Erstes Blatt ISS Jahrgang Domrerstag 8. Januar 1903 siehenerAnzeiger 6U? General-Anzeiger ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen JniBWrS Sari vtt-, MSuöbuni < LA r. indischen Tienern in prächtigen Gewändern sorgten für die Bequemlichkeit der Gäste. vohlenschwarze riesige Nubier in und Turbanen aus Nr. 6 »rschetnt täglich außer Sonntag?. Dem (Siebener Anzeiger ^werden im wechsel mit dem Kesstichcn Landwirt die Glehener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'ichen Unioers.-Buch» u. Stern- druckerei(Pietfch ErbenZ Redaktion, Expedition und Druckerei: Gchulstraße T. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. tzernsprechcmschluß Nr. bl. — Die nächste Sitzung der medizinischen Gesellschaft findet am Dienstag, den 13. Januar im Hörsaal der chirurgischen Klinik statt. Vorträge werden gehalten von Herrn Prof. Leutert: „lieber otitische Pyämie", und von Herrn Dr. Klßkalt: „Ueber den gegenwärtigen Stand der Jmmunitätslehre." Aerzte sind als Gäste willkommen. ** Personalien der Ober-Postdirektion Darm- stadt. Verliehen ist: Von Sr. Maj. dem Kaiser dem Ober-Postsekretär Bernhard in Gießen der Charakter als Rechnungsrat; von Sr. Kgl. H. dem Großherzog dem Postsekretär Kohl in Mainz da§ Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Postpack- meister Zeisler in Mainz und dem Postschaffner LangS- dorf in Bad-Nauheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: »Für langjährige treue Dienste"; allen dreien bei ihrem Scheiden aus dem Dienste. Versetzt ist: der Postassistent Wolf von Mainz nach Worms. Etats mäßig angestellt ist der Telegrafen-Hilfsmechaniker Laurens in Mainz als Telegrafcnmechaniker. Angenommen ist zum Postgehilfen der Realschüler Diry in Worms, zum Telegrafengehilfen der Realschüler Jochem in Mainz, als Tele- grafengchilfin Elisabeth Uhrig in Offenbach, zum Postagenten der frühere Landbriesträger Götzenleuchter in Bechtheim und der frühere Telegrafenassistent Karg m Hetzbach. Bestanden haben die höhere Verlvattungsprüfung der Postprakttkant Quenzlein in Gießen, die Telegrafensekretärprüfung der Ober-Postassisient Krämer in Darmstadt. Freiwillig ausgeschieden sind die Telegrafen- gchilfinnen Hitzel in Bingen, Schenk in Bad-Nauheim und Villinger in Offenbach, sowie der Postagcnt Möser in Bechtheim. Aus Stadt und Zand. Gießen, den 8. Januar 1908. •* Gedenktage. Drei Reichsheere erlagen am 8. Januar 1422 der ungestümen Kraft der Hussiten bei Deutsch-Brod, die nicht nur in die böhmischen Kirchen und Klöster die Brandfackel warfen, sondern auch verheerend in die Nachbarländer eindrangen. ZiSka, des blinden Heerführers Name, war der Schrecken der Nationen. AuS Mangel regelmäßiger Waffen ergriff eine große Zahl des Volkes hölzerne Keulen, Feuerhaken, Dreschflegel. Ziska nannte sich „Johann Ziska von Kelch, Hauptmann m der Hoffnung GotteS der Taboriten". bestreut mit goldschimmerndem Saude, die Erfrischungen von unbeschreiblicher Mannigfaltigkett, und die ganzen Anordnungen feenhaft schön wie im Märchen aus 1001 Nacht. Am Eingänge ftonit die berittene Leibwache des NizamA "ge Nubier in goldströmenden llnifiormen f weißen Pferden, und Hunderte von Krall katMst. ami 1 ja. Wcbm ßartenÄ| In dieser Beziehung wird die Mitteilung interessieren, daß heute schon für kleine Kreuzer Längöabmessungen gewählt werden, die diejenigen der Linienschiffe der ,^8randen- burg-Klasse übertreffen. Darauf gründet sich auch die Vermutung, daß die letztgenannten Schiffe, solange die parlamentarische Bewilligung beS neuen Auslandsgeschwaders aussteht, im überseeischen Dien st Verwendung finden sollen, in dem sie sich — Aktion gegen China — bereits bewährten. Tie Baukosten der großen Kreuzer also haben sich denjenigen der Linienschiffe einigermaßen genähert; die „Spannung" — von der Armierung abgesehen — beträgt gegenwärtig etwa 4 Millionen Murrk. Ter stärkere Pan^erschutz, den die neuen Linienschiffe erhalten sollen, dürfte die Spannung nicht erheblich verschieben. Ter Marmeetat für 1903 fordert wettere 450 000 Mk. für ein zweites Flußkanonenboot. Hier liegt eine Preiserhöhung vor, denn ursprünglich waren die Gcsamt- baukosten aus je 400 000 Mk. veranschlagt. Tiefe Fahrzeuge sind bekanntlich dazu bestimmt, die deutsche Flagge auf den großen Strömen Chinas zu zeigen und ins Land hinein- zuttagen, soweit die deutschen Interessen es erforderrr. Es wird beim Bau aus möglichst geringen Tiefgang Bedacht genommen, aber auf starke Armierung mit Schnellfeuergeschützen und Maschinengewehren. Tas bereits auf der ostasiatischen Station befindliche Außenboot hat den gehegten Erwartungen entsprochen. Gemäß den Bestimmungen des Flottengesetzes enthält der neue Marineetat auch die erste Rate für eine weitere Torpedobootsdivisivn. Tue Gesamtkosten für solche Tiviswn belaufen sich auf rund 5 Millionen Mark. In den letzten Jähren sind die Anschlagssummen für diesen Schiffstyp gleichfalls erhöht worden, weil man den Bau der kleinen S-Boote, der ursprünglichen Repräsentanten der Torpedo- klasse, sistiert hat, und die Tivisionen nur noch aus großen Hochseebooten zusammensetzt. Tie S-Boote können für ^bx§» bildungszwecke noch auf Jahre hinaus verwendet werden. Tie finanziellen Wirkungen der Venezuela-Aktion zeigen sich im Etat bei den fortdauernden Ausgaben. Hier ist bei dem Titel ^Jndiensthaltungen" eine Mehrfvrderung von fast zwei Millionen Mark eingestellt Tie dem Reich durch diese Aktion entstehenden Kosten werden aber einigermaßen ausgewogen durch die vom Kriegsschiff ,Ma- zelle" bewirkte Besitzergreifung des venezolanischen Kreuzers „Nestauraovr", der militärischen Wert hat und als S. M. Schiff dem ostamerikanischen Geschwader einverleibt werden dürste. Ans dem ReichShauShaltSelat. Ueber den Entwurf des Etats der Reich spv st- und Telegraphenverwaltung bringt die „Nordd. ßlllg. Ztg." nähere Mitteilungen, von denen von allgemeinem Interesse insbesondere diejenige ist, daß als einmalige Ausgabe des außerordentlichen Etats rund 22 Millionen für Fernsprechzwecke verlangt werden. Tankenswert energisch wird in Deutschland an der Ausgestaltung des Ferniprechwesensl lAearbeitet. Anzuerkennen sind auch die auf Vervollkommnung der Apparate gerichteten Bestrebungen. Noch steht das l an tsp rechende Telefon auf der Wunschliste; dieser Apparat existiert, und man konnte sich aus 'der Berliner Feuer-Schutz-Ausstellung davon überzeugen, daß er ün Stadtverkehr einwandsfrei funktioniert und das Gesprochene klar intb oeutlich vernehmbar wieder- giebt. — Aus dem Etat des Reichsamts des Innern ist hervorzuheben die erste Rate von U/s Millionen Mark für die Beteiligung des Reichs an der Weltausstellung in St Louis. Wiederum sind ferner 4 Millionen Mark ein- gesteNt im außerordentlichen Etat zur Förderung der Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter und gering besoldete Beamte durch Gewährung von Darlehen au private und an gemeinnützige Unternehmungen sowie zum Erwerb geeigneten Baugeländes. Die Wohnungspolitik des Reiches hat sich im allgemeinen bewährt, und es fehlt nur noch als notwendige Ergänzung, daß das Reich wenigstens dre Grundzüge für eüt Wohnungsgesetz liefert und den Emzelstaaten die Ausführungsbestimmungen überläßt. Die Summe von 150000 Mk. ist ausgeworfen zur Forderung der Bekämpfung des Typhus. Dagegen ver- mißt man einen Beitrag des Reiches zur Bekämpfung der Krebskrankhett; die bisherigen wissenschaftlichen Forschungen haben das' Dunkel dieser verbreiteten und furchtbaren Krankheit nicht zu lichten vermocht. Endlich sei erwähnt, daß Reichsbetträge von 10000 bis 15 000 Mk. in Aussicht genommen sind für die Beteiligung an mehreren internationalen Kongressen von hervorragender Bedeutung. „ Kietze"" w9 WUtische Tagesschau. Neues vou der Marine. Aus Fachkreisen wird uns geschrieben: Seitdem das Flottengesetz in Kraft getreten ist, hat der Reichstag bekanntlich nicht mehr darüber zu entscheiden, wieviel Kriegsschiffe alljährlich auf Stapel zu legen sind. Maßgebend sind allein die Bestimmungen des Gesetzes, die dahin lauten, daß alljährlich