waren ermann iv f Ur 12, ’ 6I< Auswahl Hefte % flehte l> unter tyw. Ih. Böhling, ivlav- iafit H. >«öglich -Kg mn sofort »öltzGM telsior im Edg.Bomnann. chmHkli um) rvwM « !t,rmkckchk >♦♦♦♦♦♦ r^wir ffltn Mttthr \timt 1515 ‘ voll. Bolter Dir, ter Dorgerucflen mlber, Uftttt $rd#. Öhr & Co. N* ^Mrburgerftl^b kuies- irsett, für >i! M* £te» ws"”?”' ÄfiT-« ,„.«*** ßisen- n9e8‘elle’ rhränW- jpeis«88Cttr Bidet»' ,k'°^ „ tftprfSi Nr. 71 Viertes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 24. März 1901 flkboftioe, (trpebition und •cudarei• Zchalßrahe 7. Erscheint täglich mit Lu-nahme drS Montags •ü Sießmrr Familien- Mette r werden dem An. eit hnöedpd mit„Hefs dwirl" und ^Blätter Mr heff. Volkskunde" vier» M«1 wSchenllich beigelegt. ■ Don Bniefgen 6 »er nad)mittayö für den Igenben Tag «rlchrinrnden ■uiui«r He norm 10 Uhr Uhdeftellungen Ipdtcftene •lend» vorher GietzeimAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigedlatt für den Kreis Gießen Bezugspreis vrerreljährl Mk. 2.20, monatl. 75 Pjg mit Brmgertohn; durch Ut Äbholestellen vierteljährk Mk. 1.90, monatl. 65 Pi» Bei Postbezug vierteljährt. Mk. 2.00 ohne Bestengel». Alle Itnjeiaen-Bermililung». stellen be# In- und »luetanbH nehmen Jlnjeißen lür de» (Siebener Änzeiaer eniflyex. ZeUenvretv total rr auswärts 20 Psg. Adresse für Depesche«: Anzeiger Siesten. FernspreüioiiichlußNr.bl. Politische Tagesschau. In den letzten Jabren hat in Berlin die Zihl der in den Gewerkschaften orgauifierten sozialdemokratische» Arbeiter ganz bedeutend zugenornmen, sie in e-n gewaltiger Faktor geworden, und bei den nächsten Neichstaqswahle - werden nm sehen, daß in Berlin nur noch tm 1. Wahlkreis die Chancen der bürgerlichen Parteien gut steheu. Heute gicbt es in Berlin 107 058 gewerkschaftlich organisierte Arbeiter und Zwar 94 758 centralorganisierte Arbeiter und 12 300 Lokalorgamsierte. 1899 wurden nur 70 723 Central organisierte gezählt, sie haben also um 24 035 zuge nommen. Die Lokalorganisalion sind die radikalen Elemente, die von Kompromissen nichts wtffen wollen, und welche die gewerkschaftliche Bewegung als die Stätte betrachten, an der die Geister revolutioniert und die Pioniere für den proletarischen Klaffenkampf geschult und herangebildet werden. Die C ntralorganisierten haben ihre Spitze in der GewrrkschaflSkommission. Die Lokalorgant sierten in dem Gewerkschaftskartell. Bon den Centralorgani sirrten haben die meistcn Mitglieder, die Metallarbeiter (20 000), eS folgen die Holzarbeiter mit 12 000, die Handels Hilfsarbeiter mit 8538, die Buchdrucker mit 5500, Maurer mit 4693, Bauarbeiter mit 4300, Zwirner mit 2529, städ 'ifche Arbeiter mit 2200, Schneider mit 1500, Sattler mit 1420, Lithographen 1336, Droschkenkutscher mit 1300. Von 'den Streiks, bei dem die Gewerkschaftskommissionen beteiligt waren, sind am bemerkenswertesten derjenige der Holzarbeiter, der 267 196 Mk. kostete, und mit einer Vereinbarung vor dem Gr Werbegericht beendet wurde, und derjenige der Pferde bahn angestellten, an dem sich 4338 Mann beteiligten und der durch die Vermittlung des Oberbürgermeisters Kirschner zum Abschluß gebracht wurde. DaS Gewerbe^ericht wurde tm vergangenen Jahre llmal bei großen Streiks um die Ver mittlung angerufen, 9mal mit Erfolg. Sehr bemerkenswert ist, daß eine ganze Anzahl Berliner Gewerkschaften mit ihren Arbeitgebern Tarifveretnbarungen vor dem Gewerbegericht abgeschloffen haben, sodaß also plötzlich hereinbrechende große wirtschaftliche Kämpfe ausgeschloffen sind. In zahlreichen Streiks haben bekanntlich die Sozialdemokraten in der letzten Zeit sich Arbeitersekretariate geschaffen, in Berlin hat die schon seit Jahren bestehende Gewerkschastskommission dieselben Funktionen und sie erstrebt noch viel weitergehende Ziele an, sie will die Vertretung der Rekurssachen vor feem Reichsver sicherungSamt für alle in Deutschland bestehenden Arbeitersekretariate übernehmen. Die Sache ist wegen des Geld Punktes noch nicht zustande gekommen, wird aber sich doch wohl baldigst realisieren lassen. Wie man sieht, ist ein sehr reges Leben in den Berliner Gewerkschaften, die wirtschaftliche Depression hat die Gemüter eher zusammen- als aus einandergeführt. Mit 107 058 gewerkschaftlich organisierten Arbeitern in Berlin hat die Sozialdemokratie den weitgehendsten Einflaß auf alle wirtschaftlichen Kämpfe. Seit dem Tode der Königin Luise von Däne mar! haben die politischen Familienkaffes in Fre- densborg sehr an Bedeutung verloren, nach wie vor ist aber Kopenhagen mit seiner Umgebung der Ort geblieben, wo sich die Verwandten t>es dänischen Königshauses von Zeit zu Zeit versammeln; die Zarinmutter ist beinahe ein ständiger Gast ihres königlichen Vaters. Besonders' wenn düstere Wolken am politischen Horizont hängen, wenn die Luft mit Zündstoff gesättigt ist, wenn die Tiplomaten alle Hände voll zu thun haben, kriegerische Konflikte zu vermeiden, dann pflegen in den dänjischen Königsschlössern kleine intime Familienzirkel abgehalteu zu werden, in denen unter Ausschluß der Oeffentlichkeit mancher Knoten geschürzt und mancher gelöst wird. Augenblicklich, da russische und englische Ansprüche im fernen Asien zu einem ernsten Konflikt geführt haben, sck>eint wiederum diese europäisch Webenregierung zu einer Sitzung einberufen zu sein. Aus Kopenhagen wird gemeldet, daß die Zarinmutter von Rußland schon zur Stelle ist, gleichzeitig trifft aus London die Nachricht ein, daß die Königin von England nach Kopenhagen abreist. Es sind natürlich nur private Zwecke, die beide Schwestern gleichzeitig in die dänische Hauptstadt führen. Die Gährung in Serbien soll Belgrader Meldungen zufolge eine bedenkliche Gestalt annehmen. So wird aus der serbischen Hauptstadt geschrieben: Vor allem regt sich eine lebhafte Bewegung gegen die Dynastie Obreno- witsch und zu Gunsten der vertriebenen Familie Kara- georgewitsch. Diese Strömung wird von den in Südungarn erscheinenden panserbischen Zeitungen, deren Verbindungen mit Cettinje bekannt sind, genährt. In der letzten