' 181.70 3*55 + iuxik. • 160 Stück zu qtag den 2. Juni • U880 • 160.81 • 144 30 • 159.00 • 210.S0 ' 19030 • in 20 w Weister Giessen 24.10 C. 7.8» C. 23.5« G. 12.61 C. 25,2« C. 10,30 C. 89 NNW. 90 NE. -25. M -26. Naj 4. -28.; + -28. . j | ®OttenftJein nAljr. , 3 Uhr airfmgenr erfaß ;e bet § 3 K \1\ ene nne. NE. Stil W. ' w. aller Art. * MM-»«» n8 präjl« 8 «► Der Borstaid- äJ“' & lotthardbSbalül - ' - - wchojQ ' • . ^rpeuet ' ' ' ' . fest. 1 • . , .-SÄ’' re* 11 io««- M, Ansicht geändert hätten und um der Bequemlichkeit ihrer Fiuanzaufftellung willen den Einfluß auf die ReichspolUik, den die Einrichtung der Mattikularbeiträge ihnen bietet, Preisgeben wollten. Daß man die Gelegenheit einer Aenderung des Zolltarifs benutzen wird, um „die Reform mit allen Mitteln zu betreiben", ist, wie gesagt, sehr wahrscheinlich. Nicht wahrscheinlich dagegen ist, daß der Reichstag auf das Verlangen, die Einzelstaaten von jedem Zuschüsse an die ReichSkasie zu befreien und Ueberweisungen wie Matrikularumlagen zu einer leeren rechnerischen Formalität zu machen, eingehen wird. Die Gründe, warum eine „reinliche Scheidung" zwischen Reichssinanzeu und den Finanzen der Eiuzelstaaten nicht wünschenswert ist, sind zu oft dargelegt worden, als daß eS nötig wäre, sie hier nochmals zu erörtern. Sie bestehen ungeschwächt fort und fallen weit schwerer ins Gewicht, als die den einzelstaatlichen Ministern erwachsende wertvolle Unbequemlichkeit. Selbstverständlich wäre die Reform nicht durchzuführen ohne neue Steuern. Herr Zeyer hat in Stuttgart freilich versichert, von neuen Steuerplänen wisse er nichts; weder von Berlin noch von München her habe er etwas davon ge> hört. Wenn das heißen soll, es werde überhaupt an neue Steuern nicht gedacht, so wäre die Erklärung, die Regierung sei entschlossen, die Reform mit allen Mitteln durchzuführen, entweder nicht ernst zu nehmen, oder sie bezöge sich auf eine unbestimmte Zukunft. Reichsschatzsekretär v. Thielmann hat für das nächste Jahr ein Defizit von 70 bis 80 Millionen angekündigt. Woher sollte das gedeckt werden, wenn weder die Bundesstaaten mit ihren Matrikularumlagen mehr eiv- zuspringen hätten, noch neue Steuern geschaffen würden? Herr Zeyer meinte allerdings unter Hinweis auf die erhöhten Zolleinnahmen der letzten Zeit, wir befänden uns nicht in einer niedergehenden Konjunktur. Aber sollte Frhr. v. Thielmann sich so verrechnet und so wenig die Lage überschaut haben, daß er noch vor wenigen Wochen ein großes Defizit ankündigen konnte? Wollte man gegen dies weder Matrikular- umlagen noch Steuern ins Feld führen, so bliebe nichts übrig, als neuen Pump zu machen. Dazu wird aber hoffentlich nirgends Neigung vorhanden sein. Anderseits wird auch der Reichstag zu neuen Steuern keine Lust haben; wiewohl ja mancher einer Erhöhung der im Zusammenhang mit der Marinevorlage etngeführten Steuern nicht durchaus abgeneigt sein würde. Jetzt neue Steuern von größerem Umfange zu schaffen, empfiehlt sich schon deshalb nicht, weil die Revision des Zolltarifs bevorsteht, von der man sich erhöhte Einnahmen versprechen darf. Was die in Vorbereitung befindlichen Schaumwein- und Süßstoffsteuer von dem nächstjährigen Defizit nicht decken, werden die Einzelstaaten schon auf ihre Kappe nehmen müssen. Da hilft nichts. Die ungünstige Finanzlage des Reiches wird ja wohl nicht immer dauern. Wenn dann in einem der folgenden Jahre die Einzelstaaten Mehrüberweisuugen vom Reiche werden behalten können, werden sie sich sogar freuen, daß die „Reichsfinanzreform" noch nicht dsrchgeführt ist. Die Reichsfinanzreform soll auf der zollpolitischen Konferenz vom 4. Juni ebenfalls zur Sprache kommen, an der von Seiten Hessens die Minister Rothe und Gnauth teilnehmen werden. Man will mit dem Zolltarifgesetze wohl auch die Franckenstein'sche Klausel ändern. In den letzten Jahren war fie ja thatsächlich durch die SchuldentilgungSgesetze, die den Einzelstaaten von den ihnen nach der Klausel verbleibenden Ueberschüssen der Neber- Weisungen über die Matrikularumlagen den größten Teil ab- nahmen, schon abgeändert worden. Ihr Wesen freilich ist unangetastet geblieben; denn nach wie vor bleiben die Einzel- staateu an den Reichsfinanzen interessiert. Die Höhe der Ueberweisungen und der Matrikularumlagen richtet sich nach dem Gedeihen und den Bedürfnissen des Reiches; hat das Reich Ueberschüffe, so erhalten auch die Einzelstaaten chren Anteil davon; kann eS seine Ausgaben nicht aus den eigenen Einnahmen decken, so müssen die Einzelstaateu tiefer in die Tasche greifen. Das Wesen der „Reichsfinanzreform" aber ist gerade, daß dieser Zustand beseitigt werden und die Einzelstaaten an dem finanziellen Gedeihen und Verderb des Reiches nicht weiter Teil haben sollen. Der erste „Reform"vorschlag von 1893/94 ging noch dahin, mittels 100 Millionen neuer Steuern den Einzelstaaten eine feste Reichsrente von 40 Millionen Mark jährlich zu garantieren; der zweite vom folgenden Jahre wollte unter Verzicht auf diese Rente nur feststellen, daß dir Matrikularumlagen die Ueberweisungen niemals übersteigen dürften. Der Reichstag hat beide Vorschläge abgelehvt, und die Eiuzelstaaten werden gestehen müssen, daß das bis jetzt zu ihrem Vorteile gewesen ist. Denn es kam eine Reihe von fetten Jahren, die ihnen Ueber schüsse in den Schoß warfen, auf die sie nach der „Reform" keinen Anspruch mehr gehabt hätten. In Voraussicht minder angenehmer magerer Jahre haben fie indes nie aufgehört, unter Führung des Herrn v. Miquel nach der „Reform" zu rufen. Jetzt, wo das Reich vor einem Defizit steht, das entweder mit neuen Steuern oder mit Matrikularumlagen zu topfen ist, erhebt sich der Ruf ganz besonders eindringlich. In der württembergischen Abgeordnetenkammer erklärte Finanz Minister Zeyer, daß nunmehr innerhalb der Regierungen die Hindernisse beseitigt seien, die bisher der Reichsfiuanzreform entgegenstanden. Die Regierungen seien entschlossen, die Reform mit allen Mitteln zu betreiben. Eine solche sei nötig, da größere Rückschläge für viele deutsche Staaten, nicht die größeren, geradezu verhängnisvoll wären. Er hoffe, >aß auch der Reichstag helfen werde, den Reichsfinanzen Ständigkeit und Sicherheit zu geben. Es ist allgemein aufgefallen, daß der Minister von „Hindernissen innerhalb der Regierungen" sprach. Man glaubte doch, alle Regierungen seien in dieser Frage längst änig. Sollten fich unter ihnen solche befunden haben, die )ie jetzige Einrichtung vom föderativen Standpunkte aus zu schätzen wußten, so wäre es sehr bedauerlich, wenn sie ihre Politische Tagesschau. „TerFreisinnwirdregierungsfähi g", unter dieser Spitzmarke brachten die „Tresdener Reuest. Rachr.