158. Jahrgang Montag 5. Januar 1908 Aie heutige Wummer umfaßt 8 Seiten Nr. 3 Grschetvl tSgttch aufcer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden fm Wechsel mit dem besfischen Landwirt die Slehener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der B r ü h l 'scheu Untvers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erbens Nrdaktton. Expedition und Druckerei: Schnlstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Giessen. KernsprechanschllißNr 51. A ve-ugdpretSr V w? W monatlich75Ps., viertel- MetzenerAnzeiaerM w General-Anzeiger ” SS 1 < Avir e - _ den polit. u. allgem. Teil Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giessen WM _____ m . **' reiqenteil: HanS Beck. Uolitische Wochenschau. Wenn das nun zu Ende gegangene Jahr uns große Entscheidungen gebracht hat, wenn es den Zolltarif zu einem der diritit der Parteien enthobenen Gesetz getnacht und dem Burenkriea, jenem unieligen Brudermorden um des gleißenden GoldeS willen em zwar solches Eicke bereitet bat, das wir bedauern müssen, so scheint das neue Jahr, das zur ungewissen Fahrt sich anschiett, für die innere und äußere Politik nicyt weniger bedeutungsvolle Adomente in seinem Schoße Lu bergen. Noch harrt un,erer Diplomaten eine schwierige Arbeit im neuen Jahre, das notwendige Erbe, das aus dem alten mußte mir herübergenommen werden. Ihnen sicht die Aufgabe zu, auf Grund des Zoll- tarifs Handelsverträge zu stände zu bringen, die der Industrie und dem Gewerbe die alten Absatzgebiete sichern und neue erwerben sollen, ohwr daß die Landwirtschaft die Kosten fast ausschließlich zu tragen hätte. Zwar hat man sich über das Maß des der Landwirtschaft notwendigen Schutzes, ohne den sie nun einmal gegen das billiger produzierende Ausland nicht konkurrieren kann, immer noch nicht verständigt und das neue Jahr sieht die vom Bunde der Landwirte im hellsten Streit mit denen, die ihnen sonjst innerlich gleich oder nahe stchen. Bündler, die des Vaterlandes Rettung nur in dem 7.50 Ml.-Zoll erblicken, befehden die aus ihrem Lager, die den eindringenden Worten des den Fürstentitel ablehnenden Reichskanzlers mit Rücksicht aus die ganze politische und wirtschaftliche Lage nicht länger glaubten widerstehen zu können. Zwar hat Tr. Diedrich Hahn, einer der Führer des Bundes, etwas zum Rückzüge geblasen, die Deutsche Tageszeitung jedoch fährt im lustigen Kampfe munter fort. Ter Streit ist ebenso töricht wie bedeutungslos. Der Tarif ist im sicheren Hafen des Gesetzes' und keine Hetzartikel, weder von rechts noch von links, vermögen etwas daran zu ändern. Aber von symptomatischer Bedeutung ist das Zerwürfnis der nur in Zollfragen auseinanderg eh enden Parteien immerhin. @6 läßt erkennen, daß man bezüglich der sprichwörtlich gewordenen Parteilichkeit der Deutschen trotz 35jährigen deutschen Parlamentarismus flo gut wie nichts gelernt hat, daß man um völlig nichtiger Punkte willen gleich prinzipielle Fragen aufvollt, in denen man auch nicht im geringsten Titclchen glaubt nachgeben zu können, selbst in solchen Zeiten, wo Gegner von allen Seiten lauern, um daS Erbe der streckenden Brüder sich anzueignen. Die Geschichte weist deren Beispiele genug auf und wir, die Nachgeborenen, beklagten mehr als einmal die traurigen Folgen der Partei- sucht unserer Vorfahren. So werden alle die, die sich später um das Programm der produktiven nationalen Berufsstände sammeln, auch den gegenwärtigen Streit bedauern. Tenn wenn in diesem Jahre die Sonne am höchsten steht, wird das Volk