jt { &U| 11 n Sorte«. rschließbarer Lagenav« ler, baldig zu mieten y fetten unter K 829 an ibition dieses Blatter. M!»Hn. SSW!»«« im 46 “ffM ffionnleüuMi ■___. Korbanlage 11. Mau* fpü -A^LUy- ?a-ser. Neuen-Nueii ?Me» 5 evtl, ß 8ito. tw, vom 1. Aptt 01- a° zu vemieten. Cito Raldschl^ ^öbl Rimmer zu oar ^ütlökd, Lvwengassi ®in möbliertes Rimmer |i ,n- jtrtajpffll 1L MAK i M/Wr MM M " ungen find an die TM Mes m ritten. Lehrling ht zu Ostern auf W einer hiefigen gröhertt .nsabrik- Offerten unt« ;it die ßxped. d. tlstr in KM a. 35000 w nies. WM» &sä4 SJr. 21 Zweites Blatt. Freitag den 25. Januar 151. Jahrgang 1901 Weßener Anzeiger Heneral-Unzeiger Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf„ auswärts 20 M. Acrugspreis »iertcljährl. Mi. 2JO monatlich 75 Pfg. mit Brmgerlohn; durch die Abholostclle» vierteljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2.— viertctjährt. ohue Bestellgeld. Hrfckleint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener .Iiamilteuvtätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" wöchll. 4 mal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. IS Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Amts- unb Anzeigeblatt für den Ttveis Gieszen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe Nr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblütter, Der hessische Landwirt, Mittler für hessische Dolsiskunde. ____________ Adresse für Depeschen: Anzeiger SietM. Fernsprecher Nr. 5L rm An- Proklamation mit anhörten, betrug über 200. Der Herzog von Devonshire verlas die Proklamation. Nachdem der König die Eidesleistungsformel gesprochen hatte, erklärte er, er nehme den Namen Edward VII. an, gemäß dem Wunsche seiner geliebten Mutter, welche die höchsten häus- lichen fugenden Mit der Paterlandsliebe; einer friedliebenden Monarchin in sich vereinigt habe. Er habe den ehrerbietigen Wunsch, das Andenken an den Namen seines Vaters Albert als den ausschließlichen Schatz seiner geliebten Mutter zu belassen. Mit großem Nachdruck sprach dann der König von der Verantwortlichkeit der hohen Würde, die auf ihn gefallen sei. Erwerbe alle Kräfte ein setzen, um sich seiner hohen Stellung würdig zu zeigen. Der König hatte frei und mit Nachdruck gesprochen. Nach der Rede verließen alle, die nicht zum geheimen Rat gehörten, das Gemach, und hierauf traten die königlichen Herzöge einzeln vor, leisteten den Treueid und küßten dem König die Hand, dann alle Mitglieder des geheimen Rates. Wenn die Ankunft des Königs in London sich in aller Stille vollzog, so ließ sich doch schon eine halbe Stunde später, als der König sich nach dem St. James-Palast begab, nicht mehr die patriotische Begeisterung zurückhalten, unb als der König nach dem Marl- boroughouse zurückkehrte, begleiteten ihn jubelnde donnernde Cheers. — Der Kommandeur der königlichen Pacht Alberta hat Jnsttuktionen, sein Schiff in Bereitschaft zu halten um die L e i ch e d e r K ö n i g i n Freitag nach Portsmouth zu überführen. In Portsmouth wird eine imposante militärische Zeremonie beim Landen der Leiche stattfinden. Die Truppen werben an der Landungsbrücke Spalier bilden. König Eduard VII. kehrte heute nach Osborne zurück. Du Leichenfeier wird wahrscheinlich einen militärischen Charatter tragen. Der Tag ist noch nicht festgesetzt, doch wird, wie es heißt, die Beisetzung nicht lange hinausgeschoben werden. Die Szene, als gestern nachmittag die königlichen Bediensteten und die Gutsbevölkerung von der Leiche Abschied nähmen, war tief ergreifend. Der Ausdruck im Gesicht der entschlafenen Königin ist ruhig und friedlich. — Kaiser Wilhelm begab sich heute von Osborne nach Portsmouth und von da nach Windsor. Es wird hier angenommen, daß der Kaiser so lange in England bleibt, bis der Kronprinz eintrifft. Letzterer wird heute früh auf der Hohenzollern in Cowes erwartet. \ London, 24. Jan. Die heutigen Morgenblätter stellen fest, daß der neue König die Regierung unter großen Schwierigkeiten beginnt, nicht sä sehr, weil die allgemeine politische Lage schlecht sei, sondern weil seine Haltung der seiner verstorbenen Mutter entgegengehalten iverden wird. Die Blätter weisen auf die geringe Unterstützung hin, die der neue König und die Königin Alexandra finden werden. Im übrigen sind die Kommentare der Presse für Edward VII. in günstigem Sinne gehalten. London, 24. Jan. Die Blätter teilen mit, daß man den Wortlaut der Proklamation des neuen Königs, die heute an verschiedenen Stellen der Stadt ausgerufen werden soll, noch nicht kennt. Sie ist von den königlichen Prinzen und dem Lordmajor von London unterzeichnet. Das Parlament wird sich am Freitag versammeln, um die königliche Botschaft entgegenzunehmen und sich gleich darauf bis Mitte Februar vertagen. Heute wurde im Schlosse von Osborne ein Gottesdienst abgehalten. London, 24. Jan. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Man glaubt hier, daß die Thronbesteigung Edwards VII. den Einfluß Rußlands am hiesigen Hofe vermindern wird. „ , 1 Brüssel, 24. Jan. Der Graf von Flandern begab sich gestern nachmittag in die englische Botschaft und drückte in seinem und der Gräfin Namen sein Beileid zum Ableben der Königin aus.__ Telegramme deS Gieheuer Anzeigers. Lvndon, 24. Jan. Ueber die Zeremonie Deutsches Reich. Berlin, 23. Jan. Neber das Grüßen der Unter» Offiziere und Mannschaften in Zivilkleidung hat der Kaiser folgende Ordre erlassen: Da sich bei der Ausführung der allgemeinen Bestimmung, daß Unteroffiziere und Soldaten, auch wenn fie fich nicht in Uniform befinden, jeden Vorgesetzten zu grüßen haben, betreffs der OifisterS- burschen, welchen das Tragen von Livree gestattet worden ist, Schwierigkeiten ergeben haben, so ermächtige sich die Gouverneure, Kommandanten und Garnisonältesten, hinsichtlich deS Grüßens auf der Straße für derartige Mannschaften den örtlichen Verhältnisien entsprechend allgemeine Bestimmungen zu geben, durch welche eine Beschränkung des Grüßens statifinden darf. Innerhalb der einzelnen Truppenteile ist die Art des Grüßens der Olfizierburschen u. s. w. durch ihre Kommandeure zu regeln. — Aus Cronberg wird gemeldet: Die Kaiserin begleitete heute die Kaiserin Friedrich auf einer Spazierfahrt im Park, die über eine Stunde dauerte. Um 3 Uhr 15 Min. fuhr die Kaiserin mit ihrer Hofdame Fräulein v. GerSdorf nach Homburg zurück, wo sie bis zur Ankunft des Kaisers verbleiben wird. — Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, baß hessische Prinzen paar un der Erbprinz von Meiningen, die in den letzten Tagen aoenos geheimen Rate wirb gemeldet: Die Zahl der wesenden im geheimen Rate, welche die Thronbesteigungs- Zum englische« Thronwechsel. Die Beisetzung der Königin wird in acht bis zehn Tagen stattsinden. Bis dahin bleihen sämtliche Theater Englands geschlossen. Als Zeichen der Trauer ist die Londoner Börse geschlossen. Alle öffentlichen Gebäude, die Klubs unb Hotels und fast alle Privathäuser in London haben die Fenster nach der Straße verhängt. Viele Personen tragen Trauer. In den Gerichtshöfen eröffneten die Richter mit Trauer-Ansprachen die Sitzungen. V Die Herzogin von Albany und der Herzog von.Sachsen- Koburg-Gotha sind in Cowes eingetroffen. Die Leiche der Königin wird einbalsamiert werden. „Daily Mail" schreibt: Das Andenken an die Königin werde immer im Geiste der Engländer weiter leben. Die Geschichte werde sicherlich die Königin Viktoria an die Seite der Königin Elisabeth stellen. Sie habe all das Schlechte, das ihre Vorfahren angerichtet, wieder gut gemacht. Die gesamtepreußischeArmee legte auf 14Tage Trauer an, die bei dem 1. Garde-Dragoner-Regiment auf drei Wochen ausgedehnt wird. Alle königlichen und prinzlichen Palais sowie die Militär-Gebäude haben drei Wochen lang halbmast zu flaggen. Der Berliner Hof hat auf vier Wochen Trauer angelegt. Die englische Botschaft, die Kaserne des*l. Garde-Dragoner-Regiments, dessen Chef die Verstorbene war, das Rathaus, das Palais der Kaiserin Friedrich und zahlreiche Privathäuser in Berlin haben halbmast geflaggt. In der englischen Botschaft zu Berlin gaben alle Minister, die Mitglieder des diplomatischen Korps, zahlreiche Offiziere und andere Personen ihre Karten ab. Der Kommandeur des 1. Garde-Dragoner-Regiments Oberst v. Rauch wird sich mit mehreren Offizieren des Regiments zur Teitnahme an den Beisetzungsfeierlichkeiten nach England begeben. Alle deutschen in heimischen Gewässern befindlichen Kriegsschiffe haben bis zum Beisetzungstage der Königin Viktoria Halbstock geflaggt. — Der.,Nat.