Bf. 8.20, wewtl. 76 mo. I! .1)1 .11 -u,l •»I ■Uli .18, • II! lerholung ä« Festes Kapelle- - Tanib» Mr. 8.00 »6nt Q6r Bank ‘ ■ St?«* «dreffk für Depefchs«-. Anzeiger Gietze». FkrnsprechanschlutzKe.SlL wird getanzt- Ein „Ueberüberbrettl", für dessen Besuch ein besonderes Eintrittsgeld erhoben wird, wird für die Befriedigung „höherer" Kunstgenüsse sorgen, eine moderne Restauration und Büffetts werden Erfrischungen aller Art darbieten. Am zweiten, dritten und vierten Tage finden dieselben Veranstaltungen statt mit Ausnahme des Kostümfestes, der Lenkwalsenthüllung und der Tombola. Auch eine „Ueber-Festzeitung" und ein „Ueber-Katalog" mit reichen litterarischen Beiträgen werden herausgegeben werden. Man sieht, auch ein überreiches Programm ist für n Trachten (kein K«tb baden. — Tombob. - >t — Jahrmarkt. HeDss Freitagabn- Singst" eprirf das Fest aufgestellt worden! Die Feier zur Ehrung Wilhelm Raabes am 8. September vollzieht sich in Braunschweig folgendermaßen : Im Altstadtrathause findet um 11 Uhr morgens ein Festakt statt, bei dem Adolf Stern aus Dresden die Rede hält. Dann halten kurze Ansprachen an Raabe ein Minister, der eine Ehrung des Regenten überbringt, ferner der Oberbürgermeister von Braunschweig, der ihm das Ehrcnbürger-Tiplom überreicht. Auch Eschershausen, die Geburtsstadt des berühmten Schriftstellers, ernennt Raabe zum Ehrenbürger. Von zwei Universitäten kommen Abgesandte, die Raabe das Diplom als Do ctor honoris causa übergeben. Es erscheinen weiter noch der Rektor der Technischen Hochschule in Braunschweig und Abgesandte üoit verschiedenen Korporationen. Ein Festmahl findet um 5 Uhr im Wilhelmsgarten statt. Tie Stammgesellschaft „Feuchter Pinsel", in der der Dichter seit langen Jahren verkehrt, feiert den Geburtstag ihres Genossen schon am 6. September mit einem gemütlichen Abendessen, bei dem alle Mitglieder in Eharakterkostümen als Personen Raabes Werken erscheinen. Die Erfolge der Lungenheilstätten, -ras kaiserliche Gesundheitsamt hat dem Tuberkulose-Kongreß eine Statistik über mehr als 6000 Kranke vorgelegt, welche von Anfang 1899 bis Mai 1900 in deutschen Lungenheilstätten behandelt wurden. Tie Statistik führt zu dem erfreulichen ent. und sensationeller I», n V'S stst' $‘i> trum zum ersten Male in nicht öffentlicher Verhandlung angeschnitten, und auch im vorigen Jahre in Bonn erörtert. Dr. Bachem führte im wesentlichen solgendes aus: Die Paritätsbemegung, in die »vir Katholiken eingetreten sind, nachdem der schlimmste Kulturkampf beendet war, die uns sichern soll vor weitern Kulturkämpfen, hat uns von unfern Gegnern bald den Einwand gebracht: Was wollt ihr Katholiken? Ihr erkennt doch an, daß ihr auf allen modernen Gebieten rückständig seid. Noch kürzlich hat ein großes Blatt, ein liberales natürlich, über die Rückständigkeit der Katholiken auf wirtschaftlichem Gebiete geschrieben. Nun wohl, was haben wir zu antworten? Zeigt mir der Freund, was ich kann, lehrt mich der Feind, was ich soll. _ Vom Feinde müssen wir lernen. Nehmen wir den Kampf auf, zeigen wir, daß wir nicht rückständig sind und wir dort, wo Rückständigkeit vorliegt, sie besiegen Einen Einwand können wir sofort unfern Gegnern machen. Alle Leute, die da leitartikeln, hüten sich wohl, ihre Untersuchungen auszudehnen auf dieMückständigkeit der Protestanten gegenüber den Juden. (Lebhafte Zustimmung.) Wenn Reick>- tum das Kriterium ist, ob eine Religion die wahre, ob eine Weltauffassung die richtige ist, dann ist es nicht das Christentum, dann ist es nicht der moderne Liberalismus, dann ist es der nactte Mammonismus, dann sind es die Leute, die das Zuchthaus mit dem Aermel streifen, wenn sie nur ihren Geldsack füllen dürfen. (Stürmischer Beifall.) Wenn man aber bei den Vorhaltungen der Gegner die Lage prüft, so findet man, daß auf vielen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens der katholische Volks teil nicht die Stellung einnimmt, die ihm gebührt. Christus hat gesagt: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Heiterkeit.) Sie müssen uns erinnern an das Gleichnis von den Talenten. Wir müssen uns fragen, ob nicht in unseren Reihen Talente schlummern, ob uns nicht Umstände dazu geführt haben, Fehler zu machen. Ms Christen müssen wir uns vorausschicken : Wir streben nicht nach! Geld und Gut zum Lebensgenuß, sondern um höhere Interessen zu erfüllen. Der Redner geht jetzt näher ein auf die Kulturarbeit der katholischen Missionare im Auslande und bemerkt dabei: Noch ragten jüngst auf den Mauern vo n Peking jene herrlichen Instrumente, die von Jesuiten dort aufgerichtet worden sind. Es scheint ja wahr zu sein, daß sie fortgenommen, daß s te nach Deutschland ei ritz e fü h r t wurden. Eine merkwürdige Erscheinung: „Ein echter deutscher Mann kann keine Jesuiten leiden, doch seine Instrumente hat er gern." (Strümische Heiterkeit und Beifall.) Ich meine, aucy von dieser Stelle sollen wir Protest einlegen gegen diese Beraubun g, die eines Kulturvolkes nicht würdig ist. Was auf der großen Mauer in Peking ein Kulturwert ist, ist in einem Berliner Museum höchstens eine Kuriosität. Wenn man die Instrumente der Jesuiten einführt, dann soll man die Jesuiten lieber selber hereinlassen. (Stürmischer Beifall.) Doch zurück zu unserm Thema. Der Redner empfiehlt tüchtige Durchbildung der jungen Kaufleute und Techniker, vermehrte Pflege der Realien durch die Katholiken und tritt dringend für den Besuch unserer Handelshochschulen ein. Das große Problem sür die Katholiken in unsern Tagen des wirtschaftlichen Lebens ist Fortschreiten auch auf den Gebieten des Handels und der Industrie. Bestrebt, die Güter dieser Welt uns unterthan zu machen, dürfen wir dabei nicht vergessen, daß wir nach diesen Gütern streben sollen nicht um unserer selbst, sondern um höherer Interessen willen. Wenn dieser Geist wieder rege wird, dann wird unser wirtschaftliches