Nr. 251 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Zamilien- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dein „Hess. Landwirt" und,den „Blättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sch ulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FcrnsprechanschlußNr.51. Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Freitag 25. Oktober 1901 P 1 Annahme von Anzeigen zu der für den folgenden Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigcn-Dermitt- lungsstellen des In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'fchen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich für den allgemeine»' Teil: P. Wlttko; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Ker Prozeß Hrdmanusdörffer-Werner Lber dessen Ausgang wir gestern bereits das Wesentliche mitteilten, beansprucht das lebhafteste Interesse der Oessent- lichkeit, und wir wollen daruni noch näheres aus der Verhandlung, die in Kassel am 22. d. M. stattgesnnden hat, Mitteilen. Wie bei Beleidigungsklagen üblich, wurde am Anfang der Verhandlungen vom Vorsitzenden des Gerichts der Versuch gemacht, einen Vergleich herbeizuführen, aber die Verhandlungen zerschlugen sich, weil beide Parteien keine Geneigtheit hatten, darauf einzugehen. Werner wollte seine Klage in allen Punkten aufrecht erhalten und Erdmanns- dörfser bestritt den beleidigenden Charakter der Briefkasten- rwtiz in Nr. 241 der „Hess. Lcmdesztg." vom Jahre 1899 (13. Oktober). Der Gerichtshof trat nach diesem Vorspiel in die Beweisaufnahme ein. Es galt hier zu untersuchen, -ob die vom Neichstagsabg. Werner in ihrer Wahrheit bestrittene Behauptung Erdmannsdörffers auf Thatsachen beruhe, daß Werner als antisemitischer Abgeordneter dem jüdischen Parlamentsjournalisten Dr. Hamburger in Berlin gegen Bezahlung Nachrichten aus den nicht öffentlichen Kommissionssitzungen geliefert habe, also eben Nachrichten, die er nur in seiner Eigenschaft als Abgeordneter besitzen konnte. Erdmannsdörffer trat den Wahrheitsbeweis für diese Behauptung an, indem er eine Reche von Herren, die über die Beziehungen Werners zu Dr. Hamburger unterrichtet waren, kommissarisch eidlich vernehmen ließ. Der Vorsitzende verlas diese Aussagen, deren Inhalt wir wiedergeben. Journalist W o o t h - Berlin bekundet, daß er Mitte der 90er Jahre Kommissionsberichte von Werner bezog, eine Abschrift derselben habe Redakteur Dahsel erhalten und dieser habe sie an Hamburger weitergegeben. Werner werde dies getvußt haben. Werner habe auch öfters mit Hamburger geredet. Dr. Hamburger sagt aus, er habe vor 5 Jahren durch Vermittelung Dahsels Werners Bekanntschaft gemacht. Später habe er durch Dahsel, dessen Adresse die Korn- missionsberichte Werners trugen, die Berichte erhalten und Werner dafür auch durch Dahsel bezahlt. Er müsse annehmen, daß Werner dies gewußt habe, er glaube auch sicher, einige Male Werner das Geld selbst ausbezahlt zu haben. Dahsel war nur die 'Deckadresse. Daß Werner dies gewußt habe, gehe daraus hervor, daß er ihn manchmal ivährend der Sitzung habe herausrufen lassen, um sich noch weiter über einige Punkte zu informieren. Werner habe diesem Ersuchen stets entsprochen. Neichstagsabg. Müller-Fulda bekundete, ihn habe Hamburger einmal gebeten, an Stelle Werners Berichte zu geben, die er sonst von diesem erhalte. Er habe dies auch gethan und zwar habe er mit der Absicht, daß Werner vas Geld erhalte, diesem davon Mitteilung gemacht. Journalist Dahsel sagt aus, daß er zuerst die Berichte Werners an Hamburger vermittelt habe, bann habe er Werner gebeten, diese Berichte Hamburger direkt zu geben. Später hat sich Hamburger diese Berichte direkt verschafft. Dr. Oswald Zimmermann bekundet, Werner habe von seinen Berichten an Dahsel gesprochen, was weiter mit denselben geschehe, sei ihm einerlei. Liebermann von Sonnenberg gießt eidlich an, taf} er den Verkehr Werners mit Hamburger im Reichstag gesehen, aber Werner habe gesagt, er liefere nur an Dahsel. Dann aber sei die Angelegenheit in einer Partei- vorstandssitzung zur Sprache gekommen, wobei Bmhn von Werners geschäftlichen Verkehr mit Hamburger besprochen habe. Darauf habe Liebermann darauf hingewresen, wie schlimm es für Werner sei, wenn dies ErdmannKdörffer erfahre. Dann müsse er, Liebermann, zugestehen, daß er von dem Verkehr Werner mit Hamburger gehört habe. Damit ist die Beweisführung für Erdmannsdörffers Behauptung über den Verkehr Werners mit Hamburger geschlossen. Die zweite Beweisfiihrung behandelt die Frage, ob Erd- mannsdörfser in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt hat, als er Werner die Anschuldigungen vorwarf. Werner bestreitet dies. Erdmannsdörffer weist darauf hin, daß seine erste allgemeine Behauptung, antisemitische Abgeordnete liefern gegen Bezahlung Kommissionsberichte an jüdische Journalisten, sowohl in einer Berliner Volksversammlung durch Liebermann von Sonnenberg als in dessen „Deutschsozialen Blättern" als Verleumdung und er als Verleumder bezeichnet worden sei, wofern er nicht die Namen nenne, um die es sich handle. Dadurch sei er gezwungen worden, Werner und .Hirsche! zu nennen. Sonst würde er die persönlichen Angriffe unterlassen haben. Werner bestreitet, daß Erdmannsdörffer sich hier in einer Zwangslage befunden habe, denn die deutschsozialen Blätter hätten nicht diesen offiziellen Charakter gehabt. Es entspinnt sich darüber und über die Frage, in welcher Reihenfolge die Artikel erschienen seien, eine längere Debatte, die ohne Resultat verläuft. Nunmehr erhalten Kläger und Angeklagter das Wort zu längerer Rede. Werner sucht den Beweis zu liefern, daß Erdmanns- dörfser frivol gehandelt habe. Er stelle seine (Werners) Berichterstattung als ein Unrecht hin vom Standpunkt des Antisemiten aus, ohne daß doch Erdmannsdörffer Antisemit sei. Es stehe jedem Abgeordneten frei, solche Berichte zu liefern — das sei durchaus erlaubt, und da er dieselben durchaus der Wahrheit gemäß, ganz objektiv abgefaßt habe, so seien dieselben nicht zu beanstanden. Er habe mit denselben auch seiner Partei keinen Schaden zu- gefügt. Somit habe er fein Unrecht begangen. Gewiß habe er gewußt, daß Dahsel und Hamburger in Verkehr stehen, aber eben seine Berichte seien objektiv gewesen. Erdmannsdörffer habe die Sache aufgebaufcht und ihn beleidigen wollen. Das gehe aus der ganzen Polemik hervor. Wollte er sich nur vor dem Vorwurf der Verleumdung schützen, dann habe er andere Wege finden können, als die Namensnennung und die schweren Beleidigungen, die er gegen ihn (Werner) geschleudert. Wenn er nicht sofort klagend vorgegangen fei, so sei dies geschehen, weil er habe warten wollen, wie weit es Erdmannsdörffer wohl treiben würde. So sei Erdmannsdörffers