Br Preislage. „!L lnrner °'°- EZL m&t vkNintten. JL Eft EmeS Zimmer» L_ SB^ntboTftToje 81. '*■ Sitnmer auf ttüro 6erm. tztrintzr, SK, ihn in veikehr-. ^lllre,ter Lage,iv 1 *Qnflt Jahre dm pftne&en wir-, aba >■ Mäf/wifln., fof. ' leich. DaS Gehen ist der Kaiserin gänzlich verboten worden, in einem Roll st uh le fitzend, läßt sie sich bei milde« Wetter auf kurze Zeit im Parke herumfahren ober in ben Zimmern und KorrftorS des Schlosses. Der Appetit ist äußerst schwach. Manchmal nimmt sie gar nichts zu sich außer einem Täßchen Bouillon von Fleisch extrakt, daS t« Schlöffe selbst präpariert wird. Politische Tagesschau. Von englischen Werbern an der deutsch-belgischen Grenze erzählt das „Echo der Gegenwart": Ein Geschäftsmann fuhr mit seinem Sohne am vorigen Mittwoch nach BervierS. Der Sohn, ein 18jähriger junger Mann, traf in Berviers einen Freund, der, ebenfalls ein Deutscher, in Berviers in einem Geschäft thätig ist. Der Vater überließ nun seinen Sohn der Führung des Freundes und bestimmte ein Lokal, wo man sich später treffen sollte. Die jungen Leute zogen eine Zeit umher, besuchten eine Anzahl Wirtshäuser und tranken jedenfalls mehr, als gerade nötig war; dann kehrten sie in sehr animierter Stimmung in eine kleinere Wirtschaft ein, wo ein älterer Herr, der sich als reicher Engländer aufspielte, saß. Der Engländer ließ eg sich nicht nehmen, mit den jungen Leuten eine Flasche Portwein zu bestellen. Was er nun alles erzählt hat, wissen die Herrchens nicht mehr, wohl aber, daß er viel von der englischen Armee, von hohem Sold und späterer Pen- ton sprach, und daß sie eingewilligt hatten, mit nach Ostende zu fahren, wo der Fremde ihnen ein großes Seeschiff, ein Eigentum, zeigen wollte. Auf dem Wege zur Bahn be- egnete nun zum größten Glück der Vater des Aacheners »em Kleeblatt, stellte eS und verlangte energisch Erklärung. Diese fiel so verworren aus, daß er sich sofort nach einem Wachmann umsah; allein als dieser endlich ankam, war der Engländer längst verschwunden. Schade genug: aber wäre )er Vater nicht gekommen, so würden die beiden Burschen etzt in England sein, denn in ihrem Zustande wäre eS dem Werber, ein solcher war der freundliche Herr, ganz sicher, nur zu leicht geworden, ihnen das Handgeld aufzuschwatzen. Politische Wochenschau. Mit den deutsch-russischen Handelsbeziehungen hat sich die Presse in der letzten Woche notgedrungen beschäftigen müssen. Der russische Finanzminister Witte hielt es nämlich für angebracht, in einem offiziösen Artikel alle die Nachteile auszumalen, die für Deutschland das Fehlen eines Handelsvertrages zwischen den beiden Ländern zur Folge hätte. Natürlich ist diese Schilderung etwas einseitig ausgefallen. Gleichwohl verdient sie Beachtung; denn sie bedeutet immerhin eine Warnung — wenn auch nicht an die Adresse der Reichsregierung, so doch an diejenige des Reichstages. Es liegt auf der Hand, daß Rußland mit Rücksicht auf seinen Getreideexport einem Emporschrauben der deutschen Lebensmittelzölle nicht un- thätig zusehen kann, und der russische Mahnruf wird deshalb einen Eindruck keineswegs verfehlen. Der Reichstag hat in der Berichtswoche nur an drei Tagen Plenarsitzungen abgehalten. Er erledigte den Post- Etat, den Etat der Reichsdruckerei, sowie einige Petitionen. Der Antrag auf Gewährung von Anwesenheitsgeldern an )ie Abgeordneten wurde einstimmig einer Kommission überwiesen, während sich bei der Abstimmung über den Theaterzensur-Antrag wieder einmal die Beschlußunfähigkeit des Hauses herausstellte. In den Kommissionen wird inzwischen eifrig gearbeitet. Das österreichische Parlament balgt sich aufs neue über lächerlichen Formsachen herum. Wegen der Be- handlung nichtdeutscher Interpellationen ist es zwischen den Alldeutschen und den czechischen Heißspornen lArermals zu lärmenden Szenen gekommen. Man hat schließlich sogar s Geschäftsordnungshefte dem Präsidenten und ,.c”. Ministern an die Köpfe geworfen, und ein gewalt- tyatrger ^ungczeche wollte eben setn Tintenfaß desselbigen sollen in genauer systematischer Weise Zusammenwirken. Für die Zwecke des neuen Feldzugsplanes ist das ganze Gebiet des Kleinkrieges wie ein militärisches Schachbrett abgeteilt worden. Die einzelnen Vierecke werden mit