ert Otu nl (Edierende i • Uer”*»opÄ,: --------878 ehwiibtet Schreiber Schinder Reittwi« s^ss Smä Ttevn unter H K 0301 n» uebition d $9|. UI aa ^ÜHäNmsq?^ BAnmL°td5eSraqen * _zBautborftrü6e51, 3"uger Havvbürscht __Neukadt 8. "hrng >eaussicdijgung der Kinder -rsttzte P«- M vMt, 821 erfragen m der Eg». d. Bl, Wi« Uißüichs 'N Lobn zu svfott gesucht. rtheler tznber, Tnßjeld^. A Suche für svsott ein '.stärkt- Mädchen, *83 fich für die Sä-uhbraE t und im Schreiben bemäntelt Offerten mit TehaltSansprüche r. 928 an die Exyed. d. Bl. ^iue Frau ein gesetztes Mädchen e selbständig ein Geschäft in Men-Schuhbrambe betreiben en, mit kleiner Kaution aber )reiunq gesucht. Offerten WiSaniprüie unter 929 färebition bitfti ÄlaNes. 7 «tu Mädchm/« mlaxbext Md IMXto w'cx* i MnÄ durch . Menber-er, Sestersrnegkr stiere bessere Mädchen für biss. 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Zltnts- und Airzeigeblatt für den Ttreis Gieren. -Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftrahe Nr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße» Fernsprecher Nr. 51. —TM Kaisers Geburtstag. Die Feier vom Kaisersgeburtstage in O s b o r n e verlief den Umständen gemäß still. Früh morgens empfing der Kaiser die Glückwünsche seiner Verwandten, in erster Linie des Königspaares. König Eduard überreichte, wie schon mitgeteilt, unter anderen Geschenken das vom Tage datierte Patent über die Ernennung zum britischen Feldmarschall, sowie den Brillant st ern des Hosenbandes, den Vie verewigte Königin für ihren Enkel als Geburtstagsgeschenk hatte anfertigen lassen. Der Herzog von Connaught schenkte seinem Neffen einen Säbel für seine neue Rangstelle. Aus Cowes wird gemeldet: Bei dem Empfange der Mitglieder der deutschen Botschaft durch den Kaiser Wilhelm aus Anlaß des Geburtstages fanden keine offiziellen Ansprachen statt. Der Kaiser zog sich alsbald mit dem ersten Botschaftssekretär Baron Eckardstein zu einer längeren Unterhaltung zurück. Später stattete König Eduard mit einigen Mitgliedern der königlichen Familie einen Besuch «uf der „Hohenzollern" ab. In seinem Gefolge befand sich auch Lord Roberts. Der Kaiser, in der Uniform eines britischen Admirals, empfing den König am Fallreep der „Hohen- zollern". Die Besatzung präsentierte das Gewehr und die Musik spielte die britische Nationalhymne. Nachdem der Thee auf der „Hohenzollern" eingenommen war, kehrten der Kaiser und der Kronprinz mit den Mitgliedern der kgl. Familie wieder nach Osborn House zurück. In Berlin wohnten viele Generale und Offiziere dem Gottesdienste in der Dom-Jnterimskirche bei, auch Prinz Albrecht mit seinen Söhnen. Am Abend fanden verschiedene offizielle Essen statt. Im Hotel Kaiserhof haten sich! die Offiziere des Großen Generalstabes, 53 an der Zahl, ebenso 100 Offiziere des Reichsmarineamtes zu einem Festessen vereinigt. Der Kaiser hat an seinem Geburtstage dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Frhrn. v. Richthofen den Charakter als Wirkt. Geh. Rat mit dem Prädikat Exzellenz verliehen. In München versammelten sich die Offiziere des Beurlaubtenstandes zu einem Festessen. Prinz Ludwig gedachte in seiner Festrede der Umstände, unter denen Kaiser Wilhelm seinen diesjährigen Geburtstag in England begehe. Weiter betonte der Prinz, daß der Kaiser jederzeit bestrebt sei, dem Deutschen Reiche den Frieden zu erhalten. Der Feldzug gegen China sei kein Krieg, sondern nur eine Expedition, um Genugthuung zu fordern für die Beleidigungen, welche die ganze gesittete Welt, besonders Deutschland erfahren. Der Prinz gedachte rühmend der tapferen Verteidigung der Gesandtschaten in Peking und der erfolgreichen Kämpfe in China, und sprach die Hoffnung aus, daß China fich bald dem Christentum zuwenden möge. Das Christentum lasse die Völker siegreich werden, während die anderen Völker in ihrer Entwickelung zurückgingen. Schließlich hob der Prinz noch hervor, daß sich so zahlreiche Freiwillige aus Bayern für die Chinaexpedition gemeldet hätten und sagte, die Thatsache, daß sich aus Bayern ebenso wie aus dem übrigen deutschen Reiche Offiziere und Mannschaften in so großer Zahl meldeten, als es galt, für Deutschlands Ehre einzustehen, sei ein neuer Beweis dafür, wie fest und treu sämtliche deutsche Fürsten und Völker zu Kaiser und Reich stehen. Auch von den Deutschen tut Auslande ist der Tag überall in würdiger, patriotischer Weise festlich begangen worden. Aus allen Weltteilen trafen huldigende Kundgebungen ein. Wir verzeichnen die Glückwunschtelegramme der deutschen Kolonien oder Vereinigungen tn Paris, Marseille, Venedig, Mzza, Riga, Kiew, Baku, Tiflis, Prag, Sarajewo, Bukarest, Jassy, Sofia, Rustschuk, Haifa, Rio de Janeiro, Port Alegre, Vera Cruz, Colombo. Aus Gießen und Umgegend liegen uns folgende Berichte vor: „ , Arn Samstag abend feierte der G t e ß e n e r Gar de - verein sein Kaisersgeburtstagsfest. Es waren zahlreiche Vertreter anderer hiesiger Kriegervereine und des Kaiser- Wilhelmregiments erschienen. Ansprache, Prolog, Konzert- und Theaterstücke sowie Couplets, Gedichte und Reden fesselten die Teilnehmer in dem leider zu kleinen Saal ves Cafe Ebel, bis nach Mitternacht das Tanzen begann. Alle Aufführungen verliefen programmmäßig und wurden sehr exakt ausgeführt. Alle Anwesenden wurden durch die schnell aufeinander folgenden Nummern aufs beste unterhalten. Der Gardeverein hat bei dieser ersten größeren Feier seit seinem Bestehen gezeigt, daß er sein Bestreben, die Kameradschaft und die Anhänglichkeit zu Kaiser, Landessürst und Vaterland zu pflegen, mit größtem Eifer hochhalt. ll. Großen-Linden, 28. Jan. Der