Die heutige Kummer umfaßt 8 SeUeu. e machte der Ueberzeugung Platz, daß sich ein mit den ländlichen Verhältnissen so sehr vertrauter und im Bezirk wohnender Kreisrat doch Verhältnis mäßig besser zum Abgeordneten für die hiesig Gegend eignet, als ein in der Großstadt woh nender Künstler. — Diesen Gedanken gab Lehrer Neeb kurzen Ausdruck und brachte ein Hoch auf Dr. Wallau aus, in das die Versammlung freudig einstimmte. Nachdem noch Forstmeister Ha der körn in seiner Eigenschaft als früherer praktischer Landwirt Dr. Wallau zum Abgeordneten empfohlen hatte, dankte dieser für die freundliche Aufnahme, die er hier befunden habe und schloß mit einem jubelnd aufgenommenen Hoch auf das deutsche Vaterland. R. B. Darmstadt, 31. Mai. Tie hiesige sozialdemokratische Partei hat auch den Pfingst-Heilig- abend für ibre Wahlagitation ausgenutzt. Sie hatte sich Wahlbewegung. ng. Groß-Felda, 1. Juni. Am Freitag abend sand hier eine auS allen Berufsständen besuchte Wählerver- ammlung für die Kandidatur Wa llau statt. Im ganzen hatten sich etwa 70 Personen, auch aus den umliegenden Orten, eingefunden. Nach kurzer Begrüßung durch den Vor- itzenden der Versammlung, Bürgermeister Völzing, ergriff kreiSrat Dr. Wallau das Wort zu seiner Programmrede. In klaren Ausführungen beleuchtete er zunächst den Unter- chied zwischen dem alten (Caprivischen) Zolltarif und dem neuen, dec besonders durch die Erhöhung und veränderte Veranlagung des ViehzolleS und durch die Verzollung der ausländischen Molkereiprodutte dem mittleren und kleinen Landwirte bedeutende Vorteile in Aussicht stelle. Diese Vorteile, die gerade den Landwirten unseres Bezirks zu gute kämen, habe der bisherige Reichstagsabg. Bindewald nicht gebührend gewürdigt, indem er mit den ostelbischen Großgrundbesitzern, denen der Zoll auf Getreide nicht genügte, gegen den Zolltarif stimmte. Beim Abschluß der neuen Handelsverträge bestehe die Gefahr, daß unter dem Einfluß der Hochagrarier der Fleischzoll unter Umständen zu gunsten des GetteidezolleS herabgesetzt werde, waS natürlich nicht im Interesse der Kleinbauern liege. Dieser Teil der Rede, der sich naturgemäß mit der Person deS bisherigen Abgeordneten befaffen mußte, war ein Muster leidenschaftsloser Kritik, die garade wegen ihrer Logik und strengen Sachlichkeit einen tiefen Eindruck auf die Zuhörer machte. Jeder mußte sich sagen, daß zum Amte eines ReichStagSabgeord- neten nicht nur gründliche volkswirtschaftliche Kenntnisse im Allgemeinen gehören, sondern auch die Befähigung, die Wirkung wirtschaftlicher Maßnahmen auf die heimischen Er- werbsverhältnisie im voraus beurteilen zu können. Ferner verbreitete sich der Redner über die nunmehr glücklich be- feitigten Zollkredite, die den Getteidepreis bisher ungünstig beeinflußt hätten, und über das Viehseuchengesetz, desien strenge Handhabung, namentlich durch zettweise Grenzsperre, zum Schutze deS deutschen Viehbestandes unerläßlich sei. Bezüglich der dem neuen Reichstage etwa zugehenden Neuforderungen für Heer und Marine behält sich Dr. Wallau für den Fall, daß er das Mandat bekommt, gewissenhafte Prüfung vor. Zur Deckung derartiger Ausgaben schlägt er eine ReichSweinsteuer vor, was bet den Zuhörern lebhafte Zustimmung fand. Mit rückhaltsloser Offenheit sprach sich dann der Redner über die Mängel der ReichSver- sicherungsgesetze und über die ungenügende Versorgung derVcteranen aus. Er habe durch seine amtliche Stellung zu oft Gelegenheit, berechtigte Klagen zu hören, ohne daß er in der Lage fei, Abhilfe zu schaffen. Er würde mit Freuden bereit fein, mitzuhelfen, um die Härten in der Gesetzgebung zu bescttigen. Auch diese Ausführungen wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Mehr und mehr schwand das Vorurtett, das der eine oder andere gegen die «Kandidatur eines Kreisrats* mit in den Saal gebracht hatte und teres den Sozialdemokraten wählen würde. (Stürmischer Beifall.) Nach einigen empfehlenden Worten des Reichstagskandidaten Cramer schloß die Versammlung gegen Mitternacht mit dem Liede der sozialdemokratischen Gesangvereine: Empor zum Licht, entweiche Nacht, erwache Volk, erwache! 'Darmstadt, 1. Juni. Tic freisinnige Partei des Wahlkreises Tarmstadt-Groß-Gerau hielt am 29. d. M. die erste öffentliche Wahlversammlung ab, die sich eines starken Besuches erfreute. Justizrat Gallus begründete als Vorsitzender einleitend die Notwendigkeit für die Freisinnigen, eine eigene Kandidatur aufzustellen. Dann nahm, lebhaft begrüßt, Reichstagskandidat Prof. Tr. Harnack das Wort. Pros. Tr. Staudinger erklärte, er sei durch eine Auslassung des hiesigen nationalliberalen Parteiorgans auf den Platz gerufen. Ta habe man nämlich vor einiger Zeit eine Aufforderung an die Regierung lesen können, darauf zu achten, daß die Beamten in ihrer politischen Betätigung ihres Tiensteides eingedenk handelten. Er fühle sich verpflichtet, einen solchen Versuch die Gewissensfreiheit zu vergewaltigen, zuruckzuweisen. Fabrikant Langenbach behandelte die Frage der Zoll- und der Handelsvertragspolittk und kennzeichnete die Agrarier. Rechtsanwalt Dr. Reis und Kaufmann Eloefser betonten, daß das Ziel des Wahlkampfes sein müsse, mit aller Re- aktton aufzuräumen. — Die bisherigen Abgeordneten im neuen Reichstage. Nicht weniger als 85 Reichstagsabgeordnete kandidieren in ihren bisherigen Wahlkreisen nicht wieder; davon haben 75 überhaupt ferne Kandidatur übernommen, 10 kandidieren m anderen Wahlkreisen, von denen zwei wohl nur als Zählkandidaten zu betrachten sind. Wenn wir die Wilden den ihnen jeweilig zunächst stehenden Fraktionen zurechnen, so entfallen van den nicht wieder kandidierenden Abgeordneten auf das Zentrum 20 (von insgesamt 110 Abgeordneten), auf die Konservativen 13 (57), auf