Nr. 95 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 24 April 90 i »fistlet täglich mtt BeMafrwr k« Montag- •w «'ch»nerm 14 tU>r 1p4u|«n4 Amts- und Anzeigedlatt für den Kreis Gießen GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Bezugspreis vierteljtchtt Mk. 2 20, nionatl. 76 Pta nut Bringerlolm; durch btt AbholeßeSen vlertchähtt Mk. 1.90, monatl. 6b Bei Postbezug vierteljübrt. Mk. 2.00 »lmr BestellgeM tiae einjttncn Bcrtnmlune». stellen de» In- und ItuMauH» nehmen Unfeinen für den ®tc(jener Anzclorv eiitfltwt. fietltnprtio total 11 Wie- auewärtc SO Psg. Abresie für Tepelche«: Anzeiger Hießen. rVfHilvrcdianfdihifi 9hr. H. C Amtlicher Teil. Gießen, den 19 April 1901. Tetr.: Die Erhebung und Verrechnung der allgemeinen Kirchensteuern. Das Großherzoqliche Kreisamt Gießen a» die Grosth. Bürgermeistereie» des Kreises. Wie Sie auS dem Gesetz vom 30. März 1901 (Re gierungSblatt Nr. 25), der Bekanntmachung vom 3. l. M. (in einer der nächsten Beilagen Großherzoglichen RegierüngS- blattS) ersehen, werden die allgemeinen Kirchensteuern vom 1. Lpril L I-. an nicht mehr mit den Gemeindeumlagen, sondern mit den direkten Staatssteuern au-geschlagen und erhoben. Demgemäß sind die allgemeinen Kirchensteuern von nun an nicht mehr von den Gemeinde-Einnehmern zu erheben und auch nicht mehr in der Gemeinde Rechnung zu verrechnen, und eS kommen die de-fallfigen Vorschriften unserer Amtsblätter Nr. 13 vom 14. Mai 1877, betr. die Erhebung und Verrechnung der allgemeinen evangelischen Kirchensteuer, und Nr. 12 vom 29. August 1900, betr. die Erhebung und Verrechnung der allgemeinen katholischen Kirchensteuer, in Wegfall. Bezüglich der Erhebung und Ver rechnung der lokalen Kirchensteuer« bleiben die seitherigen Bestimmungen auch fernerhin in Kraft. Wir beauftragen Sie, die Gemeinde-Einnehmer hiernach mit Weisung zu versehen. v. Bechtold. Betr.: Abhaltung landwirtschaftlicher Vorträge. Am Sonntag dem 28. dS. Mts., nachmittags 4 Uhr, wird Herr Oekouomierat Leithiger aus Alfeld in BerSrod im Saale des Wirts IohS. Hofmann III. einen Vortrag über Feldbereiuiguug halten, zu dem ich jedermann hiermit fteuudlichst einlade. Die Herren Bürgermeister von BerSrod und der Nachbar orte wollen gefälligst für ortsübliche Bekanntmachung sorgen. Gießen, den 22. April 1901. Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirk-Vereins, v. Bechtold. Bekanntmachung. Der Wetterauer Geflügelznchtverein beabsichtigt mit der in der Zeit vom 14. bis 17. Juni I. I zu Bad-Nauheim stattfindenden Geflügelausstellung eine Verlosung von lebendem Geflügel und Gegenständen der Geflügelzucht zu verbinden. Großherzogliche- Ministerium deS Innern hat die nach gesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 4000 Lose zu 50 Pfg. da- Stück, au-gegeben werden dürfen und mindestens 52 Prozent de« Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständeu zu verwenden ist. Zugleich ist der Vertrieb der Lose in der Provinz Ober» hetzen gestattet worden. Gießen, heu 20. April 1901. Großherzvgliches ShxiSamt Greste« v. Bechtold. Zur Gießener Theaterfrage erhalten wir folgende Zuschrift: 'age ae- er die In Nr. 87 Ihres geschützten Blattes brachten Sie einen Artikel, der sich in sehr dankenswerter Weise mit der Gießener Tbeatersrage beschäftigte. Der Artikel knüpfte an bas letzte Gastspiel von Frl. Irene Triesch und an das' nach demselben im Hotel Großherzog über einen Theaterbau Gesprochene an, und, wenn er auch dem Theaterverein volle Anerkennung seiner Leistungen zollte, so glaubte er doch konstatieren zu müssen, daß die Bestrebungen des Vereins mehr auf litterarischem, als auf rein praktischem Gebiete lägen, daß die Theater b a u frage den Theater- perein direkt nicht berühre. Tas letzte entspricht nun freilich nicht ganz den That- fachen; denn der Theaterverein hat schon seit drei Jahren «Uh eine Verbesserung der räumlichen Verhältnisse des kheatcrs in sein Programm ausgenommen. Im Juni 1898 veranstaltete der Verein zum Besten -eines Theater-Saalbaues zwei Tilettanten-Vorstell- ungen, die ca. 800 Mk. Reinertrag brachten. Darauf trat der «nein mit dem Besitzer desCafe LeibUnterhandlung, und dieser erklärte sich in liebenswürdigster 2Beifc bereit, die damals äußerst dürftigen Verhältnisse der Garderoben, des Bühnen- und Zuschauerraums zu verbellern, falls der Theaterverein ihm die Verzinsung des Baukapitals aus eine Reihe von Jahren garantierte. Ter Theaterverein konnte ■tur diese Bedingtg eingehen, weil er, bis dahin ohne iedes Barvermögen, nunmehr einen Garantiefonds für die richtige Bezahlung der Zinsen zu stellen vermocht ieht ist er aber glücklicherweise Nicht in die L lammen, diesen Fvnds «ngreifen zu müssen da Zinsen stets aus seinen Einnahmen bestreiten konnte. Mit wenigen Tausend Mark wurde damals recht viel geschaffen, und jeder auslvärtige Künstler, der in der Folge hierher kam und die ftüheren mehr als bescheidenen Theaterräume kannte, war voll der Anerkennung darüber. Che sich aber der Theaterverein in der geschilderten Weise verpflichtete, war durch Besprechungen mit dem damaligen Oberbürgermeister festgestellt worden, daß damit der Errichtung eines Saalbaues kein Hindernis erwüchse. Man war sich vollständig einig darüber, daß unmittelbar nach Erbauung des Volksbades nicht mit neuen Anforderungen an Stadt und Bürgerschaft herangetreten werden dürfe, und daß ein Saal- oder Theaterbau wohl erst bis zum Jahre 1907, aber dann auch bestimmt, fertig sein würde. Wenn es nun in dem Artikel weiter heißt, daß während der Amtszeit des Oberbürgermeisters Gmauth für das Theater leider nicht viel geschehen sei, so möchte ick dem auf das Bestimmteste widersprechen. In Präsident Gnauth fand vielmehr das hiesige Theater seinen wärmsten Förderer, wie niemand besser als Schreiber dieses weiß, und wenn eS unter ihm auch nicht zur Ausführung eines Neubaues kam, so lag das eben an den schon berührten Verhältnissen. In den letzten drei Jahren hat nun der Theaterverein ständig den Gedanken an einen Neubau wach gehalten; es fanden vor zwei Jahren wieder Dilettantenvorstellungen zur Vergrößerung des