hiesige Kriegerverein feierte Kaisers Geburtstag am Samstag abend un Gasthaus zur Linde. Eine zu Gunsten der Buren veranstaltete Sammlung ergab 24,80 Mark. Aus Anlaß des Geburtstags des Kaisers war ein vom Schlosjermeister Faber hier verfertigtes Transparent W gestern abend am Mathause angebracht, das mit Acetylengas erleuchtet, sich »echt imposant ausnahm. i. Laubach, 28. Jan. Das Gymnasium feterte am Samstag Kaisers Geburtstag. Ein Schüler hielt einen kurzen Vortrag über Reste altgriechischer Musik, wozu der Chor einige Beispiele vortrug. Die Festrede hielt Professor Metzele über die Jugend Friedrichs des Großen. Die allgemeine Kaiserfeier fand gestern abend im Schützenhofe tatt. Sie war sehr gut besucht. Zur Belebung des Abends trug der Musikverein, der Gesangverein und die Sängerabteilung des Turnvereins bei. Die Festrede hielt Lehrer Gerhard. Den Vorsitz für den Abend führte Bürgermeister Jochem. s Bermuthshain, 28. Jan. Gestern abend ver- ammelte sich der Gesang-Verein „Liederkranz" im Lokale >es Gastwirts Pfannstiel hier, um den Geburtstag des Kaisers festlich zu begehen. Der Präsident Muth III. begrüßte die Versammelten. Der Dirigent des Vereins, Lehrer Feldmann, hielt die Festrede. l. g. Gründ er g, 28. Jan. Der Geburtstag des Kaisers wurde gestern in unserem Städtchen in erhebender Weise gefeiert. Mittags fand Kirchenparade des Kriegervereins statt, und am Abend versammelten sich sämtliche Vereine in der Turnhalle zu einem Festbankett. Bürgermeister Zimmer hieß nach einem Musikvortrage die zahlreich erschienenen Festteilnehmer willkommen, und Pfarrer Koch hielt die Festrede. Musik- und Gesangsvorträge wechselten mit gemeinschaftlich gesungenen patriotischen Liedern ab. Außerdem trugen, das von Mitgliedern des Kriegervereins aufgeführte Lustspiel, sowie die von der freiwilligen Feuerwehr gestellten lebenden Bilder und der von Turnern ausgeführte Schwarzwälder Schnittertanz zur Hebung der Feststimmung und zum Gelingen der Feier bei. ch. Gedern, 28. Jan. Die Kaisersgeburtstagsfeier des Kriegervereins nahm gestern abend einen sehr schönen Verlauf. Der Vorsitzende Gerlach hielt eine Rede, die in einem Hoch auf den Kaiser ausklang. Postverwalter Mehring gedachte der Armee, und schloß mit einem Hoch auf sie. Das Lied: „Deutschland, Deutschland, über alles usw.", von allen Anwesenden gesungen, bildete den Schluß des ernsten Teils. Dann folgte ein flottes Tänzchen. Theatralische Aufführungen und komische Vorträge trugen zur Gemütlichkeit bei. r- Nidda, 28. Jan. Die Feier des Geburtstags des Kaisers begann Samstag mit einer Vorfeier in den Schulen und einem Festessen im Gambrinus, und wurde am Sonntag fortgesetzt durch einen allgemeinen Kommers in der , Traube". Beide Male hielt Oberamtsrichter Römheld die Kaiserrede. Den musikalischen Teil hatte bei letzter Feier die Feuerwehrkapelle übernommen; sämtliche hiesige Vereine beteiligten sich. Darmstadt, 28. Jan. Der Großherzog wohnte gestern, laut einem der „D. Z." aus Petersburg zugegangenen Telegramm, dem Gottesdienst zur Feier des Geburtstages des Kaisers in der St. Peterskirche, später einer Parade der Marinetruppen bei. — Sonntagmittag fand hier das herkömmliche Festmahl der Beamten und Bürger tm Saalbau statt, das von über 100 Personen besucht war. Staatsminister Rothe brachte das Kaiserhoch, D6er6ürger= meister Morneweg das Doch auf den Großherzog aus. Zum englischen Thronwechsel. Kaiser Wilhelm telegraphierte an Lord Salisbury, er halte die Verleihung des Ranges eines Feld- marschalls der englischen Armee für ein" hervorragendes Zeichen der Freundschaft des Königs Eduard und für eine hohe Ehre. In einem gleichen Telegramm an Lord Roberts fügte der Kaiser noch die Bemerkung hinzu, er freue sich nunmehr ein Kamerad von Lord Roberts zu sein. — Das ist Balsam auf die Wunden, die die ständigen Mißerfolge dem Selbstgefühl der Briten geschlagen haben. Der deutsche Kronprinz wurde am Montag in Gegenwart des Kaisers und der englischen Fürstlichkeiten von König Eduard mit dem Hosenbandorden dekoriert. Königin Viktoria hat ganz genaue Instruktion hin sichtlich der Beisetzung ihrer sterblichen Hülle hinterlassen. Als Grund, weswegen sie ein militärisches Begräbnis beanspruche, führt sie an, daß sie die Tochter eines Soldaten und Chef der Armee gewesen sei. Wie aus Kiel berichtet wird, hat Prinz Heinrich am Montag an Bord des Schiffes „Baden" die Reise nach- England angetreten. Erzherzog Franz Ferdinand reist am Donnerstag zum Leichenbegängnis nach England. Das Unterbleiben der Reise des Fürsten von Bulgarien nach London wird diplomatischen Einflüssen zu geschrieben. Die englischen Tuchfabrikanten beabsichtigen, eine Petition an den König zu richten, damit er die Hoftrauer abkürze. Telegramm deS ©iefcener Anzeiger-. Loudon, 29. Jan. Die Flottenparade wird im Grunde eine englisch-deutsche Demonstration zu Ehren der Großmutter des Kaisers und der Mutter deS Königs von England sein. Dagegen ist man in Marine- kreisen der Ansicht, daß die Demonstration mehr als ein bloßes Schauspiel bedeute und daß ein englisch- deutscher Vertrag in der Luft schwebe. Die Flottenparade findet am Freitagnachmittag statt. — Die Lafette, auf welcher der Sarg gefahren wird, wurde in Woolwich hergestellt. Um 3 Uhr geht die „Alberta" mit dem Leichnam der Königin an Bord nach Portsmouth ab. Während der Ueberfahrt werden von Minute zu Minute Schüsse gelöst. Ueber 40 Kriegsschiffe nehmen zur Parade Aufstellung. Engländer und Buren. Man schreibt aus London unterm 26. Januar: Der englische Oberbefehlshaber in Südafrika ist zum zweiten Male um