Donnerstag A7. Juni 1901 Nr. 148 Erstes Blatt 151. Jahrgang W- Mchian -««Me». Betr.: iren wir auf alle zM 1L, 7 iui btr $d)ule enth/fcnti -JittW» MLVtzty, totiw bw .tat WÄ ?. Cfiexttn unter 91t. 02426 m bei die Eivetil on diese? BlM vb. M unpolitischen Vorgänge aus aller 11 heil für Kautleck | ' & Haase ist. 4462 Adrrffk für ®eptf*«ei Anzeiger Siede«. FkrnsprrchanfcklußNr.M. nn. L_ ner HL gefocht. 4416 Chirurgische ftUatt. lug. bl niet erb. löbl. mit 4ju 3.14. BtieWea, fcfwMtion uni fr»*** r^Mßrade 7. Anspruch erheben können. Für die Unterhaltung sorgen, außer den allbeliebten Gießener Familtevblätteru, im Hauptblatte interessante Feuilletons und erschöpfende Mitteilungen aus allen Gebieten der Künste und t™ tu 4418 )<> I oo" ex» tt, öne uli itt. chs namentlich in der Mittellage und Tiefe sehr an, und ihren Csardas im 2. Akte trug sie sehr hübsch vor. Sie ist eine Künstlerin, die wahrlich nicht allein durch Totletten zu „brillieren- versteht. Darstellerisch war sie — mit dem Operettenmaßfiabe gemessen — von vornehmer Ruhe, wohl um eine Nüanee zu schwer, nicht neckisch und pikant genug. Die liebenswürdige junge Frau ist doch von recht ausgewachsener Durchtriebenheit und Naschhaftigkett in abenteuer, lieben Dingen. Aber das, was sie bot, war entschieden recht wertvoll: eS war der musikalische Kern. Herr Endtresser, der als allzu flotter Lebemann schließlich in eine fest „geschlossene Gesellschaft- gerät, war wieder ganz Temperament und Laune. Er geriet ja wohl 'mal mit der Soufleuse tn Konflikt, zeigte sich aber wie in ..Gasparoue«, als ein echter Schauspieler vom feschen Scheitel bis zur tanzfrohen Sohle. Frl. Tischer war viel frischer als seither. Sie entfaltete als Adele namentlich im Gesänge viel guten Humor, und auch im Spiel gab sie weitaus ihr Bestes. Ihre trotz aller Komik ungekünstelt scheinende Stubenmädchen, grazie hielt sich taktvoll fern von derberer Karikatur, und so gestaltete sich ihre Partie tu jedem Zuge amüsant. Herr Ko Switz koste als wttztger Gefängnts- direktor im Salon des Prinzen OrlofSki mit allen ®$onen, und war so launig wie zumeist, ohne das rechte Maß zu überschreiten. Als der wunderliche Prinz OrlofSki fungierte Frl Durand mit hübschem Erfolge, obwohl diese Rolle ziemlich blaß und farblos ist. Sie spielt resolut und war auch, trotz nicht umfangreicher Stimme, um die mufikaltfche Ausmünzung ihrer Partie nicht verlegen. Frexltch läßt sich darstellerisch aus der Hosenrolle immerhin mehr holen. Recht Qut gesungen und auch munter, wenn auch noch etwas unfertig gespielt wurde der Regisseur der Karnevals Jntctgue Dr. Falke von einem ganz respektablen jungen lyrischen Daitou, Herrn Carlo. Herr Jäger, der vtel ver» !N- mit HD. II. UN. angt the' W ittt W riftl' i die u__ Kl 4468 MMgSMckkG sprechende, detouationSfeindliche Gesangslehrer Alfred, nahm die Gelegenheit wahr, nicht nur die Vorzüge seiner Stimme, sondern auch seine wohlgezielte Schlagfertigkeit zu zeigen. Wir hatten ebenso an seinem guten Humor unsere Freude wie au seinem dauerhaften Organ, das schier einen Orkan nieoerzutönen vermöchte. Der Gefängniswärter Frosch deS Herrn Nothmann wird gewiß auch recht gut gewesen sein. Den dritten Akt, in dem der champagnerselige GefäugniSdirektor und der machaudelselige GefänguiSdiener sich wie Kameraden auf gleicher Höhe der Wirkungen des Alkohols begegnen, habe ich mir nicht mehr angesehen. Die beiden Parallelräusche wirken gewöhnlich nicht erquicklich. Die bunten Szenen des 2. Aktes waren zumeist von gesunder Lebendigkeit, obwohl im musikalisch tadellos sicheren Chor hin und wieder noch mehr individuelles Leben hätte herrschen können. Der flott gesungene und getanzte Schluß- walzer that seine vollste Schuldigkeit. Die Hauptsache ist, daß wieder alles klappte, ein Umstand, der der vortrefflichen Regie des Herrn KoSwitz, der Direktion des Herrn Kapell- meisterS Seifriz und den guten, diskreten Leistungen de« Orchesters zn verdanken ist. Indem gerade auf den „Bettelfiudenten- die „Fledermaus- unmittelbar folgte, hatte man beste Gelegenheit, die geniale Feinheit und bedeutende Ueberlegenheit der „Fleder- mauS"-Mllfik des Meisters Strauß über seinen Kollegen Millöcker zu empfinden. So hatte denn auch der Beifall, der gestern den Sängern und Sängerinnen in reichem Maße gespendet wurde, einen weit höhere» Wert als der Befall int „Bettelfiudenten-. vor allem auch den Jntereffen der engeren Heimat, der ganzen Provinz Oberhessen, nachdrücklich zu dienen bestrebt ist. Um dieses Programm zu verwirklichen, hat der Gießener Auzeiger den Kreis seiner Mitarbeiterschaft in der letzten Zeit sehr erheblich erweitert. Die Redaktion hat ihren eigenen Vertreter in Berlin und die vorzüglichsten Verbindungen mit Darmstadt. Unsere Darmstädter Mitarbeiter haben die mannigfachsten Beziehungen in allen Kreisen unserer Landeshauptstadt, und unser politischer Mitarbeiter in Berlin erhält seine wertvollen Informationen in den verschiedenen Reichsämtern nnd Ministerien. Der Leser des politischen Teiles des Gießener Anzeigers wird über alle Vorgänge von Wichtigkeit innerhalb der vaterländischen, der Reichs- und der Weltpolitik auf'S beste unterrichtet. Gleiche Sorgfalt wie der Politik wendet der Gießener Anzeiger der Rubrik Aus Stadt und Land zu. Unausgesetzt wird der große Stab von Mitarbeitern aus ganz Oberhesien, aus den anderen hessischen Provinzen und aus den naheliegenden preußischen Ortschaften vermehrt, sodaß die Redaktion in der Lage ist, den Lesern alles auch nur einigermaßen Bemerkenswerte aus Stadt und Land schnell und iu einzig dastehender Vollständigkeit zur Kenntnis zu bringen. Mitteilungen aus dem Publikum in der Stadt Gießen selbst wie aus dem Lande sind uns stets willkommen und werden in angemessener Weise honoriert. Vorschläge aus unserem Leserkreise zur Aus- gestaltung unseres Blattes nach irgend welcher Richtung hin werden immer mit Dank entgegengenommen; sie werden stets gründlich geprüft und wenn irgend möglich, zur Ausführung gebracht werden. Aktuelle Frage», die Oberhesseu besonders augeheu, Fragen des Berufes, des Erwerbs und aus jedem anderen Gebiete des öffentlichen Lebens erfahren sachliche Beleuchtung durch berufene, tüchtige Männer unseres Großherzogtums, und immer darf darum der Leserkreis des Gießener Anzeigers erwarten, Aufklärung und Belehrung über alle Dinge in unserem Blatte zu finden, die auf allgemeines Interesse I Hk »en ch einenden I. 10 Uhr tVÄteften« '■'Maarta] l«rl B^^ompety, Bt^gsprtH wxuW* Mk. 2.20, moMtt. 