,cssen. ^ang 3 Uhr Mich 02725 en' M an dem am »AM Echt zahlreich ju be- Qlubet haben freien t . 4558 1 erstand. iS 003: 4563 itzG uud der hiesigen ^aS Kommlindo. aeige. ) ergebens! an, daß ich ), mein er ng künstlicher Gebisse jeder Art, Sdjmct. 02719 utg. Mäßige Preise. 6 llfjt nadjm. tgeltlicf). n, KmM IV. Zestzäste unb Vau> utrum", Leipzig, verlaust. Ter'besuch >n wir Höst, um schnsl- § G e e prefse* #T® lg<5; 4552 I lich mit unschädlichen rter Methode billigst en,5opilchupt-cn,tW' ,pen,9)litcller,toeli^- icu nnb F-lclleu, b)e- iure, Hropp u. *ru|cn- in fallet 3«"«* ‘heilten liegen vor. Man wende sich a» . , 4014 wiz). __— S»? Bann,^“5^ 'T77wiinscbt'weIlde , Gombert^ B®. „ , fiUy '»6,M1* j458£L—-—■— '^Herren, auch ^. N-rmöaen, w- SZZt »tijS Samstag 4?. Jnni 1903 153. Jahrgang Drittes Blatt. öeiBflipretti monattlch7bPt., viertel- jährlich Mk. 2 JO; durch 'Jlbbolc- u. Zweigstellen monatlich 65 Pl.; durch die Post "Mk.2.— viertel- löt)vL ausichl. Bestellg. Annahme van Anzeigen üi die Tagevnummer it oormuiag» 10 Uhr. ctlcnprei»: total 12 UU aueroärtl 80 Pig. BeraalworNlch tür den poltt unb aUgcm. Teil. P Ötttto: tüt .Stadt unb tJantr und Jflcnd)t«1acd“: August Götz, tüi beu Anzeigenteil Han« Berk. SichenerAnzeiger General-Anzeiger * * * * v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Nr. 130 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Kamillen- blätter viermal In der Woche deigelegt. Rotationsdruck n. Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.Stein- bruderet (Pietsch Erbens Redaktion. fcpebttton und Druckerei: Schutstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße«. FerntprrchanlckilubNr 51. Memoiren aus Parade- unb Manövertagen manches interessante Histörchen von Friedrich dem Großen mitgeteiL. Einmal, auf dem Tempelhofer Felde, ist Cars Zeuge, wie das Regiment Gensdarmes ausmarschrersn soll. Dtajor v. Kleist muß mit seiner Schwadron nach rechts ab- schwenken und kommandiert dazu: „Augen rechts!" Ter König nach etlichen beißenden Worten. an den Major tom- mandierl dagegen: „Augen linkts!" Tie Schwadron führt den Befehl des Königs natürlich aus; aber Kleist befiehlt zum zwcüenmale: „Äugen rechts!" und fügt laut hinzu: „Sie müssen rechts fern!" Ter König schweigt. Kleist hat Recht gehabt. Roch verblüffender wirkt die Antwort des berühmten Seydlitz, der in Ohlau dem Könige sein Kürassicrregiment vorsührt, das seinem alten Ruhm ent» sprechend wirklich in vorzüglicher Verfassung ist. Aber der König ist ungnädig, und wie er vom Pferde steigt, um sich nach seinem Wagen zu begeben, sagt er laut zu dem Reitergeneral: „Seydlitz. sagen Sie Ihrem Regiment, daß es sehr schlecht manövriert Hai, und daß ich ebenso unzufrieden mit den Offizieren wie mit der Truppe bin!" Und Seydlitz. der die Worte des Königs vor seinen Ossi» zieren wiederholt, fetzt mit erhobener Stimme, sodaß auch dem Könige fein Worr entgehen kann, hinzu: „Was mich an betrifft, so habe ich Sie nur zu bitten, sich in demselben Zustande der Vollkommenheit zu erhalten!' Man sieht, auch damals kamen Tifse- renzen vor zwischen dem König als obersten Kriegsherrn und seinen Generalen. Und wenn auch das Subordinationsgefühl sich heute nicht erkühnt, irgend welche Entgegnungen auf eine scharfe Kritik laut werden zu lassen, so redet statt dessen manch unerwarietes Abschiedsgesuch. Aber auch heut. ..uc damrls sinder sich, wenn s recht scheint, ein glücklicher Ausweg. Tenn Seydlitz ist nach diesem Vorfall nicht erwa in Ungnade gefallen. A. 3c beanspruchen. Auch hier war der schlichte Frack beängstigend knapp an Zahl vertreten. Ueberall Uniformen, im Par- quett, in den Logen, in allen Rängen. Excellenz Menzel, der nun bald 88jährige, war eine der wenigen Ausnahmen. Aber auch ihm mochten die Vorgänge aus der Bühne nicht allzu lebhafte Freude zu erwecken. Es ging ihm wie einstmals dem alten Ziethen, der sein Teil am Wachen auch reichlich hinter sich hatte. Tie Absverrungen in Töberitz erinnern übrigens wieder an eine Rechnung, die im Vorjahre ein Nauenscher Professor von der Militärbehörde zugestellt erhielt. Ter Uebereifrige hatte nämlich bei einem Spaziergänge in der Nauener Flur ein paar Jungen mit einem verdächtig aussehenden Metallstück herumspielen sehen, das sich nach näherer Betrachtung als eine tadellose, unkrepierte Granate erwies, die sich vom Töberitzer Artillerieschießplätze