Haaresbreite dem kläglichen Geschick entgangen, als Gefangener in die Hände der Buren zu fallen. Schon vor etwa fünf Monaten passierte es ihm, daß er persönlich auf einem gewöhnlichen Truppentransportzuge südwärts gezwungen wurde, für einige Stunden den Zug auf freiem Feld halten zu lassen und sich in seinem Abteil zur Ruhe zu legen. Damals griffen die Buren mit solcher Uebermacht au, daß die den Zug und ihren englischen General bewachenden englischen Soldaten nicht viel ausrichten konnten, sodaß Kitchener gezwungen war, sich auf das erste beste Pferd zu werfen und in sausendem Galopp dorthin zurück zu reiten, von wo er gekommen war. Er wurde auf diesem „Rückzüge" von einer durch das scharfe Gewehrfeuer herbeigerufenen Abteilung englischer Kavallerie ausgenommen und sah sich somit bald in Sicherheit. — Jetzt meldet der Draht von Pretoria, daß der Oberbefehlshaber wieder einmal mit einer Anzahl von Truppen einen Zug bestieg, um persönlich eine Rekognoszierung in der Richtung auf Middelburg vorzunehmen. Vorsichtigerweise hatte man aber eine Pilot- Lokomotive als Avantgarde vorausgeschickt, und diese wurde denn auch in der Nähe von Balmoral durch eine von den Buren auf der Stroke angebrachte kleine Dynamitmine von den Schienen geschleudert, wodurch der nachkommende Zug gewarnt war. Die Buren eröffneten zwar ein lebhaftes Feuer auf den Zug und auf die englischen Soldaten, waren aber nicht stark genug, es mit der Uebermacht auf die Dauer aufzunckhmen, und mußten sich allmählich zurückziehen, aber ohne daß es andererseits den Engländern trotz ihrer größeren Anzahl und trotz der persönlichen Führung ihres obersten Feldherrn möglich gewesen wäre, eine Verfolgung aufzunehmen oder den Buren irgendwelchen Schaden zuzufügen. Nach Kitcheners letztem Bericht sind die englischen Streitkräfte in der Kapkolonie im Vormarsch gegen die westliche und östliche Burenkolonne. Die westliche Kolonne unter Hertzog, deren Hauptquartier in Calvinia ist, hat nach einer Reutermeldung aus Clanwilliam vom 24. an zwei Orten Aufstellung genommen. Eine westliche Abteilung steht in der Nähe der untern Doornftuß-Brücke am Wege von Calvinia nach dem westlich gelegenen Van Rhyns Dorp, während sich die östliche nach Süden bis zum Fuße des Packhuis-Passes gezogen hat. Die letztere hat am nördlichen Fuße des Berges, der sehr schwer zugänglich ist, und von den Imperial Light Horse gehalten wird, ein Piquet aufgestellt. Am 23. wurden einige Schüsse gewechselt, wobei ein Mann der Imperial Light Horse in die Brust getroffen wurde. Es wurde den Briten unter De Lisle auf dem ganzen Wege von Piquetberg nach Clanwilliam klar, daß eine starke Sympathie für die Buren vorhanden ist und daß ihnen alle Hilfe im Falle eines Anrückens würde zuteil werden. Schon fetzt werden sie zweifellos mit Nachrichten über die englischen Bewegungen versehen. _ , . (Fegen die östliche Burenkolonne waren die,englischen Abteilungen am 24. über den Zwarte Berg-Patz bis Oudtshoorn vorgedrungen. Burische Patrouillen durchstreiften den gleichnamigen Bezirk. Nach dem vergeblichen Angriff auf Willowmore waren die Buren weiter nach Süden vorgedrungen und hatten llniondale besetzt, sie befanden sich da nur noch etwa 5 0 Kilometer von der afrikanischen Südküste. Bei Uniondale scheinen sie sich gespalten zu haben; der eine Teil scheint östlich auf Oudtshoorn, der andere in südlicher Richtung zu marschieren. Auch weiter nördlich befinden fich noch Burenhaufen ver streut; bei Maraisburg, 60 Kilometer von der Station Middelburg, hat eine größere Bur en s char 25 Mann der Schutz trupp e gefangen genommen. Auch südlich und nördlich von Vriburg sind Burenhaufen thätig. Die Eisenbahn war Sonntag den 20. an mehreren Stellen zerstört und der Verkehr längere Zeit unterbrochen. Kitchener meldet vom 26. von einer Operation gegen Carolina folgendes: „Smith-Dorrien, der von Wonder- fontein nach Carolina vorrückte, wo Buren sich ^Aesammelt hatten, geriet mit den Burentruppen in ein Gefecht, das fünf Stunden dauerte. Die feindlichen Truppen, m in beträchtlicher Stärke die Ufer des Olifantsflusses beKM hielten, wurden schließlich aus ihren Stellungen vertii Auf Seite der Briten wurde ein £ TfU e 0 tötet, zwei Offiziere und dreizehn Mann des Reichsgesetzes, betreffend die Schlachtvieh- und Brüssel, 28. Jan. Telegramme deS Gießener Anzeigers. Fleischbeschau, einen Gesetzentwurf vorlegen, betreffend Einrichtung öffentlicher Schlachtviehversicherungen in Verbindung mit Maßnahmen zur angemessenen Verwertung der verdorbenen Teile des Schlachttieres und zwar unter Beihilfe von staatlichen Mitteln, wird angenommen und sodann der Titel Miniftergehalt weiter diskutiert. England und den Burenstaaten, damit dem Trans- vaalkriege ein schnelles Ende gemacht werde. (? ?) Berlin, zufrieden । haus noch : vom Tode d meldet: General Tucker hat gestern das Kommando der Stadt übernommen in Ersetzung des nach England zurück- gekehrten Generals Hunter. Kapstadt, 29. Jan. Wie verlautet, sind die Buren im Ausland. „Petit bleu" berichtet, zwischen Konserven, Mehl, Papier, Schulbücher ?c.; für die Männer Unterzeug, Kleider, Konserven, Mehl, Tabak, Pfeifen, Violinen, Musiknoten, Schulbücher rc. verschafft habe. Auch sei von nicht zu unterschätzendem Werte, daß der neue Zolltarif bald erscheinen werde, bei welcher Gelegenheit über die Absichten der Regierung sich ein klares Bild gewinnen lasse. Solange nicht Gewißheit herrscht bezüglich der London, 29. Jan. AuS Bloemfontein wird ge« Es bedarf keiner besonderen Einbildungskraft, um sich , , . vorzustellen, welche Summe von Kummer und Elend