Nr. 49 Zweites Blatt Mittwoch 27. Februar 1901 Redaktion, Expedition und Druckerei Zchulpratze 7. Schiffskanäle; 12. Umwandlung der ein wirkliches Reichsinstitut mit dem der Notenausgabe und Annahme von Diesen 12 Geboten fügen sie noch den nicht nur Freihändler, Manchestermäuner 11. keine großen Reichsbank in alleinigen Rechte Depositengeldern. Wunsch an, daß 151. Jahrgang und Kathedersozialisten wie Brentano, Lotz, Conrad u. a., welche die studierendeJugendmitihren „verkehrten Doktrinen" erfüllten, sondern auch Vertreter einer dem Praktischen Leben angepaßten Richtung auf die Lehrstühle der Universitäten berufen werden. Adresse für Depesche«: Anzeiger Stehe». FernsprechanschlußNr.bl. Politische Tagesschau. Der bayerische und der hessische Bauernbund legen in einem Aufruf an die deutschen Fürsten, den Bundesrat und den Reichstag ihre Wünsche für den Abschluß der Handelsverträge nieder. Sie verlangen, daß die „einseitige Be güuftiguug von Handel und Industrie" aufhöre und das „begangene schwere Unrecht an der Landwirtschaft" gutgemacht werde. Sie wünschen: 1. einen autonomen Zolltarif oder Handelsverträge mit kurzen Sichten auf Grund eines Maximal, und Minimaltarifs; 2. Ausreichenden Schutz für die gesamte landwirtschaftliche Produktion (die Zölle müßten so hoch sein, daß nicht nur die ErzeugungSkostcn gedeckt würden, sondern auch ein angemessener Gewinn übrig bleibe); 3. einen gleich, mäßigen Zoll von mindestens 7 Mark auf alle Hauptgetreidearten; 4. für Mehl einen doppelt so hohen Zoll wie für Getreide; 5. für Ma iS nur die Hälfte wie für Getreide; 6. höhere Viehzölle, Grenzsperre für Schlacht oieh, Ursprungszeugnis für Magervieh; 7. höhere Zölle auf Bau-, Nutz- und Schnittholz; 8. Eisenbahn Frachttarife, die für die Ein- und Durchfuhr land- und forstwirtschaftlicher Produkte nicht billiger sein dürfen als für die heimischen, ohne Staffeltarife; 9. Beseitigung der Meistbegüvftignngsvertrage; 10. Beseitigung der Transitlager, Zollkredite und Mühlenkonti; Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. Die Gießener Zamilten- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" und ^Blätter für Hess Volkskunde" vier, mal wöchentlich beigelegt. Annahme Bon Hnieigtn der nachmittags für »en folgenden Tag rrichrinenden Nummer bi» vorm 10 Uhr Abbestellungen spätesten» abend» vorher. GichenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Keills 6t. „j, PreiS^ i|MÄ fion lange Jahre tim in bl. getrieben wird, al« anb. eWaeMiW' em imsßelluH iul solider, W* wandler sUM M freute am Umgang n wird Bebinpungen m W; r für eine der ertzE und Unfall'Iersi. sucht. E UN anbie6*ll ’B-S Wohnung, Lheni I« 28. vezugrpreir vierteljährt. Mk. 2.20, monatl. 75 tßfg. mit Bringerlohn; durch btc Abholestcllen vierteljährl. Mk. 1.90, monatl. 65 P^. Bei Postbezug vicrleljähTl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld Alle Anzeigen Vermittlung!» Hellen beü In^ und UuSlonlie» nehmen Anzeigen für de» Ghcficwcr «nzciaer enlgea«. LelleupreiS lofal 18 «fg., auvwürt» SO Psg. entgegen und betrachtet es als ausgeschlossen, daß die russische Regierung wirklich dazu übergehen könnte, Zölle zu erhöhen, die durch Vertrag in bestimmter Höhe festgesetzt sind. Die „Voss. Ztg." und die „Nationalttg." betonen die Unzulässigkeit einer solchen Maßregel. Beide Blätter weisen auf die gereizte und agressive Stimmung in den leitenden russischen Kreisen hin, „Zollsätze, welche durch Handelsverträge gebunden sind", schreibt die „Nationalztg.", können während der Dauer derselben von keinem Staate unter Berufung auf lediglich private Mittel der Preis-Normierung, die man irgendwo anwendet, abgeändert werden." Herr Witte, der sich so viel auf Recht und Gerechtigkeit beruft in seinen Auslassungen, dürfte das selbst wissen. Dann waren aber die Drohungen gegen Deutschland überflüssig. Für den Staatsmann gilt weit mehr noch als für den Privatmann das Wort: Zorn ist ein Gericht, das kalt genossen werden muß. . . . Preußisches Abgeordnetenhaus. Berlin, 25. Februar. Fortsetzung der zweiten Beratung deS