en 1882 HM 8. «r hrrad-Saison alber) billigst ab: maschine Mk. 120 eEch. . . a , 115 ijine (zum psen) . k , 120 Maschinen s , hmaschinm s , nen . . ä , tu . . 10% ■ gefahren, • ■ < > (sehr schön) . , • • • r este System) , n M. 13 bis M. 18 Kraf jiadrumtz.LchHWt. eparataen esle Zeit. 1324 75 55 15 155 65 45 48 utzbacher se-«. Mts arz 1903 mil Präm Gleichzeitig Ml auch- mng Ä. ■Ke* , Ziegen, 10*^ ir Cefonoime und &■- tthnerH. meisterei Butzbch 1965 a- 81 S3 Zwettes Blatt 153, Jahrgang Donnerstag 5 Märzt 903 Nr. 54 Eriche»«« tägkich aoher SonniagL. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem ßefftfdjei Landwirt die Siebener Familien- blLNer viermal in der Woche beiflelcgt RoianonSdruck u. Verlag der vrü h l'schen Unwers.-Vuch- ruStein« druckerei iPletich (irben) Redaklioa. tirpebilioa und Drucke re»: Schalftratze 7. Ilbitfle tüt Deveschenr Anzeiger Gießen. FrrnlvrkchanschlußNr 51. GietzenerAmeigerW General-Anzeiger " “SST Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen WW ...........■■■ji—_______ geiqenteUi Pan« Beck. Ale yeulige Dummer umfaßt 10 Seitm. Wahl-Bewegung. fc. HerSfeld, 4. l/iärfl. Dtachdem sich die Konservativen, die Bündler und die Antisemiten gegen ihn ausgesprochen hatten, hat der von den Nationalliberalen als Kandidat für die nächste Reichslagswahl ausgestellte Freiherr o. Eckhard, stein beschlossen, auf die Kandidatur zu verzichten. Auch Landrat Tuercka von Rotenburg hat die ihm von den Konseroalwen angelragene Kandidatur zurückgezogen. Die Konservativen, Nationalliberalen und Freisinnigen wollen nun, eventuell unter Heranziehung des Bundes der Landwirte, einen gemeinsamen Kandidaten aufslellen. Politische Tagesschau. Vom Balkan. Wie das serbische Blatt „£bjeE" meldet, wurde der Vorsteher der im Kreise Schabatz gelegenen Gemeinde Glu- schak, Sefan Brkitsch, von unbekannten Tätern erschossen. Einer konsularischen Meldung zufolge überfiel in Lubunova am Presbasee Wilajet i>Nonaftir, eine Bulgarenbande, ein Gendanneriedetachement. Der Gen- darmeriekommandant wurde getötet Beiderseits zab es mehrere Tote und Verwundete. Seit den letzten Meldungen sind noch zwei neue Morde von der äomiteefehme im Distrikt Ochrida verübt worden. Vorgestern wurde ein serbischer Priester in Derbjani, Kreis ßrilep, ermordet. — Ueber die Veranlassung zu dem kürzlich in Brondo stattgehabten Kampf zwischen türkischen Truppen und Bewohnern Brondos wird gemeldet, d aß eine Bulgarenbande versucht habe, die Einwohner zur Teilnahme an der Bewegung zu veranlassen. 2.er Gon- o em euer von Seres entsalid le darauf ein Militärdetache- inient dorthin, waches mck Gewch.feuer empfangen wurde. Sei dem folaenoen Zusammenstoß wurden etwa 14 Däuser im Brand gesteär. Beiderseits wurden mehrere Per- sionen getötet und verwundet Dem Rest der Bande geAusland. London, 4- Unterhaus.) Parlaments- ekretär der 2ibmir? tiü ilmolj Forster bringt eine Bor- age ein, welche die Admiralität ermächtigt, den Mann- ch a f ts b e st an d b e r _ Flottenreserve zu erhöhen und bei den verschiedenen Dienstzweigen Marine- lang die Flucht, da die 'Truppenabteilung zu schwach war, erfolgreich vorzugehen. Wie der „Frkf. Ztg." ans Kvnstantinovel depeschiert wird, beschäftigt sich der Ministerrat augenblicklich mit