sich!Kaiser Wilhelm und König Leopold herrsche wegen hinter dieser Darstellung verbirgt; diesen unglücklichen der Haltung Deutschlands bei der beabsichtigten Bildung Frauen und armen Kindern einige Hilfe und Trost zu einer belgischen Chinaexpedition Verstimmung. Die wieder- bringen, ist das Ziel der Sammlung. Spenden nimmt holten Besuche des Königs in Paris seien ebenfalls eine der Schatzmeister des Vereins Baron van Heeckeren, (Knr- Folge dieser Haltung gewesen. sirrst^ndamm SM, ®^tn) entSe9en^ antwortete Luxemburg, 28. Jan. Der hiesige franäöfifdfc ©EfanbU auf die AEaaen nach ^nerverlachlichen danerndenAn,I Überreichte im Namen der Präsidenten der Republik dem .. ....... nähme stellt für Kleine rs endunq en an die ge- ^roßhcrzog von Luxemburg das Großkreuz der landwirtschaftlichen Schutzzölle, bleibt — dies ist bereits al« fangcnen Buren, besonders deren Frauen und Kinder: I Ehrenlegion. ! Vereinbarung zwischen Führern der Rechten und des Zentrums Die Sendungen sind zu richten unter Marke M. C. an die Paris, 28. Jan. Der Bischof von Nizza lehnte zu betrachten — das Schicksal der Kanalvorlage in der Firma De Vries & Co., Schiffsmäkler und Spediteure, das Kreuz der Ehrenlegion in einem Briese an Waldeck Schwebe. Zunächst wird die gründlichste Beratung der Pro- Amsterdam, De Ruyterkade 100. Die Marke M. C. be-I Rousseau ab, mit dem Hinweis auf die augenblicklichen!jekte in der Kommission gefordert; ferner werden wahrscheindeutet Middelburger Comite. Dieses Damen-Comite in Umstände. lich Unterkommissionen gebildet werden zur Prüfung der Middelburg bei Vlissingen in Holland übernimmt die Wien, 28. Jan. Die Kronprinzessin Sophie von neuerdings angeregten Kanalabgabe-Frage, der gesamten Transportkosten ,von Ho land nach St. Helena, Sud-Afrika Griechenland ist zum Besuch der Kaiserin Friedrich nach Finanzlage, der Eisenbahnerweiterungsvorschläge statt der Haag^Len ^ Ä Ä b»ronberg hier durchgereist. * Kanäle u. s. w. Das alles kann Monate in Anspruch besonders dringend erwünscht gelten folgende Dinge - für Belgrad, 28. Jan. Wie verlautet, hat der König dem nehmen. Die eifrig ausgegebene Parole lautet: „Es hat die Frauen und Kinder Unterzeug, Wäsche und Kleider Präsidenten der Skuptschina mitgeteilt, daß er, falls ihm kern keine Eile mit den Kanälen!" Und wenn es dem Zentrum ~ ■ ----- • - - • ~ — - '' Thronerbe geboren werde, den Prinzen Mirko von und der Rechten, der gewaltigen Majorität, nicht pressiert, wurden verwundet." Nach diesem Bericht zu schließen, dürfte Smith-Dorrien nicht viel Erfolg gehabt haben. Böser noch klingt Kitcheners Bericht, ebenfalls vom 26., über Cunninghams Kampf gegen Delarey bei Mrddelfontein:| „General Cunningham geriet gestern mit den Truppen De- larevs bei Middelfontein und Kopperfontein in em Gefecht. Babington, der von Ventersdorp nordwärts vorrückte, bedrohte die Flanke der Buren, worauf diese sich in westlicher Richtung zurückzogen. Auf Seite der Briten wurden 2 Offiziere verwundet, 4 Mann gelötet, 3 7 Mann verwunde t." Auch was er über ein Gefecht bei Lichtenberg (im südwestlichen Transvaal) am 17. meldet, klingt n ich t so, als ob die Briten gut dabei abgeschnitten hätten. Danach wurden dabei 3 Mann getötet, 2 verwundet und einige Mann von der Yeomanry wurden gefangen genommen, die später wieder freigelassen wurden. Der unter dem Protektorate der Königin Wil- Hel m in a stehende niederländische Verein „Nederland en Oranje" in Berlin bittet uns um Aufnahme der Mitteilung, daß sich im Haag ein Damen-Comite zur Sammlung von Geldbeiträgen gebildet hat, das die Aussendung einiger Pflegerinnen für die aus ihren Heimstätten vertriebenen Burenfrauen und Kinder ermöglichen soll. Daß der Zustand dieser Frauen und Kinder tief bedauernswert ist, und die Krankenpflege, wenn überhaupt vorhanden, sehr mangelhaft und völlig unzureichend, wird durch folgenden Auszug aus der angesehenen holländischen Zeitung „Nieuwe Rotterdamsche Courant" erschütternd bekundet: „Ein südafrikanischer Prediger schreibt über die Behandlung der Burenfrauen und Kinder, die bei Port Elizabeth gefangen sind, Folgendes: Einige sind in kleinen Wellblechhütten untergebracht, die größte Anzahl ist aber in jammervoller Weise in Zelten zusammengepfercht. Unter den Kindern herrschen stark die Masern und es giebt beinahe keine Hütte, in der nicht eine Kranke wäre. Um etwas für die Kranken aufzuwärmen, dürfen keine Spiritus- oder Parafinlampen gebraucht werden, mit Rücksicht auf die Feuergefährlichkeit; es muß auf einer Kerze gewärmt werden. Seit Samstag hat es beinahe ununterbrochen geregn^, der Boden ist durchnäßt und der kalte Wind pfeift frei durch die Zelte. In einem Zelt liegt eine Mutter an der Schwindsucht darnieder, und neben ihr leidet ihr kleiner Sohn am Sumpffieber; die Kinder der Frau des Predigers aus Jagersfontein haben auch alle die Masern. Ich freute mich, ihre Ruhe und Geduld unter so traurigen Verhältnissen zu beobachten. Eine Frau, die zwei kranke Kinder hat, fragte in meiner Gegenwart einen Offizier: „Wie lange muß ich (noch hierbleiben?" „Bis alle Buren die Waffen nieder - gelegt haben". „Gut", war die Antwort, „dann werde ich mich frei beten". der in früheren Jahren ein eifriger Jäger gewesen und auch diesmal, ohne auf das strenge Verbot zu achten, sein Gewehr auf ein Kaninchen abgefeuert hatte. Die Kugel soll auf das Wasser aufgeschlagen und dann inS Boot gedrungen sein. In Regierungskreisen bestreitet man letzteres. DaS Tele« graphieren der sensationellen Nachricht ins Ausland wurde verboten. Soviel steht fest, daß acht Parkwächter sofort ihres Dienstes