76 Mtz mH tkingedetn; durch M «btokfkflen tnerteWH. Mk. 1.90, 66 WU ©ei Postbezug viertetMM. «t. 1.00 ohne ©efteSfA ■Oe «ti|«teen Btrmttikme» fielen del In und UuOtenw nehmen «nietgen für Ve •kfctnet Anzeiger tntgeML Letlenpret» lokal n W» aufwärts SO Wa- Gießener Stadtthealer. Pie Aledermaus. Operette von Johann Strauß. Und wieder hüpfte, innerhalb acht Tagen »um vierte», aber leider auch schon zum vorletzten Male F^u Musika, sonnig heiter, wonnig wärmend, wie em milder, wolkenloser Junitag, im Gegensatz zum trüben und gewttterdrauendev Tage da draußen, übermütig, im keck geschürzten Kleidchen mit einem wohlbekannten Füllhorn voll Walzerrhythmen, mit Champagnersprudel und Geigengegtrre tn unsern uufestüchen Theatersaal. DaS reizende Dtng mit dem häßlichen Namen Fledermaus", dieses lieblichste Stiefkind der großen Oper, die erste gangbare deutsche, richtiger Wiener Operette machte ihre Aufwartung. Dieser so ausgelassene als, tat besten Sinne artige Wildfang ist heute noch, trotz seines verhalt- Mmäßig hohen Alters von 27 Jahren, von berückender A-?/n«mürdiakeit In der Gewandkammer der Operette kämt?^die Fledermaus - vorne an im FesttagSschrank, und Len» sie 'rmil wieder hervorgeholt wird, ergötzt man fich weidlich an ihrem Staat. Flott, adrett, voll SangeSlust und Walzerfreudiqkeit ging der neckische Kobold über unsere Bühne vom feinfühligen und sorgfältigen Kapellmeister Herrn Seifriz an strammen Zügeln gehalten, von reger Lach- und BeifallSthätigkeit der sehr lung angefeuert. Selbst sauertöpfische Verächter der Karikatur- und Parodiemusik würden gestern dem Walzerkonige ±re fangen Frl. Penne undHerr -nd.resser dar leichtlebige Ehepaar v. Eisenstein. Wieder erfreuten rotr un« an der Sommerfrische ihrer Stimmen. Bet Frl. P. ist Temperament in «eder Note. Ihr volltönendes Organ spricht reisha AechmgefHiHte. von Stdnfy 3one6. 9 A flefonrniflt * @lod .che "*Ä*^*' «-FLZ-r aevei . a, W" slsörH W 7 ***•_«t w* „Blätter Dk M ••Wtoete* Mer« g*M VchchinMch betykflt. Abonnements - Einladung. Am 1. Juli tritt der Gießener Anzeiger in das dritte Viertel seines 151. Jahrganges. Der Gießener Anzeiger bemüht sich unausgesetzt, allen Anforderungen zu entsprechen, die an eine erste Provinzialzeitung gestellt werden können. Der Gießener Anzeiger ist ein nationales Blatt, das von den großen Gesichtspunkten der nationalen Politik geleitet wird und in der Wahrnehmung nationaler Interessen, GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Form sorgsam verzeichnet. Die Ausstellung der Darm-I Geeignete Bewerber mit sehr schöner Handschrift, guten tädter Küustlerkolouie erfährt die ausführlichste Be- Schulkenntniffen und tadelloser Führung wollen fich unter prechung. Die Musikkritik ist in bewährten Händen und Vorlage eines selbstgeschriebenen Gesuch» nebst Lebenslauf 6er das Theater und die bildenden Künste orientieren wir alsbald hier melden. .... „ . „ mit besonderem Interesse. Junge Leute, welche später kapitulieren wollen, erhalten Der Handelsteil, der. wie unsere Leser 6c« ben Vorzug. merkt ha6en werden, erheblich vergrößert worden ist, bringt Gießen, den u.. Juni • . die wichtigsten Nachrichten auf finanziellem und Volkswirt- . ^o^rzog ich B z _ Sommanbcur chaftlichem Gebiet Kursdepescheu und televbouische Detring, Oberstleutnant und Bezirks-Kommandeur. KÄ "Us Rrantfur. machen biefen Test be BekaNNtMüchUNg. Die Gestaltung der land wirtschaft- Betr.: Ankauf von Simmenthaler Zuchtvieh durch den ichen Verhältnisse in neuerer Zeit veranlaß. " lanbwirtfchastl. Provinzialverein von Oberheffen un«, unser Augenmerk immer mehr und mehr den .agrarischen- Der lanbw Pravinzialverein beabsichNg. um die ^ett Dingen zuzuwenden. „Bauer, patz aus!" Dieser Warn- von Ende August bi« Mitte September durch eine Kommission ungSruf 8be« verstorbenen ivestsAischen Bauern. „KduigS". von Sachverständigen. Zuchtvieh der Simmenthaler Rindvieh, erschallt auf’« neue von allen Seiten, rechts und link«, raffe und Saaner-Ziegen au« den betreffenden Original- Auch wir bemühen uns nach besten Kräften, Klärung in die zuchtgebieten einzuführen. Der Import erstreckt stch nur au, gegenwärtige Situation zu bringen und da« Unsere für die wirklich gute« Zuchtmalerial von Bullen, langer> Kühen, Aufrechterhaltung, be«| bäuerlichen BefitzstandeSs zu thun. Kalbinnen, Ziegenböcken und Z egem Der Darch^nittSpee « Wer uns dabei unterstützen will, der ist un« al« dürfte fich in der Schwei, für Bullen auf Mk. b, Mitarbeiter hochwillkommen. - Unsere MonatS.900 Mk., sittKühe undKulbmnen aus 600 M'-bisS00M deilaae „Der praktische Laudwirt" wiffen unsere Leser für Ztegenböcke auf 40 Mk. bis 60 Mk. uud'ür Ziegen aas dem Lande längst zu stützen"" I aus 30 Mk. bi« 50 Mk. stellen. Die Ankaufskosten, die der Unsere Abonnenten sind gewiß davon Überzeugt, daß Verein trägt, find hierbei außer Betracht Sofien. Durch wir, trotz der bisher bereit« erreichten respektablen Fülle den event. Vereinsnachlaß dürste fich der Preis noch etwa« besten Lesestoffes, auch für die Folge bemüht sein werden, niedriger stellen. g,. den Inhalt des Wietzener Anzeiger- immer weiter au« | Beteiligen können fich am Bezug. Eiuzelzüchter, ©e jubauen. Wir werden in diesem Bestreben nie erlahmen. meinben und Zuchtoereine, und find d'-Bestellungen schr-slUch Wir laden nun zum Abonnement für daS 3. Vierte,jahr biS zu» 15. August d«. IS., an « »nßabe be« »e- (Juli bi« September) ein mit dem Bemerken, daß sämtliche schlecht« und der sonstigen Wünsche.bei ben' 3“*'“"; Postämter jetzt schon Bestellungen entgegennehmen. ober birekt der ber Geschäftsstelle be« lanbtn. SBetetn« , ®er Siebener Anzeiger kostet vierteljährlich I bie Provinz Oberhesseu in Alsfelb anzumelden. Die an Mk 2 20 monatlich 75 Vfa., frei in« Sau«, sür gekauften Tiere werden Unter den Bestellern versteigert. Er« bi- Voftabonueuteu Mk 2 - pro Vierteljahr!"eicht der S.eigerlö« nicht die Höhe ber «ntaufsfumme, (o □bnc Bestellgeld" wird der Fehlbetrag prozentualisch dem Steigpreis der ein- Tiere zugeschlagen. Ueberfletgt der Steigerlös die «<• < ‘< I Summe der Ankaufspreise, so erfolgt eine Rückvergütung nach Umituyer \w= *iBetein toie WoM gefaflt, We Gießen, den 21. Juni 1901. sämtlichen allgemeinen Kosten des Kaufs (alle Kosten abzüg- Betr.: Die land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft tjch der Ankaufspreise). Außerdem kann, soweit die vor- für das Großherzogtum Hesien. handenen Mittel reichen, auch auf Antrag der Besteller cre Meisamt Gieren Teil des Steigerlöses, und zwar bis zu 20 Prozent für ' Ifere, die von Zuchtvereiuen und deren Mitgltedern au die Großh. Bürgermeistereien deS Kreise-. 