Zeit sind die Anhänger der vertriebenen Dynastie auf ein anscheinend wirksames Agitationsmittel verfallen. Unter der Bevölkerung wird ein Bild verbreitet, das die auf Befehl des Fürsten Milosch Obrenowitsch erfolgte Ermordung des Karageorge darstellt. Die naive Bevölkerung, in der das Andenken an diesen serbischen Freiheitskämpfer noch nickst erloschen ist, wird dadurch der herrschenden Königsfamilie abwendig gemacht. Die Agitatoren haben um so leichteres Spiel, als die neuen Venvandten, die der König durch seine Verheiratung mit Frau Maschin gewonnen, sich durch aufdringliche Ueberhebung im Volke verhaßt gemacht haben, denn sie wollen in einem Lande, das keine Adelsoorrechte kennt, die Rollen von Prinzen und Prinzessinnen spielen. Eine Schwester der Königin, die an den Direktor der serbischen Kreditbank, Petrowitsch, verheiratet ist, hat es durch ihre Prinzessiumanie bereits dahin gebracht, in unliebsamer Weise von sich reden zu machen. Bei der Stimmung, die gegen die Sippe der Königin herrscht und die zu besänftigen von maßgebenden Kreisen so gut wie nichts geschieht, können solche kleinen Ursachen unter Umständen Folgen haben. Man ist sich der Unzufriedenheit im Volke bewußt und läßt jetzt die Versicherung verbreiten, daß eine Aenderung der Verfassung im liberalen Sinne bevor- stünde, aber die Serben haben mit Verfassungsänderungen in den letzten Jahren unangenehme Erfahrungen gemacht; das Mittel scheint nicht mehr zu verfangen. Kolonialpost. Winke für die wirtschaftliche Entwickelung Deutsch-Südwest- afrikas enthält ein Bericht des kaiserlich deutschen General konsuls in Kapstadt, v. Lindequist, dem aus seiner früheren amtlichen Thätigkeit daS deutsche Schutzgebiet genau bekannt ist. Herr v. Lindequist schreibt: Die vorjährige Dienstreise nach dem Ollen der Kapkolonie, nock Natal, nach dem Freistaat und Kimberley hat bei mir den Eindruck ben ich im Iah e 1898 auf der Bere-suni des nordwest ichen TeileS bn Kolonie, insondeih tt der D'st ikt- Upington, Kenhaidl, P i sla. Wriieioam urd de Aar von dem Werte b e deutich füdwestaf Ilan sch n Schutz.edieteS im 8 rflldte mit de» Kapkotorcke und dem F.Ostaat 4 oelingt. ein n durchaus zuoerlä'Ngen, o akt'sch ersah enen und mit den südafika« t chen Land- ui d Viehzucht- ve dälu ffcn wohlver trauten Mann zu gewinnen, wird ein Eilolg gesichert sein. Allerdings wird man tüchtige Kräite auch eniip echend oezablen muff n. «ad) den au oertebidenm St Üm eingezo enen Erkundigungen find solche unter 10,000 Mk. per Jahr nicht zu gewinnen. Vermischtes. * Kochkunst- und Nahrungsmittel-Ausstellung Paris 1901. Unter dem Protektorate des Handels- mintsters findet in diesem Jahre (vom 13. bis 22. Ap>il) tm Jardin des TuilerieS die 18 KochkunstauSftellung statt. Für die internationale Sektion, die erst seit dem vorigen Jahre zum erstenmale organisiert wurde und von allen Ländern, insbesondere von Deutschland stark beschickt war, wu-de abermals Herr Victor Spitz, 81, Rue St. Denis, Paris zum Spezial Kommissar dieser Abteilung ernannt, der Prospekte und Auskünfte abgiedt. * Katzenmusik für einen Universitäts- Professor. Aus Zürich schreibt man: Einige Hundert Studenten des hiesigen Polytechnikums feierten den Semesterschluß noch durch eine jeher herrlichen Kundgebungen, die unter dem Namen „Katzenmusik" in Zürich hier und da einmal die friedlick)e Bürgerschaft aus dem Schlafe scheuchen. Der Rechtslehrer am Polytechnikum Professor Dr. Rölli scheint durch die Art seiner Behandlung der Studentenschaft das akademische Blut seit einiger Zeit in Wallung gebracht zu haben. Nachdem der ohrenbetäubende Lärm vor dem Hause des Professors sich endlich gelegt hatte, konnte man noch das feierliche Schauspiel eines „Gänsemarsches" durch die ganze Stadt bewundern. * E i n leidenschaftlicher Raucher ist König EduardvonEngland. Tiefe Leidensck-aft ist aber etwas kostspielig. Er zahlt durchschnitlich 7000 Mar k fü r 1000 Stück Zigarren. Sie werden in der außergewöhnlichen Länge von sieben Zoll für ihn angefertigt. * Was englische Politiker verdienen. Eine englische Wochenschrift schreibt: Wie wenig gut auch die Aussichten in anderen Berufen in dieser Zeit der scharfen Konkurrenz sind, so sind sie doch noch golden im Vergleich mit den finanziellen Erfolgen der politisck)en Thätigkeit, in der die tüchtigsten und erfolgreichsten Leute als Ergebnis lebenslänglicher Arbeit nur ein Durchschnittseinkommen haben, das mancher Landdoktor z. B. verachten würde. Manchmal bezahlt ein Staatsmann noch obendrein einen Betrag gleich dem jährlichen Einkommen eines Bischofs für das Privilegium des Opfers. Das hat auch Sir William Harcourt erfahren. Als er seine Praxis aufgab, um sich ganz der Politik zu widmen, belief sich sein Jahreseinkommen auf 300 000 Mk., und er hatte bie Aussicht, das; es sich noch vermehren würde. Dafür hat er ein DurchHemälde-Aussteitung im Turmhaus. Ein großer Teil der gegenwärtig im Turmhaus ausgestellten Bilder gehört der Kollektion von Ismael G e n tz, Berlin-Lkonstantinovel, an: teils ausgeführte Gemälde, teils Skizzen und Vorarbeiten zu dem großen Gemälde: „Uebergabe der Tormition". Es ist nicht leicht, sich über dieses Bild rasch ein abschließendes Urteil zu bilden. Wir erkennen von vornherein die Schwierigkeit und Undankbarkeit — in Bezug auf malerische Wirkung — an, die die Wiedergabe eines solchen zeremoniellen Vorgangs, zumal in einem Moment der Ruhe, mit sich bringt: die zufällige Gruppierung der einzelnen Individuen ist dabei ausgeschlossen, und vielmehr die Zusammenfassung der Einzelfiguren zu geschlossenen regelmäßigen Gruppen und die ebenso regelmäßige Anordnung dieser von vornherein gegeben. Von diesem Gesichtspunkt aus muß der erste Eindruck mühsamer, gezwungener Anordnung beurteilt werden. Auf der andern Seite hätte diese Schwierigkeit immerhin vielleicht doch mit mehr Geschicks überwunden werden können. Vor allem scheint uns Luft- und auch Linienperspektive für die Gesamtheit der Figuren zu wenig tief auch im Vergleich zu