Vorgehen durchaus frivol. Er verlange eine harte Strafe. Nicht nur eine Geldstrafe, sondern eine Freiheitsstrafe. Hierauf sprach Erdmannsdörffers Verteidiger Dr. Weis. Sein Klient habe nur gesagt, was er auch vertreten könne. Das sei durch die Beweisführung dar- gethan. Wenn Erdmannsdörffer dabei Werners politi- schen Charakter angegriffen habe, so sei dies mit Recht geschehen. Es gelte dem Antisemiten als etwas Verabscheuungswürdiges mit Juden in Verbindung zu treten. Es werde von den Antisemiten immer verkündigt, das Geld der Juden sei ein Sündenlohn. Und doch habe Werner dieses Geld angenommen und eingestanden, daß er es gethan. Erdmannsdörffer konnte dies mit Recht geißeln. Er that es zuerst ohne Nennung Werners. Zur Namennennung sei er durch den Vorwurf der Verleumdung gezwungen worden. Er habe darum nur in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt, als er Werner angriff. Dieser habe erst den Verkehr mit Hamburger geleugnet, ihn unter einer Deckadresse getrieben, als wäre dies erlaubt, wenn es nur niemand merkt. Jetzt sei der Verkehr durch Erdmannsdörffer erwiesen, jetzt gestehe ihn Werner auch .ein. Werner suche es so darzustellen, als sei seine Berichterstattung objektiv und darum erlaubt gewesen, ober nicht darauf komme es an, sondern auf die Frage, ob ein antisemitischer Abgeordneter ohne Verletzung seiner antisemitischen Grundsätze an jüdische Journalisten solche Artikel liefern dürfe, und da liege doch klär auf der Hand, daß Erdmannsdörffers Kritik berechtigt gewesen sei. Auch in der Briefkastennotiz habe Erdmannsdörffer die Grenze des Erlaubten nicht überschritten. Er mußte scharf werden, um Werner zu der Klage zu reizen, auf die hin er dann den Beweis vor Gericht liefern konnte. Das Gr eicht müsse darum Erdmannsdörffer freisprechen. Dieser selbst ergriff nun auch das Wort, um nochmals darzulegen, daß er nur gezwungen Werners Namen genannt habe, und daß auch der Ton der Briefkasten- notiz mit seiner Ironie wohl berechtigt sei. Der Journalist müsse verschiedene Saiten anschlagen dürfen, die ruhige Darlegung, die Schärfe und die Ironie, um seinen Zweck zu erreichen. Er habe aber dabei die erlaubte Grenz« nicht überschritten. Jede persönliche Absicht lag ihm fern. Er wollte die Korruption im Lager der Antisemiten aufdecken, und nur gezwungen habe er dabei Namen genannt. Es erfolgen hierauf noch kurze Antworten von Werner und Dr. Weis. Der Gerichtshof zog sich auf eine halbe Stunde zut Beratung zurück. Dann verkündete der Vorsitzende das Urteil. Erdmannsdörffer sei freizusprechen wegen des Artikels „Antisemitische Nachbeterci und antisemitische Vergeßlich- lichkeit". Er habe den Wahrheitsbeweis für feine Anklagen gegen Werner in diesem Artikel erbracht. Er habe es als Unwahrheit bezeichnet, daß Werner den Verkehr mit Hamburger leugne und auch hierfür den Beweis erbracht. Erdmannsdörffer stehe im übrigen bei seinen Angriffen gegen Werner der Schutz zur Seite, in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt zu haben. Dies gelte auch bezüglich des Satzes, daß eine Partei, die auf Ehre halte, Abgeordnete ausmerzen müsse, die so handeln, wie hier gehandelt worden sei. Dagegen sei Erdmannsdörffer aus formalen Gründen wegen des ironisch beleidigenden Tons in der Briefkastennotiz der „Hess. Landesztg." mit 50 Mark zu bestrafen. Die Kosten werden auf beide Parteien verteilt. Politische Tagesschau. Professor Dr. Spahn. In der „Straßb. Post" wendet sich einer der Herren der philosophischen Fakultät der Straßburger Universität gegen einige von dem Blatte in der Spahn-Affaire ausgestellte Behauptungen, indem er u. a. schreibt: „Bisher war cs durchaus üblich, daß die Regierung bei Berufungen die Vorschläge der Fakultäten berücksichtigte. Dies alte Gewohnheitsrecht deutscher Universitäten wird ja freilich in neuerer Zeit gerade in Preußen öfter verletzt, sicher nicht zum Heil der An- stalten und der Wissenschaft. Eine verhängnisvolle Maßregel war es aber, eine neue Stelle zu besehen, ohne daß die Fakultät auch nur irgend befragt worden wäre; allerdings mochte man wohl ahnen, daß dieselbe nicht mit dieser Neuerung einverstanden sein werde. Meines Wissens hat der Landesausschuß niemals den Wunsch nach „katholischen" Professoren ausgesprochen, sondern das haben nur einzelne ultramontane Mitglieder desselben !,ethan. Und diese Herren werden doch weder in diesem Fall noch onst je befriedigt werden. Der Wortlaut der Immediateingabe >er Fakultät an Se. Maj. den Kaiser dars nicht veröffentlicht werden. Ich darf aber wohl aussprechen, daß darin von dem Vater Dr. Spahns und dessen Stellung im Zentrum natürlich nicht die Rede war. Schließlich noch, daß der auch von per Fakultät vorgeschlagene Professor Rachfahl katholisch ist." Aus der Zuschrift geht ferner die bisher nicht bekannte Thatsache hervor, daß die Straßburger philosophische Fakultät von der Absicht der Negierung, eine Doppelbesetzung der in Betracht kommenden Stelle vorzunehmen und den Professor Spahn neben dem von der Fakultät vorgeschlagenen Dr. Meinecke dazu heranzuziehen, überhaupt in keiner Weise benachrichtigt worden war, daß man in Berlin das „alte Gewohnheitsrecht der Universitäten" vielmehr ignorierte. Des ferneren bestätigt die „Straßb. Post" die Behauptung der dernswerten Arbeitskraft und Arbeitslust. Eine seiner größten Leistungen liegt auf dem Gebiete der Spiritus- fabrikation. Es ist erstaunlich, welche Fortschritte, gestützt auf Maerckers wissenschaftlichen Forschungen, auf dem Gebiete der Malzbereitung, der Hefebereitung und der Gährung, deren Resultate in seinem in sieben Auflagen erschienenen „Handbuche" niedergelegt sind, das bis dahin vollständig im Finsteril tappende Brennereigewerbe nehmen konnte. Maercker hat die Freude gehabt, es zu erleben, daß seine Anregung auf diesem Gebiete auf fruchtbaren Boden gefallen ist, denn ein eigenes Institut für Gährungs- chemie ist in Berlin errichtet worden, in welchem seine Forschungen eifrig fortgesetzt werden; eine Versuchsbrauerei ist erbaut worden, in der streng wissenschaftlich die weitere Entwickelung der Spiritusfabrikation geleitet und gelehrt wird. von hervorragender Wichtigkeit ist. Auch dem Düngerhandel, der in der Provinz Sachsen ja in besonderer Blüte steht, brachte Maercker ein reges Interesse entgegen und bekämpfte mancherlei Mißbräuche mit Erfolg und deckte jeden Schwindel, wie z. B. den mit dem Steinmehl, rücksichtslos auf. Auch ist es ihm gelungen, im Düngerhandel bis dahin fehlende Garantien seitens der Händler zu erlangen und einzuführen, durch welche die Landwirte vor Uebervorteilung geschützt werden. Von dem übergroßen Fleiß des verewigten Gelehrten legen fernerhin beredtes Zeugnis ab, die