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Jahrgang Hbrefft für Deprsch«, Anzeiger «tehei. Fernsprechanschluß Är.M. tHiHw, EpEen anb £*&•*•. i*Hhu* T. eizklch wM M MonlaGß. itwhkfr •»«w« cwta tat gn- MB«te»«^Wtt^eff. «hOaden Regierungskreise ent- verboten, für Kinder über 12 Jahre ist die Beschäftigung I sck;iedene Gegner des Zolltarifentwurfs in seiner jetzigen wahrend der Schulpflicht täglich 3 Stunden, von vollendeter Gestalt. In Bayern und Hessen sind die agrarischen — Schulpflicht bis zum 16. Jahre täglich, 10 Stunden ge- dort allerdings vorwiegend die kleingrundbesitzlichen — Jn- ftattet. Die Beschäftigung der Kinder und jungen Leute in teressen viel zu mächtig, um ohne Einfluß auf die Re- der Nachtzeit von 8 einhalb Uhr abends bis 5 einhalb Igierungen zu bleiben. (Daß unser Finanzminister Gn auth Uhr morgens ist verboten. lzu den allerentschiedensten Gegnern höherer Getreidezölle Der Vertreter des Reichsgesundheitsamts und Arbeiter- gehört, steht außer Frage. D. Red. des „Gieß. Anz.") Mit Vertreter sprachen für ein gänzliches Verbot der Kinder-1 ziemlicher Gewißheit kann man wohl nur annehmen, daß arbeit. An Bestimmungen darüber, wer nicht Hausarbeit I sämtliche süddeutsche Regierungen, ferner wohl auch einige betreiben soll, wird in der Vorlage gesagt, „derjenige, thüringische und die hanseatischen, sich gegen die im Ent- vder diejenige, der mit einer ekelerregenden Krankheit Wurf enthaltenen überhohen Viehzölle aussprechen wer- behaftet ist." Während für Fabriken die bundesrätliche I den. Fraglich bleibt dabei immer, ob sie nicht doch noch Verordnung besondere Räume zum Trocknen des Tabaks von Preußen und den übrigen norddeutschen Staaten überverlangt, so schlug man hier die Anschaffung besonderer! stimmt werden. Aber selbst wenn eine sehr starke Minder- Rahmen mit Luftabschluß zum Trocknen vor. Ein von heit sick) gegen den Entwurf der Reichsregierung zusammen- einem Mindener Gewerberat erfundener Trockenapparat findet, ist es Wohl denkbar, daß diese sich zu einigen wurde vorgezeigt; er soll ganz praktisch sein, seine An- Zugeständnissen im einzelnen bereit findet. Eine Herabschaffungskosten betragen aber 9 bis 10 Mark, eine für setzung der Getreidezoll-Positionen und vor allem die Be- diese nieberft gelohnten Arbeiter sehr erhebliche Summe, feitigung des Doppeltarifs kann aber nur vom Reichstag Eine Anregung, die Fabrikanten möchten verpflichtet wer- durchgesetzt werden, vom Bundesrat ist in dieser Hinsicht den, den Apparat anzuschaffen und den Arbeitern zur nichts zu erwarten. Der Reichstag hat wohl eine schu^ Verfügung zu stellen, stieß auf Widerspruch. Die Arbeiter- zöllnerische, aber nicht eine extrem agrarische Mehrheit, presse beschwert sich darüber, daß zwar die Organisation Tie Nationalliberalen werden wohl zum weitaus größten der Unternehmer, der deutsche Tabakverein, durch seinen Teil die hohen Kornzölle und den Doppeltarif bekämpfen. Vorsitzenden, Komknerzienrat Collenbusch, und den Kom- Vielleicht werden sie hierin auch von einem Teil des Zen- m ersten rat Biermann-Bremen vertreten, die Organisation trums unterstützt und dann haben die Handelsvertrags- der Arbeiter dagegen, der Deutsche Tabakarbeiterverband, freunde gewonnenes Spiel. Das Zentrum aber läßt sich wie wir seinerzeit bereits mitteilten, von der Beratung heute noch nicht in die Karten blicken. Dr. Bachem hat ausgeschlossen gewesen sei, obwohl gerade er sich be- sich in Krefeld in ganz orakelhafter Weise über den Zollmüht hatte, die