0?r. 150 li-llch -an S**»A*fl H Msnlagt ** 8M*wr f «Milien’ MNttt ***i»iuM* »M „Vlotirr Kr #<- •NWunbe" »tet- ■d Wl-ch—tllch bdyleflt Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Samstag 39. Juni 1901 GKtzenerAnzeiger U General-Anzeiger v '** Bezugspreis Diertfljiwi Mk. 2.20, monotl. 7b PtG. mit Bringerlohn: durch B« Abholrstkllen nifrirltfrieft- Mk. 1.90, monotl. 6r- Br, Postbezug oicttetj*1' Ml. 2.00 ohne Best'Ü^H. «flt tlnetteen:Benrutii .y» stellen »e» In unb VluOlu- ** netzinen Unielgen lür ■'*’» »»edenrr A"t«ißel erben, und hier wird man naturgemäß einige Monate verstreichen lassen müssen, ehe man einen sachlichen und folgerichtigen Schluß zu ziehen vermag. Wie aber auch immer die Dinge sich gestalten mögen, sv viel kann schon heute mit Zuversicht behauptet werden, daß der Ausfuhrzoll den englischen Mit- I bewerb empfindlich in Mitletdenschast zieht, und zwar, wie besonders " ....... ~ ‘ ' »u Gunsten Ä von SSSSK U die geringe Steuer von einem Shill.ng pro Tmme dir Ausfuhr nicht beeinträchtigen würde?' wie eine wohlgemeinte, väterliche Zurechtweisung, gegen die allerdings der aufmerk- iame Beobachter, der sich näher in die Sache oeitiest, gewichtige Ärgu- ^*Die^Einführung der Ausfuhrstcuer in Bezug auf die erhöhten Mai-Exporte gewifiermaßen als ,ohne Belang hinstellen, heißt die Thatsachm gründlich verkennen. ES muß vielmehr in Betracht gezogen Deutsches Keich. Berlin, 27. Juni. Ter Kaiser hörte, wie aus Kiel gemeldet wird, gestern nachmittag die Vorträge des Reichskanzlers Gras Bülow und des Chefs des Marinekabinetts, Vizeadmirals Frhrn. v. Lenden-Bibran, (der übrigens nicht zum Admiral-Adjutanten, sondern zum General-Adjutanten neulicl)! befördert worden ist.) Um 7 Uhr empfing der Kaiser den Intendanten v. Hülsen-Wiesbaden, der auch zur Tafel gezogen wurde, ferner waren geladen die Leutnants v. Meer- schMdt-Hüllesfem und v. Mitzlaff vom 1. Garderegimcnt zu Fuß und Kapitänleutnant Paschen. Heute begab sich der Kaiser um 10.45 Uhr an Land und machte im Tüstern- brooker Wplde eine Spazierfahrt. Er kehrte um 12 Uhr an Bord der „Hohenzollern" zurück. Tie letzte Wettfahrt der Sonderklasse des kaiserlichen Yachtklubs und des Mrd- Deutschen Regattavereins auf der Meler Förde fand heute vormittag 11 Uhr bei scharfem Weschvinde statt. Gemeldet hatten 20 Yachten. Prinz Heinrich steuerte die Hamburger Yacht „Tilly". Die französische Yacht „Arcachon" und die amerikanische Yacht „Mimi" nahmen an der Wettfahrt teil. — Ter Kaiser wird auf der diesjährigen Nordlandsreise, die auf fünf eine halbe Woche bemessen! ist, nördlichere Punkte erreichen als in Vorjahren. Beil der Heimkehr wird der Kaiser in Einden landen, um der I Eröffnung des iTvrtmund-Emskanals beizuwohnen. — Ter Staatssekretär des Reichsmarineamts, Vizeadmiral v. Tirp.iü, hat bei der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts Angeregt, daß fiskalische Kohlenlager lin der Südsee eingerichtet werden sollen. Tirektor Dr. Stübel richtete infolgedessen an den Gouverneur in Her- bertshöhe die Aüfrage, ob diese Idee durchizuführen fei. — Herr v. Woedtke, der jetzt mit einem unpolitischen l Amt abgefunden werden soll, ish, wie die „Freis. Ztg." besonders betont, in keiner Weise durch die 12000 Mark- Affaire „belastet". Tas betreffende Schreiben ist nicht von . IHerrn v. Woedtke, sondern vom Grafen v. Posadowsky ' selbst unterzeichnet worden. 1 — Im heutigen Kolonialrate widmete der Geh, l Legationsrat Tr. Stübel dem in China verstorbenen Professor Dr. Kohlstock einen Nachruf. Alsdann begann de« Kolonialrat die Beratung der Angelegenheiten von Deutsche Ostafrika. Vizeadmiral v. Valois befürwortete die allmähliche völlige Beseitigung der Sklaverei! Ter Kolonialrat wählte eine Kommission, der Geheimrat Stübel das reiche amtliche Material zu dieser Frage zu überweisen zusagte. Ter Kolonialrat nahm nach längerer Debatte die von Dr. Stübel gebilligten Anträge Vohsen an, die verlangen, in Erwägung zu ziehen, ob die Gouvernementsflotille unten Errichtung eines entsprechenden privaten Küstenverkehrs aufgelöst oder vermindert iverden könne, sowie die Beschränkung des Auslandsverkehrs auf möglichst wenige Häfen befürwortet. Ferner wurde ein Antrag Vohsen angenommen, welcher empfiehlt, zur Besetzung der mittleren kolonialen Beamtenstellen die Heranziehung junger Kaufleute zu versuchen, die sprachkundig sind und die Kolonien andere« Völker kennen. Geheinirat Stübel erklärte sich bereit, bie Versuche in dieser Richtung fortzusetzen. Ferner wurde ein von Stübel gebilligter Antrag Hindorf angenommen, eine angemessene Summe im nächsten Etat einzustellen zur Errichtung einer Versuchsstation für Tropenkulturen und eines botanischen Gartens. Schließlich), wurde^ein von der Kolonialverwaltung gebilligter Antrag, betreffend Anstellung eines zweitenTierarztes in Okusambara zur Bekämpfung von Viehkrankheiten angenommen, und die Beratung dev Ostafrika-Angelegenheiten erledigt. In der Nachimittags- sitzung wurden die deutschi-südwestafrikanischen Angelegenheiten besprochen. Ter Direktor der Kolonialabteilung legte !die jüngsten Vorgänge im Schutzgebiete dar. lieber den. sgeplanten Eisenbahn-Bau der Otavi-Gesellschaft, veterinäre und Siedelungs-Fragen wurde debattiert. Beschlüsse zu den südwestafrikanischen Fragen wurden nicht gefaßt. Bei dev folgenden Besprechung der Togo-Angelegenheiten erteilte die Kolonialverwaltung Auskunft über die deutsch-englischen Grenzverhandlungen, den Brückenbau in Lome u. s. w. Beschlüsse