Nr. 153 Erscheint täglich außer Sonnlag-. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesfijchen Landwirt die Glehener Kamillen» blätter viermal in der Woche betßelegL NolallonSdruck u. Verlag der Brü h l'sehen Untvers.-Buch- u. Stein» brudetei (Pretsch (&rben) Redaktton, Lrvedttto« und Drucrerel: Vchulstratze 7. Adresse Mr Depeschenr Anzeiger Gießen. Fernlprechanlchluß Nr. 51. gWTOMKwwrang Erstes Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 2. Juli 1903 GietzenerAnzeiger ** Eeneral-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen vezngspreis» monamch7öPl., otertel» jährlid) Mk. 2L0, durch Abhole- u. ZwetgsteÜen monatlich 6o Pf.; durch drePoft Mt.2.— viert eb> jährl. auöschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» ür dte Tagesnummer ji8 vormittag« 10 Uhr. ^eilenpreiS: lokal ISPsd auswärts 20 Vig. Verantwortlich tüt den poltt and allgem. Teil: P. Wittko: Mr »Stadt und Üanb* und -GenchtSsaalE. August Gütz- Mr den An» zeigenteU: Hans Beck. Z>te neue deutsche AotKs-Kertretung »ach Stand und Beruf. Die Namen der Abgeordneten, die den neuen Deutschen Reichstag bilden, sind nunmehr bekannt, auch ihre Partei- Zugehörigkeit und ihre Titel, soweit sie im parlamentarischen Leben berücksichtigt zu werden pflegen. Das ist nur der Fall bei den verschiedenc* Adelsprädikaten und bei dem Doktorittel. Alle anderen Titel, wie Kommerzienrat, Professor, Landgerichtsrat, Bürgermeister, Zimurermeister, ?Zräj ident usw. fallen im parlamentarischen Sprachgebrauch ort. Es wird aber von Interesse sein, -u erfahren, welchen Berussärteu die neugewählten oeuLsch,en Volksvertreter an- gehören. Was zunächst den Adelsstand anlangt, so gehören ihm in den verschiedenen Absrirfungen vom Herzog, Prrnzen, Fürsten, Grasen bis zum Freiherrn und einfachen „von" herab im neuen Reichstage 71 an, gegen 83 im bisherigen, 102 im Reichstage von 1893 und 126 im Reichstage von 1890. Man sieht, es vollzieht sich eine anscheinend systematische Verringerung des adligen Elemen ts in der deutschen Vollsvertretung. Unter diesen 71 Adligen befinden sich 1 Herzog (Christtan Kraft Fürst zu Hohen- lohe-Oehringen, Herzog vou lljest), 2 Prinzen (Prinz Schön- aich-Carolaty und Prinz Arenberg), 4 Fürsten, 14 Grasen, 1 Baron, 4 Freiherren. Die meisten Adligen fitzen aus der Rechten. Die 54 Mitglieder umfassende deurjchtonserva- tive Partei zählt in chren Reihen 3a Adlige; also fast die Hälfte aller im Reichstage vorhandenen. Unter den 19 Mitgliedern der deutschen Reichspartei befinden sich nur 5 Adelige. Im Zentrum sitzen 1U Adlige, unter den Stational- liberalen 3, unter den 16 Polen sind nicht weniger als 12 adlig, unter den 5 Welsen sogar 4, unter den Antisemiten 2, ebenso viele unter den Wilden und 2 Sozialdemokraten (v. Elm und v. Vollmar). Was die Berufsarten anlangt, so sind im neuen Reichstage wiederum weitaus am meisten vertreten die Landwirte. Der deutschkonservativen Partei gehören: Majoratsherren oder Ftdeitommißbesitzer 8, Rittergutsbesitzer 19, Gutsbesitzer 4, Hofbesitzer 2, zusammen 33 Grundbesitzer. Doch, ist deren eigenlliche Zahl hiermit wohl noch nicht erschöpft, da verschiedene Abgeordnete, die als Landrat a. D., Domänenrat usw., auch gelegentlich einmal als Kommerzienrat (wie z. B. Frhr. v. Hey l bei den Rational- liberalen) auftreten, ebenfalls Grohgrund- oder doch Grundbesitzer sind. Die deutsche Reichspartei zählt 1 RiajoratS- herrn, 4 Rittergutsbesitzer, 1 Gutsbesitzer, 1 Hofbesitzer, 1 Domänenpächter, zusammen 8 Landwirte in ihren Reihen. Im Zentrum finden wir: 1 Major als Herrn (Grasen Ballestrem), 4 Rittergutsbesitzer, 10 Gutsbesitzer, 1 Weinguts- besitzer, 3 Oekonomen, zusammen also 19 Landwirte. Die Nationallibera len weisen auf: 1 DiajoratsHerrn (den Prinzen Schönaich-Carolath), 3 Rittergutsbesitzer, 4 Gutsbesitzer, 2 Hofbesitzer, 1 Rittcrgutspächter, 1 W^inguts- besitzer, zusammen 12 Landwirte. Die Polen haben in ihrer Fraktion 1 Majoratsherrn, 7 Rittergutsbesitzer, zusammen 8 Landwirte, also gcuan die Hälfte dec Fraktion. In der Gruppe der Welsen befinden sich lautet Rittergutsbesitzer, nämlich 5, u-rter den Antisemiten 1 Rittergutsbesitzer, unter den Lothringern 1 Gutsbesitzer, unter den Bauernbündlern 1 Gutsbesitzer und 1 Oekonom, in der Freisinnigen Volkspartei 1 Weingutsbesitzer, 1 Besitzer,, und unter den Wilden 1 Rittergutsbesitzer, zusammen also im ganzen Reichstage 9 2 Gutsbesitzer und Landwirte gegen 112 im alten Reichstage. Nur in den Reihen der Sozialdemokraten, der Freisinnigen Vereinigung, der Deutschen Volkspartei und der Elsässer finden wir keinen Landwirt. Von Juristen befinden sich in den Reihen der deutsch- konservativen Partei: 1 Amtsgerichtsrat und 1 Rechtsanwalt, zusammen 2; der Deutschen Reichspartei 0, des Zentrums: 1 Reichsgerichtsrat (Spahn), 1 Kammergerichtsrat (Rintelen), 2 berlandesgertchtsräte, 1 Landgerichtsdirektor, 3 Landgerichtsräte, 7 Amtsgerichtsrate, 7 Rechtsanwälte, 1 Landrichter, 1 Amtsrichter, 1 Oberamtsrichter, zusammen 25 Juristen. Unter den Nationalliberalen: 2 Amtsgerichisräte und 2 Rechtsanwälte, zusammen 4.^ (Die Zahl der Juristen in dieser Partei ist ganz auffallend zurück gegangen. Im alten Reichstage besaß sie noch 14 Juristen.