^ kürzlich folgende Mitteilung: ,,Wie wir von einer Seite, die wohl in der Lage ist, hierüber genau informiert zu sein, erfahren, haben irr letzter Zeit Verhandlungen mit einem Mitglied der Freisinnigen Vereinigung stattgesunden, wonach die Berufung, eines Angehörigen dieser Partei zu einem hohen Staatsoder vielmehr Reichsamt in Frage steht. Ter Punkt, über den hierbei noch Schwierigkeiten bestehen, würde die Frage der Erhöhung der Getreidezölle sein; doch würde bei Normierung eines Tarifsatzes, der nur eine nominelle Erhöhung des gegenwärtigen Zolles bedeuten und dadurch den durch seine öffentlichen Versprechungen gebundenen Reichskanzler nicht dementieren würde, sich dieses Bedenken voraussichtlich unschwer heben lassen. Tie weitere Entwickelung der Ereignisse wird sehr bald Licht auf diese Vorgänge werfen. Sind diese Mitteilungen aber zutreffend, woran wir zu zweifeln keinen Grund haben, so werden gewisse publizistische Intermezzi, die in den letzten Tagen die öffentliche Meinung in Deutschland aufgeregt haben, schnell verständlich. Tenn dann wird eä auch dem unerfahrensten Politiker klar, welchem Zwecke die offiziöse Kampagne dienen soll, die mit dem bekannten Artikel der freisinnigen „Weserztg." über die Konservativen eingeleitet worden und von einer Reihe offiziöser Blätter noch fortgeführt wird. Turch diese vorr geschickter Hand in verschiedene Organe verteilten Mitteilungen soll an gewisser Stelle der Eindruck hervorgebracht werden, daß die Konservativen sich in tendenziöse Parteiinteressen verbissen haben und lediglich durch diese geleitet die kaiserliche Politik in den inneren wie aus- wärttgen Fragen zu bekämpfen suchen. Auf diese Weise soll für die Berufung eines freisinnigen Staatsmannes das Feld vorbereitet werden." Hierzu schreibt das „Bert. Tagebl." gewissermaßen? parteioffiziös: Wir sind in der Lage, diese Mitteilungen Die laviuv. HaushaltunMulk $n Fiudhrim Arsvivz Hveryesse«. Tie zu Lindheim seit 1889 bestehende Haushaltungsschule des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen steht unter Oberleitung und Verwaltung des landw. Bezirksvereins Büdingen ^und eines Aufsichtsrats zu Lindheim, und hat die Aufgabe, Mädchen im Alter von etwa 16—20 Jahren die Gelegenheit zur Aneignung berientgen Kenntnisse und Fertigkeiten zu geben, welche zur Führung einer wohlgeordneten, einfachen bürgerlichen Haushaltung erforderlich sind, sie an Reinlichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß, Ordnung und Unterordnung, sowie an Sparsamkeit im Haushalt zu gewöhnen, und auf Geist und Gemüt bildend einzuwirken. In dieser Lehranstalt erhalten die Mädchen vorzugsweise Unterricht und praktische Anleitung im Kochen. Die Unterweisung erfolgt hierin abteilungsweise an zwei Kochherden und ist auf die Erlernung der Zubereitung einer schmackhaften und kräftigen sog. Hausmannskost gerichtet. Weiter wird unterrichtet im Konservieren von Nahrungsmitteln, wie Einmachen von Gemüsen und Früchten, Einsalzen von Fleisch, Räuchern von Fleisch und Wurstwaren, sodann im Backen, im Waschen, in der Behandlung der Wäsche und Kleidung, im Bügeln und Putzen. Hieran schließen sich an: Molkereiwesen (Behandlung der aus dem Orte Lindheim bezogenen Milch und Bereitung von Butter und Käse in der in dem Anstaltsgebäude eingerichteten kleinwirtschaftlichen Molkerei), Bestellung und Ausnutzung des Gemüsegartens, sowie Zucht und Pflege des Geflügels. Gründliche Unterweisung erfolgt ferner in der Fertigung weiblicher .Handarbeiten (Stricken, Flicken, Stopfen und Weißnäh'en mit der Hand und der Maschine, Kleidermachen, wobei sich die Mädchen für den eigenen Bedarf und für denjenigen ihrer Familie beschäftigen dürfen). Auch wird in den Fortbildungsfächern, nämlich im Rechnen, in der Abfassung von Aussätzen und Briefen und in der Buchführung Unterricht ertielt, wie auch Unterricht in den Anfangsgründen der Gesnndheits- imi> Krankenpflege erfolgt. Es ist in der Anstalt für eine geist- und gemütsbildende Lektüre gesorgt, und wird der Gesang gepflegt. Ein Klavier ist der unentgeltlichen Benutzung der Mädchen überlassen. Tie unmittelbare Leitung der Anstalt ist einer Vorsteherin (Hausmutter) und einer Assistentin (Jndustrie- lehrerin) übertragen, welche beide in dem Anstaltsgebäude wohnen. Außerdem erteilen in der Anstalt der Großh. Kreisarzt zu Büdingen, ein Landwirtschaftslehrer, ein Volksschullehrer und der Kreis-Obstbautechniker Unterricht. Es finden jährlich zwei Unterrichte kursevon je fünf Vkonaten statt, in welchen jede Schülerin für Unterricht, Wäsche und Logis 20 Mk. bei dem Eintritt, und für Kost und Verpfleguna pro Tag 1 Mk. in Monatsraten prä- numerando am 1. jeden Monats schuldet und zu entrichten hat. Außerdem sind noch etwaige Ausgaben für Arzt und Apotheke zu bestreiten. Vom Tage des Eintritts an, also während des Kursus, dürfen die Mädchen ohne Erlaubnis oder Auftrag der Hausmutter außerhalb der Anstalt nicht verkehren und sie haben sich der eingeführten Hausordnung uwveigerlich zu fügen. Insbesondere ist ihnen auch Ehrerbietung, Gehorsam und Unterordnung gegen das Aussichts- und Lehrerpersonal, Freundlichkeit, Verträglichkeit und liebevoller Verkehr unter einander und endlich Treue, Fleiß und Sorgfalt bei den Arbeiten zur strengsten Pflicht gemacht. An Sonn- und Feiertagen werden die Mädchen veranlaßt, den Gottesdienst ihrer Konfession zu besuchen, wobei die Hausmutter bezw. die Assistenttn die Segleftung übernimmt. Morgens vor dem Frühstück, vor