151. Jahrgang 1901 Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Gieren er herrschen. * 'M m • bonSie™«efÄS tann. K Me chlechte Verbindung mit Busseto ließ mir nichtdie Palette Äit Szenen aus des Meisters I Zeit, an meinen Schwiegervater zu l-hr-.ben, Meine Frau, Dienstag den 59. Januar Von E. v. Sanden. (Nachdruck verboten.) Bezugspreis vierleljährl. Ml. 2.20 monatlich 75 Psg. mit Bringcrlohn; durch die Abholcstellnr Vierteljahr!. Mk. 1.90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2.— vierleljährl. ohne Bestellgeld. darbringen. Kaiser Wilhelm het nach seiner Thronbesteiguna ftfi: bald als König in Wort und Thal bewiesen, als wahrhafter Erbe br kriegerischen Tüchtigkeit der Hohenzollern, wie der Lugenden und Gaben seiner englischen Vorfahren. Der Kaiser hat einen Kanzler, der die Probe des Erfassend der auswärtigen Angelegenheiten abgelegt hat, der ein Staatsmann von graden Zielen und fester, htn- gebender Vaterlandsliebe ist. Wir bringen von ganzem Herzen den aufrichtigen Glückwunsch dar: Kaiser und König Wilhelm, lang möge Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftrahe Nr. 7. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Man darf wohl behaupten, daß Verdi der populärste vr«ann in ganz Italien war. Das Volk vergötterte ihn; Überall genoß er die größte Liebe und Hochachtung. Als er seinen 85. Geburtstag feierte, beschlossen einige bee vornehmsten Maler Italiens, ihm eine Huldigung dazu- brungen, wie sie nur von Künstlern geschaffen werden kann. SU bemalten eine !"--------- — -- Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hesstsche Volkskunde.__________________ tzrfchetnl täglich mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener KamitieuStätter werden dem Anzeiger toi Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" krSchtl. 4 mal beigelegt. Aus Stadt und Land liegen uns über Geburtstags feierl'chkeiten folgende Nachrichten vor: Die Gießener Garnison begann den Tag mit einer Neveille morgens um 6^ Uhr. Der Zug bewegte sich durch die Stadt. Die Truppen marschierten dann zur Kaserne zurück. MilitärgotteSdienft fand für die Katholiken um 8 Uhr und für Evangelische um Vs11 Uhr statt. Die Israeliten hatten schon am Samstag Gottesdienst gehabt. Nach Kirchern chluß versammelte sich daS Militär in Oswalds Garten, wo um 12 Uhr vom Oberst die Parade abgenommen wurde. Am Nachmittag um 3 Uhr fand für die Offiziere und Re serveoffiziere ein Festesten im Osfizierskasino statt. Die Mannschaften bekamen zur Feier des TageS besseres Esten und wurden mit Bier bewirtet. Die öffentlichen Gebäude und zahlreiche Privathäuser hatten Flaggenschmuck angelegt DaS Gymnasium beging die Borfeier von Kaisers Geburtstag nur im Kreise der Schulangehörigen am 26., da verschiedene äußere Umstände sich der Vorbereitung eines entsprechenden musikalischen Programms entgegengestellt hatten, in einfacher Weise. Jedoch erfreute Prof. D. theol. Stamm die Bersamm lung durch eine packende und ideenreiche Schilderung der deutschen Zustände vor dem großen Jahre 1870/71 und der Pflichten, bk sich fUr Die fpüter» Generation daraus ergeben. Das Realgymnasium und die Realschule beging in der Turnhalle die Feier des Geburtstages. Eingeleitet und geschloffen wurde sie von Gesängen des Schülerchores. Die Festrede hielt Professor Dr. Erb. Ein Festessen im Club und ein 8.-0.-KommerS im CafL Leib verdienen weiterhin Erwähnung. Im Hotel „Einhorn" wurde von der Gießener Kriegerkameradschaft eine Feier am Samstag Abend veranstaltet. Die Mitglieder des Vereins waren mit ihren Familien Zum englischen Thronwechsel. Londoner Blättern zufolge ernannte der König Edward den K a i s e r W i l h e l m zum Feldmarschalldereng- lisch en Arm.e e. *• M ?4 Zweites Blatt SP* Mailand, 27. Jan. Verdi ist heute Nacht 2 Uhr 50 Mi Mitten gestorben. Der Komponist des Troubadour ist tot, der Meister, dem so viele große Donschöpfungen ihr Leben verdanken, das seine beendet. In Mailand, das er so sehr geliebt un d wo in der „Scala" ungezählte Male feine Opern jur Darstellung kamen, vollzog sich die^Katastrophe. Frmluch, der Maestro war hvchbetagt und hatte langst das Jlter erreicht, in dem der Sterbliche reif ist für die Sichel des beschieden ist. , t... Gleichwohl blieben dem Komponisten auch die Bitternisse nisse des Lebens nicht erspart. Im Elternhause herrschte Armut. Der Knabe mußte ringen und kämpfen, um der über alles geliebten Musik angehören zu dürfen. Seme zweite Oper, betitelt „Un giorno di regno", auf die er große Hoffnungen gesetzt hatte, fiel gänzlich durch. Die Schuld daran maß Verdi den widrigen Umständen zu, die damals über ihn hereingebrochen waren. ..Er hat sie spater Ricordi, seinem Freund und Verleger, folgendermaßen geschildert: „Ich bewohnte damals mit meiner Frau und unseren beiden Kindern eine bescheidene Löhnung. Kaum hatte ich mit meiner Arbeit begonnen, als ich schwer an der Bräune erkrankte, sodaß ich lange das Bett hüten mußte. Ich befand mich auf dem Wege der Besserung, als nur einfiel, daß ich in drei Tagen zweihundert Lire braucht^ Wenn diese Summe auch in jener Zeit für mich ziemlich beträchtlich war, so wäre die Sache immerhin nicht allzu ernst gewesen, wenn meine schmerzhafte Krankheit mich nicht verhindert hätte, beizeiten meine Maßregeln zu treffen. die meine Aufregung bemerkte, nahm ihre wenigen Schmucksachen und brachte damit das Geld zusammen. Allein jetzt begann für mich erst die Reihe der schwersten Unglucksfälle. Im April wurde mein Knabe krank und starb in den Armen seiner vor Schmerz, fast wahnsinnigen Muter. Einige Tage später erkrankte mein Töchterchen, um ebenfalls vom Tode dahingerafft zu werden. Doch das war noch nicht alles. In den ersten Tagen des Juni wurde meine Fran von einer heftigen Gehirnentzündung befallen, und am 19. Juni 1840 trug man einen dritten Sarg aus meiner Wohnung. Ich war allein, ganz allein! In einem Zeitraum von etwa zwei Monaten hatte ich drei teure ^efen verloren, meine ganze Familie war dahin . . . Und in Die er furchtbaren Seelenqual