Nr. 56 Zweites Blatt Samstag 7. März 1903 2ie YeuLige 'Aummer umfaßt 18 Seitcn ienb. 1218 il Fischbach. ungshaft. 49735 52386 61122 85207 9O6U4 91076, 17341 39519 57744 87204 18319 43042 61184 97476. 153. Jahrgang 14962 36023 54220 83192 24244 48136 2000 Mk. auf Nr. 8152 9343 11048 11348 13918 18844 20974 25919 32974 35396 46159 47489 48855 51469 52249 74664 Lauterbach) 82311 82707 Ohne Gewähr. Die Geschworenen bejahten die Schuldsrage auf Amts- unterschlaguny, verneinten aber, daß der Angeklagte in Bezug auf bie begangene Unterschlagung die Bücher der- sälicht über unrichtig geführt hat, und billigten auch mil- bernbe Umstänbe zu. Tas Urteil lautete aus 6 Monate G e f ä nj auUei toonmag«. Dem Eietzenei Anzeiger werden tm Wechsel mit bem üesfllcheo tandwltt bu Kietztner Familien* Mällei viermal in bei Wvche beigelegt. Rotaiionebrud u. Ver> la« bei Brühl 'leben Uiiivers.-Biich- u.Steia- ^ruderei (Bietsch ltrben) Redaktion, e unb Truaetet; Echolfteatze 7. tibiefle tüt Tetlichem Unzetger «lebe». fernlptrdianldiliiß'Jtt St. L ** Höhere Töchterschule. Tie Architekten Stein & Meyer sind au5 dem Wettbewerb, ber zwischen sechs hiesigen Architekten um bie Fassade der höheren und erweiterten Mädchenschule slattgcsunoen hat, cus Eejer h.r- vorgegangen. Wir erfahren weiter, *nay Stein L Kiener Aliü ^rluLl uni) Llinö. Gie ßen, 8. März 1903. •• Hessisch-Thur. Staatslotterie. Bet der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse wurden folgende Gewinne gezogen: 50 000 SVlf. auf 9k. 9105 (nach Büdingen), 40 000 Mk. auf Nr. 49321 (Darmstadt), 10 000 Mk. auf Nr. 855 (Mainz), 9345 (langen), 30306 (Jena), 5000 Mk. auf Nr. 28654 29653 48219 52169 78364, 3000 Mk. auf Nr. 4477 11707 (Heldenbergen), 14885 15741 19523 22619 'HiO V eilenberg Nicht. I. UchkW Ktttrsaieanil*1' «nfl«U. meine grobe Auswahl m und namentlich in ntem affee ch aufinerffain, ebranntfn Kaffees sind irgfältigiie zusammen« von seinem, lräslizem und absolut rem« Riiseniamp^ * des «» Ausland. London, 6. März. In der von der H andelskam- mer einberufenen Konferenz über bie Wirkung des neuen deutschen Zolltarifs auf den englischen Handel führte de Rogers aus, England müsse zuerst »ersuchen, einen neuen Handelsvertrag mit Deutschland zu schließen; es könne keine differenzielle Behandlung gegen Deutschland einführen, ihm aber auch nicht bie Vorteile gewähren, welche es seinen eigenen Kolonien nicht einräume. Tie Versammlung nahm eine Resolution an, welche bie Regierung aufsordert, über einen besonderen Tarifvertrag mit Deutschland und den übrigen Ländern zu verhandeln. Eine andere Resolution befürwortet bie Einsetzung von Ausschüssen, um bie Wirkung des Tarifs auf verschiedene Industrien zu untersuchen. Paris, 6. Marz. Gegen Ende der gestrigen Kammersitzung gerieten in den Wandelgängen bie Abgg. Loque unb Dagnat in einen heftigen Wortwechsel, wobei letzterer Loque ohrfeigte. Loque hat Dagnat seine Zeugen eefanbt. — Ter Senat setzte bie Besprechung der Interpellation aber ben Gesundheitszustand in ber Armee fort Ootteron hebt hervor, welche Aufregung bie Erklärung des ^riegsministers in ftrantruid) hervorgerusen habe, baß bie Sterblich keitinberfranzösi scheu Armeevier- malgrößers eialsinderdeutichen. Redner meint, ^üjuiuryciidjL -t. Gießen, 7. März 1903 Gestern verhandelte das Schwurgericht gegen ben am 23. Januar 1845 zu Treis a. b. Lda. geborenen Lanowirt unb ehemaligen Kirchenrechner Konrab Opper III. wegen Amtsverbrechens. Die Anttage vertritt Staatsanwalt Neuß, bie Verteidigung führt Rechtsanwalt Mendelsohn. Es waren nur wenige Zeugen zu hören. Ter Angi.klagte, der ben Eindruck eines gebrochenen unb reuigen Menschen macht, ist geständig, aus oer Kirchenkasse zu Treis, deren Rechner er war, fortgesetzt Gelder, im ganzen 1827.08 Mk., die er in amtlicher Eigenschaft empfangen hat, unterschlagen zu haben, unb baß er, um diese Unterschlagungen zu verschleiern, bie zur Eintragung ober Kontrolle ber Ein- ober Ausgaben bestimmten Bücher unrichtig geführt unb unrichtige Abschlüsse aus biefen Büchern vorgclegt hat Opper würbe zunächst 1884 provisorisch, 1886 befduho Rechner ber ebanget Kirchenkasse in Treis, welches Amt sein Vater vorher lange Jahre bekleidet hatte. Er galt als rechtschaffener, in geordneten Verhältnissen lebender Mann. 1893 starb feine Frau unter Hinterlassung von 6 Kindern. Don dieser Zeit an ging es mit Opper wirtschaftlich bergab, sodaß Schulden unvermeidlich wurden. Um ben b.ängenbcn Gläubigern gerecht zu werden, vergriff sich ber Schuldner seit 1898 fortgesetzt an bem Kkchenvermögen. Er entnahm, wie er zugesteht, zuerst kleinere Beträge, sväter aber auch erheblichere Summen (bis zu 100 Mk. mit einem Male). Gelegentlich einer im September unb Lk.ober v. I. vorgenommenen Revision vermißte ber Geistliche Quittungen über größere Ausgaben. Der Stein kam ms Rollen unb Opper fleftanb schließlich, baß er sich an ber Kosse vergriffen habe. Da er wußte, baß bie einzelnen Einträge nicht geprüft würben, buchte er bie von ihm unterschlagenen Betrage als aänger, unb wenn er solche Betrüge wieder der Kasse rte, buchte er sie als Vorlagen. Die unterschlagenen betrage sind vom Angcttag.cn nach ihrer Entdeckung voll gedeckt worden. iS* von •<** daß dies Verhältnis darauf zurückzuführen sei, daß man in Frankreich zu viel schwache Leute unter den Fahnen zurückzubehalten pflege. Ter Sanitätsdienst sei nicht genügend. Der Kriegsminister erwähnt, es seien alle möglichen Maßnahmen getroffen, um ein Sinken ber Sterblich» feit herbeizuführen. Er habe an sämtliche Regimenter sehr strenge Instruktionen erlassen. Wien, 6.Alärz. Im Abgeorbneten Hause brachte ber tschechische Abg. Kaftan eine Interpellation ein betreffend bie Handhabung des deutschen Reichsgesetzes über Schlachtvi eh unb Fleischbeschau bei ber Einfuhr von Fleisch aus Oesterreich. Tie Interpellanten wünschen bie Einleitung