wurden, nicht gefaßt. (Vgl. Tagesschau.) Hamburg, 27. Juni. Heute fand die konstituierende Versammlung des „Schutzvereins deutscher R hetz c r" statt. In der Versammlung wurde der Vorstand Engländer und Buren. Eine große Streitmacht der Buren unter Mala n und Smit griff Richmond in der Kapkolonie am 25. d. M. bei Tagesanbruch an. Der Angriff dauerte bis gegen Abend, wo die Buren sich zurückzogen, wahrscheinlich, weil sie gehört hatten, daß die unter Lund's Befehl stehende Truppe sich nähere. Tiese Truppe traf am Mittwoch in Richmond ein. Miß Hob House hielt einen Vortrag in Oxford über dieGreuel desLagersystemsinSüdasrika. Nachdem ihr eine große Halle aus Furcht vor den Imperialisten gekündigt war, stellte ihr der Reformklub feinen Saal zur Verfügung. Sie erklärte, vor dem Kriege glaubten die Buren gegen eine zivilisierte Nation zu Felde zu ziehen, die Aenderung ihrer Ansicht hierüber fei entmutigend für alle Engländer. Der Rektor der Oxforder Universität erklärte, falls die Thatsachen über die Lager grunblich ^iont sein soll, in seinem h-uptsSchllchsien Exportartikel, - »i in England bekannt wären, würden solche Zustande nicht anderer kohlenfördernder Nationen, unter denen Drutfchland an erster weiter gestattet werden. Oberst Skott Skirving sagte, die Stell« zu nennen ist. Im Interesse unserer heimischen Kohlen- Armee niüßte über solche Arbeit Ekel empsinden. Industrie ist dieser Umstarw in der That nur mit Freuden zu be-1 Bei dem jährlichen Festessen des Club in London führte I grüßen. _______ Salisbury den Vorsitz und hielt eine Rede, in $ Kolonialrat hat am Tonnerstag seine der er erklärte, die Unionisten eien letzt auf einem Punkte besonnen und sich Zunächst mit ostafrikani- angekomrnen, wo, falls dies möglich, Zweifel darüber auf; bad interef anteftd kämen, ob sie nicht allzu erfolgreichgewesem Sie hätten Len!^te? Schung darf tffe Erörterung und Annahilie die Kraft der Opposition in einer Weise gebrochen, daßI . Antraas des Konsuls Vohsen angesehen werden,! die Wage der Konstitution nicht mehr mit der gewöhnlichen rhirfl nJmnr6t roerk-n soll wr Regelmäßigkeit arbeitete. Er sehe auf diesen Stand der N "gehenb, daß der Versuch, gemacht werden soU zur Tinge nicht mit völliger Befriedigung, er ziehe vielmehr Des e tz u ngv heranzuziehen, die vor, die Konstitution in der hergebrachten Weise arbeiten st ^^en fungi . T fnlnnMlen Einrichtungen zu sehen. E n wichtiger Punk in der großen Krisis, die 'pr°chenkunchg sm und stch rmt kolonialen ^nrrchtung-n England jetzt durchwache, se, der: woserr, England nicht anderer V°l ert^r “g der Sprache gemäß handle, di- es unablässig gesuhrt habe, Dr^ °-tub-l °rlklarte tM °^setzen Als Tr ° Buchka Weise" anackllndigt^be^l'ö'wü^ cs jede/Ätt eines dic^ Kolonialabteilung leitete, kam dies Thema in der es Le. ZudM-EmMwn ^s ^ichstags^ur Spra^^tteus ""d f«t -M'gem gelebt haben, England n«ht zu furchten. et^,n^deZ-e.^^ ^^„^1 bbina die angehenden Kolonialbeamten erst ein Jahr zur Infor Tem „Standard" wird aus Shanghai gemeldet: Rach !'-i-°n..g in Berichten, die aus Lantschonsu, der Hauptstadt der Provinz fenden, eine 9 J' tonnnt zu dem gleichen^Schluß, Kansu, in Nanking eingetroffen sind, hat Prinz T uanI Ä?^te. T^r ?"^a9 vohsen wimnt zu ^em^giei^en^^i^si, Neigung haben, kein Mangel herrscht, darf envartet werden, daß in nicht ferner Zeit ein fester Stamm junger Kaufleute in der Verwaltung Deutsch--Afrikas — um den dunklen Erdteil handelt es sich ja hauptsächlich — thätig ist. Tie Regierung nähert sick), indem sie dem kaufmännischen Element einen größeren Einfluß in der kolonialen Verwaltung einräumen will, der Auffassung des Fürsten Bismarck, der am 28. November 1885 im Reichstag erklärte: „Mein Ziel in den Kolonien ist der regierende Kaufmann, und nicht der regierende Büreaukrat. Unsere Geheimen Räte und versorgungsberechtigten Unteroffiziere sind ganz vortrefflich, bei uns, aber in den kolonialen Gebieten erwarte ich, von den Hanseaten, die Prinzen Tuan zu stoßen oder auf Tayuanfu zu marschieren. Ter „Reichsanzeiger" teilt mit, daß Anfragen bei der ostasiatischen Abteilung des Kriegsministeriums über eine Person und Einzelheiten der Reise, der Tampfer und der! Atomen der mutmaßlich zurückkehrenden Mann-! schäften des ostafiatischen Expeditionskorps zwecklos sind, da das Kriegsministerium nur die Abfahrt der Truppenverbände nebst den Dampfernamen und den Ausreifetag erfährt, hingegen werden die Namen erst bei Ankuiift der Dampfer in Port Said bezw. Neapel amtlich bekannt und etwa acht Tage vor ihrem Eintreffen in Bremerhaven veröffentlicht werden. Bezüglich der Rückkehr der Offizierkorps-Beamten sind die seinerzeit veröffentlichten Stellen- befetzungen der Besatzungsbrigade maßgebend. Von den, ... . Mannschaften ist zunächst die Rückkehr jener ausgeschlossen, draußen gewesen sind, mehr. die über den 30. September 1901 hinaus sich verpflichteten _ f h 9Jl.U oder darüber hinaus kapitulierten. Bon den bis 30. Sep- Tie ausführliche Statistik der,„Streiks und AuA^ tember hinaus Verpflichteten wird ein kleiner Teil noch sp errungen rm Jahre 1900 ist als Band 141_ bei bei ben Besatzungsteilen verwanbt, im September abgelöü Statistik bes Teutschen Reicks, Neue Folge, zur Terösfent- und zurückbefördert. Für Posts en bun gen und TelegramrM lichung gelangt, unb zwar gegenüber dem Boriahre ,n an Anaeböriae der zurückbleibenden Besatzungsbrigade istI bedeutend erweitertem Umfange. Amtlicheiffeits werden für Me ÄS des bisherigen Truppenteils