■■ r ■ I fe-.l r Erstes Blatt Montag Ä. Februar 1903 Onnill|>nlli viertel« monat Unter Delbrücks leitendem Einfluß wurde die gesamte Rbtefl« für Depeichenr Anzeiger GHefceu. -ernsprkchanIchlußNr 61. widert wurde. Reise fort, um am 15. früh Aufenthalt bis 153. Jahrgang Am 14. Januar setzten S. K. Hoheit die nach mehrstündigem Aufenthalt in Cawnpore in Agra einzutreffen, woselbst ein längerer zum 20. Januar vorgesehen war. fesselte am Schluß des Stückes so gewaltige Beifallsstürme, daß er sich iwch zu einer Zugabe, Liszt, Nocturm-o Nr. 3 in As-dur, verstand. Manchem Musikfreund hat es in diesem Winter vielleicht zu viel Solistenkvn^erte gegeben, aber wer gestern im Klubsaal war, ist sicher hochbefriedigt heim- ge kehrt.Pr. Nr. 27 Erlchetut tLgltch anbei SonnlagS. Dem Tletzener Anzeiger «verden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt d»e Siebener Zamllien« Hättet oiemial in der Woche belgelegt. Rotationsdruck u. Bering bex Brühl 'scheu Knwers.-Buch» u. Stein- bruderei (Pietsch Erben) fUßaftton ErpedMo» und Druckerei« Politische Tagesschau. Deutschland und Belgien. Eine deutsche Spezialmission, die dem König Leopold die Militärmedaille überbrachte, ist am 30. Januar in Brüssel eingetroffen. Ihr zu Ehren wurde am Samstag ein Diner veranstaltet. Bei diesem wandte sich der König mit liebenswürdigen Worten an jeden her Gäste. Er brachte in deutscher Sprache einen Trink- sp ru ch aus, in dem er sagte, es seien jetzt 25 Jahre her, daß Kaiser Wilhelm I. ihn zum Chef des 14. Dragonerregiments ernannte. Er habe es stets für eine große Ehre gehalten, die Uniform dieses Regiments tragen zu dürfen. Heute, so fuhr der König fort, hat der erhabene Kaiser Wilhelm II. mir das Dienstauszeichnungskreuz verliehen und das Dragonerregiment übermittelte mir dazu seine Glückwünsche. Er danke dem Regiment und bitte zu Gott, daß er dem Kaiser eine lange, sehr lange und glückliche Regierung zuteil werden lassen möge; er trinke auf das Wohl des deutschen Kaisers. Um 9 Uhr zogen sich die Mitglieder der königlichen Familie zurück: die Herren der Abordnung begaben sich alsdann in Begleitung des Obersten Five nach der Oper, wo sie der Vorstellung von „Aschenbrödel" beiwohnten. Das Erscheinen der deutschen Offiziere im Brüsseler Theater erregte allgemeine Aufmerksamkeit. Am Sonntag nahm die preußische Ofsiziiersdeputation des 14. Dragonerregiments an einem ihr zu Ehren 'veranstalteten Frühstück im Osfiziersrasino des ersten Guiden- Regiments teil. Oberst v. Burch brachte einen Trinkspruch aus den deutschen Kaiser und auf die große, Belgien befreundete deutsche Nation aus. Oberstleutnant v. Röder erwiderte in herzlichen Worten und brachte ein Hoch auf den König der Belgier aus. Am Abend fand ein Diner beim deutschen ^sandten statt. totigung des Einzelnen im Wege standen; Freiheit des Gewerbes,. Freizügigkeit im Inneren, Freihandel nach außen wurden die leitenden Grundsätze. Zum ersten Mal gab es in Deutschland für den Deutschen überall ein Bürgerrecht. S’cr fortgeschrittenste Staat in der wirtschaftlichen Gesetzgebung war damals Preußen. Damals wurden seine Einrichtungen au; Deutschland übertragen. Insofern konnte Lnsmarck mit Recht sagen, daß Preußen den Süddeutschen zu liberal sei. eilte ganze Reihe von Ressorts ausgeschnitten. Fürst Bis- 111 «erd fühlte sich jetzt Manns genug, selbständig in die Angelegenheiten eiuzugreifen, die er bis jetzt vertrauensvoll Delbrück, seinem langbewährten Helfer, überlassen Kaute. Die Reaktion datiert von dem Augenblick, an dem Aus Stadt und Land. Gießen, den 2. Februar 1903. — Die Zweite Kammer der Landstände wird, wie uns aus Darmstadt drahtlich gemeldet wird, am Donnerstag den 12. Februar, vormittags 10 -Uhr, zu einer längeren Beratung zusammentreten und alsbald mit der Beratung des Budgets beginnen. •* Der Groß Herzog in Indien. Nach den soeben eingetroffenen letzten brieflichen Nachrichten aus Agra vom 15. Januar hatten, wie wir der „Darmst. Ztg." entnehmen, S. K. H. der Groß Herzog vor der Abreise von Delhi, die am 10. erfolgte, noch am 8. Januar einer Parade der englischen Truppen beigewohnt und ani 9. dem Ende des Polo-- turniers, das mit einer Preisverteilung schloß. Am Abend des 9. hatten S. K. Hobeit eine Einladung des Lord Kit- chcner angenommen und begaben sich von da zu einem Empfang der indischen Fürsten bei dem Vizekönig. S. K. Hoheit fuhren am 10. nach Lucknow, besichtigten am 11. daselbst die Sehenswürdigkeiten und reisten am 12. nach Benares, wo Atlrrhöchstdieselben als Gast des Maharajah von Benares in dessen Rasthouie abstiegen und den Besuch des Maharajah empfingen, der am 13. von S. K. Hoheit er- Rudolf v. Delbrück von dem Stuhl eines Präsidenten des Reichskanzleramtes aufstand. Schlicht und einfach, ein abgesagter Feind aller Phrasen und allen Pompes, die geschäftlichen Gewohnheiten selbst bei der Proklamierung des deutschen Kaisertums bewahrend, ist Rudolf v. Delbrück das rechte und echte Bild eines deutschen Beamten alter Schule gewesen. Mit philosophischer Gelassenheit hat er seinen Fall ertragen und selbst die parlamentarische Tätigkeit nach einem kurzen Versuch aufgegeben. Nur wenigen von ihm bevorzugten gemeinnützigen Unternehmungen wendete er in den letzten Jahren noch seine Tätigkeit zu. Er war ein ausgezeichneter, um Deutschland hochverdienter Staatsmann, dessen Andenken nicht vergessen werden wird. Un'etet lu4e£^*51 ■ innere öer mee .beweist! K v» N V“»', an b ^Wn Nieter ein,'®„Met, «'M. S «W«, N iefll nun • lDtnn et °>re bat- e,V ^Mal'-ZejttiAtet übet ltbo>iiM0 w $aä Sil ^euen Argmge??,? uiyerer 1 einem KM- ffiR iahten in S 2’nen^ cukenseinbliche nur gebanbekXeS c cm letuilet ei £ l^Qfiun9- Äch nRhembaben hat sich Kmemen MttotnK Mtt, aus denen sich § | Ä?n9 Ivtedetspiegeli. i wfrang, daß et mich A J e,r gev-esen wate, hne habe, daß ich den Fall ' ,LCn von mit mitgetheilien i t eine einzige Thchachr vor- : . ba er eine polecheundliche, ! Minister von Rheinbaben >t. Durch eine solche Politil, len nur