Leben immer mehr vor Schattenseiten bewahrt bleiben, wie wir sie gerade in den letzten Tagen beobachten konnten, Schattenseiten, herbeigeführt durch die auri sacra fames. Wenn wir diese Schattenseiten unseres wirtschaftlichen Lebens vermeiden wollen, muß unser wirtschaftliches Leben estouants. sie sonst. Für d. ; anf: Familien-Ste- , ;aMe und an der Fe» . I. September) 1 Mk '- 1 ber) 50 Pfg- *-■ „ilipnkarten mcbi stu Die zweite geschlosjene General-Versammlung wurde unter oem Vorsitze des ersten Vizepräsidenten Frhrn. v. Thünefeld abgehalten. Der Vorsitzende des Ausschusses für Missionen, Vereinswesen, Aeußeres und Formalien, Graf Draschma, erstattete den Bericht über die Beratungen dieses Ausschusses, wonach die noch unerledigten Anträge der Generalversammlung zur Annahme empfohlen werden. Nach Begründung der Anträge durch die Antragsteller und nach eingehender Diskussion beschloß die Generalversammlung gemäß den Vorschlägen des Ausschusses, nur mit der Abweichung, daß ein Antrag durch Annahme eines anderen für erledigt erklärt wurde. Heute vormittag 10 Uhr fand eine Versammlung des Volksvereins für das katholische Deutsch land statt. Extrazüge brachten Tausende von Festteilnehmern aus den näher gelegenen, vornehmlich katholisch bevölkerten Gegenden. Der Andrang war so gewaltig, daß Parallel-Ber- sammlungen abgebalten werden mußten. Die Namen der Parlomentsmitglieoer Dr. Lieber, Dr. Bachem, Gröber und des Bischofs Dr. Voß prangten auf der Rednerliste. Als Dr. Lieber die Rednertribüne bestieg, wurde er mit anhaltendem Jubel begrüßt. Zum Schlussse seiner Rede warf e rdie Frage nach den Nachfolgern in der Zentrumspartei auf und sagte: Es werden sich immer Ersatzmänner finden, welche die unseren Händen entsunkene Fahne aufnehmen und siegreich weitertragen. Was sollen wir thun? werden wir gefragt. Was wir thun sollen, ist sonnenklar. Mutig voran die Jugend; der Feind, und wenn er noch so mäcktig erscheint, ist bereits im Weichen. Das neue Jahrhundert gehört nicht ihm, es gehört und muß gehören Christus und seinem Stellvertreter in der katholischen Kirche. (Lebhafter, anhaltender Beifall.) Weil wir diese Ueberzeugung in der Brust tragen, darum thun wir, was wir können für den Ausgang. Und darum nochmals: Mutig voran! Der Feind weicht schon. Ter Vorsitzende Fabrikbesitzer Brandts schloß die Versammlung mit einem Hoch auf den Papst und den Kaiser. Auf das an den Kaiser gerichtete Telegramm ist folgendes Antwort - Telegramm eingegangen: „Majestät lassen der dort tagenden Versammlung der Katholiken Deutschlands sür den Ausdruck der Teilnahme an dem schweren Verluste und für das Gelöbnis der Treue und Ergebenheit bestens danken, v. Lucanus". Auf das Huldigungstelegramm an den Papst ist nachfolgendes Antwort-Telegramm durch Rampolla übermittelt worden: „Der heilige Vater nahm den Ausdruck der Ergebenheit der Katholiken, die gegenwärtig dort versammelt 48. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands. n. Osnabrück, 26. Aug. Er st e öffentliche Versammlung. Der Präsident Abg. Trimborn- Köln eröffnete.heute abend die erste öffentliche Versammlung mit einer längeren Ansprache, in der er bei der Darlegung der Aufgaben des Katholikentages anch den „neuen Külturkampf" berührte. Trimborn sagte hierüber: „Wir tagen im Geiste der l'icbe gegen die Nächsten, der Achtung gegen die Andersgesinnten. Daher werden wir den konfessionellen Frieden niemals stören. Dabei behalten notwendige Feststellungen und etwa erforderliche berechtigte 'Abwehr ihr volles Recht. Mmn wir uns über etwas klar sind, dann ist es das, bdf$ unserm lieben Vaterlande neben dem sozialen Frieden nichts notwendiger ist als die Erhaltung des konfessionellen Friedens. (Stürmischer Beifall.) Ueberschauen wir die 2v-ge der Katholiken Deutschlands, so müssen wir zu unserer Betrübnis feststellen, daß neue Sturmwolken am Horizont sichtbar sind, die immer drohender sich ansehen. Ein neuer Kulturkampf, es ist schmerzlich zu sagen, es Mli.ß aber gesagt werden — scheint im Anzuge. Es droht kein amtlicher .Kulturkampf, es drohen keine neuen Mai- ge|»etze, es droht in Deutschland eine Agitation nach Art d» c Los - von - Rom - Bewegung Eine gewisse Propaganda id)rint zu einem gewaltigen Sturm auszuholen, und in der Agitation gewisser politischer gegnerischer Parteien entdeck en wir immer mehr zu unserm großen Schmerz, daß die Gegnerschaft gegenüber der Kirche sich in den Vorder- gni nd drängt. Man sucht die Diener der Kirche lächerlich M machen, man sucht bei den Katholiken Mißtrauen oder Widerwillen gegen die Kircye zu erregen, man sucht die For derungen des kirchlichen Lebens als unvereinbar mit der Forderungen des modernen Kulturlebens hinzustellen. Bei den Mitteln der Abwehr isr Apologetik in großem Stile (irr annt worden in der Öffentlichkeit, in der Presse und ni den Versammlungen. Bei dieser Lage hat das vor- bru itende Momite mehrere apologetische Vorträge vorge- ieljrn. Bei diesem drohenden Kulturkampf ist die größte G 'vchr, daß die Einigkeit unter uns ins Schwanken gerät. Tich'e muß gewahrt werden, da muß ein Ausgleich der Hnieressen gesucht werden. Auch der Bischof von Osnabrück, der nach dem Pi c jidenten die Versammlung begrüßte, streifte dieses ibtma: „Unsere Zeit ist eine Zeit des Kampfes gegen die Kirche. Wir wundern uns nicht darüber. Der Kampf gegLN die Kirche ist so alt wie die Kirche selbst, aber portae inft ri non praevalcbunt". Der Bischof versicherte unter stürmischem Beifall den Abgeordneten des Zentrums: „Wir suchen hinter euch, wir verlassen euch uich(t, ihr könnt euch stets und fest auf uns verlassen". Die erste offizielle Red * galt dem Andenken Windt- horijls, dessen Leben und Thätigkeit mit Osnabrück eng verlumpst war. Abg. Dr. Por s ch ein älter Freund und Vcr- chrkr des großen Zentrumsführer, gab ein Lebensbild von ihm. Dabei bezeichnete er die