den Maßregeln, die zur Durchführung des Reformpvogramms in Maeedonien notwendig sind. Dem Pariser ,^mps" wird aus Athen gemeldet, daß die griechische Regierung den Großmächten eine Note überreicht habe, in der sie ihre Befriedigung über die von Mß- land und Oesterreich zu Gunsten der Vilajets Kossowo, Saloniki und Monastir verlangten Reformen ausspricht und gleichzeitig ersucht, die Mächte mögen beim Sultan inter- oenieren, d amit diese Reformen auch auf das Vilajet Janina ausgedehnt werden, wo die griechische Bevölkerung unter der gegenwärtigen Lage sehr leidet Miniüer Audde im Aeichstag. Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt ttnterm 4. März: Eisenbahnminister Budde ist der Mann des Tages. Seme unlängst im preuß. Abgeordnetenhause gehaltene Programmrede hat einen starken Widerhall imReichs- Illg, der sich zurzeit mit dem Reichseisenbahnetat beschäftigt, gefunden. Namentlich auf sozialdemokratischer Seite ist das Verlangen rege, den Minister im Reichstag zu sehen und mit ihm speziell über die Frage des Koalitions - rechts der Eisenbahnarbeiter sich zu unterhalten. Der gestrigen Reichstagssitzung war Herr Budde ferne geblieben, notgedrungen, weil sein Etat int preußischen „ Parlament zur Verhandlung stand. Der Erörterung über den Etat des Reichseisenbahnamts beizuwohnen, ist Minister Dudde überdies nicht verpslichtet. Anders liegt die Sache bei dem Etatstitel, Verwaltung der Reichseisenbahnen. Hier ist der preußische Eisenbahnminister zuständig, und er erschien heute pünktlich im Reichstag, als der betreff enbe Etatstitel zur Beratung gestellt wurde. Der reichsländische Abg. Riff (sreis. Vgg.) lieferte mit einer die brennenden Fragen des Eisenbahnwesens behandelnden, ziemlich kritisch gehaltenen Darlegung dem Minister die Stichworte für seine erste Reichstagsrede. Besondere Hoffnungen wollte Herr Riff auf den neuen Chef der Eisenbahnverwaltung nicht setzen; er meinte, es werde wohl der alte Faden, vielleicht in anderer dkummer, gesponnen werden. In ähnlichem Sinne, die Eisenbahninteressen der Reichslande und Süddeutschlands denen Preußens gegenüberstellend, äußerte sich Abg. H a u ß (Els.), der einige Jahre im reichsländischen Eisenbahndienst tätig war. Minister Budde erklärte, in der glücklichen Lage zu sein, mit den beiden Rednern, soweit sie Wünsche nach Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, nach Besserstellung der Beamten geäußert haben, sich einverstanden zu wissen. Er verhalte sich einer Tarifreform gegenüber keineswegs ablehnend, wünsche vielmehr eine Reform für oas gesamte Eisenbahnwesen im Reich. Doch man könne von ihm unmöglich verlangen, daß er diese Frage in achtmonatlicher Ministertätigkeit läse, biQ seine Vorgänger in elf Jahren nicht haben lösen können. Zur Arbeiterfrage übergehend, verkündete der Minister, daß die Sorge für die Bahnbediensteten seine, des ersten Arbeiters, schönste Pflicht sei, die ihn Tag und Nacht beschäftige. Alle Beamten und Arbeiter sollten es von der Reichstagstribüne aus hören, daß er, der Minister, der Meinung sei, er ziehe mit dem letzten Streckenarbeiter an demselben Strang. Diese warmen Tones gesprochenen Worte weckten lebhaften Beifall; die militärische Schneidigkeit, die trotzalledem hindurchklang, gefiel