Denunzianten und olche Politik wird das Polen- man dem Batet lande mehr Grundsätzen des aUgememtn Aoßln: Der lommandirende richt eingemischt. Et hat ihm im, er war mit ihm gut be- :me Frau in die GesellM hatte, seine Verlobung den kmn sollen bei Tisch im Cffv- t gemacht worden sein, aber nschen verbieten. KcineW ochiec für zu schlecht angejchr chete. llnser ganzes Strebei lahm, tüchttgen Unteroffiziem igen zu verschaffen. Andem- lnnee eine ganze Anzahl gc, die ans dem UntrroM m Töchter haben OWci«» töt davon, daß wir c » men würden. Uni schach tßafet, jmixm ferne Audotf v. Aelörück Der inaktive preutz. Staatsminister von Delbrück ist, wie wir bereits in unserem heutigen Parlamentsblatt meldeten, am Samstag mittag von einem Schlaganfall besoffen worden uno heute gestorben. Herr v. Delbrück stand im 86 Lebensjahr. Am kommen- ben 16. April hätte er es vollendet. In den letzten Jahren hat man seiner nur selten gedacht. Jetzt, da er tot ist, erinnern sich seiner Unzählige innerhalb und außerhalb des deutschen Reiches dankbar des großartigen Wirkens des deutschen Staatsmannes in der entscheidenden Periode unserer Geschichte. Ja, man kann sagen, daß sich ein großer Teil dieser Geschichte in Rudolf v. Delbrück verkörpert. Von den 86 Lebensjahren, die ihm beschieden gewesen sind, waren es vorzugsweise fünfundzwanzig, die von 1851 bis 1876, in denen ihm in großem Stil zu wirken gegönnt war. ^Tber sie sind reich genug an Erfolgen und Taten, um au: fein ganzes nun vollendetes Leben einen vollen Glanz zu werfen. Freiheit der Bewegung, Lösung der wirtschaftlichen Fesseln, Handelsfriede und Freundschaft zwischen den Nationen waren Zeit seines Lebens Delbrü^ Ziel. Die Aufrichtung des deutschen Reiches ist nicht minder em wirtschaftliches als ein politisches Ereignis. Ist dies doch auf der Grundlage der wirtschaftlichen Vereinigung, des deutschen Zollvereins, erwachsen. In der kritischsten Periode des Zollvereins setzte die Tätigkeit Delbrücks ein. Als Preußen nach der Schande von Olmütz zu Boden lag, versuchte es das triumphierende Oesterreich Felix v. Schwarzenbergs, auch das wirtschaftliche Primat Preußens zu brechen. Der Eintritt Oesterreichs in den Zollverein, den die östreichischen Staatsmänner zu erreichen versuchten, hätte der ganzen deutschen Entwickelung eine andere Richtung gegeben. Dieser Plan ist namentlich durch das Wirken Delbrücks vernichtet worden. Ihm gelang es 1851, Hannover und Oldenburg zum Zollbündnis mit Preußen zu bestimmen. Gestützt auf diese Konsolidation des preußischen Zollsystems, gelang es Delbrücks Ruhe und Festigkeit, seiner Sachkenntnis und fernem positiven Sinn, die schon von Oesterreich beeinflußten süddeutschen Staaten für die Aufrechterhaltung des Zollbündnisses mit Preußen zu gewinnen. Zwölf Jahre später wiederholte sich dieselbe Krisis, als Bismarck den Handelsvertrag mit Frankreich abschloß und die wiederum widerstrebenden süddeutschen Staaten vor die Mahl stellte: Einwilligung in den Vertrag oder Auflösung des Zollvereins. Der Handelsvertrag mit Frankreich war eine große diplomatische Tat, denn das Zugeständnis, das damit den Ideen Napoleons III. gemacht wurde, hat ifjn auch für die politische Aktion Preußens günstiger gestimmt. Als die Ereignisse int Jahre 1866 in das Rollen gekommen waren, war es wiederum auf der Grtmdlage des Zollbundes, daß das nunmehr unter Preußen geeinigte Norddeutsch- land sein Verhältnis zum Süden ordnete. Das Zollparla- ment wurde der Vorläufer des deutschen Reichstages, der Bundesrat des deutschen Reiches die Fortsetzung des Zollbundesrates. Unter diesen Umständen war es wie selbstverständlich, daß Rudolf von Delbrück an die Seite Bismarcks als Wirtschaftsminister berufen wurde. Wie Roon, Moltke und Fürst Bismarck selber vertrat er ja eines der Elemente, auf denen so gewaltige Erfolge ruhten. Als Rudolf von Delbrück im Jahre 1867 Präsident des Bundeskanzleramtes wurde, wußte noch niemand genau anzugeben, was diese Stellung eigentlich bedeutete. Man dachte an einen höheren Kanzleivorstand. Daß er der Stütz- und Mittelpunkt der Regierung und Gesetzgebung Deutschlands wurde, lag in der außerordentlichen Persönlichkeit, die den Apparat in die Hände bekam. Die komplizierte Maschine der Bundes- und Zollverfassung neben dem Räderwerk so vieler Einzelstaaten mit Erfolg arbeiten zu lassen, das konnte nur einer Natur gelingen, die täglich Energie mit Mäßigung, Festigkeit und Nachgiebigkeit, Größe im Entwerfen und sorgfältige Genauigkeit im Ausführen, Kühnheit im Neuen und Ordnung in der Geschäftsführung vereinigte, einer Natur, die im Einvernehmen mit den Negierungen zugleich das Vertrauen der Volksvertretung besaß, wie dies der Geschichtsschreiber des Bundesrats mit Recht hervorhebt. Gießener “ u General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen . . große technische Schwierigkeiten, sie bietet dem sie vorführenden Künstler auch reichlich Gelegenheit, in den verschiedensten Tonfchattierungeu zu schwelgen. Herr Lamond ließ es an der Ausnutzung dieser Vorzüge der Lisztschen Komposition -nicht fehlen und ent* Zu den Koryphäen unter den Pianisten, die das Publikum mit ihren glänzenden Leistungen in Erstaunen setzen, gehört unstreitig auch Herr Fredsric Lamond, der tn dem gestrigen fünften Konzert des Konzertvereins sich ein dauerndes Andenken in Gießen gesichert hat. Gleich seinem Kollegen und Landsmaml Eugen d'Albert — beide Künstler haben in Glasgow das Licht der Welt erblickt — verfügt Frederic Lamond über eine ftar.nenerrcgenbe Technik, für die es keine Schwierigkeiten aiebt und die ihn alles, auch die gewagtesten Sprünge und Passagen mit Leichtigkeit aus- sühren läßt. Die Haltung des genialen Spielers am Klavier zeigt von Unruhe keine Spur; es ist ordentlich wohltuend, zu sehen, wie er selbst bei den wildesten Furioso-Stellen, die ihn manchmal int 9hi über die ganze Klaviatur hinweg- sühren, in seiner Haltung wenig ändert und sich nach Bedarf nur nach rechts und links neigt Auch mit den Armen arbeitet