löl. Jahrgang Mr. 151 Zweites Blatt mit Inhalt, 1 Damen - Sonnenschirm, Vom Kolonialrat. u» t a c t- c Sonntag 30. Juni 1901 ®»efttae, Oxpedition unk BMwi- 7. IV-, Ebreffr für Hnjclger Siebe*. PrrrnfDrediüitfcrlh^Vir.H. Berlin, 28. Juni. In der heutigen Vormittagssitzung des Kolonialrats gelangten die Angelegenheiten von Kamerun Kamerun zur Be- Kolonial-Direktor Dr. 1 Spazlerstock, 1 Rouleaux, 1 Peitsche, 1 Lörbchm mit Inhalt und 1 Täschchen mit Inhalt; verloren: 1 goldener Ring; zugeflogen ist: 1 Brieftaube. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansp'üche alsbald bei uns gellend zu machen. Gießen, den 29. Juni 1901. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. tl-lich mit Mhtaefrar M äöontafll We vich«'r geeilten* MtUt hHvbcu dem Kn» Kolonialpost. Ueber ein Blutbad in Britisch-Neuguinea: erhält die „Köln. Ztg." einen Bericht, wonach zwei eng- lische Missionare, die mit dem Schoner „Nine" bet der onfel Quarilari vor Anker gegangen waren, alsbald gebeten wurden, an Land zu kommen. Beide erfüllten ahnungslos diese Bitte Sie hatten indessen kaum das Land betreten, als sie fortgeführt wurden und das Schiff ausgeplündert wurde Ein später auf der Insel eintreffendes Regierungs,chisf landete starke Polizeitruppen. Tie Dörfer der Schwarzen wurden verbrannt, zahlreiche Bewohner wurden erschollen. In einem der Kriegshauser wurden 1100 Schädel erschlagener Feinde vorgefunden. Nachforschungen ergaben, daß beide Missionare mit 11 Begleitern ermordet und in Stücke zerschnitten waren. Tie einzelnen Mizch- teile waren unter die verschiedenen Törfer verteilt und dort mit großen Feierlichkeiten verzehrt worden. vativen „Kreuzztg." nicht beizupflichten, daß die Geheimhaltung des Tarifs zweckmäßig sei. Tie „Tagesztg." hält es vielmehr für eine „moralische Pflicht der Regierung, nun endlich Farbe zu bekennen." Wir glauben nicht fehlzugehen, in der Annahme, daß auch von der l>essischen Regierung die Ansicht geteilt wird, daß die Geheimhaltung des Zolltarifentwurss überilüssig ist, weit sich das Geheimnis ja dock) nicht völlig wahren läßt,, sobald die Regierungen in die nähere Prüfung der Vorlage eintreten und dazu der Mitwirkung einer größeren Anzahl von Sachverständigen unumgänglich bedürfen. Halbe oder unrichtige Nachrichten jedoch über den Inhalt des Zolltarifentwurfs sind nur geeignet, die Öffentlichkeit zu beunruhigen und zu verwirren. Wenn eine Bundesregierung ihren diesbezüglichen Anschauungen und Wünsck>en in Berlin Ausdruck geben würde, so ist "wohl kauin zu bezweifeln, daß die Anregung Beachtung fände. Tie Tage des spanischen Ministeriums Saga st a sind gezählt. Ter konservative Führer Sil- vela hält seine Zeit für gekommen, und es muß zugegeben werden, daß er es versteht, die Streitfragen des Tages als Parlamentsredner mit gewaltiger Emphase „aufzurollen", sodaß schließlich die liberalen Minister an dem Elend des Landes schuld zu sein scheinen. Sein neuester Vorstoß gegen die Regierung, die er mit dürren Worten der Gesetzesverletzung bezichtigt, beweist es wiederum. Offenbar wollte sich Silvela, als er Achtung vor den Rechten der Katholiken forderte, beim Hofe in empfehlende Erinnerung bringen. Tenn dort hat der Klerus noch immer seinen Rückhalt, und es ist bekannt, daß die Königin nur widerstrebend Sagasta die Kabinetsbildung übertrug. Aber Silvela mußte damals den Platz am Staatsruder räumen; er hatte in verblüffend kurzer Zeit abgewirtschaftet. Und es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß er in Zukunft ebenso wenig ausricksten wird. Bei der Erfolglosigkeit des Sagastaschen Regiments kommt übrigens das hohe Alter des Ministerpräsidenten in Betracht. Silvela kann dem Lande nichts bieten, als seinen Ehrgeiz; der staatsmännischen Befähigung mangelt er ebenso wie alle anderen Parteiführer. Die Mitteilung der wichtigsten Positionen fordern mehren 'jidui-1-'f|f, . Sein -wa Selbst die agrarische „Deutsche Tagesztg. m>rmag Ler aud); sonst ziemlich isolierten Auffassung der konser- Standvunkte der „Kriegs-Mimikrv" recht gut bewährt, d. h. die damit bekleideten Soldaten hoben sich nur sehr wenig von dem sie umgebenden Gelände ab und boten so dem Auge ein sckpverer erkennbares Ziel als in der bisherigen blauen Uniform. Auch die Ausrüstung hat sich ini allgemeinen besser als die vorher gebräuchliche bewährt. Es isi daher voraussichtlich die Einführung der gesäurten Bekleidung und Ausrüstung mit einigen noch zu bestimmenden Abänderungen, welche erst auf .Grund der eingereichten Berichte und noch nickst abgeschlossenen Trageversuche vorgenommen werden sollen, für die gesamte Armee zu erwarten. In welcher Weise und wann dies geschehen soll, ist bisher noch nicht bestimmt und wird wesentlich auch von den Ergebnissen abhängen, die in den diesjährigen ianövern zu tage treten. __ _ In ” Bejugspteis DierkljitxC Ml. 2.20, monatl. 