mußte ich eine komische *Jper |d,re6päter~imb-erten sich die materieNen Verhältnisse Verdis sehr, und er kam in die Lage, seine außerordentliche Mild- tbätiakeit au äußern Der Gemeinde Villanova hat er em Bau allein ihm 60000 Francs kostete: dazu bestimmte er eine jährliche Rente von 10 000 Francs, wofür jahraus, jahrein zehn Krankenbetten zu erhalten seien. Die Vorgeschichte dieser Schenkung charakterisiert den Geber. Der Ort hatte ihn zum Gemeinderat gewählt; Verdi lehnte dankend ab, da esihm wegen seiner vielen Beschäftigungen nicht möglich sei dies Amt aus- zuüben Die Bewohner von Villanova wählten ihn aber trotzdem immer wieder; der Sessel in der Ratsstube blieb freilich unbesetzt, aber zum Dank erbaute der Maestro das Hospital. Ebenso wohlthätig erwies er sich seinem Heimatorte Bnsseto. Mit offener Hand gab er einmal 16 000 Francs für eine Stiftung und weitere 6000 Francs für die Armen. Seine großartigste Spende war wohl die Gründung eines Ruhehaufes für gebrechliche und arme Bühnenkünstler. Das Gebäude ist in Mailand am Platze Michelangelo errichtet, die Baukosten allein waren auf 400 000 Lire veranschlagt. Diesem Ruhehause soll Verdi den größten Teil seines sehr beträchtlichen Vermögens vermacht haben, damit die Bühnenkünstler, die hier Ausnahme finden, behaglich und sorgenlos den Rest ihrer Tage verleben können. „Die Sanger und Sängerinnen", so lautet der Grundsatz, von dem sia> Verdi bei seinem großen Wohlthätigkeitswerke leiten ließ, „haben mir mein Vermögen verdienen Helfen, ihnen es deshalb in erster Linie auch wieder er Das Familienleben Verdis war sehr \etebt zu seiner zweiten Frau, die lange an f MtzavMrschtu.!, tzchombtt, MtmrA UMMahe bl. __ shrling" lifffli für W S t (M Ä L ti l an die schirr cheit lbul. Nur Empfehlungen Men st an ssi°u W1™1 __— । LehiMl>Lrnu.ArbM u, ßM ft, iM* ja» • S' lieh •|*jS ,“1 •ÄftÄ "nter ü 809 an biefc, Blattes erbtltn, Mär, 2 »jimmn, g«j» Stiftflitte für ein ruhige, •. ru mmen gesucht Wem un Hose). t. unter 0290 an b Ewd ing, bVntTu 'ehSh ÖOttl i kW» zahlreich erschienen und das Fest verlief in gewohnter gemftfr kicher Weise. Der deutsch-nationale Handlungsgehilfe«» Verband, Ortsgruppe Gießen, beging die Geburtstagsfeier Sonntag Abend im Gasthof „zum Löwen". Die Feier legte Zeugnis ab von der patriotischen Gesinnung des Vereins und schloß sich früheren gelungenen Veranstaliungen würdig an. In Steins Saalbau fand ein großes patriotisches Konzert, ausgeführt von der Kapelle des In« fanterie-RegimentS, statt, das sich eines regen Besuches erfreute. -er. Klein Liudeu, 27. Jan. Gestern abend feierte der Kriegerverein im Saale der „Deutschen Eiche" den Geburtstag des Kaisers und den 30jähr. Gedenktag der Wiederaufrichtung deS deutschen Reichs. Die Festrede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Außerdem wurde ein Toast auf den Großherzog und auf die Veteranen ausgebracht. Zur Aufführung gelangten mehrere Theater- und Sokostücke. Den Höhepunkt der Feier bildeten drei lebende Bilder. Im Laufe des Abends trat auch ein Burenkämpfer auf, der mit begeisterten Worten das Schicksal seiner Brüder und die Not der Burenfrauen und Kinder schilderte. Er forderte auf, ein Scherflein zur Linderung der Armut beizutragen. Die Sammlung ergab 14,45 Mk. Erwähnt sei noch, daß die Kapelle Becker aus Wieseck Beifall fand. Loudon, 28. Jan. Am Samstag Abend begaben sich die Mitglieder der deutschen Botschaft nach Cowes und sprachen heute dem Kaiser Wilhelm ihre Glückwünsche zum Geburtstage aus. * * Telegramm deS Gießener Anzeiger-. Köln, 28. Jan. Die „Köln. Ztg." meldet aus Peking: Zur Feier von Kaisers Geburtstag wurde gestern Vormittag im verbotenen Vorhof ein Feldgottesdienst abgehalten. General Fetvmarschaa @>mf %Duib»«ffe brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Die an diese Feier sich nnschtt«.^'^ von prächtigem Wetter begünstigte Parade über die deutschen Truppen bot den anwesenden kaiserlich-chinesischen Prinzen ein glänzendes Schoufvi-l. Werken: ein Geschenk, über das sich Verdi damals sehr gefreut hat. Er war Ritter des St. Bonifaziuskreuz schon 1839 geworden wegen der gleichnamigen Oper; Offizier der Hausordens der babylonischen Könige wurde er durch Nebn- kadnezar". König Karl V. von Spanien ernannte ihn nach „Ernani" zum „Granden", nach „Attila" erhielt er den „römischen Adler". „Macbeth" trua ihm den „schottischen Löwen" ein und „Rigoletto" den „Orden vom heiligen Geist , obwohl der vom Komponisten so meisterhaft gezeichnete Verführer kein geringerer gewesen sein soll^als Franz I. von Frankreich. Die Dogenstadt Venedig trug den Maestro in das „Goldene Buch" ihrer Patriziergeschlechter ein, als seine „beiden Foscari" auf der Szene erschienen waren; „Don Carlos", „Forza del Destino" und vor allem der „Troubadour" verschafften ihm das „goldene Vließ" und „Traviata" trug ihm den Orden der „Ehrenlegion" ein. Am 17. November 1839 fand die erste Aufführung der Oper „San Bonifacio", seiner ersten Tonschöpfung überhaupt, in der „Scala" zu Mailand statt. Sie hatte einen so günstigen Erfolg, daß der Impresario Merelli sofort einen Vertrag mit ihm schloß, wonach ihm Verdi noch drei weitere Opern zu liefern habe. Das war der erste glückliche Schritt auf der Staffel eines Ruhmes, wie er nur wenigen Sterblichen Gießener Anzeiger AAV A'V* I A'fr A'V' Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und AnS- t 1 1V 11 I II I ■ 11 2v M I l' | landes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger XLX V 4 V entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pf. Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Wandtet Schreiber ingeienbet ÄommW ® Handsrimst trüb v. lofro Itet gesucht. Nur Dffffla Mer junger Leute r. enbei®cWprüdxu-J silberigen Mgkrit find« fichtigung. rten unter H K 0801 a Petition d Bl.