Zweites Blatt« Samstag 3. Oktober 1903 SchalstraKe 7« ttbrefie für Depeschen, Auzetgee Vietze«. Kervtprechanlchluß 9h. 6L 153. Jahrgang Nr. 23Ä Mrscheiut täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem KeMschen Landwin die Sietzener Kamitten- blätter viermal in der Woche betfldegL RototUnißbrud u. Verlag der Brüht "scher, Ünwerl.-Buch- u. 6t ein* drucke rer (Pietsch Erben- jssr 9 a äw © Ä™ Gietzener Anzeiger General-Anzeiger i A _ _ den poltt vntz allgem» Amts- Md Anzelgeblat! für den Kreis Sietzen MZS ■ii ii ■ im in ui !■■■! ______________ zeiqentetl Han« Beck. Die Heutige Mummcr umsaßt 16 SeUeu. SozialvemoLratischer ZLrudermord. Ter vom 15. sächsischen Reichstagswahlkreise zum Abgeordneten gewählte frühere Pastor Paul Göhre hat, wie wir bereits gestern mitteilten, infolge der letzten Vorgänge innerhalb der sozialdemokratischen Partei sein Mandat niedergelegt und Hefen Schritt in einem Schreiben an den Vertrauensmann seines Kreises wie folgt begründet : „Der Anlaß dazu ist nicht der bekannte Angriff Bebels auf mich in Dresden. Diesen habe ich schon dort energisch zurückgewiesen, und auch Bebel hat dann sofort gründlich eingelenkt. Auch die Verdächtigungen meiner Person durch Herrn Maximilian Harden in der „Zukunft vom 26. September d. I. sind nicht das Motiv. Ich habe alle diese Verdächtigungen als Fälschungen entlarvt. Anlaß zu meinem Schritte ist vielmehr das Mißtrauen, dem ich, wie ich glaube, ohne meine Schuld, schon seit Jähren in Parteikreisen begegnet bin, und das auf dem Parteitag in Dresden sowie nach denselben, zuletzt aber in geradezu ehrverletzendster Weise in den am Dienstag, 29. September, stattgefundenen Berliner Parteiversammlungen gegen mich geschürt worden ist. Die Ursache dieses Mißtrauens liegt ans gesprochen ermaßen darin, daß ich zu bald nach meinem Eintritt in die Partei und, ohne mir angeblich genügende 'Verdienste um sie erworben zu haben, Abgeordneter geworden bin. Ich habe heute nur noch die Konsequenz aus einer vorliegenden Tatsache zu ziehen Ich tue den Schritt in dem Bewußtsein, der Partei mit meinen besten Absichten und Kräften gedient zu haben, ohne eigene Vorteile für Mich dabei zu suchen." Der Wahlkreis Mittweida Nachwahl vorzunehmen haben. 16. Juni mit 19 270 gegen 114 78 der letzten Legislaturperiode war Nationalliberalen vertreten Gleichzettig kündigt Bebel an, daß er die ebenso maßlosen wie wahrheitswidrig en Anschu td igungen des Abg. Heine nicht in einer öffentlichen Parteiversammlung, sondern in einer Versammlung, in der die organisierten Parteigenossen von Berlin und Umgegend allein vertreten sind, zurüctweiseu werde Er mache kein Hehl daraus, daß ihm durch das Vorgehen Heines eine Rolle aufgenötigt werde, die ihm willkommen sei. Also in den Augen des Parteidiktators Bebel ist auch der Rechtsanwalt Heine, den Harden in seiner neuesten ,Lukunst" arg mitnimmt, obwohl die beiden Herren eingestandenermaßen gerade in letzter Zeit intim mit einander verkehrt haben, bis der Parteitag kam, auf dem Heine Herrn Harden verleugnete, nicht würdig dieser Erden und muß hingerichtet werden. Bebel scheint das Vertrauensvotum, das Heine in der letzten Parteiversammlung von seinen Wählern erhalten hat, anzuzweifeln, indem er andeutet, daß nicht alle Besucher jener Versammlung „G-enosjen" gewesen seien. Wenn er jetzt durch besondere Maßnahmen bewirkt, daß eine nur aus organisierten Genossen zusammerrgeseüte Versammlüng zwischen ihm und Heine entscheiden soll, so liegt die Vermutung nahe, daß in solcher'Versammlung die Mehrheit hinter dem alten Führer stehen wird. Die,^oss. Ztg." meint: „Am zweckentsprechendsten wird die Versammlung statt- findeu, wenn, nach Bebels Ansicht, sie Heine nid^t nur nötigt, sein Mandat uiederzulegen, sondern aus derParteiauszuscheiden. Bebel will r e in e n Tisch machen und es ist nicht unwahrscheinlich, daß er sein Ziel erreicht. Mit dem jüngsten Siege Heines beginnt erst der wichtigere Teil des Krieges. Wie lange noch wttd Herr Heinrich Braun Abgeordneter sein? Bebel ist noch stärker als alle seine Gegner zusammen, wenigstens in Norddeutschland. Im Süden ist ihm der „ungekrönte König von Bayern" überlegen, in Berlin aber wird der Parteipapst keinen Widerstand liulden. Wer nicht pariert, der „fliegt hinaus", und augenblicklich'ist Heine,cher nächste dazu". Eure sozialdemotratiscbe Versammlung in Ponkow- Niederschönhausen hat das Verhalten der Genossen Dr. Braun, Bernhard und Göhre als eines Partet- genosfen für unwürdig erllärt. Aus der Versammlung rm 3. Berliner Wahlkreise ist noch folgendes nachzutragen: Im Berichte des „Vorwärts" heißt es, daß beim Entfernen der 'Versammelten