75 PH mit Bril gcrlohn; bnr<6 S*e Abholcstellcn DtertrljaM Mk. 1.90, monatl. 65 PM Bci Postbezug vierlelj-hel Mk. 2.00 ohne BestcUgett HDt Anzriatniv,rm,l!lunOH» stellen de4 In- unv Uu6lanee< nehmen Änjki^en für ®tcf,cncr Anzeiger ßttlenprtt.' lo'a'. 1? 9*. auStoärtfi 80 Pf-. Kulüicher Teil. Bekanntmachung, In der Zeit vom 22. bis 29. Juni l. Js. wurden in Hiesiger Stadt gefunden: 2 Taschenuhren mit Kette, 1 Portemonnaie Deutsches Keich. Berlin, 28. Juni. Aus Travemünde wird gemeldet: Ter Kaiser traf an Bord der „Iduna" um 5 Uhr abends hier ein und begab sich um 6 Uhr an Bord der auf der Rhede liegenden Kaiseryacht „Hohenzollern", die heute nachmittag hier eingetroffen ist.' Ferner sind hier angekommen der Aviso „Jagd", das Torpedoboot „Sleip- ner", die Lustyacht „Viktoria Luise" und das Schulschiff der Handelsmarine „Großherzogin Elisabeth" sowie verschiedene Rennyachten und Dampfyachten. — Fürst Herbert Bismarck hat gelegentlich der Grundsteinlegung zu einer Bismarcksäule bei Friedrichs- ruh eine Rede an die Studenten gehalten, aus der mit dem Hinweise auf „Maximen und Reden der jüngsten Zeit" eine'scharfe Verstimmung hervorklang. Tazu schreibt: jetzt die nationalliberale „Magdeb. Ztg.": Nach alledem und insbesondere nach der scharf pointierten Rede kann nicht bezweifelt werden, daß Fürst Herbert Bismarck nicht nur bereit ist, die Führun g der Gegnerschaft gegen den jetzigen Kanzler, zu übernehmen, sondern auch für sich die Schlußfolgerungen aus diesem Schritt zu ziehen, sobald sich ihm dazu Gelegenheit bieten sollte. Sätze wie die: „Wenn gndere Leuteanderer Meinung sind, als ter alte Bismarck, und glauben, sie könnten andere Maximen aufstellen, so wollen wir uns das nicht anfechten lafsen" und „wir wollen festhalten an den Traditionen und Prinzipien, nach welchen Bismarck das Reich gesck)affen l>at", sie könnten auch ohne die Anlehnung an eine der leidenschaftlichsten. Kampfreden, die der alte Reichskanzler nach der Rückkehr von der Hochzeit seines Sohnes in Wien auf dem Marktplatz in Jena gehalten hat, nicht mißverstanden werden. Freilich zeigte Fürst Herbert Bismarck sich auch auf der politischen Mensur als fein geschickter Fechter. — Tie Trauerfeier für den Generalmajor v. Schwarzhoff, dessen Leiche heute vormittag aus Bremerhaven hier eingetroffen ist, fand am Nachmittag in dem in eine Trauerkapelle umgewandelten Fürslenzimmer des Lehrter Bahnhofes statt. Ter Kaiser war bei der Feier durch den Generalstabschef v. Schliessen vertreten, der im Auftrage des Kaisers einen Kranz am Sarge niederlegte. Vertreten war das Auswärtige Amt durch Staatssekretär Frhr. v. Richthosen. Im Auftrage des Reichskanzlers war Geh. Rat Baron d. Wilmowski erschienen; außerdem u. a. anwesend: der Chef des Militär-Kabinetts des Kaisers, Graf Hülsen- 5oäseler, Hausrninister v. Wedelt, der Kommandeur des Gardekorps General v. Bock und Polach, Generalquartier- meister Oberhofser, der Präsident des Reichsmilitärgerichts v. Gemmingen. Tie Offizierlorps der in Berlin stehenden Truppen hatten Vertreter gesandt. Tie Feier wurde eröffnet durch das Lied: „Befiehl Tu Deine Wege". Hierauf hielt Garnisonspfarrer Goens die Trauerrede. Tann folgte das Schlußlied: „Es ist noch eine Ruh vorhanden." Nach der Feier wurde der Sarg auf den Jnvalidenkirchhof übergeführt, wo er mit militärischen Ehren beigesetzt wurde. — Tas „Militär-Wochenblatt" veröffentlicht die kaiserliche Kabinettsordre, datiert Kiel, 21. Juni, wonach Graf Waldersee im Einverständnis mit den hohen Alliierten des Kaisers von seiner Stellung als Oberbefehlshaber der verbündeten Truppen in Ostasien enthoben wird. — Zum Gumbinner Mordprozeß wird mitgeteilt, daß, nachdem das Urteil des Kriegsgerichts der zweiten Tivision, soweit es die Fahnenflucht des Unteroffiziers Marten betrifft, die Rechtskraft beschritten hat, dieser degradiert worden ist und zurzeit die gegen ihn erkannte einjährige Gefängnisstrafe im hiesigen Militär- Politische Tagesschau. Tie Stimmen, welche die Veröffentlichung des Zoll'- nur gtW» S-HsSj Stert®«* S4 Dr H MWutbe" «er. 0*1 WGchnNlich bdfldtflt. »■»>>■< Cnitigen ■ »er aMaeiMg« fnr den (fcter**x erscheinenden HO Mw. 10 Uhr. fpÄleflenl w*t. sprechung, die vom Vorsitzenden, . Stübel, wiederum durch einen Ueberblick über die Hauptereignisse und Maßnahmen der letzten Zeit eingeleitet wurde. In der Debatte trat A. Wörmann für die Herstellung einer telegraphischen Verbindung zwischen Kamerun und Viktoria ein, worauf Staatssekretär