Schäden der Hausindustrie aufzudecken. tarif-Entwurf geäußert. Ter im Jahre 1895 in Berlin abgehaltene Kon- ------ greß der Tabakarbeiter Deutschlands, auf dem 95 000 Aus Kiel kam kürzlich die unglaublich^ (und darum Arbeiter durch 197 Delegierte vertreten gewesen sind von uns unerwähnt gebliebene) Nachriclst, daß dort zwei darunter 20 Delegierte aus Westfalen und Lippe, wo die t ü r ki sch e Kr i e g s schi f f e durch das dortige Landgericht Hausarbeit in der Tabakindustrie einen besonders starken beschlagnahmt worden seien. Jetzt kommt das offiziöse Umfang angenommen hat, —, hat sich für ein gänzliches Dementi. Es handelt sich danach um einen Arrestbefehl Verbot der Hausarbeit ausgesprochen, besonders auch wegen gegen das im Jnlande befindliche, der Zwangsvollstreckung ihrer lohndrückenden Tendenz und ihrer Neigung zu um- unterliegende Vermögen der Türkei. Auf Veranlassung des fangreicher Kinderarbeit. Der Hausarbeiter trägt die Kosten preußischen Justizministeriums wurde der betreffende Ge- für den Arbeitsraum, für Heizung und Licht, für Anschaff- richtsvollzieher ausdrücklich dahin verständigt, daß eine ung und Erhaltung des Inventars und muß alle Neben- Pfändung der bisher im Kieler Hafen liegenden Kriegsarbeiten ohne Entschädigung leisten. Ter 5^ausarbeiter muß schiffe, die das Recht der Exterritorialität besitzen, un- häufig sogar eine Art Kaution hinterlegen, so daß auf statthaft ist. ihn das Risiko abgewälzt wird. Es wird sogar behauptet. Schon Fürst Bismarck hat sich in einem Pracedenz- daß der Tabakarbeiter, um diese Kautionen oder seinen! falle in ganz ähnlicher Weise entschieden, und es nimmt Bürgen nicht zu gefährden, gelegentlick) selbst Tabak kaufen Wunder, daß ein Richter ohne den Fall mit feinen Vorge- müffe, da aus einem gewissen Quantum Tabak eine be-I setzten auch nur zu besprechen, ohne weiteres aus eigener timmte Zahl von Zigarren hergestellt werden müsse, das I Machtvollkommenheit eine Verfügung erlassen hat, die in Material aber sehr verschieden in Quantität ausfalle. internationale Beziehungen eingriff. Man kann nicht ver- Fünf Arbeitervertreter stellten sick) völlig auf diesen langen, daß jeder Richter, dessen Arbeit meist auf einem. Standpunkt, auch die Gewerbeauffichtsbeamten, von Min- ganz anderen Felde liegt, die internationale Lage eines den und Worms gaben Zeugnis von den trüben Zuständen! solchen Streitfalles gleich richtig auffasse, man hätte aber dieser Handarbeit, glauben aber doch, ein Verbot der erwarten können, daß er in einem solchen Falle die Sache Hausarbeit nicht empfehlen zu dürfen. Auch einige Unter-doch ^etwas Zanders behandelt Jätte, als einen Jujurien- nehmer sind keine Freunde dieser Hausarbeit, sie glauben ' ...... “ r cm"ff aber auch, nicht zu radikal vorgehen zu dürfen, wohl mit Rücksicht auf die weiten Kreise der Tabakarbeiter, die ückers erfolgt, daß der Entwässerungskanal für die angekommen, beau 1 und wieder abgegangen. Telegramm deS EVietzener Anzeigers. Algier, 30. Juli. Graf Waldersee erzählte, an Bord sei alles wohl, doch der Sturm, der die „Gera" zwischen Nagasaki und Batavia durchzurnachen hatte, habe den 150 Kranken an Bord ziemlich erheblich geschadet, nun sei aber alles vergessen. Aus Pichons Pariser Aeußerungen Bezug nehmend, sagte Waldersee, die Expedition in China werde wesentlich dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland noch freundlicher zu gestalten. die Lahn genügend gereinigt werden. — Der doppelte Ducker unterhalb der Wieseck war