im Durchschnitt zwei Linienschiffe und ein großer Kreuzer in Angriff genommen werden sollen. Auch der Etat für 1903 fordert die entsprechenden drei Raten für Schiffe größeren Typs. Man begegnet des öfteren der Bemerkung, daß die Kriegsschifssbaut'osien zurzeit höher feien als in früheren Jahren. Tas trifft auf Linienschiffe nicht zu; es ist hier im Gegenteil infolge der niedrigeren Panzerplattenpreise eine Ersparnis von ungefähr einer Million Mark für jeden Neubau möglich. Lludererseits stellt sich der Bau der großen Kreuzer gegenwärtig teurer als sei.her, weit das Konstruktionsbureau des Reichsmarin-.'uu:to für oi.sen Schiffstyp immer größere Timensiouen zu Grunde legt. Ale indischen Krönuvgssestltchkeite». Don den indischen Kaiser-Festtagen in Telhi wird aus Telhi unter dem 3. Januar gekabelt: Die mit so nnge- heurem Prachtaufwande eingerichteten Festtage zur Feier der Verkündigung König Eduards alS Kaisar-i-Hind bilden cm? glänzende Häufung von ausgesuchter morgenländ-o'cher uno europäischer Prunffucht und Verherrlichung des englischen Königtums, wie eine solche Schaustellung nur in dem alten geschichtlichen Herrschersitz Delhi als Hintergrund erfolgreich angeordnet werden, kann. Ter Gegensatz zwischen den unsäglich kostbaren Gewändern und Kleinodren der indischen Großen, den glänzenden Uniformen der Europäer und den seinen, höchst zeitgemäßen Trachten der unzähligen herbei- geeitten englischen Damen machen das Bild der verschiedenen täglichen „Nummern" des großen FestplaneÄ unbeschreiblich farbenprächtig und blendend, wie cs die Welt schwerlich jemals gesehen hat. Ter Vizekönig Lord Curzon bildet zwar den Mittel- punkt der Feftlichreiten, als Vertreter des englischen Königs und indischen Kaisers unb der englischen Regierung, aber vezugSpret»: monatlich 7b öiertd- iährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bte TageSnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal ILPs* auswärts 80 Pfg. Verantwortlich für den polit. u. allgem. Teil L9L: Fr.Hannemann; für,Stadt xl Land* und -GerichtLsoal*: Curt Plato; für den Anzeigenteil: HanS Beck. tt. gxi öQeinff $ H>r iWy.it 267 q Kolläadisch-deutsche Stimmungen. Das in Utrecht erscheinende „Provencial En Stedelijk Dagblad" legt Gewicht darauf, daß eS schon seit langer Zeit gemahnt habe, aus den Ereignissen in Südafrika die für bte Niederlande erforderlichen Folgerungen zu ziehen. Neuerdings knüpft es an den Besuch der Burengenerale in Utrecbt wiederum die Mahnung an, aus dem Schicksale von Südaftika die Gefahren zu erkennen, welche dem Weiterbestehen des niederdeutschen Volkstums drohen, da in erster Linie Großbritannien, dann aber auch Japan und Austtalien als Feinde angesehen werden müßten, die gierig nach den holländischen Besitzungen ausschauen und eine Gelegenheit suchen und bei ihrer Uebermacht sicher auch finden würden, um Holland zu zerschmettern. Auch dann würden die Großmächte stillschweigend zuschauen und mit gekreuzten Armen den Untergang Hollands beobachten. Bei dieser Sachlage müsse das Utrechtsche Dagblad immer und immer wieder seine warnende Stimme erheben. Diese Warnung laute: „Sucht bei Zeiten Anschluß anstärkereFreunde und schafft auf eigenem Grund und Boden eine Bürgschaft gegen eine Wiederholung dessen, was da unten in Südafrika geschehen ist. Wendet die Äugen auf Eure germanischen Stammverwandten und festtgt in dem nichtigen deutschen Kaiserreich pflichtgemäß den Linker Eurer Unabhängigkeit." Gegen diese Warnung war jüngst eine Beschwichtigungsbroschüre des Generalleutnants Den Beer Poortugael erschienet:, die in dem bestehenden Völkerrecht einen Trost für die Holland drohenden Gefahren sand. Erklärlicherweise hält das Uttechter Dagblad das Völkerrecht für keinen genügenden Schutz des Schwachen gegen den Starken. Mer eS freut sich, mit dem Generalleutnmtt Den Beer Poortugael in den sollenden Gedankengängen übereinstimmen zu ldnnen: ^Für die erste Zett und in diesem Augenblicke ist eine politische Annäherutca zwischen den Niederlanden und Deutschland unmöglich. Solange die Haltung des Kaisers und die Gesinnung seines Volkes, mit welchem unser eigenes Volk so warm syntpathisiert, in der Bewunderung und in dem Mitleid en für die Leihen afrikanischen stammverwandten Völker, durch eine tiefe Kluft geschieden wird; und ferner, solange die Regierrrng des Deutschen Reiches der Volks- ftimme Schweigen aufevlegen und das Volksgewissen teil- lveise lähtnen kann, o lange können beide Staaten sich nicht bewußt werden des gemeinschaftlichen Ursprungs ihrer Völker. Aber wer darf es wagen, zu versichern, daß oies so bleiben wttd. Wer soll unö verbieten, der Hoffnung Ml leben, daß über kurz oder lang ein kräftiger Einfluß oe- Volkes auf die Regierung überspringen und die Harmonie Herstellen wird, welche filr die Festigung und bie Entwicklung dieses jungen Kaiserreichs so dringend notwendig ist. Wemt diese Zett gekommen ist, wird die Gelegenhett nicht mangeln, um aus die Frage zurückzukommen, ob denn keine Möglichkett besteht, um unter Anerkennung unserer Unabhängigkeit eine internationale Annäherung vorzubereiten, welche einen Schild bieten kann gegen die keineswegs in der Einbildung schwebenden Gefahren der Zukunft. Inzwischen wollen wir Geduld haben und dieses Thema vorläufig ruhen lassen. Aber nicht ebenso wollen wtt es mit unserer eigenen Sache machen. Nach gemeinsamer Ueber- zeugung aller, die noch zu Fürst und Vaterland und die ebenso wie die Buren für das Bestehen ihres eigenen Volkstums Gut und Blut zu opfern bereit sind, besteht diese eigene Sache in der sorgfältigen Vorbereitung unserer Wehrkraft." Mir betrachten diese und ähnliche Aeußemngen zunächst lediglich als Symptome einer Stimmung, die durch den südasrikanischen Stricg hervorgerufen ist und bei dem ausgesprochenen Selb ständig keits- und Unabbängigkeits- aesühl der Holländer kaum nachhaltig treibende Wurzeln fassen wird. Als Symptome Heben wir sie auch nur wieder. Die Zeit zu einer Union zwilchen Holland und Deutschland ist noch lange nicht gekommen; die Verhältnisse zwischen beiden sind zu ungleich, als daß aus einer Vereinigung irgend etwas Ersprießliches hervorgehen könnte, zudem aber ist die weltpolitische Situation jetzt und voraussichtlich auf längere Zeit hinaus derart, daß ein holländisch-dentsches Bündnis, es mag verklausuliert fein wie es will, auf die Konstellation zwischen den Mächten in einer Weise einwirken würde, die unter Umständen größere Gefahren in sich schließt, als sich auch nur vorausahnen läßt. Für Holland wird daher nach wie vor strikte Neutralitär in den weltpolitischen Fragen, soweit diese es nicht bireti angehen, die klügste Politik sein, und es wird dabei ganz gut fahren. Reffender b gesucht filr ein Expedition j. Bl. Wißet SWr tinb Drehet « Zu erfragen in d. Exp. Gesucht r äM Mrudfiuubeu in der oche m nach Diktat arbeitender lefchiuevfchreiber. Off. mit. t. QM an bte Enedition d. Bl, t dir Ostern zu beseffm bei 38 litte, ikSirrdnker. 319| kansmLdcheu od Saus' ran gesucht, ßrauffurter- strafe 81.__________Mehn. Ms 6aub. vaschftan yrs., dir auch rtgtlm. Tomadd. vom. nti^en tarnt. Mfftrahe 24. 