-Ztg." zufolge wird sich der Kronprinz zur Teilnahme an den Leichenfeierlichkeiten nach England begeben. Der „Reichs-Anzeiger" schreibt an der Spitze des nichtamtlichen Teiles: Mit den vielen fürstlichen Familien, die durch den Heimgang der ehrwürdigen Monarchin m tiefe Trauer versetzt sind, beklagt unser Herrscherhaus den Verlust der erlauchten Großmutter des Kaisers und Mutter der Kaiserin Friedrich. Die deutsche Nation schließt sich der Trauer des britischen Reiches um die von ihrem Volk wahrhaft geliebte Königin an, deren Namen in der Geschichte ihrer Staaten immer fortleben wird. — Auch die „Nordd. Allg. Ztg." widmet der verstorbenen Königin einen Nachruf, der wie folgt schließt: Wenn in den politischen Beziehungen des Reiches zu England nach vorübergehender Trübung immer wieder das Maß von gegenseitige rUücksicht und von Vertrauen her- gestellt werden konnte, das. zwei Kulturvölker mit vielfach verflochtenen wertvollen Beziehungen in ihrem amtlichen Verkehr schwer entbehren würden, so wird es der entschlafenen weisen Fürstin auch von der Geschichte unvergessen bleiben, daß ihr Einfluß die auf Erhaltung von Frieden und Freundschaft gerichteten Anstrengungen öfters erleichtert, niemals gekreuzt hat. In der Geschichte ihrer Völker ist der Königin Viktoria ein Ehrenplatz gesichert unter England bedeutenden Herrschern. Dieser letztere Nachruf dürfte vom Grafen Bülow herrühren. Er ist in der schwungvollen Ausdrucksweise des Reichskanzlers gehalten. • . Als Graf Bülow gestern im Reichstag vor Beginn der Sitzung am Bundesratstisch erschien, entnahm man aus seiner feierlichen Haltung, daß er der Königin von England einen Nachruf zu widmen gedenke. Bei den ersten Worten erhoben sich die Abgeordneten von den Plätzen, und nahmen mit anteilvoller Aufmerksamkeit die offizielle Beileidskundgebung entgegen. Daran schloß sich die Bitte des Präsidenten Grafen Ballestrem, dem Kaiser und der Kaiserin Friedrich den Ausdruck der Teilnahme des Reichstags übermitteln zu dürfen. Die Ansprache des Reichskanzlers war bemerkenswert kurz, bei aller Wärme in der Anerkennung der gemeinsamen Interessen Deutschlands und Englands, frei von der sonst bei Leichenreden häufigen ubei> mäßigen Hervorhebung der Verdienste des Toten. Auch inipreußischenAbgeordnetenhause hatte der Präsident die Genehmigung zur Kondolenz erbeten. Die Berliner städtischen Behörden schickten Kondolenz- Depeschen an Kaiser Wilhelm, die Kaiserin Friedrich und den Lordmajor von London ab. Die Kaiserin Friedrich hatte nach den letzten Aufregungen eine ruhige Nacht. Sie ist gefaßt und erschien morgens zur gewohnten Zeit im Frühstücks-Salon, ^m Schloß in Friedrichshof herrscht tiefste Ruhe. Die „Köln. Ztg." meldet dagegen, mit großer Besorgnis blicke man nach Schloß Friedrichshof, wo die Kaiserin Friedrich zu ihrem schweren Leiden nunmehr durch den Tod ihrer Mutter von einem neuen Schicksalsschlage getroffen worden ist. Professor Renvers sei deshalb auch bereits Ende der vorigen Woche nach Cronberg abgereist. Nach einer Meldung aus Kiel gingen die Kaiseryacht „Hohenzollern", der Kreuzer „Nymphe" und das Begleitboot „Sleipner" am Mittwoch durch den Kanal nach England ab. Auf Befehl des Kaisers schiffte sich die Kapelle der 1. Matrosendivision zu den Trauerfeierlichkeiten für die Königin Viktoria auf der „Hohenzollern" ein. In Kopenhagen, dem Geburtsort der jetzigen Königin, rief die Todesnachricht bei der Bevölkerung allgemeine Teilnahme hervor. Der König war von der Nachricht tief bewegt. Er beschloß, wenn die Aerzte es erlauben, nach England zu reisen, um an den Beisetzungsfeierlich- feiten teilzunehmen. — Auch in Rom erweckte bei den engen politischen und historischen Beziehungen zwischen Italien und England der Tod der Königin die tiefste Teilnahme. — In Petersburg hat der Tod der Königin von England, der Großmutter der Zarin, ebenfalls Trauer erweckt. Sämtliche Blätter widmen der Verstorbenen ehrenvolle Nachrufe. — Nach einer Pariser Meldung weht vor einigen Kaufläden, die Engländern gehören, die britische Fahne in Trauerflor. Die Pariser englische Handelskammer centralisiert alle Kundgebungen der Kolonie. Sie veranstaltet auch die am Tage des Leichenbegängnisses stattfindenden Feierlichkeiten. — Wie aus Budapest telegraphiert wird, widmete im Abgeordneteuhause der Vorsitzende der verstorbenen Königin einen warmen Nachruf. Das Haus beschloß, eine Beileids-Adresse an das englische Parlament zu senden und setzte die Sitzung für eine halbe Stunde aus. — In London liegen aus Indien, Australien, vom Kap, aus Kanada und anderen Teilen des britischen Reiches lange Drahtberichte vor über den Eindruck, den der Tod der Königin gemacht hat. — Der Kaiser von Oesterreich fuhr gestern zur englischen Botschaft und sprach dem englischen Botschafter persönlich fein Beileid aus. Für die verstorbene Monarchin wird eine vierwöchentliche .Hoftrauer angelegt werden. Erzherzog Franz Ferdinand wird den Kaiser Franz Josts bei den Beisetzungsfeierlichkeiten in Windsor vertreten. — König Leopold von Belgien wird jedenfalls zur Beisetzung der Königin von England nach London reisen. Der neue König empfing BeileidA-Bezeugungen von allen gekrönten Häuptern Europas und den Präsidenten der französischen Republik unb der Vereinigten Staaten. Gestern vormittag 10 Uhr schiffte er sich mit den Herzögen von Connaught und York und dem Earl of Clarendon an Bord der „Alberta" nach Portsmouth ein, um sich von dort nm 11 Uhr nach London zu begeben. Als der König das Deck betrat, wurde die königliche Standarte gehißt. Dem in der Nähe liegenden Kriegsschiff „Austtalia" wurde von der „Alberta" signalisiert, daß kein Salut gefeuert werden soll. Die Mannschaften der „Australia" unb die königlichen Yachten stanben in Parabestellung, als bie „Alberta" vor- überbampste. In Lonbon traf der König mit den Herzögen, dem Prinzen Ludwig von Battenberg sowie Balfour mittags ein. Der König begab sich in geschlossenem Wagen, ohne Eskorte, nach Marlbouroughhouse und grüßte die in den Sttaßen angesammelte Menschenmenge, die schweigend das Haupt entblößte. Von hier fuhr der König, begleitet von einer kleinen Abteilung Leibgarbe, nach dem St. James- Palast, wo die Proklamation stattfand. Eine große Anzahl Pairs, die Minister, Richter und Mitglieder des Unterhauses, die dem Geheimen Rate angehören, waren versammelt. Alle trugen Hofkleiber ober Uniformen. Der Lorbmayor unb bie Schöffen kamen in ihren 20 Galawagen von ber City. Der König teilte den Versammelten bei? Entschluß mit, den Titel Eduard VII. anzunehmen, und leistete den Eid, daß er die Gesetze aufrecht erhalten unb ber Verfassung gemäß regieren werbe. Der König trug Militär-Uniform. Er verlas bie Ansprache nicht, sondern sprach sie frei mit großem Nachdruck. Die Ansprache wird wahrscheinlich später in amtlicher Form veröffentlicht werden. In dem Augenblick, als der 'König zu sprechen begann, gaben die im St. James-Parke aufgestellten Geschütze, zum Zeichen der erfolgten Uebemahme ber Regierung, Salven ab. Die Proklamation bes neuen Königs wurde gleichzeitig auch an der Börse und anderen Stellen Londons duxch einen Herold verlesen und die Thronbesteigung in allen Hauptstädten der Kolonien proklamiert. Die Bischöfe unb Richter wurden zum Handkuß im St. James-Palast empfangen. Bis zu dem Momente der Proklamation hatte sich der König noch Prinz von Wales genannt. Als Prinz von Wales notifizierte er dem Lordmayor von Lonbon ben Tod der Königin und per Lordmayor adressierte ihn in feiner Bei- leibsdepesche auch Prinz von Wales. Als Prinz von Wales unterzeichnete er auch ein Danktelegramm für bas Beileid bes Kaisers von Japan. Erst feit gestern nachmittag regiert König Ebuard VIL ).