es noch zu einem sehr erregten Auftritte zwischen einer Anzahl Genossen gekommen sei. Dieser verschämte Satz des „Vorwärts" bedeutet nach der „Voss. Ztg.", daß ein Genosse furchtbar verprügelt und an die Luft befördert wurde. Man geht also schon zu „schlagenden Argumenten" über. Reichstagsabg. Eduard Bernstein veröffentlicht an seine Breslauer Wähler eine längere Erklärung zu den Resolutionen des Dresdener Parteitages, worin er das generelle Verbot der Mitarbeit von Genossen an bürgerlichen Blättern bedauert, weil ihre Frage im Interesse des Broterwerbs der Betroffenen nur von Fall zu Fall beurteilt werden dürfte. Den Parteibeschluß tu der Frage des ReichstaKvizepräsidenten respektiere er, beklage ihn aber; in Sachen des Nevisionismus werde er nach wie vor betonen, daß die Partei schrittweise von der abstrakten Verneinungspolitik zumMit- arbeiter an den politischen Dingen sich entwickelt habe und weiter entwickeln müsse. Wie man mts Stuttgart meldet, kam es in einer dort abgehaltenen zweiten sozialdenrokrattschen Versamm- lung gleichfalls zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen Revisionisten und den Freunden Bebels. Letztere waren in der Mehrheit. Ihre, heftigen Angrifie führten schließlich zu der Erklärung des Reichstags- abgeoroneten Hildenbrandt, daß er nicht gwi llt sei, sein Mandat bei einer so frivolen Diskreditierung weiter zu führen. Trotzdem wurde eine Resolution angenommen, oie von den Revisionisten strikte Respektierung der Mehrheitsbeschlüsse verlangt. Kie Gießener Ariedtzossweitze in der Sitzung der Stadiverordneterr. (Schluß aus dem Dritten Blatt.) Stadtv. Dr. Gutfleisch, dem darauf das Wort zuteil wurde, hat mit seinen Ausführungen den Beifall des größten Teils der Versammlung erlangt. Er sagte, der Stadtv. Schwall habe durch seine Darlegungen die Sache wieder in das persönliche Gebiet hinemgebracht, das die Mitglieder der Kommission nicht betreten wollten. Wir aber wollen Frieden. Ueber Motive stimmt mau nicht ab, nur der Antrag der Kommission ist hier zur Diskussion gestellt, 9tur zu seiner Begründung sind die Lettsätze ausgestellt worden. Mr entscheiden heute als Vertreter der Stadt und dürfen uns nicht zu Vertretern des Oberkonsistoriums machen. Jeder hat seine Ansicht. Unsere Ansicht geht dahin. daß der Friedhof eigentlich nur zu Begräbnissen dient. Wir geben auch zu, daß auch der Kirche und chren Or- ganen ein Recht zustehe zu gewissen gottesdienstlichen Handlungen. Oberbürgermeister Dtteum habe es ganz fern gelegen, bei der Gelegenheit sich absichtlich in einen Gegensatz zu der Geisllichkeit zu stellen, es habe ihm nur das Interesse und Wohl der Stadt am Herzen gelegen, wenn er auch un Eifer in manchen Sachen zu weit gegangen ist. Jeder, auch der Pfarrer muß indessen die Beschlüsse befolgen, die die Kommission saßt und der Bürgermeister ausführt, so lange diese nicht von einer höh er eil Instanz aufgehoben sind. Tie Aeußerung des Koll. Schmall, daß Reg.-Rat Dr. Heinrichs infolge Weisung des Kreisamtes zum Schutze des Oberbürgermeisters auf dem Friedhof erschienen sei, ist gänzlich unrichtig. Auchi das gestern abend erschienene „Eingesandt" oon Pfarrer Dr. Naumann enchätt Unrichtigkeiten. Er sagt darin nämlich wörtlich: Dennoch willigte ich schließlich in die Verlegung der Weihe ein, als vom Kreisamt aus der Vermittlungs- Vorschlag gemacht wurde: ich solle auf Abhaltung der Weihe am 27. September zu verzichten, und dafür solle alsbald öffenllich bekannt gemacht werden, daß die Friedhossweche auf genau acht Tage verschoben, daß sie bestimmt und sicher am Sonntag, dem 4. Oktober d. I., nachmittags 4 Uhr statt find en werde. Die Art, wie das Kreisamt dieses versicherte, und wie besonders auf mein Anfragen auch der Herr Provinzialdirektor persönlich diesen Vorschlag annahm, mußte mir als eine Ver- sicherung auf Manneswort gelten. Hier spielt die erregte Phantasie diesem Manne einen argen Streich. Ich hab- der Sitzung auf dem Kreisamt beigewohnt, wobei noch Provinzialdirektor Dr. Breidert, Reg.