__ 'tätigt ttttt Diener. tt% in bn b. A Bekanntmachung. Betr.: Vorträge über Obstbau. Der Kreisobstbautechniker Metternich aus Büdingen beabsichtigt auf Veranlassung deS Oberhessischen Obstbauverein«, die nachstehend verzeichneten Orte deS Kreises Gießen zu besuchen, um Vorträge Über Obstbau zu halten und an Obstbäumen praktische Unterweisungen zu erteilen. SamStag, 2. Febr. in Rödgen, Vortrag abends 8 Uhr, Sonntag 3. Febr. in Wieseck, Vortrag nachmittags 3 Uhr, Montag 4. Febr. in Alten-Buseck, Vortrag nachmittags 3 Uhr, SamStag 9. Febr. in Hattenrod, Vortrag abends 8 Uhr, Sonntag 10. Febr. in Großen Bnfeck, Vortrag nachm. 3 Uhr, Montag 11. Febr. in Reiskirchen, Vortrag nachmittags 3 Uhr, Samstag 23. Febr. in Beltershain, Vortrag abends 8 Uhr, Sonntag 24. Febr. in Grünberg, Vortrag nachmittags 3 Uhr, Montag 25. Febr. in Saasen, Vortrag nachmittags 3 Uhr. Den Herren Bürgermeistern und Obmännern gehen noch besondere Mttteilungen zu. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Gießen, den. 26. Januar 1901. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen. C. Heinrichs. Kaisers Geburtstag. Der Geburtstag unseres Kaisers ist diesmal stiller als sonst vorübergegangen. Das im Reichstage angesetzte offizielle Festessen ist auf den 3. Februar verschoben worden. In Berlin war eine Illumination von vielen Seiten ge plant, die aber in Anbetracht der Trauer des Hofes und ber Abwesenheit des Kaisers auf dessen Wunsch unterblieben ist. Da der Geburtstag auf den schulfreien Sonntag siel, wurde schon am SamStag in den deutschen Schulen des TageS feierlich gedacht, wobei auch der Tod der Königin Don England erwähnt wurde. Ein Londoner Blatt, die „Morningpost", äußerte sich za dem Tage folgendermaßen: Wir Engländer und unsere Brüder unter allen Himmelsstrichen, die wir den spontanen Beweis der Kindesliebe, die den deutschen Kaiser nach Osborne führte, in unauslöschlicher Erinnerung bewahren, vollen die Allerersten fein, die dem betrübten Enkel, der trauernd im Lande seiner Mutter weilt, ehrfurchtsvolle und herzliche Glückwünsche Nach einer Meldung aus London kam der deutsche Kronprinz am Samstag morgen dort an. Der Kaiser fuhr ihm auf der königlichen Nacht von Cowes nach Portsmouth entgegen, um mit ihm nach Osborne zu fahren. Die Leiche der Königin wird bewacht von der Kompagnie der Grenadier-Garde der Königin und ihren indischen und hochländischen Dienern. Am Samstag hielt der Bischof von Winchester eine kurze Feier ab, an der alle Mitglieder der königlichen Familie teilnahmen. Das Zimmer ist ganz erfüllt von Blumenduft. Die Kränze des Kaisers nehmen einen Ehrenplatz ein. Die Wände sind bedeckt mit Gobelins biblischen Inhalts. Feldmarschall Roberts und Kriegssekretär Brodrick fuhren nach Cowes, um die militärischen Beisetzungsarrangements der Genehmigung des Königs und des Herzogs von Cambridge zu unterbreiten. Engländer und Buren. Am 23. d. M. ging ein E i s e n b a h n z u g mit Kitchener und einer Anzahl Truppen in der Richtung auf Middelburg (an der Eisenbahn nach der portugiesischen Grenze) ab. Die dem Zuge vorauffahrende Panzerlokomotive wurde in der Nähe von Balmoral durch Dynamit zum Entgleisen gebracht. Als der Zug bald darauf an diesem Orte ankam, erschienen zahlreiche Buren und eröffneten das Feuer. Die englischen Truppen nahmen sofort Stellung in der Nachbarschaft und vertrieben die Buren, die Verluste hatten. Die Engländer hatten keine Verluste. Aus Harburg wird mitgeteilt, dort sei eine chiffe- rierte Depesche angelangt, wonach Lord Kitchener bei Johannesburg von den Buren gefangen genommen worden sei. Die Nachricht ist offenbar unrichtig. Ein Güterzug mit Kriegsvorräten für die nordwärts stehenden Truppen wurde am 25. d. M. von den Buren weggenommen. Die Buren hatten eine kleine Abteilung Dublin-Füseliere gefangen und dann aus einem Hinterhalt den Zug angegriffen und genommen. Der Führer eines zweiten. Zuges ließ diesen zurücklaufen und kam wohlbehalten hierher zurück. Zur Verfolgung des weggenommenen Zuges ist alsbald ein gepanzerter Zug mit 200 Mann Infanterie abgelassen worden. Die Buren sprengten ferner einen Bahnübergang in der Nähe von Fourteenstreams (nördlich von Kimberley) in die Luft und nahmen einen Militärzug. Zwanzig neuangeworbene Polizistenergaben sich am 22. d. M. in Devondale den Buren, ohne den geringsten Widerstand zu leisten. China. Der „Frkf. Ztg." wird aus Tientsin gemeldet: Der russische Militärattachee Oberst Prinz Engalitscheff verläßt den Stab des Grafen Waldersee, womit darauf hingewiesen wird, daß Rußland seine eigenen Wege geht. Aus Paris wird telegraphiert: Nach einer Pekinger Privatmeldung äußerte Li-Hung-Tschang, das Datum der Rückkehr des Kaisers hänge lediglich von der Anordnung Waldersees ab, die Provinz Petschili den chinesischen Autoritäten zu überantworten. Derzeit seien keine kaiserlichen Truppen in dieser Provinz und in den benachbarten Regionen nur einige hundert regulärer Soldaten. Li-Hung-Tschang erfreut sich der besten Gesundheit und rechnet sehr stark daranf, fraß uuicUfuiUfajer uno russischer «influß bic Befreiung Petschilis von dem Gros der Mächte- Iruppen bewirken werden. In Waldersee glaubt Li Hung- Tschang den stärksten Gegner dieses chinesischen Hauptwunsches zu erblicken. Deutsches Reich. Berlin, 27. Jan. Die Kaiserin traf am Samstag nachmittag zu zweistündigem Aufenthalt auf Schloß F r i e d r i ch s h o f ein und reiste am Abend von Homburg nach Berlin. In einigen Tagen kehrt die Kaiserin nach Homburg zurück. — Prinz Heinrich von Preußen ist in Kiel zur Uebernahme des Geschwader-Kommandos eingetroffen. — Nach einer Meldung aus Thorn ist der Kommandeur der 70. Infanterie-Brigade, Generalmajor Wilhelm Rasmus, im Alter von 54 Jahren nach kurzer Krankheit g e st o r b e n. — Der langjährige nationalliberale Landtagsabgeordneter S e y f f a r d t i st im 74. Lebensjahre in Krefeld g e st o r b e n. — Als Kandidaten für die Berliner Bürgermeisterwahl werden Stadtrat Kauffmann und Geh. Regierungsrat von Friedberg genannt. — Die .Trauerfeier für den Oberbürgermeister a. D. Zelle hat int Herrenhause zu Meerberg stattgefunden. — Dem Reichstag ist der Gesetzentwurf, betreffend die Ost afrikanisch en Eisenbahnen, zugegangen. — Das preußische Abgeordnetenhaus