augenscheinlich den Herren von der Rechten. Sie mißfiel aber in hohem Grade den Sozialdemokraten. Ihr Redner, Aba. Bernstein, ereiferte sich gewaltig darüber, daß Minister Budde den Eisenbahnarbeitern das Kvalitionsrecht einschränken, daß er Despotismus und Sklaverei protegieren wolle usw. Kühlen, aber entschiedenen Tones replizierte der Minister, daß er keine Veranlassung habe, auf das Gebiet der Parteipolitik sich zu begeben. Er sei fein politischer Minister, und denke nicht daran, den Eisenbahnern das Koalitionsrecht zu verkümmern. Es beständen ja über V/a Dutzend Eisenbahner- Vereine. Dagegen werde er mit aller Energie dem Eindringen sozialdemokratischer Organisationen in den Kreis der Eisenbahner entgegentreten. Die Betriebs-Möglichkeit und -Sicherheit, und die Rücksicht auf das Wohl des Vaterlandes in Kriegszeiten erfo werten diese energische Abwehr gebieterisch. Seine Auffassung, daß von solchen Organisationen die Unterbindung des Betriebes zu gewärtigen sei, belegte der Minister durch Hinweis auf die Vorgänge bei den holländischen Eisenbahnen und auf sozialdemokratische Preßartikel. Was Abg. Bernstein später dem Minister entgegnete, war nicht geeignet, den Erfolg der Ministerrede in Frage zu stellen. Herr Budde hat bei seinem Debüt im Reichstag nicht minder gut abgeschnitten wie im preußischen Parlament. Von Politik will der Minister in seinem Ressort nichts wissen; er ist, wie er sich ausdrückte, politisch „jungfräulich", daß er noch nie an Wahlen sich beteiligt hat, weder zum Reichs- noch zum Landesparlamenr. Es kann ihn also keine Partei für sich reklamieren. Preußisches Abgeordnetenhaus. Im Abgeordnetenhause wurde am Mittwoch in erster und zweiter Lesung der Gefetzentwur^betresfend Abänderung von Amtsgerichtsbezirken erledigt. Sodann wurde die Vorlage betreffend des Stadtkreises Gelsenkirchen in zweiter Lesung unverändert angenommen. Die Etats der Reichs- schuldenverwaltuna und der Oberrechnungskammer wurden genehmigt und sodann die Beratung des Etats der Bau- oerwaltung fortge egt. Tas Ordinarium sowie Extra-Ordi- narium wurden genehmigt. Damit ist der ganze Etat der Bauverwaltung erledigt. Abg. Tr. Hirsch (fr. 8tz).) empfiehlt die von ihm beantragte Resolution, die Regierung in einer Gesetzesvorlage zu ersuchen, zur Regelung des Bauarbeiterschutzes, namentlich zum Zweck wirksamer Unfall-und Krankheitsverhütung. In der Begründung gibt Redner die Hauptschuld an den Unfällen im Baugewerbe der ganz un genügen den Bau au s sicht. Auf die von ihm eingezogenen Erkundigungen gipfelten die ihm zugegangenen Antworten darin: um die Einhaltung der Vorschriften kümmert sich hier niemand: erst wenn ein Unfall passiert ist, iüinnrern fid) die Behörden darum, eher nicht. Redner verliest Schreiben dieses I:.. alrs aus Säweidnitz, Görlitz, Li'.o ib und weist ferner hin auf die Bauarb. i:e i- schutzvorsc in Bayern, die zu aLfeinger Zufried er wirkten : jeiilenswert sei, die Bauarbeiter selbst zur Kontrolle > r. n-.uzichen und ein Su.utzgesetz für d. Bauarbeiter z:. erlassen. — Abg. Schwarze (Ztr.) steckt und befürrooriCi einen Antrag, die von dem Dvrredn.r beantragte Resolution in etwas anderer Fassung anz. nehmen: nämlich die Regierung zu ersuchen, im Wege d.r Gesetzgebung ober