von Verhandlungen mit bem beutschen Reiche zur Abstellung ber vexativen Untersuchungen, welche jeden östreichischen Fleischexport nach Deutschland unterdrücken; sie würden eventuell die Anwendung von Repressalien bei Einfuhr von Salami, Würsten unb Konserven aus Deutschland nach Oesterreich und insbesondere die Beschränkung des Importes von westfälischem Schinken durch Einführung strenger Untersuchungen und hoher Gebühren empfehlen. Aden, 6. März. Vorgestern wurde hier ein russischer Ingen ieur bei dem Versuch, in bie Befestigungslinien zu gelangen, von einem Posten festgenommen. Der Ingenieur, ber bürgerlich gekleidet war, gab bei der Verhaftung an, er sei Geologe und in Ausübung seines harmlosen Berufes begriffen. Tie sofort vorgenommene Durchsuchung bestätigte den Verdacht, daß er ein Spio n sei. Schließlich würbe er unter Bedeckung von zwei britischen Offizieren auf das russische Schiff zurückgebracht, zu bem er gehört. Die Befestigung Almonthul, in bereit 9iähe bie Festnahme erfolgte, bildet den Schlüssel zu ber Verteidigungs- linte. Auf bem Bergesgipfel liegt ein Fort, auf dem eine Anzahl maskierter Batterien sich befinben. Tanger, 6. März. (Meldung ber Agence LavaS.) Dem Gouverneur von Tanger ging abends aus Fez die Nachricht zu, daß der Prätendent gefangen genommen sei. BREMEN' «ifreiU^ cs" ledbeHR1 ’r Deutsches Reich. Berkin, 6. März^ Aus Bremerhaven meldet man bom 6. März: Das Linienschiff „Kaiser Wilhelm II." mit bem Kaiser, bem Großherzog von Olbenburg und dem Prinzen Heinrich an Bord, begleitet von dem Kreuzer „Niobe" und zwei Torpedobooten, ist heute nachmittag auf ber hiesigen Rbede eingetroffen. Der Kaiser besichtigte kurz nach seiner Ankunft mit bem Prinzen Heinrich und bem Groß- herzog bie Diobellversuchsstat.on bes Norddeutschen Lloyd, wo bie Kvntreadmirale v. Cickstäbt unb v. Ahlefeld, sowie Oberingenieur Schütte Modelle zweier Panzer und eines Kreuzers Dorfübrten. Etwa um 7 Uhr erfolgte die Rückfahrt an Bord des Linienschiffes „Kaiser Wilhelm IL" — Der Reichskanzler ist nach Bremen ab gereift. — Anläßlich ber morgigen Huldigungsfeier ber Automobilisten hat ber Kaiser bestimmt, baß abends das Kaiser-Wilhelm-Tenkmal beleuchtet wird. — Staatssekretär Graf Posabowsky befindet sich auf dem Wege der Besserung und wirb in einigen Tagen feine Arbeit roieber aufnehmen können. — Die konservative „Schics. Zta." hatte seit Monaten von einem „gewerbsmäßigenOberpräsidenten- st ü r j e r" in ber Provinz Posen gesprochen, ohne inbes ben Namen bes von ihr gemeinten Herrn zu nennen. In einer aus ber Provinz Posen batierten Korresponbenz der „Frkf. Zig." wirb jetzt gesagt, ba'ß, das konservative Breslauer Blatt Herrn v. Tiebemann-Seeheim, ben Vorsitzenden des OstmarkenvereinS, damtt meine, unb wird Wetter die Vermutung ausgesprochen, baß ber neue Oberpräfibent in Posen, v. Waldow, Herrn v. Tiedemann wohl kaum imponieren werbe. — Der Zentrale für Spiritus-Verwertung hat ber Kaiser ben von ihm für bie Ausstellung gestifteten Ehrenpreis zuerkannt unb zwar für bie Verdienste um bie Ausstellung und für die Förderung des Spttitusverbrauchs zu technischen Zwecken. Wahl-Bewegung. Wetzlar-Altenkirchen. Gegenüber der Bemerkung in Liebermanns „Deutschsozial. Blättern", daß die Aufstellung des Landwirts Keiner als besonderen bünd- lerischen Kandidaten gegen ben Antisemiten Dr. Giese angesichts ber bisherigen Haltung Gieses zum Bunb ber Landwirte vorauszusehen war, schreibt bie „Staatsb.-Ztg.", daß Giese sich gar nicht um bic Unterstützung bes Bundes ber Landwirte beworben habe unb daß es auch ohne Bunb gehen unb vielleicht eher besser gehen werde. Es sei „immerhin erfreulich, roenn bie Mitglieder einer Partei sich auf eigene Füße stellen unb sich nicht von ber Gnabe einer wirtschaftlichen Gruppe abhängig machen, denn das führt schließlich zur Schwächung ber eigenen Partei". Hanau, 6. Mrz. Eine gestern abenb stattgehabte Sitzung ber Vorstände der Vereine der freisinnigen Volkspartei von Hanau unb Bockenheim beschloß einstimmig, Herrn Fabrikant Rudolf Küstner als Kandidaten für den Reichstagswahltreis Hanau-Gelnhausen-Orb aufzustellen. Wiesbaden, 6. März. Der „Rhein. Kurier" macht den Vorschlag, Freisinn und Nationälliberalis- mus sollten einen gemeinsamen Kandidaten für Wiesbaden-Rheingau aufstellen. Gingen beide Parteien getrennt vor, so sei zu befürchten, daß das Zentrum in Die Stichwahl mit bem Sozialisten gelange. Die Protestanten seien aber nur schwer zu bewegen, bem Zentrum Wahlhilfe zu leisten. So |ei für biefen Fall also wahrscheinlich, daß Die Sozialdemokratie durchdringe. Kassel, 6. März, Nachdem Landrat Dr. Tuerk und Frhr. v. Eckhardstein bie ihnen angetragene Reichstags- lanbibatur für Hersfelb-Rotenourg-Hünfelb ab- gelehnt haben, beschloß eine Vertrauensmännerversammlung in Rotenburg, ben Rittergutsbesitzer Frhr. v. Scharfenberg auf Kalkhof bei Wanfried um Annahme bet Kan- bibatur zu ersuchen. Herr v. Sch. ist konservativ. Die Ant- femiten stellten bekanntlich ben seitherigen Abg. Werner wieber auf. gnis unter Anrechnung ber erlittenen Untersuch-- ,t. Der Staatsanwalt g-tte 9 Monate G.fängnis beantragt. Opper würbe sofort aus ber Hast ent assen. außer ber mit dem Preis gekrönten Arbeit ein zweite- Fassaden-Prvjckt eingereicht haben und diese es gewesen ist, welche in zweiter Linie mit der prämiierten in engere Wahl gestanden hat. Die Pläne, welche feit heute vormittag auf der Bürgermeisterei (Stadtverordncien-Sitzunassaali zu jedermanns Ansicht ausgestellt sind, lassen im allgemeinen erkennen, daß alle Bewerber viel Fleiß angcrocnbet haben, um ben Sieg zu erringen, sobaß auch bie übrigen Fassaden architektonisch tüchtige Leistungen barstellen. ES empfiehlt sich, bie Ausstellung ber sieben Projekte für unfern neuen Schulpalast an der Norbanlage, welche am Dienstag geschlossen wirb, zu besichtigen. •• Wilhelm