(_ b"d or f a. d. Lahn, 23. Jan. Nachdem derj witwirkuna ruaesaal ttsamvalt hier die M e s s e r a s s n i r p ^uroirrung zugejagt Ausland i sich beim Gymnasium bezw. in der Realschule angemeldet. I Die Schule nebst Pensionat wurde von Dr. Nagle begründet, "hatte — so meldet die „Offenb. Ztg." — seit 1869 dieBe rechtlgung zur Erteilung des Einjährig Freiwilligen-Zeugnisses und ging später in den Besitz des Dr. Tolle über, unter dem sie in den ersten Jahren immer mehr an Ausdehnung gewann. Leider vernachlässigte er dann das blühende Institut, sodaß er sür dasselbe vor drei Jahren einen neuen Direktor suchen mußte. Dr. Schlottmann übernahm darauf die Anstalt, er konnte aber leider den Rückgang derselben nicht mehr aufhalten, der schließlich vorgestern mit der Einstellung der Schulthätigkeit jäh endigte. dem Unfall schuld sein. — In Bad-Nauheim wird, wie die „Bad-Nauh. Ztg." meldet, die Großh. Staatsregierung wiederum eine Quellenbohrung vornehmen lassen in der unmittelbaren Nähe der 4>ref Sprudel an der ehemaligen Quelle V, frühere Gasquelle, jetzt Schweizer Milchkuranstalt. ,.r. Sofia, 23. Jan. General Petrow ist mit der Neubildung des Kabinetts betraut. Man sagt, der frühere Finanzminister unter Stambulow, Salabaschew, übernehme Seligenstadt, 22. Jan. Die Eisbrücke des Maines ist heute nachmittag 1 Uhr unter starkem Getöse geborsten. Das Ereignis wurde der Uferbevölkerung durch Gewehrsalven verkündet. Rasch schoben die mächtigen Eisschollen unter einem dem Brausen eines vorüberfahrenden Bahnzuges gleichenden Rauschen zu Thal. Nach drei Stunden war die Fahrrinne vollständig eisfrei. Der rasch fallende Fluß setzte dagegen an den beiden Ufern gewaltige EiSmassen ab. Vc. Mainz, 23. Jan. Die bisherigen Veranstaltungen des Karneval-VereinS — verschiedene karnevalistische .^zerte, sowie ein großer Maskenball — haben gezeigt, daß in Mainz noch immer der alte karnevalistische Geist herrscht. Am 25. d. Mts., abends 7 Uhr 11 Min., findet in der Stadthalle die erste diesjährige große Herrensitzung statt, die Ncherlrch gegen diejenigen früherer Jahre in keiner Weise an Großartrgkett zurückstehen wird. Die bewährtesten Redner und Liederdichter auf dem Gebiete der Narrheit haben ihre Offenbach, 22. Jan. Sein 50jährigeS Dienstjubiläum beging heute unser Mitbürger Geh. Justizrat Dr. Hermann Weber. Dem Jubilar, der vor einigen Wochen seinen 70. Geburtstag feierte, wurde Allerhöchstenorts eine hohe Auszeichnung verliehen. Vom Präsidenten des Großh. Landgerichts der Provinz Starkenburg wurde dem Jubilar namens dieses Kollegs ein schriftlicher Glückwunsch übermittelt, während Oberbürgermeister Brink ihm persönlich im Auftrage des Stadtverordneten-KollegiumS, dem der Gefeierte 25 Jahre lang augehört hat, gratulierte, und dabei seiner langjährigen und verdieustreichen Thätigkeit innerhalb dieses Kollegs gedachte. Vermischtes. * Wien, 23. Jan. Aus Verzweiflung über die wegen verschiedener Betrügereien erfolgte Verhaftung ihreS Mannes warf die 37 Jahre alte Kaufmannsfrau Leikowitzki ihre zwei Kinder aus dem dritten Stock auf die Straße und stürzte sich dann selbst hinab. Die Frau blieb sofort tot, die Kinder starben bald. * Mährisch-Ostrau, 23. Jan. Der sozialdemokratische Agitator Skakal, besten Ausweisung an- Mährisch-Ostrau vom Reichsgericht aufgehoben worden war, hat sich angeblich aus Not, thatsächlich wegen fortgesetzter Belästigung seitens der Polizei erhängt. Gerichtssanl. —T— Gießen, 22. Jan. (Strafkammer.) Die Verhandlung wurde eröffnet mit dem Aufruf der Straffacl>e gegen den Wilhelm Rühl von V i l l i n g e n , der deb Betrugs im strafrechtlichen Rückfalle angeklagt ist. Es wird ihm zur Last gelegt, durch Vorspielung falscher That-- fachen zwei Personen um, wenn auch geringere Geldbeträge, geschädigt zu haben. Der Umstand, daß der Angeklagte geständig ist, wird ihm als strafmildernd angerechnct, demgegenüber aber ist seine Vorstrafliste nicht geeignet, den- Gabelsbergersche Stenographie. Hessen zahlt 51 Gabelsbergersche Stenographen-Vereine (gegen das Vorjahr mehr 8) mit 1431 stenographiekundigen Mitgliedern (gegen das Vorjahr weniger 96) und 1230 Unterrichteten (0^9en das Vorjahr weniger 9). In Deutschland giebt es 1320 Vereine (gegen das Vorjahr mehr 195) mit 48165 stenographrekundigen Mitgliedern (gegen das Vorjahr mehr 4590) UUb 41144 Unterrichteten (gegen das Vorjahr mehr hiPrPHho6"k9® ür weniger bemittelte Stu- hÄ ms*!*" ,-0tcf,c' die sich dem Studium -widmen Äe" Wlr tm nachfolgenden geben, indem wir ste auf das Erlernen der Stenographie Hinweisen Stenographiekuiidige Studierende erwerben ch am be ten ihren Lebensunterhalt durch journalistische Bet hä- $l9U11 0- -5-ie)e thätigkeit wird angemessener bezahlt als Stundengeben, und darf immerhin otv eine schätzenswerte Ergänzung des Fachstudiums gelten. Allzu hohe Ansprüche werden an die stenographische Fertigkeit der Bewerber im allgemeinen nicht gestellt, da nur bei besonders wichtiaen Anlässen eine wortgetreue Wiedergabe öffentlicher Reden verlangt wird. Meist werden Vereins, Sitzungs- rc. Verhandlungen gleich in gewöhnlicher Schrift, also nur in kurzem sinngetreuem Auszuge ausgezeichnet. An g u t e n B e r i ch t' er flattern herrscht eher Mangel alsUeber- fluß. Deshalb ist hier der Boden für Studierende, die auf Broterwerb angewiesen sind, besonders günstig. c ° v-» -yuup uui tym zu -ooven, Ul I ' ' z,, ,a 3 v I*--'tuuj।uiiiei, SJüerion lirOTlCUrat dem erhabenen Grundsatz seines geliebten Monarchen D. Flornig an der Hand von Röm. 12, 3—8 an Professor bemtmrnenb: suprema lex reglfl voluntas. Eger herzliche und tief erwogene Worte der Mahnung und preußischen Abgeordnetenhause wurde die Aufmunterung. Letzterer dankte auf Grund von 2. Petrie Etat-Beratung fortgesetzt, und eine Reihe von Etats-Titeln b 2 („Gott gebe auch viel Gnade und Frieden durch die bewilligt. Außer dem bekannten Erlaß über die @in —- —...... °€n - } Die schränkung ärztlicher Versuche an Kranken hat der preußische Kultusminister auch eine Verfügung erlassen, Vorsorge zu treffen, daß an amtlichen Stellen eine regelmäßige Durchsicht der medizinischen Literatur stattfindet, damir rechtzeitig auf ungehörige Versuche an Mensche» und Tieren aufmerksam gemacht und eingegriffen werden kann. _ — . „t. Am 27. Jan., abends folgt ein großes E^b^^^iisches Konzert ä la Sousa (der bekannte amerikanische Komponist und Dirigent). Der nächste Maskenball vem die Idee emes Puppenballs zu Grunde gelegt ist, findet ! ^m Samstag den 2. Februar statt. fc. M a i n z, 23 Jan. Am 2. Januar fuhr der Maurer Germann aus Mombach mittels Nachen über den Floßhafen nach der Ingelheimer Aue ab, um zu seiner Arbeitsstätte zu gelangen. Seit der Zeit war Germann verschwunden ^ttinmehr wurde seine Leiche im Floßhafen geländet. Man nimmt an, daß ihm damals ein Unglück zugestoßen ist. -k- Mainz, 23. Jan. Das hier errichtete Guten- ^rgmuseum wird in diesem Frühjahr eröffnet werden, ^er ständige Ausstellungssaal befindet sich im ersten Stock m — ’Tr.’m1'*“'“»"'’’“, w.civuyi iiuunenoei i K ..v..........v .