der Verordnung einen wirksameren Schutz der Deutsches Deich. Berlin, 4. März. Nach einer Meldung aus Wil- helmshave n besichtigte der Kaiser heute morgen mit dem Prinzen Heinrich und dem Großherzog von Oldenburg die Neubauten der drei Hafeneinfahrten und nahm ferner auf der kaiserlichen Werft den neuen Kompaß und den neuen Masserrohrkessel in Augenschein. Von der Werst begab sich der Kaiser nach dem neuen Ossi-ierkasino, das er eingehend besichtigte. Um 12 Uhr nahm er mit dem Prinzen Heinrich und dem Großherzog im Stationsgeschaftsgebäude das Frühstück ein. Heute nachmittag 3 Uhr ging der Kaiser mit dem Linienschiff „Kaiser Wilhelm II." bei etwas stürmischem Wetter nach Helgoland in See. Der Gcoßherzog von Oldenburg folgte mit dem Kreuzer „Niobe". Das Torpedoboot „Sleipner" und die Depeschenboote S 74 und 76 fuhren als Begleitschiffe mit. Vor Helgoland trafen die Schiffe um 6y* Uhr unter Salutschüssen der Strandbatterie ein. — Der Kaiser überreichte gestern nach der Rekrutem Vereidigung in Wilhelmsh aven dem katholischen und dem evangelischen Marinepfarrer die Kopie seines an Admiral v. Holtmann gerichteten Schreibens über „Babel und Bibel". — Vor einigen Tagen veröffentlichte die sozialdemokratische „Münch. Post" einen Artikel über die Urheberschaft des kaiserlichen Dabel-Bibel- driefes. Den Ausführungen ist unseres Wissens bisher nicht widersprochen worden. Das Münchener Organ berichtete, daß der Kaiser, veranlaßt durch den orthodoxen Ansturm, mehrere hervorragende Theologen aufforderte, ihm eine zu oeröffentliajcnbe Kundgebung ju ent* werfen. Bon zw ei Elaboraten habe er bas gewählt, aber einige Ae nderungen vorgenommen. Tas Blatt berichtet darüber folgendes: „Zunächst fügte der Kaiser den Personen, in denen sich „Golt offenbart", die Namen Hammurabi, Karl der Große und Wilhelm der Große bei. Die zweite kaiserliche Aenderung ist die Unterstreichung eines Wortes. Es wird in dem Brief von Gott gesagt: „Wir Menschen brauchen, um ihn zu lehren, eine Form, zumal für unsere Kinder." Das Wort „Form" ist nun besonders hervorgehoben worden. Die dritte Aenderung soll in folgendem bestehen: Einer der Schlußsätze hätte gelautet: „es wird auch dadurch viel vom Nimbus des auserwählten Volkes verloren gehen", während heute zu lesen ist: „bas schadet nichts, auch wenn dadurch viel vom Nimbus des auserwählten Volkes verloren geht"." — Die Verantwortung für diese Mitteilung müssen wir natürlich dem Münchener Blatte überlassen. — Wie verlautet, erhielt der Bischof Komm von Trier vom Vatikan die Weisung, in Zukunft seine Pflichten als Kirchensürst in Einklang mit den Erfordernis sen des Staates zu bringen. — Gestern abend waren etwa 1000 Personen in der Brauerei Patzenhofer zusammengelommen, um gegen die Jesuitenzulassung zu proiestteren. Nach einem Vortrag des Pfarrers Kohler wurde einstimmig eine Protesterklärung gegen die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes angenommen. — Die „Berl. Korr." schreibt offiziös: In öffentlichen Blättern wird mit geteilt, daß mehrere Eisen b ahn- direktio nspräs identen ihre Versetzung in den Ruhestand nachgesucht hcttten, weil sie sich der Kontrolle durch die von dem Minister der öffentlichen Arbeiten für die Prüfung der Diensteinteilungen und