bereits nach den Stadtverord- netenbeschlüssen vorgesehen. Die Einmündung des Regenwasserkanals aus der Schwarzlach unterhalb des Neumühlenwehrs war von der Stadtverordnetenversammlung bereits angeregt, aber noch nicht fest beschlossen worden. Der dritten Bedingung wird durch die vorgesehenen Kläranlagen Schwarzlach unterhalb des Neumühlenwehrs in die Lahn einmündet und daß die Abwässer vor der Einleitung in und Hauptmann Geunningen mit der Anmeldung beim Gouverneur und beim Armee- und Marinekommandanten. Die Mannschaft erhielt Landurlaub. Heute dürfte die „Gera" mit der ihm an die spanische Küste entgegen» gesandten 1. Division des 1. Geschwaders in Cadix Zusammentreffen. Ueber die Ankunft der 1. Division in Cadix berichtet man: Die vorn Prinzen Heinrich befehligten Kriegsschiffe erregen die lebhafteste Bewunderung des Publikums. Die Behörden beschlossen, ein Bankett mit Konzert nnd Nachtfest zu Ehren der Gäste zu veranstalten, damit - idie deutschen Seeleute angenehme Erinnerungen an Cadix mitnehmen. Der spanische Marine-Kommandant stattete dem Prinz-Admiral einen Besuch ab. Der Dampfer „Sachsen" ist am 28. ds. in Genua angekommen und am 29. abgegangen. Auf dem Dampfer „Pa- latia" befinden sich außer den im Reiseplan bezeichneten Formationen noch das Feldlazarett Nr. 4. Der Dampfer „Wittekind" ist am 29. ds. in Suez angekommen Telegramm deS Gießener Anzeigers. Dundee, 29. Juli. Gestern fand etwa 20 Meilen nrodwestlich von Nynta ein Gefecht statt. Eine kleine englische Abteilung wurde von 400 Buren angegriffen, die Buren wurden jedoch unter Verlust zurückgeschlagen. Die Engländer hatten 4 Tote. Der Verlust der Buren ist nicht bekannt; 5 Buren wurden gefangen genommen. genügt. *» Son bet LanbeSnniversit-t. Wie wir hören, hat Professor Dr. Zwick Bon der tierärztlichen Hochschule in Statt, gart den an ihn ergangenen Ruf an unsere UnwerMt ab» gelehnt; an seiner Statt ist Dr. Gmeiner in München be- Deutsches Reich. Berlin, 29. Juli. Aus Molde wird gemeldet: Der Kaiser hielt gestern den Gottesdienst auf der „Hoheuzollern" ab und sah am Abend einige Gäste der hier eingetroffenen „Viktoria Luise" zur Abendtafel, darunter Exzellenz von LucannS. Vorher hatte der Kaiser den Dampfer „Viktoria Luise" besucht, dessen Passagiere eingeladen wurden, die „Hohenzollern" zu besichtigen. Gleichzeitig wurden auch die Einwohner von Molde zur Besichtigung des Kaiserschiffes zugelasien. Die „Viktoria Luise" war gestern abend glänzend beleuchtet. rufen worden. . ** Die Tagesordnung für die Sitzung der der Fall war. Der Präsident bemerkt noch : ^ic Bahuvar- waltung setzte alle Hebel in Bewegung, die Bayn in o Dienst der Transvaal-Regierung zu stellen. Hb Antzestel t hätten sich diesem Bestreben, mit sehr wenigen Lusnaym , angeschlossen. Einzelne davon wandten nch an Y suln, um die Neutralität zu bewahren; in dw^m ^lte sei der Kommission eine Erwägung in günstigem ^inne Krie^amt^Stanley ^mist dw Zahler Buren, die ftit Aus- dann eine Botschaft des Königs mit, die besagt, der König wünsche, Lord Roberts zur Anerkennung pir dessen hervorragende Verdienste in Südafrika ein besonderes Zeichen seiner Gunst zu geben, und empfehle dem Hause, Roberts eine Dotation von 100000 Pfund zu gewähren. Die Verlesung der Botschaft wurde von den Iren mit lauten Protestrufen ausgenommen. China. Wieder einmal hat sich auf dem verhängnisvollen Boden Chinas ein bedauerliches Unglück zugetragen, und wieder sind es deutsche Krieger, die ihm zum Opfer gefallen sind. Generalleutnant