097] vrdnrtl. Laufsras ge- fucht Neustadt S, ll der Herzog von Connaught, der früher Oberkommanbieren- der in Indien war uno jetzt mit feiner liebenswürdigen Gemahlin seinen königlichett Bruper persönlich vertritt, stellt an Volkstümlichkeit den sehr hochmütigen und etwas protzenhaft veranlagten Lord Curzon enffchieden in den Hintergrund. Besonders die indischen Fürsten und Prinzen logen sich darauf, das herablassende und gnädige Berho-lten deS Vizekönigs nach Kräften zu übersehen und ihre aany Aufmerksamkeit dem stattlichen, liebenÄoürdigen und sehr natürlich auftretenben Herzog von Connaught zuzuwonden^ während gleichzeitig die dutzendweise von England nach Telhi gekommenen Herzoginnen, Gräfinnen, Marquisen, Sabies usw. des englischen Lldels sich von vornherein sehr kräftig dagegen verwahrt haben, die Gattin bes Lord Curzon, geborene Leiter von Newyork (Schwester des bekannten Getreidehändlers Leiter) als ,>Vizekönigin" anzuerkennen und dieser sehr anspruchsvollen Tame irgendwie zu huldigen. Tie Damen des englischen Hochadels ließen es sich sogar nicht nehmen, vor Begttui der Festlichkeiten von England aus iMe amtliche Erklänmg tzu erwirken, daß die ,Lady Curzon", wie sich dies von selbst verstehe, durchaus keinen Rang bekleide, auch nicht neben ihrem Gatten in amtlicher Eigenschaft erscheinen dürfe mid sich bei dem Dur- bar usw. mit dem ihr als ,^Ladv" zukommenden Platz unter den übrigen Frauen von Lords begnügen müsse. Die Folge dieser Rangfragen ist, daß zwischen Frau Cur^n und den stolzen englischen Herzöginnen usw. durchaus Tein innige- Einverständnis in gesellschaftlicher Hinsicht besteht, daß die meisten der blaublutigen Damen von Alt-Enaland die Tochter des amerikanischen Emporkömmlings nach Möglichkeit übersehen und schneiden, und daß selbst der Vizekönig, der sich mit seiner Gattin schon auf ihren großen und glänzenden englischen Hofstaat gefreut hatte, sehr stark gegen bie englischen Besucher verschnupft ist. Tie indischen Fürsten lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, ihrerseits große Privatfeste zu geben und besonders den Herzog und die Herzogin von Connaught zu bewirten. Ter Ni^am von Hyderabad, der „Premier-Fürsti', also der höchst stehende Prinz von Indien, veranstaltete am Samstag in Telhi eine Garten-Gesellschaft, bie ihm über 100 000 Lstrl., also über 2 Millionen Mark gekostet haben soll. Tie Erfrischungs-Zelte und Sonnendächer waren von herrlichster farbenprächtiger Seide mit Goldstickereien und ungezählten Blumen der kostbarsten Arten, Tische und Stühle aus Rosenholz mit echten Gold- und Ebelstein^er- zierungen, sämtliches Geschirr bis auf die Theetassen und NSlöfselchen aus reinem Gvlbe, die Teppiche und Vorhänge in ben Zetten von großartigster Arbett, die Gartenwege 1 Jer hessische ^andwrrtschastsrat. 31/2 Uhr geschlossen. Ist heute bereits i genommen worden. •* In Amerika verstörbene Hessen. In Biddle- born fand man in seinem Brunnen ertrunken den Farmer John KrauS, der geistig nicht normal entwickelt war; es waren ihm zweierlei Medizin verordnet, beide von roter Farbe, die eine für äußerlichen und die andere für inner- lichen Gebrauch. Nach Aussage des Coroners hat der Verstorbene aus Versehen die verkehrte giftige Medizin getrunken und dann in der Verzweiflung bett unglücklichen Sprung gegraster Schuppen und Speicher von dem Sturme vollständig heruntergerisien. ♦ Ein Anhänger bis über den Tod Aus London wird geschrieben: Einen intelligenten Wähler scheint der Bezirk Newmarket zu besitzen, in dem am Freitag ein Vertreter im Unterhause an Stelle des kürzlich verstorbenen Colonel Mc Calmont gewählt wurde. Der Mann war augenscheinlich von den bürgerlichen Tugenden und politischen Fähigkeiten des Verstorbenen so überwältigt, daß er den Verlust noch gar nicht faßen konnte, obwohl es eigentlich Zett gewesen wäre, und man hörte chn einmal über das andere mal rufen: „Ich wähle Mc Calmont, tot oder ! ebendig!" Seine konservativen Gesinnungsgenossen suchten ihn vergeblich davon zu überzeugen, daß ein lebendiger Mr. Brassey wertvoller sei als ein toter Mc Calmont, wenigstens für ihre Zwecke. Der intelligente Wähler blieb fest und gab seine schätzenswerte Stimme dem Kolonel, worauf er, wie der Bericht weiter sagt, „sich durch die üblichen Kanäle Trost einflößen ließ". — Die Geschichte erinnert an den deutschen Wähler, der sein Leben lang für niemand anders stimmte als für Bismarck. • „Rebekkas Töchter" machen im Lande Wales wieder einmal von sich reden. In der Umgegend von Rha- yader, in der Grafschaft Radnop, konnte man in den letzten Tagen an den Manern merkwürdige Zettel sehen, auf denen geschrieben stand: „Rebekka und ihre Töchter werden sich um ?V2 Uhr auf den Felsen versammeln." Etwa hundert Frauen und Mädchen, den Kopf in Shawls gehüllt, die in einer Hand eine Laterne, in der anderen ein großes Messer halten, finden sich jeden Abend am Treffplatze ein, um gegen dis strengen Maßregeln Verwahrung einzulegen, die zum Schutze des Salms im Flusse Wye gegen die Fischdiebe ergriffen werden mußten. Die alten und jungen Weiber steigen hinab zu den Ufern des Flusses, spießen die durch das Licht der Laternen angelockten Fische auf und nageln sie an die Türen der Häuser, in denen die städtischen Beamten wohnen. Durch nächtliche Versammlungen dieser Art widersprachen die Bewohner von Wales schon seit 1843 allen Maßregeln der Behörden, die ihre Unzufriedenheit erregen. Im gegenwärtigen Fall sind „Rebekkas Töchter" wieder Siegerinnen geblieben; die drei Flußwächter wurden gründlich geprügelt; Verstärkungsmannschaften konnten im ganzen Bezirk kein Unterkommen finden, da sie niemand aufnehmen wollte, und ein Gastwirt, der gewagt hatte, ihnen zu trinken zu geben, sah am nächsten Tage „Rebekka und ihre Töchter" in sein Haus eindringen und, ohne zu zahlen, das ganze Bier austrinken, das sich in der Kneipe befand. ______________ Vermischtes. "Die Unwetter an denWeihnachtstagen haben, wie der „Danz. Ztg." aus Riga mitgeteilt wird, viel mehr Menschenleben gefordert, als anfänglich schien. Es Haven insgesamt mindestens 100 Fischer ihr Leben emgebußt, ivährend anfangs nur von 50 Opfern geschrieben wurde. Aus Schlock wird gemeldet, daß dort gegen 60 Fischer sei fünf Tagen vermißt werden, die allem Anscheine nach während des Sturmes verunglückt sind, da vielfach schon die gekenterten Boote gefunden wurden. Im Lande selbst fehlt es ebenfalls nicht an Opfern. Durch herabgeworfene Schornsteine, umstürzende Bäume, abgedeckte Dächer wurden eine Reihe Menschen sehr schwer verletzt. So besonders in Riga, Mitau, Windau und anderen Plätzen. In Riga wurden die Dächer Kunst und Wissenschaft. — LeoucavalloS „Roland von Berlin" soll nun wirklich sertia werden. Einem Berliner Freunde sott der Komponist getrieben baden: „Ich komme im Mai nach Berlin und bringe den vollendeten '„Roland" mit." - Die Botschaft hör' ich roo^ 2_‘ Bierbaum alö Dramatiker. Otto Julius Bierbaum hat P;n nieraktiaes Schauspiel „Stella und Antonie" vollendet. DaS Stück - in Prosa - spielt in Schlesien im Anfang des 18. Jahrhunderts. Man wird ja sehen, wie dem Kling-Klang-Gloribusch- "nriker der Ausflug ins Dramatische bekommt. — Die Berliner Sezession hat die Professoren Wllhelm Trübner und Louis Tuaillon in den Vorstand gewählt. — Die Berliner Nationalgalerie hat ein großes Bild Wilhelm Trübners, das Portrait des Mannes im grünen Sessel, durch Ankauf erworben. — Wetterdienst und DvurtsttL Zu einem «Vortrag über diesen Gegenstand hat für heute abend die Sektion Gießen t>eS Alp envereinis nach ihrem- Sektionölokale (Weidig) eingeladen. Ter Redner, Oberlehrer Freybe aus Weilburg, Leiter der dortigen meteorologischen Station und Herausgeber der bekannten, in unserem Blatte bereits erwähnten Wetterberichte und Wetterprognosen, wurde in der Testen Zeit wiederholt durch besondere Aufträge zur Abhaltung von „Wetterkursen" an ber Berliner Landwirtschaftlichen Hochschule ausgezeichxnet. Da der Vortrag von allgemeinem Interesse sein dürfte, teilen Vir auf Ersuchen gern, mit, daß auch Richtmitglieoer als Gäste willkommen sind. - Der hessische Fechtverband „Waisenschutz" Gießen hat der Bürgermeisterei hier zu Weihnachten 1902 einen Waggon Brikett frei hiesiges Bürgerhospital im Werte von ca. 135 Mk. mit dem Wunsche zur Verfügung gestellt, s >lche an Familien zu verteilen, in welchen ein Familienhaupt verstorben sei und Halbwaisen vorhanden sind. Es konnten Gerichtssaal. B. Gießen, 6. Jan. Strafkammer. Ter 24jährige Tag- lohner W. aus Ossenheim bei Friedberg, der bereits zweimal wegen Diebstahls vorbestraft ist, hat sich wegen dreier im Oktober und November 1902 in Friedberg begangenen Diebstähle zu verantworten. In der Nacht vom 17. auf 18. Oktober hat er tn dem Himerhaus deS Wirtes K. in Friedberg, bei dem er bedienstet war, dem Schweizer S. gehörige Papiere aus dessen Schlafzimmer entwendet. Ferner har er am 23. November in der erwähnten Wirtschaft ein Paar