Gegner Windthorsts ak 'Meute und Hasser um des Hasses willen. Prälat Dr. Baumgarten- München behandelte die ftaiqe der äußern Mission und entwickelte geschichtlich die Tä tigkeit der katholischen Kirche, allen Völkern das Evan- geliuim zu predigen. Tie Schlußrede hielt Abg. Dr. Bache m über das Henna: „Ter Katholik und die moderne Zeit mit ihren Äufnorderungen auf praktischem Gebiet, besonders auf den wbiietcn des Handels, der Industrie und der Technik." Aeste Frage, die mit der Parität im Zusammenhang steht, mbe 1898 auf dem Katholikentage in Krefeld vom Zen- Ergebnis, daß von den im ersten Stadium der Krankheit in Anstalten aufgenommenen Kranken 95 v. H. geheilt oder bedeutend gebessert entlassen werden konnten. Aber auch von den in den letzten Stadien der Krankheit in Behandlung Gekommenen konnten noch 71 v. H. als geheilt oder gebessert entlassen werden. Ein neues Mittel gegen Lungen sch wind- s u cht. Man schreibt uns: Dr. Hoff, Pros. v. Stefsella u. a. Mediziner besprechen in der medizinischen Fachpresse Die Entdeckung des Dr. med. F. Schmey in Beuthen, _ dis Zimmtsäure in Verbindung mit Alkohol zur Bekämpfung der Krankheit zu verwenden. Es war wohl auch dem Laien bekannt, daß man Lungenkranken Alkohol reichte und dieser Einfluß auf die Entwickelung der Krankheit hatte, lwch wurden nennenswerte Resultate hiermit nicht erzielt, dagegen fand man, daß die im Perubalsam enthaltene Zimmt- fäure die Weiterentwickelung der Krankheit verhindere, und so hat man diesen Perubalsam, der allein für sich widerlich schmeckt, mit Alkohol verbunden, und einen sogenannten Peru-Kognak geschaffen. Die Versuche sind bereits abgeschlossen und günstig ausgefallen, m der Fachpresse besprochen Selbstverständlich handelt es sich immer um An- fangsstadieri ober noch nicht sehr vorgeschrittene Fälle. Wahlspruch der Münchener „Ingen d". Zu ihrer am 1. Oktober ds. Js. erscheinenden BOOften Wochen- nummer hat die Münchener „Jugend" im engsten Freundeskreise ein Ausschreiben eigentümlicher Art erlassen: es handelt sich um einen, die Tendenz und die künstlerische wie litterarische Bedeutung der Zeitschrift treffend bezeichnenden poetischen Wahlspruch. Einstimmig ist nun das schöne Wort Goethes erkoren worden, in welchem sich ebenso die Lebensweisheit des Alten, wie der Frohmut des Jungen spiegelt: „Jugend ist Trunkenheit ohne Wein! Trinkt sich das Alter wieder zu Jugend, So ist es wundervolle Tugend." Kitteratur, Wissenschaft und Kunst. E i ii „Ueberdokument" deutscher Kun ft. Bezüglich der am 31. August, 1., 2. und 8. September auf ilent Ausstellungsterrain der Künstlerkolonie i n la nm stad t auf der Mathildenhöhe geplanten Festlich- ibiien, über die in dem heutigen Anzeigeteil nähere Mit- mängen zu finden sind, können wir zur Orientierung noch sichendes hinzufügen: Den Mittelpunkt der originellen Ver- mimltung, deren Idee in den Köpfen der Künstler ent- Miingen ist, an deren Ausführung sich aber Die weitesten Öictjie der Stadt beteiligen, bildet das „Ueberdokument", 8t- Parodistische Ausstellu n g, der bekanntlich ur- ipü-nglich der Gedanke zu Grunde liegt, die Ausstellung der M sitlerkolonie zu parodieren und zwar nach den >?ritiken ttri Lresse, also eine Ausstellung im Lichte der Presse zu llmmstalten. Diese Idee ist inzwischen erweitert worden, mm auch der Gedanke einer parodistischen Sonder-Aus- Wuiig in der Ausstellung als Grundgedanke beibehalten torön'ii ist. An dieses „Ueberdokument" schließen sich eine Ihne: weiterer Veranstaltungen an. Am ersten Tage findet -"i° großes Kostümfest statt, bei dem die Damen und Herren n iwodernen Kostümen erscheinen werden, obwohl kein Mrinzwang vorgeschrieben ist. Tas Fest beginnt mit einer > Mifninngsfeier (Aufführung des Festspiels, einer Parodie i n Zestspiels bei der Eröffnungsfeier der Künstlerkolonie) 1HI13 Uhr nachmittags, woran sich eine Tenkmalsenthüllung > - Alließl; auf dem Ausstellungsplatz wird für Unterhaltung cÜlcr Art reichlich gesorgt sein, es sind vorgesehen eine - ^oiiibrola, Schießbude, Sektbude, Blumenstand, eine Post- 1 nntw und Fächerbude, die voraussichtlich größtenteils von 9Mnem bedient werden, ferner das Aufsteigen eines lenk- titoren Luftballons, Feuerwerk und Konzert. Gegen Abend 1 '66g »ft® Hit bt8 ’Vä 'Tt6$anb&? o , , »!■ • i 5ro. auch wieder durchtränkt werden von wahrem christlichen Geiste. Ein gewisser Wagemut, gepaart mit Besonnenheit, gehört dazu In vielen Kreisen herrscht heute Blasiertheit. War es immer wie jetzt? Vor hundert Jahren fiel das Wort: Ich kann das Geschlecht nicht begreifen, nur das Alter ist jung, und die Jugend ist alt. Das ist die Charakterisierung vieler Kreise von heute. Die Jugend, die nichts weiß als radeln, photographieren und Skatspielern, ist eine Jugend, die schon alt ist. Woher diese Schattenseiten? In dem Streben nach G.ld und Gut ist der sittliche Boden verloren worden. Es muß Sache der katholischen Kaufleute und Techniker sein, diesen Boden wiederzugewinnen. Es handelt sich um einen Emanzipationskampf des katholiscl)en Volkes auf allen diesen Gebieten. Gelingt es uns, in diesem Kampf zu siegen, dann wird es besser auf allen Gebieten, dann wird es sogar erträglich werden. Am Schlüsse dieser Sitzung feierte Präsident Trimborn den Abg. Frhrn. v. Heereman, den Ersten Vizepräsidenten des preußischen Abgeordnetenhauses, der heute seinen IGietzenerAnzeiger " General-Anzeiger ° R Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen deutschen Kolonial kreisen gegeben, die in diesem Vorgehen dem Staatsdienste Ueb er nähme eines und 4 des Gesetzes . v , i| Zwischen dem Großherzogltchen Staatsministerium und dem General- der Gesellschaft eine Gefährdung der nationalen und roirb fotmnanbo des 18. Armtekorps in Frankfurt a. M. hat nachstehende Ver- DLe KafenverhälLniffe DeuLsch-SüdwestafriLas und die Ktavi-TransafriLanische ßisenöayn. Tie Otavi-Minen- und