Zweites Blatt. 161. Jahrgang Samstag 24. August 1901 itt ft! ’eber's Isbader Ldreflr für DepeschE, Anzeiger Siehe«. Fkrnsprechanschluß-tt.chch. essen: eltersweg|7i. egewnn one aller Kaffee* ssenmgcmttel. 3h [berühmt einßte Kaffeezm. *e* W-Michstl mH ff—twtiir ** „etötur W N* ft i’Wiwit* wer« CM trt*ei*#wb«n ■ *me. H «sto. •M«« HmämI iden. « t/Pf andere 50 Pfd. Sterling Strafe, werden in den nächsten Tagen das Geld holen: sorgt, daß es dann vorrätig", lautete der Abschied. Botha eilt sobald als thunlich zum englischen Kominandanten nach Aliwal-North, klagt seine Wot und bittet um Schutz. Aber der Kommandant sagt ihm: „Schützen kann ich euch nicht, ba ich mich mit meinen Truppen nicht aus Aliwal wagen darf." Er riet ihm selbst, die Geldstrafe zu zahlen. Ob sie prompt bezahlt worden ist, scheint mir zweifelhaft, da die Buren später eine der beiden Farmen abgebrannt haben. — B^i der Einnahme von Murraysburg fanden die Buren nur schwachen Wioer- stand, bei den Einwohnern aber Mangel an Lebensmitteln. Sie sandten also zum nächsten englischen Kommandanten die Aufforderung, die Stadt zu verproviantieren und zum besseren Schutze eine englische Garnison dahin zu senden: sie gäben ihm dazu eine Woche Zeit; falls er nicht sofort Folge leiste, würden sie wieder kommen und die öffentlichen Gebäude vernichten. Solcher Aufforderung, die doch einen Hohn auf die Macht Englands enthält, wurde nicht Folge geleistet. Tie Buren hielten Wort, kamen nach acht Tagen wieder, verbrannten die öffentlichen Gebäude und auch die Standard-Bank-Gebäude, weil diese Bank sich in diesem Kriegs parteiisch gezeigt. Solcher Beispiele ließen sich noch manche anführen. Alle Siegesbultetins der Engländer können nicht darüber Hinwegtäuschen, daß die Kapkolonie, wenn nicht alle Anzeichen trügen, vor einer Katastrophe steht. Tie „Jagd" der Briten auf Kruitzinger, der rund neun Monate, seit Dezember vorigen Jahres, in der Kapkolonie herumgestreift ist, wird nun im Oranjefreistaate fortgesetzt. Kruitzinger hat nach Burentaktik sein Kommando in kleine Abteilungen aufgelöst, um seine Spur zu verwischen, und die Kräfte der Verfolger zu zersplittern. In der Nacht zum 9. übernachtete Kruitzinger südlich der Bahnstrecke Rosmead Junction-Stromberg Junction bei Theebus. Ter englische Oberst Erabbe lag in jener Nacht dicht bei dem Feinde. Verfolger wie Verfolgte waren sehr erschöpft. In der Nacht zum 11. gelang es Kruitzinger selbst, mit Begleitern die Bahn bei Theebus zu überschreiten, während die Mehrzahl seiner Leute bei Station Schoembie, 24 Kilometer südwestlich von Theebus, hinüberging und nordwärts über den Zuurberg nach Tuschgerago (?) marschierte. Inzwischen war Oberst Gorringe über Schanks (Station 8 Kilometer nordöstlich von Steijnsburg) «nach Stormfontein gezogen, während Kruitzinger seine Leute nach Roostfontein führte. Tort stießen sie am 13. nachmittags aus Gorringe und wurden geschlagen. In diesem Gefecht wurde Kommandant Eachet tödlich verwundet und Kruitzingers Sekretär gefangen genommen. Nun marschierten die Buren nordwestlich. auf Transvaal Krantz zu, aber britische Abteilungen unter Nickalls und Sandeman beobachteten sie und marschierten während der Nacht nach dem Norden von Steijns- burg, während Oberst Erabbe, dessen Leute sich inzwischen von ihren Strapazen erholt hatten, nördlich von dem westlichen Zuge des Zuurberges marschierten. Oberst Gorringe setzte die Verfolgung gleichfalls fort, und faßte den Gegner am folgenden Nachmittag im Dornkloof-Gebirge. Kruitzinger selbst gelang es, zu entkommen. Oberst Gorringe jedoch folgte den Buren weiter, während Oberst Erabbe nach Tygershoek zog und Nickalls und Sandeman ihre Truppen nach. Venterstad in breiter Front ausdehnten, um den Gegner am Turchbruch zu verhindern. Diese „Treiberlinie" sollte sich allmählich zu einem Kreise zusammenschließen, aber am Morgen des 16. überschritt Kruitzinger, von den etwa 100 Mann zählenden lleberresten seiner Abteilung begleitet, bei Franks Trift (nicht Franz Trift) 15 Kilometer östlich von Norvals Pont den Oranjefluß, obgleich er von der Spitze eines kleinen Kopses am nördlichen Flußufer aus heftig mit Granatfcuer überschüttet wurde. Viele der Buren waren zu Fuß, und die englischen Berichte behaupten, sie seien „völlig demoralisiert". Um so unbegreiflicher ist es, daß Kruitzinger so dicht an einem britischen Hauptstandlager, wie Norvals Pont es ist, entkommen konnte! Es zeigt sich wieder, daß das Zusammenwirken der verschiedenen Heeresabteilungen der Briten nach wie vor höchst mangelhaft ist. Von den Burenkommandos, die jetzt in der Kapkolonie sind, wird folgendes mitgeteilt: Fouche ist in der Nähe von Jamestown im Bezirk von Aliwal North umhergezogen, und zuletzt wurde berichtet, daß er nach Norden marschiere. Kommandant Myburgh mit 150 Mann soll den Kraai-Fluß nordöstlich von Jamestown überschritten haben. Möglicherweise ist er es, der aus Barkley East gemeldet wird. Kommandant Van Reenen sucht jetzt nach einem anderen Ausweg, nachdem es ihm mißlungen, die Bahnlinie bei Achtertang, zwischen Eolesberg und dLorvals Pont, zu überschreiten. Lategans Kommando ist kürzlich in der Nähe der Eolesberger Brücke, nördlich von Eolesberg am Oranje, bekannt durch De Wets Uebergang, aufgetaucht. Dazu kommen noch die Kommandos unter Lotter, E. Botha und Theron, die zuletzt westlich und südlich von Middelburg gemeldet wurden, und noch tiefer im Süden endlich der vielgewandte Scheepers, der neben Kruitzinger der Hauptheld des Bureneinfalls gewesen ist. Wie man sieht, bleibt dem General French auch nach) der Verdrängung Kruitzingers aus der Kapkolonie sehr viel zu thun übrig, und ob er diese schwere Arbeit bewältigen wird, ist zum mindsten höchst zweifelhaft. Merkwürdig häufen sich jetzt die Fälle, in denen die Briten melden, daß sie Burenlager überrumpelt hätten. Man wird diesen Nachrichten doch wohl einige Bedenken entgegenzubringen haben. Heute wird dem „Reuterschen Bureau" aus Smaldeel vom 21. August gemeldet: Vor einigen Tagen überraschten Oberst Starker und Major Pine- coffin das Kommando Haasbrocks bei Toornberg. Sieben I Buren wurden getötet, zwei verwundet, 21. gefangen genommen. I rKH rdeu unaVerbAi?" ’fotfehpn/lL1 8anZ L.' isD8,Gnth®eÄ Volilische Tagesschau. „ der Diskussion über den Zolltarif ist! be* RercySfchatzsekretärs nur vereinzelt Erwähnung ge- than worden,^obwohl der Entwurf auch das Ressort des Frhrn. von thielmann berührt, und von diesem Staats- manne, speziell in der Reichstagskommission, vertreten werden wird. Zwischen den agrarisch-gesinnten Abgeord neten und dem Reichsschatzsekretär hat, von jeher ein etwa^ gespanntes Verhältnis obgewaltet. Frhr. v. Thielmann bemühte sich auch nicht, ein Staatssekretär nach dem Herzen der Rechten zu «werden. Er blieb immer der kühle, wortkapgo Diplomat. Wenn er gleichwohl dem Zolltarif Entwurf in der vorliegenden Gestalt, also mit dem Mindestzoll für Brot getreide, seine Zustimmung gab, so könnte das auf den ersten Blick vermuten lassen, Frhr. v. Thielmann sei überzeugt, daß das Ausland auf der Basis dieser Zollsätze Handelsverträge abschließen werde. Cs ist aber auch der gegenteilige Schluß denkbar: Darnach patte der Schatz- sekretär dem Entwurf zugesttmmt in der Ueberzcugung, daß es sich um ejn Provisorium handelt, das vielleicht: schon im Bundesrat, sicher aber im Reichstag Abänder ungen erfahren, und schließlich in einer die Vertragsverhandlungen ermöglichenden Form Gesetz werden würde. Es sind allerdings nur Vermutungen; aber die Unsicherheit des öffentlichen Urteils über die Taktik der Regierung in der Zolltariffrage spiegelt sich darin getreu wieder. Von den Mitgliedern der Regierung ist besonders Frhr. v. Thielmann mit den Schwierigkeiten vertraut, denen der Abschluß von Handelsverträgen begegnet. War doch Frhr. v. Thielmann an den parlamentarischen Kämpfen um den Handelsvertrag mit Rußland im Winter 1893/1894 auf Seiten der Regierung beteiligt, Kämpfe, die eine bewegte Vorgeschichte hatten in dem monatelangen Zollkrieg zwischen Deutschland und Rußland. Auch durch den neuen Zolltarifentwurf fühlt sich vor allen Rußland getroffen, und zwar durch, den Mindestzollsatz auf Brotgetreide, weil letzteres den Hauptausfuhrartikel Rußlands bildet. Es hak also eine gewisse Berechtigung, wenn gesagt wird, die Beibehaltung der Mindestzölle könne möglicherweise zum Zollkrieg mit Rußland führen. Darf aber dann au genommen werden, der Reichsschatzsekretär glaube, daß die Erneuerung das Handelsvertrages mit Rußland unter Beibehaltung der Mindestzölle sich bewerkstelligen lasse? Das größere Maß von Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß Frhr. von Thielmann die Ablehnung der Mindeshzölle, sei es im Bun betrat, sei es im Reichstag, voraussiehl, und in dieser Voraussicht keinen Anstand nahm, dem vorläufigen Ent wurf des Zolltarifs beizupflichten. Tie Vertreter der landwirtschaftlichen Interessen können ihm dann wenigstens, nicht Mangel an gutem Willen vorwerfen. Tas ist zweifellos „diplomatisch", und, weil es das ist, geeignet, vermuten zu lassen, daß der erste Diplomat in der Regierung, der Reichskanzler, die Zolltariffrage von einem ähnlichen Standpunkt aus beurteilt. Man schreibt uns aus Berlin, 22. August: Mit der Stunde, da der sparsamste aller preußischen Finanzminisher, Dr. v. Miguel, der Bürde des Amtes entsagte, zog in manche Brust die Hoffnung ein, daß die staatlichen Geldquellen nunmehr reichlicher fließen würden. Insbesondere glaubten die preußischen Beamten, die Reform ihrer Besoldung und des Wohnungs- geldzuschufses werde unter der „Aera Rheinbabe n" frisch-fröhlichen Fortgang nehmen. Diesen knospenden Frühling zerstört mit rauher Hand die „Kreuz-Ztg". Sie teilt auf Grund zuverlässiger Informationen mit, daß die Regierung die in den Jahren 1890—1899 durchgeführte Aufbesserung des Tiensteinkommens der Beamten mehr denn je als abgeschlossen betrachte, da die infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse sich schwieriger gestaltende Lage des Staatshaushalts dringend zu vorsichtiger Behandlung der Staatsausgaben mahne. Also Herrn v. Miquels Programm, nicht bauenibe Ausgaben: auf schwankende Einnahmen zu gründen, bleibt in Preußen in Geltung. Und man darf wohl hinzufügen, daß auch im Reich jetzt mehr denn je auf Beschränkung der Ausgaben hingearbeitet werden wird. Petitionen von Reichsbeamten um Gehaltsaufbesserung versprechen also für die nächste Zeit wenig Erfolg. In Paris bereitet man den Empfang des Z a r en - paares vor. Tie Franzosen scheinen außer sich vor Entzücken. Sogar der Konflikt der Republik mit der Pforte fort — ein Beweis, daß der Streit nicht gefährlich — zu einer „Aufmerksamkeit" für den Zaren Gelegenheit geben. Man schlägt vor, das Haager Schiedsgericht, die Schöpfung Nikolaus' II., mit der Entscheidung zu betrauen. Bis zur Ankunft des vergötterten Bundesgenossen strengen die Pariser gewiß ihren Scharfsinn und ihre Erfindungskraft aufs äußerste an, um einen „ctou", etwas ganz Außerordentliches Apartes, Ueberwältigendes dem Zaren zu bieten. Bescheiden wird sich gegen diesen Ueberschwang die Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm nut dem Zaren in Danzig ausnehmen. Von Veranstaltungen großen Stils verlautet einstweilen nichts. Nach dem „Berl. Tagebl." äußerte ein Diplomat: „Wir sind auch keine Republik?" Mit anderen Worten, Teutschland hat es nicht nötig, mit dem Zarenbefuch zu renommieren. Daß. das französische Ministerium eines populären Erfolges gar sehr zu seiner Stärkung bedarf, ist innerhalb wie außerhalb Frankreichs fein Geheimnis. Ter Zar kommt den französischen Staatsmännern „sehr gelegen". Und diese Bedeutung des Besuches ist minder schmeichelhaft für den Gast. Der Pariser „Figaro" bringt einen Aussehen erregenden Artikel übet den jüngsten Konflikt Frankreichs mit der Pforte« Die §trisis naht! Aus Kapstadt, 1. August, wird