Baufonds statt, und auch das letzte Gastspiel von Irene Triesch diente dem gleichen Zweck. Der Ueberschuß, den dieses Gastspiel ergab, war zwar lvegen der hohen Unkosten nicht groß — nicht ganz 400 Mk. —, aber die Hauptsache bleibt ja hierbei doch, daß die Frage eines Neubaues immer im Fluß erhalten wird. Denn von den wenigen Tausend Mark, die durch solche Veranstaltungen einkommen, können wir in absehbarer Zeit kein Theater bauen. Zum mindesten wird aber doch hierdurch ein Fonds zusammengebracht, aus dem die Kosten der Vorarbeiten, der Pläne, der Agitation, bestritten werden können. Wieviel wird nun aber ein Theaterbau kosten? Der Vorstand des Theatervereins hat auch die Kosten- und Nentabilitätsfrage seit langem besprochen und ist, bei der außerordentlich günstigen Lage des zur Verfügung stehenden Bauplatzes, zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Rentabilität außer Zweifel steht, wenn nur der Bau so angelegt tvird, daß eine Restauration in großem Stil, mit Winter- und Sommerbetrieb, damit verbunden ist. Tie hieraus zu ziehende Pacht würde zu einem großen Teil schon die Zinsen des Baukapitals decken können. Dazu käme die Miete für Theater- und Konzertaufführungen, sowie für sonstige größere Veranstaltungen. An Miete für den Leibschen Saal werden ja seitens der Theaterdirektion jetzt schon ca. 4000 Mk. — bis zu 3000 Mk. vergütet die Stadt — gezahlt, der Theaterverein zahlt nochmals ca. 400 Mk. für seine Vorstellungen, und der Konzertverein wird dem Klub wohl auch einige Hundert Mark für den gänzlich unzureichenden Klubsaal entrichten. Um jedoch ein durchaus sachverständiges Urteil über die Möglichkeit eines Baues, wie er in Gießen verlangt wird, und über die Kosten eines solchen zu erhalten, hat sich der Theaterverein an diejenige Firma gewandt, welche die meisten Theaterbauten jetzt ausführt, an die K. K. Bauräte Fellner und Helmert in Wien. Es wurde Auskunft über folgende zwei Fragen verlangt: 1) Ist es möglich und ist es praktisch, einen Bau zu errichten, in dem in der Hauptsache das Theater sein Heim hat, in dem aber auch Konzerte stattfinden, und der weiterhin durch Ueberbauung oder Hebung des Sperrsitzes in einen großen, die Bühne mit umfassenden Saal verwandelt werden kann? 2) Wie hoch belaufen sich voraussichtlich die Herstellungskosten, wenn die Zahl der Plätze zu 800 angenommen wird, und dem Theater größere Restaurationsräume angegliedert werden? Die Antwort auf die erste Frage lautete durchaus bejahend, wie dies in Anbetracht der Thatsache, daß viele, diesen verschiedenen Zwecken genügende Theater bereits bestehen, zu erwarten war. Die Antwort auf die zweite Frage bezeichnete, je nach dem geringeren und größeren Luxus in der Ausführung, 350000—450 000 Mk. als Bausumme. Vorgesehen sind dabei ca. 650 Sitzplätze — darunter 16—18 Logen, im übrigen Fauteuils — ca. 150 Stehplätze, und außerdem noch ein geschlossener Restaurationsraum für 150 Personen. Man wird aus den obigen Ausführungen entnehmen können, daß ein solcher Theaterbau nicht übel rentieren wird; außerdem ist aber der am Schlüsse des Artikels in Nr. 87 dieses Blattes genannte Nutzen zu berücksichtigen, den die Stadt Gießen, sobald sie erst über ein gutes Theater in schönem Heim verfügt, aus dem Zuzuge steuerkräftiger Personen nach hier ziehen wird. Auf andere in dem genannten Artikel berührte Punkte, wie Sommerbühne und Opernvorstellungen möchte ich hier nicht eingehen. Aber lebhaft unterstützen möchte ich den Vorschlag, daß baldigst ein Komitee zusammentritt, das mit aller Energie den Neubau eines Theaters betreibt. Niemand ist darüber im Zweifel, daß, wenn man überhaupt an die Errichtung eines Theaterbaues in absehbarer Zeit denkt, er im Jubiläumsjahr der Universität ftx und fertig dastehen muß. Es wäre damit dock zugleich auch ein würdiger Ort für die dann stattsindenden Festlichkeiten geschaffen. erun gs- g i e n vom Ich möchte schließlich den Vorschlag machen, daß zunächst Theater- und Saalbauverein eine allgemeine Bürgernersarnrnlung einberufen, in der die Frage gründlich besprochen und event. sogleich zur Wahl eines Komitees geschritten wird. ’-e. antrag zu dem Auslies ) en dem Reiche und Bel Deutscher Reichstag. Berlin, 22. April. Der Zusatza vertrag zwisch...--------- , 24. Dezember 1879 wird in der ersten und zweiten Beratung angenommen. Bei der Beratung des Süßstoff-Gesetze- führt Abg. Tp eck (Ztr.) aus, es könne nicht behauptet werden, daß sich eine Einschränkung des Zuckerkonsums gezeigt hätte als Folge der Verbreitung von Süßstoffen. Die Hoffnung sei trügend, daß die Vereinigung deutsckier Zuckeriudu- strieller die Preise herabsetzen werde. Wo Zucker einer Besteuerung unterliege, sei es nicht mehr wie recht, auch die Süßstosfprodiikte zu besteuern, doch nicht derart, daß die Industrie ruiniert werde. Das Gesetz von 1898 habe keinen Erfolg gehabt. Am besten wäre es, die Süßstoffe ganz zu verbieten, da sie keinen Nahrungswert besitzen. Redner beantragt Ueberweisung des Gesetzes an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Abg. Graf v. Kanitz (kons.): Die Anhydroorthosul- faminbenzoesäure (Heiterkeit), wie das Saccharin in der wissenschaftlichen Chemie heißt, soll zwar der Gesundheit nicht schaden; da es aber thatsächlich mehr den Charakter eines Medikamentes trägt und absolut keinen Nährwert hat, so sind die Vorschläge des Entwurfes jedenfalls der Prüfung wert. Der eigentliche und für mich der entscheidende Gesichtspunkt ist die Wirkung der Verbrauchszunahme der künstlichen Süßstoffe auf die Reichsfiuanzen. Tie Saccharinindustrie mache der Zuckerindustrie empfindliche .Wn- kurrenz. Der Verbrauch an Zucker werde eingeschränkt; darunter leide die Zuckerproduktion und die Finanzwirtschaft des Reiches. Dieser Gesichtspunkt allein sei für die Aararier entscheidend. Eine Erhöhung der Steuer auf über 80 Mk. halte seine Partei für wünschenswert, werde aber einem dahingehenden Antrag nicht stellen. Gegenüber der Gefahr einer Defraudation werde die Regierung eine scharfe Kontrolle an der Grenze führen müssen. Abg. Wurm (Soz.) meint, das Saccharingesetz