0Dn @emeinben bestellt sind, an einen einzelnen Besteller Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom - bo$ ni(^t ^ehr als für 1 Stück, nachgelaffen werden. 14. Mai l. IS. (Gießener Anzeiger Nr. 114) noch mcht ent ort unt> Tag der Versteigerung der angekauften Tiere sprachen haben, werden aufgefordert, bis zum 5. Juli l. Js. untcr ben Bestellern wird später mitgeteilt. ihren Bericht einzureichen. Hardthof, den 15. Juni 1901. __v. Bechtold._____________________ Der Präsident öeim diesseitigen Kommando find zum 1. Oktober d. Js. des landwirtschaftl. Vereins für die Provinz Oberhessen, der Wissenschaften. Die die Stellen von 2 zweijährig.freiwilligen Schreibern zu toajmnc. Welt werden in fesselnder I besetzen. • _______________________________ Bekanntmachung. Der Oberhesfische Bienenzüchter-Berein beabsichtigt, mit seiner am 16. September ds. IS. zu Reichelsheim, Kreis Friedberg, stattfindenden 41. Wauderversamluvg eine Ver losung von Bienenvölkern, Bienenprodukten und Bienenzucht gcräten zu verbinden. Großherzogliches Ministerium des Innern hat die nach gesuchte Erlaubnis zur Veranfiattung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 2600 Lose, zu 50 Pfg. das Stück, auSgegeben werden dürfen, und mindestens 60 Prozent des Bruttoerlöses ans dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden find. Zugleich ist der vertrieb der Lose in der Provinz Ober- heffen gestattet worden. Gießen, den 22. Juni 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen. I. V.: Dr. Heinrichs. Graf Bülow. Herr v. Lucanus führt weder Sense noch Stundenglas oder Hippe, und doch hat man sich allmählich daran gewöhnt, in ihm sozusagen einen aristokratischen Vetter des Todes zu erblicken. Er ist ein Aristokrat, weil er nur Minister als Opfer erkürt, und er gleicht dem Sensenmann, weil auch er, wo er erscheint, zur ewigen Ruhe lädt. Nicht immer führen jedoch die beiden ihr Opfer auf den ersten Ruf von dannen. Wie der Forstmann die Bäume erst zeichnet, die er fällen will, so mahnt auch der Königsbote zuvor den, der ihm verfallen, an die Vergänglichkeit des ministeriellen Taseins, und warnend ertönt und feierlich in der Presse der Chor der barmherzigen Brüder: „Rasch tritt der Tod den Menschen an — Bereitet über nicht, zu gehen. Er niuß vor seinem Richter stehen!" Herr v. Lucanus hat, so berichteten wir bereits, am Freitag dem Reichskanzler Grafen Bülow seinen Besuch gemacht. Er ist nicht als Privatmann, sondern im direkten Auftrag des Kaisers erschienen und hat sich alsbald au das Hoslager zu Kiel zurückbegeben. Tiefer Meldung schloß sich unmittelbar die weitere Nachricht an, daß am Samstag eine Sitzung des preußischen Staatsministeriums statgesunden habe. Welch wonnesames Feld' für Konjekturen, für politische Vermutungen! Herr v. Lucanus, der neue Götterbote, gehört in jede Krise, wie in das alte Schauspiel der erlösende deus ex machina. Und weil nun jede Wirkung ihre Ursache hat, so spähte man eifrig umher und fand, daß vielleicht einzelne schwungvolle Worte in der Tenkmalsrede für den Fürsten Bismarck kein Gefallen fanden au höchster Stelle, daß der Begriff des „Tieners", der in der Inschrift des kaiserlichen Kranzes so deutlich markiert wurde, in den Worten des Nachfolgers nicht hinreichend hervortrat. Und doch will uns dünken, als ob die leisen Gerüchte von einem aus der Rede am Denkmal hallenden Mißklang nicht begründet sein können. Tenn die Worte waren klug und verständig und im letzten Grunde Io gar eine mutige That, die Tank verdient. Hier steht die Lehre des kaiserlichen Enkels und die Auffassung seines ersten Beraters in erkennbarem Widerspruch. Eine Krise aber, die an den denkwürdigen 16. Juni innerlich anknüpfte, würde zu Folgerungen der unwillkommensten Art führen. Tie schroffe Feststellung eines offiziösen Blattes, daß die Rede des Grafen Bülow keineswegs dem Kaiser vorher zur Genehmigung vorgelegen habe, und daß eine Präventivzensur um so weniger geboten sei, als „bekanntlich wohl der Minister unter Umständen für die Reden des Monarchen, aber nicht der Monarch für die Reden des Ministers verantwortlich sei", — diese Feststellung deutet nicht auf reine Harmonien. Wie dem auch sei, jedenfalls ist heute ein sachlicher Grund zu Krisen nicht vorhanden. Tie großen Schwierigkeiten, die durch die Behandlung der Kanalfrage in das politische Leben Preußens getragen wurden, sind für den Augenblick durch die Vertagung des Landtags beseitigt. Ob die Wahl dieses Auswegs taktisch richtig war, darüber mag man ja streiten; sicherlich aber ist es stets geschickt, — und auch die jüngste Geschichte des österreichischen Reichsrats hat es erwiesen —, die Zeit als Bundesgenossen zu wählen und die Leidenschaften erst verrauchen zu lassen. So hat Graf Bülow auch in der reichsdeutschen Politik die Taktik erwählt, sich eine Erholungs- und Kräfiigungs- zeit zu verschaffen, ehe er durch die Bekanntgabe des Zo l l- tar i fs den Streit der Meinungen entfesselt und den längst schon lodernden Flammen neue Nahrung zuführt. Tie Zeit, die Probe zu machen auf seine Entschlossenheit und Ueber- zeugungskraft, wird also erst kommen, wenn draußen die Schneeflocken herniederfallen und in Wallots Bau die Männer der Rechten, verstärkt durch klerikale und nationalliberale Fähnlein, die Frage einer konservativen Opposition aufzurollen gezwungen werden. Graf Bülow genießt keineswegs, — so meinen wir mit den „Lpz. N. Nachr." — das allgemeine