versteigerung vorgezetgr. II. Dienstag, den 17. Februar d. I. aus den Distrikten Koppe, Klösgesrod, Zuhaag, Bretteloh, Beltenwatd, Atzwald, Grau- ivinkel, Pfaffenloch und Krummstrauch der Forstwartei Harbach Stämme: 67 Eichen mit 18 im, 161 Fichten mit 96 rm, 80 Kiefern mit 38 fm; Derbstangen: 42 Fichten mit 2 fm; Scheiter rm: 254 Buche, 58 Eiche, 40 Fichte, 37 Kiefer, 2 Aspe; Knüppel rm: 269 Buche, 146 Eiche, 29 Fichte, 62 Kiefer, 22 Aspe rc.; Reifia rm: 288 Buche, 396 Eiche, 44 Fichte, 8 Kiefer, 128 Aspe, Weide re.; Stöcke rm: 40 Buche (darunter 6 rm zum sofortigen Gebrauch zerkleinert), 16 Eiche, 47 Fichte, 3 Kiefer. Zusammenkunft vormittags 9 Utzr nn Distrikt Koppe bet Göbelnrod bei Stamm Nr. 56. Nur das Stammholz im Distrikt Koppe Abt. 1 wird bei der Versteigerung vorgezeigr. Tas Brennholz wird nach Beendigung der Stammholz- Derfteigeiung verkauft. Tie Nummern des zur Dersteigerung kommenden Brennholzes sind blau unterstrichen. III. Mittwoch, den 18. Februar d. I. aus den Ditunkten Lichterwald, Großer Ftnkenwald, Schmidtbusch, Igelshain, Timmelberg und Vorderster Winkelkopt der Forstwarlei Atzenhain Stämme: 44 Eichen mit 13 t*>, 272 Achten mit 16o nn (teilweise Schnittholz), 1 Kiefer mit 0,43 fm. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr aus der KreiSstraße Atzenhain—Bernsfeld im Distrikt Lichterwald bei Stamm Nr. 717. Nur das Holz im Distrikt Lichlerwald und Großer Ftnkenwald wird bei der Versteigerung vorgezeigt. Grünberg, 6. Februar 1903. Großherzogttche Lberiörsterei Grünberc Schober. ' 1266 Kall- an* Marmmerkt, IaaWiegelei Atig. (binbiiel jr.^ 676 Mafien Fabrilation. Bahnanschlnfie. Werke: Abendfter». Sargmaiazin Karl Tränier Z^aigajje 12 Lllßtr in stttigcn cnrgtii in Wen- in) Iwechlz in jeder Preislage. 276 a Lieferung von Rfletaltsärgcn. I Bekannt« achunlp Beehre miet) hierdurch bekannt zu geben, daß ich die geometrische Praxis meines an das Großh. Kreisver- 8 messungsamt Gießen versetzten Vetters, des Großherzogl. | Geometers L Klasse Herrn Ferdinand Bischoff, übernommen habe und in unveränderter Weise werterfuhren werde. Indem ich mich gleichzeitig zur Ausführung aller technischen, mit meinem Berufe zusammenhängeiwen Arbeiten empfehle und prompte Bedienung zusichere, zeichne Hochachtungsvoll Friedrich Bischoff Grotzh. Geometer I. Klasse, Sich. Lich, im Februar 1903. 1090 Sä»=, Ach der Fürstlich Solms-Braunfels'schen Oberförsterei Hungen in den Distrikten Fuchsstrauch und Kirchhofsboden. Es sollen versteigert werden Freitag de« 13. Februar, von vormittags 10 Uhr an: 16 Fichten - Stämme, 7—10 Mtr. lang, 15—21 Etm. Durchm. — 3,50 Fstm., 125 Fichten - Derbstangen, 6—8 Mtr. lang, 7—14 Etm. Durchm. — 5,35 Fstm., zu Sparren, Leiterbäumen rc. geeignet, 120 Rm. Fichten-Schichtreisig (Bohnenstangen rc.), 30 „ Buchen-Scheitholz, 10 Rm. Eichen-Stockholz, 35 „ Buchen-Prügelholz, 800 Stück Buchen-Wellen, 5 „ Eichen-Prügelholz, 1880 „ Eichen-Wellen. 11 „ Buchen-Stockholz, Die Zusammenkunft ist bei der Wohnung des Bahnwärters Sonntag. Hungen, den 9. Februar 1903. 1259 Fürstliche Overförsterei. Sekanntmüchung.! Der Bedarf an Schreibmaterialien des rurterzeichnelen Distrikts pro Etatsjahr 1903/04 soll vergeben werden. Die Offerten sind unter Ueber- scndung von Mustern nebst Preisangabe bis längstens den 20. d. Mls. auf dem Geschäftszimmer des Distrikts (Brandplatz Nr. 7) dahier einzureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 10. Februar 1903. Großh. Gendarmerie-Distrikt Oberhessen. 