er verhältnismäßig wenig; nur im stärksten Fortissimo machte er größere Kraftaufwendungen. Es war ein großes Programm, das er unserem musikliebenden Pu- bliktim vorzuführen unternommen hatte, und das er von der ersten bis zur letzten Note mit gleicher Frische durchs führte. Herr Lamond begann feine Vorträge mit Variationen von Brahms über ein Thema von Paganini, mit denen er sich sehr vorteilhaft einführte. Drei weitere Klav.erpiLcen von Liszt, Soiräes de Vienne nach Schubert, Chopin, Noctnrno in C-moll und As-dur-Polonaise legten weiter Zeugnis ab txon dem riesigen Wunen des geehrten Gastes, der sich namentlich tn dem Nocturna von Chopin auch als ein fein nuancierender Meister des Vortrags erwies. Eine großartige Leistung war die Wiedergabe der Polonaise, deren Schönheiten bei der großen 65ewaudtheit des Künstlers, man denke nur an die Schwierigkeiten des Schlusses, wundervoll zur Geltung kamen. Weitere Triumphe feierte Herr Lamond mit der großen Phantasie opus 17 in C4)ur von Schumann, einem klangschönen Tonstück, in welchem dem Künstler gleichfalls Gelegenheit geboten war, sein zartes Cantitenespiel in das vorteilhafteste Licht zu setzen. Den Schluß des hochinteressanten Pro^ gramms bildeten drei Solostücke von Rubinstein, Lamond und Liszt, von denen uns die duftige Etüde des Konzert- gebers wegen des zarten Tons, der sie durchwehte und wegen ihrer großen technischen Schwierigkeiten, — die Etüde ist reich an Doppelgrifspassagcn und schwierigen Trillern — ganz besonders gut gefiel. Der letzte Vortrags eine Tarantella von Liszt, zeigte alle Vorzüge" des werten Gastes noch einmal in voller Glorie. Diese schöne^effektreiche Komposition enthält nicht nur Ausland. Paris, 31. Jan. Der Abg. Beauregard hat einen Gesetzentwurf in der Kammer eingebracht, welcher den Geschworenen für jeden Verhandlungstag 10 Francs Entschädigung zubitligt. Rom, 1. Feb., Mehreren italienischen Blättern, die trotz des Dementis des östreichischen Kriegsministers fort» ähren, Alarmnachrichten über ostreicht sche Rüstungen für einen Ein f a ll in M a ze d o n i en zu bringen, wird von der ossiziösen „Italic" bedeutet, daß die Politik des italienischen Auswärtigen Amts jeden Konflikt vermeiden wolle, die Nachrichten einer gewissen Presse aber die Regierungspolitik zu frören geeignet seien. Sofia, 1. Febr. Die Blätter fordern die Regierung auf, angesichts der von der Tü r ke i eingeleiteten Kriegs- rüftungen ebenfalls zu rüsten, so lange es noch Zeit ei. In Regierungskreis en wird zwar die Situation als lahrltd) Ml. LL0; durch Aohole» u. Zweigstelle« monatlich 6o Ps.; durch die Post Mk. 2.— olertel* sährl. autzschl Beslellg. Annahme von Snzetgea füx die lageenummet blfl vormittag» 10 Uhr. ßctlcnpm»; lokal 12P^ auSwLrtS 90 Plg. veraatwortltch, St den poltl. k all gern, rttr U Wittko: ffli «Stadl und £anb' und , Gerichts aal*. Lall Plato, füx den Anzeigenteil: Han» Deck, „ Deutsches Deich. Berlin, 1. Febr. Der Kaiser sprach gestern beim Reichskanzler Grafen Büloiv vor und hörte später im Schloß die Vorträge des Generalinspekteurs der Festungen, des Staatssekretärs des Reichsmarineamts und des Chefs des Marinekabinetts. — Ein preußischer Orden ist in Zeitungsredaktionen ein seltener Gast. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. So hat sich dann ein roter Adlerorden vierter Klasse in einer hiesigen Zeitung niedergelassen, selbstverständlich einem Zentrumsblatte, denn Zentrum ist Trumpf. Der Dekorierte ist Herr Curatus Schwarz, Direktor der Aktiengesellschaft „Germania", die das gleichnamige Zentrumsblatt her ausgibt. Anscheinend gab die Förderung der Straßburger katholischen Fakultät durch die „Germ."' den unmittelbaren Anlaß. — Im Juni vorigen Jahres sollte in Posen eine Volksversammlung abgehalten werden, um gegen die vom preuß. Landtage beschlossene Milliarde zu Ansiedtungs- zwecken zu protestieren. Die Polizeibehörde verbot jedoch die Versammlung und der Oberpräsident bestätigte das Verbot. Nunmehr hat das preuß. Oberverwaltungsgericht entschieden, daß das Verbot r e ch ts uii gi l ti g sei, da es eine Verletzung des Vereinsrechts enthalte. Heer und Flotte. Berlin, 1. Febr. Auf dem Gelände des Luftschifferbataillons fand heute vormittag die feierliche lieb er gäbe des Denk st eins für den am 1. Februar 1902 in Antwerpen verunglückten Hauptmann Bartsch v. S i g s f e l d an das Offizierkorps des Bataillons statt. Der Feier, bei welcher Geheimrat Busley die Weiherede hielt, wohnten der Bruder des Verunglückten, Kümmandeur des 16. Dragonerregiments, und andere Verwandte, Generaloberst v. Hahuke. der Kommandeur des Gardekorps v. Kessel, Graf Zeppelin il a., owie das Luftschisferbataillon in Paradeuniform bei. i\i väMk, TOa. . abga. von Dzttv« ns. Vollst und von T,e^ Graf vor, b» IW milder TageÄrdM--. . des Kinderschutzgesehes. " hi, Arbeiten W.jWJr Sä«* t&SÄ >eiterkit) putsche wirtschaftliche Gesetzgebung umgestaltet. Ta fielen , v- QltUv.. die Hindernisse, welche der freien wirtschaftlichen Be- J ------ ~ ' • “ - ' ~ - -- - - h&'K.m r '■Sob» >. •* In den sünfundztvanzig Jahren seiner großen Wirksamkeit stand Delbrück in hohem, stets wachsendem Anleihen beim Fürsten Bismarck. Es gab eine Periode, in der die beiden Staatsmänner intim miteinander verkehrten, ni 1876 Telbrück veranlaßt war, seinen Rücktritt zu nehmen. Tie Gründe, die sein Austreten bedangen, haben die sfrolgen, die sich au ihn knüpften, bargelegt. Die Geschichte ÖKj Abganges von Telbrück hat eine gewisse innere Aehn- lüchkeit mit der Geschichte des Sturzes des Fürsten Bis- m.arck. Delbrücks Stellung war zu umfassend, zu groß geworden. Aus bem Ressort, das er beherrscht hatte, wurde ernst betrachtet, trotzdem wird aber daran gezweifelt, daß im Frühjahr kr iegerisch e Kompl i kationen entstehen konnten. Melilla, 1. Febr. Die Aufständischen sollen die Truppen des Sultans in die Flucht geschlagen haben. Letztere ziehen sick nach Fez zurück, verfolgt von den Truppen des Prätendenten. Man meldet, daß sich auch der Kabylenstamm der Benifuren erhoben und Mu- ley Mu Hamed zum Sultan ausgerufen hat. Tanger, 1. Febr. Bon der englischen Gesandtschaft verlautet, Bu Ham ara sei nach schwerer Niederlage südöstlich von Fez gefangen genommen und nach Fez gebracht worden. Der hiesige marokkanische Minister bestätigte die Nachricht, welche aber gleichwohl vielfach bezweifelt wird. KottMt-Uerein. Gießen, 2. Februar. dC6 - - luädkl' säsA t r. Friedberg, 1. Febr. D i e Pfarrer Euler. Telephonischer Kursbericht« . . 