Schuhe weggenommen, die ein gewisser Sch. ausgezogen hatte, um sie zu trocknen. Endlich hat er am 22. November sich eine fernem Stiefvater W. gehörige Weckeruhr angceignet. Der Angeklagte hat sich für feine Handlungen verschiedene Erklärungen zurechtgelegt, denen jedoch vom Gericht fein Glauben beigemeffen wird, zumal sie durch die bestimmten Angaben der Zeugen widerlegt sind. So behauptet er, die Uhr, die er sich angeeignet haben soll, fei sein Eigentum gewesen oder er habe sie wenigstens für fein Eigentum gehalten, ine Wegnahme der Schuhe des Lch. habe lediglich cm Scherz fein sollen; auch habe er sich die Papiere des S. nicht aneignen wollen, vielmehr habe er sich für berechtigt gehalten, die Papiere an sich zu nehmen, da er schon mehr im Auftrag des Wirts K. die Papiere der Gäste entgegengenommen. Da sich alle diese Angaben als leere Ausreden herausstellren, wurde der Angeklagte der drei Diebstähle für schuldig erkannt und tn eine Gesamlgefängnisstrafe von 10 Monaten verurteilt. - Der 42 Jahre alle Taglöhner W. aus Obersinn, zuletzt m Nieder-Esch- bacb wohnhaft, ist der Urkundenfälschung und des Betrugs beschuldigt. Der Angeklagte lag im Juli oder August v. I. mit dem Dienstknecht H. von Ober-Erlenbach zusammen im Hospital zu Lilbel. Bei seiner Entlassung schrieb er un Auftrag mid nach than. Der Verstorbene wurde am 1. Dezember 1850 in Hessen-Darmstadt geboren und kam im Jahre 1852 mit seinen Eltern, Daniel und Katharina Kraus, nach den Vereinigten Staaten. — Frau Elisa bet Schneider, geb. Stock, Witwe von Georg Schneider, 87 Jahre alt, gebürtig aus Wallbach, starb zu Wallace, Ont. — In Elain starb, 77 Jahre alt, gtau verw. Marg. Bode, geb. Kammeter, gebürtig aus Hessen-Darmstadt. — Aus Darmstadt stammend ist zu Day- ton im Soldatenheim Heinrich Stössel im 68. Jahre gestorben. — Im Alter von 71 Jahren starb in Chicago Valentin Wildner. — In Albany verschied Katharine Hook, geb. Heiser, im Alter von 82 Jahren. — Heinrich Doreider, geb. 1831 zu Wendelsheim, kam als 6jähriger Knabe mit seinen Eltern nach Amerika; er starb in Defiance. — Wllhelm WeiSheimer, auS Eppelsheim stammend, verstarb im 5S.Jahre zu HillStown, — In Troy, JlO, starb Frau Elisabet Eckert, geboren in Hessev-Darm- stadt, im Alter von 68 Jahren. )( Grohen-Buseck, 5. Jan. Heute verschied infolge eines Schlaganfalles oer Pfarrer De ich er t hier. Sein Tod wird nicht allein in unserem Orte, sondern auch tu de« Filialen, welche er besuchte, aufs tiefste betrauert. Darmstadt, 7. Jmr. Im Ho ftheater ging gestern abend Maeterlincks vielbesprochenes Schauspiel „MW n n a Vanna" zum ersten Male tn Szene. Tie Wirkung des Stückes ist mehr auftegend racks ergreifend, der Schluß insofern nicht befriedigend, als die ganze Handlung auf einen tragischen Ausgang sich zuspitzt und man an einen versöhnlichen nicht recht glauben' kann. Nicht yim wenigsten verdankt das Stück seinen Erfolg der geschickten Technik, obwohl gerade der undramatischste Akt, nämlich der zweite, mit dem Zwiegespräch Bannas und Prinzivattis im Zelte inhaltlich der schönste ist. Tas Publikum folgte der Aufführung mit größter Aufmerksamkeit unb nabnt das Stück beifällig, wenn auch nicht gerade enthusiastisch auf. Tis Hauptrollen wurden von Irl. Eichelsheim (Äanna) und den Herren Friedrich (Guido), Hacker (Prinzivalli) und Wagner (Marco) gespielt. Für die Szene in Prinzivattis Zelt waren von Herrn Hoftheatermaler Kempin neue, prachtvolle Tekorationen.Mernalt worden. 33 Familien bedacht werden. ** Die Witterung der letzten Tage zeigt im allgemeinen trotz lebhafter Schwankungen eine erhöhte Wärme. Ter Thermometer erreichte am Tage eine Höhe von 9Vz Grad L. und sank während der Nacht bis 2.3 Grad C. Ta die Influenza und ähnliche Krankheiten zurzeit hier sehr heftig auftreten, ist größte Vorsicht geboten. Insbesondere sei davor gewarnt, zu leichte Kleidung zu benutzen. ** Ueber die Wippenbacher Mineralqu eile in Selters bei Ortenberg, über deren Erbohrung wir bereits berichteten, wird unL beute noch geschrieben: Nicht Profeflor Lepsins auS Darmstadt, wie irrtümlich gemeldet worden war, sondern Professor Tr. Chelius, Großh. hessischer Oberbergrat aus Darmstadt hat am 23. Dezember die Quelle besichtigt und geprüft. JSinc ^veite Tiesbohrung Der Hess. Landwirtschastsrat trat am 5. Januar in Darmstadt im Landtagsgebäude zusammen, um eine umfangreiche Tagesordnung zu erledigen. Nach geschäftlichen Mitteilungen wurde die Ersatzwahl für die aus Gesundheitsrücksichten ausgetretenen Mitglieder Hirsch und Möllinger bekanntgegeben, die Rechnung des Hess. Landwirtschaftsrates pro 1000/1901 vorgelegt. Der Erhöhung der Dotation des Landwirtschaftsrates für 1093/04 konnte von feiten der Regierung nicht stattgegeben werden, die Provinztalvereine werden daher in die Lage kommen, den Landwirtschaftsrat bei der Durchführung dringendster Maßnahmen aus ihren Mitteln zu unterstützen. — Die Schaffung einer berufsständigen Vertretung für die hessische Landwirtschaft, b. h. «die Errichtung einer LandwirtschaftLkanrmer wurde nach dem Bericht des Ausschusses 1, der sich im wesentlichen dem Regierungsentwurf anfchließt, nach längerer Auseinandersetzung gutgeheißen. — Danach kam der Antrag des Vorsitzenden des Ausschusses für Handel, Verkehr und Versicherungswesen betreffeno die Bekämpfung der Beschlüsse der Handelskammern über beit Verkehr mit Kleie zur Verhandlung. Nach diesen Beschlüssen sollen in Zukunft im Handel Kleie heißen die Rückstände eines marktgängig gereinigten Getreides bei der Mehlbereitung. Reine Kleie, die als Viehsutter verbraucht wird, besteht aus den zahlreichen Häuten des Getreide ko rnes. Tas, was die Handelskamniern und mit diesen der deutsche Handelstag in Zukunft Kleie nennen will, würde bestehen aus den Samenschalen des Getreidekornes und den sonstigen Abgängen, die sich bei der nochmaligen Reinigung des marktgängigen Getreides in den Mühlen vor dem Vermahlen ergeben. Das sind Unkrautfämereien, Schmutz rc. Wenn diese Abgänge — wie das vielfach heute schon geschieht, fein gemahlen und unter die Kleie gemischt werden, so wird die Kleie dadurch minderwertig unb für die Tiere schädlich. Es ist selbstredend, daß sich die Landwirte dagegen wehren, eine solche gefälschte Ware als Kleie dem Muller und Kindler abzunehmen. Der Hessische Landwirt- schaftsrat beschließt einstimmig dem Mirage: Der Hes. Wiiversstäts-Nachrichten. — Arthur a u tz f ch, Professor der Chemie in Würzburg nahm den Ruf als Nachfolger von Wislicenus an die Universität Leipzig an. — Dr. Wilhelm Pfitzner. a. 0. Prof, unb Prosektor des anatomischen Instituts in Straßburg i. E., ist im Alter von 49 Jahren gestorben. . — Privatbozent Dr. Karl H a m p e in Bonn ist als Nach- olger bes nach Berlin berufenen Professors Diedrich Schäfer zum ordentlichen Professor der Geschichte in Heidelberg ernannt roorben. ^ferrt Lafitte, Professor am College be France in Paris, ist gestorben. — Die staatSwtssenschaftliche Doktorwürde (doctor rerum poHtlcarum) soll in Preußen zum ersten SDlale von der rechts- unb staatSwissenschaMichen Fakultät her UniveStät Münster verliehen werden. — Die Universitäten Straßburg, München und Tübingen haben bekanntlich schon eine eigene staatSwissenschastlich, Freibiirg und Würzburg eine rechts- und staatSwissenschastliche Faiultüt. Die Bestimmungen, unter denen Munster den ftQatSTOlgenlcbaft- lichen Doktor verleiht, lauten nach der „Rhem.-Westf. Ztg. fol- aendermaßen : Die Bestimmungen über den Erwerb der juristischen Doktorwürde finden auf die staatswissenschaftliche (doctor rerum politicarum) jedoch mit folgenden Eichungen Zuwendung t 1 Der Bewerber hat in der Regel den Nachweis eines dreijährigen akademischen Studiums zu fuhren, innerhalb dessen er sich mit den Staaiswissenschasten eingehend beschäftigt hat. 2. Die Dorjulegenbe Doktorarbeit (Dissertation) muß einen Itaatswissenschaftlichen Gegenstand behandeln. 