1274 Hohversteigerung Donnerstag den 12. Februar 1903, von vormittags 91/t Uhr an, soll im Anne- röder Gemeindewald in der Abteilung 1 Dornberg und 14b Neurod nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- und Werkholz. 50 Elchenstämme bis 24 cm Durchm., 9,66 fm haltend, Wagnerholz, 120 Eichenderbstangen, 10 bis 14 cm Durchm., 9,24 fm haltend, Wagnerholz, 66 Flchtenstämme bis 36 cm Durchm., 20,10 fm haltend, dabei 2 Schnittstämme, 1807 Fichtenderbstangen, 120,85 fm haltend, 655 Fichtenreisstangen, 13,65 Im haltend. B. Brennholz. 3 rm Buchenscheitholz, 9 rm Buchenknüppelholz, 101 rm Eichenknüppelholz, dabei 2 m lange zu Gartenpfählen, 24 rm Nadelknüppel, 300 Buchen-Wellen, Durchforstung, 2650 Eichen-Wellen, Durchfstg. 950 Nadelwellen, dabei lange Wellen zu Spalier und Bohnenstangen, 50 rm Buchen-, Eichen- und Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist in der Tempelschneise beim alten Pflanzgarten. Annerod, den 5.Febr. 1903. Ar. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 1155 Mittwoch den 11. d. Mts., nachmittags 2 Uhr oerden im Bieker'schen Saale 'ersteigert: Sophas, Kommoden, ttciderschränke, Tische, Konsole, . Herrenjchreibtisck, eine Partie jeiTcn- n. Damenstiefel, 1 Laden- chrani, 43 Herrenreaenjchirme, 1 Faß Wein, 1 Herrenschreibtisch, Ausziehtisch, 1 Bücherreal, ein lquarium u. v. a. 1250 Geißler, Gerichtsvollzieher. Verdingung von Cementbetonrinnen. Die Lieferung von 54 m Cementbetonrinnen für die Sohlfassung des nördlichen Straßengrabens derRodheimer- straße soll Mittwoch den 18. Februar, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck, der bei uns auf Zimmer Nr. 6 erhältlich, sind bis zum obengenannten Zeitpunkt daselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 9. Februar 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 1275 Verdingung. Die für die Einrichtung von Leichenzellen auf beni alten Friedhof am Nahrungsberg erforderlichen Maurer-, Terrazzo-, Zimmer-, Spengler-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser- und Weißbinver- arbeiten sollen SflmflinglrnU.ftbrufltbJ. vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Plan, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3 — Schreibstube — zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Februar 1903 Städt. Hochbauamt. I. V.: Gerbel. 1197 Verpachtung. Die Schafweide der Gemeinde Wieseck pro 1903 soll Samstag, den 14. Februar 1903, vormittags 10 Uhr auf hiesiger Bürgermeisterei verpachtet werden. [1099 Pachtliebhaber wollen sich zum bezeichneten Termin ein- sinden. Wieseck, den 4. Febr. 1903. Gr» Bürgermeisterei Wieseck. Nußkohlen bester Hausbrand, |U5o9 billigst frei ans Haus, ebenso trockenes Holz J. Kaiser, tzderstr 2 Hchversteigenmg Donnerstag den 12. Februar, vormittags von 9 Uhr an, kommt im Großen- Busecker Gememdewald, Distr. Schwalbenwald und Dorfwiese, folgendes Holz zur Versteigerung : 10 Eichenstämme mitl,36frn 15 Nadelstm. mit 5,40 fm. 3 Eichen-Derbstangen mit 0,14 fm. 144 rm Buchen-Scheit. 4 „ Eichen- und Nadel- Scheit. 192 „ Buchen-Knüppel. 10 „ Eichen- und Nadel- Knüppel. 