Etats der Eisenbahn» verwaltuna. Abg. Macco (natl.) bemerkt, eine Reform der Personentarife fet jetzt mehr als je angebracht, denn die günstige Finanzlage ermögliche es, Verluste, die sich etwa dadurch ergeben sollten, zu ertragen. Abg. Sieg (natl.) führt auS, gestern ist der V-Zug, der von Eydtkuhnen kommt, eine Stunde von Berlin entgleist. Uns passirete nichts; das verdanken wir vor allem der großen Sicherheit der D Wagen. Abg. v. Mendel-SteinfelS (kons.) erklärt, der Eisenbahn- mtnister habe die Aufgabe, die Ausfuhr nach den Seehäfen möglichst billig zu gestalten, der Einfuhr aber etwas höhere Tarife auszueilegen. DteS Prinzip habe der Minister auch bet der Detarifirung deS Zuckers durchgeführt. Abg. Goldschmidt: Bei dem Wohlwollen, mit dem der Minister der Großen Berliner Straßenbahn begegnet, bedarf eS gewiß nur -tneS Wortes, um dem Mißstand abzuhelfen, der in der unzu reichenden Ausbildung der Wagenführer liegt. Bei der Umwandlung deS Betriebes find dte „Pferd«kutscher" in „Elektrische Kutscher" umgewandelt worden. (Stürmische Heiterkeit.) Präsident unterbricht, bittet, nicht Sachen zu besprechen, die doch nicht hierher gehören Abg. Goldschmidt (srs. Dp) bittet, ihn aussprechen zu lassen, er wolle sich kurz fassen, wisse aber sonst nicht, wo er diese Beschwerden Vorbringen solle. Präsident entgegnet, er wolle einmal heute weich fein, aber Redner mögen fich kurz fassen. Abg. Goldschmidt (srs. Vp.) fährt fort, er rate dazu, die Führung der Wagen der Straßenbahn von Maschinenschlossern ausführen zu lassen. Die Frauenarbeit in der Eisenbahnverwaltung gebe zu Bedenken Anlaß. Präsident unterbricht und macht darauf aufmerksam, daß Per- sonalfragrn hier nicht besprochen werden sollten. Abg. Goldschmidt (frs.Vp.): Er habe geglaubt, eS werde dem Minister angenehm sein, wenn er die Sachen gleich hier zur Sprache dringe. Präsident entgegnet: ES komme hier nicht darauf an, waS dem Minister angenehm ist, sondern was dem Hause genehm ist. (Stürmische Heiter kett.) Abg. Goldschmidt (frs. Vp): „Ja, meine Herren! Dann will ich fortfahren und versuchen, waS ich hier noch anbringen kann. Dte Wahlrechtsausübung der Babvbeamten. Präsident unterbricht wiederum und macht darauf aufmerksam, daß dieser Punkt bet Titel 1 der Ausgaben etnzubrtngen sei. (Heiterkeit.) Avg. Goldschmidt (frs Vp.): Ich ziehe eS denn doch vor, morgen früh als erster meine Rede fortzusetzen, in der Hoffnung, daß mich der Präsident da nicht so oft stören wird. Präsident: Aber ich störe Sie je garnicht, gebe aber keine Verficherungen für morgen. (Heiterkeit) Abg. Wetekamp (frs. Vp.) wünscht Abschaffung der Zuschläge für Schnellzüge und rügt dann Uedelstände in der Behandlung der Passagiere 4. Klasse. Wenn ein Minister so etwas dulde, sei er kein Minister für Verkehrswesen, sondern für verkehrtes Wesen. Präsident: Etnrn Minister für verkehrtes Wesen giebt eS in Preußen nicht, Herr Abgeordneter, ein solcher Ausdruck entspricht auch nicht dem Sprachgebrauch deS Hause«. König Eduard in Deutschland. Der König von England weilt nun auf deutschem Boden, uni seiner schwer leidenden Schwester, der Kaiserin Friedrich, in Cronberg einen Besuch zu machen. Sowohl von deutscher wie von englischer offiziöser Seite wird der Besuch als rein privat bezeichnet, und damit werden auch die politischen Betrachtungen hinfällig, die im voraus daran geknüpft wurden. Der König hat in Schloß Friedrichshof Wohnung genommen. Arn Portal des Schlosses Friedrichs- thof verließ am Montag, wie uns gestern ein Telegramm meldete, der Kaiser den König von England und kehrte sofort nach Homburg zurück. Um 1 Uhr traf der Kaiser wieder in Cronberg ein, um am Frühstück teilzunehmen. ;3m Gefolge des Königs befanden sich der Leibarzt Laning, der Adjutant Kapitän Ponsonby, der englische Botschafter <3ir Francis Lascelles und ein Sekretär. Bei der Tafel im Schloß Friedrichshof saß der König von England zur Rechten Seiner Majestät des Kaisers, zur Linken Seiner Majestät saß die Prinzessin Margarethe von Hessen, neben dem König von England die