„bia-ges. Getränk - ?onttenßra|t 6- 5**s 01»8 vk» hafterereiße: rträge WBII"er (Kih> " lölh»8WHil(Baa^y Suhbach,Wagevb-«tr. Affären ** ,denanetriche w ""ff Ott» sM Hamburg; «i Beinheil *«■»*(. sowie ff. w* Mer, Bel-Magaw öchs-MÜ. Spezialität AMti t lolibitluSfübning un> g* ÄfT M «MW» h ' Der ^PPelgkprr ’^npori (Seidl), e)nNher. llffÄÄ ta'Mt II# ”» ;!Ä. (flpwrätae IÄJ «n Erast thallie, n pog ihrer Mitgliedskarte «öu lierende nm Preise tw 1 Mk, SS flugsort. iener Brauhaus. *?• M w in" • riif .j 7 Arnow iS <&£« 9:Me leg trltbeteenben »MWt ta nnt i# Uhr ■ eg t n fpbtcflenS *aM W*r BürteNwe, frnr*6tHon and i fc4MNtf«N 7. GietzenerAnzeiger " General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen etiiawwi Vezvgspreir Dierttfj»#ct SH. 2.20, monatl. 75 Mß. mtt Brmgerlohn; durch NA Abholestellen veeneljätzrt. Mk. 1.90, monatl. 65 Otzg. Bet Postbezug tnertHjibeL VH. 2.00 ohae Bestell-«» U( 8n|cigoi«Btnntttlaee». gefielt de» $n> ttnb Vtulleew wtbmen Knjtiam für bee »»ebener Kleiner tnigeeee Zerlenpre«« lokal 11 Vku entwert» so IMa- Adresse für Depelchrnrn Anzeiger Gtetze». Fernsprechanichtuh «r M v. Bechtold übergehen. Auch in keine thronberechtigten Agnaten mehr vorhanden sein sollten, so würde die Thronfolge an die durch den älteren Sohn Philipps, Wilhelm IV., gestiftete kasselischc 21.. 1 - entsprechende, sie muß außerdem eine ebenbürtige sein. Als ebenbürtig gelten aber nach der im hessischen Hause jederzeit festgehaltenen strengeren Auffassung nur die Ehen mit Gliedern regierender deutscher und christlich-europäischer Fürstenhäuser (auch depossedierter), sowie mit Gliedern der ehemals reichsständifchen, i. I. 1806 mediatisierten, sog. standesherrlichen Familien, luic z B. der Häuser Solms, Isenburg, Löwenstein. Diesem schon früher geltenden. Erfordernis der Ebenbürtigkeit hat der Art. 5 der Verfassung noch das weitere hinzugefügt, wonach nur solche Ehen ein Thronfvlgerecht vermitteln können, die mit Bewilligung des Großherzogs eingegangen worden sind. Endlich haben fast alle deutschen Dynastien ursprünglich das Thronfolgerecht eingeschränkt auf die Agnaten, d. h. auf solche männliche Glieder des fürstlichen Hauses, die lediglich durch Männer mit dem entscheidenden Stammvater verbunden sind. Die Kognaten, d. h. die weiblichen Glieder des Hauses und chre Nachkommen, gleichviel ob männlichen odeE weib- lichen Geschlechts, waren, einer tiefgewurzelten echt deutschen Anschauung entsprechend, überall, und so auch in Hessen, von der Thronfolge ausgeschlossen. Erst die neueren Verfassungen oeD vorigen Jahrhunderts haben in einigen Staaten den Kognaten wenigstens ein subsidiäres Thronfolgerecht für den Fall eingeräumt, daß der gesamte Mannsstamm des Hauses erloschen sein sollte. Dies ist auch durch Art. 5 der hessischen Verfassung geschehen, während z. B. in Preußen die Kognaten unbedingt und für alle Fälle ausgeschlossen sind. Aber auch in den Staaten, welche eine subsidiäre Kognatenfolge kennen, kann doch zunächst: nur einmal, als in einem nicht wohl zu vermeidenden Uebergangszustand, die Regierung von einem Weibe geführt werden. Ueberall gilt der auch in der hessischen Verfassung ausgesprochene Grundsatz, daß nach dem einmaligen lieber- gang des Thrones an das weibliche Geschlecht nunmehr wieder unbedingt der Vorzug des Mannsstammes Geltung erlangt. Sehen wir nun, nachdem wir im Vorstehenden den Kreis der an sich thronfolgcberechtigten Personen kennen gelernt haben, in welcher Reihenfolge dieselben zum Throne berufen werden. Als Thronfolgeordnung gilt in Hessen, wie in allen monarchischen deutschen Staaten, die durch ihre Einfachheit und Sicherheit vor allen anderen Systemen ausgezeichnete sog. Lineal-Primogenitur, d. h. die Thronfolge nach Linien und dem Rechte der Erst- aeburt. Diese Successionsordnung ist bereits durch den Landgrafen Ludwig V., den Stifter der Gießener Universität, im Jahre 1606 eingeführt und durch Art. 5 der Verfassung lediglich bestätigt worden. Die Primogenitur ist eine reine Erbfolge nach Linien, worunter man die Gesamtheit der durch einen gemeinsamen Stammvater verbundenen Personen versteht. Dabei schließt jede ältere Linie die jüngere, und innerhalb jeder Linie der Erstgeborene die später Geborenen aus. Auf Gradesnähe und Lebensalter kommt es bei diesem System gar nicht an; bei unbedingt geltendem Repräsentationsrecht schließt auch der entfernteste Abkömmling den nächsten Seitenverwandten aus. Wenden wir nun diese Grundsätze auf die Thronfolge im Großherzoglichen Hause an, so sehen wir, daß im Falle einer Thronerledigung zunächst folgeberechtigt wären die successionsfähigen Abkömmlinge des gegenwärtigen Großherzogs. Solche sind aber zur Zeit nicht vorhanden; denn das Thronfolgerecht der Prinzessin Elisabeth ist, wie wir gesehen haben, bedingt durch den vorgängigen Wegfall sämtlicher folgeberechtigten Agnaten. Deren giebt es aber gegenwärtig in der gesamten Darm- städtischen Linie des hessischen Hauses überhaupt keine; denn die allein noch vorhandenen männlichen Abkömmlinge der verstorbenen Prinzen Heinrich (Graf zu Nidda und Freiherr von Dornberg), Wilhelm (von Lichtenberg) und Alexander (Prinzen von Battenberg) ermangeln der Ebenbürtigkeit und sind aus diesem Grunde von der Thronfolge ausgeschlossen, gelten überhaupt nicht als Mitglieder des Großherzoglichen Hauses. Wenn so nach dem Ableben des gegenwärtigen Großherzogs in der ganzen durch den jüngeren Sohn Philipps des Großmütigen, Georg I., begründeten Darmstädter Linie Barchfeld in Betracht kommen, der gegenwärtig drei suc- cessionsberechtigte Agnaten aufweist. Erst wenn auch diese drei landgräflichen Linien im Mannesstamm völlig erloschen wären, würde die Thronfolge an das weibliche Geschlecht übergehen können. Es würde dann aber nicht etwa auf die Prinzessin Elisabeth und deren event. Tescendenz zurückzugreifen sein; sonder» es würde diejenige Prinzessin auf den Thron berufen werden, die dem letzten Großherzog, also voraussichtlich einem Großherzog aus einer der landgräflichen Linien, verwandt- scl^aftlich am nächsten stände. Das Thronfolgerecht einer solchen Prinzessin bezw. deren Abkömmlinge ist aber auch nach Aussterben deS gesamten hessischen Mannesstammes nach Art. 5 der Verfassung noch weiter davon abhängig, daß kein durch Erbverbrüdernng zur Nachfolge berechtigter Prinz vorhanden