1092 | ben?n: Warenbestände in nur idita n, Schlafröcke, Kinder inche, Buxhn, Kammgarn 2 L Mass. yy rtikel annehmbaren Prehe :h Gutes und Billiges zu h. iöbtt Ecke Wettergasse. na* n I-' 90» 5 bk- i 5 tr dD. .11. lit’ 0^ tz. ---- n. m 16 re in re -s ,#W>f 0'cS^i»‘asy" Orden "" w I © Nr. 80 er|*r«e« »«,Nch nutzer SonutLgs. Dein Gießener Anleger werden tm Wechsel mit dem yeifljche, tanörnirt die Steßener LamUleo- Witter viermal tot bet Woche beigele^t HeuuUMtflhewf ». 8er- l»tz de, IHWkbea Univ« d-'IMh u. 6lei»' kudMl (WI4) ttrixn) »Adatiwn. trwtHM unb Truaciit*; GchNlßrckß, f. «dteile tüx Depesche«; «»zetger Gieß«. Aernlptrchanschlutz Nr 51. Zweites Blatt. 158. Jahrgang Donnerstag 5. Februar 1008 GietzenerAnzeigerS W General-Anzeiger ST Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WZ jijimuf.«äj***-.JU-nujieRiiujj.ea«?.yiiijiwyjl ._ ---------------------------------------- aetqenteil: Han« veck. 3>te heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Aus Stadt und Land. Gießen, bat L. Februar 1008» - Kaiserliche Eprude. Am 27. Ian vor, a» an seine« fietartBtage, hat der Kaiser, wie wir erst hevtt erfahr«, auch de« Offt-ierkorps bei hiesig« 116. Infanterie- Äigtmeetl — dal ja bekanntlich seinen Samen trägt — eine Spende toi 26 00 0 Mark -a Teil werden lassen mit dem anldrÜLklichen vnheiiastell«, daß die Summe nach dem titewi ArmeAea del Ofstzterkvrpl verwendet werd« laüi. w Zur ReichatagSwahl. Angesichts der bevorstehenden Reichstagswahlen, die jo allem Anschein nach früher, als man anfangs erwartete, stattfinden werden, kommen aufl allen Gegend« Deutschland? Nachrichten über die Aufstellung von Reichstagskandidaten. Auch in unserer Stadt wird die Trage eifrig erwogen, wem das Mandat unseres Wahlkreises «wird anzuvertrauen sein. Die ländliche Bevölkerung wird ja 'unzweifelhaft cm Henn Köhler-LongSdorf festhalten, von dem «nr wist«, daß er unter allen deutschen RelchStagSabgeord- neten derjenige ist, der am allerseltensten sich im Reichs- Parlamente einfindet und der sich wohl selber nicht für einen Peißig« Vertreter unseres Wahlkreises hält, besten Mittel- punft eine aufstrebende UniversitätS- und Industriestadt ift TS versteht sich von selbst, daß ein gemeinsames Marschiere« der städtischen Wählerschaft mit den Bauern- dündlern em Ding der Unmüglichkett ist. Die Stadt Gießen, sowie die meisten Wähler in den anderen Städten unseres Wahlkreises, und ebenso sehr viele auf dem Lande wünschen sich einen Abgeordneten von ausgesprochen liberaler Gesinnung. ES kann keine Frage sein, daß unser Vertreter im Landtage, daß der Justizcat Dr. Gutfleisch die Stimmen der Angehörig« aller Partei« in Stadt und Land, mit einziger Ausnahme der dauerndündlerisch« und der sozialdemokratischen, amf sich vereinig« würde. Dr. Gutfleisch ist ein Mann von fieljührig«, gründlich« praktischen Erfahrung« auf dem Gebiete der gesamt« Wirtschaftspolitik, ei« Mann von un- eafchütterlicher UeberzeugungStreue, von weitem Blick, von Scharfsinn und einer wahrhaft unermüdlich« Arbeitskraft nnb Arbeitslust. Findet er sich zur Annahme des Reichs» tcigsmondates bereit, so ist sehr wohl die Möglichkeit vorhanden, daß uns der bevorstehende ReichstagSrvahlternmr einen Abgeordnet« beschert, der seine Pflichten im Sinne der weit- auS überwiegend« Mehrzahl der Bewohnerschaft der Prooinzial- h-aupt- und UnioerMtSstaüt Greß« wie des gesamt« Wahlkreises erfüllt. ** Prof. Bethe. Der ordenü. Profestor d« klassisch« Philologie m Basel, Prof. Dr. Erich Bethe, hat, wie wir bereits meldeten, den Ruf au die Universität Gieß« als