in die friedlichen Fluren von Nauen verirrt hatte und von den ahnungslosen Knaben als gute Beute annekttert worden war. Um ein Unglück zu verhüten, nahm der Professor das gefährliche Ting an sich, sehr zur Enttäuschung der untersuchungslustigen Finder, und benachrichtigte die Kommandantur des Uebungsplayes von dem Fund, woraufhin alsbald ein Fachmann aus Spandau erschien und die Granate unschädlich machte. Und nun wäre alles in Ordnung gewesen und der menschenfreundliche Professor hätte sich feiner umsichtigen Handlungsweise wie ein echter Philantrop ireuen können: da aber kam die Rechnung! Eine Rechnung über Unkosten für Unschädlichmachung einer noch unkrepierten Granate. Und der Philanthrop sollte sie bezahlen! Eine Geschichte, die der Randb'merkungen würdig gewesen wäre, die des großen Königs beißender Sarkasmus jic:;- bei der Hand hatte. Tie Manöoertage in Töberitz wecken überhaupt: manch halboerschollene Erinnerung an den Alten. Ter Herzog Ivon Cars, ein lothringischer Edelmann, hat in seinen Aus dem Jahresbericht der Hrohh. Kess. Kerverbe- i Inspektionen für das Jahr 1902. Ter Bericht enthält folgende Abschnitte: 1. Allgemeines. 2. Jugendliche Arbeiter, Arbeiterinnen und Arbeiten: im : allgemeinen. 3. Schutz der Arbeiter vor Gefahren. 4. Wirtschaftliche und sittliche Zustände der Arbeiterbevölkerung; i Wohlkayrtseinrichtungen; Verschiedenes Tie allgemeinen Berichte sämtlicher Aufsichtsveamten der Gewerbeinspektionen Tarmstadt, Offenbach, Gießen, Aiainz und Worms stimmen darin überein, daß ibre Beziehungen zu den Arbeitgebern und ihr Verkehr mit denselben sich auch im Berichtsjahre im großen ganzen wieder als freundliche erwiesen haben. Tiese freundlichen Beziehungen sind von wesentlichem Einfluß aus die Förderung der Wirksamkeit der Gewerbeinspettionsbeamten für das Wohl der Arbeiter. In manchen — glücklicherweise vereinzelten — Fällen lassen sich die Arbeitgeber durch ihr vermeintliches Interesse dazu verleiten, den revidierenden Beamten unwahre Angaben zu machen. Im Gießener Bezirke hiellen es mehrere Unternehmer nicht für nötig, auf schriftliche Anfragen der Gewerbeinspektion bis zu der ihnen gesetzten, reichlich bemessenen Frist Bescheid zu geben. Sie wurden kurzerhand auf daS zuständige Kreisamt zu mündlicher Erklärung geladen unb Hutten nur Nachtelle schon durch die Zeitversäumnis, die damit verbunden war. — Ter Verkehr der Arbeiterinnen Mit den weiblichen Beamten hat sich im allgemeinen gegen das Vorjahr gehoben. Namentlich sind es im Bezirke Osfenbach die längeren Arbeiterinnen, welche in wirtschaftlicheil und sittlichen Fragen gern den Rat der Assisleuttn suchen, während man im Wormser Bezirk beobachtet hat, baß es gerade die älteren sind, die ihr mit Verttauen entgcgenfomincii: die jüngeren dagegen zeigen sich scheu. — Tie Aufsichtsbeamten hatten wiederholt Gelegenheit, mit Vertretern von Gewerkschaften und mit dem Arbeitersekretariat schriftlich und mündlich zu verkehren. Auch in Offenbach wird der Verkehr zum größten Teil durch Verttauensmänner der Organisationen vermlltelt. In Gießen baten sich einige Arbeiter die Jahresberichte der Großherzoglichen Gewerbeinspektton aus, was ein erfreuliches Zeichen des wachsenden Verständnisses für das Wesen der Gewerbeinspektion angesehen werden darf. Im Berichtsjahre hat, wie übereinstimmend von allen Beamten mit- geteilt wird, gegen das Borjabr eine erhöhte Inanspruchnahme der Gewerbeinspektton durch Arbeiter stattgefunden. — In einer dem Bericht beigefügten Tabelle, finden sich die Angaben über die Zahl der Fabriken und der ihnen gleichgestellten Anlagen (Motorwerkstätten re.) und die Zahl der Arbeiter. Tanach betrug im Berichtsjahr 1. im Aufsichts- bezirt Tarmstadt die Zahl der Fabriken 909 und der in denselben beschäftigten Arbeiter überhaupt 19 403, 2. im Bezirk Offenbach 1039 bezw. 23964, 3. im Bezirk Gießen 831 bezw 12 966, 4. im Bezirk Mainz 585 bezw. 14 420, 5. un Bezirk Worms 549 bezw. 10935, für das Großherzogtum zusammen 3913 Fabriken mit 81688 Arbeitern. Diejenigen Anlagen, die nicht zu den eigentlichen Fabrrkmi zahlen, für die der Bundesrat gemäß § 120 e ober § 139 a GU£). besondere Vorschriften erlassen hat, sind in der Tabelle 2 nicht enthalten. Es sind dies die handwerksmäßigen Betriebe die ohne Maschinen arbeiten, wie Steinhauereien, reuen brauchen. Es gab surr. Zwrl diesmal