103.05 4'/,% äussere Argentinier ein äußerst nüchterner eine Wittwe mit fünf 37a% 3 o/.j Wh Ö°/o 3‘/2u/n 40/ Italien. Rente 4>s% Portugiesen tO/ i'ortiigiestu. . 0. Türken Türkenloae . . . 4°/o Orieoh. Monopol in deut Artikel eine Beschintpsung des Judentums als ReligionS- geselljchaft zu finben fei. Hier handele cö |id) um ein lediglich zu Agitarions- und Hctzzwccken aue Phrasen, Sätzen und Zitaten zu- sammengestickteS Zeitungsprodukt. Die Saatsantvaltschaft habe sich nicht auf das Gntachreit des Prof. Strack berufen, denn nach ihrer Meinung sc: die Abenteuerlichkeit des wahnwitzigen Gedankens des Ritualinordeä als gerichtsbckaulil 511 betrachten. Zum Ueberfluß habe Prof. Strack auch heute wieder begutachtet, daß das heutige Judentuln von solchen Satzungen nichts wisse; es sei () Großen-Bujecr, 1. Febr. Don einem schweren Un glücrsf all wurde am Samstag nachmittag die Familie des Maurers Iah. Schneider betroffen. Am Abend brachte man ihr den Vater Von sieben unmündigen Kindern, t 0 t nach Hause. Wegen ungünstiger Witterung hatte er die Arbeit als Maurer einsteilen müssen. Da ihm die Ernährung seiner Kinder am Herzen lag, so griff er zu dem chweren Beruf des Fichtenzapfenbrechens. Durch einen Sturz vom Baum zog er sich schwere innere Ver- letzuiigert zu. Seine Nebenarbeiter brachten ihn sofort auf einem Magen nach Hause, unterwegs gab er indes seinen Geist aus. — Von anderer Seite wird uns noch mitgeteilt, daß ein Bruder des Verunglückten Vor einigen Fahren an demselben Datum auf ähnliche Weise verunglückte und verstarb. ». Garbenteich, 1. Febr. Der Dienslknecht Johannes Johanneskirche. Text: Psalm 12. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag den 2. Februar: Abends 8 Uhr: Bibelstunde im llonsirrnandensaal der Maurermeister W. Schepp von Saasen, bann kommt der Fuhrunternehmer Albert Nübsamen-Gicßen. Es hat sich auch u. a. die Gießener Omnibus-Gesellschaft bei dieser Submission beteiligt. *• Das große Konzert, das am Sonntagnachmittag von unserer Regimentskapelle im Philosophenwald- Restaurant veranstaltet war, hatte trotz des nicht gerade sehr freundlichen Wetters und vornehmlich trotz des nichts weniger als reinlichen Wiesenweges eine außerordentlich starke Anziehungskraft auf bas Publikum ausgeübt. In seinen einzelnen Nummern, die sich zumeist aus Dpemftücfen, Märschen und Tänzen zusammensetzten, gab der.Spielplan", wie unser Dlusikdirektor Krauße als guter Deutscher sagt, wieder den besten Beweis von der Tüchtigkeit unserer Militärmusiker. Die zahlreichen Zuhörer, die alle drei Räume des Wiesen- rvaldhauses voll besetzt hielten, befanden sich in gehobener und angeregter Stimmung und zeichneten die meisten Nummern mit so starkem Beifall aus, namenllich aber die melodienreiche Einleitungsmusik zum poesievollen »Glöckchen des Eremiten", die auch ganz vortrefflich gespielt wurde, daß der Spielplan freigiebigst fast um die Doppelzahl seiner vorgesehenen Nummern erweitert wurde und statt einem Dutzend annähernd besten zwei brachte. Der Posaunist Herr TrinkS zeigte sich wieder einmal als ein Meister seines Jnstrmnents, dem er Töne von wohliger Weichheit und Süße entlockte. Vielen Beifall fand natürlich auch der Melodienkranz aus den »Geisha" und der ihnen nachfolgende zugegebene lustige Niggersang. ** Extra-Konzert am Sonntag, den 8. Febr., im Klubsaal. Alle musikalischen Unternehmungen, die außerhalb des Rahmens des Konzerwereins a6 gehalten werden, stoßen aus große Schwierigkeiten, und es müssen schon hervorragende Gäste sein, die das Wagnis eines Besuches bei uns ausführen können. Um solche handelt es sich aber im vorliegenden Falle tatsächlich, und es würde nicht in dem Sinne dieser Künstler sein, wenn wir für sie mit rasselnder Werbetrommel durch das Land zögen. Darum wollen wir nur darauf Hinweisen, daß die Sängerin des Abends, Frau Rückbeil-Hiller, uns schon oft mit ihrer schönen Künst erfreute. Als Fräulein Emma Hiller hat sie oftmals als Oratorien- und Lieder-Sängerin unter größtem Beifall im Konzertverein mitgewirkt, später auch mit ihrem Gatten Herrn Rückbeil gemeinsam. Letzterer ist freilich erst einmal bei uns gewesen, er hat sich aber hierbei sofort als ein höchst beachtenswerter Geiger gezeigt. Herr Ernst H. Sei ff ar dt, der den Par. am Klavier übernommen hat, wirkt als Professor der Musik am Konservatorium in Stuttgart. Mag sein Ruf als Pianist noch nicht bis zu uns gedrungen sein, so wird jeder Musikalischer ihn als Komponisten schon kennen gelernt haben. Seiffardt hat eine Reihe bedeutender Ehor- und Zustrumentalwerke geschrieben, darunter den Schicksalsgesang, dessen Widmung Johannes Brahms annahm. Sein Hauptwerk aber, welches ihn mit einem Male bekannt, fast tonnte man sagen, berühmt machte, ist die Konzert-Kantate „Aus Deutschlands großer Zeith die in wenigen Jahren 50 Aufführungen erlebte und überall Aussehen erregte. Wir wiederholen, aus eine solche Künstlerschar mel/r als diesen Hinweis zu bringen, halten wir für nnailgebracht, ste verdienen es Vollauf, für ihre Darbietungen einen vollzähligen Hörerkreis zu sinden. ** Messerstecherei. Am 31. Januar gerieten in äner Wirtschaft in der Bahnhofstraße hier zwei Apfelsinenhändler nach einem Wortwechsel in Streitigkeiten, wobei der eine angeblich durch ein scharfes Instrument eine Verletzung an dem einen Auge erlitt. Anzeige wurde erhoben. ot blieb. Schneider diente bereits resp. dessen Schwiegervater und war 3 J/o Mexikaner . . 