Brigadetruppen bedeckt und jeder Brigade ist ihr besonderes Operationsgebiet angewiesen. Sie bewegt sich in bestimmter Richtung und säubert ihr Gebiet, bis sie einen Punkt in dem Gebiet einer zu einer anderen Gruppe gehörigen Brigade erreicht. Wird es ratsam erachtet, so tritt alsdann die Brigade ihren Rückmarsch an und streift abermals ihr besonderes Gebiet ab. Im allgemeinen aber ist die ganze Bewegung eine fortschreitende und nach dem Innern gerichtete, zugleich von Norden, Süden, Westen und Osten her, sodaß im Notfälle leicht vier Brigadetruppen sehr schnell an einem Punkte gesammelt werden und ein überwältigendes ^Gewicht zur Geltung bringen könnten. Jede Brigade wirb durch ihre Patrouillen mit den übrigen zur Rechten und zur Linken, in der Front und im Rücken Fühlung haben. Unfehlbar werden sie sehr bald mit dem Feinde in Berührung kommen, und wenn es den Buren gelingt, der einen Gruppe von Brigaden zu entrinnen, so werden sie nun dadurch einer der andern Gruppen mitten in die Hände fallen, während sich hinter ihnen das Netz der übrigen schließt. Die Vorkehrungen für die Verproviantierung des Heeres sind sehr einfach und vollständig. Niederlagen sind in kurzen Zwischenräumen von einander eingerichtet und mit allen Bedürfnissen für Monate ausgestattet. Thatsächlich wird eine Brigade nicht mehr als zwei Tagemärsche von einer Proviantniederlage entfernt sein und sollte, was ja immerhin möglich ist, hier oder da der Feind einen erfolgreichen Vorstoß auf eine solche Niederlage machen, so wird den zunächst betroffenen Truppen dadurch höchstens die Notwendigkeit auferlegt, sich einen oder zwei Tage mit halben Rationen zu begnügen. Da sie immer in verhältnismäßig geringer, Entfernung von einer Niederlage marschieren, dürfen sie sich mit leichtem Gepäck begnügen, und die reitenden Truppen werden außerdem über eine genügende Anzahl Handpferde verfügen, um häufig wechseln zu können. Auch beim Sanitätskorps hat man ebenfalls aus den Erfahrungen des Krieges seine Lehren gezogen. Der ganze Plan ist verschiedentlich erprobt worden und arbeitet glatt und genau, und sobald alles vollendet ist, wird an die Stelle der scheinbaren englischen Unthätigkeit und Defensive ein lebhafter rühriger Angriffskrieg treten. Es sei diesen Ausführungen des Timesberichterstatters hinzugefügt, daß ie vor den konzentrischen Angriffen im südöstlichen Transvaal und vor De Wets Einbruch in die Kapkolonie ge- chrieben sind. Diese beiden Ereignisse sowie zahllose Eisen- bahnangrifse der Buren, zum Teil in unmittelbarer Nähe der Hauptzentren haben die Erwartungen des Berichterstatters bis jetzt nicht eben bestätigt. Kitcheners neue Kriegführung. lieber die englischen Heeresverhältnisse in Südafrika wahrend der letzten paar Monate giebt ein Berichterstatter der „Times" in Viktoria mancherlei Auskunft, die solchen r:5eEn,o/TLmit Kriegswesen und Krieg nicht aus persön- licher Anschauung vertraut sind, Aufklärung über ver- schiedene, ihnen bisher unklare Thatsachen bietet. Als Lord Kitchener den Oberbefehl übernahm — schreibt dieser sach- kundige Gewährsmann — sah er und die unter ihm stehen- LV Generäle sich einer Lage gegenüber, die derjenigen ziemlich ähnlich war, die Lord Roberts ein Jahr vorher vor- gefiinden hatte. Im natürlichen Laufe der Dinge war ein gewisser Zersetzungsprozeß eingetreten. Die Truppen waren ziemlich locker über die beiden ehemaligen Burenstaaten ver- streut, Brigaden, die eigentlich hätten Zusammenwirken sollen, hatten die Fühlung miteinander verloren. Auf den Verbindungslinien gab es Punkte, wo ganze Bündel von Kavallerie, Infanterie und Artillerie zusammengezogen waren, während andere nicht minder wichtige Punkte, unzureichend besetzt, jeden Augenblick einer Ueberrumpelung ausgesetzt blieben. Es gab Stellungen von unzweifelhafter strategischer Wichtigkeit, aber ganz ohne Besatzung, und ganze Bataillone fanden sich an anderen Stellen vollständig vereinzelt, und nutz- und zwecklos aufgestellt. Züge und ganze Batterien Artillerie standen an Orten, wo nicht die aller- mindeste Aussicht auf einen Burenbesuch vorlag. Niemand wird Lord Roberts aus diesem Zustande einen Vorwurf machen wollen. Es handelt sich nur um die unvermeidliche Folge emes lange