- In der Freisinnigen Volkspartei sitzen 1 Landgerichtsrat, 1 Oberamtsrichter, 4 Rechtsanwälte," zusammen 6 Juristen; in der Freisinnigen Vereinigung 1 Rechtsanwalt; in der Deutschen Volkspartei 3 Rechtsanwälte, in der sozialdemokratischen Partei 3 Rechtsanwälte, unter den Elsässern 4 Rechtsanwälte, unter den Polen 1 Rechtsanwalt, unter den Wilden 1 Landgerichts- Präsident und 1 Rechtsanwalt. Cs sind demnach im ganzen rm neuen Reichstage 51 Juristen vorhanden gegen 111 im alten. Hier ist der Rückgang alf» noch stärker als unter den Landwirten. Dem geistlichen Stande gehören an im Zentrum: 1 Domdekan, 1 Domvikar, 3 Erzpriester, 7 Pfarrer, 3 Stadtpsarrer, 1 Dekan, zusammen 16, wie im alten Reichstage; den Elsässern 3 Pfarrer, den Polen 1 Prälat, den Wilden 1 Hofprediger a. D. (Stöcker), der Freisinnigen Vereinigung 1 Pastor a. D. und den — Sozialdemokraten 1 Pastor a. D. (Göhre), int ganzer 22 Geistliche wie im alten Reichstage. * Groß ist wieder die Zahl der Redakteure und Schriftsteller. Es gehören an den Deutschkonservativen: 1 Chefredakteur, der deutschen 9ieichSpartei 1 Schriftsteller, oen Sozialdemokraten 18 Redakteure, 15 Scyrifisteller, zusammen 33 gegen 24 im alters Reichstage, der Freisinnigen Vollspartei i Redakteur, 1. Schriftsteller, dem Zentrum 4 Redakteure, den Nationalliveralen 2 Schriftsteller, den Polen 2 Redakteure, der Freisinnigen Vereinigung 1 Schriftsteller, oen Antisemiten und Wilden je 2 Redatteure, den Dänen 1 Redakteur, zusammen also &) Redakteure und 20 Sch.lststeller, zusammen 50 bei der Tagespresse beschäftigte Abgeordnete, gegen 15 Redakteure und 25 Schriftsteller, zusammen 40 im alten Reichstage. Politische Tagesschau. Die Stunde deS Dreiklassenwahlrechts in Sachsen hat geschlagen: Das ist die Konsequenz des sozialistischen Wahlsieges im Königreich Sachsen. Von liberaler und kon- servallver Seite wird der Ruf des „Vaterland" nach dem Manne mit der eisernen Faust, dem sich auch die „Post" und die „Hamb. Nachr." anschließen, entweder als pvlp- llsche Rückständigkeit verwunderlichster Art verspottet oder ernst und energisch zurückgewiesen, und den führenden konservativen „Dresdner Nachrichten" sekundieren die liberalen „Dresd. Neuest. Nachr.", der nationalliberale „Dresd. Anzeiger", die „Chemn. Allg. Ztg.", gleichfalls national- liberal, und andere Blätter gleicher oder ähnlicher Parteirichtung und verlangen auf das dringendste entschlossenes Verlassen der alten Bahnen. So schreibt der „Dresd. Anz.", das Blatt der hauv-städtischen Behörden, in einem, lebhaften Widerhall findenden, Artikel: Völlige Neuorganisation der nationalen Parteien auf monarchisch-sozialer Grundlage und nachdrücklichste Betonung der großen weltwirtschaftlichen Ausgaben, Beseitigung aller einseitigen Kl a s s e n po lit i k, ausgleichende Berücksichtigung aller Erwerbs- und Berufsklassen, tunlichste Beseitiguna aller konfessionellen Gegensätze und Reform des Dreiklassenwahlrechts. Cs ist Zeit, daß dte sächsische Regierung diesen mahnenden Stimmen ein offenes Ohr leiht, und einen Gesetzentwurf aus Abänderung des Wahlrechts ankündigt, denn die sozialdemokratischen Blätter zeigen bereits an, die Sozialdemokratie werde sich an den bevorstehenden Landtagswahlen unter der Parole: Gegen das Dreiklassenwahlrecht für das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht mit aller Energie auf der ganzen Linie beteiligen. Die Sozialdemokratie hofft, mit Recht, auf überraschenden Erfolg. Heer und Flotte. Gestern, am 1. Juli, waren es 60 Jahre, daß der General der Inf. z. D. Paul Westerwetler von An- thoni, der lang^yrige Adjutant unseres verstorbenen Großherzogs Ludwig IV., in den hessischen Militärdienst eintrat. Nachdem er 1846 zum Leutnant im 2. Ins.-Regt, befördert worden war, wurde er 1848 in den Genecalquarllermeisterstab kommandiert, dem er später wiederholt längere oder kürzere Zeit angehört hat. 1859 kam er zum Generalstab des 8. Bundesarmeekorps und im Spätherbst 1860 als Ordonnanzoffizier zu dem damaligen Prinzen Ludwig von Hessen, den er im folgenden Jahre auf seiner Brautfahrt nach England begleitete, und zu dessen persönlichem Mjutanten er im August 1864 ernannt wurde. In diesem Verhältnis nahm er teil an den Feldzügen von 1866 und 1870)71, erwarb sich das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde am 1. Januar 1872 mit den hessischen Truppen in den Verband der preußischen Armee mitübernommen. Nach der Thronbesteigung des Prinzen im Juni 1877 wurde Oberst Westerweller v. Anthoni Erster Flügeladjutant des nunmehrigen Großherzogs und im folgenden Jahre mit den Geschäften des Geueraladjntauten beauftragt. 1882 rückte er zum Gen.-Major und Gcncral- adjutanten und am 22. März 1887 zum Gen.-Leutnant auf. Am 5. Mai 1889 wurde er auf sein Abschiedsgesuch pensioniert, wenige Tage darauf ober ä la suite der hessischen Infanterie gestellt und erhielt am 27. April 1890 den Charakter als General der Infanterie. Tas „Marineverordnungsbiatt" veröffcntlich-t eine kaiserliche Ordre betreffend die Bildung der aktiven Schl acht flotte. Danach werden nach der Auflösung der diesjährigen Herb st üb mrgs flotte die Reservedivisionen der Ost- und Nordsee vorübergehend aufgelöst. Llus den Stammschiffen dieser Reservedivisionen wlld das zweite aktive Gesckstvader gebildet. Aus beiden aktiven Geschwadern und den zugeteilten Aufklärungsschiffen wird die aktive Schlachtflotte gebildet. Der Chef des ersten Geschwaders ist gleichzeitig der Chef der aktiven Schlachtflotte. Der Ches des zlveiten Geschwaders erhält zunächst den Stab eines Geschwaders von Küstenpattzerschiffen. An der Organisation und der Urtterstellung der Torpcdoboots- flottille wird nichts geändert. Metz, 1. Juli. Der bisherige Kommandeur des 16. Armeekorps, Gras Häse ler, richtete an den Dezirkspräsi- d ent en von Elsaß-Lotbringen, Grafen Zeppelin-Äschhausen, anläßlich seines Scheidens von hier folgendes vom 1. Juli datiertes Schreiben: Bei meinem Scheiden von Lothringen, wo ich mich 13 Jahre heimisch fühlte, nröcklle ich Cw. Hochwohlgeboren und dem schönen Loth^ ngec Lande einen von Herzen kommenderl