entlassen worden sind und daß eine Untersuchung eingeleitet wurde. Das Unwetter. Nachrichten über Folgen der letzten orkanartigen Stürme treffen jetzt aus allen Gegenden ein. Ganz Mitteleuropa wurde von dem Unwetter mehr oder weniger be- Montenegro zum Kronprinzen ausrufen werde. wird sich die Regierung wohl oder übel in Geduld faffen Konstantinopel, 27. Jan. Der Hippodromplatz hat seit müssen. langer Zeit nicht ein so prächtiges Schauspiel wie die heutige n « wj. Enthüllung d-S von Kaiser Wilhelm gestifteten! Man schre.bl an« Madrid: W.e e.n Lauffeuer durch- Brunnen» gesehen. Di- Feier war vom W-tler begünstig,, -hw-rr-n die spanische Hauptstadt geheimnisvoll- Gerüchte Ein große» Ausgebot türkischer Truppen erwies die null über em Attentat, da» im königlichen Parke äs I» casa de tärischen Ehren. Frhr. v. Marschall hielt eine Rede, in bet «™P° °us d-n »°ni, stattg-sunden haben fall, «lsan» XIII. er die Freundschast beider Souveräne und beider Länder!^ em großer Liebhaber de» Rudersport», und um diesem stierte und sagt-, daß der Brnnn-n ein- Erinnerung s-mV-rgnügen ungestört nachgehen zu können, b-hi-lt -r sich da» ... „ . sollte an den glänzenden Empfang, den der Kaiser und d,e 5^« vor, allem aus dem großen se-arUgen Teiche. der ,n D,Mt von Oud.Shoorn -mg-sall-n Kaiserin in Konstantinopel ge unden haben. Der türkische d°/ M'tte de, Parke» liegt >m Boot zu fahren Da» ta t P-'-r burg 29. Jan Nach Londoner Meldungen b°-Knister de» Aeußern betonte in s-in-r Antwort ebenfalls di- User d-S T-ich-S ist mit dichtem Gebüsch bestanden Als "au'-di- Königin Viktoria kurz vor ihrem Tadeden ,„ondschas,lich-n Beziehungen zwischen der Türkei und dem nun der König ,n Begleitung eines höheren Offizier» nahe Deutschen Kaiser mit der Intervention zwischen Deurscken Reick? am linken User vorbeiruderte, ertönte aus dem Buschwerk . 'T , vlötzlick ein Schuß, und eine Kugel soll sich in die Bootswand eingegraben haben. Die Parkwächter, einige Gendarmen und einige Herren aus der Begleitung deS Königs stürzten sich sofort in den Busch, um den vermeintlichen Attentäter zu ergreifen, fanden aber, wie eS scheint, nur einen unschuldigen, etwas altersschwachen Parkwächter, troffen. c p Die Wieseck hat die ganze Umgegend ihres Laufes überschwemmt, und die Lahn gleicht einem großen See, auf dem schon teilweise eine Verbindung mittelst Nachen hergestellt werden muß. Telephon und Telegraphenleitungen sind vielfach zerstört. Es liegen uns ziemlich gleich- „.. lautende Berichte aus Staufenberg, Lich, Laubach, Grün- Dieser berg, Nidda, Volkartshain, aus der südlichen Wetterau u. a. O. vor. Allenthalben hat der Sturm erheblichen iw-i w-st-r- fremd-nfeindlich- und verantwortliche Urheber Idas kaistrliche Verbot der Nachforschungen nach dem prin- nprhnftct zipiellen religiösen Standpunkt hinzu, so kann es keinem j katholischen Aspiranten, der prinzipieller Gegner des Duells “ ist, verdacht werden, daß er sich zur Wahl stellen läßt; das erscheint durchaus logisch, ganz abgesehen davon, daß er " * J ö 1 kaum vorauszusagen vermag, wie er sich im besonderen 28. Jan. Kaiser Wilhelm soll sich un- Falle zum Duell verhalten würde. geäußert haben, daß weder Abgeordneten- Duran reihen sich dann Ausführungen über die Thätig- R eich Stag beim Empfange der Trauerkunde keit der Bezirkskommandos, die wohl nicht ohne Wider - .erKönigin Viktoria ihre Sitzungen zum spru«ch bleiben werden. Hauptmann a. D. Hoenig schreibt: »eichen der Trauer aufgehoben haben. I Seit anderthalb Jahrzehnten gelangen die Bezirks- o — Die aroüe Koblenfirma Cäsar Wellbeim bat kommaudos nicht mehr aus den „Ermittelungsver- . ~ 16 «»Lr » A, m r fahren" heraus! sic sind beinahe militärische Polizeibüreau» tote J.um .L Verträge Mit de Orden. Die Ehrenräte -tagen nicht selten fast in Per- preußischen Regierung gekündigt unter Hinweis auf ; das, was General v. Natzmer, der vertraute Freund die Verhandlungen des Abgeordnetenhauses, in denen der Wilhelms I., besorgt, scheint sich herauszubilden. Wirklich Handelsminister Brefeld die Beziehungen der fiskalischen verfügen die Bezirkskommandos über eine ungeheuere Macht. Kohlenproduktion zum Kohlenhandel als ein notwendiges Sie brauchen nur die Worte „dienstliche" oder „patriotische" Hebel bezeichnete. Interessen auszusprechen, und sofort stellt sich alle Welt — Aus Tsingtau ist die Nachricht hier eingetroffen, in ihren Dienst, vom Pförtner des „Gesuchten" bis zu daß der Gouverneur des Kiautschou-Gebietes, seinem Polizeichef; der Bezirkskommandeur wendet sich prr- Kapitän z. S. Ja-schk-, g-st-rn an d-n F°Ig--rschei°nng-n »°tim schriftlich auch noch an Bekannte, namentlich.neuerer ° ö ' Zeit an Freunde. Das alles ergiebt dann fette „Ermittel- deS DarmtyphuS gestorben ist. , , ungs-Aktenstücke". Aber wenn die Dinge schließlich ohne Der Oberhofmarschall Graf Eulenburg hat sich ernste Folgen verlaufen, so bleiben doch Nachteile genug zum Kaiser nach England begeben. zurück. Das „Ueberwachen" droht auszuarten; statt zur — Mit demselben Gepräge, mit dem vor einigen Besserung zu führen, muß es sein Ziel verfehlen, Ruhe, Wochen Bürgermeister Brinkmann zu Grabe getragen wurde, Behaglichkeit und Glück untergraben, Mißtrauen erwecken fand heute die Beisetzung deS früheren Berliner Oberbürger- statt Vertrauen. Wer den Sitz dieses Uebels kännte und meisters Robert Zelle statt. An dem im Rathause auf zugleich die Macht hätte, das Vaterland davon zu beffieien, gebahrten Sarge waren zahlreiche Kranzspenden, darunter verübte eine gro^ erlösende That. Wenn der „Kölner ein prächtiger Lorbeerkranz des Kaisers, niedergelegt. Um