9iv. 71 Drittes Blatt. 151. Jahrgang. Sonntag 24. März 1901 M**ftiee, Erpkdition und •mrfrrd $d)Hl|refjt 7. Äbrtfft für Dkpesch««r Anzeiger Gtetze». Fkrnsprrchanfchlub-tt.WA. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Ärfchet»t täglich mit LuSaadm, de« Montag«. Gießener Zamilien »littet werden dem tln> £'ger nn Wechlet mn atzest rtwirt" und „Bläner Volkskunde" Dier» a«l »üchenllich beigelegt ®*ne|et von Anzeigen nachmittags für den ;end«n Tag rrichrtnrnbeo Wwuntr bt» Bonn 10 Uhr Addrßellungen fpütesten« adend» »orher vezugrpreir oieueljätni. Ml. 2.20, monatl. 75 Pf«, mit Bringerlohn; durch Mi Äbholeflellen vierteljLhrl. Mk. 1.90, monatl. 65 P^. Bei Postbezug viertellihGl. Mk. 2.00 ohne B,stell,e» Alle Vnzeigrn verinttllnnO». stellen de» In. und «uSiaa»«» nehmen Anzeigen für da» »iehenrr Anzriger tntgtjM. Zeilenprri« lokal 11 Au •uielrt» so NM«. Kunstpolitik. Man ist bei uns in Deutschland gewohnt, der Kunst eine sehr nebensächliche Bedeutung beizulegen. Man hält sie mehr oder minder für ein Suxusprodukt, für eine Sache, nut der man sich nicht notlvendig zu beschäftigen braucht, die freilich sehr hübsche Gesprächsthemen abgiebt, aber doch sehr viel leichter zu entbehren ist als andere Tinge. So sehr hat man sich an die Borstellung gewöhnt, daß Kunst ellvas sei, was nur der Reiche besitzen und unterstützen' könne, daß man Kunstpflege und viel Geld für zwecklose, Dinge ausgeben für gleichwertige Begriffe hält. Diese absolut falsche Vorstellung von den, Wesen der Kunst kann es allein erklären, daß die Kunst in unserem öffentlichen, -eben eine so ärmliche Rolle spielt, daß man immer nuv Klagen über die Ausgaben für >runstzwecke hört, nirgends aber ernsthafte Versuche sieht, die Kunst in einer für das Allgerneinwohl nützlichen Art zu fördern. Die Kunst ein Luxus! Natürlich dient sie nicht zur Leibes Nahrung und Notdurft, aber darum ist sie doch ein wirtschaftlicher Faktor, dessen hohe Bedeutung nur der verkennen kann, dessen Urteil durch Sachkenntnis nicht getrübt ist. Blumen sind auch Luxus, aber wieviel Millionen guten deutschen Geldes, das nicht nur die Reichen mit Freuden zahlen, wandern dafür jährlich nach Frankreich und Italien! Etwas, was zu einem Lebensbedürfnis erhoben werden kann, ist doch nur bedingungsweise als Luxus anzusehen Wenn man immer die Befriedigung unmittelbarer Bedürfnisse allein im Auge gehabt hätte, würde es leinen Unterschied geben zwischen einer schönen, eleganten Pariserin und einem nach Thran duftenden Eskimo- kveibe. Die Kunst als Lebensbedürfnis setzt allerdings einen Kulturzustand voraus, dessen man sich in Deutschland aus verschiedenen Gründen leider noch nicht erfreut. Aber dürfen wir darauf verzichten, ihn zu erstreben? Niemals: denn wir verdienten nicht den Namen eines Kulturvolkes, wenn uns der Ehrgeiz fehlte, die Blüte der Kultur — die Kunst in prangender Schönheit auch einmal in Deutschland zu sehen. Aber selbst wenn verlangt wird, daß die wirtschaftliche Bedeutung der Kunst durch ihre materielle Leistung b'e= wiesen wird, steht sic weder hinter der Industrie und dein Bandel noch hinter der Landwirtschaft zurück: denn nichts ist an Kostbarkeit den Werken der Kunst zu vergleichen. Werte, wie sie die Kunst zu schaffen vermag, giebt es auf keinem anderen Gebiete der menschlicheir Bethätigung, weil hier etwas Immaterielles bezahlt wird, nämlich eben die Kunst. Man braucht nur die dauernden Preissteigerungen zu verfolgen, deren sich die wertvollen Kunstwerke erfreuen, um