a ^ie 5-eukige Wrmmer umfaßt 13 Seiten Aer Aoman der sächsischen Kronprinzessin Deutsches glfirt), — Der Abg. Hier sch-Essen (nl.) hat mit Unter- ftutzung seiner Fraktion eine Interpellation int preußischen Abgeordnetenhaus eingebracht, in der die Negierung nach ihrer Stellung zur Frage der Gerichtsferien qcfraqt Nr. 32 • r|d)ftnt täglich äuget SonnlagS. Dem Ä,ebener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen kandwitt bit Siebener Kamillen« blähe* viermal in der Locye beigelegt RotationSdrud u. Vertag bei Brüh l'schen Unioers.-Buch- u.Sletn- b ruderet sPietsch Erden) Redaktion, Exoeduioa und Druckerei. Schal st ratze 7. ftbrefle tüt Depeschent Anzeiger «Netzen. FernlvrrchanlchlußNr 51 LL-4^6ler Kfi Aus Stadt uni) Land. Gießen, den 7. Februar 1903. Personalien der Ober-Postdirektion Darm- ikitt, welches m den -heilen tüchtig, >m >■ n, Kochen ersahren, > als Llütze nach ausivan- ienanschl. mv. )5 an die^xped^ zahlen, dieselbe Summe, welche am Anfang der Verhandlungen nach Herberts Abmachungen auch England zugesagt war. Wie man erfährt, soll das nachfolgende Bor- gehen etngeichlagen werden: Wenn die Bevorzugungsfraae erledigt ist, sollen die Forderungen jeder einzelnen der Ansprüche erhebenden Wläckste von einer besonderen Korn- sich Vertreter der ansprucherhebenden Macht und Vertreter Venezuelas befinden, entschieden werden. Wenn diese sich nicht einigen können, soll der König von Spanien einen Schiedsrichter ernennen der wahrscheinlich der spanische Gesandte in Vene-' zue la fein werde. Falls nach Abschluß des Abkommens Venezuela einen Monat verstreichen lassen sollte, ohne Zahlungen an jede der Nationen prompt zu leisten so soll die belgische Regierung mit der Verwaltung der Zölle betraut werden, welche ähnlich derjenigen der belgischen Zollverwaltung sein solle. — Die „Deutsche Tagesztg." dementiert, daß der Land- rat v. St üben rauch für den Posten des Präsidenten der Ansiedlungskommission ausersehen sei. — Als sozialdemokratischen Reichstags- kandidaten für den 1. Berliner Reichstagswahlkreis soll der ehemalige Privatdozent Dr. Leo Arons aufgestellt werden. «iii 1 , Klenke'; Ainos |A bilbB ver- bei ' ffgn Tichy, Ä V ^'10 * ' 1 , i)ir‘6lCrt r crc fl‘LpiU6l‘l 9 ,rl ,-ter Berlin, 6. Febr. Die Antwori des Kaisers aus den Glückwunsch des Berliner Äkagistrats zu seinem Geburtstage hat folgenden Wortlaut: -,^uch in diesem Jahre ist mein Geburtstag in der r rJrJr! • durch Veranstaltungen mannigfacherA rt festlich begangen worden, und ich habe zu meiner Freude die Kundgebungen treuer Anhänglichkeit zum Teil per- sonlich wahrnehmen können. Als einen willkommenen Ausdruck dieser Patriotischen Gesinnung Hube ich auch die mir vom Magistrat, im Namen der Berliner Bürger- schaft^gewidmeten Glückwünsche und das erneute Gelö-bnis der Treue gern enrgegengenvmmen, und spreche Lcm।--r-» |V»öv»Vu. *vt, vcruunue-, Magistrat für diese Aufmerksamkeit meinen verbindlichsten ten Mächte, welche unzufrieden mit der Ant - " Unsere Regimentsmuslk konzertiert nachmittags Dan! aus." wort Bowens sind, wiesen ihre Vertreter an, die Vor- 'm Philosophenwald, worauf wir besonders aufmerksam ,.r ^ach dem Vortrage Bodo Ebhardts über italie- zugäbehandlungsfrage dem Präsidenten Roosevelt zur Ent- niachen. Die Wege sind tcockengelegt und es empfiehlt sich n'sche Burgen, verweilte das Kaiserpaar noch über eine scheidung vorzulegen. Wenn der Präsident die Entscheid- ein Nachinittagsausflug dahin. tjidlbe . Stunde m der königlichen Sammlung alter ung ablehnt, soll die Vorzugsbehandlungsfrage oder mög- ** Vom Vora u d des T h e a t e r v e r e in s wird n|trument,e, die der Rkonarch unlängst durch licherweise die ganze Kontroverse dem Sct-ieosgerichtshof uns bezüglich des Gastspiels non Rudolf Christians Bewilligung einer großen spende bereichert hat. Der Kaiser im Haag vorgeEgt weroen. englische Botschafter Her- mitgeteilr, daß der < asispielvertraq schon vor Monaten Widmete sich gestern mehr den Burgenfreunden, während bert wird den Borsiß in dieser Angelegenheit in der heute abgeschlossen wurde, daß aber das Gastspiel wegen Unab- >e.ne Gemahlin mit lebhaftem Interesse dies und jenes stattfindenden Sitzung oer Vertreter der verbündeten kömmlichreit des Herrn Christians schon m brmals weiter der eigenartigen Sammlung sich zeigen ließ. Be- Mächte fahren. Heroerr wird ich i.iä.vischen mit dem Staats- hinausgeschoben werden mußte. Als deshalb am letzten Mders st ftelte die Kaiserin derFlügelvonSebastian sekretär Hay wegen der Moglichieit der Annahme des Samstag wiederum weg.n d. s Berliner ^Voertoirs eine Ad- ö-ach, aus dem die hohe Frau selbst einige Akkorde Jchiedsrichteramrs durch Roosevelt besprechen. Hier ist sage eincras, da-glaubte der Vorstand des Theatervereins pielte. Professor Tr. Fleischer, der Leiter der Samm-1man der Ansicht, da --.or.er.it den Antrag ablehu^n wird, die für R.ittwoch , ..-tote Vorstellung mag, trug ein Stück auf dem Instrument vor. Interessant Bowen teilte gestern dem Grafen Quaot-^.straoi-Jsny mit, nicht nochm. ls > . - , _verschieben zu sollen isch wie die Kaiserin Professor Fleischer ihrem Gemahl vor- daß Venezuela gemalt sei, Deutschland und und wandte sich t )j\Ll an ^ne .u:;al)l von Buhnen Mte; sie bemerkte: „Das ist der Herr, der Dir zum Ge-lZtalien je 550U Pfund Sterling in bar zujum Ersatz. Das Hoslheat.-r in >> rlsruhe war denn auch burtstage das Instrument gebaut hat." Bei der Vorstellung meinte der Kniser: „Das Instrument klingt gut — da klimpern schon alle meine Gäste d'rauf." Zum Geh. Lberfinanzrat v. Glasenapp sprach der Kaiser später lachend, er selber habe ihn neulich in der Wilhelmstraße „geschnitten", und fügte scherzend hinzu: „Da hab' ich doch mal einen Geheimrat gesehen, der Eile hat!" — Ter Kaiser hatte heute vormittag eine Konferenz mit dem Reichskanzler. Am Nachmittag besuchte der Kniser die Ausstellung der Spiritusverwertungsgenossenschaft. ^"dcheii^ '-ch-n Z ui»ge. WW W» - "er. Käs*» öeiuchL iU balblWn - "iSSroBelo,y nftonlororbeiien vertraut Z?/er l. April. Z 427 Qn die tzxp. d, «-hrcibgchuife e ab, >eil mehreren in ln-?efoan tteüuiifi }u 'Di?!^.e?eha(isanspr. 3) ■). ^.Eiieu. 1 Hin die Exped. d, sr^aiin, vertzcirnlel, sucht ] als Kvnlonsl od.tzagcnsi rt oder jpaici-, h. Diensten, eueuil. 'Uhoii. Offerten unter - an die tzxped. d. Bl«?, htig. Üüjer tellimg. Cfierlen unter < an die Crped. d. Alu-. rrrsMadchcu sucht etelle. i TeuselsluiiMichenR. 1 Bess.geb.Mdch., 2äR teile als Stütze p. 1. April, rbsten zu emz. Dame ober osem Ehepaar. . Lsserl. unk. kl. E. 100 letnb tzotha erbeten. Zräulem, welches mehrere selbständig eine Filiale gehn/, fud)t Stellung nie iferitt, auf dem Vtinbe sgefälofjen. Cfiert. uni, । an die Expeb. b. Altts. uu tzes Mädchen die tzEtzalinn-zstch. Hai, W ni dch. bürge iaM'.Liellung alscn lusirau. Dasselbe renn'! aus Gehalt verzichte»- •> wird Werl au, Fa>»»' m gelegt. Offerten erW» ^^Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag 7. Februar 1903 O Yrtf a vezagopret», JT A W m©nailid)75'ü^ otertel* GietzenerAnzelger« General-Anzeiger " ‘S5 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen ......" 1 —---- retnenieil: Han« Bed. 4at sein letztes Kapitel begonnen. „Herr und Frau Gerard" haben sich getrennt. Giron alias Gerard ist auf Nimmerwiedersehen nach Brüssel abgedampft. So meldeten wir bereits in unserem heutigen Morgenblatte. Der „Rhein. Cour." erhält noch folgende Mitteilungen, die auf kurz vor diesem die ganze Angelegenheit umwälzenden Ereignis erlangten Informationen zu beruhen scheinen. Da sich die Kronprinzessin in den letzten Tagen leidend fühlte, eilten die französischen Behörden, wahrscheinlich auf Weisung des Mnisteriums in Paris, damit sie bei der Entbindung der Kroiiprinzessin auf französischem Gebiet Weiterungen wegen Herausgabe des Kindes und bei Frühgeburt dem Prozeß des Feststellungsverfahrens entgehen. Die Kronprinzessin hatte bei der Großherzogin von Toskana angefragt, ob sie in schwerer Stunde der Mutter nahe sein kann. Die Antwort fiel so aus, daß die Kronprinzessin daraus entnehmen dürfte, daß i jie ihr Heim ba finbet, wo bie Slutter ift, nur ’m,“cr ®cr 1 3J = rien gefragt 1 möge sie der Vernunft Gehör schenken. Eines Geleitbriefes U?