erledigte die Novelle zum Marksteingesetz in dritter Lesung. Alsdann wurde die zweite Beratung des Etats mit dem Spezial- Etat der landwirtschaftlichen Verwaltung fortgesetzt. Die Einnahmen wurden ohne wesentliche Debatte bewilligt. Bei den Ausgaben Titel Ministergehalt wurde ein Antrag des Grafen Limburg-Stirum (kons.) debattiert. Derselbe lautet: die Regierung soll aufgefordert werden, mit größter Entschiedenheit darauf hinzuwirken, daß bei der bevorstehenden Neuordnung unserer handelspolitischen Verhältnisse der Landwirtschaft ein wesentlich gesteigerter Schutzzoll zu teil werde, und in diesem Sinne dafür Sorge zu tragen, daß baldigst die Vorlegung des in Vorbereitung befindlichen Zolltarifs an den Reichstag erfolge. Dieser Antrag wurde nach längerer Debatte in namentlicher Abstimmung mit 238 gegen 41 Stimmen angenommen. Ein gleichfalls vorliegender Antrag Barth (freis. Ver.) wurde gegen die Stimmen der Freisinnigen abgelehnt. Ministerpräsident Graf Bülow gab folgende Erklärung ab: In voller Anerkennung der schwierigen Verhältnisse der Landwirtschaft und von dem Wunsche beseelt, die Lage derselben wirksam zu verbessern, ist die kgl. Staatsregierung entschlossen, auf die Gewährung eines ausreichenden und deshalb entsprechend erhöhten Zollschutzes hinzuwirken. Die Staatsregierung ist ferner bestrebt, die Vorlegung des Zolltarifes möglichst zu beschleunigen. — Kriminalbeamte beschlagnahmten gestern die Nummer 100 des antisemitischen „Dtsch. General- Anzeigers" vom 18. Dezember v. I. Grund der Beschlagnahme soll Majestätsbeleidigung sein, gefunden in dem denNichtempfangbesPräsidenten Krüger behandelnden Leitartikel. — Die Duellinterpellation des Zentrums ist von keinem adligen Zentrumsmitgliede unterzeichnet worden. Diese Thatsache wird jetzt von der „Köln. Volkszeitung" aufgeklärt: Es bedeutet thatsächlich gar nichts. Von den adeligen Zentrumsabgeordneten hat sich keiner geweigert, die Interpellation zu unterschreiben. Sie waren nur zufällig an dem Tage, an dem die Interpellation eingebracht wurde, nicht anwesend; in einem Falle unterblieb die Unterzeichnung lediglich infolge eines Versehens. Zufall und Versehen pflegen sich öfters zu rechter Zeit einzustellen. — Bärenführer, der Kommandant Piet Steenkamp und dessen Bruder, Feldcornet Jean Steenkamp, aus Burgersdorp in der Kapkolonie sind in Berlin angekommen. Die Kapländer sollen angeblich vom Afrikander-Ausschuß mit einer geheimen Mission betraut sein, welche sie einige Tage in Berlin festhalten und sodann in die übrigen Hauptstädte Deutschlands führen wird. — Zu Anfang des Jahres 1901 gab es im Deutschen Reiche 151 Handelskammern und kaufmännische Korporationen. Davon entfielen auf: Preußen 90, Bayern 8, Königreich Sachsen 5, Württemberg 8, Baden 9, Hessen 7, Elsaß-Lothringen 4, Sachsen-Meinigen 4, Sachsen-Altenburg und Sachsen-Coburg-Gotha je 2, Mecklenburg, Sachsen-Weimar, Oldenburg, Braunschweig, Anhalt, Schwarzburg- Sondershausen, Reuß ä. und Reuß j. L., Schaumburg-Lippe, Lübeck, Bremen, Hamburg je 1. Ausland. Saragossa, 27. Jan. Der hervorragende Karlisten- führer Baron Sunes wurde ermordet aufgefunden. Wien, 27. Jan. Die gesamte Presse kommentiert die vom Reichskanzler Grafen v. Bülow angekündigte Erhöhung der deutschen Getreidezölle ungünstig und betont, daß die Aussichten für eine Erneuerung der Handelsverträge sich dadurch wesentlich verschlechtert hätten. Bukarest, 27. Jan. Der frühere Thronforderer und Deputierte Prinz Gregor Stur dz a ist an der Influenza g e st o r b e n. P e t e r s b u r g, 26. Jan. Heute morgen 9 Uhr traf der kaiserliche Zug ein. Es waren sämtliche Mitglieder der Kaiserlichen Familie mit der Kaiserin-Mutter am Bahnhof anwesend. Der Z a r, im leichten grauen Mantel, sah frisch und freundlich aus. Er und die Zarin begrüßten alle Anwesenden herzlich, worauf sie die Equipagen bestiegen. Den ganzen Weg entlang bildeten auf beiden Seiten Gardetruppen Spalier mit der Musik, welche die Hymne Bösche Zara chranji intonierte. Während der ganzen Fahrt ertönten nicht endenwollende Hurras aus der dichtgedrängten Menge. Die Illumination ist glänzend ausgefallen. Bor dem Winter-Palais brachte die dicht gedrängte Volksmenge stürmische Ovationen dar. • Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Januar 1901. ** Bom Wetter. Am SamStag hatten wir Schnee, am Sonntag Regen und schließlich Hagel, starkes Wintergewitter, zuckende Blitze und rollender, grollender Donner — ein seltenes Naturereignis; in der Nacht einen Sturm, der einen Bärenschlaf hätte stören können. Der heutige Morgen zeigte viele zerbrochene Fensterscheiben. Die Straßen sind -mit Schlamm bedeckt, in dem man mit Heulen und Zähneklappern herumwatet. Durch den fortgesetzten Regen sind die Flüsse und Bäche schnell gestiegen. Teilweise haben sie die umliegenden Felder überschwemmt. Auch unsere fried« liche Wieseck hat sich über ihre bescheidenen Ufer gewegt und die anliegenden Gärten in unwillkommene Teiche verwandelt. — Die "Franks. Ztg." meldet aus Lübeck: Bei heftigem Schneetreiben entlud sich am Samstagmittag ein starkes Gewitter. Der Blitz schlug in den Jakobi-Kirchturm, der in Brand geriet. — Auch in Hamburg ist ein Gewitter niedergegangen. — Aehnliche Nachrichten liegen auch aus der Provinz Hannover und dem Neckarthal vor. •* Eine polizeiliche Maßregel, die wohl hier und da unangenehm empfunden wurde, aber doch zweifellos Berechtigung hatte, ist am SamStag ergriffen worden. ES wurde am Abend in allen Lokalen schon um 11 Uhr Feierabend geboten. Die Ursache sollen verschiedene studentische Ausschreitungen, Sachbeschädigungen rc. gewesen sein. — In »er Sonnenstraße wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Anzahl Fensterscheiben eingeworfen. Aehnliche Zerstörungen sind an den Häusern mehrerer höherer Beamten vorgekommen. Man erinnert sich des von dem Schöffengericht am Samstag ergangenen Urteils gegen einen Studenten wegen sehr erheblichen groben Unfug« zu einer u. E. recht milden Strafe. Die neuen studentischen Exzesse sind hiermit