Nachfolger br8 nach Heidelberg übersiedelnd« Prof. A. Dieterich angenommen. Prof. Bethe ist geborener Stettiner und steht im 40. Lebensjahre (geb. 2. Mai 1863). Er studierte in Bonn, Greifswald und Göttingen Philologie und Kunstgeschichte, wurde an der letztgenannten Universität im Jahre 1887 zum Dr. phil. promoviert. Von 1891 tuS 1893 war er als Pnvatdozent in Bonn tätig, wurde 1898 als Extraordinarius aach Rostock und 1897 als Ordinarius nach Basel berufen, öo er seither wirft. Von den Schrift« BetheZ sind zu nenn« 8. Sitzung Großh. Handelskammer Gießen, Mr die Lretse Gieße«. Msfeld und Lcurterbach. Protokoll-Auszug. Geschäftsbericht ist Folgendes urtt- zuteilenr Gießen, d« 3. Februar 1903. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Grünewald, Hoos, Jhring, Latz, Mall, Nvwack, Ramjpeck, Rinn, Rohr, Schirmer, Wallach Zur buch sowie der Syndikus Dr. ftnipper nnb Gerichtsassessor Wtllenbücher. Entschuldigt fehlen die Herr« Dürbech Schnall und Steinecke. a) Bei dem Kaiserl. Postamt Gleßeu ist die Zulassuua Mm Fernsprechverkehr mit mehrer« fran- Mscheu Ort« beantrag worben. Gleich-eilig hat sich )« Kammer für Fernsprecher!-indungen mit bayrischen, MvMerisch« und belgisch« Plätzeri ausgesprochen. b) Der am L Januar d. I. in Kraft getretene Ausnahmetarif für Grubenhölzer von mehr als 20 Zentimeter bLS Ku 60 Zentcheter Zopfstärke und bis zu fünf Dieter Lange stift nur für die Barsen düng von bestimmt« Lohleuaruben- Anschußstation« des RnhrbeztrkZ und die dortig« Som- mollagerstatton«. Die Kammer beantragte die Ausdehnung deü> Tarifs auf die Station« der Lönigl. Saargrub« und ans einzelne Stationen t» Hessen-Nassau. <) Bei dem Deutsch« Handelstaa wurde die Einstellung erwärmter Güterwagen durch die Etsenbahnverwaltung zur Beförderung von Wein während der WenLrmonatc befürwortet. d) Die geltenden Lisenbcchntarifc erschwer« den ober- hessischen Eisenerzgrubeu d« Absatz nach dem Rbeiuisch- ! Lestsälisch« Judustriebezirk und demSiegerttulto Die Kammer hat über die WsatzverhLltnisse der hiesigen Grube» Erhebungen veranstaltet und wird die Anlehnung a» eine Eingabe des Berg- und Hüttenmännisch« Vereins außer der Distertatio».' ..Quacetionee Diodorine mytho- grapb*«“ die 1891 erschienen« .Thebanisch« Helb«lietor^, , Prolegomena zur Geschichte des Theaters int klassisch« Altertums (1896), .Polluri 0noma8ticonu (1900), .Homer und die Heltonsage-' (1902). Außerdem hat Bethe die Er- gebntfie seiner Studi« in zahlreich« Aufsätzen in verschied«« Zeitschrift« niedergetegt. -Für unsere Hausfrauen! Geg« rauhe Hände gebraucht man Citrvnensast. — Mit warmer Milch und Wasser kann man Oeltuch ohne Seife reinigen. — Line heiße Sck-aufel, Über Möbel grhaltrn, uimntt weiße Flecke davon weg. — Streue Sassafrasriude unter getrocknete Lichte, um die Würmer davon abzuhalten. — Eine Handball Heu mit Wasser tu einen neu« Eimer getan, nimmt den Geruch der Farbe mit fort. — Tintenflecke auf Seid«-, Wall- und Baumwollstoff« lass« sich mit Terpentin ent' fernen. — Macke saure Gurk« nie In ein« Topf ein, in welchem Schmalz gewesen ist. — Line Mischung von Bienenwachs und Satz macht alle Bügeleisen so glatt wie Glas. — Fische lassen sich viel besser abschupp«, wenn man sie einen Augenblick in heißes Wasser hält. — Zähes Fleisch kocht ebenso weich wie anderes, wenn man dem Wasser ein wenig Essig jufügt — Um das Weiße von Eiern schnell -u lKag« tue eine Messerspitze voll Salz hinein; je kühler die Lier sind, desto schneller geb« sie Schaum! ß. Leihgestern, 4. Febr. Der hiesige Turnverein feiert am 21. Juni l. IS. sein IvjährigeS Stiftungsfest, Verbund« mit Fahnenweihe. für die Lahn-, Dill- und benachbarten Reviere in Wetzlar die Einführung deß 1 Pf.