sei. Auch die Agnaten der erbver- brüderten Häuser gehen allen Kognaten des Hauses Hessen vor. Tamil ist aber die Möglichkeit, daß einmal eine Prinzessin oder Abkömmlinge einer solchen auf den hessischen Thron berufen werden sollten, in unabsehbare Ferne gerückt. Was es mit den erwähnten Erbverbrüderungen, die den weitaus schwierigsten und bedenklichsten Punkt in der ganzen hessischen Thronfolgefrage bilden, auf sich hat, soll in einem zweiten Artikel näher erörtert werden. H. sog. landgräflichen Linien ist die nächstberechtigte die Rumpenheimer, deren Ehef der 1863 geborene Landgraf Alexander Friedrich ist. Derselbe ist unvermählt, und da er mit einem schweren körperlichen Gebrechen behaftet ist, erscheint es zweifelhaft, ob er gegebenenfalls die Regierung antreten würde. Sollte er auf die Thronfolge verzichten oder vorzeitig sterben, so würde das Folgerecht auf seinen jüngeren Bruder, den 1868 geborenen Prinzen Friedrich Karl übergehen, der mit der Prinzessin Margarethe von Preußen vermählt ist. Dieser Ehe sind bis jetzt vier Prinzen entsprossen. Nach dem Aussterben auch dieser Linie würde das Recht der Thronfolge auf den Philippsthaler Zweig übergehen, in welchem zur Zeit zwei successionsfähige Agnaten, allerdings beide unvermählt, vorhanden sind. Endlich würde noch der Zweig Philippsthal- Amtlicher Feil. Gießen, den 26. April 1901. detr.: Ausführung de- Gesetzes, die Dienstbezüge bet staatlich bestätigten Forstwacte betreffend, vom 17. Januar 1901. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Auf Grund der Verhandlungen der Bürgermeister Ber- sammlung vom 24. d. MtS. sehen wir bis spätestens 5. Mai d. IS einer Erklärung der OrtSvorstävde entgegen, ob ein Ortsstatut für Aufbringung der Ruhegehalte und Hinter- dliebeoenversorgung der Forstwarte gemäß § 11 des Gesetzes errichtet werden soll; eine Abschrift ist etntreteudeu Falles vorzulegen. Wenn bis zu diesem Termine ein Bericht nicht ein« gegangen ist, nehmen wir an, daß Beitritt zur Verbandskasse erfolgen soll. Auf Gießen und Lich besteht sich die Ber fügung nicht. Die Thronfolge im Grotzherzogtum Hessen. 1 Ter wunderlichst Antrag, mit welchem der Abgeordnete Köhler-Langsdorf vor einigen Tagen die Oeffend- lichkeit überrajchte, hat die hessische Thronfvlgefrage, um die man sich bisher im großen Publikum wenig bekümmerte, dem Interesse weiterer Kreis? näher gerückt. Und da bei dieser Gelegenheit in der Presse und im Publikum vielfach Unkenntnis und irrige Vorstellungen zutage getreten sind, durfte es nicht unangebracht fein, die Verhältnisse, um die es sich hier handelt, und das auf dieselbe:: anzu- wcndende geltende Verfassungsrecht etwas eingehender klar- ssiilegen. Tadurch kann dann erst eine sichere GrUndlajge für ein unbefangenes Urteil über den vbenenvähnten Antrag gewonnen werden. Die für das Thronfvlgerecht des Großherzogtums maßgebenden Bestimmungen sind enthalten im Art. 5 der Verfassungsurkunde vom 17. Dezember 1820. Derselbe lautet: „Die Regierung ist in demGroßherzvg- lichen Hause erblich nach Er st gebürt und Linealfolge,vermögeAbstammungauseben- bürtiger,mitBewi.lligungdesGroßherzvgs geschlossener Ehe. In Ermangelung eines durch Verwandtschaft oder Erbverbrüderung zur Nachfolge berechtigten Prinzen geht die Regierung auf das weibliche Geschlecht über. Hierbei entscheidet Nähe der Verwandtschaft mit dem letzten Großherzoge, bei gleicher Nähe d a 8 A l t e r. Nach dem Uebergange gilt wieder der Vorzug des Mannsstammes. Die diesen Grundsätzen gemäßen näheren Bestimmungen, so wie die Bestimmungen über die Regentschaft während der Minderjährigkeit, oder anderer Verhinderung des Großherzogs, werden durch das Hausgesetz festgesetzt, welches in so ferne einen Bestandteil der Verfassung bildet." Dieser Artikel hat nur zum Teil neues Recht geschaffen; in txrr Hauptsache hat er lediglich das schon früher auf ^rund hausgesetzlicher Satzung geltende Recht'bestätigt. Diese »fiteren Hausgesetze müssen auch jetzt noch in einigen Punkten zur Ergänzung der verfassungsmäßigen Bestimmungen herangezogen werden, da das von der Verfassung in Aus- Sicht genommene neue Hausgesetz bisher nicht zu stände ge- lommen ist. Die regelmäßige ober ordentliche Thron- jjolge bildet in Hessen, wie in jeder Erbmonarcb.ie, tote Folge nach Geb lütsrecht innerhalb der regierenden Familie, der Dynastie. Bei ihr müssen wir zweierlei unter scheiden: Das Thronfolgerecht und die Thronfolgeordnung. Tas Thronfolgerecht steht unmittelbar, kraft ihrer Geburt, dien Personen zu, welche von dem entscheidenden Stammvater des regierenden Hauses abstammen und gewisse recht- Lich normierte Eigenschaften besitzen. Die Thronfolgeordnung «bezeichnet dann aus dem unter Umständen großen Kreise ber also Berechtigten denjenigen, welcher im .gegebenen Fall der Thronerledigung zur Nachfolge berufen ist. Sie reichtet sich stets nach dem verwandtschaftlichen Verhältnis Mm letzten Throninhaber. Was nun das ordentliche hessische Thronfolgerecht Mnlangt, so steht dasselbe zunächst jedenfalls nur den Nachkommen des entscheidenden Stammvaters des hessischen Kaufes zu. Als solcher ist vom praktischen Standpunkt a-us, da zu seiner Zeit keinerlei ältere Nebenlinien mehr vorhanden waren, Philipp der Großmütige (f 1567) zu 6»etrad)ten. Tie für das Thronfolgerecht in erster Linie entscheidende Abstammung muß aber durch alle Grade lttndurch eine natürliche und eine eheliche fein; adoptierte uiitb uneheliche Kinder sind unbedingt ausgeschlossen. Die One Abstammung begründende Ehe muß nicht nur eine recht- mäßige, dem zur Zeit chres Abschlusses geltenden Eherecht m IV., aeftiftete kasselische Linie „ , , dieser Linie ist der ältere, kurfürstliche Zweig im ebenbürtigen Mannesstamm mit dem 1875 verstorbenen Kurfürsten Friedrich Wilhelm erloschen. Dagegen sind noch drei ebenbürtige jüngere Zweige der kasseli- schen Linie vorhanden, deren jeder thronfolgeberechtigte Agnaten des hessischen Gesamthauses aufweist. Unter diesen Nietzsche als Politiker. In den nächsten Tagen wird eine Schrift erscheinen, die nicht nur das Interesse der Nietzsche-Verehrer, sondern auch der Politiker aller Lager erregen dürste. Die Schrift, deren Aushängebogen uns vorliegen, heißt „Friedrich Nietzsche und Friedrich Naumann als Politiker. Von Dr. Georg Biedenkapp." Hier sei nur von Nietzsche die Rede. Tie