•'*’* ain-u^iiutyuivt: rruireie I der hiesigen Stadtbibliothek im Kurfürstl. Schlosse und wird ^cnJeö d-s Haupt vor ihm zu Bodm, in der Vorgänger an seinen Nachfolger, Oberkonsistorialrat ßu einer Erinnerungsstätte an den Erfinder und die Jubel- NummerVerebruna. ----^fnriMA "" So* ‘— ma- « - . feier besonders von 1837, 1840 und 1900 eingerichtet werden. 11 Material, das die mit der Gutenbergsfeier ver- . bundene Gutenbergaussteltung geboten hat, ist in seinem I besten und charakteristischen Bestandteil hier geblieben und wird die Grundlage bilden für die Uebersicht über die .moderne ^.ruckkunst. Dazu haben Regierungen und Staats- druckereien, typographische und andere Vereinigungen, Ver- I ^ger, Drucker und Private ihre Unterstützung bethätigt. Ein .prächtiger Grundstock ist geschaffen, der in Verbindung mit . dem vorhandenen Material dem Gutenbergsmuseum schon jetzt seine kulturgeschichtliche Bedeutung verleihen wird. Die Vorarbeiten zur Eröffnung der Ausstellung sind in vollem Gange. Zur Eröffnung derselben wird von der Stadt Mainz I eilJe Schrift herausgegeben werden, die eine Erinnerungsgabe an die Gutenbergsfeier bilden soll. Das bis jetzt für .bas Museum zur Verfügung stehende Kapital beträgt 100 000 ^"rk dazu kommen ansehnliche Jahresbeträge, wie der des deutschen Buchdruckervereins u. a. — Infolge eines Auf- rufes des Lokalkomitees für die Verwundetenpflege der C hin a t c u p p e n hat die hiesige Großviehhandlung Heister u- Simon für die Lazarette in Ostasien 2600 Portionen Kalbsbraten-Konserven, fertig in Seetransport- klsten verpackt, gesttftet. Sie wurden von dem Komitee nach Bremen verladen. — Das Gesellschaftshaus der Schützengesellschaft, bei dem sich die ausgedehnten Schießstände der Gesellschaft befinden, wird zur Vergrößerung des Exerzierplatzes „zum großen Sande" von der Militärbehörde beansprucht. Der Schützengesellschaft ist es gelungen, ein I geeignetes Anwesen für ihr neues Heim zu finden, das sich die Gesellschaft durch sofortigen Kauf gesichert hat. fc. Frankfurt, a. M., 23. Jan. In einer außerordentlich lebhaften Sitzung der Stadtverordneten wurde der von demokratischer Seite eingebrachte Antrag, den W a h l z e n s u s für die Kommunalwahlen von 1200 Mk. auf 900 Mk. herabzusetzen, mit 34 gegen 24 Stimmen angenommen. Da hier erst von EinkommciV von 900 Mk. ab direkte Gemeindesteuern erhoben werden, so würden, wenn der Antrag auch bei Magistrat und Regierung Gnade fände, alle direkten Steuerzahler Frankfurts, soweit sie Preußen sind, zu den Kommunalwahlen wahlberechtigt sein. Die Zahl der Wähler würde sich dadurch um ca. 4000 vermehren. Bis jetzt giebt es (ohne Bockenheim) 18 900 Wähler. Oberbürgermeister Adickes erklärte, daß der Magisttat dem Anttag in keiner Weise zustimmen könne, da er nur den Sozialdemokraten zu Gute kommen würde. Von nationalliberaler Seite war ein Gegenantrag eingebracht worden, den Wahlzensus auf 1500 Mk. zu erhöhen. Nach dem angenommenen Anträge soll das gleiche und direkte Wahlrecht beibehalten werden. — Im hiesigen Ostbahn Hofe ! geriet der 40 Jahre alte Spengler Bauer aus Hochstadt zwischen die Puffer zweier rangierender Wagen, die ihm den Brustkorb eindrückten. Der Verunglückte verschied eine Stunde später im Heiliggeistspital. ** Kleine Mitteilungen au8 Heffeu uud de« Nachbarpaate». DaS 22. Kirchengesangfest des „Evanaelischen Kirchengesang' verein« für Hesten" soll Sonntag den 23. Juut in Büdingen abgehalten werden. — Das den Freiherren Riedesel gehörende, früher im Besitz des Brauereibesitzers Krömmelbein befindliche Anwesen in Lauterbach, bestehend aus dem ehemals Schüz'schen Garten und Hofmonn'schen Wohnhaus nebst angrenzenden Scheunen, ging zum Preise von 23,000 Mk. in den Besitz des MetzgermeifierS Heinrich Duchardt (Wörth) über. — Bei Alzey wurde der Weichensteller I. Klein beim Nachsehen der Weiche von einem rangierenden Wagen überfahren. Er starb in der Nacht infolge Verblutung. Klein hinterläßt seine Frau mit vier unmündigen Kindern. Frau Klein erlitt vor Schrecken über das Unglück eine Frühgeburt und liegt schwer krank darnieder. Ihre Mutter, die in letzter Zeit kränkelte, ist vor Aufregung dem Tode nahe. Die mangelhafte Beleuchtung des Bahnhofes soll an »ach Frankfuri fuhren und dort übernachtete», sind heute! X v. M. ,un. Maa)oem oer gier geblieben, um m der Nahe der Mutter zu sein, die sick Staatsanwalt hier die Messeraffaire untersucht hat übrigens sehr wohl befindet und den herben Verlust mijfinb eine Anzahl Leute zu Protokoll vernommen worden' Fassung trägt. Auch heute mußten wieder ungefähr ackjt junge Burschen — Den Byzantinern hat das preußische Srön- na7 ^ßen, um Zeugnis abzulegen. Gutem Vernehmen ungsjubiläum eine Gelegenheit geboten, sich auSzu n r ..^Untersuchung abgeschlossen, und die Anzeichnen. Die Prämie dürfte einem Manne mit dem Namen vor die Strafkammer kommen. Der F. °. Schlichtegroll zuzu°rk°»»-n sei», d-r i»^ta X»e men V arbeitsunfähig. ®eIKe®:fÜtbie®£f£“,^ft' f»at Flotte^ Mr^Äwinn d" “T4.? Ir ) die beutfite WeMnbach^gab^ aus^Gmnd'von^^s M» -ub«e'ur°ptttfch-n SontlnX ift Xnt unbn»w'bte E-i7 ‘Mund sein unbl dich ÖIeHb£?bez-®rfd’e,nun0 enUückt, fein fffiott gilt als ein gewlchtlaes, fo wa» du sagen sollst ) den bet einem solchen Ereignis Ich-'nt. Von bem Krill seiner Fütz- bebt die Erde b^vegenden tzsedanten und Empfindungen warmen und sein Volk beugt, in schweigender, wiewohl staunende? I ^"suruck. ^zm Namen der obersten Kirchenbehörde richtete« nimmt °u iert»on W % «gen N«'« dieser bie >hm iclM 5,5.»" außerordentlich lange, eigen nennt, Ich mA wegen Betrugs vorbest sich wegen Betrugt bilden ist, baß er den um einen Geldbetrag g suchs dieses Delikts, beg. von da. Er -oird beide, Mig erkannt und m eine Gefängnis strn - W leßteSttafiache s in ^ranffurt a. M. Ilagie wird beschuldigt, jtanbf gegen das Eiger Namen, als Tieb und haben. Er wird jedoch, Tiebstahlsfalles den Bei sieht, gemäß § 242 in sängnisstrase Den Freisprechung exp kennen die sofortige A Urteile alsbald an, anwaltfchaft. Eine Au der eine diesbezügliche wurden am selben Sitz die Einziehung falscher'« Markstückes, rum Gegen bezüglich beider Exempl führte Landgerichtsdirek schäft wurde verttetc ^h. Darmstadt, 22 janbelte beute gegen den 5 2 Slbam Delp II, non Hüt v°bn und i(ffm 17/dfir. - Der früher, a6lt an^ein^ zu einem gewisse ft? ewige Ahe, etwa Mr. MwC 68 °“rb J Erkennttiis Gottes und Jesu Christi!") in kurzen und warmempfundenen Worten für die beiden Ansprachen und redete Ernstes über fern neues Amt. (Oberh. Anz.) x Grimberg, 22. Jan. In dem Kirchspiel Grünberg, das außer unserer Stadt noch die Nachbarorte Stangenrod und Lehnherm umfaßt, wurden im Jahre 1900 geboren 51 Kinder, 28 Knaben und 23 Mädchen; hiervon entfallen auf Grünberg selbst 22 Knaben und 18 Mädchen, zusammen 40 Kmder. Gestorben sind 39 Personen, darunter 31, nämlich 5 Kinder und 26 Erwachsene, aus Grünberg. lg- Büßfeld (Kreis Alsfeld), 22. Jan. Der Staat läßt hier eine neue Forstwartwohnung errichten. Die Arbeiten o..“ ;*.