Eisenbahngesellschaft hat die Absicht, als Ausgang ihrer nach den Kupferminen von Otavi anzulegenden Eisenbahn einen außerhalb des deutschen Schutzgebietes auf portugiesischem Boden befindlichen Hafen zu nehmen. Tiefe Absicht hat Anlaß zu Warnungen in Aus dk ru Gießen sj Uge behüt Bürger M anmeibt ®*f dm g, Gr» sind, mit besonderem Wohlwollen auf, und erneuert den apostolischen Segen, den er vorgestern telegraphisch erteilt hat." fc “» Lehrlings, sicher i; aut zu h di- &lit manchmal Satibtif1* tag i« ab. 8®’ flatfgefant Parttieo t von einer Heimer N schajtM trank d[ M öann .wflten, w vohver üb! unb mit bi die Radler fte erst re, Ms: ®Di etwa 20 \ jo wäre c Eiavohue aber vor, (gestern)l zeige be Friedberg, genommen beit lebhaj gegründete LollartShc Schießstan Richard ' Heinrich l stock)/ 3, aonnalt); Bernsteins 2au6at Verwalter 1 Der sein größere A Italiener ftreitigfeite: pro Stund Maiuj, der GroM Gröffnunfl8ft 9uSfttHung i Mainz, 1 Mtt, xo\ib rlrUrlschr ailernLchstn In Bezug der Bcchnli besondere X Schon zu L wurde der t stimmte Bei Äonzesfion e pflichtungen, uicht tentabh übernommen Martnrr Publikum htx. FnrüLr SaniiütSrot 2ie Entwickelung des nördlichen Teiles des Schutzgebietes schädigt keineswegs die Entwickelung des mittleren Teiles. Sie wird vielmehr dieselbe fördern, auch wenn sie ihren Ausgangspunkt nicht in Südweshafrika nimmt. Ter regere See- wie Landverkehr muß ihr zu Gute konimen. Eine andere Frage ist, ob nicht durch die Anlage der Otavi-Transafrikanischen Bahn zu viel englische und portugiesische Elemente in die Kolonie gezogen werden und dadurch das Deutschtum zurückgedrängt werden kann. Ich glaube, daß diese Gefahr in der Regel überschätzt wird. Unsere Kolonialverwaltung hat zu viele Mittel, derselben entgegen zu treten. Ich weiß nicht, ob sie ins Auge gefaßt hat, Port Alexander nebst Hinterland von Portugal zu erwerben, was sehr wünschenswert wäre. Jedenfalls wird sie verlangen, daß im Direktorium der Bahn, wie auch im Beamtenpersonal, Deutsche angestellt werden. Sie wird deutsche Militär- und Polizeiposten stationieren, soweit die Bahn deutsches H^ebiet durchquert, und sie wiro deutsche ^nfredlung an der Bahn wie in den Minenbezirken fördern. ^vd) bin auch überzeugt, daß die Verpflichtungen, die der Otavi-Gesellschaft auferlegt werden, dahin gehen, daß sre gehalten ist, Grund und Boden an jede deutsche Gesell- -a sL die beabsickKigt, die Otavi-Bahn mit der Windhoeker Bahri zu verbinden. Nichts berechtigt dazu, anzunehmen, daß unsere Ko- Lonralregierung diese Maßnahmen, die allerdings nötig sind unterlassen wird. Nachdem die Regierunq den großen Fehler gemacht hat. fast allen Grund und 7/^'e Minen rechte in S ii d w e st - f r i ka an ®efe11 f d)arten ju vergeben, ohne nennenswerte Gegenleistungen zu fordern, wird sie sich der heiligen Pflicht, die Kolonie dem Deutschtum zu erhalten, nicht entäußern' Kos Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist UUt unter genauer Quellenangabe: Hnj.* gestattet.) Gießen, den 28. August 1901. ** Erueuauug. Der Großherzog hat dem Psarrverwalter Ferdinand Heß zu Münzenberg, Dekanat Hungen, die evangelische Pfarrstelle daselbst übertragen. ** Das Regierungsblatt veröffentlicht in Nr. 55 folgende Bekanntmachung, die Inanspruchnahme militärischer Hülfe bei öffentlichen Notständen betreffend: örjui|vLuuiuiuiiuup nu trtntii. ©ei uninuieiuutci i)ui civiuunu uri i 1 rv_,<• c , (V-, r c . r i . Personen (Ziffer 4) finden die obigen Festsetzungen sinngemäß Anwendung, I Vom 1. ^»ulr an in ben Ruhestand Versetzt, sofern nicht höhere Beträge vereinbart werden. Die Kosten für eihe, I ^>tervefatle. etwa vom Generalkommando für nötig befundene Kontrole (Nr. 5) tragen I B. Die 38. Jahresversammlung des MittelrheinischtU Gas- je zur Hälfte Antragsteller und Müitächskus. 8) Die Civil-Berwaltungs- und Wafferfachmanuer-Bereins wird, wie bereits gemeldet, em Ä1xeTüS.t Ä u" r*Äns unb Derpflegung 8. und 9. nächsten Monats hier tagen. Die genannte Körper, der Hulfskommandos das Erforderliche möglichst schon vor deren Em- h ö treffen veranlaßt und dem Kommandoführer auch im weiteren Verlauf einer der 8 Zwelgvereme deS ^Deutschen BeremS der Hülfsleistung möglichste Unterstützung gewährt wird. Nach früheren der GaS- und Wafferfachmänner-. Während der Haupt- Erfahrungen ist diesem Puntte besondere Beachtung zu schenken. Er. I verein sich in seinen Jahresversammlungen mehr mit grunb« forderlichen Falls muß der Truppenteil für die Mitnahme von Verpflegung legenden Angelegenheiten moderner Errungenschaften und auch von vornherein Sorge tragen. 9) Die Civilbehörden haben baldigste V? / t w„l, Ablösung der militärischen Kommandos von Anfang an gu 6etteiben Vertoanbter Gebiete beschäftigt, find die Zwelgvereme mehr (vgl. Ziffer 6). die Statte des gegenseitigen rückhaltlosen Austausches von Ferner veröffentlicht das Regierungsblatt eine Bekannt- Betriebserfahrungen. Am ersten Tage der Verhandlungen, machung, die Anlage einer Anschlußbahn an die^Main-Neckar- die in Steins Garten stattfinden, werden von Verein-« Eisenbahn auf der Station Arheilgen betreffend. Mitgliedern Vorträge gehalten, die aktuelle praktische Fragen ** Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 19, aus- betreffen und insbesondere den mittleren und kleineren Werken gegeben am 24. August, enthält: 1. Eine Uebersicht der nützliche Anregungen zu geben geeignet sein werden. Außer vorn Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1901/02« diesen Borträgen aus der Praxis haben Geh. Hosrat Pros, genehmigten Umlagen der Kommunalbedürfnisse in den Ge ! Dr. Naumann einen Experimental-Dortrog auS dem Ge« meinden des Kreises Büdingen. 2. Eine Uebersicht der biet der GaSchemie und Dr. Kirstein einen Vortrag über Umlagen der ihraelrtischen Relrgionsgemeinden des Kreises! Wasser Untersuchung und Wasserb eur t eilung—beide Worms für 1901/02. 