wrrllrch nichts I» leben Tic Absperrungen wurden aufrecht erhalten, irrenacr wie bei den Paraden auf dem Tenrpelhoscr Felde. cS ft eine schlichte Granitsaule, die aut dem hrporrtchen Felde an den populärsten aller preußischen, Konrge er- rnnern soll, ein Tenlmal, t>y r.r ferner Emiachhett dem Wesen des Philosophen von -ans-oucr durchaus ent prrcht, mehr als die Festvorstellung rm Lpernhaufe mrt einer Lausfscheu Ge le g cnh c rts d i ch tun g und einer vatrrotrschcn" Oper „1 7 5 7", in denen neben vielem guten Willen und manchem ansprechenderi Gedauken dre darin vorhanden sind, doch jener große Zug fehlt, der Werken dieses Genres eigen sein muß, wenn ,re dauernden Wert sind 563 Anlagen mit 3235 Arbeitern, im Bezirke Worms sind 368 Anlagen mit 573 Arbeitern. Im ganzen Groß- herzogttlm sind dies 1720 Anlagen mit 6054 Arbeitern. Von diesen Anlagen sind 355 d. i. 26 Prozent revidiert worden. — Tie Gruppe der Gast- und Schankwirtschaften erscheint in diesem Jahre zum erstenmale in den Berichten der Gewerbeinspckttonen, da die Verordnungen des Bundesrates, betreffenb die Beschäftigung von Gehilfen und Lehr- Ingen in Gast-und Schankwirtschaften, am 1. April 1902 in Kraft getreten ist. Im Gießener Bezirke finb_in den 74 der Gewerbeaufsicht unterstehenden Gast- unb Schankwirt- chaften im ganzen 367 Personen tätig. Von diesen sind wer 16 Jahre all 290 männliche unb 56 weibliche Per- onen, unter 16 Jahren 19 männliche unb 2 weibliche. In Bad Nauheim allein waren während der Saison beschäf- ttgt 12 Oberkellner, 144 Kellner, 62 Köche 7 Kellner bezw. Lehrlinge unter 16 Jahren, 32 Dufsettarnen, Kellnerinnen unb Köchinnen, 2 weibliche Lehrlinge. Außer ber Saison inb baselbst nur 1 Oberkellner, 3 Kellner unb 13 weib- iche Bedienstete bcschäfttgt. Im Großherzogtum gab es im Berichtsjahre im ganzen 483 Gast- unb Schankwirtschaften mit 1273 beschäftigten Personen. — Ter Bericht enthält am Schluß einen sehr interessanten Anhang über bie handwerksmäßige Ausbildung von Lehrlingen in fabrikmäßigen Bettieben. Mr entnehmen wegen der Wichtigkeit dieser Ausführungen das Wesentliche in größerer Ausführlichkeit. bildung der Lehrlinge verwendet wird. Tic sorgfältige AuS- bildung, welche dem Arbeitgeber eine frühere nutzbringende Leistung des Lehrlings verspricht, liegt im wohlverstandenen Interesse des Arbeitgebers; bilden doch in den meisten Fällen die im Betriebe als Lehrlinge eingetretenen Leute päter den Arbeiterstamm ber Fabrik! Ten Fabritlehrlingen steht natürlich ein ausgebehnterer WirkungStreis offen, olden Handwerkslehrlingen, und die Unterweisung wirb in der Regel durch die mannigfaltigsten und zweckmäßigsten rechnerischen Hilfsmittel unierflüM, die im Handwerksbetriebe nicht selten Wegfällen. Auch ist im allgemeinen ber zum Anlernen bestimmte Meister, Werkführer oder Arbeiter an technischen Kenntnissen bem gewöhnlichen Handwerksmeister überlegen. In den weitaus meisten Füllen beabsichtigen die Eltern, ihren Sohn nicht für die Ausübung des erlernten Handwerks ausbilden zu lassen, sondern zur höheren Verwertung seiner handwerksmäßig erlernten Kenntnisse int Fabritbettiebe. In Fabriken kommen schließlich die vielen nebensächlichen zum Teil häuslichen Arbeiten in Wegfall, welche bie Ausbildung der Lehrlinge im Handwerksbetriebe verzögern. Bei den Fabriken fällt sehr in bie Wagschale, baß bie Arbeitszeit ber jugendlichen Arbeiter durch die Bestimmungen dec Gewerbeordnung scharf begrenzt ist; im Hanbwerk bagegen kann bic Arbeitszeit vom Arbeitgeber ausgebehnt werben. Tiefer Umstanb ist ein wesentlicher Grund für bic Wahl der Fabrik als Lchrstätte. — Im allgemeinen ist indessen in den Fabriken kein Be- bürfnis vorhanden, Lehrlinge planmäßig auszubilden. ES kommen in Hessen nur etwa 300 Fabrttbetriede in Betracht, welche Lehrlinge hatten. Tort, wo man sich zur Ausbildung von Lehrlingen entschließt, geschieht es fast nur zu dem Zwecke, einen zuverlässigen Arbeiterstamm heranzubilden, unb tüchtige Vorarbeiter, Aufseher unb Werkmeister für den eigenen Betrieb zu erlangen. Weil es sich also im vorliegenden Falle um ein bauembed Arbeitsverhältnis handelt, liegt ein erhöhtes Interesse bes Unternehmers an einer foliben Ausbildung vor. Weil nun ferner bie Fabriklehrlinge in ber Ausnützung ber technischen Hilfsmittel, geschulter sind, so ist bereu Ausbilbung im allgemeinen derjenigen ber