seit dem Jahre 1895 regelmäßig erschienenen „Jahrbücher der agrikultur- chemischen Versuchsstation" zu Halle, sowie die Berichte über die Versuchs-Wirtschaft Lauchstädt, in welcher wichtige praktische Fragen, wie z. B. über die zweckmäßige Konservierung des Stalldüngers ihrer Lösung entgegengeführt werden, und die jährlich das Reiseziel großer Mengen voit Landwirten bildet, um dort aus der Verbindung von Wissenschaft und Praxis zu lernen. Zahllos sind Maerckers kleinere Veröffentlichungen in den verschiedenen Zeitschriften und Jahrbüchern, so in faft jedem Bande der „Jahrbücher der Deutschen Landwirt- schaftsgesellschaft", aber auch in landwirtschaftlichen und politischen Zeitungen, wie der „Illustrierten Landwirtschaftlichen Zeitung" und der „Deutschen Tageszeitung", in deren regelmäßigen Dienst Maercker seit Jahren seine Feder gestellt hat, durchdrungen von der Notwendigkeit, daß der bedrückten Landwirtschaft auch durch staatliche Maßnahmen, geholfen werden müsse. In dieser Erkenntnis war Maercker ein treuer Anhänger und Berater des „Bundes der Landwirte." Ein zweites Handbuch Maerckers, das mit Recht eine überaus große Verbreitung unter den praktischen Landwirten gefunden hat, ist sein Werk über „Die Kalidüngung in ihrem Werte für die Verbilligung der landwirtschaftlichen Produktion". Frühzeitig erkannte Maercker den hohen Wert, der uns in großen Mengen in Deutschland zur Verfügung stehenden Kalisalze für die Landwirtschaft und ging, nachdem er im Jahre 1871 Dirigent der agrikulturchemischen ' Versuchsstation in Halle geworden war, mit Eifer an das Studium der Frage, in welcher Weise die Anwendung der Kalisalze zu geschehen habe, um den Reingewinn der Pflanzenproduktion möglichst zu erhöhen. Selbstverständlich wandte Maercker aber auch allen anderen Pflanzennährstoffen seine Aufmerksamkeit zu, und war besonders thätig, die geeignetste Düngung für Zuckerrüben ausfindig zu machen, bereit Anbau für die Provinz, deren ausnnuig *u muu^u, ~»vuu ,uv v.c : Obwohl nun, wie wir gesehen haben, Maercker auf Landwirtschaft Maercker in erster Linie zu beraten hatte, ^zahireichen Gebieten der Laudwirtschaftswissenschaft als Feuilleton. War Waerckers Wissenschaftliche Wedeutung. Wie wir meldeten, ist dieser Tage hier in Gießen itn der Klinik des Geh. Medizinalrats Prof. Dr. Riegel der Hallenser Professor Maercker gestorben. In der „Dtsch. Tagesztg." widmet ihm ein Herr Ji. folgenden Nachruf: Eine Trauerkunde durchzieht die Lande, und Tausende von Herzen sind tief bewegt. Max Maercker hat für immer feine Singen geschlossen. Wie ein Damokles-Schwert hing die Furcht vor diesem Augenblick über den Häuptern feiner zahllosen Verehrer und Freunde, denn schon seit geraumer Zeit war bekannt, daß die Gesundheit des genialen Mannes schwer erschüttert sei, und zu den emfteften Befürchtungen Anlaß biete. Jetzt stehen wir trauernd vor seinem Sarge; aber nicht nur seine Familie, seine näheren Freunde und Verehrer, Tausende seiner begeisterten Schüler umstehen tief ergriffen seine Bahre; sondern es nehmen an dieser Trauer um den hochverdienten Mann unzählige Herzen in allen Ländern der Erde teil. Der Tod Maerckers hinterläßt für viele Kreise ein Lücke, die schwer auszufüllen sein wird. Seine unermüdliche Arbeitskraft, seine hervorragende geistige Begabung, seine Begeisterung für die Wissenschaft und sein stetes Bestreben, die Errungenschaften derselben sofort für die Praxis zu verwerten, befähigten Maercker, wie keinen anderen, Hervorragendes auf den verschiedensten Gebieten der von ihm zum Lebensberuf auserwählten Agrikulturchemie zu leisten. Seit seiner in Greifswald 1866 verfaßten Doktor-Disser- tatbon hat Maercker in unaufhörlicher Folge große epochemachende Werke, abwechselnd mit Heinern Schriften, erscheinen lassen, die Zeugnis ablegen von feiner bewun früheren Richtstätte oder aus der Franzosenzeit, wo bei Fulda nach der großen Retirade Massengräber aufgeworfen wurden, muß erst festgcstellt werden. Professoren-Zus cyrisi, oatz öte niemals einen Beschluß im Professoren gefaßt hat. auszuüben. Aber nicht nur den jungen Landwirten war i Maercker ein anregender Lehrer, auch den in ihrem Berus bereits ergrauten Männern hat Maercker an vielen Orten auch außerhalb Halles neue Anregung durch seine hinreißenden Vorträge gegeben und hat sie bekannt gemacht mit den neuesten Errungenschaften der Wissenschaft, die er wie kein anderer der Praxis dienstbar zu machen verstand. In der Lehrthätigkeit Maerckers liegt demnach seine hervorragende Bedeutung; durch sie ist er der in weitesten landwirtschaftlichen Kreisen bekannte und verehrte Mann geworden, dessen Ruhm weit über die deutschen Grenzen hinausreicht, und dessen Hinscheiden in allen Ländern, in denen gebildete Landwirte leben, tief betrauert wird, nach- Gymnasiums zu Darmstadt studierte er in Gießen Theologie und wurde 1851 als Lehrer an die Frankfurter Musterschule berufen. 1857 ward er zum Pfarrer an der Dreikönigskirche zu Sachsenhausen erwählt, 1863 erfolgte seine Berufung als Pfarrer der Nikolaikirche; hier wirkte er bis zu seinem Tode. Ende der siebziger Jahre wurde ihm der Charakter eines Konsistorialrates übertragen. Fulda, 22. Oki. Beim Abtragen eines Hügels im sogen. „Galgengraben" förderte man 25 bis 30 menschliche Skelette zum Teil vollständig erhalten, zum Teil lose Knochen zu Tage. Während bei 6 bis 7 Beingehäusen der Schädel fehlte, trugen andere Gerüste sogar Schmuck, wie Kruzifix, Medaillon mit dem Ritter St. Georg; auch lagen blanke Knöpfe dabei. Woher diese Funde stammen, von der Essen 3 Mk. 37 Pfg., Elberfeld 6 Mk- 24 Pfg., mehr Hannover mit 8 Mk. 7 Pfg. und Frankfurt a- M. 16 Mk. 47Pfg. dem ihn der unerbittliche Tod aus der Fülle seiner Arbeit, im noch nicht vollendeten 59. Lebensjahre, herausgerissen hat. Requieacat in pacel Die „Germania" erblickt in eine programmatische Kundgebung ersten Ranges. Sie hofft, gebrannt. * Frederikshaven (Jütland), 23. Oktober. Der Dampfer „London" aus Stettin, welcher bei Hörstholm gestrandet ist, ist gestern abend wieder flott gemacht worden, nachdem die Hälfte der Ladung über Bord geworfen war. Das Schiff, das ohne Leck ist, wurde hierher .bugsiert, um durch Taucher untersucht zu werden. * Zu der Tragödie aufdemSt. Barbarakirch» hofzuDanzig berichtet die „Danz. Ztg.": In einem von Otto Griebe hinterlassenen Zettel bittet derselbe, mit der Ella Loleytis in einem Sarge zusammen und zwar aus dem St. Barbarakirchhof in der Nähe des Grabes des verstorbenen Vaters der Loleytis begraben zu werden. Auch hat er den Wunsch hinterlassen, in Uniform beerdigt zu werden. Aus mehreren an die Verwandten geschriebenen Briefen geht hervor, daß die drei Verstorbenen überaus ungluck- ~ ri2f* c"—gen Vermischtes. ' Erfurt, 23. Okt. Heute mittag wurde die Familie eines Handarbeiters in der Wohnung erstickt aufgefunden. Die Frau, die Tochter und deren Kind waren bereits tot. Bei dem Manne werden noch Wiederbelebungsversuche gemacht. Es scheint Gasvergiftung, vorzuliegen. 