Nr. 204 Erstes BUM. 151. Jahrgang Samstag 31. August 1901 allgemeinen »»SSW tiner verbrieften kommunale 9 * 1 1 I «dreffe für Depesch«», FernsprechanschtuHR^W. Berlin, den 7. Juli 1901. Der Reichskanzler: Traf von Bülow. wählt, bestellt und von denr kommandierenden General v. Mnikenstein im Juni gelegentlich einer Inspektion beeidigt worden. Die Bestimmungen über das Geschäftsjahr Hai man einfach in der Weise „kommentiert", daß, man an Stelle des Kalenderjahres ein Jahr vom Juni 1901 bis Juni 1902 gewählt hat, so daß die militärischen Richter, wie mir einer von ihnen selbst gesagt hat, der Ansicht sind, wenn die Sache zum dritten Mal in Gumbinnen verhandelt würde, würden sie wieder mitthun. Ich tvollte den solchergestalt gesetzwidrig zusammengesetzten Gerichtshof in folgender Weise beseitigen: Den Major Ziermann, der demselben Regiment, wie die Angeklagten angehört, und der fast der ganzen Verhandlung erster | 8«i Boöbrzug vlertkstDtz»^ en. l.oo Ohne ©tßrftt* »♦iegsprth Wf 2.20. mofUHf. ntt Dnnqorlnto - Abdolt2Cb*N* an „ötätur ,1» •<- iWKwü«' wer» Bekanntmachung. Die Schweinerotlaufseuche zu Muschenheim ist erloschen mb bic Gehöftesperre aufgehoben worden. Gießen, den 28. August 1901. Grv ßherzo gliche s Kreis amt Gießen. , v. Bechtold. Amtlicher Feil. Bekanntmachung. I» Langsdorf ist die Schweineseuche erloschen und die sperre des Gehöftes aufgehoben worden. Gießen, den 28. August 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen. „ v. Bechtold. r Banfe , ' ' Handel^®. Staatsbafee" bah Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung des Reichskanzlers vom l Juli ds. Js. bringen wir hiermit zur »urtnis. w<«nt »<• Sn. UN» KhMm N*»en flnjtiq'n für Ne •tefcrncr 8Ix#*iccr tnt*«er* Beilenerei« lokal 11 WW «u»Wärks 10 tMe- Bekanntmachung, - 8etr.: Die Anlegung von Mündelgeld in Forderungen gegen eine inländische Körperschaft rc. Bom 7. Juli 1901. Wnf Grund des § 1807 «bs. 1 Nr. 4 des Bürgerlichen MsetzbucheS hat der Bundesrat beschloffen: »verbriefte Forderungen gegen eine inländische kommunale Körperschaft oder die Kreditanstalt einer solchen Körperschaft find zur Anlegung von Mündelgeld geeignet, wenn die Forderungen von selten deS Gläubigers kündbar find oder einer regelmäßigen Tilgung unterliegen - SS*.) SSätiJ fu. >' der 1 16. er in hat. 66 i ** äs wurde. • bt§ Daiupfnz ■ >st bis fll: tsaxa.-,- Ämt§- und Anzeigeblaü für den Kreis (Bicficit 2 N ■ 1 M _ , ** ®tnen«nttöen. Der Großhe rzog hat den Koch Sie ekneTalfommSt her Gewäsch« ft en giebt 21m6f,,"" in ihrem Publikationsorgan die Ergebnisse der statistischen Weinbau unb r5?rhlehrer für Aufzeichnungen über den M i t g l i e d e r st a n d , Ein- u ?.et* ”nb nahmen und Ausgaben der deutschen Gewerk- ZU Oppenheim Heinrich Fuhr ist biS auf werteres schäften für das Jahr 1900 in interessanten Der- "" Wahrnehmung der Geschäfte deS Direktors der genannten gleichen und Berccbnungen bekannt. Das Verhältnis der Schule beauftragt worden. Organisierten zu den Berufsangehörigen ist sehr ver-l.^ ** Beraubung von Warensendungen nach England. Wie : schieden, die Generalkommission hat bei ihrer Berechnung! von verschiedenen Seiten festgestellt worden ist, werden n5i\£ie ^geschlossenen Zentralverbände in Vergleich Warensendungen nach England sehr bäufia eines #Sk L Z?ber zu folgendem Ergebnis gelangtdTeil« ihre» Inhalts beraubt. Zwecks Ermittelung ber ^rte P«z«'ten organr. Thäter toetben nunmehr von ber Hanbelskammer Offen- 57,73, Kupferfchnriede 56,92, Glaftr 47,87, ÄpeziereBoÄkamme^M an'» ®r'' ^C|Lfle ®a"belÄ“ Maurer 36,57, Hafenarbeiter 36,50, Schiffszimmerer undl;?""