Kronprinzessin von Griechenland und Prinz Friedrich Karl von Lessen. Nach der Tafel fuhr der Kaiser, der noch der .Kaiserin Friedrich einen kurzen Besuch abgestattet hatte, um 3 dreiviertel Uhr mit dem General-Adjutanten, Generalleutnant von Kessel nach Homburg zurück; 20 Minuten später begab sich der König von England mit der Kronprinzessin von Griechenland und seinem Gefolge, ebenfalls nach Homburg, um dem Kaiser einen Gegenbesuch «bzustatten. Er kehrte kurz vor 6 Uhr nach Cronberg zurück. An der Abendtafel zu 11 Gedecken nahm der König mit seinem Gefolge und der Hofstaat der Kaiserin Friedrich Seil. Heute (Dienstag) frühstückte König Eduard, wie uns ein Telegramm meldet, bei dem Kaiser in Homburg. Wie man hört, wird König Eduard bis Samstag in Cronberg bleiben. Ss»18**', rässes?. EM ' Logis per 1. ÜJlit) zu Große Mühloasse 37, mohnung, ßüdie Speise. nebst Zubehör, ii r 1. März ob. später zi s. Werner, EitMent». söbaulane 15 48 tlere Stoa, beziehbar an mdmveitig iu vmnietkL ■>d)ön möbliertes Zuum iu vermieten. it 1, II, Säe Bahnhckr. L®I*dfrfit.27 ___Wäburflj2. piejenb eingetitbia ?. ®.a8)' 6 Zimmer, Dtentammer, forten. oismarSstraste 82, M Wegzug M »tm von Hntzber, strafe 25 der dritte alle« Zubehör vehst vd Pferdttzall von «d andertvetttg „ Rähtteö ubergerftrahe 28. stönem, steizeiegenea i bet Ma, flt tzecdr. nung mit Babezimmer, Boden, ar. Iroitnbob., karten, Wasterilosett, ii 1. Juli für 750 Mk. zu u. Nr. 0579 bes. d Exv. Zur neuen russischen Kundgebung wird uns aus Berlin, 25. Febr., geschrieben: Rußland wird ungemütlich. Eine Zolldrohung reiht fich an die andere, und es macht die Situation nidjt weniger ernst, daß in den verschiedenen amtlichen und „halbamtlichen" Auslassungen, die natürlich sämtlich aus dem russischen Finanzministerium stammen, zunächst nur von Möglichkeiten, von eventuellen Schritten, gesprochen wird. Auch im Leben der Völker hängt man Drohungen gern ein Mäntelchen um. Aber was ist es anders als eine Drohung, wenn der neueste Artikel im offiziösen Petersburger „Finanzboten" noch vor dem Ablauf der Handelsverträge Amerika und den westeuropäischen Staaten — in erster Reihe gilt dies für Deutschland — Zollzuschläge ankündigt „gegen solche Produkte, welche eine Syndikatsorganisation erhalten haben und im Auslande wohlfeiler verkauft werden als zu Haufe?" Also würde hauptsächlich die deutsche Eisen- und Kohlenausfuhr, worauf jene Voraussetzungen zutreffen, von dem Zuschlagszoll betroffen werden. Und weshalb? Weil Die Vereinigten Staaten einen Zufchlagszoll auf den russischen Zucker ein- führen, und weil man in Petersburg den dringenden Arg- lvohn hegt, andere Zuckerausfuhrländer, namentlich Deutschland, hätten bei der Vereinigten Staaten-Regierung, zur Einschränkung der Konkurrenz Rußlands, diesen Zuschlagszoll angeregt! „9hir einer solchen aus Europa herstammen- ten Idee" (daß Rußland geheime Zuckerausfuhrprämien gewähre) „verdankt Rußland diesen ungerechten Akt der freundschaftlichen amerikanischen Staaten". So heißt es - in der russischen Kundgebung. Mit anderen Worten: Von selbst wären die Vereinigten Staaten nicht darauf gekommen ; sie sind aufgehetzt worden von anderen Ländern. Dafür sollen nun die anderen Länder „bestraft" werden. Das ist denn doch ein etwas starkes Stück! Schon die persönlichen Spitzen des ersten russischen Artikels, in der Petersburger „Handels- und Jndustrie-Ztg.", gegen den Reichskanzler Graf Bülow bewiesen unverkennbar die Gereiztheit des russischen Finanzministers Witte über angebliche Machenschaften von deutscher Seite. Mit Würde und Ruhe läßt Graf Bülow soeben in der „Nordd. Allg. Ztg." diese Spitzen parieren. Er bezeichnet die Angriffe mit feinem Sarkasmus als „ungewöhnlich", „bei der Herkunft des Artikels". In den letzten Worten liegt deutlich ausgedrückt das Erstaunen, von einem Staatsmann eine solche Sprache zu vernehmen. Tas Auswärtige Amt hat, wie die „Nordd. Alla. Ztg." feststellt, keine jener persönlichen Bemerkungen in Dem vom Wolff'schen Bureau uns übermittelten Auszuge gestrichen. Graf Bülow lehnt es