der der an sich sehr gut gemalten Landschaft. Auch wäre wohl mancher kleine Fehler in der Zeichnung der Einzelfiguren zu vermeiden geroefem. Bei der des Kaisers scheint der Künstler durch allzu starkes Prima-Jmpasto die Herrschaft über die Farbe verloren zu haben, wenigstens vermissen wir jede Portraitühnlichkeit. Uns gefallen seine beiden kleineren Gemälde: „Ankunft der Majestäten" und „Ansprache des Kaisers in der Erlöserkirche" entschieden besser. Namentlich in ersterem ist der Eindruck stark bewegter Massen vorzüglich wiedergegeben, ohne daß sich der Künstler auf nur impressionistische Auffassung beschränkt hätte, wie in den meisten seiner Skizzen. Dagegen leidet die Darstellung der „Rückkehr aus der Grabeskirche" unter denselben Schwierigkeiten und Fehlem wie die „Tormition", ohne deren entschiedene Vorzüge zu besitzen. Viel recht Bemerkenswertes findet sich auch unter des Künstlers rasch hingeworfenen, impressionistischen Bleistift-, Aquarell- und Oelskizzen, und ein Vergleich der ausgeführten Figuren auf der „[Übergabe der Tormition" mit den Vorstudien dazu dürfte nicht ohne Interesse sein. Von der früheren Kwllektiv-Ausstellung des Franzosen W. Lese b re, Paris, befindet sich noch der größte Teil in der jetzigen Sammlung. Seine ganz brillanten Attstudien -- fast das beste der Kollektion — und die meisten feiner Federzeichnungen sind bereits gewechselt. Tie meisten Bewunderer finden seine beiden großen Oel- gemälde: „Herbst" und „Nebelstreif". Technisch sind beide vollkommen, koloristisch sogar brillant. Tie zeichnerischen Fehler, die der eine oder andere an der weiblichen Staffage des Bildes „Nebelstreif" entdecken mag, sind sicher bewußte Absicht des Künstlers und aus der illusionistischen Auffassung des Ganzen erklärlich. Und nur von dieser und ihrem künstlerischen Wert möchten wir hier reden. Wenn Lefebre in dem von der Herbstsonne grell beleuchteten herbstlichen Laub, in dem über einer sumpfigen Waldstelle schwebenden Nebelschleier weibliche Gestalten schaut, so sind das Leistungen künstlerischer Phantasie, die wir anerkennen. Aber ihr künstlerischer Wert und ihre Wirkung beruht doch wesentlich auf der technischen, zeichnerisch klaren und koloristisch brillanten Wiedergabe. Von dieser abgesehen, ist er ein geringer z. B. gegenüber Böcklin'schen Stimmungsvisionen, in denen sich eine starke — aber nur gefühlte — Stimmung zu möglichst klarem, sinnlichen Ausdruck verdichtet. Wir denken dabei an Bilder wie „Schweigen int Walde" und „Triton und Najade". Ihr Wert beruht daher, von diesem gewaltigen Stimmungsgehalt ganz abgesehen, auf der sinnlichen Klarheit und Individualität der Konzeption und der konzipierten Gestalt; die Stärke der beiden Lefebre'schen Bilder aber gerade auf möglichst weitgehender zeichnerischer und koloristischer Verwebung der illusionistischen Staffage mit der reellen landschaftlichen Grundlage. So erscheinen die Gestalten sofort als Illusion, als optische Täuschung. Der Versuch, die beiden Gestalten auf dem Bilde „Herbst als Feen des, Herbstes erscheinen zu lassen, die der unten sammelnden Alten Zweige und Blätter von den Bäumen brechen, kann den Mangel an wahrem Stimmungsgehalt durchaus nicht: ersetzen. Inhaltsreicher erscheinen uns die meisten von Lefebres Federzeichnungen. Von den jetzt noch ausgestellten ist das beste „Verfolgt". Sie zeichnen sich meist durch einen ganz eigenartigen Stimmungsgehalt aus, nicht jener leichten Stimmung, die den Gesichtswinkel, unter dem wir die Dinge um uns betrachten, nur wenig verschiebt, sondern einer gewaltigen, rastlos erfüllenden Leidenschaft, der heißen Begehrlichkeit in „Leda mit dem Schwan", des furchtbaren, aufregenden Bewußtseins gegenwärtiger vitaler Entscheidung in der Zeichnung „Verfolgt" usw. Hierher gehört auch das kleine Oelbild „Adam und Eva". Tie endlose Verzweiflung auf feiten des Mannes und die unendliche Hingabe des Weibes im Bewußtsein des verlorenen Paradieses. Und wie stellt Lefebre alle diese Leidenschaften bar? Nicht etwa nur mittelst des Gesichtsausdrucks, auf den er sogar meist wenig Sorgfalt verwendet (Adams Gesicht ist überhaupt nicht sichtbar >, auch nicht nur mittelst prägnanter, selbst unter Verzicht auf Realismus prägnanter Pose. In die gesamte Stimmung des ganzen Milieus fließt sie über, das meist auch in der Richtung prägnanterer stilisiert ist. Noch seien aus der Lefebre'schen KoUektwn erwähnt: „Rückenhalbakt", das sich durch brillanten ton, und „Kopie nach einem Fresco", bte sich aura) sey schnittseinkommen von 27 200 Mk. eingetauscht. Drei Jahre mehr in der Advokatur würden ihm fast die Summe eingebracht haben, die eine dreiunddreißigjährige Thätigkeit vm Parlament ihm gewährte, sodaß er also selbst bei abnehmender Praxis und Straft 6 Millionen Mark für das Privilegium gezahlt hat, seinem Lande in Westminster zu Noch schlimmer ist Lord Roseberrys Rechnungsabschluß. Als Gesetzgeber hat er in zweiunddreißig Jahren em offizielles Einkommen von 352000 Mk. bezogen, also MK-^OOO Mk., was man kaum seinen T-iensten und Fähigkeiten entsprechend erachten wird. Diese beiden Poli- •}jcr 'IH? ludessen noch glücklicher als neunzehn von zwanzig ihrer Mitgesetzgeber. Das Unterhaus hat jetzt nur einen bezahlten Ministerialposteii für je fünfundzwanzig seiner ^.6,^oer, und wenn der Ertrag gleichmäßig geteilt würde, erhielte jeder jährlich 2500 Mark. Im Hausse der Lords giebt es nur eine bezahlte Stellung für je 42 Mitglieder, , s ganze Haus ein Durchschnittseinkommen von bedeutet. Rechnet man nur 20 000 Mk. jährlich iwttoenbigen Ausgaben eines Ministers, so ergiebt sich, daß vielleicht nur ein lebender Staatsmann des Unterhauses ein Durchschnitts-Nettoeinkommen von jährlich 20 000 • ousweisen kann. Während seiner dreiunddreißig- jahrigen politischen Thätigkeit hat Lord George .Hamilton ein Gesamtgehalt von 1 360 000 Mk. erhalten, d. i. ein Bruttodurchschnitt von 41 200 Mk. jährlich oder nach Abzug der für feinen Posten notwendigen Ausgaben ein Nettoeinkommen von sicherlich nicht viel über 20 000 Mk. Chamberlain war weniger günstig gestellt, denn bei fünfundzwanzigjähriger Arbeit in Westminster hat er nur 780000 Mk. oder ein jährliches Bruttoeinkommen von 31200 Mk. gehabt. Es ist also nicht übertrieben, wenn man behauptet, das Land habe seine Dienste für eine Nettobezahlung erhalten, die weniger als das Gehalt seiner jüngeren erstklassigen Sekretäre im Kolonialamt beträgt. Während einer fünfundzwanzigjährigen Dienstzeit im Oberhause hat der Marquis Ä "?