^aristz für alle Empfangsstation« beantragen. e) Auf eine Umfrage des Deutschen Handelstages sprach sich die Handelskammer für die Ausdehnung der Haftung der Zollverwaltung für Waren in öffentlich« Niederlagen aus. Es i|t wünschenswert, daß die Zollverwaltung gesetz- lich verpflichtet tvird, für Waren in öffentlich« Niederlagen dieselbe Verantwortlichkeit zu übernehmen, die für den Lagerhalter auf Grund des Handelsgesetzbuchs besteht. f) Bei dem Großh. Ministerium der Finanzen wurde eine Aenderung der Bestimmung« über die Hinterlegung Don Wechseln von Privatbankiers als Sicherheit für gestundete Zölle beantragt. g) Auf Veranlassung des Hessischen Handelskammer» tags sind Erhebung« über die Organisation und Leistungsfähigkeit der Kaufmännisch« Fortbildungsschulen des Bezirks eingeleitet worden. h) Dem Reichsstatistischen Aint sind durch Vermittlung der Kammer von einzeln« Firmen die Durchschntttswerte der ein- und ausgeführt« War« im Jahr 1902 mit» geteilt worden. i) Auf Grund einer Verfügung des Preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten und des Handels Ministers sind von den preußisch« Gewerbeaufsichts- und Kreist)auch eaml« Erhebung« eingeleitet Word«, ob und inwieweit ibie Bleiweißfarbe durch andere Farben ersetzt werd« kann. ■Sie Bleisarben-Jndustrie und der Handel mit Bleiweiß be- fürcht« von einem Verbot des Bleüveißes eine Schädigung ihres Gewerbes. Die Kammer hat sich im Interesse der Farbenhändler des hiesigen Bezirks geg« ein Verbot der Verwendung von Dleiweiy ausgesprochen. k) Das Kaiserliche Patentamt teilte der Kammer mit, day es sich mit Rücksicht auf etwaige spätere Freizeichenvermittelung« für die Fabrikanten empfehle, auf Proftrek- t«, Katalog« usw. stets ton Zeitpunkt der Ausgabe auf» zudrucken. 2. Vo r st an d sw ahl. Die N«wahl« der Kammer sind durch Großh. Ministerium bestätigt Word«. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Herr Kommerzienrat F. (L B. Koch als Vorsitzender und Herr Kommerzwnrat S. Herä)elheun als stellv. Vorsitzender einstimmig wieder- gewählt. Beide Herr« nehm« die auf sie gefallene Wahl dankend an. 3. Welt-Ausstellung in St. Louis IRX Der Vorsrtzende berichtete über ein« Vortrag welch« der deutsche Reichskommissar für die Weit-ÄuSstellung am L Februar in Darmstadt gehall« hat. Nach toss« Ausführung« sei die Lage von St. LouiS inmitten eines industriell und landwirtschaftlich hochentwickelt« Gebietes für eine Ausstellung sehr geeignet, und bei der Aufnahmefähigkeit dieser Lander striche sei die Einleitung von Geschäftsverbindung« mit deutsch« Firm« zu erwarten, yü! den Absatz kam« — abgesehen von anderen, die Jn- tereffen des hiesigen Bezirks nicht berührenden Artikeln — in Betracht: Werkzeugmaschinen, llnterrichtogegensränto Einrichtungen von chemisch« Laboratorien, astronomischen tuit) bakteriologischen Jnstttut«. Es sei zu erwart«, daß Ausstellung« der letzt« Art von amerikanischen Hoch. chulen glatt überuomm« würton. 