Busch. Wie auß dem Inseratenteil er sichtlich, findet nächsten Montag nachmittag im Festsaale deß (Safe Leib ein Vortrag für Kinder statt, wobei die köstlichen Bilder auß Max und Moritz und auß den Märchen und Possen von Busch in großen Lichtbildern vorgefühtt werden. Dem Kaufmännischen Verein, welchem diese Veranstaltung zu verdanken ist, wird gewiß durch zahlreichen Besuch dec jungen Welt seine Arbeit gelohnt werden. TaS Eintrittsgeld ist auf nur 30 Pfg. festgesetzt und die Kinder und erwachsenen Angehörigen ber Mitglieder beß Kaufmännischen Vereins haben alle freien Eintritt. •* Aus dem Theatcrbureau. Infolge Erkrankung beß Fräulein Sieg hatte tn der gestrigen Abendvorstellung Fräulein Brücher die Rolle der »Chonchon" übernommen. — Sonntag Abend wird, da Fräulein Sieg noch nicht disponibel, an Stelle der angekündigten Posse „Flotte Weiber" „Der Trompeter von Säkkingen", romantisches Schauspiel mit Gesang in 3 Akten und 7 Bildern von Emil Hildebrand und Julius Zeller, zur Aufführung gelangen. ** Bluttat gegen den eigenen Bruder. Von Allertshausen bei Staufenberg bringt bie Kunbe her, baß vorgestern bort eine Bluttat verübt würbe, wie sie Gott sei Dank selten vorkommt. Wir hören, baß zwei lebige Brüber, beibe bereits bejahrt, in Streit gerieten. Der eine verletzte den andern so schwer, baß man ihn hierher in bie Klinik brachte, wo er gestern bereits ver fta rb. Für heute nachmittag ist bereits seitens ber Staatsanwaltschaft die amtliche Leichenschau angeorbnet. -le- Abendltern, 6. März. Der Haltestelle-Aufseher Johann Funke feiert am 1. April sein 25 jährige- Dienstjubiläum. Er hat den Feldzug 1870—71 mitgemacht. § Butzbach, 6. Mcttz» Die hiesigen Schweinemetzger haben ebenfalls einen Abschlag ber Fleisch, unb Wurstpreise eintreten lassen; ber Unterschied g.gen ben Vormonat beträgt bei ber Wurst 4 bis 8 Psg. pro Pfund. — Heute fand in unserer Stadtschule eine Prüfung der weiblichen Handarbeiten durch eine auswärtige Jndustrielehrerin statt. — Ter hiesige Gesangverein ^Orpheus" wird am 15. l. Mts. eine größere Abendunterhalt- ung veranstalten. 88 Friedberg^ 5. März. Ein Opfer bes or ran* artigen Sturmes am vorigen Samstagabenb würbe die mehr als 400 Jahre alte Linde am Mineralbrunnen bei Station Groß-Karben. Mehrere Aeste hatte sie bereits bet- loten, unb ber schon mürbe Stamm wurde nun vollständig zersplittert. Am Boden hatte derselbe einen Durchmesser von fast 2 Meter, an seiner Verzweigung von ca. 1.50 Meter. Der Umfang der mächtigen Krone betrug ca. 50 Meter. — Der am 14. b. Mts. hier tagenbe Kreistag im Kreis- amtßgebäube wirb sich in erster Linie mit bem Neubau, bezw. Ausbau von Kreisstraßen beschästtgen. Grünberg, 5. März. Die Generalversammlung beß Verkehrsvereinß fand gestern abend in der Wirtjchaft .zum Taunus" statt. Eß waren etwa 20 Mitglieder erschienen. Mehrere Fußpfade sind neu angelegt und bie schon bestchenben neu beschottert worben, vier neue Bänke wurden im Stadtwalde und an der Gießener Chaussee aufgestellt, sowie bie allen Bänke repariert. Seit vergangenen Herbst ist bank bem Verkehrsverein ber Fußpfab burch unseren Stadt* walb, über ben Höllersborn, Freienseen, burchS Seental, Oberseenerhof, Peterßhainerhof (nach dem HoherodSkopf) mit Wegezeichen, einem blauen Dreieck in weißem Felde, versehen. Durch Verlesung der Rechnung ergab sich em Kassenvorrat von 201,27 Mk., da bie Ausgabe von 486,14 Mk. einet Einnahme von 687,41 Mk. gegenübersteht. Die Versammlung beschloß bie baldige Beschotterung der Wege, Neuanlage eineß Fußpfades von der unteren Ziegelhütte nach bem Stabt- roalbe, rechts längs ber neuen Kreisstraße, bie Herstellung bet sogen. .Enggasse", sowie baß Aufstellen von zwei neuen Bänken an der Londorfer Straße, bezw. am Wartturm. Zur weiteren Ausbreitung des Wegmarkierungsnetzes sind vier neue Routen vorgesehen, eine größere über Bennerberg, Pestburg nach bem Ramsberge bei Laubach und drei kleinere durch den Stadtwald. Zu Vorstandsmitgliedern wurden gewählt Bürgermeister Zimmer, Louis Nioll, A. Leonhard, H. Kaiser, Ehr. Schäfer, K. H. Jöckel und K. Seim, die Herren H. Schmidt L, Ferd. Schott und Fr. Ritter als Ersatzmänner. &d. Darmstadt, 6. März. Der Hessische Landesverein vom Rothen Kreuz hielt heute dahier unter dem Vorsitz des Lberkonsistorialpräsidenten Büchner eine Hauptoersamm- lung in Verbindung mit einer Verwaltungsratssitzung ab. Ter Vorsitzende teilte mit, daß die Baronin Cohn-Oppenheim in Dessau zur Unterstützung beß Rothen Kreuz Depots in 'Mainz, Mk. 30000, teitamenlarisch zur Verfügung gestellt habe. Ter Ertrag der Sammlungen ergab für die Buren Rlk. 10 270, für die Ehmakneger Mk. 30113 sowie, falt GietzenerAnzeigerW General-Anzeiger " ** ■ ";=Ü”ä V tfit ben pohl k aügerx Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen iM-Z ___________________ |flqenlfll: t>an< 8e(t fietjlt111 ganz von Offenbach aufgebracht, für Martinique Mk. 1143.95. Der Jahresbericht erwähnt besonders die Uebernahme des Protektorats durch den Großherzog, die Ausdehnung und Thätigkelt der einzelnen Vereine und Kolonnen, und ist in allen Zweigen besonders durch Abhaltung von Kursen aller Art ein recht eifriges und dankenswertes Streben vorhanden. -k- Mainz, 6. März. Die Obduktion der am Mittwoch gelandeten Leiche des seit dem letzten Aschermittwoch vermißten Husarenunteroffiziers hat nicht den geringsten Anhaltspunkt ergeben, der auf ein Verbrechen hindeutcn könnte. Nur an dem linken Arm war der Aermel der Uniform verrissen und es wurde an dieser Stelle eine unbedeutende Wunde vorgefunden, die * aber vermutlich bei der Landung der Leiche entstanden ist. Ta gegen den Unteroffizier nicht das Geringste vorlag, das ihn zu einem Selbstmorde veranlaßt haben könnte» so ist es vorerst ein Rätsel, wie er in den Rhein geraten ist. — Das Zurückg e hen der Schweinepreise hat hier verschiedene Metzger zu einem Fleischabschlag