4i/2yö Chinesen . . . Electric, bohuckert . . Nordd. Lloyd . . Kreditaktieri . . . Diskonto-Kominandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . . Lombarden . . . . Gotthardbahn . . . . Lauraüütte..... Bochum ...... Harpener..... Tendenz: feit. 19i3 . 26.00 . 93.20 . 88.50 . 97.50 . 222.00 . 199.00 . 141.75 . 151.20 . 163.50 . 160.10 . 16.00 181.50 . 217.60 . 183.80 . 174.50 3% Obcrhossen . . 4% Oesterr. Goldrente . LU. Promotionen. Im Monat Januar 1903 wurden an der Landes-Universität promoviert: 1. Wilhelm Herzberger, approbierter Arzt ans Reinheim. 2. Hugo Stammen, approbierter Arzt aus Krefeld, 3. Waldemar Stade, approbierter Arzt aus Gießen, 4. Kurt Becker, cand. ch^in. aus Barmen, 5. Jakob Forssell, cand. ehern, aus Stockholm, 6. Georg Hellwig, Oberzollinspektor und Negierungsassessor in Harburg a. d. E. — Zum 50jährigen Doktorjubiläum wurde erneuert das Diplom als Doktor der Medizin: 1. dem Kgl. Hofrat Georg Freiherr v. Liebig, Badearzt in Reichenhall, 2. dem Großh. Kreisarzt Ludwig Leonhard Wehsarg in Egelsbach. "Zur Abschiedsfeier unseres seitherigen Negiments- kommandeurs Obersten v. Dewitz fand am Samstagabend un Offtzierskasino ein Essen statt, an dem sich außer dem Ofstzierkorps der Rektor der Landesuniversität, die Professoren Hansen und Biermer, Landgerichtspräsident Kullmann, Ober- Staatsanwalt Theobald, Beigeordneter Georgi, die Stadtverordneten Einmelius, Kirch und Keller, Regierungsrat Wagner und Kreisamtmann Kranzbühler, foiuie Freunde des Scheidenden, welche unserer Bürgerschaft angehören, beteiligten. L.v. Personalien. (Eig. Dcahtberichi.) Durch Entschließung des Ministeriums des Innern sind die Gerichts- aeeessisten Dr. Ernst Goertz-Friedberg, und Arnold Jrhr. Ged ult von Junge nfeld-Gießen zu Regierungsassessoren, dyrch Entschließung des Ministeriums der Justiz sind die Gerichtsaceessisten Wilhelm Bechstein-Friedberg, Fischer- Beerfelden, Ernst M e n d e-Gießen, Hermann G u n b r u m-Als- felb, Hermann Waltz-Offenbach, und Dr. Fr. Wepl-Wieseck zu Gerichtsassefforen ernannt worden. •• Submissions-Resultate der Angebote für Fuhr- leistungen für das städtische Gas- und Wasserwett: Im Ganzen waren 17 Offerten eingegangen, welche am Samstag Vormittag geöffnet wurden. Die Forderungen, von denen wir nur die niedrigste und die höchste mitteilen, betrugen pro 10 000 Küo für Kohlen 7.50 Mk. — 10 Mk., für Koaks 8 Mk. — 12 Mk., für Teer 8 Mk. — 15 Mk., für Anuno- niakwaffer 8 Mk. — 16 Mk., für eiserne Röhren 8 Mk — 14.50 Mk. Durchschnittlich am niedrigsten Fordernder war Frankfurt a. Ä., 2. Februar ** Diebstahl. Am 31. Januar, nachmittags gegen 6 Uhr, entwendete ein zugereister Handwertsbursche, angeblich em Schuhmacher, während er die Absicht hatte, zu betteln, aus der Wohnung eines hiesigen Schuhmachermeisters, in die er sich eingeschlichen hatte, aus einem unverschlossenen Zimmer eme silberne Damenuhr und entfernte sich damit, wurde jedoch am Bahnhofe noch im letzten Augenblick durch die Schutzmannschaft verhaftet. Die Uhr hatte er un letzten Moment unter einer Bank im Wartesaal, auf der er saß, versteckt. ** Grober Unfug. In vergangener Nacht wurde an einer Wirtschaft des Kanzleibergs em Fenster in mutwilliger Weise von einem vorübergehenden Passanten zertrümmert. Der Täter, der ergriffen wurde, ist angezeigt. Schneider von hier stürzte am Freitag in der Scheune des Gastwirtes Bender zu Dorfgill so unglücklich, daß er sofort 20 Jahre bei Bender Reichsanleihe do. Konsuls . do . . Hessen . 93.05 . 102.90 . 93.10 . 101.20 . 100.50 . 103.50 41 Oesterr. bilberrento 101.20 4% Ungar. Goldrente . . 102.10 Studierenden der Gewerbe-Akademie besuchen seit gestern wieder die Vor- lesungen. Wie verlautet, hat die Aufsichtsbehörde den Kon- likt teilweise beigelegt, doch dauern die Verhandlungen noch fort. Die „Nachahmung des studentischen Lebens' hatte einen olchen Umfang angenommen, daß die wissenschaftlichen Leistungen und dadurch der gute Ruf des noch jungen Instituts unbedingt leiden mußten. — Bürgermeister Stahl, der am 16. Januar die Bestätigung der Regierung erhielt, wird am 6. ober 7. Februar fein Amt antreten. (:) Krofdorf, 1. Febr. Tie vereinigte Bürger- m elfter ei Atzb ach-Launsbach hatte bekanntlich diesmal drei — anstatt wie bisher zwei — Mitglieder für den Kreistag zu wählen. Als neues Mitglied für die hiesige Büraermeisterei wurde der Gemeindevorsteher Pfeiffer Von "hier gewählt. Für die Bürgermeisterei Launsbach wurde au stelle des Gemeindevorstehers zu Odenhausen Euler der Geuieindevorsteher P a u s ch - Wißmar gewählt. Als drittes Mitglied fungiert Schultheis Loh-Dutenhofen. Da keine Einsprüche gegen diese Wahlen erhoben tvurden, so hat der Kreistag in diesen Tagen dazu seine Genehmig- . . 104.10 . . 52.00 . . 32.90 . 30 90 . . 137.20 -Anl. 45.90 Neueste Meldungen. Origirraldrahtmeldungeu des Gießener- Anzeigers« Berlin, 2. Febr. Generalleutnant z. D. V. Bumke, zuletzt Inspekteur der 3. Jngenieurrnspetriou, ist hier ge- 10 r b e n. — Die verhaftete Gräfin Wesierska- K w i l e ck a hat erneut gegen eine sehr hohe Kaution chre Haftentlassung beantragt. Dem Antrag ist jedoch wegen Fluchtverdachts und wegen Besorgnis der Verdunkelung des Tatbestandes nicht stattgegeben worden. Die .Verhaftete befreitet jede Schuld und behauptet vor dem Untersuchungs- richter den Beweis, daß der Knabe ihr leibliches Kind ei, führen zu können. In dem zu erwartenden Prozeß werden auch medizinische Autoritäten zu Wort gelangen, da die Gräfin als gewichtiges Entlastungsmoment die angeblich sehr deutliche Aehrckichkeit Misck)en chr und dem Kinde anführt. — Im Bürgersaale des Rathauses fand gestern ein Von der Schiller-Theatergesellschaft veranstalteter Paul Heyse-Abend statt, der dadurch ein be- onderes Interesse erhielt, daß zunr Schluß Szenen aus dem 3. Akt des verbotenen Dramas „Maria von Magdala" zur Vorlesung gelangten. Die Szenen machten einen überaus tiefen und ergreifenden Eindruck auf das zahlreich erschienene Publikum. Breslau, 2. Febr. Im Gewerkschastshause fand der 10. Provinzial-Parteitag. der