v. Lessel meldet am 28. aus Tientsin: Oberleutnant v. Hevnitz 1. Ostasiatischen Infanterie-Regiments am 27. auf Patrouillenritt bei Schanhaikwan im Schihio ertrunken bei Rettungsversuch von zwei ebenfalls ertrunkenen Musketieren. Vor einiger Zeit erwähnten wir, daß auch China seinen Bund der Landwirte hat, der indessen keine agrarischen, sondern rein chinesisch-nationale Tendenzen vertritt und vor allem im höchsten Grade fremdenfeindlich ist. Der Bund hat recht erhebliche Erfolge namentlich in Tschili und neuerdings auch in Schulung, wo infolge einer Agitation die Boxerbewegung sich neu belebt. Dev Bund besteht jetzt aus 25 000 Mann gut bewaffneter Truppen, die größtenteils aus früheren Boxern und entlassenen Soldaten sich zusammensetzen. Sie erbeuteten alle kaiserlichen Vorräte, die von Peking üher Land gesandt wurden. Die auf der Heimreise begriffene „Gera" mit dem Grafen Waldersee an Bord, traf, wie aus Algier gemeldet wird, die heimkehrende Panzerdivision am 26. vormittags. Waldersee ließ derselben durch Flaggensignale herzliche Grüße und glückliche Reise wünschen. Auf demselben Wege dankte Kontreadmiral Geißler und wünschte der „Gera" 5 st« M ; etva« i-i «'M»' holtt flUt eine wurden § Kudins ß 2 ME Ksr Etf® W Wlaltt zu BW ‘ fc. $«*£ Rußland tchl " Bitdenk hi-» g-ß"» h ben «sW' hch°, W1 Nach einer kuy tretet der Her! Battenberg Ber berget Rinde- bü Ersahmgei Halle gemacht Oekonomiertt x (laufen. Samtl wattige Mchr berget Rind bei MM habe, li btt dreirMer, geW * nächMgeiln berget Rch zn Versammlung tt nommen nnd di gemacht. Zum Wiesbaden das stessuug. Sein feinen Mttrfoh bürfe man nicht ru M mhand liegt batin, ba^' fei in bet Dich lafie vielfach not halb: späteres i das Jungvieh, und bessere D „Dippen- MI man noch unre saute Milch bie Wtbiitifttji Bürgermeister 8 gehalten, in bim M/Hermann g der ftit bem 14. Bern Im Delta *g besfelber eint Delvhnnng t den^nhaftittltn lonntt. Einige nachbatttn Oder hielt, von neuem ' Kleine V M aus der To ans dem Hauptbc y Holland hat * W ein 7' Vincenz L alle Eheste b( Mfcitt C’onbgelente n »«Mbojten ™bi« in einet nnk bemann £ »««Jy* a» Malte 8,btite «ft* « 83e jei«, ih 'Ne St'oi S — Wie das „m. Journ." von „hoher" Petersburger Seite erfährt, wird in den letzten Tagen des August oder in den ersten Tagen des September auf hoher See eine Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren stattsinden. Die Monarchen werden einander auf ihren Dachten „Hohenzollern" und „Standard" in der Nähe von Weichselmünde begegnen. Von dieser Stadt aus wird sich daun Zar Nikolaus nach Darmstadt begeben. — Es verlautet, der zum Regierungspräsidenten in Köln ernannte Polizeipräsident von Potsdam, v. Bal an, soll binnen kurzem in Potsdam Regierungspräsident werden. Der Potsdamer Oberpräsident, Dr. v. Bethmann-Hollweg, soll für einen Ministerposten in Aussicht genommen sein, an besten Stelle Regierungspräsident Graf Moltke Oberpräfident werden soll. — Bezüglich der von den Blättern gebrachten Nachricht, daß ein Exemplar des Zolltarifgefetzes vor der Veröffentlichung in den Besitz eines Londoner Finanzblattes gelangte, hört die „Boff. Ztg.", die von der politischen Polizei gethaue Schritte führten zu der Bestätigung des Verdachts. Ein Vergehen politischer Natur ist, wie der „Boss Ztg." mitgeteilt wird, gänzlich ausgeschlossen, es handle sich Dieb mshr um ein Vergehen aus gewinnsüchtiger Absicht. Hamburg, 29. Juli. Laut Verfügung der Schleswiger Regierung ist während der Anwesenheit des Kaisers