Gießen, 23. Mai 19OL Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen iämmtliche mit der Ausführung des Krauten- verftcheruugSgesetzeS betraute Behörde» «ud Stellen des KreifeS. Im Verlag der Buchhandlung von Emil Roth zu Gießen sst un^r dem Titel „F u ch s b e r g e r s E n t s ch e i d u n g e n, El IX, Krankenversicherungsgesetz, enthaltend sämtliche Entscheidungen des Reichsgerichts, der Deutschen Verwaltungs- gerrchtshöfe und Oberlandesgerichte, sowie zahlreiche Entscheidungen anderer Gerichte und Verwaltungsbehörden auf beni Gebrete der Krankenversicherung, gesammelt von I. Kordel ein Werk erschienen, dessen Anschaffung wir allen Beteiligten auf das Angelegentlichste empfehlen können. Tas Werk ist soeben m zweiter Auflage herausgegeben worden und enthalt auf 576 Seiten die vorerwähnten Entscheidungen aus der Zeit seit dem Bestehen des Krankenver- ftck)erungsgesetzes bis auf die neueste Zeit. Die Sammlung schließt sich, an das System des Krankenversicherungsgesetzes au; der Gesetzestext ist mit abgedruckt. Es ist hiermit qin außerordentlich wertvolles Hilfswittel für die Praxis gegeben. . Dcr Preis stellt sich auf 10 Mark für das broschierte, auf 12 Mark für das gebundene Exemplar. , .v Bechtold. und nach dem Mittagessen und abends vo-r dem Schlafengehen findet gemeinsames Gebet statt. Besuche von Eltern und Schwestern sind gestattet, solche anderer Personen nur unter Begleitung eines Mitglieds des Aussichtsrats. In die Anstalt sind mitzubringen: 1 Bettdecke, 1 Unterbett, 1 Kissen, (Bettstelle und Matratze werden gestellt), 1 doppelter Ueberzug, 1 weißer Bettüberwurf, 3 Betttücher, 2 einfache Truckzeugkleider, 6 Hemden, 4 Handtücher, 2 Bettjacken (Kleider und Wäsche gezeichnet), 1 Kleiderbürste, 1 Schuhbürste, 1 Zahnbürste, 1 Regenschirm, 1 Nähstein, Zeug und Leinwand zur Anfertigung bezw. Unterhaltung von Kleidern, Hemden und Bettwäsche, Wolle und Garn zu Strümpfen und Socken rc. und 2 Vorhäng- schlötzchen. Am Schlüsse des Kur.sus findet eine Ausstellung der gefertigten Arbeiten, die Uebergabe von Zeugnissen über Betragen und Leistungen, sowie eine feierliche Entlassung der Schülerinnen statt, wozu deren Eltern und Angehörige eingeladen worden. Der II. Kursus pro 1901 beginnt Montag den 1. Juli und wird Samstag den 30. November geschlossen werden. DieMeldungen hierzu sind bei dem unterzeichneten Vorsitzenden des landw. Bezirksvereins Büdingen unter gleichzeitiger Angabe des Vor- und Zunamens, des Tags, Monats und Jabres der Geburt und des Wohnorts der Schülerin und des Namens der Eltern oder des Vor-, mundes schriftlich einzureichen. Beim Eintritt in die Anstalt hat eine jede Schülerin ein ärztlichesZeugnis vorzulegen, das sich über ihren Gesundheitszustand, sowie weiter darüber aussprechen muß, daß gegenwärtig keine ansteckende Krankheit in ihrer Familie und bei deren Hausbewohnern bestehe. Lindheim, den 11. April 1901. Der Vorsitzende des landw. Bezirks Vereins Büdingen. Jrle, Kreisrat. Der Auffichtsrat: Westernacher, Oberamtmann. Frau West er nach er. Buß, Schulrat. Bär, Pfarrer. Lipp, Bürgermeister. König, Beigeordneter. Nr. 184 Erstes Blatt. 151. Jahrgang Donnerstag 30. Mai 1901 ÄeiwUiee, EUxötNon unk rchUßratz« 7. Adresse für Depeschor Anzeiger Sichen. Fcrnsprechanschluß Nr. **"•**"“ leeWt». l*Hi< embai bt* Bn. *■»*«»* W M •♦Mtuubt* Witt» Mf *e*nlU4) bewfcflt. DttrKONM Ms 2.20, moMtl. 76 VIA nirt vringertotm; durchs» Mk. 1.90, HMUtl. 66 Wch ®d PsSde^ig merteWchch Mk. 2.00 ohne Bestell^». BO« HoiHern tkruiittlaee»» fteflw M unb neOmtn «Ui »eigen für bee •Wfeener tin»euirr tntMM ßtilentncU. lokal 11 W». «u»eärte W -Pfg. GietzeimAnzeiger " General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Politisches aus Holland. brauche. Aus dem Lager der Nationalliberalen. Unter den Nationalliberalen in Worms be- •• Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 7, auSg-g-b-n Darmstadt, 25. Ma«, hat folgenden Inhalt: Bekanntmachung, Vorarbeiten für eine elektrische Straßenbahn von Bad Nau- heim nach Friedberg mit Anschluß nach Ockstadt und eint Drahtseilbahn nach dem Johannisberg bei Bad Nauherm betreffend. Bekanntmachung, die LandeSlornniisfion für ole Einkommen-, Vermögens-, Gewerbe- uno Kapitalrentensteuer betreffend. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel der Großh. LandeSbrandverficherungSanstalt für 1900 betreffend. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Dienstnachrichten. Kon- Auf die finanziellen Schwierigkeiten Japans wirft der jüngst erschienene Jahresbericht der Handelskammer in Aoko« Hama ein bezeichnendes Licht. Es wird darin die ungünstige Entwickelung der Handelsbilanz des Landes ziffernmäßig dargelegt und u. a. die Frage der Beibehaltung der Gold- Währung gestreift. Der Uebergang zur Doppelwährung wird zwar nicht direkt empfohlen. Man gewinnt jedoch den Ein an, das inzwischen seine Rechtsprechung geändert hat und den Angeklagten mit der Begründung freisprach das Kammer- Gießen). ** Fahrradlaternen. Tas preußische Kammer- gericht hatte früher sonderbarerweise stets angenommen, -------------u- . r . - . 4 .. .daß auch dasjenige Fahrrad mit einer hellbrennenden La- hervorragende General hatte einen Gesetzentwurf über dielversehen sein müsse, das der Radfahrer während der " "--ihr““führt. Ein Radfahrer war demgemäß vom Landgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Diese ‘ ' durch Revision beim Kammergerrcht kurrenzeröffnungen. ** Personalnachrichten. Der Großherzog hat den Registratur- und Kanzleigehilfen Leonhard Lohnes aus Höchst zum Kanzlisten bei der Brandversicherungs- Kammer ernannt. Durch Entschließung des Großh. Mi- nisteriums des Innern wurde der Regierungsassessor Paul Emmerling in Büdingen mit vorübergehender Aus- Hilfeleistung bei dem Kreisamt Büdingen beauftragt. Ernannt wurden der Expeditionsgehilfe bei der Main-Neckar- Eisenbahn Adolf Thiemann aus Mainz, der Kanzleigehilfe bei der Main-Neckar-Eisenbahn Peter Hof aus Aos Stadt und Kand. eießen, 29. Mai 1901. für Phantasiegebilde zu erklären, deneir zeder reale Hinter-, gründ fehlt. Insbesondere haben die Verhandlungen mit einem Mitgliede der freisinnigen Vereinigung^ von denen: hier die Rede ist, nicht stattgesunden. Auch die „Vos,, qtq" qiebt der Ueberzeugung Ausdruck, daß der „genau informierte" Gewährsmann der „Tr. N. N." sehr ungenügend informiert ist, knüpft aber daran folgende Bemerkung. „Der Vorbereitung für die Berufung frei)inniger Staatsmänner durch Preßartikel hätte es nicht bedurft, wenn Gras Bülow sie hätte berufen, und sie der Berufung hatten Folge leisten wollen. Ter Kaiser wäre, wie wir zu wissen meinen, der Ernennung freisinniger Manner zu M i n i st e r n gegenwärtig durchaus n i ch t a b g e n e i g t gewesen." Ueber die Besetzung der höheren Reichsämter mit Preußen und Nichtpreußen plaudert die „Straßb. Post" folgendermaßen: , Wie oft hört man die Behauptung aufstellen, daß in dem Staatenbunde „Deutsches Reich" Preußen den Löwenanteil an allen Einrichtungen habe, welche da» Bundesverhältnis durch Schaffung von Reichsämtern usw. erzeugt hat. Geht man der Sache auf den Grund, so sieht sie freilich ganz anders aus. In den höheren, mittleren und niederen Reichsstellen werden Beamte aus allen deutschen Bundesstaaten verwendet. Erst vor einigen Tagen ist ein Württemberger, v. Fischer, zum Unterstaatssekretär im Reichsschatzamt ernannt worden; im diplomatischen Dienst sind die Nichtpreußen wohl ebenso zahlreich vertreten wie die Preußen. Tas Reichspostamt hat Angehörige aller Bundesstaaten unter sich. ^,as Auswärtige Amt besitzt in Tr. v. Körner und T-r. Stubel zwei Tirektoren aus dem Königreich Sachsen, das Reichsamt des Innern im Präsidenten des Reichspatentamtes v. Huber, das Reichsjustizamt im Direktor Dr. Gutbrod und — wie schon oben erwähnt, jetzt auch das Reichsschatzamt im Unterstaatssekretär v. Fischer — geborene Württemberger in hervorragender Stelle. Und nun erst das Reichsland Elsaß-LothringenTer kaiserliche Statthalter ist Württemberger, sein Vorgänger war Bayer. Der Staatssekretär ist Preuße, von den Unterstaatssekretaren sind zwei Elsässer, einer Bayer von Geburt. Von den drei Bezirkspräsidenten ist einer Bayer, einer Württemberger, einer Preuße usw. usw. Tie Aufzählung der übrigen Stellen giebt die gleichen Bilder. Jedenfalls genügt das Angeführte schon zum vollgiltigen Beweise dafür, daß wir hier in Elsaß-Lothringen nicht „von Preußen regiert" werden, wie eine oft gehörte.Phrase lautet, die, sobald man sie auf ihre Richtigkeit hin prüft, sich als ganz haltlos erweist. bie Arbeiter den Bauernstand, den Handwerker, eine Auf-«der Präsenz zeit nicht einzugehen. Genug, d°s Gesetz fiel iaisuna die auch der ganze Parteivorstand teilt und zu ins Wasser, und damit ist die Regelung der militärischen erhatten bestrebt ist, wie dies auch die Abgabe unserer Di-nstpflichtd-rhältniste INS Stacken geraten. Salang- das Stimmen im Reichstage gegen das Umsturz- und Zucht- radikal-liberale Ministerium die Staatsgeschäfte führt, wird Hausgesetz bestätigt hat. Tenn durch diese Stellungnahme ftrage schwerlich gelöst werden. . ist Has Koalitionsrecht, der Arbeiter thatsachlich beschützt Der chinesische Krieg hat auf Holland insofern worden, während der Zweiten Kammer dazu die Kom- wgemfctt, als er die „guten Beziehungen" — wie es m petenz fehlt. Ebenso beruht aber der Erfolg, den de ret.ten Thronrede hieß — zwischen der Haager und der Wahlkreis im Sinne der Auffassung der natwnalliberalen tz Reaieruna störend beeinflußte" und den Seehandel L:un'5-Lk"un^trZ:^ Kaunas I d-L«l7nd-m1. S°nlähE Das b.im Abbruch demokratischen Bestrebungen und alle diejenigen Gegner der Wirren von d-n Suuda-JnM nach der chiuesischen der nationalliberalen Partei, welche aus konfessionellen oder Küste entsandte holländische Kriegsschiff trat nicht m Aktton. anderen Gründen bemüht sind, den sozialen Frieden zu Die politischen Zustände in Atjeh können als befriedigend stören und gegen die nationalen Errungenschaften anzu- ^zeichnet werden, dank der Wachsamkeit der holländischen stürmen, ferner darauf, daß man aus Gründen einer ehr- ^nd- unb Seestreitkräfte. Doch zu trauen ist dem Frieden lichen Politik auf alles Paktieren und Liebäugeln mit den I Seitdem England das Verbot der Ausfuhr von Waffen Gegnern verzichtete. hon den Streits Settlements nach den Sunda-Jnfeln im Wachsen' p-btz-ich 1 MVÄ Mid eines Zentrumsblattes und deren Auftreten beweisen. Gewehr und Pulverfaß britischen Stempels 'U die Hande Es konnte daher festgestellt werden, daß es in weiten Kreisen der Atchinesen gelangt, sodaß mit einer neuen Erhebung der der Partei nicht gebilligt wurde, daß der Abg. Reinhart Eingeborenen jederzeit gerechnet werden muß. So rächt fich in seiner Kammerrede in einem kritischen Momente e§ (gnglanb an Holland dafür, daß Präsident Krüger unter anscheinend für angebracht hielt, den Sozialdemokraten gedbem Schutz der niederländischen Kriegsflagge, an Bord des wissermaßen Komplimente zu machen. Bremers „Gelderland", nach Europa reisen durfte. Tie einzige Aktion, welche der Vorstand in dieser Sluhe Wirtschaftlich entwickelt sich Holländisch Indien sehr bis jetzt vorgenommen hat, bestand darm, daß er mit Zu- 1900 schließt mit einem Ueberschuß BPSSäBBä Piifii $geg$en die Mißdeutungen richtete, die die gegnerische dem Kaffeehandel wurden 11 Millionen der Staatskasse zu- Presse an diese Kammerrede anknüpfte. Mit Genugthuung geführt. Die Ueberschüffe aus dem Kolonialbudget kommen hat daher der Vorstand auch später noch! aus den Verhand- bem Mutterlande insofern zugute, als sie einen Ausbau hingen der allgemeinen Wählerversammlung ersehen, 05p bet Sciegöflottc in Angriff zu nehmen gestatten, deffen Herr Reinhart, ahne ein Wort von seiner Kammerrede zuruck- Holland im Hinblick auf seinen bedeutenden Seehandel und nehmen zu wollen, alle diejenigen Erläuterungen^geberl wertvollen Kolonialbesitz unzweifelhaft bedarf. An hat, die der Vorstand erwarten mußte und die sich in der 1 (^rfinpnfrpniprn fphft eß aanr ebenso an brauch- ^ammerwede de^Herrn Remhart nicht befunden! haben,Ijetzt U1 Tdas; er \en Kampf gegen die sozialdemokratischen