sozialdemokratischen Partei Schlesiens statt. Anwesend waren 27 Delegierte aus 21 Orten Schlesiens. Außerdem nahmen mehrere sozial, demokratische Reichstagsabgeordnete an den Beratungen teil. Der Abg. Bernstein teilte mit, in Legierungskreisen verlaute, daß der Termin für die Reichstags- wahlen wahrscheinlich in den Monat Mai fallen werde. Es gelangte eine Resolution zur Annahme, in der betont lvird, daß die schlesische Sozialdemokratie entsprechend dem Beschlüsse der Gesamtpartei mit aller Energie cm den kommenden Landtagsmahlen sich zu beteiligen gedenkt. Der nächste Parteitag soll in Liegnitz stattftnden. Mannheim, 2. Febr. Die Angestellten der hiesigen Wach- und Schließgesellschaft streiken, weil die Gesell- schäft nicht in der Lage ist, die Gehälter ons^uzahlen. Nur vier Wächter sind noch im Dienst. Wien, 2. Febr. In dem Vororte Hietzing vertvimbete der Inhaber einer Wirtschaft, namens Herzog, die Aur»- verwalterin Schöndörfer durch R e v 0 L V e r j d) ü |)e )chtver und entleibte sich darauf selbst. Beweggrund zur Tat war, daß er aus Veranlassung der Verwallerm die Wohn- ungs-Wndigung erhalten hatte. . Newyork, 2. Febr. Der „Sun" druckt seine Verwunderung darüber aus, daß man in Berlin nicht verstehen wolle, daß Denkmäler von Monarchen da- selbst unbeliebt seien. Die Statue Ai on r 0 s wurde Den Berlinern ebensowenig konvenieren. Die Denkmals- Idee sollte ruhig einschlafen. Der „Sun" fpiegett anscheinend die Stimmung der Regierungskrene wre^r. Caracas, 2. Febr. Große Aufregung herrscht unter den hiesigen Fremden. Die Mitglieder der ftaiAOftschen, amerikanischen und spanischen sivLontc haben Sersamm- lunaen abgehalten, um gegen bic Forderungen ihrer Regierungen zu protestieren. Sie sandten ^legramme an dieselben mit der Bitte, chre Rechte geltend zu machen, ohne ihre Staatsangehörigen in Venezuela in Gefahr zu bringen. — Ein deutsches Kriegsschiff, anscheinend der Kreuzer Falke", macht augeirblicklich Sondierungen bei Maracaibo in der Nähe der Lagune. und fleißiger Mann. Er hinterläßt erwachsenen Kindern. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 2. Febr. (Orig^Telear. des „Gießen. Anz.") Amlliche Notierungen der heutigen Frucht markt preise. Weizen All. 16.00—00.00, Kur-hessischer Alk. 16.00—00.00, La Plata Alk. 17.50—18.00, Kansas Mk. 17.50—18.00, Roggen (hiesiger) Mark 14.50—00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.25—16.50, Franken- selber Mk. 00,00-00.00, Hafer Mk. 14.75—15.00, Mais AU. 14.25—14^0, Weizenmehl 0 Mk. 25.50—26.00, 2. Qualität Mk. 23.50 bis AU. 24.00, 3. Qualität AU. 21.50—22.00, Roggenmehl 0 Mk. 23.00—23.75, 1. Qualität Mk. 21.75—22.25, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 9.25, rltoqqenkleie Mk. 9.50—10.00, Maiskeime AU. 10.00 bis Mk. 10.25' Franken, Pfälzer, Rieb AU. 00.00—004)0. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Fraulsnrt a. M., 2. Febr. (Telegr. Orig.-Bericht des »Gieß. Anz/). Amtliche 9lotterungen der heuttgen Viehmarkt- preise. Zum Lerkause standen: 447 Ochsen, 154 aus Oestreich, 43 Bullen, 0 aus Oestreich, 680 Kühe^ Fersen, Sttere und Rinder, 0 aus Oestreich, 291 Kälber, 217 Schafe und Hämmel, 1300 Schweine, 2 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaslämmer. Bezahlt wurde sur 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen l.Qualttät68—69 AU^ 2. Qual. 63—65 Mk., 3. Qual. 59—61Mk.; Bullen l.Qual. 61 bis 63 Mk., 2. Qual. 57—59 Mk.; Kühe 1. Qual. 61—62 Alk., 2. Qual. 56—57 AU., 3. Qual. 45—47 All, 4. Qual. 40—42 All., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber: 1. Qualität 78—80 Psg., Lebendgewicht 47—48 Pft 2. Qual. 70—73 Psa., Lebendgewicht 41—43 Psg., Schlachtgewicht 60—63 Psg., Schafe: l.Qual. Schlachtgewicht 68—70 Psg., L Qual. 62—64 Psg., 3. Qual. 00—00 Psg.; Schweine 1. Qual. 62—00»Pfg., Lebendgew. 49 Psg.. 2. Qual. 60—61 Psg., Lebendgewicht 48—00 Psg., 3. Qual. 00—00 Psg., Lebendgewicht 00—00 Psg. — Geschäft: bei Hornvieh schleppend, bei Kleinvieh gut. Berlin, 1. Febr. Der schon mehrfach vertagte Prozeß gegen den Redakteur der „Staatsbürgerzeitung" Dr. Böckler und den Schriststeller Paul Koch beschäftigte gestern wieder die Zweite Strafkammer des Landgerichts I. Seitens der Staatsanwaltschaft war Professor Dr. Strack als Sachverständiger geladen, die Verteidiger hatten den Professor Eduard König-Bonn, Pfarrer Krösell und Professor Smcnd-Göltingen geladen, von d^nen nur der letztgenannte erschienen war. Beide Angeklagte wurden wegen Beschimpfung der j ü d i s ch e n e l i g i 0 n s g e s e l l s ch a f zur Verantwortung gezogen. Tie „Siaatsb.-Ztg." hatte eine Um frage über den Blutmord veranstaltet und in ihrer Stunimer vom 22. September 1901 einen daraus bezüglichen Artikel Kochs ver- öfsenllicht, der die Grundlage der Anklage bildet. In dem Artikel ivird des längeren unter Berufung auf den Talmud und die Ansicht gelehrter Talmudsorscher ausgeführt, daß die Juden sich ver- geblicu gegen die Behauptung, daß sie Ritualmorde begehen, wehren. Tie Antlagebehördc sieht in diesem Arttkel eine Beschimpfung der jüdischen Religion, insbesondere erblickt sie diese m dem Vorwurf als solchenr, daß der Blutritus bei den Juden religiöses Gesetz sei. Die Anklage stützt sich and) auf die schwer beschimp,enden Worte, die in deni Artikel angewandt worden, wie „Blutdurir der Asiaten", „staatlich anertüfMte Religiotisgemeinschasl, deren Mitglieder von Religionswegcn zu Mördern werden müssen" x. — Professor Dr. Strack äußert sich in einem ausführlichen wissenschaftlichen Vortrag. Seine Ausführungen gipfeln darin, daß daß gegenwärtige Judentum von Riti-.almord schlechterdings nichts weiß. Was der Arttkel vom Reform- und 9tiehtreformjubentum sage, sei sehr unwisseii- schaftlick,; hier handele es sich darum, daß das gegemvärtige Judentum mit solchen Dingen nichts zu tun habe. Rack; Schluß der Beiveisauiiiahme führte StaatSanwallschaftsrat Schmidt aus, daß ja auch ganz unmöglich und nur eine Halluzination, daß eine feit 1840 politisch anerkannte