^ ist berett, einschlägiges Material von Juterefsenten Werftarbeiter 36,41, Lithographen und Steindrucker 36 34, Jz „ «oejirM entgegeuzuuehmen und au die Handelskammer Porzellanarbeiter 31,57, Stukkateure 31,14, Töpfer 31,'ll)' Offenbach weiterzusenden. Metallarbeiter 30,97, Brauer 28,70, Buchbinder 28,64, Holz- Offenbach, 29. Aug. Die Gemein deratswahlen arbnter 27,34, Vergolder 27,21, Böttcher 26,73, Zimmerer des Landkreises, die nun fast ihrem Abschluß nahe find, 24,93, Formstecher und Graveure 24,08, Dachdecker 23,92,1 brachten ,'zu Anfang voriger Woche den „Genoffen- in Ur» 2^', ®?m=ini,ebctcid)äarbeiter 23,12, Hut- beroch eine Niederlage, bereitet vom Zentrum. Es siegten Nau»w^enkn^^ M dagegen bie »Genossen« in Sprendlingen, wo ihre sämtlichen Former 18,05, Sattler 16,0§ Seeleute 14,49, Ledemrbeiter Io!ia?de"m?!°^t" ®“lben. un!> damit zum erstmmale 14,42, Buchbruckerer-Hilssarbeiter 14,13, Steinsetzer 12,36 Sozialdemottater, tn den Gemet-tderot eintraten. Ebenso Steinarbeiter 11,01, Schneider 10,80, Bergarbeiter 10 01 |IC9leu ftc über das Zentrum in Bürgel. Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter 9,55, Fabrik- . Darmstadt, 27. Aug. Trotz der außerordentlich schlechten arbeiter 8,93, Konditoren 8,88, Bäcker 6,70, Textilarbeiter Witterung hatte fich ein zahlreiches Publikum gestern abend 6,32, Schmiede 6,25, Bauarbeiter 5,46, Müller 3,61, Barbiere ZU dem Konzert des Sängerchors deSOffenbacher 3,15, Gastwirtsgehilfen 0,74, Gärtner 0,63, Fleischer 0,49 Turnvereins auf der Mathildenhöhe eingefunden. Der und Handlungsgehilfen und Lagerhalter 0,45. etwa 100 Manu starke Chor machte dem guten Ruf, der ru ^fahiten 3^^! der Mitglieder rangieren die! ihm vorausging, alle Ehre. Einige Unsicherheiten beim Ein- h4>r?a^senK^iesm 9n-‘ protzte Mrtglrederzaht weist satz sind wohl eher auf die Beleuchtung des SäugerpodiumS ä^re^ mtgliekr 9M ÄMufü^ als auf Rechnung ber Sänger }u setzen. Bergarbeiter 36^420, Äxtilarbecker 34 :zR/Fabrik- und ae- ^ßer beiden gröberen Chören ..Volkers Schwanenlied- und werbliche Hilfsarbeiter 30 847, Buchdrucker 28838, Zimmerer "Hurrah Germania" kamen rocw!ege-.d Volkslieder zum 25 272, Schuhmacher 19 288, Tabakarbeiter 18 500 Bau- Vortrag. Das Publikum kargte nicht mit seinem Beifall, so arbeiter 17 901, Handels-, Transport- und Verkehrs'arbeiter! daß sich die Sänger zu mehreren Wiederholungen verstehen 17 006, Schneider 15 639, Hafenarbeiter 11414, Brauer mußten. 11410,, Maler 10 906, Buchbinder 10447, Steinarbeiter Frankfurt a. M , 28. Aug. Nach dem DreijahrS-Bericht 10000, Porzellanarbeiter 9280, Former 9153, Glasarbeiter!der städtischen Irrenanstalt, der soeben von dem Direktor ^01. Töpfer 6831, Lithographen und Steindrucker 5811, Dr. Sioli veröffentlicht worden ist, hat der Andrang zu der Maschinisten und He^r o6M Böttcher o582 Schmiede 5o00, Anstalt eine solche Zunahme erfahren, daß eine große Anzahl ler 3927, Werftarbeiter 4543, Kupferschmiede 3432, Hand- "ußte. Aber auch diese Anstalt ut nabezu gefüllt, schuhmacher 3425, Dachdecker 3169, Seeleute 2898, Glaser !°dav die städt schen Behörden die Anlage einer Zwekganftalt 2772, Hutmacher 2629, Stukkateure 2250, Schiffszimmerer! der Nähe von Friedrichsdorf beschloffen haben. Dort 2009, Müller 1596, Gastwirtsgehilfen 1470, Buchdruckerei- sollen, ähnlich wie es in Galkhausen geschehen ist, zunächst Hilfsarbeiter 1452, Vergolder 1352, Graveure und Ziseleure! Billen gebaut werden, hauptsächlich zur Aufnahme von ‘Sbe Hebt, •Kommandit Ikr Baak nd r» erbessens ssiM S- sovlt Fai Gietzener Anzeiger General-Anzeiger Nach § 68 der Militärfbrafgerichtsordnung bestellt der '.kmin.andierende General als Gerichtsherr die zur Bildung Sberkriegsgerichts erforderlichen Offiziere. Die Besteller-8 erfolgt alljährlich vor dem Beginne des Geschäftsjahres IM b-ie Däner desselben. Da nach § 22 des -Gnführungs- z Fisches zur Militärshrafgerichtsordiiung das Geschäftsjahr init b*cni Kalenderjahr zusammenfällt, bestellt der Gerichts- If^rr uilfo vor dem 1. Januar 1901 alle Offiziere, die im ‘JiGbrc 1901 als Richter fungieren sollen. Tas geschieht in bar Weise, daß bestimmt wird: für das erste Oberkriegs- cjmichtk werden kommandiert der Oberstleutnant 3E, die Ma- JR und Z, Hauptrnann A und Oberleutnant B, für k>eL zweite Oberkriegsgericht andere namhaft gemachte Offi- ziine ll s. w- Don dieser „Kommandierrolle" darf bei dem Äijnk»-iegsgericht nicht abgewichen werden, währeiid bei den «tAiegsgerichten nach § 53 „nur aus dringenden Gründen" °AI»veichungen zulässig sind. Der Ztveck der Bestirnmung ist der, die Möglichkeit l^bruivenden, daß in einer Strafiache bestimmte Richter be- i'tirilt werden, die man vielleicht ihrer Gesinnung nach kennt, rirmd die vielleicht nach gewissen Gesichtspunkten ausgewählt fistid Die Vorschrift ist also im Interesse des Angeklagten fchMk im Interesse der völligen Unparteilichkeit der Ge- rniche getroffen, denn, wenn der einzelne Offizier auch tebav, er werde im achten, elfter: und siebenundzwanzigsten Qttoerkriegsgericht mitsitzen, so weiß, er naturgemäß nicht, to* Strafsachen bei diesen Sitzungerr zur Verhandlung lokimHi werden, er tritt den Sachen unbefangen gegenüber. lieber den Ort der Verhandlungen des Oberkriegs- mUrichts findet sich in den Ausführungs-Bestimmungen zur MNikirsbrafgerichtsordnung folgende Anweisung: „Die Oberkriegsgerichte treten der Regel nach am Zitze des Generalkommandos u. s. w. zusammen. In i einzelnen Fällen wird es aber aus praktischen Gründen . mboien sein, sie an einem anderen Orte zur L>auptver- hx'idlung zusammentreten zu lassen. Für die Fälle der I toteren Art empfiehlt es sich, als stänvige Stellvertreter tor aus dem Offizierstande zu berufenden Richter auch I 1 Lfiziere auswärtiger Garnisonen zu bezeichnen, deren Lradigung im Auftrage des koinmarrdierenden Generals ; hireb einen anderen Gerichtsherrn der höheren Gerichts- ' tot leit erfolgen kann. Tas hierüber aufzunehmende Pro- ] tokU ist dem kommandiererrden General einzureichen." liernach hätterr auch Offiziere der Garnison Gum- -iiMrn als Richter bei dein Oberkriegsgericht des 1. Armee- bestellt werden können. Llber diese Bestellung hätte voa lein 1. Januar 1901 erfolgen müssen. Das ist aber ij l q t geschehe n. Rittmeister v. Krosigk ist am 21. Januar 1901 ermordet der Beisitzer, Major Ziermann von den elfteri Tra- ist erst nach diesem Tage nach Gumbinnen versetzt, er Binn also schlechterdings nicht vor dem 1. Januar 1901 Tn Gumbinnen bestellt sein. Alle militärischen : jctcigm lind aber erst im Juni 1901, als sie also wußten, in :vtlch'er Sache sie thätig sein würden, als Richter ausge- om 9 SSS? ® 9an^n ^^chte zu brikarbeiter 3,82, Glasarbeiter 3,78, Schiffszimmerer 370 N^gen und gesetzwidrige Berumng des Gerichts als Schmiede 3,48, Schuhmacher 3,15, Töpstr 3,19, Stukkateurs niffzusharen. Als der die Verhandlungl 3,04, Sattler 2,93, Gemeindebetriebsarbeiter 2 78 Tabak- ftchrente Oberkriegsgerichtsrat Scheer in Gumbinnen die arbeiter 2,03, Maschinisten 1,96, Tapezierer 1,79, Holnirb^^: Komm andrer rolle und das Vereidigungsprotokoll vorlegen 1,76, Bergarbeiter 1,75, B<^rbierel67, Textil!i?tei^ 1 60 wollte, „letztem die Verteidigung kein Recht dazu habe^3 Bäcker 1,58, Fleischer 1,29, Lagerhalter 1,— Bureau-Anae- erftarte ich demgemäß, ich legte auf die Vorlegung kein stellte 0,96, Masseure 0,30, Fmmier 0,17 und Rauchwar^ isewicyi. I Zurichter 0 11 Tie gesetzwidrige Berufung des OberkriegsgpT-ich^I — ' ---------- gerate in dieser Sache ist wohl das Aergste, was im Falle Marten und Hickel vorgekommen ist. ^Ulul UHU Sie bildet jedock) nicht den einzigen Grund, auf den >.Dn Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichenOrigtnal-Nachrichten t« die Revision sich shützt; sie ist aber allein schon genügend, ««r unter genauer Quellenangabe: gestattet.) um zu einer Aufl-ebung des Urteils zu führen. > Gießen, den 30. August 1901. fhb Itt gtrftin fnidtrti: 1 Soeben erschien and ist in allen Bachhandlangen ea habe«: 'S 48. r i 1,20 Mk. Mk. 1,30 . 