3. Die mündliche Prüiung erstreckt sich au allgemeine und spezielle Volksw.n chaftslehre, Finanzwissenschaft und Statistik, allgemeine Staats- und Gefellfchaftslehre, sowie die Grundzüge des Staats- und Verwaltungsrechts. Landwirtschastsrat wolle die Beschlüsse der Handelskammern I bekämpfen dadurch, daß er den Deutschen Landwirtschafts- i rat ersucht, Schritte bet der Reichsregierung zu tun, bamit rem Beschluß deS Deutschen Handelstages die Anerkennung ; versagt werde, zuzustimmen. — Auf Antrag des 1. Vize- ' wüfidenten wurde nun über Punkt 10 der Tagesordnung: < Angriffe, betreffend die Verwendung der Staatsmittel für Förderung der Viehzucht zunächst verhandelt. Diese Angriffe, die tn öffentlichen Reden zum Ausdruck kamen und 1 n zahlreichen Blättern des ganzen Landes verbreitet tour- ren, richteten sich allgemein gegen die tn unseren landtoirt- chaftlimen Vereinigungen selbstlos tätigen Mitglieder. Es waren oie Herren Fabrikant Ntk. Reinhart und Freiherr v. Hehl zu Herrnsheun, die sich in öffentlichen Reden über )ie verkehrten Viehzuchtbestrebungen im Lande und be- onders über die Verschwenoung der Staatsgclder bei jenen Bestrebungen ausließen. So berichtete die Nr. 252 der „Wormser Zeitung^ nach der Rede des nationalliberalen Mgeordneten Reinhart: Verschwendung (staatlicher Mittel) ei nur auf landwirtschaftlichem Gebiete eingetreten, hier habe man 150 000 Mk. für Viehzucht ohne jegliche Kon- trole der Stände und der Regierung für die Verwendung dieser Summen zum Fenster hinausgeworfen. — Freiherr v. Hehl zu Herrnsheim äußerte hierzu nach der „Wormser Zeitung": Für Simmenthaler Vieh sind in dem letzten Jahre 150 000 Mk. aufgebraucht worden, wie Herr Reinhart mitteilt. Ich muß aber konstatieren, daß nach meiner Berechnung — und ich bin Mitglied des Finanzausschusses der ersten Kammer — bisher ein Betrag von einer Million aufgewendet worden ist. Diese Million ist größtenteils ver- chwendet. — Es würde hier zu weit führen, alle die unwahren und unrichtigen Behauptungen jener Herren, die auch in der Presse Aufnahme fanden, hier wiederzugeben. Der Ausschuß für Viehzucht hatte eine Resolution, die sich gegen die Ausführungen der genannten Herren richtet, vorgeschlagen, dieselbe kam zur Verlesung und wurde zur Besprechung gestellt. Ehe der Vorsitzende die Diskussion eröffnete, kam ein inzwischen eingelaufenes Schreiben des Abgeordneten Reinhart zur Verlesung, in welchem derselbe dem Hess. Landwirtschaftsrat gegenüber erklärt, daß seineAeußerungen,diehessischenVieh zücht s- bestrebun-gen und die Verwendung der Mittel betreffend, nicht richtig seien, daß er geirrt habe, er sei nicht richtig informiert gewesen und nehme seine Aeußerunge n zurück Der Hess. Landwirtschaftsrat erkannte an, daß die eingebrachte Resolution unter diesen Umständen sich nicht mehr gegen den Abgeordneten Reinhart richten tonne, sondern nur noch gegen Herrn v. Hehl. Man trat in die Besprechung der Resolution ein, die naturgemäß einen ziemlich erregten Verlauf nahm. Es wurden besonders von zwei Rednern die großen Verdienste des Frhrn. v. Hehl um die Landwirtschaft hervorgehoben und deshalb eine schonendere Fassung der Resolution befürwortet. Von anderer Seite wurde dagegen geltend gemacht, daß man von dem Frhrn. v. Hehl, der Mitglied der 1. Kammer und Mitglied des Finanzausschusses derselben sei, und der ausdrücklich hervorhob, daß er deswegen gut unterrichtet sei, habe erwarten dürfen, daß er bei seinen Behauptungen nicht unrichtige Zahlen anwende. Daß er die Erfolge der Viehzucht im Lande, auf die die hessischen Landwirte stolz seien, habe kennen müssen, wenn er darüber habe öffentlich sprechen wollen. — Die Resolution gelangte schließlich zur Annahme gegen eine Stimme. Die Resolution sowohl tote die ganze Verhandlung wird nach den stenographischen Berichten tu der landwirtschaftlichen Zeitschrist veröffentlicht werden. — Da der Abg. Reinhart seine viel schwächeren Ausführungen als irrige anerkannt, ist Frhr. v. Hehl eigentlich gar nicht in der Lage, seine noch weitergehenden Be- chuloiguugen auftecht erhalten zu können. Ob er das anerkennen wird? — Die Maßnahmen zur Förderung der Zucht aus Leistung wurden nach dem Bericht deS Ausschusses für Vtchzncht gutgeheißen. Beschlußfassung über die Wänderung bei Bestimmungen betreffend bte Verwendung der Staatsmittel für Förderung der Viehzucht mußte ausgesetzt werden. — Dre Beschickung der Wanderausstellung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Hannover 1903 wurde endgültig beschlossen, ebenso die Be- chickung der Allgemeinen Ausstellung für hygienische Milch Versorgung in Hamburg 1903. Die Punkte 11 und 12 der Tagesordnung betrafen die Maßregeln zur Förderung des Ackerbaues und die Maßnal)men zur Bekämpfung der Feldmäuse. Diese Nagetiere haben seit dem Monat Jul: vorigen Jahres bis in die neueste Zeit in der Provinz Rheinhessen besonders übel gehaust. In sehr vielen Gemarkungen sind die Kleefelder vollkommen verwüstet oder überaus stark beschädigt, sodaß viele Landwirte Rauhfutter im kommenden Jahre kaufen müssen, um ihren Rindviehbestand ausreichend ernähren zu können. Auch die Wintersaaten sind stark mitgenommen und müssen hier und da ganz umgepflügt werden. Den besten Erfolg bei der Vertilgung der Schädlinge hatte man durch das Giftlegen. Da das aber nicht allgemein geschah, batten die Einzelnen, die ihre Kulturen damit zu retten suchten, keinen vollen Erfolg. Die Kreisämter lehnten es in einzelnen Fällen ab, das Legen von Gift allgemein anzuordnen, und merkwürdigerweise wurde die ablehnende Haltung damit begründet, etwa leichtfertig gelegtes Gift könnte dem Wilde Nachteil bringen. Der durch die Mäuse angerichtete Schaden in Rheinhessen und in Teilen der Provinz Oberhessen ist auf über eine Million Mark angeschlagen. Die Bekämpfung der Mäuseplage sott in der Folge durch ein Jnfekttonsver- fcchren, das im großen Maßstabe durchzuführen ist, geschehen. Der Hessische Landwirtschastsrat beschließt die emlettenden Schritte, um für die Folge gerüstet zu sein. — ^nt Mai wird der 100jährige Geburtstag Justus v. Liebrgs in Darmstadt festlich begangen werden. Der Hessische Landwrrt- i jchastsrat beschließt, sich namens der hessischen Landwirte ; an der Feier zu beteiligen. — Die Sitzung wird nachmittags W"wiiÄ’S» bberg, D%cr nn Detant* b wegen xFckle -u t bem ZstzKKe -E-KH kMX« SLKO iet)t i“bw ,r * d.« ÄH*t ÄtÄlJ Nuibt« unh ”r" "*’■ obwohl es .•CC ben Vrr. W njJWft Seit Admont f 8,ünbtt« ^Imnunoso’ r° oder l. daß ANI? Achten Mc L»,»> ! Mr. ,lo«'l. rooiou ”"b »°b 31e üblichen L '., le bn an b*'N *"nb *Äe ”* 'm 2anbt &|il fom(UnWnb ro1* man m ben ltT •« ÄWs *??Ä Riegen bie zm Schutze 1 b'e Fischbiebe ergriffen igcn Weiber steigen hinab die durch das Licht der nageln sie an die Aren Beamten wohnen. Durch rt widersprachen die Be« allen Maßregeln der Br. V Im gegenwärtigen «r Negerinnen geblieben 1 Mdlich geprügelt; Ver- 1 Rtn Bezirk kein Unter- ausnehmen wollte, und ein m zu trinken zu geben, sah tye Achter' in sein HauS da? ganze Bier auZtrinken, Achitzen. :fior der Lhemie in WürzburA, : Eislictnui an die UmversM a. o. Pros, und Prosektor des ug i. L, ist im Mer von 40 impe in Sonn ist all MH» i Professors Diedrich echäfer «schichte in Heidelberg ammt ttte,P«sefforwAtg«^ >« Tociorwürtt Len Male von Kl rrchtL- und L7SKLL SSsß «Äs?» ^ kmerb der junW 16*1“*1* 1M !iaa!-wllienia ! sich aus -LL« lwnosrechts. ------ Mschasl. 