Be- Hand angelegt. Das letzte Budget Hollands selbst schoßt strebultgen wie seither unentwegt fortsetzen werde; mit emem Defizit von fast zwei Millionen ab. Seme Finanz 2. daß er keinerlei politische Agitation in seinem Be- läge ist also nicht sonderlich günstig. Im allgemeinen rechnet triebe dulde; Niederländisch Indien im Etat mit viermal höheren Ziffern 3. daß er einen Arbeiter, der durch agitatorisches Auf- ba6 Mutterland in Einnahme wie in Ausgabe. treten den Frieden seiner Arbeitsstätte zu stören ver- ----— suche, unweigerlich entfernen werde. Durch diese zuerst in der Wählerversammlung abgegebene Erklärung hat sich Herr Reinhart vollständig auf den Standpunkt des Herrn Präsidenten des Finanzministeriums Gnauth gestellt, was jedoch in der Kammer nicht der Fall war. , ' ' Aus diesen Erklärungen des Herrn Reinhart finden auch die Aeußerungeu einzelner Mitglieder des Vorstandes in der Wählerversammlung ihre Begründung, daß sie jetzt sich mit den Darlegungen des Herrn Reinhart in jeder Hinsicht solidarisch erklären könnten. Nachdem dadurch die Berechtigung des Vorstandes zu o , z den mit Herrn Reinhart gepflogenen Vorverhandlungen druck, als sei die Neigung zu einer Aenderung in diesem nachgewiesen ist und es sich herausgestellt hat, daß that- Siune bei den kaufmännischen Kreisen Japans im Wachsen, sächlich in feinem Augenbticke eine Versckxiedenheit in der Das Staatsbudaet bat durck die oroßen Ausgaben für die Auffassung bei sämtlichen Vorstandsmitgliedern und .Herrn scheint der Regierung unmöglich, Zurzeit eine I bie Einmischung der nationalliberalen Kammerfraktion m kontrahiren; daher die Schwierigkeiten bei der Unterbnngung ^Eftadt in diese interne Angelegenheit der hiesigen der MinisterportefeuilleS, insbesondere desjenigen der Finanzen, „aiionalliberalen Partei auf das Entschiedenste ab, dies um Hebel find auch die europäischen Export-Industriellen daran. j0 mehr, weil die Kammerfraktion sich in dieser hvchwick>- Jhre japanischen Abnehmer können den Zahlungsverpflichtungen tigen Angelegenheit ohne jede Berechtigung über die be- nicht nachkommen, und sind auch fürs nächste außer Stande, stehende Parteiorganisation hinweggesetzt und Beschluß ge- neue Aufträge zu erteilen. Doch die Hoffnung darf noch faßt hat, ohne die hiesige Parteileitung überhaupt vorher Nicht ausgegeben werden daß da- ittnge Kulturland aus zu ^otestiert der nativnulliberale V-reiu zu eigener Kraft diese Krisis überwindet. ---I Worms auf das Energischste dagegen, daß durch das Herein-1 ^2^sck^b^^g^'zu'K^zlisten bei'der Direktion dieser Bahn, ziehen interner Angelegenheiten tn eine allgemeine Wähler- Gemalde-Ausstellung im Bach'scheu Neubau. DaS leb- steht bekanntlich eine Spaltung. Auf der einen Seite steht I sßenn trotzdem die Wählerversammlung von dem Vor Ankäufen manifestiert, veranlaßt die Hnternehmuug, ihren oer stark nach rechts neigende Großindustrielle und Reichs-1 setzenden des nationalliberalen Vereins geleitet wurde und Aufenthalt zu verlängern. Wie ein Inserat in gestriger tagsabgeordnete Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim, auf ber um ^eti aus Mitgliedern des Vereins bestanden hat, so Nummer berichtet, werden 160 Gemälde, die in Vorschuß ------ bie§ dad^ck) zu erklären, daß seitens des Herrn Rein- vollen, zu Taxpreisen veräußert. ' r,jr Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Tot- geborenen, betrug in der Woche vom 12. bis 18. Mai in folgen würden." Main» 30, Darmstadt, Offenbach und Worms je 16 und in Soweit die Erklärung, die von der Versamnilung an I m;. c«M 11 infnmmpn davon 24 im ersten Lebensjahre. liberalen Partei in Worms herbeigesührt worden. Aus 18,3, Darmstadt 11,4, Offenbach 16,1, WormS 20^6 und dem ablehnenden Verhalten des Abg. Reinhart gegenüber auf Gießen 22,1 (ohne 5 Ortsfremde 12). — Die Tooes- ber Fassung dieser Erklärung und aus den langen Reden, Ursache anbelangend, verstarben an Scharlach 1 (Mainz), an die in der Versammlung gehalten worden sind, geht klar Keuchhusten 1 (Mainz), an Diarrhöe und Brechdurchfall 4 hervor, daß die Spaltung innerhalb der Wormser National- 1 jn Mainz und Darmstadt, 2 in Offenbach), an Wochen- lib-rlen werte- utmimui,™ 1 (M»!..,), au Lungenschwindsucht 11 (7 in des Landtages steht bekanntlich durchaus auf der Seite des 2 in Darmstadt, je 1 in Offenbach und WormS), an s?errn Reinhart. I akuten entzündlichen Krankheiten der AthmunbSorgane 10 (je 2 in Mainz und Worms, je 1 in Darmstadt und Gießen, 4 in Offenbach), an Gehirnapoplexie 3 (1 in Darmstadt, 2 in Offenbach), an allen übrigen Krankheiten 51 (16 in Mainz, 10 in Darmstadt, 6 in Offenbach, 11 in WormS, 8 in Gießen); gewaltsamen Tod erlitten 7 Personen (je 1 in Mainz, Darmstadt und Offenbach, je 2 in WormS und anderen Seite der allen aufgeklärten sozialpolitisch uiv=j , Bestrebungen lebhaftes Interesse entgegenbringenbe, j.Qrt üor^er bie Versicherung abgegeben worden war, daß den berechtigten Forderungen der Arbeiterschaft {einerlei Angriffe auf den Vorstand und die Partei er-' sympathisch sich gegenüberstellende Fabrikant und' Landtagsabgeordnete Reinhart. Nun hat dort am Freitag vor Pfingsten eine Versammlung des nationalliberalen Vereins stattgefunden, der eine Ausschußsitzung vorausging. In dieser Sitzung waren die Herren v. Heyl und Reinhart zugegen. Es wurde der vom Vorstände genehmigte Entwurf einer Öffentlichen Erklärung vorgelegt und natty einer längeren Debatte über die geschäftsordnungsmäßige Behandlung desselben mit allen Stimmen gegen diejenigen y . , uuu der Herren Reinhart und Doerr angenommen. Herr Rein- liberalen weiter fortbesteht. Tie nationalliberale Fraktion ? 