8204 Loiaer. * —— Wfoanet ' iurij<- fiaraitie rtrujL’Ä yii Mser- • *fiS» ? s«n. Qualität, ' 1 **> in «ta ‘en. “ 30 ,50 «•■ •15] «'n giülem tn Muns edmon d. BI. Gesucht ~ DienWen, welches schon 'Lause gedient hak, in kleinen dl. Eintritt fof. ob. 1.JRai K/Saalage 85, 12] WttDäpch-«xMer 4] lüdn Joffrin Dotm tzavp^' MglM cbut* L siebe 5SSr< ""tags gesucht. ___?chüHeo-a»-. ich Arbeiter te Arbeit gesucht. A°dk. r»kn, ernledUwgMtz.svi.vntzüu "di. Kch edeni. im Hause. slsll,Taveünu.Dckoialeui, daS Kontor emer ijufigen „Lehrling itei Schulbildung lofott ge> Dffert.unt,Erling 3215* ert die EM d. öl. smädcheu gesucht. 01635 vltichstratzr B, UL Zuverl.ssrau türStztd.W. : Näh Ztällffratze 15, DI. 19] Gesucht zum 1. Juni bei Lohn ein Mädchen, welches kann u. Hausarbeit oerM. Velin-, Gr ßleiniveg r>. chrmüdchc» vküder echartdt, SeiterStveg 88. Nr. 100 Zweites Blatt. löl. Jahrgang. Dienstag 30. April 1901 W ßL£Qn» rrM «Vife «Am ut< News wurde darnack t Vorlagen, mürbebie ^ils geschlossen. tems Garten der ge- sch allmählich bei Anblick bot sich ben °rmit Fahnen, Wim. E-Das bunte Aeiß yeiqhmmung bei. Ter nf Uhr war der Saal .1Mr es unmöglich^ rere, Studenten, Be. ql viele Tomen und er kommenden Dinge, s-Kapelle der 116er, cm trug, AussteNuna ren durch den Saal, Der deutsche Flotten, chte sosort Stimmung I Geheimrat Oncken ^viertelstündiger die MtpofitH en Gestaden der Ostsee inst fesselte auch dics- mgewöhnlichem Mahr im Schluß Zeugnis ab ck, den der Vortrag es, wie heute kaum ie Menge zu begeistern. Wilhelm Jordan, der ilige Poet des Stank c Lord der deutschen gewaltigen Mysterium Stabt durch bie noiö- zlrm zu Beiträgen für Meister des Wortes lam detanntüch chder und tzannibal Fischer, ch dazu her', sie unter ist das Teutsche Reich ietenden Seemacht, und rung unseres Flotte^ Zungen an eine Wel^ kten deutschen Reiches r sür so interessant un^ g daraus zu verteilt- ? Wir werden bähest Tage den Bortrag int M der Vorhang und W- inte vor w o benI intoniert® s«SB: SeÄ* it doch aUs iS ^^1^. K-iv b-l lesenden auf daß -starke- Dien? ich gerne tn ^tnben > Ä «*”“ .- nch«. »ifa » W'h’ -,-xs^ ick '» ® ' 19oi. "Ää »ffSks einigermaßen überschauen, die übertriebenen Gerüchte finden keinen Glauben mehr. Auf die Anregung der „Frkf. Ztg.", daß die Der waltungSräte der Griesheimer Fabriken fich an die Spitze von Sammlungen für die Opfer der Katastrophe stellen möchten, antwortet die Chemische Fabrik mit folgender Er klärung: Die Initiative für Inanspruchnahme der öffentlichen Mldthätigkeit zu Gunsten der Geschädigten glaubt der Aufsichtsrat seinerseits nicht ergreifen zu sollen, da, soweit die berufSgenoffenschaftlichen Leistungen nicht ausreichen, die Gesellschaft mit eigenen Mitteln einzutreten gedenkt. Wir bringen diese Erklärung gern zur Kenntnis. Die private Wohlthätigkeit, die in jedem Fall dankenswert ist, wird demnach zunächst selbständig ihr Unterstützungswerk auf- nehmen und sicherlich manches Gute thuu können. Eine Sammlung von freiwilligen Beiträgen haben wir bereits im ersten Blatte dieser Nummer angeregt und hoffen, daß die Gaben reichlich einlaufen werden. Der Hau elsteil der „Frkf. Ztg.- enthält eine Meldung über einen Antrag des AufstchtSrateS, anstatt der ursprünglich für die Generalversammlung vom 1. Mai vorgeschlageuen 16 Proz. nur fünf Proz. Dividende zu verteilen und den Restgewinn nach umfangreicher Ueberweisung an den Unter- stützungSfonds vorläufig zu reservieren. Offenbar nimmt diese Maßregel Bezug auf die notwendig werdende Deckung der Folgen des Unglücks. Reichskanzler Graf Bülow hat an den Regierungspräsidenten Dr. Wentzel dem ,,Rhein. Sur." zufolge nachstehende Depesche gesandt: „S)te Nachrichten über das entsetzliche Unglück in GrieSheim, das einen schweren Schlag für unsere so