Schrift räumt gründlich mit der ziemlich, verbreiteten Meinung auf, daß Nietzsche, dieser kühne Neuerer auf philosophischem und ästhetischem Gebiete, politisch der Demo kratie oder der Sozialdemokratie zuzurechnen' sei. Eingehend und kritisch wird Nietzsches Stellungnahme zur Arbeiterfrage, zur Schule, zur Presse und zum Adel erörtert. Mit Heranziehung des neuesten Materials aus den Nietzsche- Briefen skizziert der Verfasser der Schrift die politische Entwickelung des Denkers. Wir sehen den Jüngling noch die „irrationelle Große L a s s a l l ss s" bewundern, den Mann aber nicht nur das „Sozialistengesindel", sondern auch Bismarck befehden. Interessant 'sind besonders die Stellen, in denen dargethan wird, wie das, was,man heute als „Weltpolitik" bezeichnet, Nietzsche vorschwebte. Sv lesen wir: „Es dürften nicht nur indisck-e Kriege und Ver- ivicklungen in Asien dazu nötig sein, damit Europa von seiner größten Gefahr (Rußland) entlastet werde, sondern innere Umstürze, die Zersprengung des Reiches in kleinere Körper, und vor allem die Einführung des parlamentarischen Blödsinns, hinzugerechnet die Verpflichtung für jedermann, zum Frühstück seine Zeitung zu lesen Ich sage dies nicht als Wünschender: mir würde das Entgegengesetzte eher nach dem Herzen sein, — ich meine eine solche Zunahme der Bedrohlichkeit Rußlands, daß Europa sich entschließen müßte, gleichermaßen bedrohlich zu werden, nämlich Einen Willen zu bekommen, durch das Mittel einer neuen, über Europa herrschende» Kaste, einen langen, furchtbaren eigenen Willen, der sich über Jahrtausende hin Ziele setzen könnte: — damit endlich die langgesponnene Komödie seiner Kleinstaaterei und ebenso seine dynastische wie demokratische Vielwollerei zu einem Abschluß käme. Die Zeit für kleine Politik ist vorbei; schon das nächste Jahrhundert bringt den Krieg um die Erdherrschaft, — den Zwang zur Großen Politik". „Erdherrschaft", nicht Weltherrschaft, sagt Nietzsche. Man beachte den feinen, echt philosophischen Arg, den sich die himmelstürmenden „Weltpolitiker" merken können. Gleichsam'als den Vorläufer einer Rede, die der deutsche Kaiser 1899 in Hamburg über neu heraufkommende Völker gehalten hat, möchte man folgende Stelle aus „Also sprach Zarathustra" betrachten: „O meine Brüder, es ist nicht über lange, da werden neue Völker entspringen und neue Quellen hinab in neue Tiefen rauschen." Dachte der Denker damals, in den achtziger Jahren, an den Ausdehnungsdrang der Nordamerikaner und dachte er an die Japaner? Wahrscheinlich schwebte ihm das einsgewordene Westeuropa vor, eine Idee, die in den neunziger Jahren unter dem Schlagwort „die vereinigten Staaten von Europa" auf die Wetterzeichen von Asien und Amerika her aufmerksam machen sollte. Ferner heißt es in der zusammenfassenden Kritik der politischen Ideen Nietzsches: „Würde man nach Nietzsches politischen Ideen ein Programm formulieren, so müßte dies im wesentlichen „reaktionär" aussehen: Beseitigung des allgemeinen Wahlrechts, Beschränkung der Frei zügigkeit, Versagung des Koalitionsrechts, Niederdrückung der Volksschule, Ausschluß der Frauen vom politischen Leben. Knebelung der Presse — das müßte alles im Programm enthalten sein ... Es ist nicht ausgeschlossen, daß Nietzsche noch von Konservativen und Agrariern als „Vorspann" gebraucht wird; zumal wenn man bedenkt, daß Nietzsche sich unumwunden für Adel und Autorität und gegen „Pöbel" und Majorität ausspricht. Das Werk „Also sprach Zara thustra" atmet Land- und Gebirgsluft. Industrie und Großstadt werden nach Kräften darin verabscheut. Es ist jedenfalls von Interesse und dankenswert, daß Nietzsche auch einmal als Politiker sachkundig gewürdigt wird. Beiläufig: eine feine und geistvolle Eharakteristik des glänzenden Stilisten hat in knapper Form A d o l f P a l m geliefert. Manche der politischen Bemerkungen Nietzsches kiest sich so aktuell, so zutreffend auf die Gegenwart, als -eien die Sätze gestern geschrieben worden. Politische Tagesschau. Tie Spannung in der „inneren Krise" in Preußen, als die man die Kanal- und Zolltarif-Angelegenheit füglich bezeichnen kann, hat zwar ihren Höhepunkt erreicht, noch immer aber ist ihre Lösung nicht abzusehen. Die für die letzte Sitzung der Kanalkommission erwartete entscheidende Aussprache ' der Regierung ist nicht erfolgt. Dagegen sind die „Bert. Pol. Nachr.", deren Beziehungen zu Herrn v. Miguel man kennt, mit einem Kommunique auf den Plan getreten, in dem der Vorschlag des Abg. Frhrn. v. Zedlitz, des „Vaters aller Hindernisse" in der Kanal- frage, daß die Baukosten des Kanals in Jahresraten in den jedesmaligen Etat eingestellt werden, wohlwollend erörtert wird. Wenn dieses Kommunique die Anschauungen des Finanzministers wiedergeben sollte, dann würde das' eine Verschleppung der Entscheidung über die Vorlage ins Unendliche bedeuten, eine Verlängerung der Krisis auf lange Jahre hinaus. Man weiß freilich nicht immer, ob die Auslassungen der „B. P. N." privater Natur oder von ministeriellem Geiste erleuchtet sind. Und so wird das Verlangen, daß die Regierung, daß der Reichskanzler jetzt endlich Farbe bekennen, in den maßgebenden parlamentarischen Kreisen immer lebhafter. Ter abspannenden Ungewißheit der Situation wollen agrarische Kreise, wie die „T. Tagesztg." ankündigte, durch eine Interpellation im Reichstage ein Ende bereiten. Ob viel dabei herauskommen wird, ist mehr' als fraglich. Was kann Graf Bülow über die Zolltarifvorlage, die — wie ein anderes Blatt versichert — vor Oktober nicht an den Reichstag gelangen wird, anders sagen, als was schon so ost von offiziöser Seite gesagt und geschrieben worden ist! Mehr als einige verbindliche Aeußer- üngen, die kaum einen greifbaren Anhalt geben dürften, wird der gewandte Reichskanzler nicht thun. Und so wird, wenn die Regierung sich nicht zu einer entschiedenen und entscheidenden Erklärung über ihre Willensmeinung in der Kanalfrage aufrafft, das grausame Spiel noch wer weiß wie lange fortdauern. Es sei denn, daß, wie gewisse .Kreise hoffen, der Kaiser durch eine erlösende Aktion in diese Verworrenheit eingreift und ihr ein Ende zu bereiten sucht. ________ Man schreibt uns aus London: Die hiesige deutsche Kolonie, die zahlreich genug ist, um eine große Provinzialstadt zu füllen, muß bem eigentlichen Londoner Treiben fernbleiben. Die