am 10. und 11. August der Verkehr auf der Elbe von Hamburg bis Glückstadt dreißig Stunden gesperrt. Duisburg, 29. Juli. Amtliches Wahlergebnis. In dem Wahlkreis DuiSburg-Mülheim a. d. R. Oberhausen (Ruhort) wurden bei der am 25. ds. stattgehabten Reichstags. Ersatzwahl im Ganzen 63,957 Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf den Generalsekretär Dr. Wilh. Beumer luationalliberal) 25,764, auf den Oberlanderkultur-, ~ ---------- - - - - spickt«, Präsidenten Friedrich Rintelen (Centrum) Stadtverordneten-Veri ammlung am Donners- “* -*■ 3 “”«»-ÄSUStitte RS "* SS» Ä D-. Wff.-ÄrKi SS «W Dr. Marbach veröffentlicht eine Erklärung, daß er weder an Einern Backsteinmacherhäuschen am Wißmarerweg; hier rüher gewillt gewesen sei, eine Versetzung als Weihbischof Dispens. 4. Baugesuch des I. Kirchs für die Alicestraße; nach Metz anzunehmen, noch jetzt gesonnen sei, Weihbischof hier: Dispens von den Bestimmungen des Regulativs vorn in Metz zu werden. Die „Straßb. P." erblickt in dieser 20. März 1869 Absatz 3. 5 Baugesuch von Gustav Kreuder, •*** * “ ? BöWfiW« ben Ruhestand treten will. Dispens. 7. Baugesuch der Firma Trageser & Meyer ---- I für den Eichgartenweg; hier: Dispens. 8. Des gl. des Brun» AHötattu Büttner für die Frankfurterstraße; hier: Dispens. 9. Bau- ® I gesuch des PH. Hofmann für die Wetzstein gas se; hier: Dis- Paris, 29. Juli. Eine der ftanzösischen Kongrega- ^ns. 10. Baugesuch der Firma Birkenstock L Schneider tionen, die Frankreich zu verlassen gedenkt, steht in Unter-Frankfurterstraße; hier: Dispens. 11. Dekretur von Handlungen, um das von Napoleon auf der Insel Elba be-> Kostenrechnungen. 12. Benutzung eines Grundstücks der wohnte Haus anzukaufen. Stadt auf dem Sand für die Militärschwimmanstalt. Latoniccia (Korsika), 29. Juli. Heute morgen nahm 13 Umgestaltung der Südanlage; hier: Versetzung von Hy- das Unterseeboot „Gustave Zedee", an dessen Bord kanten. 14. Herstellung eines Kanals durch die Montanus- ich der Ministerpräsident Waldeck-Rousseau und der Ma- Besitzung an der Grünbergerstraße. 15. Fortsetzung der rineminister Lanessan befanden, verschiedene Tauch- und Wasserleitung in der Licherstraße. 16. Herrichtung eines ändere Manöver vor. I Zugangs zu der Löwenstein'scheu Hofraite von der Markt- Rom, 29. Juli. Heute, am Jahrestage des Todes be§ I laubenftrafce. 17. Reinigung der Straßen; hier: das Fahrest Königs Humberts, tragen die öffentlichen und Privat- ber Kehrmaschine. 18. Zentralverein für Haudelsgeographie gebäude auf Halbmast gehißte Fahnen. Viele Tausende I unj) Förderung deutscher Interessen im Auslande. 19. Zu- von Teilnehmern an den Trauerfeierlichkeitsti sind aus I summensetzung der Spartassenvertretung; hier: die nach dem ganzen Lande eingetroffen, auch die italienischen Ko- b g ^er Statuten vorzunehmende Wahl von 5 Mitgliedern Ionien im Auslande haben Vertreter entsandt. Um 7 Uhr Verwaltungsrats. 20. Grundsätze für Maßnahmen int früh fand im Pantheon eine Trauermesse statt, welcher Eisenbahnverkehr zu Pestzeiten; hier: Benutzung der >er König, die Königin, Königin Margherita, Königm Cholerabaracke für etwaige Pestkranke. 21. Die Entleerung Maria von Pia und Portugal und die übrigen Mitglieder t>e§ ker Uportgruben; hier: Gesuch um Aenderung des Vertrages königlichen Hauses mit ihrem Hofstaat beiwohnten, oom 6. Februar 1900. 22. Gesuch des L. Schnabel umi Die Kirche war innen in schwarz ausgeschlagen, große Ve- Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Frankfurter- larien, Palmen- und Cypr essen gruppen erhöhten den ernsten ^aße 132. 