Wohlfahrtseinrichtungen eingesetzten Kommissionen nicht unterwerfen wollten. Diese Nachricht entbehrt, soweit sie sich auf die Ursache des Abgangs der Beamten bezieyt, j. e b e r Begrünbung. Hamburg, 4. Ä^arz. Der Senat setzte die Feier der Enthüllung des Kaiser Wilhelm-Denkmals aus den 20. Juni fest. Es wird angenommen, daß der Kaiser an der Feier teilnehme. Dresden, 4. März. Um das Gedächtnis König Alberts zu ehren, soll eine König Alber t-Gedächtnisstist- un g errichtet und am 19. Juni 1903, dem Todestage des Königs, der Königin-Witwe zur freien Verfügung zu Gunsten der von ihr gegründeten r:iebeswerle überreicht werden. Zu diesem Zweck bildete sich ein Landesausschug. München, 4. Dcärz. vLach der „Augsö. " in der gestrigen General-Versammlung genehmigt worden und kann während der Kasienstunden im Geschäftslokal der Bank erhoben werden. 1970 Der Vorstand. GewerbebanK Die Dividende pro 1902 ist mit Wirt ii. AmSe brr WoMhie Mittwoch den H. März 1903, abends 8^ Uhr, im Saale des Cafe Ebel: 1945 Experimental -Vortrag über: Entwickelung von F'lm- und photographischen Platten bei künstlichem und Tageslicht. (Suurto frei. Heinrich No11. Ihre Verdauung wird geregelt, wenn Sie nach Jeder lehlzelt et» Bllechee Dr. W. KNECHTS MAGENBITTER „SÄNTIS'’ zo »leb oehmee. Probefl. e. L- Greeee Fl.1.2 50 Ueberell erMitllch. Zum Küssen schön ist ein zartes, reines Gesicht, mit rosigem jugendfrischen Ausscheu, weißer, sammetweicher Haut u. blendend schönem Teint. Alles dies erzeugt: Radebeuler Steckenpserd-^ilienmiliff Seife v. Hergwa»« L Co, Lattbrot-str-sb v. Klein rchtkä-lldoui'kk: Sttckrnpserd. a 3t 50 Psg. bei Pi I. MSbS, Ad. Sieter, Droa. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. 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März Ludwig Thomas, Bahnbofstr. 37. 747,2 748,3 748,2 48ch 4 6,2 *6,0 Belage en, auf Neben- Hof-Mönelfabnk und Kunstsohreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt 1 4(3) 2(2) 1 1 3*/8% 8% 3V,% ä°/o 3*/8% 3% Oberbessen 4% Oesterr. Goldrente März 1903 65 starben an: Tuberkulose der Lungen Tuberkulose des Gehirns Neubildungen S« 55 L es> 8W. WoW. 8. Reicheanleihe do. Konsole . do , . Heesen . 103.05 . 92.95 . 103.00 . 92.90 . 101.15 . 100.00 . 103.25 Kriefkallen der Redaktion. (Vluonymc «»fragen bleiben unberücksichtigt.) H. 9L Ihre Mitteilung war uns recht interessant, werden uns genau danach erkundigen. Etablissement allerersten Ranges Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hofheleranl Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen Auf Wunsch kostenlose Cnferbrertnog meiner Haupt-Kollektion Lungenentzündung Herzfehler Altersschwäche Su/o Mexikaner . . 4*/j lu Chinesen . . . Electric, bei.ackert , , Nordd. Lloyd . . , Kreditaktien . . . DiBKonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . , Ber iner Handelsgee. . Oesterr. Staatebabn . . Lombarden . • • • Uottuar-ibahn .... Laurauütte ..... Bochum...... Harpener..... Tendenz: ruhig. 19u3. . 26.10 . 92.70 . 99.10 . 97 40 Kirchliche Rachrichten. Gottesdienst m der gijnagogr, Ziidanlage. Israelitische Deligionsgemeinde. Samstag, den 7. März 1903. Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 9 Uhr. Nachmittags 330 Uhr. Schrtfterklärnng. SabbathauZgang 7.05 Uhr. Hottrsdienst der israelitischen Peligionsyrsellfchast. Sabbathfeier am 7 März 19 03. Freitagabend 5.50 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr. 'Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 7.05 Uhr. Wochengottüdienst: Älorgens 7.00 Uhr, abends 5.30 Uhr. Mietest ologische Beobachtungen der Station Gietzcn. . 216 50 . 193.75 . 141.30 . 148.60 . 159.00 . 148.30 . 14.90 . 183.50 . 218.00 . 186 SO . 175.40 Anm.: Die m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Mrankheu auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kominen. (Döäjrntlidit llrbrrüiht irr gohtsfällt in brr Stobt kirtzrn- 8. Woche. Dom 15. Februar bis 21. Februar 1903. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (infl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 19L2, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 11,60 /.-o. SporL AutomobilauSstcllung tu Frankfurt a. M. Prinz Friedrich Rorl von Hessen Hai das Protektorat über bie „V . Große Allgemeine AutomobilaussteUiing" zu Franksurt a. M. 1903 angenommen. Tie Direktion beabsichtigt für den ersten Sonntag nach der Eröffnung, den 3. Juni, einen großen Preisblumenkorso für Motorwagen aus- zuschreiben. Für den letzten Ausslelluiigssonntag ist dann noch eine ^lutomobiltourensahrt nach Homburg v. d. H. und auf bie Saalburg vorgesehen. Bew. Himmel Bed. Hunmel Hochfeine, stilvolle ■ Einrichtungen | Neueste Klelduugeil. Originaldrahtmeldungcn ded Gießener Anzeigers. Berlin, 5. Alärz. Der Kaiser ordnete an, daß die ans Anlaß der Venezuela-Angelegenheit gebildete Kreuzer-Division in Ost-Amerika weiter bestehen bleibt. Dem mit der Wahrnehmung der Geschäfte dieser Division beauftragten Kapitän zur See Scheder werden fünf Kriegsschiffe uiUerftellt sein. Berlin, 5. März. Im königlichen Opernhause wurde gestern der Musik-Roman ,,£ u i fe" von Charpontier zum erstenmale aufgeführt. Die Novität hatte nur einen mäßigen Erfolg. Der erste und zweite Aufzug gingen vollkommen eindructslos vorüber, der dritte Akt fand warmen Beifall, sodaß der Komponist und die Darsteller vor die Rampe gerufen wurden. Der vierte Akt erzielte wieder eine schwächere Wirkung. Die Darsteller waren ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Kiel, 5. März. Die Kreie-Delegierten-Versammlung der Freisinnigen des 7. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreises stellte als Kandidaten für die Aieichsiagswahl einstimmig den Konsul Diederichsen auf. Der Wahlkreis ist jetzt durch den Abg. Dr. Hänel vertreten, der eine Wiederwahl abgelehnt hat. Königsberg i. Pr., 5. März. Das Kriegsgericht der L Division verurteilte den Leutnant Steffens wegen Mißhandlung von Untergebenen zu 9 Monaten Festungshaft. Leipzig, 5. Marz. Die Verbandsversammlung der sächsischen Jndustrieellen erklärte sich für den Anschluß Sachsens an. das preußische Kanalnetz und für einen neuen sächsischen Kanal. London, 5. März. Die „Times" meldet aus Madrid: Eine marokkani sche Anleihe sei in Spanien ausgenommen worden und die erste Geldzahlung sei bereits erfolgt. Amsterdam, 5. März Die Minderheit der parlamentarischen Abteilung ist für eine Enquete, die Mehrheit dagegen für die drei Entwürfe. Alles im Lande ist bereit, auf einen einzigen Befehl den Belagerungszustand zu