veranlaßt. Frankfurt, 6. Mürz. Uetier die Fleischpreise im allgemeinen bringt die „Frkf. Zrg.", wie wir im Anschluß an unsere gestrige Notiz mitteilen, noch folgende Einzelheiten: Der Steigerung der Schweinefleischpreise im September v. I. folgte im Oktober eine gleiche Preissteigerung des Ochsen- und Rindfleisches. Der Preis für Ochjenfleisch-Kochfleisch stieg von 75 aus 80 Pfg., für Roastbeef und Lenden von 80 auf 85 und für Rindfleisch von 65 auf 70 Pfg. Kalbfleisch war zubleich mit dem Schweine- slersch schon im September gestiegen, und Lwar von 75 auf 80 Pfg. Für Hammelfleisch trat im Februar 1903 ein Plus von 65 aus 70 Psg. ein. Nur bei zwei Sorten in den monatlichen Veröffentlichungen der Fleischerinnung sind die Preise seit Jahr und Tag gleich geblieben, das ist bei Ochsenfleisch-Bauchfleisch 60 Pfg. und bei Kalbschnitzel und Fricandeau 1,60 Mk. Alle anderen Fleischsorten, Kalb-, Schweine-, Ochsen- und Hammelfleisch, sind im Preise um 5 Pfg., Schweinefleisch mit Beilage sogar um 10 Psg. teurer geworden. Wetzlar, 6, März. Die Stadtverordneten-Ver- sammlung vom 5. März hat wie kaum eine ihrer Vorgängerinnen Bedeutung für unsere Stadt. Der erste Punkt war die Eingemeindung der Nachbargemeinde Niedergirmes. Der zweite Punkt war die Erledigung und endgültige Annahme der beiden bereits vorhandenen Lehrerbildungs-Anstalten. Die Stadtverordneten haben einstimmig den mit der Regierung geschlossenen Vertrag bestätigt. Dian erkannte an, daß das Seminar eine wertvolle Errungenschaft sein werde, an welcher besonders die kleineren Bürger wesentlich Nutzen hätten. Ter dritte Punkt war die Eisenbahnfrage Wetzlar-Butzbach. Der Vorsitzende der Handelskammer, Generaldirektor Kaiser, gab einen Bericht über die Einzelheiten des in dieser Angelegenheit vorangegangenen Briefwechsels mit der Eisenbahn-Direktion Frankfurt. Man nimmt an, daß der Standpunkt der Eisenbahndirektion der vielumstrittenen Wetzbachtallinie gegenüber freundlicher geworden ist; deshalb wurde beschloßen, ein erneutes Gesuch für die Wetzbachtallinie an die Eisenbahn-Direktion in Frankfurt zu richten. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Vilbel wurde in der Kiesgrube der Frau Freudenberg dieser Tage ein viereckiger Steinsarg, worin sich drei Thonurnen und Münzen befanden, ausgegraben. Der Sarg war mit einem gewölbten Deckel verschlossen. Der Fund stammt vermutlich aus Römerzeiten. — Der Kreis-Ausschuß von Groß-Gerau hat den Antrag um Lostrennung der Gustavsburg von der Gemeinde Ginsheim abgelehnt, dafür aber der Gemeinde Ginsheim die Auflage gemacht, daß die von Gustavsburg nach Ginsheim bezahlten Steuern im Interesse der Gustavsburg verwendet werden. — Eine seit drei Monaten in Worms bedienstete Kellnerin (eine 25 jährige Witwe aus Penzing in Bayern) wurde in Frankenthal unter dem Verdachte des Kindsmordes verhaftet. — Auch in Offenbach ist ein Preisabschlag von fünf Pfennig für das Pfund Schweinefleisch eingetreten. Ein Giftmordprozeß. IL München, 6. März. Im Verlaufe der heutigen Verhandlung im Prozeß Häusler äußert sich Hofrat Dr. Schröder, Nachfolger des Medizinalrats Stumpf als Stiftsarzt, in gleichem Sinne über die Angeklagte wie Stumpf. Auf Befragen des Präsidenten, ob er die Angeklagte der ihr zur Last gelegten Tat für fähig halte, antwortete Zeuge mit einem bestimmten Ja, während er umgekehrt von Minna Wagner nur gutes zu berichten weitz. Ändere Zeuginnen bekunden, daß die Häusler sehr wohltätig gewesen sei und viele Arme beschenkt habe. Hofrat Dr. Schröder sagt ferner aus: Die Angeklagte zeigte chm gegenüber eine große Abneigung gegen die Kranken. Infolgedessen kam es zwischen dem Zeugen und der Angeklagten sehr häufig zu Mißhelligkeiten, zumal er wußte, daß seine Anordnungen sehr häufig nicht befolgt wurden. Auch ihm gegenüber klagten viele StiftSdamen über die Chikanen, denen sie seitens der Heusler ausgesetzt waren. Die Heusler sei leidenschaftlich, gefühllos, herrschsuchtig und unzuverlässig in ihren Aussagen. Eine Frau Kahl, bei welcher die Wagner seinerzeit diente, schildert diese als ein verlogenes Frauenzimmer, das mit ihrem, der Zeugin, Manne em Verhältnis unterhalten habe. Gegen die Stiftsvorsteherin v. Häusler wird ferner ausgesagt, sie habe den Stiftsdamen, wenn eine von ihnen krant wurde, vorgeworfen, „das komme vom vielen Fressen". Ferner sagte sie ihnen sexuelle Krankheiten nach. Der frühere Ar»t ging, weil die Häusler ihm fälschlich nachsagte, er stene in Beziehung zu einer Stiftsdame, und er nicht den vollen Schutz im Ministerium fand. Er habe die Prinzessin Ludwig gebeten, sich der Stiftsdame anzunehmen. Mehrere Zeugen lagen viel Unschönes über die Stiflsdamen aus, die oft die schmutzigsten und unsittlichsten Reden geführt hätten, obwohl es doch sonst sehr fromm im Stift zuae- gangen sei. Eine Stiftsdame habe ihre Exkremente in der Hand herumgetragen und daran riechen lassen. Ein Kapu- zmerpater, den die Häusler wegen der exaltierten Träume mit Geistererscheinungen der Wagner (die Wagner selbst sagt, sie habe von Geistern wohl geträumt, jedoch keine geiehen), um Rat fragte weigert sich, darauf einzugehen, es wäre würdelos für die Justiz. Ein Zeuge betnnoct daß Angehörige der Wagner de.paktier! ich von dieser gesprochen, weil sie zum Katholizismus übergetreten ui, um Klosterschwester zu werden. Uincr den Zeugrnuen, wUcch auSsagen, daß sie nichts nachteiliges über die Häusler auVriclkaUcn der iiröaiuuin. Aitouyiuc Anfragen bleibet unberücksichtigt.) H. N. Tie Aeunerniig von den „ft ä b 11 f d) e » Lause- foppen" hat Herr Köhler- Langsdorf tatsächlich un Landtage getan. Er. meinte, die „städtischen Laujeköppe" brauchten vielleicht cdjulärjie, auf dem r:ande habe man solche aber nicht notig. Einige lad)ten, einige emrüfteten sich darüber, aber gcaiinvotiei hm niemand — md)t einmal der Präsident rügte diesen schonen bilderreichen Ausdruck. geben können, sagte eine auf die Frage, wie oft sie mit der Häusler zusammen komme: „Oft 10 J"hce lang nicht." Vermischtes. * Berlin, 6. März. Tie durch ihre Irrenanstalt bekannte Gemeinde Dalldorf bei Berlin hat beschlossen, den Namen des Ortes in Wittenau abzuändern. "Heftige Erdstöße wurden am 6. d. M. wiederum in Plauen, Reichenbach, Zwickau, Annaberg, Graslitz, Asch, Schneeberg, Karlsbad, Eger u. a. Orten des Vogtlandes, Sachsens und Böhmens verspürt, ein Beweis, daß die Erderschütterungen sehr h.ftig waren. In einer Nachricht aus Untersachienburg he.