- o $er ' &umjt »unt Etat des Reichsamts . „ bedarf die Kronprinzessin nicht denn ihr ist nur das Kunern eine Resolution ein, den Reichskanzler zu er- ^dt. Versetzt find: der Postpraltikant Goedecke von Betreten des östreichischen Gebietes verboten. Im Ue6rineit ’u^en',m der nächsten Session dem Reichstag einen Gesetz- Darmstadt nach Brombccg, die Postassistenten Göbel von besitzt die Kronprinzessin das Versprechen, daß, so lanae .urJ^rvuIc0cn, burtf) ben bie 91 e cf) t § f ä 5 t g Fe i t n o n Sranffurt (Main) nach Riainz), Schmidt von Rfühlheim sie allein reift, ein S tr a f a n t r a g w e g e n Eh e b r u ch s " aus der Grundlage des Bürgerlichen (Main) nach Frankfurt (Dwin) und die Telegrafengehilfin Nicht gestellt wird. Kein Mensch wird sie eventuell hin- ^setzbuchb- geregelt wird. Yen liessen von Cöln (Rhein) nach Worms. Etatmäßig dern, allein nach Salzburg zu ihren Eltern zu reisen. angestellt ist: der Postprattikant Reinhardt in Mainr. Namentlich in letzter Zett gab es Stunden, in welchen die $ccv Ult^ O^otte. Ernannt ist zum Ober-Postsekretär der Postsekretär Bellaire Kronprinzestin bitter ihre Tat bereut und am Mut- Nantes, 6. Febr. Die Mannschaften der 1. Kompagnie in Darmstadt. Angenommen sind- ru Postqehilsen- der lerl)erzen am Salzburger Hof gern Zuflucht suchen möchte, des hier garnisonierenden Regiments, unter Haupttnann Ober-Realschüler Kraft in Darmstadt ^und ber mnmnnfmft Die Brrefe der Kroiiprinzestm follen gegen früher eine auf- Tessier, meldeten sich vollzählig krank und a ab en an 6eihm^,r 'i r ™ Gymnasiast fallende Veränderung zeigen unb einer tiefen Nieder- ihrem schwachen Zustande keinen Dienst tun zu können. ?at9r?1!na,iaJj geschlagenheit Raum geben, nachdem die Ehescheidung Sie beklagten sich über man gelh aste Nahrung uiü) p m? 9 Darmstadt und der Realschüler Philipp Schmidt nicht erfolgt, dem Ucbertritt zum evangelischen!über angestrengten Dienst, iiwc,.i sie den Leutnant Mainz; zu Tettgrafengchilsinnen: Katharina Maurer, Glaub en nicht nur die größten Hindernisse, sondern auch IMartin hierfür verantwortlich machten. Trotz des Zuredens ®'müe Strauch, Sophie Zöller in Darmstadt und Katha- Gewis senss trupel, welche die Kronprinzessin emp- ihrer Offiziere verblieben die Mannschaften bei ihrf.r Weige-N™ Freitag in Worms; zum Postagenten: der Landwirt sttldet, enlgegenstehen, und — Girons Bild als Mann!rung, worauf die ganze Kompagnie bestraft wurde. Eine Mayer in Wachenhcim. Bestanden haben: die Postsekretär- ift* S > lbuf Untersuchung ist eingeleitet. ___________ Prüfung: der Ober-Poslassistent Ka bey und der Poslafsistent wie ausdrücklich betont werden sottz"aus^denx n^a.9 Tarmstadt; die Telegrafenassistentenprüfung: der vorgeht. diesen yer AUSlüNö. Ober-Telegrafenafiistent Germann und derOber-Postassistent Weshalb Kaiser F-ranz Josef nur eine Suspendierung Christiania 6 Febr In der biesiaen HniberfitnJPnbie Postassistentenprllfung: der Post- aller der sächsischen Kronprinzessin als einer geborenen vollzog sich gestern ein bemerkenswertes Ucignidanbm ^°CC| §rC?ülUl9 ausgeschieden ist der Erzherzogin zupeyenoen Rechte, Ehren und Vorzüge die der älteste Sohn des Kronprinzenpaares, G u st a v Äd o l f K B^blber m Wachenheim. Rede em treten tteß also die M o g l i ch ke i t bestehen der künftige König von Schweden und Norwegen, als Stu- 6lr<>- ^=r u,r“.n 6- ^n 16 Kanoidaten für die Stelle als laßt, daß iyr einmal die,e Rechte, Ehren und Vor- dent immatrikuliert wurde J Kreisamtsgehulfen und Kreisamtsbureauvorsteher, die sich zuge wieder eingeräumt werden, während die Ver- Paris, 6. Febr. (Kammer.) Das Haus beginnt die Be- November o. I der Prüfung unterzogen, haben 10 orimnng des Königs Georg vom 14. den freiwilligen Ver- ratung des Flottenbudgets. Marineminister Pelletan drückte rie ?*UXUn? bestanden. äidjt der Kronprinzestin auf alle m ihrer Zugehörigkeit seine Sympathie und Bewunderung für die Mannschaften Lu b esiah rig e O b e r l e h r e rta g für das zuni saa)st,ci)en Königshaus begründeten Rechte, Titel und der Marine aus. Hingegen bedürfe die Berwaltuna ^vherzogtum |oll zu Ostern dahier m Steins Garten Wurden genehmigt und zu einer unwiderruflich^ Tat- der Flotte vollständiger Erneuerung. Der^Mi- ^^7^^ten .... jache gemacht hat, zeigt eine Vorgeschichte, welche wieder nister betont, er werde nicht dulden, daß irgend ein B"febls- <. ■<- e 1 f lüirb billiger! Wie uns mit* von der Herzensgute Kaiser Franz Josefs I., des Haber das Leben der ihm untergebenen Lssittere'und I SFlctIt. lüirb' setzten veranlaßt durch den Rückgang der zerrsteyers von Eesterreich-Ungarn, Zeugnis ablegt. Ter Mannschaften unerträglich mache. Er erklärt sich aeaen ^^.-b^^mkaufspreise, die hiesigen Metzger den Verkaufs- Kaiser hat der Kronprinzessin durch den Großherzog von große Panzerschiffe. Er ziehe leichtere, raschere Einheiten des S ch w e i n e f l e i, ch e s, des rohen und aus- Loskana, resp. Erzherzog ^oses, wisten lassen, duß, sobald vor, welche allein fähig feien, die Verteidigung Frankreichs Z^s/euen Schmalzes, ,owie einzelner Wurstsorten im Preise sie dem Verhältnis mit dem Abenteurer Giron entsage, zur See zu sichern. Schließlich spricht Pelletan fein volles $era&; w «1(^1 einen Glaubenswechfel vornehme und in Lob über die Torpedoboote und Unterseeboote Vom Bahnhof. Am 4. d. Mts. besichtigten der Oesterreich — außer Wien— unbehindert leben aus und preist Frankreich glücklich, daß es diese beiden Generaldirektor von Karlsruhe nebst 2 Räten unter Führung Motte, ihr m. spaterer Zeit die Titel uno Rechte einer Einheiten in einem stärkeren Verhältnis als die bes Präsidenten Thoms von derKönigl. Eisenbahn-BetriebS- h1 & rt n m ?nr 3 0 9T11 lEder zufallen dürften, rväh- anderen Nationen besitze. Pelletan betont noch die Direktion Frankfurt a. M. in Begleitung des Vorstandes der ö-rieörtd) August erworben; die könne ihr gesetzlich nicht sichern für den Fall, daß die An ar ch ist en ihre bestall der hohen Besucher; u. a. erregte die von der genommen werden; daher sie auch berechtigt sein Drohungen, Gewaltakte auszuführen wahr machen Pirma Schassstaedt-Gießen hergestellten (im Betrieb wurde, beliebig zu einem Aufenthalt nach Sachsen, also Die Beschlüsse für den allgemeinen Ausstand werden Don au?er,t ""fachen) billigen, kaum eine Wartung erheischenden aud) u a ch Dresden, dem Sitz der königlichen Familie! den Arbeitervertretern geheim gehalten. Heiz- und Wasch-, Badc-^ und Trockenanlagen besondere und ihrer Kinder, zurückzukehren. - Die Kronprin- Budapest, 6. Febr. Im A b g e o r d n e t e n hau s e Aufmerksamkeit. Vorschlag des Königs an und hat auf kam es heute zu großen Sturmszenen. Gleich nach ** In der Gemälde-Ausstellung am Brand hat giente Ber‘“a 1 äa 119e0c 1S fe 11 9-gen eine t'eginn bev eiyuiig »eranftaltctc die Opposition gegen den wieder ein teilweiser Wechsel der Gemälde st-ittgesundcn. Neu SlC9tCt iGraien Andranp wegen denen geltr.ger Rede eine Protest- ausgestellt sind: von Pros. Sunm-München „All Hell-, von llnäbßngiAeit^rL llg?on 'Ld Ton W"T9/ Baron Fejervary zu scharfen Auseinandersetzungen, weil ” ^.Lan^urt ' sich der Präsident weigerte, dem Minister einen Ordnungs- ^^mann-^stlnchen „Alte Hauser , von S. Crone- ruf zu erteilen. ' -llcunchen „Venedig", von H. Baumeister-Karlsruhe 8 Aquarelle, Tanger, 6. Febr. Der Prätendent befindefsich "vn Elise Nees v. Esenbeck-Breslau 