bei dem Ex-das Jahr 1900 1462 Streits gezählt von b en en 48 bereits $ebitionÄ vorerst unentbehrlich: °°r dem I.Lanuar 1900 begonnen hatten, und von d neu V 'Berlin 27. Juni. Laut telegraphischer Mitteilung 29 am 31. Dezember des 9enannten Jahres noch> nicht be- ist SM S ' Seeadler", Kommandant Korvetten-Kapitän endet waren. Von den 1433 innerhalb des Berichtsiahres Schack am 26.' Juni von Tsingtau nach Wusung in See zur Beendigung gelangten Streiks wurden überhaupt c740 aeaauaen S M. S. „Irene", .Kommandant Fregatien-Ka- Betriebe betrogen, m denen bei Ausbruch der Bewegung vitän Gildemeister, ist am 27. Juni von Wusung nach, Amoy 298 819 Arbeiter, darunter 46 782 nn Alter von unter 21 See aeaangen S. M. S. „Bussard", Kommandant Kor- Jahren, beschäftigt waren; 2733 Betriebe wurden zum v"tten-Kapitän von Baffewitz, mit dem Chef des Kreuzer- völligen Stillstand gebracht Die Hochstzahl der gleichzeitig aeickwaders Vize-Wmiral Bendemann an Bord, ist am Streikenden belief sich auf 1^903 Personen (lo 41/ unter 27 Juni von Tsingtau nach Shanghai und Hankau in See 21 Jahren), von denen 86 ,09 (10 loO unter 21 3^«»! fleaanaen S M S „Für t Bismarck" verbleibt bis aus bei Ausbruch der Streiks zur sosorttgen Arbettsnieder- Metter^'in Tsingtau. legung berechtigt waren, wahrend die übrigen als bn^ eueres m zimgi „ ---- t^fthr-nchig nachgewiesen werden. Angriffsstteiks werden Politische Tagesschau. I Raiten die Streikenden in 275, teilweisen in 505, überhaupt Neber die englische Kohle« des Zolles lesen wir in der „Dtsch. Kohlenztg. : (unter den verschiedensten Gesichtspunkten zur Tarstellung. Während auf der einen Seite die Freunde deS Zolles sich über Aussperrungen werden insgesamt 38 gezählt, von denen die j«dt veröffentlichten Ausfuhrzahlen p o Mai, die gegenüber den 3- innerhalb des Berichtsjahres aufgehoben wurden. ^Son beidm Vo'jllhreneine wesentliche S^igelungaufwelseo,^^ bk agieren wurden 607 Betriebe mit 22 462 beschäftigten Hände reiben, ist man auf ba ®Hierunter 3617 jugendlichen) Arbeitern betroffen, von denen ÄtSÄ»? überhaupt 9085 Personen (1447 unter 21 Jahren) ausge- um °"r!öA-n üd-.r.!chl D-mg-g-rüb--kttns< d!-Am ________ ™ gewählt. Bremerhaven, 27. Juni. Ter Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Mttekind" ist heute mit 415 Rekonvaleszenten und den Leichen des Generals v. Schwarzhoff und .Oberstabsarztes Tr. Kohlstock eingetroffen. Nach, einem Trauergottesdienst wurden die Särge unter dem Salut der Matrosenartillerie in den Eisenbahnzug geladen. Bon ben heimgekehrten Solbaten bleiben 200 Typhus- unb Ruhrkranke im Militärlazarett; die übrigen begeben sich nach Berlin. v Bremen, 27. Juni. In einer heute hier stattgehabten Versammlung von Vertretern Bremischer Dampf- unb Segel- schiff-Rhebereien würbe einstimmig beschlossen, vom 1. Juli 1902 ab bas R u b e r ko m m a n b o ber Kaiserlichen Marine einzuführen unb bis zu diesem Zeitpunkt als Ueberganskommanbo bas bisher vom Norbbeutschen Lloyd und von ber Hamburg-Amerika-Linie eingeführte Kom- manbo „Rechts" unb „Links" in Kraft treten zu lassen. Ferner würbe beschlossen, sämtliche deutschen Rhebereien aufzusorbern, in gleicher Weise vorzugehen, um ein einheitliches Ruber ko mm an do für die gesamte deutsche Schiff- sahrt zu erreichen.________________ Ausland. Glasgow, 27. Juni. In ber gestrigen Sitzung des internationalen Kongresses der Institution of Grafschaft abzuhalten sei. Auch heute fand in den Gemeinden Naval ArchitectS wurde die Absendung folgender Depesche an den deutschen Kaiser beschlossen: Die Institution of Naval ArchitectS und ihre Gäste von der deutschen Schiffsbautechnischen Gesellschaft, die in Glasgow versammelt find, senden Euerer Majestät ehrfurchtsvolle Grüße und warme Wünsche und erlauben sich, Euerer Majestät mitzu-I teilen, daß sie in höchst freundschaftlichem, einträchtigen Zusammenwirken für die Verbesserung des Schiffsbaues und Förderung des internationalen Handels thätig (finb. Die Mitglieder der Institution rufen sich mit tiefster Dankbarkeit die Güte in Erinnerung, die ihnen von Euerer Majestät im Jahre 1896 zwei! wurde, wie auch der denkwürdigen Worte Euerer Majestät: Blut ist dicker als Wasser. Ein ähnliches Telegramm wurde an König Eduard abgesandt. — Unterhaus. Schwann richtet an Cranborne die Anfrage, ob Deutschland die Farsan-Jnseln im Roten Meere besetzt habe. Cranborne erwiderte, daß die Regierung hierüber keine Mitteilung erhalten habe. ' Ferrara, 27. Juni. In Berra Bezirk Copparo wollten 500 Ausständige eine von Truppen überwachte Brücke überschreiten. Hierbei kam es zu einem Zusammenstöße zwischen den Truppen und den Ausständigen, wovon zwei getötet und etwa 10 verwundet wurden. Von den Militär- und Zivilbehörden wurde über den Vorfall eine Untersuchung | emgeleitet. Budapest, 27. Zum. In Nezsider (Neufiedl), Komitat Moson, wurden, wie wir gestern meldeten, zwei verdächtige Individuen italienischer Nationalität, die aus der Schweiz dort zugereist waren, angehalten. Einer von ihnen, der sich legitimieren konnte, wurde sofort freigelassen, der andere, der sich nicht ausweisen konnte, ist in das Gefängnis des Ober- stuhlrichteramtS gebracht und einem eingehenden Verhör unterzogen worden. Die Gerüchte über ein geplantes Attentat egen den Kaiser Franz Josef sind grundlos. Aus der Vernehmung des Verhafteten hat sich bisher kein An haltSpunkt ergeben, der die Annahme einer verbrecherischen Absicht rechtfertigen würde. Petersburg, 27. Juni. Der Zar wird den