1,35 M. 4388 letzte Ueberlebende der Schlacht bei Aus London wird berichtet: In Wortcnburg von 108 Jahren der letzte Ueberlebende der Gießen, dm 21. Juni 1901. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Brand. • Der Waterloo, ist im Alter Spuren wurde festgestellt, daß das Verschlußstück über die hohe Mauer, die das ganze Kasernement umfriedigt, geworfen und dann weggeholt wurde. Nur ein mit den Verhältnissen Vertranter kann den Diebstahl ausgeführt haben und da nur irgend eine auswärtige Macht ein Interesse daran haben kann, den Geschützverschluß näher kennen zu lernen, so liegt die Vermutung nahe, daß irgend ein Agent die Hand bei dem Diebstahl im Spiel gehabt hat, vorausgesetzt, daß es sich nicht um einen losen Streich handelt, der aus Uebermut unter- neuerdings allerlei Verbesserungen erfahren hat, die fremden Mächten gegenüber geheim gehalten werden. Das Verschluß stück wiegt etwa einen Zentner und soll einen technischen Wert von 800 Mk. darstellen. C ' II Stück Cokes.......... NuftCokes in zwei verschiedenm Korngrößen für Stubmheizung und für weite und euge vfenfchächte paffend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte....... Größe Nr. 58, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthractt. . . . . auswärts. Verlag von Emil Rotnifl Für den Gentner ab Verkaufsstelle: Führer durch das Lahnthal Die Lahn von der Quefle bd A Mündung nebst den Seitenib*0 bearbeitet von Rektor H. Luerssen.Wetri* 840 8. Text mit e* 100 lü*™ tionen, 5 Planen, 4 Ktrttb®» einer grossen Üebersicbu»^ in Farbendruck und «»•— schichten-DarsteUuoa-_ In elegantem Einband Hervorragend gediegene Au «statt«»» bestieg eiligst eines jener vor der Bahnhofspforte harrenden Gefährte, an deren Deichsel kopfhängerische Gäule ihrer baldigen Metamorphose in Wiener Würstchen entgegenträumen. Der betreffende Klepper nun wurde durch das „Hüh!" seines Lenkers so heftig aus seinen Meditationen aufgeschreckt, daß er auf dem Pflaster zusammeubrach und weder durch Zu reden noch durch Peitschenhiebe veranlaßt werden konnte, die von ihm bevorzugte Stellung aufzugeben. Das Pferd mußte daher thatsächlich auSgespanvt werden und erst nach einer viertelstündigen Verzögerung konnte Frl. Triesch nach ihrem Heim fahren. Die Künstlerin nahm den Unfall von der heiteren Seite, zumal ihre zeichendeutende Begleitung ihr versicherte, daß sie selbst nun an Herrn Brahms Thespiskarren eine nie versagende Zugkraft auSübeu werde. ♦ liebet den großen Braud in der russischen Grenzstadt WySstiten meldet die „KönigSb. Hartung'sche Ztg.": Das Feuer hatte einen viel größeren Umfang, als anfänglich angenommen wurde. Gegen 300 Gebäude verbrannten, eine Person ist umgekommen. Wie es heißt, verursachte ein mit Streichhölzern spielender Knabe den Schall und Rauch. 1. Bb. Ebba. 1 Mk. Zettlexikon. 3ult 1901 (104 5.) Stuttgart, Dtsche. B» laaSanttalt. 