und weit hinausgeschleppten Feldzuges in schwierigem Gelände und auf furchtbar weit ausgedehn- tem Kriegsschauplätze und einer vollständigen Umwandlung im Charakter des Krieges auf feiten der Buren, der sich aus einem Verteidigungsfeldzuge in einen offensiven Kleinkrieg umgestaltet hatte. Das eigentliche Kriegs- drama war vorüber, aber es folgte ein Epilog und für diesen Epilog mußte die ganze Bühne abgeräumt und neu in Ordnung gestellt werden, eine schwierige und viel Keit verschlingende Aufgabe. So wurde denn der Vorhang niedergelassen und das Publikum mußte sich bescheiden, zu harten, bis der Regisseur Kitchener mit seinen Gehilfen die Buhne für die große Schlußszene hergerichtet hatte. Nunmehr — Ende Januar — ist alles bereit, jeder an seinem Platze, und die handelnden Personen harren angelegentlich des Stichwortes. An diesem Punkte scheint es angemessen, einen Blick aus die Einzelheiten des Reorganisationswerkes zu werfen das die letzten zwei Monate ausgefüllt hat. Als Lord Kit- chener das Kommando übernahm, befand er sich an der Spitze eines Heeres, das auf dem Papier 210 000 Mann swrk war. Darunter befanden sich allerdings 20000 Mann, die mfolge von Krankheiten oder aus anderen Gründen Nsunfahig waren. Weitere 50000 Mann mußten zu obacSit9^^011 Schutze der Verbindungslinien, 140 000^»? ' I?daß für aktive Verwendung höchstens nacboefurhF'mJ!?1 ^rfugung blieben. Verstärkungen waren 6 Tebruar nn mn s"6 Alweise schon unkerwegs, und vom Dbe^ allgemeine Bewegung beginnt, wird der Oberbefehlshaber ein Heer von etwa IGO 000 Mann zur Verfügung haben, das zur Hälfte aus Artillerie Kavallerie und berittener Infanterie besteht. Dieses Heer wird bri g-denwelse oper.-ren und jede viruppe von Brigaden stel i für sich unter dem Lbcrbe,eht eines Twisionsgenerals Tie alten Divis,onsverbande sind in der Auslösung Begriff™ Einzelne Divisionen, wie 5. B. die siebente, haben ganz auf- gehürt zu bestehen. Heute stehen im ganzen 38 Brigaden ?m Felde und darunter sind nicht weniger als 26 deren Kommandeure nur örtlichen und zeitweiligen Kommandorang besitzen. (Nach unserm Sprachgebrauch Obersten, Oberstleutnants und vereinzelt sogar Majors, die mit der Führung einer Brigade beauftragt sind.» Diese Brigaden Seit der letzten akuten Erkrankung im vergangenen Jahre hat auch die Schlaflosigkeit infolge der heftigen Schmerzen zugenommen. Die hohe Frau ist sich ihres hoffnungslosen Leidens wohl bewußt, trotzdem man ihr den wahren Zustand verheimlicht. A!S sie die Nachricht vom Tode ihrer Mutter empfing, sie sehr besaßt, äußerte dann aber zu ihrer Umgebung -Ware ich doch auch erst tobt". - Kürzlich befragt, was sie zu speisen wünsche, soll sie geäußert haben: „E* tfi mir alles einerlei, ich mag überhaupt nichts mehr essen". — Daß ihr Gemüt unter der Krankheit leidet, ist begreiflich. Wenn sie die Schmerzen peinigen, hat sie für nichts Jntereffe, nicht einmal für ihre nächsten Angehörigen. Haben die Schmerzen nachgelaffen, so zeigt die hohe Frau mehr Teilnahme; sie läßt sich über dies ober jenes berichten, beschäftigt sich mit bemHaushalt, malt ein wenig ober läßt fich von ihrer Hofbame vorlesen. — — Die Besuche sinb immer nur ganz kurz bemessen, um jebe Aufregung zu Der meiöen. Selbst der Kaiser weilt nur kurze Zeit bei feiner Mutter. Wann bie Katastrophe eintritt, läßt sich nicht bestimmt sagen, sie kann plötzlich eintreten, aber auch erst nach Wochen, ja Monaten. — Rettung ist aber, wie gesagt, nicht mehr möglich. Hoffentlich gelingt es ihren beiden Aerzttn, Dr. Spielhagen unb Professor Renvers, bie Schmerzen nach Möglichkeit zu lindern unb das Leben der hohen Dulderin, soweit es in ihren Kräften steht, noch recht lange zu erhalten. B. * • Das nachstehende Bulletin über bas Befinben ber Kaiserin Friebrich ist am 24. b. M. in Schloß Friebrichshof ausgegeben worden. Bei ber Kaiserin Friebrich hatte sich seit ber im Oktober vorigen Jahres überftanbenen akuten Erkrankung sowohl ber Kräftezustand wie bas Allgemeinbefinden langsam gehoben. Ihre Majestät sind andauernd fieberfrei, die Nahrungsaufnahme ist hinreichend, nur ber Schlaf ist durch Schmerzen gestört. Die Beschwerden ver> ursachenben chronischen Leiden machten in den letzten Monaten nur geringe