Abichiedsgruß zurufen und hiermtt meine besten, ausrichtigen Wünsche für dre Lothringer zum Ausdruck bringen. Kolouialpost. Die „NaLionalzeitnng" stellt fest, daß über die von den Blättern gemeldete Bildung eines Syndikats für den Eisenbahnbau in Kamerun von Gtunra am Benne nach einer geeigneten Stelle am Lagvne, dem großen Unten Nebenflug des Chai an unterrichteter Stelle nichts bekannt ist. Aus Stadt und Land. Gießen, 2. Juli 1903. w Gießener Volksbad. Im Juni wurden 11376 Bäder verabreicht gegen 11759 im Mai 1903 und 10773 im Juni 1902 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 410 Bäder gegen 413 im Mai 1903 und 390 im Juni 1902. Der Besuch hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 5207 Männer, darunter 707 zu 10 Pfg^ , 1858 Frauen, , 323 , 10 , Wannenbäder 1. Klasse 273 Männer, 135 Frauen, r 2. , 787 , 561 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 105 Männer und 24 Frauen, Brausebäder 2022 Männer und 404 Frauen. Die Personenwage wurde von 240 Personen benutzt, das Bad von 18 Personen besichtigt. • * Oefsentliche Lesehalle. Im Juni wurden 1672 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 836, Zeitschriften 355, Jugendschriften 186, Litteraturgeschichte 17, Dichtungen 49, Länder- und Völkerkunde 41, Kulturgeschichte 13, Geschichte und Biographien 62, Kunstgeschichte 9, Naturwissenschaft und Technologie 74, Seewesen 9, Hauswirtschaft 4, Philosophie und Religion 6, Siaatswtssenschaft 4, Sprachwisienschaft 4, Fremdsprachliches 3 Bände. — Nach auswärts kamen 33 Bände. " Das 4. Abonnements-Konzert unserer Regi- mentsmusik findet heute abend im Gatten des Neuen Saalbaues statt. Der Spielplan bringt wieder sehr interessante Musik. Wir heben besonders hervor: Gens: Ouvetture „Der Geiger aus Tyrol^; Schubett: Ouvett. „Rosamunde^ und Lied an die Musik; Ullttchr Finale aus der Sintonie triumphala; Rich. Wagner: Fantasie aus „Lohengrin^ und das berühmte Quintett a. d. Op. „Die Meistersinger von Nürnberg", eine jener Wagner'schen Perlen dramatischer Musik, welche unseres Wisiens hier noch nie zu Gehör gebracht wurde. Die gewohnte feine Durchführung unseres geschätzten Meisters Krauße bürgt für einen genußreiche» Abend. • * Ein neues Verzeichnis der Fernsprechstellen in Gießen und den angeschlossenen Ottschaften ist soeben bei Emst Balser hier erschienen. Es kostet 60 Psg. und ist vom Juli d. I. ab in Gebrauch zu nehmen. Viele Aenderungen und neue Anschlüsse sind darin verzeichnet. * * Vakanzen. Die Stelle eines Registrators bei der Gerichtsschrerberei des Großh. Amtsgettchts Offenbach, Abteilung für freiwillige 'Gerichtsbarkeit, sowie die Stelle eines Registrators bei dem Großh. Amtsgericht Langen ist zu besetzen. Der Anfangsgehalt beträgt 1400 Mk., der Höchstgehalt von 2600 Mk. wird nach 21 Dienstjahren erreicht. Bewerbungen sind unter Anschluß der Zeugnisse durch die Vermittelung der dem Bewerber vorgesetzten Dienststelle bei dem Großh. Ministerium der Justiz einzureichen. Nur solche Bewerber können Berücksichtigung finden, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und mmdestens 5 Jahre lang als Schreibgehilfe bei einem hessischen Amtsgettcht, inSbesonde« im Registraturdienste tätig gewesen sind. c. Wieseck, 1. Juli. Am Sonntag errang der,Radfahr-Verein Wieseck 1900" gelegentlich des Gau-Sommer- festes in Gelnhausen im Preiskorso unter ansehnlicher Konkurrenz den 3. Preis, einen Ehrenpreis, geftiftet vom Turnverein Gelnhausen. k. Nauheim, 30. Juni. Bei der heutigen Sitzung der Stadtverordneten erfolgte die durch die Städteordnung bedingte Wahl zweier unbesoldeten Beigeordneten. Zum ersten Beigeordneten wurde unser langjähriger Beigeordneter Heinrich Langsdorf im ersten Wahlgange, und zum zweiten Beigeordneten im zweiten Wahlgange Reinhard Knieriem gewählt. Dieses Resultat wird allgemein mit Befriedigung aufgenommen. Grünberg, 1. Juli. Ein auswärtiger Schüler der hiesigen Bürgerschule machte in den Zwischenpausen Turnübungen an dem neben dem Spielplätze stehenden Klettergerüst. Dabei löste sich eine Querstange, der Junge fiel herab und brach den linken Arm unmittelbar über der Handwurzel. y. Bad Salzhausen, 30. Juni. Während im Mai gegen das Vorjahr 200 Bäder mehr verabreicht worden sind, bleibt der Juni gegen seinen letztjährigen Vorgänger hinsichtlich der Bäderzahl etwas zurück. Der Grund hiervon ist wohl in den unfreundlicheren, rauhen Tagen zu suchen, die uns in der Mitte des verflossenen Monats beschieden waren. Das Plus im Mai wurde hauptsächlich von Badenden aus der Umgegend herbeigeführt, da die Zahl der ansässigen Kurfremden im Kurbaus sowohl als auch in den übrigen neu errichteten Hotelv nnd Pensionen leider immer noch klein ist, trotzdem die Badedirektion alles mögliche zur Hebung unseres Badeortes tut. + Mücke, 1. Juli. Wer z. Z. der Landstraße Mücke — Ruppertenrod — Ulrich st ei n ein wenig Beachtung schenkt, dem kann die Ausdehnung deS auf ihr sich abwickelnden Verkehrs nicht entgehen. Zweifellos ist dies« Straße die verkehrsreichste des ganzen Vogelsberges. lag und Nacht gehen auf ihr die Fuhrwerke, meist schwer beladen mit Baumaterialien. Trotz des Holzreichtums des Geriüstsjaiu. wurde. als Aktionäre geschädigt Wiirben. Es kommt hierbei zur Berliner Finanz- uiü) ^.anoelszeuungen, i)ie )lü) in bewundernden Auso rucken über ihn ergmgcn, hade er jern- gestaiiden. Zunl imgl die anoerrhalb ^runden m Anspruch nehmeude ung des Exposes, welches Schmidt fort tot . 