-Rat Dr. Wagner, Oberbgm. Mecum und, so viel ich weiß, auch Kreisamtmann Dr. Kranzbuehler anwesend waren. In dieser Zusammenkunft hat Provinzialdirektor Dr. Breidert Sierra Pfarrer Dr. Naumann ernstlich zugeredet, er möge nicht das schlechte Beispiel geben von Zuwiderhandlungen gegen Anordnungen der Obrigkeit. Er hat ihm ferner mitgeteilt, es würde für fein evangel. Pfarrtätig kett sich doch besser machen, wenn er die G e n e h m i g- ung der Obrigkeit zur Weihe des Friedhofs abwarten würde. Da habe ich chm gesagt, ich möchte Ihnen warm empfehlen, schie-en Sie im Interesse des Friedens die Weiht/ auf. Der Wunsch des Kreisamts ging tttcht darauf, daß der Friedhof gewecht, sondern daß die Weihe verschoben werde. Eine Versicherung auf Manneswort: „Sie dürfen weihen", ist nie und nimmer gegeben worden Das Kreis amt 'hat sich in keiner Weise ein gemischt, well es nicht angerufen war und zunächst nicht zu entsc^iden hatte. Wenn Sie die Darlegungen in den Leitsätzen der Kommission lesen, so finden Sie, daß Pfarrer Dr. Naumann sich nicht selbst Recht verschaffen durfte. Jedermann sind diese Schranken auferlegt; greift einmal eine unangenehme Verordnung Platz, so hat man sich zu fügen. Mr hätten in diesem Falle gewünscht, der Oberbürgermeister hatte erst einen Beschluß der Kommission herbeiführen sollen. Es führt zu nichts gutem, wenn der Oberbgm sich separiert und die Sache wäre besser gegangen und es wäre nug und zweckmäßig gewesen, gemein fam zu arbeiten, denn, so fuhr Tr. Gutfleisch fort, dafür sind wir Stadw. doch nun einmal da. Mr sind doch die, die zu beschließen und zu genehmigen haben, und wenn der Oberbürgermeister nur für sich vorgeht, so verrennt er sich in Sa ckgassen und macht eine ersprießliche Arbeit dadurch unmöglich Es hätte auch besser ausgesehen, wenn die wird infolgedessen eine Göhre wurde dort am Stimmen gewählt. In der Kreis durch einen Gießener StadtthrMcr. Liselott, Lustspiel von Heinr. Stobitzer. Ter Hof des „Sonnenkönigs" wurde einem fürchterlichen Gespött und Gelächter preisgegeben. Tie .Höflinge tänzelten, schwatzten und machten unter unaufhörlichen Verbeugungen Front, einer wie der andere. Keiner genierte sich; alle kramten die schöne Msseufchaft von den Albern heitm und der Verweichlichung des Zlönigshoses gründlich aus. Und die Tarnen dieses Königshofes taten es ihnen darin gleich; sämtlich waren sie intrigante Kokotten, alle geflissentlich bemüht, den verrotteten Sitten der französischen Gesellschaft zur Zett Ludwigs des XIV. so viel wie möglich ergeben zu sein. ... In dieser Umgebung nun, im Angesicht des „Sonnenkönigs" und dieser so ä la Louis qnatorze dressierten Gesellschaft stürmt eine deutsche, pfälzische Prinzessin umher, wirft hier und dort etwas um, stürmt weiter und bricht alle Augenblicke wie ein Donnerwetter über die welschen Hofschranzen los. Man wußte wohl, woher sie kam: Philipp, der Herzog von Orleans, der Bruder des ftanzösischen Königs, hettatete sie, die Prinzessin ans der Pfalz, aus Gründen der hohen Politik. Frankreich soll Anspruch auf die Pfalz erheben können. Elisabeth Charlotte, so heißt die deutsche Prinzessin, erhebt aber auch Anspruch, nämlich auf ihre deutsche Art und Sitte; sie tut das, gleich wie sie sich zeigt, wie mit Bonrben und Granaten und verrät ein solch gerüttelt Maß von Edelsinn und grauentreue, daß wir den Dichter bewundern, der so die deutsche Art und Treue besingt. Er heißt Heinrich Stobitzer und sein Lustspiel in vier Auszügen, das uns Direktor Steingoetter heute abend .als Novität vorstellte, „Liselott", das ist der pfälzische Mädchenname der Prinzessin, mit dem sie sich so gern nennen hört. Das Sttick ist eine direkte Nachahmung von „Madame saus gene", an das es aber bei weitem nicht heranreicht. Diesem beliebten Stück mit der Napoleonrolle liegt zwar auch derselbe Grundgedanke unter: ein braves Weib von frischem Temperament, uub einfacher? unverfälschter Art erregt durch sein Erscheinen in der Hofgesellschaft Schrecken und Spott; allein hier ist es eine aus niedern Ständen mit der hohen Stellung ihres Mannes empor- gehobene Frau, die Ueberraschungen und lustige Geschichten verursacht, und das Stück hat viel feine Gedanken und eine ausreichende Handlung, deren sich Stobitzers „Liselott' nicht rühmen kann. Dort sir nicht alles, wie hier, über einen Kamm geschoren; „Madame sans gene" enthält interessante Charaktere und ist durchaus nicht nur für das Gelächter über das Auftreten der früheren Wäscherin gemacht. Wo hätte Liselott" eine so köstlichje Figur wie den Tanzmeister, oder welchen Ersatz gibt das Stück für die Rolle des Napoleon? Ludwig XIV. stellt sich uns nicht viel anders und bedeutsamer dar als seine Hofschranzen, von denen sich auch der Herzog Phllipp nur durch feine höhere Stellung unterscheidet. Und da der ganze Grundzug des Stückes nur auf die heitere Wirkung der resoluten Herzogin gestimmt ist, nimmt sich der blutige dramatische Ernst, mit dem die' Maintenon die Kornspeicher belegt mid gegen die deutsche Feindin intrigiert, höchst merkwürdig aus. Ter Gang der Handlung ist dann, daß die Herzogin Elisabeth Charlotte, auf einen Wink des Königs selbst klüger geworden, sich chren Mann, den Elixiraffen, zu einem liebenden Ehegatten erzieht und vielleicht noch! glücklich mit iljtu