3. Ordensvert^hungen. 4 Line Gr- Vorträge werden im Hörsaale de» Universitätslaborawrium« machttgung zur Annahme und zum Tragen-fremder Orden, fihgehalt-n werden-in dank-nsw-rt-si-r Weise übernomwen. ' Am 29 Jnn7 wu^de Lu,"Schuttehrer' J^ann Rieß J«*« zu Mainflingen, Kr. Offenbach, eine Lehrerstelle an bei E le k t r l z r t ä t s Werks sonne des Volks bad eS statt, katholischen Schule zu 5)elbenbergen, Kr. Friedberg, an I sür den Nachmittag ein AuSflug auf den Gleiberg demselben Tage wurde dem ^SchulverwalterLudwig Br u ke r vorgesehen ist. Es wäre zu wünschen, daß sich insbesondere zu Ober-Flörsheim, Kr. Worms, eine Lehrerstelle an der! auch auS den Kreisen, die unserer städtischen Verwaltung und Gemeindeschule daselbst, an demselben Tage würbe dem ihrer technischen Anstalten näher stehen, sowohl Besucher für Schulamtsaspiranten Heinrich Krämer aus Alten-Buseck, die Verhandlungen, als auch Teilnehmer für das am 8. Sept., Kr. Gießen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu nachmittag« gegen 4'/» Uhr, stattfindende Fesseffen in größerer Erbenhausen, Kr Alsfeld, am 3 Juli wurde dem Schul- Zahl einfinden als Zeichen des JntereffeS für den Verein ^rW'lhelm Ruiß zu Trttersherm, Kr Worms, eine llnb seine Zwecke wie auch zu Ehren der Gäste. Lehrerftelle an ber Gemerndeschule zu Sprendlingen, Kr. »* flher Offenbach übertragen; am 4. Juli wurde dem Geometer L. at?1,1!,86 ^U”8 Lehrlingen. Folgende Belehr 6 gehttsen Karl Wolfenstädter aus Dieburg das PatentAusbildung von Lehrlingen die mehrere Ha»dw-rk» als Geometer 2. Klasse für den Kreis Dieburg erteilt; am I Kammern Westdeutschlands veröffentlichen, verdient tvettest, 6. Juli wurde dem Schullehrer Wilhelm Schmidt zu Verbreitung: „Bei den Arbeitern unterscheidet man „gelernte Sellnrod, Kr. Schotten, die Lehrerstelle an der Gemeinde- und „ungelernte". Zu den gelernten Arbeitern zählen beschule zu Hartmannshain, in demselben Kreise, an dem- jenigen, welche eine genügende Lehrzeit bestanden haben, selben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Benz! Diese ausgebildeten Leute, auch Arbeiter „von Fach" 9e* aug Arheilgen, Kr. Darmstadt, die Lehrerstelle an der nannt, find sehr gesucht und finden leichter lohnende Ve« ^^nbeschule zu Fauerbach v. d. H. Kr. Friedberg, über- schäftigung als Arbeiter, die eine solche Fachbildung nicht Ü Schullehrer Karl Heu- ss.n haben. Deshalb ist es dringend notwendig, d°i der^me^de ckmle^ ’JEntlassung aus der Schul- kommenden «naben -w- am 12. Juli wurde dem Lehrer 'an der Volksschule '511 ‘c** Darmstadt. Balthasar Sann, seither Schulverwalter an wirke (Bäcker, Schlosser, Schmiede Schnetder, Sattler) oder^ der Viktoriaschule daselbst, eine Lehrerstelle an letzterer um als Facharbetter (Dreher, Hobler, Schlaffer, xen«' Schule übertragen. Am 13. Juli wurde der von dem Herrrr schmiede, Modellschreiner) in größeren Betrieben befchasng» Grafen zu Erbach-Schönberg auf die 1. Lehrerstelle an der werden zu können. Denn 1. als Lehrling erhält der Gemeindeschule zu Gadernheim, Kr. Bensheim, präsentiertes liche Arbeiter eine regelrechte Ausbildung; 2. bei Fleiß uv Stech S--Ä MD ! fcÄ ■ t*8 7’ betl 26. ^chulamtsasprrant Adam Rapp aus Ober-Klingen, Kr« Dreburg, für diese Stelle bestätigt. Am 20. Juli wurde, Schulamtsasprranten Hermann Josef Büttner ai" Muhlherm, Kw. Offenbach, und Christian Jakob Becker aus Obertshausen, Kr. Offenbach, Lehrerstellen an der Volt- schule zu Offenbach, am 24. Julr mürbe dem Schulamt aipiranten Jakob Lotz aus Offenbach eine Lehrerstelle cr der Gemerndeschule zu Angenrod, Kr. Alsfeld, am 26. wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Ziegler Geilshausen, Kr. Gießen, eine Lehrerstelle an der Gemeind sa-ule zu Kesselbach, in demselben Kreise, am 27. JuK würd' dem Schulverwalter Wilhelm Rod d ewig zu Wenings Kr. Büdingen, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zt schaftlichen Interessen des deutschen Schutzgebietes unbl «n^arung siattgefunden: i) die Stellung militärischer Hütlskommandos l ^^bru, in. Hepperryerm, am 1. August wurde dem Truu - eine ^örderuua enalischer Vorherrschaft in -iihafrifa nur bei thatsächlich bereits eingetrettnen oder ersichtlich unmittelbar ^m^tajprrauten Adam Schäfer aus Wald-Amorbach, blicken - Tazu nimmt nun Maj^r C v F^aneois der bevorstehenden Notständen statt wenn andere Hüls- nicht ausreichend zu Erbach, ome Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schotte ' Nähere hockwerdiente LandeSbauptmann von^^^eutlc^Süd^erlangen ,st und zwar- a. bei Gefahr für Leben oder Eigentum, b. aus- an demselben Tage wurde der Schulamtsaspirantin 4atV' »Xfrifa, in .einem sehr b-achtenswerten Aussah ,n de, N-Log fÄÄÄ M ”n ^r^attoÄÄe“' ^erusbeim """7' bodenresormerrlchen „deutschen Bolkssttmme" Stellung. Lime die Abteilung des Ministeriums dcr Finanzen für Bauwesen und die |! . * an ber tat 1)0111(^671 Sck)ule zu Gernsheim — ubc: Major v. Franeois führt u. a. aus: I Pcovinzialdirekttonen zuständig. In allen Fällen dringender Gefahr aber I ^^Ö^n. An demselben ^.age wurde bem Geometergehilfin Als Querbahn durch bas sübliche Afrika als Binde 16°6en alle Behörden, insbesondere die Kreieämter und Wafferbauämter,! Karl ^ung aus Klein-Linden das Patent als Geometa t» ää LS ^rbAÄÄ ÄST»“ mSÄS Äen.^) btSe »Ä Ä-ÄfjimW ÄTsSJ ^meindesLNu f^tn, wenn die transafrikanische Bahn ihren Ausgang vonl stellung von Verbindungen, um Rettung von Menschen aus überschwemmten! Alterte Schullehrer Peter ^.udw i g zu -'tteder-Eschbav, einem Hafen unserer .Kolonie, womöglich von Swakopmund,! Ortschaften usw. handelt, und was an verwendbarem Material (Pontons, I Kr. Friedberg, fiir diese Stelle, an demselben Tage tourte nehmen könnte. Tie Verivaltung des südtoestafrikan.ischen Rudern usw.) an der Ung'.