9i ew York, L Juli. DaS Grubenunglück rn Hanna ist durch die Explosion schlagender Wetter entstanden. Die Grude geriet nicht in Braiid, wie zuerst gemeldet wurde. *248 Bergleute sirrd verschüttet, von denen 48 aus den Trümmern hervorgezogen wurden. Zwei davon sind tot. ES besteht wenig Hoffnung, die übrige« Interesse der Vlceti)len^iiou|iue arbeitete, au der die Acetylen-Zeitung" Loborski mit uOJ Wit. unterstützte. Lchnlidl ertlärt dies Damit, ixiM T.^ootS».i^ :8oig«un Sprache, daß ^ajmü)t oen ^e.ausg^b^r oer „aa^o.d- und zu retten. * Politisches Dynamit-Attentat gegen einen Lehrer. Nach einem Telegramm aus Breslau wurde den Hauptlehrer Magura in dem Dorse Vermischtes. ♦ Berlin, 1. Juli. Gestern nachmittag wurden durch eine Explosion des Trockenofens in der Militärefsekten- fabrtk in der Dresdenerstraße der Fabrikant schwer und zwei Arbeiter leicht verletzt. ♦ Magdeburg, 1. Juli. Heute erschoß sich im hiesigen Zentralhotel der Ingenieur Kahn ans Berlin. Die Ursache des Selbstmordes soll im Verlust seines Vermögens infolge unglücklicher Bauspckulation liegen. Man spricht von 300000 Mark. * Eisleben, L Juli. Ein öffentlicher Skandal war das Unternehmen, das am Sonntag nachmittag unter dem Namen eines Radrennens auf der Rennbahn von statten ging. Es gab mehrere Sturze. Einer davon, der des Rennfahrers Ariiold-Erfurt, war besonders schwer. Da stellte es sich heraus, daß auf der Bahn kein Arzt anwesend war. Mitglieder der Saniräiskolvnnc taten Dienst; naturgemäß können sie aber, wenn sie noch so tüchtig sind, auf einer Rennbahn den Arzt nicht ersetzen. Auf dem Programm war ausdrücklich als Bahnarzt Dr. Leßler angegeben. Die Abwesenheit des Arztes erregte, wie die „Eisl. Ztg." schreibt, einen Sturm der Entrüstung. Ta versuchten ^nte, die augenscheinlich dem Veranstalter nahe stehen, die Schuld anj Dr. Beßler abzuwälzen, so, als ob er es versäumt hätte, zu kommen. Es stellte sich aber heraus, daß der Name Dr. Beßlers mißbräuchlich auf das Programm gesetzt worden war. Er war gar nicht einmal gefragt worden, ob er kommen wolle. Die Erregung unter den Zuschauern war deshalb sehr groß. Nichtsdestoweniger gingen auch die folgenden Rennen ohne die Anwesenheit eines Arztes vor sich Es muß gesagt werden, daß die Polizei nicht so vor ging, wie sie es hatte tun sollen. Tie Wettrenn-Vorjchrijten oes deutschen Radfahrerbundes schreiben als unerläßliche Bedingung bei Rennen die Anwesenheit mindestens eines Arztes vor. Die Erfüllung dieser Bedingung ist wohl die Voraussetzung der polizeilichen Genehmigung des Unternehmens. Die Polizei hatte also, als kein Arzt anwesend war, den Fortgang des lln- temehmens sofort etnjtetUn sollen, bis ein Arzt geholt worden wäre. Tas ist nicht geschehen, trotzdem die Polizei- beamten darauf aufmerksam gemacht und darum ersucht wurden. *Hochselden (Elsaß), 30. Juni. In unserem Städtchen kam es in der Nacht zu heftigen Lärmszenen, indem sich nach 11 Uhr etwa 150 Personen, zum Teil verheiratete -Dtänner, meist jedoch Burschen, vor der Wirtschaft „zum goldenen Löwen" zusammenrotteten und schreiend und johlend den Ort durchzogen. Die Fensterläden oes Fruchthändlers Aron wurden mit Steinen bombardiert, auch etwa 15 Revolver- und Pistolenschüsse wurden abgejeuert Als die Gendarmen zwei Schreier verhafteten uuo auss Wachtlotal absührlen, raunte die Horde vor das Wachtlotal, an dem zwei Scheiben ein* geworfen wurden. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Verhafteten zu befreien. Pitt geiabenen Revolvern in der Hand triebest die Gendarmen die fanatischen Ruhestörer auseinander; mehr als zwei Personen durften nicht mehr beieinander stehen. Erst morgen» gegen 2 Uhr trat allmählich Ruhe ein. Der Vorfall wurde telegraphisch nach Straßburg berichtet. Tie beiden Verhafteten jino von dem Wachtlotal nach dem Gefängnis öerbracijt und nachmittags nach' einem Verhör auf dem Amtsgericht in Freiheit gesetzt worden. Inwieweit die Vorgänge mit der Wahl zu- jammenhängen, was vielfach behauptet wird, unterlieget noch der Prüfung und Feststellung. * Paris, 1. Juli. Gestern sind hier wiederum biei| Personen an Sonnenstich gestorben. * Brussel, X- Juli. Ein aus Antwerpen kommender Personenzug, der zahlreiche xaujieute dieser Stadt mit sich führte, die sich zum hiesigen Getreide-Wochen- martt begeben wollten, «lieg auf dem Bahnhof Schittback, einem Vororte von Brüssel, mit einem aus entgegengesetzter Richtung kommenden Zuge zusammen. Einzelheiten zeigen, daß es sich um einen «chweren Unfall hanoeit. Man zahlt etwa 20 Verletzte; einige Darunter befinden sich in bebent- Ltcbem Zustande. Alle Verwundeten touroen sofort in die nädn'tgelegenen Krankenhäuser oocr in Die Bureauräume etÄtc Gasanstalt gebracht, wo sie ärztlichen Beistand erhielten. Die 2eid)toerle>jten werden an oer Unglücksstätte oerbunoen und fahren nach Brüssel weiter. Unter den aus der Ferne an oen hiesigen Sachwalter janoie, welches beweisen soll, da;, Schmidt damals dieselbe Berieiixgung führte, wie ijeuiv. Tie Verhandlung wurde sooann ai“ morgen vertagt. Duisburg, 1. Juli. (h. rozeß Terlinden.) In der heutigen VuHandlung wurde zunächst über seine Beziehungen zum Eijenhändler Schulte verhandelt. Schulte war früher Werkmeister bei Terlinben und machte sich bann selbständig. Terlinden unterstützte ihn geschästlich. Dafür mußte Schulte Kautionswechsel in doppelter Höhe ausstellen. Später gab er auch Blautoaecepte. Schulte bezeichnete einen Teil der laufenden Wechsel nach dem Zusammenbruch, als gefälscht. Terlinden behauptet. Drebergeselljchaft ein Jnrerei.e hatte. Den Artikeln der der jüngste Leutnant jeelenvergiiugt, „Ex lenz betonen nur falsch." Der General machte em fragendes Gesicht. Ta ojjneten (iä) die Lippen des Leutnants: „ES heigt einfach: das „eene Aas" unb das „anbere Aas! . . " DogelSdergeS ist die Verwendung von Bausteinen in ihrer mannigfachen Gestalt in