'Ischl, 23. Okt. Ein Sohn des Altbürgerineisters Koch ist auf einer Fußtour von Schaarnstein nach Molln abgestürzt und tot geblieben. * Lemberg, 23. Okt. Die Stadt Jaworow steht in'Flammen, lieber 40 Wohnhäuser sind bereits nieder- *JneinemAufsatzüber „Adeln ndOfsizi erst and beimTheater" weist ein Mitarbetter des „23.2/ darauf hin, wie sehr sich im Laufe der Zeit die soziale Stellung der Schauspieler und Sänger gehoben hat. Fast bei jedem größeren deutschen Theater ist heutzutage der Offizierstand vertreten. Im Hoftheater in München singt ein Ulanenoffizier, wenn ihn nicht Kaiser und König zum Dienst ruft, den Lohengrin, ein Reserveoffizier der Kavallerie jpielt schüchterne Liebhaber usw. Die deutsche Bühne hatte und hat Mitglieder von fürstlichen, gräflichen, sreiherrlichen usw. Familien als Berufsschauspieler wirken sehen. Früher erregte es allerdings in Deutschland Aufsehen, wenn em Adeleger die Bühne betrat, ja unter König Ludwig LI. von Bayern wollte man, als ein Sproße des ehemctts reichsfürftlichen Hauses Thurn und Taxis, em Sohn des erblichen Reichsrates der bayerischen Komie und ehemaliger Adjutant des Königs von Bayern, die Buhne betrat, diesen wegen solchen Erkühnens für verlustig be§ Mels erklären. Da mau aber König Ludwig II. den H-all vortrug, that er den bemerkenswerten «nSi>ruck: „Deshalb? Das te reicysiandssche Volksvertretung ihres bewährten Dirigenten Gröninger in ber lebten gcit Sinne der Berufung katholischer große Fortschritte gemacht haben. Im weiteren Verlaus es abends trugen zwei Schüler ein Vwlmsolo vor, das von den in dem Telegramm Wilhelms II. Zuhörern mit großem Beifall ausgenommen wurde. ^Den tne programmaisscye itunogeuung ti|mi yvu.igv». Schluß ber $eft(icE)£eit _ bildete ein '■tbnd )cn a ic -^i - „daß es Herrn Prof. Dr. Spahn nicht schwer fallen werde, nehmcr noch lange oUstimmenhielt. das Mißtrauen katholischer Kreise trotz schwerer einzelner der Verein noch neue Schuler im Alter von 9 Fehler zu überwinden, da er in seiner Treue zum katholischen zur Ausbildung m der Mustk annimmt,übericbweni- Glauben und zur katholischen Kirche auch nach dem Zeug- jL'^de? das DeutscheReichsmit Aufsordernngett n.sse semer Gegner, bezw. seiner fahchen Freunde oom troange- ^Bestellung von Losen .«ungarischen Klassen- lischen Bunde niemals wankend geworden i|t. ^Auch öns (ottcric> EZ dürfte nicht allgcniein bekannt sein, daß kaiserliche Telegramm setzt bei dein Prof. Dr. ^Lpahn eine Sotterie nur das Unternehmen einer Aktiengesellschaft unzweifelhafte katholische Glaubensübcrzcugung ebenso voraus, unb ba$ Don beit Gewinnen 20 Proz. abgezogen werden, wie es die Vaterlandsliebe zu einer „Basis" für die Berufung Hucß entstehen im Gewinnfalle noch dadurch Ausfälle, daß mackt " die in Kronen zahlbaren Beträge, in Mark umgesetzt wer- }, den müssen. Wenn in den Prospekten hervorgehoben wird, Heber die Einnahmen der preußischen Staatsbahnverwaltung ^des zweite Los gewinne, so ist dies, wie bei allen im September liegen im „Rcichsanz." die Hauptzahlen vor, bisher unter diesem Stichwort ausgespielten Lotterien nur im September b. 2. ouS bem <ßer|enen. unb Sepmi-- bie ime verkehr 34 926 000 (im September 1900 36 510 000) Mark Lotterie der Welt bietet so große Gewinnaussichten" nicht und aus dem Güterverkehr 77 265 000 (79 752 000) Mark I M^^^it. Zu beachten ist ferner, daß die Nachklassen- ergeben, so daß der Ausfall insgesamt 4 071 000 Mark ^se erheblich mehr Kosten, als die Lose der ersten Klasse, beträgt, wovon 1 584 000 Mark auf den Personen- und Das Bedenklichste an dieser Spielverlockung aber ist, daß 2 487 000 Mark auf den Güterverkehr entfallen. Auch bei bei § Spielen in der ungarischen Klassenlotterie im Deut- den Einnahmen aus sonstigen Quellen macht sich ein Rück- schen Reiche bei Strafe verboten ist. Wer diesem Verbote gang um 258 000 Mk. bemerkbar, so daß die gesamtenzuwiderhandelt, riskrept ^nrcht nur. ^ue^v^haltnismaßig gang um ^oö vuu jju. D J -urück- hohe Strafe wegen Spielens in einer verbotenen, noch dazu er den Wunsch hinterlassen, in Uniform beerdigt zu we Einnahmen uni 4 329 OOO Mk o der 3 v- tz. zur ^ländischen Lotterie, sondern er hat überdies zu erwarten, den. Aus mehreren an die Verwandten geschriebenen Brief, geblieben sind. Jui ersten Halbjahr haben Einnahm nl ungarischen Lose, wenn sie bei uns gespielt geht hervor, daß die drei Verstorbenen überaus unglu aus dem Personenverkehr 224 933 OOO (gegen 19OO wenigerbürsten, reichsstempelpflichtig wären, auch noch zur sich gewesen sein müssen und sich förmlich gezwunw 1162 OOO). aus dem Güterverkehr 443 672 000 (— 12 818 000) ßaMung bes fünffachen Betrags der hinterzogenen Reichs- gefühlt haben, in den Tod zu gehen. Griebe soll in Wil- Mk.. aus sonsttgen Quellen 40 120 000 (— 953 000) Mk. stempelsteuer angehalten werden wird. helmshaven geäußert haben, daß er nach Danzig fahre, um betragen, so daß die gesamten Einnahmen mit 708 725 000 Cttcn6ern 22. Okt. Wieder hat man die Folgen seine Braut Ella Loleytis zu heiraten. Das Paar muß auch, Mark um 14 933 000 Mk. oder 2Z1 v. H. hinter der! .^83 Nebenbahn zu beklagen, wie man annimmt, an dem Grabe> vorjährigen zurückgeblieben sind, trotzdem die Be- Bahnstrecke Gedern —Stockheim geht an unserer Uch sich den Tod gegeben Hat, die ^uge get^chielt haben, triebslänge sich um 5814 Km. oder 1,9 v. H. ©tobt bicht an ber Straße. Heute fuhren zwei schwer mit denn^ ^Sonnt^g^h ben b Reichen an der Nimmt man selbst an, daß bei der endgiltigen Feststellungbeladene Wagen von Ilbeshausen aus der Straße achten Hand^fand^ Verschiedene Gerüchte sind, wie dies der Einnahmen sich noch eme ähnliche Erhöhung wie a(§ ber 3.30 Uhrzug von Stockheim herankam. Die immer zu geschehen pflegt, aufgetaucht, daß Eifersucht Vorjahre (32/3 Mill. Mt.)