Manöern bei Danzig beiwohnen und hierauf mit der Kaiserin nach Damstadt reisen und dort mehrere Wochen verbringen. ES ist aber wohl ausgeschlossen, daß der Zar eine Aender- ung dieser Reisedispositionen treffen wird, um die Königin Draga und ihren Gemahl in Petersburg zu begrüßen. Verbundes, eine ähnliche Vereinigung ins Leben zu rufen haben, wie es vorauSzusehen war, die M»hlhändler auf den Plan gerufen. Mit dem Sitze in Fraukfurt hat sich ein Mehlhändlerverein gebildet, der Mitglieder in allen umliegenden Städten (bis nach Gießen) hat und die Interessen der Mehlhändler gegenüber den oben bezeichneten Bestrebungen der Müller wahrnehmen soll. •* Im alten Schloß haben gestern nachmittag die Erneuerungsarbeiten ihren Anfang genommen, das im Hofraum aufgestapelte Holz wird versteigert werden. Das Bauburea» versammelten Festteilnehmer. I. A.: Meyer, Kirchenrat. Nachdem Prof. Eger t1" 2 —x Geh. Oberbaurat Hofmann das Wort wärmste Echo in aller Brust fand, indem er der Stadt v°n uns geschieden- gute Op-rettengesellschaft gebracht hat, l der s^nen^Verie Balch. Weil meistens mit Geräusch verbunden.^ D. Red.) -n. Gedern, 27. Juni. Am 27. Juni 1767 wurde den den für die heutige Teilnahme an den Einweihungsfeier-1 verpflichtet worden. Uv uui.pt. , --m. v------, lichteiten unsrer neu erstandenen Stadtkirche allerunter-1 die Konzert Bereinigung sich aus den besten Mitgliedern deS I em ""geheurer Tcyaoeu zug 1 0 • ' Äne festlich'gehobene Stimmung zeichnete anch'denl ^. Friedberg. 26. Juni. Gestern fand hier die jähr° 3 der um halb neun Uhr bei vollbe- liche Versammlung der sogenannten Friedberger Kon- ' ' ' 11 Pfarrer Ellenberger-Ortenberg brachte em arbeiter "bewirtet wurden. Ter Posaunenchor und die Ge-! Referat" über daS Thema: „DaS Bürgerliche Gesetzbuch und die evangelische Kirche- zum Vortrag. Er wies auf die hohe Bedeutung drS einheitlichen Rechts für die Stärkung der nationalen Einheit hin, ebenso auf die Erlösung aus dem Zustande des partikularen Rechts, auf besten Trümmern daS Bürgerliche Gesetzbuch fich erbaut habe. Heffen allein hatte 118 verschiedene Rechte für Vermögensangelegenheiten bei Eheschließungen. Von besonderer Wichtigkeit waren die skapitel: Vermögensverwaltung und Eheschließung mit Kinder- erziehung. Der Vortrag zeugte von großer Sachkenntnis und großem Fleiße, weshalb auch dem Referenten der Dank der Versammlung ausgesprochen wurde. Von den Geldern der Könferenz wurden je 50 Mk. für die ProtestatronSklrche in Speyer und die „Los von Rom-.Bewegung m Oester- reich bestimmt. Die Konferenz zählt jetzt 176 Mitglieder. | (?) Borsdorf, 27. Juni. Hier wurden durch Wacht- Ai.a ooihhrt impi üfimpre 5runaen" feit* mann gegangen. Herr Kratz habe hier ein Meisterwerk gethan und so Großes geleistet, weil er, was sonst ein so vorzüglich vor- und ausgebildeter Baumeister nicht leichten Herzens thut, völlig in den Spuren der alten Meister gewandelt und stets die Wiederherstellung des Alten vor Anbringung von Neuem gestellt habe. War schon die rühmende Ehrung und rückhaltlose Anerkennung der Verdienste von Herrn Kratz jubelnd ja mit tosendem Beifall ausgenommen worden, so fand nicht minder rubelnde Aufnahme das Lob aus einem Obersten Mund |ur die Meister und Handwerker Friedbergs, die bei der Wieder- . . „ Herstellung der Kirche das Beste nur immer geleistet und befindet sich im ersten Stock. . Aufgaben gelöst hätten, die in größeren Städten oft schon ** Tie Bezirkskommandos erlassen retzt Auf- der Bauleitung die größten Schwierigkeiten bereitet. Aus rufe an die Kriegsinvaliden von 1870/71. Es hecht darin: ein Hock) der beiden Kammern, die das „Notsignal" auf Tas Gesetz über Versorgung der Kriegsinvaliden und« dem Friedberger Stadtkirchturm bemerkt und Hilfe ge- Kriegshinterbliebenen vom 31. Mai 1901 ist nun m Kraft leistet hätten, seitens des Kommerzienrats Karl Trapp er- getreten: 1) Es bezieht sich nur aus diejenigen invaliden, widerten dankend Präsident Goldmann für die erste und die durch die von deutschen Staaten vor 1871 oder vom Landtagsabqeordneter Graf Oriola für die nicht zu- Deutschen Reiche geführten Feldzuge invalide geworden rückstehen und schweigen wollende zweite Kammer. Letzterer sind, bei denen also Kriegsinvaliditat anerkannt ist. toastete auf den Gemeinsinn der Bürger Friedbergs, der psänger von Unterstützungen aus Grund des allerhöchsten sich auch ferner so schön und herrlich beweisen möge. Ta- Gnadenerlasses vom 22. Juli 1894 und Empfänger von zwischen widmete Herr Buß, ein geborener Friedberger Veteranenbeihilsen aus Grund des Gesetzes vom 2_. Mar der ev. Geistlichkeit sein Hoch, da er in Mexiko so recht 1895 werden von diesem Gesetz nicht betroffen. 3) Tre auf deren Einfluß auf Deutsche und besonders den Altreichs- Grund dieses Gesetzes zu gewahrenden Pensronszufchusse lanzler Bismarck deutlich verspürt, der, wie seine letzt werden angewiesen, ohne daß es eines Antrages,der:Be- vcrösfentlichten Briefe bezeugten, bei aller Derbheit und treffenden bedarf. 