10 Blumenstücke, von als Gefangener^ beim Stamme der Riaia, die ihn Helene Oncken-Gießen 1 Portrait usw. usw. Die gegen» hindern, sich nach Taza zurückzuziehen. Tie Riata boten märtige Ausstellung umfaßt nahezil 100 Gemälde, von denen dem Sultan an,^ den Prätendenten gegen Bezahlung aus- 40 neu ausgestellt find. zuliefern. Ter Kriegsminister verließ Fez am 1. Februar, ** Die Anlag emusik findet morgen um 11.30 Uhr heute als Gefangener in Fez eingebracht wird. Ballet „Eleltra von Herbtt. -. ^pinnlied ans der Oper Washington, 6. Febr. Nach Mitteilungen aus $Cfe ^n Gina. 3. In der Venusgrotte! Walzer von dem, bester Quelle ist die Lage hier folgende: Sie üerbünt)e = l finale aus „Aida" von Verdi. so entgegenkommend, UNZ Herrn Jlliger AU senden. — Die erste der drei Zugabevorstellungen, die der Theaterverein jedes Jahr zürn Benefiz der Direktion veranstaltet, ivird am Montag, den 9. d. M., auch dem hier immer gern gesehenen jugendlichen Liebhaber des Darmstädter Theaters, Willy Löhr, Gelegenheit zum Auftreten geben. Wahrend nämlich, wie schon lange festgesetzt, die vom vorigen Winter aus ihrem Gastspiel als „Zwillingsschwester" bekannte erste Liebbaberin des Wiesbadener Hoftheaters, Luise Willig, die Titelrolle in „Monna Ban na" gibt, wird Herr Löhr die Rolle des Princivalli übernehmen. * * Gießener Ruder-Gesellschaft. Wie an3 dem Inseratenteil ersichtlich, veranstaltet die Ruder-Gesellschaft am Samstag vor Fastnacht ein MaskenkränAchen; damit ist, nachdem die diesjährige 26. Stiftungsfeier .Herrenabend" abgehalten worden ist, auch den Damen der Gesellschaft Gelegenheit gegeben, einen fröhlichen Abend im Kreise der Ruderer zu verleben. Bestimmte, einem beson- dereu Festcharakter entsprechende Kostüme sind in diesem Jahre nicht vorgeschrieben, wodurch die Beteiligung erleichtert und ein recht zahlreicher Besuch des Maskenkrän^ chens gewährleistet sein dürfte. * * Besitzwechscl. Der in der Moltkestraße gelegene Bauplatz des Architekten Seuling wurde an K. MLolaus, Weißbindermeister, verkauft. * * Die bekannten Leipziger Quartett -und Fonzertsanger unter Direktion der Herren Eyle und Schmidt, die am Dienstag hier konzertieren werden, veranstalteten kürzlich' in Braunschweig einen humoristischen Abend. Die Braunschw. N. N. schreiben darüber: „Der gute Ruf der hier stets gern gesehenen Sänger hatte seine Anziehungskraft nicht verfehlt. Der große Saal des Etablissements war bis auf den letzten Platz gefüllt, ja, es mußten sogar viele, ohne die Leipziger gehört zu haben, wieder heünkehren. Das ausgestellte Programm wies durchweg sehr gute Nummern auf, und die Säuger mußten bei jeder Nummer Zugaben gewähren." * * Berliner Buntes Theater. Wir wollen nicht unterlassen, nochmals aus die beiden Gastspiele des Dir. Fritz Unger mit seinem Berliner Bunten Theater am morigen Sonntag und am Montag im Theater der Turnhalle aufmerksam zu machen. Firtz Unger mit seinem Ensemble hat sich im vorigen Jahre durch seine Gastspiele hier derart vortrefflich eingcführt, daß uns eine weitere Empfehlung vollständig überflüssig erscheint. •* Heilstättenverein für das Großherzogtum Hessen. An die Mitglieder ist soeben die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ergangen auf den 20. Februar. Die Versammlung findet im Sitzungssaals des Rathauses zu Darmstadt statt. Da die Bewilligung der Mittel für die Errichtung einer Hellstätte für weibliche Lungenkranke auf der Tagesordnung steht, ist zahlreiche Beteiligung an der Versammlung zu erwarten. ts. Großen-Linden, 6. Febr. Einen sehr günstigen Jahresabschluß hat der hiesige Konsumverein zu verzeichnen. Die Akuva betragen 8186 Mk., der Kassenvorrat 1610 Mk., der Reservefonds 1096 Mk. und die Dividenden 2775 Mk. Die Zahl der Mitglieder des Konsumvereins ist von 138 auf 147 gestiegen. [J Bersrod, 6. Febr. Bei unserer heutigen Bürgermeisterwahl wurde der Landwirt Reuschling mit 42 Stimmen gewählt. Der Gegenkandidat, Landwirt Schmitt, erhielt 41 Stimmen. Beide Kandidaten standen sich auch ber der vorigen Wahl, die kassiert wurde, gegenüber. Damals hatte Schmitt die Mehrheit der Stimmen erhalten. § Krofdorf, 7. Febr. Der ca. sieben Jahre alte Sohn des Bürgermeisters Lichtenthäler wagte sich gestern abend auf die dünne Eisdecke des Dorfteiches und brach ein. Der etwa löjührige Sohn des Briefträgers Müller bemerkte den Unfall uni) wollte den Unglücklichen retten, brach aber ebenfalls ein. Erft mehreren hinzugeeilten Erwachsenen gelang es, die beiden Knaben mit Stricken zu retten Der jüngere hatte bereits das Bewußtsein verloren, doch waren die angestellten Wiederbelebungsversuche von Erfolg. )( R o d h e i m v. d. H., 5. Febr. Es war im September 1901 al* eine große Feuersbrunst unsere kleine Kirche nebst etwa 15 Hofraiten zerstörte. Die teilweise stehen gebliebenen Mauern wurden beim Aufbau wieder benutzt. Der frühere hölzerne Kirchturm ist bis auf die letzten acht Meter aus massivem Sandsteinmauerwerk erbaut. Der Rohbau war bereits im vergangenen Herbst fertig; der innere Ausbau dürfte nicht vor Frühjahr oder Pfingsten d. Js. fertig sein, um welche Zeit auch die Einweihung vollzogen werden soll. Die Kosten für den Wiederaufbau des Gotteshauses werden sich auf etwa 50 bis 60 000 Mk. belaufen. () Nidda, 6. Febr. Sicherem Bernehmen nach soll das hiesige Stationsgebäude im Laufe dieses Jahres einem größeren Umbau unterzogen werden, und zwar soll an der Nord- und Südseite je ein Flügel angebaut werden. Die beiden Wartesäle sollen, um dem gesteigerten Verkehr zu entsprechen, bedeutend vergrößert und derart verlegt werden, daß sie sich, wie das bei anderen Bahnhöfen schon lange der Fall ist, zu beiden Seiten des Restauratlonsbufsetts besinden. Tie Vergrößerung der Wartesälc wird vom vorhandenen Publikum gewiß mit Freuden begrüßt werben, denn der seitherige Zustand war bei dem immer mehr zunehmenden Verkehr unhaltbar. Hoffentlich entschließt sich die Bahnverwaltung auch dazu, wie das in Gießen geschehen ist, zu den einzelnen Schienengeleisen Ueberführungen anzulegen, damit das reisende Publikum ungefährdet zu den Zügen gelangen kann. Ter jetzige Zustand ist für das reisende Publikum sehr gefährlich. — Wie im vergangenen Jahre, wird auch diesmal von dem Lehrer Käfer wiederum ein Lehrkursus in der Stenographie abgehalten werben. Bis jetzt haben sich acht Teilnehmer angemelbet. M a i n z, 6. Febr. Wegen T a r i f b e g iinfti g u n g der Norbseehäfen hat der preußische Arbeitsminister der hessischen Regierung mitgeteilt, sie wolle das Interesse der rheinischen Hafenstädte möglichst mit den Gesamtinteressen in Einklang halten. Mainz, 6. Febr. Die Kommission zur Hebung des Fremdenverkehrs in Mainz hat zur Erlangung eines Plakates von Mainz, welches in Bahnhöfen, Restaurationen, Hotels usw. ausgeyängl werden soll, einen Wettbewerb für hessische Künstler im In- und Auslände ausgeschrieben. Es sind Preise im Betrage von 200 Mark und 100 Mark ausgesetzt. Außerdem wurde in Aussicht genommen, weitere Entwürfe zum Preise von 50 Mark anzukaufen Die Entwürfe sollen nach der Prämiierung acht Tage lang öffentlich ausgestellt werben und müssen bis zum •>. März 1903, abends 6 Uhr, bei bent Direktor I. Will, Große Bleiche, eingeliefert jein. Ein g r ä ß - licher Unglücks fall ereignete sich l;vuie in do. Rahe des Zollhafens. Ein Mann, der bei den Notstandsarbeiten beschäftigt ist, geriet unter einen Rangierzug und wurde entsetzlich verstümmelt. Das Gesicht wurde bis zur Unkenntlichkeit entstellt und ein Bein wurde ihm abgefahren. Der Tod trat alsbald ein. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und ein Kind. Bingen, 6. Febr. Im katholischen Vereinshause fand eine Versammlung der Vertrauensmänner der Zen-, trumspartei des Wahlkreises Bingen-Alzey statt. Die Versammlung, welche größer war, wie je eine in den letzten Jahren, beschloß, bei der nächsten Reichstagswahl im ersten Wahlgange einen eigenen Kandidaten aufzustellen. -i- Bensheim, 6. Febr. Donnerstagnacht zwischen 12 und 1 Uhr trug sich im Zechenhäuschen der Kupfererzgrube Reichenbach i. O. ein schwerer Unglücksfall zu. Die Arbeiter nahmen gerade ihr Nachtessen ein. Dabei legten sie, trotz wiederholten Verbotes und der ihnen wohlbekannten Anweisung über die Behandlung des Dynamits im Auftauapparat, das Sprengmaterial unter den im Zechenhäuschen stehenden eisernen Ofen, in dein Feuer brannte. Das Dynamit explodierte und zwei Arbeiter wurden lebensgefährlich verletzt, hauptsächlich durch die herumfliegenden Ofenteile, ein dritter, der ledige Taglöhner Adam Stein mann, geb. 1875, durch Verletzungen an der Brust und Herzgegend sofort getötet. Der eine der Verletzten ist der ledige Bergmann Joh. Lauter aus Elmshausen, der die rechte Hand verloren, den rechten Arm mehrfach gebrochen und Wunden am Kopfe und sehr starkem Blutverlust erlitten hat. Der gebrochene Arm ist bereits im hiesigen Krankenhause amputiert worden. Der andere Verunglückte ist der Nacht- schichtensiihrer Bergmann Leonhard Reeg aus Elmshausen, geb 1868, verheiratet. Er erlitt namentlich Verletzungen an den Beinen und am Unterleib, sowie Arm- und Kopfwunden und wurde gleichfalls nach dem hiesigen Krankenhause gebracht. Zwei andere Arbeiter kamen unversehrt davon. Frankfurt, 7. Febr. Freitag abend gegen 8 Uhr sprang von der Alten Brücke ein Mann in den Main. Auf die Zurufe des Publikums machten sich zwei Schiffer an die Rettungsarbeit und es gelang ihnen, den Lebensmüden am Fahrtor ans Ufer zu bringen. Der Mann war bewußtlos. Die Freiwillige Rettungsgesellschaft stellte Wiederbelebungsversuche an, die Erfolg hatten. Der Gerettete, der ins städtische Krankenhaus kam, ist ein Tapezierergehilfe aus Darmstadt. Er gab an, er sei am Donnerstag nach Frankfurt gekommen und habe mit einigen Kollegen in einer Wirtschaft der Altstadt einen erheblichen Geldbetrag verbraucht. Nach Verlassen der Wirtschaft sei er überfallen und des Restes seiner Barschaft, die noch aus etwa 200 Mk. bestand, sowie der Uhr nebst Kette beraubt worden. Da er nun ohne alle Mittel gewesen sei, habe er den Entschluß gefaßt, sich zu ertränken. Hanau, 5. Febr. Ein vom Magistrat in der heutigen Stadtverordnetenversammlung gestellter Antrag auf Bewtll- liflung von 50000 Mk. zum Umbau des Stdatthea- ters wurde abgelehnt, dagegen die Bauverwaltung ersucht, einen Plan für Herstellung einer neuen Tdeppen- anlage vorzulegen. Weiter wurde dem Magistratsantrag auf Verlängerung des Tbeaterpachtvertrages mit den Direktoren Iaritz und O p P m a r auf drei Jahre (seither zwei Jahre), laufend vom 1. Mai 1904 an, zugestimmt 1'Marburg, 6. Febr. Die Einrichtung einer Pferdebahn in unserer Stadt ist nun definitiv genehmigt, denn in der heutigen Stabtverordnetensitzung beschloß man einstimmig, einem diesbezüglichen, mit dem Fuhrunternehmer Hebbel abgeschlossenen Vertrage zuzustimmen, unb stellte auch 65000 Mk. in den Etat ein. (Die Einrichtung einer elektrischen Bahn hätte den Zeitverhältnissen wahrscheinlich besser entsprochen. D. Red.) — Bei der gleichzeitig erfolgten Feststellung des städtischen Haushaltungsetats kamen folgende Ziffern heraus: Ordinarium 790 000 Mark, Extraordinarium 607 257 Mk., Summa 1397 257 Mk. Die Einkommensteuer beträgt 112 Prozent, die Betriebs- unb Gewerbesteuer 117 Prozent, die Grundsteuer 137 Proz. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Handelskammer zu Darmstadt und eine in Frankfurt stattgehabte Versammlung des Zentraloerbandes der Handlungsgehilfen und der -Gehilstnnen Deutschlands stimmte einer Resolution zu, die sich mit dem Gesetzentwurf über die Kaufmannsgerichte im wesentlichen einverstanden erklärt. — Für den Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt soll im Laufe dieses Jahres eine größere Zahl Anwärter für das Gerichtsschreiberamt angenommen werden. Gesuche um Annahme sind an den Oberlandesgerichtspräsidenten zu richten. Vermischtes. * Heidelberg, 6. Febr. Dienstag nachmittag fand sich hier auf Einladung des Fürsten von Löwenstein-Rosenberg eine Anzahl hervorragender Männer aus Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden :c. zusammen zum Zwecke der Gründung einer badischen Gruppe in der Anti-Duell-Liga. Nachdem infolge der eingehenden Darlegungen des Fürsten und nach längerer lebhafter Diskussion die Gründung der genannten Gruppe beschlossen war, wurde einem Aktionskomitee die Weiterführung der Angelegen- heit überlassen. * „Eine gute Tat findet stets ihren Lohn" — unter dieser Ueberschrist wird aus dem Städtchen Olpe berichtet: Ein hiesiger Gutsbesitzer hat kürzlich ein beträchtliches Kapital zur Errichtung eines Krankenhauses gespendet. Die braven Sauerländer beabsichttgten zunächst, dem Wohltäter der Gegend einen Fackelzug darzubringen; doch aus „inneren Gründen" kamen sie wieder davon ab und beschlossen, den Gutsbesitzer, der durch diesen Schenkungsakt seine guten Vermögensverhältnisse so deutlich gezeigt hatte — um Universitäts-Nachrichten. Dein „Elsass. Bolksb." zufolge wird Unioersitätsprofessor Dr. Paul Beiter aus Tübingen der Berufung an die katholisch-theologische Fakultät Straßburg keine Folge geben. Temsetben Blatte zusolge ist dieser Tage den Professoren Tr. Eugen M ülle r und L a n g aus Straßburg, sowie dein Profeffor Tr. F a h r n e r die definitive Berufung als Professor an die katholisch-theologische Fakultät zugestellt worden. Kunst und Wissenschaft — Die Auslösung des Pachtvertrags^eö Kölner Theater- direttors Hofmann hat in einer dortigen Stadtverordnelen-Ber- saminlung ihre Zustimmung gefundeit. Tie vereinigten Stadttheater werden demnach, wie schon gemeldet, im Juli an Direktor O. Purschian-Graz übergehen, und zwar aus die Dauer von fünf Jahren. Tie bisherige Pachtsumme von 50 000 Mk. ist auf 40 000 Mk. jährlich ermäßigt worden. Ter Vertrag bestimmt u. a., daß den Studiereiiden der Handelshochschule und des Konservatoriums Plätze zu ermäßigten Preisen zu überlassen sind. Berlin, 6. Febr. Max Dreyers von der preußischen Zensur verbotener Schwank „Das Thal des Lebens" wurde bei der Ailssührung des Deutschen Theaters vor einem geladenen Publikum mit starkem Beisall ausgenommen. Dreyer Hal die Heuchelet im Namen der Keuschheit, nicht die Tilgend verspottet. Weder die Handlung noch die reichlich eingestreuten Scherze sind gewagter, als man es auf der Bühne gewohnt ist. Die ironische Grundidee ist geschickt durchgeführt, doch ist die Laune etwas dümtflüssig, die Eharakterislik farblos. Die Aufführung verdiente alles Lob. Klleratur. Süd- und Mittelamerika. Zweite, neubearbellete Auflage. Von^Pros. Dr. W. S i e v e r s in (Sieben. Mit 145 Abbildungen im Text, 10 Kartenbeilagen und 20 Tafeln in Holzschnitt, Aetzüng und Farbendruck. (AllgemcineLänderkunde, Hl. Teil.) 14Lteferuiigen zu je 1 Mark. Leipzig, Bibliographisches Institut. — Rührig ist der Verlag am Werke, die ztvelte Auflage seiner „Allgemeinen Länderkunde" weiter zu fördern. Schon beginnt als III. Teil „Südamerika" zu erscheinen, das diesmal, ebenso wie „Nordamerika", in hochanzuerkennender Würdigung der Bedeutung beider Kontinente als selbständiger Erdteile, in einem besonderem Pand dar- geboten wird. Mittelamerika und Weslindien sind, wie ,vir dem Prospekt eitlnehmen deshalb bei Südamerika mit behandelt, um die beiden Bände attf gleichen Umfang zu bringen. Derselbe Prospekt verrät uns auch die Einteilung des Bandes „Süd- und Mittel- amerika". Getreu dem Programm der zweiten Auflage der „Länderkunde" — Anordnung des Stoffes nach natürlichen Landschaften — wird der Band außer den einleitenden Abschnitten „Ersorschungs- geschichte" und „Allgemeine Uebersicht" folgende Kapitel enthalten: „Tas