1 hart erklärte, daß er mit der Fassung des Entwurfes nicht! qavXmao?. f+oHi RpFnnnHirh hurrfmu« auf h?r he§ I vciuiuiuyci _ 1 _ ,0^ einverstanden und mit Rücksicht aus seinen körperlichen Zustand nicht in der Lage sei, der Hauptversammlung beizuwohnen; Herr Doerr erklärte, daß er gegen den Entwurf stimme, da es ihm bei der Kürze der Zeit nicht möglich sei, 1 «u6 Amsterdam wird uns geschrieben: Ausschuß vorher mit allen gegen die Stimmen der Herren Helm in e zum letztenmal als jungfräuliche Herrscherin i Doerr und Reinhart gebilligt hatte, zur Verhandlung. Diese September vorigen Jahres bie »Generalstaaten , das Erklärung hat folgenden Wortlaut: Parlament, eröffnete, nicht eben um inhaltsschwere Kapttel „Tie gegnerische Presse der Stadt Worms und weiterer bereichert worden. Als das am meisten bemerkenswerte Er« Kreise hat die Ausführungen des Herrn Abgeordneten Rein- eigniS auf dem Gebiete der inneren Politik darf der Rück- hart in seiner Kammerrede vom 28. Februarl901 als ar- ^it t des KrieqSministerS El and genannt werden. Dieser beiterfreundliche und humane Kundgebungen gegenüber and, "cu«u» ? 2t:" t;; Wahlkreis in Deutschland hat so viele Arbeitgeber auszu monatlicher Präsenzzeit nicht Folg- gebe» zu können. Dl- gericht nehme nunmehr IM Gegensatz zu seiner lruhcr^n weisen, die vom kleinsten tzandwerlsmeistcr bis in bie M^h Lvart-i-n beharrten gleichwohl darauf; eS gelang Rechtsprechung an, da» ein Fahrr-d,, gesch-ben wer^, Großindustrie hinein sich seit Generationen der Crsi.llnngIaicht um dies- Klippe l^ di- Regierung zog während der Tunkelsert nicht beleuchtet zu werden wosechs^che^eEderechtchung^t^/Ärbeiterst'andes^ ^alr Ibcn Entwurf zurück, °nd der Kri-gSminist-r nahm seinen "^Fr o n h aus e n , 28. Mai. Jüngst fand .frier ine überlieferte Tradition ist. Die außerodentliche politischi? I Abschied. Hinter den Kouliffen soll damals stark auf General I amtliche Lehrerkonfere nj bet Klasse Fron Hausen f * Wertickläkuna deren sich Worms und der Wahlkreis er sTland eingewirkt worden sein. Man munkelte, daß ba8 Lu ber 30 Lehrer und 7 Geistliche erschienen warm. Nafl tieueu bericht eben gerade auf dem unentwegten Ein Militärkabinett der Königin den Kriegsminister „scharfKo Uhr eröffnete der Kreisschulinspektor, Wirer treten aller Berufenen für die wirtschaftlich Schwächeren, j gemacht" habe, auf Zugeständnisse bezüglich der Herabsetzung I Lohra die Konferenz. Ter erste Teil derselben bildete d Kapkansgasse Gießen Kapkansgasse. El« großer Posten SaMasihkn-Wvalls mit PtWemfastsllg JlßUllM ODO 2- und 3sitzig, unter Garantie, von 60 Mark an. Mßballmpolittt. Kett mit W-schela-M lackikrte Uhiir. Kltiderschriinl-k °°n 20 M. «n. r hpftphpnb au8: Svruna- HA —. t>on 140 Mk. 36 2th-r. an. 99 prima Federn MaIHKMMöbe mU Marmorpl. von 50 Mk. 99 Continental Caoutolrooe & Guttapercha Comp., Hannover. an. 99 9* KleidkrschräuKe, poliert, mit Aussatz alle sonstige« Möbel 3184 Größte Ausmahl m Gardinen und porhängen. H. C- Werner 23 22 30 . 17 . 58 Für jede« Fahrrad die beste Bereifung. Man verlange stets diese Marke. 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Es soll Beweis erhoben werden, ob es sich um eine Niederlegung der Arbeit, wie es Beklagter bshauptet, oder um eine Entlastung handelt, und bezw. ob einzelne von den Kellnern, die thatsächlich entlasten wurden, mit Recht entlasten worden sind. Continental PNEUMATIC Arbeiterbewegung. London, 28. Mai. Die hier tagende internationale Bergarbeiter- Konferenz nahm eine Resolution zu gunsten des Achtstundentages an. Glasgow, 28. Mai. Das schotttsche Einigungsamt der Eisenindustrie beschloß, die Löhne der Eisenarbeiter sosort abermals um 5 Prozent herabzusetzen- )er Humanität und Geistesfreiheit." Nach einer Ansprache, in der Tolstoj als Vorkämpfer der Freiheit und Menschlich feit gefeiert wurde, legten die Erschienenen Rosen am Sockel der Büste nieder. Telegraphisch wurde dem Ge eierten eine Sympathie Kundgebung zugesandt. Am Abend wurde durch Hofkunsrfeuerwerker Becker von Wiesbaden ein Brillant-Feuerwerk ausgeführt, das den besonderen Bei all der Ausstellungsbesucher fand. k- T a r m st a d 1, 28. Mai. Man erzählt sich hier, daß ein Konflikt innerhalb der K ü n st l e r s ch a f t ausgebrochen ist. Herr W. Leiters, der Geschäftsträger der Künstler kolonie, soll seinen Abschied erbeten und vom Großherzog erhalten haben. Es kursieren verschiedene unkontrollierbare Gerüchte über mannigfache nnerquicklickse Vorgänge. Darmstadt, 28. Mai. TerGroßherzog und die Großherzogin mit dem Prinzen und der Prinzessin Franz Josef von Battenberg, sowie der Prinzessin Xenia von Montenegro begaben sich gestern mittag 2 Uhr 55 Min. mit Sonderzug zum Besuche des 2. Haupt- konzertes des hessischi-pfälzischen Musikfestes nach Worms und reisten um 7 Uhr von da zurück. In Begleitung befanden sich Schlüsseldame Freiin v. Grancy, Hofdaine Freiin v. Rotsmann, Obersthofmarschall v. Westerweller Exz., Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel, Oberst v. Wachter, beauftragt mit den Funktionen des Generaladjutanten, Rittmeister Kraemer. Mainz, 2tz. Mai. Tie Konkurrenzbedingungen bei dem Wettbewerb für die Errichtung eines Tenkmals für den verstorbenen Schöpfer unserer Neustadt, den Stadtbaumeister Baurat Kreyßig, sind im Entwürfe festgcstellt. Tanach soll das Tenkmal vorwiegend ein inttmes, weniger ein monumentales Gepräge erhalten. Marburg, 28. Mui. Der in der Lingelgasse Nr. 13 in Weidenhausen wohnende Schreiner David Krantz, Bater dreier Kinder, hak in der Nacht vom ersten auf den zweiten Pfingsttag seiner Frau mit einem Messer den Hals durchschnitten, sodaß, da die Halsschlagader verletzt war, der Tod der FraujalSbald eingetreten sein muß. Der Mörder hat darauf versucht, sich die Pulsader zu öffnen. Nach der That stellte er sich der Polizei. Im polizeilichen Verhör gab er an, er wisse gar nicht, wie er zu der That ge- kommen sei. *• Kleine Mitteilungen ans Hesse» und den Nachbarstaaten Am Nachmittag deS 28. d. M. wurden im Frankfurter Walde zwei Frauen, ein Mann und zwei Kinder durch Blitzschlag teils schwer, teils leichter verletzt. — Dem Gastwirt Greiff in Wehrda wurden Montagnacht 600 Mark, eine goldene Uhr und mehrere Kleidungsstücke gestohlen. Von dem Thäter fehlt jede Spur. — Der Firma I. Langenbach und Söhne in Worms wurde von dem Großherzog der Titel als Hoflieferanten verliehen. Kunst und Wissenschaft. — Auch in diesem Jahre hat d-S Ensemble de« Kölner Stadt- theaterS unter Leitung