4) Sämtliche Kriegsinvaliden haben ,o- Eiqenart von tiefster Gottesfurcht durchdrungen gewesen, fort ihren Militarpatz an das Bezirkskommando einzu- Tas Bild, das Herr Buß von der Stadtkirche und dem kirch- senden oder hinzubringen, ^ezenigen Ganzmvaliden, deren lichen Leben Friedbergs in seiner Jugend vor 50 und jährliches Gesamteinkommen — aus den Jnvalidengebuhr- 60 Jahren gab, wird allen Hörern unvergeßlich bleiben, nissen und sonstigen amtlichen sowie priv^en C^nnahmen so innig, warm, lebendig, treu war seine Schilderung, an barem Gelde und aus anderwerten -^kunften. Seine wie auch einiger Redner markige Skizzen aus Fried- Naturalbezügen, Wohnungen u. a. nach dem durch,chnitt bergs Vergangenheit verdienten ausführlich von den Herren lichen Geldwerte berechnet -- urcht den Betrag von 600 L selbst der Mit- und Nachwelt überliefert zu werden! Tas erreicht, omien etztc Hoch war kaum verklungen, da rref der Glocken Klang ihrer Ernkommensverhaltm se die^wtlltaungeiner cklters. ieicri,be 5etemcinbe aufs neue Es war ein trefflicher Gedanke, um 5 Uhr nachmittags erwerbsunfähig geworden einen liturgischen Festgottesdienst abzuhalten. Tas bewies § Butzbach, 27. Ium. Sicherem ^crnc^en J; der Erfolg, der reiche Besuch dieser zweiten Veranstaltung heute morgen in Kreuznach bte Festnahme des wegen der 1 " - ‘ -------•-"- bekannten Notzuchtsaffaire verfolgten Gärtnergehilfen August Gollhofer gelungen, so daß nun die verbrecherische Thal gesühnt werden kann. — Die hiesigen Stadtrats- sitzungen wurden seit einiger Zeit mit nur 7 Gememd^ täten abgehalten, da für die ausgeschiedenen Mitglieder noch keine Ersatzmänner gewählt wurden. Aus der Bürgerschaft ist deshalb eine öffentliche Anfrage zur Herbeiführung der Urforderlichen Neuwahl ergangen. e. Bad Nauheim, 27. Juni. Auf ihrer Reise durch die deutschen Badeorte kamen, wie wir bereits meldeten, gestern nachmittag 32 englische Aerzte mit ihren Familien hier an. Sie wurden am Bahnhof empfangen und in das Hotel . Jugend vier zum Feste sttmmende Chore- ,»«»«Ä Hotel^ reich geschmückt und ließ Hoch'auf den Kaiser und den Großherzog, denen auch ^^^scheu^den Lredern Mb,derWatwer Ehrend des Diner« nm s-ch?uhr die «urmufi« im Garten ... -r «°n.g-M)rn^oheu^r tv« «y^r z ° g. n Di- K°n,-rt.B.r-inigung Jhrer.h°»ere^en.Ml°rgnädigstenLand-Mrsttnsen-sd.^ I F,„„n^-7V°h-n«°Ä«b-rg°s durch “eu sch^e-Unw-tl-r ..........-Ätf1 '•sbäTm’ää» "" ,r">,,l~ba3| •• Di- Gründung bet Süddeutschen Mnllerdeteinignng in bet früheren Grasschast dte S-t-r dtest«, T°g-- statt. am Nachmittage seitens der zur Festgemeinde aus Nähe! und Ferne herzugeeilten F-estgäste. Tie neuerstandene Stadttirche war da wohl noch dichter besetzt, als am Vor-, mittag. Hier kam denn auch^ der Jubel und das Frohlocken der Gemeinde Friedberg so recht innig und wohl- thuend zum Ausdruck. Wie Engelsstimmen klangen exakt geübten Lieder der ChorsckMle von der hohen Empore herab: „Tu sollst in allen Sachen mit Gott den Anfang I)if mifhtniniDfihflna der Aadtkircke in Zrirdbera. I machen! Lobt froh den Herrn, ihr jugendlichen Chöre ^und ziie »u Rie Motette: „Lasset uns frohlocken! Tristlektionen, wodurch die Gesänge aufs beste konzertieren. Am Abend besuchten die Aerzte, al» Gäste d« herzlicher Tank und Ehre gebühre. Unter dem Beifall ^rknüpft und miteinander zu einem wohlgefälligen Ganzen Kurdirektion, daS Kurtheater, wo „Die Geisha gespielt der Festverfammlung wurden die inzwischen.vorbereiteten verflochten wurden, sio daß gewiß ein jedes Herz dem wurde. Am Abend fand eine Lampionbeleuchtang deS Hotel» Telegramme an Kaiser und Großherzog, fowie an die I SckMßakkord, den der Kirchengesangverein erklingen ließ, I muausta Viktoria^ statt. Heute wurde wissenschaftlich ge» Großherzogin zux Verlesung gebracht.. Nmh. kurzer Pause I beistimmen mußte: „Tem Namen dein, o Herr, sei ewig arbeitet und die Sprudel, die Badehäuser und sonstige Ein- toafiete Kirchenrat^Meyer auf die he|si|che Staatsregierung, P^^is und Ehr!" So war der Mund ausgethan zum Lobe ... Nauheims unter Führung der Kurverwaltung die in den 100 Zähren der Zuteilung und Zugehörigkeit!... Bau in neuer Schöne erstehen ließ, das! $ fl «tu« esorrpn nnhmpn aucb Svrudel-- Friedbergs zu Hessen der Stadt Friedberg sowie-insbe,on- ° fcin bereitet, als Direktor D Weisfenbach genau besichtigt. D« Herren nahm ch SP d l dere der Erhaltung der altehrwürdigen Stadtkrrche das o Px^iaer der neuen Gotteshallen die Kanzel und Sprudel-Strom^Bader. Heute aveno gao Die xuruci größte Wohlwollen stets gezeigt. Tas sehr beifällig auf- ^stieg und der Gemeinde auslegte den Psalm 127. Auf waltung den englischen Aerzten Festbankett im große» genommene Hoch erwiderte sofort dankend Ministerialrat ' dieses Psalms Vers 1 und 2 pries seine, wie ge- Speisesaal des Kurhauses, an dem sich auch die meisten Nau- Tr. Breidert mit einem herzlichen und darum eben-\w^nt tiefe und gehaltvolle Festpredigt Gott den Herrn Heimer Aerzte beteiligten. Vor dem Kurhaus spielte eine falls freudigst aufgenommenen Hoch auf die Stadt Fried-den mächstigen Bauleiter, der in den 5 Jahren deö Militärkapelle und nach Anbruch der Dunkelheit wurde ein berg, die er mit der gleichzeitigen Erweiterung durch g^novativn alles so trefflich geleitet, der durch die Jahr- ^1 des ParkeS illuminiert, ebenso die drei Sprudel. Fmierbach und der geplanten Ltadteordnung vor em gun» ^unbcrte ben Bau beschützt und der auch in Zukunft seine borgen werben die Aerzte noch einmal baden und dann ihre stiges Prognostikon stelle. o ~ . Gnadenhand über uns breiten und das hehre Gotteshaus!