neuester Zeit entschieden größer geworden. Die Bautätigkeit ist aber auch in den betreffenden Bezirken, insonderheit in und um Ulrichstein, bedeutend gestiegen. Infolge dieses starken Verkehres ist die Straße so zerfahren, daß jetzt ihre Renovierung mit der Dampsstraßen- walze bewerkstelligt werden soll. Der Verkehr auf dieser bedeutendsten Straße deö Vogelsbergs wird sich nun gewiß noch mit der Eröffnung der Bahnstrecke Mücke—Laubach vergrößern. Zu den gewichtigen anderen Punkten, die dem Bahnprojekte Mücke—Ulrichstein—Rixfeld demjenigen von Ehringshausen gegenüber entschieden den Vorzug geben, muß auch dieser Faktor Beachtung finden, ist er doch der ersichtliche Be- weis deö konkurrenzlosen Verkehrs in dieser Richtung. Frankfurt, 1. Juli. Die gerichtliche Obduktion der am Montag nachmittag im Stadtwald tot a ufg efund e -1 gegen -— - -T—-/ ~ , nen Frau hat ergeben, daß kein Selbstmord vorliegt, fon- Przonsna ein Dynamit-Attentat verübt, der bei den dern daß an der Unalücküchen ein Verdre ch e n, wahr- Reichstagswahlen gegen den polnisch en Kandt- »ch-inUch em Lustmord verübt worden ist. J St.m e n^Ko wa l c »x^aW «nd am rechten Auge fand man mehrere offenbar von Dynamit-Patronen, die dort explodierten. Ein Teil des Schlagen herrührende blaue tflecfc, der Unterleib wies schwere wurde demoliert, die Möbel in dem Zimmer zer- Verletzungen auf. Der Tod ist durch Erdrosselung emge- tvümmcr^ Menschen kamen nicht zu Schaden. treten. Der Strick um den Hals war so raffiniert zusammen * lieber das Unglück am Piz Blaß, von dem gedreht, daß er sich nicht mehr lösen konnte. Erst heute ^ne Masse des Züricher Gymnasiums betroffen vormittag wurde, wie der Polizeibericht meldet, die Persön- wurde, entwirft einer der Teilnehmer an dem Ausflug,! Uchtei! der Toten feftqeMt. Sie ist die 1861 zu Kronberg Der Gymnasiast Eugen Moser aus Wiedlkon folgende Schil- aeborene Ehefrau Dina Hart Herz, geb Dicht von hier, derung: „Die erpe (Äruppemtt Profen-orÄroebltund Stm- ung ohne Hut. Sie wurde noch um 11 Uhr vormtttagS an g htnten drcür. Es war gegen 1 Utjr. Mr der Ecke Burg- und Wlesenstrasze gesehen und hatte die Ab- tx)nntcn i)eill Massenjchnee den Paß nicht finden, kehrten sicht, ihre Mutter in Höchst zu besuchen. Heber den Verbleib um unö ^ngen im Zickzack abwärts. Wir blieben einen der Frau Hartherz in der Zeit von 11 Uhr vormittags bis Augenblick stehen, um auszuruhen. Ich selbst stand ettva 3 Uhr nachmittags ist bisher nichts festgestellt. Also ist bic I örci Meter in senkrechtem Abstande über meinen Kaine- schreckliche Tat am hellen Tage garmcht wett von be- raden. Plötzlich hörten loir über uns ein mächtiges Brausen suchten Waldaegenden verübt worden. und Sausen, und schon donnerte e i n e L a w i n e h e r- Herborn, 1. Juli. Wie das ,Herb. Tagebl.^ erfährt, unter. Meme Kameraden konnten emen Sprung seittvarts Wahllreis an Stelle des Nationalliberalen Hofmann gewählt * Opfern befinden sich auch mehrere bt Antwerpen an-1 Tatsache M Ohren gelonunen. Sie kannte »ihre Detnameu - --• - ohne allerdings den ihnen ganz unevilarlichen ZUsammen- S ist ein Mann, dessen hang dieser Namensgebung zu wissen. Schon längere Zett ab gestürzt und ge- hatten sie bei einigen ihnen besonders befreundeten Kameraden nach dem Warum geforscht, ohne jedoch Aufklärung zu finden. Da geschah es, oaß wieder einmal ein junger Leutnant nach Lstadt kommandiert wurde, frisch vom Kadettenkorps her. An diesem jungen Menschen beschwß der General noch einmal durch seinen Adjutanten sein Ver langen nach Aufklärung über „Aeneas" und „Andreas" zu erfüllen. Den beiden Adjutanten wurde eingefchärst, beim ersten Liebesmayl dem jungen Offizier mit aller erdenklichen Liebenswüroigkeit zuzutrinken, daß sich vielleicht unter dem Einfluß des Sektes seine Lippen zu dem ersehnten Geständnis Über die sonderbaren Beinamen offnen würden. So geschah's. Mit „Prosit!" und immer erneutem „Prosit!" und „aufs Spezielle" usw. wurde dem neuen Ankömmling gehörig zugetrunken und eingeheizt, bis er schließlich ganz selig wurde und sich ganz gegen Die militärische Disziplin erlaubte, seinerseits dem General und seinem Adjutanten zuzutrinken. sJcun hielt man Den Augenblick für gekommen. Der General nahm ihn unter den einen, i der Oberst unter Den anderen Arm unb man fragte ihn, ob er nicht wisse, woher sie die ominösen Spitznamen „Aeneas" und „Andreas" hätten. . . „Aber genüg, Ex'lenz", jagte Berlin, 30. Juni. Wegen Beleidigung eines Lehrers und wegen Hausiriedensbruchs war die I r a u Elisabeth Groß aus Friedrichsselde angeklagl. In der dortigen Gemeindeschule unterrichtele in der untersten Mcidchenklasse der Lehrer Adolf Bender. Im vorigen Jahre brachte Die Angeklagte ihre älteste Tochter in die Schule. Bender züchtigte sie dermalen, daß sie ein halbes Jahr lang am Beusianz geluien hat. Die Alutter lieg sich nur dadurch von einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft adhalien, daß ihr von dem Vorgesetzten des Lehrers Mitgeieilt wurde, dag Bender auf dem Tisziplmarwege verivarnt mpir nuTQ ULMUUIU, utin।