Fortschritte. Ihre Majestät sinb täglich mehrere Stunben außer Bett unb verbleiben bei günstiger Witterung kurze Zeit im Freien, gez. Prof. RenverS, gez. Leibarzt Dr. Spielhagen. Die Kaiserin machte am Sonntag eine halbstünbige Spazierfahrt im Park von Schloß Friebrichshof. Der Kaiser kam um 3% Uhr unb blieb eine Stunbe. Prinz unb Prinzessin Friebrich Karl von Hessen trafen gleichfalls auf Schloß Friebrichshof ein. Weges fahren lassen, als ihn ein hünenhafter Rumäne mit einer wuchtigen Arnibewegung zu Boden stieß. Und solchen Kurzweil treiben die Herren, trotzdem eine Anzahl bedeutsamer Gesetzesvorlagen schon seit Jahren der Beratung und Beschlußfassung harrt! Wiederholt hat sie ber Kaiser auf das Eindringlichste zu ernster Arbeit ermahnt. Es hilft aber alles nichts. Plumer und Knox mühen sich zum soundsovielten Male mit der Jägd auf De Wet ab. Wiederholt glaubten sie, ihn gefaßt zu haben; aber stets blieb ihnen die bittere Erfahrung nicht erspart, daß sie ihren Erfolg zu früh ausposaunt hatten. Der kühne Burenführer scheint sich südlich.vom Oranjefluß in Zickzackbewegungen nach Westen durchzuschlagen, wo noch am ehesten auf eine Aufrüttelung der Kapholländer zu hoffen ist. Graf Waldersee hat in Ostasien einen diplomatischen Erfolg davon getragen. Die Art und Weise, wie die schlitzäugigen Mandarinen die Gesandten an der Nase herumführten, wurden ihm schließlich zu bunt. Er kündigte eine größere Expedition Hns Innere Chinas an und ließ sofort die dazu nötigen Vorbereitungen treffen. Die amerikanifche und die französische Presse geriet darüber zwar in Harnisch; da aber die Engländer und die Japaner Miene 'machten, den Plan Waldersees zu unterstützen, bemächtigte sich der Herren Tsching und Li-Hung-Tschang zuletzt doch eine sehr deprimierte Stimmung. Die Folge war, daß der Kaiserliche Hof nachgab und die von den Mächten geforderte Bestrafung der chinesischen Würdenträger anordnete. Der Schreckschuß hatte also seine Wirkung völlig erzielt. Aus Stadt und Zand. Gieße», 25. Februar 1901. Gedenket der hungernden Vögel! •* Die Grüuduug ländlicher Geuoffenschastea hat im letzten Winter einen seit Jahren nicht mehr erreichten Umfang au» genommen. Allein im Januar 1901 wurden 205 landwirtschaftliche Gcnossenschaften im Deutschen Reiche neu gegründet, und zwar 97 Kredit-, 26 Einkaufs-, 62 Molkerei» und 20 sonstige Genossenschaften. Im gleichen Monat wurden 17 landwirtschaftliche Genossenschaften aufgelöst. Mit diesen Veränderungen haben wir im laufenden Monat in Deutsch» land 10,121 ländliche Spar- und Darlehenskassen, 2064 Molkereien und 891 landwirtschaftliche Genossenschaften verschiedenster Art, zusammen 14,278 landwirtschaftliche Genossenschaften. Bad-Nauheim, 24. 'Febr. In ber GemeinberatSfitzung am 21. Februar kam u. a. auch bie Steuereinschätzungsfrage zur Sprache. Der Bürgerverein Bab-Nauheim richtet eine Beschwerbeschaft wegen ber Hanbhabung ber Steuereinschätzung durch Regierungsrat Knell an den Gemeinderat unb bittet, bei zustänbiger Behörde den Antrag auf Errichtung eines eigenen Steuerkommiffariats in Bab-Nauheim zu stellen. ES komme vor allen Dingen darauf an, baß ein Steuerkommissär bie thatsächlichen Verhältnisse am Platze burch eigene Au- chauungen unb Erfahrungen kennen lerne, bie bei unserem eigenartigen Verhältnissen besonbers notwenbig seien. Ts entspann sich über biefen Punkt eine längere Debatte, in ber einige braftische Beispiele angeführt würben, bie barlegten, daß die Handhabung ber Steuereinschätzung hierorts doch eine gar zu schroffe sei. Auch würbe von mehreren Rebnern betont, baß bie Steuerkotnmission boch eigentlich bie maß- gebenbe Körperschaft sei unb ber Steuerkommiffär nur die ausführende Persönlichkeit. Dem vorerwähnten Antrag zuzustimmen, war ber Gemeinberat nicht geneigt, bagegen wurde Bürgermeister Wörner beauftragt, mit RegiernngSrat Knell über bie beregte Angelegenheit Rücksprache zu nehmen. Vielleicht läßt sich baburch eine etwas milbere Handhabung erzielen. -tz- Stammheim, 23. Febr. In ber Nacht vom 21. auf >en 22. bs. MtS. ist ber Musiker Schwing von hier, ei» junger Mann von 28 Jahren, auf bem Wege von Stabe» nach hier erfroren. □ Ulrichstein, 23. Febr. Jagbpächter Otto Mei Ski anb beim Begange ber