die Natto- nalliberalen 14 (55), auf die Freisinnige Volkspartei 8 (29), auf die Freisinnige Vereinigung 2 (15), auf die süddeutsche Volkspattei 3(7), auf die Anlifemiten 2(13), auf die Sozialdemokraten 3(58), auf die Reichspattei 5(21), auf die Polen 7 (14), sowie schließlich auf die Elsässer 3 (10). Der Prozentsatz her mandatsmüden Abgeordneten i also am schwächsten Lei der Sozialdemokratie, wo er noch nicht 6 pCt. beträgt, und am stärksten bei den Polen, bei denen er volle 50 pCt. ausmacht. Als ernsthafte Bewerber in anderen als ihren bisherigen Wahlkreisen treten auf: Bassermann, Batth, Blell, Volttische Tagesschau. Die marokkanischen Wirren gaben Frankreich erwünschte Gelegenheit gegeben, auch seinerseits einmal sein Glück in jenem unglückseligen Sultanat zu verbuchen. In den offiziösen französischen Depeschen wird natürlid) erzählt, daß das Verhalten der Marokkaner an der algerischen Grenze den neuen algerischen Generalgouoerneur Jon- nert veranlaßt habe, energische Gegenmaßregeln zu ergreifen. Jedenfalls geht ans den zahlreichen heute -vorliegenden zusammenhanglosen Depeschen aus verschiedenen Orlen Algiers hervor, oaA es bei den Schärmützeln den Franzosen nicht sonderlich gut gegangen ist. Tie Meldungen darüber lauten im wesentlichen folgendermaßen: Durch das von F-igig, einer marokkanischen Grenzstadt, gegen die Eskorte des Generalgouvernements abgegebene Feuer wurden 13 Franzosen verwundet. Unter den 'Lochwerverwundeten befinden sich die Adjutanten Genarann und Märtel und ein Unteroffizier. Tie Artillerieabteilungen in Tschennaneddar und Ainsefra sollen den Befehl erhalten, Figig zu beschießen und die Angreifer festzunehmen." Zwei Kompagnien der Fremdenlegion, die von den Bewohnern Figigs angegriffen worden sein sollen, sind mit 17 Verwundeten nach Beni-Unis zu ruckgekehrt. Tie Marokkaner. die einen Angriff auf den Generalgouverneur ausgefüyrt haben, zogen sich unter großen Verlusten nach Figig zurück. Geueralgouverneur Jonuart ist in Ainsefra, einem algerischen Orte unweit Figig, eingetroffen. Generalgouverneur Jonuart hatte vor dem Aufbruch nach Figig eine Unterredung mit dem Amel von Figig, der ihn der freundschafttichen Gesinnung versicherte. Jonuart erwiderte, er bedauere, da»ß diese Gosiuuung keine greifbaren Resultate zeitige. Wau dürfe sich deshalb nicht wundern, wenn sich die französische Regierung gezwungen sehe, an der Grenze unter Achtung der In» tegrität Marokkos einen Ueberwachungsdieust ein- zurichten. Ter Amel bemerkte hierauf, bay es unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht möglich sei, Figig zum Gehorsam zu zwingen, und daß die marokkanische Regierung bereit sei, die französischen Interessen zu fördern. Nach dem Ueberfall machte der Amel den Generalgouver- neur darauf aufmerksam, daß der Ueberfall die Richttgkett des von ihm, dem Amel, über den in Figig herrschenden Geist Gesagten beweise. Ter Angriff auf den Geuckral- gouDemeur und seine Begleitung geschah, als der Zug eine Terrainspalte, in der die Angreifer verstqckt lagen, passierte. Tie Verluste der Marokkaner sollen beträchtlich sein. Bei einem militärischen Empfang äußerte Jonuart: Wir sind daher vollkommen berechttgt, gegen die Stämme Zwaugsmaßregelu zu ergreifen, die jedoch nicht bis zur Besitzergreifung irgend eines Punktes auf marokkanischem Gebiet aehen dürften (?). 2i/, Batterien sind von Ainsefra nach Beni-llnif abgegangen. dazu den ehemaligen bayerischen Kürassierleutnant, späteren Offizier der päpstlichen Armee und jetzigen Heerführer der bayrischen Sozialdemvkratte v. Bollmar aus- ersehen, der sich in einem volle 21/« Stunden dauernden Vortrag mit oem Thema der Reichstagswahlen beschäftigte. Der Redner verbreitete sich zuerst in anerkennenswert ge- mäßigter Weise über den neuen Zolltarif, und versuchte den "Nachweis zu führen, daß die Höheren Zollsätze nicht vorn Auslande, sondern von jedem einzelnen Konsumenten getragen werden müßten Nun habe man zwar im Reichstag gesagt, die kleine Zollerhöhuug für die notwendigen Nahrungsmittel mache für den Einzelnen nichts auS, sie würde durch erhöhte Arbeitslöhne namentlich in den großen Judustriebezirken bei weitem wieder ausgeglichen werden, aber sie betrage bei einem Einkommen von 1500 Mark 1—5 Prozent und bei einer Familie mit nur 600 Mark Jahresverdienst sogar ?i/2 Prozent, und man könne Gift darauf nehmen, daß es nach Einführung der höheren Zollsätze keinem Arbeitgeber eiufalleu werde, die Mehrausgabe durch die versprochenen höheren Löhne wieder eiuzubriugen. Ter Redner verteidigte bann c ingehend die „angebliche Cbftruftion" der Sozialdemokratie im Reichs> tag und versicherte, iyr Zweck sei keinesfalls die llnmög- lichmachung der parlamentarischen Verhandlungen gewesen, sondern man hätte nur erreichen wollen, daß der Reichstag aufgelöst und in einer so wichtigen Angelegenheit das Voll befragt würde. Hätte die Neuwahl wieder eine zolltariffreundliche Mqhrheit gebracht, so würden die Sozial- ijenwfraten zwar ihre scharfe Stellungnahme gegen den Zolltarif nicht ausgegeben haben, aber sie hatten sich bescheiden und sich sagen müssen, daß es das deutsche Volk doch nun einmal nicht anders wolle. Glücklicherweise sei aber in Sachen der Handelsverträge das letzte Wort noch nicht gesprochen und er wolle ganz besonders darauf aufmerksam machen, daß Graf Posadowsky in der Zolltarifkommission wiederholt bestimmt erklärt habe, die Reichsregierung werde sich nötigen Falles dazu verstehen müssen, auch unter die jetzigen Minimalzölle herunterzugehen, wofür sie bann natürlich die nachträgliche Genehmigung bes Reichstags einholen müßte. Wenn jetzt gerade in ttnksliberalen Blättern, wie z. B. der „Frkf. 3tg." die Behauptung verbreitet würde, die