Religionsgesellschast derartige Satzungen habe. Der Staatsanwalt beantrag le gegen Dr. Böckler zusätzlich 3 Monate, gegen Koch 6 Monate Gefängnis. Der Gerichtshof beschloß, die Sache gegen den Angeklagten Böckler zu vertagen, um zum nächsten Termin den Chefredakteur Dr. Backler von der ,.Staatsbürgerzeitung" und den Berichterstatter Tahsel zu laden. Im übrigen wurde in dem beanstandeten Artikel eine Beleidigung der jüdischen Religionsgesellschaft gesunden und Koch zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Die im Dnellprozetz Ruff-Reiß eingelegte Revision ist von der Staatsanwaltschast in Karlsruhe zurückgezogev worden. ung erteilt. Mainz, 1. Febr. Der Bureaudiener eines hiesigen Geschäftes hatte gestern abend eine Nota in ein Hans der Augustinerslraße zu tragen. Beim Verlassen der Wohnung glitt der Diener auf einer der ausgetretenen Stiege aus und stürzte die ganzeTreppe hinab. Ohnmächtig und mit verschiedenen Verletzungen wurde der Verunglückte ausge- funben und mußte mit einem Wagen nach seiner Wohnung gefahren werden. — Heute vormittag 8 Uhr stürzte am neuen Brückenbau auf der Ingelheimer Aue ein Zimmermann mehrere Meter hoch hinab. Lebensgefährlich verletzt wurde er ins Hospital verbracht. Bingerbrück, 30. Jan. Ein Unglück, wie es in hiesiger Gegend seit langer Zeit nicht vorkam, bei dem, soviel bis jetzt festgestellt werden Sonnte, drei Menschenleben ju gründe gingen, ist gestern abend 8 Uhr in einer Brann- steinzeche des nahen Waldalgeshenn vorgefommen. In einem Schachte der Grube „Amalienhvhe", welcher etwa 130 Meter tief ist, hatten die Vorgleute mehrere Gerüste aufgeschlagen, aiq denen an dem Ansmanem des Schachtes gearbeitet wurde. Ans bis jetzt unbekannt gebliebener Ursache, wahrscheinlich lueit das Gerüst nicht fest genug war, brach nun plötzlich der obere Teil desselben und stürzte mit drei Arbeitern in die Tiefe. Ein Steiger, der sich noch auf demselben befand, konnte sich an einem Seile retten. Die drei, welche abgestürzt sind, sind sämtlich tot, einer derselben ist verschüttet, die Leichen der beiden anderen Konnten eingebracht werden. Die Namen der beiden letzteren sind Georg Beier aus Schweppenhausen und Jvse Wolf aus Rümmelsheim, der Verschüttete ist der Arbeiter Josef Uhl aus Rümmelsheim. Unterhalb des zusammen- gestürzieti Gerüstes befanden sich noch arbeitende Leute, doch tonnten dieselben noch nicht ans dem Schachte, sodaß bis jetzt n.^t festgestellt werden tonnte, ob noch weitere Verluste an Menschenleben zu beklagen sind. W. Hanau, 1. Febr. Die 600-Jahrfeier der Stadt Hanau wurde heute morgen durch Glockengeläute von allen Kirchen der Stadt eingeleitet. Vormittags fanden Festgottesdienste statt. Abends wurden in den vier größten Sälen der Stadt Kommerse abgehalten, bei denen die einzelnen Festredner auf die Bedeutung der vor 600 Jahren erfolgten Verleihung der Stadtrechte hinwiesen. Für morgen sind Schulfeiern, akademischer Festakt und Fackelzug vorgesehen. ____________________________ Wieder ein Ritualnwrdprozeß. Äieseck. d Daher Annerod, Land« Eingetragen! Der Mm> - Aktiva. An Warenvorrat , Kassenoorrat , ausstehenden F derungen r Manko des Lag Halters , GeschästS- mobiliar 137. lO’/o Ab- Werbung 18 Die M de Während 1? 990 Für die' dem uns dem 6e L Worte iE 7«,, die v* Zur Bl! Die Lieferung M soll im Angeb Es werden be , für Knaben, bjür Mädchen Flanell zu U Offerten sind» M !» d-» lpätestens zum J4- M-» «w* Greven, am Die An Preoss.ll Oeffenllk Renten- anf den lebens Versorgung und nnd Mllilärdlens ohne Lebenszeui Vertreter: ( Kawmratt^ Gchm j Beriicherungsbest Versicherungen . Tie höchste »Achtes Divideni und erhalten jogc Heinric & iü L** 64h,?1”1 k«te tonP der % PeJ bfr -Matirr ‘bet diridjltu. rmeinde. ibruar: im Konsinnandensaal da Psarrer Eüler. 'Wn uns. lr. Dr. La Sw aSS-g tu 7 LGn^Aiehmartt. Ce«- w und »«ÄnÄte W it Mchsr ihr und de» ale des Kuchm/'eS fand itergeMchaft ommM. ff, der dadurch ein de- M LGrtz LMM. iä >amwM Xu L^nw machten eins iMrü Ms das Ke!°eiWstM!° ■ !o-iald-mokwtM K wen 2? A-SM- “ , nabeei ■nae an d-° $W" mU, w Lgl-llmz-M» für di- to HÄW ss°' l»*1 4'/r'/i oeb°e^ • ■ :#* Ä; ^ursb61*16 jl3 1 9 Febm“1 E ^rortehiW^haB n^Mejchwtt ! 'derLerrval^ iF-KS» *»&?** : $gE D-uw^ ipiezelt » Wischt^ ’sÄw ■C Ä» $&*•**, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, insbesondere dem Weichenstellerverein Gießen und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hellwig, sowie für die vielen Blumenspenden sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Melchior Eckhardt Wieseck, den 2. Februar 1903. 992 Bekanntmachung. Die Lieferung der Kleider für arme Konfirmanden auf Ostern 1903 soll im Angebotswege vergeben werden. Es werden benötigt: a. für Knaben: Anzüge aus dunklem Eheviot — gefüttert, b. für Mädchen: Schwarzer Cachemir zu Kleidern und farbiger Flanell zu Unterröcken. Offerten sind unter Beischluß von Mustern — auch bezüglich des zu den Knabenanzügen zu verwendenden Futters — bis spätestens zum 14. Februar 1903 bei Hospiraloerwalter Dörr verschlossen abzugeben. Gießen, am 30. Januar 1903. 983 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. M e c u m. Wlanz am 31. Aktiva. JL An Warenvorrat 2697.91 , Kassenoorrat 2342.12 , ausstehenden Forderungen 508.02 , Manko des Lagerhalters 125.66 , Geschäftsmobiliar 13-7.57 10% Abschreibung 13.75 123.82 5797.53 Dezember 1902. Passiva. vH. H Per Geschäftsguthaben der Mitglieder 945.^- y Reservefonds 2242.95 y Betriebsrücklage 1060.18 , Reingewinn 1549.40 5797.53 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1901 92 Während 1902 gingen zu ..... . 2 990 94 if • h ab . . . . . . 1 Daher Stand der Mitglieder Ende 1902 . 93 Annerod, den 1. Februar 1903. Landwirtschaftlicher Konsumverein. Eingetragene Genoffenschast mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Direktor: Der Rendant: Hahn. Fenster. Preuss.Renten-Versichenuigs-Anstalt In Berlin, Kaiserhofstr. 