wird. Die andere Liebesaffatte zwischen dem Hofftäulein der Herzogin und einem deutschen Grafen, einem früheren Verehrer der deutschen Prinzessin, geht so weit nebenher, daß kein Äl^ensch Interesse daran nimmt. Tas Spiel der Mitglieder unseres neuen Stadttheaters war auch heute wieder im allgemeinen recht gut Wir lernten Frl. Margarethe Hohl in der Titelrolle des Stückes kennen. Sie führte als Herzogin chr Spiel mit viel Natürlichkeit und Geschick durch, so daß man an das lebhafte, so von Vorsätzen und Energie erfüllte Weib, das ihren Gatten, den Elixttsabrikanten, sogar mit in die Branntweinhöhlen des niederen Volkes zu führen weiß, wo sie ihm die Not der Armen zeigen will, einigermaßen glauben i^n te. Ihr Hoffräulein, Frl. M ar are t h e Hellberg, Nas den schwierigen Namen Rathsamshausen führte, hatte nur eine kleine Rolle, zeigte aber doch ihr Talent, das wtt schon vor einigen Tagen in den „Geschwistern" von Goethe kennen gelernt haben.. Die Marquise von Maintenon war die Figur, die in dem Stück eigentlich das meiste Kopfschütteln erregen mußte. Wie sie in der Gunst des Mnigs stehen konnte, wurde in keiner Weise begreiflich gemacht, und daß der Verfasser nur an unser historisches Verständnis appellierte, ist schlimm. Frl. Kell er mann, die sich als Darstellerin dieser Aufgabe annahm, konnte daher keine große Mrkung erreichen. Herr Acht er berg als Herzog von rOleans mußte ein übertriebenes Maß von Einfalt und Geckenhaftigkeit zur Schau tragen, um überhaupt etwas zur Darstellung zu bringen, das eine Wirkung haben konnte. Den König Ludwig gab Herr Sand or f f mit gutem Erfolg. Er erschien aks der unselbständige Herrscher, der sich von den Weibern leiten läßt, sonst ein ruhiges, sogar gutmütiges Wesen zur Schau trägt. Es sollte eben alles auf „Madame sans gene" herauskommen. Das Zusammenspiel unserer Künstler war recht gut. Anerkennung verdienen die Hofschranzen, nicht weniger auch die Schnapsbürger beim Schanllvirt Tupwis, besonders Herr Linz en als Tissot, der dem „Hofschneidermeister" so gelungen die Wahrheit sagte. Auch die- zweite Vorstellung der, neuen Künstlerschaft zeigte trotz der Unzulänglichkeit des Stückes ein sehr gutes Mahnten. Tas Haus war nicht sehr gut besucht. Hoffentlich haben wir bald wieder Gelegenheit, ein gutes Stück bei vollbesetztem Hause zu sehen. A. G. Ll Schmall, er habe keine Vor- Großl N In der Küche sparen hilft MU 7367 Man verlange ausdrücklich MAGGPs ’WÜB’ZGl W Hauk Dir« Sto. Schwall bie Vorlage Antrag stellen. Sonst habe Bemerkung gehabt. Wassersuppen, schwacher Bouillon, allen Gemüsen usw. sofort kräftigen Wohlgeschmack. werden folgend 1 ’g Suppen- und Speisen- Würze, darauf vorgelesen. Nun will Stv. Pirr feststellen, damit sei doch bewiesen, daß cS dem Oberbürgermeister schon damals bekannt gewesen sei, daß eine evangelische Friedhofsweihe geplant sei. Man müsse sich dann doch sagen, daß sich Zeit genug geboten habe zu einer Verständigung. Die Erregung des Pfarrers Dr. Naumann sei zu verstehen bei der Erklärung, die Oberbgm. Mecum dem Sohne des verstorbenen Haubach gegeben habe: er werde, wenn die Weihe stattfinden solle, den Friedhof schließen. Wenn jemand der Anwesenden draußen auf dem Friedhof anwesend gewesen wäre, als Pfarrer Dr. Namnann das Verbot des Gesanges der Schulkinder mitteilte, hätte er die tiefe Erregung beobachten können, die dieses Verbot allgemein hervorgerufen habe. Im Uebrigen freue er sich, daß mit dem Antrag der Kommission der Weg 311111 Frieden wieder angcbahnt werde. Stv. Sch mall bemerkt, er habe keine Ursache, von seinen Ausführungen vorhin etwas zurückzunehmen. Stv. Läber meinte in längerer, lebhafter Ansprache, der Oberbürgernieister habe in städtischen, nicht aber in kirchlichen Dingen zu entscheiden. Es sei auch ihm lieb, daß eine Brücke sich gefunden habe, auf der man wieder zur Ruhe strahe qegen Die«' Erössr Norddeut sch er Lloyd. In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplaß. Bremen 30. Sept. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdampser .Main", Kapitän E. v Borell, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 3 Uhr nachm. wohl- bei)allen m Nemyork angekommen. ___________ _ komme. Beig. Georgi kommt daraus zurück, daß Herr Schwall gesagt habe, die Akten über die Konfession des Oberbürger- weisters befänden sich in seinen, Georgis Händen. Nun habe Oberbgw. Mecum erklärt, er sei altkatholisch. Wolle dieser Akten, so wöge er den er keine Veranlassung zu dieser Man kann es nicht ernst genug mit seinem täglichen Getränk — mit dem, HCl/mCn was man gewohnheitsmäßig zu bestimmten Mahlzeiten iinmer und immer wieder genießt. Hier suw m i e rt sich stetig die heilsame oder schädliche Wirkung und unser ganzes leibliches und geistiges Wohlbefinden hängt nicht zum geringsten davon ab. Am betten ist nach ärztlichem Urteil jedenfalls derjenige aufgehoben, der sich vor dem gefährlichen Uebermaße anerkannter Gifte, wie Alkohol, Kofsein u. s. w. hütet und ein wirklich erprobtes, wohlbekömmliches Getränk wie Kathreiners Malzkafiee ständig und täglich zu sich nimmt. Jmmergleiche,ungeschmälerteLebens-undArbeis- sreude wird ihn am schönsten dafür bel0 hnen. 7083 Drohung mit Gewalt unterblieben wäre. Ob die Einberufung der Stadtverordnetenversammlung noch möglich war steht dahin, jedenfalls mußte die^Kommission zur Sackro gehört werden. Durch Eifer und pflichtgemäße Befolgung der F-riedhossordnung hat der Oberbürgermeister die e Situation gezeitigt: es ist n M seine Ab sich Evesen, im Kanipf mit den Geistlichen zu kommen. Wir hatten muh gewünscht, die ganze Streitfrage nicht so rn die breite O e s f e n tl i ch keit zu tragen. Der Einfluß der Oessentlichkeit ist unter Umständen ein eminenter, aber er kann auch zum Nachteil gereichen, wenn er sich während der Zeit gellend macht, in der dieser StrcU zur Entscheidung steht. Da soll man es abwurten; hernach kann mau Kritik üben. Wenn ich iiMNd etwas bedauert habe in der Flugschrift „Klarheit und Wahrheit", so sind es die Ausführungen, die sich mit der K 0 n s e s s i 0 n des Oberbürgermeisters besä)ästigen. Nach meinen Erkundigungen ist mir auf das Bestimmteste überall versichert worden, Oberbürgermeister Mecum sei alllatholisch <3cb will dabei nicht unterlassen, darauf hinzuweisen, daß früher hier ein allkatholischer Verein bestanden hat. Kein einziges Mitglied davon ist aus der römisch-katholischen Kirche ausgeschieden. Die Altkatholiken sind es gerade, die sich als rickstige Katholiken bezeichnen. Der erste Bischof der Altkatholiken, Reinkens, hat mir gesagt, man muß die Allkatholiken warnen, aus der römisch-tathol. Kirche auszutreten, denn sie wären die eigentlichen Katholiken. Eine diesbezügliche Erklärung über seine Konfession hat Herr Mecum seinerzeit bei seiner Anstellung abgegeben, wie dies aus den Allen des Kreisamts zu ersehn: ist. Ich bedauere das Hineinziehen persönlicher Verhältnisse in diesen Streit und besonders die Aeußerung des Herrn Pfarrers Dr. Naumann, er lasse sich von einem katholischen Pfarrer nichts gefallen, noch weniger von einem katholischen Oberbürgermeister. In den gegenseitigen brieflichen Mittel ungen sind Mißverständnisse bezüglich der Ankunft der Briese fesfgestelll worden, die die gegenseitige Erregung verstärkten und erklären. Wir wollen nun dafür sorgen, daß die erste Aeußerung, die die Stadtverordneten machen, dem Frieden dient. Wenn Pfarrer Dr. Naumann dann am nächsten Somllag seine Weiheworte spricht, so werden sie aus ganz anderer Stimmung hervorgehen, wenn er sich mit der Stadtvertretung eins weiß. Ich kann Ihnen nur warm empfehlen, den Antrag der Kommission anzunehmen Stv. Pirr hat sich darauf zum Wort gemeldet, hauptsächlich vom Oberbgm. Mecum Aufklärung über einen Fall zu erlangen. Er sagte, damals bei der ersten Beerdigung habe Oberbgm. Mecum den Pfarrer Scheunemann gefragt: Mollen Sie eine Weihe des Friedhofs vornehmen?", woraus ihm der Geistliche geantwortet habe, nein, er wolle nur Gebet und Segensspruch zur Eröffnung sprechen. Daraus habe Oberbgm. Mecum gefragt: Mollen Sie mir einmal Ihre Notizen dazu geben?" Und der Pfarrer habe sie ihm Darauf entgegnet Stv. Schmoll, er habe feine Vorlage verlangt, und wenn Beig. Georgi ihm eine Rüge habe erteilen wollen, so weise er sie zurück. Hierauf begann Stadtv. Krumm, indem er sagte, er wolle sich nicht in konfessionelle ©treitigEeiten mischen und habe auch seinerzeit dem Oberbürgermeister abgeraten, sich mit Leuten, die so viel Zeit hätten, rote die Geistlichen, in solche Dinge einzulassen. Er verabscheue die „roiderliche Religionsschnüffelei" und daß man gefragt habe, ob der Oberbürgermeister katholisch ober evangelisch sei. Tas gehe niemanden ellvas an. Ein formeller Austritt aus einer Religionsgemeinschaft sei Andersgläubigen nicht vorzuschreiben. Auch von den Sozialdemokraten sei noch keiner aus der Kirche ausgetreten. Er kam dann darauf zu sprechen, daß geplant sei, eine Versammlung der Evangelischen einzuberufen und sprach die Hoffnung aus, daß das unterbleiben möge. Schließlich empfahl er die Annahme des Antrages der Kommission. Nachdem zum Schluß Stadtv. Jann noch gesprochen und dem Oberbürgermeister den größten TeU ber Schuld an bem Streit beigemessen hatte, war bie Debatte zu Ende. Die Abstimmung, bie Oberbürgermeister Mecum über ben Antrag ber Kommission vornahm, ergab seine An- n Q ^Oberbürgermeister Mecum dankte dafür mrd machte vor Schluß der Sitzung noch bekannt, daß ein Antrag von Cigarrensabrikant Bruno Büttner eingelausen sei, um Genehmigung des Anschlusses seines Besitztums an baff ftäbt. Elektrizitätswerk. Der Antrag würbe aenchmigt. Damit war bie Sihung beenbet. Nach der Stadtver- ordneteuversammluug sollte eine Kreisausschußsißuug, ebenfalls in der Angelegenheit der Gießener Friedhossweihe, stattsinbeu, bie indessen, wie wir hören, infolge der Annahme des Kvmmissionsantrages nicht stattzufinden brauchte. Kandel und WrKehr. Volkswirtschaft. Märkte. Gießen, 3. Okt. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90-1,00 Mk., Hühnereier 1 St. 7-8 Big., 2 Stck. 00-00 Pfg., Gänseeier 00-00 Pfg., EMeneier 8-0 Pfg., Käse vr.Stck. 5-8 Pf., Kasematte2Stck. 5-6Pfg., Erbsen pr.Llter ^IPfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,70-09,0Mk., Hühner pr. St. 1 30—1 80 Mk., Hahne pr. Stück 0,70—1,50 Mk., Enten Stuck 1 '80-2,40 SM., Gänse pr. Pfd. 00-00 Pfg., Ochsensteisch pr. Pwnd 68-78 Pfg., Kuh-mW Riiidsteisch pr. Pfund 62-66 Pfg., Schweine- steisch pr. Pfund 66-76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—74 Pfg., Hammeüleisch pr. Pfund 56—-74 ^fg., Kartoffeln pr. 100 Kar. 6,00-7,00 Mk., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 4,50—5,00 Alk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. Zwetschen Mk. 5.00—6.50 pr. Ctr., Trauben 00—00 Pfg. 3 » » 5T rs rs CD O O? CD O OS er D U» CD eo «•» CP r: n> o" CD CP 5 SS 3 c| äB c g CP S |.s £ « 5 0 5» err^^ -Q O © O 3 -e er •* 2. rt O 2-»" CM 3 JX CT —' r-> ET o 3 ” ° 5 S*CO er § — CD CO c 5 to f3 Z5 61 5. ® 3* S —a ro" "CP © o « 5 S ' «-g- X» er 2- Co er"Z2 * S)' o* 2 W « o r- <2, E er 5 CD C 3 CD 3 O c 15» Z ex 3 Z -3-* » er g w» 3 Aus, hew Holz 7432 00 s 50 » ^ c» rs (ö % » LL w 3 Cö 0 K § OT 5" rr >3 —-n; s> ■cpS<-^ o <•» fa 3 0 « UV 5t- ö® 5- e 3 o" o 5 % <_p - 2* 2: S "51 or CD § o VO'« 2 D ♦ -r s . er <0 3 5' . CD c 3 CD 2 gc§ « ^5 g* » O. cz “ S CO CD • C6 u Ö § 7196 Keschäfts-Hertegung Mit dem heutigen Tage habe ich mein Uhren-, Sell- und Silbermren-Geschäft von Marktplatz 18 nach W Neustadt W 7447 verlegt. 7433 Telephon 407. d. e. Berger, Poessneck. piMÖS, Bßsl, ZZkMWMN? 6214 Langsdorf. 7421 Zubehörteile stets auf Lager. 6339 Aiityralit, Nußko'jltü, [6357 merksam. Emil Fischbach Seidenstoff-Fabrik-Union 6667 Der Bau- und Platzausschutz. 7432 Adolf Glieder & Cie, Zürich G 50 (Schweiz). Kgl. Hoflieferanten. Paris 1900: Grand Prix. M-T rar Industrie «nd WWNM Landwirthschaft. iL'SMWM Ausziehbare T^öhrenkessel» Centrifugalpumpen, Dreschmaschinen bester Systeme. 3 Filiale in Frankfurt a. M.: Kaiserstrtksse 75. erbandstoffe (astans Panophcum 150 130 2 5 17 1 10 16 Es a. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. Gießen, den 3. Oktober 1903. . daher noch wie neu. Grünberg. Mch. (Oberhessen). Zweiggeschäft: Gießen, Bahnhofstrasse 22. 7425 Der Mafseverwalter. und Bettvorlagen. d. Fremdenzimmer-Einrichtung, wobei ein großer zweitüriger Kleiderschrank. Ferner werden versteigert: Weißzeug und Kleider, eine Badewanne von Zink, ein Eisschrank, ein Glasschrank, Gesindebett re., sowie 2 Eßbestecke, Porzellan, Glassachen und eine Bibliothek von ca. 100 Bände mit Nomanen, 2 Bände moderne Kunst u. s. w. 1 Fahrrad, 1 Selterswasser-Apparat. Die Möbel sind nur 2 Jahre im Gebrauch gewesen und kommen zum Ausgebot: Salon mit Divan, 4 Sessel, Spiegel, Tisch, Vertikow, Trumeau; hierzu Fenstervorhänge und Portiöre. Wohn- und Eßzimmer, Eichen-Ausstattung und .zwar: Bu.ffet, Ausziehtisch, 6 Stühle, Divan mit Spiegel und Paneelbrett, Servirtisch, Uhr und Damenschreibtisch; hierzu Fenstervorhänge und Portiöre. Schlafzimmer mit zwei vollständigen Betten, Alacht- tische, Waschtisch mit Spiegelaufsatz und Marmorplatte, Waschgarnitur, Kleiderschrank mck Spiegelscheibe, Divan, 2 Stühle, sowie Vorhänge, Teppiche qm Niemenfußböden, qm rauhen, tannenen Fußboden, Stück eichene Türen, Stück Pitchpine-Türen, Stück Jnnen-Türen, Stockwerkstreppe, Stück Läden, Stück Jalousien rc. Großh. Baubehörde für die' UniversitätS-Neubarrten, Gießen. Becker. RWfÄ B MAGDEBURG- IS WULF BUCKAU. Möbelmagazin Ang. Ossmann 89 Seltersweg 89. Mobilien-Versteigerung. Mittwoch den 7. L Mts., vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in Grüuberg in dem Schmidt'schen Wohnhaus an der Londorfer Straße die zur Konkursmasse des Direktors Bamberger gehörigen Mobilien versteigert werden. Los 5. Schlosserarbeiten. Beschlag der Türen und Läden in Los 4. Los 6. Glaserarbeiteu, darunter; 60 qm Pitchpine-Fenster :c. Los 7. Anstreicherarbeiten, darunter: 