Krätke die demnächstige Einrichtung einer solchen Verbindung auf dem Landwege von Tuala (Kamerun) nach' Buea und von Giche,mAnzeiger w General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen des und Thvrmählen gewählt. Ueber die Verhältnisse im Innern, speziell im Norden des Schutzgebietes wurde eingehend debattiert, und vom Kolonialdirektor näherer Ausschluß darüber gegeben. Ein Antrag Scharlach ging dahin, daß für Kamerun erheblich größere Mittel für die Entwickelung der Wege und Verkehrsmittel eingestellt, auch dem Gouverneur ein technischer Beirat beigegeben werde, dessen Aufgabe sein würde, entsprechende Anregungen zu geben. Ter Kvlonialdirektor erklärte, dem Gedanken der. Anstellung eines technischen Beirates an sich sympathisch gegenüber zu stehen, es werde indessen die Kostenfraga nodji zu erwägen sein. Ter Antrag wurde hierauf abge- lehut. Ein Antrag Valois betraf die für eine wissenschaftliche Niger-Benue-Tschad-See-Cxpedition zur Verfügung stehenden Mittel und wurde, nachdem die Angelegenheit ausführlich besprochen worden war, zurückgezogen. In seiner Schlußsitzung erledigte der Kolonialrat die Angelegenheiten der Südsee-Schutzgebiete. Tas Schutzgebiet von Samoa bot zu besonderen Bemerkungen keinen Anlaß; das Wirken des Gouverneurs wurde allseitig anerkannt. Bei Neu-Guinea regte Staatssekretär a. T. Herzog die Gründung einer Versuchsstation für Tropenkulturen mit botanischem Garten, sowie die Herstellung einer telegraphischen Verbindung zwischen Kaiser Wilhelms- land und dem Gouvernementssitze an. Kolonial-Direktor Tr. Stübel gab diesen Wünschen gegenüber entgegenkommende Erklärungen ab, und stellte die Ausführung in Aussicht, sobald die Rücksicht auf die Kostenfrage es erlaube. Vizeadmiral z. T. Valois brackste einen Antrag auf Beschlußfassung eines kleinen Segelmotors für den Be- zirkäamtmami in Friedrich Wilhelmshafen ein, woraus der Kolonialdirektor eine Prüfung der Bedürfnisfrage zufagte. Ter Antrag wurde vom Kolonialrat angenommen. Zu der Konzession zum Bergbau im Hinterlande des Yuengolfs. -wurden wesentliche Ausstellungen nicht gemacht. Bei der Besprechung der Angelegenheiten der Karolinen, Palau- ünseln und Marianen fand die Verwaltung des Vize- Muverneurs Tr. Kahl besondere Anerkennung. Ncuhdern lodann noch die Angelegenheiten des Schutzgebietes der Marschallinseln zum Gegenstand einer kurzen Besprechung gemacht worden waren, schloß der Vorsitzende, r. Stübel Lie Frühjahrstagung des Kolonialrates mit Worten des Tankes für dessen Mitarbeit, worauf Vizeadmiral z. D ,Balois den Tank des Kolonialrates für die ru^ge und -sachgemäße Leitung der Verhandlungen durch den Kolomal- Lürektor zum Ausdruck brachte. China. Aus Shanghai wird gemeldet: Auf Ersuchen Lin- kunyis stattete Taotai Scheng allen hiesigen Konsuln Besuche ab, um darauf zu dringen, daß, da alle fremden Streitkräfte Peking verlassen, auch Shanghai geräumt werde. Tem Vernehmen nach haben die Konsuln diese Frage ihren Regierungen zur Entscheidung unterbreitet. Tie „Nowoje Wremja" schreibt, solange in China nicht eine normale Ordnung der Tinge herrsche, und solange in Peking nicht eine starke Regierung bestehe, die eine Wiederholung der vorjährigen Wirren zu verhüten im stände sei, könne von einer Rückgabe der Mandschurei an China nicht die Rede sein. Wenn es aber auch verfrüht sei, von einer solchen Rückgabe zu sprechen, so folge daraus nicht, daß die Frage des Abschlusses eines Sonder- abkommens zwischen Rußland und China über die Mandschurei nicht wiederum angeregt werden könne. Wie aus gut unterrichteten militärischen Kreisen versichert wird, sind die Erfahrungen, die man in China mit der Bekleidung und Ausrüstung der dortigen deutschen Erpeditionstruppe gemackst hat, im allgemeinen recht befriedigend gewesen. Tas graugrüne Tuch hat sich vom Engländer nnd Buren. Gestern berichteten Telegramme des Reuterschen Bureaus über den Angriff auf die südwestlich! von Lolesberg im Herzen der Kapkolouie gelegenen Stadt Richmond. Tie Meldung war so gefaßt, daß man annehmen mußte, das kühne Unternehmen der Buren sei gescheitert. Dem ist aber nicht so. Ein Privattel e gram m meldet uns: Ueber den Kampf bei Richmond wird aus Kapstadt gemeldet: Tie Kommandanten Malau und Smith griffen Richmond mit 300 Mann Dienstag früh an. Die Stadt wurde von Kapitän Hawkshaw mit einem Tetachement von North-Staffordshire-Miliz verteidigt. Tie Buren kamen bis 200 Meter an das von den Engländern gehaltene Gefängnis und hatten das Fort unter ihrem Feuer. Ein Posten von 11 Engländern, die eine andere Position in der Stadt hielt, kapitulierte um 5 Uhr nachmittags. Malan ließ den Kapitän Hawkshaw