23. Desgl. des Leonhard Dörslein in dem Haus« Eindruck; über der Thür war eine dem Gedächtnis des Rodheimerstraße 36. Königs gewidmete Inschrift angebrmhtz In der Mitte der ^„skousereuz der evangelischen Geistliche« Oberhessens, Kirche tagte ein von brennenden Wachskerzen umgebener, -rayreRoul««, 0« 0 g 1 « mit den königlichen Insignien geschickter, mächtiger Kata- w« wir bereüS vor in Stein« ©arten falt empor; prächtige Kranzspenden wurden vor dem Sarko- nächsten Donnerstag, vormittags 10 /, Uhr, mStemS Ga phag des Königs Humbert niedergelegt. Vom Pantheon die Jahreskonferenz der evangelischen Geistlichen OberheffeuS begab sich die königliche Familie nach der Kirche del Su- statt. An die BegrÜßungS-Ansprache des Supenntenveuten datio, wo eine Messe zelebriert wurde. Um 10 Uhr fand her Provinz, Prälaten D. Habicht, wird sich ein Vortrag sodann im Pantheon eine öffentliche Gedächtnisfeier statt, ^es Architekten Hofmann.Herborn (der bekanutlich die Es nahmen daran teil: Vertreter des Königs, die Ritter Erneueruuasarbeiten am alten Rathaus ausgeführt hat und des Annunciatenordens, dieIZrasidenten des Senats und beficn 6änbcn auch die Ausführung der RenovierungS-' der Kammer, das diplomatische Korps, sämtliche Minister, " -v anscklieüen über- „Ratschläge die hohen Staatswürdenträger, viele Senatoren und Da- bauten dn alten Burg Uegt) . anstylieven uver. putierte, Vertreter der Stadt, des Heeres und der Flotte, für den Dan und die Wiederherstellung von K ch . otoie der Civilbehörden, ferner zahlreiche in tiefe Trauer ist das ein Gegenstand, für den ohne Zweifel auf vielen gekleidete Damen. Auch der Schwager des Sultans, Ferid I Seiten reges Jntereffe vorhanden ist. Neben den Pascha, war anwesend. Eine von Esgambati komponierte l gliedern find auch Gäste freundlichst eingeladev und herzlich liesse wurde unter seiner Leitung von. über 100 Sängern! willkommen. auf geführt. »* Kriegerkameradschast „Hasfia". Nach Erfüllung der Rom, 29. Juli. Heute nachmittag fand die Huldigung satzunaSmäßiaen Pflichten sind in den Landesverband der >es italienischen Volkes vor dem Grabe ^nig HumbertsI - . . . . Maffia" aukaenommeu worden: Krieger» tatt. Von 4 Uhr ab bewegte sich ein Zug von über 100 0001 0 l x nüt 32 Mitoliedern Berirk Altenstadt' Menschen vom Exerzierplätze dem Pantheon zu. Im Zuge verein H r m b ach mit 32 Mitgliedern, WU Wtcnnam, chritten zuvörderst die Abgesandten der italienischen Ko- Kriegerverein Oppershofen ndt 26 Mitgliedern, Bez^k Ionien; es folgten mit ihren Fahnen die Vertreter der Pro- Butzbach; Kriegervereiu TraiS»Müuzenberg mit wSKtt» vinz und der Stadt Rom, sowie die aller Provinzen und gliedern, Bezirk Butzbach; Krieger- und Militärverem Burg- oon mehr als 3000 Städten und Gemeinden des Landes, Gemünden mit 16 Mitgliedern, Bezirk Homberg a. d. O.; ferner die Abordnungen zahlloser bürgerlicher und militä- Krieaervereill Scharbach mit 20 Mitgliedern, Bezirk Waldrischer Vereine der Hauptstadt und aller Landesteile; reiche ehemalige Offiziere des Heeres und der Flotte bil-I QDienStaa werden die am beten den Schluß des Auges. Feder Teilnehmer trug eine '' Ltadw-hrubllNg. H-Ut-, D enNag, WE» am Denkmünze mit dem Bildnis des Königs Humbert. Der 17. Juli zu emer 14iagigeu Hebung emberufeu n h Vorbeimarsch nahm zwei Stunden in Anspruchs Am Pan- männer wieder m die Heimat entlassen. Sie waren tn Drei iheon durchschritten die Teilnehmer des Zuges die Kirche Kompagnien