der „Welt-Korresp." folgender Bericht gesandt, der um so mehr Aufmerksamkeit verdient, als nach wie vor die Engländer jede ungeschminkte Darstellung der Lage nach Möglichkeit zurückhalten: Wie bekannt, herrscht in der Kapkolonie, mit Ausschluß einiger Hafenplätze, das Kriegsrecht. Tie Kolonie ßihlt nun auch, wie sie geknebelt wird. Nicht nur werden Pferde, Zugvieh und Wagen „kommandiert", auch die über» st üssigen Lebensmittel müssen, wie manche andere Tinge, bue dem Feinde nützen könnten, abgeliefert werden, in den Städten wird der Verkauf von Lebensrnitteln streng kontrolliert. Alle Briefe unterliegen der Zensur. Außer be- sc»nders verbotenen in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften wurden vor einigen Wochen alle europäischen Zeitungen einfach bei der Landung beschlagnahmt. Wie ein Ob drückt die gegenwärtige Lage auf die Kolonie; man fühlt, so kann es nidjt weitergehen. Zum abschreckenden Ercmpel läßt das Militär hie und da Leute in der Kolonie aufknüpfen, und leider meist gänzlich unschuldige, wodurch die Erbitterung in Rebellion übergeht. So wurden drei Farmer bei Te Aar gehenkt, weil sie verdächtigt wmrden, die Bahn dort in der Nähe zerstört zu haben. Später stellte es sich heraus, daß Malans Kommando solches aethan. In (Sraboef wurde allen Einwohnern befohlen, zur Hinrichtung auf dem Marktplatz zu erscheinen. Wer nicht erschien, wurde gefangen genommen oder nach einem der Küstenplätze verbannt, wie u. a. der Abgeordnete für das Parlament, Herr du Plessis. Tie Folge dieser als Ab- fet reefung dienenden Hinrichtung war, daß sich gleich 189 Stute dem Burenkommando in der Nähe anschlossen. In Somerset-East rief her englUche Kommandant alle Leute Vcn 15—50 Jahren auf den Marktplatz zusammen und verlangte, man solle zur Verteidigung gegen den Feind sich nun für die districts and town-guard melden. Niemand meldete sich. Darauf befahl der Kommandant: „Heute mittag seid ihr alte wieder hier, und ein jeder bringe ein wil mit." Diejenigen, die kamen, wurden ein Stündchen weit zu einem Walde geführt und mußten wie Sträflinge biennholz für das Militär hacken. Auch jetzt hacken gegen 30 Leute noch täglich Holz dort. Die aber nicht kamen. Würben mit anderen undesiravles aus Graaff Reinet, Bethesda und Aberdeen nach Port Alfred (Mündung des dr fiolo-Flusses) transportiert, auch Frauen darunter, wo sie quasi in Champs gefangen gehalten werden und mancherlei Entbehrungen auszustehen haben. In einem mir Dor liegenden Briefe, worin die Situation dort geschildert iviird, heißt es: „Ich hoffe nur, wir werden nicht zu ver- Inttert werden — zu verbittert, um nobel zu handeln, iuenn wir Gelegenheit zur That erhalten; denn dies ist nach allem nur noch eine Frage der Zeit." Taß bei solchen ^etvaltthaten die Engländer auch die Rechte anderer Nationen nicht respektieren, beweist der folgende Vorfall. In unb bei Willowmore hat der englische Kommandant durch vewaltundDrohungmitErschießungDeutsche ve r s u ch t zu z w i n g e n , in die Toum-Guard einzutreten. lln|er Generalkonsul ist wacker dazwischen gefahren, und das Auswärtige Amt in Berlin wird vielleicht auch noch mit dieser Sache zu thun bekommen. Aber auch in der westlichen Provinz und in der fiäEfe von Kapstadt ist man daran, durch allerlei Chikanen die Erbitterung gegen (Englanb zu einem Aufstande anzu- stchen. Hierzu einige Beispiele. In Wellington wohnt der Allgemein geachtete A. Murray, ein Pfeiler der reformierten Arche. Tessen Sohn, auch Prediger, hatte in einem Briefe den gefährlichen Ausdruck geraucht: „Tie Roten bekommen es fetzt schwer", und infolge dieses Verbrechens mußte er nrit dem nächsten Zuge nach dem Champ in Beaufort ab- reijen. Beaufort ist nämlich der Verbannungsort für die Prediger der Kapkolonie, dort wird er also verschiedene M legen treffen. Ten Farmern bei Malmesbury, die der schweren Zukunft entgegensehen, da ihnen alle Zugtiere genommen sind, und die den Kommandanten fragten, wie |ie ihre Ernten fortschaffen sollten, soll zur Antwort ge- iinxtben sein: „Sehr einfach, steckt ein paar Streichhölzer dazwischen!" Und nun die andere Seite. Tie Burenkommandos, in Heinen Abteilungen über das ganze nördliche und oft» Üche Gebiet der Kolonie verbreitet, sind die Herren im ür n de. Tas gilt besonders von Strichen, die beim ersten bin fall durch Proklamation als Freistaatliches Gebiet er= järt wurden. Die größeren Städte werden vom englischen Elüitär gehalten. Man beschädigt auch die Bahnen nur so j?tü, als es Bedürfnis ist, um nicht die Zufuhr von Lebens- ritttdn nach den verschiedenen Frauen-Champs jetzt schon .L.'zillschneiden. Tas trifft besonders zu im Aliwal-North- "liftrift, wo die Eimvohner zwischen zwei Feuern sind. So c>en die Farmer dort auch nicht mehr zum englischen .ommanbanten nach Aliwal um Erlaubnis zu fragen, wenn |’ verreisen wollen, sondern zum Burenkommandanten. *iie Lage wirb an einigen Beispielen deutlich. So kam ein *U.inies Burenkommando zur Farm des Abg. Botha, der 'M Afrikaner Partei verlassen hat. Man wollte einige Pferde Hort requirieren. Botha war gerade auf der benachbarten seines Bruders, und es wurden zwei Mann hin- Zrmdt, ihn zu holen. Ter erste, der zu B. kam, und ihm ifr.i löanb entgegenstreckte mit dem Gruß: dag oom (guten Taz» Oheim) wurde sofort von ihm und seinem Brmder ^lirgt Sein Kamerad, der das sah, warf sich schnell mis- Pferd, um Hilfe zu holen, und bald kam denn auch «in Dutzend Buren hinter den auch fliehenden beiden Bothas to.ngejagt. Die Bothas mußten sich ergeben, wurden zur Armr gebracht, unb bann Botha mit einer Tracht Prügel . bÄieent, wie er sie noch nie in seinem Leben erhalten. . ,.,co, unb nun zahlt ber eine 180 Psb. Sterling unb der hste «Mit. ien Hin. der >inen. sie. »sehe, ehe. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen Se$Hg$preli eitrMtH* SRt. 2.20, monatl. 75 mü vriugerlohn; durch Ä Sbholcstellcn vicrtfijihrt Ml. 1.90, men all. 65 Bei Postbezug vierleljthtt. Mk. 2.00 ohne etßtflf*. 