4. Reservefonds der Berufsgenossenschaf. :en. Das Gewerbe-Unfallversicherungsgesetz vom 30. Juni 1900 enthalt in § 34 eine Bestimmung, welche ton Berufs- )«off«schäft« die Ansammlung außerordentlich hoher Reservefonds vorschreibt und das seitherige UnUaae- )erfahren zum Teil durch das Kapitaltockungsverfah^r wsetzt. Begründet wurde diese Aenderung gegenüber dem Gießener Theaterverekn. Die Tüdi« von Toledo Worisches Trauerspiel j.n 5 Auszügen von Grillparzer. Wer sich mit Grillparzers Dramen, die das große Publikum noch immer in der Mehrzahl kaum dem Namen kennt, näher beschäftigt — die bei Cotta erschienene DuUße Ausgabe, in vier Markbände gebunden, giebt dazu ^leg«heit —, d« wundert es, daß sie nicht samt und Mders Heimatrecht auf der deutschen Bühne gefunden toben. Ihre Bühnenwirksamkett ist machtvoll, ihre künst- Qualität« sind groß, und die Anregungen, die Idjes dieser Werke bietet, dürft« hundertfältig und von immer neuem, reizvollem Zauber sein. Dabei ist Grill- ^Q,,r^e1 bm feiner Psychologe, der mit einer Treffsicherheit, l)er intimsten Kenntnis seelischer Regungen, mmlschliche Charattere zu schildern weiß, die ja freuirf) mberer. Jag« wir: übertünchterer Art ist als die der r unserer Tage, und einem Teile imifered ^^19« Publikums, selbst manchem All« unter mi^ nufit mehr recht behagt; man bevorzugt vielfach die Pnoblemdich ung« unserer Zeit, SeellnanLys« bieten gc- mngeres Jnteres e. So nannte vor etwa -Wahres fritt als to« und die Triesch gemeinsam ttiFraukchrtch tor ^illdm von ^vledo"' gastierten, Dr. F. Mamroch, der ße^nfent der „Frankfurter Zeitung", diese Dich- hmig ^das unerfreulichste von all« Dram« Srnllparzers mtt seiner Erzwungenhett und seiner gutlle von Trivialitäten." Das sagt Diamroth trotz der |un jeden Kunstfuhlend« so außerortontlich« Durchsich- hgjeit der Höhenluft, die wir hier atmen, trotz der toun- dMvollen, gedankentiefen Verse dieses Dramas, in dem mr der Dichter starken Arms hinaufhebt auf 'eine Hobe Laute, von der er auf Welt und Mensch« uns nieoer- ilioiten läßt und uns Rätsel der At«schenseele deutet, die Mrdings Geistern von mathematischer Nüchternheit" und Itzüiermelserscharsem Sarkasmus ewig unergründlich bleiben Der zweifellos allein richtig« ^ifsassung der Tragödie, die in Alfonso und nicht in der Jüdin — diese beherrscht den König und so wohl mittelbar, aber nicht unmittelbar die Handlung — die tragische Hauptfigur sehen will, kam die Aufführung wesentlich zu Hilfe; im Vorder- grund stand mit erdrückender Wucht der stotze Kastiliauer und die Rolle der Jüdin wurde zur Episode. Grillparzer her und Kronheim sind der Beihilfe zum Betrüge und unlauteren Wettbewerbes angellagt. In Berlin hat er das „Reffen" in großem Maßstabe inszeniert und dazu nicht nur große Zeitungsinserate zu Hilfe genommen, sondern Zeitungen auch noch Rellamezettel beigelegt, in welchen er in bom- bastsscher Weise fene Heilkunst anpries und sichere Hllfe bei allen von Aerzten aufgegebenen Fällen versprach. Mese Rellamezettel begannen mit der fettgedruckten Ueber- schrift: „Nicht-lesen kann von großem Nachteil sein, also Lesen wichtig für jedermann. Wo noch Leben, da Hoffnung! Wer leidet, findet Hilfe!" Unterzeichnet waren diese Zettel mit „Nardenkötter, Spezialist, Chemiker und Direktor eines chemischen Laboratoriums, Berlin N, El- sässersttaße 25 a." Auf der Rücksette der Reklamezettel war gleichzeitig eine ganze Reihe von Präparaten angepriesen, welche eine Firma, die den Namen der Eheftau des An gellagten führte, anfertigte und zu kolossal hohen Preisen anbot. Nardenkötters Rellamebroschüre wird vollständig zur Verlesung gebracht. Eine Jahresstatistik verzeichnet von 100 Patienten „79 Geheilte, 14 wesentliche Besserung 3 wenig Besserung und 4 ohne Erfolg". Hervorgehoben wird, „daß dieses günsttge Resultat sich ausschließlich nur auf solche Patienten bezieht, die in Wirklichkeit unretttbar verloren gewesen wären, wenn sie nicht der blinde Zufall mit meinem Heilverfahren bekannt gemacht hätte, das ihnen in letzter Stunde zu einem Rettungsanker werden