6600 Wellen Buchen-Reiser. „ Eichen-Reiser. „ Nadel-Reiser. rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist an der Rabenauerstraße im Distr. Schwalbenwald. Großen-Buseck, am 6. Februar 1903. GroßherzoglicheBürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 1196 Mccmni, ilal. BrirchsMmni Ban-nudeln la. smrik. Münze „ „ A-süsPltcn „ Born. Wnnnlen „ Cfllif. Pftninen empfiehlt billigst 1148 Robert Stuhl Reustadt 23. Gemüse- u. Obst- Konserven in nur la Qualität Champignons, la Trütiein Steinpilze, gwit Pfifferiinge Tomaten-Puröe empfiehlt 1218 tolFbcbach. Kreppe!« täglich frisch. Friedrich Noll, Hofbäcker. 721 Bohnen 1 Eibsen X» Linsen ) la Sauerkraut Essiggurken Salzgurken Rollmöpse ä 6 Pfg. holl. Voliheringe ä 4 und 5 Pfg. empfiehlt 1114 Robert Stuhl. Preis pro Pfund 7« Pfg. ? MM •-3V mm ' - Zu jedem Pfund Palmin erhält der Käufer ein Serietüdld. 764 ZN MvierKmmll einpfiehlt sich 352 Herinau» Bauer, Dammstr. 34. B Gesangverein Gemütlichkeit Samstag den 14. Ieöruar 1903: Großer Maskenball im Cafe Leib mit großartigen Gruppen - Aufführungen. MS-- Anfang 7 Ayr 59 Minuten. -MA - Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren 80 Pfg.. für Damen 40 Pfg., Geheim- NQr karten, gütig bis zur Demaskierung, 50 Pfg. — An der Abendkasse: Herrenkarten JkkL 1 Mk., Danienkarten 50 Pfg., Gallerte 20 Pfg. Borverkaufsstelleu für Herrenkarten bei den Herren Friseuren Aff, Neuenbäue, Kuhl, Wallthorstraße, Danh, Bahnbosstraße, in den Eigarrengeschäften von Daniel Tgifl teil, Lindenplatz und Schneider, Marktplatz. — Für Damenkarten bei den Herren eipel, Marktplatz, A. Salomon & (£o., Schulstraße. — Geheimkarten in dem M. Eigarrengeschäft von Strauß, Mäusburg. 1180 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein ff Y\^ Der Vorstand. Urrtscher-VereiirGietzen. Ä Sonntag den 15. Februar, abends 8 Uhr 1 Minute: Großer Maskenball im Cafe Leib mit großartigen Hruppen Aufführungen. v Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren 1 Mk., für Damen 40 Pfg., Geheimkarten W gütig bis zur Demaskierung, 50 Pfg. — An der Abendkasse: Herrenkarten 1,20 Mk., Tamenkarten 50 Pfg.. Gallerie 20 Pfg. Borverkaufsstelleu für Herrenkarten bei den Friseuren Tichy, Selterswea, Aff, IEbC Neuenbäue, Kuhl, Wallthorstraße, Wahl, Neustadt; Wirfig, Seltersweg. — Damen-- X karten bei Herrn Alex. Salomon, Schulstraße. — Geheimkarten in der Elgarren- \ Handlung C. Schneider, Marktplatz 5. 1224 ZtJfcfr Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Dor Vorstand. Kefchäfts-Hmpfehlung. Die Monate Februar und März sind die geeignetsten zum Beschneiden von Obftbäume« und Sträuchern. Garten-- und Villenbesitzern, sowie Obslbaumfreunden empfehle ich mich zu diesem Zwecke bestens. Für richtigen Schnitt und saubere Arbeit wird Garantie geleistet. Anlegen von Gärten, Bleichplätzeu, sowie Nenbepstanzen von Obstplantagen. ^ar*l Pfeiffer*, LMschaWrtner, Klein-Linden, Fraukfurterstraße 88. Bestellungen werden auch in der Gärtnerei, Wilhelmttraße 16, entgegengenommen. 1029 Orpheum Am 12. Aebruar: Beneiiz-Abend iräuleln üissi Arany selianzensirasse 18. Neu! Neu! Ludwig Sein Humorist. Emmy Rammon Soubrette. Staunenerregende Leistungen. Sensatiouell! Neu! Neu! Tfci ÄrujT die schneidigste 7^ deutsch-ungartsche < Excentric- A äL Soubrette. ► ^4 Mister Fr. Kewells mit seinem wunderbaren Musik- Instrument. Welt- Attraktiv« allerersten Ranges. Sclianzenslrassc 18. Zahlreichem Besuch sieht entgegen Air Direktion Hudn Protiengeii r. Orpheum Matterer's Leberthran-Tabletten - MTlIlÄ empfohlen. Verkauf in Cartons zu MJ.-u.M. 2-norm Apotheken iProsped gratis u.franco. 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