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Dasselbe gilt 'von denjenigen zum Rittmeister als Eskadroncbef in das Seib'toarbc-^?n9 tlf^en Bedürfnissen verschieden gestaltet werden. — In der Lehrern, die ursprünglich nicht die Absicht hatten, ein- rcu-Reqiment nack) Potsdam ,versetzt worden fft is? der »f°n dahin gewirkt werden, daß die künftigen jahrig-freiwillig zu dienen, sich jetzt aber dazu entschlossen älteste Sohn des Prinzen Ebriftian äu Sckleswia-^ckftp^ Lehrer und Erzieher das Vaterland, seine Ordnungen und haben, )oroie von den Schulamtskandidaten, die im August und der Prinzessin Helena von Großbritannien Tockter verstehen und lieben lernen. Auf der obersten oder September die Seminar-Entlassungsprüfung bestehen Der Königin Viktoria.^ Ter^Prinz der im ZZ LebenÄä^P fftufe sollen die Zöglinge in die Kenntnis der geschicht- und jchon am 1 Oktober beim Militär eintreten wollen, steht, ist also ein rechter ^Vetter des Grosiberroas ?ld,€n Entwickelung der Verhältnisse der einzelnen Stände, Einjahrig-Freiwillige nehmen am 1. Oktober alle Regi, von Hessen wie des Kaisers überdies auch, ein Vetter dpr ba§ Verständnis der Verdienste des Herrscherhauses auf meuter, auch die fahrenden und reitenden Truppenteil« Kaisertn“n M ÄnT? Er wurde E lL»' ° lpplitis che m G ebi - t sowie" in^ die .Ee'nntnizPn. Das Recht der Wahl der Waffengattung steht „ach 14. März 1890 als Leutnant a la suite des 1. Großh 5E Verfassung und der öffentlichen Rechtsordnung im ™ vom 11. Februar 1900 auch den Dragonerregiments (Garde-Dragoner-Regiments) Nr. 23 qe- ^^Efchkn Reich und in Preußen eingeführt werden. Schulamtvkandidaten zu, die cinjahrig-freiwillig dienen stellt, und that von 1891 ab in diesem Regiment in Darm- ~ Mehrere im preußischen St a a t s d ie n st die Entjcheidung ub^ das emge- st a d t Dienste. 1897 und 1898 besuchte er die Kriegs- stehende Anhänger desSpiritismus, die auch agi- akademie und trat dann wieder zum Regiment zurück, in tatorisch für die spritistische Sache thätig waren, find auf noch ausMt, dem er zuletzt ältester Oberleutnant war. In Potsdam steht Grund einer Denunziation von ihrer vorgesetzten Behörde ^-^^E^nd^le^wohl ack^n ^^lungsbefchlen, noch ein zweiter Prinz Albert zu Schleswig-Dolstein, der Zur Rechenschaft gezogen worden. Ein Staatsbeamter, der sondere zum Mujterung.geschaft unverzüglich Folg aber dem Sonderburg-Glücksburger Aste angehört. Er ist I in der Loge „Psyche zur Wahrheit" ein führendes Amt ^lpen. „ Major beim Stabe des Regiments der Gardes du Korps. I bekleidete, wurde genötigt, darauf zu verzichten und^sich! Offenbach, Ll Aug. Innerhalb des Kreises Offen* — Der sozialdemokratische Parteitag fürl^vm öffentlichen Wirken für den Spiritismus zurückzu-!h^ch wurden während der diesjährigen Frühlingszeit 139^ Thüringen nahm eine Resolution an, worin er diel^i^hen. Die Loge Psyche hat in einer außerordentlichen!Raben, 333 junge Raben und 1978 Rabeneier verniacht. Kritik Bernsteins am Parteiprogramm verurteilt und von Generalversammlung gegen diese Maßregelungen Einspruch! ~ oie rheinhesftschen Verwaltungsbehörden hinsich^ dem deutschen Parteitag in Lübeck verlangt, daß er „dem erhoben. Ech des Rheinjtroms, so hat auch das Kreisamt Offenbach Vorgehen des Genossen Bernstein gegenüber eine ganz " | m,t ministerreller Genehmigung und mit Zustimmung des zweideutige Erklärung abgede." Die „Voss. Ztq." bemerkt Kreisausschusses eine Polizeiverodnung erlassen. Dazu: I welche das gewerbsmäßige Verleihen von Nachen und Thüringer stehen unter dom Einflüsse der Erfurter „Tri- ^^mio-n * Songwe-Kohlengebietes ist von hier ab- Worms, 21. «ug. Seit einigen Tagen wird der beim bune", und deren Leiter Dr. Grunwald war es auch, der y H ® • hiesigen Regiment stehende Hauptmann Kattrein, ein Sohn den Parteitag in Jena aufforderte, sich als Ketzergericht | New York, 22. Aug. Der „Tribüne" zufolge, erhielt ^S Siegers von Chambord, vermißt. Er wurde zuletzt in der diplomatische Agent dercolumbischenAufständischen Zivilkleidung gesehen, und man befürchtet, daß ihm ein Uo* Erklärung des Majors Endell gegen die em Kabeltelegramm mit der Bitte Uribes um Waffen sowie zuaestoßen sei Ec wucde erst kürrlich xum Laupt- w^Mft at^o^ 1 u s s es des Deutschen Land- Munition strr die bei San Christobal erbeuteten Kanonem eine Ernennung um Kompagniechef stand nach der, wie S mft!L,^d' Lnd^AuL^ VJt I er^rt " weittr. Der Femd zieht sich I bevor. Bi- jetzt fehlt von ihm jede Spur. Er war seit berechtigt sein soll, solche^ zu beLKKn und S»»«e des Landes zurück, biöwohin ich ihn verfolgen I mehreren Jahren verlobt. nack)'welcher diese Anträge mit den bisher vom Deutschen ?ablLfctl”e ^ctt schreiben, da mich die Kampfe Frankfurt, 22. August. Das Hinscheiden der Kai- Landwirtschaftsrat über den Zolltarif aufgestellten Grund- sehr m Anspruch nehmen. Die Klerikalen wurden m ^rin Friedrich rief in hiesiger Gegend wieder ein Vor- satzen in Widerspruch stehen sollen, teilt jetzt der Vorstand beiden Schlachten völlig geschlagen. kommnis wach, das seinerzeit bei der Durck-reise des Kaiser- ?• « i^ der „Disch. Tagesztg."! Euracao, 22. August. 22000 Mann venezolanischer! Friedrich auf der Strecke Eberbach—Frankfurt passierte und jamtlicye, die Bottsragen betreffciiden Resolutionen der Truppen sind an Bord der Flotte S des Wirtschaftlichen Ausschusses in der Resolution von I in Gang gesetzt worden. Der andere der Motoren wird 1900 sich nicht un Einklang befinden, so ist darauf hin voraussichtlich im Laufe des heutigen TaqeS probeweise in ^lUüeqen, bnu ^ses Vertrauensvotum sich nur auf das Anlauf gesetzt werden. Bis jetzt hat man die Anlaoe an, Tarrfschema und nicht auf die Zolljatze bezog. Aber standslos gefunden. 6 9 «ntage an- lelbjl wenn inan das Vertrauensvotum auch auf diel •• sn.