Vertrauen. Aber noch weniger geht ihm ein allgemeines Mißtrauen zur Seite. Und auch in der äußeren Politik scheint in der jüngsten Zeit sich ihm die Möglichkeit zu bieten, wieder einen deutlichen, sichtbaren Anschluß an die von ihm in Worten so oft gefeierten Traditionen des ersten Kanzlers zu finden. Auf jede Ueberspannustg folgt eine natürliche Reaktion, und die Ueberspannuwg unserer Freundschaftsbekundungen für England hat einer kühleren Auffassung Platz gemacht. Tie Geschichte des Schwarzen Adlerordens für den Lord Roberts und die späte Veröffentlichung seiner Verleihung ist nicht ohne eigenartige Bedeutung gewesen. Es ist für die Methode des Grafen Bülow charakte- ristisch, daß er die Schwierigkeit, die ihm plötzlich aus dem Schicksal des Konsistorialrats R e i ck e zu erwachsen drohte, sanft aus dem Wege geräumt hat, ohne daß der aufgeregte See ein Opfer verschlang. Graf Bülow hat, wie es scheint, auch hier die Devise „Nur keine inneren Krisen" Vorangestellt, und hat durch die Uebernahme des dichtenden Konsistorialrats in eine anderes Amt überall, wo man nicht aus Grundsatz nörgelt, den Hauptgrund zur Entrüstung beseitigt. Aber diese Taktik wird dennoch nicht für immer Vorhalten. Es wird die Zeit der Entschlüsse kommen und dann erst wird man prüfen können, welcher Art die Farbe und ob sie echt ist. * • • Aus Berlin, 25. Juni, wird uns geschrieben: Eine Kanzler-Krisis, von der jüngst gemunkelt wurde, ist nicht vorhanden; aber wenn heute eine zuweilen gut unterrichtete Zeitung zur Bekräftigung dieser Thatsache hinzufügt, Graf Bülow stehe fester als je, so ist das doch wohl zu viel behauptet. Auch Herr v. Bötticher sagte vom Fürsten Bismarck, auf den Sessel des Kanzlers am Bundesratstisch deutend: „Ter Fürst sitzt fester als je" — gar nicht lange vir der Verabschiedung des Altreichskanzlers. Und Herr v. Bötticher konnte, als rechte Hand des Fürsten Bismarck, sicherlich unterrichtet sein. Er wurde aber, wie alle Welt, von der plötzlick>en Zuspitzung der Situation überrascht. Wer hat den Sturz Miquels vorausgesehen? Tenn von einer freiwilligen Demission des für unerschütterlich gehaltenen Ministers, der den Zeitpunkt seines Rücktritts selbst zu bestimmen geglaubt hatte, wird doch wohl nicht zu reden sein. Wie plötzlich erfolgte die Entlassung des Grafen Caprivi, so plötzlich, daß die auf der Rückreise von der Berliner Konferenz („Umsturz-Vorlage") begriffenen leitenden Minister der Bundesstaaten ihren Augen nicht trauen wollten, als ihnen die Extrablätter mit der Meldung des Kanzlerwechsels überreicht wurden. Noch manche solcher Ueberraschungen ließe sich aufzählen, um darzuthun, daß es einigermaßen kühn ist, von dem leitenden Staatsmann zu sagen, er stehe fester als je. Graf Bülow hat einflußreiche Gegner; darüber kann , gar kein Zweifel sein im Hinblick auf die bald hier, bald dort auftauchenden, ersichtlich „lancierten" kritischen Notizen, die sich mit ihm beschäftigen. Auch die Verbreitung der Behauptung, dem Kaiser habe die Bismarck-Rede des Kanzlers nicht gefallen, mag auf ähnliche Absichten zurückzuführen sein. Es heißt wirklich dem Kaiser zu nahe treten, wollte man im Ernst glauben, er fühle sich verletzt dadurch, daß Gras Bülow dem Fürsten Bismarck zuerkannte, was des Fürsten ist. Ebenso sind, wie man weiß, versteckte persönliche Angriffe auf Staatsmänner geeignet, die Betreffenden nur noch zu erhöhen in der Schätzung des Kaisers. Aber — „der Kaiser ist sein eigener Kanzler". Ta fragt es sich nun vor allem, ob völlige sachliche Ueberemstimmung besteht zwischen dem Herrscher und dem verantwortlichen höchsten Beamten. Diese Frage wird vielleicht nicht ohne weiteres zu bejahen sein. In den letzten Wochen hat sich ein „Ruck nach links" in der Wirtschaftspolitik vollzogen. Nicht nur aus den kaiserlichen Reden, aus den Auszeichnungen, die der Generaldirektor Ballin von der Ham- burg-Amerika-Linie empfing, sondern auch aus anderen Momenten ging hervor, daß die landwirtschaftliche Bewegung, die Agitation für beträchtlich erhöhte Getreidezölle, nicht in gleichem Maße Beachtung fand, wie vordem; daß die Handels-, die Industrie-, die Seeinteressen, und was damit zusammenhängt, mehr in den Vordergrund treten. Die Vertreter der Landwirtschaft sehen, worüber man sich! keiner Täuschung hingiebt in den beteiligten Kreisen, ihre Chancen sinken. Tie Verwerfung der Kanalpläne mag den Kaiser tiefer verstimmt haben, als äußerlich zur Erscheinung gelangt ist; die von konservativen Blättern geäußerten Bemerkungen, die den Ausspruch „Unsere Zukunft liegt auf dem.Wasser", eine vom Kaiser besonders gerne betonte Ueberzeugung, nur mit Einschränkung gelten lassen wollten, diese Bemerkungen in Verbindung mit ähnlichen Aussprüchen konservativer Führer in den Parlamenten mögen ebenfalls den Kaiser zu der Ansicht gebracht haben, daß auf konservativer Seite nicht volle Sympathie herrsche für die Ideen und Ziele dieser Politik. Genug, die Beziehungen sind etwas erkaltet. Graf Bülow hat sich der! Landwirtschaft gegenüber durch Zusicherung höherer Schutzzölle wiederholt engagiert, er steht auch sonst der Rechten am meisten nahe, er gilt nicht gerade als ein begeisterter Freund Englands, endlich Gras Bülow ist nicht wie Fürst Hohenlohe eine zur Nachgiebigkeit geneigte Natur: alles das zusammengenommen, kann in dem Augenblick, wo eine gewisse Aenderung des Kurses sich vollzieht, die Position, des Kanzlers bei der Entscheidung über eine bestimmte Frage unerwartet ins Wanken bringen. Dieser Moment mag noch nicht gekommen sein, aber, wenn auch jetzt keine Kanzlerkrisis herrscht, so kann sie sich doch entwickln, weil bereits die nächste Zeit manche wichtige Entscheidung besonders auf handelspolitischem Gebiete bringen wird, Entscheidungen, die leicht zu Meinungsverschiedenheiten Anlaß geben können. Zuviel Empfindlichkeit. Taß Nervosität und Empfindlichkeit im politischen Leben chic große Rolle spielen, daß die Parteikämpfe unserer Zeit durch zunehmende Reizbarkeit auf beidenS eiten so manches Unerquickliche und Abstoßende haben, ist bekannt genug, um noch eines weiteren Wortes zu bedürfen. Aber es ist eine, wenn auch nicht neue, Beobachtung, daß die Empfindlichkeit