fallte". Interessant ist eine Stelle in der Broschüre, in der Nardenkötter von den Aerzten als Vampyren und unverschämten Schwindlern spricht. Der Angellagte verteidigt sich und hält alles, was in der Broschüre steht, aufrecht und bleibt dabei, daß seine Methode Heilung bringe, ohne die Menschen zu vergiften. Der Vorsitzende erwidert, daß der Angellagte Quecksilber, Jod, Arsenik und andere Gifte in solchen Mengen verarbeite, daß er damit die ganze Stadt Berlin vergiften könne. Die Patienten mußten erst für Broschüre und Fragebogen 5 Mk., dann für Medikamente 4 bis 19 Mk., dann noch für weitere Behandlung 45 bis 90 Mk. zahlen. Nardenkötter stand immer mtt Apothekern in Verbindung. Nach Annahme der Aull age hat Nardenkötter in letzter Zeit alle Rezepte „bade- toaitnentoeife" an gefertigt, und da er sie nicht selbst abgeben durfte, en gros nach Fritzlar gesandt, und von dott unter der Flagge des „Dniglich-privilegierten Apothekers" an die Patienten schicken lassen. Wie der Präsident bemerkte, herrschte eine grenzenlose Unordnung bei dem Angeklagten. Die stärksten Gifte wurden in der Küche aufbewahrt, ferner auf dem Hängeboden unter altem Gerümpel. Im Äavier hat sich eine Legion von Pillen gefunden. Die Herstellung war so primitiv, daß Nord en Atter dazu seine eigenen Küchengefäße und seine Badewanne benutzte. Die Diagnose will Nardenkötter gemeinschaftlich mtt Dr. Kuthermann gestellt haben. Nardenkötter hat im letzten Jahre ein Eu> kommen von 160000 Mk. versteuert. Unter den medizinischen Koryphäen Berlins aieüt es nur 2, die ein höheres Ernkommen aufznweisen haben; und nur 4 kommen ntü einem Einkommen von 140—160000 Mk. den Einnahme« deS Kurpfuschers annähernd gleich lieber 100000 Mk Einkommen haben in Berlin überhaupt nur 11 Aerzte. In Tharlottenburg übersteigen die ärztlichen Einkommen über- hauvt nicht die 90000 und über 50000 ML haben nur 9 Aerzte. Kirchliche Nachrichten. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Religilmsgememde. © a m 81 a g, den 7. Februar 1903. Vorabend 5.15 Uhr. Morgens 9 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterllärtmg. Sabbathausgang 6J5 Uhr. Hottrsbirrck der israelitischen Veligionsgesellschast. Sabbathfeier am 7. Februar 1903. Freitagabend 5.00 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3JO Uhr. Sabbnthausgang 6.15 Uhr. Wochengottes dienst: Morgens 7,00 Uhr, abends 5.00 Uhr. liebenswürdige Tugend. Frl. W. schuf ein in seiner still- bescheidenen Hllflostgkctt rührendes Frauenbild. Recht zu statten kam ihr für diese nach deS Dichters Vorschriften noch sehr jugendliche Gestalt das Halbkindliche ihrer Redeweise, weniger die anmutende Befangenheit ihres hübschen Talentes. Mtt dem Anstand, den er hat, stellte Herr Steinert den Almirante des Königreichs etwas spießbürgerlich dar, und Herr v. Stahl bestand als liebenswürdiger Don Gar- ceran in Ehren. Frau Schmidt war ja eine sehr viel ältere Schwester der Rahel, brachte aber den ernsten und überlegten Ton der philosophisch angehauchten Esther zu voller Geltung. Ein in jeder Miene und Bewegung waschechter, dem Geiste der Grillparzer'schen Pattie ausgezeichnet entsprechender Isaak war ein zweiter Gast des Abends, Herr Orlop. Die Stände von Kastilien erinnerten in ihrer Haltung an sarmattsche Granden zur Zeit deS seligen Attila, und hier und da fehtte es bei der Gesamtrepräsentatton an Tönen und Farben, an Schwung und Wärme. Man wurde recht sehr daran erinnert, daß die hohe Tragödie auf der Bühne unseres Theaters nur ein Feiertagsgast ist. Im ganzen verlief aber doch die Ausführung recht