ab, „dem Verfasser des Artikels auf diesem Wege zu folgen, und die im Handelsverkehr zwischen Deutschland und Rußland obwaltenden beiderseitigen wichtigen Interessen einer persönlich zuge- spitzten Behandlung zu unterwerfen." Das ist eine bittere Pille für Herrn Witte. Tatsächlich trägt die deutsche Regierung, wie uns mon informierter Seite versichert wird, nicht die mindeste Schuld an dem Vorgehen der Vereinigten Staaten gegen Rußland. Es ist der deutschen Regierung, die sehr genau d ie Empfindlichkeit Rußlands kennt, garnicht in den Sinn gekommen, Amerika zu einem Zuschlagszoll auf russischen Jucker anzuregen. Vielmehr liegt es nahe genug, daß die a merikanischen Zuckerinteressenten dafür ihren Einfluß ein» gesetzt haben. Man sieht in unseren maßgebenden Kreisen wher mit voller Ruhe den weiteren Schritten Rußlands Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 25. Februar: Immer neue Wünsche zum Zolltarif werden laut. So fordert jetzt der Vorstand des Deutschen Handelstags die Handelskammern auf, hei den Einzelregicrungen vorstellig zu werden, sie möchten den Gesetzentwurf, sobald ^r an den Bundesrat gelangt ist, den Kammern zur Begutachtung vorlegen. Es ist Har, daß diese Prüfung sehr gründlich ausfallen, also geraume Zeit in Anspruch nehmen würde. Auch könnten dann die Vertretungen der Landwirtschaft und Jndusttie mit Recht die gleiche Forderung erheben, wodurch die Fertigstellung des Entwurfs immer wieder verzögert würde. Die Regierungen der Bun desstaaten werden dem Wunsch der Handelskammern kaum entsprechen. Denn einmal ist bereits die Ausarbeitung des neuen Tarifs im Wirtschaftlichen Ausschuß unter Beteilig ung von Vertretungen aller Erwerbsgruppen von statten gegangen, und dann bietet sich noch hinreichend Gelegenheit, in der Presse und auf dem Wege der Petition an das Parlament Sonderwünsche zum Ausdruck zu bringen. Die vom Reichstag zu wählende Zolltarifskommission wird nicht ermangeln, die Spezialforderungen zu prüfen.____________ Das Schicksal der Buren. Wir find uns heute darüber kaum mehr im Unklaren, daß die letzten englischen Operationen gegen De Wet und Botha, wenn nicht zu einer Entscheidung, so doch ~ zu schwerer Schädigung der Burensache geführt haben. Vor allem wird es immer wahrscheinlicher, daß. De Wets Ein fall" tatsächlich die Spitze abgebrochen ist, denn obwohl weder er noch das Gros seiner Leute den Briten in die Hände gefallen und in den Freistaat zurückgedrängt worden ist, so ist doch seine Streitmacht durch die Strapazen der letzten Wochen und die Verluste jeder Art dermaßen geschwächt, daß sie vor ber völligen Auflösung zu stehen scheint. Noch vertieft wird dieser Eindruck durch eine Meldung der „Daily Mail" aus Hopetown vom 24. ds. über den Verlauf des Kampfes in der Nähe dieses Ortes. Diese Meldung lautet: „Nachdem De Wet am Freitag (22.) erfolglos den Versuch gemacht hatte, den Brak bei der Klip drift und den Oranje bei der Readsdr if t und der Marks drift zu überschreiten, zog er den Oranje mit einem Feldgeschütz und einem Pompomgeschütz herauf und lagerte gegenüber der Kameeldrift. Bei Tagesanbruch brach Oberst Plumer von Welgevonden, 35 Kilometer östlich von dem Lager der Buren, auf und griff sie bei Zuurgat au. Er nahm dabei 40 Mflnn gefangen. Die Verfolgung der Buren dauerte bis zum Nachmittag. Die Buren marschierten auf Hopetown. Am Abend bekamen die Spitzen der englischen Truppen den Feind in Sicht, der sich außer Schuß- weite gelagert hatte. Oberst Owen griff die Stelle au, wo er Die Artillerie der Buren vermutete und erbe u t e t c ihre beiden Geschütze, nämlich einen Fünfzehnpfündec und ein Pompomgeschütz. Die Buren flüchteten und ließen sämtliche Pferde, fertig gesattelt, im Stich, ebenso ihre Kochgeschirre. Nach den letzten Berichten haben 400 Buren den Oranje wieder überschritten. Der Fluß ist sehr angeschwollen". Die Nachricht bedarf im einzelnen der Korrektur, denn daß De Wet an einem Tage den Brakslutz bei der Klipdrift und den Oranje bei der Marksdrift, dw rund 100 Kilometer von einander entfernt