Fall" zur Erkenntnis hlc I“ b@f ahUffiCC d^t "n^die er "'schwerlich I"etwas ändern, und die Abschaffung der kXft JES'«'«"» »b“ Kaiserin Frhr, v. Mirbach und zahlreiche andere Persönlich- ------- , leiten erschienen waren. I Aus Berlin, 28. Januar wird uns geschrieben: — Im preußischen Abgeordnetenhause wurde Die Befriedigung, die am Samstag durch die Erklärung die Beratung des Etats der landwirtschaftlichen Ver- des Grafen Bülow im preußischen Abgeordnetenhause bet waltung beim Titel Ministergehalt fortgesetzt. Ein An- allen Agrariern erregt wurde, hat nicht lange angehalten, trag Herold (Centrum), die Regierung wolle in Ergänzung Bereits heute ist eine gewiffe Ernüchterung wahrzunebmen. ~ ' — * * ' • ' ■ I Denn was versteht Graf Bülow unter „ausreichendem und „zu erhöhendem" Zollschutz für die landwirtschaftlichen Produkte? Das kann sich, wenn man hoffen will, auf einen 7 Mk.^Zoll beziehen, den mancher Vertreter landwirtschaftlicher Interessen für „gerade ausreichend" hält, kann sich aber auch auf die Wiederherstellung hes früheren 5 Mk.- ZollgesetzeS beschränken. Graf Bülow hat sich also wieder einmal recht „diplomatisch" ausgedrückt. Andere Stimmen im konservativen Lager halten für die hauptsächlichste Errungenschaft, daß eine sehr große Mehrheit des preußischen Abgeordnetenhauses die Erhöhung der landwirtschastlichen Zölle gebilligt und dadurch der preußischen Regierung eine „Rückendeckung" für entsprechende Anträge im Bundesrat Politische Tagesschau. I Der Militärschriftsteller Hauptmann a. D. Hoenig be-I Aus Tientsin meldet die „Frkf. Ztg.": Berittene Bri- spricht im „Tag" die neulichen Reichstagsdebatten über! ganten, ungefähr 2000, darunter Deserteure aller Nationen, Duell undOfsizierswahl. Aus seinen Bemerkungen bedrohen die Verbindungen. (Eine britisch deutsche Expedition greisen wir einige heraus, die für weitere Greife Interesse ist abgesandt worden P^ben durften. Er schreibt: Die ckineMcken Blätter veröffentlicken eine lanae Liste Die Zugehörigkeit zu katholischen, den Zweikampf unter- hnn verostentUchen eine laryjc x,qic )-aßenben Greinen konnte allein den Bezirkskommandeur auSaevlündert Snffn 6' von den sremden Truppen sch^Ech zu feinem gesetzwidrigen Verfahren verleiten; es auSgeplündert worden sind, und verlangen Schadenersatz. Qiebt Beispiele, daß sich prinzipielle und entschiedene isjJ a Meldungen aus Hsiansu hat der Gouverneur von Gegner des Zweikampfes im vorliegenden Falle doch ged ^?onst me9Jc^ hundert Gefährte bestellt, um den Hof Ende schlagen haben; und überdies kommen in rein katholischen tfeDTuar nach Peking zu befördern. ! Ländern mehr Zweikämpfe vor als zum Beispiel im deutschen Schanghaier Drahtung deS „Daily Telegr." vom Heere. Abgesehen von dem ausdrücklichen Verbot, eine 2ö. d. M. meldet, die deutschen Bergwerks Ingenieure hätten prinzipielle Erklärung von katholischen Aspiranten zu for- ihre Thätigkeit in Weihsien wieder aufgenommen. Der dern, sollte man es deshalb auf den besonderen Fall an- Gouverneur von Schantung labe die Missionare ein nack kommen lassen; logisch wäre es aber auch, wenn der Aspi- ihren Stationen zurückzukehren, und verspreche noHen'©(hutdrant' ber ^ur Wahl stellt, die Folgen der Wahl auft für fremde und eingeborene Christen sich nimmt. Ist er dazu nicht bereit, fo sollte er davon > Einem Pekinger Telegramm der „Morninapost" rnsolae Offizier zu werden Aber da muß auf einen sehr hat der chinesische Hof beschlossen, Yuhsien und P?inz C hw an o Ekwurdigen^all hingewiesen werden Der zetzige Burger- Ni, Do des strafe erleiden »ulnst«»« C hic!1tcr von Munster lehnte aus religiösen prinzipiellen .-1 s.ss,st ... pjupihJn ' Jetern wird ge l Gründen die Herausforderung des jetzigen Regierungsrates stattet werden, sich selbst zu entleiben. .... ab. Er wurde deshalb aus dem Offizierstande ent- I sevut. Als er einige Jahre später zum Bürgermeister von Telegra«» deS Gießener VluzeigerS. I r,nLteT gewählt wurde, erhielt er nicht nur sogleich seine Peking, 29. Jan. G-st-rn wurde im japanischen Stabt. «iAfaoV&0;Jo^r”w»“u5’e11 au*> ?uf ®£.“P.b. ber bloßen »i«tel da» Mitglied de» Tsnngliyamen, Estin.Hsiu, sawief Fali ist ,n tath°lifchen"Kr-is^^i-str b?ta^t'^7mm? man Ä ,nnn1119 iSeleßte ’ des LLs» r-iö> ift sS- «Ä - * Jttts itJ ^benslüsse i| Ä/gebietes am unteren neuen Stai Anaßenbahnbettieb Dresden, « angerichtet, u. «• Caches abgedeckt, 1 Erstellung ftattfm Wien, 29. wütende Sturm d- hervorgenisen merm Gange zur m erlitt eine Geyir. 21. Januar vrrllchei btt 49. Infanterie-? major und Kommani Somturtreuzl. Klaff beim Stabe deS 4, bemDberftleuttianl? beur bt9 Landivehrl Major Küchler, Z Regiment (Prinz 6 Bender, BezirkSof ba» Ritterkreuz 1. l Großmütigen. " W-hlthallgk, BereinS. Wir sind Nettoüberschuß deS trägt, tvelche Sumt gtfttlltifl. Dem O in btn D/enst btt L Verkennung Versager unsere Üeinen MM deckdich wohlvorbrt "Theatit-Vm mt Herrn Löhr 4- Februar fiattsi ** Nach einer ( vkhter in einer °der undeutlich standen, hin Ersaß 7 dner Mutig » Müssen. Es sei deutlich gxs hm 28. y diesem M h®?1des l WJMe Gewerbes ^6'lt'g fallen gcl Adlung verbun! N^uststcken nicht sondern nur 9ilt el «m einen M Verhandle He n ft9 toare >°ll vorn hi,r. $il1 5.»?’ i L*'>« S kl •Ä A ttgeC Nut ’S.Rm *•’. 'Y, "f«°n cb:m.Mn. ©equer h lm Unteren SrL ÄLd "=5ä$. ffl?f N alle Weit Gejuchten" big ‘ eur wendet sich L namentlich nLem .7 L^mL Weßlich ohne $ Nachteile geL Wten; jtatt $ L^NGen, ttL Wrauen erwecken Hebeln kannte und ° davon zu befreien, Wenn der „Kölner dlgkeü fuhren sollte, Due l an sich toitb ne Abschaffung der In das Offizierkorps ns geschrieben: durch die Erklärung bgeordnetenhause bei )t lange angehalten, rang wahrMedmen. tnter „Mrrlchrndrm" )rr landwirtschaftlichen soffen will, auf einen rtreter landwirtfchaft- hend" halt, kann sich des früheren 5 Mk.