verhängen. Man erwartet einen kurzen, heftigen Streik der Eisenbahnarbeiter, den die Regierung aufs kräftigste bekämpfen wird. Man lebt in großer Spannung und Unruhe, doch ist bis jetzt eine Unregelmäßigkeit oder ein Gewaltakt nicht voraesallen. Paris, 5. März. Marie d'Aurignac, die Schwester der Frau Humbert, wurde für unzurechnungsfähig erklärt. Sie verläßt in den nächsten Tagen das Gefängnis und wird Verwandten übergeben. Madrid, 4. März. Der Spezialkorrespondent des „Heraldo" in Fez meldet, daß die Truppen des Sultans ncvch heftigem Kampfe mit den Aufständischen gezwungen worden feien, sich zu rück zu ziehen. Die Aufständischen hätten die Offensive ergriffen. Rom, 5. Diärz. Fn der Dynamit-Fabrik in Cagliari Kinder Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Fahr 4*,,% Oesterr. biiberrente 101.00 4% Ungar. Goldrente . . 102.05 4°/ Italien. Rente . . . 103.45 4'/, 56 Portugiesen . . . 51.60 ■°/ Portugiesen.....32.40 \% C. Türken . ... 3015 Türkenlose...... 130 00 4°/o Uriech. Monopol.-Anl. 45.30 4i,56 äussere Argentiner —.— Ruhezeit der Bahubedieustelcu. Heber die Dienst- und Ruhezeit der Beamten, Hilfsbeainten und Arbeiter, hat der Minister der öffentlichen Arbeiten, unbeschadet ber besonberen Anordnungen, folgende Vorschriften erlassen: Tie Tauer einer T'enstschicht bemißt sich nach den Anforderungen und den in der Schicht liegenden Pausen. Sie darf nie mehr als 15 Stunden betragen. Solche Schichten sind nur zulässig, wenn sie keine angestrengte Tätigkeit erfordern und regelmäßig durch längere Dausen unterbrochen werden, die frei von jeder Beschäftigung sind. Bei ununterbrochenem Dienst oder beim Hineinreichen des Dienstes in die Nacht ist für den Wechsel im Tag- und Nachtdienst zu sorgen. Es darf kein Bediensteter mehr als sieben Mchte hintereinander beschäftigt werden. Federn Bediensteten sind monatlich mindestens zwei Ruhetage zu gewähren; nur bei einfachen ~ bahnen re., kann ihre Zahl auf einen beschränkt werden. Die Ruhetage sind möglichst auf die Sonntage zu verlegen; sonst sinden die Bestimmungen über die Ermöglichung des KirchenbesuchS Anwendung. Etwa hiermit im Widerspruch stehende Tienstemteil- ungen sind bis zum L Juli zu berichtiget,. Arbeiterbewegung. Antwerpen, 4. März. Die Garnisontruppen von Bergen op Zoom halten seit gestern die Bahn-Uebergänge sowie den Bahnhof besetzt. Aehnliche Akaaßregeln werden in Wouw und Rosenbaal an ber holländischen Grenze getroffen. Diese Alaßnahmen hängen mit dem zu erwartenden General-Ausstande der holländischen Eisenbahn^Angestellten zusammen. Brüssel, 4. März. Der rSotr* veröffentlicht ein Interview feines Korrespondenten mit dem holländischen sozialistischen Abg. Twelstra, worin dieser mitteilt, daß ber Ausstanb ber Eisenbahn arbeitet: nächste Woche verkündet werden wird. In einer heute Abend stattfindenden Versammlung soll das Datum des Beginns des Ausstandes beschlossen werden. Barceloua, 5. März. Tie aus ständigen Zimmerleute suchen die andern Arbeiter zum Generalausstand zu veranlassen. Sie erklärten bie Werkstätten in Brand zu stecken, 1Venn sie nicht bis nächsten Montag ihre Forderungen durchgesetzt. Kandwirtschast. . — Bezug von Thomasmehl. Man schreibt un5: Die richtigste Zeit zum Aiisstreuen von Thomasmehl für nicht beroafler- bare ober nicht ber Ueberschwemmung ausgesetzte Wiesen bleibt ber Herbst unb Winter. Aber auch im zeitigen Frühjahr ist bie Düngung noch angebracht, wenn auch die Wirkung auf den Heuschmtt in der Regel noch nicht scharf heiwortritt. 