'Berlin" soll mm xoM ou «enu» । ge* runde soll der , v hange Mi A Ä. « ■* Ä?Dti.s*srs ""d^angd-s^L » dem -»u"o , ie betomml. f!,ortll ;e Weisung der H. einen en bcffen Dtonstherrn Sch. tn Oder- Erlenbach, inhaltlich befien dieser an L>. etwas Fleisch, Wurp und Tabak schicken und zwar die Gegenstände ihm entweder selbst bringen oder einem Bierfuhrwerk auS Homburg mttgeben sollte. H. laS den Bries, unterschrieb ihn und gab ihn den; Angeschuldigten mit. Dieser fälschte den Bries nachher m der Weise, daß er zu den begehrten Gegenständen noch ,2 Ml." htnAufüate und außerdem den Erhalt dahin änderte, daß die Gegenstände ihm, dem Ueberbringer, eingehLndigt werden sollten. Der Angeklagte zeigte den Bries dem Adressaten Sch. vor und erhielt auch tatsächlich von ihm 2 Mk., etwas Schinken, Wurst u. s. w. Er behielt alles für sich, während der H. nichts von den Gegenständen zu sehen bekam. Der Angeklagte ist im wesentlichen geständig und wird zu 8 Monaten GesängniS verurteilt. — Der Bergmann G. auS Potultza in Polen, 89 Jahre alt, in Utphe wohnhaft, hat gegen ein Urteil des Schöffengerichts Hungen, das ihn wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 10 Mk. verurteilte, Berufung eingelegt. Er war am 6. März 1902 mit mehreren polnischen Arbeitern zusammen in der Wirtschaft von B. in Trais-Horloff und benahm sich, ebenso wie die anderen, sehr roh und machte Skandal. Er wurde deshalb von der Wirtin wiederholt zur Ruhe vermahnt und nach ihrer Angabe auch auf- gefordert, das Lokal zu verlaffen, welcher Aufforderung er jedoch nicht Folge leistete. Da das Gericht nicht die volle Ueber- zeugung gewinnen konnte, daß eine bestimmte und unzweideutige Aufforderung an den Angeklagten zum Verlaffen deS Lokals erging und daß sie tn dem Tumult von ihm gehört wurde, aab es der Berufung statt und sprach den Angeklagten frei. — Der bVjLhr. Gastwirt B. von Bellersheim ist der fahrlässigen Körperverletzung angeklagt, da er am 26. September 1902 bei Ausübung der Hühnerjagd in Der Gemarkung Bellersheim den Taglöhner W. daselbst und deffen lljähr. Tochter, die auf dem Felde mit Kartoffelausmachen beschäftigt waren, durch einen Schuß derart unglücklich traf, daß W. eine Verletzung an der Hand und am Auge davontrug und infolgedessen etwa drei Wochen nur leichte Arbeiten verrichten konnte, wahrend die Tochter an der Hand und am Amt verletzt wurde. Daß eine Verletzung am Kopse des Kindes, die nach einigen Tagen vom Arzte konstattert wurde, auf jenen Schuß zurückzuführen sei, erachtete das Gericht nicht für sestgestellt. Der neben dem praktischen Arzt Dr. Saffert in Hungen als Sachverständiger zugezogene Prof. Dr. Sommer hier, der das Kind einige Zeit nach dem Unfall und unmittelbar vor der Verhandlung nochmals untersucht hat, gab fein Gutachten dahin ab, daß das Mädchen einen dauernden Schaden nicht davontragen wird. In Anbetracht der grobfahrlassigen HandlungSweife des Angälagten glaubte daS Gericht auf eine empfindliche Strafe erkennen zu fallen und verurteilte den Angeklagten in eine Geld st rase von 800 Mark. Leipzig, 6. Jan. Das Landgericht I in Berlin hat am 17. Juli den Privatgelehrten H. von der Anklage des unlauteren Wettbewerbs freigesprochen. Auf Grund mehrerer von ihm erlaffener Zeitungsanzeigen hat die Berliner Aerztekammer Strafantrag gegen ihn gestellt. H. befaßt sich seit Jahren mit der Heilung von Krankheiten. In seinen Anzeigen heißt es: „Ohne Gift, ohne Schneiden; jedem noch so schwer Kranken kann ich zurufen: verzweifle nicht, ich heile!" Nachdem dann eine Reihe von Krankheiten aufgezählt worden sind, heißt es: „Verfahren sicher, einfach, billig, keine einseittge Wafferanwendung". DaS Urteil sagte: Der Tatbestand des § 4 des Gesetzes ist durch diese Anzeigen nicht erfüllt. Der Angeklagte hat nicht wider besseres Wissen seine Behauptungen aufgestellt. „Ich heile" heißt nicht auch „jeden Kranken". Der Angeklagte hat die Krankheiten ausgezähll, tn denen er Heilungen erzielt hat. Es ist noch nicht festgestellt, daß dieS nicht der Wahrheit entspreche. Die Ausdrücke, „überraschende Erfolge, verblüffend, schnell und sicher" enthalten nicht die Behauptung von Tatsachen, sind vielmehr nur Urteile. Die Revision des Staats- anroaJ« Reichsar Verhandlung vor dem Reichsgericht der . _________ ibet Er bemerkte: Nicht araufed)tcn ist allerdings die Feststellung, daß die Angaben des Angeklagten über fein Heilsystem nicht wider beffereS Wiffen gemacht seien, ebenso daß der Angeklagte in allen genannten Krankheiten Hellungen erhielt bade. Aber daß die Heilung „sicher" sei, ist kein Urteil, sondern die Aufstellung und Behauptung einer bestimmten Tatsache. Die „Sicherheit" kann sich nur auf ben Heilerfolg beziehen und bedeuten, daß in jedem Falle ein Hellerfolg erziät werde. Das Reichsgericht hob das UrteU auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück. Der Pro»etz -ege« bett Bankier Gerhard Terlinden, der unter Anklage Der Wechselfälschung, deS betrügerischen Bankerotts und der Unterschlagung steht, und der in den ersten Tagen des neuen JahreS »ur gerichtlichen Verhandlung gelangen sollte, ist in letzter Stunde oiS zur nächsten Gchwurgenchtsperiode im Monat März d. I. vertagt worden. Terlinden, der schon bei seiner Festnahme in Amerika und während der langwierigen Auslieferungsoerhandlungen allerlei Schwierigkeiten machte, spielt neuerdings im Untersuchungsgefängnis in Duisburg den „wilden Mann" und verlangt energisch eine Beobachtung feines Geisteszustandes, da er die ihm zur Last gelegten Millionenfälschungen in völliger Unzurechnungsfähigkeit angeordnet haben will. Wie bekannt, bediente sich Terlinden zur Ausführung seiner Schwindeleien des Buchhalter« KoSbath, der sich ebenfalls im Untersuchungsgefängnis in Duisburg befindet und Der inzwischen ein volles Geständnis dahin abgelegt hat, daß er nur em willenloses Werkzeug in ben Händen Terlindens gewesen sei. Nachdem durch die Untersuchung festgestellt worden ist, baß Terlinden selbst Bilanzfälschungen in großem Umfange vorgenommen hat, scheint es ihm das Beste zu sein, Geistesgestörtheit zu simul eren, um dadurch einer Bestrafung au entgehen. Unter diesen Umständen haben bereits ferne beiden Verteidiger tbr Mandat niebergelegt, und ba Terlinden auch die ihm weiterhin bestellten Anwalt« abgelehnt ober boch in einer Weise behandelt hat, daß sie von feiner Vertretung Abstand nehmen mußten, so hat die Staatsanwaltschaft im letzten Moment davon abgesehen, den Prozeß noch in der bevorstehenden SchwurgerichtS- periobe zur Verhandlung au bringen. Demnach dürfte der Fall Terlinden frühesten« im Marz aut Erledigung kommen. Von einer Ueberführung deS Angeklagten in eine Irrenanstalt zur Beobachtung seines Geisteszustandes verlautet bisher nichts. Die Pflicht der Presse. Im Zeitungsverlag, dem Organ des Verein« deutscher ZeitungSverleger, findet sich folgender Pro- Aeßbericht aus Gera. Wegen Beleidigung des „spiritistifchen Mediums" Frau N. N. hatte sich am 18. Dezember vor dem Schöffengericht der Chefredakteur deS Geraifchen Tageblattes, Mar Sonnemann zu verantworten. Die Verhandlung endete mit der Freisprechung deS Angeklagten. In der Begründung des freisprechenden Urteils wurde darauf hingewiesen, daß sich Sonnemann zwar beleidigender Aeußerungen über die N. N. schuldig gemacht und Sachen behauptet habe, deren Nachweis ihm nicht gelungen sei, daß er aber dabei In Wahrung berechtigter Jnteress en und in gutem Glauben ge Hanbeit habe. Den Redakteur einer Zeitung, die belehrend und ausklärend wirken wolle, müsse man anders beurteilen als einen Privatmann. Der Redakteur, der feine Leser über alles auf dem Lausenden erhalten müsse, habe nicht nur b a 5 Re ch t^ sondern auch diePflicht, weitere Kreise berührende Mißstände öffentlich au behandeln, um feine Leser vor Schaden zu bewahren. Diese Pflicht habe dem Redakteur Sonnemann in dem Fall ganz besonders obgelegen. — Recht und Pflicht der Presse, Mißstände öffentlich zu rügen, rout- den bekanntlich bisher von den Gerichten nicht anerkannt. Handel und Verkehr. Aallrümrtschafi. Limburg a. d. L., 7. Jan. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pr. Matter. Roter Weizen 13.33 M., Weißer Weizen 00.00 Mk., Rom 10JM Mk., Derfte 8JX) Mt, yeqer «jw 3EX~ Erbsen 0.00 Mk^ Rartoffeln 0.00 Mk. Kirchliche Nachrichten. HottesdienK btr israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 10 Januar 1908. Freitagabend 4.15 Uhr. Samstag Vormittag 8JO Uhr. Nachmittags 8.30 Uhr. Sabbathausgang 6.30 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 7,10 Uhr, abends 4.80 Uhr. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlagr. Israelitische Religionsgemeinde. Samstag, den 10. Januar 1903. Vorabend 4.16 Uhr. Morgens Ö Uhr. Nachmittags 8.30 Uhr. Schristerklärmug. Sabbathausgang 6.30 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. »öchste Temperatur am 6.