liegen, zu überschreiten versucht haben soll, ist einfach unmöglich. Vielmehr muffen fich die drei Uebergangsversuche auf mindestens Drei verschiedene Tage verteilen. Aber von dieser Zeitbestimmung abgesehen, dürfte der Verlauf der Dinge so gewefen sein, wie ihn der Berichterstatter wiedergiebt. De Wet hat also offenbar bei Strydenburg die Straße De Aar-Hopetowir verlassen, um querfeldein marschierend, die Straße von Hopetown zu erreichen, die sich bei Leeuwberg gabelt in den nordwestlichen Arm, der durch die Readsdrift über den Oranje nach Griquatown führt, und in den südwestlichen, stark nach Norden ausbiegenden Arm, der den Brakfluß kurz vor feiner Mündung in den Oranje in der Nähe der Klipdrift überschreitend nach Prieska geht. Prieska war zunächst das Ziel De Wets, weil er hoffte, sich dort mit Hertzog bereinigen zu können. Der hohe Wasserstand scheint indessen den Uebergang über den Brakfluß vereitelt zu haben, wenigstens ist ein anderes Hindernis nicht erficht - lich. De Wet wandte fich nun wieder zurück und folgte Furten suchend der Straße, die den Oranje aufwärts laust. Der Oranje bildet hier einen rechten Winkel, dessen in der Nähe der Marksdrift liegt. Aber an der Readsdrif wie an der Marksdrift scheiterte ein Uebergangsversua an dem Hochwasser. Zudem lief er hier den Engländer' wieder in die tone, deren Spitze unter Jmer Welgevonden halbwegs zwischen dem vorgenannte berg und ber Readsdrift auj einem Hohenzuge ftanoen. Er befand sich jetzt schon an ■uwn uiu [uigen zu iapen. yn der letzten preufti eben txu i'Lht. m ot .T....... r. Staatsminlsterialsitzung ist der Gesetzentwurf wegen höherer 'Ole Dampfe des Präparates erstickten die Flammen. Jetzt Aus Stadt und Land So kamen die Engländer, die seine Spur schon verloren hatten, wieder mit ihm in Fühlung und brachten ihn in eine verzweifelte Lage, in der er wohl durch Erschöpfung seiner Leute den Nest seiner Artillerie einbü ' anwesenden Fachleute sprachen sich sehr lobend über die Probe mit Excelsicr au?. ** Verunglückt. Heute vormittag fand man in einem Eiskellerschacht der Brauerei Denninghoff hier den Taglöhner Büttner schwer verwundet liegen. Man brachte ihn sofort in die Klinik, wo er uach wenigen Stunden seinen Verletzungen erlag. Wie aruunehmen ist, hat der Verun- unglllckte heute nacht in der Halle der Brauerei ein Obdach gesucht und ist in der Dunkelheit kn den Schacht gestürzt. P. Widerstand. Gestern abend wurde der Knecht L. von hier, der auf der Polizeiwache ein Obdach verlangte, und sich dabei sehr frech benahm, von den anwesenden Polizeibeamten aufgefordert, ruhig zu sein. Als Nachtquartier wurde ihm die Arrestzelle angeboten, was ihm jedoch nicht gefiel. Als er darauf Lärm machte und sich den Beamten Die „Nordd. 2ttlg. Ztg." berichtet: Reichskanzler Graf, und AuSströmen des Strahles verursachend Der «vvar» v. Bulow empfing k^ute den Landeshauptmann der Rhein ! - - - .«.rayleS verursachend. Der Appara Provinz Geheimrat Dr. Klein, den Geh. Kommerzienrat Waldersee telegraphiert aus Peking: Tie Kolonne Hoffmeister trat den Rückmarsch von Zirvangtschang nach Pavtingfu an. Die Verluste der Chinesen, die bei Kwangtschang in guter Ordnung angriffen, sind erheblich größer als gemeldet, über 300 Tote. — Tic der Kolonne Hoffmeister gestellte Aufgabe war, von Paotingfu orf'‘bit 'ibmIcjn Holzschornstein von ca. 5 Meter Höhe und 50 dem südöstlichen Schenkel des! über die geplante I n dust r i eaus ste l lu n a d e r R h e i n I^-ENttmeter Durchmesser, der mit Theer überstrichen, innen fc—A 'provinz und Westfalens eingehend Vortrag hielten I - Petroleum begossen, und zum Teil noch mit Hobelspänen LM j** 9ritafijrrii„n fnir »t«» ..»