----I sind bereits zur Vergebung ausgeschrieben, sodaß der Neubau! sn,Knorrn den Handel, General Petrow Präsidium, voraussichtlich mit Beginn dieses Frühjahrs in Angriff ae- ”nb ^?"bres Parikoff, Kryeg Kommunikation, nommeu werden kann. — Lehrer Södler zu Atzenhain Justiz und P-ef Unterricht. der etwa 10 Jahre in dortiger Gemeinde mit gutem Erfolg Washington, 23. Jan. Präsident Mac Kinley soll wirkte, wurde auf seinen Wunsch nach Groß-Karben im merenlewend fern und nur noch eine kurze Lebensdauer haben. Kreise Friedberg versetzt und ist bereits dorthin übergesiedelt °ü Maßgebender Stelle vermochten keine Ge- Büdingen, 23. Jan. Gestern hat in Lß^ dke Ver- reaende wieweit diese Aufsehen er- lobung der Prinzessin Thekla zu Ysenburg und Bü giCA?co .^achricht begründet ist. Thatsache ist, daß der dmgen mit dem Grafen Manfred von Collalto und ^eit eint9cr Zeit leidend fühlt, wozu auch die San-Salvatore stattgefunden. kön..- ü- 'Zungen beigetragen haben mögen. Sein Ableben I Darmstadt, 23. Jan. Das während eines Vortrags konnte die wirtschaftliche und auswärtige Politik der Ver- De Wets, des Detters des „schwarzen Christian" an den emr.tbn Staa'cn folgenschwer verändern' ______________ Präsidenten Krüger abgesandte Telegramm hatte fol JTitnTi geuden Wortlaut: „Eine Volksversammlung, von mehreren Jluvl UHU AÜNv. tausend Bürgern der Haupt- und Residenzstadt Darm- Gießen, den 24 Januar 1901. £abt besucht, sendet Eurer Exzellenz, dem Treuesten der , ** Der zweiten Kammer der Landstände ging eine Re bcn ^sdruck tiefster Verehrung und gierungsoorlage, betreffend: den Gesetzentwurf, die Abände Anteilnahme an dem Freiheitskampf des Helden rung des Gesetzes vom 25. Nov. 1871, die Versickerung Burenvolkes und hofft zu Gott, daß aus der Nacht von Mobiliar inFeuer-Versicherungsan st alten ^cken und der Trübsal recht bald die Sonne der Frei- von sämtlichen im Großherzoqtum zum Ge-I . uufgehen möge!" — Hierauf ist aus 'sGravenhage schaftsbetrieb zugelassenen Mobiliar-Feuerversicherungsanstalten 22. Januar 11 Uhr 20 Min. folgende Antwort eine Steuer im Betrage von drei Prozent ihrer Brutto-„Präsident dankt Versammlung für ihre Sym ' Prämieneinnahme für die von ihnen im Großherzogtum über- p^e'Kundgebung und herzlichen Wunsch. Gez.: Baunommenen Versicherungen an die Hauptstaatskaffe zu entJb°’ »en‘ a c richten sein. Von dem Ertrag dieser Steuer will das Mi - Jan. Die Abreise des Großherzogs nisterium deS Innern ein Dnttteil zu Zwecken des Feuer- ®L Petersburg ist infolge des Ablebens des Generallöschwesens und zwei Drittteile für öffentliche und gemein- r@r?nc? Nicht erfolgt. Se. Königs. Hoheit nützige Zwecke verwenden. — Zu der Vorstellung des Landes^^ wohnte vielmehr der heute vormittag 9y3 Uhr in Petersburg ausschufses hessischer Feuerwehren, be-reffe^nd Erhöhung ^Erdigung des Herrn v. Grancy bei und wird des Staatsbeitrags zur Landesfeuerlöschkasse, erklärt der Aus^ «... ^se nach England antreten. Flügeb schuß sich mit der vorgeschlagenen Erhöhung des Staats- * Rittmeister Krämer wird ihn nach England be bettrages zur Landesfeuerlöschkasse von Mk. 6000 auf 9 CI ™ , , OQ M , Mk. 12 000 umsomehr einverstanden, als dadurch auch einemund Han- übereinstimmenden Ersuchen beider Kammern der Landstände » ber Kaiserstraße, die sich früher eines sehr auf dem Landtage 1897/1900 entsprochen wird Der Aus- ^ken Besuches von Schülern aus Nah und Fern erfreute, schuß beantragt daher, die Vorstellung im Hinblick auf die wie wir bereits gestern mittcilten, vorgestern plötzlich noch anzustellende» Ermittelungen betreffs"der welleren An-!ngestellt. Ein Teil der Schüler hat träge, vorerst für erledigt zu ertlären. *" k- ..... •• TheaterVerei». Als sechste Vorstellung sollte ur- ‘5 Gnllpnrzer'S „Judin von Toledo" mit zwei Gästen vom Kasseler Hoftheater zur Aufführung gelangen, Aenderung des RepertoirS in Kassel und andere Schwierigkeiten vereitelten jedoch den Plan. ES wird nun als 6. Vorstellung am Mittwoch, den 30. d. M., EchegarayS „Galeotto" in Szene gehen. Herr Löhr vorn Darmstädter Hoftheater wird den Dichter Ernesto spielen. Auch in diesem Winter wlrd der Verein wieder, wie schon in den beiden letzten, noch weitere drei Vorstellungen geben, die den Abonnenten gegen eme geringfügige Apfzahlung zugänglich sind. In der ersten derselben tritt das beliebte Mitglied des Stadttheaters in der vorigen Saison Frl. Agnes Hammer, jetzt Mitglied des Fürst!. Theaters in Gera, als Gast auf, nämlich als Vittonno in dem Lustspiel „Renaissance". b,t USte"*h nach». J A’ia Stes, Ä &nb‘‘ "sA 3? »t fiftpSa OeinseUl'51?"' 1 gibrV'"11 *<■; ^eteinV^ VZSZ? öon ber Stadt Mail» “l. 2aZ djL ipki & NA. beträgt 100 o», ^betrage, wie der d6 infolge eines te rivundetenpfleae der -600 Portionen ■9 Jn Seetransport^ m dm Komitee noL Ms der Schützen Zehnten Lchießständ - Vergrößerung dein der Militärbehörde rst es gelungen, eir m zu finden, das ft gesichert hat. an. Jn einer außer- ^adtverordneten eingeörachte Antrag, lrvahlen von 1200 Mk.' k 2i Stimmen ange- mew von 900 M tü en, so würden, tom gierung Gnade fände, ?, soweit sie Preußen Berechtigt sein. Tie ch um ca. 4000 ver- nheim) 18 900 Wähler, ß her Magistrat heu ine, ba er nur der rbe. Von national« eingebracht worden, chen. ^tach dm an- und diretie Dahl igen Ostbahnhos'. Bauer aus hochM iber Wagen, die ihn unglückte verschied tal. na) dm Wdv-E elischen Zirchengesavg' Juni in Vüdioge« reihenen ilä'edesel ge> ibesitzerS Srömmelbm bestehend aus des *«*®S lich ®*bt (®01® 3’811,0 S jierenben »°S>» «* [ge serMnfinia- * „bigtn 81® , ©itter, die « e« »* ftu Vabnhoi" P“ Ä« as»»* letiW(KiM $“* We $‘.Ä,oe^ nfauf*" ,,n ®tDS c ü ffui»* rZ'ws -S-- ngt Kandel und UerKehr. Volkswirtschaft. Bom Geldmarkt. Nachdem in den letzten 2/»prozentigen deutschen Staats- und Städtepapt.-re infolge ihres derzeitigen srhr geringen Standes am meisten zu beachten sind. EL notieren z B. unsere 38/zprozentlgen Hessischen Staatspapiere zurzeit wenig über 93 Prozent, während man dieselben noch vor wenigen Jahren zu lu4 Proz. gerne kaufte. 3'/zprozentige städtische Obligationen sind sogar zu ungefähr 92 Proz. erhältlich. An der Börse weiß man, daß alle Kurse wieder kommen und auch die 3'/,prozentigen Papiere werden einmal ihren alten Stand zurückerobern können. Es scheint uns, als wenn diese Thatsachen bald chren Anfang nehmen könnten. Daß wir mit unseren Ausführungen recht behalten wexb-n, ersehen wir daraus, daß die Industrie, die seither jahrelang groß Ansprüche an den Geldmarkt ftcUte, in letzter Zett bit^m sogar größere Summen zur Verfügung htngtbt, ein Zeichen, daß der wiru schaftltche Niedergang — leider — und die dadurch entstehende Luft lostgkett zu neuen Unternehmungen Thatsache tft Ein zweiter Fakta zur seitherigen Geldverteuerung ist ebenfalls gänzlich beseitigt, nämlich die Spekulation in Jndustckk-Aktten. Nachdem das Publikum sich seine Finger an diesen ©petula'ionm verbrannt hat, legt es sein Geld jetzt nur noch in guten festverzinslichen Werten an. Wie abnorm flüssig das Geld zurzeit ist, zeigt der Privat-Dttzkontsatz von 3V» Proz. Tätliches Geld ist zu 3 Proz. Angeboten. Gegenüber allen diesen Vorgängen bleibt Hypothek en gelb gesucht und teuer. Es ist sogar oft recht schwer erhältlich. DaS ist sehr leicht erklärlich: Die Hypothekenbanken sind zurzeit wenig als Geldgeber zu haben und Kapitalisten durch die Vorgänge in letzter Zett gegen Hypotheken etwas voreingenommen. Auch die zu Anfang besprochene zu lebhafte Bauthätigkeil und deren event. schädlichen Folgen geben zur Vorsicht auf dem Hypothekenmarkte Veranlassung, sodaß daS Gros der Kapitalisten seine