Abgg. Bebel und Singer haben erklärt, die Sozialdemokraten würden jedem Handelsverttag ihre Zustimmung verweigern, die auf Grund der Sätze des jetzigen Zolltarises abgeschlossen wären, so betone er: Es ist ganz unmöglich, daß die Erklärung der beiden Abgeordneten so gelautet habe, weil sich die Partei darin einig ist, daß „möglichst gute" Handelsverträge abgeschlossen werden. Wir werden jede Verschlechterung derselben bekämpfen und darnach streben, daß möglichst wenig Verschlechterungen in die neuen Handelsverträge hinein kommen. — Nach dem Vortrag nahm Prof. Dr. Stand in ger das Wort, der, von stürmischem Beifall der Sozialdemokraten begrüßt, für die Anerkennung der Sozialdemokraten als gleichberechtigte Partei eintrat und betonte, daß er, wenn es zur Stich- wahl zwischen einem Sozialdemokraten und einem Reaktionär kommen sollte, er o hne Wei- Hellen Monsignore GaSpari, zum Nachfolger erhalten. — In der katholischen Gamisvnkirche in der Hasenheide fand am 31. v. M. eine Trauerfeier für den ver- torbenen katholischen Feldpvobst D. Aßmann statt. Zur Vertretung des Kaisers war General-Oberst von Hahnke erschienen. Außerdem nahmen Offiziere und Mannschafts- >etnitatumen aller Berliner Regimenter, ca. 400 Mann, owie studentische Vereinigungen an der Feier teil. Nach Beendigung derselben wurde die Leiche zur Beisetzung nach Br cntttz in Schlesien üb erführt. ~ _ Das preuß. Oberverwaltungsgericht hat abermals entschieden, daß die Polizei nicht berechtigt ist, polnische Versammlungen wegen Gebrauch der polnischen Sprache aufzulösen. Es handelt sich hier um Ver- änrmlungen im westfälischen Jndustriebezirk. — Wie der deutsch-russische Verein mitteilt, wird, um Mißverständnissen möglichst vorzubeugen, den Berhand- ungen über den Text und über die Zollsätze in einem neuen russischen Vertragstarif weder der russische Text, noch die deutsche llebersetzung zu Grunde gelegt werden, sondern eine gewissermaßen unparteiische, vermittelnde, französische llebersetzung. Itzehoe, 1. Juni. Prinz Julius von Schleswig- Holstein-Glücksburg, Bruder des dänischen Königs, ist heute abend gestorben. München, 1. Juni. Staatsminister Frhr. v. Pode- wils, welcher gestern abend hierher zurückgekehrt ist, wurde heute vormittag vom Prinzregenten zum Vortrag empfangen. Nr. 126 Zweites Blatt. 153. Jahrgang Dienstag 2. ^««11903 vitCKCner zlitiCtuCr M- Rotationsdruck a. ver- 6L- ■ ■ ■ Är ■ ^Lr ■ ■' bil vormittag« 10 llhr. örüblWn * W ■ ▼ ▼ ZeUemE.-totalUPf. E— U General-Anzeiger ° KK Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Gießen MW Deutsches Reich. Berlin, 1. Juni. Die gesamte kaiserliche Fa> milie war in diesem Jahr im Gegensatz zu den früheren Jahren zum Pfingstfeste vereint im Neuen Palais bet Potsdam. Am Vormittag des ersten Feiertages wohnte der Kaiser in Begleitung seiner Gemahlin und Kinder dem Militärgottesdienste bei. Am Nachmittag wurde ein Ausflug in den Wildpark gemacht. In der Zwischenzeit empfing der Kaiser Besuche und erledigte die dringendsten Regierungsangelegenheiten. Am Spätnachmittage begab er sich zu einem kurzen Aufenthalte nach Berlin und kehrte im Laufe des Abends wieder nach Wildpark zuruck, to Vormittage des zweiten Feiertages wohnte bie ratierliche Familie zunächst dem Stiftungsfeste des Lehr- Jnsanterie-Bataillons bei. Nach dem Gottesdienst nahm der Kaiser die Parade über die Aitttruppe ab und wohnte später in Begleitung feiner ^ohne, der Kaiserin und der Prinzessin Luise Viktoria der ^t^ung des Bataillons bei. Durch die bei dieser Gelegenheit stets stattsindeiide Spendung von großen Berliner Schrippen die je vier gewöhnlichen »vchrippen gleichkommen, hat das Fest den Bolksnamen „Schrippenfest" erhalten. Der Kaiser zeigte sich hierbei leutselig. Wiederholt kostete er das Essen des gewöhnlichen Mannes, ließ sich hier und dort ein Stückchen Braten reichen, schmeckte am rwmpott und probierte den den Leuten zur Festmahlzeit kredenzten Wein („Kardinal"). Ten betreffenden Leuten wurde natürlich sofort reichlicher Ersatz geboten. Jftaqertn verweilte bei dem aus Zöglingen des Potsdam, chen großen Militärwaisenhauses gebildeten Garnisonkirchenchor, der während des F«stgottesdienstes die Gesänge aussuhrte. Den Nachmittag des zweiten Feiertages nutzte die kaiser- .^che Familie zu einer Ausfahrt in die Umgebung Potsdams aus. Am tfbenb begab sich der Kaiser in Begleitung der Kaiserin und des Prinzen Eitel Friedrich nach Wies- bObel Wie der „ReichS-uz." meldet. h°t der Kaiser -r Kaiserin von Japan den Lmicn^rden 1. Mt. mit der Jahreszahl 1813/14, und der Pr^zessin Kv- matsn von Japan die Rot- Krenz-MedarNe 1. Siafie verliehen Münchener Nuntiatur steht den .Münch Reuest. Nachr." M°lg° s-h°n wieder e,n Wechsel bevor Der derzeitige 'Itunttus Macchi soll als Nach- s°°qer des v°r der Ernennung zum Kardmal pehenden Nuntius Ajuti nach Lissabon verseht weiden und den bis- Hetzen Sekretär sür autzerordentliche get,tleche Angelegen- Dasbach, Herold, v. Hettlmg, Müller-Fulda. An bekarm- tereu Politikern kandidieren nicht wieder: die Konservativen Kropatscheck, v. Levetzow, Graf Roon, v. Wangenheim, der ReichSparte,ler Hegelmaier, die Grafen Preysing und Galen, sowie Dr. Schmitt-Mainz vom Zentrum, von den Nationalliberalen Dr. Endeman, Deinhardt und Esche, der Antisemit Boeckel, die freisinnigen Volkspatteiler Dr. LangerhanS und Schmieder, Profefior Haenel von der freisinnigen Vereinigung und Haehnle von der Süddeutschen Volkspartei, der Elsässer Winterer, der Pole Prmz Ezattoryski und der Sozialdemokrat Kloß. — Von christlich-sozialer Seite wird in Abrede gestellt, daß sich das Zentrum bereits für die Unterstützung Dr. Stöckers bei der Wahl im Wahlkreise Siegen verpflichtet habe. Demgegenüber wird von »Deutsch-eoang. fiorr*. festgestellt, daß die .Germania" bereits bei Veröffentlichung der Kandidatenliste für den Wahlkreis Siegen, also mindestens parteioffiziös, die Anweisung gab: „Bel der Stichwahl für Stöcker. * Ausland. London, 1. Juni. Tas Blatt „Advettiser" tvill wissen, daß König Eduard während der Sportwoche in Epsom über 1OOOOO Pfund Ster lin g in Wetten gewonnen habe. Dublin, 1. Juni. In maßgebenden Kreisen wird als sicher angenommen, daß der irläildische O b er stLvnch, der wegen Verrats im südafrikanischen Kriege zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, während des Besuches Körrigs Eduard in Irland begnadigt werden wird. Paris, 1. Juni. Die Blatter veröffentlichen den Wortlaut des Brieses Alfred Treyftts an den früheren Kriegsminister General Zurli ndeu, den der ,/Aaulois" zu veröffentlichen sich geweigert hat. Dreyfus verlangt darin, man möge ihm die Beweise mitteilen, auf Grund deren er verurteilt worden sei, und bedauert zum Schluß, daß General Zurlinden nicht den Mut besitze, öffentlich die ihm bekannte Wahrheit zu sagen. — Minister Pelle tan erklärte, daß alle Nachforschungen im Marineamt zur Entdeckung derjenigen Persönlichkeit, welche die an ihn gerichteten Trohbriefe vyrsaßt Hal, erfolglos geblieben seien. Vigo, 31. Mai. Das deutsche Geschwader ist nach Kiel abgegangen. Vorher sand bei dem Prinzen Heinrich vor, Preußen ein Frühstück statt, zu dem die Behörden eingeladen waren. Aus Stadt und Land. Gießen, am 2. Juni 1903. - Personalien. S. K. H. der Großherzog hat verliehen : das Kömturkrcuz 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Generalmajor z. D. Bigge; das Ritterkreuz 1. Kl. mit der Krone desselben Ordens dem Major Müller, Bataillonskommandeur im Jnf.-Regiment Nr. 137, das Ritterkreuz 2. Kl. desselben Ottens dem Oberleutnant de Rainville, sowie das Silberne Kreuz desselben Ordens dem Vizefeldwebel Günther, letztere im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116. — Versetzt wurde am 27. Mai d. I. der Dammwärter Eberhard Junker zu Stockstadt auf die Dammwärterstelle zu Gernsheiin mit dem Wohnsitz zu Gernsheim. * * Militärdienst nachrichten, v. Obernitz, Leut, im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, mit der gesetzlichen Pension ausgeschieden. * * Erster Preis. Der „Bauersche Gesangverein" errang bei dem in Homburg v. d. H. am ersten Pfingstfeiertag stattgehabtcn Gesangs-Wettstreit bei überaus schatt'er Konkurrenz in Klaffe 2a (30—49 Sänger) den 1. Preis mit 191 Punkten, bestehend in 300 Mk. bar und einem silbervergoldeten Pokal. Es ist dies schon der dritte Erste Preis, den der auf dem Gebiete des Kunst- wie Volksgesanges Vorzügliches leistende Verein errungen hat. Weitere Preise erhielten: Brüderlichkeit-Neuenhain den zweiten Preis mit 190 Punkten, Mainzer Liederkranz den dritten mit 163, Süngerlust-Darmstadt den vierten mit 157 und Konkordia-Mannheim den fünften mit 149 Punkten. Der mit so schönem Erfolge gestern abend voin Wettstreit heimkehrende Verein wurde vom Bahnhof mit Musik durch die Stadt nach dem Vereinslokal „Postkeller" geleitet, woselbst sich bald ein feuchtfröhliches Treiben, gewürzt mit mancherlei Toasten, entwickelte, und die zahlreich Erschienenen noch lange in fröhlichster Stimmung vereinigte. Wir wünschen dem wackeren Verein mich fernerhin auf den von ihm beschrütenen Pfad besten Erfolg. * • Silberne Hochzeit. Heute feiern Diensttnann Friedrich Schmidt und Frau das Fest der silbernen Hochzeit.^ • • Selbstmord. Am Samstag abend hat sich hier eine seit längerer Zeit schwer leidende Dame das Leben genommen. y . Landung. Der seit 6 Wochen vermißte Gärtner J nderthal auö Rödgen wurde Pfingstsonntag von dem Diener der hiesigen Rudergesellschaft, Schwan, beim AuS- setzen der Boote unter der Landungsbrücke am Ruderhaus tobt aufgefunden. Die Polizei transportierte die schon sehr stark verweste Leiche in das LeichenhauS und verabreichte dem Diener 20 Mk. Belohnung. "Scheu gewordene Pferde eines Eiswagens brannten gestern in der Ludwigsstraße durch und rrssen mit großer Wucht eine Laterne aus dem Boden, wodurch natürlich die Gasleitung zerstört lvurde. Nachdem das Unglück geschehen war, beruhigten sich die vierfüßigen Ungestümen wieder und ließen sich friedlich fortführcn. * * Die Pfingsttage waren von mißergewöhnlich heißer Witterung begleitet. Verschiedene Male hatte es den Anschein, alS wollten Gewitter und Regen eintreten. Gestern nachmittag hatte eS bereits ein wenig zu donnern angefiuigcit, allein aus der envorieten Abkühlung und erfrischendem Regen wurde nichts. Die Windrichtung tour dazu nicht günstig. — Der Reiseverkehr war trotz allem ungewöhnlich lebhaft. Wenn man auch meist von größeren Fußtouren und Anstrengungen absah, so wollten doch viele an den Feiertagen den gewohnteic Aufenthaltsort verlassen. Von unserer Bahnstation erfuhren wir, daß der Verkehr auf der Eisenbahn, besonders vormittags bis 2 Uhr, ganz kolossal gewesen sei Soviel Personen, wie wahrend der Pfingsttage sollten noch selten gereift sein. Gestern nachmittag wurde eS naturgemäß etwas stöller, und am Abend lehrte ein großer Teil der Ausflügler zurück. Die Züge hatten meist nur ganz unerhebliche Verspätungen, und der Verkehr wurde ohne Zwischenfälle aufs Beste bewältigt. y. Rodheim v. b. £l, 31. Mai. Gestern würbe hier, in seinem Heimatorte, ber noch nicht 26 Jahre alte Lehrer Ludwig Fischer zur letzten Ruhe befiattet. Er hatte m den letzten Jahren in Bingen als Lehrer gewittt, nachdem er früher in den Schulen zu lUfa, Groß-Karben, Ober- und Nieder-Flott'tadt tätig gewesen war. DaS frühe Hinscheiben des talentvollen jungen Lehrers wird besonders in dem Kreise seiner Kollegen allgemein betrauert w. Rodheim a. b. B., 29. Mat Die