allmähliche auch auf unpolitischem Gebiete sich geltend macht. Wir haben hier die unleugbar sich steigernde Empfindlichkeit in den unteren Beamtenkreisen im Auge, und wir denken insbesondere — ohne dem einzelnen Beamten irgendwie zu nahe treten zu wollen — an die Beamten derjenigen staatlichen Einrichtungen, die mit dem Publikum zu thun haben. Gerade jetzt ist die Jahreszeit, in der erfahrungsgemäß die Presse verhältnismäßig oft von Beamtenbeleidigungen, d. h. den Fällen, in denen sich Beamte gekränkt fühlen, und der meist nachdrücklichen Ahndung solcher Verstöße gegen das Gesetz zu berichten haben. Tie Hitze des Tages bewirkt leicht die „Hitze des Gefechts"; eine kleine Meinungsverschiedenheit, ein Ausbruch der Ungeduld führt zum Wortwechsel, der Bürger wird eifrig, erregt, heftig, vielleicht durch Widerspruch gereizt, und ehe er sich's versieht, ist durch eine unüberlegte Aeußerung der „Thatbestand der Beamtenbeleidigung" klipp und klar gegeben. Solche Szenen ereignen sich täglich allenthalben. Ta hat einer auf wiederholten Anruf die gewünschte Fernsprechverbindung nicht erhalten; ein anderer glaubt den Briefträger wegen angeblich nicht prompter Ablieferung von Postsachen „energisch" zur Rede stellen zu sollen; ein Dritter hat, auf Reisen befindlich, nicht rasch genug die verlangte Auskunfr von einem Eisenbahnschaffner bekommen. Aus solchen, an sich gar nicht tragisch zu nehmenden Vorkommnissen entstehen dann manchmal die verdrießlichsten, Zeit, Geld und Ruhe kostenden Beleidigungsprozesse, wobei dann noch gegen den Beklagten „erschwerend ins Gewicht fällt", daß er als ein „gebildeter Mann" sich hätte beherrschen müssen, oder der Gerichtshof hält ein warnendes Beispiel für nötig, und verfügt strenge Strafe, um die Beamten „wirksam! gegen Ungebührlichkeiten zu schützen." Nun ist allerdings zuzugeben, daß mitunter gerade Angehörige der unteren Volksschichten etwas darin suchen, Beamten gegenüber einen demonstrativ und absichtlich hochfahrenden Ton anzuschlagen, sie vom Standpunkte eines Mannes zu behandeln, der „mit seinen Steuern" das „Beamtenheer unterhält", und was dergleichen großspurige und thörichte Ueberhebungen mehr sind. Solche unerzogene Leute bilden, wohin sie kommen, einen Schrecken für die Beamten, und wenn den gewohnheitsmäßigen Krakehlern, die aus den nichtigsten Gründen Skandal mack>en, nur um sich an den Beamten zu reiben, gelegentlich eine empfindliche Belehrung von Rechtswegen zuteil wird, so ist das gewiß nicht zu beklagen. Anders liegt die Sache, wenn ein gebildeter Mann, der sonst den Ruf der Höflichkeit hat, sich! in momentaner Aufwallung einmal vergißt und von Wendungen oder Worten Gebrauch macht, die ihn nachträglich gereuen, Aeußemngen, die ja keineswegs etwa eine Beschimpfung zu enthalten brauchen, um als eine Antastung der Beamten eh re empfunden und geahndet zu werden. Ta sollte der betreffende Verkehrsbeamte nicht gar zu rigoros in seiner Auffassung fein, nicht gar zu empfindsam gegen den Tadel, denn auch einem gebildeten Menschen kann es passieren, daß er, wie man zu sagen pflegt, „aus der Haut fährt". Und wenn nach geschehener That solchem Bürger die Uebereilung xum Bewußtsein kommt, und er Gelegenheit nimmt, den Gekränkten um Entschuldigung zu bitten, so könnte dies Wiedergutmachen, das ja sonst im bürgerlichen Leben, ausgenommen unter Duellwütigen, als hinreichende Genug- thuung betrachtet wird, audp dem sich beleidigt fühlendem Beamten eine befriedigende Sühne gewähren und ihm von der Anzeige Abstand nehmen lassen. Mancher wird« auch gerne einen wohlthätigen Zweck im Sühnegeld spenden. So hat die ärgerliche Sache auch ihre gute und nützliche Seite. Die hier und da sich bemerklich machende gesteigerte Reizbarkeit von unteren Beamten ist vielleicht auf Folgenoes zurückzuführen: Früher war der „kleine Mann", dann der Arbeiter das „Schoßkind" der Politiker in dem verschiedenen Partei-Lagern; in neuerer Zeit ist e£ dcij Unterbeamte, dem diese aufmerksame Betrachtung gewidmet wird. Man sucht aufs eifrigste, sei es im Reichstag, fei es in den Landtagen, seine Bezüge aufzubessern, mart nimmt sich thatkräftig seiner an, wo immer er über Zurücksetzung klagt, man hält darauf, daß ihm von feinem Chefs eine möglichst humane und freundliche Behandlung zu teil wird, man nimmt für ihn den Titel „Herr" in Anspruch usw. Sicherlich im allgemeinen sehr anerkennenswerte Bestrebungen. Ganz natürlich aber fangen Bevölkerungsklassen, die stark von den Parteien umworben werden, mit der Zeit an, diese Aufmerksamkeiten als ein wohlerworbenes Recht zu betrachten und gegen Kritik einigermaßen empfindlich zu werden. Aehnliches haben wir erlebt, aP der „Wettlauf der Parteien" der Gunst des „kleinen Mannes" galt. Zum Glück währt die Liebe der Politiker nicht allzu lange, sie wenden sich anderen Schutzbedürftigen zu. Wir wollen keineswegs behaupten, daß die Empfindlichkeit-viele Unterbeamten ergriffen hat — im großen und ganzen herrscht ein vortreffliches Verhältnis zwischen ihnen und den Bürgern — aber wir sprechen die Ansicht aus, daß diejenigen, die allzu feinfühlig im einzelnen Falle Kränkungen wittern, durch die Aufmerksamkeiten der Politiker verwöhnt worden sind. Hoffentlich ist das nur eine vorübergehende Erscheinung. Don den leitenden Behörden wird man erwarten können, daß sie zu ihrem! Teile dazu beitragen, vorkommenden Falles allzu penible Auffassungen der Beamtenehre auf das rechte Maß zurück- zuführen. Das Publikum freilich muß auch nicht unnötiger Weise den Beamten, mit denen es in Berührung kommt, das Leben sauer machen. Je gewaltiger der Verkehr sich entwickelt, um so zahlreicher sind die Gelegenheiten zu Differenzen. Mit einer ruhigen und sachlichen Erledigung, Kleinigkeiten als solche betrachtend, werden beide Teile, Bürger und Beamte, am besten miteinander auskommen. Politische Tagesschau. Tie „nationalliberale Korrespondenz" schreibt: Letzter Tage hat die Erste Hessische Kammer das von der Zweiten an die Regierung gerichtete Ersuchen beraten, baldigst einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher eine feste Entschädigung für die zu Unrecht Verhafteten vorsieht. Tie Erste Kammer in Darmstadt war der Ansicht, daß