glatt und kam durch kleine Schwankungen nicht »eiter in Bedrängnis. -tt- Frankfurter Stadttheater. Im Repertoire des Schauspiels ist eine kleine Verschiebung notwendig geworden, durch welche die zu Wilhelm Jordans 84. Geburtstag angesetzte Vorstellung von des Dichters Lustspiel „Durchs O htt", sowie die gleichzeitig angekündigte erste Ausführung des einaftigen Dramas ,Lst Mitleid Sünde" von Auna Hill erst am Montag den 9. Februar gegeben werden. Am Freitag, 6. Februar gelangt dafür Frey- tags Lustspiel „Die Journalisten" zur Aufführung. Adolf Fah führte seine Geschichte der bildenden Künste in einer dritten Lieferung der 2. Auflage (Freiburg, Herder. S. 131—192) von der Plastik und Vtttterei der griechischen Kunst fort zur italienischen Kunst. Wir haben das verdienstvolle Werk an dieser Stelle bereits wiederholt erwähnt und empfehlen es auch heute wieder zur Anschaffung. Das Februarheft der Monatsschrift „5E)ie Fran" (herausgegeben von Helene Lange, Verlag W Moeser Buchhandlung, Berlins enthält einige aktuelle Beiträge. So weist die Herausgeberin in einem Artikel „Frauenfrage- Dilettantismus" die Angriffe zurück, die ein jüngst erschienenes Buch: „Frauenbewegung und Mädchensuchul-> reform" von Harro Schmitt gegen die Frauenbewegung richtet. Ein Arttkel von Gertrud Bäumer behandelt die Frage der Zulassung von Frauen zur lokalen Schulverwaltung. Es werden hier zum erstenmal die für diese Frage in Bettacht kommenden Bestimmungen des Auslandes und der deutschen Bundesstaaten zusammerrgestellt. Dr. Robert Wilbrandt beleuchtet unter dem Titel „Frauen im Staatsdienst" die Lage der Frauenarbett im Post- und Eisenbahndienst. Endllch dürfte rwch ein Essay „Die Frau und die Ehe im Licht der Naturwissenschaft" von Interesse fein. Er behandelt unter dem durch den Titel bezeichneten Gesichtspunkt das jüngst vollendete, auch von uns wiederhott erwähntt, bei Diederichs in Leipzig erschienene hochinteressante Buch von Bössche: „Das- Liebesleben in der Natur." Der belletristische Teil bringt eine Gvoßstadtstudie der bekannten Schriftstellerin E. Vely. Eine Skiztze üben KLkhe Kollwitz (mit Abbildung), ein Artikel von Dr. med. Franziska Tiburtius „Finnland als Sommerfrische",^ sowie die üblichen Mitteilungen aus der Frauenbewegung, über Erwerbstättg- kett und neu erschienene Bücher vervollständigen das reichhaltige Heft. Aus der Damenspende deS Berliner Presseballs 1903. Sei groß genug um ohne Prunken stolz Und stotz genug, um eitel nicht zu sein. W. Jordan. Wollt ihr für die Damenspenden Mir nicht einmal — Damen senden? ~ Rosegger. Gläubig hab' ich ansgeseh'n Einst zu allen hohen Worten — Ach, ich fand doch allerorten Nur ein trüblicb Mißversteh'n! Jetzt, vertraueno mehr dem Blni. Dünkt das Wort mir bloß zum Spiele — Im Verschwieo'nen ruh'n bte Ziele — Und so leb' ich klug und gut! . e Georg Reicke. (Der neue Berliner IL Bürgermeister.) Beitrag zu den ^Dichtergrüßen". . . . Wenn Du einen Dichter schaust, Sag', ich laß ihn grüßen. Paul Lrndau. Klagst du, Poet, zu eng fet*§ doch bestellt Für all dein Frauenlob — um diesen Raum; Bedenk', ein Arutterherz ist großer kaum Und hett>ergt doch von Liebe eine Welt! Richard S ch m i d t - Ea b anr S. Poeten mögen wundervoll Das Lob der Freundschaft fingen. Mit aröß'rem Rechte aber soll Der Freundschaft Lob ecklingen. So paradox auch dieses scheint, M doch Begründung möglich: Nie wird man angepumpt vom Feind, Vom Freunde aber täglich. . ... Alexander Moszrowskr. Trinkspruch an meinen Sohn. Werd mir nicht mürbe — kämpfe Dich durch, Bleib mir ein fester, lachender