Sonntag 31, März 1901 Nr. 77 Erstes Blatt. l bin ich H 4.50 I 4.10 • 'ässe • ®n 151. Jahrgang Der Oraujefluß hat wieder Hochwasser. Burenkommaudo setzte sich in den Zurbesrgen fest. »••«•eUeiigt” fpAtcfleh« ■taeM »erber. beestsontein schwere Verluste. Die Buren, die gleichfalls schwer litten, zogen sich bei dem Eintreffen englischer Verstärkungen zurück. Lagltscherseit» find 2 Offiziere und fünf Mann tot, 3 Offiziere und 13 Mann verwundet. Preußisches Herrenhaus. (Sitzung vom 29. Mürz 1901.) Beim Etat der Justizverwaltung äußert Profeffor Riebler-Ch«- (Ottenburg, zweimal habe der Kaiser die Schulreform in Sero gungebracht; das Bestreben, Gleichwertigkeit der Schulen zu erlangen, scheine aber an den Anschauuagen der Juristen zu scheitern. Ihre Borrechte, ihre Herrsch- und Machtbestrebungen seien das wirkliche Hindernis. Hoffentlich erkenne Land und Regierung die Gefahr und folge de, Initiative des Kaisers. Justizminister Schönstedt erwidert, die Meinung des kaiserliche« Erlasses gehe nur dahin, daß die verschiedenen Schulen als gleichwertig für bfc Allgemeinbildung angesehen werden sollen Der Minister stellt dann mit lebhaftem Bedauern fest, daß heute Aeußerungen bezüglich unserer Rechtspflege gefallen seien, wie nie zuvor in diesem Hause und legt entschieden Verwahrung gegen die Richtigkeit des Urteils RiedlerS cöl (Lebhafte Zustimmung rechts.) Der Etat der Justizverwaltung sowie der des Ministeriums bei Innern, bes Kriegsministeriums und des Kultusministeriums werde« darauf genehmigt. Bei letzterem wünscht Graf Hutten-Czopski, baß die Expedition nach China im Kunstinteresse nutzbar gemacht werbe. Gelehrte müßten bie chinesischen Kunstschätze untersuche« und bas Geeignete für unsere Museen auswählen. Kultusminister Stub t erwibert, er hoffe, daß es möglich sein werbe, chinesische Kunstschätze zu erwerben. Profeffor Dr. Krüder-Marburg bittet bie Regierung, nachdrücklich daran festzuhalten, daß die Realgymnasial- und Oberrealschul« Abiturienten, die sich dem Studium der Medizin widmen, sich ein« Nachprüfung im Lateinischen und Griechischen zu unterziehen habe« Ferner bemängelt Redner, daß das Krankenkaffengesitz die Aerzte in Abhängigkeit von den Vorständen der Kassen bringe, und da diese meistens Sozialdemokraten seien, sie in dal Lager der Sozialdemokratie leite. Oberbürgermeister Struckmann-Hildesheim geht ausführlich «utf den Mangel an Volksschullehrern ein und fordert Vermehrung der Seminare. Ministerialdirektor Kügler erklärt, eine Vermehrung der Lehr« bildungsanstalten sei in Aussicht genommen. Der Kultusetat und dann das Etatsgesetz in Ganzen werden trage« nommen und darauf die Sitzung geschlossen. ! Mädchen tvwx ÄovütoA cüi , - Cfierttn unter ne (Spedition d. 61. Buren - Lieder aus der Bierzeitung der scharfev Deutschen Ecke zu Kapstadt in der Zeit des Freiheitskrieges der südafrikanischen Republiken. 2 Bogen 8*. Auf holl. Büttenpapier. Preis 1 Mk. Der gesamte Reinertrag wird zu Gunsten der Buren abgeliefert. München 1901. Verlag von I. F. Lehmann. Diese Sammlung von Buren-Lieder ist in einem kleinen Kreise deutscher Männer »Scharfe deutsche Ecke zu Kapstadt" entstanden. Die Lieder geißeln die Engländer. Das Büchlein ist hübsch auSge> stattet und trägt ein Gewand in den travsvaalische« Farben. .o M Xr vo» 0, L 10 O Adresse für Dep«sche«i Anzeiger riefte«. FernsvrrchanschlußRr H Engländer und Buren. Ueber englisches Borgehen gegen Frauen und Sinder führt eine Zuschrift bittere Klage, die in dem Brüffeler Blatte „Petit bleu" erscheint. Die Zuschrift geht von der ^niederländischen Liga für die internationale Abrüstung" aus und konstatiert, daß die Engländer die Bureufrauen und -Sinder thatsächlich verhungern ließen. Die ihnen zur Verfügung gestellten Nahrungsmittel sollen lediglich aus verdorbenem Maismehl bestehen. Die Sterblichkeit der Burenkinder sei enorm. Die Mtlitärbehördeu weigern sich, den Gefangenen die ihnen feiten» der europäischen Hilfskomitee» gesandten Kisten mit Lebensmitteln auSzuhändigeu, indem sie erklären, sie hätten alles, wa» sie brauchten. Die englischen Imperial light HorseS erlitten in dem am 22. März stattgehabten Gefecht mit Oelarey bei Hart- von den in Lissabon gelandeten