Handwerkerlehrlinge in mancher Hinsicht überlegen. Tie Vorzüge ber Ausbildung im Handwerksbetriebe liegen lediglich in dem erzieherischen Moment, bas im allgemeinen die Handwerkerlehrlinge zu e-ner ausgeprägteren Individualität gelangen läßt. Ta aber ein tüchtiger Handwerksmeister nicht immer ein tüchttger Erzieh« ist, so kann in manchen Fällen ber Vorzug ber Handwerks- mäßigen Ausbildung übertroffen werden durch bie ethische Bedeutung ber größeren Bewegungs- unb Willensfreiheit unb ber burch beu besseren Lohn btbinaten größeren wirtt schaftlichen Selbstäiibigkeit bes Fabriklehrlings, bie freilich, namentlich in sittlich-religiöser Beziehung, auch wieder größere Gefahren in sich schließen. Luftkurort Altenburg iu Idyllische Laae a. Nordabhang des Voaelsberges. Aerztl. empfohl. Erholungsamenthali f. Sommerfrischler, Nervöse, Genesende. Staubfreie Spaziergänge in herrL Laub- u. Nadelwäldern, ozonreiche, kräftigende Luit. Freundl. Verpflegung, gute Küche. Vorzügl. Trink- roaffer. Milchkuren (befte Milch). Sturzbad tm Fluß. Jagd, Fischerei. Fuhrwerk. Zur Nachkur emps. (In der Nähe die aUertüml. Stadt Alsfeld, „d. hessische Notenburg", m. Sehenswürdigkeiten.) All. Näh. Kurvcrcin Altcnb»irg,Vbcrhcssen, Stat.Alsfeld (Gießen-Fulda). Tie unbeschränkte Gewerbcfreiheit u. a. haben im allgemeinen die Grunblaaen des Hanbwerks erschüttert unb ihm den „goldenen Boden" entzogen, ber ihm burch Jahr- hunberte eigen gewesen ist. Ta nun ein gesundes unb wohl- georbnetes Staatswesen ohne einen gediegenen Handwerkerstand nicht zu denken ist, so ist es begreiflich, baß ben Regierungen die Pflicht erwuchs, burch den Ausbau ber Gewerbegesetzgebung einem weiteren Rückgang bes Handwerks zu steuern und den Handwerkerstand wieder neu zu beleben. Man erkannte, daß in bem Schutz bes Meistertitels, in einer zweckentsprechenbcn Organisation unb in ber Bildung von Handwerkskammern dem Har.bwerk wieder die Grundlagen geschaffen werden müßten, denen es chedem den größten Teil seiner Erfolge zu verdanken hatte. — In Fabriken bittet mau in ben meisten Fällen Lehrlinge nicht zur eigentlichen Fabrikarbeit aus, bie billiger unb ebenso gut von anderen Arbeitern verrichtet werben lann, sondern hauptsächlich in solchen Berufen, welche bei ber Jnstanbhaltung der Maschinen und bem geregelten Fortgang bes Betriebes nolwenbig finb. Derartige Berufe sind aber immer wieder handwerksmäßige, nur baß sie hier in vielen Fällen eine größere Vielseitigkeit und im allgemeinen auch eine größere Geschicklichkeit und Sicherheit ber Handhabung bedingen. Es handelt sich hier hauptsächlich um Schlosser, Schmiede, Treher, Maurer, !>kupferfchmiede, Spengler, Sattler, Schreiner, Gelbgießer rc., für welche bei größeren Fabriken besondere SpezialwerkstättLU bestehen. Aus diesen in ben betreffenden Fabriken herangebilbeten Lehrlingen rekrutieren sich in der Regel ber Arbeiterstamm, bic Vorarbeiter, Aufseher und Werkmeister. Tie Gründe, aus welchen bie Lehrlinge iu eine Fabrik statt zu einem Handwertsmeister zur Lehre gehen, sind verschiedener Natur. Zunächst sind es die baren Verdienste von Anfang ber Lehrzeit an, unb bie Aussicht auf höheren Lohn unb ftänbige Arbeit nach voll- enbeter Lehrzeit, welche den auf Unterstützung ihrer Kinber angewiesenen Eltern bie Beschäftigung in ber Fabrik willkommener erscheinen läßt. Viele Arbeiterfamilien ziehen vor, von ihren Kindern lieber einige Mark Zuschuß zu erhalten und biefelben selbst zu beteiligen, statt sie einem Handwerksmeister zu übergeben, bei dem sie eventuell ein Lehrgeld zu zahlen hätten, wozu sie in vielen Fällen nicht imstande wären. Vielfach ist auch bie größere Sorgfalt als Grund anzuführen, welche in Fabriken auf die Aus- j ■ Warnung vor Fälschung j in Pillen noch Pulverform noch mit Kakao ■ ♦V vUvl gemischt, sondern 111T *n Flaschen mit eingeprägtem Namenist Uornmel'»! 1U1 Haemaiogen echt. gz I Darmstädter Möbelfabrik (160 Zimm.-Einricht.), Preis!, grat. 291 Bekanntmachung. Die Wahlen zum Reichstag sind im ganzen Reiche auf Dienstag den 16. Juni 1903 festgesetzt. Tie Abstimmung wirb um 10 Uhr vormittags begonnen und um 7 Uhr nachmittags geschlossen werden. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: 1. Wahlbezirk. Wahllokal: Turnhalle der höheren Mädchenschule. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Hanau, Stellvertreter: Stadtverordneter Leib. Asterweg, Ederstraße, von Licherstraße 65 Kaserne II, Marburgerstraße, Rodtberg, Schillerstraße, Schottstraße, Steinstraße, Walltorstraße 23—81, Weserstraße und Wiesecker Weg. 2. Wahlbezirk. Wahllokal: Turnhalle des Realgymnasiums. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Petri, Stellvertreter: Stadtverordneter Jughardt. Bergstraße, Bismarckstraße, Bruchstraßc, Erdkauterweg, Goethcstraße, Grünbergerstraße ohne die Nr. 116, Gutenberg - straßc, Hessenstraße, Kcplerstraße, Landmannstraße, Licher- Straßc ohne die Nr. 6b, Ludwigstraße Nr. 1—41, Nahrungsberg, Schiffenbergerwcg, Stephanstraße, Wolfstraße und Gemarkung Schifsenberg mit Baumgarten. 3. Wahlbezirk. Wahllokal: Turmhaus am Brand. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Keller, Stellvertreter: Stadtverordneter Schmall. Auf der Bach, Brandgasse, Brandplatz, Braugasse, Diez- straße, Hundsgasse, Kaplancigasse, Kanzleiberg, Kirchenplatz, Landgrafenstraße, Lindcngasse, Lindenplatz, Moltkestraße, Neuen Bäue, Neuer Weg, Ostanlage, Schloßgasse, Schnl- straße, Senkcnbergstraße, Wagengasse, Walltorslraßc 1—22, Wiesenstraße und Zazelsgasse. 4. Wahlbezirk. Wahllokal: Turnhalle der Stadtknabenschule. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Wallenfels, Stellvertreter: Stadtverordneter Orbig. Burggrabcn, Dammstraße, von der Grünbergcrstraße die Nr. 116, Kaplansgasse, Katharinengasse, Kirchstraße, Kreuz- platz, von Licherslraße 65 Kaserne 1, Mäusburg, Marktplatz, Marktstraße, 9tordanlage, Rlttergasse, Wettergasse, Wetzsteingasse und Wetzsteinstraße. 5. Wahlbezirk. Wahllokal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Kommerzienrat Wilh. Gail, Stellvertreter: Stadtverordneter Schaffslädt. Hammstraße, An der Hardt, Kornblumengasse, Krof- dorfer Straße, Lahnstraße, In Löbers Hof, Große und Kleine Mühlgasse, Neustadt, Oswaldsgarten, Rodheimerslraße, Sandgasse, Schanzenslraße, Schützenslraße und Tiefenweg. 6. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgcrmeisterei- qebäudc. Wahlvorsteher: Oberbürgermeister Mecum, Stellvertreter: Stadtverordneter Heichelheim. Dreihäusergasse, Eichgärten, Eichweg, Erlcngasse, Gartenstraße, Johannesslraße, Löbcrstraße, Löwengasse, Lonyüraße, Ludwigsplatz, Riaigasse, Plockstraße, Roonslraße, Seltersivcg, Sonnenstraße, Großer Steinwcg, Südanlage, Teufclslust- gärtchcn und Weidengasse. 7. Wahlbezirk. Wahllokal: Turnhalle der Stadt- Mädchenschule. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Kirch, Stellvertreter: Stadtverordneter Huhn. Aliccstraße, Bahnhofstraße, Bleichstraße, Frankfurterstraße 1—20, Grabenslraßc, Liebigstraße 1—21, Westanlage, Hinter der Westanlage und Wolkengasse. 8. Wahlbezirk. Wahllokal: Sälchen der Gastwirtschaft „3uv Seltershöhe". Wahlvorsteher: Stadtverordneter Schiele, Stellvertreter: Direktor Lemina. An den Bahnhöfen, Crednerstraße, Ebelstraße, Frank- furtcrslraße 21 bis Schluß, Hillcbrandslraße, Hofmannjlraße, Klinikstraße, Leihgeslernerweg, Liebigsiraßc 22 bis Schliiß, Ludwigstraße 42 bis Schluß, Mittelweg, Niegelpfad, Wetzlarer Weg und Wilhelmstrage. Gießen, 3. Ium 1903. 4476 Der Oberbürgermeister: Mecu m. Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der oiabt Gießen wird, beginnend mit Mittwoch den 10. Juni, im Jmpsiokalc — Schulgebandc Neustadl 61 — für die nächsten 5—6 Wochen jeden MUtivoch, nachmittags 5 bis 6 Uhr, abgehalten werden.. Jmpfpflichug im lausenden Kalendeiiahr sind die lm vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus irühcren Jahren. Ich lade die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtiqe Kinder haben, zur Benutzung dieser össentlichen Termine mit dem Bemerken ein, daß alle in demelbcn vorgenommenen Impfungen uucutgclt- lich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Jnipnrng seines pflichugen Kindes bis zum Jahresschlüsse auf lerne Koiieil bewerkstelligen lassen, widrigenialls ihm im Januar nächnen Jahres eilte vierwocheiultche Frist zur Nachholung der Jmpinng unter Strafandrohung geletzt ivtrd. _ Außer den Pflichtigen werden atich Kinder, welche im lauscudcu Jahre geboren sind, aut Wunsch ihrer Vertreter geunpst. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen m dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Jmpiung wegen Kränklichkeit beaniprucht tvird, können gletch'alls dem Jmpiarzle iit den öffentlichen Terminen vorgestellt werden. Tie Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem Körper zur Jnipnmg gebracht werden. Es wird nur au ciucm Arme mit Lymphe aus dem Sanbcflimpfinftiiut geimpit. Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Gießen, den o. Juni 19u3. 4507 Der Oberbürgermeister. Mecu m. Kurhoiel-Pension Weversvcrg Weilburg a. d. L. 4394 schönste und ruhigste Lage am Walde, empfiehlt sich bei bester Verpflegung. Pension 3.50 Alk. h Person. Familien und Kinder nach Uebcreinfunft. Auskunft erteilt A. Hauch. Bekanntmachung. Die demnächst in Kraft tretende Friedhofs- unb Begräbnisordnung für die Stadt Gießen sieht vor, daß die Beteiligten sich ür Bestellung der Särge der Vermittlung des städtischen Be- aräbnisamtes bedienen können. Das Begräbnisamt wird feine Aufträge gleichmäßig an alle hiesigen Schreiner und Sarghändler, die durch Anmeldung den Wunsch zu erkennen geben, bet diesen Bestellungen berücksichtigt zu werden, verteilen. Tie Meldungen iverden in der Bürgermeisterei, Zimmer 91r. 13, entgegenge= nommen. Gießen, 4. Juni 1903. 4509 Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung. Die diesjährige böraserute von den Schneisen deS Gießener Stadtwaldes soll Dienstag den 9. Juni 1903, vormittags 11 Uhr, im Hofe bei dem Bürgermeistereigebäude öffentlich versteigert werden. Gießen, den 4. Juni 1903. 4497 Der Oberbürgermeister: Mecum. Krotprcise vom 7. bis 21. Juni 1903. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrot--h I Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot 2 , (4 v ) r ~ , 2 , (4 „ ) 1 , (2 , ) Weißbrot 26 „ 3 „ (6 w ) 2 w (4 , ) „ 52 „ 1 „ (2 , ) Kornbrot 2 „ (4 „ ) Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei: Georg Dcrn II., Gr.-Linden 23 H W. Weitzel, Lang-GönS . . L. Steinmüller, Gr.-Linden 24 „ L. Steinmüller, Gr.-Linden W. Steinmüller, L.°Göns . 24 „ W. Fabel, Wiejeck . . . Heinr. Weber, Heuchelheim 25 „ Karl Post, Wiejeck . . . W. Lern, Klein-Linden . . 24 3) 4« w 72 , 22 44 " 25 25 25 26 26 Hemr. Weber, Heuchelheim 44 Karl Trautmann, Wiejeck 44 Ernst Christ, Wiejeck Jakob Appel, Krofdorf W. Lein, Klein-Lmden 44 46 48 Jakob Appel, Krofdorf W. Lein, Klem-Luiden Karl Post, Wiejeck . 22 . 22 . 24 50 52 52 Georg Dern II., Gr.-Linden 46 Louis Süßmuth, Steinberg 46 „ W.Steinmüller, Lang-Göns 48 „ W.Stemmuller, Lang-Göns 44 W. Weitzel, Lang-Göns. . 44 Gust. Jakoby, Alten-Bujeck 44 . 66 . 66 21/, Kilogramm (5 Pfund) Schwarzbrot bei: Louis Süßmuth, Steinberg 52 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: W. Jabel, Wieseck . . . 66 Karl Post, Wieseck . Karl Trautmann, Wieseck 66 Ernst Ehrist, Wieseck 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrot bei: W. Fabel, Wieseck ... 50 W. Weitzel, Lang-Göns . . 50 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bet: Georg Dern I ., Gr.-Lmden 215? Hch. Weber, Heuchelheim L. Steinmüller, Gr.-Linden 22 „ W. Weitzel, Lang-Göns. W.Steinmüller, Lang-Göns 22 „ W. Lein, Klem-Linden . 2 Kilogramm (4 Pfund) Schivarzbrot bei: 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei: ' Heinr. Weber, Heuchelheim 50 li; Steinmüller, Gr.-Lmden 50 I. Kd. Belte, Kirch-Göns 40 0)eorg Dern I»., Gr.-Linden 42 „ Louis Süßmuth, Steinberg 42 u L. Steinniüller, Gr.-Linden 44 „ Karl Post, Wieseck ... 44 „ H M II II II U M II Ferd. Weiß, Grünmgen . 22 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: Jakob Appel, Krofdorf . 42 4- W. Schimmel, Kmzenb. M. 44 „ §erd. Weiß, Grmiingen . 44 „ W. Lein, Klein-Linden . 44 „ Der Brotverläufcr: Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern; außer Heinrich Frebel II. 2 Kilogramm Schwarzbrot 44 4. Gießen, den 6. Juni 19u3. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Gras - Versteigerung. Die Versteigerung der Grascrnte an deu Zubehörungen der Kreisstraßen im VI. Baubezirk findet an folgenden Tagen statt: Dienstag den 9. Juni l. I. Straße Gießen—Lollar, Anfang bet Gießen vorm. 8 Uhr. „ Lollar—Kirchberg—Sichertshausen, Anfang bei Lollar vorm. 10 Uhr. , Lollar—Friedelhausen, Anfang an der Hauptstraße vorm. 11 Uhr. , Odcnhausen—Staufenberg, Anfang bei der Lahnbrückc mittags 12 Uhr. „ Mainzlar—Staufenberg—Lollar, Anfang bei Mainzlar nachm. 2 Uhr. „ Kirchberg—Ruttershausen—Odenhausen, Anfang bei Kirchberg nachm. 