es sich hierbei um eine durch das Reich zu lösende Frage handele und beschloß, die Regierung zu er? suchen, im Bundesrat für eine möglichst baldige Vorlegung eines Gesetzentwurfs betreffend die Entschädigung unschuldig Verhafteter an den Reichstag zu wirken. Tie Frage hat den Reichstag bereits Anfang der Achtziger Jahre beschäftigt. Sie wurde dann in Verbindung mit der Frage der Entschädigung unschuldig Verurteilter immer, wieder in Anregung gebracht, mit der Lösung der letzteren aber nicht auch entschieden. Speziell der Abg. Beckh- Koburg nahm sich der Sache Jahre hindurch mit Nachdruck an. In der Kommission zur Beratung des Gesetzentwurfs betreffend die Entschädigung unschuldig Verurteilter stellte er den Antrag, eine Resolution zu Gunsten der Entschädigung unschuldig Verurteilter zu fassen. Tiefe Resolution wurde einstimmig in der Kommission, wie demnächst auch im Plenum am 22. März 1898 angenommen. Im folgenden Jahre brachte er diese Resolution von neuem ein. Der Reichstag nahm dieselbe am 23. Februar 1899 abermals mit großer Mehrheit an. Darüber, daß sachlich die Forderung ebenso begründet sei, wie diejenige der Entschädigung unschuldig Verurteilter, herrschte auf keiner Seite ein Zweifel. Ter konservative Abg. v. Buchka sagte seinerzeit sogar, daß diese Frage für ihn noch dringender sei, als die der Entschädigung unschuldig Verurteilter. Wie vom Staatssekretär des Reichsjustizamts am 4. Februar 1901 mitgeteilt wurde, machte sich der Bundesrat nach längerer Erwägung dahin schlüssig, daß den bezüglichen Anträgen des Reichstags keine Folge zu geben sei. Es verstehe sich aber ganz von selbst, sagte der Staatssekretär, daß, wenn der Bundesrat einen solchen Beschluß fasse, dies soviel heiße, als: zurzeit sei er nicht in der Lage, sich näher mit der Sache zu befassen; die gegenwärtigen Vorarbeiten genügten ihm nicht, um zu einer gesetzlichen Regelung zu gelangen. Durch Erlaß des Präsidenten Loubet vom 11. Juni ist auf Antrag des französischen Kriegsministers die Zusammenfassung der in Frankreich befindlichen Teile der K o l o n i a l - A r m e e zu einem „Kolonial-Armee- Korp s" mit einem kommandierenden General an bei' ' VOhi iSi ieiS^^unfte Steuer«" $PC; nlehr Ä^en -rs-LZs kr°S:K: riLW- ZZrMi * ,n feiner £?etf4' .9f9«i kn ,tin- an" 's Mirm ? m «N «»« teUebtteiS„l”nnM1i ’ä'Mtit 2?> & 'S. i« bittn S "" *- ' »MtÄ bte WWL «'1)4 lat en *”Q„,Sb ib -V-SZ machende gefteioerte ^7ten ist vielleichtaufy *^\ber „41? ;d)DW der Politiker in dm !’ ’« neuerer Zeit ist es bei rwrfiame Betrachtung geividinl |M es im Reichstag, sei ine ^Zuge aufzubessern, man ner an, wo immer er über Zu- t darauf, daß ihm von seinen me und fteundliche Behandlung für ihn ben Xitel „Herr" in 1 allgemeinen sehr anerkennen-' natürlich aber sangen Bedolla- )en Parteien umworben werde lusmerksamkeiten als ein woi chten und gegen Kritik einigt rden. Aehnliches haben wir c der Parteien" der Gunst bi- Zum Glück währt die Liebe bei , sie wenden sich anderen &N rsteyelslfche^ . ^n bc ^e9ietu^h5Äen/weWIfi?f tzentwurs WQjWtSe^(V iir die ^.^2adt M^ rbei um eJnehÄieruu8 F* id beschloß' baldige M iir eine mogW ^,tschädiguy itf§ betreffend die w i den Reichstag LU ,» bereits ^1^9 der iSsW WS -Sft- $el«lu .Februar 6ie y i'UsZs? t*S!ÄS' tml'chuld'S, M 4. ^Ägeret is ustiz^^ndesras^Äntrags" iU ’ 113»d < 80*. SA‘( ti , behaupten, daß die ErnMlirv- ergriffen hat - im großen und jfliches Verhältnis zwischen ihnen r wir sprechen die Ansicht aus, i feinfühlig im einzelnen Falle h die Aufmerksamkeiten der > finb. Mentilch ist das nur Hnunq. ikff ben teiienben Sein kvnnrn, daß sie W- jWj ivmMuden Mes *J)eiublr tebre aus das rechte M W; freilich muß auch n'cht unnotM MDL Tugesschau. Ankunft: Nr. 301 11,26 221 tue vuo --------- ' ’nh Ha »ourauet ... 221 11,26 38. Baron de Zuylen . dui z,zo Baden-B-ven uno umgeoungen. iwiicuc.i» berget Wege wohnt. Man nahm sich de- KtndeS an unD ^ourqu 3wei fte^n n0(§ au8. Bd. IL) 3. Aufl. (iv, 86 S. mit 2 Karten.) Berlin, Albert Gold- liracbte es den geängstigten Eltern zurück. I Der Kronprinz von Griechenland wohnte aber eine Stunde der An-1 fchmidt. Kart. 1 Mr. . * V «llevdor? a d Bahn 25. Juni. Bei dem heutigen kunst der Fahrer der. Nach kurzem Aufenthalt und nach geschehener Kon- Bender, Herm., NtklaS Gültch. Handlung mit Gttang und « J hl; Rlifc in die Scheune des Lilfsweichen. ttolle fuhren die Automobilisten in ihre Quartiere in die Stadt^ Am Tanz in 5 Aufzügen. Mufit von A-Stterlin. (bl S.) Münster i.W, Gewitter schlug der Butz m ore sch I ,w ei Abend war Bankett im Palmengarten, um 3«/, begmnt dre Festvorstellung Selbstverlag. iMk. stellet- Ludwig Weiß und tötete ein Rind uno zwei^„M-Barivtü. Heute (Mittwoch) früh erfolgte die Weiterfahrt Bock, Alfred, Der Flurschütz. Roman. (96 S.) Berlin, L .. , ......«»„TI firnnHf»n Fit« rtllT Die (tOtUtlD« I r. . . .r......j. /ctr.__J. m— k« oä nm «arfiftpn Tnnp meiter o: ciiANtnn, Kn 1 5JT1F Märkten erzielt worden sind. Hier ist 241 239 235 311 225 318 236 202 303 203 218 213 312 234 253 217 300 214 Katzenstein Debacker. Uhr 10,04 10,11 10,12 10,13 10,20 10,22 10,23 10,37 10,41 10,43 10,50 10,59 11,07 11,12 11,15 11,16 11,19 11,21 Nr. 316 246 212 227 317 200 216 222 316 226 250 249 251 215 252 208 308 Infanterie Kavallerie Benvaltungstruppen Artillerie Qtenie Train fchmidt als Vertreter des Dekans, der leider am Erscheinen verhindert war, mit kurzen Tankesworten an die Fcst- gemeinde und dem gemeinsamen Gesänge von: „Nun danket alle Gott" geschlossen. Viele Teilnehmer begaben sich jetzt .... .. - ' • - ' i Stündchen 37. FröbSrlc Bernes . 38. Baron de Zuylen . Haacke und Kuhnert, DaS Tierleben der Erbe. Mit Text- illustr. und chromotypogr. Taseln. Lfg. 25 bis 28. Berlin, Martin O.denbourg. ä Lfg. 2 Mk. St. Hubertus. Jll. Jagdztg. 19. J-hrg. Nr. 25. CSihen, Paul Schettlers Erben. Vierteljährlich 1,85 Mk. Deutscher Soldatenhort. Illustr. Zeitschrift für da» deutsche Heer und Volk. 12. Jahrg. Nr. 27. Berlw SW., Drssauer- straße 13, Karl SiegiSmund. Vteiteljährlich 1,80 Mk. Die Zukunft. HrSgbr. M. Harden. 9. Jahrg. Nr. 38. September auf den Markt kam, dagegen beim Steigerung schon mit dem Augusts nun in einer weiteren Tabelle gezeigt. 