^ ergiebt, so bleiben "^hpjerbe scheuten, der erste Wagen geriet auf die Schienen und bie That hervorgerufen hat, indessen sind derartige Gerüchte die Einnahmen im ersten Halbjahr um 117* Mill. Mk. bintec roQte mit dem Zug zusammen, und wurde zertrüm-!vollständig unbegründet. Die verstorbene Ella Loleytis war den vorjährigen zurück, während der Etat für 1901 eine m e r । Auch der andere Wagen ist zertrümmert, ein Pferd ein gesittetes, treues Mädchen und Otto Griebe ein braver Mehreinnahme gegenüber 1900 von 80 Mill. Mk. angenommen ' sofort geschlachtet werden, und ein Fuhrmann erlitt Mensch und Soldat, bei seinen Bekannten allgemein be- SÄ? =T ■«. Mindereinnahme gegenüber bem Etatsanschlag don lt)Ur^e unser Pfarrer Kraus zur letzten Ruhe bestattet. Er ^z^ 500 Mk. erhalten. Inzwischen wurde das Kommanbo mehr als 51 Mill. Mk. ab. cin Alter von 70 Jahren erreicht und war 25 Jahre zurückgezogen. Griebe konnte aber die 500 Mk., die er 1 x ~~s im hiesigen Orte Pfarrer. Die Leichenreden hielten Pfarrer bereits teilweise verbraucht hatte, nicht zurückzahlen, auch Aus Aiaol uno MNS. Röschen von Winnerod und Dekan Fischer von Eichels-Iden Fehlbetrag nicht auftreiben. Das soll er sich dermaßen (Der Abdruckderunter dieserNubrik befindlichen Original-Nachrichten I darf. Der Männergesangverein fang am Grabe ; auch der zu Herzen genommen^haben, daß etbeschloß, rn Nm To st nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.) Kriegerverein hatte dem Verewigten die letzte Ehre gegeben, zu gehen. Die beiden grauen haben in Vinesen an iyre Gießen, den 24. Oktober 1901. Im Jahre 1901 hat das Dekanat Nidda seine drei ältesten “ Ltem NL nicht von Ä ** Das Regierungsblatt Nr. 65, ausgegeben am 22. Okt. Geistlichen verloren: imHebruar ander lassen könnten, und deshalb ebenfalls freiwillig in 1901 enthält eine Bekanntmachung, bie Ausführung des mi Ium Kirchenrat Hofmeyer zu Jtibbo und letzt ben Tod gingen. Auch haben sie in den hinterlassenen Gewerbeaericktsaesetzes in der vom 1. Januar 1902 ab Kraus zu Bisses. . * Briefen ihre Verwandten um Entschuldigung für das Ge- APrtonbPH ^Sfuna betr u Darmstadt, 22. Okt. Eme Bezirks-Versammlung der schehene gebeten. Das Geld, das dem Otto Griebe sehlle, geuenoen II 9 . an Stelle Sebastian Cahn's Gewerbevereine des Bezirksverbanbes Darmstabt fanb ist inzwischen eingegangen - zu spät, leider zu spät! — J fü? bV©Ä am Sonntag zu Roßdorf statt. Es wurde über den Gesetz-Un einem der Briefe wird gebeten Ella Loleytis rm zum Peruansschen Konsul e zur Sicherung der Bauforderungen für Bau-Brautkleid mit Schleier und K-ranz zu beerdigen. Zugleich nannten Ludwig Grimm, Kaufmann m Frankfurt a. M., > 3 ) Lieferanten und Feststellung des wird mitgeteitt, daß die Stiefmutter zuerst dann Ella ist namens des Reiches das Exequatur erteilt worden. (Lnnkmi>rfpa b»; Neu-^und Umbauten beraten Der Referent Loleytis und hierauf Otto Griebe sterben würde. ** Werniugs Kriegssestspiele. Die Vorbereitungen zu den Grundwertes b« !unb Rauten Wient - ^^benlast großer Städte. Ueber die Festspielen sind fast beendet. Die Kostüme und Dekorationen I erläuterte m b H f Ausückt aenommenen Ge- Schuldenbelastung Berlins und anderer Großstädte hat werden in den nächsten Tagen hier eintreffen. Mit Rücksicht spruche ber Gewerbetreibenben m g b ber Charlottenburger Magistrat in der Begründung der auf bie burch ben Winterfahrplan eingetretenen Aenberungeu setzesparagraphen, wobei ei: hervorhob, baß mtbenfeiben i Erläge über eine neue 32 Milllonen-Anleihe eine inter- hat ber Festausschuß ben Beginn ber Nachmittags-Vor- Bauherrn unb Unternehmertum mehr Rechnung getrogen fei Zusammenstellung gemacht. Demnach kommen in stellungen an ben beiben Sonntagen, bem 3. unb 10. No- als bem Hanbwerk. Sache ber einzelnen gewerblichen Kor-bem Stande vorn 1. April 1901 161 » 9 Pfg. Lmhpr auf 3 V Ubr festaesetzt sodaß alle auswärtigen porationen sei es nun, die Angelegenheit eingehend zu prüfen s^übtische Schulden auf den Kopf der Bevölkerung. Von Re?ucker recktiütia ^ntreff n können An bLden^Sonntagen und Wünsche an der richtigen Stelle zu äußern An dem 'allen in Betracht gezogenen Städten hat nur Magdeburg Besucher rechtzeitig emtressen ben Ver- guten Willen der Regierung, dem Handwerk zu helfen, könne weniger mit 154 Mk. 92 P g. Alle anderen haben mehr, vermitteln Wagen der hiefigen Ommbus-Gefcll,chaft^d-n. Ver- guten » « R-qi-rungsrat Noack empfahl, die Ma- und zwar Essen 167 MI. 25 Pfg., Stettin 195 Mk. 44 Psg., k°hr zw-!ch°n Bahnhof und Turnhalle vor und nach betden memat-wetftkn.^^^g^^^ Landes und in den DussÄdorf 196^Mk. ll! Psg, Altona 207 Mk. 14 Pfg, Char- MtÜrselttaheit. Die prächtige Herbstwitterung, biJ SC8pue.famm[uugen em=r $*3« uut*. Agende Ottenburg M Mk. 42 Pfg., Dortmun 0 «S, wir in den letzten Wochen hatten, hat die 9^ora un^^rer 9t e f o 1 u 11 o ri fanb ^crauf ^in^m^t9e Frankfurt a. M. 343 Mk- 79 Pfg. Von der Gern ein de-Ein- Gärten, Felder und Wälder zu erneuter Thätigkeit angeregt, ä^sversammlung des Verbandes ^arrn tadt achtet Kommen-Grundsteuer werden in Berlin nur 33,18 Prozent Von einem Leser unseres Blattes wurde uns heute per Post Hessische Handwerkskammer zu Darmstadt das ergebenste U> | in Anspruch genommen, in Breslau dagegen 36,29 Proz., ein Schächtelchen zugeschickt, das keine Explosivstoffe, dagegen suchen, dieselbe möge sofort die von dem preußischen Staats- Charlottenburg 41,91 Proz., in Altona 48,83 Proz., in s^nftpu Reifen ^Walderdbeeren^ und eine Anzahl miniskerium veröffentlichten Entwürfe, betreffend die Sicherung L^tn 61,37 Proz., und in Dortmund 62,24 Proz. Der ^thiplf Auck Himbeeren reife Früchte wie Blüten der Bauforderungen, prüfen, bie betreffenben Innungen, städtische Schuldeiidienst beansprucht in Berlin auf den ISSÄS *r tÄ'JXÄ Ä SÄ’»?! - “ÄS Beugna davon ab, daß b,c .ungcn Mufil-r unter außerordentlich thäti^nd finden Forscher und Schriftsteller bahnbrechend vorgegangen ist, neugegründete ^bauB^rein bewitä “ 9* neue^oder^'in^c.nc^schmlle ^!twickelung ei” Ä, so liegt seine hauptbedeuwng doch aur dem Ge- drgen Tom. auch bet ben. maB9ebenbcu ^eT{en wesentlicher Teil der Last biete seiner Lehrthätigkeit. außerhalb unseres Kreiws dre^notrge„Unterstützung fi^et,I I Schuldcndienst erstattet. Er beträgt in Berltn Seit seiner Berufung zum Drrtgenten der agrtkultur- dann darf man hofsen, daß auch das neben dem Ltmburgerl l R() auf ben Kops der Bevölkerung. Wentger chemischen Versuchsstation der Landwirtichuftskammer 1«r ^m und d-r Mmburg« EMabeq-nk'^e hermimag-ndst- Magdeburg mit 3 Mk. 43 Pfg., Altona 3,78 Pfg., die Provinz Sachsen fand Maercker reiche Gelegenheit, irn kirchliche Baudenkmal der ^rayn vor Dem Untergänge oe-, z._--p — ----------- Nebenamte als Professor an der Alma mater zu Halle sein wahrt bleiben wird. . hervorragendes Redner- und Lehrertalent zu bethätigen. Un- Frankfurt, 23. Okt. Gestern Abend starb wie wir gestern zählige deutsche und außerdeutsche Landwirte haben dort den bereits meldeten, plötzlich am Herzschlag Konsistonalrat Dr. phil. packenden Vorträgen des geliebten Lehrers während seiner Philipp Jung, ber 44 Jahre im Frankfurter Kirchenbienst 30jährigen Thätigkeit aelauscht und den Grund gelegt zu dem jh^g war. Jimg wurde 1828 zu Rüsselsheim als Sohn Wissen, das sie befähigt, ihren schweren Beruf erfolgreich cirter Oekonomenfamilie geboren. Nach Absolvierung des Kandel und Verkehr. Uolkswirlschast. 