^. fortfefcen An Stelle des leider verhinderten Bürgermeisters Stem- ^., • = und einaehn, behüten möge. «tnoienreife forifeßen. , häußer toastete Beigeordneter Hieronymus auf die ^Uich aeW'“««» reickinete aacv den! w 96 iand hier die läbr- Toleranz der Stadt Friedberg, an dereni Stadtkirchenbau ^milienabend au§' der um ----- auch die katholischen und israelitischen Mitbürger regesI Tafeln im Saalbau stattfand und bei dem die Bau- ferenz statt. ^ntereffe gezeigt. Bald darauf dankte Tirektor W eiff en -1 Qr6eiter bewirtet wurden. Der Posaunenchor und die Ge-1"»--—x nt— ' öer obersten Kirchenbehorde und dessen sruheren sungsabteilunq des hiesigen Arbeitervereins waren er- Praiidenten Exzellenz Goldmailn. ^berkonftstorialprasident ctjenen und erfreuten die Versammlung durch ihre wohl- Buchner erwiderte diesen ^ank Mit einem Hoch au^ tue nbcn ^ovt[äge, Ter Festredner, Professor Schöler, evangelische Kirchengememde Friedberg, deren Wohl und I^^lte mit markigen Stichen interessante Bilder aus Erbauung doch vor allem das heut vollendete Gotteshaus ^rqangenheit der Stadtkirche und richtete einen dienen falle. Edle Tone, die fchon ui^eschlagen aber uoch Appell an die aufmerksam lauschenden Zuhörer, nicht 0011 -Maugen wollte Plärrer K l - berg er m derL unzerstörbare Band der Gottesfamilie fest zu knüpfen, Herzen der Festversammlung Widerhall ftuden to^en, uv-1.^er b|c ^räfte des ewigen Lebens auf- und nieder- dem er die Wohlthater, Sender, Stifter und ^br hoch schloß seine wirkungsvolle Rede mit der Ver- wie niedrig, arm und reich der Vergangenheit, Gegenwart ^s^edicbts das wir der dichterischen' und vor allem auch der Zukunft Donk und Hoch widmete. Uung^ des MMn °7^gen| da eine Ehrentafel ihre Namen nicht alle saoe. I «■fcripSf.pmpriti ^rrÄufcirr Tliereie Köftlin fetzt in Gießen, Es wurde die ^^ndung folgender Ergebenheits-! ^i,-danken. Kaufmann Hil brecht brachte eine feine, telegramm e beschlos en poetische, die unvergeßliche Stunde der Konfirmation in Aus dkr" Friedberg sendet d- Euer Majestät am Tage der Einweihung ihrer durch Eu^r aus fruyerer <5eu z 5 Erlauf des Festtaas. . ,y --- - . .. Majestät Allergnädigste Mithilfe wie^erhergestellten alt- . und zu seinem Wohlgelingen beigetragen hatten, meister Schmidt aus Nidda öwei „schwere Jungen sif - ehrwürdigen Stadtkirche die Gemeinde Friedberg nebst zahl- sÄir fdiHelcn unseren Festbericht mit genommen, die sck-on längere Zeit die hiefige Gegend un- reickfen Festgenossen aus deutschen Gauen, allerunterthanig- e/als sicher machten. Sie suchten meistens Lehrer und (Mtwtrte sien und dankbarsten Huldigungsgruß in altererbter und dm Wunsche We„ g/^ten iu , um sich als Klavierstimmer „auszugeben und oas unverbrüchlicher Treue zu Kaiser und Reichl Ter evange- „^eileöer ^et ■ .8 £ 9 Ärmsten Geschäft gegen hohes Honorar auszufuhren. Ich vielen Fallen Esche Kirchenvorstand. I. A.: Meyer, Kirckfenrat. m^spckter aufs^^Neue^^von ihr ausströmen.' gelang es ihnen auch, das Handwerk auszufuhren und Seiner Königlichen Hoheit dem Gro ßh er z o g von Hessen Geschlechter^auf. . von iyr j . ----ojel Geld- zu verdienen. Tie Schwindler entpuppten sich und bei Rhein. Wolfsgarten. « .mJi JTaw>> dann als Schreiner und Kellner. Bei ihrer Festnahme wider- Jhrem geliebten Allergnädigsten Landesherrn senden AAS ^lUUl UIUI MM». festen sich beide, sodaß sich der Beamte genötigt sah, sie unter dem gehorsamsten Ausdruck des Tankes für die! — . Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist zusammen geschlossen per Fuhre nach Nidda zu bringen. Sie Allerhöchste Bethätigung des Interesses an der Wieder- grauer Quellenangabe: „Gieß. «M»" gestattet.) werden wohl ihrer verdienten Strafe nicht entgehen, (^ie Herstellung unseres altehrwürdigen Gotteshauses aller-1 ♦* ^gnzert bcg yerlinet Domchores. Man schreibt unß: Q[|0 gestimmten Klaviere werden ja jetzt wohl Musik machen unterthänigsten Huldigungsgruß in immerwährender Treue . rübriaer einheimischer Impresario, der unS die gestern wie das Messerputzen und Sägen. Man erinnert sich zu dem angestammten Fürstenhaus die zahlreich,-hier ver-l y ««bbk S ‘***••08 SÄfi d» fc »etbtg. ^Q8 «aubuttan hrrm Vernehmen ist Festnahme des wegen der versolgtev Gärtnergehilstn jo daß nun die verbrecherische Die hiesigen Stadtrals. Zeit mit nur 1 Gemeinde« ^geschiedenen Mtgliedn noch den, AuS der Mrgerschaf! tage zur HerbeWrung der zen. , Aus ihrer Reise durch die wir bereits meldeten, gestern zte mit ihren Familien hier empfangen und in dal HM o sie sich einlvgierteu. Zn )td reich geschmückt und ließ Uhr die Lurmusil m Garten iltu bitü«|ie,ali*eto do ,A- SH-' g-M impionbeltudjhing btt Hotels t wurde wißenschastlich ge. W* W*®* Mung der Survrrwaltung Herren nahmen auch Sprudelte abend gab die Kurver- s ein Festbankett in 9* iera sich auch die meisten Ran- 7t!mSuchnSsMeM vch der Dunkelheit Mde ck ebenso die drei Sprudel. , einmal baden und dann ihre äS ■*. K tfH «•b,B hi«. °° b%tn Bi- h°»° i M i«»1 x; „ bu«6 E ti 5i«*l,e 5«" <* iw I idincre »»' i E Ä hi-ilge Äwirie auiiiSÄile»^ fin,ine ;;;hren. 3n .\rPn »nd ( au»3u’' { (iu^uiu^teit sicsi •.sfeÄr? h h. E e^Ä D.^ KOS wfta N- LKßKr srLL aht fa6rlet68*« «Ä1 L fiSJWS® WLS vezrrkskommando eimu- fjj. .^uvlllidengebijhr- 01öie, Pnöatcn Einnchnen >«M,n KnfiinftenTg L ""ch d-m but^niit. cyt den Betrag von MU 'Feldwebel unter Angabe e Bewilligung einer Nters- ß 55. Lebensjahr vollendet n Zeitpunkte dauernd völlig Zeit aber an Bedeutung verliert, war auch diesmal schwach . . 202.40 81/g r-7o Konsole By/c entworfene Vertrag genehmigt. . . 82.20 41/1 s/q Chinesen . Tendens schwach.. C. 22 3° biS 4.4° C. Versteigerung . 10060 . 90.90 100 30 . 96.20 . 96.80 . 96.50 45.50 . 25.95 . 26.05 Höchste Temperatur Kreditaktien • • Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgea. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn Laurahütte . . • Bochum . . . - Harpener . . • em 26. . 