vorberettenbe Tätigkeit zu bem am 12. unb 13. Juli hier stattfinbenden General-Krcegerappell bes Kreises Biedenkopf hat bereits vor längerer Zeit begonnen. Obgleich Rodheim am äußersten Südende des Kreises gelegen ist und daher so mancher alter Ktteger des Hinterlandkreises einen wetten Weg zu machen hat, so hofft man doch auf eine zahlreiche Beteiligung. Der Festplatz, auf den Wiesen des Barons van der Hoop, hinter der Gail'schen Besitzung, bietet eine prachtvolle Aussicht. Auch ist durch die unmittelbare Nähe der Haltestelle der Biebertalbahn Bequemlichkett geboten. l. Bl eich enb a ch, 3t Mat Tas vierjährige Töchterchen des Georg KarlVellen stürzte heute nachmittag eine steile Treppe hinunter. Es schlug mit dem Kopfe auf den hatten Steinboden. Bewußtlos hob mn es auf. Ein Arzt erschien» sofort auf telegraphischen Ruf, aber unter sieinen Händen verschied es. w. Nidda, 31. Matt Die vor einiger Zeit hier verstorbene Witwe des früheren Landtagsabg. Sturm fe ls von Ulfa, die zu ihren Lebzeiten schon durch ihren Wohltätigkeitssinn bekannt war, hat dem hiesigen Verein .Krankenpflege' 500 Mk. testamentarisch vermacht. Das Elisabethen- haus in Bad-Nauheim wurde von der Verstorbenen mit 1000 Mk. bedacht. ßd. Darmstadt, 2. Ium. (Original-Telegramm des „Gießener Anz.') Am SamStag abend sind in einer Wassergrube des Tonwerkes in Heppenheim a. d. B. drei junge Leute beim Baden ertrunken. Die Leichen konnten nur mit Mühe geborgen werden. Arn Sonntag früh fand die gettchtliche Leichenschau statt.— S. K. H. der Großherzog folgte am 2. Feiertag einer Einladung des preußischen Gesandten Prinzen Hohenlohe zum Souper auf der Rosenhühe hier. — Am 30. d. Mts. wurde der orbentt Prof, in ber philos. Fakultät der Landesuniversttät Dr. Friedrich Albert auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober 1903 an aus dem Staatsdienst entlaffen. (Prof. Albett hat bekanntlich einen Ruf nach Königsberg angenommen.) Lehramtsassessor Wilh. Barth aus Gießen wurde zum Oberlehrer an ber Realschule zu Wimpfen und Lehramtsasseffor Karl Ott mann aus Gießen zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Neu-Psenburg ernannt Mainz, 3L Mai. Die hiesige Kriminalpolizei verhaftete eine Frau, welche ihr eigenes Töchterchen vertu p p e l t hatte. Ter Prozeß dürfte eine große Ausdehnung annehmen. — Gestern nachmittag stürzte in der Boppsttaße das vier Jahre alte Söhnchen eines Eisen- bahnarbeiters von einem Altan des vietten Stockes in den Hof unb war sofort tot — Don einem Dampfer, )er an der Landungsbrücke anlegen wollte, versuchte ein Schiffsjunge an Land zu springen. Ter Sprung war zu kurz und der Junge fiel ins Wasser. Ohne sich zu besinnen, sprang Urban dem in den Wellen Verschwundenen nach. Ungefähr 50 Meter stromab gelang es dem Retter, den Jungen zu fassen und mit Hilfe von Kaiarbeitern zu retten. — Die Vorarbeiten für die Internationale Ausstellung für Photographie und Graphische Künste ind nunmehr soweit gediehen, daß die Meldungen bei rund 200 Ausstellern geschlossen wurden. sj Marburg, 1. Juni. Wie au§ bem 2 Stunden von hier entfernten Dorfe Kalbern gemeldet wird, wurde in vergangener Nacht der Kgl. Förster Keller in Bramskirchen im Walde von Wilddieben erschossen. Die Leiche wurde heute morgen gefunden. Die hiesige Staatsanwaltschaft begab sich sofort an Ott und Stelle. Keller stand fiüher beim hiesigen Jägerbataillon. Der Wilddieb ist bereits verhaftet. — In dem nahen Anzefahr fand gestern ein Schüler einer höheren Lehranstatt beim Baden in der Ohm seinen Tod. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Offenbach entstand wegen eines Frauenzimmers eine Schlägerei, wobei Messer und Säbel gebraucht wurden. Ein Soldat aus Mainz erhiett sieben, ein Schutzmann zwei Stiche in den Unterleib. Beide liegen schwer darnieder. Ein Wirt wurde ebenfalls schwer ver- letzt. Die Raufbolde sind verhaftet. Vermischtes. • Berlin, 1. Juni. Das Polizeipräsidium setzt eine Belohnung von tausend Mark auf die Ergreifung des Mörders der dreizehnjährigen Schülerin Lina Hoff- m a n n aus, die seit dem 23. Mai vermißt und am 30. Mai bei Haselhorst aus bem Spreekanal als Leiche gelänbct würbe. Die Leiche ist vielfach verstümmelt. Das rechte Bein fehlt. Es liegt ein Lustmorb vor. ♦ Heber einen schweren Eisend ahnun sali in der Nähe von Kottbus berichtet man folgendes: Der von Großenhain nach Kottbus abgegangene Zug Nr. 983 ist zwei Kilometer von Station Trebkan teilweise entgleist. Ter Lokonwtivführer bemerkte während der Fahrt plötzlich, daß bei Trebkan dicht vor der Maschine quer über dem Gleise eine Eisenbahnschwelle lag. Er versuchte sofort, die Maschine zum Stehen zu bringen, doch konnte der in diesem Moment mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometer fahrende Zug nicht mehr rechtzeitig angehallen werden. Tie Lokomotive fuhr auf das Hindernis auf, entgleiste, lief noch einige Meter neben den Schienen her, stürzte um und riß den Gepäckwagen sowie einen Wagen 3. Klasse mit sich. Die Wagen wurden völlig zerschmettert, die Maschine steckt bis zu den Kesselwändeci im Sande. Während Lokonwtivführer und Heiner unverletzt blieben, wurde der Hilfsbremser Hermann Noak aus Kottbus auf ber cteile getötet. 3 Personen, nämlich der Packmeister Neumann, der Schaffner Nüusck und der Wagenwärter jtüne sind schwer verletzt, drei Reisende aus Dresden und nottbuy, sowie 3 Bremser leicht verletzt worden. 