besseren englischen und deutschen Kreise leben streng geteilt voneinander, wenn auch die guten Deutschen das Unmöglichste möglich machen, um ihr D e u t s ch t u m zu v e r l e u g n e n und recht englisch zu scheinen. Sie gehen in dieser Karrikierung soweit, daß sie sich oft englischer geben, als die Engländer selbst. Hier geborene Söhne und Töchter deutscher Eltern iwollen sich überhaupt nicht daran erinnern, daß kein Tropfen englischen Blutes in ihnen steckt, und daß sie ebensowenig englisch sind, wie jeder Botukude. Ist nun aber gar eine Person der Eltern schon in England geboren, dann wollen die jungen Herren und Dämchen gar nichteinmal mehr wissen,daßesnocheinedeutscheSprachegiebt. Das sind noch die „besseren", die in die deutsche Kirche oder in das deutsche Theater gehen, obgleich sie unter sich nur englisch sprechen und in einer Art stiller Angst von jedem wegrücken, der so ungebildet ist, deutsch zu parlieren. In kaum einem Lande der Welt verleugnet der Deutsche so sehr sein Deutschtum wie in England und kein anderes Land übersieht sein serviles Entgegenkommen so impertinent wie das britische Reich. Ohne auf politische Ereignisse und auf die neuesten Vorgänge einzugehen, wird man nur zu sehr im kleinen gewahr, daß England die nationale Gefahr für Deutschland bildet. Wer von den Teutfdjeu erst einmal ein paar Jahre hier gelebt hat, der ist für seine Heimat verloren, und die wenigen Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Eine Bekräftigung dieser Annahme bildet ein krasses Beispiel: Bei dem Wohlthätig- teitskonzert zu Gunsten des deutschen Hospitals, das alljährlich stattfindet, waren die Eintrittskarten, wie immer, an die Mitglieder der deutschen Kolonie verkauft worden, aber auch nicht eine der angesehenen Familien und Persönlichkeiten erschien zu dem Konzert. Die gesamten Zuhörer der besseren Plätze bestanden aus einem Heer von Kinder- fräulein, Stützen der Hausfrau, Köchinnen, Stubenmädchen und männlichem Dienstpersonal, während die billigeren Plätze von den kleinbürgerlichen deutschen Kolonisten eingenommen waren. Man gab wohl sein Geld, aber man war zu vornehm, um selbst zu erscheinen. Kurze Zeit darauf fand ein ähnliches Konzert zu Gunsten eines englischen Asyles statt, und siehe da, diesmal konnten es sich die deutschen Damen im Besonderen nicht versagen, in großer Toilette durch ihre Anwesenheit zu glänzen, und den Hauptkon- Hngent der Zuhörer zu stellen. Sapienti fat! Tie Meldung der „Morning Post", Holland werde der amerikanischen Union eine Kohlen st ation auf der westindischen Insel Curacao nebst Souveränetätsrecht abtreten, wird von einem hochgestellten Mitglied der Berliner holländischen Kolonie schon um deswillen als ganz unwahrscheinlich bezeichnet, als die Union auf Kuba und Portoriko ausreichende Territorien zur Errichtung von Kohlenstationen im Antillenmeer besitzt. Aus welck)en Strohmann bilden solle, und in drohendem Tone erklären die'japanischen Blätter, daß eine solche Anleihe eine Herausforderung Japans' sei, daß Rußland dadurch die Konvention von 1896, durch welche Rußland und Japan ich verpflichteten, nur gemeinschaftlich eine neue Anleihe mit Korea abzuschließen, gröblich verletzt habe. Hier nimmt man diese erregten Ausfälle der Iraner sehr kühl auf, und man wird sich auf dem nun einmal so erfolgreich be- djrittenen Wege der Herausdrängung Japans aus Korea nicht behindern lassen. Eine solche Politik wird man mit der Unterstützung Frankreichs fortsetzen, und es wird hier versichert, daß speziell über die ost asiatischen Fragen ein geheimes Abkommen zwischen Rußland und Frankreich getroffen werden wird, das beide Kontrahenten zu gegenseitiger diplomatischer und militärischer Hilfeleistung verpflichtet. Und in dieser Beziehung wird die Mission Delcasses in Petersburg voraussichtlich einst einen Markstein in der Entwickelung des ostasiatischen Problems bilden. Ans Stadt und Iand. Gießen, den 27. April 1901. •* Militärisches. Se. Exzellenz der DivifionSkomman >eur Generalleutnant von Perb andt und der Brigade- ommandeur Generalmajor von Plötz nebst ihren Adjutanten nd gestern nachmittag nach Darmstadt zurückgekehrt, die rompagniebesichttgungen find beendet. Der hier anwesend gewesene General st ab des 18. Armeekorps hat auch unsere Stadt verlaffen. o. Alpexvereix. Die Entstehung der Alpen war der Gegenstand eines Bortrages, mit dem am Donnerstag abend cand. rer. nat Heineck, Assistent am mineralogischen Institut, die Sektion Gießen erfreute. Die Alpen in ihrer heutigen Gestalt, so etwa war der Gedankengang des Redners, ind das Produkt einer Reihe von erdgeschichtlichen Entwickelungen, bei denen sich verschiedenartige Kräfte, zerstörende und ausbauende entgegengearbeitet haben. Zu jenen gehören vor allem die Wirkungen deS WafferS, zu diesen die gebirgS- bildenden Kräfte, die die Veranlassung zur Faltung von Teilen der Erdrinde und damit zur Entstehung der Gebirge gegeben haben, und deren Ursache man ix der durch die Wärmeabnahme der Erde bedingten Kontraktion des Erd- innern und der dadurch hervorgerufeneu Spannung in der Erdoberfläche zu suchen hat. Unter der Einwirkung der gebirgsbildenden Strafte find in unseren heurigen Alpen im großen und ganzen zwei zeitlich getrennte Auffaltungeu erfolgt, von denen die erste allerdings sich nicht nur auf dieses Gebiet allein, sondern in gleicher Weise auf die nördlichen Vorländer erstreckte und Veranlassung gab zur Entstehung der „mittel deutschen Alpen- oder deS „variscischen Gebirges-. Dieses große Alpengebirge, das in der Steinkohlenzeit entstand, fiel im Laufe vieler Millionen Jahre noch im Altertum der Erde zum größten Teil Der Zerstörung anheim, wurde während des Mittelalters der Erde öfters uxd fast gänzlich vom Meere überflutet, um schließlich mit Beginn der neuzeitlichen Periode unserer Erdgeschichte, in der Tertiärzeit, der Schauplatz einer neuen großartigen Entfaltung der ge« birgSbildenden Kräfte zu werden. Es erfolgte jetzt auch die Differenzierung der heutigen Alpen von ihren nördlichen Vorländern, indem fich beide dem auf sie ausgeübten Drucke gegenüber ganz verschieden verhielten; denn während die Alpen zu einem Gebirge aufgefaltet wurden, sank daS „spröde- Vorland in die Tiefe, und zwar in einer Menge von einzelnen Schollen, zwischen denen die stehengebliebenen Reste als Gebirge, wie der Schwarzwald, die Vogesen, das rheinische Schiefergebirge n. a. emporragen. Bon dieser Zeit an hat dann das Wasser das seinige dazu beigetragen, das heutige Relief der einzelnen Gebirge feiner auszuarbeiten, wobei es in den Alpen noch ganz besonders unterstützt wurde durch die Thätigkeit der Gletscher, die in der Eiszeit hier eine große Wirksamkeit entfalteten. — Die durch reichliche Anschauungsmittel unterstützten Ausführungen, die einen lehrreichen Einblick boten in diese Werkstätte ewig waltender Naturkräfte, dürften gewiß manchem Hörer erwünschte Anregung gewähren, bei demnächstigen Wanderungen in der erhabenen HochgebirgSwelt auch dem geologischen Aufbau der kühnen Bergmauern und mannigfaltigen Bodeueinschnitte em erhöhtes Interesse zuzuwenden. — Die nächste Programmtour Der Sektion führt anfang Mai nach den lieblichen Thäleru und Höhen des hessischen Hinterlandes mit Biedenkopf als Endziel. -g- Stenographie. Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle auf die Anfang Mai beginnenden Elerneu tar-Kurse des GabelsbergerStenogravhen-Ver- eins (siehe Inserat) aufmerksam zu machen. Ganz besonders ei noch der Kursus für ältere Herren erwähnt. — Auch das Tamenkränzchen des G. St.-V., das demnächst sein erstes Stiftungsfest festlich begehen wird, eröffnet wieder einen Kursus für Tarnen, worauf wir unsere Leserinnen, zumal >ie Stenographie heutzutage ein neues Arbeitsfeld gerade ür die Tamenwelt bedeutet, ebenfalls gebührend aufmert» am machen. *♦ Herr Wilhelm Wenzel, der frühere Besitzer des Stein'schen EtabliffementS, einst eine der populärsten Persönlichkeiten unserer Stadt, weilt seit vorgestern besuchsweise in unserer Stadt. Seine neue Heimat ist jetzt Brooklyn, wo er i» resten Verhältnissen als Reisender für eine große deutsche Brauerei thätig ist. Bier Jahreszeiten. Man schreibt unS: Heute und morgen finden in den „Vier Jahreszeiten- große Vorte llungen statt. (Berg!. Inserat.) + Ettingshausen, 26. April. Gestern mittag 1 Uhr wurden die Bewohner unseres Dorfes durch Feuer alarmiert, es stand das Wohnhaus deS Georg Seibel in Flammen und brannte vollständig nieder. Ein Glück für unser Dors war es, daß daS Feuer in einer Zeit zum Ausbruch kam, wo alle Leute von ihrer Feldarbeit zu Hause waren. Feuerwehr und Spritze waren sofort zur Stelle und es gelang bald, das Feuer auf feinen Herd zu beschränken. Unsere neue Feuerspritze war zum ersten Male bei einem Brand in Tätigkeit und hatte fich sehr gut bewährt. 8- Hattenrod, 26. April. Gestern abend gegen 10 Uhr wurde einem zugereisten Ehepaare ein Sohu geboren. Die Leute, die fich nicht früh genug nach einem geeigneten Logis umgesehen hatten, wurden auf offener OrtSstraße von de« rohen Ereignis überrascht. Hilfsbereite Leute nahmen fich >eS kleinen Weltbürgers an. Mainz, 26. April. In Weinolsheim brach in der Behausung des Landwirts Joh. Zängler Feuer ans. Zängler, der in der Scheuer Rettungsversuche machte, wurde unter den Trümmern der zusammenstürzenden Scheuer begraben und bei den Ausräumungsarbeiten vollständig verkohlt aufgefunden. — Die hiefigen Bauunternehmer haben in einem heutigen Schreiben an die Lohn- kommission der Maurer erklärt, daß sie jede Unterhandlung mit ihr ablehnen, indem sie die Kommisfion als entlaffen betrachten. Die Maurer werden in einer Versammlung hierzu Stellung nehmen. Vermischtes. * Berlin, 26. April. Auf Requisition einer auswärtigen Staatsanwaltschaft ist vor einigen Tagen der Frhr. Hans v. Eichstädt von der hiefigen Kriminalpolizei verhaftet und in das Moabiter Untersuchungsgefängnis gebracht worden. Der Verhaftete wird des gewerbsmäßigen Glücksspiels beschuldigt. Er bestreitet dies edoch mit Entschiedenheit und giebt nur zu, daß in seiner n einem Hotel befindlichen Wohnung Zusammenkünfte von befreundeten Personen stattgefunden hätten, bei denen allerdings ein kleines „Jeu" gemacht worden fei; die Einsätze Men jedoch in keinem Falle den Betrag von je 10 Mk. überfliegen. * Unter dem Titel „3um Meineidsprozeß gegen Moritz Lewy in Honife, Westpr." ist dre Verteidigungsrede des Rechtsanwalts Hugo So n n e n se l d er- chienen, der folgendes Vorwort des Juftizrats Tr. Erich Sello beigegeben ist: „Die schwurgerichtliche Verhandlung gegen den Fleischergesellen Moritz Lewy wegen Meineids hat überall, und nicht blos innerhalb der Grenzen unseres Vaterlandes, die Teilnahme der gebildeten WeU erregt. Man empfand allgemein, daß es sich hier nicht blos um das beklagenswerte Schicksal eines Einzelner handele, der, wie viele meinten, mit Unrecht eines schweres Verbrechens geziehen wurde, sondern daß weit darüber hinaus um die höchsten und allgemeinsten Güter der Gesittung und der bürgerlichen Freiheit gekämpft wurde. A1Z Moritz Lewy am letzten Tage der Verhandlung in schlichten und ergreifenden Worten Gott zum Zeugen seiner Unschuld anrief, hat ihm in Könitz nur das herzlose Lachen seiner Zuhörerschaft geantwortet, die zu seiner Ueberführung keines weiteren Grundes bedurfte, als daß er einen anderen Glauben als sie bekannte. Tiefes Gelächter, womit bet Pöbel, der gebildete wie der ungebildete, an diesem Orte und zu die,er Stunde einen Angeklagten zu verhöhnen wagte, der, wenn er wirklich falsch geschworen hatte, es doch nur gethan haben konnte, um sich und die Semen vor dem blinden Verfolgungswahn dieses selben Pöbels zu retten, hat jedem menschlich Fühlenden die Schamrote m die Wangen getrieben; schlimm für uns, wenn dre SdW welt einst die Gesittung unserer Zeit nach diesem Gelachter schätzen sollte. Außerl^alb des Gerichtsjaales aber haben Lewys Worte einen anderen Widerhall gefunden. Breie Tausende, die der Verhandlung mit gespannter Auftnerv samkeit gefolgt sind, haben sich nicht von seiner Schul» überzeugen können, und. hoffen mit ihm, daß ba» Urtai des >ionitzer Gerichts nicht das letzte Wort sein wird, ov- steno^ l.d- M “„„»ft .M l'rtSe ja»»* in eiel« n£ in tx n«3-bet”™ und i>‘ KWÄw»*1 ÄÄ in $ia obt'r g61 langen. *14" , Of -Zabrze, fllf bem SmgfNt Zubr--chg-h-n eines M verletzt. Die ^•^onbon, 21 mit v< ttifenb, roigeftetn Falschs, dichte die Passagiere wui Sotmanbel der gle gegangen. Die Po des Norddeutschen Dampfer »Schram MS der schönsten • 3Bom „br Frauen! den wurde Mschen Polizeige iicher schmächtiges angetlagt, unter V jdjnnnbelt zu Halm Kleidung war eS ( nämlich gegen