ßt es: Sckundenlag schwankten in den Häusern, namentlich Holzhäusern, Bretter und Dalken. Die Erderschütterungcn waren sehr ernst und beängstigend. Viele fürchten den Eintritt der Nacht; an eigentliche Nachtruhe ist nicht mehr zu denken. Unter der Bevölkerung herrscht große Erregung. — In Grasl.tz wurden so intensive Erdstöße verspürt, daß die Bevölkerung die Häuser v erließ und einen Teil der Nacht auf der Straße zubrachte. Gegen morgen trat jedoch Beruhigung ein. Brüssel, 6. März. Für hiesige eingcwcchte Personen gelten sämtliche aus Dresden im „New-York Herald" veröffentlichten Behauptungen, Prinzessin Luise habe mit Gtron endgültig gebrochen, als intercfficrte Erfindung n. Insbesondere der angebliche Abschiedsbricf, worin die Prinzessin deflnitiv die Trennung im Interesse der Kinder ankündigt, erregt bei Eingeweihten Skeptizismus. Tatsächlich ist beiderseits eine vorübergehende Trennung für notwendig erachtet worden. Zwischen Prinzessin Luise und Giron ist ebenswenig ein Bruch eingetreten als zwischen dieser und ihren Ellern. Es wird bestimmt versichert, innerhalb sechs Monaten sei die Heirat beider mit Einwilligung der Familie Toskana vollzogene Tatsache. (??) • Falsche Gerüchte. Ein Ncwyorker Blatt bringt Mitteilungen über eine Affäre, in deren Mittelpunkt angeblich Prinz Ruprecht von Bayern und seine Gemahlin Prinzessin Gabriele stehen, die, auf einer Orientreise begriffen, sich in Bandora in Indien von einander getrennt haben sollen. Prinz Ruprecht hat dem indischen Krönungs- fcst in Delhi beigewohnt. Neuerdings hieß es, Prinzessin Gabriele sei in Bandora infolge eines Ueberfalles durch Landblutegel erkrankt. — Tie „Etoile Belge" indeß erklärt sich offiziös für ermächtigt, die Meldung zu dementieren. (Die Prinzessin Ruprecht ist eine Schwester der Prinzessin Albert von Belgien.)____________________ Gcrichls|aal. t. Gieße«, 6. März. Heute Vormittag verhandelte das Kriegsgericht gegen den Musketier H. Bechthold von der 4. Kompagme unseres Regiments wegen Verlassen des Postens, Schlafens auf Posten und Gehorsamsverweigerung. Tie Anklage vertrat Oberleutnant Ziegler. Tas Gericht bestand aus Major Hoffmann, Hauptmann Mohr und Oberleutnant Soldan. Bechthold war von dem Offizier der Runde am 27. Febritar nachts 11,40 Uhr wo er vor den Kammern auf dem Korridor der alten Kaserne Posten stehen sollte, auf dem Korridor einer tiefer liegenden Etage auf der Bank schlafend angetroffen worden. Der Offizier ließ den Alaun ruhig schlafen, ging zur Wache und kehrte m Begleitung eines Unteroffiziers und der Ablösung zu dem Schläfer zurück. Dieser hatte wohl das Kommen der Drei gehört, er eilte die Treppe hinauf, um zu seinem Posten zu kommen. Er blieb hierbei nicht stehen, als der Runde-Offizier ihn drei Mal hintereiiiander anrief. Bechthold giebt den Vorfall ohne Weiteres zu, er will aber nicht instruiert gewesen sein, daß er auf dem tiefer liegenden Korridor als Posten nichts zu suchen gehabt habe, er habe geglaubt, dieser Korridor gehöre noch zu feinem Wachbereiche. Major Hoffmann erklärt, daß nach der Erklärung des Bataillons der Angeklagte nicht darüber inftnuert gewesen, bah er nur vor den oberen Kammern Wache zu stehen gehabt habe. B. wurde wegen Schlafens auf Posten und wegen Gehorsamsverweigerung zu 22 Tagen st r e n g e m Arre ft verurteilt. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Bo« der Heffischeu Laudeo-Hypothckenbauk sind im Laufe des Monat Februar bewilligt worden: Kommunal-Darlehen 1016 000 Mk. Hypothekar-Darlehen an Private 525 520 Insgesamt 1 541 52u mf.” Neue ReichSauleihe und «eue preußische Kousols. Nach neuen Informationen der „Franks. Ztg." ist die E m l s j i o n e i n eine u e n R e i ch s a n l e i h e für den April vorgesehen. Ueber die Hohe lassen sich noch feine bestimmten Angaben machen, weil die Budgetberatungen noch iiicht zu Ende geführt sind und voraussichtlich nod) einige Zeit beanspruchen werden Immerhin kann ange= nommen werden, daß der zur Emission kommende Betrag neuer Reichsanleihe recht bedeutend werden wird. (Zuletzt wurde er mit etwa 400 Mill. Alf. in Aussicht genommen.) Dagegen kann man schon heute mit ziemlicher Sicherheit sagen, daß Preußen keine neue Anleihe aufnehmen wird, da große Mittel vorhanden sind, und der Bedarf noch auf lange Zeit gedeckt erscheint. Berlin, 6. März. In der.heute Vormittag stattgehabten ordentlichen Generalversammlung der R e i ch s b a n k beleudjtet der Vorsitzende Präsident Dr. Koch die Tätigkeit der Reichsbauk im Jahre 1902 unter Hervorhebung des wesentlichen Inhalts des unter die Anwesenden verteilten gedruckten Verwaltungsberichts und erklärte den Betrag der Dividende mit 5,47 pEt. Sodann wurden die nötigen Ergänzungswahlen für den Zentralausschuß vorgenommen. — Getreide. Die Stimmung war in der abgelaufenen Woche recht ruhig. Tas Angebot von Rußland und Amerika blieb normal, Argentinien dagegen kam gegen Schluß der Woche reichlicher und zu nachgebenden Preisen an den 'Markt. Die Umsätze waren klein. Roggen ruhiger. Gerste unverändert. Hafer ruhig. Alois ebenfalls ruhiger. Die heutigen Notierimgeii sind: Redwinter 11 'Mk. 135, Kansas II Alk. 133, Südrussischer Weizen Alk. 127—142, La Plata-Weizen 'Mk. 127—135, Rumän. Wetzen Alk. 130—141, Rufs. Roggen Alk. 106, Rufs. Futtergerste