de« dort sehr populären Herrn Otto «eck einen Zyklus von zwölf Vorstellungen in Marburg veranstaltet, die meist vor ausverkauftem Hause stattfanden. Die Regie hatte^Herr Danegger, der bewies, daß er in dieser Beziehung sehr Tüchtige« leisten kann. „ , . Breslau, 28.Mai. Der 13. deutsche Geographentag wmde beute durch den Präsidenten der Hamburger Sternwarte, Geh. Rat Reumayer, eröffnet. Auf Antrag de« Profeffors Frhrn. v. Rtchihofeu- Berlin wurde emsttmmig beschlosfen, die Kommifston für die Sudpolar- forschuvg, nachdem dieselbe zu der deutschen Südpolarexpedition unter Drigal«ky geführt, aufzulöfen. Magdeburg, 28. Mai. Der ZentralverbandStag f ür kaufmännische« und gewerbliches UnterrichiSwefen ist hier zu einer zweitägigen Sitzung zufammengetreien. .Der Ver- bandstag ist aus allen Tellen des Reiches und Oesterreich« durch Regterungskommiffare und etwa 400 Abgeordnete beschickt. Unter anderm wurde der Antrag de« Stadtrats Sombart-Magdeburg einstimmig angenommen, den Reichskanzler zu ersuchen, dafür zu wirken, daß in Deutschland ein Reichsamt für das gesamte BtldungSwesen geschaffen werde, welches als Sammel- und Informationsstelle für alle Erscheinungen auf dem Gebiete deS Blldungswesens in der ganzen zivilifierten Well ähnlich dem „Bureau of Education" in Washington dienen foll.__ Lehrprobe des Lehrers Freudenstein-Marbach über die Frage: „Wie geht es zu, daß aus dem Samenkorn ein Pflänzchen wird?" Hierauf erteilte der Vorsitzende dem Lehrer Friesleben-Winnen das Wort zu seinem Vortrage: „Tie Anordnung und Verteilung des naturkundlichen Stoffes in der einklassigen Volksschule." Nachdem der Vorsitzende Herrn Friesleben seinen Tank für dessen Arbeit ausgesprochen, hielt Lehrer Kornmann-Roth einen Vortrag über das Fürsorgeerziehungsgesetz Minderjähriger und über die Aufgaben, welche das Gesetz an den Lehrer stellt. Ter Korreferent, Lehrer Löwe-Oberwalgern, ergänzte die Ausführungen des Herrn Kornmann, indem er die Versammlung einen Blick in die Statistik der jugendlichen Verbrecher thun ließ. Tann ergriff der Vorsitzende das Wort zu einer kurzen Ansprache, in der er sich als Kreisschul- inspektor verabschiedete. Pfarrer Landau-Fronhausen stellte sich als Nachfolger vor. § Butzbach, 28. Mai. Ter hiesige Gemeinde- und Kirchenvorstand hat die gründliche Reparatur unserer als interessantes Baudenkmal bekannten Stadtkirche beschlossen. Tiese Wiederherstellung wird einen Kostenaufwand von über 30000 Mk. erfordern, der von der Stadt aufgebracht werden muß, weil die Kirche ein Vermögen nid)t besitzt. Ta unsere Gemeinde in den letzten Jahren für Garnison, Wasserleitung, Kanalisation rc. schon große Opfer brachte und der neue Realschulbau nebst anderen Schullasten drückend für unser Städtchen wird, so wendet sich der evangelische Kirchenvorstand in einem Auftuf an die wohlhabenden Bewohner und auswärttgen vermögenden Butzbacher mit der Bitte um Geldspenden. — In dem nahen G a m b a ch stürzte gestern ein Knabe in die der Gemeinde gehörige Sandgrube aus beträchtlicher Höhe und erlitt schwere Verletzungen, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. W- Weickartshain, 27. Mai. Nachdem in unferm Otte vor kurzem eine Gesellschaft längere Zeit nach Waffer gebohrt hatte, wobei der Bohrer in einer Tiefe von ungefähr 25 Metern in dem Basaltfelsen abbrach und stecken blieb, «sodaß die Bohrversuche und die Hoffnung auf Wasser auf. gegeben werden mußten, besteht nunmehr die Absicht, für unfern wasserarmen Ort eine Wasserleitung herzustellen. Als Quelle ist der sogenannte Hellersbrunnen in Aussicht genommen. Es wäre sehr zu'wünschen, daß die Wasserleitung zustande käme. — In unferm Dorfe herrscht eine große Langlebigkeit, fo wurde vor einiger Zeit eine 83jährige Person beerdigt. Doch sind noch ältere, ja sogar tsolche von 90 Jahren hier. — Ungefähr zehn Minuten von hier geht die neue Bahnstrecke Laubach — Mücke vorbei. An der Stelle, wo sich eine hölzerne Brücke über den Seen- Lach befindet, wird die Haltestelle errichtet, die seither den Namen Seenbrücke führen sollte. Auf einen Bericht der hiesigen Bürgermeisterei hin hak die genannte Haltestelle jedoch den Namen unseres Dorfes erhalten. Außer dieser werden auf der neuen Bahnstrecke noch die Haltestellen Freienseen und Stockhausen errichtet. I) Kaulstos, 28. Mai. Vor einigen Tagen verschwanden einem hiesigen Einwohner aus dem Keller etwa 10 Laib Brot. Es wurden sofort Recherchen nach dem Dieb «angestellt, allein ohne Erfolg. Gestern klärte sich die Sache auf. Ter Hund eines hiesigen Jagdpächters entpuppte sich als der Tieb. In einem Gärten, sowie auf Aeckern, in der Nähe des Torfes, fand man das gestohlene Brot verscharrt. 7 Burkhards, 28. Mai. Ein geräumiges Schutzhaus -mit Stallung und prächtigen Anlagen hat die Oberförsterei Schotten im Tisttikte „Hillerswald" hiesiger Forstwartci erbauen lassen. Darmstadt, 28. Mai. Tie Ausstellung war gestern von 4 bis 5000 Personen besucht. Die „Darmstädter Spiele" waren gestern von etwa 300 Besuchern frequentiert. Tie Darbietungen (Mitwirkende Frl. Hodapp, Frl. Burger, Frau Godech, Ludwig, F. Haas) wurden beifällig ausgenommen. Einen Hauptanziehungspunkt bildeten wieder Die Konzerte des Neuen Philharmonischen Orchesters aus Wien unter der Leitung ihres Direktors Stix, deren herrliche Weisen allabendlich Tausende in dem unvergleichlich schönen Platanenhain herbeiziehen. Gegen 4 Uhr fand, wie wir bereits kurz meldeten, eine eigenartig Kundgebung statt Russische Studenten aus Heidelberg, Karlsruhe und Tarinstadt hatten sich in stattlicher Zahl zu- sammenaefunden zwecks einer Temonsttation vor der Büste T o l st o j s, die, ein Werk des russischen Künstlers Paul Troubetzkoh, im vorderen Raume des Hauses für Flächenkunst gegenüber dem Eingang des Ernst-Ludwigshauses, ausgestellt ist. Tie Büste war geschmückt mit drei Lorbeerkränzen ans Karlsruhe, Heidelberg und Darmstadt, deren einer außer der entsprechenden Widmung die Zuschrift zeigt' „Leo Tolstoj, dem großen Schriftsteller und Apostel lichen Archäologischen Institut« ernannt worden, pei