^l gefüllt war, angezündet. In wenigen Sekunden entwickelte sich ein ungeheurer Brand, Haushoch schlugen die Flammen, Mit der Ausstellung soll eine deutsch-nationale Kunst- und kunsthistorische Ausstellung verbunden werden. . v z , . vlv WWV1I, 77Zu M 1 t g I i c b e r n de s R e i ch s -Ge snn dh ei t s-j und vor dem entsetzlichen Rauch flüchteten die in der Wind- die Abteilungsvorsteher l rrchtung stehenden Zuschauer. Alsbald trat der Apparat in mRegrerungsrate W e e tz d 0 r f f Funktion und nach wenigen Sekunden war zum Erstaunen und v Bucht a. Zum Vor sitzenden des Reichs-Gesundheits- Aller das Neuer o ■* ™ rats rst der Präsident des Kaiserlichen Gesundheitsamts Eie Änff würbe 'ine Kohler und zu dessen ständigem Stellvertreter der Geh. m'gezündet. Auch sie war mit Theer, Petroleum Medizinalrat, Professor an der Universität in Berlin, 0>e r - anderenleicht^brennbaren Stoffen gefüllt. Kaum ange. Hardt ernannt worden. I zündet entwickelte sich eine ungeheure Hitze, Flammen um- ... Reichskanzler Graf Bülow hat in der Reichstags-!gaben den Bau. Auf Kommando einiger Herren nahm der I P. „Buren" - Versammlung. Nun hat auch unsere Stadt Gießen eine burenfreundliche Demonstration gehabt. Die große^öffentliche Versammlung, in der u. a. der Kommandant I 0 0 st e und ein Burenkämpfer Oberlehrer Henckeß sprachen, war äußerst zahlreich besucht. Schon von 7 Uhr ab, also anderthalb Stunden vor Beginn strömte das Publikum in den großen Saal in Steins Garten. An der Kasse waren im Nu die übrig gebliebenen Billets verkauft. Trotz des ziemlich hohen Eintrittspreises (Mk. 1.50, 1.— . ne ev t. I und—.50) war gegen 8,-Uhr kein Bittet mehr zu haben und Gletzen, den 2b. Februar 1901. die Späterkommenden waren gezwungen, mit einem Steh- -le- In der zweiten Kammer hat die Zentrums-Fraktion iW zu begnügen. Nach halb neun Uhr mußten viele rechten Winkels, den der Oranje bildet, und wurde durch seine Verfolger immer weiter stromauf gegen Hopetown getrieben, wo er starke englische Mteilnngen erwarten mußte. In dieser Bedrängnis scheint die Auflösung seiner Schar die einzige Möglichkeit gewesen zu sein, der Knebelung und der Gefangennahme zwischen den Engländern, und dem geschwollenen Flusse zu entgehen. Dieses Mittel, hat er denn auch gewählt. . Wie dem „Daily Telegraph" aus De Aar gemeldet wird, hielt Präsident Steijn, der sich bekanntlich bei De Wet befindet und nach der Verfassung des Freistaates zugleich -Oberkommandierender ist, am 23. eine Ansprache an die I>!!iaen hfp auch, die Unberittenen und die- sitzung vom'24 Januar di'e Zu^e^^m^chsi^'aß^och^n I Vertreter des Erfinders^den"^^inen^ar^'stülpt^ ihn iirb ^fn/rirr seingebuyt hatten, mußten für der lausinden Session eine Aufbesserung der Bez üg c I um, und sofort spritzte ein feiner, langer Strahl in das Feuer Men zu fliehe». Ter R e st der Duren löste sich schiebbar erklärt. Ter fiat fi» beeilt kinem ? 1 8 » - E,nmaI an9ciQnbct iu l-hen. aber trotz reich, über- W^^die^hat folge» zu lasse,,. In der letzten preußischen Petroleum brannte die Hätte nicht mehr. Tra^ok7l""'',de" °p«atw,,en in? ,Sb ö. fit i « e n be7‘eine'gro6~e X^eTr^nn-e 'aeiPben ®obV;“7n“He7rt, «eineren Surentnu>il$itt e» «Ä«.? vlcbS^n. bc8 Reichzheerech der Kaiserliche,, Marine unb Petroleum unb Hobelspänen bedeckt und angezündet. In Lm'u7d Pi-^W'v-n ’»?«t^efctrt9iSäSecn* I UmfceiMon’Äef« ±*e«”b« $« $uÄ s U/s eh ab e n in dessen Fr e^tch verhindert, einen Oberleutnants, 3 Leutnants^'In Summe 35 Of^iere^ Kosten ""E Feuermeer. Auch hier zeigte der Moment Löschapparat &e fKN M wenigen Sekunden mit^L^Liter der Flüssigkeit gelöscht. Die «e^$CS"SSer ?ben l'ch W labend über die ßrciQiiiffcn hip xpv pt*FipPififix aöSrtxiAxit s I 00 Meilen nordwestlich von Singanfu. Kapstadt, 26. Febr. 1 Uhr 30 Min. (Telephon-Meld, des „Gieß. Anz.") 31 Personen sind hier an der P e st erkrankt. 6 Europäer, 24 Farbige befinden sich in ärztlicher Behandlung. 25 Europäer, 33 Schwarze, 93 Kaffern und 9 Juden, die mit den Erkrankten in Berührung kamen, sind in Isolier Häuser untergebracht. Bruchsal, 26. Febr. Ein Dragoner der 5. Eskadron erschoß sich gestern nachmittag in der Kaserne mit seinem Dienstgewehr. Tas Motiv der That ist unbekannt. Besigheim, 26. Febr. Gestern nacht entstand in einem der ältesten Häuser der Stadt ein Brand, der sofort einen gefährlichen Charakter annahm. Nur mit Mühe konnten die Bewohner sich retten. Ein Hausbewohner, der seine kranke Frau auf dem Rücken herabtrug, erlitt Brandwunden, sodaß er ins Krankenhaus verbracht werden mußte. Rom, 26. Febr. Der Millionär Tagiuri in Livorno verbrannte 200 000 Lire in italienischen Eisenbahnobligationen und erhängte sich sodann. Meteorologische Beobachtungen der Stativ« Gieße«. Februer E c 1- $ auf 00 reduziert Temperatur der Luft Abfolute Feuchtigkeit 1 Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 25. 