Mk. 100, Russ. Hafer Mk. 104-128, Mixed Ma,s Alk. 99, La Plata-'Mais disponibel 'Mk. 111, La Plata-'Mais r. L disponibel April-Mai Alk. 95. Per Tonne ab Rotterdam. — Tabak. Im Laufe der Berichtswoche lag das Geschäft ehr ruhig, es sanden nur einige wenige Umsätze statt. Tie menten Herbsttabake sind verkauft, die neuen Zigarrentabake befinden sich noch in der Fermentation; wir werden, wenn sich dte Nochjrogc nach alten Zigarrentabaken nicht bessern sollte, in der nächsten Zeit nur über sehr ruhigen Geschäftsgang zu berichten haben. Es lieht jedoch zu erwarten, daß nad) beendeter Fermentation der Zigarreiitabake das Geschäft sich lebhafter gestalten dürste. Bei tauft wurde em größerer Posten entrippter Einlage in der Preislage von Mk. 82—85. Weitere Verkäufe sind ivis nid)t bekannt geworden. In losen Pfälzer Rippen gesck)äjtskos, lose feine Mk. 9 bis 10, gebündelte feine Mk. 11—12. Acneste Meldungen. Lriginaldrahtmcldungcn des Gießener Anzeigers. Berlin, 7. Mürz. Der 24. Kongreß deutscher Badeärzte wurde gestern abend hier im Langenbeck- Hause durch eine Festsitzung eröffnet, wobei gleichzeitig das 25jährige Bestehen der balneologischenGesell schäft gefeiert wurde. Unter den Gratulanten überbrachte Ministerialrat Thiel vorn Landwirtschaftsministerium die WünschL seiner Behörde. Ten Fcstvortrag hielt der Direktor an der Berliner Eharite Geheimrat Kraus, der über den Zusammenhang zwischen klinischen und balneologischen Bestrebungen sprach. Posen, 7. März. Gegen 3 00 polnische Bahnbeamte werden aus der Provinz Posen nach dem Westen zum 1. April versetzt. Dabei socken keine konfessionellen, sondern nationale Erwägungen in Betracht kommen. Lübeck, 7. März. Tie überwiegende Mehrheit der Bürgerschaft richtete an den Senat das Ersuchen, den Vertreter Lübecks im Bundesrat aufzufordern, gegen die Aufhebung des § 2 des I e s uit e n g e s e tz es zu stimmen. Braunschweig, 7. Mrz. Die Staatsanwaltschaft in Hannover leitete auf Antrag des Leutnants a. D. B r o n - s a r t v. S ch e l l e n d o r f gegen Dr. Peters wegen dessen Tucker-Brief -Beschuldigungen ein Strafverfahren ein, indem sie ein öffentliches Interesse für vorliegend erachtete. Nach den „Braunschweiger Neuest. Nachr." steht die Hauptverhandlung vor der Strafiammer des Landgerichts Hannover im April bevor. Die Zeugenvernehmung hat bereits gestern begonnen. München, 7. Marz. Ter Großherzog von Tos- f an a soll eingewilligt haben, der Prinzessin Luise aus dem Hofarchiv den Geburts- und Trauschein zu übergeben, damit die sächsische Negierung auf Grund dieser Papiere den Heimatsschein ausstecken könne. Sachsen habe dies jedoch vorläufig abgelehnt. Rom, 7. März. In gut unterrichteten vatikanischen Kreisen ist man der Ansicht, Bischof Ko rum werde auf päpstlichen Wunsch sich weiterer Expektorationen enthalten, aber nichts zurücknehmen und die preußi- scheRegierung werde keinerleiweitereSchritte unternehmen. (?!) Prag, 6. März. (Privattelegramm.) In seinem heute geöffneten T e st a m e n t e hat das jüngst ver,tvroene Herren. Hausmitglied Baron v. Rieger 200UOO Kr. für k^lturelk und nationale Zwecke bestimmt. Er fordert das Volk auf, auf seinen Rechten zu beharren und warnt vor Gewalttätigkeiten. Das Bolt möge der einen Kraft vertrauen und die idealen christlichen Bestrebungen hochhalten sowie sich vom Neide fernhalten, der die edelsten Absichten verh.ndere. Johannesburg, 6. März. Mitten in der Stadt wurde ein verwegener Ra ubanfall begangen Zwei Zollbeamte, welche 5000 Pfund nach der Bank traus- portierten, wurden von zwei Personen angegriffen, welchc Den. Beamten Pfeffer in die Augen bliesen, sic niederschlugen, ihnen den G e l d s a ck e n t r i s s e n unt das Geld einem dritten übergaben, der schleunigst floh. Er rannte dabei den Direktor der Peycke-Kompaguie um, der tödlich verletzt wurde. Er wurde aber su)lccßlich in einem Hause, in das er flüchtete, festgenommen. Ec nennt sich Frank Goddard. Telephonischer Kursbericht. Ein b- achtenswerter Fortschritt aut uem Gebiet Oer Likör-Deeliiiu 11 Oii ist durch die Firma Dr. *> . Knecht & Co. m Frankfurt a. M. erreicht worden. Dieselbe bringt unter dem .kamen Siiutis e.nen ans den feinsten und edelsten Alpenkräutern hergesielhen Magenbitter auf den Markt, der die denkbar grössten Vorzüge in eich veieinigt und dtihalb berechtigte* Aufsehen erregte, fränti* ist ein aromatischer, sehr pikant scum.ckender Liaör von ausgezeichneter Wirkung auf die Verdauungsorgane nod wurden bei Magenbeschwerden, Darmträgheit etc. die besten Erfolge von deu Aerzten beobachtet, sodass dieses Produkt dem PubLkum empfohlen zu werden verdient. Probefl. Mk. 1.—, grosse Flasche Mk 2.40 Ueberall erhältlich. Vertreter für Giessen: Ch. Ludwig Thomas, Bahohofstr. 37. 664 Frankfurt a. H., 7. März i»l8 378% Reichsanleihe . . 103.00 S'/u do. ... 92.70 3V,% Konsole .... 102.85 3°/o do......92.50 3l/g% Hessen .... 101.20 37-96 Ober dessen . . . 100.00 4% Oesterr. Goldrente . . 103.30 4‘ 5% Oesterr. bilberrento 100.90 4% Ungar. Goldrente . . 102.05 4°/ Italien. Rente . . . 103.60 47,96 Portugiesen , , . 51.50 >°l Portugiesen. .... 32.25 1% C. Türaen . ... 3035 Türkenlose......132.20 4°/o Uriech. Monopol.-Anl. 45.20 4l-,56 äussere Argentiner —.— 8u/0 Mexikaner .... 26.1b 4>/, /o Chinesen .... 92.Ö8 Electric, bei. ackert ... 99.56 Nordd. Lloyd . . . . 97.5(1 Kreditaktien ..... 21656 Diskonto-Kommandit. . . 193.76 Darmstädter Baut . . . 141.86 Dresdener Bank .... 148.10 Ber iner Handelsges. . . 160.76 Oesterr. Staatebahn , . , 149.26 Lom barden ..... 14.70 Uottbar ibahn.....1&LÖG Laurauütte ...... 218.06 Bochum ....... 187.06 Harpener ...... 176JC Tendenz: fest. Freitag den 13. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, soll im Stadtknabenschulhaus eine öffentliche Prüfung der Fortbildungsschule stattflnden. Es werden zu derselben die Eltern und Arbeitgeber bet Schüler und sonstige Freunde der Schule hierdurch eingeladen. Gießen, den 6. März 1903. 