Buren find 400 nach der Zitadelle von Peniche, der Rest nach Aleobaca gebracht worden. Sommandant Pienaar nebst Familie ist in Be gleitung eines portugiesischen Generals nach Thomar abgereist. Während der Seereise sind fünf Buren gestorben, 42 waren bei ihrer Ankunft in Lissabon krank und mußten in ein Krankenhaus übergeführt werden. Amtlicher Feil. Bekanntmachung. Der erste diesjährige Vieh- und Srämermarkt zu Groß-Felda wird, wie herkömmlich, DieuStag, den I. April, und nicht, wie im Landkalender angegeben, am 9. Mai abgehalte u. Alsfeld, den 21. März 1901. Großherzogliches Kreis amt Alsfeld. Dr. Melior. Bekanntmachung. In der Zeü vom 23. bi» 30. März lfd. IS. wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt und 1 Zwicker. verloren: 1 weißes Taschentuch. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 30. März 1901. GroßheiHogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Ausland. Amsterdam, 29. März. Die Ernennung des Generali- leutnants Kol zum Kriegsminister gilt als bevorstehend. Laut „Maas und Roerbode" werde der deutsche Kaiser im Herbst der Schslußrevue der holländische« Manöver beiwohnen. Paris, 29. März. Die Kammer hat das gesamte Vereinsgesetz mit 303 gegen 224 Stimmen angenommen. Madrid, 29. März. B r u n a, Redakteur der „Union mercantil" in Malaga, der einen antiklerikalen Artikel veröffentlichte, wurde gestern in seiner Wohnung von zwei Fanatikern überfallen und schwer verwundet. Bruna ist italienischer Konsul. W ie n, 29. März. Das Abgeordnetenhaus nahm bie litterarische Konvention mit Deutschland an. Budapest, 29. März. Im Abgeordnetenhause hat es ungeheures Aufsehen erregt, als der Ha«- relsminister Hegedues mitteilte, daß der oppositionelle Abg. Rakowszky ihm erklärt habe, er habe von einem Abgeorv- neten der Regierungspartei erfahren, der begünstige den Abschluß eines neuen Vertrages nnt ttt „Wria^ weil er ein Mittel der Aktien nistet fügte bei, er habe nie eine Aktie besessen. Das Ha« ',.Ä MiM 84. ; einet** Mtiaer tap E i M Prüflinge und mittleren vchv fluten. Wege MnLerME? Der Korrespondent der „DaUy Mail" in Petersburg meldet, er erfahre aus Generalstabskreisen, daß bei Ko- banzy in der Nähe von Hsinmintin im südlichen Teile der Mandschurei ein bedeutendes Gefecht stattgefunden habe. Ein Regiment Shiks und Artillerie mit acht PomponsgesMtzen, die sich augenblicklich hier befinden, werden binnen kurzem nach Tientsin abgehen, um bei der Bewachung der Shanhaikwan-Peking-Cisenbahn mitzuwirken. Die chinesischen Beamten der Provinz Tschekiang haben, ohne oaß seitens der Ausländer ein Druck ausgeübt wurde, die eingeborenen Christen für die Verluste entschädigt, die diese während der gegen die Christen gerichteten Unruhen erlitten haben. Diese Thatsache ist bemerkenswert, weil in den Forderungen der Mächte Entschädigung für eingeborene Christen nicht enthalten ist. Die Politische Korrespondenz meldet aus Petersburg, man meine dort, jede der Gesandtschaften in Peking solle auf Grundlage gemeinsam aufzustellender Grundsätze die Ersatzansprüche ihrer Staatsangehörigen prüfen. Bei Schwierigkeiten könne das Schiedsgericht im Haag die Entscheidung der einzelnen Fälle treffen. Rußland stimme übrigens bezüglich der möglichsten Mäßigung der Ansprüche mit dem Grafen Bülow überein. Der deutsche Dampfer „Kiautschou" mit den aus Ost- asien zurückkehrenden dienstunbrauchbaren Offizieren und Mannschaften ist am 28. Mät^ von Port Said weiter gegangen. China. Der Streit um die Mandschurei ist in eine neue Phase getreten. Im Gegensatz zur Auffassung des Grafen Bülow, daß sich das deutsch-englische Abkommen auf die Mandschurei nicht bezieht, behauptete der englische Staatssekretär Lansdowne im Oberhause, die Klausel II des Vertrages, worauf Deutschland und England ihre Politik darauf zu richten haben, den Territorial estcmd Chinas unvermindert zu erhalten, gelte für ganz China, also auch für die Mandschurei. Nun giebt aber Lord Lansdowne selbst zu, Deutschland habe in den Vorverhandlungen ausdrücklich erklärt, in der Mandschurei keinen Einfluß ausüben zu können, was ja auch in der grundlegenden Klausel I des Vertrages wörtlich niedergelegt ist. Die Logik des britischen Staatsmannes erscheint