20. Brocandö . . . 21. Kassier .... 22. Manduit . . . 23. Defossä . . . . 24. Lucette .... 25. Delomey-Belleville 26. Ruef 27. Baron Duquesne. 23. Gobron .... 29. Dr. Faber . . . 30. Muth 31. Vernes . . . . 32. Ohne Namen . . 33. Worg . . . . 84. Madame Gobron . 35. Baron Dietrich . 36. Baronne de Zuylen Deutsche Alpen, 1. TeU. Bayerisches Hochland, Algäu, Voralberg, Tirol rc. 7. Aufl. (XII, 404 S. mit 25 Karten, 4 Plänen und 14 Panoramen) MeyerS Rrisebücher. Leipzig, Bibltogr. Institut. „Lasset uns gutes thun I wie sich die Monatsumsätze in Prozenten des ^ahres- Genossen."!Umsatzes stellen, wenn man dieselben auf die Groszen be- Nach halb-1 zieht, die gewonnen werden, indem man für Weizen, Gersky Spitze bei-hl-n worden. Tas Besetz vom 7. Juli 1900 sah «Zwecke und Ziele des Guslav-Adols-Vereins dazuleqen. Er, I Zahlen -ngeg-bcn wieviel für den Frieden nur Divisionen vor, für den Kwieg ein wie auch der folgende Redner, Pfarrer Klingen ber ^onat^un1 Bei ^t^chtung „nb (oder mehr) Armeekorps. Tas Kolomal-Armeekorps erhält schm idt-Romrod, der als Rechner des Zweigvere,nsden haltmszahlen ergiebts^lwstbeiLelzem einen eigenen Territorialbezirk, General Andre begründet üblichen Rechensclwstsbcricht zu erstatten hatte schilderte ^afer ^e Zufuhr ^m Juli '^ ^ ^c^ng iE i Awgust SBTSstir itam-wi.».;»* bie eudgiltige Btt düng des Korps ein Gesetz nötig wäre, l nimmt, getreu seinem Wahlspruche: „Lasset uns gutes thun I wie sich die ^onatsumsatze in Prozenten d^) - febafft inan Aiinächft ZeitweiligMimsterial-Versügungen an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen." Umsatzes stellen, wenn man dieselben auf die G H . W di7 ÄÖn Mi?Gebet und Segen schlost der Gotesdienst. Nach halbzieht die g^vonnen^em n^mmi^itt W^ em Ge^ d.e Äteit ber eignen hÄfen. Fil- den UN 'l>-r Pau'- dw zum g^,Ug-n T-.l- des F-l -s ub^ - und hascr das^Jahr,v°n L°p.°mb^s«^u^uf Sanitätsdienst sind sie schon erlassen worden. — teiiere, croffneie ver ^rispfarrrt. inu tulCL o<- »» vur^ährurf hurrh ili-lieranaebot gleich nach der Kriegsbudget für 1902 begegnen wir der Erscheinung, daß, ^ubun^nsprach^^ Nachversamm u ß. genommen! E?nte war in' den zwei bctrachtewn Jahren bei Gerste obwohl die Bruttostarke gennger angesetzt ist, die Aus- er v^ den s eben Welträtseln der Alten aus- gar nicht, bei Weizen und Roggen in nur je einem Jahre, ssus» alÄ*» Äsr* Den Schluß bildet eine Zuscunmenstellung der Berichte muua veri-ei-n, otuuun, «egenübcrgeftellt sind di- Fruchtmarktpreift Ostpreu- Aus Stadt und Kand. (D«r Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original«Nachrichten ist HUt unter genauer Quellenangabe: „öieft* Änr*" gestattet.) 1 2 *» tziu Lebensretter. Unter Bezugnahme auf eine kurze 3. Prinz Arenberg . Notiz in unserer Nr. 143, in der mikgeteilt wurde, daß beim 4. Bo.ffage. . . . Fachen in d-r Lahn an der Sabcnburg ein G-schLstSmann ; (R.) in die Lahn stürzte und der Restaurateur G. ihm zu 7 Planier .... Lilfe kam, wird uns heute mitgeteilt, daß auch G. in den 8. Dr. Keser . . . Fluß stürzte und ein Herr L. H. beide in feinen Nachen zog. ®«» • ■ waS seht schnell von statten ging. In. Vilam . . . . Berirrt. Ein kleines Mädchen im Alter von fieben 12. Benz..... Jahren tarn am Dienstag, al« e« den Heimweg von bet is. C-nv-t, . . . Stadlmüdchenfchule antreten wollte, vam richtigen W-g- ab Ml-ich-r . . . und geriet di-Franlsurterstraße hmauf bi« nach Klein-Linden, . . . . wo eß weinend angettoffen wurde. Dort ermittelte man es 17 Baron de Klopstein als das Töchterchen eines StraßenwärterS, der am Schissen- 18. Raux. . . . . ~ C ,wx «.___ n X V.e fV.v.'MiA r.M UMh I 19. ZlOUI , Sonntag und Wirt-Haus. Dorttäge, gehaltm aus der in Frankfurt Z6. Jahresversammlung der südwestd. Konferenz für innere Mission von Pfarrer Probst und Pfarrer Fritsch. (19 S.) K-ilsruhe, Ankunft: I Evangel. Schriftenverein. rr m Uhr Jugend. Münchener illustr. Wochenschrift sür Kunst und 11,29 Scheu. Nr. 26. München, P. Hirtb. , ib 11,31 Franke, Dr. vhil H,rm„ Christentum und Darwinismus in H,39 ihrer Versöhnung. 8°. (X, 128 S.) Berlin, Alexander Duncker. 11,43 2 Mark. 11,43 Deutsche Export-Revue. Hrsg, von Albert Blohm. n.46 386x1. 4 Hefte. Stuttgart, Dtsche. VirlagSanstalt. Jährl. 5 Mk. 11,48 Für alle Welt. Illustr. Zeilschrist. 7. Jahrg. Heft 24. 11,k»3 Berlin, Bong & Co. Jährl. 11,20 Mk, einzelnes Heft 40 Pfg. n,54 Moderne Kunst. 15. Jahrg. Heft 21. Ebba. Jährlich 11.59 16,80 Mk., Einzelheft 60 Pfg. , „ ici . 12,02 ZurgutenStunde. Illustr. Familien-Zeitschrift. 14. Jahrg. 12,02 Alft 22. Edda. Jährl. 11,20, Einzelheft 40 Pfg. 12,04 v Illustrierte Welt. 49. J-hrg. Heft 24. Stuttgart, 12,12 Dtsche. Verlagsanstalk. Jährl. 8,40 Mk., Einzelheft 30 Pfg. 12,21 Deutsches Protestantenblatt. 34. Jahrg. Nr. 24. 12,451 Bremen, Karl Schünemann, Dierteljäbrl. 1,50 Mk. 12,51 Südwestdeutsche Rundschau. Heft 11. Frankfurt, 1,05 Südwestd. Verlag. Vterteljäbrl. 1,20, Einzelheit 25 Pfg. 2,25 Baden-Baden und Umgebungen. (GrtebenS Rrisebücher gaben beträchllictii wachsen. Während man für 1901, ohne I ^de, m der er, (Gendarmerie uno republikanische Garde, mit 28 941 Ossi-1 gehend, den We.---- . f zieren 540 771 Mann rechnete, erscheinen für 1902 nur mit einem Hoch auf die (vememde Udenhausen sch^otz. 28 712 Offiziere 528 991 Mann.^ Tie Verringerung an Lssi^' ^e° ewang^elisch e^B ewcgung^ in Oesterreich und schilderte diel der deutschen Fruchtmärkte für das Jahr 1900. Tiefe Tabelle »» ................. 