^^?bvsvn nur ein offizielles Einkommen von 19 400 JJcan jährlich erhalten, natürlich mit Abrechnung seiner Einkünfte als General-Gouverneur von Kanada und Indien, rbchtniüßig nicht mit eingeschlossen werden können. Die $avrc seines parlamentarischen Amtes haben ihm 680 000 Mk. gebracht. Lord Goschen erreichte mit fast siebzehn Jahren Dienst ein Durchschnittseinkommen von 36 800 Mark für achtunddreißig Jahre politischen Lebens. Dieses Ergebnis ist von Sir Michael Hicks-Beach mit einem Durchschnitt von 39 000 Mk. für fiebenunddreißig Jahre parlamentarischen Lebens, von denen er neunzehn int Amt war, etwas überschritten worden. Lord Croß' politische Thätigkeit hat ihm ein offizielles Gesamteinkommen von 1 480 000 Mark als Ergebnis von vierunddreißig Jahren im Parlament und achtzehn Juhren als Minister gewährt. Sein Bruttoeinkommen beträgt durchschnittlich unter 34 000 Mk. jährlich. Lord Salisbury hat ungefähr 2 Millionen für ftebenundvierzig Jahre der politischen Thätigkeit und zwanzig im Amt erhalten, also 42 540 Mk. jährlich. Dieser Rekord wird aber von dem Lordkanzler weit überschritten, der in siebzehn Amtsjahren 3620000 Mk. oder das hübsche Einkommen von 150 820 Mk. für jedes seiner vierundzwanzig Jahre parlamentarischen Thätigkeit bezogen hat. Es ist zweifelhaft, ob irgend ein Politiker des vorigen Jahrhunderts Lord Halsbury finanziellen Rekord übertroffen hat. Sogar Gladstone erhielt bei zweiundsechzigjähriger parlamentarischer Thätigkeit nur 2 300 000 Mk. oder durch-- schnittlich 37 100 Mk. Interessant ist die Beobachtung, daß der erfolgreiche Staatsmann von fünf Jahren parlamentarischen Lebens immer zwei durchschnittlich im Amte zubringt. Dies ist mit geringen Veränderungen der Rekord Gladstones, des Herzogs von Devonshire, der Lords Salisbury, Croß und Goschen und Mr. Chamberlains. Sir Michael Hicks-Beach hat 51 v. H. seines parlamentarischen Lebens als Minister der Krone zugebracht und Lord Halsbury von zehn Jahren je sieben. Eisenbahn Zeitung. P. Gießen, 21. März. Sonderpersonenzüge, die aus Anlaß deS Osterfestes außer den sonst an Sonn- und Feiertagen zur Beförderung kommenden Zügen des Eisenbahn-DirertionSbezirks Frankfurt a. M. ab- gelaffen werden. (Arbeiterzüge, die sonst Samstags fahren, werden auch Donnerstag den 4. April, und die Arbeiterzüge, die sonst Montags fahren, werden auch Dienstag den 9. April fahren. la. Strecke Köln-Gießen: Ab Cdln 4. und 6. April Vorzug 638 1.—4. Klaste, 2", an Gießen 7^. — Ab Cöln, 5. April, Vorzug 634, 1.—4. Klasse, 95», fährt nur bis Betzdorf, 12i» dort an. — Ab Cöln 6., 9. und 10. April Vorzug 636, 1.—4. Klasse, 12»», an Gießen 4« — Ab Cöln, 6. April, Vorzug 640, 1.—4. Klasse, 725, fährt nur bis Betzdorf, Ankunft Sb«. — Ab Cöln, 9. April, Vorzug 632, 2.-4. Klaffe, 833, Ankunft Gießen 1136. Ib. Gießen-Cöln. Ab Gießen, 9.April, Vorzug 639, 1.—4.Kl, 1230, Ankunft in Cöln 512. — Ab Gießen, 4. und 9. April, Vorzug 643, 1.-4. Kl., 535, Ankunft Cöln 1035. III. Strecke Frankfurt a. M.-Gieß en-Marburg (Kassel Berlin). Ab Frankfurt, 4., 6. und 9. April, Vorzug 779, 1.—4. Klasse, 2r. Aieh, Regierungsrat, Darmstadt. Kmmekiur, Kommerzienrat, Gießen Ar. Hatzuer, Oberbürgermeister, Mainz. $>r. Hörz, Rechtsanwalt, Mainz. Ar. Hut» ffetfd), Justizrat, Landtagsabgeordneter, Gießen. Arhr. Keyk z« Kerrns» hei», Mitglied der Ersten Kammer der Stände, Worms. Aochgesaud, Fabrikdirektor, Worms. Köhler, Oberbürgermeister, Landtagsabgeordneter, Worms. Langsdorf, Fabrikant Friedberg. Worneweg, Oberbürgermeister, Landtagsabgeordneter, Darmstadt. Aitsert, Lackierer, Gießen. Ar. Schmitt, Rechtsanwalt, Landtagsabgeordneter, Mainz. Hresserl II., städt. Güteraufseher, Bensheim. WotfsKehl, Stadtverordneter, Darmstadt. Holz-Versteigerung Aus den Abteilungen Brauhof 1, Haseukopf 6 versteigert: 1. Mittwoch den 27. März. Aachen: Ausnahme des im Distrikt Scheid lagernden, rot strichen. Weitere Auskunft er!eilt die unterzeichnete sowie der Grobh. Forstwart-Aspirant Jost zu Treis. Tret» a. d. Lumda, dm 21. März 1901. Großherzogliche Oberförsterei Treis. Schneider. 1 rm Stöcke. 2. Donnerstag den 28. März, aus den Abteilungen Hasenkopf 5, 6, Schiffenberg und Brauhofsberg: 34 Fichtenstämme von 13 bis 35 cm Durchmesser und 9 bi» 18 m Länge mit 14,75 fm, 38 Eschmftämme von 13 bis 30 cm Durchmesser und 2 bis 13 rn Länge mit 5,49 fm, 1 Buchenstamm von 45 cm Durchmesser und 8 m Länge mit 1,27 fm, 1 Elsbeer- stamm von 22 cm Durchmesser und 11 m Länge mit 0,42 fm, 5 Erlenstämme von 14 bis 27 cm Durchmesser und 6 bis 11 rn Länge mit 1,02 fm, 57 EschewDerbstangen von 8 bis 12 cm Durchmesser und 5 bis 12 m Länge mit 4,18 fm, 29 Fichten- Derbstangen von 7 bi» 12 cm Durchmesser und 7 bis 13 rn Länge mit 2,03 fm. Pacht«: 33,6 rm Scheiter, 64,3 rm Knüppel, 8630Wellen, 64,4 rm Stöcke- Kfchea: 4 rm Scheiter, 6 rm Knüppel; Hichen: 3 rm Knüppel, 600 Wellen, 7 rm Stöcke; Aadel: 4 rm Knüppel, 150 Wellen, 2 rm Stöcke. Das in Abteilung Sch.ffenberg 32 und Brauhofsberg lagernde Buchen-, Eschen-, Eichen-, Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen Mittag beim Brauhossweiher zum Auszebot; Steigliebhaber wollen diese» vorher einsehen. Zusammenkunft an beiden Tagen vormittag» 9 Uhr am Brauhofsweiher. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 14. März 1901. Großh. Oberförfterei Schiffenderg. Holzversteigerung. Donnerstag den 28. März, vormittags von IO1/» Uhr ab, werden im Anschluß an die Holzversteigerung au» dm Staatswaldungen der Großh. Oberförfterei Treis versteigert aus den Oberseilbachswaldungen der Freiherrn R. und W. von Schutzbar-Milchling: Stämme: 40 Eichen = 20,77 fm; Scheiter rm: 252 Buchen, 32 Eichen; Knüppel rm: 121 Buchen, 40 Eichen; Fleistg rm: 790 Buchen, 130 Eichen, 30 Aspen und Weide; Stöcke rm: 88 Buchen, 18 Eichen. Zusammenkunft am Iagdhänschen. Treis a. d. Lda, den 21. März 1901. bei guter Abfahrt zu jeder Zeit m haben in der 01024 Sandgrube auf der Urfulum. K:rl K'eilina HL Sisell'SomeloledetthtausSsmatofemU2°/0Meu in orguuischttßiadun, Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Elberfeld. 1339 nt, Ssä* SÄ* i Satire anW bei Öobeme bjon^ irrt und kanlicrt. Für Hosten- ii. Katarrhleidende Kaiser’» Brust-Caramellen die sichere et rar'n notariell ist durch niste auerk Einzig dastehender Beweis für sichere Hilfe bei Husten, Heiserkeit, Katarrh und Verschleimung. Paket 25 Pfg. bei A.L «.Wallenfels in Kleben, Markt 21. Telephon 46. Ehr. Wallenfels in Kietze«, Marktplatz 17. Telephon 262 Och. Wallach in Kietzen. Georg Lein in Hungen. 840. Scheller, 70 rm Knüppel, 3910 Wellen, 47,3 rm Stöcke; Hichen: 69 rm Scheiter, 50 rm Knüppel, 3980 Wellen, 101 rm Stöcke; Lladel: 2 rm Knüppel, 250 Wellen, 6 rm Stöcke; Erlen: 2 rm Scheiter, 6 rm Knüppel, 130 Wellen, Nörgeln in reichster Auswahl, fsflßj Eysktdtck Bahnhofstraße 61,1. » 1 * u ft * v Ä BLE1CHSUCHTIGE Freundliche Einladung zu den Evangelisation^ - Vorträgen von Donnerstag den 21. Bis Sonntag den 31. März abends 8Va Uhr, inr Saale des ^kromenadentzanfes (am Lahnthor). Eintritt frei. 01056 Prima Saathafer: „Heines ertragreichster' uni „Goldener Ricsenhafer" 100 Silo 17,—;$«., größere Posten 16,— Mk., hat abzugeben '^7 Das Eintreffen unserer Nevhkiten in Korsetten für Damen, fionfirmaniiinntn nnd Kinder zeigen ergebenst an 2266 Geschw. Aron, Korsetteuhaus, Seltersweg 89s Klilchßkj«e gute, lagerhafte, könne« stet» abgefahren werden. Auch solche, welche sich eignen zu Schicht« und Cyklopenmauenverk können auf vorherige Bestellung WM !bf" zur Staate lier Handels- Mich« Stjt des ,Ai 5at|t IW W der, obtoohi ie5 Antrittes über, ^.nd Tiefe zu M Die Ursache de- >ehr günstige Zähre >g einer Reihe wich. )er eine starb? Be. jortge^te Preis Wie uni) halbwilden dann auf slusc eingedämmt, ■uf Besorgnis ein. r Spetutation bc- Ilassenerzeugnissen eignisie in ihrem rrtriebeuen Aüriid viele Erzeugnis!? ht auf allen Gc einzelnen Wielen ich der Kohlen und hochzuhalten, und : in wichtigen M । sich eine sehr un 'n Geschüftsztveige, ge Teile der Eisen» ischen herMnngs- u einer Krise aus- n verhältnismäßig fier einen Ausgleich m Geschäftszweigen so kann in abseh- j überwunden wer- wljming der rück- Die sonstigen Lwr- iljdiüiibdxn Lüge ser Achtung einer toChampoonieren (Jamenüopfwaschev) bei sorgfältigster Ausführung zmn Preise von 1 Mk. empfiehlt sich 685 Hkmaun stlauk Witwe. Dameu-Frifier Spezialgeschäft. Alle Arten Haararbeitru, wie Zöpfe, Dreher, Locken usw. werden icbön und dauerhaft angesertigt. remen-NewYork ,eder btd oder vä So jlhwvpcW Bremen-Balhmore Bremen-Galveston Bremen-Brasilien vH AN«kv*X Oyerto. Lexets. Bremen-La Plata vn Antworte SoulMmtiuvCorwi evf vaugww, Vigo Bremen-Ostasien Bremen-Australien Genua-NewYork «a GiWir.e Nähere Auskunft ertheilt : Aufruf. Im »origen Jahre hat Aßre Königliche ÄofieK die Hrstzherzoglu Viktoria Melitta ein Komitee oerusen, zum Zwecke der ©lünbuna tne» Vereins nur Besserung der Wohnungs-Verhältnisse Minder' bemittelter tn Stadt und Land. Die Ansprache Ihrer Königltchen Hoheit an dieses Komitee hat in allen Kreisen einen nachhaltigen Eindruck gemacht und innerhalb und außerhalb der Grenzen unseres /anbeS lebhafte Zustimmuna gefunden. Sie lautet: „In angelegentlicher Fürsorge für die Hebung der sozialen Lage der mit Glücksgütern wenig gesegneten Familien in Stadt und Land bat sich in mir die Ueberzeugung befestigt, daß die B-sflrimg de- Wohnungswesens ein bedeutendes, vielleicht eines der folgeretd)ften und wirkungsvollsten Mittel sein wird, um für da» Wohlergehen bei Mtnderbegülerten den Grund zu legen. Eine gesunde annehmliche Wohnung begründet das körperliche Wohlergehen, die Freude am häuslichen He'd und befestigt die Liebe zur Familie, in welcher die wesentlichste Grundlage einer sittlichen Lebensführung zu erblicken ist. £em gleichen Gedanken ist der im Dezember 1899 bei Eröffnung deS Landtags gestellte Antrag entsprungen, der die Mithilfe deS Staates und der Gemeindm zur Förderung dieser wichtigsten sozialen Aufgabe ii Anspruch nehmen will Aber neben dem Staat und den Gemeinden sind die Einzelnen zu gleicher Fürsorge aufzuiufen. Deshalb habe ter, tn Fortsetzung früherer eifrig gepflogener Beratungen die Begründung eines Laudesoereins zur Besserung der Wohnungsverhältnisse Minder ermittelter in’5 Auge gefaßt. Meine Anregung fällt, wie ich mit Be- sstedigung auS der Bereitwilligkeit, mit der Sie meinem Ruse gefolgt, chlirße, auf fruchtbaren Boden. Der hefsische Zentral-Verein, zu dessen alsbaldiger Bllduna ich Sie zusammen zu treten bitte, soll sich 'cts Ziel setzen, alle Kräfte des Landes zur gemeinsame« Arbeit zu sammeln. Es wird ft3 zunächst darum handeln, überall tm Lande oas Interesse für die große Bedeutung deS Werkes, für die hohe Auf- < ube zu erwecken und habet tn erster Linie die Fürfvtge auch aus Du ländliche Bevölkerung zu erstrecken, damit überall in Stadt und Land dic Liebe zur Heimat, zum vaterländischen Boden, das Wohlbefinden .nt eiaenen gefunden Heim, Wohlstand und Sittlichkeit geweckt werde £er Verein wird nicht aus dem Auge lassen, daß, soweit thunlich, bei der Errichtung von Wohnstätten auch der Sinn für das Schöne, insbesondere für Ueberlieferungen, und auS den Bedürfnissen der einzelnen Gegenden herausgewachsene eigenartige Formen geweckt und erhalten werden. Ec wird durch gärtnerische Anlagen und Baumpflanzunge»> der Bevölkerung städtischer Gebiete wie ländlicher Gegenden die Freude an der Malat zu erhalten suchen. In der weiteren Entwickelung wird diese Wobifabrtseinrlchtung als beste Hilfe zur geistigen Bildung und sittlichen Förderung dienen. Mit großer Genuglhuung und Freude werde ich eS begrüßen, wenn die Errichtung des Hessischen Zentral' Verein» zur Besserung der Wohnungsverhältnisse Minderbemitteltei zu einem raschen Abschluß gebracht werden könnte, und gerne werde ich daS Protektorat übernehmen, um meine unablässige Fürsorge und mein tiefes Interesse für das Wohl unseres Landes und hauptsächlich für die minderbegüterten Klassen zu bekunden und zu bethätigen." Um dieses Programm zu verwirklichen, hat sich nunmehr unter dem Protektorate Ihrer Königlichen Hoheit der o6en bezeichnete Verein SmsnKOchw wieder eingetroffen. 