also etwas eigentümlich. , ,ßegt er's nicht aus, so legt er unter!" Besondere praktische folgen wird ja diese Meinungsverschiedenheit nicht haben, da Deuffcksiand, wie alle anderen Mächte — außer Ruß- l mb — bei der chinesischen Regierung, mit der allein man e» zu tbun hat, gegen die Abtretung von Gebietsteilen oeor Erledigung der Entschädigungsfrage protestiert hat. Was später aus der Mandschurei wird, soll Deutschland wenig kümmern trotz der gegenteiligen Auffassung der Londoner Regierung. Aber der Zwischenfall lehrt, wie vorsichtig Deutschland sein mutz bei VertragsabscMssen mit den ..Lettern". Hoffentlich giebt der noch immer geheim gelittene „Afrika-Vertrag" keinen Anlaß zu ähnlichen Miß- t-kutungen. Deutsches Reich- Berlin, 29. März. Der Kaiser begab sich heute Nachmittag zur Besichtigung des Blindenheims nach Kö- nigswusterhausen und kehrte am Abend zurück. — Tie Rede des Kaisers hat nach Meldungen aus New-Iork ganz außergewöhnliches Aufsehen gemacht, doch sind die Kommentare der Morgenblätter nicht wiederzugeben. Indessen klingt allgemein die Ansicht durch, daß keine Spur von Gefahr für den inneren Frieden Deutschlands zu bemerken ist. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Seit der Großjährigkeitserklärung des Kronprinzen tauchten bis in die jüngsten Tage in der Presse Gerüchte über die angebliche bevorstehende Verlobun g desselben auf. Wirerwähnen diese wenig taktvollen Ausstreuungen nur, um daran die Bemerkung ni knüpfen, daß ihnen allen derselbe Grad von Grundlosigkeit innewohnt. — Graf v. Hülsen-Haeseler, Gen. Major, Gen. a la suite des Kaisers und Kommandeur der 2. Garde- Inf. Brig., wurde zur Dienstleistung beim Militärkabinett kommandiert. — Dem Bundesrat ging ein Entwurf von Bestimmungen über die Beschäftigung von Gehilfen und Lehrlingen in Gast- und in Schankwirtschaften xu, nachdem die in dieser Angelegenheit erforderlich gewordenen kommissarischen Beratungen zwischen Vertretern des Reichsamts des Innern und der beteiligten preußischen Ressorts inzwischen zum Abschlüsse gelangt sind. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz betreffend die Fesfftellung des Reichshaushalts-Etats für 1901 vom 22. März, sowie das Gesetz betreffend die Feststellung des Haushalts-Etats für die Schutzgebiete für 1901 vom 22. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht ferner die Bedingungen für den Wettbewerb um den Anthony Pollok-Preis von 100 000 Frcs. für die beste Vorrichtung zur Verbütung von Schiffszusammenstößen und zur Rettung an Bord befindlicher Personen, der, nachdem der im vorigen Jahre gelegentlich der Pariser Weltausstellung abgehaltene Wettbewerb ergebnislos verlaufen ist, in Havre veranstaltet wird. — Pensioniert wurden in der deutschen Armee seit 15. Februar er.: 3 Generalmajore, 9 Oberste, 4 Oberstleutnants, 26 Majore, 35 Hauptleute, 14 Oberleutnants, 11 Leutnants. In Summa 102 Offiziere. Kosten pro Jahr: 305 000 Mark. Ohne Pension wurden verabschiedet 4 preußische Leutnants; ausgeschieden sind ein preußischer Oberleutnant und 14 preußische Leutnants. Der Gesamtabgang an Offizieren beträgt somit in den letzten 6 Wochen 121. Von den Pensionierten treffen auf Preußen: 8 Oberste, 4 Oberstleutnants, 24 Majore, 29 Hauptleute, 13 Oberleutnants, 10 Leutnants (Summa 88); auf Bayern: 2 Generalmajore, ein Oberst, 2 Majore, 4 Hauptleute (Summa 9); auf Sachsen: 1 Generalmajor, 1 Oberleutnant, 1 Leutnant (Summa 3); auf Württemberg: 2 Hauptleute. Im eben verflossenen ersten Vierteljahr 1901 wurden im ganzen 137 Offiziere pensioniert. Ohne Pension wurden verabschiedet 8 preußische Oberleutnants und Leutnants, sowie 3 sächsische Leutnants. Ausgeschieden sind 15 preußische Oberleutnants und Leutnants. Der Gesamtabgang an Offizieren beläuft sich somit im ersten Quartal d. I. auf 163. — Der Firma Blohm & Voß in Hamburg ist der Bau einesgroßenKreuzers,der Aktiengesellschaft „Weser" in Bremen der Bau zweier kleinen Kreuzer und der Schiffswerft „Howaldtswerke" in Kiel der Bau eines kleinen Kreuzersder Nympheklasse übertragen worden. — Am 1. April d. I. ist es einem alten Offizier des preußischen Heeres vergönnt, den Tag festlich zu begehen, an dem er vor siebzig Jahren „des Königs Rock" zum ersten Male getragen. Generalleutnant z. D. Bern- h«rV v. Lindern, jetzt in Gotha lebend, ist 1813 zu Bezugspreis oiertdjäbd Ml. 2.20, monatt. 