1 1 (1) Wetter Oktober 8 748,5 + 10,7 Höchste Temperatur Niedrigste „ trt SeUe « M J-hr-n PlMch drückt auftauchte, die 21. E. ® fet, um eine fe>n- NAde» ist noch viel Weizen und Spelz zu säen. Wahrend die das Gerücht i schaffen, bestrebt, bie Elektnzitats- . einaebrachten Saaten meist em gutes Ansehen zeigen, sind Un on » in fid) auszunehmen. Man Apätt?besLten zumgroßenTeil noch nicht ausgelaufen und gesell,chast Union r versucht werden könne, aus dem s^hen einstweilen noch dünn und luckenhast folgert daraus, daß zeyr oe , - Monopol!- __ Der Tabakanbau im Leut chen Reiche hatunter. oem Ll-Ä «-L Ä.«ns»Ä«t%*6 K’M* w* &w>" *•« 80 99 98 2» 925 72i 1 1 1 1 2 1 (1) (1) (1) 1 1 1 (1) 1 (1) 2 (1) "1 (1) d & 2 1 1 751,0 + 6,8 755,0 + 6,4 “8 & 7,7 7,3 7,0 am u -C jO i Wer Kathreiners Malzkaffee kaufen will, achte stets darauf, daß dieser au Wohlgeschmack und Bekömmlichkeit unerreichte Kaffee-Ersatz und Zusatz nur iu plombierten Paketen mit dem Bild deö Prälaten Kneipp als Schutzmarke in den Handel gebracht wird. lenueui i« — 921 Herren unterzeichnet, 116 Adeligen, Juristen, 137 Aerzten und 35 Professoren und Oberlehrern. Aiünchen ausgegangen sein. " wer, seien 23. 23. 24. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. w. sw. s. Bed. Himmel Bew. „ Nebel 11,1° C. 6,8° C. Kirchliche Uachrichten. Gotte-dirnK der israelitischen Kellgian-gesrllschast. Sabbathseier am 26. Oktober 1901. Freitag abend 4". Samstag vor«wsg 83°. Nachnuttag 330. Wochengottesdienst: morgens 7°° Uhr, abends 4°° Uhr. Es starben an: Summen: Kmvcrsitüts-Kachrichten. — Tic Idee zur Gründung katholischer Korps soll, wie man dem „Bager. Kim" von genauer informierter Settenittetttz von der kalhotijchen Verbindung ,Frlsia m Bonn unü von dem katholischen Vereine „Saxonia" in Aiunchen ^^90 001 serm einige 'JJiitglicöei- dieser Korporrattonen, reicher Leute Ande^seim nicht zufrieden damit, daß die LorpNers patenter daher kommen, als die Atitglieder der katholischen Verdmdungeii und Vereine, ötc wollen es in Allem den Ersteren gleichlhuu, wett Nc da^ dazu notwendige Geld haben. Auch cm paar rheinländische Geistliche seim iii deni vorbereitenden Komitee, das wohl ganz au-» Rhcmlan- Theater ist doch keine entehrende Stätte? Nur rst es mein • Wunsch, daß der Fürst auf der Bühne einen anderen Namen als den bisherigen führt. Als tüchtiger Künstler wird er sich den Adel auch auf der Bühne sichern und zu erhalten wi,sen. Fürst Paul Thurn und Taxis hat infolgedessen aus fernen Adel verzichtet, ebenso aus seinen bisherigen Geschlechtsnamen, und trat einfach unter dem Namen Paul r^els als Schauspieler auf. Mit diesem Verzicht begnügte sich, aber trotz des Königs Wort der Adel Bayerns nrcht^und legte folgendes Gutachten der Regierung vor: „Der H-urst Paul Thurn und Taxis ist nicht befugt, beliebig einen anderen Namen anzunehmen. Um nun legal einen Anderen Familiennamen führen zu können, mußte nach 9 1° u des Edikts über den Adel im Königreich Bayern eine förmliche Anzeige an das Staatsministerium des königlichen Dauses geschehen; da dieser Schritt bisher nicht stattfand, ist dem Fürsten zu verbieten, einen anderen Namen zu führen, aber ebenso unter dem eines Fürsten Paul Thurn und Taxis die Bühne zu betreten, und der Für,l aus § 21 des Titels 3 der 5. Beilage zur Verfassungsurkunde yinzu- weisen. Es heißt darin: „Suspendiert wird der Gebrauch des Adelstitels durch die Uebernahme niederer, bloß in Handarbeit bestehender Lohndienste, durch die Ausübung eines Gewerbes bei offenem Kram mrd Laden ober eines eigentlichen Handwerks." König Lubwig II. ?ntschiech daß „ber Stanb bes Künstlers ein ehrenber", daß tz 21, -titel d der Beilage zur Versassungsurkunde hier nicht angewendet werden dürfe und überhaupt zur Zeit schwer mehr anwendbar sei. Zum Zeichen, daß der König den Schau, pieler- stand sehr ehre und schätze, versetzte er gleichzeitig den ehemaligen Fürsten als Paul v. Fels m den ALelstand, und zwar nur für seine Person. Herr v. Fels heiratete spater die Sängerin Kreuzer und war lange als Schauspieler thatlg. Zum Vergleich weist der Verfasser, dessen Angaben nachzuprüfen wir außer stände sind, auf einen Fall hm, der sich in Frankreich ereignet habe. Dort ließ, ,o erMlt er, 'Napoleon III. einen Verwandten des Herzogs von Magenta, den jungen Offizier Graf Mario v. Landin, kurzweg in das Irrenhaus sperren, weil dieser als Sänger auf dem Theater sein Glück versuchen wollte. Man stellte ihn unter die Obhut eines Arztes, der gefällig, wie Hofarzte in Frankreich waren, den jungen Mann schleunigst für verrückt erklärte. Berlin, 23. Okt. Ter Privatdozcnt der Staatswissenfchaften an der hiesigen Universität Tr. Helfs crich ist. als Referent sur die wirijchasttichcn Angelegenheiten in die Kolomal-Abtettung be» Auswärtigen Amtes deruien ivordeu. nach einer vorläufigen Vachwetznng des ratzeru DwaS 1 c, twu 1 sipftnr mit ^abak bepflanzt gegen 14 uerde rn den Bors and bet Schuaert-Gesellschaft übertreten, so i)i das nur eine Yaltlost Kombination und als solche schon dadurch gekennzeichnet, daß der betr. Reporter schon zu.Äg; wa» Herr Rieppel als Direktor der ^cyuckert-O^s^ i ) T Sun werde. Wer den Singen unb Jcrionen, . J)ier in öTage kommen, näher steht wird nicht im Zweifel sein daß es sich hier um mindestens höchst unwahrichemliche Vermut- unaen um feinen stärkeren Ausdruck zu gebrauchen, handelt. Für die Aktionäre ist ja ohne Zweifel von allen diesen Tingeil die Jajce-Frage die wichtigste, und hierüber stehen in Bälde genaue Ausschlüsse bevor. Breslau, 23. Okt. Robert Heilbronn, Mitlnhaber der Hartlieber Dampfmühle I. Heilbronn, hat e e l b p mord verübt. 2)ie ^irma nmr gut./ccrcbitiert, ber sammenbruch erscheint unvermeidlich. Die Passina be tragen angeblich eine halbe Million Mark. J^URcr Verwandteii unb Freunden sind mehrere hiesige unb Posener Getreidefirmen beteiligt. crt1. arftiP«- < Dresden, 22. Okt. Die Direktion der Aktien- ; : Gesellschaft fürGlasindustrie vormals Friedrich , Siemens in Dresden will die Anlagen der Vallen- d N r e r G e s e l l s ch a i t k ä u s l i ch e r w e r b e ii, den Kaufpreis in spätestens fünf Jahren erlegen, unb diesen bis dahin den Aktionären den Verhältnissen entsprechend verzinsen. L e i p z i g, 23. Okt. Das „Leipz. Tagebl." veröffentlicht einen Bericht der Konkursverwaltung der Leipziger Bank. Der Bericht enthält eine Aufstellung ber* ieniaen Aktiva, die aus der Verbindung der Leipziger Bank mit der Trebertrocknungsgesellschaft herruhren, wahrend bezüglich der Passiva auf die Konkursbilanz der Leipziger Bank vom 12. September hingewiesen wird. Die aufgeführten Werte sind in sechs Unterabtegen zerlegt, nämlich 1. Hypotheken und Grundschulden, 2. Erlös von Waren, die ber Leipziger Bank verpfanbet snld, 3. Bank- unb Wechselforberungen an Ftrmeii, bezw. Personen, di sich nicht im Konkurs befinden, 4. Dividende aus bergebenen Konkursen, 5. Obligationen ohne Hypothek Aktien Geschäftsanteile und Kuxen, 6. Abtretung von Mk. 22 400 000 Außenständen bei den Tochter-Gesellschaften, durch die Trebertrocknungsgesellschaft an kie 2^^ Zwecke der Sicherstellung. (Cesstonsgeschaft vom November 1900.) Ziffer 1) enthält 12 Positionen, deren Verwertung vermutlich Mk. 1140 000 ergeben durfte. Ziffer 2) betrifft bie Probukte aus bei Raffelet HEale ber Cherm- scheu Fabrik in Schweinfurt unb Frankfurt a-O- Ztsser 3) üniintiäckilicb Beaebr nach Arbeitspferden uno rouruen 1 umfaßt 9 Firmen, darunter Schulze-Dellwig Mt. > - gutePr sSiaUtät mit 800-1000 All. bezahlt. Iu Ausnahmefallen ^ie Bosnische Holzverwertung Mk. 155 000, Trockendestilla- wurden auch höhere Preise erzielt. 