wohl in einen gewissen Zusammenhang zu bringen. Um dem fortschreitenden knabenhaften Vandalismus zu steuern, wird sich die Staatsgewalt wohl zu derberen Mitteln entschließen hat, gekommen, ist charakteristisch genug. Als ihm am Abend der dritten Aufführung seines „Nabucco in der „Scala" zu Mailand Mevelli den Auftrag gab, eine weitere Oper zu schreiben und seine Bedingungen zu stellen, riet ihm die Sängerin Strepponi, nicht weniger als 8000 Gulden Au fordern, da Bellini für seine „Norma" die gleiche Summe erhalten habe. In der That setzte er es auch durch; er hatte Syra Strepponi als Künstlerin stets bewundert; ihre verständige Art gefiel ihm aber nun in so hohem Grade, daß sich jetzt eine innige Freundschaft entwickelte, die bald zum Chebündnis führte. Der Maestro lebte so regelmäßig, daß er wohl nicht zum mindesten diesen Eigenschaften das hohe Alter dankte. Den größeren Teil des Jahres verbrachte er auf seinem Landsitz Sant Agata, in der Nähe seines Geburtsortes Busseto, unweit von Piacenza. Einst war Sant Agata ein gewöhnliches Bauernhaus, das Verdi später zu einem wunderbaren Herrensitze umgestaltet hat. Hier züchtete er Pferde und freute sich, wie die Rebe gedieh. Seine Pächter hatten es gut, denn wenn ihnen einmal die Ernte mißriet, so erließ er ihnen einen Teil vom Pachtzins. Auf seine Schafe war er stolz; sie werden weit und breit als die besten gerühmt. Sonst liebte Verdi auch Genua sehr, wo er wiederholt den Winter im Palazzo Doria zugebracht hat. Aber er lebte hier stets sehr zurückgezogen, nur den allerbesten Freunden zugänglich. Alle Welt wußte, daß er sich täglich an dem naheliegenden Eisenbahn-Buffet einen Jmbißjgeben ueß, allein man hütete sich, ihn anzusprechien oder sich nur den Anschein zu geben, als ob man ihn kenne, da er sonst bestimmt niemals wiedergekommen wäre. Was Verdi als Komponist bedeutet, weiß jedermann. Manche seiner r^pern freilich sind Fehlgriffe, andere wer- den ewig leben. „La Traviata", nach Hansblicks Ansicht dte beste Oper des Maestro, fiel bei der ersten Aufführung zu Venedig im Jahre 1853 mit Sang und Klang durch Am meisten gegeben wird wohl sein „Troubadour", dessen Melodien den ganzen Erdball umkreist haben. Die „Aida" brachte ihm 'vom Vizekönig von Egypten allein für die Partitur 100 000 Franks, der Tantiemen nicht xu gedenken, die bald darauf von sämtlichen Opernbühnen für diese Schöpf' ung in die .Tasche des Komponisten flössen. Verdi hat kein Vermögen durch unermüdlichen Fleiß erarbeitet. lieber dies wußte er es verständig anzulegen und zusammenzuhalten. Vor der Politik empfand er stets geheimes Grauen. Auf Cavours Drängen in die Deputiertenkammer gewählt, erschien er nur in den ersten Sitzungen, blieb aber dann aus und gab nach einigen Jahren seine Demission. Trotzdem ernannte ihn Viktor Emanuel zum Senator des Königreichs. Verdi erschien auch als getreuer Patriot und leistete den vorgeschriebenen Eid; aber später hat man ihn dann nie wieder an einer Senatssitzung teilnehmen sehen. Gießener Stadttheater. Per Wan« im Wonde. Posse mit Gesang in 5 Akten von Ed. Jacobson. „Der Mann im Monde" von Jacobson ist zwar ein alter Bekannter, doch sieht man ihn ganz gern einmal wieder. Die Posse ist amüsanter als viele neuen Erzeugnisse dieser Art. Der Grundgedanke, die Storchkorrespoudenz mit Timbuktu, ist sogar ganz originell; auf einige Prozente Wahrscheinlichkeit mehr oder weniger kommt es ja bei Possen nicht an, und bleibt die Durchführung nicht recht bei der Stange; sie verliert sich in den üblichen Poffen Singsang mit Tanzvergnügen und arabeSkenhaftem KrimS-Krams, der mehr in den Vordergrund tritt. Da giebt es eine töchterreiche Familie eines KanzleiratS, deren Nesthäckchen Dienstmädchen spielen müssen, echte und unechte Soldaten in der Küche, die beim Holzspalten und Kartoffelschälen helfen, eine Anzahl komischer Verwickelung und viele Scherze. Das wirbelt alles bunt durcheinander und amüsiert ein Sonntagspublikum aufs beste. Die Poffe hat eine Hauptrolle: Wera, die jüngste Tochter des Kanzleirats, auch „Tollchen" genannt. Sie stellt eine internationale Verbindung zwischen einem Städtchen in Schlesien und Timbuktu durch Storchenpost her und zitiert sich dadurch eineu Seladou aus der Wüste Sahara nach der Spree, dessen Rittergut sie schließlich als Herrin glücklich zu machen hofft. Von der Darstellung dieser Rolle hängt in erster Linie der Erfolg des Stückes ab und sie war in guten Händen, wie die allgemeine Heiterkeit und der lebhafte Beifall, oft bei offener Szene, des leider nicht gut besuchten Hauses bewiesen. Fräulein Eichenwald spielte dies „Tollchen" mit größter Lebendigkeit und Munterkeit, mit einer Drolerie, welche die Komik der einzelnen Szenen zu voller Geltung brachte. Wie gewandt war sie, als sie den Vater vor einem „Spitz" zu schützen sucht und sich selbst einen „Schwips" antrank, wie energisch wirtschaftete sie in der Küche und kommandierte die bewaffnete Macht, dargestellt von den drei Fränzen. Vortrefflich wurde sie von Herrn Helm unterstützt, dessen Kanzleirat vorzüglich charakterisiert war. Die Resultate seiner Zerstreutheit erregten oft große Heiterkeit. In den Possen ist das ja üblichst die ältesten, sonst ganz verphilisterten Väter machen auf ein« mal mit ihren Töchtern Bocksprünge um die Wette. Auch sonst war Herr Helm als Vater und als gehorsamer Gatte seiner Marianne, die Frau Emmi Ernst mit Energie darstellte, drollig und wirksam. Die begeisterte Berlinerin und Soldatenfreundiu Jette, der alles „wonnevoll" ist, wurde von Frl. Mila de la Chapelle flott gespielt; sie war der Typus eines Berliner Dienstboten. Die Damen Korn, v. Lindenau, Kugler und Wohlbrück waren liebenswürdige Heiratskandidatinnen. Der „Mann im Monde", der Rittergutsbesitzer v. Gostal, der unmögliche Afrikareisende, wurde von Herrn Ramsey er mit genügender Gewandtheit gespielt. Ganz gelungen war der Journalist des Herrn Balthyni, und auch der Dr. Pirner des Herrn Marlitz gefiel. Herr Kirchner gab den Ministerialrat Kraulisch, der sich mit Hilfe von