Lall von Gewerbe und gestellt, daß die! Diana und Anstrei unb Oriental Dai städtischer Dekoratei Angaben hat sie al eine Weile Lehrerin getommen, zum D Mann leichter ihr stelligte ohne langet sonderliche Schmiert Ne bet ßeit (et Glosse zu Hampto chr btu tzvs, tjttta' M. Nach dem Tu' Witwer nach Land Anstreicher, bis il ^st der Jahre zu! dessen, daß daS w denn es [ ^-schließlich auf 9 jnb Unterhalt, A NN bestritte! , demnächst m Mtaj isutbe in, «WMtn. 1 , 26. M Shatw ai6t6. N"° ei«, f*«« d-s SchM “Wer Dierleut SST*”* LN M für «ei anb Sain. SrtzSi Wä JJbi, ter ÄVLr ä L r-Inim-n 2 Äti,5[iIbÄ E gebührend aufmerk- ere Besitzer des Sttiv'sLri pulärsten Persönlichkeiten ° besuchsweise in unser« letzt Brooklyn, wo n « ftr eine große deutsche chreibt unfl: Heute uud W^u große Bor, t.) Gestern mittag 1 llhr durch Feuer alanuittt, rg Seibel in Flamm« i Glück für unser Dorf Zeit zum Ausbruch ton, zu Hause waren. Feuer- n Stelle und eS yloifl > zu beschrSnkeu. Btfm Male bei tintm Araud tn bewahrt. stern abmb gegen 10 ühr ein Sohu geborn. Dir ich einem greigurtru Logis feuer OrtSsiraßr von bin bereite Leute nahmen sich brach in der 8t- ßingltt Feier M Mchche »achte, würbe Mrzrudeu Echeuer W tzarbeiteu t w dauunt^ i Schreiben au dir LohU' isi sie jede Untelhanblunz ommisfivn als entlasien be- ! üner Lersanunlnng hM Humoristisches. Auueroefferkich. Schwiegermutter (zu später Abmdstunde mit ihrem Schwiegersohn durch einen dunklen Wald Sehend): „»w lieber Schwiegersohn, bei der Finsternis wirkt diese Stille so de- uniuhfgend auf mich — zanken wir uns ein bißchen." Aefinttia». „Onkel, was versteht man eigmUich unter noblen Passionen?^ „3um großen Tell bessere Schlechtigkeiten." Aufgebote. Am 21. April. Karl Henkel, Bahnarbeiter in GroßenBuseck «tt Luise Wilhelmine Weber dahier. 23. Friedrich Albert Stoll, Kaufmann dahier mit Julie Auguste Johanna Noll bierselbst. Emil Heppert, FabrE- . - . M ; , arbeiter dahier mit Marte Diemer in Nieder Florstadt. 24. Karl Lesch- .e, nur das Alte, längst Sanktionierte , Fuhrmann dahier mit Marie Keßler in Rödgen. Jakob Stecker, Man repetierte lediglich, was man ohnehin -hrikarbeiter dahier mit Elisabethe Leismann Hierselbst. 26. Jacob [iecit überbaust die einzige Bedeutung, die | Schupp, Gießereiarbeiter dahier mit Margarethe Wagenbach Hierselbst. Eheschlteffunge«. „ . ml Am 20. April. Bernhard Wilhelm Heußftr, Rechtsanwalt in Pir- sonderliche Schwierigkeit die neue Rolle durchgeführt. Im d. Gieffe«, 26. April. Strafkammer. Die wegen Bettelns Laufe der Zeit lernte sie das Kammermädchen einer im vielfach vorbestraften Angeklagten Wilhelm Pasche von JoachimSthal und Schloss- zu Hampton Court lebenben D-m- kennen, machte «°i,-r °°n Seen>-u-rh°f bei H°mmerh°rst, der -ch-r- s-m-i , ’’ 2 «T r . , r. A, o, rI Zeichens Stemhauer, der andere Schuhmacher von Beruf, haben gegen! thr den Hof, heiratete ste und lebte 14 Jahre in Rubbers» I beS Schöffengerichts Gießen bezw. Alsfeld das Rechtsmittel der! sield. Nach dem Tode der Frau kehrte der weibliche trauernde I Berufung verfolgt, weil sie durch Erkenntnis dieser Gerichte der Landes Witwer nach London zurück und arbeitete dort wieder als I Polizeibehörde überwiesen worden sind. Ihre zur Begründung ihrer Be- »tiftrriffcpr bis ihn oder sie mehrere Unfälle und auck die rufungen vorgebrachten Ausflüchte und Einreden sind unstichhaltlg. Das Lnstrenyer, ms lyn ooersie^meyrere, uno aucy me ^^icht verwirft denn auch, wie von Anfang an nicht anders zu erwarten Last der Jahre zuletzt in das Armenhaus trieben. Es scheint I roat, DOn Angeklagten eingelegten Rechtsmittel und legt ihnen I indessen, daß das Armenhaus dem alten Geschöpf nicht be- auch die Kosten der zweiten Instanz zur Last. — Die am 21. April 1874 baute, denn es hat neuerdings wieder als Mann still und zu LaunSbach geborene Dienstmagd Lina Volk, eine mehrfach vorbestrafte »‘beine-”iflaÄ und Uaterhalt, Miete und einiges Geld durch die *>or- I in ber 9Lbfi($t, sich einen rechtswidrigen Bermögensvorteil zu! spiegelung bestritten, es habe eine gi ößere Leibrente geerbt, verschaffen, das Vermögen ihrer Dienstherrschaft, der Ludwig Rupp Ehe. die demnächst zur Auszahlung gelangen werde. Die Ber- leute dort, dadurch um Kleidungsstücke im Wert von 25—30 Mk. be. ha°dlu°g würbe Machst b.rtagt, um weitere «turit.etungen WW gj-J, anzustellen. I i^c behagenden Dienstverhältnis zu entziehen und ihren wenig achtungs-1 • Wien, 26. April. Der gestern abend von Wien I werten Liebhabereien sich hingeben zu können, ließ die Angeklagte durch «ach Krakau abaeaanaene Schnellzug stieß bei Pohl in cine gute Freundin an ihre Dienstherrschaft einen Brief schreiben des In. cm l „ . „ Halts, daß ihre Mutter schwer erkrankt fei und sie noch einmal zu sehen Mähren Mit einem Guterzug zusammen. Der Lokomotiv- I mansche, begab sich dann zu der Rupp und bewegte diese durch Thronen I führer des Güterzuges wurde getötet. Von den Passa-Iund Jammern zur Hergabe verschiedener Kleidungsstücke, damitstein ihrerI gieren des Schnellzuges sind 13 Personen verwund et,! Heimat anständig auftteten könne. Anstatt sich aber in ihre Heimat zu darunter Oberleutnant Kaschier und Kadett Colnitzky begeben, wo sich ihre Mutter bester Gesnndheit erfreute, reiste di- Am unb weitere fieben Passagiere uub vier Zugbebie-stete. 3=. $$ Zuge befand sich ein preußischer Arzt, der die erste Hilfe Denn das Gericht hält den in Betracht kommenden Thatbestand für geleistete. Der Zusammenstoß erfolgte bei voller Fahrge-1 geben und verurteilt die Angeklagte in eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten schwindiakeit um 3 Uhr früh. Die Lokomotive des Lastzuges und m die Kosten des Verfahrens, wobei sich diese auch beruhigt.