75 Pt» nntBrmqerlohn: durch btt Abholestellen oiertrljöbtt. Mk 1.90, monatt. 65 W«. Bei Postbezug vierteljötzrl Mk. 2.00 ohne Bestell^» «ar «n|eiarn>S3ennttt(mffe stellen des In- und «utlaew nehmen tlngetaen fflr tau siebener «nActgcr entgeeee. ßetlrnpreiB lokal XI Vfe, autaartS SO Plg. Rosenthal in Hannover geboren, trat am 1. April 1831 in das 2. Westfälische Husaren-Regiment in Münster ein. Trier, 28. März. Freiherr v. Stumm hat nach der „Trierer Ztg." ein Vermögen von 85 Millionen Mark hinterlassen. Hannover, 29. März. Der Ausschuß der deutschen Handwerkskammern trat am Miittwoch in de» Geschäftsräumen der Handelskammer zu Hannover z» einer zweitägigen Sitzung zusammen. Die erste Sitzung galt der Erledigung zahlreicher an den Ausschuß gelangte» Anfragen und Anträge wie Stellungnahme der Handwerkskammern zu den Handelsverträgen; Fesfftellung der Zu- gehörigkeit einzelner Berufszweige zum Handwerk; Teilnahme an den Handwerkerkammertagen; Aufstellung ein dl einheitlichen Normal- - Lehrvertrags usw. Sekretär Dr. Brehmer-Lübeck referierte ausführlich über die Fertigstellung der durch den ersten Handwerkskammertag entstandenen Arbeiten. Der zweite Tag galt der Vorbereitung für den nächsten int Oktober d. I. stattfindenden zweiten deutsche» Hanowerkskammertag. Auf der Tagesordnung werden u. a. stehen: Thätigkeitsbericht des Vorortes Hannover über d-ill Ausschußarbeiten, Referat über die Fesffetzung der Höchst- zahl der zu haltenden Lehrlinge, Angehörigkeit der Großbetriebe zum Handwerk, Submissionswesen und Befähigungsnachweis. Die Bekanntgabe des Ortes der diesjährige» Tagung wird in Kürze erfolgen. Gotha, 29. März. Der Landtag wählte bauernM in das Präsidium den freisinnigen OberbürgermeisteB Liebetrau und den Sozialdemokraten Bock. Karlsruhe, 29. März. Der Großherzoy von Sachsen-Weimar traf heute Nachmittag hier etn unh wurde int Auftrage des Großherzogs auf dem Bahnhöfe vonch Erbgroßherzog begrüßt. Ferner waren erschienen die Generalität, Minister v. Bauer, der preußische Gesandte v. Eisendecher und zahlreiche Offiziere. Nach herzlicher Begrüßung und nach Abschreiten der Front der Ehrenkompagnie fuhren die Herrschaften nach dem Schloß, wo der Großherzog unb die Großherzogin mit dem gesamten Hofftaat den Gast! erwarteten. Heute abend fand im Schlosse eine Hoftafe» statt. bamterltbrlinfl ges. > Küchmplah ii, n Sdiuljungt füi aus lut|t W at> lldvi-strak 20. Wi tigen Kinde auf toi) den unter II itton diese- flfaiti, totlgr# )W Mn Im, tesm für mehrere sage- gebucht. Lohn Steiustr. 4t, ort. >e tüchtige Wasch- immte laqe gesucht, ne 6ipebilion d. BL GietzenerAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giessen 5.75 e e । 8.75 J Ir Auslage . 2428 M •tftelei täglich mit ■e»«ab«u des Montags. Me Meßen er Familien- Hilter werden dem Sln- im Wechsel mit „Hess. »•«Vtatet" und „Blätter ffc b<0. Bolkskunde" vier« iMt wöchentlich beigelegt. »■«•>■< Den Innigen M ter n»**Utege für den Landwirtschaft Kammer er» mit mit Die und und von darüber noch: Bon den beiden absoluten Monarchen, dem russischen Zaren und dem Sultan abgesehen, deren Einkommen, da sie freie Verfügung über einen großen Teil der Itaatseinnahmen haben, sich nicht genau feststellen läßt, steht der Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn Franz Josef mit 18 600000 Kronen (= 16‘/2 Mill. Mk.) an der Spitze. Die kleinste Apanage sämtlicher europäischer Fürsten bezieht der Herr der schwarzen Berge, der Fürst von Montenegro, der nur über ein Staatseinkommen von 9000 Dukats oder 82 000 Mk. verfügt. Bon den deutschen beschloß, dem betreffenden Abgeordneten eine Frist von drei Tagen zu gewähren, damit er sich in dieser Zeit freiwillig nenne. Nunmehr hat der Abgeordnete der Regierungspartei Györffy zugegeben, daß er die Tarifpolitik des Handelsministers in der Adriafrage mißbilligt habe, zugleich aber erklärt, daß er den Handelsminister nicht ver dächtigte. Ergab in. .der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses eine dahingehende Erklärung ab. Das Vorgehen Rakowszkys, so