26. , . 171.00 . . 128.05 . . 132 80 . . 137 40 . . 140 80 . . 144.80 . . 197.00 . . 171 50 . . 171 60 8 % 27. Juni 27. Sandet und Verkehr. Volkswirtschaft. Seivlia, 27. Jun». Zu Konkursverwaltern der ^etpziger Ban!" ftnD die RrchlSanwättc Otto Emil Freitag und Justtzrat Krieskasten der Redaktion. X. A Selbstverständlich ist daß Radfahren durch die Anlagen polizeilich verboten. ES ist aber gestattet von der Mockstr-ße aus nach der ©üdanlage die Anlage mit dem Rade zu passieren, doch nur indem man es an der Hand führt.-- Kirchliche Nachrichten. «vaaaelisSe Semeiudr. Sonntag den 30. Juni. 4. nach TrinttatiS. Gottesdienst. In der Gtadtttrche. Meteorologische Beovachtimgen der Station toiefceu._________ Telephonischer Kursbericht. ~ Frankturt, den 28. Juni. Landwirtschaft. tc. Wendelsheim, 27. Juni. Hier ist die Schweinepest lsgebrochen Es wurde GehöMperre anaeordnet. . Vermischtes. * Nürnberg, 27. Juni. Im Rosenau-Saale wurde beute der iuteruatiouale Kongreß für Vogelschutz eröffnet Auf Gruud erstatteter Referate über nationale Regelung des Vogelschutzes wurden zahlreiche Anträge zu einem „Internationalen Vogelschutzgesetz" eingebracht. »Konstantinopel, 27. Juni. Starke, andauernde! Hagelschläge haben den größten Teil der Ernte in der europäischen Türkei vernichtet. Auch im Vtlazet Smyrna ist »ebr als die Hälfte der Ernte, namentlich Weinkulturen, arg mitgenommen worden. In den übrigen auatolischeu Bila;etS, wo die Ernte glänzende Resultate versprach, find durch Hagelschläge, wenn auch nicht so bedeutende, so doch immerhin wesentliche Scbäden anqerichtet worden. UnioerMs Nachrichten. — An unserer LandeSuniversilLt Gießen Schweben gegenwärtig bie Studenten mit ganz geringfügigen Kosten verknüpft bereits eingcführt ist. !f Ztg." aus New-York meldet, stiftete Bankier Morg.nlina Milli?» Dollars für die H.rv.rd-Unt- ne r H t ä t. __ ______—i^—»—■ — Kunst und Wissenschaft. _ Studenten ali Schauspieler. Die Leipziger Fmkenschast hat mit ihrer Aufführung von Hebbels „Judith" (Luise Dumont m b« Titelrolle und Matkowsky als HoloferneS) rm Leipziger Alten Theater Kaiser aus. Generalmajor v. Kleist toastete in französischer Sprache auf ben Präsidenten Loubet und die Souveräne der durch« fahrenen Länder Luxemburg und Belgien. ES ’ sprachen deS holländischen, belgischen und englischen Dertreters, bann des Bürgermeisters Eibmg auf die ftöntgtn Ml« helmina. In allen Ansprachen' herrschte der Gedanke vor, die Automobilfahrt diene der friedlichen, industriellen Wett« bewerbung und der Vertiefung der Sympathien zwischen den angestrengt haben," gelangt nunmehr nach wiederholter Ver-lMMk. tagung morgen früh vor dem hiesigen Schöffengericht zur Verhandlung. Wie noch erinnerlich sein dürfte, war den beiden Geistlichen in einem Artikel des „Freidenker", den die „Kl. Presse" nachdruckte, die Mitwisierschaft an der Trmor düng der Agnes Hruza und der Marie Klima nachgesagt worden, derentwegen der jüdische Händler Leopold HilSner l inzwischen zweimal zum Tode verurteilt, in den letzten Tagen jedoch unter auffälligen Umständen zu lebenslänglichem Zucht« haus begnadigt wurde. Wegen der in diesem Artikel enthaltenen schweren Beleidigungen hat sowohl der Bischof Brynich wie der Pfarrer Blezek durch den Zentrumsabgeordneten Rechtsanwalt Dr. Schmitt-Mainz die Privatklage gegen die genannten beiden Blätter einleiten lassen. Die erstrichleeliche Instanz erklärte sich bei Einreichung der Klage für unzuständig, das Landgericht als Berufungsinstanz hob jedoch diese Entscheidung auf und verwies die Sache vor das hiesige Schöffengericht, das sich nunmehr damit zu beschäftigen hat. Der Bischof und der klägerische Pfarrer,! die zum Termine voraussichtlich nicht erscheinen werden, vertritt der Reichstagsabgeordnete Schmitt-Mainz. B. In der letzten Stadtverordnetenfitzung zu Bingen wurde, rott man uns schreibt, über die Erbauung einer elektrischen Bahn, einerseits zwischen Bingen und Bingerbrück, andererseits zwischen Bingen und RüdeSheim beraten, und jber mit der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. E. Buchner Dr. Barth ernannt worden. „ . . . m Ä » Rew-Pork, 27. Juni. Die Siebente Nati ona l- B a n k bat die Z a h t u n 0 e n eingestell t. Die in Rede stehende Barck ift diejenige, von der eS am letzten D^stag1 hieß, daß st« sich n Schwierigkeiten beiände. Der letzte oei öffentlich Ausweis führt an Depositengeldern 5712000 Dollars auf. r Herchevhain, 25. Juni. De/heute hier abgeh.ltene Bulle n- !markt war ziemlich out befahren. Aufgetrieben waren ca. 30Bullen meist Simmenthaler Raffe, wovon auch die meisten verkauft wurden, das S ück mit 260 bis 350 Mk. im Älter von 1'/, bis 2 Jahren. Auch Vogelsberger Bullen wurden verkauft das Stück durchschniNl ch zu 240 bis 300 Mk. Immerhin wird hier mehr auf ©ImmentWet Viehzucht der Rentabilität halber gehalten als auf die allmähltg verschwinden wird. Ob dieses sich später als rentavri bewahrheitet, wollen wir dahingestellt sein lasten. An Kühen waren gegen 30 Stück da, auch zweijährige Rinder. Hierin wurde viel^ver kauft, das Stück ftifchmelkende Kühe zu 260' b<« 280 SWt, Kühe zu 180 bis 200 Mk Fette« Vieh war nicht da. Eirstge Kälb r waren aufgetrieben, die auch last alle verkauft wurden mit 30 bis 40 Mk. im Alter von zwei bis drei Wachen. e. gx.,b. I i Sercheuyalp, 26. Jun». Heute fand der eigentliche Died. markt, der sog. „Johannismarkt", statt. ES waren etwa 500 IStück Schweine angefahren, meistmS Sommerferkel und Einlege- am 13. Juni