sei ein Antifinanzgesetz und bringe nicht Geld ein, sondern koste Geld. Weil den Herren vom Zuckerring das Saccharin unbequem sei, wolle man den Agrariern den Gefallen thu«. Saccharin fei das Gewürz der armen Leute. Der Zucker werde dem armen Mann durch den Zuckerring um 18 Pfg. pro Pfund verteuert. Gerade Saccharin sei ein Schutzmittel gegen den Zuckerwucher. Werde dieser Entwurf Gesetz, so sei ein Zuckermonopol da. Abg. Dr. Paasche (natl.) stellt fest, daß Abg. Wurm 1898 sich ganz anders wie heute über das Saccharingesetz, geäußert habe. Saccharin sei und bleibe ein Betrugsmittel. Der billigste Nährstoff, den man habe, sei Zucker. Im großen und ganzen treffe die Regierung mit dem Entwurf das Richtige. Es könne nicht behauptet werden, daß die Steuer von 80 Mk. unerhört hoch sei. Man müsse sich fragen, ob sie nicht noch wieter erhöht werden solle. Staatssekretär Freiherr v. Thielmann konstatiert einen Widerspruch in der Rede Wurms mit der von ihm vor drei Jahren gehaltenen. Hier wurde der Wunsch ausgesprochen, das Gesetz von vornherein auf einige Jahne zu befristen. Dem müsse er widersprechen, da es uw- praktisch sei. Eine offene Frage sei, ob das Gesetz am 1. Januar oder 1. April in Kraft treten soll. Die Koste«, für die Umwandlung der Fabriken, welche die Regierung tragen soll, seien keineswegs so groß, daß die Steuer dadurch aufgebraucht werde, doch könne man mit großer Wahrscheinlichkeit behaupten, daß im nächsten Jahre der Pre-K für Saccharin heruntergeht infolge der Zufuhr aus dem Ausland. Abg. Eickhoff (fr. Vp.) meint, man könne hier vo« den Wünschen der Agrarier sagen: Steter Tropfen höhL den Stein. Die Haltung der Regierung in dieser Frage ser wenig befriedigend. Tas ganze Prinzip der Besteuerung ist ein ungerechtes. Der Entwurf sei für feine Partei unannehmbar. Abg. Dr. R ö s i cke - Kaiserslautern (Bd. d. Ldw.) versteht nickt, wie die Sozialdemokraten gegen die Besteuerung dieses Äenußmittels sein können. Das Gesetz genüge nicht, denn das Saccharin werde nicht vom Markt verschwinde«. Tasselbe sollte nur für medizinische Zwecke freigegebew werden. Gegenüber der Zuckerproduktion, welche die größte landwirtschaftliche Produktion mit einem Wert von 150 MiK. Mark darstelle, sei die Saccharin-Produktion verschwindend, und die Zuckerproduktion ließ sich eine Steuer von 109 Mill. Mark auferlegen. Abg. Schrader (fr. Vg.) hebt hervor, man wolle eiut Industrie beseitigen, gegen die man nichts weiter fagett könne, als daß sie einer anderen Konkurrenz mache. Abg. Wurm (Soz.) konstatiert, daß zwischen der heutigen, und seiner 1898 gehaltenen Rede kein Widersprach bestes Damals handelte es sich um eine Novelle, den getoew« lichen Vertrieb des Saccharins zu beschränken; man auch den privaten Vertrieb ein schränken. Der ©W sekretär habe seinen Standpunkt geänder t; damals er Harte er, ein Zoll sei unmöglich. Ter ?Ibg. Röftcke h«be sich heE als Vertreter der deutschen Konsumenten aufgeworfen, et Zur goldenen Kochzeit des chroßherzogs von Luremöurg lich, mit der immer größeren Aufklärung des Volkes durch io in Hand der religiöse Niederaang. Heute, am 23. April, begeht der greise Großherzog von Luxemburg mit seiner Gemahlin daS seltene Fest der goldenen Hochzeit. Adolf Großherzog von Luxemburg wurde am 24. Juli 1817 in Biebrich geboren, er steht demnach im 84. Lebensjahre. Er ist in zweiter Ehe vermählt mit Adelheid, Prinzessin von Anhalt, die am 25. Dezember 1833 geboren wurde. Der Großherzog regiert seit dem 23. Nov. 1890, in welchem Jahre er dem Großherzog Wilhelm, König der Niederlande, dem Vater der jetzigen Königin von Holland, folgte. Die Ehe des großherzoglichen Paare- ist mit zwei Kindern gesegnet, von denen die Prinzessin Hilda mit Friedrich, Erbgroßherzog von Baden vermählt ist. Dadurch ist der großherzoglich luxemburgische Hof auch zum deutschen Kaiserhofe in nähere Beziehung getreten. Q Schotten, 22. April. Bor zwei Jahren pflanzte ein junger Amerikaner im sogenannten „Ankers- eine südländische Eiche, die im Winter Blätter treibt, welche nacht« phosphoreszieren. Tarmstadt, 22. April. Ter Kunstverein für das Großherzogtum Hessen vereinigte sich am Samstag zur Hauptversammlung in der „Kunsthalle", wozu auch Abgeordnete der Zweigvereine Gießen, Offenbach und Worms erschienen waren. In der vorhergegangen M Verwaltungsratssitzung waren von aus dem Ausschuß ausscheidenden Mitgliedern Tr. Bennighof, Frhr. v. Bers- woodt-Wallrabe und v. Hessert wieder-, sowie Regierungs- rat Noack und Provinzialdirektor Frhr. v. Grancy an Stelle der gesundheitshalber zurückgetretenen Herren Prof. Noack und Frhr. v. Starck Exz. neugewählt worden. Aus dem Verwaltungsrat schieden aus Wirkt. Geheimerat Hall wachs Exz., Professor Noack gesundheitshalber, sowie Pro- vinzialdirektor v. Marquard durch Tod, und wurden durch Ministevialpräsident Gnauth, Ministerialrat v. Biegeleben und v. Hessert ersetzt, während Tr. Willy Merck und Kunstmaler Bader zur Wiederwahl kamen — diese sämtlich in Tarmstadt —; in Gießen trat an Stelle des Herrn Gnauth Bürgermeister Mecum und Provinzialdirektor v. Bechtold wurde wiedergewählt: in Mainz kamen Tirektor Tr. Belke und Kommerzienrat Prätorius, in Offenbach Baurat Raupp und Ludo Mayer, in Worms die Herren Dörr und Levy zur Wiederwahl. Für die durch Ministerialrevisor Scharmaun geprüfte und richtig befundene Rechnung wurde >em Rechner Entlastung erteilt, sodann trat nmn in eine längere Tebatte über Anträge, die sich meist auf den Fonds C (zur Widmung von Kunstwerken zur öffentlichen Bestimmung) bezogen, der nunmehr auf 21 545 Mk. angewachsen ist. Hierzu beantragte Prof. Tr. Sauer von Gießen, die Hauptversammlung möge sich darüber zunächst allgemein aussprechen, ob von den angesammelten Geldern etwas verwendet werden solle, ferner speziell, daß von einem der verbündeten Vereine Vorschläge über die Art der Verwendung gemacht würden: durch das Los solle dann bestimmt werden, welcher Verein zunächst an die Reihe komme und dieser das nächstemal ausscheiden; die Ent- cheidung über die Vorschläge solle der Vcrwaltungsrat ;aben, von dem Berufung