2022 Mecum, Oberbürgermeister. Hahn, Rektor. T ü © <3= Konfirmanden- Stiefel - für Mädchen und Knaben ; empfehle in grösster Auswahl zu billigsten Preisen. < N. Reiss 12 Mäusburg 12 Frankfurter Schuhlager. | OnVr?uie’ött|‘ L iL Vtsch^ s^rbei glei^enbeck. chenAeKulgd°5 überhrLJ/l^aft i?!>tetium &?!”*' 2irpfu Unl^e »A-rdZ d« ÄS1*»- ; I ollen fEineQ|nM-\em 11 in Tracht egende mmen- « Crsuche ^ ^ der °rbeiM uiti"«8=f^ä^ ®pfpr?V'«Ton. ?®.3»taqe fc ««üeä icn. «engender- WrzogvonToz. Nm Luise aus wunb i>ie|ec Papiere nne- Achsen AZ üweitereSchritle ”,*en R« ° /"um torbe aui Iterationen enthal« en und die preuki. mm-i Zn seinem heuü rt9|t veywroene fonreir )ü00 ftc. für kulturell, fordert dos Volk aus td warnt vor GewA :n vertrauen uut t hochhalten sowie si^ !N Absichten veihmdere Millen in der Stadl ub an fall begangen d nach der Bank trans nen angegriffen, welH Augen bliesen, s« ldsack entrissene n, der schleunigst snv r Peycke-Ämpagnie urr : wurde aber fujlicbfic' eftgenommen. Ec nm. ukmr . . 3bineeen . . c. boiuckert . Lloyd . . Aktien . • nto-Kommandit stfidter Bank . lener Bank . . 1er Handelsges. rr. Staatäbahn , Arden . • • anbahn . • . luülte .»»> im . . • • 1 rsbericht . n„ 7. März IViS. , . ti . . lä . .SIM . .mx . .m . .IM .. w . .IM . .1811 . . 21M . .M . .1761 ener . - Tendenz: len. ZSr- sSS^j »rtBCbriltauf ^1U1’ durch die Firm» V'- । - ■■ —sss ,ti* e.nen an« do ; Uten Mage-^‘ n. ht-n erret. . ,B au- \ '^tkeDderS>1U'l uDgsorgane vfi 4w die be* *£.. -°' rodokt dem f c<..be 1. l h ■freier f3r 664 ■ „d K»«be” h«« in pr«'5"'' liS',e . Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustretze 2 (TDürnrnncifteretflebäubc) Zimmer Ne. 14. Der Arbeitsnachweis hat bte Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern lArbkltcrn jeglicher Art, Tienstboleo uuv Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Wevlagcn von 8 bis 1 Uhr und von 8 bti 6 Uhr geöffnet. Eo könucu eingestellt werden: 2 Sattler. 2 Schreiner, 1 Schneider, 4 Knechte. 2 HauS- durschen, 1 Schweizer, 2 Arbeiter, 2 Köchinnen, 16 Dienstmädchen, 1 Lauffrau, 1 Putzfrau, 2 landwirtsch. Atägde, 1 SDliLdiaustragerüi, 2 Harioficlauslcjmnncn. Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Spengler, 5 Schlosser, 1 Wagner. 1 Stellmacher Anb Wagenbauer, 1 Buchbinber, 3 Bäcker, 2 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Friseur, 2 Glaser. 2 Kaufleute. Cs juchen Arbeit: 2 Schlaffer, 1 Mecl;amker, 1 Buchbinder, 4 Schreiner, 2 Anstreicher dezw. Lackierer. 1 Schneider. 1 Buchhalter oder Schreiber, 1 Aushilfskellner, 10 Hausburschcn, 5 Taglöhner, 4 Knechte, 6 laud- roinfrf). Arbeiter, 5 Kutscher, 1 Stmbcriraulcui, 3 Ttettsunadcheti, 7 Lauffrauen, 1 laztdwirtsch. Magd. Lehrlinge: 1 Schlaffer, 1 Weißbinder, 2 Kauileute, 9 Schreiber. Kohleulieferung. Für die Großh. chirurgische und Augen-Klmik soll für das Rechnungsjahr 1903,4 auf dem öffentlichen Submifsions- wege die Lieferung von ca. 800 Ztr. Nußkohlen, , 2500 „ Anthrazitkohlen und , 1800 „ Hütteukokes vergeben werden. Minislerialerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Vcrwallungsbürcau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift verletzen, sind bis zum 28. März d. F., mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben, woselbst um diesen Zeitpunkt die Eröffnung der Offerten stattfindet. Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. Gießen, 6. März 1903. 1993 Großh. Verwaltungs-Direktion der chirurgischen und Augen-Klinik. Poppert. VossiuS. Holzversteigernng in den Waldungen bet Gnnciude Wicscck. Freitag den 13. März 1903, vormitt. 9'/, Uhr beginnend, sollen aus den Distrikten Hegwald, Klause, Schrei und Badenburger Wäldchen nachoerzelchnete Holzsortimente versteigert werden. A. Bau- und Nutzholz. 237 Eichenstämme mit 30 Fstm. (Wagnerhotz). 105 Radelstäinme mit 26,50 Fstm. 24 Eichcn-Derbstangcn mit 1,72 Fstm. 1040 Nadel-Dcrbstangcn nut 90 Fstm., zu Spalier, Sparren und Leiterbäuinen geeignet. B. Brennholz. ß Rm. Buchen-Scheitholz. 18 „ Eichen-Scheitholz. 12 , Nadel-Scheitholz. 4 , Buchen-Stnüppelholz. 196 w Eichen-Knüppelholz (darunter befinden sich 66 Rm. 27a 2)ttr. lang, zu Gartenpfosten geeignet.) 158 „ Nadel-Knüppelholz. 1300 Wellen Buchen-Reisig. 1500 „ Eichen-Reisig. 1260 , 9!adcl-Rcisig. 8 Rm. Eichen-Stockholz. 15 „ Nadel-Stockholz. Bemerkt wird, daß das zerstreut sitzende Holz im Distrikt Badenburger Wäldchen nicht vorgezeigt wird. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Alten- Buseck, am Distrikt Hegwald. Wie s e ck, 7. März 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 2042 Kirch.nrat ßngets-Sliftung. Die Zinsen der Engels-Stiftung sollen am 24. d. Mts. in zehn arme und würdige Familien zil Gießen verteilt verden. Die Familien, die sich um diese Stiftung bewerben vollen, mögen sich bis zum 16. d. Mts. bet dem Pfarrer, zu dcffcn Gemeinde sie gehören, anmelden. Gießen, den 7. März 1903. Der Evangelische Gesamt-Kirchenvorstaud. 