Gunst dem Effektenmarkt für deutsche festverzinsliche Werte zuwendet. H. Hypotheken-Bankerr. Nachdem die bekannte Kampagne gegen die Spielhagen G uppe ihre Wirkung gethan bat, setzt sich jetzt auch der Angriff gegen die Pommersche Hypotheken Bank reg-l- recht fort. Unter diesen Umständen ist es sehr unwahrscheinlich, daß dieses Institut, das feinen ersten drei Quartalen nach zum fünften Male eine Dividende mit 7 Prozent für möglich gehalten hat, diesmal überhaupt für seine Aktionäre etwas übrig hat. Vor allen Dingen haben zu vteU Obligationen zurückgekauft werden müssen, die einstweilen noch unverkäuflich bleiben und somit die Baarmittel der Bank in großem Maße in Anspruch r ehmen. Aber jedenfalls sind weitaus mehr Obligationen zurückgekauft worben, als der Betrag der Divt- benbenfumme ausmachen konnte. Jn welcher Weise sich die Bank hier geholfen bat, wird hoffentlich später bekannt gemacht werden, womit dann auch die Gerüchte verschwinden buiften, mit welchen die B8r>en- phantaste gestützt von einer van vornherein vorurteilsvollen Kritik auch diese Hypotheken Bank umgibt. - Reichsbank. Am 1. Februar wird in Meiderich (Niederrhein) eine von der Reichsbankstelle in Duisburg abhängige Reichsbank- Nebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. — Dem Geschäftsbericht der „Westdrirtscherr Bobenkredtt- anfiali* in Köln entnehmen wir folgendes: Der Pfandbriefumlauf weist eine stetige Zunahme auf. Auf 1691 Schuldner verteilen sich die Hypotheken. Wie in den vergangenen Jahren, so ist auch diesmal kein Zinsrückstand zu verzeichnen, auch war die „Westdeutsche Bodenkreditanstalt" an keiner Zwangsvollstreckung beteiligt. Von den Hypotheken Pfandbriefen befanden sich int Umlauf: 4proz am 31. Dezember 1900 für 22372100 Mk.; die Zunahme beträgt in diesem Jahre 3822900 Mk. 3i/zproz. am 31. Dezember 1900 29 796000 Mk. Die Abnahme beträgt in diesem Jahre 1566400 Mk. Zur Deckung der umlaufenden Pfandbriefe von Nom. 52168100 Mk. sind in das Hypothekenregister Hypotheken von 58004 582,93 Mk. eingetragen, mithin ein Ueberschuß von 5 836482,93 Mark. Es haben sich die dauernden Einnahmen aus dem Ueberschuß der Hypothekenzinsen über die Pfandbriefzinsen derartig gestaltet, daß der Vorstand der »Westdeutschen Bodenkreditanstalt" ihren Aktionären 6pC. Dividende in Vorschlag bringen kann. Grotz-Dteinheim, 22. Jan. In der Konkurssache des Zigarren fabrikanten Bruno Werner hier wird in den nächsten Tagen eine zweite Abschlagszahlung an die Konkursgläubiger in der Höhe von 10 Prozent erfolgen. Die Summe der bei dieser Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen beträgt 163035.90 Mk. und der zur Verteilung verfügbare Maffenbestand 17433,48 Mk. selben Erfolg herbeizuführen. Das Gericht verurteilt den Angeklagten in eine Gesamtgefängnisstrafe von sieben Monaten, von denen einer durch die Untersuchungshaft^ als verbüßt angesehen wird. — Als zweiter Angeklagter nimmt auf der Anklagebank Platz der 23jährige AdolfBeckert von Schlitz, dem die Anklageschrift einen Diebstahl im Sinne der §§ 242, 244 St. G. B. zur Last setzt. Unter Zubilligung mildernder Umstände erkennt das Gericht gegen den im allgemeinen geständigen Angeklagten unter Einbeziehung einer gegen ihn durch Urteil Großh. Schöffengerichts Schlitz vom 13. Dezember 1900 erkannten Gefängnisstrafe von 2 Monaten auf eine Gesamtgefängnisstrafe von fünf Monaten. — Gegen den Wilhelm Lenz in Burkhards ist das Verfahren eröffnet worden ebenfalls wegen Diebstahls und zwar aus § 242 des Str. G. B. Das Gericht erhält die.Ueberzeugnung von der Schuld des Angeklagten und verurteilt ihn zu neun Monaten Gefängnis, abzüglich eines Monats, der durch die erlittene Untersuchungshaft verbüßt ist. Der in dieser Sache geladene, aber erst sehr spät erschienene einzige Zeuge wird, da seinetwegen eine Unterbrechung der Verhandlung nötig wird, in eine Geldstrafe von 20 Mk. verurteilt, die ihm jedoch später, da er hinreichende Ent- stlmldigungsgründe vorbringt, durch Gerichtsbeschluß erlassen wird. — Als vierter Angeklagter wird vorgeführt der Georg Stark von Ettingshausen, der eine außerordentlich lange, auch reichhaltige Vorstrafliste sein eigen nennt, sich insbesondere rühmen kann, schon neunmal wegen Betrugs vorbestraft zu sein. Auch diesmal hat er sich wegen Betrugs zu verantworten, der darin zu erblicken ist, daß er den Jakob Steinmetz in Nieder-Eschbach um einen Geldbetrag geschädigt hat, außerdem wegen Versuchs dieses Delikts, begangen gegenüber dem Philipp Fritzler non da. Er wird beider ihm zur Last gelegten Strafthaten schuldig erkannt und mit Rücksicht auf seine Vorstrafen in eine Gefängnisstrafe von einem Jahre verurteilt. - Als letzte Strafsache steht diejenige gegen den O t t o E r b m Frankfurt a. M. wegen Diebstahls. Der Angeklagte wird beschuldigt, sich, als er in Friedberg in Arbeit stand, gegen das Eigentum seines Meisters, Jordis mit Namen, als Dieb und als Sachbeschädiger vergangen zu haben. Er wird jedoch, da das Gericht nur bezüglich eines Diebstahlsfalles den Beweis seiner Schuld als erbracht ansicht, gemäß § 242 in eine verhältnismäßig niedrige G e- f^ä n g n i s st r a f e verurteilt, während im übrigen seine Freisprechung erfolgt. - Alle Angeklagten erkennen die sofortige Rechtskraft der gegen sie gefällten Urteile alsbald an, in gleicher Weise die Großh. Staatsanwaltschaft. Eine Ausnahme macht der zuletzt Verurteilte, der eine diesbezügliche Erklärung nicht abgiebt. Verhandelt wurden am selben Sitzungstage noch zwei Strafsachen, die die Einziehung falscher Geldstücke, eines Ein- und eines Zwei- P1 „ £um Gegenstand hatten; die Einziehung wurde bezüglich beider Exemplare ausgesprochen. — Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor I ö ck e l, die S t a a t s a n w a l t- schaft wurde vertreten durch Staatsanwalt Koch. -sch. Darmstadt, 22. Jan. Die hiesige Strafkammer ver- hanvelte beute gegen den 53jähr. Landwirt und Milchhändler Adam Del p II. von Hüttenfeld bei Lampertheim, dessen 1 6 jähr. e o b n und dessen 1 7 jähr. Tochter wegen Betrugs und Milch falfchung. — Der früher als Taglöhner arbeitende D. hat es durch Fl-'ß' aber anscheinend besonders durch die Jahrelang fortgesetzte Milchfälschung zu einem gewißen Wohlstand gebracht, sodaß er heute drei Pserde und einige Kühe, etwa 20 Morgen eigenes Feld rc. besitzt. Der Sohn oder die Tochter fuhren täglich mit ca 250 Liter Milch nach Mannheim. Man hatte schon einige Zeit Argwohn gegen denselben und es wurden eines Tages Proben entnommen. Die Untersuchung ergab eine starke Entrahmung und führt zum Geständnis der Ehefrau und der Kinder, daß die Entrahmung allabendlich stattgefunden und die Milch mit Morgenmilch gemischt und entsprechend Wasser zugesetzt wurde. Es wurde festgestellt, daß täglich ca. 10 Schoppen Rahm abgeschöpft wurde, sodaß D. pro Woche ca. 10 bis 15 Pfd. Butter verkaufen konnte, dabei war der eigne Bedarf frei. Der Vorstand des Stadt-Untersuchungsamtes in Mannheim Dr. Kanzler stellte in einem ausführlichen sehr intereffanten Gutachten die Fälschung ausdrücklich fest. D. erhielt 6 Wochen Gesang n i s und Mk. 1 000 Geldstrafe während Sohn und Tochter je Mk. 10 0 Geldstrafe erhielten. Mainz, 22 Jan. Die 19jährige Ladnerin Anna Elisabeth Kerz, deren 15 jähr,ge Schwester Katharina aus Hechtsheim sind des Diebstahls und deren Mutter, die 42jährige Ehefrau des Fuhr- mannes Nikolaus Kerz 4 , der Hehlerei angeklagt. Die Anna Kerz hat der Firma Kopp und Kling während des letzten Jahres eine Reihe von Wäschegegenständen, seidene Strümpfe rc. im Werte von 100 Mk Sohlen. Bon da aus kam