wiederholt zur Uebergabe aus- forbern, doch dieser weigerte sich. Ter Kampf dauerte 12 Stunden. In der Nacht hörten die Buren, daß englische Verstärkungen herankämen, sie zogen sich daher unter Mitnahme zahlreicher Beute zurück. Tte Buren hatten 5 Tote, 7 Verwundete. Tie britische Garnison hatte 6 Tote und 7 Verwundete. Aus Upin gten wird gemeldet: Eine englische Abteilung vertrieb nach einem den ganzen Tag währenden heftigen Geseichte das Kommando Conroys aus seiner starken Stellung. Tie Buren hatten 5 Tote, ferner macksten die Engländer einen Gefangenen und erbeuteten mehrere Pferde. Präsident Krüger hat sich zu achttägigem Aufenthalt nach Kämpen begeben. Bei feiner Ankunft hielt der Vorsitzende des Empsangskomites eine Begrüßungsrede. Später wurde er im Ltadthause vom Gemeinderat empfangen. (Kämpen ist ein Städtchen in der Nähe des Zuiderfees in der Provinz Oberyssel. T. Red.» dort nach Viktoria in Aussicht stellte. Zu dem Entwürfe einer Verordnung betr. die Regelung der Arbeiterverhältnisse im Schutzgebiete Kamerun, der dem Kolonialrate vorgelegt war, wurden von einigen Mitgliedern Abänderungs- Wünsche geäußert, und von Wörmann die Einsetzung einer Kommission angeregt, der die wichtige Angelegenheit zur weiteren Beratung bis zur nächsten Tagung des Kolonialrates übertragen werden soll. Ter Kolonialdirektor trat einigen geäußerten Bedenken entgegen, erklärte sich« aber im übrigen mit der Beratung in einer Kommission einverstanden. In der Kommission wurden hieraus die Staatssekretäre a. D. Herzog und b. Jakobi, Dr. Scharlach, Stran- WW Break mit PrM MMü 1« ttM«u 02488__KdttstraU o. Qu verkaufen Ä neu«, feil Qiakdavelvanue wegen Unw 02490 Ntuwweg 39,1-' rs-ZÄ Ä -Zie Öiininicn, uiv --- _y--- ttarifentwurfs, oder doch, bei dem Umfange desselben, komplettes S!L-»etlerunazamtcs (öaebel sprach, „Jrüh-r fchon hätte dem Hauptmmm sein Mut das Lncten flnMurä^1gtann ;,112^^X601)0^ 5, bas -ntlasf-n worben. Zur Zeit b-fi-b-n sich noch Tiensie ausgesprochen unb ihm als öffentlichen Ausdruck 90 • f ' Quellen liegt in 5 Minuten 101 $erf°nen at9 Rekonvaleszenten tu betben Lazaretten zu. seiner Tankbarkeit ben HauÄrbeu ber Treue verliehen. zugleÄ)^-6 '^bewannen Men Nach wle vor ist ber Metz (Stabt) unb Metz (Montigny). , , v " Andrang zum Baben nur vormittags von 9-11 Uhr sehr ' Bern, 28. Juni. Dtggelmann aus Wald (»atitOK AUSMNv. stark; zu allen übrigen Stunden braucht nicht gewartet Zürich), ein älterer Herr, aber tüchtiger Bergsteiger, hat vor ® k p ku werden. Tas neue Badehaus 7 mit den 24 Zellen, etwa fünf Tagen Leistkamm (Kanton St. Gallen, 2106 Meter London, 28. Juni. Tie Proklamatwn i>e» ä,o nT^g 5, r01p^e bas Konitzkybadehaus nehmen den übrigen 6 Bade- hoch) bestiegen und ist seither verschwunden. Man vermutet, in der er als Zeit der Krönung den nächsten ^uni ^^rn ziemlich! viel ab^ Nach neuen amtlichen Messungen haß er ab gestürzt ist. bekannt giebt, wurde f)eute \xn ^aTne§.^a^afte »6^6^. bedn Bergrat, Prof. Dr. Chelius, hat sich der frntU p H 6 — Ter König empfing gestern die marokkanische ^halt des neuen Sprudels vermehrt und beträgt nach Sondergesandtschaft m Abschiedsaudienz und über- ben Messungen am 13. Juni 3,34 Prozent. Auch der Salz- ,41 U J 17 U f gab dem Führer der Gesandtschaft ein schreiben wnö das ^ehalt ber alten Quellen ist etwas größer geworden und wegen Errichtung eines Scheffel-DeukmalS Großkreuz des Bathordeus für den Sultan von ^rokttx beträgt, üom Sprudel 7: 2,64 Prozent und vom Sprudel 12 z« Reichelsheim im Odeuwalde. Haag, 28. ^uni. Nachdem das Ergebnis der Wahlen Prozent. Tie am Gradierwerk 6 aufgestellten Strand- m beabfichtigt, einem Lieblingsdichter des deutschen Volles: zur zweiten Kammer eudgütig bekannt geworden ist, steht ^be, bie dem Publikum unentgeltlich, zur Verfügung Joseph Viktor ©^effel, ein Denkmal zu Reichelsheim im die Demission des liberalen Kabinetts un-I^ werden gern benützt. Bei besonderen Gelegenheiten Odenwalds mit Rücksicht auf die Beziehungen des Dichters zu diesem mittelbar bevor. Tas vollständige Resultat der jammer- dem gestrigen Besuche der englischen Aerzte, wer-1 Orte und desien Umgebung zu setzen. wählen giebt den kirchlichen Parteien eme Mgsorital von jetzt die drei Sprudel mit einem Aheinwerfer beleuch- Joseph Viktor v. Scheffel hat fich für alle Zeiten nicht nur die W "b^mVHihL KR an fein^t^ k—» L Paris, 28. Juni. Der Abg. GauMer befragt 'N. derst'"'zg Fauerbach b. Nibba, 28. Juni. Gestern feierten B«,m"üng^n"b"e Schök-tt^s-we«°HkimÄäÄ Kammer den Minister des ^nnern über die .Ratzregeln, I Anwohner unseres stillen Dörfchens das Miss io ns- der Landschaft die Anregung zu dichterischem Schaffen zu