9“ 743,4 2,4 4.8 87 _ 1 bed. Himmel 26. 7« 744 1 1,3 4,6 91 8. 1 26 2" 742 0 6,2 3,9 55 3. 2 Sonnenschein Höchste Temperatur am 24.- -25. Febr. 4 io C Niedrigste u ,, — 0,3° C. BSrsennachrichten« Berlin, 25. Februar 4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 40 50 M. 4 o/o do. 8. 5/8 unk. b. 1904 40 50 „ 31/jO/p do. 8. 7/8, unk. b. 1908 3910 „ 4 c/o D- Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 98.00 M. 8V.% do. unk. 1905 90 00 „ 4 o/ü Preuss. Hyp--A.-Bank 8. 8-12 83 60 , 4 o/q do. 8. 15-18 unk. b. 1900 83 50 , 4 6/g do. 8. 19-20, unk. b. 1905 00.00 31/, o/0 do. 8. 13, 14 75.60 „ BVi °/c do* 8. 21, 22, unk. b. 1905 75.60 „ Telephonischer Kursbericht. 81/! % ReichaaDleihe . . 3% do . . 3>/s;7q Konsole . . . . 3 0/c do . . . . 3Hessen . . . . 5% Italien. Rente . . , 4% Grieoh. Monop.-Anl. 3 °/o Portugiesen . , . 8 °/o Mexikaner , . . . % Chinesen . Frankfurt, den 26. Februar. 98.55 88 65 98 20 88.70 94.70 96.30 44.90 25.40 Kreditaktien . . . D ißkonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . 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März ISOl, vormittags SV-Uhr beginnend, sollen im Siebener Ltadtwald, in den Distrikten Mühlberg und Zollstocks- Wäldchen, verste gert werden: rm N Buchen-Scheit, Buchen« u Ächen- K'.üppel, Bucken- u. Eichen- Stöcke, Vrir.: 1 Mß, an die Diejem 9. Februar nachgekornrnl Urnia der DelÄißen ja Gießt» Oeffentlicher Vortrag Seltersweg 68 Parterre nnd erste Etage. —r Buchbinderei, Stereotypie, Galvanoplastik. Billigste Herstellung von Massenauflagen. 1606 Wilhelm Söhnel. JL $ 890.— 1221.68 2531.40 1000- 552.59 1444.20 1599] Forderungen an die verstorbene Witwe Kan« zu Gießen find spätestens den 10. März d. I. an Herrn Wilhelm Will zu Wetzlar. Gr. Promenade, zn richten. Seltersweg 68 Parterre und erste Etage. Herr Professor Dr. W. Detmer (Zeus): Aeiseöilder aus Tunesten,Algerien und der Sahara Karten für Nicktmitgtieder sind zu Mk. 1,60, für Studierende und Schüler zu 60 Pfg. in der KrebS'icken und RiHer'icken Buch- banblunfl zu haben. 1607 frudtrti: 50t Betr.: Die zum Den Di und da Ba Ministemm aus Anlaß i findenden Fi der am 4„! rennen ja ve $db' Hub Si Mn unb \ ub ßanböfrtfi Ueibttt Wir hn< Hörde genkhn ^usgegeben w Gewinnen vei Gießen C Aktiva. Kassenoorrat Waren It. Inventur Debitoren Mobilien nach Abschreibung v. 10% an die 8 Diejeni; 30. Novemb enfiproihrn: derselben bß Passiva. Mitglieder. Einlage Reservefond Betriebsrücklage Verzinsliches Kapital Kreditoren Reingewinn Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Braud bleibt wegen teilweisem Wechsel der Ge- Freitag deu 1. März 1901, abeuds 8V2 im unteren Saale des gute HVet. Thema: Bermögcussteuer-Gesetz. Referent: Herr Rechtsanwalt Raab, hier. Bekanntmachung. Der Landwirt Hermann Stoll von Villingen und dessen Ehefrau Therese geb. Koch haben durch Ehevertrag vom 29. Januar 1901 vor Großh. Amtsgericht Laubach als Güterrecht ihrer Ehe die Errungen- schaftsgemeinschaft des § 1519 ff. B. G. B. vereinbart. ißos Laubach, 23. Februar 1901. Großh. Amtsgericht. Gießen. Sechster Vortrag Donnerstag deu 28. Februar 1901, 8l/< im Kotet Hroßverzog von Kessen. Bekanntmachung. In dem hiesigen Gcnossenschaftsreuister wurde betr. den Spar- und Vorschuß-Verein Lollar, e. G. m. u. H., verme'kt: An Stelle des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Karl Geißler ist Ludwig Frank III. zu Lollar zum Mitglied des Vorstandes bestellt. Gießen, den 23. Februar 1901. Submission auf Mdel-Schnitt- und ZLauholz. Die Gemeinde Alten-Buseck beabsichtigt, aus ihrem Gemeindewald folgender Holz auf dem Submissionswege zu verkaufen : Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Pflegevaters und Onkels Kenn Ludwig Friebel sagen wir innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. süchtiger Kellner sucht Stellung * in besserem Restaurant oder Hotel. Offerten unter Nr. 0628 an die Expedition dieses Blattes. Kognak deutscher und französischer, ärztlich empfohlen, zu haben bei 884 F. Schott, Bahnhofstraße, Ecke Wolkenaasse. Holzverkauf. Kgl. Oberförstern Krofborf Freitag deu 8. März 1901, vormttt. 