2237 L. Kalkhofe reibt ttn> ffeWe nt?1* dem Ter,"' >e- s 22 der die n Certina !l)no‘ n £o -m5 unter, fe ÄH »aber 5 •ite s en ?n denSch^ 2, SR von 50 Dsg. an auswärts, Gtai für Aadfayrer, Aotvervand erste Kttse rc. rc. empfiehlt Adler-Progerie,Selter8weg39. Otto Schaaf. 2250 Täglich frische Kreppekn aus nur reiner Landbutter hergestellt. 402 jylSpamer,Kreurplütz. ■ÄuÜreWi. Handlung Couverts mit Zirma billigst vrühl'sche Unioerfitäts-vroSeni. alle Sorten Kohlen zu den billigsten Preisen, ebenso Brikett-, Klötze und Brennholz. Ferner alsAnzünder die vorzüglichen NiKtotia-FkUtt-KtiKetis für welche mit der Alleinverkauf für Gießen übertragen ist. Waschbütten Waschböcke Waschkörbe Waschseife Waschklammern in größter Auswahl empfiehlt Wilh, Kohlermann »eustadt 18.1907 lete Ä.'Seet# sä«# s .^Leider w der Tec^ "inWj, in feint«1 laWS- und $3 nlung- i ’ÄSs nW UW C. Valentin. □OOOOOOOOOQ Äru- u. Apottwagkll Killderschirbltarrrn verkaufe, um damit zu räumen, allerbilligst 2098 Louis Lony, »ahnhofftraße 27. Holzversteigerung. Er werden versteigert: Mittwoch deu 27. März, vormittag- vo« 9 Uhr ab, aus den Distrikten Zipfenwald, Alteunner, Scheid und Buchwald: Stämme: 60 Eichen = 25,44 fm, 18 Nadel -- 5,18 km; Aervstange«: 7 Eichm = 0,40 fm, 1<2 Fichten = 3,79 fm; Scheiter rm: 21 Buchen, 29 Eichen, 24 Nadel: Knüppel rm: 9 Buchen, 10 Eichen, 72 Nadel; Meistg rm: 130 Buchen, 250 Eichen; Stöcke rm: 2 Buchen, 12 Eichen. — Zusammenkunft am Eingang des Distrikts Zipfenwald. Donnerstag deu 28. März, vormittags von Sl/2 Uhr ab, aus den Distrikten Ober- und Nieder-Seilbach, Aspenstrauch a und h: Stämme: 99 Eichen — 23,13 fm (Bauholz); 2 Nadel ----- 0,48 fm, 1 Buchen ----- 0,83 fm; Z>ervstange«: 372 Fichten — 18,32 fm; Scheiter rm: 2 Buchen 2. Kl., 1 Aspm; Knüppel rm: 8 Aspen. — Zusammenkunft am Jagdhänschen im KifiriKt Hverfeilbach. Da» am zweiten Tage zur Versteigerung", kommende Holz wird nicht vorgezeigt, und wollen die Interessenten dasselbe vorher in Augenschein nehmen. Sämtliches zum Ausgebot gelangende Holz ist, mit Docter Araukfurt a. W. 2087 itt Moltkestratze 25 der dritte vermieten. Näheres 2039 Lööerstraße 26, pari. Beschäftigung gesucht. 2201 Nordanlage 28 1882 Red Aarlme L1 Rothe AJ Stern Kl Linie für sofort gesucht. 01047 882 AavuyosSraße 57. Antwerpen] nach gesuckt. 2241 Alexander Mayer. ^,nr“6anßlintfd)tpÄ Wassauer Kof. 01060 Mecum. 2238 A. Sieget. 1711 Bedingungen gesucht. 2170 Gustav Schad. zu verm trarl velz, Tapezier. 01011 bei mir einzureichen. 2258 flDöbl. Himmer, evtl, mit Pension, UV zu Venn. Dammstr. 42, II. gesucht. Schrift!. Offerten unter | Nr. 01032 an die Erped. d. Bl. I ▼▼ verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: HanS «eck. — Druck und «erlag der Brühl Ichen UnwersikätS-Buch. und Sleindruckerei (Pietsch Trben) in Gießen. ZU verkaufen Äellen-Gesucht' , lirrfdiicöaifö -7 -------------- Ilm . . • । ZU vermieten Mietstesuche (Offene SlfUni sind am Meisten eerbreitet. Gießen, den 21. März 1901. Mecum, Bürgermeister. sind für die moderne Kunststickerei die geeignetsten. Etn Haub, am liebsten oußerh. der Stadt, zu kaufen gesucht. Angebote mit PreiS unter D F Nr. «1009 an die Erpedition d. Bl. 010.bj «tu tüchtige» Mädchen, welches kochen kann und Hausarbeit gründlich versteht, wird in kleinen Haushalt per i oder )5. April qes. Frau HaaS, CHanl 31,II 2073] 2-Zimmer Wohnung Schlffenbergerweg 54, Hinterhaus im 2. Stock, per 1. April zu vermieten. Der Ber, Mgeorbneten habt. Viel Unerreicht in Konstruktion und Ausführung. 30 bis 40 tüchtige Erdarbeiter die Besten für Haushalt und Gewerbe. im Englischen und Französ. Mre. Shax^croMM, Bergstr. 15, Konversations-Kränzchen Speziesser Anterricht für Minder. Wilhelmstrasse zwei Her- fchaftshänser zu verkaufen oder zu vermieten. Näheres Markt 15. Beletage. Bleichstratze 17, 4-5 Zimmer mit allem Zubehör, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, auch Veranda, zum 1. Juni oder später zu Jll Rllps cholera auSg gtotbutl tootb Tietzrn E 1837] Ludwigstratze 24 ist der mittlere Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, GaScinr., Gartenanteil, Bleichplatz, per 1. April oder später Lehrling. Gin Lehrling zur Erlernung der Wagnerei wird zu den günstigsten Zkf =•**“* Ein braver Junge kann die Photographie- erlernen. Derselbe erhält sofortige Berg. Näb^reS Ludwigsplatz 2. Naumann Nähmaschinen Oangb Haushahungs-Trerinanchino JL 75. Naumann Nähmaschinen Oangb. Nähm. für Hand- u. Fussbetr. vH» 85. Naumann Nähmaschinen Langachiff-Nähm (Vibrating Shuttle) vH. 88. Naumann Nähmaschinen Ringachiff-Näbmaach m Stickapparat vH» 106. Naumann Nähmaschinen Schneider-Ringachiffm. m. Klapptisch vH- 113. Stock mit allem Zubehör nebst Garten und Pferdestall vom 1. April ab anderweitig zu vermiete«. Näheres Grünbergerstratze 23. 1695] Zwei ineinandergehende schön möblierte Zimmer für 1 oder 2 Herrn zu verrweten. Wallthorllrahe 15. stehen an Leistungsfähigkeit und Dauer an erster Reihe. lkonr. Stephan, Wagenfabrik, Großen-Buieck Srir: Dil Nachdem erloschen i worden. Za Gro anSgebroch Gießen G ww**$ KHtbtl uni KTeoitsti JlWni'«1 Cdt* W 2018] Ein Kaufe« Mi» zu verkaufen.______Achottstrahe 11. Gritzner Nähmaschinen Oangb. Haushalt.