-t. « o . , Zollsätze ausdehnen wollte, so wären doch vorerst die '"^rheinische BerLand der Gas- und Waffer- vom Wirtschaftlichen Ausschüsse vorgeschlaqenen Zollsätze halt am 8. Lsepiemder hier ferne diesjährige Haupt, bekannt zu geben. Wir vermuten, daß diese von den Versammlung ab. Anträgen des ständigen Ausschusses wenig oder garnicht ** Stadtverordneten Neuwahl. Witte November finden abwerchen, und wünschen dringend, daß der Herr Reichs- 'U unserer Stadt die Neuwahlen für die Stadtverordneten tanzler sich entschließen möge, die Zollscktze des Wirt- statt. Es müssen diesmal 11 Stadtverordnete neu gewählt wer, Ausschlusses baldigst zu erledigen. Nach diesen den für die ausscheidenden Herren Brück, Emmelius ftlett thatsachlrchen Vorgängen muffen wir die Erklärung des Geheimrat Prof. Dr. Gaffky, Grünewald SSelnicb ' f)ubn* '°brrn Maior Endell als unbegründet zurückweisen." Orbig und Schmall und die' bttden"^rstorb^en Mitchieder nl „ ^^''t kaiserlicher Anordnung sind den Teilnehmern des Kollegiums Habenicht und Scheel. Es verbleiben dem- :fc «L.'LS'LWK KÄST?« . Jahr, wenn sie wenigstens einen Monat Teilnehmer ge- Heichelheim, Jughardt, Kirch, wesen sind; b. ein zweites Jahr, wenn sie in den Jahren hl!?' r-^Ctri Wallenfels, die dis einschließlich >1900 und 1901 zusammen wenigstens neun Monate als _ U4 gewählt sind, und die Herren Euler, Prof. Dr. Fuhr Teilnehmer außerhalb der Reichsgrenze und der heimi- Hanau, Heyligenstädt, Keller, Leib, Löber, Landgerichtsrat schen Gewässer zugebracht haben. Waren sie an der Er- Dr. Schäfer und Schiele, die bis einschließlich 1907 ge- füllung dieser Bedingung infolge einer in Ostasien er- wählt sind. Verwundung oder fonstigen Tienstbeschädigung BerJ " Zu de» Ferit- leben wir nun seit einer Reihe von e ne^ itn U^fÄ® die »mzurechnung Tagen, in Umversttals- wie in den Schulferien und den " stattfinden Gerichtsferien. Ferien, wunderbares Wort.' Es bedeutet die _ . 2re Verordnungen über die Ehrengerichte der goldene Zeit, den großen ^eiertaa der obne ftr?ik«>n h» tatter entgalten stcy oct | U 15 1 e r c des Heeres vom 2. Mai 1874 haben mit der gangen wird Serien sind di? hn h?r Für den Fall daß ber I ^eit mancye Erweiterungen erfahren, die eine Anzahl von ' Aorten sind die yett, ba der Mensch sich em- rt?n«frfiiff?n ?'rfnrh?rTiA Ergänzungsbestimmungen nötig gemackit haben, »ienu ae- .^^ehort und seiner Bestimmung nach, als Herr des deutschen Kaiserpaare-. Hier sieht mau König Kirchliche Uachrich rillig! Frankfurt a. M, Natiouals ozialen 2. Oktober hier statt, die Arbeiterschaft und • Bigo, 22. Aug. Bei starkem Nebel stießen zwanzig Meilen von der Lüste der französische Dampfer „Konstantin" und der griechische Dampfer „Emmanuel" zusammen. Letzterer sank. Der französische Dampfer rettete die 21 Mann starke Besatzung des „Emmanuel", welche er hierher brachte. • Brest, 22. Aug. Bei dem Bootsunfall in der Nähe von Trsguier, bei dem 15 Personen ertranken, kam auch die ganze Familie des Romanschriftstellers Anatole Boraz ums Leben. Ueber die Ursache deS Unglücksfalles ist uoch nichts bekannt. 'Locarno, 22. Aug. Der RegierungSstatthalter deS MaggiathaleS Dr. Gugliclmoni hat seine Geliebte, die Witwe Filtppini, in deren Behausung erschossen und daun ich ielbst entleibt. Motiv ist Eifersucht. sprechen. c- Maiuz, 22. Aug. Mit dem Ende dieses Jahres scheidet ein Drittel der Mitglieder deS hiesigen Stadtoerord neten-KollegiumS aus. Es haben Neuwahlen für fünfzehn Stadtverordnete stattzufinden. ES scheiden aus 5 Mitglieder der freisinnigen Volkspartei, 3 Mitglieder der demokratischen Partei, 2 Mitglieder der uationalliberalen Partei, 2 Mitglieder der Zentrumspartei und 3 Sozialdemokraten. In dem Kollegium verbleiben nach der Ausscheidung 5 Mitglieder der freisinnigen BolkSpartei, 5 Mitglieder der demokratischen Partei, 8 Mitglieder der nationalliberalen Partei, 5 Mitglieder der ZenlrumSpartei und 1 Sozialdemokrat. Ob nach den Nachwahlen eine Parteiverschiebung in der Stadtverord »eten Versammlung stattfindet, hängt lediglich davon ab, wie sich die verschiedenen Parteien bei den Ergänzungswahlen zn einander stellen werden. Bei den letzten Ergänzungswahlen vor drei Jahren hat zwischen den Natiouallib<:ralen, den Demokraten und dem Zentrum eine Verständigung statt- gefnnben, die zur Aufstellung einer gemeinsamen Kandidaten, liste geführt hat. fc. Marburg, 22. Aug. Ju der letzten Zeit find hier fast täglich größere oder kleinere Raubanfälle vorge kommen. Die Räubereien sollen von einer wohlorgauifierten Bande verübt werden, die in den Waldungen deS Lahnberges haust. Schon wiederholt wurden lustig lodernde Feuer ge sehen, bei denen die Diebsgesellen lagen und die gestohlenen Sachen zum Genießen zubereiteten. en. Flensnugen, 22. Aug. Seit einiger Zeit werden im Seenbach, besonders in den Gemarkungen Weickartshain und Stockhausen, große Mafien verendeter Fische (meist Weißfische) aufgefunden. Von Jnterefienten wird ange lommen, daß das Eingehen der Fische auf schmutziges Wafier, das von der Eisensteinwäsche bei Stockhausen herrührt, zurück zuführen ist. Da jedoch auch stromaufwärts verendete Fische gefunden wurden, ist diese Annahme wohl zu bezweifeln. Werdorf, 21. Aug. Der Schauplatz einer Messer - f! echerei war unser Dorf heute Nacht. Vor der Wirtschaft Gombel, auf offener Straße, wurde gegen 12 Uhr nachts twr Bahnarbeiter Lenz, Sohn des Ortsdieners Heinrich L-mz, von dem Arbeiter Heinrich Meister durch einen Messerstich in den Leib derartig schwer verletzt, daß der herbeigerufene Arzt die sofortige Ueberführung deS Verletzten i« die Klinik zu Gießen anordnete. An feinem Aufkommen n ird gezweifelt. Der Thäter wurde noch in derselben Nacht verhaftet und in das Gerichtsgefängnis in Ehringshausen elngeliesert. Homburg, 22. Aug. Der König von England em pfftng heute den Großherzog und die Großherzogin vvn Hessen, sowie den Großherzog von Mecklenburg- Strelitz und den Herzog von Cambridge in Ritters Park hBtel, wo um 1 Uhr für die Fürstlichkeiten Tafel stattfindet. Morgen früh begiebt fich der König in Begleitung feiner Adjutanten nach Schloß WilhelmShöhe zum Abschiedsbesuche Sonnt«« den 25. August. 