empfangen,. welche die Regierung gegen die Automobilsayrer bes Dekanats Mdda. Es war zugleich Hagelfeiertag seiner Vorliebe für die poetische Wiedergabe lokaler Sagm undUeber- zu nehmen gedenke. Tie Ehausseure mitzbrauchten hier unb die Umgegend zum Andenken an ein im I Ittferungen verdanken wir seine besten Werke, verdanken wir seine Landstraßen, um sich über das Publikum lustig zu macksen \\s ^nhrßunbert bier meberaeaanaeiTe§ Hagelwetter, so herrlichen Lieder, die ihre Bedeutung nicht verlieren werden, so lange unb durch übertriebene Geschwindigkeit die Menschen auswärts ^ablr^eiche/Besml/ sich emstellte. t" unserem Vaterland«-und Insbesondere in der deutschen Jugend Un niederzufahren. Es sei traurig, daß einzelne gesellschaft- Tie FeWredigt h^l?Pchrrer Schm st er von ölaub^rg über für 6 (Ult oeren Jllly' I rr._i _____... in ölft h»r»r (Siifhinitnn Juni. gegenüber gestellt, folgen: Tendenz fest. Wetter Juni N 9» Höchste Temperatur am 27. bis Niedrigste . - 27. „ 27 90 0. 7.2° C. hat falliert. Märkte. 4561 Großherzogliches Amtsgericht. 750,5 750,4 749,6 2 2 2 17,0 15,0 26,0 . 100 60 . 90 65 10) 35 . 90.90 . 97.25 . 96.70 45.05 . 26.00 , 26.00 . 82.95 77 78 41 •cbUtzo d'-i Gebäude gegen eufetelgciid. Erdfoucbtlglceit A clnfich u.billig durch Andor- | nach"« bewährte •chmicgaamo . 202 60 . 176 90 . 129.60 . 133 00 . 138.40 . 140 80 . 157.50 . 197.70 . 176 00 . 170 60 11,1 9,9 10,2 7,500,000 10,524,730 3,850,000 1,012,626 2,959,293 95,917 5,803,929 40 Proz. e±. £ 5 *e S Z Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeeterr. Btaatsbahn Gotthardbahn . . Laurahüttc . . - Bochum . . . . Harpener . . . . E E. E. 13 h 1897/98 Mark 613,055 11,301,105 4,948,416 709,122 8,844,821 | 5,921,500 J 3,291,366 Heller Himmel Bew. Himmel Sonnenschein L _ L 28. Juni 28. ,, 5 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftratze 2. «ngedot der UrdeUnehmer: 1 Glaser, 1 Maschinist, 1 Bauschreiner, 2 Hausburschen, 3 Waschfrauen, 1 Putzfrau, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbettgederr 1 Spengler, mehrere Krankenwärter, 1 tücht. Bausckloffer, 3 Bauschreiner, 1 Rahmenmacher, 1 Tagiöhner. L« hrlinge r 1 Buchbinder, 1 Glaser, 2 Sckloffer, 1 Schreiner. «ietzeu, 29. Juni. Marktbericht. J . Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. M 0.80—1.10, Hühnereier per Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzeu. Haber: Spenglermeister Carl August Faber das.; Prokurist: Carl Faber ebendas. , , _ . , Nr. 95 die Firma „Adolf Frank" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Adolf Frank das. Nr. 96 die Firma: „Johannes H. Fischer" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Johann Heinrich Fischer das._ Nr. 97 die Firma „Willy Grünstein" zu Gießen; Inhaber Willy Grünstein das. Nr. 98 die Firma „Wilhelm Hainmel" zu Gießen; Inhaber: Wilhelm Hammel das.; Prokurist: H unb der Mit- und Rückvev Dr. Petersen und Dr. Nelin der von Holle geleitet mfe befindlichen Gefellfchafteü b, sodaß sie der StaatSanwoli- age gaben. Daraufhin ist die t worden. Epidemie beim zweiten 8a> erieregiments zu Metz meldet Folgende: Während der letzten s genesen auS der Lazarettbe- Zur Zeit befinden stch noch zenten in beiden Lazaretten ji ügny). ggelmann aus Wald sKavton ■ facherSerMer, Halm Ml St. M«,« Wer Bekanntmachung- In das hiesige Handelsregister Mbt. A wurde heute eingetragen unter Nr. 79 die Firma „Heinrich Aubel" zu Gießen; Inhaber: .Kaufmann Heinrich Aubel das.; Procurift: Frau Käthe Aubel, geb. Schwarz, das. Nr. 80 die Firma „Georg Appel" zu Gießen; Inhaber: Spenglermeister Georg Appel das. Nr. 81 die Firma „Heinrich Bingel" zu Gießen; Inhaber: Kaufmann Heinrich Bingel das. Nr 82 die Firma „Hans Förtsch" zu Gießen; Inhaber: Brauercibesitzer Hans Förtsch das.; Prokurist: Frau Lourfe Förtsch, geb. Kühn, ebendas. Nr. 83 die Firma „Wilhelm Möser" zu Gießen; Jn- haber: Kaufmann Wilhelm Möser das. Nr. 84 die Firma „Heinrich Noll" zu Gießen; Inhaber: Buchbindermeister Heinrich Noll das.; Prokurist: Frau Anna Noll, geb. Montanus, ebendas. Nr. 85 die Firma „Hesekiel Rothschild" zu Gießen; Jn- haber: Kaufmann Hesekiel Rotschild das. Nr. 86 die Firma „Albert Rübsamen" zu Gießen; Inhaber: Albert Rübsamen das. Nr. 87 die Firma „Hermann Schaumberger" zu Gießen; Inhaber Agent Hermann Schaumburger das. Nr. 88 die Firma „August Strilck" zu Gießen; Inhaber: Gießen; Inhaber: Kohlenhändler Georg Schäfer daf. Nr. 90 die Firma „Lvuis Troß" zu Gießen; Inhaber: Fabrikant Louis Troß das. d Nr 91 die Firma „Max Weißbacker" zu Gießen; Inhaber: Elektrotechniker Max Weißbäcker das. Nr. 92 die Firma „Gebr. Zutt" zu Gießen; Inhaber Friedlich Hutt und Theodor Zutt, Bauunternehmer, das Offene Handelsgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 1. April 1901 begonnen. , Nr. 93 die Firma „Joseph Stern" zu Gießen; Inhaber Kaufmann Joseph Stern das. Nr. 94 die Firma „Carl Aug. iyflber" zu Gießen; Jn- Temperatur der Lahn und der Luft. 1899/1900129. Juni. Nach Nraumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr. Mark I Wasser 18°, Luft 22°. 