11780 für 6656 durch di- u-b-rnahm- aus das Äolvnial- r-,ch>sch-n Landen dem dMt-rest- aller Edang'l Ich-N dr --- bubget, für ben Res» (5124) aber durch geringere 6rgeb> 1M6enbrrourb^ba8 Sef^ ti | MNSWlttschast. Nisse der Rekruteneinstellung. Die genannte Stärke ist die Sollstärke, man rechnet aber 8 Prozent auf Beurlaubte, Tienstuntaugliche, Kranke und erspart dadurch 20 Mill. Nach Beendigung der Aushebung hält der RriegMinifter I sogar noch größere Ersparnisse für möglich,. Ohne Schulen, ^uf die Heim s ,ch oemütlkficr Geselligkeit bei- SÄi* * berSRefero(Sabreä würbe bie | «n — Deo Saatenstand im Deutschen R«iche war um du Mitte des Juni für Winterweizen 3,5 gegen 2,6 im Vorjahre; Sommerweizen 2,8 gegen 2,5 im Vorjahre; Winterspelz 2,8 gegen 2,3; Wmterroggen 2,9 gegen 2,4; Hafer 2,6 gegen 2,5; Kartoffeln 2,4 gegen 2,5; Klee 3,3 gegen 3,2; Luzerne 3,0 gegen 2,8; Wiesen 2,8 gegen 2,9; hierbei bedeutet 2 gut, 3 mittel und 4 gering. — In den Bemerkungen hecht es, die anhaltende Trockenheit mit rauhen Ostwinden, Nordwestwmden und hessischen Tiaspora-Gemeinde überwiesen. ! kalten Nächten beeinträchtigten das Wachstum der Somnursaaten und ■] Frankfurta. M., 24. Juni. Am Sonntag Ivar die der Futtergewächse. Früh gesäter Winterroggen hat sich recht gut erh , Ausstellung Samoa trotz Regatta und anderer 5* fPällc sef^« te«6t bünn, b.e äugten auf Ö; lichkeiten sehr stark besucht. Nach Baben Zchen, Königlich wurden die Zuschauer durch ein improvisierte^ schwimm- S bie Rh-inprovinz zugesellen. Die Sommerfn.cht fest überrascht, das einen sehr heiteren Verlaus nahm. Tie I entwickelte sich teils zwar gut, litt aber öfter burch Trockenheit unb Kälte, ——r,„ —-.Samoaner erschienen in roten Badekosttimen, fuhren. in immerhin wird burch bie letzten Regenfälle noch eine Erholung^der Saaten zusammen 20 416 Offiziere ol-4 0,0 Mann. ^itte des Weihers und stiirzten sich dort ms Wasser, gehofft. Günstig steht Somrnergetreibe nur im Königreich Sachsen und Wieder von den letztgenannten Kategorien absehend, findet Tann trieben sie allerlei Kurzweil, indem sie die noch im Fürstentum Schwarzburg-Rubolstadt. Karürffeln stehen m allen Landes- mau folgende Verteilung der Sollstärke: ober wieder in den Kähnen Befindlichen hinunterzerrten, tellm ziemlich gleichmäßig günstig, bageflen «lec ^ 0^8^61060 icgie^ Frankreich selbst ' 25 882 Offiziere 459 450 Mann wobei gewöhnlich Angreifer und Angegriffene zugleich in unb wenig zu erhoffen. Die Wen 2340 „ 51840 „ die Fluten plumpsten Einige übten, sich auch in wege^fe1K Tunesien ^40 „ 17630 tJ_ sprängen und Purzelbäumen, wobei es iehr drollige aff b^^^W s^ ^ord?Oldenburg, im Gebiete der Hansestädte, zusammen 26 962 Offiziere 528 920 Mann. Szenen gab. ^.as Völkchen suhlte ffch offenbar sehr wohl Bezirken Schleswig, Stade, Aurich, einem Teil Thüringens, Ober- bewilligte Erhöhung des Soldes der 5)auptleute und diejdw Uhr-VorstUlung slattsm 1 s . Ausstellung Darmstadt 1901. Führer durch Darmstadt für die Leutnants beantragte, dann aber auch die Ver- --------- nebst Umgebung und bie Ausstellung. Mit Stadtp^o, Plan der mehrung der einzubeordernden Reservisten (im ganzen! Die Automobilfahrer in Z^raukfart. Ausstellung und Vogelschaubild der Bergstrahe. 8. Aufl. (30 S.) 3 einhalb Millionen Fr.) und die Ucbung der Territorial- Arn Dienstag vormittag sind die Teilnehmer an der Automobil- Leipzig, WoereS Reisebücher-Verlag. 20 Pfe. Armee (Landwehr) die 1 einhakb Millionen kostet. - Vom Fernfahrt Paris-Berlin in Frankfurt angekommen. Das Lo^-Ükomrtee er- Berlin, Potsdam und Umgebungen. (Gr^mS R.isebücher 1 ? h ffl »J trrt bie Erböb naen bet IBexüae ber wartete bie automoblliflm vor ber @«Uu8warte an b-r Mainzer Lanb- Bb. vt.) Pra«. Wegw.juf dem Fest- ergeben haben für Nordostdeutschland, Norddeutschland, 1 *.1 --------- ..„S ontnr rtpfnmmpft batte, der oSgefftH^e, '»amt B ° chn er. K ^Mnter^nnter'L-MngVteMH i'l'banch>PrEwtmtungen unvIES sann biesm ssutchisam-n und überhaupt jedermann, obsMost Tarauf durchbrauste das Lutherlied: „Ein' feste Handels- und F^Euiarktpreis durch eine Tafel mit Die I r sich vor Hcmtansteckunaen schützen will, nur wärmstens empfohlen ist unser Gott" aus vielhundertstimmigem Munde den Tiagrammen bildlich veranschaulichtt . werden, die Pat. Myirholin-Seife in täglichen Gebrauch zu nehmen. Durg^st unser aus v0 verklungen war, betrat In einer weiteren Uebersuht werdent je für WnXy hygienische Toilelteseife, einzig in ihrer Art, ist sie in Folge der weiten Ncmm- Ms der diitte - bi Kanzel, Roggen, Gerst und Hafer die Umsätze nach Menge und Wert sagenden antiseptischen, neubildenden, konservierenden und heilender Festprediger, Plärrer Bclitf cy « r s Komm mitgeteilt, die in den einzelnen Monaten der Jahre 1898 ^n Eigenschaften deS MynholinS zur Verhütung von Hautansteckungen um auf ^^nd ^on Apostelgeschichte Ich in beredten ein-! bis 1Ä an den über den Verkauf berichtenden Frucht- und Störungen, sowie Beseitigung v eler Hautleiden unübertroffen ^ringM-n h-Äichcn ünkzn^-r^^g-h-nb-n^| -rzl-lt wvrb-n sind. Hi-r ist n-ten b-n absolut-n I ll-b-rall, aui in ben W «Wh». 12 730 Offiziere 341669 Mann 3 605 65 Ö55 . t 113 14 180 3110 69 644 H 467 12 662 •• 391 ff 9 860 Carl Stohr I. Ludwigsplatz 5 IvstallationsgksGft, Sau- nnö Kmistslhloffttti empfiehlt sich nut 8909 Anlage von Gas- und Wasserleitungen, Wasserklosetts und Kadeemrjchtuugkn, ZZtihaßkeiteran tagen. "&G Für die Heise Bekanntmachung. empfehlen Bekanntmachung 4407 Keeuzplatz 13 Kreuzplalz 13 (früher: 8. Weimersheim Nachfolger). // D. u N E. der zu den billigsten Preisen empfiehlt 3736 Johann Seibel, Ludwtgspiatz. Rein. 4470 F. Baumann 7 Süssrahmbutter 441 (Köthener Geld-List 3,000 Mark £ B und Liste) versendet 4235 empfiehlt 4447 3504 3 v Rosa und blaue Stärke empfiehlt 4226 H Emil Fischbach 4267 KWr B. 0. Delikates Allerlei! Lit. n n ZU 350 - 3000 Mk. Mare Heldgewinne: als 5 Haupttreffer je 10,000 Mark 5 Hewlnue je lOOO Mark 6 Hewinne Giessen 7 Neuenweg Vertreter der Elektrizitäts- Betttücher *, mit Kohtsaum Aktien-Gesellschaft vorm. C. Buchner in Wiesbaden empfiehlt sich für die Herstellung von elektrischen Licht-Anlagen im Anschluss an die städtische Centrale. 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WWehlliNen __'______________________ Wer baut! versäume nicht, Offerte und Prüfungszeugniffe der 3856 Lieber 200 Instrumente aus den besten Fabriken stets vorrätig. lOjähr. Garantie. Freie Lieferung. Höchster Rabatt, kleinste Raten. Pianos und Harmoniums zu vermieten monatliche Mietpreise 2-12 Mk. Bei späterem Ankauf gemieteter Instrumente Gutschrift der bezahlten Miete nach festen Bedingungen. Gespielte Pianos zu allen Preisen von 50 Mk an. Reparatur - Werkstätte, Auf polieren von Pianos, Klavierstimmen. Wilh. Rudolph, Giessen Seltersweg 91. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Meytrhoff 4 Goslar Kaiser- Frühstücks- X mpstehlt in stets frischer, bester