Dienstag 2. Juni 1903 153. Jahrgang Erstes Blatt. Ubrefie für Depeschenr «nzetger Sieben. A tretuna seiner Interessen im deutschen Parlament Umschau zu halten. Heber das seelige uralte Bohneulied geht auch das Selbstlob der Herren Köhler, Bindewald und Konsorten in ihren Wahlversammlungen und Flugblättern. Ten Kroaten und Slavoniern wollen wir's doch nichv gleichtun. Tiese lassen gegen die Regierung und gegen die Magyaren fröhlich Gewehr und Sensen spielen. Und doch haben sie den mildernden Umstand für sich, daß chre Wut von der magyarischen Ueberhebung schwer gereizt ist. und sie keinen Kampf gegen die eigenen Volksgenossen, sondern gegen eine Fremdh^rschast führen. Jenseits des Wassers hatte man es anfangs für gut gefunden, zu gleicher Zeit das amerikanische Mittelmeergeschwader zur Begrüßung Loubets abzuschicken,u nsere Einladung nach Kiel aber glatt abzulehnen. Die Proteste der öffentlichen 'Meinung in Teuhschland haben aber schließlich geholfen. Roosevelt will die guten Beziehungen^ die der deutsche Kaiser ihm so eifrig und so ostentativ anträgt, dock nicht leichtsinnig verscherzen. So ist denn das Geschwader, das zur Regatta nach Kiel kommt und ergent- lich nur die Erwiderung auf den Besuch des Prinzen Heinrich in Amerika ist, feierlich in Berlin angekündigt und um noch ein Schiff, als es für gewöhnlich enthält, vermehrt worden. Immerhin doch etwas. Aber in dieser Ankündigung nun eine besondere Höflichkeit zu sehen, „ben neuesten diplomatischen Sieg des glorreichen Speck v. Sternbnr^ — das will mis denn doch nicht recht in den Sinn. Es heißt doch höchstens so viel: „Paßt ordenllich auf, damit ihr euch später nicht beklagt: jetzt erwidern wir in einem Aufwasch einmal alle eure Höflichkeiten." Wie groß stehen wir dagegen den von Amerika zerzausten und gedemütigten und zudem auch in ihrer Geistes- frirtnrr immer mehr niedergehenden Spaniern gegm- über da! Sie hatten den Prinzen Heinrich, der mit feinem Geschwader nach dem Atlantischen Ozean fuhr, sogar ein geloben, nach Madrid zu kommen, lind wie herzlich toarb er da ausgenommen, sodaß sogar der Neid unserer englischen Vettern Wachgerufen wurde. Dian wittert ein „deutsch-französisches Bündnis". Tas arme Spanien! Es ist ja auch ganz von Gott und der Welt verlassen. Nicht einmal Frankreich interessiert sich noch für seine Zukunft, die schon lange nicht mehr „auf dem Wasser" — sondern nur noch im benachbarten Marokko liegt. England schaut aber MS seinen Schießscharten im Felsen von Gibraltar gespannt nach der spanischen Festung Ceuta hinüber. Es „wünscht" nicht, daß Spanien dort wieder das einhole, was e- ihm in Gibraltar genommen hat. Wir glauben nicht, daß Prinz Heinrich viel hohe Politik im Schlosse von Madrid, in den Orangengärten von Aranjuez oder in der Stiergefechts-Arena von Carabanchcl mit dem jungen Könige getrieben hat. Er neigt gar nicht dazu, und der Spanier feiert rd wohl der Sozial. e»en Loneil a>ehr zu be. er Kandidat Men Reichs. Jahren 1 ttaat und wereine und ^rger, sowie :i.n« Steuer« l^er besten Muhren, daß d«3m auch r Eejanuheu Ugen Äemede m Proletariat 06tnotrQti|(^^x chört und sw : Vertreter im tdalender Partei, falls andidaten aus als selbst, tann einen rekl gegen r, mit Sophie Helm Cchnnn, r.-28. Mau mit SUroline Sautmann in :t dahier, mit ibroig Wilhelm ,11er dahier. - lse dahier, mit Cemenlarbeiier nann Walldori, ionrad Pfeiffer, ahier.-Äem- mit Johanim Fabrikarbeiter jemi Schmidt, r. — 2o. Mai. i Lulle Emma n in Hamburg, ttsried Ludwig argarete Stein stna Elifadetho nSohn Philipp« il — Temselben Heinrich Frebel fer Otto Willy 25. Mai. Dem bei der Matti- ije. - 26. Mau ialharine. . wch °h»« ■ Wilhelm Edel achter des ver- tthanne Mane le alt, Psleglmg chmidt, geborene >u des Führers laus, 2 Monate likolaus dahier, luliererf Hocke, 71 Iah f 66 Zahre all. Jettei, 28 Jahre wi Wilhelm ilhelmWemnch Prof. Tr. R- m late erzielt- *.ss el gestände em n dit Denkgeseß. ff0 iättktt- >ftoItca WAirw nie A MC -r ^bcn 3 wurde auch W ff Teil- ,f aebrer- ÄE 'S- Theater I I 2 <0 -- - o ■— 'S M L 2 h)(9 © o E e G. CD c an. an o c — *E © o s — C7 C5J Lo 1 ’S CQ C CD S = iX c? — «ft C o - A.KS O o ** c ijl ■c 90 3 IC *• £5 2£2 C .2 « *e -- es 5 C e" CD’# E an -2 U D v Q 5® «<-an e / ' 6$ • c@ o O c o ■— Oft CD e c c 'öS J—• 39 X3 -o B —: 3 cd c E tc c a> - J3- o s As ä JO E 5 JO IO Q 'S 'b (0 = E E >b •— o v »-> — Oft (9 CD KJ - C Lo es E L x sO CD. , E • SS x cu - -b - j2 s>. ä-.e ' >- E — M e- — 2 .SD C jO E C 95 «3W E t» Z S *-* CD B M 2 = S ? E-« 5 L 'm JS '" N3 LS ä sß -’Ö'u'c C q = t: - E jo ? Sd® O E Jo = =5 E aa co c 3 c tt= o § tfc o § E E § X . E E _ O Q CD c © pS ^5 E E Z ° c *T7 E . c-. to 22 u iE'*- 1-1 E S G CO o o E _ •o = >c c c E o fi an 21 e'-S E E E 3 S o S co -O O CD p-.Ce C' E iE. c o E - g E E S-> o rr co - CD je? *o« — S v an. 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