ungesaltete Land des Ostens" mit den Unterabteilungen: Guayana, Tie Llanos, Antazonien, Brasilien, Die La Plata-Länder und Patagonien - „Tas gefaltete Land der Westens" mit den Unterabteilungen : Tie südlichen Eordilleren, Die mittleren Cordilleren, Die nördlichen Eordillererr (peruanische, ekuatorianische, kolombia- nisch-veuezolauische), Das übrige Venezuela und die Inseln der Nordküste; „Westindien" und „Zentralamerika". Wie das 1. Heft beweist, ist der Stofs vollständig umgearbeitet und von dem als „Südameritaner" rühmlichst bekannten Autor W. Sievers auf den neuesten Stand der Forschung gebracht. Wir behalten uns vor, nach Erscheinen des ganzen Werkes einen eingehenderen Bericht zu bringen. Neues Land betitelt sich ein Werk, welches Kapitän Svcrdrup, den bekannten treuen Begleiter Nansens ans seinen Polarreisen, zum Verfasser hat. Aus Nansens Schiss „Fram", ivelches -Lverdrup erst kurz vorher aus der dreijährigen Hast des Eises befreit hatte, mar er aus eine neue Forschungsreise ausgewogen, auf welcher er der Entdecker ganz neuer hochinteressanter Länder wurde. Sein Bericht beginnt soeben mit der ersten Lieferung zu erscheinen im Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig, der Firma, welcher wir die hervorragendsten Forschungswerke der Neuzeit verdanken, die Werke von Stanley, Nordenskiöld, Schliemann, Slatin, Hedin und besonders Nansens klassisches ^,Jn Nacht und Eis". Frisch und fröhlich versetzt uns der kühne Seemann mitten hinein in das Leben an Bord und in die Reise längs der Westküste Grönlands. Es fehlt nicht an humoristischen Vorfällen und interessantenSchildeinngen von Land und Leuten. Tas erste Separaibild, der Brand der „Fram", gibt eine furchtbare Episode wieder, bei welcher wenig fehlte, daß die ganze Expedition ein grauenhaftes Ende gefunden hätte. Es folgen drei Vertreter der nördlichsten Menschen, mit welchen die Expedition in Freundschaft verkehrte, und eine Landschaft, beten unbekannte^Berge uns in dieser Gegend erstaunen. Mit Spannung sehen wir den iiächsten Lieferungen entgegen. Wir empfehlen unseren Leserii das Werk, welches sehr interessant zu werden verspricht, aufs angelegentlichste und iverden noch auf dasselbe zurückkommen. Es erscheint in 36 Lieferungen zu 50 Pfg. Gerichtslaat. t. Gießen, 6. Febr. Gewerbegericht. Den Vorsitz führr Oberbürgermeister Mecum. Als Beisitzer sind tätig: Hoftraiteur Jean Kirch und Bierbrauer Holtberg. — Ter Konditor Heinrich B. hat gegen den Konditor A. Klage auf Zahlung rückständigen Lohnes und Entschädigung wegen gründ- und kündigungsloser Entlassung erhoben. Der Beklagte erklärte int ersten Termin, wegen des rückständigen Lohnes in seinen Büchern nochmals nachsehen zu wollen; im übrigen beantrage er jedoch Abweisung der Klage, weil ihn Kläger gröblich beleidigt habe. Nachdem Beweisaufnahme stattgefunden und Beklagter den rückständigen Lohn mit 2.73 Alk. dem Kläger bezahlt hatte, zog dieser seine Klage zurück. — Die Arbeiter Wilh. B. aus Lollar und Johannes H. aus Steinbach haben gegen den Unternehmer Heinrich W. auf Entschädigung wegen verfrühter Entlassung Klage erhoben. Es kam Vergleich zu stände. Danzig, 6. Febr. Der Besitzer Stanke aus Großzünder, der am 5. November 1902 den Dobberstein a uf der Jagd fahrlässig erschossen hat, wurde von der Strafkammer fr eigespr och en. Wien, 6. Febr. Das Oberlandesgericht wies die von den Verwandten der verstorbenen Hofratswitwe Puschmann im Erbschaftsprozeß eingelegte Berufung zurück. Die Leipziger Universität gelangt nunmehr in den Besitz der 1'/, Millionen betragenden Erbschaft. Kandel und Uerliehr. Volkswirtschaft Mainz, 6. Febr. Aus dem Vorstände der Lederwerke, vorm Mayer, Michel u. Denrnger ist der Geh. Kommerzienrat Stephan Karl Michel ausgeschieden. Märkte. Gießen, 7. Febr. Marktbericht. Aus dem heutigen WochenmarN kosteten: Butterpr.Pfd. 0,80—1,00 Mk., Hühnereier 1 St. 7—9 Pfg., 2 Stck. 00—00 Pfg., ©änjeeier 00—00 Pfg., Enteneier O—OPfg., Käse vr. Stck. 5—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6Pfg., Erbsen pr.Liter 21W-, Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—1,10 Mk., Hühner pr. St. 1 00—1,50 Ack., Hahnen pr. Stück 0,90—2,40 All., Enten pr. Stück 2,00—2,50 SDK., Gänse pr. Pfd. 54—60 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 61—76 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—66 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schiveinefleisch, gesalzen, pr. Psuiid 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 66—72 Pfg., Hammelfleisch pr. Plund 50—7o Pfg., Kartoffeln pr. lOO Kgr. 6,OO—7,OO Mk., Weißkraut per Stück OO—OO Pfg., Ziviebeln pr. Zentner 5,00—6,00 9)IZ., Milch per Liter 18 Pfg. Aepiel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben OO—OO Pfg. Trauben OO—OO Pfg. Submisstons-Kalender. 9. Februar. Main z, Städt. Hochbauamt, Lieferung verschiedener Mobilien für das Polizeiamt. Bedingungen gegen Vervielfältigungsgebühren. — IO. Februar. Darmstadt, Bautechniker W. Heinrich Weber, Alexanderstr. 11. Vergebung der Arbeiten zur Erbauung von vier Arbeiterwohnhäufern 'für Den Vanverein Daheim". Bedingungen durch Obigen. — 10. Februar. M a i n z, Sigl. und Großh. Eisenbahn-Direktion. Lieferung des Bedarfs an Brückenschwellen, Bohlen und Pfosten. Bedingtingen für 0.50 Mk. Arbeiterbewegung. Bremen, 6. oebr. Tie Arbeiter der Werft des „Vulkans" antworteten auf die Aussperrung oon 500 Arbeitern mit Verhängung der Sperre über die ganze Wern. -iic zircftion ließ die Schließung der Werft verkündigen, falls bis Lwnnabeno die Sperre nicht aufgehoben fei. 2 Höchste Temperatur Niedrigste , am Lieferung ur Einsicht offen, können auch gegen postfreie Einsendung Für Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. 446) Filzkappen 50 Stück, 47) Karbolsäure 6 dz, 48) Eisen- 1189 । 6. 6. 7. SSE. 8. SW. 9“ 7“ 764,7 753,7 754,1 70 90 96 altem Eisen, Lumpen, Gespül und Dünger. Gegenstände unter Ord.-Nr. 2 und 6, 3 bis 5, 9 13 bis 15, 16 bis 18, 19 bis 36, 39 bis 41, 42 44 und 45, 47 und 48, 49 und 50, 51 und 52, Knochen, Die und 10, und 43, Krieskalten der Dledaklmn. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) A. Ridda. Wir bitten Sie dringend, stets Ihren Namen aus das Manuskript zu setzen; eine Bitte, die wir übrigens auch an uiete andere unserer Herren Korrespondenten richten. 1 Sonnenschein KlarerHuumel 5.-6. Marienschloß, den 4. Februar 1903. Großh. Direttion des LandeSzuchthauses. B o r n e m a n n. vitriol 2 dz, 49) Fensterpapier 2 Ballen, 50) Makulaturpapier 4,5 dz, 51) Kochkroppen 8 Stück, 52) Kohlenkroppen 8 Stück, 53) Reiserbesen 225 Stück, 54) Kämme 20 Putz., 55) Zahnbürsten 8 Dutz., 56) Putzlumpenzeug 500 Meter, 57) Stearinlichter 0,05 dz, 58) Zündhölzer 200 Päcke, 59) Eßnäpfe von Emaille 20 Stück, 60) Wasserflaschen 15 Stück, 61) Wassergläser 30 Stück, 62) Wassertrüge 5 Stück, 63) Lampenschirme 18 Stück, 64) Eßlöffel von Britannia 60 Stück, 65) Steinkohlen, Anthracit, 100 dz, 66) Steinkohlen, Nuß, 1800 dz, 67) Steinkohlen, gemischte, 1800 dz, 68) Tannenscheitholz 30 rm, 69) Bettteppiche 40 Stück, 70) Farbwaren und Leim 15 dz, 71) Lein-, Rüb-, Maschinen- und Terpentinöl, Spiritus und Benzin 400 Liter, 72) Fenster- ilnd Spiegelglas 30 qm, 73) Nähutensilien 657 Dutz. und 11 kg, 74) Eisenwaren 33 dz, 75) Leder re. 5,2 dz, 76) Eichenholzdauben verschiedener Größe 1200 Stück, 77) Bordholz 507 qm, 78) Dielen und Latten 27Ö5 Stück, 79) Baumwollgarn 5,5 dz, 80) Leinengarn, gebleicht, grau und blau, 7,8 dz, 81) Bay, weiß, wollener, 280 Meter, 82) Sarsenel 200 Meter, 83) Uniformtuch zu Röcken und Hosen 50 Meter. Außerdem kommen zur Vergebung die im genannten Rechnungsjahr erforderlichen Fuhren und der Bezug von Februar 4- 6,4° 0. , + 1,7V C. i —. Fimmel Nebel Eisenblihii-Zeitling. Die neue Abgrenzung des Eisenbahndirek- tio ns bezirks Frankfurt a. M. wird darin bestehen, das; der Streisen der rechtsrheinischen Bahn von Lahnstein bis Kastel an Mainz kommt und daß zum Bezirk Franksurt ein Stück von dem Bezirk Kassel geschlagen wird. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Samstag, den 7. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit urr hl. Beicht. Sonntag, den 8. Februar. Septuagesima. Vormittags von 6*/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. „ 9Vs Uhr: Hockamt mit Predigt. Nachmittags um 27, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht. Spart. r. Berlin, 6. Febr. S. M. der Kaiser hat anläßlich seines Geburt-tagsfesles dem Vorsttzenden des Deutschen Ruderverbandes, Kommerzienrat G. W. Büx en stein (Berlin), den Kronenorden III. Klasse verliehen. Neueste MetLuageu. Originaldrahtmeldungcn des Gießener Anzeigers. Altona, 7. Febr. Der Verteidiger der Frau R a p p a - Port wird das Material im Fülle Rappaport dem Minister v. Hamm er stein vorlegen, um die Ausführungen des Ministers, lueldje auf dem Bericht der Altonaer Polizei beruhen, als unrichtig zu beweisen. (?) Paris, 7. Febr. Ein Kriegsrichter im Dreyfus- Prozeß von Rennes soll bereit sein, zu bezeugen, daß ihm und anderen Richtern von dem ehemaligen Kriegsminister Geheimakten vorgelegt wurden, welche der Verteidigung entzogen waren. Die Versetzung jenes ziriegsministers in A n k l a g e zu st a n d und die Re- eision der Dreysus-Sache würde Jaurös als notwendige öulge dieses Rechtsbruches erklären. Man berichtet nach, oaß es sich bei den Geheimakten um die gefälschten Briese Kaiser Wilhelms handle. Paris, 7. Febr. Zwischen dem päpstlichen Stuhl und der französischen Regierung ist nach dem „Figaro" 4-6,0 4,9 + 0,9 4,5 —0,9 4,1 54 und 55, 57 und 58, 59 bis 64, 65 bis 67, 79 und 80 werden zusammen vergeben. Zu Ord.-Nr. 13 bis 37, 39 bis 41, 49 und 50, 54 bis 56, 58, 64, 69, 70 (nur von Leim), 73, 75, 79 bis 83 sind Muster vorzulegen. Verschlossene Angebote sind getrennt von den einzu- reichendcn Mustern sowie versehen mit der Aufschrift „Lieferung für das Landcszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde: Freitag, den 27. Februar 1903, vormittags 10 y2 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzurelchen. Tie Bedingungen (Mmistcrialerlaß vom 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen, vormittags von 91/2 bis ioy2 Uhr und nachmittags von 3 bis 4x/2 Uhr auf der Schreibstube 1 KlarerHi 2 1 Bed. HI -**^*9t '.“UeiL) 142 •5 Institut. a9e lernet « '^nntalsLZMeinen ÄP&1*'6*» ie“ Untetabttilunatn- 11111401 \e nnnieren Morbideren e uator.anijche, koloinbia- eia unö die Inseln der nrika. Wie das 1. Seit teilet und- van dein als utor W. Lievers auf den Wir behalten uns vor, en eingehenderen Lericht !eck, welches Kapitän steiler Nansens ans seinen ns Lchch,s;ram', welches chrigen Hast des Eises be- ungsreise ansgezogen, aus nieressanter Lander wurde. :en Lieserung zu erscheinen g, der (jinna, welcher wir er Neuzeit verdanken, die ernenn, Llalin, Hedin und ht und Eis7 Fusch und mitten hinein in das Leben Westküste Grönlands. Es interesiantenLchtldeiungen oaralbild, der Ärand der lebet, bei welcher wenig mentjailes (znbe gesunden :ten Menfdjen, mit ivcld/en nö eine Landschaft, -rflaunen. M AeferMW entgegn weiches sehr interessant r und werden noch aus da-- Liesrrungen zu b0 Pig. ein ernsthafter Zwiespalt über die Ernennung der Bischöfe in Carcassonne und Annecy ausgebrochen. Der Minister Combcs verlangte, daß die Kurie auf die-Genehmigung der Kandidaturen verzichte. Cherbourg, 7. Febr. DaS Torpedoboot 2 04 ist bei Schießversuchen beschädigt worden und mußte sofort in den Hafen geschleppt werden. Zwei Matrosen an Bord erlitten schwere Verletzungen. Die Schieß-Versuche wurden eingestellt. Wie verlautet, handelt es sich um eine Explosion. Badajoz, 6. Febr. Durch Wassereinbruch in ein Bergwerk bei Castucra sind zahlreiche Dkenschen umgekommen, doch ist die Zahl der Verunglückten noch nicht bekannt. Barcelona, 6. Febr. Die Offiziere des deutschen Schulschiffes „Moltke" gaben heute an Bord des Schisses den hiesigen Behörden und yervorragenpen Mitgliedern der deutschen Kolonie ein Festmahl. Rom, 7. Febr. Der König sagte gesprächsweise zu einem Diplomaten, das Datum der Ankunft des Zaren sei ihm noch nicht bekannt. Kaiser Wilhelm werde am 27. April in Rom ein treffen. Solothurn, 7. Febr. In einem Hotel erschoß sich in einem Anfälle von Geistesstörung der 25 jährige Schauspieler Rodowicb, der aus dem Harz stammt. Innsbruck, 7. Febr. Am Donnerstag ging auf der Brennerbahn zwischen Schellenberg und dem letzten Tunnel eine Lawine in dem Augenblick nieder, als grabe ein Zug vorbei fuhr. Der Zug schien sie geweckt zu haben. Die Schneemassen stürzten mit dumpfem Getöse auf die beiden letzten Wagen und drangen zum Schrecken der Fahrgäste durch Türen und Fenster in die Abteile. Zum Glück blieben die Wagen im Gleise, sodaß die Lokomotive sie aus dem Schnee wieder herausziehen Eonnte. Wien, 7. Febr. Wie in hiesigen wohl informierten Kreisen versichert wird, hat nicht Giron, sondern die K r o n- prinzessin enbgiltig ihre Beziehungen zu Giron abgebrochen. Man werbe nunmehr die Verhältnisse der Kronprinzessin in einer ihren Wünschen entsprechenden Weise ordnen und ihr einen bestimmten Wohnort in Oesterreich anweisen. — Das „Deutsche Volksblatt" veröffentlicht von einem in Kapstadt lebenden Kaufmann an feinen hier wohnenden Vater gerichteten Brief, in dem es u. a. heißt: Auf den Kolonialminister Chamberlain und Milner seien Mordversuche verübt worden. Alle Buren-Generale seien in Kapstadt versammelt und es dürsten in kürzester Zeit die Feindseligkeiten wieder beginnen. (??) Dio Zustände in der Kapkolonie seien trostlos. Wien, 7. Febr. Heber die Trennung der Kronprinzessin Luise von Giron wird berichtet: Am Sonntag trifft hier die Großherzogi n von Toscana mit ihrer Tochter zu mehrtägigem Aufenthalte ein. Ihr Besuch hängt mit der Regelung der Angelegenheit der Kronprinzessin Luise zusammen. Auch wird behauptet, die Großherzogin räume der Kronprinzessin das Feld, damit sie nach Salzburg kommen könne. Die Trennung wurde insbesondere durch die Erkrankung des Lieblingssohnes der Kronprinzessin und durch die Aktion bewirkt, die der Advokat Lachenal in Genf in den letzten Tagen durchführte, indem er für bas zukünftige Leben der Kronprinzessin g ü n ft i g e schriftliche Zusagen seitens des österreichischen und sächsischen Hofes erzielte. Nach Genfer Depeschen ging der eubgUtigen Trennung der Kronprinzessin von Giron eine äußerst bewegte Szene im Bureau des Advokaten Lachenal voraus. Wien, 7. Febr. Der erste Botschafts-Sekretär der englischen Botschaft Milbanke ist am Herzschlag gestorben. Derselbe war seit 1883 der Wiener englischen Botschaft zugeteilt. It .ericht. Den Vorsitz ßh» er sind tätig: YostraM 'Der Konditor H-'nnL iblunqrüdftaiibigeny* LunM-rEntz m Dermin, wegen des en Sojn “TjiiÄto* rikammer steig den sgerichl im Erb- i. D^Nlllionen besitz der in - Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustraße 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: 1 Sattler u. Tapezier, 1 Anstreicher u. Lackierer, 1 Schreiber an: das Abschreiben einer Wissenschaft!. Arbeit, 2 landw. Arbeiter, 1 Hausbursche, 1 Kutscher für einen auswärtigen Arzt, 20 Dienstmädchen sur sofort, 1 Dienstmädchen für 1. oder 15. März, 1 Haus- 'nadchen für 1. März, 1 desgl. für 1. oder 15. April, 1 Haus- und Kmdermcidchen für 1. April, 1 Alädchen für Haus und Küche zum 1. oder 15. April, 2 Herrschaftsköchinnen für 1. März, 1 Lauffrau, 1 Putzfrau. Lehrlinge: 1 Friseur, 5 Schlosser, 3 Bäcker, 1 Kaufmann 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Sattler nach auswärts. Es suchen Arbeit: 1 Metalldreher, 1 Glaser, 1 Anstreicher, 1 Sattler und Tapezier, 3 Schlosser, 1 Schneider, 1 Wagner, 3 Fahrburschen, 1 Kellner, 11 Hausburschcn, 1 Knecht, 2 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Gärtner, 3 Kutscher, 1 Kindersräulein, 6 Lauffrauen, 1 Waschfrau, 1 Flickerin. Lehrlinge: 9 Schreiber, 3 Kaufleute, 1 Schlosser. ni. 1L öe". 