1,199,130 17,701,065 5,683,389 1,841,755 126,075 3,104,505 6,448,249! 2,989,043 12,000,000 10.524,730 5,500,000 740,973 5,046,419 486,227 5,534,010 25 Proz. bet Kapitals- NmsMI. Pili». Die neu erbaute Billa .Hochwalds in der Villen-Kolonie Eberstadt—Darmstadt, nächst der Straßenbahnhaltestelle Ludwigshöhe im Walde an der Heidelbergerstraße gelegen, ist zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu vermieten. Das Besitzthum ist eines der schonst gelegenen Darmstadts und entspricht den weitgehendsten Anforderungen. Die Billa hat 8 große und 8 Fremdenzimmer, nebst Stallung, Wagenremise und Kutscherwohnung, ist mit GaS- und Wasserleitung versehen und steht in selten schön angelegtem fertigen Park nut Teich. DaS Besitztum hat nach zwei Seiten eine Straßenfront von 144 laufenden Metern, sowie einen Flächeninhalt von 4 900 Quadratmeter und ist zu dem billigen Preis von 78,000 Mark zu verkaufen. Gest. Offerten unter F. V. 514 an G. L. Daube & Co.? Frankfurt a. M. 4667 »es rchessel'Deukmls i im Odenwalds. 6<«dN W * oürdigm Mot stm, w igtm Neisuos. W-d,i,1 11"Sn eit V* W »l4LÄ“lf4«esell. ^ichtshof verurteilte Pfuhl dem Anträge des Staatsanwalts gemäß 8i/,'/g Lonsob,; . . . schäft soll mit äußerster Rigorosität aufgestellt werden und in^der Wer-1 [e6en8längll6em Zuchthaus. Wegen einer Anzahl Strafthaten, i 8 o/c do ... tung aller Aktiva der veränderten Lage Rechnung tragen. Es dürften .. ... aenüaenb erwiesen werden konnten, erfolgte Freisprechung. I 81/« % Hessea . . . hiernach bie Bilanzen ber letzten Jahre besonders interessieren. W,r 5 o/fl Italien. Rente . . laffen die von 1^897/1898, sowie den Abschluß für 1899/1900, vergleichend j «ypmfieriltllt bßü LaÜN UUd bCt Lttft. I gg^ 8 O/o Mexikaner , , . 41/1 <■/□ Chinesen . . . Breitenbach, Mainz. Ministerialrat Braun, Vorsitzender deS ISt. 6-7 4, 2 St. 13-00^, Enteneier 1 St. 7-8 Gänse- anttklerckale Bewegung Einspruch zu erheben, die ltbe Odenwald-Klubs, Darmstadt. KreiS-Bautnspektor Dtehm, Erbach, eier per St. 11—12 4, Käse 1 St. 5-8 §, Käsematte 2 St. 5-8 , Profesioren lehnten dies ab. Büraermtister Dingeldein, Reichelsheim. Lehrer Fritz, Var Erbsen per Liter 22 Linsen per fiiter 34 Stauben per Paar Madrid, 28. Jam. Senator Vicomte Campo brandmarkt sitzmder der Odenwald-Klubsektton Rckchelsbetm. Oberstleutnant z.D. ^ 0 80-1.00, Hühner per St. JC i-M-tSO, Hahnen per ©tüd f bie in Asturien die Kirchen in Brand steckten £Stb' ÄX ÄÄ JM und betont^ daß g-Ichichü.che und -ünftl-nsch. D-nkma,-- b-. Krumbach. Provinzialdtrektor Freiherr v. Gagern, Mainz. 60—64 Schwemeflersch per 64—74 Schwemeflersch^ gesalzen, droht seien. Der Marinemmtster erwidert, die Regierung R chlsanwalt Hall wachs, Darmstadt. ReichStagsadgeordneter Ge- per Pfd. 78 Kalbfleffch per Pfd, 6^-66 [habt nachdrückliche Maßnahmen gegen derarttge Thaten des Heimer RegterungSrat HaaS, Offenbach. LandtagSabqeorbneter 50-70 Kartoffeln per 100 Kfto 5.50-600 ^Weißkraut per St. v L« rdatfen Häufel, Michelstadt ^Freiherr M. v. Heyl, Darmstadt. 90-00 Zwiebeln per Ctr. M 8.00-8.50, Mich per Lrter 18 ^ dand^tSmuS erlas . . { Qrofje U», Ockonom Jost, Rttchelsh im. Geh. Hofrat Professor Dr. K i 11 l e r, Kirschen per Pfd. 20 Pfg Wien, 28. Juni. Der Kaiser verttey ei g 6 Darmstadt Geh Ho^rat Professor Dr. LepsiuS, Darmstadt. Dr. Dauer der Markt,eft von 7 Uhr vornnttags brS 1 Uhr mittags. LaM Auszeichnungen und Orden, namentlich an auS Böhmen ä™"1 —-KM...°... ...««»•«■• m Mergel!, Reichelsheim. Dr. W. Merck, Darmstadt. Kari den Stern zum Komturkreuz deS Franz Joses'^roens Müller, Ehrenvorsitzmder des Odenwald Klubs. Dmmstadt. Re- £UllUi-L|lUUy Herold und Kaftan das Komturkreuz des Franz Josef-Oidens gierungsrat N 0 a ck, Vorsitzender der Z-ntralstelle für Gewerbe, Darm-1 ^er außerordentliche Professor Lic. theol. Wilhelm Lütgert zu Stern. Letztere Auszeichnung erhielt auch Bürgermeister stadt. Landtagsabgeordneter Ripper, M°^B«rfurth. ^rger- ift in gleicher Eigenschaft in die theologische Fakultät der , ™ Bürgermeister Funke-Leitmeritz erhielt daS meister Ripper, Gersprenz. KabtneiSrat Röm Held, Darmstadt. ' £aDe a. versetzt word-n. - Der Dozent an der Tech. Viaö- Rssrn-rmeister Obne« Karl Schäfer, Schriftsteller, 5)etmftabt eanbta6§ab9corbmtet ^nDC 1 J ^n Hannover Professor Klein ist zum