2026 Dr. Nauman n. AlWin-Lerein, E. 8., Grchn-Bllseck. Heneratvcrsammlung Sonntag den 15. März l. I., nachmittags 3 Uhr, bei Kustwirl Kröher. Tagesordnung: Ankam" und Bestellung von Saatkartoffeln, Kohlen u. f. w. Ter Vorstand: 2009 H. Meyer, Direktor. Karl Siegfried, Lagerhalter. Kess. Waisenschuß. SBtibanb Gictzcn. Gencralvcrsammlunq Montag den 23. März 1903, abends 8V2 Nhr tut Schiptapa« oozu die Mllglicder ergebenft cmlabet 2049 Der Borstaud. ßrojje Nu^ch-Verßeigernilg. Freitag den 20. d. MtS., Beginn vormittags 10 Uhr, bei Wirt Friedrich Schmidt Hierselbst. Groß-Rechtenbach. Lichen: 12 Stämme II. Kl. = 18,02 Fm., 66 UL SU. = 48,18 Fm., 1 IV. SU. = 0,26 Fm., Buchen: 1 Stamm III. Kl. = 1,17 Fm. Nadelholz: 4 Stämme III. SU. = 2,57 Fm. Hörnsheim. Eichen: 2 Stämme I. Kl. = 5,05 Fm., 5 II. Kl. — 9,35 Fm., 6 III. Kl. = 2,79 Fm., 2 IV. SU. = 0,42 Fm. und 1,5 Rmtr. Spalt-Nutzholz. Klcin-Ncchtenbach. Eichen: 2 Stämme II. KL = 2,67 Fm., 2 III. Kl. — 1,25 Fm. und 0,7 Rmtr. Nutzholz. Lützellinden. Eichen: 3 Stämme I. Kl. = 9,49 Fm., 3 II. Kl. — 5,79 Fm., 1 III. Kl. = 1,02 Fin. und 3 SRmtr. Spalt-Nutzholz. Buchen: 5 Stämme HI. Kl. — 3,52 Fm. 9ladelholz: 7 Stämme II. Kl. = 11,12 Fm., 188 UI. und IV. Kl. — 107,45 Fm., 25 Stangen L, 10 IL Kl. und 54 Rmtr. Nutzholz. Münchholzhausen. Eichen: 4 Stämme I. Kl. =r 12,91 Fm., 5 II. Kl. — 9,34 Fin., 2 III. Kl. = 1,30 Fm, 1 IV. KL — 0,25 Fm., 15 Stangen III. Kl. und 6 Rmtr. Nutzholz. Vollnkirchen. Eichen: 2 Stämme II. Kl. ----- 3,67 Fm., 5 UI. Kl. ---- 3,64 Fm. und 2 Rmtr. Nutzholz. Buchen: 2 Stämme III. Kl. — 0,99 Fm. Volpertshausen. Elchen: 9 Stämme II. SU. = 13,99 Fm., 32 III. Kl. ----- 24,11 Fm., 3 IV. Kl. ---- 0,67 Fm. Wcidenhauscn. Eichen: 3 Stämme IL Kl. = 5,27 Fm., 4 III. Kl. ----- 3,05 Fin. und 2,3 Rmtr. Nutzholz. Tie Förster Roth, hier, Hoffmann, Wetzlar und Roth, Vollnkirchen, sind bereit die Hölzer zu zeigen und wie der Unterzeichnete Attskunft zu geben. Groß-Rechtenbach, den 5. März 1903. . Der Bürgermeister. 2003 Submission. Für die Großh. chirurgische und Augen-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1903 04 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden: V Tie Lieferung von Backwaren, Fleischivaren, Spezcreuvaren, Mineralwasser, Milch, Buller, Eiern, Bier, Eis, Schreibmaterialien, Bürstenivaren, Putzmaterialien und Porzellan- u. Glaswaren. 2) Das Reinigen der Oefen und Herde. 3) Das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts. 4) Die Abgabe von Knochen, leeren Flaschen, Gespül und Lunipen. 5) Die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 liegen auf dem Ver- waltungsbureau an den Wochen» tagen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 21. d. M. mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abziigeben. Die Eröffnung der Offerten ftndet zu diesem Zeitpunkte statt. Der Zuschlag erfolgt bis zum 24. März. 1965 Gießen, den 5. März 1903. Großh. Derwaltungs-Direktion der djirurgifdjea u. Augen-Klinik. Poppert. Vojjius. Hchvcrstcigcrung Montag, den 9. März, wird un hiesigen Gememde- walde folgendes Holz verweigert: 275 Rm. Nadel-Knuppel 8 , Eichen- „ 2300 Wellen Radel-Reisig 550 , Elchen- „ 47 Rm. Nadel-Stücke 14 , Eichen- , 188 Stück Derbstangen 7,49 Fstm. Anzahl Reisslängen — 2 Fstm. Einige Schichten 3 und 3'/, M. lang. Die Zilsammenkunft ist vormittags 9% Uhr un Distrikt Beckerswald. Garbenteich, d. 6. März 1903. Großherzogl. Bürgerrneisterei Garbenteich. Kissel. 2018 Bekanntmachung Aus dem Unlversimtsfolws können Ende ds. Alts. 17-18 000 Mark auf gute erste Hypothek ganz oder in Teilbeträgen ausge- liehen werden. Gießen, den 3. März 1903. Gr. Universitäts-Rentamt. We»mer. * J19O9 Zosivrrstrigcrung Donnerstag, 12. März, Dorrn, von 9 Uhr an kommt un Großen-Busecker Gelneinde- wald nachverzeichuetes Holz zur Verftelgerimg: A. Jtu Dlstr. Schlieberg: 35 Eichenslälnme mit 21,63 Fstm. worunter Schnirtstäuime bis zu 49 Etin. Durchmesser. 4 9ladelstäilime nut 1,09 Fstm. 1 Buchenstamm mit 0,75 Fstm. 154 Rln. Buchen-Scheit 20 , Elchen-Scheit 20 , Buchen-Kuiippel 10 „ Eicheu-Knüppel 1950 Wellen Bucheii-Reiser 1000 , Eichen-Relser 59 Nrn. Buchen u. Eichen- Stöcke. B. Im Dlstr. Orleberg: 22 Rm. Zladel-Schell 65 , „ Knüppel 1430 Wellen 0 Reiser 9 Rin. , Stöcke. Ter Anfang ist im Distr. Schlieberg, und kommt das Stalnmholz zuerst zur Versteigerung. Das Holz im Distr. Orleberg konullt nachmittags von 2 Uhr ar, zllr Versteigerilng. Großcn-Ailseck, am 7. März 1903. Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Buseck. ________Sch walb. 2019 Hotzversteigerung Donnerstag den 12. März von vorniillagS 9'/, Uhr an, soll in dem Annerödcr Ge- memdcwald, in Abt. 19 Hute, nachverzelchnctes Holz versteigert werden: 328 Rin. Nadel-Knüppel, 1250 Nadel-Wellen. 69 Rui. Nadel-Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Pfarrweg bei Brennholz Nr. 849. Annerod, 6. März 1903. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 1991 MUtlKillllMgell übernimmt ^044 Hermann Bancr, Jlaiamgr.3L ZihiihWlkii-Uklstkigktiliig. Dienstag, den 10. und Mittwoch, den 11. März 1903, vormittags 9'/, und nachmittags 2 Uhr präcis anfangend, laste ich durch den Tluttionator Emil Neuhof von Frankfurt a. M. das zur Llonkttrsmasse Job Fhit (Cbr. Kauluiann Nachfl ) gehörige Schnhwarenlager bestehend aus Herren-, Damen- und Kinderstiefeln i« Boxcalf-, Ehcvrcaux-, Kalb-, Latt-Lcdcr re., schwere« Arbeitsfchuhcn, Schaststicfcln, Spangen- und Lhio» schuhen, Hauspantoffeln, warmen Schuhen ic« int Laden 22 Scltcrswcg 22 in Gießen öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigern. Der Koukursvcrwaltcr. P. 8. DaS Lager bietet für jedermann eine selten günstige Kaufsgelegenheit. 2006 Vcrstcigernng ganz bestimmt! J' frtiro. Süii’ldit Jcurrwrljt \ Montag den 23. d. MtS., abends pünktlich I 3V, Uhr, fuibct bet Kamerad Lauer unsere dies- r jährige satzttngSgenräße । oriielltliche HWtoeckMlllug * mit folgender TageS-Ordnung statt 2045 1. Jahresbericht. — 2. Kassenbericht. — 3. Verleihuna der Tietrft^ abzetchcn für 5-, 10*, 15°, 20, 2ö- und SOjähnge Dienstzctt. — 4. Veischiedeties und ^tmaige Anträge. — 5. Borstat,dSivahL Weilere Anträge nebst der Begründung sind bis zum 15. d. Mts. schriftltch bet nnjerem I. Hauptmann emzureichen. Dienstanzug. Der Vorstand. II Zur Sruhjalirs-^ailon reizende Neuheiten in Knaben-Garderoben. Besichtigung meiner großen Auswahl oh«ö Kaufzwang. Der Aufschwung den diese Abteilung nicnws (Geschäftes in Len letzten Jahren zu vcr- zctchnen gat, liefert bin glanrenditen Ucwtir für Aeellllüt u. KltLlftüett. Für Herren nnö 3nnglinij( Sacco-Anzügc,Äesellfchasts-Auzüge Sonuner-Paletots, einzelne Hofen. 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