1 Mk. IV"'r»S «eher ? Schlacht bei Waterloo, der Landmann Charles Richards, gestorben. Der Verblichene, der ein besonderer Schützling der Königin Viktoria gewesen, war bei Waterloo in den Reihen der Grenadiere gestanden und hatte nach seiner Erzählung im entscheidenden Augenblick eine Botschaft des Herzogs von Wellington an Blücher zu überbringen, welchen Auftrag er zur Zufriedenheit des „eisernen Herzogs" vollführtc. Richards, der bis zu seinem 90. Lebensjahre Mitglied des Kirchenchors seiner Geburtsstadt war, hinterläßt nicht weniger als 182 Nachkommen. * Eisenerzlager unter der Meeresfläche. Alte Seekarten aus dem Anfänge des 17. Jahrhunderts verzeichnen bei Juffarö in Finnland einen starken Einfluß magnetischer Kräfte auf die Magnetnadel. Diese Beobachtungen ließen Freiherrn A. E. Nordenskjöld vermuten, daß im Grunde Lager von Eisenerzen ruhen und veranlaßten ihn, Mittel für eingehendere Untersuchungen durch eine Subskription aufzubringen. Diese Untersuchungen haben nun nach der „Berg- und hüttenmännischen Zeitung" ein günstiges Resultat ergeben. Bereits in 28 Meter Tiefe geriet man in ein reines Eisenerzlager. Ferner ergaben magnetische Untersuchungen, daß sich mächtige Eisenerzlager unter der benachbarten Seefläche befinden müssen. Für den Grubenbetrieb ,'soll auch für den Abbau der Erze unter dem Meere eine Wassergefahr nicht zu erwarten sein. In der Nachbarschaft liegen viele Eisenwerke. R)ryer durd\ das? 23^ Verleg 4b An Bertha K. Als ältere Hausfrau kann auch ich bestätigen, daß man zum Einmachen von Zwetschgen und anderen Pflaumensorten, wie auch von Gurken rc. nur allerbesten, echten Weinessig v« wenden darf; em Sparen an der Güte des EffigS beeinflußt oft sehr ungünstig die Haltbarkeit und besonders den Geschmack, weshalb ich auch zu Salaten, Saucen rc. nur echten Weinesiig verwende. 8- Schiffsnachrichten. Der Postdampfer „Pennland" der „Red ©ter fitoe" in W werpen ist laut Telegramm am 27. Aug. wohlbehalten in PhlladeW an «k kommen. , Gascokes. Infolge Stadtverordneten-Beschluffes vom 20. Juni d. I. tritt eine Preisermäßigung unserer Gascokes ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt wie folgt: Humoristisches. — Das «Schste «al. Profeffor: „Bei meinem Vortrag Instinkt und Vernunft kann ich mich heute nur mit Instinkt befassen, d» nächste Mal denke ich dann zur Vernunft zu kommen. — Schulhumor. Profeffor: „Schreiben Sie doch nicht alles tat was ich sage, eS hat ja doch keinen Sinn." Für Anfuhr an das HanS werden 5 Pfennig für den Centn er berechnet. NB. Sofern das Verbringen der EokeS auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohue besondere Vergütung- Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cokes statt; dagegen bleibt bei folgenden hiesigen Firmen der Kleinverkauf unserer Gascokes von 1 bis 5 Centner bestehen, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Micestraße 19, H. Hof, Löwengaffe 11 und Bahnhofstraße 83, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Piftor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe 6. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gar- coke« samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Centnern. und die Beute unmittelbar darauf auf der »Hohenzolleru" räuchern laffeu. Sämtliche Herren find dann gleich nach dem Genuß erkrankt, zum Teil in der heftigsten Weise. Insbesondere war auch der Kaiser von starkem Unwohlsein ergriffen worden. Der Monarch ist erfreulicherweise bald nach seiner Rückkehr völlig wiederhergestellt gewesen, während von dem Gefolge noch heute einige an den Folgen der heftigen Erkrankung zu leiden haben. • Abschied und Ankunft. Daß einer gefeierfen Künstlerin bei besonderen Gelegenheiten von begeisterten Verehrern die „Pferde ausgespannt" werden, oder daß wenigstens der Versuch hierzu gemacht wird, ist, wie das z. B. beim Scheiden der Schauspielerin Frl. Triesch aus Frankfurt a. M. der Fall war, noch immer keine seltene Erscheinung. Weniger häufig dürfte der Fall sein, daß einer Schauspielerin bereit- bei ihrer Ankunft an ihrem neuen Wirkungskreise, wo zudem ihre künstlerischen Qualitäten noch nicht so allgemein bekannt 1 Auch vor, der -cm Then Kiederum Frieden, FreundfD mit dem Volle. Auge führende den Zeit geben w russische dem Zar strative $ fpielung Mitgesüh Verloren zu verst Thorheit land nid Rußland besteht, vor Jllu ung ivür Anspracht Zar und Aber die kerung, i vanche" e derartiger daß sich Ton anzi s« Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: StückcokeS . . . . 