2V,jährige Fohlen sanden zu Petersburg Mk. 64000, die Societa ^taliana, Genua, 600-700 Mk. willige Abnehmer. Es standen aber^auchschone Kontokorrent Mk. 751000, Solawechsel Mk 43o 000 ( Tiere mm Berkaus. Saug'ohlen wurden mtt 250 Mk. und oaruver 181000 Ziffer 4) umfaßt Dividenden aus bezahlr^Auch zur Prämierung waren «ehr fchöneT.ere uorgefuhri ™X aus dem btt Kasseler Treber- uLfamÄich?°orgefeh-ne Presto wurden vergeben. 13 *0»^«, Schmibt-Kasfel, Hermann Sumpf- Kassel, 23. Okt. Heute sanb hier ber,Prufnngstermm ^«Znu^ng Brauerei-Kassel, August Sump, unb , sur bie Forderungen an bei Konkursmasse btt Zte.t'er Sumps-Greisswalb, Otto-Dortmunb, Schlegel-Kassel, rocknungsgesellschaft stall. Der ^nlursverwalterI Aruoto^umps-^r^iWelßwasser, Chemische Fabriken Gluck- : Justizrat Frich erstattete Bericht uberbeu Verlauf bes K^- ^Z^esttllation - Kassa, Gewerkschaft.HoUausen, kursversahrens. Danach find angemeldet . Ä0000I Aktiengesellschaft „L'Jndustrie-EheMlque du Bois in Nantes, ungen mit Vorrechtsanspruch iM Gesamtbeträge von ^ffer 5) umfaßt 18 Positionen, darunter Kasseler Treber- ; Mark neben 619 nichtbevorrechteten Forderungen m einem I ^k. 659 000, Trockendestillation-Petersburg Umfange von 177 Mill. Mark. Der Bericht sagt' Schul- ^cknun^ ^ Bosnische Holzverwertung Kr. 1964 000, den der Masse und b.ie Konkursverwaltungskosten werden sE^tion-Lcmberg Kr. 1553 000, Finska Thaerindu- gedeckt unb bie bevorrechteten Forderungen berichtigt,Mark^(finisch) 1743000, Holzdestillatton- bie einfachen Konkursforderungen kommt ^^^?^Erickt Kassa Kr 2 042 000, l'Jnduftrie Chemique du Bois-Nantes ein Prozent zur Verteilung. Im einzelnen fuhrt der Beruht Kassa ^oM Memeler Holzindustrie Mk. 460000, Chemische aus: Die- Aufstellung einer Konkursbilanz Mte sich als Fr. 1^,0^ Mk. 872 000, sowie weitere Unteren unmöglich heraus. Die Aufrechterhaltung der HaM- Treberconcern. Die meisten dieser gesellschaft und der Tochterunte^iehmungev: se^.schon lange uehmug^ scheinen wertlos. Die in Ziffer 6) ange- nur durch Mittel d^Leipziger Bank möglich gew s . Z F 22 400 000 Mark werden mit Null bewertet. Tic Konkursmasse des Direktors Schmidt feien ^bnIuxSöerhjaltung bemerkt schließlich: Eine Zusammen- Forderungen angemeldet; ähnliche o^roerungen weraeii au3 den Kasseler Beziehungen der Leipziger gegen bie Airssichtsrat^ noch, vorhandenen Aktiven werde unterlassen weil Schulze-Dellwig, gleichfalls im Konkurs smd. Atit, oen aröftten Teil der als vorausstchtlich erzielbaren VZwarchten des letzteren ein Ker^id) ewe ^tUwu jur Werte der Aktiven eine sichere Ge- Mark geschlossen worden. S^n im ^ahre 18 / ^vbe, 1Ung nicht ^vorliegt, auf der anderen Seite es aber! 91 000 Mark für Dividenden, Tantiemen usw. aus- —------------ —7 ~ __ hp/ mnrben. Rur »efeitiaung der zweifelhaften For- Für bie Frauen. d^unaen ^us den Büchern sti ein Konsortialkonto der __ Gegen das Duell. An anderer Stelle unseres. Blattes n^tti^er Sumpf und Genossen gegründet worden, das - selten wir dieser Tage die vom Fürsten Karl zu Löwenstein S» SSfew*.*- “• u-—"*“gssjss ^El°ktrizit°tz-Akt.-G°s. b--m. Schuckrrt u. (S.0 in Nürnberg. Aus Nürnberg wttb gefchrieben: Munchs mitzunurken, daß^Ulster g-Mg-r P-rkchr sich mit lieber den armen Schnckert-Aktivnär ist in ber letzen Vornehmheit, Gediegenheit und Lauterkeit- abspielt. Sodann ver- *7. - derartige Hochflut von Meldungen und Gerüchten dieitten besondere Beachtung die Märtyrer ihrer Ueberzeugung, die- scheinliche und das Fal.che ^usc^wen. >zn i5 die Ver- ibre Ueberzeugung zur Waffe greisen laße. Zur VerhuMng des men dabei die drei Punkte: das Sajc^ga^ insbesondere Vorgesetzte dadurch segensreich wirken Handlungen mit ber Allgemeinen Elettrizitats-^Michast Untergebene gegen frwole Beleidigungen rechtzeitig Ui Berlin unb bie innere Organisationsfrage. HrnstchÜich w , schnellsten und sicheren aber werde man des ersten Punktes ist ber Verkauf ber Jaiee-Aktien Der- bäb9tbei^üg1^ ber Vernmltung^rh^bUche Opfe?ge^I natwn7ür"L?ündlage7ohne Rücksicht aus Konsession und Partei- « Landwirtschaft. ^Ver^nbarung üb-r Preise unb G°ichäste" bezweckeu, bl-f-s _ ^aateuftau» des Deutjchcu, Reichs. MiUe Lltober. Bereinoa b -rreickt haben. Wahrscheinlich ist, baß K „ Beheutet qim Nr. 3 mittel (Durchschnitt). Weizen 2,4 £)£- ^-haEungen auch bie Frage eines sog. „Pools" ^^WiMerspelz 2,2 (2,1), Roggen 2,3 M iung A ui diesen ^^Avnot 8 wird wann und mit welchem »5 (2 7) Die trockene Witterung m der zweiten Halste des Sep- einmal angeschnitten werdm w » » bie Meinung laut tembet unb der ersten Lktoberwoche begünstigte die Bestellung sehr, Erfolge, das st-ht duhm. U tp ™Ml Oßn b£I <ÄtKnet bie bann durch bie starken R.eberschlage^er,^ L°? ft'riatt LL würben als>ou ber Nurubergeu Üb und ton ft tags? 10 U und den SS. lich als seitens bt geschehen, Kedaklito und Schnl Adrefl'e I Mzeig ^trnlpr^ mit Aus" Äon Die Sietzen Ratter wer trachtet: zeugungsk tengegnm müßte gai sein, wüßt der Lppofi müßig. L Gespräch fi führt Der « v. Tirpitz . In bi 5 Franko llt der Au ÄS Ä* Mi Der Befö aus Anri dankenstr des Gras besondere nicht die weiter en csuemen R wie sie । gesucht, st ters die 1 und Gem, sur dieser jekt, össei d°sbeich Äusslchrir Preße un weise en drochene SS •Ä* Sf zug-ich«» («time* Herr v. & genonimer die M ung mast herrühren jeder nei Zchwergci Freihande präzise, v Immerhin Hang an, aus den sich das lassen? T „Ausgrabl durch die vertraulich sicht, zur geordneten Manne, toi viiäi zuzui AusB Wie d Äch"), n Üt Arbeit Cigarren. Carl Schneider Cigarren. 6551 liessen, Marktplatz 5. Spezialität: Vorstenlanden - Madai-Cigarre Detailpreis pro Stück 6 Pfg. Bei XXX Zahlreiche sonstige empfehlenswerte Sorten in jeder Preislage. X X abends 8 Uhr: all- ermäßigten Preisen. soeben eingetroffen. 