640 qm Oelfarbenanstrich auf Wänden, 300 qm Oelfarbenanstrich auf Holz, 1000 qm Leimfarbenanstrich. Angebotsunterlagen können auf unserem Amt, Wilhelm- straße 21, eingesehen; Angebotsformulare (keine Zeichnungen) gegen Selbstkostenpreis dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bei uns bis Dienstag den 13. d. Mts., vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, einzureichen. Mobiliar-Iersteigenmg. Dienstag den 6. d. Mts., von vormittags 9 Uhr ab, versteigern wir im Europäischen Hof, Kurfürstenstraße 3 in Bad-Nauheim, verschiedene sehr gut erhaltene Zimmereinrichtungen, bestehend in: Betten, Schränken, Sofas, Kommoden, Tischen, Chaiselongues, Gardinen, Portieren, Bildern, Waschkommoden, ein fast neues Billard mit neuestem Zubehör rc. öffentlich, freiwillig, meistbietend. Die Versteigerung erfolgt wegen Verkauf des Hauses, worin sich die Mobilien befinden. Bad-Nauheim, den 2. Oktober 1903. Großh. Ortsgericht Bad-Nauheim. Vergebung von Bauarbeiten. Für den Neubau der Zeutralwaschanftalt der Kliniken werden auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juli 1893 folgende Arbeiten öffentlich ausgeschrieben: Los 1. Zement-, Terrazzo- und Asphalt-Arbeiten. 420 qm Betonboden, 100 qm Terrazzoboden, 230 qm Asphaltboden. Los 2. Futzbodenbelag und Wandverkleidung. 90 qm Ton-Bodenplatten, liefern und verlegen, 70 qm weiße Porzellan-Wandplatten desgl. rc. Los 3. Parkettböden. 155 qm Buchenparkettböden in Asphalt. Los 4. Schreinerarbeiten, darunter: Stäudiges Lager vou 150 Instrumenten aus nur erstklassigen Fabriken. Annahme gebrauchter Instrumente im Umtausch, günstigste Aaytuugsöedtugungeu Sei Katen. «Höchster Kar-Kaöatr. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat. Stimmungen, sowie Reparaturen jeder Art. Raster, Kartoffeln Prima Magnum bonum (Wetterauer Ware) sind eingelrossen und ein= pfehle dieselben zu ganz billigen Preisen. J. Weisel, 7382 Sonnenstraße 6. Telephon 235. jeder Preislage, in solider Ausführung. Ünter Garantie. — Franko Lieferung. — T anzunterricht Zur gefl. Mitteilung, daß mein Tanzunterricht Kolonialwaren - Delikat eilen - Konserven Cöoeolae - Kakao - Lhee - Mineralwasser Material- u. farbwarm - Droguen ♦ Weine und Spirituofen. franko Dcrfandt- Billigte Preife- Reelle Bedienung. ütaÄenstritadü Im Stricken u. Anstricken von Strümpfe« empfehle ich mich anpelegentlidift StrickgarnesdestkGnsMIkch habe ich stets Vorrang. bittigst. Ernestine Hopfner Grünbergeeßratze 17. i Frankfurt a.3L, Kaiserstr. 67/69, eine Minute v. Bahnhof Grösste Sehenswürdigkeit Frankfurt’s. i prima rheinische Kridetts und iisks zu den billigsten Preisen. Prima Laaaei! - Ämchch pro Centner geschnitten All. 1.20 ,, „ gehackt „ 1.30 jedes Quantum frei ans Haus liefert 1163 Andr. Euler. Desinfektions- Mittel und alle Artikel zur Krankenpflege sämtliche freigegebenen Arznei-Waren in tadelloser Güte und Reinheit empfiehlt 6460 Kicioria-Srogerie Adolf Bieler Marktstraße 5. per ^eter anbieten zu können. [6581 C. Röm & Co. XKohlen^ von den besten Zechen, et Lmil flMvach • Seitenweg ri cciepuon z«7 scltcrswcg Tleltcftcs ScfchM am klatzc viele' größte öatantlC beim veinge von beginnt. Anmeldungen rverden Wetzsteiugasse Nr. 31 entgegen- genommen. — Honorar 12 Mark. . , 0434 Privat-Uuterricht vou jetzt ab zu jeder Tageszeit. SebmisSt, Ärnzlehrcr. Brennmaterial ersparende ^LOCOMOBILEN mit ausziehbarem Röhrenkessel von 4-300 Pferdekraft, — dauerhafteste und zuverlässigste - Betriebsmaschinen D. Kaminlna Uhrmacher und Goldarbeiter Schwarze Seiden KBBSI in edelster Färbung und Garantieschein für gutes Tragen, sowie Seidenstoffe jeder Art in großartiger Auswahl MM und hochmodernen Dessins. Versandt in jedem Maß porto- und zollfrei an Jedermann. Muster bei Angabe des Ge-- f wünschten franko. Briefporto nach der Schweiz 20 Pfg. Meine gebrannten Kaffee's erfreuen sich großer Beliebtheit; auf meine neuen Mischungen mache ich besonders auf- Eaudw. Avzztellaag Kierze«. Nächsten Dienstag -en 6. Mts. wird auf dem Ausstellungsplatz ein Teil des von dem Abbruch der Hallen herrührenden Tannenrundholzes (im Winter gefällt), sich zu Rüstzeugen, Baumstangen, Garteneinfriedigungen und Brennholz eignend, gegen sofortige Bezahlung meistbietend versteigert. Germania-Cacao beste Marke. Habe von der Landw. Austeilung div. verzinkte Gegenstände billigst abzugeben und zwar: 1 Fauchefatz, 1 Pferdekrippe, 3Futterschwingen, IZiegen- und 1 Pferde-Raufe, div. Hühnernester,Freßgeschirre, 1 Sameustreuer, 3 Trans- portflaschen, 6 Fleischmulden u. div. Kartosfelkörbe, sowie 4 lackierte Standgefätze für Kolonialwarenhaudlung. Edgar Borrmann 7252] Eisenhandlung. Westfälisches HLeMuch- V halbleinen 160 Zentimeter breit. Durch bedeutende Abschlüsse sind wir im Stande, unsere bekannte gute Qualität trotz wesentlicher Preissteigerung nach wie vor für Zuschnewe Schule. Unterricht im Zuschueideu der Damen- u. Kindergarderoben, sowie Eiurichteu, Aufstecke« u. Garnieren wird gründl. erteilt. Eintritt täglich. 