'Iiafj iZe**** M-Atz &&& S 60-66* »e*» 7 oo 'M., Jr« Pet Die Lieferung des ungefähren Bedarfs nachstehender Äegenslände soll für 1903/04 vergeben werden: ^rat, verschiedenes 550 dz, 2) Rindfleisch 18 dz, 3) Kalbfleisch 0,8 dz, 4) Schweinefleisch 11 dz, 5) Speck, deutscher, geräucherter 2,8 dz, 6) Nierenfett 8 dz, 7) Schweme- l^malg, deutsches, 20 dz, 8) Milch 10 000 Liter, 9) Butter, rriidje, 14 dz, 10) Eier 1500 Stück, 11) Handkäse 13 dz, H2) Bier 500 Liter, 13) Bohnen, weiße, 25 dz, 14) Erbsen, geschälte, 30 dz, 15) Linsen 25 dz, 16) Roggcnmchl 6 dz, 17) Gerstenmehl 6 dz, 18) Weizenmehl 6 dz, 19) Mohnöl 30 Liter, 20) Pfeffer, ganzer, 0,4 dz, 21) Zwetschen, gedörrte, 1 dz, 22) Schokolade 0,1 dz, 23) Essig 650 Liter, 24) Gerste 13 dz, 25) Reis 13 dz, 26) Gerstengrütze 6 dz, 27) Hafergrütze 6 dz, 28) Weizengrütze 10 dz, 29) Kaffee 10 dz, '^uiivu4i vntu, «.tuimuunij 30) Nudel, Faden, 0,2 dz, 31) Nudel, Maccarom, 0,2 dz' von 70 Pfg. bezogen werden (hierbei ist anzugcbcn bezüglich 32) Thee, schwarzer, 0,02 dz, 33) Zucker 0,1 dz, 34) Majoran 'velcher Ord.-Nr. die Bedingungen gewünscht werden). F" 0,02 dz, 35) Kümmel 0,02 dz, 36) Senf 0,2 dz, 37) Schreib- die Angebote ist ein besonderes Muster oorgeschrieben, das rniateriahen lt. Verzeichnis, 38) Petroleum 18 000 Liter, gegen Erstattung von 10 Pfg. Schreibgebühr zu erhalten ist. 39) Kernseife 8,5 dz, 40) Schmierseife 4,5 dz, 41) Soda 6 dz,' Ä2) Lampendochte 120 Meter, 43) Lampenzylinder 220 Dutz., 44) Köhlenlöffel 25 Stück, 45) Kohlenschippen 12 Stück, Februar 1903 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter Krakau, 7. Febr. In der Militär-Reitschule fand ein Zweikampf auf Pistolen zwischen einem "Rechts- anwalts-Äandidaten und einem Leutnant statt. Ersterer wurde durch einen Schuß in den Fuß verwundet und starb später während der Operation in der Klinik. P elersburg, 7. Febr. Gorki's „Nachtasyl* wird demnächst auf der Bühne des HostheaterS erscheinen. Es ist das erste mal, daß ein Stück Gorki's in einem kaiserlichen Theater zur Aufführung gelangt. Newyork, 7. Febr. Roosevelt empfing das Gesuch der Gesandten um Annahme des Schieds- r i ch t e r a m t e s. Er wird Venezuela fragen und sich bann entscheiden. Tie Annahme des Schieosrichteramtes durch Ziooseoelt gilt als unwahrscheinlich. Die Presse hält England für schuldig an dem Bruch mit Bo w en. Nach einer Meldung des „Journal" habe Roosevelt bereits abgelehnt. Die Nachricht ist aber anscheinend verfrüht. Washington, 7. Febr. Staatssekretär Hey empftng in längerer Audienz den englischen Botschafter. Wie bestätigt wird, lehnte Präsident Roosevelt auch diesmal den Vorschlag, ihm die streitigen Punkte zu unterbreiten, ab. Die Angelegenheit wird nunmehr dem Haager Schiedsgericht überwiesen werden. Die Blokade wird aufgehoben, sobald das Protokoll unterzeichnet ist. Washington, 6. Febr. Tas Mitglied des auswärtigen Ausschusses des Senats, Lodge, teilte Präsident Roosevelt mit, datz die Frage der Ratifikation des Alaskavertrags nicht mehr als aussichtslos anzusehen sei. Caracas, 6. Febr. Mendoza, der erste Offizier von Matos, flüchtete sich nach der Niederlage, welche Matos erlitten hat, zu Schiff nach Curayao, was als Vorbedeutung für das Gnde der Erhebung von Matos angesehen wird. Kchiffsnachrichte». „Red Star Linie" Antwerpen. Der Postdampfer „Zeeland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 3. Februar wohlbehalten in New-Pork angekommen. Telephonischer Kursbericht« 3’/2O/o Heichbunieihe . . 102.95 3% do. ... 93.— 3‘/,°/o KodsoIb .... 102.90 ö% do.....93.— 3l/g°/o Hessen .... 101.20 3% Oberhessen . . . 100.50 4% Oesterr. Goldrente . . 103.40 4‘ ,% Oesterr. Silberrente 101.25 4% Ungar. Goldrente . . 102.05 4°, Italien. Rente . . . 104.— 4XPortugiesen . . . 51.40 .0/ Portugiesen.....32.30 1% C. Türken .... 30 65 Türkeulose ...... 133.60 4% Uriech. Monopol -Anl. 46.00 4‘?% äussere Argentiner —.— 8'7U Mexikaner . . 25.7b 47e /ü Chinesen . . . 92.70 Electric, sch ackert . . . 92.— Nordd Lloyd . . . . 98.30 Kreditaktien . ... 220.80 Diskonto-Kommandit. . 198.40 Darmstädter Bank . 141.00 Dresdener Bank .... 150.30 Ber iner Handelsges. . . 162.70 Oesterr. Staatobahn . . . 150.25 Lombarden ..... 16.10 Gottbaribahn .... 181.50 Lauranütte ...... 217.50 Bochum . ...... 185.00 Harpener......174.25 Tendenz: ruhig. Gegen Schnupfen ist der Schnupfenäther „Forman" anzuwenden, der ärztlicherseits mehrfach als „geradezu ideales Schnupfenmittel" bezeichnet wird. Bei leichtem Schnupfen Forman- Watte(Dose3()Pfg.), bet starkem Schnupfen Forman - Pastillen (50 Pfg.) zum Inhalieren mittels Riechgläschens. Wirkung frappant: Bei beginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. Man frage seinen Arzt. 1169 Tie bei der 1. Hessisch - Thüringischen (MttteldetUfcheu) Staats - Lotterie Beteitigleu wollen nicht versäuinen, zu der am 14. d.MtS. stattfiudeudcn Ziehung 5. Klasse die Lose zu erneuern Bilmz für IW 2. WWjch 1901/2. (1. Oktober 1901 bis 30. September 1902.) Aktiva. £ Kassenvorrat 188 09 Warenvorräte 10 086 75 Inventar 2 034 66 Guthaben bei Banken rc. 3 621 72 Ausstände (Kohlen) 3 900 26 Sa. 19 831 48 Passiva. JC $ Geschäftsantelleder Mitglieder 12 834 48 Reservefonds 209 34 Schulden (Kohlen) 1949 08 Reingewinn 4 838 58 Sa. 19 831 48 Zahl der Mitglieder am 1. Oktober 1901 . . . 428 Zugang im Laufe des Geschäftsjahres . . . . 36 zusammen 464 Ausgeschieden mit Ende des Geschäftsjahres . . 27 Zn das neue Geschäftsjahr 1902/3 übernommen . 437 Mitgliederguthaben zu Ende des Geschäftsjahres Mk. 12 834 Haftsumme der Mitglieder „ „ „ „ „ 13110 Gießen, den 12. Dezember 1902. Ki^ttbuvn-Konjuur-ZZerein Hießen. Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Rullmann. Dörner. Helmers. 1209 Franz. Walther. züulmch -rn 11. !. M s., flbtubs 729 jlijr, im Bereinslokal (Feidet). Tagesordnung: 1) Kassebericht. 2) Bericht des Schriftführers. 3) Wahl einer Kassenvrüfungskommission. 4) Genehmigung des Voranschlags für 1903 5) Vorstandswahl. 6) Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 1200 3 TriCdBCffl bei ifr.vi - !. G^werbe-JIkademle f Nfasceinen-, Elektro-, Bauingenieure und Baumeister. 6 akad. Kurse i Csses Konzert Die Versteigerung zu 1 bestimmt. Born, Gerichtsvollzieher. 1 mazerierter, zweitüriger Kleiderschraut (Altertum), eine Schuhmacher-Nähmaschine, fast uichi gebraucht, zu verlausen. 1201 Wallthorstnrne 71, 1. 'I mDchc iiukiijoljlcn Oldenburger jiaiic zu verlausen. 12271 Dcrn L Eo., Westanlage 31. 05731 Buchs zum Verpflanzen zu verkaufen. Steinstraße 49. Lmen-z-ihllllö, Ä verkamen [Uö33j ^iebirglrape 41. Theater in der Turnhalle. Sonntag den 8. und Montag den 9. Febr., abends 8 Uhr: Zweimaliges Gastspiel: Bekanntmachung. In das Handelsregister wurde heute bezüglich der Firma ,H. Schaffstädt" zu Gießen eingetragen: Dem Ingenieur Carl Martin zu Gießen ist Gesamtprokura mit der Maßgabe erteilt, daß dieser mit einem der bereits bestellten Gesamtprokuristen die Firma zu zeichnen berechtigt ist. Gießen, am 6. Februar 1903. Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Heinrich Hainbach zu Dau- b ringen wird heute am 7. Februar 1903, vormittags 11 Uhr das Konkursverfahren eröffnet Der Kaufmann Jean Boeck zu Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 27. Februar 1903 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände, ferner zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 6. März 1903, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bte Verpflichtung auf* erlegt, von bem Besitze ber Sache unb von bett Forber- nngen, für welche sie aus ber Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 27. Februar 1903 Anzeige zu Berliner buntes Theater. Neues sensationelles Programm. U.A.: Die Bogelhochzeit. Die höhere Tochter im Karzer. Der Nordexpretz. Der Brandbrief. Striefe aus Leipzig. Diverfe neue Lieder und KoupletS. Unter Mitwirkung ber berühmten Kinberdarstellerin Elsa ASl6, ber Opernsängerin Olga Sarny, des Schauspielers und Pianisten Friedrich, sowie des HeldeiUenors Linus Uhlig aus Dresden. Preise: Abendkasse: Sperrsitz Mk. 1,75, L Pl. 1 Mk., 2. Pl. 60 Pfg. Vorverkauf: u „ 1,50,1. „ 80 Pfg., 2. „ 50 „ Der Vorverkauf befindet sich in ber Musikaltenhandlung von Hut- und Uniform-Mützen, ein Fell (Mouflong). 1 Break, 2 Roll- und andere Wagen, 4 Pferde, eine Ladeneinrichtung, 1 Gasherd, einen Eisfchrank, 3 Wagen und Möbel aller Art. 1207 Z rgnügungsveriin Iikloria Sonntag den 8. Februar, in den 4 Jahreszeiten, Grünbergerstraße: Große uiimslhe Stappenfi^iing verbunden mit humoristischen Eouplets u. Tanz, wozu alle gerne cinladei Der kleine Rat. Liebigshöhe. Sonntag den 8. Februar 1903: Tanz-Vergnügen (12 Mann Streichmusik), wozu freundlichst einladet 0579 liessen, Steins («arten. Dienstag den 10. Februar und Mittwoch de« 11. Februar: Nur zwei humoristische Abende Wilh. Cyle's Leipziger Quartett- n. Konzert-Säuger. Herren: S,lr, Schmidt, KSmer, pelihsch, RofillH, MiaKmih, Steüur. Direktion: Eyle-Schmidt. Gesellschaft gegr. 1863. Feinste u. leistungssähigste Gesellsch. Deutsch!. Billets im Vorverkauf ä 75 Pfg. in ber Musikalienhandlung von Challier, Neuenweg. 1088 Kasseupreis a Mk. L—. Anfang 8'/. Uhr. Obige Gesellschaft kouzertierte zuletzt am 11. tu 12. No- vemver in Gießen SteiuS Garten mit großem Erfolge. Täglich neues, streng dezentes Familien-Programm! Nächsten Mittwoch den H.Ke- brnar, vormittags von 9'/, Uhr au, läßt Karl Becker Witwe in Alten-Buseck Sterbefalls halber nachfolgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen bare Zahlung versteigern: 1157 2 Kühe, lOekouomiewagen mit Zubehör, 2 Pflüge, 1 Egge, 1 Häckselmaschine, Dickwurzmühle, zirka 40 Zentner Heu, 30 Zentner Stroh nud 30 Zentner Dickwurz. Concordia. Sonntag, bitt 8. Aebiuar HimsrPjcht MMntechMnz (Kappeusitzung) auf dem Fclseukellcr. 1173 Anfang 7 Uhr 6390/I00 Minuten. Für die Ammscheu Bitwen unb Waiscn. Von ber Geschäftsstelle der Missionsinbustrie für Armenien in Frankfurt a. 9JL ist eine Anzahl von kleineren und größeren Stickereien, Handarbeiten armenischer Witwen und Waisen, hierher geschickt worden, um sie zum Besten dieser Witwen und Waisen hiesiger Familien zum Kauf anzubieten. Es sind Decken und Deckchen allerlei Art, Schleifen, Kissen, Shawls, Taschentücher, Briefmappen und anderes, auch ein großer Schreibtischvorleger. Alle Sachen sollen von Montag den 9. Februar d. F. an bis Samstag den 14. Februar, täglich von vormittags 11 bis mittags 1 Uhr, im Koufirmaudeusaal der Johauueokirche zur Ansicht ausgelegt unb zum Verkauf angeboten werben. Frau Rechnungsrat Kalbfleisch wird die Güte haben, das Auslegen unb Anbieten ber Stickereien zu vermitteln. Um bes guten Zweckes willen empfehlen wir ben hiesigen Familien, insbesondere Damen, diese Sache aufs roännfte, unb bitten dieselben, die Stickereien sich Gießen, den 7. Februar 1903. Großh. Amtsgericht Gießen. Versteigerung. Dienstag den 10. Februar d. F., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich 9leu|iabt 55 dahier Couverts mit Firma ss vrühl'sche Unrversttats-Vruckeret. Apfelriuge la., Bohräpfel la., Aprikosen, californ., Birnen, geschälte Edel-Brüuellen, franz. Pistoles, Gemischtes Obst, aus besten Sorten hergestellt, Kirsiheu, ital.,Pflaumen,Eacharina größte, Pflaumen, Eatharma mittelgroß, Pflaumen, bosu. Zwetscheu, hochfein, empfiehlt 1220 ______Emil Fischbach. Auf meine große Auswahl in rohem und namentlich in gebranntem Kaffee mache ich aufmerksam. Die gebrannten Kaffee's sind aufs sorgfältigste zusammen- qestellt, von feinem, fräthgem Aroma undabsolut reinschmeckend. 1219 Emil Fi-chnach. Gemüse- und Obst-Konserven in nur la. Qualität Champignons la Trüffeln Steinpilze, geschält Pfifferlinge 1218 Tomaten-Purse empfiehlt Emil Fischbach. 105 Elchen-Stämme mit 39,72 fm, darunter Stämme bis 56 cm Durchmesser, 117 Eichen-Stämme, 2,2 m lang, zu eignet, Gartenpfosten ge- 37 Nadel-Stämme mit 12,05 fm Jnhalt, 292 Eichen-Derbstangen „ 17,11 fm w 509 Nadel- , , 36 fm w 15 Esche-Reisstangen „ 0,29 trn ■ 1588 Nadel- , „ 27,24 fm n W Giessener Mer-teBllsiN 18//, b. l Zu dem am Samstag dem 21. Ieöruar 1903, aöcnds 8 Aßr im Saale des Hotel Grossherzog von Hessen stattfindenden Nlasken-Kränzchen laden wir unsere verehrlichen Mitglieder nebst werten Angehörigen hiermit freundlichst ein. Wir bitten um allfeitiges Erscheinen in Maske, Zutritt nur gegen Geheimkarten, welche von Donnerstag ben 19. b. Alts, ab bei Herrn Ernst Ehallier in Empfang genommen werden können. Maskenabzeichen für Nichtkostümierte sind am öaaletngange zu 1 Mk. ä Person zu lösen. 1213 Dae Comite. Gieren. Sonntag den 15. Februar, abends 8 Uhr 1 Minute: Großer Maskenball im Cafe Leib mit großartigen Hruppen Ausführungen. StutrittSkarteu im Vorverkauf für Herren 1 Mk., für Damen 40 Pfg., Gehennkarten giltig bis zur Demaskierung, 50 Pfg. — An der Abendkasse: Herrenkarten 1,20 Mk, Damenkarten 50 Pfg., Gallerie 20 Pfg. BorverkaufSstelleu für Herrenkarten bei ben Friseuren Tichh, Selters weg, Aff, Neuenbäue, Kuhl, Wallthorstraße, Wahl, Neustadt; Wirsig, Seltersweg. — Damcn karten bei Herrn Alex. Salomou, Schulstraße. — Geheimkarten in der Eigarren- handlung E. Schneider, Marktplatz 5. 1224 Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenft ein Der Vorstand. Lchwcrcs Arbeitspferd (Apfelschimmels, «jährig, fehler- rei, ist erbteilungshalber billig zu verkaufen. 1192 Georg Weiß I I., Gr.-Linden. 0581]Maskenanzug(Schützenliesel) zu verkaufen. Liebigstraße 41, III. Nit (RüSk) 0689 großes, sckönes Tier, 2jähr., guter Hof- unb Begleithund, sofort billig zu verkaufen. 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Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren 80 Pfg.. für Damen 40 Pfg., Geheimkarten, gütig bis zur Demaskierung, 50 Pfg. — An ber Abendkasse: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 50 Pfg., Gallerie 20 Pfg. BorverkaufSstelleu für Herrenkarten bei ben Herren Friseuren Aff, Neuenbäue, Kuhl, Wallthorstraße, Dauy, Bahnhofstraße, in den Eigarrengeschästen von Daniel Heil, Lindenplatz und Schneider, Marktplatz. — Für Damenkarten bei den Herren Teipel, Marktplatz, A. Salomou & Co., Schulstraße. — Geheimkarten in dem Eigarreugeschäft von Strauß, Mäusburg. 1180 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenft ein Der Vorstand. Vereine In verkaufen Verschiedenes Kinige Dkvfl iilhes Hüter D •r,?e?6otÄ außer o K# ft la« beJ,L.u.S -5» e<«m,a6' »«" Ä In einm sind in den t etwa 1500 Ehes sind etwa 80 ß zogen worden, nachträglich, n fand, so ergieb geringe Zahl v kann angenMN riell geschloffen« rechts-Regism i erforderlich, ow bräuchlich, weil aintsgerichtlichet gegen jeden Dr Da mm oe bat, daß bic Unt die «Manen ii Anteil an der Sahl von Par^ weshalb bei 150 denen die Frau1 gesichert hat. 3 wenn die Frau schastlichen Forti geht, bedarf leit B.M. einett demselben der recht ausgestai recht erhalten herigen Recht- Der Grün Gewißheit nur werden/ benn i oder durch eine IM. 1432) Verhältnis zu d Ein Ehevert ^rt^ericht errick u] gleichzeitiger MM Rotar vd mäßig beantrag trägen der Rot Amtsgericht du macht allndin aber ein Fnter> Errungen >'c sich nicht abha^ Ter seither Mch fe eh aus bet „,es vawilienmi Getvohnheitsrech Jarisch eine muna entwick M der bezüq gegeben hat. 9 , Sn Oberhesj sfaitöd schloss u'L1* »«Uh dallchtonit. - « Ho »haLN Vern ch tz» die sach i^unbn