wieder sein Wahlrecht auszuüben Haven. Haben sich die nationalen Parteien — auch die Nationalliberalen scheinen in der Einigkeit zurzeit nicht ihre Stärke zu haben — sich bi# dahin nicht genähert, so wird manche Öffnung vereitelt, mancher Kamps umsonst gekämpft worden sein. Mit mehr Sorge richten sich unsere Blicke diesmal nach dem „Kriegsschauplatz". Was wir von dort vernehmen, ist nicht dazu angetan, uns Freude zu machen. Tie Regierungen der Verbündeten haben sich eine nicht geringe Niederlage geholt. Roosevelt hat das Schiedsrichteramt, das ihm einhellig übertragen worden war, abgelehnt. Ter Präsident der Vereinigten Staaten hat dadurch einen ganz hervorragenden Schachzug getan. Es scheint immer mehr durch, daß die Diplomaten der Union ein doppeltes Spiel spielen, zwiefache Politik treiben. Mit ihrem Herzen stehen sie gewiß auf feiten der Naubrepublik, wie sie mit den Worten und der Feder ihrer äußeren Politik die Forderungen der Verbündeten anerkennen müssen. Im Falle der Uebernahme des Schiedsrichteramtes hätte der Präsident der Gerechtigkeit die Ehre tun müssen, er wäre genötigt gewesen, den Verbündeten ihre gewiß gering angeschlagenen Entschädigungen zuzusprechen. Tadurch aber hätte er die Sympathie nicht blos der Venezolaner, sondern all ihrer Gesinnungsgenossen auf dem südamerikanischen Kvnttnent verscherzt, die, sich auf die wahnwitzige, von den Nordamerikanern ängstlich gehütete Monroedoktrin stützend, glauben, die in ihren Ländern ansässigen Fremden ausplündern und ihren einfachsten finanziellen Verpflichtungen sich entheben zu können. Nun ist die Streitfrage dem Haager Schiedsgericht überwiesen. Ties hat bereits den Erfolg gezeitigt, daß Präsident Castro in seinen Geberden und seiner Sprache wieder noch anmaßender geworden ist. Wir bedauern, daß durch die Ueberweisung an das Haager Schiedsgericht die Lösung der Streitfrage weit, weit hinausgeschoben wird, was Castro natürlich mir recht sein kann. Es tut dabei gar nichts, daß Teutschland auf der sofortigen Zahlung einiger alter Forderungen besteht. Venezuela wird sich dem Schiedsspruch unterwerfen, wenn sie will, und wenn sie den ihr auferlegten Verpflichtungen nicht nachkommen will, was wahrscheinlick der Fall sein wird, kann's niemand verhindern und alles, was bis letzt getan, ist vergeblich gewesen. Tie englische Presse sorgt nach wie vor dafür, die deutsche Politik in .Venezuela in schlechten 8iuf zu bringen. Erstmals hat sie der Welt das Märchen vvrerzäült, Teutschland habe nur ungern den Gedanken eines Schieosgerichts ausgenommen, jetzt kündet sie an, der „Falke" habe mck der Beschießung von Maracaibo gedroht, was sich ebenfalls als unwahr herausstellt. Seit dem Burenkriege behaupten unsere Vettern immer noch die Meisterschaft im unverschämtesten Lügen. Sogar jetzt bei dem gemeinsamen Vorgehen, wo Einigkeit allein kann zum Ziele führen, können sie sich nickt in Selbstsucht nehmen. Tie Katze läßt das Mausen nicht. Viele sehnen sich die Zeit herbei, da unsere auswärtige Polckik wieder mehr in Bismarck Bahnen wandle. Einige Anzeichen davon tun sich erfteulicherweise schon in der Ferne auf. Die Reise des russischen Ministers des Auswärtigen, des Grafen Lamsdorfs, nach dem VattLan und Lur Hofburg nach Wien läßt allerlei Teutungen zu, die in oer Presse vollauf zum Ausdruck kommen. Sicher ist, daß die macedonische Frage die Veranlassung gab. Darüber ist zwischen Rußland und Oesterreich, aks den dabei am meisten interessierten Staaten, ein geheimer Vertrag, der in seinen