3 Uhr. Mittwoch den 10. Juni l. I. , Lollar—Taubringen, Anfang bei Lollar vorm. 9 Uhr. , Taubringen—Mainzlar—Treis a. Lda. bis Nr. 5-s-49, Anfang bei Daubrmgen vorm. 10 Uhr. , Taubrrngen—Gießen, Anfang bei Daubringen vormittags 11 Uhr. , Wißmar—Gießen, Anfang an der Landesgrenze nachm. 2 Uhr. Donnerstag den 11. Juni l. I. , Gießen—Rödgen, Anfang am Exerzierplatz vorm. 8 Uhr , Rödgen—Tröge—Wieseck bis zur Gemarkungsgrcnze, Anfang bei Rödgen vorm. 9 Uhr. , Rödgen—Großen-Buseck, Anfang bei Rödgen vor- niiltags 10 Uhr. , Großen-Buseck—Beuern, Anfang bei Großen-Buscck vorm. 11 Uhr. , Großen-Buseck—Reiskirchen, Anfang bei Großen-Buseck nachm. 2 Uhr. , R.isklrchen—Gießen, Anfang an der Straße nach Oppenrod nachm. 2 /? Uhr. , Grunberg—Annerod, 'lnsang an der Hauptstraße nachm. 3‘, Uni. Jrcitag den 12. Juni l. I. , Gießen—Wtejeck, Anfang bei Gießen norm. 8 Uhr. , Wieseck—Trotze, biS zur GemarkungSgrenze Trohe, Anfang bei Wiejeck vorm. 9 Uhr. , Wiejeck—Altcn-Bufeck, Anfang am Heegwald, vormittags 10 Uhr. , Alten-Buseck—Großen-Buseck, Anfang bei Alten-Buscck vorm. 11 Uhr. r Altcn-Buseck—Taubringen, Anfang bei Altcn-Buseck nachm. 2 Uhr. Gießen, den 3. Juni 1903. 4454 Scnßselder, KreiSstraßenmcisrcr. Versteigerurrgs -Anzeige. Montag den 8. und Dienstag den 9. Juni l. I. vormittags 9 Uhr beginnend werden in dem Schmidt'schen Hailse an der Londorferstraße zu Grünbcrg die zur Konkursniaffe Bönsel gehörigen Waren, als: Kolonial- und Spezereiwarcn, Eiscnkurzwarcn, als: Schlösser, Beschläge, Schrauben, Nägel re., ca. 60 Ctr. Stabeisen, eine größere Partie Ketten, Schippen, Gabeln, Ofenrohr, Hämmer und sonstiges Werkzeug, ferner eine , Ladeneinrichtung, bestehend aus Theke und Realen, 1 Schreibpult 2c. 2c. Die Kolonial- und Spczereiwaren kommen zuerst zum Ausgebot. Auf Wunsch werden die Stcigpreisc durch Herrn MasseveAvalter Julius Karl dahier gegen Stellung eines zahlungsfähigen Bürgen kreditiert. Grünberg, den 27. Mai 1903. 4353 Hauburgcr, Großh. Gerichtsvollzieher. Wir geben nachstehend die Vcftimmungcn für den Verkehr mit unserer Abteilung für Spareinlagen zur allgemeinen Kenntnis der Interessenten. Gießen, im Dezember 1902. Aanli für Kandel und Industrie. IeposttenKaffe Kießeu. Bankgebäude: Johannesstratze L Bestimmungen: 1. Tas Einlagebuch wird mit 10 Psg. berechnet. 2. Einzahlungen können täglich geleistet werden. 3. Tas Enilagebuch ist von dem Besitzer gut zu verwahren. 4. Kommt ein Einlagebuch abhanden, jo hat der Sparer unverzüglich bei der Bank Anzeige zu erstatten. 5. Die Bank ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, bei Kapital- rückzahlungen die Legitimation des Vorzeigenden zu prüfen. 6. Die Beijchreibung der Zmjen erfolgt im Januar jeden Jahres in den Büchern der Bank. Dic Besitzer der Eiulagcbüchcr können die Auszahlung oder Beijchreibung jedoch ganz gelegentlich auch in anderen Monaten veranlassen. 7. Kapitalien unter 1000 'Mark können ohne Kündigung abgehoben werden, dagegen hat der Zmücknahme von Beträgen über 1000 Mark m der Reget eine dreimonatliche Kündigung vor- auszugehen. 8. Boruiunder können die Zinsen für ihre Mündel erheben, wenn das Gericht nicht anders bestimmt hat. Bei Kapitalrückzahlungen bebari es der schriftlichen Ermächtigung der oberoormunb- schaftlichen Behörde._________________________________________ 42 Gaskoks. In der Stadtverordneten-Versammlung vom 22. d. M. wurde beschlossen, die am 10. April d. I. festgesetzten Preise bis auf weiteres beizubehalten, mit der einzigen Ausnahme, daß der Preis für Außkoks, Große Nr. 2 um 5 Pfennig für den Zentner herabgefetzt wird, sodaß die 9lußkoks Nr. 1 und 2 jetzt gleichen Preis haben. Die Kokspreise stellen sich hiernach wie folgt: Für den Zenmer ab Verkaufsstelle: Llück-KokS .............. 1,10 All. Nutz-Kots, misschließlich trocken gelagert, in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenjchächte passend zerkleinert: Grüße Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, g a n g- barste Sorte ........1,25 Mk. Größe 9ir. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit......1,25 Mk. Zn Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stüülolo.......1,05 All. Nutzloks Nr. 1.....1,20 , NutzkolS Nr. 2.....1,20 , Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks.......1,— Mk. Nutzlols 9h:. 