-Tretooaschine vH. 70. Gritzner Nähmaschinen Oangb. Masch. f Hand- u. Fusabetr. vH» 80. Gritzner Nähmaschinen Grosse Vibrating Shuttle 89. Gritzner Nähmaschinen Schneidermaschine „Titania“ vH» 92. Gritzner Nähmaschinen Schneider-Riti'gschiffmaschine vH» 102. lüchitgeS, braveS Dienst« mädchen per sofort gesucht. ZVestaulage 51, 1 Treppe [1^57 Qur Unterbringung von Bureaux -O werden 6 bis 8 Räume in der Nähe der Bürgermeisterei auf mehrere Jahre zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote mit genauer Bezeichnung der Räume und Angabe deS jährlichen Mietspreises bis zum 1. Avril erbeten. Gießen, den 21. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Bei dem hiesigen städlffchrn Elektrizitätswerk sind die Stellen eines ersten und eines zweiten Maschi niste« durch gelernte Maschinenschlosser zu Anfang Mai zu besetzen. Bewerbungen nebst Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Gesundheitsbescheinigung u. Angabe der GehaltS« ansprüche sind bis zum 10. April 1161] Junger Hausbursche zu einem Psero gesucht. Krämer, K'eu,platz 11. ©esundes Mädchen aus gut. Farn., welch. Stenogr.u.Buchführung versteht, sucht Anfangsstelle 01034 Fr. Schwa«, Wetzlar, Hofstatt. Beletage, 6 Zimmer, Küche, Speisekammer, 2 Mansarden, Wafferkloset, Bade- raum mit Einrichtung u. Warmwasserreservoir ist zum 1. April oder später zu vermieten. — Löber- straße 26, Ecke der Bleichstraße. harzer Kanarienhähne u.- Weibck. ^z. verk. ßrrrg Koch, Diezstr. 7, H I ohrlintr «egen sofort. Der. llt/111 HUg gülung gesucht. der Arohhers.! Kell. Landes. Lotterie empfiehlt Buchhändler Krebs 1325 Gießen. Schulstraße 10. Nächste Ziehung am 2 April. ladkn-EirmWag zu ver'aufen. Marktplatz 17. ^urck Erbauung eines eigenen Hauses der Burschenschaft Germania wird deren seitherig- itt? ^iei und ist dieselbe vom 511411411 1. Juni ab an anderen Verein oder Korporation tu Derrn. Näheres Aahnhofstr. 57. sio'2 kl. Beamtentum n. Franks, ein V Mädchen, das bürg koch. k. u. d. Hausarb. grdl verst., geg hob Lohn aes. Näh, b. Fr. B> rrn.Teufelslfta » 0979 Ein kleines LogiS zu Derrn. Heorg Stühker, Wolfstraße 14. /Srößere Wanfardenwoynuag an 'S) ruhige Leute zu Dermieten. 2231] Meine Wohnung, Kontor u. Lager befinden sich seit 20. März Mmgßrch 18. Sksßsche Gel- unb feltmannfibtnr G. Gauß. Auskunst ertheilen Red Star Livie in Alltmrpe», Joh. fr. Schggs in Sirfn, A Klippkein in faugsdorf. Landw. Dienstboten, nur deutschredende Leute, alS: Knechte, Kutscher, Stallschweizer, Biehfütterer, Hokgänger, Familien, Jungen Dennittelt billigst in JahreS- lobn unter Garantie für Ankunft: Aouise AZärwlnkcl, Kalke a. S. Merseburaerftr. 8 Prospekt g>at S Zwei MültrtiÄ finden freundliche Aufnahme bei Geschwister Kirch», Darmstadt, Roßdörferstraße 2*. 1458] In dem Hause Bleich- stratze 16n ist der 3. Stock, der Neuzeit entsprechend eingerichtet (Klosett und Gas), 5 Zimmer, Küche, Mädchenkammer, Garten- anteil rc., per 1. April zu Derrn Näheres ViSnrarckstratze SS. 1680] Schöne Wohnung Don 6 Zimmern nebst Zubehör, 1. Stock, per 1. April zu Dermieten Bleichstratze 31. Stübchen mit Bell, auch mit Kost, zu Perm. Mäusburg 9 Muer laden welchem schon lange Jahre eine Spezereihandl getrieben wird, aber auch zu jed. and. Geschäft geeign., sof od. spät r. verm. Aäh. Grped. s88 1053] Der seither von der Firma I. Schmücker Nchs. innegehabte gluße Faden ist per i. August, event. früher, mit ober ohne Wohnung zu verm A. M. Schulhof, Marklstr. 4, II. vermieten. Christ. Duill, 1875] vis L vis der neuen Kaserne. 2227] Kl möbliertes Zimmer zu vermieten Bahnhofstr. 28, I. 2127 Ein, 1-Zimmerwohnung mit I 1452] Durch Wegzug deS Kabinett u. Küche a. einz Pers zu Herrn Grafen vo« Hertzberg vermieten. Schiffeuhergerweg 16. f*1 » » « » 1863 In mein Manufaktur- und Modewaarengesckäft suche unter günstigen Bedingungen für Frühjahr einen Lehrling mit guten Scku'kenntniffen. __Kerm. Meßker, Butzbach. 2168] Eine mverl -ff., reinliche Frau oder Mädchen für einige Stunden des Vormittags gesucht. Wo? sagt die Expeduion d. Bl. 2217] Jüngeres Mädchen zur Hausarbeit gesucht. Frau Dr. Scriba. Plockstr. 2 MR Gesucht Köchinnen, Kausm., Mädchen all., Kinder«., sow Mäocv, w. n. n i. St. w b. d. h L. Frau Hm. Mohr Taubenbosstr. 12 hinter der Börse. Tüchtige Rockmacher und ein zweiter Tagschneider sofort gesucht. Georg Leib Sf Sohu. SWT Tüchtige "TO tzchn- nnb Mkstellschnriiiel sucht 1886 Markus Bauer. 193>Jn meinen 'Neubauten (ibeb und Liebigstraße sind vier größere Wohnungen mit allem Zubehör zu vermieten. NäbereS daselbst______ 0957 Wegen Versetz, ist der mutl. Stock m. Hauses, LöberS Hof 7, 8 Zimm. n. Zubeh. per 1. Avril zu vermieten. Karl Schwall. Schüler ^Pension. Zu erfc. in der Exvcd. 01014 ^ckön möbliertes Zimmer mit Kabinett zu verm, auf Ver- langen a m Pens. MäuSburg 9. 1222] Geräumige Wohnung tni 1. Stock, 4 Zimmer, Küche und Zubehör, auch zu einem Geschäft ober Bureau geeignet, vorn 1. Juni l. I. ab zu vermieten. Näheres Sircheuplatz 11, III. 332] 1 schöne 8« btS 4-Zimmer Wohnung tm 2. Stock sof. zu verm. Marktstr. lv. Zu erfragen 1. St. 145] «cke Schul« und Sonnen stratze sind zwei Läden, sowie eine 6 Zimmerwohnung (2. Etage) der Neuzeit entsprechend eingerichtet, sofort oder später zu vermieten. Näheres Baugeschäft ttbermarm, Löberstraße 8.____________________ 1137] 3. Stock, 5 sch. Zimmer, Fremdenzimmer, Badezimmer, all Zubehör, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, ist in meinem Neubau Wallthorstraße 78 zum 1. April oder früher zu vermieten. Näheres Wallthorstr. 71, N 2H5 Familien-Wohn zu vermieten. Warklpkah 22, lm ^adeu. 2162] @ine Wohnung, 3 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. April, eine 4-Zimmerwohnung per 1. Juni zu vermieten. Georg Schäfer, Lickerstraße 5. Arenudllch mövlicrtes Zimmer zu vermiesen Neffantage 19 Hl 2144] Möbliertes Rimmer zu vermieten. Marktplatz 17. 1266] Schön möbliertes Zimmer per sofort zu vermieten. Neustadt 1, II, Ecke Bahnhosstr. 