an die Hauptversammlung mög- lich sein soll. Ter Antrag fand wenig Gegenliebe, indem darauf hinaewiesen wurde, wie es jedem Mitgliede an und für sich freistehe, zur Verwendung des Fonds C einen Antrag zu stellen, anderseits auf die Mißlichkeiten beziig- lich der Verteilung in der Wirklichkeit, und er wurde chließlich, nachdem Frhr. v. Starck Exz., Tr. Mülle» und der Vorsitzende dazu gesprochen Hattern gegen die Stimme des Antragstellers a b g e l e h n t. ^as ^d)icfio> der Ablehnung widerfuhr auch einem Anträge des Baurats Raupp von Offenbach. — Ein Antrag des Herrn e v t) in Worms auf Bewilligung eines Beitrags aus Fonds E zum Küchler-Tenkmal dort wird im Verwaltungsrat zur Besprechung kommen. „ , •• Kleine Mitteilungen au8 Heffeu und den Nachdarstanten. Profeflor Dr. Julius Leidolf, Gymnafial-Oberlehrer am Ludwigs-Georgs-Gmuafium zu Darmstadt, ist zum Heber- fetzer schriftlicher Urkunden der französischen, italienischen, spanischen, portugiesischen, lateinischen und holländischen Sprache, sowie zum Dolmetscher für müudliche Verhandlungen in der französischen und italienischen Sprache, beides für den Geschäftsbereich des Großh. Staatsministeriums und der Großh. Ministerien des Innern, der Justiz und der Finanzen, bestellt worden. — In Mainz feiert am 24. April Herr Franz Heinr. Göbel, Mttteilhaber der WetugroßhandlungSsirma M. Sleemann u. Co., sein 50jährigeS Jubiläum als Teilhaber der Firma. — Der Eisenbahn-Bau« und Betriebsinspektor Ameke, bisher in Saarbrücken, ist in den Bezirk der Sönigl. preußischen und Großh. hessischen Eisenbahndirektion Mainz versetzt worden. Vermischter. * Siegburg, 21. April. Ein großer Wald brand wütete von heute mittag 1 Uhr bis gegen 6 Uhr aveno- in den Forsten der königl. Obersörsterei Siebengebirge Tem Brande fielen ungefähr 400 Morgen Waldbestand zum Opfer. Nur der hingebenden Thätigkeit der Bevölkerung, der Siegburger Feuerwehr und des Kominaudos der ^eutzer Pioniere ist es gelungen, des Feuers Herr zu werden. * Köln, 22. April. Nachmittags brach im DachswtM der Aiidreaskirche infolge unvorsichtiger Aufstellung Potttische Tagesschau. In der Zeit vom 1. April 1900 bis zum Schluß des Monats März 1901 sind im Deutschen Reich folgende Einnahmen (einschließlich der kreditierten Beträge) an Zollen nad gemeinschaftlichen Verbrauchssteuern sowie andere Einnahmen zur Anschreibung gelangt: Zölle 490875542 Mk. (gegen das Vorjahr — 1232778 Mk.), Tabaksteuer 12675468 Mk. (+ 218547 Mk), Zuckerfieuer und Zuschlag -uderselben 123710035 Mk. (4- 9330274 Hf), Salzsteuer 49372494 Mk. (— 165 957 Mk.), Maischbottich- und Branntwetnmaterialsteucr 20134275 Mark (+ 1221806 Mk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 130655482 Mk. (— 800525 Mk ), Brennfieuer 953091 Mk. (— 233481 Mk), Braufieuer 32168928 Ml. (+ 630 771 Mark), U-bergangöabgabe von Bier 4075122 Mk. (— 20092 M.), Summe 862714235 Mk. (+ 8948565 Mk.). Stempelsteuer für: ^Wertpapiere 21 124289 Mk. (4- 3181658 Mk.), b. Kauf« und sonstige Anschaffungsgeschäfte 14305063 Mk. (— 631954 Mk.), o. Lose zu: Privatlotterien 4 209763 Mk. (4- 13845 Mk.), StaatSlotterien 21051246 Mk. (4- 5306 314 Mk.), d. Schiffsfrachturkunden 609899 Mk. (4- 609899 Mark), Spielkartenfiempel 1610225 Mk. (4- 28248 Mk.), Wechselstempel, steuer 13025785 Mk. (4- 990370 Mk.), Reichseisenbahnverwattung 89120000 Mk. (3001000 Mk.) Die zur Reichskasse gelaugte Ist-Einnahme, abzüglich der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskosten, beträgt bei den nachbezeichneten Einnahmen: Zölle 464543 384 Mk. (4- 3429099 M.), Tabaksteuer 12045953 Mark (— 2868 Mk), Zuckersteuer und Zuschlag zu derselben 123340813 Mark (4- 18755306 Mk.), Salzsteuer 49463534 Mk. (4- 820121 Mk.), Maischbottich- und Branntweinmaterialsteuer 15747018 Mk. (704570 Mk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 108699003 Mark (— 2373670 Mk.), Brennfieuer 953084 Mk. (— 233473 Mk.). Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 80196636 M. (4- 514619 Mark), Summe 803683258 Mk. (4- 21618704 Mk.), Spielkartenfiempel 1533373 Mk. (4- 64636 Mk.) Nach diesen Zahlen läßt sich das sinanzielle Verhältnis der Einzelstaaten zum Reich ziemlich übersehen. Es werden den Einzelstaaten etwa 6 Millionen weniger zu überweisen sein, als der Etat in Aussicht nimmt. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. April 1901. •• PersoualNachrichten. Der Großherzog hat die evangelischen Pfarrer Georg von Wachter zu Ober«Ram stadt, Dekanat Eberstadt, Philipp Weyell zu Hamm, Dekanat Oppenheim, zurzeit in Osthofen, Ernst Rheiuheimer zu Dornheim, Dekanat Groß-Gerau, zurzeit in Darmstadt, Amandus Müller zu Nieder-RoSbach, Dekanat Friedberg, zurzeit in Darmstadt, auf ihr Nachsuchen unter Anerkennung ihrer langjährigen, treu geleisteten Dienste in den Rahestand versetzt. Dem Pfarrer U Jllert zu Wolfsheim wurde die evangelische Pfarrstelle zu Osthofen, Dekanat Worms, und dem Pfarrvikar Friedrich Axt zu Ober«Ramstadt, die evange lische Psarrfielle zu Mommenheim, Dekanat Oppenheim, übertragen. ** Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums der Justiz Nr. 8 enthält ein Ausschreiben an die Großherzoglichen Landgerichte und Amtsgerichte, betreffend die Zuziehung eines Gerichtsschreibers in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit. •* Zu dem wissenschaftlichen Fortbildungskursus für Volksschullehrer laufen die Anmeldungen sehr zahlreich ein. So hatten sich aus der hessischen Umgebung Gießens bis gestern (22. April) 91 Lehrer gemeldet, aus Gießen selbst wird deren Zahl rund 35 betragen, wozu dann noch die Lehrer der preußischen Umgebung unserer Universitätsstadt (Kreis Wetzlar und das ehemalig hessische Hinterland) kommen, sodaß die Gesamtzahl der Teilnehmer am Kursus mindestens 150 bis 160 erreichen dürfte. Es ist dies gewiß eine stattliche Zahl und ein erfreuliches Zeichen für den guten Geist, der im Lehrerstande herrscht. ** Zn der Turnhalle der Gießener Turnerschaft fand Sonntagnachmittag die BezirkSvorturnerstunde des Bezirks Gießen statt. *• Genoffenschaftskaffe für staatlich bestätigte Forstwarte. Auf Grund des § 40 des Regulativs, die Geschäftsführung der Genoffenschaftskaffe für staatlich bestätigte Forstwarte betr., vom 1. April d. I, wurde zum Kommissär für die Leitung der Geschäfte des Verbandes bis zum Zusammentritt des Vorstandes der Großh. Minifterialsekretär Ramspeck ernannt. „ . , Tie Frühjahrs-Lehrerkonferenz für den Bezirk Gießen tagte Montagvormittag halb 11 Uhr im ©aale des Eafe Ebel. Nach der Begrüßung und einigen Mitteilungen seitens des Kreisschulinspektors Professor Tr. Lucius wurde Herrn W. aus Heuchelheim das Wort erteilt zu seinem Referat: „Ter Vortrag in der Volksschule". Sin sehr zeitgemäßes, interessantes Thema behandelte der zweite Referent, Herr Z. aus Watzenborn-Steinberg. Er Sprach über „Volksbildung und Volkswohlfahrt". In ausführlicher, sachlicher Weise weist er den Vorwurf zurück, der von gewisser Seite der Volksschule und den Volks- fckmllehrern gemacht wird. Gewisse Kreise behaupten näm- die Schule gehe Hand in Hand der religiöse Niedergang, die sittliche Verrohung und die Unzufriedenheit des Volkes mit den bestehenden Verhältnissen, ja man führe bei unserer gegenwärtigen Volksbildung das Volk dem Umsturz zu. Tas Haltlose dieser Behauptungen ergab sich aus den Ausführungen des Referenten, der im Gegenteil an der .Hand von Beispielen, Thatsachen und Citaten bewies, daß mit der immer größeren Volksbildung Religiosität und sittliche Veredlung sehr wohl vereinbar seien, daß ferner eine gute Volksbildung die Volkswohlfahrt steigere und endlich auch dem Umsturz einen wirksamen Damm entgegensetze. Redner fordert die Lehrer auf, sich durch solche Verdächtigungen und Schmähungen nicht beirren zu lassen, sondern rüstig weiter zu arbeiten an dem Werke der Volksbildung, denn nur sie führe zur Volkswohlfahrt und diese wieder zur Zufriedenheit. Lebhafte Anerkennung und Beifall wurde dem Referenten zuteil. habe am wenigsten Grund dazu; er verteuere den Arbeitern das Brot, die Milch und den Zucker! Abg. Dr. Rösicke-Kaiserslautern (Bd. d. Ldw.) bemerkt, ein Wucher liege nicht darin, daß man zu hohe Preise nimmt, sondern daß man eine Notlage benutzt, um andere zu zwingen, unter dem Preis abugeben, unter dem sie abgeben können. Abg. Dr. Paasche (nt(.( polemisiert gegen den Abg. Wurm und sucht aus Zitaten früherer Reden des Abg. Wurm zu beweisen, daß Wurm heute einen ganz anderen Ton anschlage, als vor drei Jahren. Nicht die Verhältnisse haben sich geändert, sondern Herr Wurm hat seine Ansicht geändert. (Heiterkeit.) Damit schließt die erste Beratung. Persönlich bemerkt Abg. Tr. Oertel: Ich bin der Vaterschaft dieses Gesetzes bezichtigt worden; ich lehne diese Vaterschaft ausdrücklich ab. Durch, bloße Anregung wird kein Mensch Vater. (Große Heiterkeit.) Wenn ich aber der Vater dieses Gesetzgebungskindes thatsächlich wäre, so wäre es nach meiner ganzen politischen Konstitution etwas derber und kräftiger ausgefallen. (Große Heiterkeit.) Die Vorlage geht an eine Komm ission von 21 Mitgliedern. Darauf vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr. (Branntweinsteuergesetz.) ** Vom Verschönerungsverein. Endlich, nach langem Zögern, ist der Frühling wieder bei uns eingezogen und öffnet die Thüren zum Hinauswandern in die' frische, freie Natur. Sie ladet uns Gießener ein zum Besuche der schönen Umgebung unserer Vaterstadt, zum Durchstreifen der wohlgepflegten, herrlichen Wälder und zum Ersteigen der weithin blickenden Burgen und Höhen. Um nun diesen Besuch für alle zu erleichtern und feinen Genuß zu erhöhen, hat sich, wie in allen schön gelegenen Städten, bekanntlich auch hier ein Verschönerungsverein gebildet, der feinen Zweck erreichen will durch Anlage und Verbesserung von Spazierwegen, Alleen, Aussichtspunkten 2C., sowie überhaupt durch Verschönerung der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Und manches ist von ihm hierin schon geschehen: Um nur auf das für jeden leicht Erkennbare hinzuweifen, so zeugen von der Thätigkeit des Vereins, abgesehen von etwa 50 Ruhebänken, die an den Spazierwegen in Feld und Wald aufgestellt sind, der schöne mit jungen Bäumchen besetzte Fußweg, der am alten Schiffenbergerweg entlang zum Walde führt, wie der im Zuge der Wannschneise angelegte Kiesweg, der es gestattet, oen Besuch des Hochwartturmes auf bequemem, trockenem Spazierwege auszuführen — beide Wege mußten früher teils durch lästigen Sand, teils durch sumpfiges Terrain zurückgelegt werden. Ferner zeugt hierfür der auf der Höhe über dem Ludwigsbrimnen im Schiffenberger Walde errichtete Georgstempel und die Verschönerung des nahe gelegenen, vielbesuchten Waldplatzes, der sogenannten Wolfsschlucht. Zudem hat der Verschönerungs-Verein zu den Baukosten des Hochwart- und Tüns- lergturmes erhebliche Summen beigetragen und so das Er- tehen dieser vorzüglichen Aussichtspunkte gefördert, wie a auch das später von der Stadt übernommene Wetterhäuschen auf der Südanlage au5 den Mitteln des Vereins entstanden ist. Aber noch vieles Andere möchte der Verein ausführen zur Freude seiner Mitbürger und zur Erhöhung der Anziehungskraft feiner Vaterstadt auf Jung und Alt, wenn ihm zu diesem Behuie eine dauernde lebhafte Beteiligung die nötigen Mittel gewährt. Werden die letzteren doch nicht nur für Beschaffung neuer Anlagen, sondern auch für Erhaltung der alten in Anspruch genommen. In Kürze nun wird wieder durch eine Liste zur Mitgliedschaft eingeladen werden, und so mögen alle, die sich den Bestrebungen des Vereins anschließen und helfen wollen, das Wohnen und Verweilen in unserer Stadt immer angenehmer zu gestalten, au) diese baldige Gelegenheit hingewiese!n sein. A. Allendors a. d. Lahn, 22. April. Für den schon seit dem Winter erkrankten Lehrer Sauer traf dieser Tage Herr Bach aus Dornholzhausen als Gehilfe ein. b. Friedberg, 20. April. Auf dem israelitischen Friedhof, von dem ein Teil bei Verlegung der Ockstädter- straße abgeschnitten roitb,, ist man in diesen Tagen mit dem Ausgraben der Toten und dem Verlegen der Gräber beschäftigt. Die Ockstädterstraße wird in der Richtung der Ludwigstraße verlegt, sodaß sie deren Verlängerung bildet. — Lehrer Mo