ruhmwürdig entwickelte chemische Industrie bedeutet, haben mich mit tiefstem Mitgefühl für die beklagenswerten Opfer der Katastrophe, die armen Verwundeten und die vielen brodlos gewordenen Arbeiter erfüllt. Ich hoffe, daß es gelingen wird, durch geeignete Hilfeleistung den Hinterbliebenen Trost, den Verwundeten jegliche Erleichterung ihrer Leiden und den um ihren Erwerb Gebrachten Gelegenheit zum Arbeitsverdienst zu schaffen. Meine lebhaften Wünsche begleiten Sie bei allen Schritten, die Sie in dieser Richtung unternehmen werden. Der Kaiser hat den Generaladjuiantev, kommandierenden General des 18. Armeekorps, v. Lindequift, beauftragt, der Gemeinde Gnesheim und der Direktion der chemischen Fabrik „Elektron" Allerhöchstseine Anteilnahme an dem großen Unglück, welches die Gemeinde und die Fabrik betroffen hat, zum Ausdruck zu bringen und über den Umfang des Unglücks Bericht zu erstatten. — Der erste Direktor der Fabrik, Professor LepsioS, erklärte einem Berichterstatter gegenüber, es werde kein Arbeiter entlassen und allen werde der volle Lohn auSgezahlt werden. — Bon den Schwerverletzten sind zwei ihren Verwundungen erlegen. Bon 14 Toten wurde die Persönlichkeit festgestellt. -e.- Das große Unglück, das die chemische Fabrik in Griesheim a. M. betroffen, hat mehrere Familien unseres Großherzogtums nahe berührt. Wenigstens zwei von den Direktoren sind Hessen-Darmstädter, die Brüder Julius und Wilhelm Lang, gebürtig aus Friedberg (Hessen). Soviel uns bekannt ist, hat der Letztere das Werk „Elektron", in dem der Brand ausbrach, eingerichtet und geleitet. Außerdem find einige Chemiker aus Hessen. Wir nennen nur die Namen Schäfer (Hungen), Möser (Gießen) und Bernhard u. a. Fast alle Genannten haben ihre akademische Ausbildung an hiesiger Universität erhalten. F. C. Frankfurt, 29. April, 1.45 Uhr. (Telephonmeldung des „Gieß. Anz.".) AuS Griesheim wird gemeldet, daß weitere Leichen bis heute mittag auf der Trümmerstätte nicht gefunden worden sind. w. Griesheim, 29. April, 2.10 Uhr. (Telephonmeldung des „Gieß. Anz.".) Heute morgen fand in Gegenwart des Regierungspräsidenten Wenzel, vieler Offiziere, der Orts behörden, Schulen und Vereine die Beisetzung der OPferdes Unglücks statt. Evangelische und katholische Geistliche sowohl wie der Direktor Lepsins hielten Ansprachen. Aus Stadt und Land. Gießen, 29. April 1901. (!) Eine wüste Prügelei mit schweren Folgen entstand gestern abend nach einer Geburtstagsfeier zwischen ein paar ungen Burschen in der Grünbergerstraße. Zwei in der Nähe der Wohnung des Friseurs Dechert stehende Gymnasiasten wurden von drei Vorübergehenden angerempelt. Es kam nach kurzem Wortwechsel zur Schlägerei, in deren Verlauf der 17jährige Gymnasiast Deibel von einem seiner Gegner mit einem Stock einen Schlag ans den Kopf erhielt, daß er bewußloS zusammenstürzte. Die Thäter ergriffen die Flucht. Der Verletzte mußte in die Klinik verbracht werden, woselbst er zurzeit noch ohne Besinnung darniederliegt. Durch den Schlag, der mit einem, mit Hirschkrücke versehenen Stock ausgeführt worden ist, ist die Schädeldecke zertrümmert worden und Gehirnmasse ist durch die klaffende Wunde hervorgetreten. Der Zustand des Verletzten ist höchst lebensgefährlich. Die drei Thäter sind bereits verhaftet. Einer von den Verhafteten, namens Jäger, soll den unglücklichen Schlag ausgeführt haben. (!) Eine häßliche Tierquälerei ist zur polizeilichen Anzeige gekommen. Der Viehschweizer eines hiesigen Oekonomen hat im Stalle seines Dienstherrn ein Stück Vieh in bestialischer Weise mißhandelt. (!) Ein paar Dummejungenstreiche find schon wieder 'mal verübt worden. In der Nacht vom 25./2G. d. Mts. wurde die Warnungstafel mit der Bezeichnung „Halt bei geschlossener Schranke" an dem Bahnübergang am Riegelpfad