12. nach Trinitatis. Gottesdienst. In -er Stadtttrche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmterten der MarkuSgemeinde. Vormittags 9-/- Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittag« 11 Uhr: Mtlitärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein. Nächsten Sonntag den 1. September findet im HauptgotteSdtenst Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Marku»« gemeinde gemeinsam statt. Anmeldungm vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. I« der JoharmeSttrche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der LukaSgemeind«. Vormittags 9*/t Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und hett. Abendmahl für die Lukas- und JohanneSgmeind«. Nächsten Sonntag den 1. September kirchliche Feier des Sedan- festes: an diesem Tage wird eine Kollekte zum Besten der Kaiser« Wilhelm-Stiftung für deutsche Invaliden erhoben werden. Gefahr gerieten, wurden sie zum Teile nicdergerissen. Tank diesem energischen Vorgehen wurde die Gefahr beseitigt. An den Rettungsarbeiten beteiligten sich im Hinblick aus die große Gefahr, in der di,' Nachbarhäuser standen, fast die gesamte Einwohnerschaft. Die bedrohten Wohnhäuser wurden geräumt und die Möbel auf die Straße gebracht. Leider wurden bei den Rettungsarbeiten zwei Personen erheblich verletzt; einem jungen Feuerwehrmann, dem Zim- mann Eyriax, fiel ein brennender Balken auf die Brust, einem alten' Manne aus Holzhausen ein Balken auf den Kopf. Tie Bekämpfung des Feuers war dadurch sehr erschwert, daß anfangs Wasser nicht in genügender Menge vorhanden war. Es mußte Wasser in Fässern aus der Lahn geholt werden. *• Kleine Mitteilungen an» Hessen und deu Nachbarstaaten Zum italienischen Generalkonsul in Frankfurt a. M. ist Graf Lambertenghi, bisher Generalkonsul in Trieft ernannt. — Bei Mainz wurde die Leiche eines jungen Mannes im Rhein gefunden. Nach den Papieren, die der Tote bei sich trug, ist er der Sparkassengehilfe Karl Schulz aus Eßlingen am Neckar. — Auf dem Rittergute Aldorpsen bei Warburg wurden in einer Mergelgrube vier Arbeiterinnen verschüttet, zwei wurden als Leichen, zwei schwer verletzt heraus gegraben. — In den Steinbrüchen bei WilhelmShöhe ist der Dr. med. Doehne-Zierenberg, welcher in einer Wasserheilanstalt untergebracht war, abgestürzt. Der Verunglückte erlag alsbald feinen Verletzungen. — In Bingen geriet am Dienstag der 18jährige Taglöhner Heinrich Walter aus Büdesheim, der am Bau der strategischen Bahn zwischen Kempten und Büdesheim beschäftigt war, zwischen zwei mit Grund beladene Eisenbahnwaggons, wobei ihm der Kopf zerdrückt wurde. Der Unglückliche war sofort tot. — In Ziegenhain sollte am 19. August Stichwahl stattfinden zwischen LandeSrentmeister Heller und Kreisbote Träbing zu Stadverordneteu. Aber nur zwei Wähler waren erschienen, und sie konnten sich nicht einigen. So mußte das Los entscheiden und es erkor Rentmeister Heller. — Wie aus Lon don gemeldet wird, beabsichtigt König Eduard, zum Andenken an die Kaiserin Friedrich in Deutschland eine Stiftung ins Leben zu rufen, deren Sitz wahrscheinlich Frankfurt a. M. fein dürfte. Arbeiterbewegung. Pirmasens, 22, August. Der Streik der hiesigen Bäcker, der bereits beendet schien, ist aufs neue ausgebrochen. Nachdem die Meister die Forderungen der Gehilfen bewilligt, traten diese mit weiteren Forde» rungen hervor, die jedoch zurückg«-wiesen wurden. 22. Aug. Der Parteitag der findet vorn 29. September bis Lithograph Tifchendörfer wird über die Gebildeten, Prof. Dr. Rathgen der deutschen Kolonialpolitik. Lehrer der Ehren". Tas anfängliche Staunen löste sich nun bei dein Publikum in unbändige Heiterkeit auf. Noch heute nerrimmt manches biedere Sängerherz, unter jener Sängerschar, wenn bei ähnlichem Anlaß der Ruf ertönt: Hängt ihn auf! über die Ausgestaltung Wolff über die Gemeindewahlen und Pfarrer a. D. Nau mann über den Niedergang des Liberalismus in Deutschland mit dem hübschen Gruße: „Hängt ihn auf? hängt ihn auf! hängt ihn auf!" Ta an der betreffenden Station nicht gehalten wurde, war der Zug dem Blick der Umstehenden schon entschwunden, als sich die Sänger durch ihren Cantus soweit durchgearbeitet hatten, daß nun die Worte vernommen wurden: „Hängt ihn auf! den Kranz -maischte«. ♦ Bayreuth, 21. Aug. Jrn „Bayr. Tageblatt- steht das nachstehende geschrnack- und stilvolle Inserat: „(5af£ Sammet Musenheim im kgl. Markgrafen-Schloß der Wagner-Stadt Bayreuth. Hier treffen sich, bei stets ausverkauftem Haufe, die vornehmste Elitee der internationalen Festspielgäste. Wer wirklich einige Stunden angenehm verleben will, der pilgere zu dem Wagner-Mekka, in dem von berauschender Atmosphäre überfüllten Schloßgarten, des herititär tratitio- nellen Musenwirtes Christian Sammet und genieße die kulinarisch gastronomischen Genüffe und die kühlende Labung bietenden Keller-, nach der eminenten, gestern als für die ganze Welt bedeutend, Meisteraufführung des fliegenden Holländers, meine Holländer-Erquickung . . . . Niemand versäume von dem gestrigen Festtage, 13. August zur Ehrung unseres größten deutschen Meisters Richard Wagner, dem gewaltigen Schöpfer des Bayreuther deutschen Olymp und Königs der Musik, sowie Weiland Sr. Majestät des Königs Ludwig II. von Bayern, unferem zu den Göttern der Walhall Heimgegangenen Schirmherrn des Hortes, zu deren Huldigungen meine diversen Jubiläums Huldigungs (arten als Begeisterter zu übersenden. Hochachtungsvollst Christian Sammet, Vergötterer der beiden Meister." • Bamberg, 22. Aug. Großes Aufsehen erregte hier die Verhaftung des reichen Brauereibesitzerssohnes Ad. Müller „zum Greifenklau". Derselbe wird beschuldigt, im Winter beim Einbruchdiebftahl in der Marienanstalt beteiligt gewesen zu sein. Durch Verrat eines Frauenzimmers kam die Sache auf. Zwei weitere Beteiligte, darunter