« hat sich also wieder ckt. Andere Stimmen ie hauplsächlichsie Er- hrheit des preußischen er landwirtschaftlichen hischeu Regierung eine Itriige im Bundesrat endem Werte, daß der bei tvtffyr Gelegenheit i ein IM SUb geherrscht bezüglich der - dies ist bereits alt »tenM^MMr Zanalvvrlage in der hfte Beratung der Pro- net werden wahrschm- ben jut Wsmg ir , [frage, der 9‘i®len MiwrfiW j“lt iWonate in ünlpi-ch irole laitit: ,Khnt w * »7 3-«™ MW, Prefi Hel in S-dnld ie ein *«bä icheimMS- 0e* I** JE. et M d°« »W* W in >i°>- 5 *-»,•51 b» al,ex,n BtS«’* oB«« b“’ Di- «*£» I» X1 S°°> A- * licht er Berusungssache gegen den Architekten Pattri hier und den Maurermeister Meier I. von Eberstadt wegen Ueber- tretung der Art. 64 Abs. 3 und 79 der allgemeinen Bauordnung zur Entscheidung und wird vielleicht auch noch die Revisionsinstanz beschäftigen. Der erstere Artikel bezeichnet Feuerstätten, Feuerungsanlagen als der baupolizeilichen Genehmigung bedürfend, der letztere Artikel stellt jede Abweichung von dem genehmigten Bauplan, sofern die betreffende Arbeit an sich genehmigungspflichtig ist, unter Strafe. P. leitete den Bau zweier in der hiesigen Martins- traße errichteten Villen, M. führte die Maurerarbeit hieran aus. In jedem der beiden Bauten wurden von ihm unter Abweichung von dem genehmigten Bauplan vier dort nicht eingezeichnete Kamine angelegt. Dieselben sind, da die Villen mit Zentralheizung versehen sind, zur Zett als Ventilationsschächte bestimmt, entsprechen jedoch tn ihrer ganzen Anlage den Erfordernissen von Heizungsttiminen, und können mit geringen Aenderungen in )olche verwandelt werden. Sie sind über Dach, Schornsteine mit _<|-angOor* richtung und gehen bis in den Keller. Nach Verschluß der Fimmerventilationsöffnungen und Anbringung einer Rei- nigungsthür im Keller kann jederzeit ein Ofen an sie an- geschlofsen werden. P. bezweckte hiermit, eine etwaige spatere Ersetzung der Tampfheizung durch Ofenheizung mit möglichst geringen Kosten und Störungen zu gewährleisten und auch Feuersgefahr bei mißbräuchlicher Benutzung der Ventilationsschächte zu Heizzwecken zu vermeiden. Auf Grund des dermaligen Zwecks der Schächte zur Ventilation bestritten die Angeklagten ihre Schuld (Ventilationsrohre sind nicht genehmigungspflichtig). Gegen das sich dieser Auffassung anschließende freisprechende Schöffengerichtsurteil hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Tas Berufungsgericht erachtete die fragliche Uebertretung für gegeben und erkannte auf Geldstrafe von je 5 M ark. Die fraglichen Kamine seien zu eventuellen Heizzwecken bestimmt und hierzu ichrer Anlage nach geeignet, also als Feuerungsanlagen, genehmigungspflichtig. . Petersburg, 28. Jan. Der Staatsrat Dr. I e r s ch o f f wurde wegen Bigamie zum Verlust aller Rechte und Einreihung in die Arrestantenabtettung aus Jahre verurteilt. morgen auf dem israelitischen Friedhöfe statt. Die Gießener israelitische Religionsgesellschaft war durch den Großh. Provinzialrabbiner Dr. Hirsch seid und ihren Präsidenten Bankier Grünewald vertreten, um ihrem Gönner die letzte Ehre zu erweisen. Die Familie des Ver- ilichenen ließ heute vom Armenamt 1000 Mk. verteilen. Jeder sich Meldende erhielt, sofern er über 25 Jahre alt war, 1 Mk. Es entstand eine wahre Völkerwanderung nach )em Armenamt. Die zahlreichen Almosen Erhoffenden, die ich auf dem Wege zum Friedhof aufgestellt hatten, erhielten nichts. ** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. In Darmstadt ist bei einem Wechselbrand in einem Hause )er Erbacherstraße ein 11/2 jähriges Kind erstickt. — Die verw. Frau Dr. v. Brüning hat der Stadt Höchst ein Legat von 30000 Mk. überwiesen zur Gründung einer Ferienkolonie. DerGothaische Hofkalender 1901 und 1871. Im Gothaischen „Hofkalender" stehl unter Großbritanniens Asritanischen Kolonien auf Seite 715: „Oranje - River Colony, Gouv. [ ..... ] ... . —> Polizeitruppe Baden-Powell, Gen. Maj." Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Das Begräbnis Verdi« findet am Mit woch in Mailand datt. Der französtiche Untt'r'chlsmtntfter Hit an den italienischer. Unterrlcktsnttnlster ein Telegramm gesandt, worin er diesem mUtetlf, daß Frankreich die Trauer um Verdi teile. Frankreich werde sich en den T au"f"iersicbke«ten vertreten Iafi--n. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) R'cht erbauliche Zustände herrschen bei d>m gegenwärtigen hoben Wasfirstande der Lahn auf der Straße Gießen-Krofdorf. Ale am Montag die Fabrikarbeiter der O>te Krofdorl, Launsbach rc. av> ihrem gewohnten Wege zur Arbeit gingen, muß'en Männer wie Frauen bis über d«e Knöchel im Wasser waten, um schlt.ßlich an der Gail- schen Wollspinnerei wieder umzukehren, da an tiefer Slelle das W-ss-r nicht zu durchwaten war. Wer nicht einen mit hohen Wasserstiefeln ausgerüsteten Helfer fand, der ihn durch daS feuchte Element trug, muhte den wetten Umweg über die „Hardt" und den Gleiberger Weg machen, um fchließitch mit einer anderthalb- bis zweistündigen Der» spätung zur Arbeitsstätle zu kommen. Aogefehen von dem gewiß nicht beneidenswerten Sp'ziergang bet dem fürchterlichen Unwetter, haben nun die Arbeiter die eisten Arbetts- stunden verloren, sitzen womöglich den ganzen Tag über mit nafie Kleidern in der Fabrik, und find gezwungen, abends bet Sturm und Schneetreiben den weiten Umweg nochmal« zu machen. Man sollte meinen, daß diese Zustände schon längst von zuständiger Seite hätttn bemerkt werden müfien. Jedenfalls ist eS dringend an der Zett, daß die schon so lange projektierte, wie es scheint — du ck Fähnchen bereits abgesttckle — gerade gelegte Chaufiee tn Angr ff genommen würde. Hoffentlich tragen diese Zeilen zur baldigen Besserung dieser unhaltbaren Zustände etwas bet. Einer für Viele. Familien-Nachrichten. Verlobter Amalie Brecht mit Philipp Spieß. Michelfeld-Leiselheim. Gestorben: Stadtrat Ernst Engel in Friedberg. — Auguste Curtze geb. Grauer in Worms — Marie Schnellbächer, geb Schmivt in Darmstadt. — Katharina Schmahl in WormS. — Mathilde Sander geborene Berge in Darmstadt. — Rosalie Mayer geb. Roos. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Gießen, 29. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.80-0.90, Hühnereier per St. 8—9 d>, 2 St. 00-00 Enteneier 2 St. 00—16 L, Gänse. eier per St. 00—00 4, Käse 1 St. 5—8 Käsematte 2 St. 5—8 4, Erbsen per L'ter 22 , Linsen per Liter 34 4, Tauben per Paar JO 0.80-1.00, Hühner per St. JC 1.00-1.50, Hahnen per Stück M 1.00-1.80, Enten per St. JC 2.00—2 20, Gänse per Pfd. JC 0.54 bte 0.65, Ochsenfieisch per Pfd. 68—74 Kuh, und Rindfieiich per Pfund 60—64 A Schwemeflersch per Pfd. 60—70 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 74 , Kalbfleisch per Pfd, 60—66 », Hammelfleisch per Pfd. 50—60 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00-6.U0 JC, Weißkraut per St. 00—00 , Zwiebeln per Etr. JK, 5.50—0.00, Milch per Liter 18 Humoristisches. * Junges Eheglück. „Da« war aber doch kein« schöne Hoch zeitSreise, wenn Dein Mann ei“ R stender zugleich Kunden besucht" J inge Frau: „£), im Gegenteil, es war reizend! Jedesmal, wenn Franz! irgendwo herausflog, hab' ich ihn vor der Thüre in meinen ^rmen ausgefanoen." Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".) Darmstadt, 29. Jan. Der hiesige russische Gesandte von Ozeroff ist gestern gestorben. Budapest, 29. Jan. Em hier stationierter Train Offizier erfand einen neuen Repetier-Karabiner, der das Laden eines 10 Patronen enthaltenden Magazins ermöglicht. Gent, 29. Jan. Eine schaurige Entdeckung ist auf dem hiesigen Friedhöfe gemacht worden. Kürzlich fand man beim Oeffnen einer Familiengruft den Leichnam eines jungen Mädchens auf der inneren Treppe der Gruft liegend vor. Man vermutet, daß daS Mädchen aus dem Scheintode erwacht ist, seinen Sarg auf gebrochen hat, und sich bis auf die Treppe geschleppt hat, wo es schließlich, da seine Hilferufe nicht gehört werden konnten, verhungerte. Die Entdeckung hat große Aufregung in der Stadt hervorgerufen. (Die Nachricht klingt reckt märchenhaft. D. RedJ______________________________ Ohne Reklame gibt es kernVor- wärtskommen mehr Wahrheit braucht heute nur ausgesprochen zu werden, um sofort allseitiger Zustimmung zu begegnen. Hat doch jeder Geschäftsmann, der offen und hellen Blickes um sich zu schauen versteht, im täglichen Erwerbsleben unausgesetzt zahlreiche Beispiele vor Augen, daß die Reklame und als deren vornehmste und beliebteste Abart, bk «nnonee, Erfolge zeitigte, die sonst keineswegs erreicht worden wären. Die Annonce hat sich heute zu einer Bedeutung entwickelt, bte da« bekannte Wort Napoleons I von der Preffe als 5. Großmacht am anschaulichsten illustriert. Man vergleiche die ersten schüchternen Ansänge der Z^itungsreklame mit den heutigen Berhältn'ffen! Eine interessante und lesenswerte Studie über die Entstehung und Entwicklung des Zeitungsund R klamewtsrns bringt das Vorwort zu dem uns soeben zugegangenen Zeitungskatalog für 1901 der Zentral Annoncen-Expedition G. L. Daube u Co., Frankfurt a. M., Kaiserstraße 8, 10 u 10». Wir sind gewöhnt, in dem Zeitungskatalog der Zentral Annoncen Expedition G. L. Daube u. Co etwas Gediegenes und Vollendetes zu erhalten und für die Neuausgabe gilt das Prädikat noch in erweitertem Smn; ist doch nicht nur die äußere Ausstattung wiederum eleganter geworden, unter Beibehaltung der erprobten Form als Schreibmappe, sondern auch der Inhalt hat eine Erweiterung erfahren und insbesondere dürste der Kalender- katalog, der Heuer zum ersten Mal dem Zeitungskatalog angefügt wurde, in Jnserentenkreisen willkommen geheißen werden. Alles in Allem: der neue Daube'sche Katalog verrät eine Summe von geistiger Arbeit, die dem Streben dieses Hauses daS beste Zeugnis ausstellt. __________________________ ® ® • TAFELKARTEN ® ® ® BALL- UND TISCHKARTEN L HOCHZEITSTAFELKARTEN REIZENDE NEUE MUSTER IN EINFACHER UND GLÄNZENDER 00000 AUSFÜHRUNG 00000 BRÜHL’SCHE UNIV.-BUCH- UND STEINDRUCKEREI, GIESSEN, SCHULSTRASSE 7. Börsennachrichten. Berlin, 28. Januar. 4 % Deutsche Grundsohuld-Bank 1 e. 2 50.00 M. 4% do. 8. 5/6 unk. b. 1904 60 00 „ Si/r°/ do. 8. 7/8, unk. b. 1906 49 00 , 4 0/0 D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 97 30 M. 8V,°/o do. unk. 1905 89 50 e 4 % Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 83 00 „ 40/0 do. 8. 15-18 tmk. b. 1900 83 00 , 4C/0 do. 8. 19-20, unk. b. 1905 00.00 „ St', 0/ do. 8. 13, 14 76.70 „ 31/a o/o do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 76.70 » Wiese am GSnsacktt, am sagen wir herzlichen Dank. Gießen und Wieseck, den 29. Januar 1901. Äccordlöhne. 942 Der Vorstand. 963 sind bei 000000008 l^öblierteS Zimmer zu vermieten. 0324 Großer Steinweg 15 ooowwooowoooooooo Louis Lony, Sahnhofkr. 27. Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P.,Wittko; für den Anzeigenteil: HanS Beck. — Druck und Verlag der Brühlschen UnwersikälS-Buch- und Sleindruckern (Pietsch Erben) in Gieße«. 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