dem demnächst eint römisch-germanische Abteilung ins Leben tritt, zu deren Arbeitsgebiet auch Elsaß-Lothringen gehören wird. (Al« Sitz dieser neuen Abteilung deo Instituts wird wohl Frankfurt a. M. in Betracht lommen.) — Man chreibt aus Marburg: Die diesjährigen Ferienkurse mit Uebungen und Vorlesungen in deutscher, französischer und englischer Svrache finden in der Zeit vom 8. bis 26. Juli und vom 4. bis 23. August statt. Vor» lesungen holten Prof. Bonhoff. Oberrealschuldircktor Dr. Knabe, Lic. Knopf, Prof. Kühnemann, Prof. Natorp, Prof. Sieter, Reeitalor Renä Dellbost aus Paris, Prof. Douttepont, Gallio, officicr do raoadämio frangaise, Rev. Knapp aus Oxford, Reo. Tripp aus Mansfield (die beiden letzteren über englische Litteraturgeschichte) und Lector Tillep hier. — Au« Jena teilt man mit: Der Privatdozent für deutsche Sprache und Litte ratur an der hiesigen Hochschule Dr. Rudolph Schlöffer >st zum a.-o. Pro- effor ernannt worden. — An der Universität Freiburg i. v. sind m laufenden Sommersemester 1756 Studierende, darunter 11 Damen, immatrikuliert. Ferner sind 72 Hörer und Hörerinnen zu den Vorlesungen zugelaffen. Die Gesamtfrequenz bettägt 1828 gegenüber 1814 im vorigen Sommersemester. Fast die Hälfte der Studierenden, 859, sind neu eingeschrieben worden. Keine unserer Hochschulen, selbst nicht Heidelberg, trägt eben einen fo ausgeprägten Charakter alL Sommeruniversität und weist eine derart fluktuierende Bevölkerung auf wie die Alborto Ludo- viciana. — Seinen Sohn zum Dr. promoviert hat der Dekan der philo- sophischen Fakultät der Universität Berlin Profeffor Dr. G. Frodeniu«. Der junge Doktor erhielt auf Grund der Arbeit und der mündlichen Prüfung das Prädikat „summa cum laude“. — AuS Breslau wird gemeldet: Der Direktor des agrikulturchemischen und bakteriologischen In- tituts, Prof. Dr. Th. Pfeiffer, ist zum o. Profeffor auf den neu er. richteten Lehrstuhl für Agrckulturchenne berufen worden. — Aus Rostock berichtet man: Die hiesige Universität wird in diesem Semester von 549 Studierenden und 16 Hörern besucht. — Man schreibt uns: Die am schwächsten besuchte Fakultät einer Universität deutscher Zunge ist auch im gegenwärtigen Sommersemester wieder die theologische Fakuttät der Züricher Hochschule. Sie zählt neben 10 Professoren und Dozenten nur 12 Studenten. Unter dem Lehrerpersonal sind anerkannte Größen wie der Neu. testamentler Otto Schmiedel und der Orientalist Viktor Ryffel. Aber an der Fakultät hastet feit ihrem Bestehen, seit der Berufung von Davld Friedrich Strauß das Odium, die moderne freisinnige Theologie am reinsten und durchweg zu verkörpem. — Wie aus Wien gemeldet wird, ist in der Hinterbrühl der Inspektor für den kommerziellen Unterricht im österr. Unterrichtsministerium, Regierungsrat Dr. phil. Karl Zehden, im Alter von 58 Jahren gestorben. Er war auch Profeffor an der Wiener Handelsakademie. ..... Frankfurter Oper. Für das Gastspiel der Italienischen Opern- stagione Marcella Sembrich (Freitag, den 7. Juni „II Barbiere di Siviglia“, Montag, den 10. Juni „Don Pasquale") sind erhöhte Em- ttitispreise angesetzt worden. Platzbestellungen werden von der Kaffe de» Opernhauses entgegengenommen. bt^'i ß-> 8«u«. Äätlm htti der tolt es iv ch.- und der «Ach« $ ™Ms W bit $ä«Je w «tote ™ Wtae, an 8orb b« pa rechn durste. Hänbiffyänhkn sehr * «lt einem Vorschuß Einnahmen aus dem 's etwa 5 Mionen, aus lionen der Staatskasse zu- m Roloniulbiihget kommen als sie einen Ausbau >u nehmen gestatten, dessen >edeutenden Seehandel und inzveifelhaft bedarf, «n I ganz, ebenso an brauchenbooten. Hier wird jetzt et Hollands selbst schließt llioneu ab. Seine Finanz- Im allgemeinen rechnet t viermal höheren Mn wie in Ausgabe. „ Nachtschränkchen „ „ !«n Mchl°«k- nd KM. «ietzem 29. Mai 1901. :ilage Nr. I achegebrn a Inhalt: Bekanntmachung, fraßenbahn von Bad Nau' ß nach Ockstadt und eine nisberg bei Bab Nauheim LandeSivMiisiou für die :bt- uno Sapitalrentenstener Aufbringung der Mel der infialt für 1900 betreffend, m Tragen fremder Orden. Dienstnachrichteo. Ron« n. Der Grvyerzog Mieu Leonhard Lohnes i der BrandversicheE Eichung des Sroch Regierungsassessor mit vorübergehender^ Minzen beauftragt K *beitoÄ ÄÄ Mtn 9ltM Das ttv 7S7SL Sie l "”2418 .SÄ i iiii erlitt«1.1 in ßorw« ö* |[ aantnto Wi st fand Alach s nEjM >rstt Vertikows, Tische, Stühle und zu den billigsten Preisen reichhaltig am Lager, auch auf Abzahlung nach Vereinbarung. Kermischler. * C r o s s e n a. O., 28. Mai. In polnisch Nettkow wurde der Bahnwärter Schulz, seine Frau und zwei Kinder vom Blitz getroffen. Tie Frau und ein Kind waren sofort tot. ♦ Cardiff, 28. Mai. Bisher wurden als Opfer der Explosion in der Universal-Kohlengrube 49 Leichen geborgen, 33 Verunglückte befinden sich noch in der Grube. * P r a g, 28. 9)iai. Heute vormittag stießen auf der Station Vyschrad zwei Personenzüge zusammen, wobei 14 Personen leicht, 4 erheblicher verletzt wurden. • Petersburg, 27. Mai. Im Stadttheater zu Kutaiß machten mehrere Studenten während der Vorstellung der „Schmuggler" Lärm. Als dann die Unruhestifter nach vergeblicher Ermahnungen aus dem Saale entfernt waren, sammelte sich vor dem Theater eine etwa 1000 Personen zählende Menge an, welche lärmte und schrie. Ein Teil derselben drang dann in den in der Nähe befindlichen Stadtpark ein, von wo aus sie auf die Wache haltenden Polizisten Steine schleuderte. Nach dem Eintreffen von Kosacken wurde schließlich die Ruhe wieder hergestellt. 15 Kosacken und 13 Polizisten wurden durch Steinwürfe verwundet und 2 Offiziere leicht verletzt. * T a y t o n (Teunesse), 28. Mai. In der Richtandgrube, welche der Taytvn Coaland Jron Company gehört, ereignete sich gestern eine Gasexplosion, wodurch 21 Personen getötet wurden, neun schwere Brandwunden erhielten.______________________________________________________________ UniversstAs Nachrichten. — Aus Straßburg schreibt man: Der Archäologe Prof. Dr. Ed. Th r am er hier ist zum korrespondierenden Mitgliede des Kaiser» Alle 2381 NB. 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