1,15 Mk. NnfieokeS Str. 1 . . 1,25 „ NufieokeS Nr. S . . 1,30 „ Mei gleichzeitiger Entnahme von mindestens 200 genfnern: TtückcokeS .... l,io Mk. Nnhcokes Nr. 1 . . 1,20 „ NnffcokeS Nr. 2 . . 1,25 „ Coketabnehmer, welche 2 und mehr Doppelwaagons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfq. pro Ctr. Aus b i - Bei bei Spionen j ■ VAx-ec °n ; seinem f> ^tischen f( nommen wurde. * Treplin, 29. August. In der Kirche zu P., Kreis LebuS, befindet fich eine GcdächtniStafel aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts mit folgendem klassischen Gedicht: Gebech nis Krone; for den; Jobann, christian; ZacharieS Semes eitern Haus Verlies, Lernte in der mahelitzer Mühl; Wo es ihm auch gut gefiel Ach da war das Unglück da Daß, er kam, dem rab zu nah Dieß Zermalmt, ihn ganz und gar, dä er noch nicht sechzehn Jahr Ach das, macht uns Eltern schmertz der uns martert seel und Hertz, Ein tausend und acht hundertdreizehn könnt, uns, all üm meinen reißen am virzehnten Juli wa, ob geba chter auf der paar; Hingung die Zeit, schnell kam der tobt, omensch bedenk, kehr dich Zu gott, 1818. * Stuttgart, 29. Aug. Zur Duell-Angelegenheit Oettinger-Breit wird auf Grund des Materials, das die beteiligte Studentenverbmvung von ihren in die Affaire verwickelten Mitgliedern erhält, folgender Thatbestand mitgeteilt: Kand. jur. Oettinger geriet mit einem Mitglied einer Leipziger Verbindung, der Rechtsanwalt Dr. Breit als alter Herr angehörte, aus einem geringfügigen Anlaß in Streit. Diesen beizulegeu, war die Aufgabe von Breit: zum Abschluß der Unterhandlungen verlangte er von Oettinger die Unterzeichnune einer Ehrenerklärung, die dieser verweigerte, da sie unrichtige und ihn beleidigende Angaben enthalte. Infolge deffen entspann fich zwischen Breit und Oettinger ein Briefwechsel, in dessen Verlauf gegenseitig schwere Verbalbeleidigungen fielen. Die erwähnte Leipziger Verbindung trat für sich und ihren allen Herrn Breit, der selbst hierauf nicht weiter reagierte, dadurch ein, daß ihre drei Chargierten Oettinger je auf Säbel forderten. Oettinger nahm diese Forderungen an und nannte gleichzeitig in einem letzten an Dr. Breit gerichteten Brief diesen einen „Kneifer". Darauf fuhr Rechtsanwalt Breit dem bereits in die Ferien nach Plauen abgereisten Oettinger dorthin nach, trat fcd Oettinger, der bei seinem Bruder als Gast weilte und zur Stunde noch schlaftrunken zu Bett lag, in Abwesenheit dieses Bruders ein und traktierte den wehrlosen Studenten mit der Reitpeitsche. Nebenbei fei bemerkt, daß Breit 10 Jahre älter ist als Oettinger. Darauf hin erst übersandte Oettinger, der mit Breit auf dem Bahnhof nochmals in Thätlichkeiten geriet, diesem eine Pistolenforderung, die auf dreimaligen Kugelwechsel und 16 Meter Distanz lautete. Wiederholte Versöhnungsversuche, die ein Bundesbruder Oettingers an stellte, wies Breit zurück. Das Duell kam zum Ausirag und beim dritten Kugelwechsel fiel Oettinger durch einen Schuß zwischen Herz und Lunge. * Einer Gefahr glücklich entronnen ist, wie die ^Staatsb. Zig.