etatsmäßigen Komturkreuz des Franz-Josef Ordens, Bürgermeister O)yne ' Gmchtssml. «■« Leipzig, 28. Juni. In der heutigen Sitzung der hiesigen Handels- Tages 7 Mk. an dem Gelb; eS stellte sich ba'b heraus, einige kleinere Sagemühlen Mit den dazu gehörigen yoi^ kammer führte bei Beginn der Sitzung der Präsident, Kommerzlenrat K - .in bet der Familie deS Bestohlenen veckehrendrS 12jähriges , evläßen sind verbrannt. Wie bekannt wird, sind auch Zweiniger, folgendes auS: Wir stehenlunter dem Emdrucke der TOdsen den Betrag entwendet hatte, indem -8 die Tttchptatt« namentlich in den Vorstädten Elschanka, und Ku- vollen Katastrophe, bte das wirtschaftliche Leben unserer Stadt unb . und so an das Geld gelangte. Diesen Fehltritt I dlcenschen, namenuily in • EotrKnt etwa des Landes durch den Zusammenbruch der Bank betroffen hat. Für uns, 1^. das Schöffengericht mit der gelinden Strafe des Verweises, I porosnoje UMs Leben gekommen. Der Schade g bie berufenen Vertreter bes Handels unb ber Industrie Leipzigs, ist das L bie xbätcrin unbescholten und zur Entwendung mehr von anderen 5 Millionen Rubel. Ereignis besonders deshalb tief beklagenswert, weil dadurch das Ver- ~ bem oerIejlet morden war, die dann für das Geld Naschwerk kauften. I Nikolajewsk. 28. Juni. Generalmajor Moltke UNd die trauen in bie Solibität Leipzigs, worauf wir sonst stolz ru siin pflegten, Frankfurt, 28. Juni. (Schwurgericht). Die 30> Jahre alte . Mllitärdevulation sind heute V0N der KaiseriN'Witwe eine weftgehenbe Erschütterung erfahren hat. W»r dürfen jedoch die-Zu. M^we des Lokomotivführers Heinrich Elsenhermer, Elisabeth geb. deutsche Mllttarvep 1 9 verficht xu unseren Kaufleuten unb Banken haben, baß sie ruhig und be« mutt)e teute wegen Kindesmords zu 3 Jahren 1 Monat Ge I iN Audienz empfangen worden. -- sonnen das traurige Ereignis in den Folgen thunlichst^beschränken und | fänflni8 verurteilt. . c. .. |----Telephonisch®!*-Kursbericht, Frankfurt, den 29 Ti Berlin, 29. Juni. Die kommende Reichstagssession soll nur mit dem allerdringeudsten Material belastet werden, um! Raum für die Beratung der zollpolitischen Gesetze zu Zg, schaffen. Auch in Preußen werde, vom Dringenden und 29. 7" Notwendigen abgesehen, zurückhaltender verfahren werden. \&- * Hannover, 29. Juni. Abends fand ein Festmahl zu' Ehren der Automobilfahrer statt. Stadtdirektor Tramm toastete auf Frankreich und seine Gäste, der Franzose Falconet auf beide Nationen. Es sprachen noch der Herzog von Ratibor, Baron Rothschild und andere. Kiel, 29. Juni. Der bei der Absteckung der Kievu- Grenze tbätiae hiesige Mathematikprofessor Langs ist in ---- LZ, O J b 7 ID “ T I Amhelt-IioUrplatteii. Hailer u. Pro»pektmlt tihlrcichtn Anerk. nnanguchroiben | Afrika gestorben. I ^..Ikrel avd aiaeaael. A. W. AndemSCh la Beuel em Rhola. Madrid, 28. Juni. „Heraldo" meldet: In Barcelona haben in Gießen auf der Fabrik - Niederlage bei Herrn hat auf ein Telegramm des Papstes hin die Geistlichkeit be« | wilii. Textor, Wallthorftraße e. 8897 Rew Nork", 2^'Juni^ D^FondSmÄle^Firm^M^quard & Co. schloffen, am Samstag und Sonntag eine Jubeljahrfeier zu I veranstalten. Die Liberalen beabsichtigen eine Gegenkund-1 ® @iü8H wf b-utiaen gebung zu veranstalten. Der Rektor der Universität Vfln Elten & Keusien Fabrlk0u- Krefeld AO SJÄlin Barcelona hat bie Prosessor-N aufgefotbetl, gegen bte | V0I1 Elten & KeUSSBIl, Handlung Kretelä. 4559 Gießen, den 28. Juni 1901. 4578 ?N Die Beerdigung findet Sonntag den 30. Juni, nachmittag 5!/2 Uhr, vom Sterbehaus e, Kanzleiberg?, aur statt vom Srerbehause, Kanzkciöerg 7, aus stall. Um rege BeteUigung ersucht Der Dertrauenkmanu. Todes-Anzeige. Er hat Gott dem Allmächtigen gefallen, heute nachmittag 51/* Uhr unseren lieben Sohn und B über Heinrich Mag*el nach langem, schweren Läden im Alter von 23 Jahren zu sich zu rufen. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Iamikie eVerbllild Ickschtt Sllndlimzsgehilfeii, Leipzig. Kreisverein Kietzen. Unseren Mitgliedern hiermit die traurige Nachricht, daß heute unser lieber Kollege und Vereinsmitglied Herr Heinrich Magel nach längerem Leiden verschieden ist. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag >/»6 Ahr Vergebung von Kauarbeiten. Die für den Bau eines ueven Dchulhanses in Leihgestern erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebots bis Samstag deu 6. Juli L I., uachmitt. 3 Uhr, bei Großh. Bürger- meistere: Leihgestern, woselbst Pläne, Voranschlag und Be dingungen zur Einsicht offen liegen, portofrei einzusenden. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt Ecb- und Maurerarbeiten 8870,43 Jt Steinmrtzarbeiten 2153,— „ Zimmer« „ 2096,84 „ Dachdecker- „ 1131,75 M Spengler- ,, 271,— M Blitzableiteranloge 250,— „ Schlosserarbeiten 292,30 „ Schreiner- „ 22,20 „ Weißbinder- „ 80,30 „ Eisenlieferung 1207,51 „ Gießen, am 29. Juni 1901. Der Großh. Kreisbauinspeklor. Stahl. 4574 Vergebung von Kauarbeiten. Die zur Jnstandstellung des Hofes auf dem Schiffmberg nötige Chauffierarbeit (ca. 600,00 qm), die zur Umdeckung der südlichm Dachseite auf dem 3 stückigen Wohnhause daselbst erforderliche Dachdeckerar' beit (cr. 200,00 qm), sowie die bei Erbauung eines Schuppens bet der Forstwartwohnung auf dem Baumgarten vorkommrnde Zimmer- und Dachdeckerarbeit sollen auf dem Wege drs schriftlichen Angebots vergeben werden. D.e bezüglichen Unterlagen liegen in unserem Amtslokale zur Einsicht offen. Angebote sind bis zum Samstag dem 6. Juli, vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzusenden. Zuschlagssrist8Tage. Gießen, 28. Juni 1901. Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. 4579 Versteigerung. Dienstag den 2. Juli d. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere i.st gegen Barzahlung Neustadt 65 dahier: 1 Break, 2 Wagen, 1 eis. Winde, 1 Violine, Sofas, Waschkommoden, Nachttische, Weißzeugschränke, Kommoden, Tische, Stühle, Dertikows, Schreibtische und eine große Trockenhalle. 4577 Born, Gerichtsvollzieher. Herstellung von Blitzableiteranlagen Die zur He-, stellung der Blitz - ablriterarrlagen auf den Haftlokalen zu Lich und Huugeu vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und die zur Umdeckung dcr Daches auf dem Haftlokal zu Huugen erforderlichen Dachdeckerarbeiten sollen auf drm Wege des schriftlichen Angebots v rgeben werden. Die bezüglichen Unterlage? liegen in unserem Amtslokale zur Einsicht öff n. Angebote sind bis Samstag den 6. Juli l. I., vormittags 10 Uhr, m t entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzusenden. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, 28. Juni 1901. Großh. Hochbauamt Gießen. _______Neuling. 4585 Vergebung von Bllchememell-Well. Unter Hinweis aus den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 wird hiermit die Herstellung v. ca. 65 qm Buchenriemen- Boden in Asphalt, fischgräter- artig verlegt, einschl. allem Material, im Schloß zu Romrod zur Vergebung ausgeschrieben. Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns offen und können Arbeitsbefchreibungen gegenEnt' richtung der Kopialgebühren voa uns bezogen werden. Subm'fsionstermin Montai den 8. Juli d. I., vormittags 11 Vs Uhr. 4584 Zuschlagsfrist 14 Tage. Alsfeld, den 27. Juni 1901. Großh. Hochbauamt Alsfeld. Neuling. Verkauf. Am 5. Juli d. I., nach, mittags 5 Uhr, kommen im Hofe der Zeughauskaserne hier fünf glltcrMlc Pnlkkarren öffentlich meistbietend gegen gle.ch bare Zahlung zum Verkauf. 4587 Gießen, den 29. Juni 1901. II. Bataillon Inf. Regt. 116. Aädt. Schlachthaus. Kreibauk. 4502 Heute und Montag: Gchsengkisch 50 pfg. kastlschs 35 pfg. KnhStjfch 35 pfg. Die Freibank bleibt heute abend bi» 9 Uhr geöffnet. Eine Anzahl gebrauch'.e 02505 Fahrräder zu jedem annehmb. Preise abzuqeb. Aayrrad- u.Zräymaschiuenhandkg. AeparaturwerKstatte H. Kitzler, Bahnhofstraße 58. Willig zu verkaufen: 1 getragener, schwa, zer Jaquetanzug 1 getragener Sacco-Anzug 1 schwarzer Cheviot-Paletot für mittelgroße Figur. Löbershof 31. 02496J 2 zwerspünnrge schwere Wagen, 2 hölzerne Pfuhlfässer von 1000 und 1200 Liter Inhalt und eine zweispännige Chaise zu verkaufen^Hhr. Kaukach I. Mein diesjähriger Grosser jnVentur- Än$VerHatif beginnt 45T6 llonliig ihn 8. Juli Carl jtowadt 85 Seltersweg 85. Modewaren und Damenkonfektion. 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Juli, abmds 81/t Uhr: Hebung. 4234 DaS Kommando. Sängerkranz. Sonntag den 30. Juni, nachmittags 5 Ayr: Sommerfest in Steins chartert. Konzert der hiesigen Kegimnis-Kapelle. 4538 Ter Vorstand. Giessener Zither-Club (Wohlthätigkeits-Verein). Slmvlsg dku 7Zllli,uklchm. vouZzihr an: Erstes großes Sommerfest auf der Schönen Aussicht. Eintritt pro Person 20 Pfg. Militär ohne Charge 10 Pfg. Mitglieder frei. Alles Nähere ersichtlich durch die Plakate. 4586 Der Vorstand. verantwortlich für »ea «Lgemetne« Leit: P. BltUei für U» «nzei^ateit: Hans •««. — »ruck und Verla, der vrühl'lchen Uut-rstttts^uch. und Stetntzruckerei (Pietsch «rbe«) in Gießen. Ab-' Wir la verbunden m Diiüger Gra Landwirt kande und bet Hesfift Dir schon !< z tm Preise' mitBringerl! wonallich 6 ohne Bestell „Wer l scher Schrisl denen die is in den Rom großen russ Rolfe; die! Zustande, t ans dem G eins, das ireisgegebe chöpsten G zum Bewuf als es dü tische und russische Li signation, könnte. Nr wechsel. 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