1.....1,15 , Nutzlots Nr. 2.....1,15 , Für KokLabuehrner, welche zwei und mehr DoppclwaggonS beziehen, ermäßigt sich der Preis um wettere 5 Psg. für den Zentner. Für Aufuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. Ml. Sofern das Verbringen der Koks — biS zu 6 Zentnern — auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne beiouöere Vergütung. Im Gaswerk sindet nur ein Verkauf von über » Zentner Koks statt; dagegen ist bei lolgenden hiesigen Firmen der KlkiWklkms der fiaslioks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: Bachenheimer & Schaumbergcr, Marburgerstraße 22, Andreas Euler, Stemstiatze 11, Joh. Fischer, Alicestrave 10, H. Hof, Vahnhofjiraße 34, Gcbr. Kahl, tjranfiurteintrage 151, Ed. Klinlel, Bahnhofftraße 10, Emil Lotz, Klrchcuplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licheritraße 2, August Struck, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Kaplansgasse o. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer GaSkokS iamt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen diefelben auch m Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb der Gcmanuug Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oltrotruuverguluug uou 4 P,g. uir den Zentner. Gicßcu, Oen ul. Lezember 1902. 63 Siadt.,chev Gas- und ^asferwert Gießen. __luo Bergen. Degen Beschäftigung in mehreren Universitäts-Instituten 0 halte Sprechstunde ab: Wochentag»: */.9 bis 12 und 2 bis 4 Uhr. I Sonntags: 11 bis 2 Uhr. Poliklinik: 1 bis 2 Uhr wochentags. j Schwalm, Zahnarzt. Gießen, Bahnhofstraße 63. 3772 Loden, Lüstre etc "-VT" Einzelne Qm Einzelne Binsen 8 Marktstrasse 8 Emil Horst Giessen Liebigstrasse / Biegel plad Bauartikel- l'iluili ii. Handlnnv Telephon 226 egen Aufgabe meines Geschäfts stelle ich von heute ab mein ganzes Lager in Stahlwarcn, Schußwaffen und Munition zum Ausverkauf 3699 bei bedeutend herabgesetzten Preisen -u Mark Georg Schwan, MrMschmcd, MrKHiche IWi-taip 8 Marktstrasse 8 und Liefer folgt veran 3034,19 2422,60 2808,67 859,78 404,80 214,00 254,60 26,70 878,08 4252,00 frei einzusendcn. Die Arbeiten ungen sind wie schlagt: Vergebung von Kauarbeitcn. Die für den Rohbau eines neuen Lchulhaufcs in der Gemeinde Torf-Gill erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Mittwoch den 17. Juni l. Jo., vormittags 10 Uhr, auf Großh. Bürgernteifleret Dorf-Gill, woselbst Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, porto- Erd- und Maurer arbeiten Stcinmegarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlosserarbeüen Schrcmerarbeiten Weißbinderarbciten Eiscnlieferung Materiallieferung Gießen, am 30. Mai 1903. Der Großh. Kreisbauinspektor. Die hm. 4443 nerren-Anzüo ö HmnittKIchK empfiehlt zu billigsten Preisen Baluster Bauwerksteine Bordsteine Carrara-Masse Dachfalzziegel Dachpappe Dachschiefer Einfassungssteine Fensterbänke Gips Gipsdielen Glasbausteine Grabeintassungen Isolierplatten Kacheln (Meissener) Kalk Kaminsteine Kaminabdeckplatten Korksteinplatten Krippen Mauerabueckplatten Mosaikplatten Novalit (Steinholz) Parkett Pfeilerabdeckplatten Porzellanplatten Rahmen mit Deckel Rinnsteine Spülsteine Stellsockel Terrakotten Terrazzosteine Testalin Steinerhartungsmittel) Tonplatten Tonrohre Torpfeiler Treppenstufen Tröge Trottoirsteine Verblenderplatten Zement Zementplatten Zementrohre u. s. w. u. s. w. 3547 Verdingung. Die Lieferung von Lung- steiurahmcn zur Einfaffung von Gruppcngräbern soll Mittwoch den 10. l. Mto., vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen in unserer Schreibstube zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind zu vorgenanntem Zeitpunkt bei uns einzureichen. Gießen, 4. Juni 1903. Städtisches Hochbauamt. I. V.: Ger bell 4483 Fsl. Sllssrabm-Ialelbütler echten Emnienthaler Käse prima vollfetten Edamer Fromage de Brie i. Ausschnitt kleine und grosse Camemberts sehr beliebte Frühstnckskäse prima vollfetten Romatour „ Allgäuer Limburger fette lange Kümmelkäse „ Bauern-Handkäse Parmesan- und Kräuterkäse empfiehlt 364G Georg Wallenfels Marktplatz 21 Telephon 4G. Kohikiißmgkll in prima Qualität bei [3940 Andreas Euler. Suchard verwendet nur Rohmaterialien erster Qualität, sowohl für seine Tafel- als auch für seine so beliebten Dessert-Chocoladen; dieselbe!- werden daher auch mit Recht bevorzugt. Suchards Velma (Dessert- Chocolade) und Suchards Milka (Milch-Chocolade) verdienen besonders erwähnt zu werden. in 3482 jeder Preislage, in solider Ausführung Unter Garantie. — Franko Lieferung. — Möbelmagazin Äug. 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