ein Klane, wurden ebenfalls ermittelt. • Leipzig, 21. Aug. Ueber die Ursache des so un glücklich verlaufenen Duells Dr. Breit-Oettinger wird jetzt bekannt, daß Breit bemüht war, eine Streitigkeit zu schlichten, in die Oettinger verwickelt war. Bei feinen Bei legungsversuchen ward Dr. Breit schließlich der Feigheit be schuldigt; die Folge war das Duell. Die erst vielverbreitete Annahme, daß antisemitische Rempeleien vorlägen, bewahrheitet sich nicht, da beide Herren Juden find. Eine von Freunden des Dr. Breit angebotene Kaution in Höhe von 10000 Mark wird seitens der Staatsanwaltschaft wegen Fluchtverdachts abgelehnt. * Hannover, 21. Aug. Die Kriegsbeute de- Grafen Waldersee ist in Gestalt von vier chinesischen Geschützen Anfang dieser Woche hier angekommen. Die beiden größeren Geschütze find Vorderlader alten Stiles und ruhen auf grün angestrichenen Lafetten; sie scheinen russischen Ursprungs zu sein. Graf Waldersee hat diese beiden Geschütze nach dem Gute seines Neffen, des Majors Grafen v. Waldersee, Water-NeverSdorf bei Lützenburg in Holstein, schaffen lassen. Die beiden anderen Geschütze ruhen in blau gestrichenen Lafetten und find kleiner als die beiden anderen. Auf den ungefähr ein Meter langen Läufen sind vorn chinesische Schriftzeichen angebracht. Mit weißer Farbe sind auf )ie Läufe die Worte gemalt: „Für den Generalfeldmarschall Grafen v. Waldersee, Hannover". Don letzteren Geschützen, deren Läufe rot angestrichen sind, hat der Generalfeldmarschall eins dem Königs-Ulanen Regimente zu Hannover und eins einem Feldartillerie-Regimente Graf Waldersee in Itzehoe überwiesen. Die Verschlüsse der beiden kleineren Geschütze, die zu Landungsmanövern verwendet worden zu sein scheinen, ehlen. * Königsberg, 22. Aug. Wie die „S. H. Ztg." er- ährt, ist dem Stettiner Dampfer „Libau Paket", der gestern abend auf seiner regelmäßigen Tourenfahrt Memel- Stettin von Memel abgegangen war, in der Nacht auf der See unweit Brüsterort ein Le ck gesprungen, und derselbe ist je funken. Die aus 16 Mann bestehende Besatzung Der- ieß auf zwei Booten den Dampfer, ein Boot mit 8 Mann st bei Cranz gelandet, über den Verbleib des andern Bootes fehlen die Nachrichten. Eduard jeden Morgen in seinem leichten Anzug mit einem wricheu Filzhut, mit zwei Herren seines Gefolges stets pünktlich am Elisabethbmnuen erscheinen. Gegen ;baS Geländer bci3 Brunnens gelehnt, schlürft er durch eine gebogene Glasröhre das wohlthätige Wafier, das er schon seit langen Fahren trinkt. Am ersten Tage ließ er sich zwischen zwei Bichern auf einer Hebelwage wiegen und die Aufseherin gab genau daS Gewicht des Herrschers an, 106 Kilogramm. Noch niemals hat der König so viel gewogen. Am 18. August 1900 wog Eduard VII., damals noch der Prinz von Wales, 104 Kil., am 1. September 102 Kil. und am 9. September 101 Kil., er hatte im vorigen Jahre also während der Kur 3 Kil. abgenommen. Das Leben, das der König führt, ist sehr ruhig. Morgens geht er zum Brunnen, bann läßt er fick von dem Maffeur Dr. Hamel, der den König schon früher behandelt hat, im Kurhaus massieren. Au den Nachmittagen inlemimmt er Automobilfahrten in seinem geschlossenen, einem Omnibus ähnlichen Motor. Bon allen Formalitäten ist Ab- ftamd genommen. DaS Ritter','che Hotel wird nur von einem .Portier" bewacht und ein Schutzmann steht an der Straßenecke. Die Abneigung des Königs gegen Maffenansammlungen scheint gewürdigt zu werden. Nur eine Handvoll Leute sehen ho, wenn er vom Hotel abfährt, und die Sorglosigkeit, mit bir er durch die Straßen geht, ist fein bester Schutz. Nach Beenbigung feiner Kur wird der König Schloß Rosenau und btn Großherzog von Hessen in Wols-garten besuchen mb bann geht er auf eine Woche nach FrebenSborg in Däne aanf, wohin fich Königin Alexaubra schon am Freitag beieben hat. Wiesbaden, 22. Aug. Die Großfürstin Alexanbra, -osiphonSna, geb. Prinzessin von Sachsen-Altenburg, trifft am 31. August zu mehrwöchigem Kurgebrauch hier ein. Sei biefer Gelegenheit erwartet man hier auch ben Kaiser lo a Rußland, der, wie verlautet, am 23. August, von Fiaillkreich kommend, in Darmstadt eintrifft. Biedenkopf, 22. Aug. Ueber das bereits gestern ton uns gemeldete Großsener werden folgende Einzel- kiten bekannt: Gegen halb 12 Uhr mittags erscholl plötzlich Feuerlärm. In der Untergasse war in der Scheune bes Bäckermeisters Blitt IV. aus noch, unaufgeklärter Ursache ^emer ausgebrochen. In den Erntevorräten fand das ent- iepelte Element reichliche Nahrung. Mit rasender Ge- süiwindigkeit breitete es sich aus und griff auch auf die lacLbarscheunen über. In kurzer Zeit standen weitere acht ^jMunen in Hellen Flammen. Ta auch Wohnhäuser in igeipSienh“ Der am 1. 5^ zu beachten: - Her vom ÄiM sen, wenn sie ua s sind, \obalb r. m Vertier Mh Sitaubni.- rtm erecht^l.;^'' lt 'von WW& lbsicht haM, M er dazu tnW aten, die im W igsprüfung w ir eintreten n< r,tobet alle $ enden Trupps mattung "w ; uar 1900 E a-steiwilliS L> tq über das 4 «erteiM* ines noch ^ Gestellung^ unvetzM" M 1901 SÄ« 4 Sladlvero^ •““’s «LZ xL W: < 68 bebrütet b et Mensch sich 4 I? als b" Zeit und C- befand 3°, mao j «ei! * b« ewige Ordr lE. Die sti,. ^können, tä- 'st ein Zaubern «Ur-Lehrers 1 Mechrz. N ürteres/kerl ist " er manches zur ße gestattet. Ja, et wird al maii^m Melw n Teld unb M eusstvheu hen, ja, wch-er cgSvollen 8* ftn an Sörpn iü Doktor der M schast, der Mn. ein beteiligt sich i er ia ianbleutr rieche Mädch^. Mz Menhir en aber um ir eite Jugend. > nd mit Rch! I chauung ttnra bungen. Nrn i'.l ndeS in erst» fc Krieskasten. W. Ä. in H. § 571 des BG.B. lautet: „$3tb daS vermietete Grundstück nach der Ueberlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber an Stelle deS Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem MitverhältniS ergebenden Rechte und Verpflichtungen ein.