Verlobungen opulente Familiendiners und -Soupers unter Vorspiegelung falscher Thatsacheu verschafft, die für einen solchen Parasiten geeignete Maske. Herr Lach mann als Barbier Knispel war ein possierlicher Figaro, Herr Reinhard ein umsichtiger Gastwirt, Frau Kruse vaS Original der Berliner Zimmervermieterin mit wehmüttgen BalletreminiScenzen, Frau Helm eine affektierte Theaterdame und Herr Heuser ein tänzelnder Oberkellner. Einen Prolog zur Feier des Geburtstages des Kaisers in schwungvollen Versen las Frl. Henny Schölermann mit vollendetem Ausdrnck. Die Regie ließ nichts zu wünschen übrig. Die viele« Gesänge, KoupletS rc. wurden von der Theaterkapelle unter Direktor Kruse exakt begleitet. Pfl Sie werden R unb Belegung i 0 Sch» * M 2m-Skud.ngSh°' totbti- Die Kreisde 50 W. Belohnung ai 4. Harbach, 27. hausen foll em Bäte Ursache so schwer mi darnieder liegt ui zweifelt wird. fc.Muschenhe dem Neubau eine Münzenbera begönne, bürfniy Rechnung getr baues belaufen sich ai arbeiten 8100 Rack, Eementröhren 910 Ma -5. Darmstadt, bei Zweiten Kammer, fchüftigt, die wohl aut bat gestern MM M gerichtes in £pp Abg. Molthan in lan richtung ausgesproch heim wurden mied' hiesige Studentei fach von einem dreis auf Grund des leich nisses die Musensöhn unter Bezugnahme a Heimat ic. in auf bi Auch \w Mwesenhei Zimmerwirtin in bas daß er mit dem A wolle. Es hat sich gestellt. ** Darmstadt Mister macht folge Nen des Wens °°n Snglunb ift ans heutigen bis zuni geordnet worden. Die Damen ersche Md zwar bis zum schwarzem Kopfputz ■ Die Herren trage Jj" lEn Oberarm, lchlreßlich jchwarze Hc nuar 1901. 3 * , Dinrstabi, 26. % »ar, J Bit btm ÄÄS Ä" Oktober kfJSJ no$ des VertÄ^ 'gen. 5 werden. Ntner Mt, Vj? Seife 1'Wfa*!. ^te. & »i? «ÄS* fe A. " - 0l| "--Litz o iv anneS1 hcit l etreik/Kie 6l Wen L j Ur ’*<Ä‘ “»sä: ZM "SS j2 l?en Ach, Se bie vymne Sollt ^ ganzen Fghrt» "ub-rdichtL^ 'zend ausgefallen. V ■ ^drängle Bolksm^ M 28. Januar 1901. hatten wir Schnee, a gel, starkes ©intet, ßtt, grollender Dm >tt Nacht einen Stau können. Der hech, erfcheiben. Die Stich: man mit Heulen n* den fortgesetzten fitgr. stiegen. Teilweise Huba emrnt. Such unsere M icibenen Ufer gewcgt u-j mene Teiche verwandt Lübeck: Bei heftiger agrnittag ein startet & akobi-Kirchturm, der a j ist ein Gewitter nieba> u liegen auch aut Hal vor. :e wohl hier und da w H MelfelloS fr '.[griffen wotben. jon um 11 tthr ic. yt* \tin. -?■ tad)t von SamStag q i eingeworfen. Achh nehrerer höherer BeE des von dem Ech^p D gegen einen Sludata qS zu einer u. L,«V Nj“* tag zu »ringen. tMid J« M Wl-ln entfV» jittr »biM t mich- die 8™l( 2 jät-- l8‘ "E 'bkto* -° b"L « Ernst liaerln oi :Sv5 5 ohlbrilck wa« Der r unmogl'ch^^^d^ it genüge"^ des jtifl ■« 3"«A«a|S irner des *Pe . 1 : fS'X? S-KÄ" ir?ren‘ größter Privatdiskonteur Deutschlands hat beir des Frankfurter Welthuuses einen fühlbaren Einfluß auf den Wechselmarkt ausgeübt, da ein bis eineinhalb unter Banksatz von ihm diskontiert zu lverden pflegte; allerdings unter peinlicher und unberechenbarer Auswahl der betreffenden Accepte. Da aber seit einigen Zähren sein Grundsatz dahinging, nur bei billigem Geld im Markte als Wechselkäufer zu erscheinen, anstatt, wie bies nützlicher gewesen wäre, bei teuerem Gelde, so i|t der direkte Nutzen dieser Diskontierunasthätiakeit auch wiederum nicht zu überschätzen. Die wichtigste Frage be- trifft^ jetzt seine Nachfolger, über die noch alles so in der schwebe ist, daß bereits bange Zweifel darüber entstehen konnten, ob überhaupt nicht an die Umwandlung des Frankfurter Welthauses in eine bloße Vermögens-Verwaltung, also ohne einen Rothschild selbst,' gedacht worden ist. F r a n ff u r t a. M., 24. Jan. Vom Pfandbrief- m ar k t. Die Erklärung des Regierungskommissars, in der Vudgetkommission des Abgeordnetenhauses, daß die Besitzer der Spielhagen'schen Pfandbriefe selbst ungc- schädigt bleiben, hat sogar die Aktien dieser Bank um 2 Proz. gehoben, d. h. sie auf 42 gesetzt. Gewiß noch immer ein niedriger Kurs. Unlogischerweise sind aber auch die Aktien der Grün dschuld b au kmitgestiegen, d. h. auf 14.80Proz., während es doch klar ist, daß das Hauptinstitut dieser ganze» Gruppe nur dann einen größeren Vorteil von der ganzen Situation hat, sobald seine Nebenverbindungen den eigentlichen Schaden davon zu tragen haben. Gerade in dieser Beziehung ist aber die Rechtsfrage doch noch immer erst zu entscheiden, und es bleibt die Frage, ob bei Anrufung der Civilgerichte die Entscheidungen so einfach zu Gunsten der Spielhagenbank ausfallen dürften, da ja die letztere unzweifelhaft, als das Gebäude ins Schwanken geriet, zu ihren Gunsten Schiebungen vornahm, welche große Beträge oar- stellen. Die weitere Frage aber, und diese ist vielleicht die wichtigste, betrifft das nunmehrige Fortbestehen oder Beendigen der Thätigkeit seitens der ganzen Spielhagengruppe. So einfach sind die Dinge nicht, daß nun ein so diskreditiertes Unternehmen ruhig weiter arbeiten kann, ohne daß die notwendigerweise noch auszugebenden Pfandbriefe das alte Vertrauen zu genießen hätten. Wir glauben also, daß die Börse hier etwas zu optimistisch gewesen ist, obgleich sie selbst ja die letzte wäre, welche derartige Pfandbriefe allzu lebhaft oder nur überhaupt handelt. Berlin, 26. Jan. Die Mitteldeutsche Kreditbank ist durch betrügerische Handlungen der beiden Vor- teher ihrer Wechselstube, Tauentzienstraße, um 180- bis 2 00000 Mark geschädigt worden. Gründungen. Sehr groß ist das Aktienkapital keineswegs, mit welchem jetzt das Frankfurter Metall werk I. Patrick in Frankfurt a. M. gegründet worden ist. Der Genannte ist seit Jahren zunächst an seinem Platze als Patentanwalt und sodann auch in der Technik selbst als ein mannigfacher Erfinder und Verwerter von Erfindungen bekannt geworden. Immerhin ist es beachtenswert, daß das betreffende Geschäft von Elberfeld-Barmen aus finanziert werden mußte. Ob sämtliche Patente des Patrick- schen Geschäftes in die neue Gesellschaft hineingegeben werden, ist einstweilen noch, nicht zu