führte er dabei aus, sei illoyal, meuchlerisch und nichtswürdig gewesen. Die Erklärung Györfsys wurde sympathisch ausgenommen. Abg. Rakowszky betonte sodann wiederholt von Hohngelächter unterbrochen, daß er alle Verdächtigungen zurückziehe, da es sich in der ganzen Sache nur um einen Racheakt der Volkspartei gegen Hege- dues handelte. Den anderen Abgeordneten, der ihm Einflüsterungen machte, werde er nicht nennen. Györffy wird sich noch heute mit Rakowszky unter schwersten Bedingungen duellieren. Nach der Sitzung fand ein Zweikampf zwischen Györffy und Rakowszky statt. Abg. Györffy wurde am Daumen leicht verletzt. Die Gegner versöhnten sich nicht. Rakowszky hatte so vehement angegriffen, daß sein Säbel brach. Tie Stellung des Handelsministers Hegedues, dessen ganzes Verhalten in der Affaire von der liberalen Partei mißbilligt wird, gilt als ernstlich erschüttert. Kon sta n t i n o p el, 29. März. Die V e r ha f t u n g en verdächtiger Bulgaren und die Haussuchungen dauern fort. Im Vilajet Monastir wurde um einzelne, von Bulgaren bewohnte -Ortschaften, welche nachts von Patrouillen durchstreift werden, ein Militärkordon gezogen; in der Nähe der Eisenbahn liegende Ortschaften werden von Gendarmen bewacht. Zur Ermittelung jener Bandenführer, welche die Bevölkerung zu Waffenkäufen auf- sorderten, sind Nachforschungen im Gange. dürfte. ko. Frankfurt a. M., 29. März. Mostobst, Schüttelobst unverpackt, 3 Mk. für Brechobst unverpackt oder in einfacher Umschließung, mindestens 4 Mk. für Tafelobst in anderer Verpackung u. i. w. pro 100 Kilogramm) beantragt, desgl. die Einführung von Zeitzöllen für eine größere Anzahl von Gemüsearten. In die Preisnotierungsmitteilungen des Lanbwirtichaftsrats sollen in Zukunft auch die Getreivepretse deS Mainzer Marktes ausgenommen werden. Im weiteren wird die Veranstaltung von gemeinsamen landwtrtschafllichen Studienreisen unter Führung deS LandwutschaftSrats und die Einführung einer einheitlichen landwirtschaftlichen Buchführung unter den Landwirten und ländlichen bezw. landwirtschaftlichen Schulen deS Landes beschlossen. Zur wirksamen Bekämpfung der Maul' und Klauenseuche soll die stündige Anordnung und Durchführung der siebentägigen Ernfuhrquarantüne sowie der Erhitzung der Magermilch, Buttermilch rc. auf mindestens 85 Grad in den Sammelmolkereten bei der Großh. Regierung beantragt werden. — Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft. Unter diesem Titel ist soeben int Verlag von Paß u. Garleb, Berlin (Preis 60 Pfg.) eine Broschüre erschienen, die den Kommezienrat Heinrich Albert- Biebrich zum Berfaffer hat. Die Landwirtschaft steht wegen der beabsichtigten Erhöhung der Getreidezölle im Mittelpunkt des politischen Lebens. Der Verfasser schildert in kurzer, anschaulicher Weise die Landwirtschaft, ihr Verhältnis zur Industrie, er erklärt an Hand von ausführlichem statistischen Material Kosten und Gewinn einer tmensiven Wirt- chatt und geht dann zur Darstellung der extensiven Wirtschaft über. hiehe. Die meinigt Breitjam wert schohn kuhrirrt, las man erscht kobmt, sohn dehrnlich Kubba. Griß auch den Michan. Wodlt mir ja auch. Biehlleicht nem auch dem Michan. Griß Ale Ale un schreif Du bahlt an mir. Deini Freindin. I. L." * Karlsruhe, 29. März. Fünfzehn Jahre lang Unterschlagungen begangen hat der Geistliche Rat Lud in in Karlsruhe, der im vorigen Herbst gestorben ist. Der Jahresbericht des Vereins zur Rettung sittlich verwahrloster Kinder enthält eine eingehende Darstellung dieser Betrügereien. Im Jahr 1883 hat Ludin die Stellung angetreten mit einem Gehalt von 1200 Mk., das sich später Sita in 3n6'ib Vermischtes. ♦ Ein Bewohuer Masurens stellt der „Ostpr. Ztg." nachstehenden ergötzlichen Brief eines liebevollen Dienstmädchens zur Verfügung: „Meini Liehbe Freindin. Bin ich schon von Marrtin hir un gefahle mir vvrleuftigt gut. Wen sich meinigt Breitjahn aus die Gina (China) zurick körnt, auch kom zurick. DaS dahrnlich Jung schreist an mir, das wohlt überhaupt nich zurick körnt nach Dütschlant. Hatt in die Gina ein Mättchen zum Brauht gehabbt. Alls aber hat beseht gutt die Fiß un die Munt, hat sich vergruht un vereitelt. Die Fiß find verschrumpelt un an die Mnnt hat sich bitt Lipen wie Worscht. Na fon Kehrl, wert ihm zeicht, wen komt. Lahß liehber GineS tot schiest. Wen mir nich abbit, Heurat ihm nich. Hier hab auch Breitjan, wo mit mich all AbentS spazirt get un mir schon parrnal wohlt Heurath. Ich sag zu em, Franz las mit man noch, vor immer will sich noch nich henrath. Un die Dinst iS hier in die E nich besser als bei Herrschaft in die Heumat. Un sir die Esen band scheu. Mann blohS immer Gemähs (Gemüse). Ne Liebe Karlin. Kom man blohS nich W- 22; 6* tn MA! Soviel, Äg S** B&W«' Mvgnühr Trost A&q. 26. Aosveih« laütibtemtet tn W W: 2 W. S 28. yiimlch 'M 29. hrimilb 9 borgtet Ftschn HRirj. 