93/4 Uhr, im „Römischen Kaiser" zu Wetzlar. Schuhvez. Stoppet verg, Dist.ikte 891, 89II, 89 b (Dienstland), 84IV u V, 88 XVI: Kicherr: 167 rm Scheite und Knüppel, 980 rm Reiser; Kirschen: 2 rm Scheite, 5 rm Reiser; Weich- Hotz: 26 rm Knüppel, 2885 rm Reiser; WadetHotz: 2 rm Scheite und Knüppel. 1604 Der Kgl. Forstmeister. Dir btnac wtnfau btt f Wx aj E'nträge in ( “nb vergleich! "^erziehen u: S^ben Änft ^^hen kann °lung von i ^ruigrv. S W nnd Lc fQesucht möbliertes Zimmer 'S! in der Nähe deS CafoHettler. Offerten mit Preisangabe unter W J 0629 an die Exped d. Bl. Telephon Nr. ä 51. B (Äfdjön möbliertes Zimmer zu ver- ö mieten. Babnhoftzr. 26, III. Hohversteigerung im Gr.-Kvsklker Gemkivlikwald Douuerstag den 28.Fe- bruar l. I., vormittags 9^2 Uhr beginnend, sollen im Großen-Busecker Gemeindewald, Dist ikt Hoheberg, versteigert werd n: S Gietzenev tadttheater. Mittwoch den 27. Februar 1901. Volkstümliche Vorstellung zu kleinen Preisen. Die Ehre. Schauspiel in 4 Akten von Henn- Sudermann. Eintrittspreise: Loge 1.20 Mk., Saal 50 Pfg., Gallerie 80 Pfg- Donnerstag den 28. Februar: Zum 5. und letzten Malet Im Abonnement bet gewöhnlichen Eintrittspreisen. Flmhsmnil als Srsttha Komödie in 8 Akten von £). Ernst. Statt. Schlachthaus. Freibank. 1692 Heute und morgen: Kuhsteisch 48 Pfg. Schwewesteisch 50 Pfg. IBei Zahnschmerz z°£ Z nimm nur „Kropp’s Zahn watte“ w (20% CarväcröfwäHe) Ä Fl. 50 Pfg. Ang. Noll, Drog. z. rot. Kreuz. Id»*-1'11 LS- Ewirt“ und 55.8olt8tu gjl DülhtnÜich ;«S‘äS Der Anfang ist am Hundskopf Gr.°Buseck, 26. Febr. 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Meyer. 1602 Verdingung von Rodungsaröeiteu. Das in der FeldbereinigungS- qemarkung Garbenteich im Früh, jähre d. Js ausiuführende Um- roden der abgeholzten Wald- stächen, veranschlagt zu rund 60 -0 Mark, soll in mehreren Losen Samstag den 2. März d. I., vormittags 9 Uhr, auf fern Rachause zu Gardenteich öffentlich vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen iuf Großherzogl. Büraermeisterei Garbenteich zur Einsicht offen. G ßen, am 25 Febr. 1901. Großh Kulturinspeklion Gießen. Wißmann. 1601 btt Taget Archen Fuh ÄM -r, £te- * W" Bäte.®. @lil! «11 bin Xra?t»U «ä & äidl,™*1 "'he Ofcktb. Fräulein, w. dieBuchführg. versteht, sucht Stellung in fein. Konditoreiod Konfitürenaesch Gute Behdlg wird hohem Salär vorgez. Ta Refer. zu Diensten. Off. unter Nr. 1696 an die Ervedition d. vk Die Offerten sind verschlossen mit der Aufschrift „Submission auf Nadelstammholz" bis zum 6. März 1901 bei Großh. Bürgermeisterei Men - Buseck einzureichen, wo die Eröffnung nachmittags 2 Uhr in Gegen- wart der erschienenen Submittenten erfolgen wird. Alten-Buseck, 26. Febr. 1901. Grobherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 1613 15u5] Ein tüchtiger Lackierer für dauernde Stellung auf sofort gesucht. 9t. ttrogmann, Kaffenschronk Fabrik. Cin Kapital von 16—30000 Mk. kann an guten ZinSzahler alSbah verliehen werden Offerten unter F P 1269 an die Exped. d. Bl. 0637] Unserem lieben Freunde, Herrn Lokomotivführer Wilhelm Klein u fron zu ihrem heutigen 25jsth,igep Ehe Jndilüum die httsiiihstku Cliiidwllilslht. Mehrere Kollege». 2 gut möbl. Zimmer zum 1. April zu verm. Ludwigftr. 18, prt. ttudwigsplatz 4, III, zwei gut v* möbl. Zimmer sofort zu verm. kauft man am billigsten bei Ph. Herrmann, e,u“e^,6,t^n 2S7. la. junge Schnittbohnen, die 2-Pfund-Dose 38 Pfg. la. junge Sappenerbsen, die 2-Pfd.-Dose von 45 Pfg. an rc.rc. Sämtliche Obst- und Gemüse-Konserven der Konservenfabrik E. 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