nick, der über zehn Jahre segensreich au der hiesigen Musterschule gewirkt hat, wurde von hier nach Darmstadt versetzt. X Ober-Seemen, 22. April. Die Errichtung einer 3. Lehrer fiel le in hiesiger Gemeinde ist nun definitiv beschlossen. Alsfeld, 22. April. Der Großherzog begab fich am Samstag zur Auerhahnjagd nach Alsfeld (Revier Alsfeld und Grebenau), besuchte gestern Schloß Romrod und kehrte heute vormittag nach Darmstadt zurück. Er erlegte zwe Auerhähne. Ecle Plot 2950 „ »ck ^treffend: Tie Die @grten, n 2* tat gnf, SMitfer ' L W g ««(«len in i ^stimmte -i btt ^bherzoo sss&S’ ;fcjc|ictn äS$8. leutnfl« freiten Trainiere .idern re$e verletzt wu , g U toll',I t\. ntt« !"4 p-d-b-ot, * ste*» KettWj , MsMnleben ?! ; wr. M Me 12. Ein Zugan L >n leften z ,04 beobachtet. öT ^verkanten 'st en * London, TCt deutsche T a nft öl bei W E ' Chartres, »ancez drangen in ' in das Haus eine- löteten die fün lehrende Vater nn geschlagen und flohen unter fflitna Melcher Mrtgege » Diener Ho biefe Weitung inkorr ,M bei HoftGesch nur sehr weitläufige klassen Zutritt haben, brutschen Lrvnpi ÜufivereS Allsest ve für Säfte au« dem jtagt anf diesem B Prinzen entnehmen l gendeS hübsches Sti schritten durch daS t bis zur Estrade. T Säbel und Tschako ei Gleich daraus bekam Kapelle aus der Gal Szrchenyi ein Zeichei Guns Von kei Gard Ferner zm Grosser Mg. >?.'lhelm, König der ^Mglli von Holland, 'Paares ist mit zwei M Wa mit M- Q^t ist, Dadurch ist ^avch zum deutsch» !< Wen Pflanzte ein "«"kttS" eine süd- vlätter treibt, welche ^unstverein jür vereinigte sich am rr „Kunsthalle", wozu Gießen, Offenbach >er vorhergegangen ck ms dem Ausschuß lighos, Frhr. 6. Acre- S>9" r-, sowie Regierung r. v. ©tauet) an Mit n Herren W ftad :t roorben. dem iirfl. Gehejmmk ball- eitshalber, Die Pro- ob, und nmibcu durch -rialrat v. Piegeleben Zillh Merck und Kunst- - dre^e sämtlich in telle des Herrn Simth ^ialbireffor o. Bech- >i tarnen Direktor Tr. in Ciienbadfftnirai )ie Herren Dorr und ch Manisterialredrsor dene Ach« wurde M trat man in, eint >ie sich meist auf den merken zur öffentlichen aus 21 545 Mk. angc- of 2r. Tauer von möge sich darüber zu sn den angesammelttii Ile, ferner speziell, MB io Borschläge über b> nt durch das Los M n zunächst andre« ausscheiden,' dre w der Verwaltung 3»*Ä mtig »Äw die M “S ssüiic» E rx« lehvl < - Hauratd Änttage de 5eüpin l'W'KiW 6 i1? SJÄ-»** -»"5P s*sss VÄ’S W»$* wienerwald" klang durch deu Saal. Kronprinz Friedrich Wilhelm trat auf die Erzherzogin MariaAnnuuciata zu und forderte sie zum Tanz auf, seinem Beispiele folgten >ie jüngeren Erzherzöge und eine Anzahl junger Kavaliere. Auch die folgenden Tänze ließ der Kronprinz nicht vorübergehen, ohne sich an ihnen zu beteiligen. Er tanzte mit den Erzherzoginnen Maria Christine und Elisabeth Amalia und ließ dann seine Blicke durch den Saal schweifen; er suchte offenbar eine Tänzerin, deren Namen er vorher votiert hatte, denn mau sah, daß er einen Zettel aus der Tasche zog und sich fragend an den deutschen Botschaftsrat Freiherr« v. Romberg wendete. Die erste Polka hatte schon begonnen, die Paare wirbelten durch den Saal, und der Kronprinz schritt durch die Reihen der Tanzenden quer durch den Saal auf eine Gruppe junger Komtessen zu. Dor der Gräfin Alexandrine Eulenburg, der ältesten Tochter des deutschen Botschafter«, blieb er stehen und forderte sie, sich verneigend, zum Tanz auf. Die Musik hörte plötzlich auf, ehe die Polka zu Ende gespielt war, und der Kronprinz blickte fragend um sich; es war ihm neu, daß nach der Tonzordnung am Wiener Hof die einzelnen Tänze nur eine bestimmte Zeit lang dauern dürfen; so war für die Polka die Zeit von 8 Uhr 43 Min. bis 8 Uhr 49 Min. bestimmt gewesen. Auch einige junge Damen der österreichischen Aristokratie, so eine Prinzessin Monlenuovo, Prinzessin Auersperg und Komtesse S"ilern, sowie Komteffe FestetitS, eine Tochter des Grafen Tassilo FestetitS, forderte der Kronprinz zum Tanz auf. — Schließlich erwähnt der Bericht noch die Toiletten: Der eigen« tümliche intime Reiz des Balles bei Hofe, der ganz den Charakter eines fröhlichen Tanzfestes hat, was sich in jedem Detail des Arrangements ausdrückte, kam auch in der äußeren Erscheinung der Damen zur Geltung. Der reiche Schmuck, die funkelnden Riviären, die blitzenden Diademe waren alle so wie bei den glänzenden Winterfesten da; bei den Toiletten dagegen hatte der gute Geschmack und die einfache Eleganz das Ucbergewicht über den Prunk und die Pracht der eigentlichen Hoftoiletten. Die Schleppen waren weniger lang, die Tanzkleidchen der unverheirateten Prinzessinnen und Komtessen waren noch duftiger als in der eigentlichen Tanzsaison. Da« mit war gleichsam der Frühling angedeutet, in den das gestrige Fest fiel. * Die Ehe des Grafen KinSky geschieden. In den aristokratischen Kreisen Wiens erregte es Aufsehen, alber böhmische Großgrundbesitzer Graf Rudolf Kinsky im vorigen Jahre gegen seine Frau, geborene Gräfin Wilczek, beim Budapester Gerichtshof eine Klage auf Auflösung der Ehe überreichen ließ. Man sah der Entscheidung dieser Affaire mit um so größerem Interesse entgegen, als es offenes Geheimnis war, daß Graf KinSky nach Auflösung seiner Ehe die viel gefeierte Künstlerin der Wiener Hofoper Fräulein Marie Renard, die fich vor einem Jahr von der Bühne zurückgezogen hat, zu heiraten beabsichtigte. Wie man jetzt meldet, Schiffsmrchrichte« Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch ten Iflmtcn 8008. Bremen, 19. Aprtl. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschraubrn Postdampser „Barbarossa", Kapitän F. Mentz, vom Norddeutschen Lloyd jtn Bremen, ist gestern 8 Uhr morgen» wohl- bebalten tn Newport anaekommen. ____ Seid. Bluse m. w und höher — 4 Meter — sowie „Henneberg-Seide" in schwarz, weiß und farbig, v. 95 Pfg. bis Mk. 18.65 p. Met. An jedermann franko u. verzollt ins Haus. Muster umgehend. Doppelte« Briefporto nach ber. Schwerz. G. Henneberg, Seiden-Fabrikant (k.ii, k. Holl.) Zürich. rincä Lötofens Feuer aus, das bald gelöscht wurde, nur einige Tachpf osten des linken Seitenflügels sind verbrannt. * Beim Reiten verunglückt. Aus Hannover wird berichtet, daß der Kommandeur der Königshusaren, Oberstleutnant v. Heyden-Linden, der zu den populärsten deutschen Rennreitern gehört, Montag vormittag in der Haide beim Trainieren von Rennpferden von einem Jockey überritten und am Kopf und Schulterblatt schwer verletzt wurde. Bei dem Frankfurter Rennen am Sonntag gewann v. Heyden-Linden das Goldstein-Hürdenrennen. * Wilhelmshaven, 22. April. Tas Torpedoboot S 74 kollidierte gestern in der Nähe von der Wester Tillkönne bei dickem Nebel mit einem Fischkutter. Ter Kutter sank. Die Mannschaft wurde gerettet. _ Tas Torpedoboot, anscheinend unbeschädigt, lief heute früh in Wilhelmshaven ein. Finsterwalde, 22 April. Seit Samstag brennt auf der Grube Henriette bei Sallgast die Oberkohle-Nebenstrecke Ein Löschzug der Berliner Feuerwehr ist in Tätigkeit. Menschenleben sind nicht gefährdet. Bisher ist kein Unglücksfall vorgekommen. Ter Grubenbetrieb ist nicht gestört. * Metz, 22. April. Amtlich wird mitgeteilt, daß die Gesamtzahl der T y p h u s k r a n k e n des 2. Bataillons des 3. bayr. Jnf.-Regts. gegenwärtig 282 beträgt, die der Todes fälle 12. Ein Zugang von ausgesprochenen Typhusfällen sand in den letzten zwei Tagen nicht statt. 12 Fälle werden noch beobachtet. Im Befinden des größten Teils der 5d)U>erfrnnfen ist eine deutliche Besserung eingetreten. * London, 22. April. Aus Wisby wird gemeldet: Ter deutsche Dampfer „Helios", mit Getreide beladen, ist bei Falsud aufgelaufen und hat um Hilfe gebeten. * Chartres, 22. April In dem Nachbardorfe Go- rancez drangen in der vergangenen Nacht zwei Landstreicher in das Haus eines Landwirts, der abwesend war, und töteten die fünf schlafenden Kinder. Ter heim-- kehrende Vater wurde von den Mördern niedergeschlagen und schwer verwundet. Die Verbrecher entflohen unter Mitnahme einer größeren Geldsumme und zahlreicher Wertgegenstände. * Wiener Hofball. Geschichten. Eigentlich tst diese Einleitung inkorrekt; e« müßte genau ausgedrückt heißen ,Ball bei Hof-Geschichten, denn ein Hofball in Wien ist eine sehr weitläufige Veranstaltung, zu der fast alle Rang klaffen Zutritt haben. Zu Ehren des jüngsten Gastes, des deutschen Kronprinzen, wurde am 16. April ein exklusiveres Ballfest veranstaltet. der Ball bei Hofe, der nur für Gäste au« dem Hochadel bestimmt ist. Ueber die Vorgänge auf diesem Ball und die Tanz Partnerinnen des Kron Prinzen entnehmen wir einem Berichte der ..N. F. P- fol gendeS hübsches Stimmungsbild: Die Mitglieder des Hofes schritten durch da« von der Ballgesellschaft gebildete Spalier bis zur Estrade. Dort gab der deutsche Kronprinz seinen Säbel und Tschako einem Lakaien, man sah, er wollte tanzen. Gleich darauf bekam Joh. Strauß jun., welcher mit seiner Kapelle auf der Galerie stand, vom Vortänzer Grafen Peter Szechenyi ein Zeichen, und der Walzer „Geschichten aus dem )Qt die Königliche Kurie unter Verwerfung der Kompetenz« Einwendungen der Gräfin und entgegen tun Ausführungen ihres Anwalts die Ehe für definitiv aufgelöst erklärt. — Interessant ist, daß auch der ältere Bruder des Grafen eine Künstlerin — Frau Ilka Palmai — geheiratet hat. * New - Dork, 20. April. Infolge der starken Schnec- und Regenfälle der letzten Zeit ist im westlichen Teil des Staates New Dork, in Weft-Pennsylvanien, Ost«Ohio und West-Dirginien Hochwasser eingetreten. Viele Fabriken in PittSburg stehen tetlweise unter Wasser. Ebenso ist ein Teil von Beaver-Falls überschwemmt. Die Ueberschwemmung deS niedrig gelegenen Teils von Wbeelinq steht bevor. * N e w - A o r k, 22. April. Tas H v ch w a s s e r in Pitts- burg fällt schnell. Einige Personen sind ums Leben gekommen. Der Schaden wird auf 3 Mill. Doll, ge- chätzt. Auch in Connecticut und Massachusetts wurde durch die Ueberschwemmuugen viel Schaden angerichtet. In Gin» cinati herrscht große Besorgnis. Sitkratiir, Wissenschaft und Kunst. — Da» Betlltiet Deutsche Theater hat sich nach Budapest begeben, um dort An Gastspiel zu absolvieren. Man vermutete erhebliche Störungen und Lärmszenen von Seiten der antideutschen magyarischen Bevölkerung, nachdem es zu höchst stürmischen Debatten aus diesem Anlaß im Stadtparlament gekommen war. Trotzdem ist der erste Gastsplelabend völlig ungestört verlaufen. Es wurde Hauptmann- „Fuhrmann Henschel ßeÖCti®ati», 20. April. Die Stadt gab heut- abend in dem festlich geschmückten Rathaus ein Mahl zu Ehren der Mttgluder der Inter« nationalen Vereinigung der Akademien an bem °uch dn Unterrichtsminister Leygues, der Seinepräfekt de Selves und der Polizeipräfett Lvpine teilnahmen. Der Präsident des Gememderats gedachte rühmend der Arbeiten des Kongreffes und sprach die Hoffnung aus baß bre Wissenschaft bald die unversiegbare Quelle des Frredens für die Völker werde. Der Seinepräfekt sagte, Pans sei stolz, die bedeutenden Männer die Zierde der ganzen Menschheit, bet sich zu empfangen und pde» ba8 Wallen der Wissenschaft, welche die Gren,pfähle niederlege. Proseffor v. Wald euer-Berlin dankte im Namen der fremden Tecknehmer der Stadt Paris für den herzlichen Empfang. Nach dem Mahle fanden in den Räumen des Rathauses Mufikausführungen statt, zu denen gegen 4000 Personen geladen waren. ___ ________________ GünstigerGelegenheitskauffürGardinen Von heute ab bis Pfingsten bedeutende Preisermässigung auf sämtliche Gardinen, Kongressstoffe, Vitragen und Rouleaus. Grosser nposten“'von 500 Fenster abgepasste Gardinen in weiss und creme, bedeutend unter seitherigem Preis. Ecke Blockstrasse. Fritz Nowack. Ecke Blockstrasse. 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Gießen, den 22. April 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sohversteigenmg Freitag deu 26. April 1901, vorm. V29 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf an der Lumda, Distr. Fichtewies, Nassestrauch und Dörnbach, folgende Holzsortü mente versteigert: und die Wieseck, Flur 36 Nr. 206«/ie — 159 Grabgarten daselbst, Flur 36 Nr. 206»/« — 129 Grabgarten daselbst, Flur 86 Nr. 206»/ie — 306 Grasgarten daselbst, Flur 36 Nr. 206Wi(x» — 45 Wiese daselbst Materiallieferungen (Bruchsteine, Kleinschlag, Sand, Cement und Kalk), veranschlagt zu 12 OuO.