eingeteilt. Die erste Landwehr-Kompagnie suyne von der Rechten zur Linken, am Sarkophage des Königs Hauptmann Hoyer, die zweite Hauptmann Meuter und die Humbert vorüber, an dem sie die Kränze nieder legten. brittc Hauptmann H00S. Außerdem waren jeder Kompagnie Unweit der Kirche löste sich sodann der Zug auf. Aus $ Landwebrleutnant und mehrere Reserveleutnants zuallen Teilen des Landes laufen Meldungen über Trauer- .. ~ Hauptleute ber Landwehr waren KreiSbürger- feiern ein, die zuyi Gedächtnis des Königs Humbert ver- 6 - aus Groß-Rechtenbach, Seminardirektor Geiger anstaltet wurden. In Florenz wurde in der ^^ ©0^0 met|t^aroi au» ^roß ui u#, Büdingen. — Cruce eine Gedächfnistafel für den verewigten Komg ent- auS BenShemi und Kammerdirenor « ü hüllt. — In Monza fand in Gegenwart des Herzogs der Das dritte Bataillon unseres Regiments1 hatte, w der - Abruzzen die Grundsteinlegung zu der Sühnekapelle statt, floffenen Nacht bet Wieseck einen Nachtfelddienst, wobei Ver die der König an der Stelle errichten läßt, an der König I fchanzungen gegen einen angreifenden Femd aufgeworfen Humbert ermordet wurde. Hierauf wurde eine Messe cele- wurden. briert. Sodann begab sich der Herzog in die Kathedrale, •• ytbct yxt gestrige Cumberland Vorstellung zu berichten, wo gleichfalls eine Trauermesse celebriert wurde. Heutes eigentlich nicht in unserer Absicht, da man verwunder» nachmittag bewegte sich ein überaus großer Zug, der sich bic treffe keine Einladungen hatte ergehen auf Veranlassung der Municipalitat gebildet hatte, in tiefem nh,r beute au« unserem Leserkreise ein- Stillschweigen durch die Trauerschmuck tragenden Straßen lassem ^S geht über heute auS unserem Leserrrei)e eur der Stadt und legte zahlreiche prächtige Kränze am Grund- Bericht darüber zu, der erkennen laßt, daß b ß stein nieder, während die Musik Trauermärsche spielte. Der unintereffant war. Unserem Herrn Gewährsmann zufolge Bürgermeister und der Deputierte Pennati hielten Reden. I läßt sich die Vorstellung in drei Hanptgruppen etntetien. Ein zweiter, von den monarchischen Vereinen Monzas und 1. die Produktionen der mitaustretenbeu Dame, die mit ver» ganz Italiens gebildeter Trauerzug bewegte sich um brei fcunbenen Augen die Fragen ihres Partners von nahen und Uhr nachmittags nachi dem Orte, wo König Humbert erd entfernten Gruppen des Publikums aus vernehmlich und mordet wurde. Einen dritten Zug bildete die große Menge tt beantwortete, und oft Zahlen, wie bei Geldstücken, ber militärischen und Arbeitervereine der Lombadei um Lotterielosen Vavieraeld. richtig angab. Für 4 Uhr zogen der Bürgermeister von 47 Gemeinden und euic ~ 9 „ncer ß.erc Berichterstatter gewaltige Volksmenge nach dem Orte der Mordthat. Die Iden ersten Moment waren, wie u ' * . b hiere Reihe dieser Trauerzüge wurde durch einen solchen der «sagt, alle die genauen Angaben ftaunenerregenb, Turnerschaft geschlossen. der anwesenden Herren wußten sich die überraschenden Pro» ———»»"■ »— I buktionen nicht anders zu erklären, als daß die „Gedanken- ’>llr leferin" ihre Antworten in der verabredeten Fragestellung findet. ^US Kllwl Muß KMUß. Auch wir sind dieser Ansicht. Unser Herr GewährSmamr (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Rachrichten ist I hat einen bösen Verdacht. Er meint, daß in dem schwarzen nwe unter genauer Quellenangabe: „Gieß. gestattet.) I leichten Verbände, den die Dame vor den Augen trägt, be- ** Eine Freudenbotschaft können wir unferen beutCnbe Vergrößerungsgläser sich befinden, welche