Futterstellen in seinem Revier ein ermattetes Reh, bas am Eingehen war, Er brachte eS in einen Stall unb verabreichte ihm Schnaps unb Milch. Bis heute zeigt sich baß Reh ganz munter unb nimmt das bargereichte Futter an. Bei milberem Wetter will Meiski dem Reh wieder bie Freiheit geben. Darmstadt, 24. Febr. Im hiesigen Infanterie Regiment (6. unb 7. Kompagnie) ist die Genickstarre aufgetreten unb inb bereits zwei davon Betroffene der Krankheit erlegen. (Frkf. Ztg.) fo. Darmstadt, 24. Febr. Die Errichtung einer Irrenanstalt in Rheinhessen beschäftigte den Finanzausschuß der Ersten Kammer in seiner letzten Sitzung. Nachdem mitgeteilt war, daß auch die Regierung für die Errichtung sei, wurde diese beschlossen. Mainz, 24. Febr. Der Ausbau des Lehre rin neuem in ar s ist nunmehr beschlossene Thatsache. Mit Begin» des kommenden Schuljahres wird Mainz um eine höhere Lehr» und BildungSanstalt reicher sein. In der Stadtverordneten Versammlung vom 30. Januar v. IS. wurde» )ie zur Gründung eines Seminars für Lehrerinnen des höheren Lehrfaches erforderlichen Mittel anstandslos bewilligt; am 7. Februar erfolgte die Genehmigung des Großherzogl. Ministeriums, sodaß die Existenz der Anstalt gesichert er* cheint. — Der Notar Dr. Schmitt, der am 1. Januar 1900 von Gau-AlgeSheim hierher versetzt wurde, ist in der oerfloffenen Nacht plötzlich an einem Hirnschlag im Alter von 43 Jahren gestorben. Bingen, 24. Febr. Wegen Verdachts des Mordes, begangen an einem zwei Tage alten Kinde ihrer Schwester, einer Witwe, wurde kürzlich eine hiesige Taglöhnerin vertastet und in Untersuchung genommen. Die Person, die vor einigen Jahren von auswärts hier zuzog, hatte im vorige« Jahre wegen desselben Verbrechens mehrere Monate Zuchthausstrafe zu verbüßen. # Das h Sfi-- S« trinWen, überraschen M doch « nent Srone abtr ihre« bamit ist. Anerbieten fitzt die Köi unb §niaral Steine btt t zu diese« v. E Qt/fyilb kann lasch« wollte frone wird t dir auch die1 von diesen so worbtn sein. Königin W bereit sein, sich übergeh reichung eir flabt enlzüni in Pulvern Diese«, sowie plädierten, verletzt; rin GebäuR Qim * Par Schwestern wurden Heu Tode ringen beschädigten »8eL Luft. Sh kündigt der, einer Ersindl ging von de der slülfigrn Sauerstoft, großen Gel wollte nun wertigen Sr und lonftruit In einigt r S mit fWfyt r i allnchlig veri reich sind nn werden brsvn zur Hälfte o stiibe geleitet wird. 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DaS Geschenk wird also eine neue Krone sein. Die Königin besitzt natürlich eine Krone, aber ihre unmittelbare Umgebung weiß, daß sie nicht zufrieden damit ist. DaS Komitee wird natürlich, ehe eS ein solches Anerbieten macht, die Königin befragen müssen. Ferner besitzt die Königin viele sehr schöne Steine (Rubine, Saphire und Smaragden usw.) und eß wird vorgeschlagen, daß diese Steine der neuen Krone eingefügt werden. Die Einwilligung zu diesem Vorschlag, die sicherem Vernehmen nach bereit billigst gegeben werden wird, muß noch nachgesucht werden. Deshalb konnte da- Komitee, obgleich es das Volk über raschen wollte, nicht ein Gleiches mit der Königin thun. Die Krone wird von holländischen Künstlern gearbeitet werden, die auch die Steine schneiden und polieren werden. Einige von diesen sollen bei der Belagerung von Lombok genommen worden sein. Die Krone wird indes bei dem Besuche der Königin Wilhelmina in Amsterdam noch nicht zur Ueberreichung bereit sein. Eine Zeichnung des Geschenkes wird ihr natür lich übergeben und ihre Einwilligung zu der Form der Neber veichung einige Tage vorher erbeten werden. ♦ Wien, 23. Febr. In Felixdorf bei Wiener Neustadt entzündete sich heute beim Abbringen von Pulver im Pulvermagazin daß auf der Wage befindliche Pulver. Dieses, sowie der übrige Vorrat und.600 Geschosse ex plädierten. Drei Soldaten wurden schwer und drei leicht verletzt; ein Teil der Magazinmauer wurde zerstört, daß Gebäude ging in Flammen auf. * Paris, 23. Febr. In dem von den barmherzigen Schwestern in Nossy Leac unterhaltenen Asyl für Greise wurden heute früh 7 Personen tobt und zwar mit dem Tode ringend aufgefunden. Der Unfall wird den auß einem beschädigten Ofen entströmenden Ausdünstungen zugeschrieben. * Bekämpfung einer Kohlennot durch