— JL Errichtung einer Notbrücke, veranschlagt zu 750.— JL Für Fahrräder und Motorfahrzeuge die beste Bereifung. Jeder Reifen trägt obige Schutzmarke. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 9. April 1901. Großh. Ortsgericht Gießen. Mittwoch Ätn 22. Mai, nachmittags 2Ve Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Bleicher Wilhelm Schmall und besten 4 Kindern in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 86 Nr. 206,/n — 503 qm Hofraite aufdieGichgärten Mehrere Centaer sehr gute Wetterauer Speisekartoffeln können billig abgegeben werden. Wo? sagt die Exped. 3099 Allendorf an der Lumda. Rein. 3095 Der Großh. Kreis bauinspkAor. Stahl. 3039 rm Buchen-Stockholz, „ Eschen-Stockholz, „ Gichen-Stockhol), „ Radel-Stockholz. Bekanntmachung, betreffend: Die Vertilgung der Ranpeuoester. Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgesordert, bis zum 15. Mai 1901 ihre Bäume, Sträucher und Hecken von den Rauprnnestern zu rei- nigen. Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die in § 368 des Reichsstrafgesetzbuches bestimmte Geld- oder Haftstrafe. Außerdem wird die Ver- tilgung der vorhandenen Raupennester auf Kostcn der Säu- Bekanntmachung, betreffend: Da» Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinwet» auf Art. 79 des Feldstrafgesetzes aufgefordert, ihre Tauben vom 23. April bi» 5. Mai 1901 in den Schlägen einzuhalten Uebertretungen dieser Vorschrift müffen nach Maßgabe des Feldstrafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Gießen, den 22. April 1901. 8081 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Vrrgrbng vosKtöckkvbgMdritt«. Die zur Erbauung einer gewölbten Lahubrücke bei Ruttershausen erfordere Üchen Arbeiten und Lieferungen und zwar: 1. Abbruchsarbeiten, veranschlagt zu 550.— JL 2. Steinharierarbeiten, veranschlagt zu 84 500.— JL 3. Erd- xnb Maurerarbeiten, veranschlagt zu 8900.— JL 4. Zimmerarbeiten,veranschlagt Contentia. (Wohtthätigketts-Serein.) Gamstag deu 27. d. Mts findet bei Mitglied Hartmann (Rheinischer Hof) die statutengemäße General - Versammlung statt. Tages-Ordnung: 1. Rechnungsablage. — 2. Sommerfest. — 8. Verschiedenes. Continental PNEUMATIC der Sappen, Saucen, Hemüle, Salate u. f. w., ebenso Baggis Äemüse- und Kraflsnppeu und Maggis Aouitron-Sapsetu. Soeben wieder eingetroffen bei: Fried*.PauschWwe.,Weserstr.8. tpctfW0”1 < 2923 Phoiqgraphische Apparate^ Steinmetze fort, anderweitig »u vermieten B 2936 1. einen Kursus für Dame«, Suverläffige Lauffrau biS Mitte Mai gesucht. Ebendahin eia Rollschutzwände. < 2)diön möbl. Zmimer, mit ob. o. Pension. Stevbanstr. 38, Mans. Sportwagen 8098 1 in S«Sifie«ver-enve- 16, neben SteinS Garten. verm. tnXöbL Zimmer, mit oder ohne *#> Pens., -u verm. Kirchenplatz 6. Wilh. Fischer, 8046 Feldbrarrd. ÄndrOQC Vnlor 3- Mann kann Zimmer mit «ost ÄllliredD IlUltSr. l ei-b N5b. Lark Rev. Waaenaafle. V««ttwvtt1ich ftr 9« ««Gemeinen Seil: P. BIM*! Mr Ue «uzeigeatell: Hau« S<4. — Druck unb «erleg der vrühl'sch« Uwi»ctftt4tl49u#. anb Skettrdrockerri (Pietsch ttte») in Gieße«. 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Teil: 3 Uhr nachmittags: 1) Begrüßung der Mitglieder durch den Voifitzeuoen d » Plooinzi d-Aurschuffe» Ober« h ffen. 2) Eröffnung der geschäftlichen B ratung. 3) Allgemeiner Tätigkeitsbericht seit Gründung des Verein» in Hessen. 4) Rechenschaft», und Kassenbericht für 1900, Voranschlag für 1901 Antrag auf Ewlasiung des Schatzmeister». 5) Beratung und Bescklußf firniß über die neue Satzung. 6) Beratung über etwaiae Anträge der Mitglieder. II. Teil: Vs^Uhr nachmittags: i) Musikstück: Auf nach Osten! Deutscher F ottenmarsch (Derlei). 2) Jubel Ouvertüre (S3)(6). 3) Vortrag dr» Herrn Geh. Hofrat Prosiffor Dr W Oncken-Aießen: Deutschlands Eintritt in die Wettpolitik 4) Lebendes Bild: Kuldignng vor Sr. Majeffät dem Kaiser nnd Sr. Kgl. Koheit dem Hroßherzog. (Dargestellt von der Marinevereii igu-lg Gießen). 5) Präsentiermarsch der Kaffer« lichen Marine (1. Division) Se. ÄVL Hoheit Prinz Heinrich von Pleußen 6) Gememschaftlichs» Lied: Deutschland, Deutschland über Alles. 7) Kavatine für Trompete (Haffelmann). Z) Potpourri aus der Operette „Der Vogelhändler" (Zeller). 9) L.bende» Bild: (Einakter) Pie Wacht i* de« Kolonie«. (Darg stellt von der M riineoereinigung Gießen.) 10) Flagglied: Stolz weht die Flaage schwarz weiß rot. 11) U-ber den Wellen (Walzer von Rosas). 12) Gemeinschaftliche» Lied: Sind wir vereint zur guten Stunde. 13) Die Goldamsel (Solo für Piccolo Flöte von Shwer). 14) Im Zeichen de» Mars (Patriotisches Potpourri von Herold. 15) Lebendes Bild: Keine WajeftLt der Kaiser vegieöt stch an HLord seiner 'Aacht Kohenzoller». (DargestM von der Marinevereinigung Gietzen). 16) Kaisermarsch (Kunoth). Zum 1. Teil haben nur Mitglieder de» Deutschen Flotten- Verein» Zutritt; zum 2. Teil ist jedermann bei freiem Eintritt freundlichst eiugeladen. Der Proviuzial-Ausschuß: Profeffor Dr. W Oncken. von 95 Pfu» an, dto. Schnittbohne« 85 Pfg, dt». Brechbohnen 35 Pfg., dto. jnnge «rbse« 50 Pfg., bto. junge Erbsen auf fra«4. tret 55 Pfg., dto. junge Larotten 65 Pfg., dto. Mirabellen 90 Pfg., dto. Birne«, rot und weiß, 90 Pfg. dto. Sirfche«, rot, 90 Pf-, Pfd.-Dofe «rdbeer, ff., 80 Pfg. 8C45 rc. rc. rc. __y(tU|' Vvttnunnur. I oi4dsj Nauffrau ob. MLdche« Obst-Konserven!mittlere Stcxt, 8 Zimmer u. Küche, vormittaar^griuch^^ d^^^ÄIt diese zu dei ^XTjn'ub. Lage, ZÜllgtlkS DjtvstwSdlytV deutend ermähigten Preise«. nahe der Aula, zu vermieten, gesucht für leichte HauSarbeit H Htm Schiffenoergerweg 16, HI, Neubau. 6448 weserftratze 8, IH. Letterswea 33. 29ii 8^lj »»SblterttA Zimmer 0H94] «Ldche«f Küche _________________®___________I vermieten. ANerweg L.— I u Haus bei gut.Lohn fofort gesucht. fähigkeiten empfehlen bMigst Süldstklilk. Iv bim I e»*6 8i«”n ' 01651) Bilddauer, (A'ünbgitrr. >8. Zn meinem Hause,SüdanlageL», ist der mittlere Stock, 6 Zimmer I dLCyrillly mit Zubehör unb Bleichplatz, eoent I sofort gesucht. Hösr». 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