einzusehen, daß die Investierungen von Kapital in Kunst die allervorteilhaftesten Anlagen von der Welt sind. Italien ist eins der am meisten verschuldeten Länder der Erde, aber es könnte mit Leichtigkeit seine sämtlichen Ver- pflichtungen erfüllen, wenn es einen verhältnismäßig kleinen Teil seiner Kunstschätze veräußern wollte. Aus guten Gründen verzichtet es darauf, denn diese Kunstschätze führen ihm einen Fremdenstrom zu, der ungezähltes Geld im Lande läßt, und erhalten diesem das Ansehen einer Kulturstätte ersten Ranges. Man rechne nur einmal nach, wieviel Frankreich alljährlich durch seinen überwiegenden Geschmack verdient, oer lediglich die Folgeerscheinung einer hochentwickelten Kunstkultur ist: welche unsinnigen Summen etwa Rußland und Ainerika freiwillig für die an sich wertlosesten Dinge zahlen, die man nur in Frankreich zu machen weiß. Hebung der Kunst im Lande bedeutet Hebung des Nationalwohlstandes. Das hat man eben in Frankreich längst erkannt und den Posten eines Ministers der schönen Künste geschaffen, um der Kunst eine offizielle Vertretung in der Regierung zu sichern. Tas deutsche Reich überläßt es dem Glück, dem Zufall, der Gelegenheit, die Kunst hoch zu bringen. Nun zeugt das nicht allein für Unbildung, sondern auch für Mangel an politischen Fähigkeiten und wirt- schaftlicher Intelligenz. Tie Unbildung besteht darin, daß man, in Berlin an den maßgebenden Stellen nicht zwischen Kunst und Handwerk zu unterscheiden weiß. Unpolitisch handelt man, weil man dem Zufall vertraut, anstatt mit gegebenen Größen zu rechnen, und wirtschaftliche Intelligenz fehlt, weil man unglaublich viel Geld unter dem Vorgeben der Kunftförderung zwecklos aus dem Fenster wirft. Unter solchen Umständen erwächst jenen, die den Wunsch haben, daß Deutschland allmählich auch die ihm gebührende Kunstkultur erhält, die Verpflichtung, eine Politik zu treiben, die das Interesse der einheimischen Kunst im Auge hat. Der Direktor des Musee du Luxembourg in Paris, Mr. Leonce Benedite, äußerte sich, wie Hans Rosenhagen im „Tag" erzählt, im vergangenen Sommer einem deutschen Bekannten gegenüber: „Ich würde so sehr gern ein gutes deutsches Bild auf der Weltausstellung kaufen, aber leider ist kein solches da". Tas Wort sollte zu denken geben. Es ist, soviel man gehört hat, überhaupt kein deutsches Bild in Paris verkauft worden. Auf den Chauvinismus der Franzosen kann man die Thatsache nicht schieben; denn sie haben Bilder von Leibl, Liebermann, Uhde und Kuehl zu Zeiten gekauft, als die Gesinnung gegen Deutschland eine viel weniger freundliche war, als im letzten Jahre, wohl aber zeugt sie dafür, wie gleichgiltig den leitenden .^reifen bei uns die Sache gewesen ist. Tas Geld, das man zur Ausstattung der Ausstellunasräme bewilligte, und das Gabriel Seidl seinem Freunde Lenbach zuliebe pflicht schuldigst verpulverte, ist für nichts und wieder nichts ausgegeben und eine der besten Gelegenheiten, Propaganda für die deutsche Kunst zu machen, mit größter Geschicklichkeit verpaßt. Tie Reichsregierung hüllt sich achselzuckend in den bekannten Mantel der Unschuld. In der That haben die deutschen Kunstgenossenschaften — Institutionen Don absoluter Ueberflüssigkeit — den Mißerfolg der deutschen Kunstausstellung in Paris auf dem Gewissen; aber die Reichsregierung spielte bei der ganzen Geschichte die Rolle des Mannes, der eine Dummheit verhindern könnte, jedoch zu bequem dazu ist. Wenn die Regierung sonst etwas unterläßt, was sie hätte thun können, giebt