flüssige Luft. Eine bemerkenswerte Verwendung flüssiger Luft kündigt der „Londoner Engineer" an, und zwar auf Grund einer Erfindung des deutschen Ingenieurs Hempel. Dieser giug von der Thatsache auß, daß sich bei der Verdunstung der flüssigen Luft der Stickstoff schneller verflüchtige als der Sauerstoff, sodaß schließlich ein GaS entweicht, das einen großen Gehalt beß letzteren Elementeß aufweist. Hempel sollte nun biefe Eigenschaft für bie Heizung mit minber wertigen Brennstoffen wie Braunkohle und Torf außnutzen und konstruierte zu diesem Zweck eine besondere Herbanlage In einiger Entfernung von bem Heizraum wirb ein Gefäß mit flüssiger Luft angebracht, dessen Inhalt selbstverständlich allmählig verdunstet. Die ersten Dämpfe, bie an Stickftoffen reich sinb unb baher die Verbrennung behindern würden, werben befonberß außgeschieden; bie späteren aber, bie biß zur Hälfte auß Sauerstoff bestehen, werben unter die Rost, stäbe geleitet, wodurch eine lebhaftere Verbrennung erzeugt wirb. Die praktische Anwendung dieses sinnreichen Verfahrens ist natürlich von dem Preise unb ber leichten Erhältlichkeit der flüssigen Luft abhängig. * Die Röntgen-Strahlen bringen'S an den Tag. Ein auf dem Hauptpostamt in Buenos Aires vor einiger Zeit entdeckter umfangreicher Schmuggel von Juwelen aller Art bestand darin, daß sich die Goldarbeiter unb Juwe liere Golbwaren in hohem Werte in bellarierten Briefen ton Europa kommen ließen, woburch sie den hohen Einfuhrzoll für Juwelen sparten, baß heißt, den Fiskus also einfach um bie Zölle betrügen. Der FißkuS befand sich bisher in schwieriger Lage, da gesetzlich ein Oeffnen von verdächtigen Wertbriefen von amtswegen nicht zulässig ist. Wie nun von Buenos Aires berichtet wird, wurde vor kurzem in ber Oberpostbirektion in Gegenwart des Ministers des Innern, des Steuerdirektors und vieler anderen hohen Beamten mit Hilfe der Röntgen-Strahlen ein Versuch angestellt, Wertsendungen auf ihren Inhalt zu prüfen, ohne daß Briefgeheimnis zu verletzen, unb dieses Experiment fiel geradezu glänzend auß. Von 66 Wertbriefen auß Berlin, Paris, Bern rc. wies der Röntgen-Apparat in 13 Paketchen je 12 kleine Damenuhren, in 17 je ein halbeß Dutzend Herrenuhren, in 14 Kartonß mit aufgenähten Ringen, in 4 eine ganze Sammlung von Ketten, Ohrringen, Nadeln rc. nach, die natürlich alle nicht deklariert worben waren. Nachdem auf die Weise der Ju- welenschmuggel in einer dem Gesetz genügenden Form, fest- gestellt worden war, ordnete der Bundeßrichter die Oeffnung der beanstandeten Wertsendungen von amtswegen an, und soweit sich eine oberflächliche Schätzung machen ließ, betrug der Wert ber konfiszierten Juwelen mehr als 20 000 Gold- b^llars. lodoß si<- allo den girnen Swaden traam müssen Gerichtssaal Darmstadt, 23. Febr. Strafkammer II. Die gestrige 93er Handlung gegen den 15jährigen Taglöhner Heinrich Knapp von W>x Hausen wegen Sittlichkeitsverbrechens nach § 176 Pos. 3 deß Strafgesetzbuchs fand unter Ausschluß der Oeffenllichkeit statt. Der Angeklagte, der die zur Erkenntnis der Strafbarkeit seiner Handlung erforderliche Einsicht besaß, hatte die fragliche Thal gelegentlich der Nachkirchweihe seines Heimatä ortes im vorige Jahre an einem 13jährigen Mädchen begangen und war teilweise geständig. Das Urteil billigte ihm in anbetracht seiner Jugend (die ihn allerdings nicht abgehalten hatte, damals angetrunken zu sein), sowie des Verhaltens der Verletzten mildernde Umstände zu und erkannte unter Austechnung von 1 Monat Untersuchungshaft auf 2 Monate Gefängnis. — Die allzu verbreitete Unsitte, das Anhalten des Eisenbahnzuges nicht abzuwarten, setzt außer der eigenen Gefährdung die Betreffenden auch der Bestrafung wegen Uebertretung der Art. 61,62 der Eisenbahnbetriebsordnung aus. Der jugendliche Ernst Rocht war deshalb vom Schöffengericht Offenbach zu 10 Mk. Geldstrafe verurteilt worden und hatte Berufung eingelegt. Vor der Strafkammer wurde zwar nicht nachgewiesen, daß er auf dem Lokalbahnhof Offenbach aus dem fahrenden Zug herausgesprungen war, doch hatte er, was gleichfalls verboten ist, vor dem Anhalten deS Zuges die Plattform betreten. Seine Strafe wurde in einen gerichtlichen Verweis umgewandelt. — In der längeren Verhandlung