-7. Januar + 9,4« C. liedrigste „ , 6.-7. , + 2,3® C. Januar 1908 E «arometer auf 0° reduziert c | H der Luft Absolute Feuchtigkeit ! Relative Feuchttgkeit CD c £ e c x> N Windstärke Wetter 7. 2“ 1 789,1 +8,2 6,3 78 8» 2 Bed. Himmel 7. 9“ 740,7 + 7,8 7,1 90 SW. 4 Regen S. 7“ 743^ + 7,8 74 90 W. 2 ■ Hchiffsnach richten. Norddeutfcher Lloyd. In Gießen vertreten durch Earl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 7. Jan. (Per transallanttschen Telegraph.) Der Doppelschrauben'Postdampfer „Frankfurt" Kapit, P. Albrecht vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr abenbß wohlbehalten in Galvestone angekommen. An kalten Wintertagen, bei feuchter Witterung oder Schneefall eind Erkältungen und Magenverstimmungen unausbleiblich. Das beste Mittel hiergegen ist ein wärmender Magenbitter, der als Hausmittel in keiner Familie fehlen soll. Aber die Zahl dieser wohltätigen Liköre ist Legion, deshalb verfehlen wir nicht, unsere geehrten Leser auf das noch verhältnismässig junge, aber schon rar Genüge erprobte und ausgezeichnet wirkende Alpenkräutcr-Destillai aufmerksam zu machen. - Den Magenbitter „^äntfa“ fabriziert die Firma Dr. W. Knecht & Co. in Frankfurt a. M. Als hygienisches Haus- und deliziöses Genussmittel hat „S&utle* gestützt auf ärztliche Empfehlungen, die grössten Erfolge autzuweisen Probeflasohe Mk. 1.—, grosse Flasche Mk. 3.50. Ueberall erhältlich. Vertreter: Oh. Ludwig Thomas, Bahnhofstrasse 87. 884 in Mer beliebigen Schriftart miv Karton- inffinilrirn forle, sowie mit Sirkeln aller studentische, V Vereinigungen, liefert zu mäßigen prefte» vrühl'sche Universitäts-Druckerei, Zchulstraße Z TR w a <30 Sft c V> '«ft* e DL L o «o f -2Mtz>T E «ft K «XD E o .SN e ’C E B L § E 3 »-> CD s c 03 3 JO -H ■-» 6% VD E 3 e jO Wieviel G Am Ppfapn 1 -scutz)A -o V E c § «ft O jQ O K V >E E o E CD q ‘vE £ «ft 3 a . der war *x ter uu 8 5 S ^2 0 E E o E ä n Bei d« Va T s E S CD w V ö o c O CD C » «ö ‘S' HZ C JÖ «— o E 2 vä'' s E S o -O vO 5S CO E - Z nchtet wurde wo? von wei % e Ö? Z -Z 2 ^‘5" C r*° — «5i ■** e >g\c> ^2S E D des nachfolc briken sorgfä N amen - s 5 K o K JD Unten 1 wird eS wo? von wem? | 11 o E C J- C? S> nifi bei Nu 3 uafpaidl uuöm id «j» e- lte ld? - rs & o -L .3 - » GS C-> ua^aaqa® o CD w *o E5 pijshsastznv aiaquj^ i—> tH JQ jQ ,O t= 3 o c c ,E Oft CDU— -S5 5 © 5 5 £2 2^ -2S _ed in Jo *• V3 _Q EW t> K E S E «ft « L «» u» uo -3 C E uft' C 8 5 ° E Religion -jl Ui der! •e o I taub V <2X E o jQ E C So v Ä C jO E w E a> “ jC — .E töte: 3 L burtS- tag cd E VD O wodurch «ft Eb 5 j tE" ° 3 S o _c>5 nie der i( E a *27 «L o -- s E s E 5 E « c taub gc 1 wann? rl *a" E 5* E c; * K « 5 - = 1 5 'S z c E C s L 3 x) e. Uft 3 cd -au 4'w, boren v— K c Z e U. OJ Ta -c lögen ltern o e ; 11 5? *ilß-*uq+3 1 c: 5 u 0 c o co O a> 33 o c c tn s c X Q S 2 ° S >8* o a- Z 8 ,o CO c CC <3 8 e St Z w CD e© c c CD G =< uO CD «ft C S Q O es 5 C o »» CD d sC P , — «ft r» -s Sa 5 c c ““ w u s 42 § o L JD Ä c H er ^17 C g Q Jo -E **” C -ö CD wo • O? e w vo JD «Ä O s Z o X 'S 2L S 2 <—» c* o o- *SZ rr . * -re S’Ca X vO S 8 5 RR vQ S Ji/C Bekarrrrtrrmchrwg. Mit Bezugnahme auf die Beftimmuugen tag 26 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1888 geborenen MUttärpflichttgen. sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich Äur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung m 1902 zurückgestellt worden sind, und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder alS Studenten, Gymnasiasten oder Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschafts- beamte, Hairdlungsgehilfeu, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich bebufS Eintragung ihrer Namen m die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis !♦ Februar d. I. bei der Bürgermeisterei dahier im Zinuner Nr, 18 zu melden, und dabei, wenn fie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits bei einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren Losungsschein voi^ulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unterlagen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 80 Mark oder mit Haft bis »u drei Tagen belegt, von der Tellnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer etivaigen Ansprüche auf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeit ver Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpsiichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Griind des § 82. pos. L, Lit. a, b, o, d, e, f und g der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei vorzubringen stad; verspätete Gesuche können keine Berücksichtigung fmd«r. Gießen, am 8. Januar 1908. 827 ^roßherzogttcye Bürgermeisterei Gieße«. Mecum. BskarmtNmchrmg. In Gemässheit Beschluffes der Stadtverordneten-Versammlung dom 16. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiserpaares, Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm L und Ihrer Majestät deS Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier chr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ift fordern wir alle Diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 160 Marr bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns »u melden. Gießen, den 8. Januar 1903. 828 Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße«. Mecum. Km- Mi MttKsih-DkchiznMß im Langsdorfer Hemeindewasd am Montag dem 12. Januar 1903, morgens %10 Uhr. Sammlungsplatz: Eisenbahn-Haltestelle. Alles aas Stahl - Abtrieb IZ! SSO Fichten - Stämme, 1L bis 34 cm Durchmesser, 11 bis 22 m Länge, 116 Fichten-Derbstangen = 10,17 Festmeter, 46 Lärchen-Derbstangen ----- 2,00 M f Sa. 162 Derbstangen, tauglich zu Sparren, Spangen, Latten und Gerüststange«, 29 Eichen-Derbstangen ---- 0,88 Festmeter, __8 Buchen-Derbstangen = 0,14 , f Sa. 82 Derbstangen, tauglich zu Langwieden, Deichseln rc. Langsdorf, den 6. Januar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 814 Zuschneide -Lehranstalt Grüttbergerstraße 14« (Mittelbau). Matznehme«, Musterzeichue«, Znschueide« nud Verarbeiten kann jede Darne gründlich erlernen. 62 W Der Kursus begiuut am 12. Januar 1908. Ijiiaa S*etri!9 gk?räste Lehrerin. Das Kontor der IeilW-ANMNisl-ksPckoleW-keseWllft befindet sich sett heute 268 31 si'AWckrKsM 31. Ffit. holl* CabSiau im Ausschnitt per Pfd. 85 Pfg. Lebendirische Karpfen per Pfund 65 Pfg. Fßt. holl. Mustern per Stück 15 Pfg. per Pfd. 45, 85 und 20 Pfg. Fst, Tai'efl-Z ander per Pfund 65 Pfg. Fsti. La^nJtechi per Pfund 80 Pfg. Salm, Seezungen, Notzuugeu, Seelachs, Weitzsische re. Jeden Tag von 4 Uhr ab: Frisch gebackene Fusche in feinster Zubereitung. 0117 Loasis Bfihl. Gießener Iischöörsc. Marktplatz 5. Telefon 50. Aus täglich frischer Zufuhr empfehle: M. holl. Aiigel-Zchellffche Allein-Verkauf Ui- G.es-en und i mgegend bei WWMOWMW c Ludwigshafen Md HARTMANN GmbH: Emil Lior&t, Liessen. S44 —--->—. vlr •—*------] ßartenla beginn! den Jahrgang 1Y03 mit dem Romane eines jungen hodibegabfen Erzählers J J F* ...... . Mutef wi ♦ eA ♦ . Ü . .. ..1. . t . . • • " Vie vosi NieOrnbris Rudolf Brnos de» titel ♦4 x H und einer grösseren Novelle der ersten deutsdien Erzählerin IRAK v. Gbner-ErdKKbacbt „Ihr Beraf" Abonnements zum Preise von 2 MStK vlertellähriich bei allen Buchhandlungen und Postämtern. Steins Garten. Sonntag den 11. Januar 1903: Zwei grosse Konzerte Akademische Borträge. Freitag den 9. Januar, pünktlich 8 Uhr abendS: Professor Dr. Krüger« per Heilige Kranz. Nack dem Vortrage Vorführung von Darstellungen Diotto'S zur Legende des Heiligen ta ^ichtSitderu, erläutert von yref. Dr. Zauer. Eintrittskarten sind in der Ferber'schen, JreeS'schm und Ntcker'schen Buchhandlung, Studentenkarten beim Kollegien- Hausverwalter zu haben. 