es sofort Interpellationen in den Parlamenten. Tie bedauernswerte Blöße, die sie sich in Paris gegeben, hat keiner ihrer Gegner benutzt, um sich einmal über die dilettantische, ziel- und zwecklose Kunstpolitik in Deutschland auszusprechen. Mit der Bewilligung von Geldern für Kunstwerke ist es allein nicht gethan. Tie Kunst bedarf einer rationellen Pflege. Es kommt nicht blos darauf an, daß Geld für Kunstzwecks da ist, es muß auch mit Vernunft ausgegcben werden. Ter ungebildete Par- venu, der sich als Mäcen zu etablieren wünscht, und für große Summen schlechte Kunstwerke kauft, nützt nicht nur der Kunst nicht, sondern schadet ihr geradezu; denn erdrückt die Thatkraft der tüchtigen Leute herab, indem er ihnen etwas entzieht, um die Mittelmäßigkeit oder gar die Unkunst in ihren Bestrebungen zu stärken und sie noch eingebildeter zu machen, als sie ohnehin schon sind. Ganz abgesehen davon, daß dieser Pseudomäcen sein Geld nie Wiedersehen wird; denn schlechte Kunstwerke zahlt nur der Kunstunverständige teuer. Rationelle Kunstpflege besteht nicht darin, daß man große Summen für alte Meister ausgiebt, oder für die bewährten Schöpfungen namhafter Künstler, sondern darin, daß man die gute Kunst der Zeit rechtzeitig und verständ nisvoll unterstützt. Die größte Schwierigkeit wird ja frei lich immer darin liegen, zu entscheiden, welches die gutk Kunst ist; aber selbst Mißgriffe können vertragen werden, wenn sic in guter Absicht geschehen. Tie Schwierigkeit der Entscheidung über den Wert oder Unwert von Kunstwerken ist wirklich nicht so groß, als man meint. Sie kann durch eine rationelle Bildung des Kunstgeschmacks bis zu einem gewissen Grade beseitigt werden, und hier scheint die Reichsregierung thatsächlich Vorbereitungen zu treffen, die auf eine künstlerische Erziehung der Jugend in den Schulen hinausgehen. In dieser Richtung darf man also wieder einiges Vertrauen zu dem guten Willen der Negierung haben. Indessen möchte man wohl die Fratze aufwerfen: Wäre es nicht im hohen Grade zweckdienlich, wenn ein Vertreter der Kunst in jedem Ministerium säße, kein Künstler, sondern ein Kunstpfleger von bewährter Tüchtigkeit und Erfahrung? Vorkommnisse wie sie >die Pariser Weltausstellung gezeitigt, oder eine so beschämende Blamage, wie sie sich Preußen mit seinen Kronjubiläuins- münzen bereitet hat, sollten in geordneten Staatswesen doch unmöglich sein, und sie wären es, wenn auch nur eine kunstverständige, mit den Verhältnissen vertraute Persönlichkeit allenthalben ihr Urteil abzugeben hätte. Man scheint sich bei uns ferner auch gar keine Rechen schaft darüber zu geben, von welcher Bedeutung die K u n st p f l e ß e für d i e J'n d ü st r i e ist, die ja doch nun einmal das Handwerk mehr oder minder abgelöst hat. Gerade die Industrie ist es, die jetzt für die Verbreitung künstlerischer Ideen zu sorgen hat. Sie wird ja niemals Leistungen bieten können, die es an künstlerischer Qualität, mit denen des .Kunsthandwerks aufzunehmen vermögen,; aber es braucht kein frommer Wunsch zu bleiben, daß sie unter die Herrschaft des guten Geschmackes gerät und künstlerisch wertvolle Vorbilder benutzt. Und schließlich ist eine künstlerisch anständige Schöpfung der Industrie eben doch mehr wert als eine jammervolle Handarbeit mit mißverstandener künstlerischer Tendenz. Alles, was des großen Bedarfs wegen in Massen hergestellt werden muß, ist und bleibt auf die Industrie angewiesen. Es.käme nur barauj an, dieser begreiflich zu machen, wie sehr