die Lesern in Gießen mitteilen: Das Ministerium hat die Ge- zeigten Gegenstände ihr auf bie einfachste Weise deutlich nehmigung zur Anlegung der lange und heiß ersehnten I sichtbar machen. Die zweite Gruppe bildete daS Hypnoti- Kanalisation gegeben, und zwar unter der Beding-Isieren, daS an 3 Damen und einigen jungen Herren au ung, daß die Kreuzung der Wieseck mittelst eines doppelten | bem Publikum vorgenommen wurde. Drei auf der B hv glückliche Heimkehr. Beim Herannahen der „Gera" formierte sich die Panzerdivision in Kiellinie und die Besatzungen nahmen Paradeaufftellung. Sobald die „Gera" das hinterste Schiff der Division erreichte, ertönte ein Salut, und unter dem Donner der Geschütze, dreifachem Hurrah der Mannschaften und den Klängen des Preußenmarsches fuhr die „Gera" an ben in derselben Richtung gehenden Panzern vorüber. Der Feldmarschall nahm, an den rauchgefüllten Kolossen vorbeifahrend, von der Kommandobrücke ber „Gera" Parade über die Panzerdivision ab. In Algier " uprägte Waldersee den Major Gebsattel Geunningen mit der Anmeldung beim Man« : der Lahn x***s<’ Wdk°», J»i. »Ile» be«tt$ (- ««-»>»« --■Tw. waren i-d-r «•äs; ints iattl 'Lhel Bei- ff??** (.SorfeWJJ®J0’K,' * bl,„ alte t* Äfe«-* ä; & *?r» *5h*äi* ln|«K bem f— I. bew. Himmel 7» 752,6 + 15,4 10,8 83 NE. 1 Sonnenschein 2» 758 1 + 22,2 15,0 76 E. 1 Bed. Himmel Hd Ri chste Te edrigste mperatu ■ r am w 28.-2 w 9. Juli w + 25 + 13 80 C. 50 0. Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über da» Vermögen des Albert Berger in Gießen in Firma A. Berger G. Schäfer Nachfl. ist zur Abnahme der Schluß« rechnung de» Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen bas Schluß Verzeichnis ber bei ber Verteilung zu berücksichtigenden Forberungen unb zur Beschlußfassung ber Gläubiger über bie nicht verwertbaren Vermögensstücke der Schlußtermin auf Mittwoch ben 21. August 1901, vormittags 1OV2 Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht Hierselbst, Zimmer 14, bestimmt. Gießen, den 27. Juli 1901. Fauldraht, 6260 Hilfsgerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Julius Kübel in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger Über die nicht verwertbaren Vermögensstücke der Schlußtermin auf Mittwoch ben 21. August 1901, vormittags IO Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht Hierselbst, Zimmer 14, bestimmt. Gießen, den 27. Juli 1901. Fauldrath, 5261 Hilfsgerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. Ehr. Wallenfels 17 Marktplatz 17 am Kriegerdenkmal Telefon 262 empfiehlt Schweizer- (Echt EmmeMhaler) Edamer- (Holländer) Fromage de Brie Delikateß-, Kahm- uud Harj- (Omecker Thal) 5265 Mahrn-Tafelbutter in nur friftber feinster Qualität. Vorzüglicher deutscher u. franz. 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Nach einer Reihe weiterer Unterbrechungen wurde Redmond vom Sprecher ge nannt und danach mit 303 gegen 71 Stimmen für den noch übrigen Teil der S'tzung ausgeschlossen. Zwei irische Mitglieder erheben Beschwerde, daß die Abstimmung hierüber nicht in vorschriftsmäßiger Weise angekündigt sei. Patrick O'Vrien suchte sich über diesen Gegenstand mit dem Sprecher auseinander zu setzen, unb weigerte sich, sich niederzusetzen. Auch Rad-Club Germania, Gießen. Mittwoch ben 31. Juli, abeods paukt 9 Uhr: Außerordentliche General-Zerjammlung im Vereiuslokal. Tagesordnung: 1. Beteiligung am SportSfest des Gießener Radfthrvereins. 5278 2. Verschiedenes. 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