mutwilligerweise abgerissen und fortgeschleppt. Dr. 59-62 Pfg., Lebendgewicht 38 Pfg.; Schafe 1. Qual. 60—62 Pfg., 2. Qual. 55-57 Pfg.; Schweine 1. Qual. 58 Pfg , Lebendgewicht 46 Pfg., L.Qual. 57 Pfg., Lebendgewicht 45 Pfg., 3. Qual. 46—48 Pfg, Lebendgewicht 36 Pfg. Geschäft Hornvieh gedrückt, Ueberstand bedeutend. Geschäft bei Kleinvieh gut, Markt geräumt. Neueste Meldungen. (Telephon Meldungen des „Gießener Anzeigers".) St. Berlin, 29. April. (10.25 Uhr.) Wie unser Spezial. Berichterstatter hört, sind auf direkte Veranlassung des Kaisers anläßlich derGrieSheimerKatastroPhe zwischen dem Ministerium des Innern und dem des Handels Ec- örterungen eingeleitet worden, um künftig Katastrophen solchen Umfanges unmöglich zu machen. A. Berlin, 29. April (1.15 Uhr). Dem Schriftsteller Brand, der im Juni vorigen Jahres wegen Beleidigung des Abg. Liebes zu einem Jahre Gefängnis verurteilt worden war, ist durch Vermittelung Liebets die Strafe erlassen. Mannheim, 28. April. Die Unholde, die am 24. ds., nachts zwischen Vs10 und Va12 Uhr, ein SittlichkeitS- verbrechen an einem 20jährigen Mädchen in der Nähe dcS hiesigen Friedhofes verübten, sind verhaftet. Erlangen, 28. April. Geheimrat Hein ecke hier ist nachmittags gestorben. Kapstadt, 28. April. In den letzten 48 Stunden sind 16 Personen, darunter 8 Europäer, an der Pest erkrankt. Bis jetzt find im Ganzen 519 Pestfälle vorgekommen, davon find 217 tötlich verlaufen. Kursbericht. Frankfurt, den 27. April 8V1 c/0 Reichsanleihe . . 98.80 3 0/o do . . 8815 SVi’Vd Konsolf .... 98 20 8»/,. do 5. . . . 88.00 8Hessen .... 94.80 5% Italien. Rente . . . 96.00 - 3 P h a e£ BZkZ •c. 5 Sna a G ® " q J. Happel Meustadt 56 Liessen Telephon 76 ßisenrvaren-Kandkung »eit.. Eiek ' Ä# . 2' UM »ird ?K°° - »Ä 5BS‘: »«•sa Mittag- g^bei, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unseres innigstgeltebten, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers und Neffen Heinrich Roth sowie für die zahlreichen Blumenspenden und insbesondere dem Herrn Pfarrer Euler für die trostreichen Worte am Grabe sagen herzlichsten Dank Pie tieftrauttllden Hilrtttblitdeutir. Gießen, den 28. April 1901. 01683 tetv, PndrmHn ©rofebet; «» Ne Gr°ßh. s J,.Wl 3ui des P *te-Wnilgä.S Sjjw beauffagp; beito. Ge £ y« Anlage L 527) in & Spalten 4 unb 5 j LULL Uff'Ä > aus welcker S - ^gsbrauck?'^ ! •» Mqe ffl95btou” S. 543 if hJü.r bie)e , benutzen, lieber di? "8 de- Ausverkauf. Wegen Aufgabe meine» Korsett-Spezialgeschäftes verkaufe ich von heute ab mein Lager in allen Sorten Korsett- 11. HYVotheken/Sensa^ Wickert,! sAdalbertstr.,Frkf.aMD 01686] Samstagnachmittag wurde wischen 8 und 4 Uhr vom Bahn- wf durch die Bahnhofstraße, West« anlage, Bahndurchgang nach der Bieberthalbahn ein flelb. Kettenarmöaad verloren. Abzugeben gegen gute Belohn- ung Südanlage 4, III. Tertors Tmaft Täglich: 327, Frische Mein. • Neuester vervollständigter $ r Plakat-Fahrplan • enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen W a Frankfurt a. M , Cassel, Marburg, J 8 Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, j Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, J S Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Lau- J bach und Londorf ankommenden und abgehen- ; ä den Eisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der J a Bicberlbttlbahn zum Preise von 20 Pfg., ; q mit Verkehrskarte 25 Pfg., in der Expedition/® Ä Giessener Anzeigers vorrätig. — Der J Ä Fahrplan kann auch durch die Austräger des J Giessener Anzeigers bezogen werden. Weitere Auskunft wird erteilt und Bersicherungen werden vermittelt durch die Agenten: Louis Wittich, Kaufmann in Gießer», Ludwig Wagner IV., Schneidermeister in Allendorf a. L, Balth. 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