gegen die beiden Inhaber der Firma Ernst Knipp in Offenbach wegen Vergehens gegen §§ 137, 146 Abs. 2 der Gewerbeordnung handelte es sich hauptsächlich um Auslegung des Begriffs „Fabrik", der in der Gewerbeordnung selbst nicht definiert ist. Der erstgenannte Paragraph verbietet die Beschäftigung von Arbeitevinnen in „Fabriken" zur Nachtzeit überhaupt und am Vorabend von Sonn- und Feiertagen länger als 5>/, Uhr abends. Ein revidierender Schuhmann hatte im Mai v. I. Samstagabends kurz nach 61/» Uhr in den Arbeitsräumen der Angeklagten eine Packerin noch beschäftigt gefunden. Die Angeklagten haben einen kleinen Betrieb von 9 Arbeitern ohne Maschinenkraft und stellen ihre Porteseuillewaren zum Absatz an Grossisten und Wiederverkäufer her Einen Teil ihres Bedarfs kaufen sie fertig. Das Schöffengericht hatte in erster Instanz auf Freisprechung erkannt, weil kein Fabrikbetrieb vorliege. Die geringe Zahl der Beschäftigten, der beschränkte Arbeitsraum, das Fehlen an Maschinen mit Elementarkraft, sowie das Nichtvorhandensein fabrikmäßig durchgeführter Arbeüsteilung stehe im Fragefalle der Bezeichnung des fraglichen Geschäfts als „Fabrik" entgegen. Auch schütze die Angeklagten, die sich im Jahre 1886 als Fabrik zur Berufsgenoffenschaft angemeldet hatten, aber nicht ausgenommen worden waren, ihr guter Glaube Die Strafkammer vertagte das Urteil auf nächsten Freitag. Mainz, 23. Febr. Wegen Mißhandlung eines Soldaten wurde der Sergeant Jlenseld beim 3. Fußartillerie-Reglment heute vom Kriegsgericht zu 10 Tagen Mtttelarrest verurteilt. Der Angeklagte hatte dem Soldaten beim Zimmerdienst wegen eines geringen Vergehens 10—12 Ohrfeigen und 2 Stöße vor die Brust versetzt, sodaß der Mißhandelte längere Zeit im Lazarett verbringen mußte. Heilbronn, 23. Febr. Von der hiesigen Strafkammer wurde der verheiratete Schullehrer Friedrich Barries von Neckarwestheim wegen 17 Verbrechen im Sinne ber SS 174 3- L 176 3. 3 des Strafgesetzbuchs zu 4 Jahren Zuchthaus, 6 Jahren Ehrverlust und Tragung der Kosten verurteilt Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde, «ettante. Matthäusgemeinde. Den 16. Febr. Jakob Zimmermann, Knecht zu Gießen und Katharine Kröck, Tochter des verstorbenen Flurschützen Jakob Kröck VII. zu Heuchelheim. Markusgemeinde. Den 16. Febr. Philipp Göbel, Stationsgehilfe? zu Gießen und Marie Menges, Tochter des Bahnarbeiters Johannes Menges zu Gießen. Lukasgemeinde. Den 16. Febr. Albrecht Fey, Zuschneider zu Euskirchen unb Ottilie Paula Schinbler, Tochter bes Lokomotivführers Hermann Schinbler zu Gießen. «etanfte. Matthäusgemeind e. Den 17. Dezember. Dem Fuhrmann Christian Werner eine Tochter, Margarethe geboren ben 5. Dezember. MarkuSgemeinde. Den 14. Febr. Dem Gastwirt Karl Loch eine Tochter, Bertha geboren ben 15. November Den 17. Febr. Dem Schneiber Wilhelm Noll ein Sohn, geboren ben 19. November. Den 21. F br. Dem Schreiner Emil Hertrich ein Sohn, Ernst, geboren ben 2. November. Lukasgemeinde. Den 17. Febr. Dem Schlaffer Heinrich Jakob Schmitt eine Tochter, Auguste, geboren den 12. Januar. Johannesgemeinde. Den 17. Febr. Dem Dachdecker Hermann Meier, Zwillingskinder, Heinrich, Karl Peter und Margareche Christiane Marie, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem praktischen Arzt Dr. Hermann Alker eine Tochter, Karoline Luise Johanna, geboten den 6. Januar. Den 20. Febr. Ein unehelicher Sohn Curt 2D alter, geboren ben 6. Juli 1900. Beevdigte. Matthäusgemeinde. Den 17. Febr. Marie Kathanne Zulauf geb. Hahn, Witwe bcÄ verstorbenen Ofenputzers Johannes Zulauf, 84 Jahre alt, starb den 15. Februar Den 19. Febr. Luise Beil, Näherin, 66 Jahre alt, starb den 17. Februar. Den 21. Febr. Katharine Zinne! geb. Linker, Witwe des verstorbenen Zimmermanns Balthasar Zinnel, 75 Jahre alt, starb ben 18. Februar. Johannesgemeinbe. Den 17. Febr. Frieberike Zinßer, geb. Langenborf, Ehefrau des Privatmannes Heinrich Zmßer, 75 Jahre alt, starb ben 14. Januar. SptrtM der orreuutzteu jranüfnrttr HtMLtzratrr. Opernhaus. Dienstag, 26. Febr. Aida. Rhabairws: Wilhelm Elsner vom König!, beutschen Lanbevtheater in Prag, als Gast Mittwoch, 27. Febr. 6>/r Uhr. Zum Besten ber Pensionsanstalten ber hiesigen Vereinigten Stabttheater. Zum ersteumale: Jolanthe. Lyrische Oper in 1 Aufzuge von P. Tschaikowsky. Hierauf zum erstenmale: Die Hanb. Nimodrama in 1 Akt von Henri Beteny (Unter persönlicher Leitung bes Komponisten). Aisbann zum erstenmale: Manbanika. Romantische Oper in 1 Akt von Gustav Lazarus Zum Schluß, neu einRubiert: Der Kurmärker und bie Picarde. Donnerstag, 28 Febr. Das Nachtlager von Granaba. Jäger: Richarb Breitenfeld vom Stadttheater in Köln, als Gast. Hierauf zum erstenmale: Tanzbilder. Neues Balletdivertiffement. Freitag, 1. März. In neuer Inszenierung und Einstudierung. Fidelio- Samstag, 2. März. Vorstellung bei kleinen Preisen. Der Wahrheitsmund. Sonntag, 3. März, 3‘/t Uhr. Die Puppe. Abends, zum erstenmale wiederholt: Jolanthe. Hierauf zum erstenmale wiederholt: Die Hand. Zum Schluß, zum erstenmale wiederholt: Mandanika. Montag, 4. März. Gasparone. Dienstag, 5. März. Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Dienstag, 26. Febr. Schmetterlingsschlacht. Rofi: Frl. Poldi Sangora vom Thaliatheater in Hamburg, als Gast. Mittwoch, 27. Febr. Lysanders Mädchen. Hierauf neu einstudiert: Die berühmte Frau. Herma: Frl. Poldi Sangora vom Thaliatheater in Hamburg, als Gast. Donnerstag, 28. Febr., Vt8 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen. Flachsmann als Erzieher. Freitag, 1. März. Glück im Winkel. SamStag, 2. März. Lysanders Mädchen; hierauf Cyprrenne. Sonntag, 3. März, 31/, Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen. Veilchen fresser; abends Nora. Montag, 4. März. Zum 25. Male: Flachs- mann als Erzieher. *) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. Bei Erkältungen, lösend: Apotheker Albrechts Aepfelsäure-Paüillen ä Schachtel 80 Pfg. Hauptdepot: Hirsch- n. Universitäts-Apotheke, Depot: Gustav Gerhard. 766 Nervösen, Nervenschwachen - 1 11 । tttb—ti n ■‘TTrnrrTHT nn'THTWT (jtiuiüftljcmtern) lutvb als Nähr- uno »raskiguiigsnuilei von ve- ruhigendcr u. kräftigender Wirkung ^unrito^en empfohlen. Von Professoren und Aerzten glänzend begutachtet. Erhältlich in Avoth. u. Drogerien. Atteste gratis u. franco. Bauer & Cie., Berlin 8.0.16. THEE-MESSMER wird in 100,000 Familien tägl. getrunken. Probepackete 60 und 80 Pfg. Niederlagen durch Plakate kenntlich. 618 Hoffen Hohenateiner Seidenweberei „Lotze“, Hohenstein Ernstthal, Königlirf’cr, (?ro8berjoglid?er u.id ßerjoglitfcr Hoflieferant Versteigerungen. 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Bürgermeisterei einzureichen. Die Eröffnung Dndet an demselben Tage Mittags 2 Uhr auf hiesigem Rat- htms statt, wozu die Interessenten eingeladen sind. Der Zuschlag kann sofort oder 8 Tage später erfolgen. Hattenrod, den 20. Februar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 1521 Sohversteigerung im Hllttknröder Skmeilldewald. Mittwoch den 27. Fe brnar 1901 ft*; in den Distrikten Buchenberg, Bruch, Stückweide und Etttngshäuser- grenze versteigert werden: 39 Stämme Eichen - Bau-, Schnitt- und Wagnerholz (ohne Rinde gemessen) von 14 bis 50 cm mittl. Durchmesser und 4 bis 12 m Länge, 76 Eichenstangen (Wagnerholz) mit 3,89 fm Inhalt, 144 Fichten-Derbstangen mit 7,11 fm Inhalt, 13 Kiefern-Derbstangen mit 1,39 fm Inhalt, 12 rm Buchen-Scheitholz, 218 „ Buchen-, Elchen- und Nadel-Knüppel, 4200 Wellen Buchen-, Eichen- u.Nadel'Reisholz 100 rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Der Anfang ist morgens 10 Uhr im Buchenberg auf der Kreisstraße Hattenrod— Lich in der Lehmkaute. Hattenrod, 20. Febr. 1901. Gr. Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 1520 Cacao garantiert rein per Pfd. Mk. 1.40 1.80, 8.—, 8.40 empfiehlt 1558 Fr. Leo Mil, 0.11*, «eltersweg 71, Prima 980 Hurnmischuhe billigst bei Ph. Schlatter. Alle Winterschllhimku offeriere wegen vorgerückter Saison zu bedeut, ermaß. Preisen. 1502 WUh. Herbert, Marktplatz 2. WeltaBMttllug Feri« 1900: Goldene Medaille. Leibniz hannove iTNeue Specialität Continental CaoatchoHC & Guttapercha Comp., ffamrover. Erstklassig in Material und Ausführung- Sinnreich in der Konstruktion. Continental PNEUMATIC Ein sehr schSner, moderner Laden mit einem großen Schaufenster u.großem Hinterzimmer in vorzüglichster Geschäfts, läge sogleich zu vermieten. Gest. Offerten unter B. 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