'Man sehe nur daraus, voll- weniges Thomasmehl zu kaufen. Für die Gegend von Gießen ist cm Thomasmehl offeriert, welches für den geforderten Preis viel zu teuer ist, für den Waggon um 150 Mk. zu teuer. Während nämlich gutes Thomasmehl 14—15 Proz. eitroneulösliche Phosphor- fäure enthält, enthält jenes franko »Gegend Gießen" offerierte Thomasmehl nur 5 Proz. citronenlösliche Phosphorfäure. Daß das Diehl, rote die Anpreisung besagt, em schönes verkäustiches Aussehen hat, änden nichts an dem Minderwert der Ware. Wer also nicht betrogen sein will, kaufe nur unter Garantie des Gehalts und lasse die gelieferte Ware alsbald durch die Versuchsstation in Darmstadt untersuchen Ta viele unserer kleineren Laiidwirte nur wenige Zentner Thomasmehl kaufen und ihneii das Absenden eines Musters an die Versuchsstation zu umstäiidUch unb auch zu teuer ist, so sollten jene nur auf genossenschaftlichem Wege einkausen, um sich vor Ueberoorteilungen zu schützen. O Groß-Cicheu, 4. März. Die hiesige Molkerei, welche der Aiolkerei-Genoffenschait 91ieder-Ohmen gehörte, wurde einem Konsortium von etwa 30 hiesigen '.Bürgern für den Preis von 17 000 21k. vertäust. Durch diesen Ankaus besitzt mm unsere Gemeinde zwei ,hr gehörige Molkereieii. Zur Molkerei-Genoffen- schast .Vogelsberg" gehören allerdings viele Genossen von Äiachbar- geniemben. Beide Molkereien en reuen sich durch die Qualität ihrer Erzeugnisse, die wiederholt auf Ausstellungen die goldene Atedaille erhielteii, eines vorzüglichen Rufes. Tie Vogelsberger Attlch ist eben von einer Güte, die ihr durch keine Koickurrenz streitig gemacht werden kann. -a- Marburg, 4. März. In der heutigen Winteroerfammlung des Obstbauvereins für den KretS 'Marburg teilte Obstbautechniker Rübeling mit, daß es im vergangenen Fahre gelungen fei, das Auftreten ber Blutlaus um ca. 50 Prozent verringert zu habeti. Ten HauptooNrag hielt Jnstitutsoorsteher Huber aus Ober- zwehren über Obstbau unb Obstverwertung. 1 7 3) Lin br achtenswerter Fortschritt auf uem Gebiet der Likör-l>e*liil.iliOn ist durch die Firma Dr. . Knecht *X Co. m fr rann fort a. M. erreicht worden. Diebeibe bringt unter dem harnen Mäntis einen aus den feinsten und edelsten Alpenkräutern bergen eilten .Magenbitter auf den Markt, der die denkbar grössten Vorzüge in sich vereinigt nn*S vlch-d>'" et Ml Anzeige« fr*1 uns Höchs alten blei Die erseh» kommen, fadjung bi Ft so gilt! den Kilorr nicht im ! lebhaft ge °wß sein, halten. I M-Besser, «valitionsf l begrünt mw ihre be Kontrakte [ streichln AbÄarss- W- M Strien. =3OOO 1501^0=3000 4oo i-0=4000 0.2800zii.lOOOO Auszahlbar bar ohne Abzug Los 1 Mk., 11 L. lö Ml: Porto und I. ete 25 l‘> . [Nachnahme teurer, emptir! lt I j. Stürmer, $liu.>.)'iLi"iii.L. |6eneral-üebit, Lun^e^rt •, Kirschen, itai. WnumnMhMlln, größte „ mittelgroß Zu haben bei L. Steinhäuser Bienen. — Honig. Lehrer Butz-Leibgestern verkauft 2 prima Strohkörbe, eventl. auch Völker in Keckischen Beuten. 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