2er Personenverkehr an der UnfolITtclXe wird durch Umsteigen auftechterhallen, der Güterverkehr umgelliter. * Preßburg, 30. Mai. Heute nacht saßen mehrere Offiziere im Casö Palugyay. Als btc Polizeistunde nahte, ersuchte ber Besitzer des Cafes die Offiziere, den bestehenden behördlichen Verfügungen Rechnung zu tragen. Die Offiziere weigerten sich, worauf ein Wortwechsel entstand, in dessen Verlauf der Dragoner-Oberleutnant Czassy den Säbel zog unb dem Besitzer mehrere Hiebe versetzte, durch welche dieser nicht unerheblich vettetzt wurde. Weder die herbeigerufene Polizei noch eine aus ber Kaserne geholte Patrouille unter Führung des Kadett-Offizier--Stellvertreters wollte eingreifen. Erst durch die Intervention des Ronde- Offiziers wurde die Ruhe wieder hergestellt. • Klagenfurt, 30. Mai. Der Student Ferdinand Zechner ist bei einer Bergtour m der Tschegaschlucht 200 Meter tief in den Loiblbach gestürzt; er blieb sofort tot. Newy ork, 30. Mai. Tur«ch heftige Regengüsse verursachte Ueberschwemmungen erstrecken sich auf die Staaten Kansas, Iowa, Okohama, Missouri und Nebraska. Allein in Nord-To peka ertranfen wenigstens lö0 Person en , eine wett größere Anzahl wird vermißt, die ganze Stadt Nord-Topeka ist überschwemmt. IRan fürchtet, daß alle Gebäude int nördlichen Teil der Stadt weggerissen werden. Im ganzen östlichen Kansas wurden Boote aufgebracht und schleunigst nach Tapeka entsandt, um die Rettungsarbeiten aufzunehmen, da man nur mit Booten zu den Uebcrlebenbcn gelangen kann. In Nord- ^opeka sind 87 Personen seit Freitag in einem Ge- ttetdeelevator eingeschlossen. Es ist Aussicht vorhanden, sie zu retten, wenn ber Bau nicht einstürzt. Von Nord- Topeka aus ist in keiner Richtung Land zu sehen. Zudem ist in Nord-Topeka eine Feuersbrunst ausgebrochen, der bis jetzt 30 Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Von den 10000 Einwohnern der Stadt haben bereits 7000 die Stadt verlassen. — Tie Union Pacific- Eis enb ahnbr ücke über den Kansas ist ein gestürzt. 27 Personen sollen ertrunken sein. Durch das Wasser wurde in der Stadt großer Sdjaixm an gerichtet. Fünk Brücken wurden weggeschwemmt. * Ein Zyklon. In Gainesville (Georgia) legte ein gewaltiger Zyklon viele Gebäude nieder. Der Zyllon zer- frörte eine Baumwollfabrik, wo allein 200 Menschen getötet wurden. Auch der sonstige Menschenverlust tft bedeutend. * Goldfunde in Deutschostafrika. Nach einer Londoner Depesche meldet die „Daily Mail" aus Mombaffa: Alle Züge zum Victotia-See bringen Goldgräber nach Deutsch-Ostafrika. Gold ist in lohnender Menge sechs Tagemärsche von Muanza gefunden worden. * Neue Diamantenfunbe in Sübasrika. Ei» Schürfsyndikat entdeckte im Herbert-Distrikt Diamanten. Die gefundenen Steine sind von vorzüglicher Qualität, einer von ihnen wiegt 29 Karat. Spott. Frankfurt a. L Juni. Bei bem heutigen Kaiser» preis-Jagbrennen wurde Erster Leutnant Baumanns .Strathcona", Zweiter Leutnant Taeffners »Symphonie", dritte» Leutnant Jahrmarkts .Marasquin". Gießen, 2. Jnni. Das Radrennen aus ber Rabrenro bahn am 7. Juni verspricht äußerst ledhast und interessant zu werden. Es haben mit die besten {üb- und westdeutschen Rennfahrer sich gemeldet, darunter finden wir Namen rote Drescher- Mainz, Schwarz-Mainz, Kaminski-Köln, Buchow-Berlin. Noch andere bedeutende Motore werden die Führung nehmen, sogar jolcb» von 12—18 Pserdestätten. Arbeiterbewegung. Philadelphia, 1. Juni. Hier wurde,: 600 Fabriken ge> schlossen. 100 000 Textilarbeiter streiken. Familien Nachrichten. Verlobte: Johanna Rosenstiel, Neustadt (Haardt), Louis Marcus, Gießen. Rtta Müller, Altenstadt (Oberhessen), Hermann Marburg, Frankfurt a. M. Neueste Melbungen. Originaldrahtmcldungcn des Gießener Anzeigers. Köln, 2. Junu (Origtnal-Telegramm des „Gieß. Anzeigers^.( Gestern abend fand im Gürzenich ein Begrüßungsabend des morgen und übermorgen tagenden 14. Geographentages statt, an dem u. a. teil* nahmen: Exz. von Neumayer-Hamburg, Prof. Sappe» Tübingen, Graf Zeppelin-Konstanz, Afrikaforscher Graf Pfeil unb Geheimrat Hellmann-Berlin. Ostromo, 2. Juni. Die Ehefrau bes WittschaftSbesitzerS Goeretzki in Kusniea bei Wilhelmsbrück würbe, als sie abenbS in den Stall ging, erwürgt. Als des Morbes bringend verdächtig wurden Nachbarsleute unb deren 16jähtiger Sohn verhaftet. Es soll ein Racheakt vorliegen. (Settinje, 2. Juni. Ein fürstlicher Ufas ordnet bit Einführung bes Tabak-MonopolS in Montenegro an. Tie Ausführung desselben auf 15 Jahre wurde einer italienischen Finanzgruppe überfragen, deren Sitz sich in Venedig befindet. Petersburg, 1. Juni. Kaiser Nikolaus empfing in Gegenwart der Kaiserin Alexandra den deutschen Militär attachee Frhr. v. Lürtwitz in Audienz, welcher im Auftrage Kaiser Wilhelms ein Modell der neuen deutschen Litewka überreichte. Ter Mie nister des Innern empfing heute in der Wohnung bie zur Jubelfeier der Stadt Petersburg eingetroffenen Deputationen der russischen und ausländischen Städte. Nachdem er zunächst die Vertreter in der Gesamtheit begrüßt und mit den einzelnen gesprochen hatte, bat er die Oberbürgermeister von Berlin und München in sein Arbeitszimmer und unterhielt sich mit ihnen längere 3eit Er betonte, daß er in ihrer Entsendung eine neuq Bestätigung der zwischen Rußland und Teutschland bestehenden guten, freundschaftlichen Beziehung en sehe, deren Pflege und Entwicklung, sowett es an ihm sei, in ihm jederzeit einen Förderer finden würden. Tami bemerke er, zu Oberbürgermeister Kirschner gewendet, er bewundere die fottschrettende, großartige Entwicklung des Berliner Gemeinwesens. Nüncheii bezeichnete er als Bijou der Kunst. Sodann empfing der Minister den Präsidenten des Pariser Gemeinderato. "Kiew, 2. Juni. Tas Kriegsgericht öcrurteilte den colbatcn Krjukow vom Eherson'schen Regiment zu sechzehn Zähren Zivangsarbeit, weil er die 16jährige Tochter seines Regimentskommandeurs ermordet hatte. Gebrauchesertig nut» ht wenige« Mtnutrn herstellbar frnb Bekanntmachung 3702 gescheiten. 4407 ProbirenSie 4404 Kredit-Verein Heuchelheim 13931.70 2186.24 600.