- nachträglich erfährt, Kaiser Wilhelm mit seinem Gefolge auf der letzten NordlandSreise. Die Herrschaften hatten sich die Zeit mit Fischfang vertrieben Nervenkranken. AuS der Statistik der Anstalt ist hervorzu heben, daß besonders der Zugang von epileptisch-hysterischen Psychosen einen raschen Anstieg zeigt, einen noch erheblichem aber der von alkoholistischeu Seelenstörungen. Bei diesen beiden Gruppen hat sich die Aufnahme in drei Berichtsjahren mehr als verdoppelt. Vermischtes. • Berlin, 29. August. Wegen Verrats milb tärischer Geheimnisse und wegen Diebstahls schwebt gegenwärtig beim 2. Garde Feldartillerie-Regiment zu Pots dam eine Untersuchung. In Der Nacht zum letzten Dienstag wurden aus dem Geschützschuppen des Regiments bei bei Kaserne in der Nedlitzer Straße das Verschlußstück einet Geschützes gestohlen. Es ist dies ein Teil der Kanone, der wir $t(l , ,®**9t* 27- Aug. Eine eigenartige „Freiheitsberaubung brachte die Frau eine» hiesigen UhrmacherS ins Gefängnis. Die $,L war mit ihrem Manne, den sie erst im vorigen Herbste aeb«i.> hatte, nicht zufrieden, weil derselbe ihr die Beteiligung en bei I wünschten Vergnügungen nicht immer gestatten wollte. Um nun i 5 ihren Neigungen nachgehen zu können, griff sie zu dem Mitte < SchlafpuloerS. Wenn sie ausgeh«n wollte, „liefe* sie ihren einfach „schlafen". AlS sie ihrem Maone schließlich ganz auiriß tu eine Magd den Mann über die von feiner Frau angewandten auf, worauf dieser Anzeige wegen Freiheitsberaubung erftettete 's' Strafkammer erkannte gegen die grau auf 14 Tage Gefängnis Kandwirtschaft. fc. Bo« der Bergstraße, 28. Aug. Mit dem Hopfend» geht eS immer mehr zurück. Von Jahr zu Jahr geringeres ErttäM geringere Preise! In diesem Jahre hat die allbekannte Hopfmkl«! b-it. die Sckwäri-, wieder alle Hoffnungen zu nickte gemacht- .« Sport. Merarr, 26. Aug. An allen Enden und (SdtaTrotrb fieberhaft gearbeitet zum Empfang der Gäste für die Generalversammlung )>S deutsch-österreichischen Alpenoer ein«, die am 31. August und am 1. und 2. September hier tagen wird. Die Generalversammlung wirb im neuen Stadttheater abgebalten. Als Festvorstellung wirb im Dolk-schauspielhause die 85. Aufführung „Andreas HoferS" gegeben. Gelegentlich der Generalversammlung im Jahre 1892 fand lie erste Aufführung dieses Stückes statt. Sämttiche Nationalkapellen, Sänger und Jodler der Umgebung werden bei den vielen Veran- taltunaen in diesen Tagen Mitwirken. Am 16. September findet die Erstaufführung de« neuen Stückes von Karl Wolf „Herzog Friedl mit der leeren Tasche" statt, besten Bilder fast durchwegs in Meran spielen. Dekorationen und Ausstattung sind neu. |K' Fw£ Ebroirt" wichen Mteratur, Wissenschaft und Kur.ss — Von Richard Muth er, dem bekannten Breslauer , Malerei im 19. Jahrhundert". Diesem Werke verdanken wir Groß« der Entwickelung des Geschmackes des Publikums. Jeder Leser lernt diesem Buche mehr, als er erwartet hat, sei er nun mehr oder nur. vertraut mit den Werken der neueren Kunst. Die Erkenntnis von J Dichtigkeiten und Unredlichkeiten des Buches, die man später erwirbt, ben großen, lange fortwirkenben Eindruck der ersten Lektüre nicht t . wischen. — Die jüngst erschienene „Geschichte der Malerei", b« j fünf 80 Pfg.-Bändchen in der Göschenschen Sammlung herausgekoar, rst, zeugt aufs neue in erster Linie von der reichen schriftstellerischen gabung Muthers. Der Breslauer Universttätsprofeffor hat ganz und n b»e Art eines Journalisten. Seine Kritik ist impressionistisch-.feuilletonitf« Als Journalist, als Erreger von Kunststimmungen, als künstlerischer ist Muther von vorzüglicher Wirkung, zu der ihm fein Geist, ein elegant mrireißender Stil und eine immanente Schreib- und Kampflust vech.' Seine erste vorzüglichste Aufgabe ist es, Stimmung zu erzeugen, h Drsposttion, aus der die Kunst ins Publikum bringt. Man hat sich,, wbhnt, Rebner unb Journalisten, Agitatoren, Politcker in bet fiu- wie in ber Litteratur als Solbaten zu betrachten, deren