ersehen. Gküuberg, 26. Jan. Fruchtmorkt. Durchschnittspreis pra 100 Kilo. Weizen 15,80 Mk., Korn 00,00 Mk., Gerste 00,00 Mk., Hafer '3,00 Mk., Erbsen 00,00 Mk., Linsen 00,00 Mk., Samen 00.00 Mk. Kartoffeln 0,00 Mk. Opeemhaus. Dienstag, den 29. Jan. „Der Barbier von Sevilla." Aosine: Frl. Elisabeth Wagner vom Großh. Hoftheater in Karlsruhe, als Gast. Hierauf: Ballet - Divertissement. Mittwoch, den 30. Jan., nachmittags 3*,, Uhr: „Sneewittchen und d t e sieben Zwerge." Abends 7 Uhr: „Die Geisha." Donnerstag, den 3l- Januar. „Die Zauberflöte". Königin der Nacht: Frl. Elisabeth Wagner vom Großh. Hoftheater in Karlsruhe, als Gast. Freitag den 1. Febr.: Geschlossen. Samstag, dm 2. Febr.: „Der fliegende H o l l ä n d e r." Sonntag, den 3. Febr., nachmittags 3«/r Uhr: „Sneewittchen und die sieben Zwerge." Abends 7 Uhr: „Der Barbier von Sevilla." Hierauf: „B allet,Divertissement." Montag, den 4. Febr.: Geschlossen. müssen. Studentische Scherze wird jeder Bürger zul ttltortitTfrlrfoc würdigen wissen, aber der Schutz des bürgerlichen Eigen- tum« ist eine ernsthafte Sache. * Berlin, 27. Jan. Wie das „Kl. Journ." meldet, ** Hausfriedensbruch und Widerstand.!^ gestern in der Untersuchung gegen den Bankier Stern Zwei am Samstagabend hier zugereiste Handwerksburschen berg eine Frau R. verhaftet worden, die von zwei kamen, nachdem sie sich bis 3 Uhr früh in der Stadt herum- Mädchen beschuldigt wird, sich der schweren Kuppelei schuldia getrieben hatten, betrunken auf die Revierwache in der gemacht zu haben. Weidengasse, um Obdach zu erhalten. Sie sollten in ein • Brombera 27 olle. Es hat sich bisher alles als Schwindel heraus-1 wahre! Unter dem Seziermesser des grammatikalischen, gestellt. . fanatisierten Philologen wurde jedes Sätzchen geteilt, ge» .** Darmstadt, 26. Jan. Der Großh. Zeremonien-! vierteilt, bis das Skelett mit Behagen gefunden und der üieister macht folgende Trauer-Ordnung bekannt: allgemeinen Bewunderung gezeigt ward, in wie viel ver- Wegen des Ablebens Ihrer Majestät der Königin Viktoria chiedener Weise äv oder M oder sonst so ein Ding vor oder von England ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer nach gestellt war! Es war zum Weinen! Die lateinischen vom Heutigen bis zum 19. Februar 1901 einschließlich an- und griechischen Aufsätze (ein rasender Unsinn 0, was haben geordnet worden. die für Zeit und Mühe gekostet! Und was für ein Zeug Die Damen erscheinen in schwarzen seidenen Kleidern kam da zum Vorschein? Ich glaube, Horaz hätte vor Schreck und zwar bis zum 5. Februar 1901 einschließlich mit den Geist aufgegeben! Fort mit dem Brast! Den Krieg sthwarzem Kopfputz und weißen Handschuhen. bis aufs Messer gegen solches Lehren? Ties System bewirkt Tie Herren tragen zur llnifonn einen Trauerflor um daß unsere Jugend die Syntax, die Grammatik der alten den linken Oberarm, außerdem bis 5. Februar 1901 ein- Sprachen besser kennt, als die „ollen Griechen" selber daß schließlich schwarze Handschuhe. Darmstadt, den 23. Ja- sie die sämtlichen Feldherren, Schlachten und Schlachten- mrar 1901. aufstellungen der punischen und mithridatischen Kriege aus- Darmstadt, 26. Jan. Von der hessischen Anwalts- ^^6 weiß, aber sehr im Dunkeln sich befindet über kämm er, die heute hier zu einer außerordentlichen Tagung . Schlachten des siebenjährigen Krieges, geschweige der versammelt war, wurden fast sämtliche Anträge abgelehnt " ff ?ch°n wird wohl noch di- ordentlich- Sammcrtagung im Lid »ÄtaTX ^°uch s° - sind 2ltob-r beschäftigen. Wegen der Regelung des Verkehrs ttick b Rock auszrehcn und d-m v°rh°st°t°n Beschuldigten will der solchen Leutchen erwarte,r Ä ro Toutencfgeg"" JorjUnb der Kammer beim Justizministerium vorstellig dieses System! Und ich bin gern bereit. Ihnen in Ihren werden. I Bestrebungen behilflich zu fein! Ich freue mich, "einen -k- Main-, 27. Jan. Der nach großen Unterschlagungen x^ff tsch-redenden gefunden zu haben, der auch fest zu- Mchtig gewordene BahnhofSicstaurateur Frank von Bingen, ' n Von Preußen. d-r nach einer Reise nach Wien in Frankfurt verhaftet schweb befindet sich seit etwa 14 Tagen in dem ^6^ ift entfcfiloffen fein ®erf umiiuqefta[ten. Er unterdrückte den Prolog und Untersuchungsgefängnis. Bei seiner Flucht nahm Frank an= traf c,nifle emschnerdende Abänderungen im ersten und im dritten Akte ckherud 1500 Mk. mit, wovon er bei seiner Festnahme noch ' — jbec 1000 Mk. hatte. Schon in dem jetzigen Stadium der yflltün llllv Voruntersuchung läßt sich erkennen, daß Frank, der unzweifel- Frankfurt 26 w r n > m J r . . verfehlte Börsenspekulationen gemacht hat, einen großen 14g Jahre hat der nunmebr ®e^töIcutc "ur schwer geschädigt, seines Frankfurter Welthauses gestanden, ’unb"volle fürch jorchetn teilweise auch zum vollständigen finanziellen Rum zehn Jahre, also nach dem Tode seines Bruders und Mracht hat. —Auf privatem Weg hat die hiesige Schütz en- Assoeies war ihm ganz allein die Leitung zugefallen, gelellschäft von Berlin die Nachricht erhalten, daß dasj vsU diesen letzten Jahren hat man zwar über die geschäft- LrcegSministerium in Berlin der Anlage des neuen Schützen-1 "öye Zurückhaltung Willy von Rothschilds des Oefteren viel hamses oberhalb dem Gonsenheimer Thor keinerlei Hinder-1 p^^ornrnen, aber zweierlei könnte doch hierfür als Ent Ge in den Weg lege. Infolge dieser Benachrichtigung hat !?