— 768852.02 768852.02 cc U-Ä C/2 hobene Zinsen von Güterkaufgelbern 4. Reservefond 5. Spezialreserve 6. Zu verteilender Gewinn 7. Gewinnvortrag auf neue Rechnung 1319.98 17810.82 5400.— Der Vorstand: Wilh. Otto II., Direktor. Passiva. 1. Kapitaleinlagen 2. Stammanteile der Genossen 3. Im Voraus er» Jfl £ 727603.28 In unser Genossenschaftsregister wurde heute eingetragen: 1. daL Statut vom 11. Mai 1903 der .Landwirtschaftlichen Bezugs- und Äbsatzgenoffenschaft, eingetragene Genossenschaft ’ mit unbeschränkter Haftpflicht' mit dem Sitze zu Bellersheim. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaft- lichcn Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugniffe. Die von der Genossenschaft ^aus- gchenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern in der Deutschen landwirtschaftlichen Genoffenschaftspreffe 5^* Uebernahme kompletter Wohnunas-Einrichtungen. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1901 Während 1902 gingen zu...... 4413 569815.90 165665.12 300.— 6367.57 Berichts Jedem gestattet. Hungen, den 29. Mai 1903. Grostherzoalicbes Amtsgericht. giebt besserem Schuhzeug aus Das Ledercreme ChevereaUX, BOX-Calf Kalbleder etc. mühelos haltbaren Glanz, der nicht abfärbt und sich auch bei nassem Wetter hält. Zu haben in den meisten Geschäften. Fabrikant: Carl Gentner Göppingen. 1922 'JNKV Seifenpulver Generalvertretung der Lereinigung zur Ausnutzung von Wertpapieren. 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Gorr, Kontrolleur. der Genoffenschaft schäft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeü haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genoffenschaft chre Namensunterschrift beifügen. 2. der Vorstand, besteht aus: 1. Ludwig Schmidt. 2. Wilhelm Desch, und Konrad Koch VIII., sämtlich in Steinheim. Die Einsicht der Liste der Genoffen ist während den Dienststunden des Gerichts Rebern gestattet. Hungen, den 29. Mai 1903. Großherzogliches Amtsgericht. Achtung! Mittwoch deu 3. Juni, von morgens ‘All Uhr an bi- nachmittags 4 Uhr, bin ich im Garten unterhalb des Lenz schon Hclicukcllers mit folgenden Waren anwesend, wie: Blumenkohl, Wirsing, Lberkohlrabcu, Lpitzlappue, Möhren, «ubstielcn, Radieschen, Gurken, Salaten, Kartoffeln, Hwtcbelu, »eiterte, Matjes-Heringen, Erdbeere», Aprikosen, Trauben rc. Alles diesjährige ftische, tadellose Ware, welche zu ganz äußerst billigen Preisen abgebe. Bitte um geneigten Zuspruch. 4410 Chr. Klein ans MkilkirchkN. tufzunehmen. . Die Willenserklärimg und Zeichnung für dre Genoffenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Drttten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Dte Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genoffenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. der Vorstand, bestehend aus: 1. Karl Hahn, 2. Georg Friedrich Müller und 3. Louis Mathes, sämtttche in Bellersheim. Tie I pitalien Einsicht der Liste der Gcnoffen ist während den Dienslstunden 3, Güterkaufgelder Gerichts Jedem gestattet. 4. Mobilien Hungen, den 29. Mai 1903. ^405 5. Fällige Zinsen Großherzogliches Amtsgericht aufzunehmen. I Ladeneinrichtung, bestehend aus Theke und Realen, Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoffenschaft 1 Schreibpult rc. rc. muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten Die Kolonial- und Spezereiwaren kommen zuerst zum gegenüber Rechtsoerbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung Ausgebot. Auf Wunsch werden die Steigpreise durch Herrn geschieht tn der Weise, daß die Zeichnenden zu der 9irma gftaffeücrroaÜer Julius Karl dahier gegen Stellung eines der Genoffenschaft chre Namensunterschrift beifügen. 2. der! zahlungsfähigen Bürgen kreditiert. Vorstand, bestehend auS: 1. Otto Schneider, 2. Karl Bücher Grünberg, den 27. Mai 1903. 4353 und 3. Friedrich Philippi, sämlliche in Utphe. Die Einsicht j Hauburger, Großh. Gerichtsvollzieher, der Liste der Genossen ist während den Dienslstunden des Restaurant zutn Andres Empfehle guten billigen Mttagstisch. 8936 Reichhaltige der Saison entsprechende Speisenkartc. Weine eigener Kelterung. Helles Lager-, Münchener und Dortmunder Bier. Hochachtend lAfilh« CoiTICS« Die Unfallversicherung der in land- und forstwirtschaftlichen Be-1 trieben beschäftigten Personen; hier: Beitragslemung für 1902 bett. Die Heberolle über die Beiträge znr land- nnh forstwirt- schaftltchc» Berufsgenoffeuschaft für daS Jahr 1902 lleai von beult an während vierzehn -txiflcn aut der unterzeichneten Burger-1 meuteret zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren jtift von 4400 ffi'Ä d" I IN unfer G«.°si-nsch°^r°gist°r eingetragen. Boüragsbercchnunq bei dem Vorstande der land- und iorftwirt-11. das Statut vom 12. 1903 der „Landwirtschaftlichen schaftlichen Berussaenoffenfchaft Emspruch erheben (§ 15 der Der- Bezugs, und Äbsatzgenoffenschaft eingetragene Genoffenschaft orbnung vom 31. Mm 1002, Reaierungsblatt S. 83). Ljt unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Steinheim. Gießen, den ^^Dbe^raertneiftcr. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf Mecum. von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaft- ' In unser GenossenschaftSregtsler wurde heute emgetragH ^ Betriebes, sowie ge^mschafllicher Verkauf landwirt- 1. das Statut vom 11. 