viu XUF tun iuiuuuh» , worden war. In diesem Jahre mußte sie ihre zweite Tochter m ? mmtP hiütmfhn heil (S-Hbm en fest in um AU bremsen Vie Schule schicken. Auch dieses Kind wurde von Beiider drei-rage stemmte instinktiv den Ellbogen sesl ein, um ju_oteni|en. i uul|CveuiQtli)er ncÄÜctiuqt und mußte obendrein an diesen drei Plötzlich fühlte ich emen Halt und lag auf einer ^l^latte UQd)ßljClL Tie Muner sagte daher dem Kmde, es solle dem geborgen. Memen ^tock hatte ich ueuoren. Es gelang ^eljrel. nuUeiieii, wenn es noch einmal nachbleiben müßte, dann mir nur schwer, mich aus der Schnee- und Eismaste her- ^i^e sie es nach Hause holen. Das Kind richtete den Auftrag auszubringen. Mühsam erklomm ich Die alte Ruckzugs- aus, erhielt aber nur eine neue Züchtigung. Nunmehr begab sich Linie gegen die Paßhöhe. Hier überraschte mich ein schmerz- die '-Blauer selbst in die Schule, um ihr Kind zu holen. Der Lehrer Hafter Krampf, der mir etwa zehn Minuten lang jedes wies fie aus Dem Klassenzimmer hinaus, sie ging aber nicht sofort. Weiteraeheu unmöglich machte. Blatter stand unversehens Bender verließ darauf das Zimmer: und sie gmg mit. Draußen arbeiteten sich Böbme Billwttler sagte sie ihm: ^Unglücklich ist der Men ch, der ferne Kinder Ihren neben nur. Inzwischen arteueten lia? jJ09me, ^gnb(!n öi;on.t;au °n Wegen dieser Aeußerung, und weil Eschmann und Eonstam mit steter Lebensgefahr auf btt F nici)t rechtzeitig das Schulzimmer verlassen hatte, wurde gegen Paßhöhe empor. Links und rechts Donnerten Die ^awinen &tc -^rau Anklage erhoben. Der Staatsanwalt beantragte wegen dutzendweise hernieder. Es war ein g r a u e ii b a f t e £ öcö Hausfriedensbruchs lö Alk. und wegen der Beleidigung 10 Alk. Schauspiel. Eonstam rief nur und Blatter noch zu: I ^elburaie, Der Gerichtshos stellte sich aber auf einen anderen „Hattet still und wartet, wir holen euch Hilfe!" Sie wollten Standpunkt, indem er entschied: Es müsse jedeni Laien klar sein, nach Piora hin. Aber es war absolut unmöglich durch- daß es allen pädagogischen Grundsätzen widerspreche, wenn der Lutommen. Sie sckttuaen indessen den Weg nach SeDrnn Lehrer die Strafmittel Derart häufe, daß er an vier auiemanDer ein Nun stand ich mit Blatter allein. Vor unD hinter uns folgenden Tagen ein so kleines Kind züchtige und uachsitzen läse. rrrtl4 hp* Mi ja ich mim wieder beweaen konnte Wenn das Kind am vierten Sage einen Austrag semer Mutter aus- krachte Der Schnee. AW ich mich wieder dewigen lünnte, tonnte er, wenn er diesen Auftrag für ungehörig hielt, suchten wir beide eine schützende Stellung hrrtter einem: gegen die Mutter Strafantrag stellen; aber er durste ba£ Rmb Felsenrücken und warteten hier volle Drei stunden aus I^^cht für Die vermeintliche Schuld der Alutter bestrafen. Die Aeuße- Hilfe. Ununterbrochen Donnerten rechts und lmks Die - ^Unglücklich ist der Mensch, der sein Kind Ihren Händen an- Lawinen nieder. Drei Lowmen lösten sich während dieser vertrauen muß!" stelle zwar objcüv eine Beleidigmig Dar, allem 3eU senkrecht über uns los, glücklicherweise zerschlugen nach Den Erfahrungen, welche Die Mutter bei BenDer mtt ihrem iie sich an einem Wall weiter oben und erreichten uns ersten Kinde gemacht hatte, Dürfe man Darin nichts weiter erblicken, niebt. Wahrend dieser lanaen Zett teilten Wir uns jeder als den Aufschrei einest geängstigten Mutterherzens. Obendrein anbere ra,ch (jkunafajLn uni> ötrumpie ausroaiib, uni_ |ti. I ncE)eilsbl.uct) anlauge, jo stehe nicht teft, ob bte ilngetlagie bie em- an Der voonne zu tcoüneiu Es war yuolf Minutin vor suns „^lige Aufforderung des Lehrers zum Verlassen des Lchulznnmers Uhr abelids, da verschleierte eine dichte Wolke die öonne, ul ll)rer ^tuivegung gehört habe. Es könne somit em Hausfriedeiis- Die Wärme nahm rasch ab, es warD tuljler und stoßweise pruch als vorliegend nicht erachtet werden. Tie Angeklagte fei dastrich Der Wind über die Schneefelder. Der Schnee er- her sowohl wegen der Beleidigung wie auch wegen des Haus- siarrte etwas und das Abstürzen der Latvinen hörte aus. snedensbruches sreizujprecheii. ^etzt wagten wir au den Ruckzug zu deuten. Langsam im Berlin, i. -uuu. x»m B o rnrn er nb ank-Pr ozetz ttckzack ging es vorwärts. Wir brauchten über das bestätigte heute der Augellagti Romeick, daß er mit L u d - Lawinenfeid ^Minuten. Nach und nack) stiegen die Nebel wig Fulda wegen des dem „Presse-Kl üb' gewahrten höher unb der Wind wurde stärker, und beide drohten utw Darlehens nicht verhandelt habe. Hiernach brachte Rechts- mrt neuem Unhett. Endlich fanden wtt die Wegkürzungeti aiiwalt Mutiuel eine Reiye uun Belveisantragen ein, Die eines unserer Vorgänger auf, gingen ihnen nach, hielten am nächsten Montag erleüigt werden sollen, iie Bucher- uns aber nach luits, der Rheüiauelle zu. Ost sanken Revisionen sollen bis Dahui oie reuMerischeli Prüfungen der wir bis unter bie Hüfte im Schnee ein. Etlva in in Dem Anträge eniholttnen Tatsachen vornehmen. Lange der Mitte Des SchneefeiDes, nach zwei StunDen, erblickten Erörterungen fnüpfen suh a.l Dte Beleihung der Grund- ivir zwei Diänner mit einem Hunde. Wir machten uns stücke Friedrichftr. 178 unb Tauoenstr. 88—40, in Denen sich durch Rufen unD Schreien bemerkbar, umD lenkten Die bas Weinrestaurant „Kaise'leller" befttidet. Ter Angeklagte Leute au, uns zu. Es war bie von Eonstam auf einer I Schulz, bem ans ve.i vob^i tu F^age stehenDeuTransattiOneli Alpe in Der Nähe von Nalps für uns geworbene Hllfe. Der Vorwurf Der Untreue gemacht wird, bestreitet auch Xie beiben Männer führten uns nun abwärts, kreuzten hier feine Schuld. eine Rheinquelle, und nachdem wtt das Sunepfgebiet hinter Kassel, 1. -duli. (Proz eß S ch m i d t, o. Berans hatten, fanden wtt bald den Weg allein nach Sedrun. Han bin ngs tag.) Zeuge um Sachperstaubiger Geh. Revier trafen Wir derbe, ca. 10 Uhr abenbs, bei starker gierungsrat Pros. Borchers ans Aachen wieb-erholl, daß er Dunkelheit, nachdem wir noch einmal den Weg verfehlt, das Bergmalinsche Patent uu Prinzip sitt gut befuuoen habe, bei unseren Kameraden in Der „Krone" ein. Ans Dem ebenso das Verfahren zur Earbch-und Graphttgewinnung, Wege war uns auch noch eine Rettungskolonne begegnet, vorausgesetzt. Daß Die Dem Verfahren zurzeit anhafteuben Die Den verunglückten