^rgung dienen: die steigende Macht der Großbanken, ÄCn ^unMck-n n- hatten. In diesem Sinne kann man schon sagen, daß fc. Br e den köpf, 27. Jan. In Amalienhüte wurde der Verstorbene keinen geschäftlichen Fehler gemacht hat. ein Bahn sch asfn er von einem Arbeiter, der eine Fahr- Er hat nicht, wie seine Pariser Verwandten, die Folgen brtle nachlösen sollte, durch einen Messerstich schwer des Kupferkrachs mitzutragen gehabt, noch, wie die Lon- verrle tz t. doner Firma, die Baringaffaire durch Vorschüsse sanieren helfen müssen. Allerdings hatte der Verstorbene noch einen -- persönlichen Anteil an dem Londoner Hanse, so daß die I dortigen Zwischenfälle, auch von ihm in etwas mitzutragen Vih aufpiclt) aus. Dienstag, 29. Jan. „Maria Stuart". Maria Stuart Frl. Rottmann als Gast. Mittwoch, 30. Jan. „Z a z a". Donnerstag 31. Jan.: „Flachsmann als Erzieher." Freitag, 1. Febr.: „Madame Sans Gßne“ Samstag, 2. Febr.: '/,7 Uhr: Zum erstenmale. „Die Schule der Ehemänner, Lustspiel in 3 Akten von Moliöre In deutschen Versen von Ludwig Fulda; hierauf: „Liebelei"^ Sonntag 3. Febr.: 3»/r Uhr: „Flachs mann a l s E r z i e h e r." 7 Ubr' Vuni^LCUfe\ 3ÄO^0, 4‘ 5ebr' „ 1/7 ^r: Zum erstenmale' wiederholt: „Schule der Ehemänner": hierauf „Liebelei". *) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. Auszug ans den Kirchenbüchern ber Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. _ _ MarkuSgemetnde. . Dm IS Jmuer. Karl August Wolf, Taglöhner zu Gieheo, und Margarethe Mecköach, Tochter deS PttoatmanneS Georg Meckbach ;u Fronhausen. . ^EN 20 Januar. Philipp Lotz, Taglöhner zu Giesten, und Katharina Koth, Tochter des Taglöhnerö Ludwig Koth zu Rodhrim an der Bieber. JohanneSgemeinde. Dm 24. Januar. Johann Gottlieb Zügel, Tapezier zu Fravk- urt a. M.-Bockenheim, und Maria Margaretha Stimmer, genannt Werner, aus Gießen. Getaufte. MatthüuSgemeinde. Dm 21. Januar. Dem Ba.bter Adolf Langsdorf eine Tochter, Anna Karoline, geboren den 13. Dezember. Gerichtssaal. v s°h. Darmstadt, 27. Jan. Ein frecher Heiratsschwindler ist der 28jährige Hilfsscheffner Nie. Sauerwetn X. von Langstadt, . wohnhaft. Obwohl er verheiratet ist, fand er Gelegenheit, mit einer Köchin ein Verhältnis avzuknüpfen; er schwindelte ihr vor, daß er ledig sei und versprach ste zu beiraten. In seiner Dreistigkeit ging er soweit, sich der Herrschaft des Mädchens als Bräutigam vorzustellen. Diese« vertraute ihm und gab ihm den größten Teil ihrer Ersparnisse ,ur Aufbewahrung in Höhe von mehreren hundert Mark, die S. für bZ verwandte. Als das Verhältnis auch nicht ohne Folgen blieb, klärte sich die Situation bald auf. Die Strafkammer verurteilte ihn einem Jahr Gefängnis, auch wurden ihm die bürger. lichen Ebrenrr-chte auf drei Jahre aberkannt. ÄPiktzim Der Btrtiniskn FrMsllrler AMthe-tkr. g obtnncSfleEieinh* Den 19. Januar. Dem Kaufmann Dito Schaaf eine Tochter, Hilde, geboren oen 19. Januar. Den 20. Januar. Dem Tapezier und Dekorateur Adoll Noll ein Sohn. PZ.tpp Ernst Adolf, g-bortn den 11. Dezember 1900. Denselben. D:m HilfSdremser Konrad Weber ein Soho, Heinrich Konrad, geboren den 22. Dezember 1900. Mllitärgemeindr. Den 20 Januar. Dem Büchsenmacher btl 2. Bataillon« i.. Jnfanterte-Regim-nt Nr. 116 (Kaiser Wilhelm) Otto Gustav Karl Ntchard Schönau eine Tochter, Marte Anna, geboren dm 12. Januar Beerdigte. Den 20. Januar. Marte Katharine Horst, geb. Löchel, Ehefrau von Johannes Horst, 64 Jahre alt, starb den 18 Januar. Den 23 Januar. Karl Huhn, Sohn des HoflohnkatscherS Karl Hahn und seiner Ehefrau Elise, geb. Trapp, 13 Jahre alt, starb den 21. Januar. Dm 24 Januar. Luise Lorenz, Tochter des verstorbenen Tag- löhneiS August Lormz und seiner Ehrfrau Marie, geb. Kröck, 17 Jahre alt, starb den 22. Januar. LukaSgemeindr Den 24. Januar. Johannette Elisabeth Lick. Tochter des Bier- Händlers Georg Lich, 9 Jahre alt, starb den 22. Januar. Johannrsgemetndt. Dm 21. Januar. Heinrich Pfeiffer, Schuhmacher, Sohn des verstorbmen Landwirts Valentin Pfeiffer zu App-orod, 16 Jahre alt, starb dm 19. Januar. Dm 23 Januar. Anna Koch, 8 Jahre alt, und Heinrich Koch, 6 Monate alt, Kinder des HauSourschen Jakob Koch, starben dm 21. und 22 Januar. Börsennachrichten« 8*/,% 31/, 0/o do. Todes-Anzeige Heute früh 6 Uhr verschied nach kurzem Leiden unser innig geliebter Kind Kurt 937 Gießen, den 28. Januar 1901. Wilh. Söhnel und Familie (Bavaria), einen 924 Red Starlinc L1 Rothe ÄJ Stern kl Linie entgegen genommen. Antwerpen^ Der Vorstand nach Iie nächste 1 Prima 930 D'vot einzureichen. 935 Hosbäcker. 881 Konrad Dietz B-tantwortüd) für kn .Hg.mdnen ttU: P. für kn anjngrn.ä!: H-n. e,d_ _ Drud nnb Srrlng brr «rüh,,ch-n Unw^„.-.«nch. nnb Strinbrndrtri (Pi-.,ch -rb-n) in Gi-ß-n. -ungenkräriken MUMD Wietgeluche WWMW wird Sanatogen als Nähv und Kräftigungsmittel von Ein Herr (Anfang 50er) sucht einfache Wohnung. Off. unter Nr. 0282 an die Expedition d. 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Wegen Störung aller Telephon- und teilweise auch Tele- grapheN'Leitungeu find wir außer Stande, Depeschen zu veröffentlichen. Tanz-Unterricht An meinem neuen Kursus können noch Schülerinnen und Schüler teilnehmen und fick in meiner Wohnung, Gonnenstratze 6, an- melden. Hochachtungsvoll 888 Joseph Möhl Tanzlehrer. W Ei« Mädchen für Hausarbeit und Melken sofort gesucht Näheres durch 0813 Frau Hüttenberger, SelterSweg 67 3l/8°/e Darmstädter Stadl-Anleihe, verlosbar a 1 OO°/o ab 1902 3,/o0 0 Mannheimer Stadt-Anleihe Ejskubilhlimkili Gieße«. Ginladung. Mittwoch de« 30. Jauuar d. I., abends ® W» st«det im Slein'schen Saalbau (Steins Garten) zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers und Königs ein Fest-Kommers (mit Damen) statt, zu welchem alle Mitglieder de» Eisenbahnv.'rein» mit Damen crgebenft eingeladen werden. ES wird Bier zum Preise von 15 Pfg. da» Gla» ver- zapft. 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Pfarrer Dr. Naumann. Dienstag den 29. Januar, nachmittags 5'/, Ubr, Set« einiaung det konfirmierten Mädchen der LnkaSgemeinde im Schwesternhaus (Johannesstraße). Pfarrer Euler. 4% Deutsche Grundscbuld-Bank 1 u. 2 4 % do. 8. 5/6 onk. b. 1904 8‘/80/ do. 8. 7/8, unk. b. 1908 4 3/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 Berlin, 26. Januar. 49.00 M. Dienstag den 2S Ja-j nuar d, I., nachmittags 2 Uhr, werden im Hospital, Seltersweg 11 dahier, ver« schiedene Möbel: 1 Bett, Stühle, 1 Kommode, 1 Tisch, 1 Bank, sowie Weißzeug und Küchen, gerate öffentlich versteigert. Gießen, 22. Januar 1901. Da» Armcnamt. 830 Hießener Hmnibus-KeseMchafl E. G. m. b. H. DacLackieren dreierSommer- wagen, sowie Firniffen einer Omnibusse» wird hiermit aus geschrieben. Angebote sind bis zum 1. 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