16 17. Mm Dachbk 19. Dm Schoeti tzpmzlenurister 6 Viiff da Soho, loäM Wrbi'h 0'jns Sühn dn y tmi» Lwz dal ttiyn dn Sühn, To-ler, Wfiau rin Sofa, Wüh Soho. 25. Tu 25 Mm Zrhlm Hellmuth. 26.1 S'oßh. Regteru rin Soho, Hao! März. 23 t-?ter. 21 6tn: 24 tzltsabethr G 2) Hedwig Her 26. Silmttn Rc ftotb btbitr, 2( Gerichtssaal. ssln, 29. März. Bei der Untersuchung in Sachen deS Elberfelder Militärbefreiungsprozesses ergab sich, daß ein 72jähriger Mann Leichlinger gleichfalls lukrative Geschäfte in Militärbefreiung machte. Die Düffeldorfer Kriminalpolizei ließ durch einen Spitzel einem Mann namens Jansen eine Falle stellen, und verhaftete ihn in Köln, alS er den Sp tzel dem Arzte zuführte. Vor dem Düffeldorfer Gericht soll am 15 April gleichfalls ein Militärbefreiungsprozeß stattfinden. Än Dr. Sch. ist bereits seit Monaten in Untersuchungshaft. Leipzig, 29. März. Die Revisionen v. KayserS und v. Schacht- meyers wurden zurückgenommen; der Prozeß der Harmlosen ist damit erledigt. Metz, 9. März. Die Verhandlung gegen den Oberleutnant Rüger hat heute früh vor dem Oberkriegsgericht begonnen. Ungefähr 30 Zeugen und 2 medizinische Sachverständige sind geladen. Die Vernehmung der Zeugen ergab nichts wesentlich neues. Bei drei Zeugen wurde die Oeffentlichkeit ausgeschloffen. Die von der B eeidigung geladenen Sachverständigen erklärten, daß sie nicht in der Lage seien, infolge des reichen Materials chr Gutachten sofort abzugeben. Sie baten, die Verhandlung mindestens zwei Stunden auszusetzen. Der Gerichtshof vertagte die Sitzung bis morgen. Auf Antrag der Verteidigung wohnen als Sachverständige der Vorsteher einer badischen Anstalt für Abstinenzler und der Vorstand der psychiatrischen Klinik tn Zürich bei. Unter den Zeugen befand sich auch der Direktor der Metzer Kriegsschule Generalmajor Wolf. Oberleutnant Rüger erschien in Uniform mit Mütze, ohne Degen. Er ist eine stattliche hochgewachsene Erscheinung mit tiefernstem Antlitz, auf dem sich die Spuren der Untersuchungshaft und der anhaltenden schweren Aufregungen deutlich bemerkbar machen. Rüger ist 1869 in Deutz geboren und kam 1889 in die Kriegsschule in Metz. Seine Vorgesetzten schildern ihn als einen tüchttgen Offizier, der aber zu Gewalt- thätigkeiten neige. Im Laufe des Vormittags wurden sieben Zeugen vernommen, darunter Oberstabsarzt Mger, der Bruder des Angeklagten, und die beiden Hauptleute, die dem Hauptmann AdamS die Duellforderung des Oberstabsarzt- Rüger überbringen sollten. 8. Dännstadt, 29. März. Die Erste lebigte heute nachmittag eine Anzahl Rückäußerungen beS anderen Hauses unb vertagte sich bann auf unbestimmte Zeit. — In bet Zweiten Sammer beginnt morgen die Eisen- Arbeiterbewegung. Marseille, 29. März. Die Ausständigen beschlossm zw.r abermals die Fortsetzung deS AusstandeS, doch S^bt uttm sicher, daß der AuSst-nd demnächst betgelegt werde. Der Bargirmeifter n klärte einem Berichterstatter, er rechne bestimmt dareuf, daß die Arbeu Aus Stadt und Kand. Gießen, den 30. März 1901. ♦* Der Verein für Armen- und Krankenpflege hielt am H.L. Darmstadt, 27. März. Am 25. März fand hier eine Sitzung des Hessischen Landwirtschaftsrats unter dem Vorsitz des Präfix deuten Geh. Regierungsrat Haas und in Anwesenheit vom Ministerialrat Braun als Vertreter der Großh. Regierung statt. Die Voranschläge des Landwirtschaftsrats pro 1901/1902 wurden mit je 55 304,76 Mk. in Einnahme und Ausgabe abgeschlossen. Die vorläufige Abrechnung über die , - - o - . , landwirtschaftliche Landesausstellung ergab nach Einsetzung eines Reserve- bahnbebatte, bte mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen! fonds für noch nicht übersehbare und ausstehende Ausgaben in Höhe von - I 3000 Mk ein Defizit von 2 999,16 Mk bei einem Gesamtaufwand von Geaenwärtia finket "2 535,93 Mk. Für die Beschickung der Wanderausstellung in Halle ,. M ftntt ,' t?9en, T < Eandery Jenifle ^ie ein fettet 1 Stiefle ausch hat mischt er nur noch 1 Meter 51. Vielleicht ischt nächst Jahr bescher. Achtungsvoll Chr. B." — Der 52 Jahre alte Fabrikbirektor Zimmermann erhängte sich im Weinkeller seiner Wohnung in ber Schubertstraße. Der Grunb zur That ist unbekannt. *♦ Kleine Mitteilungeu eu8 Heffe» unb ben Nachdarfllutten. Eine in Mainz abgehalteue Konferenz von Vertretern bei bayerischen unb hessischen Strombauverwaltung hat sich babin ausgesprochen, daß auf Grund der Schifffahrtsakte von 1868 Preußen im Schiersteiuer Hafen höchstens soviel an Ufer« ober Liegegelder erheben darf, als zur Deckung ber Anlage' unb VerwaltuugSkosten erforberlich ist. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. fc. Frankfurt ?o KonaoiB . . do . . Heesen . . 5^ drs MkMy ,ü6 ein Mietung matye. M W Kann >n m Riln, ali et r Mt foS am M. Em Dr.eq. 6 unb o. Schacht« armlost« ist ba= s» Oberleutnant egonnen. Ungef^r gelobe«. Du Sm Sei brri jeugen ' S'.rltibiflung gt-- ilt bet Sage jtitn, : abjttjtben. Sit usttztn. Dn 6t= taz btt Sßttitiblg- : Kobischm Inhalt M in Zürich bei. Mept Kriegsschule Uniform mit Mütze, ischtinunz mit tief' uhungshost unb bei ! machen. Mget ist sule in Metz. 6#int der aber n ftebenjeujffljfp er bei IngellagUn, ml die $«!|otbtf. Geparden r Leopold Wallach in Alsfeld. — Georg Heinrich Raab I rialerlaß vom 16. Juni 1893 Witwe in Inheiden. — F. Rullmann Wwe, geb. Barth, in Darmstadt. I ^ur Vergebung auf bem Sub- 98.20 88 50 98 00 88.50 94.40 95.60 41.00 25.25 25.80 81 40 Telephon ?31. Bahnhofstr. 27. Lindenplatz 12. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 27./2S. März ist genehmigt. Empfang der Absuhrscheine be den Untererheberstellen, Holz- überweffung und 1. Abfuhrtag vom 15. April ab. Treis, den 29. März 1901. Großh. Oberförüerei Treis. 2453 Schneider. Georgine Fischer Hierselbst. Geburten. Mschüst. btn.) b. H. 7'/i Prozent elf MmgtWW ’ßlaniiijtta *> Proz. ßreufc. tzlpotheken« M wesenllichkn bat votirrgmbt «M- »x ÄbaW ,u%. um unb 1899, entgegen mbtn w«, und M» ipital ) Ulf. an Nt'enl^ia bie Deutsche San! Jou die ftünbiq, Santäne s°°>'t S? 85 Trab Sbt Detben' v\®, btt " vrnb van aut « WwtnBirt- ^rtschafl über Meteorotogische Beobachtungen brr Station Oiefrr«. lebt bed"»immrl WUH. Fabel von Wiestck 46 , SB. Watzel von L,ang*en Rückblick über die Eisen- bal-npolilik Hessens und hebt dabei die Vorteile der Preußisch-Hessischen Eisenbahnbetriebsgemeinschaft besonders hervor. Wenn auch nicht erkannt werden könne, daß Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. März. 22. Peter Schöler, Hand'chuhmacher zu Wetzlar, mit EmUie. gen. Emma TUp baietbst 23. NckolauS Kratz, FinanzaSpüan' in Darmstadt, mit Friederike Anna Elisabeth Keller dah.er 25. Karl Spöoler, «Llefabrikant in Ulrichstein, mit Anna Margarethe Rausch In Lauterbach. 25. Friedrich öäuerlen, GenSdarm in Seibelsdorf, mit Katharine Maria Dorothea Stock in Offenbach. 25. Otto Heinrich Johann Karl Rudeloff, königl. Oberleutnant dahier, mit Ecnstme Klotilde Elisabeth Habel tn Charlotteirburg. 26. KaSpar Volland, Schneider dahier, mit Elisabeth Schäfer Hierselbst. 26. Adam Dürr, Ssckierer dahier, mit Luise Kluge hie> selbst. 25. Johann R ,Gut". Prüfungskommissar war der Geh. Rat Könkc-Berlin. Hegwald, Rehecke, BlockSwald und Durrloch nach- Gebr.Berdux Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. GebiMux Bahnhofstrasse 27. Lindenplatz 12. FürdieFeiertage 75jährigen Bestehens im Regimentshause mit einem 117 Eichenstämme mll 23,98 km Begrüßungsabend für die Gäste. Die Nachbarschaft i)cr r » ll «Ä* na 200, Damist 200 6« MA a, 815 bik E ionnen ab ^ay M I“ Ädnp# Ä «Bl« ichts°>°^«k 448O. ichttt"' , ffltWf iW Raiten •*&***£ heuHg* pfeif' st w^V's-8 «heschließttngen. 5 °/ ItaUen. Renk . M8r;. 26. Johann Leonhard H inl'w, @8* tret dahier mit 4 , Oriech. Zto-Dup-Aal Margarethe Barda a Meier in Lehrberg. 