6900 Carl Schwaab, Delikatessenhdlg. einer 6866 nur Ai iit Urrn m Wieset Wahl unseren Mitbürger 04309 Geschäfte-Empfehlung 6851 Zeige hiermit ergebenst an, daß ich mein 6941 < mpfiehlt in guter Qualität zu billigen Preisen 6671 utgusä Obinger, Seltersweg [6644 in groseter Auswahl. Wilh. Herbert, Marktplatz 2. Victoria-Drogerie Adolf Bieler, Marktstr. 5. Im Interesse unserer Gemeinde und im wohlverstandenen Sinne vieler Bürger schlagen wir zu der am 26. d. Mts. stattfindenden Bürgermeister- Liebhaber guten Tasse Kaffee kaufen Feinste Qualitäten Thee in allen Preislagen empfiehlt Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Sonntag den 10. Novbr., nachmittags 3 Uhr: für Mitglieder hiesiger und auswärtiger Kriegervereine uni) deren Familienangehörige zu ermäßigten Preisen. Abends 7 Uhr: allgemeine und Fremden-Borstellung. Glänzend ausgestattete lebende Bilder mit historisch treuen Kostümen, dargestellt von etwa 150 Personen (Damen, Kinder und Kameraden der hiesigen Militärvereine und Mannschaften des Regiments Kaiser Wilhelm) unter Leitung des Herrn Direktor P. Weruiug ans Berlin. Zum Westen armer Veteranen, veren Witwen und Waisen. Zeit der Anffnhrungen: ^auen lob hochfeinste Kaffee-Melange per Pfund nur Mark 1.20. Proben stehen gerne zu Diensten St J1 Motors* Neue Heringe Neue Rollmöpse Salz-u.Essiggurken Neues Sauerkraut Neue Erbsen Neue Linsen Neue Bohnen Neues Grünkorn empfiehlt billigst Robert Stuhl Neustadt 23. 6732 Mittwoch den 6. Novbr., nachmittags 4 Uhr: für Schüler hiesiger und auswärtiger Schulen uitb ihre Begleiter zu ermäßigten Preisen. Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Wtreiegs W j ytspltk in der Turnhalle am Gswaidsgarten. Der deutsch-smDsche Krieg 1870/71. Nähr- und Krättiguiig#- Mittel für Kinder, Kranke und Reconvalescenten als: Elohelcacao Hafercacao Eisenpräparate Hämatogen Fleisch-Extract Fleischsaft Puro Leberthran, Kindermehl Malzextract mit und ohne Eisen condenslerte Milch Pepsinwein Tokayer u. Südweine u. s. w. emfiehlt: Victoria-Drogerie Adelt Bieler Marktstrasse 5. 6776 Vorzügliche IpeiseKmioffclil Magnum-bonum empfiehlt, so lange der Vorrat reicht, pro (LenMer zu Mk. 1.50 frei ins Haus geliefert. Konrad. Roth, 6975 Zozelsgasse 9. Freitag den 1. Novbr., abends 7 Uhr: für Schuler der hiesigen Schulen und ihre Be- glerter zu ermäßigten Preisen. -Eamstag den 2. Novbr., nachmittags 4 Uhr: für Schüler hiesiger uno auswärtiger Schulen und ihre Begleiter zu ermäßigten Preisen. Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Sonntag den 3. Novbr., nachmittags 3 Uhr: für Mitglieder hiesiger und auswärtiger Kriegervereine u. deren Familienangehörigen zu ermäßigten Preisen. Abends 7 Uhr: Mgeweine u«d Fremdeu-Borstellung. Montag den 4. Novbr., abends 8 Uhr: für Mitglieder der veranstaltenden Militärvereine u. deren Familienangehörig.zu ermäß. Preisen. Dienstag den 5. Novbr., abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Whdy Mabo * Znr Vorverkauf: Sperrsitz Mk. 1,50,1. Platz Mk. 1,—, 2. Platz 60 Pfg., vvl . Stehplatz 40 Pfg. - An der Kaffe: Sperrfitz Mk. 2,-, 1. Platz Mk. 1,25, 2. Platz 75 Pfg., Stehplatz 40 Pfg. Änr Miilprnnritl’fhinfiPil * Vorverkauf: Nummerierter Platz 75 Pfg., für erwachsene OÜL vUjUlUUVl|llllUUl|Ul ♦ Begleiter Mk. 1,50, Saalplatz 30 Pfg., für erwachsene Be- gletter 60 Pfg. — Au der Kaffe: Nummerierter Platz Mk. 1,—, für erwachsene Begleiter Mk. 2,—, Saalplatz 40 Pfg., für erwachsene Begleiter 80 Pfg. Für Kriegemmne zu Den für sie besonders norgeschenen Vorsiellungeu: Sm Vorverkauf: Sperrsitz Mk. 1,—, 1. Platz 60 Pfg., 2. Platz 40 Pfg., Stehplatz 20 Pfg. An der Kaffe: Sperrsitz Mk. 2,—, 1. Platz Mk. 1,25, 2. Platz 75 Pfg., Stehplatz 40 Pfg. öes1 Festausschuss. Notiz: Zu den Schüler- und Kriegervereinsvorstellungen werden — soweit der Platz reicht — auch Eintrittskarten an andere Personen zu den gewöhnlichen Preisen ausgegeben. Stets Primi Tmbenmst per Flasche 70 Pfg. Weinstube Ludwigsplatz. 04221 Süßer Trauben-Most von Traben an der Mosel Heinrich vecker Gemeinderal als Kandidaten vor und bitten, demselben eure Stimmen geben zu wollen. Mehrere Bürger. Meißiildkl- M WnzrW von jetzt ab unter Beihilfe meines Sohnes WfiihßBm wieder in vollem Umfange auf- . nehme und halte mich bei allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Wilh. Seipp L, Michjlrtze 28. 2. fimm Donnerstag den 7. Novbr., abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Freitag den 8. Novbr., gemeine Vorstellung. Samstag den 9. Novbr., nachmittags 4 Uhr: für Schüler hiesiger und auswärtiger Schulen und ihre Begleiter zu c A1 f Mestfütisches Beliuchhaltieinen 160 Zentimeter breit in vorzüglicher Qualität, für den billigen Preis von MI I Mark per Meter empfehlen 6888 6. Röhr & Co. Soeben eingetrofTen. Ideal-Schulstiefel für Knaben und Mädchen. Aecht Petersburger Gummischuhe Bs Mars-Oel ie JmprüMierungSinllsse zur floniemitrnng 6672 von friier, Sdinljisetk iinb Geschirren. Fabrikant: Karl Gilg, Hoflieferant, in Groß-Lichterfelde. Lieferant für die deutsche Armee und Marine. Zu haben bei: tagnsi Lattltt, Seltersweg 19. Pe^s waren werden nach neuester Mode umgearbeitet, Reparaturen gilt uud billig hergestellt in der 6713 Kürschnerei A. Hretsschmar zwischen Markt- und Kirchcnplatz 1. Frische Fluß- und Seefische. Prompter Versandt nach auswärts. Telephon 119 1 1 1 1 6875 empfiehlt 3 ä Mk. 1000 Wert = 6 hatten 10 30 = 3000 30000 10000 3000 2000 3000 3000 2000 Gewinne ä Mk. 500 i Gewinne ä Mk. 200 i Gewinne ä Mk. 100 Hauptgewinn Wert Mk. Hauptgewinn Wert Mk. Hauptgewinn Wert Mk. Hauptgewinn Wert Mk. Gewinne Victoria-Drogerie. Adolf Bieler, Marktatrasse 5. 2647 ®Ä M. 44000 *8Ä. 100000 Lose ä Mk. 2.—, Porto u. Liste 25 Pfg. mehr empfiehlt Richard Buchackcr, Neuen Bäue 11, Zigarren- und Lotteriegeschäft. der Darmstädter Künstler-Kslsnie Ziehung: 31. Oktober, 1. nnd 2. November 1901. Gewinne Wert Mk. 100000 Englisches Wrdepulver Strengelpulver Restitutions-Fluid Glaubersalz Viehpulver Schweine-Mastpulver Karbolsäure, Creolin Lysol, Vitriol (grQn und blau) Tanz-Unterricht Weitere yefl. Anmeldungen für den Unterrrchtskursus nehme ich täglich noch entgegen, Privat-Untemcht für einzelne und mehrere Personen erteile ich zu jeder Tageszeit. Achtungsvoll Joseph Tanzlehrer. 6733 Mäuse u. and. .Nagetiere vertilgt schnell u. sich. Freybergs (Delitzsch) Delicia-Rattenkuchen Menschen,Haustieren u. Geflügel un«. schädlich. Man verl.stets Freybergs Delicia-Rattenkuchen. Vorrätig in Dosen zu 0,50 und 1,00 Mk. bei Otto Schaaf u. in d. Hir«ch- Apotheke, Giessen.__2750 Für 50 Pfg. ein Lchmein gesund ru hallen mit Ackermanns Areßpukver. Z. h. in oer Drogerie Philipp S