sie zu der Firma Schmelzle in Pirmasens, woselbst sie das Stehlen im Geschäfte fortsetzte. Nun kam sie zu der Firma Schmoller in Mannheim. Dort betrieb sie die Diebstähle in Masse Hunderte von Taschentüchern, Unterkleidern, Handschuhen rc. rc. stahl sie nach und nach. Sie hatte sich zur Verbergung der gestohlenen Gegenstände m ihrem Unterkleide eine recht lange und breite Tasche angefertigt und auf diese Weise die Sachen hinausgeschleppt. Von Zeit zu Zeit sandte sie ihrer Mutter die gestohlenen Sachen. Im vorigen Jahre kam die Anna Kerz von Schmoller zu der Firma Poulet in Wiesbaden. Dort stahl sie mehrere Gegenstände im Werte von 70 Mk Die zweite Angeklagte, ihre 15 jährige Schwester, kam im vorigen Jahre in das Modewarengeschäft von Joseph Scheppler hier in die Lehre und stahl in kurzer Zeit Putzmacherartikel, Federn rc. im Gesamtwerte von 330 Mk. Die Mitangeklagte Mutter erklärte zu ihrer Entschuldigung, daß sie in der I letzten Zeit ihrer älteren Tochter öfters geschrieben habe, sie solle das weitere Stehlen lassen und statt Sachen Geld schicken Die Angeklagten haben keineswegs aus Not gestohlen. Ueber die Motive ihres verbrecherischen Treibens geben sie keine Auskunft. Das Gericht verurteilte die Anna Elisabetha zu 1-/ Jahren Gefängnis, die Ehe- ® u zu 1 Jahr Zuchthaus und die Katharina zu 8 M o n a t e n G e f ä n g n i s. „N. M. Anz." Leipzig, 22. Jan. Im MajestätSbeleidigungsprozeß Harden erkannte der zweite Strafsenat des Reichsgerichts heute auf Verwerfung der Revision gegen das auf 6 Monate Festungshaft lautende Urte-l des Berliner Landgerichts vom 8. Oktober v. I. ElstiibahiiZeitung. Gedenkblatt. Auf Anordnung des Ministers wird an Unterbeamte und Arbeiter der Preußischen Staatseisenbahnen als Anerkennung für treue Dienste das Gedenkblatt an das 200 jährige Bestehen des Königreichs Preußen von Professor Doepler in Berlin verteilt. fe. Die preußischen Staatseisenbahnen erzielten im Jahre 1899 einen Betriebsüberschuß von 563 418 000 Mk. Die Betriebsausgaben beliefen sich auf 776 336 000 Mk. Für das laufende Rechnungsjahr (1900) wird der Betriebsüberschuß auf 571 Millionen Mark geschätzt, währenä die Betriebsausgaben auf ca. 810 750000 Mark stiegen. Im Jahre 1899 warfen die bayerischen Staatsbahnen nur eine Rente von 3.70 Proz., die sächsischen Staatsbahnen eine solche von 3.92 Proz. und die württernbergischen Staatsbahnen eine solche von 3.11 Proz. ab. Dagegen verzinsten die preußischen Staatsbahnen im selben Jahre ihr Anlagekapital mit 7.30 Proz. Zu anderweitigen Staatsausgaben wurden im Jahre 1899 von dem Betriebsüber- chnsse der Preußischen Staatsbahnen 268 075 000 Mark verwendet. Zur Aufbewahrung von Reisegepäck auf Bahnhöfen. Nach neuen Vorschriften werden von jetzt ab nicht nur kleinere, sondern auch Gegenstände aller Art, vorausgesetzt, daß sie sich zur Beförderung als Gepäck eignen, also auch größere Koffer, Körbe, Kisten usw. zur Anfbe- wahrung zugelassen. Ans größeren Bahnhöfen sind „Amtliche Aufbewahrungsstellen für Reisegepäck" eingerichtet worden. Auf allen anderen Bahnhöfen erfolgt die Aufbewahrung unter Verantwortlichkeit eines Eisenbahn-Bediensteten. Im ersteren Falle haftet die Eisenbahn unmittelbar für Verlust, Minderung und Beschädigung, im letzteren Falle hierfür der verantwortliche Bedienstete. sc. Telephon in den Bahnhöfen. Der Reichspostverwaltung ist von den Preußischen Staatsbahnen die Aufstellung von Fernsprech-Antomaten in den Bahnhofswirtschaften gestattet worden. Die in den Eisenbahndienst- räumen vorhandenen Fernsprecher sind der öffentlichen Benutzung nicht mehr zugänglich. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. IsraeKtische Wekigiousgemeiude. Samstag hen 26. Januar 1901. Vorabend 4<5 Ubr, morgens 9 Uhr GebrrrtstaaSseiek Seiner Majestät des deutschen Kaisers Wilhelm II., nachmittags 3 Ubv, Sabbathausgang 5“ Ubr. Auszug aus -en Kirchenbüchern -er Kta-t Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Mat thäusgemeinde. Den 12. Jan. Heinrich Koch, Knecht zu Gießen und Margarethe Hofmann, Tochter beß Taglöhners Heinrich Hofmann zu Geilshausen. Getaufte. Mat thäusgemeinde. Den 13. Jan. Ein unehelicher Sohn, Karl Georg Wilhelm, geboren den 20. Dezember. Markusgemeinde. Den 13. Jan. Dem Maurer und Weißbinder Ernst Hauser ei» Sohn, Georg Hermann August, geboren den 26. Oktober. Lukasgemeinde. Den 13. Jan. Dem Bierbrauer Heinrich Weber Zwillinge, Wil» helmine Elisabethe und Heinrich, geboren den 26. November. Johannesgemeinde. Den 18. Jan. Dem Kaufmann Adolf Geisse ein Sohn, Albert, geboren den 10. Januar. Beerdigte. Markusgemeinde. Den 15. Jan. Christian Zimmer, Kupferschmied, verheiratet, 52 Jahre alt, starb den 13. Januar. Neueste Meldungen. Loudon, 24. Jan. Aus Bloemfontein wird gemeldet: Die Klage gegen den Bürgermeister von Fauresmith wegen Verrats ist zurückgezogen worden. Der Bürgermeister ist vorläufig noch Kriegsgefangener. — AuS Matjesfontein wird gemeldet: Zwei Mitglieder der Suther- lander berittenen Polizei sind wegen Verrats vom hiesigen Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Beide sind überführt und geständig, den Buren Mitteilungen über die Bewegungen der englischen Truppen gemacht zu haben. London, 24. Jan. Aus Durban wird gemeldet: Ein fürchterlicher Orkan, der viele Menschenleben forderte, verheerte die Stadt und Umgebung. Eine Kirche in Botha- ville stürzte zusammen, zahlreiche Häuser wurden abgedeckt. Der Schaden ist bedeutend. Loudon, 24, Jan. Die neueste Verlustliste des Kriegsamtes Über den südafrikanischen Krieg umfaßt einen Toten, 11 an Krankheit Verstorbene und 7 Verwundete. Paris, 24. Jan. Eine der größten Papierfabriken Frankreichs ist in Ängoulöme abgebrannt. Der Schaden wird auf eine Million Franks geschätzt. 400 Arbeiter sind brotlos geworden. Rom, 24/ Jan. Der Unterrichtsminister erhielt in der Nacht ein Telegramm, nach welchem das Ableben Verdis jeden Augenblick zu erwarten ist. Börsennachrichten. Berlin, 23. Januar. 4% Deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2 49.50 M. 4O/o do. 8. 5/6 unk. b. 1904 49 50 „ w/ do. 8. 7/8, unk. b. 1906 48.00 „ 40/0 D. Hyp.-Bank (Berlin) S. 10 unk. 1908 97 30 » 3V,% do . unk. 1905 89.50 „ 4=>/o Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 83 50 „ 4O/o do. 8. 15-18 unk. b. 1900 83 50 M. 4(7o do. 8. 19-20, unk. b. 1905 00.00 „ st , O/o do. 8. 13, 14 76.50 „ 8V8% do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 76.50 „ Telephonischer Kursbericht, Frankfurt, den 24. Januar. 84/i % Reichsanleihe . . 97.10 3 O/o do . . 87.00 3*/i % Konsole .... 97.10 3 '7c do . . . . 86.60 3Vao/o Heesen .... 93.40 5% Italien. Rente . . . 95.75 4o/o G riech. Monop.-Anl. 42.00 3 % Portugiesen . . . 24.35 8°/o Mexikaner .... 25.30 4*/i % Chinesen .... 81.50 Teadenz Kreditaktien..... 209.00 Diskonto-Kommandit . . 179.20 Darmstädter Bank . . . 132.00 Dresdener Bank .... 146 00 Berliner Handelsges. . . 149.80 Oesterr. Staatsbahn . . 143.20 Gotthardbahn .... 157.80 Laurahütte.....195,50 Bochum ...... 177 50 Harpener......171 20 ruhig. Zustand ahnen. zurückznführen Kathreiners Er kommt ohne den fortgesetzten Genuß von Bohnen- dem Bohnenkaffee nahe, schädliche Wirkung zr Malzkaffee im Geschack ohne deffen besitzen. 608 kaffee und Hier tritt rettend ein. Kunst-Ausstellung. ausstell ung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Ubr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 PEg. an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Giessen, den 24. Januar 1901. Danksagung. Für die ausserordentlich zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres guten, unvergesslichen Sohnes Karl insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Br. Grein und die liebevolle Pflege der Schwestern, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen innigsten Dank Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Huhn und Familie. 