6849 L.Wemhardi ausgeb. Lehrerin Göthestraße 48, Part. Die seit langen Jahren bewährten MNchmWM empfiehlt in bekannter Güle NeueiMg 46 Allein-Berkauf für Gießen und Umgegend. Reparaturen werden in eigener Werkstätte unter Garantie sachgemäß ausgeführt. 21 WW MW WW , :/ t /-.r iloltz, Fraukiurt a AL, Zen 44a, neben der Hauptpost. 2005 Heute Abend 6 Uhr ab Othitnt Fische I. W. Schulhof Llarttstr. 4. Stadt Kassel. 7079 Samstags: läas sm Topf Montags: Leberklös mit Kcant. Kertige Särge in Eiche und Tanne, stets auf Lager. O4278 (£arl Pfert, Schreincrmeist., Löwengasse 9. meine g&B*nieHeai$ sowie amgarmeirteai Taez-Ketemcht Meine Tanz-Kurse beginnen wieder 6843 Montag den 39, Oktober. Gefällige Anmeldungen erbitte ich vorher in meiner Wohnung Weidengasse 7. Fried. Roese Grossh. Univ.-Tanz- nnd Fechtlehrer. evangelischer Arbeiterverein. Ludwig Richter-Abend Sonntag den 4. Oktober, pünktlich nachmittags 7 Uhr in der Turnhalle. Vorführung von Lichtbildern nach Mchterifchen Zeichnungen. Dazu Gesänge und Deklamationen von co. 100 Kindern und dem gemischten Lhor des Vereins. Dirigent: Wigand Gernhardt. Harmonium: Albert Kasten. Eintrittskarten für Nichtnritglieder ä 20 Pfg. im Zigarrengeschäft von Wilh. Möser, Seltersweg 63. Karten für Mitglieder sind nur zu haben bei der Trägerin des Volksboten sowie bei den Vorstandsmitgliedern Carl Bell, Grednerstraße4O, Lour. Graulich, Schiffenbergerweg 58, Jae. Ritsert, Landmannslr. 6, PH. Wagner, Neustadt 4. Die Mitglieder seien twch hierdurch benachrichtigt, daß der Anfang auf 7 Uhr verschoben werden mußte, mit Rücksicht aus die am gleichen Tage stattfindende Friedhofs-Ginweihung. [7332 Geschäfts * Grsffnung. Einer verehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend, werten Freunden und Bekannten die ergebene Mitteilung, daß ich untenn Heutigen dahier 38 Bahnhofstraße 33 ein Vkra-, Geld- n. MermmgerckAl eröffnet habe und sehe ich bei Bedarf geneigtem Zuspruch gerne entgegen. Hochachtungsvollst Wilhelm FteMseh™x Neparaturen prompt und billigst. 7457 süSSSta HmMcher 90 Etm. groß geschnitten, 6688 per Stück 15 Pfg., bei Abnahme von 6 Stück 14 Pfg., mit leinener Kette per Stück 25 Pfg., bei Abnahme von 6 Stück 23 Pfg. C. Rähs’ L Co. jf. fusche Sieh-Em empfiehlt 7186 Georg Wallenfels, Marktplatz 2L Fernsprecher 46. Berubur^er Privat-Los-Berein nimmt noch Mitglieder auf. Beitrag pro Klasse Mk. 3.80. Gespielt werden pro Abteilung 28 verjch. Nummern der Hessisch-Lhürtug. (Mitteldeutsch.) Staats Lotterie. Statuten mW Beitrittserklärung kostenlos durch den Vorsitzenden, Kaufmann Paul Stachow, Bcru- burg, zu beziehen. 7441 Es liegt im Interesse jeder Dame dL Heilhronner Zöpfe, Scheitel, Frisets, Teiipets werden naturgetreu angefertigt und ausgearbeitet. Damen-Kopfwaschen 1 Mk. Sprpditet: Grave ßaar-Arbcitev. Tichy, 2202 Seltersweg 43. Ecke der Goethestraße. neu eingetroffen! Damen-Hute bevor sie ihren Bedarf deckt, zu besichtigen. Beachten Sie gefl. meine Schaufenster. Sämtliche Hüte werden mit der grössten Sorgfalt in meinem Putz-Atelier garniert. 7183 w- Bee Preise sind anerkannt toaESig» Ofenschirme* ein- und dreiteilig in hochfeinen aparten JJecors. Kohlenkasten, Ofenvorsetzer, Wärmflaschen büligst in prima Qualität. Verdampfschalen. Feiiteppäch© in allen Grössen und. jeder Preislage. Fusssäcke, Vorlagen für Schreibtisch, Klavier etc. HoEzwaren, Wandschränke, Näh- und Zigarrenkasten, Tische, ßücheretageren etc. etc. Grösste Ans wähl! Stets Neuheiten! Jul. Baeä Plockstrasse Ecke. Beachten Sie gefl. meine Schaufenster. Infolge meiner grossen Sortimente vom einfachsten bis zum elegantesten Genre bin ich im Stande, selbst dem verwöhntesten Geschmack Rechnung tragen zu können. Bank N Handel nnd Industrie Depositenkasse Giessen (Darmstädter Bank) gegründet 1853. Telephon Nr. 120 Oä©SS®E^ Johannesstrase I Kapital: Reserven: 132 Millionen Mark. 22l/4 Millionen Mark. Die Bank widmet dem besondere Fürsorge und errichtet provisionsfreie Cheek-Co^ti. Die Checks sind bei sämtlichen Niederlassungen zahlbar gestellt und daher als bequemes Zahlungsmittel anzusehern 7445 > Andre iofer’s d echter Feigenkaffee hat sich als feinster Kaffeezusatz einen 7431 Weltruf erworben. Zu haben in allen besseren Kolonlalwarengo&ohäften, Marktstr. &7. ”-------— ................... 11 ................. W