* Also Kauf bricht Miete nicht. Auf die Pacht finden noch § 581 der Vorschriften über die Miete ent« sprechende Anwendung. Landet und Verkehr. Volkswirtschaft. k » AarrdlNrhl, 22. Aug. Die gestrige Generalversammlung 6 e.8,.93 o r schütz Vereins,uLandstuhl beschloß, die Geschästs- av teile pro Mitglied um je 1000 Mark z u erhöhen, um dadurch öen Konkurs abzuwenden. Auch die L-ndstuhler Stadtverwaltung »» «uSficht gestellt. Jedes Mitglied zahlt also am uTcben, d bürgert koch. L, sucht Stelle. Teufelslustaärttben 26 5746 Theobald Steinei Wwe /v braucht« irischer Ofen zu kaufen gesucht. BiSmarcküraße 10. ftiiljliortofffl Kirchweihfest 50 Kilo Mk. $8.75 Konzert und Tanz Ludwig Spuck Schober. 5721 Reichhaltiges Lager erster Fabrikate von 4686 Nur höchste Auszeichnungen! Ehrenpreis! erantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: HanS Beck. — Druck und Berlag der Brühl'jchen Uniserfikätl-Buch- und Sleindruckerei (Pietsch Erben, in Gießen. Stellen-Kelncho Zu verkaufen Offene Stellen l llerlh'ifictniiiu'ii (ihnp fr hin iiiicii verschiedenes 100 95 90 90 100.95 91.10 98.70 98.90 43.50 25.70 26.45 83 25 sternh. 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Wiesbaden, 23. August. Die Schriftstellerin Paula von Blimberg ist gestorben. London, 22. August. Der deutsche Kronprinz ist in Langholm Lodge zum Besuch des Herzogs von Buccledch eingetroffen. London, 23. August. Nach einer Meldung des „Standard" aus Shanghai von gestern trat der Gelbe Fluß in der Provinz Schuntung über die Ufer und richtete sehr großen Schaden an. Meteorologische Beobachtungen der Station Giefie». Bekanntmachung. * Das seit mehr al« 20 Jahren von meinem sel. Manne Theobald Steinei betriebene ■" Bürstenwarm Geschäft ? führe ich mit Hilfe meiner beiden Neffen unverändert ji fort und bitte, das meinem Manne geschenkte Ver« trauen auch auf mich gütigst übertragen zu wollen. Die verehrt. Künden werden auch fernerhin nur *C sehr gute Waren — wie solche seither geführt V Geld auf erste und zweite Hypothek zu verleihen. Offert, u. 03276 a. Erp. (Ktn Aahrbursche gesucht. Ä. HaaS, Walllhorstraße 31 „ . _ der Kapkolonie wurde ein eingeborener Mann, namens Upton, gestern als Spion erschossen. Opton und drei andere zu einem Burenkommando Gehörige hatten sich ergeben, versuchten dann aber die englischen Linien zu durchbrechen. Die drei Kameraden Uptons wurden als Kriegsgefangene zurückbehalten. Höchste Temperatur em 21. bis 22. August Niedrigste „ , 21. „ 22. „ frei ins Haus empfiehlt 6486 J. Hankel, 6 Schlotzgaffe Ne. 6. 8 V,®/. Hess»» . . . . 5 'i/t Italien. Bents . . . 4 1/q Grieoh Morop.-Anl, 8 o/o Portugiesen . . . 8 9/r Mexikaner , . , . 4,/«,/o Chinesen . . . . Wegen Ableben meines Sohnes Jeau Wagner ist das von demselben bislang betriebene Kigarren- Iaörikations- Keschäst per sofort zu verkaufen. Günstige Gelegenheit für junge Leute aus der Branche. HeinrichWagnerll, Rödgen. 5749 Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 4 Uhr verschied meine liebe Gattin, unsere treue Mutter, Schwiegertochter und Schwägerin fron Elisabeihe Büttner geb. Schmandt nach längerem, schwerem Leiden im Alter von 30Jahren. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Büttner II. Steinberg, den 23. August 1901. Thee’s letzter Ernte. Neueste Meldungen. München, 23. August. Die Möbelfabrik Wild ist mit den großen Lagern infolge Brandstiftung völlig niedergebrannt. Hrummetgras- Dersteigerung. DaS diesjährige Grummetgras von den Domanialwiesen wird Dienstag den 27. August S» I versteigert und zwar: 1. nachmittags 7a2 Uhr bei Herrn Wirt Schulterst in Lumda von 15 ha Wiesen der Gemarkungen Atzenhain und Lumda; 2. nachmittags8, <5 Uhr bei Herrn Wirt Heinrich Schepp V. in Saasen von 29 ha Wiesen in den Gemarkungen Göbelnrod, Harbach, Lindenstruth, Queck vorn und Saasen. Die betreffenden Wiesenwärter und Forstwarte sind beauftragt, auf Verlangen die Graslose vorher vorzuzeigen. Grünberg, den 16. August 1901. Großh. Oberförsterei Grünberg. Mlictiu*rml)c New-York, 22. August. Ein heftiges Unwetter wütete in den letzten Tagen auf Barbados und St. Vincent. Mehrere Schiffe und die Hafenanlagen von St. Vincent sind vernichtet. Yokohama, 22. August. Wie versichert wird, genehmigte die japanische Negierung den Plan zu einer- anderweitigen Organisation des Heeres und der Flotte. Danach sollen der Kriegs- und Marineminister anstatt aktiver Offiziere, Zivilpersonen sein können, die volle Verantwortlichkeit mit ihren Kabinettskollegen teilen müssen. Ter Plan sieht außerdem vor, daß die Ehess der Militär- und Marine-Bureaus in strategischen Fragen von den Ministern unabhängig sind, und nur dem Kaiser verantwortlich sein sollen. jfDädchen, w. koch, k., w. für auSw -^lgeg gut Lohn in einRest gesucht i Näh.FrauBärrn,Teufelslustgärtch.31 Hohenzcllern-Melaagsii Gesetzlich geschützt. 6**er *—irti rrwtrt- Frankfurt, den 23. Auguet, tt/lleinsteh. ältere Frau sucht ein kleines LogiS (Stube, Kabinett, Küche) für Ans. Oktober zu mieten. Zu erfragen bei Kaufmann Carl LooS, am Kirckenplatz. 03281 Ach«. Wchbler der nach Zeichnung arbeiten kann, gegen guten Lohn gesucht. 5740 Earoltuenbütte tu Wetzlar 2 tüchtige Polsterer und Tapezierer gesucht. Dauernde Stellung, hoher Lohn. 03284 6>. E. Werner, Möbelbandluna. Hausbursche für (ofort gesucht. 5747 Konditorei Hettier. August Absolute Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke - oo zn» 1313010110; 1 l itcnipcreiut der Last Relittve D 22 9»r 754 5 14,9 10,1 81 ENE. 1 23. 7M 754.4 123 95 90 N. 1 23. 2« 752,5 24,2 78 34 NE. 2 Sie v J'Ä1»’ fea- Ihrer Gew Abteilung" gräbnisse v DaS i 1894, Bet tauben Ler erlassenen lieben Kenn Gieß (Nr. 2182 Wir Wilhe verordnen des Bunde! Die 8 Siecht, Tal im Freien 1 Tötung un Auwendu^. XaSftlb totlfya Zaut> dm EigenlLu Insowei > GperytiUn | «vf bk Reise Wie Spttrjtü sichalmeohäug to Frühjahr liügige Sperrz, limbtn immer ** Schütz der z »ernt Vriestaubeu, ; li'ören oder btt Miftor jar Ke geschriebenen Sl I Privalperso btlannt t auben der M .. 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