2Jtai 1903 der .Landwirtschaftlichen schafttichei Erzeugnisse.. ^on bcr Bezugs- und Äbsatzgenoffenschaft, eingetragene Genoffenschaft gehenden offuttlichen Bekanntmachungen sind ma unbeschräntter Haftpflicht- nut dem Sitze zu ^bbeim I bei: ®euo£entoaft, 9e3e^^^net m C1 a. d. Horloff. Gegenstand des Unternehmens ist gememschast- m der Deutschen landwirtschaftlichen GeuoffenschaftSp ff licker Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des aufzunehmen. „ . . m - landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gememschaftttcher^Verkauf I Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoff landwirtschaftlicher Erzeugniffe. Die von 1 " " ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genoffenschaft, gezeichnet von zwei VorstandS- mügliedern in der Deutschen landwirtschaftticheu Genossen- schaftspreffe aufzunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoffenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber RechtSvcrbindlichkett haben soll. Die Zeichnung geschieht m der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genoffenschaft chre Namensunterschrifl beifügen. 2. der Vorstand: bestehend auS: 1. Heinrich Kröll VIII., 2. Adolph Hofmann L, 3. Karl Uhl, sämtlich in Rodheim a. d. Horloff wohnhaft. Die Einsicht der Liste der Genoffen ist während den Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet. Hungen, den 29. Mai 1903. 44031^ G^nberg folgende zu KonkurSmaffe Bönsel gehörigen ______________Großherzogliches Amtsgericht. __________ Gegenstände gegen Barzahlung versteigert: In unser GcnoffenschaftSregisler wurde heute eingetragen: iß div. Dcfen, eine größere Partie Ketten, 1 Häcksel- 1. das Statut vom 12. Mai 1902 der „Landwirtschaftlichen I maschine, 1 Schrotmühle, 1 Keffelgestell, 1 emaillierter Bezugs- und Äbsatzgenoffenschaft, eingetragene Genoffenschaft Kessel, div. Stall- und Dachfenster, 1 Rolle Zink, mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Utphe. ca. 150 Ltter Salatül und eine Partie Pumpenschwengel. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf Montag den 8. und Dienstag den 9. Juni L I. von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschast- ^^3 in dem Schmidt'schen Hause an der Londorferstraße lichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirt- Grsinberg die zur KonkurSmaffe Bönsel gehörigen Waren, schastlicher Erzeugniffe. Die von der Genoffenschaft aus- a^. Kolonial- und Spezereiwaren, Eisenkurzwarcn, als: gehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma Schlöffer, Beschläge, Schrauben, Nägel rc., ca. 60 Ctr. der Genoffenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern Stabeisen, eine größere Partte Ketten, Schippen, Gabeln, in der Deutschen landwirtschaftlichen Genoffenschaftspreffe Ofenrohr, Hämmer und sonsttges Werkzeug, ferner eine 5s«imer-MdzcMe in großer Auswahl. EinePariie zurückgcsetzter Handschuhe von 10 Pf. p.Paar an. Nnterzeuge, Strümpfe, Locken und Beinlängeu, Strickbaumwollc aller Art empfiehlt in nur guten Qualitäten Sonncustraße 25. J. H. Fulir, Sonnenstraße 25. 5B. 2.1 -en von Strümpfen und Beinlängen wird billigst und vronw! beiorat. ^^98 MAGGI8 IL*Z>^kreuzsterhT Suppe. Ohne weitere Zuchat, nur mit Waffer zuzudereiten. Bestens empfohlen von H. E. Jughardt, Inh.: Aug. Wallenfels. Jii unser Gcnossenschaftsregister wurde heute eingetragen: 1 das Statut vom 9. Riai 1903 der „Landwirtschaftlichen Bezugs und Absatzgenossenschaft eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze zu Langd. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Ernkaus von Pcrbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugniffe. Die von der Genoffenschaft. ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitglledern in der deutschen landwirtschafttichen Genoffenichaftspreffe! aufzunehmen. .. _ Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genoffen- schaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, tvertn I sie Dritten gegenüber Reclstsverbindlichkeit haben soll. Dte Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu! der Firma der Genoffenschaft ihre Namensunterschrift bet- füaen 2. der Vorstand, bestehend aus: 1. Emil Fritz, 2 Konrad Döll, 3. Georg Gustav Gerhardt, 4. Heinrich Klös III., alle zu Langd wohnhaft. Die Einsicht der Liste der Genopen ist während den Dienststunden des Gerichts Jedem gestattet. Hungen, den 28. Mai 1903. 4406 v Großherzogliches Amtsgericht.______________ HUaer^bellsmsMluusstmk ü. G. Bersich^ungsbestand am 1. Febinar 1903 : 827 Millionen Mark. Versicherungssummen, ausgezahlt seit 1829: 402 „ s-ic hodiften Versicherungsalter (emsach am Lebenszeit, gemischtes TwidendensiMm) smd tatsächlich bereits pramienfrei und erhalten sogar eine jährliche Jtente. , i Heinrich Hochreuther. ^Lernstr. 92. öetanntmachung. In das Handelsregister wurde heilte eingetragen 1) bezüglich der Fiinra „Hotel Großhcrzog von Hessen Gottlieb "Nauheimer' zu Gießen: Das Geschäft in auf Hotelier 'August Hell ohne Aktiva und Passiva uberge- gangen. Die Firma ist gc- änbert in .August Hell Hotel Großherzog von Heffen. 2) Für die Firma .Otto Rathschlag" zu Gießen ist der Otto Rathschlag Eheftau Louise geb. Stembergh daselbst Prokura erteilt. 3) Erloschen sind die Firmen „Otto Scheel' und /PhilippBob'zuGießen. (4408 Gießen, am 29. Mai 1903. Großherzogliches Amtsgericht. Mittwoch, den 3. Juni L I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'fchcn Saale versteigert: 2lödel aller Arten, 1 Regulator, 1 gold. Uhrkette, 1 Parne Schuhwaren, 7 golöene Herren - Aledaillons, Faß- und ^laschemveine u. v. a. 4423) Geißler, Gerichtsvollzieher. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. Heute uud morgen: 4428 y.jlikvvM 54 yfg. & Ziehung bestimmt 20. Joni 1901 31II. Wohlthätigkeits o 4, 37öÖ Ludwigstraße 29. *> Ecke Morttcstraßc und Großer •- » 6000 Gießen, den L Juni 1903. - 6 J. Stürmer, Strassburg LI ». VlUI IIIOI , OUftMUUjJ I, B. m Generalagent,Laugestr.lO7.g Gießen, den 2. Juni 1903. 02647 3896 4418 Bergstraße 17, II. 02611] Schöne 4-Zlmmerw. per Juliz.v. Näh.Grünbgrstr.33, p. Hungen, 1. Juni 1903. [4427 Gießen, den 30. Mai 1903. interh. im Omtrnlnff. 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