1730] Freundl. möbl. Zimmer, Aaynhoffirahe 45 p., an soliden Herrn abzugeben. In Jacketts, Capes und Kragen sind soeben Neuheiten in grosser Auswahl eingetroffen, die aussergewöhnlich billig verkaufe. lOYIdarterrewohnung,7 Zimmer nebst Mitgebrauch d.GartenS,Bleich« platzeS und Trockenbodens per als- bald ober später zu vermieten. Näh Wallthorstraße 48________________ 601] Schulstratze 11 ist die seither von Herrn B. Kann inne- gehabte Wohnung, bestehend auS 5 schönen, geräumigen Zimmern mit Zubehör, durch dessen Ueberzug in sein eigenes HauS per 1. April 5" Drrm. Näb Hbofmaunvr. 14 ö-Zimmerwohnung mit Zub^hm per 1. April oder früher zu verm was bainit er Immerhin ta auch für wei konstatieren, Aussichtsbehö daß sie ben ä des Mlikum WgNen. Ministers, geworden wär ebensowenig b dik Pfandbrie seien, dürfte] Am wenigster ungskommissc heiten der Ar fie es aber; schreiten. Dei sichtsbehö'rde scheidende ft Mjtro^e ni A gewiß eh °'e so wirksam S,™1 W Jtoue Ungehör :?tet es, im 5 Sri? gelier »ens nicht thekenbanken. A, Ueber den feWn we" xiLZ d SS °«rL> Sender Hechte ? die Ulan Sin NÄ und ^on [On, Müibe Rech'^tivei b 'efe M Au M- y au 9b>n S^ete «Nlrde rW\Qv M bett a s Elastik-Schuhmacher-Maschinen Sattler-Maschinen. Strickmaschinen. mit kleinem Kopf JL 110. Für die moderne Kunststickerei, welche jedoch viel zu schwierig ist, um eine« praktische« Wert zu besttze«, eignet sich nicht nur die Lcmgsckuff- (Vibrating Shuttle) oder RlNgschiffmaschme der »Singer Co.", sondern mindestens ebenso gnt die Naumann oder Gritzner Langschiff' (Vibrating Shuttle) ober Riligschlffmaschine, und sind diese, trotz ihrer mechanischen Ueberlegenheit gegen da-) Amerikaner Fabrikat, billiger. 662 Brüder Schmidt, Seltersweg 83. tt^euenweg 89 sind zwei schöne Wohnungen von je 7 Zimmern mit allem Zubehör per 1. Juli zu Perm. Näb.Aeuenweg39,vart. s,«,, 1990] Schöne 3>Zimmerwohnung mit Zubehör an ruhige Leute per 1. Juli, event. früher, zu vermieten. «. Mittkel, Bahnhofstraße 8. iW* Stephanftratze 11 ist eine Wohnung mit 6 Zimmern und allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näheres 1 Stock. (1812 -gleichstratze 11, 1. Etage, schöne O d-Zimmerwohnung n. Zubeh, Bleichpl-, Trockenbod., Gartenant p. l.Juli z.verm. Näh.part das. (179, 1634] Ecke Ludwig- und Bis» marckstraße schöne geräumige SechS- Zimmerwobnung per 1. April zu Perm. Näheres Bismarckstraße 14 1653] Der erste Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit Zubehör, Badeeinrichtung, per Mai ander- weit zu Perm. Moritz Strauß. 1551] Herrschaftliche Wohnung, 7 Zimmer mit Bad und Bade» einrichtung, Balkon und sämtlichem Zubehör, in schönster Lage Gießens, ist wegen Wegmg von hier per 1. April zu vermieten. Näheres durch Wtlh. Htld, Brandg. 3. 1635] Fiankfurterstraße 69, pari., 8 Zimmer mit Zubehör zu Perm. Näh Ederpratze 6. 1033] 2iebigstratze 6* Wohnung von 8 Zimmern, ganz oder geteilt, Liebigstratze 67 Wohnung von 3 Zimmern u. Nettftadt 77 zwei Wohnungen zu vermieten. Näheres Lei Wsißbindermeister Hättser in Klein-Linden.________ 777] Bahnhofstratze 39 ist der mittlere Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, per 15. April zu 6er« mieten. Näheres parterre._______ 521] Die erste Etage in meinem Scürtflwr g 70 .'te zu vermieten. Eberh. Metzger. 205] Ostaulage 89 ist die Beletage, per 1. April 1901 beziehbar, ferner eine Mansardenwohnung per sofort zu vermieten. A. Keller. 202] Liebigstr. 66, II., 5 Zimmer nebst Zubehör und Gartenanteil per 1. April 1901 zu vermieten. Näheres Ebelstraße 14, I. ______Qch. Rohrbach, Lollar 01029] Emen tüchtigen Geselle«, sowie einen Lehrling sucht Lehrschmied Lamberth. und Fünf Zimmerlogis zu vermieten. 1866 _______L. H«h«, Bleichstraße. 0747] 2 Zimmer u. Küche an ruh. Leute zu verm. Louis Adam. 1953] Bleichstrahe v, Hochparterre, ist eine schöne Wohnung mit 5 großen Zimmern, Badezim., Küche, Keller und Bodenraum, Veranda, auch Mägdekammer, an eine ruhige Familie, an einzelnen Herrn oder Dame vom 1. April ab oder später zu Permieten. UagnttMlIe SÄ' H. Mühlich, Dammftraße 24. Schreinergefelle bei hohem Lohn auf dauernde 2unmüvr. Zimmer mit Kabinett in schöner Lage alSbald zu Perm- NäbereS Liebigstraße 62. part. 1893] Schön möbl. Zimmer m Permieten Vahahofftr. 66. 0968 Schön möbl. Zimmer m. 0. ohne Pension an 1 0. 2 Herren zu vermieten. Aismarckstraße 17. 01053) Gut erhalt-neS Tourenrad und 2 alte Violinen billig zu veikaufen Goethestr. 46, Atelier. 0,048] Gur crhalc. Badeofe« und leere Weinflasche« zu Der« taufen. Arankfurterstr. 4, prt 01046] Zwei Paar gut erhaltene Mädchenstiefel billig zu verkaufen. Näheres Wirtschaft ________3«M Reiseonkel, I. 2242] Em Reypinscher, 3'/, Jahre, reine Rasse, wachsam und heu, zu verkaufen. Frau DkUll» mann, Wetzlar-Bahnhof. fipin kleines Familienlogis per 15. April zu vermieten. 01037 SLillervratz- LZ, II. 1099] LogiS, 4 Zimmer, Küche und Zubehör, sofort ober später zu vermieten an ruhige, stille Familie. ______________«reuzplatz 18. 1690] «Zndwigllr. 32 Bel-Etage 8 Zimmer, Badenmmer u. s. w. pr. 15. Juni od. 1. Juli zu vermieten. Näh. Babnbokstr. 26, H örrlrrter grfudil Suche für den Verkauf m. Cigarren, ca. 100/0 pro Woche, einen Vertreter für Oberhessen unter sehr günstigen Bedingungen. Kundschaft ist vorhanden Offerten befördert unter Nr. 2185 die Exped. d. Bl. 250 Mark pro Monat. Agenten zum Verk. m. beliebt. Cigarren an Gastw , Händl, Kräm. Priv an jed. Orte sof. ges. 1645 A. Kanffmann.^ambttrfll. Für ein vornehme- Reklame- Prachtwerk (VII. Jahrg.) werden tüchtige Zvserllieil-Agkutell sofort gegen hohe Provifion gesucht. Offerten unter 2234 an die Expedition d. Bl 01036] Ei« Junge kann auf Ostern in die Lehre treten. Schneidermftr. Christoph Seipp _________Großen-Buseck.________ /Ein braver Junge kann bei mir 'S/ in die Lehre treten gegen sofortige Vergütung. Emil «och, Friseur, BabnhofNraße 51.______ 1536] Lehrling sucht Philipp Henkel, Stuhlschreinerei. ElllSchmikdklkhrliiig gesucht. 2197 Schmied Veckrr, Aktien - Brauerei Gießen. Oft en/ein lkhrlmg grfndjt. I Lein, Bäckermeister. 2007 Aus daS Kontor einer hiesigen Cigarrenfabnk wird zu oder nach Ostern ein Lehrling mit entsprechenden Vorkenntniffen und guter Handschrift gegen Vergüt. ^amilienwohaung zu Der«