Muth und (■ schicklichkeit man achtet. Die 5 Bändchen bilden eine sehr angench» Lektüre. Jeder, ber sie liest, wirb erquickt unb erfreut, unb äußert nimmt et au« ihnen ein Wissen mit, das nicht zu unterschätzen tt Wiffenschastlich ist biefeS Fünfbänbchenwerk nickt, aber das will tl woj/ auch nicht fein, und für den Laien ist eS gerade so, wie es ist, gant a«; trefflich Das zweite Muthersche Werk betitelt sich „Ein Jahrhundei' französrscher Malerei" (Verlag von S. Fischer in Berlin). & * so etwas rote ein „räfonnitienbet Katalog" bet Pariser Ausstellung, ra schöner und geistreicher Baedeker. Jllustrattonen begleiten den Text geben einen Eindruck ber Kunstentwicklung. Muther hat unethStt v: - Bücher exzerpiert unb seit Jahren zieht er als Kunstreisender durch ta Welt. So wird das meiste, was er sagt, für ben Laien außerordnu.q interessant. Die Parallele — das ist die Fähigkeit Muthers. ES faLi ihm vor jedem Bilde viele Sachen ein und er weiß sie anmutig ootp. bringen. Der Leset kommt außer Äthern, wird immer mitgmffen in M Fluth der Analogien. Muther ist vor allem Stilist; er findet imr: einen besonders schönen Ausdruck für Zorn ober Freube und die meiste Persönlichkeiten bringt er scharf Umrissen heraus, namentlich Moni Hrer merkt man Ergriffenheit im Ton. — Heinrich Bulthairpt hat seine Dramaturgie be8 Schul ipteis, deren drei Bände es schon zu einer hohen Zahl von Auflaj» gebracht haben, um einen vierten Band (Oldenburg 1901. Schülp Hosbuchhandlung und Hosbuchdruckerei A. Schwartz) vermehrt, ts Ibsen, Wildenbruch, Sudermann, Hauptmann behandelt, nach den Nachklassikem und dem Sturm unb Drang die Modernen. 2u Zusammenstellung wird überraschen insofern als die Reche der oöenx^ nannten deutschen Dramatiker (auch die früheren Bände behandeln, mit Ausnahme des zweiten (Shakespeare), ausschließlich das deutsche 3)ra®;) mit Ibsen beginnt Der Verfaffer findet dies in ber Vorrede felbftoo tändlich. Ibsen nimmt etwa ein Drittel des 619 Seiten starken Bant» ein. Bulthaupt sucht chm ebenso gerecht zu werden, wie Wüdenbms^ Sudermann und Hauptmann, unb es gelingt ihm. Er zieht überall |roif(fri schroffer Ablehnung unb blinbem Enthusiasmus bic Diagonale und flfll ä den meisten Fällen ein ruhiges sachliche- Urteil sine ira et etudio, Zti Zweck anregender Belehrung für den Laien erfüllt eS nicht minder« als die schon so beliebt gewordenen früheren Bände der „Breüu D ramaturgle^^ Drucksachen aller Ar! liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts - Druckerei, SchulstrJ vor die ' zu spiele Hochrufe proMmu sich das i betrautet, gan} angei Utbung juiti eine yMe Vas o die wieder eine Amä Wgen hab hin. In C l)at beoba von deuts druck mae! nünstig b sagen geg den Regie, durchaus l da nicht ff scher Seite trübet hj Frankreich bündeten \ fände ^"tsch-fr« lichkeit für Lierung des Bestch ung würd . ^«r Zi ^rcht meh Friede ein neue erklä E)t zu Deutschlans fchaff nrit der iiufami |wee vl„vie sind, die Pferde ausgespannt werden, wie dies demselben Durch die Vorgefundenen | Fräulein Triesch begegnete, als sie am Samstag in Berlin ~ .....", auf dem Bahnhof Friedrichstraße anlangte. Die Künstlerin Litterarische Neuerscheinungen. ^Di« elf Scharfrichter. 1. Bd. Berlin, Schuster a. LSstla. Dieser illustriert.Füg«* , von einem der destea F Itl . der Lahn — in Verbind«# 0 G/Jtfa Behörden and -ter A Persönlichkeiten-«fr ' .^nUnhni, faitlffstc ausgearbelte^ GW» k>r^g, . and Umgebung tot , lüqj je^, fIC erfolgt Frankosusendungn^ _______________________.____________________________I. V.: Edm. Wetter._________________1 Veraniworttick für ben allaemetnrn Teil: D. ölttfo: für den »n»eiaenrell: öan« Beck. — Druck unb «erlag der Brübl'icken Uniaerfltdt«-»u