-Der •27. . P m oI Fuhrmann Adam Pfeffer von Rleder-Asphe, geboren den 7. September stürzte m einen Graben, den Lokomotivführer Herrmann 1875, geständig, dem Georg Böhm in Darmstadt, seinem einstmaligen unter sich begrabend. Drei Waggons des Schnellzuges sind Freunde, am 27. Oktober isoo einen goldenen Siegelring im Wert von zertrümmert, mehrere andere entgleist. Das Unglück wurde I ungefähr 8 Mk. und dem Bürgermeister Scheid in Lindeustruth am durch falsche Auffaffuna eines Signals durch den getöteten 3- Mir, 1901 ein Paar Stiefeln im ungefähren Wert von 20 Mk. und nnlnLISJSfir/rH einen Barbettag von 2-4 Mk. in rechtswidriger Absicht entwendet, außer- Lokomotivsüyrer verursacht. I d-m das Vermögen des Verwalters Köchling in Winnerod durch die Vorspiegelung der unwahren Thatsache, er wolle bei ihm in Dienst treten, um das hiervorausbezahlte Mietgeld im Bettag von 3 Mk. beschädigt zu haben. | DaS Urteil lautete gegen den Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände auf eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten, unter An-! rkchutmg eines Monats ber erlittenen Untersuchungshaft. Der Ver»^ urteilte erkennt die sofortige Rechtskraft des UrteUS alsbald an —। Der Johannes Gröning und der Wilhelm Eichenauer, beide Tage< löhner in Maar, find angeklagt, der erstoe, zu Lauterbach am 29. Dezember 1900 einen dem Dienstknecht Karl Möller in Swckhausen gehörigen Mantel sich rechtswidrig angeeignet, der letztere, diesen Mantel an fich gebracht unb verheimlicht zu haben, obgleich er gewußt! hatte, baß er mittels einer strafbaren Hemdlung erlangt sei. Beide Angcklagte leugnen ihre Schuld. Die Strafkammer erlangt jedoch die! Ueberzeugung, daß ber Thatbestand ber Anklage tn jeder Beziehung als vorliegend zu erachten sei, und d er urteilt den Angeklagten Gröning, ber mehrfach vorbestraft ist, in eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten, den Angeklagten Eichenauer wegen Hehlerei in eine solche von einem Monat. — Der Brunnenmacher Georg Emmerich tn Dübel-Heim beschulbigte fälschlich seinen Schwiegervater Jakob Türk! dort, mit seiner Ehefrau, des letzteren Tochter, im Januar 1901 Blut ! schände getrieben zu haben. Der Angeklagte gießt die fälschliche Anschuldigung zu, will jedoch nur tn der Absicht, die Rücklehr seiner Frau unb seiner Kinder, die sich bei seinem Schwiegervater infolge eingetretener ehelicher Zwistigkeitm befanben, zu veranlassen unb in unzurechnungsfähigem Zustande gehandelt haben. Die Staatsanwaltschaft hält Rachsucht für das Motiv der Handlung des Angeklagten unb beantragt feine Verurteilung, während die Verteidigung auf Freisprechung plädiert. DaS Gericht erkennt den Angeklagtm der ihm zur Last gelegten Thai schuldig und verurteilt ihn in eine Gefängnisstrafe von 6 Wochen, wobei es den aufgeregten Zustand desselben bei Scftattxng der falsch« Anzeige als strafmlldernd ivBerückfichtigung Kirchliche Nachrichten. Kath-lische Seweiude. Samstag den 27. April. «achmtttagS um Mk Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur hell. Beicht. Sonntag den 28 April. 8. Sonntag nach Ostern. BvrmtttagS von 6V1 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste hell. Messe; vor und in derselben Austettung der heil. Kommunttw. „ um 8 Uhr: Die zweite hett. Messe. „ um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mtt Segen. Freitag den 3. Mai. Abends um 6% Uhr: Maiandacht. lies. if M*6* ssiU * * xS lebt nut üOu juung NS 6ä"gniS. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. w dieser Suche gesprotlfen worden ist: die folgenden Blatteri -a«h«rg, SS. April. All« «ew-vork swb die keittr der zieht - Begen MajestStSbeleidigung wirb der «»ndwtn Hem- nyerhen bicfcr Gadh? neue Freunde lverben Sie enthalten MmerttanHäcn Polarervebttion B.lbtoin Ziealer, W. Evelyn, ich Frttbrich Kach von Stockhrim in eme Gefängni-ftrafe von nXternafiP St Rerteidiauna^- Baldioin hier eingettoffen unb b.fichtigrn die für dieErpebitton 2 Ko.aten unb in die Kosten des Verfahren« oe.urteilt wett er, pn*e tni.3 sj«'bisher ^«'roffen n Güter, hie > ach Tromsoe unb Sandesjord ,x»-biert oie burch die Zeugenvernehmu, g feftNeht, durw e ne wärtttche «euße. rede des einen ber beiden Verteidiger, die. Wie |tc bisye 400 Hunde unb ib Pfe de werden von Sibirien nach Franz- ung, wenn auch tn aufgeregtem Zustande, den Kaffer beleidigt hatte, treu und mannhaft sur Lewys Unschuld cmgetreten sind, ^otephg.Land gefandt, wo d,e 40 Teilnehmer der Expedition zufammen- - Die Karl August Hühnenmund Ehefrau, Minna Louise Paula, auch ferner den Mut und die Hoffnung nicht finien lapen lr,ffen und die Exv^ditton te Geheimrat Neumaper empfangen, I Lrnttge-ichis vom 3 Oktober 1900 burd) den sie tn rine Geldstrafe teibifler in dieser Rede an dem Ergebnisse der Beweis-1 der ihm die neuesten nach Nanlen gefertigten Karten zur Verfügung oon 4 Mk. wegen liebertretung be« $ 360, Pos 11 beS St. i^-B, ge- SÄ b-Ä SÄ.Ä auch ebJnhofft WHwwt. d'- -dr..« .u d-, allgemein und dauernd wertvollen Bei trag zu tue Nachbarschasl belästigenden Weift auSgek.opft habe. Die Staat»« «er bisher so arg vernachlässigten Lehre von der Pf y cho-l A-lHErnllir. I anroaltfdjaft beantragt Verwerfung ber eing«i,gten Berufung. Da» logik d c s 3 e u g e n b e W e i jes ”9= bie &6nft jeben eu(u, eeel,. Sch°„spi.I !n fünf »Hen »onüuguff E.rind- u-ml d-r Stt-Ik.mmn I«ut.t i-doch-u, «^d.bung b._« -rst. ihrer Leser lehren, daß unsere Str afrech t s p f l e 9 ^u ) h . (Verlag E. Pierson 1901 Dresden und Leipzig.) — .Gustav heute noch aus sch lv ach en Säulen ruht und dafi pHabolf' wird unter den Schauspielen der neueren Litterattrr einen hervor-! Frtziheit und der Ehre eines jeden von uns die auperfte tagenl)ett Platz beanspruchen dürfen. Der Verfasser führt uns in diesem Gefahr droht, wenn sich religiöser und politischer Hader die Schrecken und Kämpfe eines ReligionskriegeS mit außerordent- jn den Gerichtssaal drängen und die Gemüter der Zeugen I Ilcher Lebendigkeit und dramatffcher Schlagttaft vor Augen. In seinem oder aar der Richter mit der verhängnisvollsten aller I Helden entwickelt Sttindberg einen gefühl-reichen Charakter voll Leben-. Täuschunaen dem unbewußten Selbstbetruge, umspinnen I Wahrheit und Schärfe. Mit Spannung folgt man seinen abwechselung«. vollen Bahnen. Man sieht chn unausgesetzt neuen komplrzrerten Sirua. , ... . tienen gegenüber, und beobachtet voll Interesse, welchen Einfluß sie auf # Zabrze, 26. April. Gestern nachmittag wurden 1^^ Entschlüsse, seine Sinnes- und Desenart ausüben. Tief eingreifend auf dem Krugschacht Oestfeld der Königin Luisegrube durch in den Gang der Handlung ist das Auftteten des Juden Marcns, dessen irubruchaehen eines Pfeilers sieben Mann verschüttet, Rat gleich des Schicksal« Stimme an den Helden herantrttt. Wenn auch ■ unroiHig und zögernd muß er doch zuletzt bie guten Lehren des Marcu« einer verletzt. Die übrigen wurden wohlbehalten zu Tage anetI5 im Bürgermeiftereigebäude Nr. 11 — öffentlich meistbietend gegen Bar- Zv btt M in hiesiger Stadt gtfunben: Itttnmappe mit; verloren.