Trager von SeDrun auffuchle. Sie Mängel beseitigt^würDen. In Dieser Hinsicht wwcrfprichk ianD ihn spater stark verschlagen unD brachte ihn eben- dem Zeugen Der Sachpersrand.ge Brüggeberg-Neheim. Ihm talls zurück. Im Orte selbst trafen wir nun auch eine fei jeDvch gewiß, Daß Schmiot nur auf oas Wohl Der Klasse Der Industrieschule unter Leitung Des Professors I Gesellschast bedacht war. Makler Levi-vamburg lagt sich Seier. Am Samstag morgens gaben wtt Nachricht von über Die Hypothekeneintraguug zu Gunsten der Tochter unserem Wohlbefinden und kehrten nachmittags über den Schmidts aus. Die Hypokyet fe mit 2u0 UOU Mk. angejetzt I Oberalppaß nach Andermatt zurück, wo wir durch eine I gewesen uno mit *26 uuu Mt. rcali|iert worden. Kaufmann Depesche vom Stande der Dinge in Piora unterrichtet Rosenthal, der Schmidts Privatbücher führte, bestätigt, daß wurden. Samstag abends um ‘J Uhr 45 Minuten trafen es sich bei den Es.ettenveikm.fen sur orau Schmidt laisäch- wir dann, stark ermüdet, aber wohlbehalten in Zurich em. lich um das Prioaivermogen Der Frau Schmidt gehandelt * Tas Zunehmen der Blinddarmentzünd- habe. Sodann wuwe eine Reihe Zeugen vernonunen, die ungen. In der meoizmischcn Zeitung „Lancet" bejprichl Dr. Kettet Smith Die ausfällige Erscheinung, Daß Die ernsten BlinDDarm - EntzünDungen gegen früher m mertroürDiger Weise zugenommen haben. 2er Arzt maßt sich zwar nicht an, eine Erklärung für Diese Erscheinung gefunDen zu haben, er hält es aber für möglich. Daß Der Genu ß von Speifen, Die m gefrorenem Zu st anD gewesen [inD, Die SchulD tragen könne. Fleischspeisen, so sagt er. Wären schneller Der Zersetzung ausgesetzt, wenn Das Fleiscb vor Dem Kochen gefroren gelvejen wäre, und es sei daher nicht unmöglich, Daß Derartige Speisen Die Därme septischer machten, als Dies bei Genuß von frischem Fleisch Der Fall wäre. JeDensalls fei nM zu bestreiten, Daß geraDe unter Den zivilisierten Nationen Die Erkrankungen Des BlinDDacmes in Zunahme begriffen seien. * Ein Garnisonsspaß. Aus Ber lin schreibt Die „Nat.-Zlg.": In hiesigen militärischen Kreisen wird zurzett ein Garnisonswitz mtt stets erneuter Hetterkeit weiterverbreitet. In Dem kleinen Ort LstaDt war es rnänniglich taant, Daß Die DeiDen HöchstkornmaiidiereiiDen, Der General unD Der Oberst, bei ihren Untergebenen Die Spitznamen „Aeneas" unD „AnDreas" führten — ja ihnen selbst, den beiDen hohen militärischen WürDertträgern, war Diese säsjige Deutsche. Bern, 1. Juli. AmPilatul . .. JDentität noch nicht festgestellt ist, ab gestürzt unb ge tötet nwvbcn, ebenso am Feuerstein (Kanton Luzenr) ber SekimDarschüler Begert. Bei Meiringen ist Der 31jährige Schuhmacher Jaun ab gestürzt unD war so- die Unterschriften seien echt. Es liefen zmn Schluß für 90 000 Mk. Wechsel auf Schulte, die Warenschulden betrugen aber nur 16 000 Mk. Hierzu erklärt Kosbadt, daß, da Schulte des Schreibens unkundig sei, ihn: Blankoaccepte bergelegt wurden. Einen Wechsel von Schulte habe er nicht gefälscht; das müsse aus de r Geheimbureau. Terlindens geschehen sein. Terlinden sagt aus. Schulte habe ihm nie Vorhaltungen über falsche Wechsel, wohl aber über zu viele gemacht- Terlinden behauptet, daß er eines Abends einen Wechsel mit einer tauschend nachgeahmten Unterschrift Schultes sah. Er will aus dem Verhalten Kosbadts, den er zur Rede stellte, geschlossen haben, daß dieser die Fälschung begangen habe. Kosvadr bestreitet dies. Die weitere Verhandlung betrifft den Wechselverkehr mit Kaufmann Seven aus Essen, der slch in ähnlicher Weise abspielte, tote der mit Schulte. Den Wechselvertehr selbst soll Kos- badt geleitet haben. Terlinden will davon nichts wissen. Seven ist nach Angabe Kosbadts 56 000 bis 58 000 Mk. für Waren schuldig geblieben. Von ihm liefen beim Zusammenbruch gegen 800 000 Mk. Wechsel. Hierauf verliest der Vorsitzende verschiedene Briefe an Seven, die sämtlich von Kosbaldt und Lerlürden unterschrieben sind. Terlinden aiebt zu, einen Bries an Seven geschrieben zu haben. Er Habe jahrelang blindlings unterschrieben. Alle Briefe habe er gar nicht unterschreiben können. Kosbadt erklärt, daß er alle Briese auf Terliirdens Anordnung geschrieben habe. Seven Jci nicht schreibgewandt gewesen. Er schickte deshalb Blankoaccepte ein. Dann werden Briefe vorgelesen, in denen Briefbogen mit Sevensftrmen zum Zweck fälsch^- licher Anfertigung von Bestellbriesen erberen wurden. Kosbadt behauptet, die Briefe im Austrage Terlindens geschrieben zu haben. Terlinden bestrertet dies. Hierauf legt der Vorsitzende zwei Wechsel vor, die gefälscht sein sollen. Terlinden erklärt, die Unterschriften auf den Wechseln von Kosbadt seien gefälscht. Dies wird von Kosbadt bestritten. Terlinden behauptet ferner, Kosbadt gestand Seven gegenüber dte Fälschungen ein, giebt aber zu, die Begleitschreiben für dre Wechsel geschrieben und mit der fingierten Unterschrift Bathes versehen zu haben. Im Lause der Jahre seien vielleicht fünf Millionen Mark Dietzsche Wechsel gelaufen. Kosbadt behauptet elf Millionen. Terlinden muß auf vorgelegte Briefe zugeben, daß dadurch die Banken getäuscht werden sollten, was aber nur em Geschäfts- manvver war. Einige Geschäftsbücher wUl Kosbadt nicht kennen, namentlich ein Kassenbuch. Terlinden behauptet, Kosbadt ließ es verschjwinden. Der Vorsitzende stellt aus den Geschäftsbüchern von 1893 bis 1896 fest, daß die an die Banken versandten Bilanzen gefälscht waren. Terlinden schiebt auch hier die Schuld nur Kosbaldt, der die IUchtig- keit bescheinigte. Terlinden will sorgfältige Bilanzen au- geordnet haben, wobei der F-abrikbetrieb nüjen sollte. Die Verhandlung wurde sodann aus morgen vertagt. Schweidnitz, 1. Juli Vom Schwurgericht wurde der Getreidehändler Theodor Schneider wegen betrügerischen Bankerotts, -Unterschlagung und Betrug zu 2i/a Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust, sein Bruder Georg Schneider wegen Konkurs-Vergehens und Betrugs zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Di' Unterbilanz betrug 550000 Mart bei 90ü 00Q Mark an gemeldeten Forderungen. Universitäts-Nachrichten. Bad Käsen, 1. Juli. Dem Vernehmen nach hat der Kösener S.