Grundzügen festgelegt ist und der in den einzelnen Aussührungen der gemeinsamen Verständigung bedarf. Zur Herbeiführung völliger Uebereinftimnmng mit Oesterreich hat der Minister seine Reise getan. Daß der Minister selber, allem in dem letzten Jahrzehnt stehend geworbenen Brauche zuwider, und zwar aus dem Antrieb der eigenen Regierung heraus, sich zur Reise anschickte, läßt die Vermutung nicht unterdrücken, daß Rußland mit seiner Balkan- Politik im Hintertreffen steht, und dieser Schwäche sich bewußt, mußte ein Minister mit dem ganzen Gewicht seiner Persönlichkeit erwirken, was zu erwirken war. Daß bei dem Einvernehmen zwischen Rußland und Oesterreich-Ungarn England scharf wachen muß, ist mehr als selbstverständlich. ES sieht, daß etwas vorgeht und weiß nicht was. Seine Interessen in der „Wetterecke" sind nicht gering. Aber eS giebt fast zu viel zu tun für die brittsche Regierung. Aeußerlich ist Südaftika überwunden, es gilt für England noch einen größeren Sieg zu erringen, die innere Ueberwindung der unterworfenen tapferen und freiheitslüsternen Gegner durch Liebe und Barmherzigkeit. Venezuela hat noch kein Ende erreicht, dasselbe ist auch zunächst nicht abzusehen. In China muß fortgesetzte Wachsamkeit geübt werden. In Riarokko, wo durch eine Revolu- lion der Sultan von den Aufständischen überwunden zu werden scheint, hat England die vitalsten Interessen. Frankreich, das dort noch mehr engagiert ist, steht schon gerüstet an der Grenze zwischen Algier und dem Sultanat, um, wenn nötig, sofort einschreiten zu können Ob die russische Regierung nicht gerade zur geeignetsten Zeit trotz der Fasttage ihren Minister auf die Reise geschickt? Fast möchte maus glauben, daß Rußland gegen den alten Nebenbuhler etwas im Schilde führt und zu diesem Zwecke eine Annäherung an Oesterreich-Ungc.rn und den Dreibund wünscht. Tenn es wird berichtet, daß zwischen den Regierungen der ,L>rei Kaiser" noch selten eine größere Einmüttgkeit bestanden habe, als es zurzeit d»er Fall ist. Unserer ganzen geographischen Lage nach sind wir. ohne uns mit England verfeinden zu müssen auf eine friedsame Polckik mit Rußland und Frankreich, mit denen wir auch bezüglich unserer überseeischen Polittk und kolonialen Bestrebungen nicht rivalisieren, angewiesen. Ter Dreibund, so sehr er auch seine politische Bedeutung gehabt hat und noch hat, gewährt uns bei weckem nicht die Vorrecke, wie eine Verständigung mit dem Zweibunde. Wo ist der Staatsmann, der, ohne den Treibund auszulösen, uns dem Zweibund näher bringt? Nur hierin liegt die Garantie des europäischen und damit des Weltfriedens. Oesterreich ist innerlich morsch, wie das Kaiserhaus selber und wird, wenn einmal die ehrwürdige Erscheinung des alten Kaisers verschwunden ist, sich nur noch mit Mühe zusammenhalten können, wenn uns auch eben die Kunde wird, daß endlich die österreichisch-ungarischen Aus- gleichöverhandlungen ihren Abschluß erreicht haben. Italien hat unter so großen finanziellen Schwierigkeiten zu leiden, daß im Ernstfälle auf diesen „Verbündeten" nicht sehr zu rechnen fein wirb. Wir stehen also im Grunde genommen jetzt schon allein, was uns umsomehr anfeuern muß, zu Lande und zu Wasser eine streitbare Mannschaft bereit und das Pulver trocken zu halten. Tie Hand, die uns aus Rußland entgegengestreckt wird, abzuweisen, wäre die größte politische Torheit, deren wir einen Bülow, den zurzeit hervorragendsten Staatsmann aus Bismarcks Schule, nicht für fähig halten. Aus §tniit und Land. Gießen, den 5. Januar 