26. Ka'l Erntt Rör'i», 3 /„ Portugiesen Kanzlcibearnter tn Frankfurt a. M., mit Johanna Maria Katha.ine 3^ Mexikaner . . . Sather dahier. 28. Emil Jakob Ludwig Mohrharbt, Eisenbahns krrlör 4'/»o/g otünesov . . . dahier, mit Luise Karoline Sophie Auguste Hoch, geb. Petri, bahier. 28. Heinrich Rispel, Heizer bahier, mit Margarethe Hansel hterseibst. 29. Heinrich GcavrliuS, Schloffer bahier, mit Johanna Adolfine vom 31. März bi» V. April 1901. Der diesigen Bäcker. „ l Kg. (2 Psb.) iatelöroo 28 ü$rB 1 Jtg. (LPsd.lSchwirrrdrob 24 Ptg. 2 Kg. (4 Pfb.) rafelbrob 56 . 2 Kg. (4Pfb.)Schwarzbrod 48 , l Kg. (2 Psv.) Weltzbrob 26 , 3 Kg. (6Psb.)Schw«nrdrot 72 , 2 Kg. (4 Psb.) Wethdrob 52 , Der «»Swürtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Piunv) Wchdrob bei: W- Fabel von Wieseck . . 24 W. Sleinmüller, Lang-GL»'» 24 d. Schmibt, Gr.-Ltnben . 24 , ®. Weitzel von Lang-Gün- 2» w 6. Post von Wieseck . . 26 „ 2 Kilogramm (4 Munb) Weitzbrod bei: Joh. Kb.Belte v. Kirch-GönS 44 SB. Sicininüller, Lang-GönS 48 H 01173] Empfehle mein Prima staslhevdikl auS der Brauere» Friedel LAsprion Ar. Weber, Tiefenweg 6. 1 verfchlietzb. W«gen. für j'den Zweck paffend, preis> Höchste Tenrperatur Niedrwste „ grschrieben. Dieustag, DieAusfühtungsbedingungen Mittwoch, Donnerstag und Arbeitsbefchreibungen liegen Sendunaen in unserem Amtelokal zur Ein- - , . ficht offen und können letztere, senennsene, _ mit Vordruck zu dem bezüglichen fohlian Angebots-Vermerk versehen, da-1 vdUlltlU, selbst zum Selbstkostenpreis in Zander» Empfang genommen werden. CAhnllon Angebote sind bis zum 20. dCuOlieil, April d. IS., vormittags Rotzungen 10 Uhr, versiegelt und mit ent- p*c sprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. ein und empfehlen Zuschlagrftlst 4 Wochen. Privaten wie R-st-inrantS unb Gießen, b-n 29. Mär, 1901. ^a‘cIä alr anerkannt Großh. Hochbauamt Gießen. biMgAeKtr-gsqatllk. „ EichewReisig „ Nadel Reisig rm BuchewStockho^ „ Eichen-Stockholz , Nadel-Stockholz h»ihfcWkS SiamantmrM per Pfund 18 Pfg. bei 5 , 17 , „ 10 „ IG „ 25 Pfund «Säckchen 4» Mk ff. SlülkWkhi per Pfund 17 Pfg., bei 5 „ 16 „ „10 „15 „ a. Weizenmehl per Pfund 15 Pfg., April d. Js., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugebm. Zuschlagsftist 4 Wochen. Gießen, den 29. März 1901. Großh. Hochbauamt Gießen. Reulina. 2456 Margarine per Pfund 50, 55, 65 Pfg. bet 5 „ 48, 52,62 „ hoWm SWahm-Mmarink per Pfund-Paket 80 Pfg. .05 Wirkliches Butter-Ersatzmittel. L. Schmidt, Großen-Linden 22 W. Weitzel von Lang-GönS > — W. Steinmüller, Lang-GönS 22 , S2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot) bci: / Joh. Kd. Veite v. KirchgSnS 40 W. Weitzel v Lang GSn^ L. Schmidt, Gr.-Linden . 44 , W.Stcmmüller v.Lang EdnS 44 „ • 226 60 ß. ©ttinmüHer, ®r :ßlnben 44 , Karl Post von Wieseck . 44 „ • ^1 10 Aust. Jakoby, Blten-Buseck 44 , • 180.50 I 3 Kilogramm (6 Pi und) Schwär »brod bei: • 14891 Wild. Fabel von Wieseck . 66 H Gust. Jakoby, Alten-Buseck 69 , • 162.30 6. Post von Wieseck . . 66 ' Der BrodverkLufer. ■ 2!5 5 J «ei den hiesigen Brodverkäuprn bestehen dieselben Preise nie 198 00 ben hiesigen Vackern. 181.80 Gießen, den 29. März 1901. 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Dem HilfSsahrkarten-AuSgeber Johann Antiquariat erworben hat. 2)u 5iblwtOer MUJ falt ^eiudewaldnachverzeichnete^ Giner Bibliothek vereinigt vorfinden dürfte. Katw Festm., ein Sohn, Wilhelm. 25. De^r Oberinspektor Franz Umstetter ein -----■ ' — '- Sohn. 25. Dem HilfSgerichtSschreider Johannes Becker eine ToLter. 25 Dem Zahtmeister-ASpiranten Otto Boese ein Sohn, Erich Otto altbewährter «üte in großer Auswahl. b) Breuubolz: iKtMStMkll lllld WkrMtll rm Buchen Sch^tholz von Schirmen empfiehlt billigst w ErchäU-Scheitholz 2468 A. Fangmann " ^en^ü,,p?SIi Bahnhofstrasse 29. „ Eichen Knüppelholz I----—— ----------------- I Pflanzenkübel ®aie trauernde Jamitie Steup. Burkhardsseldm, den 30. März 1901. 01178 Haunmacher Nadeln in Packeten Eier-Griee do Maccaroni Kirschen, rot ohne Kern Ananas per 2 Pfd.-Dose la. Mrer Marmelade Aavrikat H. Moitrirr, Metz per Pfund 30 Pfg., 10 Pfund-Eimer Mk. 2.40. Mirabellen Aprikosen Birnen, rot do. weist lod. 2 gut möt>l. 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