11 A 10 Pfennig für 2 Teller Suppe. In großer Sorten- Ausivahl stets frisch vorrätig bei Seibel, Ludwigsplatz 13. BMtg, kräftig, wohlschmeckend sind MAGBI’S ausgeführt Tom 812 Trompeterkorps des Hnsareü-Begfs. König Humbert von Italien I. Hess. Nr. 18 (Mainz) unter Leitung des Stabstrompeters Herrn Otto Heinrich. Anfang 4 und 8 Uhr. Eintritt 50 Pfg. Nächster Tage Ziehung sicher 17. Jaauar. der I, Wohlthätigkeits- GeM-Lotterie d. Strauburg-Neud. Arbeiterheim® 2490 Mlp.! 41000 Bauptjrewisn „ 15000 i a 15000,15000 1 ä 6000 . OOOO 3 L 1OOO = 8000 5 ä 500 = 3500 20 L 100 = 3000 ioo ä 20= 3000 300 4 10= 8000 3060 rmMts 7500 Baar ohne Abzug auezaNbar. Loos 1 Mk, 11 Loose 10 Ml^, Porto und Liste 86 Pfg, Nachnahme theurer, empfiehlt J. Stürmer, Strassburg LE. General-Agent, Langestr. 107. Hier: R. Buchacker. W. Semmler, Ph. Weiler. 28 Fluß- und Seefische J. M. Schulhof Telephon 119. Promoter Versandt nach auSw. Wasserdichte 288 Schüler- Kapes mpfiehlt in allen Größen billigst fcrkus Bauer, Kirckenplatz 11. Fernsprecher 269. Hmknhkmdeil nach Maß oder Muster werden unter Garantie des guten Passens in kürzester Zeit geliefert. Reiche Auswahl in 294 Stoffen und Hinsätzen. Geschw. Heerz, Neuenweg 7. Ilerlchi ebenes ^iebt" AchhititslWiieil. Off. uni. Nr. 063 an die Exped. La. 20060 KarL auf erste Hypothek für Neubau zu leihen gesucht. Vermittler verbeten. Offerten unter Nr. 8861 an die Expedition d. Bl. 25 tjAinA} Wer eine reiche und £ävll dl glückliche Heirat w., fordere nns. reich. Part. a. Bild. Bürean Glücksteru, Berlin 8 42. PortcklO Pfg. Für Damen frei. w xn xn bJD V* 0 S «8 0 o 43 er a *a 8 10 TJl Q ö U 'S © u 0 a> 4S 0 m 00 S Z-Dß -9 . j D ® 1. Kesstsch-Kynringische Staatslotterie (Mitteldeutsche Ataatslottcrie) Ziehvns in. Klaffe (2. Tag) 7. Sanaar 1903. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 134 Mark gezogen. (Ohne Gewahr.) 46 70 200 62 557 627 724 [250] 821 64 98 909 24 41 83 1062 58 124 202 7 12 [300 n. e. Pr. v. 50 000] 28 50 617 66 716 806 67 71 937 97 2093 191 336 81 88 451 511 688 8199 222 72 540 51 78 639 61 732 46 96 819 96 911 20 23 66 [250] 4003 12 140 46 235 459 77 [1000] 90 770 875 973 5002 110 52 216 26 61 74 845 439 42 619 52 58 659 97 727 63 75 76 934 6005 14 113 294 96 579 94 601 26 71 810 13 84 53 996 7083 111 12 291 878 491 507 55 61 628 40 94 739 86 857 87 906 [250] 40 [200s 8016 63 106 42 203 334 66 93 417 528 620 [200] 807 96 906 38 9009 169 97 210 342 593 646 720 998 10091 430 74 88 603 16 30 68 785 889 11055 172 209 857 402 88 591 786 801 16 45 94 12055 66 111 16 27 282 41 67 82 422 98 530 685 92 729 817 [200] 42 925 18030 78 92 [200] 118 25 66 224 43 90 856 422 77 604 68 706 875 949 14105 84 98 278 376 462 548 [1000] 49 61 71 84 600 18 732 819 42 45 97 921 45 80 15029 [250] 34 37 59 98 232 33 36 50 90 332 85 409 11 97 678 692 853 900 71 78 99 [300] 16008 20 133 336 42 76 445 80 634 74 78 88 705 22 60 892 945 17197 230 [200] 458 73 69 516 81 796 962 18018 216 29 351 524 36 618 64 794 886 957 19048 77 84 119 289 454 522 82 786 834 52 902 80 93 20194 242 59 66 445 46 639 70 73 7 859 917 97 21075 189 260 824 489 [250] 609 701 96 885 2 2157 261 67 80 818 74 428 70 80 579 91 629 80 51 77 706 [200] 29 84 60 874 908 11 79 [250] 28001 172 240 427 46 546 63 [300] 616 50 52 97 724 52 872 901 27 2 4059 146 59 227 487 560 618 84 60 86 748 894 940 87 2 5048 66 76 87 140 204 83 51 [200] 79 875 406 28 551 76 612 51 787 52 816 85 37 58 2 6387 [200] 792 980 27071 81 118 M 433 524 831 60 934 39 28023 40 125 86 66 65 310 39 75 688 84 038 29030 86 111 807 462 71 595 605 85 745 [200] 76 79 851 922 32 57 30069 88 147 244 301 62 71 437 45 [200] 77 533 66 707 76 829 53 98 946 81087 104 78 205 76 870 93 492 583 601 8 709 862 944 82086 213 408 21 26 75 98 525 655 86 771 72 866 38024 117 49 202 81 84 824 475 507 88 628 781 [3000] 808 68 961 82 96 84018 185 40 56 87 88 249 849 496 590 714 35022 63 154 74 88 520 88 69 602 29 42 74 921 35 55 66 36121 53 836 88 93 628 782 78 80 842 930 87024 71 144 58 295 459 64 88 641 814 92 38038 56 71 79 169 219 68 848 51 71 407 80 88 788 98 864 80 985 39054 146 882 607 43 58 610 66 765 40130 209 880 84 552 66 884 41005 165 76 217 59 84 90 496 514 38 49 76 761 829 88 982 42080 HO 50 51 224 43 96 890 466 95 535 41 652 57 701 66 83 48107 58 226 83 814 87 697 629 726 47 70 [250] 97 808 22 67 75 79 905 50 86 44099 126 82 50 208 816 86 70 498 507 29 61 96 626 740 [30000] 43 60 87 89 817 45024 180 262 875 470 545 664 721 89 65 71 81 851 989 46005 75 126 264 82 814 726 858 925 47142 78 226 349 65 [2000] 406 84 85 50 507 28 98 622 49 72 724 886 99 915 95 48018 48 66 106 47 264 801 545 739 826 78 921 65 49074 183 79 81 219 70 309 68 633 55 618 91 747 78 [200] 884 930 50087 244 860 [200] 79 96 414 527 668 748 54 58 61 826 58 74 957 51009 11 [1000] 49 144 827 82 46 418 618 28 45 96 722 31 826 901 8978 52038 73 206 812 18 400 60 88 93 558 698 859 958 [200] 85 98 58127 58 86 216 52 308 408 38 509 47 638 714 58 54016 88 110 [2001 255 74 79 88 312 13 430 62 98 518 [200] 684 737 77 78 89 840 56 71 934 37 55024 72 82 92 180 85 86 285 819 55 415 647 65 717 870 959 56118 70 268 485 510 50 70 652 66 934 78 82 92 5 7030 [200] 42 45 74 124 236 58 818 65 482 555 [200] 719 859 58030 TO 126 80 308 78 80 471 82 83 543 634 757 86 833 48 48 66 926 35 41 59015 46 [250] 77 112 63 68 218 47 90 816 460 83 86 [400] 90 566 830 911 33 59 64 O 60335 414 54 99 521 74 652 61 [200] 868 950 61108 217 58 87 331 65 477 98 506 45 [300] 608 24 770 62128 200 319 84 72 462 743 93 801 999 68028 175 229 371 568 80 81 82 688 709 45 852 914 31 64058 159 69 87 211 29 46 79 356 409 24 45 655 780 87 65019 80 92 94 284 321 [260] 418 71 93 787 801 85 95 976 89 66035 57 193 269 816 58 [200] 97 463 559 61 81 [200] 635 42 96 735 ;>G 40 13001 837 88 63 68 904 6 7019 83 137 283 59 466 556 682 724 90 968 68176 [200] 87 215 62 83 414 719 954 69181 [250] 800 70 538 53 73 81 90 635 86 724 65 77 803 73 70042 87 117 28 88 427 62 74 582 45 [200] 77 637 76 859 77 90 71127 301 79 589 [5000] 609 32 793 820 936 50 57 72043 70 114 68 251 87 325 512 28 70 638 56 85 [300] 98 [250] 702 70 834 40 43 70 964 73009 81 104 10 307 53 418 34 709 44 [250] 53 836 993 74185 220 49 811 13 418 34 522 28 673 788 81 938 65 1250] 75033 173 830 65 416 545 87 654 72 87 99 746 76039 [2501 78 95 212 78 95 300 [400] 82 90 98 401 16 601 18 47 68 795 864 91 77028 83 192 223 28 88 461 571 82 93 615 721 24 884 7 8045 05 78 95 103 50 866 81 504 605 58 73 [250] 809 85 914 79038 69 126 78 95 281 86 402 21 70 574 [300] 665 847 [400] 987 80108 15 28 241 70 88 383 [250] 452 55 69 90 96 524 608 56 85 725 52 839 952 81006 9 [400] 17 90 105 47 51 318 40 66 83 90 501 26 29 82 99 634 62 67 700 [200] 86 892 82075 91 192 95 526 662 754 837 969 83021 111 282 304 11 93 [200] 408 52 76 579 631 33 73 748 86 914 80 33 84073 200 40 333 35 46 65 448 532 43 95 637 797 909 96 85034 41 89 181 53 71 440 42 576 618 65 85 97 711 12 76 [200] 828 46 967 83 80008 9 73 88 419 670 90 820 55 931 52 8 7003 242 66 332 43 443 500 48 604 767 811 61 919 88078 119 23 [200] 321 74 439 90 [4001 556 600 14 90 778 902 89086 125 26 38 55 64 217 27 47 79 324 43 58 91 420 43 53 59 72 80 82 92 515 610 50 64 71 [250] 83 [300] 813 47 76 920 90011 46 86 113 370 425 46 613 [300] 57 [200] 707 69 91 983 91011 211 315 409 68 531 673 728 800 74 926 66 92069 215 95 395 480 83 610 [400] 13 85 91 99 725 876 957 93016 43 47 139 303 35 52 472 501 71 78 610 715 73 861 65 74 94002 86 129 35 332 45 555 644 57 775 903 31 67 95032 44 107 9 65 270 349 426 514 658 728 802 85 90817 49 96081 234 36 381 454 72 87 561 62 605 31 712 930 49 69 9 7001 20 120 50 205 67 821 481 517 300] 20 602 767 95 800 924 98000 139 60 80 85 97 338 77 403 16 520 58 81 624 86 40 [200] 91 747 78 824 49 996 99072 78 Ul 265 96 422 29 43 574 78 643 748 77 98 859 78 933 96 z>ie M Das?k Zn dem : «dr.ß.'ü-N klare««" m trenne Mabe eines fironprinzessm Schritt emM s-ti 3SÄ tjttl rt-Ä Au tön .Schon einmal Ma derita", du Mvandernden ß A-e-Äthiingn, । SÄ « Sy« EWS Ausweispap jucken keine Folc ersolgen. - Lehorden von b Kenig erbaut si LirbädramaS b Inzwischen fahren aut Ehe! iunMrmin vc besonderen Ter AondrinMn Shtscheidu gung einen Dr. Felix Ze nenommen ljat tafr nad) bem ten, baß bie S ttaqtd inerten bet Hinter Wille sernunjj feinet ( m tränen. Lein i(f I» bä Ltln kleuisreS z Worten: Futtü * ^llen Ä F" du eitle hC8inni