854 K-'- * SÄ"»* 0«M> An Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer beiden lieben Kinder, insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Naumann für die trostreiche Grabrede sagen wir herzlichen Dank. Familie Jakob Koch. Gießen, den 24. Januar 1901. 0265 Holz - Versteigerung. ES werden versteigert: 1. Montag den 28. Januar d. I. aus den Distrikten Koppe 1 und 2, sowie Zuhaag 2a und 2b der Forstwartei Harbach. flämme: 13 Erchen — 8 fm, 275 Fichten — 95 km (teilweise chnutholz), 23 Kiefern — 14 fm, Aerbstaugen: 413 Fichten — 30 fm. 2 Dienstag den 29. Januar d. I. aus den Distrikten Krummstrauch, Klösgesrod und Bettenwald der Forstwartei Harback. Stämme: 6 Eicken — 4 fm, 94 Fickten — 26 fm, 106 Kiefern == 49 fm, Zlervstangeu: 106 Fickten — 6 fm, sowie das zerstreut liegende Reisig m verschiedenen Distrikten. Zusammenkunft jedesmal vormittags V>IO Uhr, am ersten Tage rm Distrikt Koppe, bei Göbelnrod, bei Stamm Nr. 280, am zweiten Tage im Distrikt Krummstrauch, bei Harbach, bei Stamm Nr. 1. Das Holz in Zuhaag 2 a, Klösgesrod und Bettenwald wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und wollen Kaufiiebhaber solches vorher einsehen. Grünberg, den 22. Januar 1901. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober. 812 Holz-Versteigerung in der Iürstlichen Hberforsterei Lich. Es sollen versteigert werden: Montag den 4. Februar, von vormittags 97, Uhr an, im Distrikt Höler. Buchen: 200 rm Scheiter, 90 rm Knüppel, 120 rm Stöcke, 4200 Wellen; Eichen: 14 rm Sckeiter, 70 rm Knüppel, 100 rm Stöcke, 2200 Wellen; Nadelholz: 9 rm Knüppel. 23 rm Stöcke, 1000 Astwellen (meistens Kiefern), 2000 Forstwellen (Fichten); 2240 Fichtenstangen von 4 bis 12 cm Mittendurchmesser und 5 bis 11 m Länge, zu Umzäunungen, Baumpfählen, Wagnerstangen u. s. w., = 47 fm, und einige zwischenliegende Fichtenstämme, zusammen etwa 1 fm haltend. Die Zusammenkunft ist auf der sogen. Hauptschneise, beim sogen. Prinzenflück, am Wildzaunthor. Dienstag den 5. Februar, von vormittags 9>/z Uhr an, im Distrikt Meilbach Buchen: 400 rm Scheiter, 120 rm Knüppel, 170 rm Stöcke, 4200 Astwellen, 4000 Forstwellen; Eichen: 10 rm Scheiter, 40 rm Knüppel, 50 rm Stöcke, 600 Astwellen; Weichholz: 4 rm Knüppel, 150 Astwellen, 2000 Forstwellen; Nadelholz: 2 rm Knüppel, 16 rm Stöcke, 500 Wellen; ca. 50 Festmeter Fichtenstangenholz von 4 bis 12 cm Mitten- durchmefser und 4 bis 16 m Länge. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg Burkhardsfelden—Nieder- Befsingen, östlich der KreiSstraße Lich—Hattenrod, nahe dem Zaunthor. Lich, den 23. Januar 1901. 844 Dr. Dieffenbuch. Beldei^eutiger^eueren Kohlen und Holzpreise« leisten die MAGGI jedem Haushalt die besten Dienste. Zu baben bei A. K. Müller. Lang Göns. 2 Maggi cum Würzen | Gemüse- u. Kraftsuppen Bouillon-Kapseln, 215 Aertinische Leöens-Werficherungs-cheseffschaft. Begründet 1836. Der im Jahre 1901 an die mit Anspruch auf Dividende Versickerten zu verteilende Gewinn für 1896 stellt sich auf JL 1052280.10, i e Prämiensumme der Teilnahmeberechtigten beträgt JC. 3 507 600 30. Die hiernach zu verteilende Dividende von 30% der Jahresprämie (Modus I) und von 2,5O/o der in Summa gezahlten Jahresprämien (ModuS II) wird den Berechtigten auf ihre im Jahre 1901 fälligen Prämien in Anrechnung gebracht. Versich. Personen Ende 1899: 40949 mit .M. 193033667 Versicherungs- Summe und JL 376 473.40 jährl. Rente Garantie-Kapital Ende 1899 . . . . je 68122389. Berlin, den 31. Dezember 1900. 845 Berlinische Lebens Versicherungs-Gesellschaft sv « , nf, SW., Warkgrafeustraße 11-12. Die Gesellschaft übernimmt Lebens«, Spar- und Leibrente«- Versicherungen zu den günstigsten Bedingungen. Erteilung von Auskunft, Abgabe von Prospekten, sowie Annahme von Versicherungs- Anträgen bei Herrn 1 w H Kaufmann A. Struck, Kieken. BiSmarckllratze 6. Oeffcntlicher Vortrag. Am Freitag dem 25. Januar, abends 8>/2 Uhr, findet im Saale des Restaurants Lony'K Bierkeller, Sckanzenstraße, ein religiöser Vortrag Thema r Zeichen der Zeit im Lichte des Wortes Gottes. Eintritt frei. Jedermann ist herzlich eingeladen. 83t Friedrich Hütz. E. K. G. V. An die ausnahmsweise Freitag den 25. Januar stattfindende Probe wird erinnert. Da damit die Proben für die Anfangs März vorgesehene Aufführung der ,, Johannespassion“ von H. Schütz beginnen, so werden die Mitglieder dringend um pünktlichen Besuch der Proben ersucht Eine Verstärkung des Chors wäre sehr erwünscht. Auch Nichtmitglieder, die sich an der Aufführung beteiligen wollen, sind willkommen und werden gebeten, sich bei Herrn Universitäts- Musikdirektor Trautmann zu melden. 850 Der Vorstand: Schlosser. Einladung. Die Mitglieder des Konsum-Vereins Alten- Buseck, e. G. m. u. H., werden zu der Mittwoch de« 30. Januar I. I., abends 8 Uhr, in der Wirtschaft des Kaspar Rau stattfindenden Generalverf ammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1) Ergänzunqswahl de» Aufsichtcrates. 2) Verschiedenes. Alten-Buf-.ck, 23. Januar 1901. 855 Der Vorstand: Rau Rupp. J1 Frei». WiHe Frmmhr. \ Samstag den 26. d. Mts., 7 abends 9 Uhr, \ auf Lonys Merkeller: g Familien - Abend mit Theater, Worträgen und Tanz. Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Freund des Korps können eingeführt werden. Der Borstand. Anzug: Tuchrock und Mütze. 849 Neftauration Jakob Häuser Ludrvigstraße. JMF* Heute abend: Burgbräu - Ausstich der Kreiherrl Medesel'schen Wrauerei ^Lauteröach im Zapf. 847 0238] Unterzeicknele, welche längere Zeit in den erste« Geschäfte« JrauksurtS thätig war, Hohversteigerung Montag den 28. Januar 1901, von morgens 10 Uhr an, soll im B tten- hausener Gemeinde- und Markwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1 Stamm Kiefern-Schnitt- holz mit 0,75 fm, 61 Stämme KieferN'Bauholz mit 28 fm, 97 Stämme Kiefern-Gruben« Holz mit 22 fm, 471 Stück Derbstangen mit 23 fm, 1074 rm Buchen- und Eichen Durchforstung-reisig, 285 „ Kiefern ■ Ast. und Durchforstungsretsig, 42 „ Kiefern«, Buchen- u. Eichen-Knüppel, 27 „ Kiefern-, Buchen- u. Eichen-Stock. Der Anfang ist am Langenberg an der Straße nach Bellersheim. Bettenhausen, 23.Jan. 1901. Großherzogltche Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. 843 WAUWW Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: Vchskvgkisch 45 pfg. Schellfische Kabeljau in la. feinster, blutfrischer Ware soeben eingetroffen bet 296 A. & G. Wallenfels. Markt 21. — Fernspreck-Nr. 46 IW Gänse, Butter, Honig, frisch geschlachtete fette Gantz 4,50.*, 10 Pfb.-Kolli Naturkuhbutter 6,60, Blütenhonig 4,60 jl H. Spitzer, Probuzua 180, via Breslau. Im Stricken u. Anstricken von Strümpfen empfehle ich mich angelegentlichst. Ktrickgarne(bkstkVu-litStkii) habe ich stets vorrätig. 364 W Preise billigst. -WU Ernestine Hopfner Grünbergerstraße 17. NfrschjfdkNts Tanz-Unterricht. An meinem neuen Kursus können nock (Schülerinnen und Schüler teilnehmen und sich in me.net Wohnung, Gonnenstratze 5, anmelden. Hochachtungsvoll 838 Joseph Mühl ________Tanzlehrer.________ v26t] <««tlausen ein s>hwar?tr Krihukthniid mit gelben Abzeicken. W- Schmidt, Wetzsteinaasse 31 sucht Arbeit im Myen von Damenkonfektion in und außer dem Hause. Helene Strauß, Bahuhofsir. 15, Naflauer Hof. U'VWwWwVWWWwWV Französin (gepr. 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