ücksstätte etwa schon vorhanden ist oder er- der von dem Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die Lehrer- Schutzgebietes, die Kontrolle der Ein- und Ausfuhr toürde %rtt. In der Anforderung sind auch über die Kopfzahl des stelle an der Gemeindeschule zu Ober-Sensbach, Kr. Ervereinfacht. Für die Verbesserung des Hafens könnten große b-siimmter bad)' präsentierte Schulamtsaspirant Philipp Seid old aus Mittel verwandt werden. Tie Rentabilität der Bahn Swakop-! r achgesuchte^Hülfe^ ifl tn erfte?^Liwe ^ä ^Gmnal^mmando^ b^ Ueberau, Kr. Dieburg, für diese Stelle, am 8. August wurde mund-Windhoek würde gesteigert, denn die Otavi-Minen-1 Armeekorps in Frankfurt a. M. Bei äußerster Gefahr können auch die öcr Don dem Prinzen Friedrich zu Solms-Braunfels aus Eisenbahn müßte Anschluß an dieselbe nehmen. Garnisonältesten und Truppenbefehlshaber selbständig Hülfe gemäßen; 2- Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hungen, frr. Wäre Aussicht vorhanden daß die Swakopmuuder Rhede Diese bedarf der Betätigung durch das Gen-raikommando. Wenn Eis-Gießen, präsentierte Schullehrer Lorenz Metz daselbst für oder ein anderer Landungsplatz des iU beJcrn ^orana^e tc^c .8«= biefe ©teHe bestätigt. o p Gebietes in einen brauchbaren Hafen verwandelt werden ®^bcn mü^en' ,ann m besonders eiligen Fällen das Pwmer- 7. Eine Dienstenthebung 8. Dienstentlassungen, könnte i^n märe es Prttchi Ätarn mi “ ” V /°°" ,L "90" «6 P.°ni°^»°t°M°n Nr. 21) Am 24. Juli wurde der Schullehrer an der Gkmeini«. Mitteln darauf zu" Ä”' ber oSta»’ ÄÄÄÄ zu Frei-Weinheim Kr. Bingen, Alfons H artmarr Minen- urib Erfenbahngesellfchast als Ausgang für ihre gedeihen zu laffen, ist nur das Generalkommando befugt. 5) UeBer bie QUT fern Nachfuchen, mit Wirkung vom 1. August an, aus Eisenbahn genommen würde. Zusammensetzung der Hülfskommandos, insbesondere über die Beigabe dem Schuldienste, am 10. August wurde der Lehrer an der Tie Otavi-Gesellschaft hat auf deutschem Gebiet feinen Don Offizieren, bestimmt das Generalkommando. Auch darf dieses die Realschule zu Michelstadt Albert Reitz auf sein Naclstucheu, passenden Hafen gefunden. — Ich kann mich den Unter- Thütigkeit der Kommandos durch entsendete Offiziere, z. B. die Truppen mit Wirkung vom 1. Oktober an, aus dem Staatsdienste suchungen derOtavi-Gesellschast im allgemeinen anschließen. 6) ?oS ^urückztehen der Hülfs- — entlassen . Die H a f e n v e r h ü l t n i s s e an der deutsch-süd- * M«ch Sache des Generalkommandos welches sich, soweit 9 Nachweis der Befähigung zur hn'ftn fri &,■ k r- s J ' 17 thunlich, zuvor Mit den oberen Verwaltungsbehörden ins Benehmen fitzt-! 1» M I fl?'find leider die den kbar 7) Bezüglich der Kosten der Hülfeleistung gilt Folgendes: Wenn außer- "irchcuamts. , 9 n tl st i g st en. ^Süßwasser i)t an unserer Küste nur an «halb der Garnison auf Ansuchen von Civilbehörden Hülfskommandos! Ueber den Besitz der nach Artikel 1 — , oer Eunene- und der Orange-Mündung in so ausreichen- gestellt werden, so liegt dem Militärfiskus gegenüber diesen Behörden die vom 5. Juli 1887, die Vorbildung und Anstellung der Geist- bem Maße vorhanden, wie es ein Hasen beansprucht, der! Zahlung der tm Vergleich zur Garnison Verpflegung entstehenden Mehr^! lichen betreffend, zur Uebernahrne eines Kirchenarntes not» ein epi größeren Verkehr zu bienen hat. I kosten ob. In allen Fällen ist außerdem Ersatzleistung für verloren ge-! wendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden: Die einzigen vorhandenen Häfen der Kolonie Angra ßangenes oder beschädigtes Material und die Abnutzung desselben, sowie bezüglich der Kandidaten der evangelischen Theologie Einst Pequena und Walftschbai haben aus diesem Grunde ge-1 oder unbrauchbar gewordene BekleldungS-und! -jn Nieder-Gemünden, Heinrich Beyer in Freien ringe Bedeutung Tazu kommt die Schwierigkeit, welche I fidochnur^umdentb^Älichen Schaden Truvventeils es müffÄ I ieeit» Georg Goeckel in St. Johann, Otto Horst m bie Kustenwuste dem Verkehr ms Innere bereitet. daher der Wert der betteffenden Stacke bei Begin/des Kommandos und Gießen, Fritz Lahr in Darmstadt, Theodor M eisinger Unter denselben Nachteilen leiden alle übrigen Lan- die mflitärischerseits zuständige Verbrauchsentschädigung berücksichtigt in Darmstgdt, Hermann Röder in Dorheim und dungsplätze der Kolonie, die bekannt sind oder noch ge-I werden. Insbesondere ^haben Zuspruch: a. bie Offiziere unb Beamten !Schönewolf in Gießen; bezüglich der katholischen Gei st- künden werden. Auf alle Zeiten hinaus werden diese Lan- bei Einzelentsendungen auf die chargenmäßigen Tagegelder und Reise- liehen Kaspar Blumöhr aus Klein-Auheim, August von dungsplätze wenig brauchbar bleiben, da Meer und Land xc$tnll'e ’ b^ einer Entsendung mit einem Kommando aus die chargen-1 i f f aus «Groß-Steinheim, Karl Kurz aus Dieburg, Engel- sich vereinen, sie zu zerfrören. Langs der südwestafrikanj. ^mm°nd°,ulag-; ■ M au f«W üwto hett 9ie^ aus Wirtheim, Karl Thaler aus Stamm- tieenmS0?U, Klein-Ostheim, Mainz und Bingen: von Hanau-Westbahnhof nach Frankfurt (Ostbahn- hos . Klein Ostheim, Mainz und Bingen; von Fulda nach Eichenzell, Schmalnau, Hettenhausen, Gießen, Eisenach und Wilhelmshöhe: von Gelnhausen nach Gießen. Ferner wendet sich die Eingabe gegen die Aufhebung von Rundreise- und Sommerkarten, wonach beispielsweise die sämtlichen sogenannten Tourenkarten für Ausflüge in den Taunus, Odenwald, Spessart. Vogelsberg und Rhön in Fort- fall kommen sollen, ferner die Sommerkarten nach Bädern. Aufmerksamkeit wird er ein geschickter Mensch; 3. durch das Bestreben des Lehrlings, seinen Lehrherrn zusrreoen zu stellen, werden Sitte und Anstand gefördert; 4. die erkannten Fort schritte in der Ausbildung stärken das Selbstgefühl des jugendlichen Arbiters; 5. ein Facharbeiter erzielt höheren Lohn und findet eher dauernde Beschäftigung; dies gilt besonders in schlechten Geschäftszeiten; 6. das Verhältnis des Lehrlings