1903. ** Gedenktage. An den Folgen eines unglücklichen Falles starb am 5. Januar 1858 zu Mailand der östreichische Feldmarschall Joseph Wenzel Radetzky, der in dem Kriege gegen die Türken, den Feldzügen in den Niederlanden und am Rhein, den Schlachten bei Aspern und Wagram, dem Straßenkampf in Mailand als Befehlshaber beteiligt war. Als Generalgouverneur hielt Radetzky seit 1849 die Ruhe in Oberitalien aufrecht, bis ihn auf sein Ansuchen der Kaiser 1857 dieser Stelle enthob. Denkmäler in Wien erinnern an den Sieger und Helden, und Strauß hat ihm ebenfalls ein solches in dem mächtig packenden, populären Radetzkymarsch gesetzt. ** Wissenschaftlicher Fortbildungskursus für Volksschullehrer an der Universität Gießen. Den Teilnehmern an dem zweiten wissenschaftlichen FottbildungSkursus für Volksschullehrer kann mitgeteilt werden, daß mit dem Druck der Vorlesungsauszüge bereits begonnen wurde. Sofort nach Beendigung des Druckes findet der Versand der Broschüre an die Teilnehmer statt. Im Interesse einer prompten Zustellung liegt es nun, wenn Lehrer, die inzwischen an einen anderen Ott versetzt worden sind, dies dem Vorsitzenden des Gießener Lehrerverems — Lehrer Valentin Müller, Westanlage 46 — mitteilen. '* Oeffentliche Lesehalle. Im Dezember 1902 wurden 2158 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 902, Illustrierte Zeitschriften 623, Jugendschriften 194, Verdichtungen 32, Länder- und Völkerkunde 63, Kulturgeschichte 32, Geschichte und Biographien 98, Naturwissenschaft, Technologie 101, Kunst 8, Seewesen 13, Hauswirtschaft 9, Gesundheitslehre 7, Religion und Philosophie 19, Siaatswisseuschaft 12, Fremdsprachliches 19, Literaturgeschichte 26 Bände. — Nach auswättS kamen 69 Bände. ** Gießener Volksbad. Im Dezember wurden 5478 Bäder verabreicht gegen 8024 im November 1902 und 6553 im Dezember 1901 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 207 Bäder gegen 292 irn November 1902 und 262 im Dezember 1901. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 2825 Männer, darunter 364 zu 10 Pfg., 387 Frauen, , 69 „ 10 , Wannenbäder 1. Klasse 252 Männer, 61 Frauen, „ 2. „ 551 , 285 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 133 Männer, 17 Frauen. Brausebäder 853 Männer, 114 Frauen. Die Personenwage wurde von 120 Personen benutzt und das Bad von 19 Personen besichtigt. ** Auf der Arbeiter-Kolonie Neu-Ulrichstein befanden sich Ende Dezember stellen- resp. arbeitslos 125 Mann. § Butzbach, 4. Jan. In der Versammlung unseres Kriegervereins gestern Abend hielt Herr Intendantur- fcfrelär Selzer aus Gießen einen Vortrag über „bie Belagerung der Gesandtschaften in Peking". Mit großer Spannung folgte das zahlreiche Auditorium, namentlich die Militärpersonen unseres Bataillons, den interessanten Ausführungen des Redners, welcher lebhaften Beifall erntete. — Den Mitgliedern unserer freiwilligen Feuerwehr: Gärtner- Sch mitt und Briefträger Weikhardt wurde heute Nachmittag im „Hessischen Hof" durch einen Vertreter des Großh. Kreisamts Friedberg das allgemeine Ehrenzeichen „für 25- jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr" feierlich überreicht. Dem Aktus wohnte der Kreisfeuenvehttnspektor sowie unsere freiwillige Wehr bei. § Nieder-Weisel, 4. Jan. Der hiesige Flurschütze Reuter blickt nun auf eine 2öjährige Dienstzeit in unserer Gemeinde zurück; seine Beru^pflichten hat er stets mit Eifer und zur Zufttedenhett der Behörde erfüllt. 