Bursch. Schreit durch die Jugend als Stürmer und Dränger, Werd mir als Mann nicht bang und banges Hilf, roetm Du kannst - nnb pfeif auf den Tank: -nk in« Ang« - M - “7[i$ ^„enber. ist di- M« des Egoismus Mä lir u Vfi i * s®* UjC c ss-wa- 2 ad Ä rrs e® « d 5 c v Z ® * 5 S tr ** s v 5 v ü £ 8 ’ A-l «Sv; v - -1 S f' * N W J y -- 'S» -°ss a e UD ‘S'^ Q w s E 8 E CD £ — :O a >b 67^ M^- ft) Z8Z TT-» M ^-o 5 ft# V 'S ' ft# t* aL- CD CD .8- • - ft# -4-. t Z2§Z LZ " £ 8-2 _ 34 x> x> w = O ±: s2 o o -o 't: 3~ udud - a E-L^ S = -2 La-sa 5 &§£ X C Z Z- a «‘ffß c .'— ^jq :c “ ,E *77.° 2 H *2. a£ CDr-» — iE cd w «r- -C_# $_, a.g o c j- - .-c, vd _ • E3 ft# s -3 sR g "e®m ft# — o ft# jQ g3 Sä'CD® co »e 3 j§ ? « X E ° «ü«f <£E 1 «ZL . • •-(& »-o EZ ^SdSe SZM Eco'g . ‘2 =$19 gtfo 03 _R Q . Xo 8 -2 s g( ■..o -Ä» s ft# CD ft# a f: XD vD' So CD ,. S § e"CL tu u-- KE D> o g6 ■—• sp-ti 5 E 05 y' § s L w* CQ^> .5 sS-^ S ss D uQ <*> s c s a±S w o 8916 K .. VD -7 ög 2™ CD S §*S 03 vO KZ •<-> S-» S'e 03 0=1 's - o ~ ZA <7?£ ,c?e !tz" o rS Ci *-* Ls L 2 .. ä 'S >-* 8S LÄ .E§.Z eu *• -.— *E" y ‘E «J(Ä| 5* e 5 S Cl» q y . ^GZLZ^ a . a a et) -a.g U . 5 ar 22 ^K a y ®e «>±: E «.. s :g « § a -t! g öfflehg £ E h*» ■5 q g a sG'^i aA .ciPQ s Z ■-ottO E 03 <7? a «'s" o g «ft cs; a ej *t3 CQS Ä Ql» O «n^ S).2 Q O ^($5 UZ' s se «ft s ES er Jzr ©*§ EE ■* 2 <<«» § E g a jLrf 2. »e-o S gfö lÄ^U“ 2 «ft*6T K §■§ ‘S'Ä. Q B a L E So K ®pe Zs « L!o s ZEZ- S E rZ S s 5 co c fi-a c i „E a § gS «>a - K geS'gs co a E E G Z S E E «Ä 2Z y a SÄ' e -er co — co a »§ U-s Jg jQ o . -7L r?S, 2 lö «ft M c? (9 I® 67 eo O SS jO a 3 «ft C >o S5 «ft JO s co - 05 x> a er c s A 3 c-> UD a «r ss » •S* « s © «ft jO •>—* c K a V VD a a § E Q D S -er Z v A v 5 N e E C -4 §> cT K L.xs c ft# ft« co - ^67 03 o 05 «r» » .2? a (9 r-d - tftO a « -7 E3^- "5 CD 5 § 40 c«ft §A E Ä a #o £ =g « P -Q *C* <55 <3 ty «ft w »—> c# ÄA «$> Ä <■» ® i— d & ® a a o -O 'c g c — S'm- .2 -*- t-3 a S Mx ft# a L K >g 3 «ft <« >&%■ r c -o «ti — x> 2 to CD.-f-» Es® S" CD C7 c « < A X) ö ft# A a »• ft# S a r^J v - CD a A t2 s SS ft# « p S 5/ 6? ^H-Z- c s CD _ ’^Z 8 ia^S' g & (9_ . a 5^ ft# <_^_ La a co a o c: 05 2 c# c# r, H CD ° :E a'A a g ö JC 3 £ ft# »o a *a . äo-° § >bH >o ® q a c» 2 ®fSZ w w ft#- A ■2" ® Ä E a ■5e ft# C D UD ft# O 74 ft# •£» N v *aJ5 c O ®(9 o js -a ft* CQ n. Buche: 446 Scheiter, 120 Prügel, 90 Stücke, 325 Astreiser; 18 Rm. Fichten-Nutz reis er; 2) im Wildfrauberg: Rm. Buche: ca. 50 Scheuer, 250 Prügel (meist Stammprüqel), 10 Stücke, 80 Reiserprügel und Astreisig. Für die mit dem Zuge vormittags um 9.43 Uhr von Hungen aus ankommenden Sleigtiebhaber ivird am hiesigen Bahnhofe ein Bekanntmachung, betreffend: Die öffentliche Am Samstag de« 7. Februar, uachmittagS 2 bis 4 Uhr, wird im Jmpflokal (Schulgebäude Neustadt 61) ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpflichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Rinder kostenlos der Impfung unterziehen lagen körnten. Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landestmpfinstitute vorgetwmmen. Die Kinder rnüsseu rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. An dem darauf folgenden Termin, SamStag den 14. Februar, um dieselbe Zeit, sind die am 7. Februar geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen körnten ferner Kutüer, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezetgt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Dre am Großh. KreisgesundheitSamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgeholt werden. yterdurch gestatte ich mir die ganz ergebene