zu seinen Eltern ist ein viel besseres als das so mancher junger Leute, die infolge deS frühe verdienten Geldes nur zu häufig dem Elternhause den Rücken kehren; 7. für die Entbehrungen, welche Eltern sich während der Lehrzeit manchmal auferlegen müßen, werden sie nachher durch den höheren Verdienst des K ndeS reichlich entschädigt." e. Bad-Nauheim, 27. August. Szenen, die stark an Landesfriedensbruch erinnern, spielten sich am letzten Sonntag in dem sonst sehr friedlichen Dorfe Nieder-Mörlen ab. Am Nachmittag hatte dort eine Krankenkasse-Versammlung stattgefunden, in der es so stürmisch herging, daß die Parteien am Abend handgreiflich werden wollten. Da kamen von einem Radfahrerfest in Eransberg zwei Bad-Nauheimer Radfahrer-Vereine in daS Dorf. Die Mannschaft zündete die Laternen an ihren Rädern an und man trank in aller Ruhe Acpfelwein in dem Gasthaus „Zur Rose". Als dann die Radler durch das Dorf heimwärts fahren wollten, wurden sie plötzlich von einer großen Anzahl Einwohner überfallen, z. T. von den Rädern gerissen, mißhandelt und mit beschädigten Kleidern aus dem Dorf gewiesen. Als die Radler den Bürgermeister um Schutz ersuchten, wurden fle erst recht mißhandelt und durch die Dorfgasse tönte der Ruf: ..Die Mistgabeln raus!" Hätten sich die Radfahrer, f,twa 20 Mann und lauter kräftige Leute, zur Wehr gesetzt, sio wäre alsbald die blutigste Schlägerei mit den aufgeregten Einwohnern Nieder-MörlenS im Gang gewesen, man zog über vor, den Heimweg anzutreten. Am anderen Tage (gestern) machte man aber von dem merkwürdigen Vorfall An- z.eige bei der Staatsanwaltschaft und beim KreiSamt zu Friedberg. Polizeiliche Vernehmungen sind bereits vor- genommen worden. In Bad-Nauheim wird die Angelegenheit lebhaft besprochen. V HartmauuShaiu, 25. Aug. Der hier vor kurzer Zeit gegründete Sciegerveresin hielt heute an der Straße nach VolkartSham zu ein Preisschießen auf dem neu hergerichteten Schießstand ab. Als Sieger gingen hervor: 1. Preis -Richard Landmann aus Gedern (ein Bierkrug); 2. Preis Heinrich Schäfer II., Gastwirt aus Volkartshain (ein Spazier- jßock); 3. Preis Karl Rühl von Hartmannshain (ein Porte- ronnaie); 4. Preis August Hofmann aus Grebenhain (eine Ä ernstein-Zigarrenfpitze. Laubach, 27. Äug. Mit dem 1. September siedelt Post- Verwalter Klesius von hier nach Seligenstadt a. M. über. Ner fein Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt. — Eine größere Anzahl der am Bau der Eifenbahn beschäftigten Italiener stellte im Laufe der letzten Woche wegen Lohn- ftreitigfeiten — sie sollen Erhöhung von 30 auf 40 Pfg. pi o Stunde verlangt haben — die Arbeit ein. Mainz, 27. Aug. Dem „Mainz. Journ." zufolge werden bet Großherzog und die Großherzogin nebst Gefolge den Eröffnungsfeierlichkeiten der allgemeinen deutschen Gartenbau- Ausstellung am 14. September beiwohnen. Mainz, 27. Aug. Wie aus zuverlässiger Quelle ver- laitet, toirb die Angelegenheit wegen der Erbauung einer tliktrifchen Nebenbahn Mainz —Wiesbaden in allsernächster Zeit zu einem definitiven Abschlüsse gelangen. §i. Bezug auf die Konzessionserteilung für die Erbauung bet: Bahnlinie Mainz—Wiesbaden wird die Stadt Mainz bcfionbere Wünsche bei ber StaatSregierung nicht stellen. Schon zu Lebzeiten des verstorbenen Finanzministers Küchler Würrbe ber Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft das ganz be- fhrimte Versprechen gegeben, daß sie die in Rede stehende Zouzession erhalten werde und zwar auf Grund anderer Ver- pslichtungen, welche die S. E. G. bei ber Erbauung flerabe nicht rentabler Nebenbahnen dem Finanzminister gegenüber übernommen und auch ausgeführt hat. Marburg, 27. August. Dr. med. Steffau macht in fein er „Ratstitel" Sache „zur Aufklärung der Prefie und drS Publikums" folgende Mitteilung: „Die Bekanntmachung im „Reichs- und Staatsanzeiger", htt. Zurücknahme des mir seinerzeit erteilten Patentes als 6amität8rat wird nur dann verständlich, wenn man die Bor geschichke kennt. Nachdem mein Prozeß gegen den königl. preußischen StaatSfiSkuS in letzter Instanz dahin entschieden war, daß ber Pandelskammer einen Antrag ausgearbeitet, wonach zunächst der preußische Staat einen Beitrag gewähren möge in Ansehung dessen, daß der Ausbau eines Verkehrshafens zu einem Sck)utzhafen allgemeinen, über das lokale Verkehrsinteresse erheblich hinausgehenden Schifffahrtsinteressen dienen wird. Ferner lautet der Antrag auf die Einräumung vollständiger Parität 5)anaus mit Frankfurt bezüglich der Befreiung des Umschlagsverkehrs von Mainkanalgebühren und der für die Rhein- und Aiain- hafenstationen bestehenden eisenbahntarisarischen Begünstigungen, Erteilung der Privattransitlagerberechtigung und Gewährung der Berechtigung für gemischte Transittager. In einer Eingabe an den Kommunallandtag für den Re- Gerichtssaal. Düssekdorf, 26. August. DaS Kriegsgericht hat daS Verfahre« gegen den Oberstabsarzt Dr. Schimmel vom hiesigen 11. Husaren- Regiment, der bekanntlich der Bestechung und Freimachung beschuldigt worden war, eingestellt. Wie eS heiht, wird Dr. Schimmel nun noch ein ehrengerichtliches Verfahren über sich ergehen lassen müßen. Sandel und Uerkehr. Volkswirtschaft. GerrrSheim, 27. Aug. Wie die „Worms. Ztg." au6 sicherer Quelle erfährt, werden nächsten Monat 65 Prozent der salltrten Zuckerfabrik GernShetm ausbezahlt. Bei Einigkeit der Teilhaber wäre es möglich gewesen, ähnlich wie In Landstuhl, dm Krach zu verhüten. _________ Sport. Wetzlar, 26. Aug. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, konnte gestern der Ruderklub sein Ruderfest abhalten Mit dem Parade, fahren nahm das Fest seinen Anfang. Daran beteiligten sich dre hiesige Mannschaft in sechs Booten und außerdem die Gießener Rudergesellschaft und der Limburger Ruderverein mit je einem Boot. Es folgte das Wettfahren. Zu dem ersten Rennen (Skiff) starteten die Herren Thomas und Winter. Ersterer fuhr allein durchs Ziel, seinem Gegner war beim Wenden das Boot umgckippt. In dem zweiten Rennen (Vierer) standen sich ebenfalls Mannschaften deS hiesigen Vereins gegenüber, und zwar W. Kuhn, Steuer, Kindt, Kitterle I., Kitterle II. und Gchrke gegen K. Waloschmidt, Steuer, Zak, Heimbach, Bepler und Weckmüller. Beim dritten Rennen starteten gegen den L.mburger Ruder- vecein Mitglieder des hiesigen Ruderklub«. Vom Start übernahmen die Limburger die Führung und behielten sie bis zur Wollspinnerei; hier wurden sie von den Wetzlarern überholt, die auch als Erste durchs Ziel gingen. In dem vierten Rennen (Vierer) startete in einem Dollenboot Glieder der Wetzlarer Mannschaft gegen einen Gig der Gießener Ruder- aesellschaft. Die Wetzlarer Ruderer durchsuhren mit vielleicht einem Meter Vorsprung als Sieger das Ziel. Die nächste Nummer des WetsfahrettF bildete das Skiff-Rennen zwischen Groß uno Weckmüller. Groß hatte bis fast ans Ende die Führerschaft, aber er war seinem Gegner ins Fahrwasser gekommen. Weckmüller fuhr deffen anderen Skiff an und errang dadurch den Sieg. Nunmehr fuhren nochmals im Vierer Wetzlarer gegen die Gießener Rudergesellschaft. Auch dieses Rennen endete mit einem Sieg der Wetzlarer Mannschaft, indem sie die Gegner um eine Bootsläntze schlug. Nach einer kurzen Pause wurde mit den Wafferspielen, rote Schifferstechen, Büttenfahren, Wettschwimmen usw. begonnen. Am Abend fand auf dem Waffer und an den Ufern bengalische Beleuchtung statt, welche einen prachtvollen Anblick gewährte. — Das deutsch französische Rudermatch auf der «eiue hei Paris fand am Sonntag statt. Den deutschen Ruderern, der Mannschaft der Frankfurter Ruder-Gesellschaft „Germania", war ein Erfolg leider nicht beschieden, da sie sich vor den Parisern beugen mußten. In Asniöres war trotz des hestigrn Gewitters, das sich in den ersten Nach- mittagvstunden entlud, ein sehr zahlreiches Publikum versammelt. Die deutsche Kolonie war stark vertteten. DaS Marineministerium hatte den Schiffsleutnant Kaves entsandt. Die „Germania" erhielt durch das Los die Userseite. Die ersten 700 Meter bis zur Bineau-Brücke wurden Bord an Bord zurückgelegt, aber 200 Meter weiter erzielten die Franzosen einen Dorsprung von einer halben Länge. Nach wetteren 300 Metern waren sie den Deutschen zwei Längen voraus und schaffen dann mit drei Längen Vorsprung als Sieger durchs Ziel. Die Zeit der Franzosen für die 2600 Meter betrug 8 Minuten 17*/® Sekunden. Stürmischer Jubel erhob sich beim Erfolge der Pariser Mannschaft. Die Franzosen hatten als Steuermann die weitaus tüchtigste Kraft deS Landes, Mr. Lagoguedte. Am Abend vereinte ein gemütliches Festmahl Sieger und Besiegte. Namens der deutschen Rudererverbände sprachen die Herren Ladmburg und Wtelenberg. Das Revanchematch findet tut nächsten Jahre in Frankfurt a. M. statt. Bekanntmachung. Aus der Stiftung der Daniel Moog Witwe ju Gießen sind am 2. Oktober bie diesjährigen Zinsen an Hsige bedürftige, unbescholtene, im Witwerstanbe lebende 'kLrger und Witwen von Bürgern zu verteilen. Anmeldungen hierzu können dis znm IO. September ms dem Armenamt erfolgen. Gießen, am 26. August 1901. 6822 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. 93.: Wolff. »,l. - Regiment Kaiser Wilhelm : Hrohh. £eff.) Ar. 116. Steckbrief. 9?4>en die unten beschriebenen ' D.:k^tiereEugenHotel,3.Komp., BiUjtlm- Nappier, 4. Komp. . H^rüerie-RegimentS Kaiser Wil- 1 Hi Nr. 116, welche flüchtig sind, i ifi tia Untersuchungshaft wegen - NekrchtS der Fahnenflucht ver- Itffajt. ES wird ersucht, dieselben z M lrvhaften und an die nächste £ MiächehördezumWeitertranSporl h Hsfyr abzuliefern. ließen, den 26. August 1901. (gez.) von Dewitz, fiDM il RegimentS-Kommandeur. vefchreihrrng. Musketier Katet. Uten: 22 Jahre, Größe: 1 m cm , Statur: schlank, Haare: dltml-lbclond, Augen: braun, Nase: .mtDtimilid), Mund: gewöhnlich, tiot: Schnurrbart, Gesicht: voll, Gesichtsfarbe: gebräunt, Sprache: deutsch (elsäff. Accent) und französisch. Besondere Kennzeichen: Tätowierung, auf der Brust ein Pferdekopf, rechte Hand ein Herz, linke Hand einen Anker. Kleidung: Civil, Militürhemd. Musketier Liappter. Alter: 27 Jahre, Größe: 1 m 708 cm, Statur: gesetzt, Haare: schwarz, Augen: grau, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Bart: Schnurrbart, Gesicht: schmal, Gesichtsfarbe: blaß, Sprache: deutsch (elsäff. Accent) und französisch. Besondere Kennzeichen: Tätowierung, auf der Brust, Krone, Kreuz, Fahne, Buchstaben K. W., auf beiden Armen Mann und Frau. Kleidung: Civil, dunkelblauer Rock, im Besitz dunkelblauer Hose, grauer Hose, grauer hellgestreifter Hose. Die Rickttgkeit obenstehender Abschrift bescheinigt Ziegler, 5801 Oberleutnant und Gerichtsoffizier. Saatgut-Offerte. 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Srptembe^ nachmittags 27s Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die dem Konrad Karl Loth in Gießen an dem Grundstück der Gemarkung Gießen Flur 1 Nr. 902 — 94 qm Hof- rotte in der Brandgaffe zustehende ideelle Hälfte öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. .August 1901. Großh. Ortsgericht Gießen. _____ GroS_________ Gras-LerßeigerlW Dienstag den 3. September d. I., vormittag» 8 Uhr anfangenb, soll das Grummetgras von den dem Marirnstift Lich zustehenden, etwa 100 Morgen Wiesen in oen Gemarkungen Lich, Rieder- und Ober-Beffingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof, an der Straße nach Grünberg. Lich, den 26. August 1901. Minheim. 5830 Ratten, Mäuse l tötet,KLerro^.Gefadrl.f.Menscke» u. Tiere. Paket 60 Pfg. u. 1 Mk. PhHippSchwagerWw.,®rog ,W?arft8 Soebe« erschien und ist in allen Buchhandlungen zu haben: rc. eingetroffen. 655 Die Schulhof v. Jungenfeld. Müller. oooooöoooaoooooooaoaoooöooöDDDcoooaoooaooDOQ Mer W Filialen und Niederlagen! Kaffee Thee 48. 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