2. Alsfeld, 4. Jan. Das Fest der silbernen Hochzeit feierte Schreinermeister H. Schäfer II. und seine Ehefrau. Schäfer ist Veteran auö dem Feldzug 1870/71. Vermischtes. • Die vielerörterte Frage, ob Johann Orth lebt, ist von seinem Neffen, dem neuestens vielgenannten Erzherzog Ferdinand Leopold bejaht worden. Es geschah dies in einem Gespräch mit einem Berichterstatter der Wiener „Zeit", worüber dieser bettchtet: Wir sprechen natürlich von Johann Otth und der Erzherzog sagt unvermittelt: »Ich möchte an ihn schreiben." Erstaunt fragte ich: „Ja, lebt er denn?" Und der Erzherzog entgegnet: „Ich glaube wohl. Wir alle glauben es. Hören Sie: Meine Schwägerin, die Frau meines Bruders Peter, und andere Personen, die sich seiner sehr wohl erinnern, haben ihn vor einem Jahre in Cannes auf der Pacht seines Bruders gesehen. Wenigstens behaupten sie, an Bord einen Mann gesehen zu haben, der sich abseits hielt, und der dem Erzherzog Johann in allem aufs Haar glich." „Warum aber hat ihn niemand angesprochen?" „Es hat sich keiner getraut. Und es wäre auch nutzlos gewesen." „Ja, aber der Schiffsherr, sein Bruder, der Erzherzog Ludwig Salvator, hätte doch Auskunft geben müssen ..." „Nein. Mein Onkel Ludwig ist ein schwer zugänglicher Mensch, verschlossen und einsilbig. Wenn er Johann Orth bei sich auf den Balearischen Inseln aufgenommen hat, dann weiß er auch das Geheimnis zu be* wahren, Erzherzog Ludwig lebt auf feiner Insel wie ein Patriarch, und von dorther dringt keine Kunde so leicht zu uns." „DaS sind aber doch nur sehr schwache Anhaltspunkte." „Gewiß! Allein wir haben noch andere. Erzherzog Ludwig und Johann Otth waren einander von jeher innig zugetan. Von allen Geschwistern haben die beiden sich am treuesten geliebt und am besten verstanden." „Du lieber Gott, das beweist noch wenig . . ." „Warten Sie, da ist noch etwas. Erzherzog Johann hat bei der Bank von Zürich vier Millionen Gulden deponiert. Vor ganz wenigen Jahren wandte sich mein Vater, der als ältester SSruöer Johann Orths und als Großherzog von Toscana dessen Erbe ist, an die Bank von Zürich, um diese Hinterlassenschaft zu beheben. Er wurde abgewiesen und ihm bedeutet, die Frist zur Todeserklärung Johann Orths könne nur nach schweizerischem Gesetz eingehalten werden, und nach diesem sei sie noch lange nicht ab» gelaufen. Mein Vater wollte nun wenigstens wissen, in welcher Weise die seither angewachsenen Zinsen zum Kapital geschlagen wurden, ferner ob Johann Otth an dieses Depot besondere Bestimmungen geknüpft habe, lieber all diese Dinge wurde die Auskunft rundweg venveigert." „Sie glauben also..." . daß Johann Orth vielleicht die Zinsen aus Zürich bezieht, und daß er sie, wie ich ihm wünsche, gesund imb in Ruhe verzehrt." a to pÄ S- D LSiS^ Tb *ro 3» H to?** K ö w ^sAD-tr^. gOgK ft tO CD »(?)-. crSOl^ £ TT toIS.ct K £ 2 * ÄS ä ä<3'^'2$ £ ^s L » ZZ. 37* ,ct n ""^^3^38 e"s § 3L^S w^p4st O q - p »-Ä« Süß fW --®2'°#ä” D to <-t ro^-rtt-t <-t S1 3 CD D «»' Ä-'Z TO \1 ■§l5^ cd ft rt • to —r> ff D |@| d?Ä^-WsM * HZ^fMs-KdfdA'? s- " 5*X S p' M 2"<5‘ ö S 2 S 2 Ä §'|- H 6 5.£r =r f* ö H ’"*’ ° ty> o*o eS °-$3§ ^2.2-^3 ZL Cr r-a r^> - *T w C Q * 2.-=?^ »Cwo2 TO t-t TO Q. 3 TO TO VB VV CD TO <$0 TO er 2 Es D (.£Ä n xer to ^-3 55" ~ » CD - LO er D D 3 CD O E UB to' CT O o esr =, — u 3 -e 3 TO S" S ■CT C< 3 05 er «"> 3 cm *5* E Ä CP 'S* D TO TO P 3 3 TO CD TO 2- 2. «> s. ? s K 8 O" O" cS ® 2 ÖQ D c 3 to Oy to »er ? 3 -A " ®o- S f a o ■ct er 'to' 3 « o> en KL-° 2 ® «#3 er cd *- D to" * , -, $3^ 2? er O TO TO CT. 3 3 2? 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