Anzeige, daß ich mein Wiener Cafe „Grossherzog“ in eigener Regie übernommen habe. — Es wird mein angelegentliches Bestreben sein, das Lokal zu einem angenehmen Aufenthalt besonders für Familien zu machen und empfehle Holz-Versteigerung in der IlürstliHerr Höerförflerei ES sollen versteigert werden: Morttag de» 16. Februar, vormittags 9*/t Uhr, rm Distrikt Harb: Buchen: 308 Rm. Scheiter (dabei 5 Rm. Werkscheit), 109 9tm. Kmippel, 155 Rm. Stöcke, 8700 Wellen; Eichen: 7 Rm. Scheiter (dabei 8 Rm. rund), 64 Rm. Knüppel, 93 Rm. Stöcke, 2180 Wellen; Nadelholz: 13 Rrn. Knüppel, 720 Wellen; 2 Rm. Linden-Knüppel; 1430 Ausduschwellen (Hambuchen rc.) 19 Stück Siche«-Schnittholz = 19,14 Fstm.; 4 Stück Bucheu-Schuittholz — 3.50 Fstm.; 2 Stück Äieferu-Schuitt- holz —1,70 Fstm.; 26 Stück Kieferu-Bauholz = 13,81 Fstm. (dabei find 8 Stück, welche auch für Schreiuer brauchbar find); 56 Stück Fichteu-Bauholz — 23,44 Fstm. Die Zusanuncnkrutst ist aus dem Weg von Muschenheim über die Hard nach Lich, beim Eingang in den Wald. Dienstag den 17. Februar, vormittags 9*/, Uhr, im Distrikt MSnchwald: Buchen: 21 Rm. Scheiter, 175 Rm. Knüppel (Stammknüppel, 12 Rm. Stücke, 3400 Wellen (meistens aus zweiter Durchforstung); Eichen: 48 Rm. ÄnüppeL 42 Rrn. Stücke, 1200 Wellen; Nadelholz: 62 Rm. Zknüppel, 8600 Wellen. 128 Stück Fichten-Bauholz — 35,03 Fstm. (davon 15 Stück — 5.30 Fstm. aus der» Dtstrttt Meilbach, welche nicht vorgezeigt werden); 241 Fichteu-Derbstangeu = 10,53 Fstnr. (Gerüststarrgeu, Waguerholz re»); 2000 Frchteu-Reisftaugen Zcdveiseterzictmssrükrls Montag den S. Februar 1903, abends 9 Uhr: Heneral-Aersümmlimg bei Wirt Sauer, Neustadt. Lages-Ordnung: 1. Satzungen betr. — 2. Jahresbericht. — 3. Rechnungsberichr. — 4. Wahl eines Kassierers. — 5. Erledigung der etwa bis dahin eingebrachten schrrll- lichen Aitlräge der Mitglieder. Um zahlreiches Erscheinen der Alitglieder ersuckst 892 Der Vorstand. Zum Küssen schön ist ein zartes, reines Besicht, mit rosigem jugendfrischen «us- sehen, weißer, sammetweicher Haut ii. blendend schönem Leirtt. Alles dies erzeugt: Siadcbenler Stekkcnpserd-Liticumltch-^eise v. Keromevu & 8o., Kade-nibßrttZr». Ad. Bieler, Drog-, H. Plank. Ho!z-Versteigerungen in Gräflicher Höerfärflerei . Februar. 1061 Fluß- und Seefische Eintrittspreis im Vorverkauf für Herren 1 Mk., Damen 40 Pfg., Geheimkarten bis zur Demaskterurtg^ gtlttg 50 Pfg. - Arr der Laste: Herrenkarten Alk. L20, Damenkarten 50 Pfg., Gallerte 20 Pfg. - Borverkaufstelleu bei den Herren Jmheuser, Teipcl und Zigarretchcuts Weiler, Marktplatz, Cohn (früher Leitzow), Äoch, Bahnhofstraße, Stier, Neuen Baue, Klenker, Tichy, Selters i. Sonate für Klavier und Violine, op. 78 (G-dur) 2 Frauenliebti und Leben, Lieder-Cyclus . Lieder: a Wie b.et du meine Königin b) Dein blaues Auge . . o) Dort in den Weiden . d) Meine Liebe ist grün 4 Sonate für Klavier und Violine, op. 18 (Es-dur; Schellfisch.© Kabeljau m la. feinster, biursttscher Wan weben emgetroffen bet 536 A.ÄG.WälSenfei®, Markt 21. — Fernsprecb-Nr. 46 Eier-Abschlag! Frische Sied-Eier, per Stück 7 Pfg., 20 Stück 1,35 Mk., [0518 empfiehlt W.Ullrich, Schloßgasse7 Stgen Susien nni) Heiserkeit Eucalyptusöl,Eucall)ptus-Bon- bons, Malzbonbons, Emser-, Soderter», Bichi-Pasttllen, Atalz- extrakt, Fenchelhonia, Isländisch Moos, Salmiak, Lakrttzen, Salmiak-Pastillen, Cachu, Knöterich, Rnötertch-Bonbons, Borsäure, Alaun rc. rc. empfiehlt bte Aledizinal-Adler-Drogerte (799 Seltersweg 39. Ltto Schaaf. la frische Fluß- und See- fische, Mastgestügel, alle Sorten der Saison, tägl. frisch bei (1095