durchschlagenden Srfolg erzielt. Am 2. Juli^^wird d-Shalb eine Wiederholung statlsinden. Am 1. Julr aber werd das ganze En. femble nach Dresden fahren, um auch dort die aufzusuhren. Das Ensemble besteht zum größten Terl auS Studenten; denn Reg,e und alle Nebenrollen liegen in der Land der F'nken. ~ »t/i 0/B Beichsanleihe . dO besucht. k. Mainz, 27. Juni. Während des Rangierens geriet gestern abend auf der Gustavsburg ein Weichensteller unter I die Maschine und wurde eine rocite ©trecke mitgeschlerft. I schwer verletzt wurde der Mann hervorgezogen, er verschied nach wenigen Stunden. — Die hiesige Stadt kaffe geriet gestern auch in Zahlungsstockung, die indes leichter zu beseitigen war als die Stockung bei der Leipziger Bank.! Bei der gestrigen Gehaltauszahlung an die städtischen Be-1 amten kamen nämlich, auch die bewilligten Zulagen, rück-1 wirkend für die'Monate April, Mai und Juni zur Aus-I zahlung, was eine oeträckstliche Summe erforderte und bei I der Stadtkasse plötzlick> eine derartige Ebbe verursachte, daß man sch, um allen Anforderungen nachkommen zu können, genötigt sah, rasch bei einem hiesigen Bankier em Konto- torrentanlehcn vfon ziemlcher Höhe zu machen. — Wie uns aus einer privaten Quelle mitgeteilt wird, sei heute stlon der Bau der Rheinbrücke, die üt Ausführung der, neuen Eisenbahnlinie Mainz-Wiesbaden und Mainz-Bischofs-' heim hier erforderlch, vergeben worden, und zwar sollen die Bauarbeiten der Firma Holzmann & Eie. in Frankfurt übertragen worden sein. Zu wechem Preis die Firma den Bau der Brücke übernommen hat, darüber verlautet nchts, wogegen versichert wird, daß sch genannte Firma bei Festsetzung einer hohen Konventionalstrafe verpachtet habe, die Brücke bis zum 1. Juli 1903 fertigzustellen. Mainz, 27. Juni. Der sensationelle Beleidigungsprozeß, den bet Bischof Brynich von Königgrätz vnd der ölua öa)ro(.inc anBt|uvtc*i, “***••*te 6 Psarr-- Ferdinand Vl-z.k^ au« »olna flegeri ta Bhta«»» » Wmi«. «I Antrag auf Jnruhestandsetzung wurde angenommen.________| Stuhle, 1 Kleidersitzranr, Vö" Lei'vüa. 28. Juni. Der Stadtverordueten-Vorsteher und Kammerrat Fritz Mayer, Mitglied des «uffichtSrats der Leipziger Bank und des Vorftaude» der Fondsbörse, legte das Amt eines Stadtverordneten nieder. er itcromano «oicaci uu» yuiuu u^yv»» v»* .iajnjeine. ^ungc yntti i*** r— «ök ki» i Kobura, 28. Juni. Ein Privatier ®un c Siebten Presse" und be« „gteibentet“ in ®ei6aben ’ ®o»«n «U, « bl| 45 mt., erlege »weine b.8® “* mit Revolverschüssen lebensgesährlich und erschoß ........... ttneberb01tcr 93et'1 Merhi in W in Me Höhe gee-ngen/b.S Plund Schiech'. , i ch bann selbst aus Versolgungswadnsinn gewicht kostete 58 bis 60 Pfg., indem Mangel an fetten Schweinen Moskau, 27. Ium. In der Nähe ein er Statt herrscht und Metzger von Fulda, Schlüchtern usw. in unstry höheren bci Moskau sprangen drei Manner auf Vogelsberg kommen, um fette Schweine zu kaufen. L:„’ ßSütpriua um denselben zu berauben. DaS Dienst« kosteten das Htück 60 bis 65 Mk. Im Allgemeinen war der H-nd.l einen Güter ug, um oenseioen z Verbrecher festzustellen, '.b' °u.. durchschnittlich «..ieh.n^-----e—zotresjenunb er. 0nff£SBalXifo'e 3unt. (Reutermelbung.) G-l-genilich der Präsidentenwahl kam in der letzten Nach Canceptina und Antofagasta zu Ruhestörungen In Auto- fagasta feuerte die Polizei auf eine Anzahl Menschen, d.e zu^ Ehren RiscoiS einen Umzug veranstalteten. Drei Per sonen wurden gelötet, mehrere verwundet. Der ^^Rew-York, ^8^Juni, Der Streik der Bauhandwerker in Rochester veranlaßte einen Straßenkampf. 31 Personen wurden verw u n d e t. — In der Tiavirrr^r. fido ... Vorrnitt.gS 8 Uhr: Piarr-r Dr. Grein. qn.rr.16flrailinb< Hesseo . . . Zugleich Cbristevlkhre für die Neukovsirrniertm der MarkuSgemeMve. I " Bente . . Vormittags 9iralsistent Kr»uS.4% ©riech. Monop.-Anl. SBormitt.s* 11 Me: «'nde.Nrche M.Mausgemeinbe. ° In der Johanneöktrche. • -• Vormittags 8 Uhr: Siebe Stadtkirche. Vormittags 9‘/i Uhr: Vfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die JohanneSgemeinde. Pfarrer Dr ycoumenn. Am nächstfolgenden Sonntag den 7. Juli ^"det Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und JohanneSgemeinde im Haupt- gotteSdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde Juni Barometer 1 auf 0° | reduziert 1 Temperatur L der Luft 1' Absolute Feuchtigkett 1 Relative 1 Feuchtigkeit \ I 'S w uO 5 8 Windstäcke Wetter 27. 28. 28. 9« 7’5 2« 753 8 753,7 751,4 13,9 11,5 23,1 8,7 8,6 94 73 86 45 N.E. N.NE. 8. 2 2 Heller Himmel Sonnenschein Sonnenschein 1 -rr.15 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ hhL1 HKon^Kstffee IMDMMM feinst im Heschmack, hervorragend aromatisch r?— ■ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Gegrüllött CeMet Danksagung 4548 Wilhelm Riebel. zu billigsten Preisen 4543 Teltersweg 19. Geltersweg 19 4540 Giessen, 28. Juni 1901. schönes Vereins,immer abzu- ^qcben. Darmstädter HauS. CD in in M 5000 4256 Hierzu ladet freundlichst ein Der Vorstand des Turnvereins Wieseck Giessen, am 28. Juni 1901. ■n 02482 8nte Lpeisen PriUll Bichler-Bier n 1 CD TMabstreifer gesucht. Wordautage 9. 4514 Ein Hansbnrsche -1 alsbald gesucht. 4547 bei 4583 Stadt Lich. billigst abzugeben. Haberkasten, Brandplotz. 4545 A< KiSbinger Die «inberafer 02486 Neremwortlich für tzen »llAem einen XeU: P. für 6m InjHcnuril; HonL ® td. - £vud ur.b Verlag tcc t>iucn fd)m un,«-«cfträt».8uch- imb 6telnbrudetrt (Pietsch Ärben) tn Gießen. 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