-C. beschlossen, sich ein eigenes K o r p s h a u s, und zwar am Fuße der Rudelsburg, zu erbauen. Zwecks Erwerbung einer Baustelle schweben Verhandlungen mit dem Landwirt Wurzel in Saaleck, dessen umsangreiches Gartengrundstück ins Auge gefaßt ist. Göttingen, 30. Juni. Zum Prorektor der hiesigen Universität für das Jahr vom L September 1903 bis dahin 1904 ist der Direktor der chirurgischen Klinik und Polcklinik, Geh. Medizinalrat Dr. Heinrich Braun gewählt worden. Braun, geboren 1847 zu Beerfelden in Hessen, studierte in Gießen und Berlin. Von 1871 bis 1874 Prosektor am anatomischen Jnstüut und Assistent am physiologischen Institut in Gießen, habilitierte er sich 1872 für Anatomie in Gießen und war von 1874 ab Assistenzarzt der chirurgischen Klinik in Heidelberg. 1875 habilitierte er sich für Ehirurgie und wurde 1878 Extraordinarius. 1884$ dirigierender Arzt der chirurgischen Abteilung des städtischen Krankenhauses in Mannheim, wurde Braun am 1. Oktober 1884 als ordentlicher Professor der Ehirurgie imd Direktor der chirurgischen Klinik nach Jena berufen und blieb in dieser Stellung bis 1888, um dann in gleicher Eigenschaft bis 1890 in Alarburg tätig zu sein. 1890 bis 1895 wirkte er als Nachfolger von Professor v. Mikulicz (jetzt in Breslau) in Königsberg. An Stelle des nach Berlin berufenen Professors Dr. Franz König kam Braun 1895 nach Göttingen. Kunst und Wissenschaft. München, 30. Juni. Heute begann in Anwesenheit des Prinzen Ludivig die Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure. Nachdem der Vorsitzende, Generaldirektor Oechelhäuser-Dessau, die Versammlung begrüßt hatte, hieß der Minister des Innern, Frhr. v. Feilitzsch, die deutschen Ingenieure namens der bayerischen Regierung willkommen. Es folgten Begrüßungsansprachen des Generaldirektors Ebermayer namens der bayerischen Staatsbahnverwaltung, des Bürgermeisters Borschi namens der Stadt München und vieler anderer. Der Rektor der Technischen Hochschule in München, Dyck, gab bekannt, daß die Hochschule folgende Ingenieure zu Ehrendoktoren promovierte: Oechelhäuser und Peters-Berlin, Rieppel--Nürn- berg, Kraus-München und Miller-München. Nach Beendigung der Begrüßungsansprachen teilte der Vorsitzende mit, daß in der heutigen Versammlung die Grashofdenkmünze an den Ober- baudirektor Frantzius-Bremen verliehen werden sollte, der aber vor wenigen Tagen verstorben sei. Die Teilnehmer erhoben sich zu Ehren des Andenkens des Verstorbenen. Peters-Berlm erstattete den Jahresbericht. Pros. Sch moller-Berlin hielt emen Vortrag über das Maschinen-Zeitalter im Zusammenhang mit dem Volkswohlstand, der sozialen Verfassung und der Volkswirtschaft. Am Nachmittag wurden verschiedene technische Anlagen und Fabriken besichtigt. Am Abend war im Hostheater Festoorstellung. Für morgen ist ein Ausflug nach Augsburg geplant. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 1 Juli 1903. (Mitgeteilt von der Bant für Handel und Industrie, Gießen.) Wie schon lange ersichtlich war, neigt unsere Börse eher dazu, die allgemeine (Situation als beruhigt und einigermaßen geklärt zu betrachten; selbst die Schwankungen, denen die New-Porker Börse während der letzten Wochen ausgesetzt war, vermochten nur geringen Einfluß aus unseren Markt auszuüben. Nachdem nunmehr auch jenseits des Ozeans die Ruhe wieder hergestellt zu sein scheint, sieht man hier keinen Grund mehr, die Beivegung zu hemmen. 1 Seit langer Zeit herrschte heute wieder zm ersten Male Interesse für die Aktien unserer leitenden Banken. Gestern bereits wurden im Anschluß an die besseren Berichte aus den Jndustriebezirken Schaaffhausenscher Bankverein Aktien stark begehrt und auch heute wandte sich das allgemeine Interesse diesem Effekt zu, da man demselben große Gewinne an industriellen Unternehmungen nachrechnet. Ebenso zogen Diskonto, Deutsche und Darmstädter beträchtlich an. Auf dem Montanmarkt herrscht besondere Kauflust für Kohlenwerte, wohl im Zusammenhang mit den Gerüchten betr. des Kohlensyndikals. Renten und Bahnen im Einklang mit der Gesamttendenz ebenfalls fest, andauerndes Interesse zeigte sich für Lübecker und Gotthardbahn. Privat-Diskont 3% Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. Oest. Kredit .... 208.— 208.50 Deutsche Bank . . . 210— 211.25 Darmstädter Bank . . 136.10 136.90 Bochumer Guß . . . 173.60 174.40 Harpener Bergbau . . 179.80 180.10 Schluß-Tendenz: fest. — 3 ig. p CD >0.2 P — P X® O xO . ** E 5 § Z s £ o p o p P o p p 5 p Q ‘■g SEtß» -2 a >bp 11 p w «R IS = I § o -2 5 LG £ N w p ~ .JO 3 # S JO p c IO kO 00 p 2 P H5 p ■» »-» CB 5 O «R o & Ä p * O K RR 2.2 " »b p a O kO p «pr r: o t: P) CD . CT. CS Q P « ^00 ? RS» «3 CT C c p xO -P .p 5* vcr °^> *TT C p p E p^- § c -p «2 o CD _ CO o CD O CO P X3 P P C7 p o tsa. .2 p er. 6^ o o N c* rr S X p , ’S G - CD Ä * » § w M Ö rp) p ® £ Se o o p o V 9 Ö? CD - P - w jO SÜJ w 5 § 5 ö p 2 ♦X g p " u E :p «o 5 55 c u- Ö w jQ P » <5 P rr ‘-o =P o p o CD o c c p .Z- -P> << CD ’S N S“ g 3 o ^2 5 >§- C P t- Cu rrs B JO lP-42 « jQ -*-» o Äg §># 'S 2 3 ® c W ZLL jQ ’^^P P 0*2 Je S? CD s «St «St «st PS o p- J p . -L eulscheKaKanzeopoft" Eßlmgen. 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