- llhr anb 1 golder Die Empfanj belieb« ihre Ach Außerdem bj Spazittstock von btfct Eigentüver 9itjtn, bei GrvßHe Berstand gewählt. Gießen, 25. Aprll 1901. Großherzogliches Amtsgericht. Arbeitsvergebsug — Strufienban. Me zum Bau einer Kreisstraße Ritzeubügel—PeterS- haiaerhof—Alteuhain (Länge 4617 lfd. m Neubau und ) 957 lfd. m Jnstaadstellung alter Straßen) erforderlichen A bellen und Lieferungen, und zwar. Grdarbeiteu: 7250 qm Rasenansatz, 12058 cbm Füllmasse zu lösen, 9495 cbm Erdtransport (größte Trans« portlünge 368 m), 1957 lfd. m Jnstandstellung alter Straßen, Aussetzen vorkommender Steine, Herstellen von 4617 lfd. m Reinplaniv, Kanäle: Liefern, Beifahren und Verlegen von 180 lfd. m Cementröhren, 80 und 40 cm weit, Chaussierung: Liefern von 5261 cbm Chausfier- steinen, 2800 cbm Decksteinen, 21468 qm Ehauisierung, 391,4 cbm Steine auf alte Straßen einzudecken, 4000 lfd. m Wandsteinregulierung, 11000 lfd. m Wandsteinherstellung und 400 qm Rollgofsenherstellung, sollen mittels allgemeinen Wettbewerbs vergeben werden. Die Bedingungen liegen zur Einsicht der Interessenten in unserem Baubureau offen. Angebotsformulare werde« zam Selbstkostenpreise, soweit der Vorrat reicht, abgegeben. Entsprechend bezeichnete Angebote sind bis spatesten- am 20, Mai I. I., vormittags 9 Uhr, bei unterzeichneter Stelle portofrei einzusenden. Die Zuschlagrfrist beträgt drei Wochen. Schotten, am 23. Aprll 1901. Großh. Kreisamt Schotten. Schönfeld. SlkuogrspheMseWaft Gabklsbttger. Winkelspiegel Wasserwägen Massstäbe Rollbandmasse Inhalier- Apparate Irrigateure Luftkissen Bruchbänder Elektrisier- Apparate freuen bettens empfohlen. um »ügeu — augenblicklich alle fad fchmeckG« den Gerichte vorzüglich zu machen. Zu haben in Fläschchen roi 85 Pfg an bei A. G. Wallenfels, Marktplatz. Angelegentlichst empfohlen werden ferner SlaOgi'S «eWüse- und «raftsuppeu in Würfeln ä 10 Pfg. für zwei Teller wohlschmeckender, nahrhafter Suppe. 68 werden h' tigen der Stabt i mation ihre Sttui bi- jetzt dei uns arsgrformt, uat Schreibe» und der i» Lause der Zahltagen bei an Geschieht bit: Wdtlnng dieses nuferen Steuerbot Wfl jedem der Sä Gieße», der Gro ® Konditorei und erstes Wiener Cafe • Hierdurch beehre ich mich, die Eröffnung meines bedeutend vergrösserten Lokales, jetzt auch mit Eingang von der Frankfurterstrasse, ergebenst anzuzeigen, damit die Bitte verknüpfend, mich durch zahlreichen Besuch auch fernerhin unterstützen zu wollen. Aufmerksame Bedienung, sowie Verabreichung nur guter Getränke, Torten etc. sichere, wie seither, auch ferner zu. Hochachtungsvoll zahluug versteigert werden. Gießen, den 25. April 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen Wolff. Trierische Gasse 9 findet Montag, den 29. April a. c. statt. Wir eröffnen Montag den 6. Mai I. I , abeuS 8«/a Uhr, in unserem Vereiuslokal, Aranksntter Kof, Parterre, unserer, zweiten diesjährigen Anfangs-KursuslZ in itr Deutschkn «mheils-Liks-griphie, System «littobtrgrr, zu deffen Besuch wir höflichst einladen. 3218 Kouorar 6 MK. D-r Borstavd. Naeen- und Ohr*'n lei den Spezial - Arzt D r. Holtz, Frankfurt a. M., Zeil 44a, neben der Hauptpoet 860 Das Don BK Frag Anna Hein W früh Obeihebamme a. b. U ' gkburlsh. tklintk berAgl.Sha- ' riU zu Berlin oerfafite Such Jranenschatz* send. f. 60 Ps. in Brfm. b. Btt* fanblonl hyg. Bebarflart. L von Frau Anna Hein A in Berlin S. Hr. 178, Dtanienfir. 65. Bekanntmachung. In das hiesige Genoffenschaftsregister wurde heute bezüglich des Umbro Consumvereins Oppenrod e. G. m. u. H. ein getragen : Johannes Balser VI. ist aus dem Vorstande aus» geschieden; Ludwig Gaub zu Oppenrod wurde neu in den von un- *««Ttwerdi(6 ftr tze» efleemrinai TM; P. ÖUtlei ftr btn ttnirtfented: Han« Bed. — »ru«f uub Brtfag ber vrühfschm UflietrlMtS-es*» und 6trinbruie Heutige Aummer umfaßt 16 Pfälzische Bank. Aktienkapital M. 50,000,000. X Reserven M. 10,500,000. Die Eröffnung unserer zweiten Wechselstube n. Depositenkasse Alle Gorte« Kleesamen nub Grassamen in bekannten reinen, feidefreien, hochkeimfahigeu Qua^Üäten empfiehlt 2600 Stflä IJah rrßfflgfeiGarantie (&L* <&- Verheyen Fahrräder etc. franz Verhey en,MBShndiahsfahrer v.hinpa frankfurt a/M, Neue Mainzersh*. N°77. Vm mein Lager für die Saison zu räumen, verkaufe ich 50 Stück Fahrräder darunter einen Posten gut erhaltene, für jeden annehmbaren Preis unter der weitgehendste® Garantie. Günstigste Gelegenheit fpr Arbeiter usw. Abschlagszahlungen gestattet. Ausserdem empfehle ich mein grosses Lager in sämtlichen Zubehör- und Ersatzteilen Continental PNEUMATIC SamM Mdkmrkt ■ ä Mk. i, 11 Stück rtrtrt 10 (Liehung l\H 16- Mai 1901) em- LUUU pfieblt die Haupt- kollerte von Mich. ZLuchacker, Gieß»«, Neuen VLue 11. Emil Schmidt Neuenweg 16. als: * Glocken, Lampen, Pneumatiks usw. Besteingerichtete Reparaturwerkstätte für Fahrräder aller Systeme. Arbeits-Vergebung Nachstehend verzeichnete Arbeiten für das städtische Gaswerk sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: 1. Krd- und Maurerarbeiten. — Bauliche Aenderungen des Reinigerdauses und Erwetterung der Theer- und Ammomakwassergruben. 2. Jimmererarveiten. — Bauliche Aenderungen des Reinigerhauses und Verlängerung des Dache» für den EokeSschuppen. 3. KachdeLerarveite«. — Verlängerung des Daches für den Cokesschupp rn. 4. Die Herstellung von rund 200 qm ZLafatt Kopfsteiu- pflaster auf dem Hofe des Gaswerks. Die Bedingungen, Arbeitrbeschreibungen und Zeichnungen liegen während der Dienststunden auf unserem technischen Büreau zur Einsichtnahme offen. Angebote sind biS zum 4. Mai, mittags 158 Uhr, Verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei UNS einzureichen. Gießen, den 27. Aprll 1901. 8200 Städtisches Gas» und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. AsrmMter pferde-Eottcrit. Ziehinz am 15. Mai, 555 Gew. i. W. v. 25000 Ust. 1 Hauptgewinn im Werte von ca. Mark 6000 Eleganter Wagen, Zweifp., sowie 2 Pferde seit kompL «tfdtirf. 1 Hauptgewinn tm Werte von ca. Mark 2000 (Siu Reitpferd mit Sattel und Zaum. 1 Sanpfgtmiuu im Werte von ci. Mark 1700 Ei» Stuhlwageu mit 1 Pferd und Gefcktirr. 17 Gewinnt im Gesamtwerte von Mk. 10300 3< 1 Pferd oder Sohlen. 535 GkwilMt im Gesamtwerte von Mark 5U