2. Oeffentliche 'Vereicherungs-Anstalt, gegründet 1838. Renten- und Kapital-Versicherung auf den Lebensfall, zur Erhöhung des Einkommens, zur Altersversorgung und zur Sicherstellung der Mittel tür Aussteuer, Studium und Militärdienst Auf Wunsch portofreie Uebersendung der Kenten Ohne Lebenszeuqnis an volljährige Mitglieder innerhalb Deutschlands. Vertreter: Chr. Emil Derechow in Frankfurt a. 3! , Kaiscrstraese >4, Kaiserp'atz 986 Golhm FkbevsvkißchklULßstilihh ü. G. Versicherungsbestand am 1. Dezember 1902: 8234/6 Millionen Mark. Versicherungssummen, ausgezahlt seit 1829: 399 „ „ Die höchsten Versicherungsaller (einfach auf Lebenszell, gemischtes Dividendenspstem^ sind tatsächlich bereits prämienfrei und erhallen sogar eine jährliche Rente. [10 Heinrich Hochreuther, Steinstr. 92. Darmstädter j(ao$. Inh.: Carl Bez. 0459 Morgen, Dienstag: Metzelsuppe. Morgens Wellfleisch mit Äraut. Restaurant Xoyal. Morgen, Dienstag: Metzelsuppe, Morgens Wellfleisch mit Kraut. 1008 ti. JHlge*. Achtung!! Bin Dientztag den 3. Februar den ganzen Tag aus Bahn Hof Gießen mit 2 Waggon folgender Waren anwesend, ivic: Feine rote, süße, prima Messina - Apfelsinen, aus 300 er Kisten, 10 Stück 30 Pfg., aus 200er Kisten 10 Stück 45 Pfg., feinste Schweizer Tafel-Aepkel, per Pfund 10 bis 15 Pfg., feinste Haselnüsse, per Pfund 25 Pfg., Zwiebeln, per Pfund 5 Pfg., rote Möhren, per Pfund 5 Pfg., Mccrrettig, per Stück 15 bis 20 Pfg., Blumenkohl, per Stück 20 bis 25 Pfg., Endivien, per Stück 20 bis 25 Pfg. re. Verschiedene Sorten holländischer Rotkohl, Weißkohl und Wirsing ausnahmsweise billig. Bei größerer Abnahme und an Wiederoerkäufer bedeutend billiger. 983 Chr. Klein nuü Altenkirchen. 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Damen, nicht über 36 Jahre all, welche ge- neigt sind, diesem ernst gemeinten Gesuch näher zu treten, werden gebeten, nähere Angaben möglichst mit Photographie unter Nr. 1004 an die Expedition d. Bl gelangen zu lasseii. Etwas Vermögen erwünscht, auch ist Suchender nicht abgeneigt, in em Geschäft einzu- heiraten. 0451] Gefunden aus der Eis- bahn goldene Brosche (Herz- form). Abzuhol. Kirchenplatz 2, II. 0464] Samstag abend in bet Turnhalle ein Hut vertauscht. Gegen llmtausch abzugeben Liebigstraßc 64, III. üfinniifUr reisende hOSP’Z Damen evang. Schwesternhaus, tiiessen, Johannesstr. 7. Todes- nzetge. Frau Bertha Baer geb. Frensdorf heute morgen nach kurzem, schwerem Leiden im 43. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die tieftranernden Hinterbliebenen Adolf Baer und Kinder. Familie Frensdorf. Giessen, den L Februar 1903. i Die Beerdigung findet Dienstag den 3. Februar, nachmittags 2 Uhr vom Sterbehause, Nordanlage 7, aus statt Blumenspenden werden dankend verbeten. 891 997 Gieße», bot L Februar 1903. 1007 8 Gießen, den 2. Februar 1908. a Verein -er Gastwirte M Gießen i. Untg. (6.8.) zu sich zu rufen. Die tieftranernden Hinterbliebenen. 999 Lollar, Gießen, 1. Februar 1903. WWW Die Beerdigung findet Dienstag den 3. Februar, nachmittags S*/2 Uhr, in Lollar statt. findet Dienstag den 8. Februar, nachmittag« 41/« Uhr, vom nHe 11, aus statt. Verwandten. Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass unsere innigst geliebte, unvergessliche Gattin, Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Ernestine Höpfnei Orun-ergerstrahr 17. x! NihnheitS- Lellwissteil -nm Aufwinde« von Laste«. Einfach! Praktisch! Bewährt! V«dmMmiü 3m Stricken ».«nstricke« van StrSmpstv empfehle ich mich angelegen stichst KtrickgLrnestrßrTrMZlell! hab« ick fiel- vorrLlig. Nachnif. Gestern früh verschied die hochverehrte Gattin unseres ThefS Frau Bertha Baer. Sie war tut» stets eine gerechte, liebevolle Vorgesetzte. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten. Das Personal der Firma Adolf Baer. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Km Philipp Bob, Winml heute morgen ttm 8 Uhr im 60. Lebensjahre nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauerndeu Hinterbliebenen. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Samstag nachmittag 3 Uhr unseren lieben Gatten, Vater, Bruder, Schwager, Schwiegervater, Großvater und Onkel Hem Korrrmb Pfeil nach langem Leiden zu sich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Pfeil. Gießen, den 1. Februar 1903. 0453 .Tie Beerdigung findet Dienstag den 3. Februar, vormittags 11 Uhr, vom Trauerbäuse, Walllhorstraße 65, aus |iatt. Todes-Anzeige. Gott bem Allmächtigen hat eS gefallen, gestern abend IO1/, Uhr meinen lieben, guten Gatten, unseren guten Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Hem Heinrioh Schmitt T. früher Diener rrub Jagdaufseher des Herrn Hüttenbesttzer Buderus in Lollar nach langem, schwerem Leiden durch einen sanften Tod im Alter von 52 Jahren 7 ' ouB<1 fliriiA srifefl sä*: Prospekte gratis. h. üavlartb 4 Co., Irankliirt e. 1 Evang. Wir setzen unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Mitgliedes Hem Philipp Bob geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag Todes-Anzeige. Gestern J/all Uhr verschied sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter und Tante Frau Marie Hof geb. Oswaid nach ganz kurzem Kranksein im Alter von 31 Jahren. Im Na ui en der trauernden Hinterbliebenen: Karl Hof. Wieseck, den 2. Februar 1903. Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. Februar nachmittags 2 Uhr in Wieseck statt. 0457 U4!/4 Uhr von Bahnhofstraße 11 aus statt. . mi tt—: v> — - re i Ls-«' ■ ■WS MB wwww- ' W Ableben unseres Kollegen Philipp Bob. Wir ersuchen um zahlreiche Beteiligung bei der am Dienstag, den 3. Februar, nachmittags 4*/* Uhr stattfindenden Beerdigung. Der Vorstand. SttmInw k . r *?e alte k der s, ?ale > in Amt und sein daß der Oberpr Präsident ihn z mit ben gujjcu den deutschen bc den Platz zu w Ehrenmannes müssen. Das sie Landrat habe eil breuöe über sei öas zu glauber doch zu bestim lyii die Anfeind während versetz „Nordd. Alla q Milderung des a. 5). Endell übrigens die f »u haben, daß^ iy betannte« ”2««e d-z« 'E kann auch ttbW1'1"01 -LLs ML ZO Dr. h 6 L -men ti * --icht »I I Rechen «