sic ihre Erfolge steigern könnte, wenn sie mit den allerbesten Künstlern zusammen arbeitete. Hier fehlt es an allen Anregungen, und der Begriff Fabrikware bleibt nach wie vor einer der schlimmsten. Einige Industrien bestätigen allerdings bereits wirkliche und moderne Künstler, aber diese vernünftige Idee sollten alle aufnehmen, die unter dem Ein flusse des Geschmacks stehende Dinge produzieren. Auch in diesem Falle wäre zu wünschen, daß der Staat mit gutem Beispiel voranginge und, wo es möglich und nötig ist, tüchtige Künstler beschäftigte. Tas lüäre auch einer der Punkte, wo eine verständige Kunstpolitik einzusetzen hätte. Und immer wieder muß betont werden, daß alle aus Kunstpflege gerichteten Bestrebungen den besten Teil und das eigentliche Ziel ihrer Wirkungen verfehlen, wenn sie nicht auf die Kunst der eigenen Zeit gerichtet sind; denn nur so ist Kunstförderung möglich. Die Verdienste aller jener berühmten Mäcene, deren Namen mit der Geschichte der Kerliner Dries. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) Frühling in Berlin: Im Tiergarten - Bei den Sommer- wirten — In den Puhgeschaften. — In den Leihhäusern. — Zu de» Schulen. Je älter die eitlen Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts werden ich rede wirklich nur von der kleinen Minderheit der eitlen, und schließe alle meine Leserinnen feierlichst aus! — je älter sie also werden, je längere Zett verwenden sie auf ihre Toilette. Berolina, die entschieden keine von den jüngsten mehr ist, wenn sie auch wie ein halbflügger Backfisch wächst und wächst, daß ihr alles zu cng wird, braucht daher auch eine gehörige Portion von Zeit, ehe sie sich im feschen Frühlingskostüm präsentiert, trotzdem ein ganzes Heer von Arbeitern bei dem Aufputz beschäftigt ist. Im Tiergarten wimmelks von fleißigen Menschen, die den Spuren des Winters unnachsichtig zu Leibe gehen, das alte Laub beseitigen, die Bäume ausputzen, den Rasengrund pflegen und die Wege in Stand setzen und in der S i e g e s a l l e e besonders ist man fleißig am Werk. Aus Veranlassung des Kaisers wirb nämlich von den vier Lindenreihen in der Allee jeder zweite Baum niedergelegt, um die Denkmalsgruppen zu besserer Wirkung gelangen zu lassen; auch ist mau mit der Aufstellung der wenigen noch fehlenden Herrscher-Statuen beschäftigt, von denen besonders die Begas'sche unseres alten Kaisers Wilhelm mit Spannung erwartet wird. Beim Transport nach dem Standort ereignete sich das kleine Malheur, daß die Spitze von der Pickelhaube der Figur durch die Ungeschicklichkeit eines Arbeiters abgestoßen wurde. Ein paar Kunstkritiker der Straße, von denen der eine ein Bayer sein mochte, stellten über die Folgen dieses Unfalls ihre Betrachtungen an. Der Berliner war der Meinung, daß an einem richtigen Helm die Spitze so wie so erst aufgesetzt würde, und nicht aus dem Leder herauswüchse, während der Andere eine Aenderung, die den ganzen Helm beseitigen müßte, für angebracht hielt, was den Spree-Athener jedoch zu der spöttischen Bemerkung veranlaßte: „Tu hast woll Raupen im Koppe? Jerade die Pickelhaube muß sein; das is die Hauptsache!" Ich wartete das Ende ihrer ästhetischen Auseinandersetzung nicht ab, sondern begab mich jveiter nordwärts, wo die Vorbereitungen zur Aufstellung des Bismarck-Denkmals in vollem Gange sind. Auch dieses wird noch im Frühling seiner Vollendung entgegen gehen und dadurch das imposante Gedächtnisviertel am Brandenburger Thore um einen interessanten Punkt vermehren. In den Sommerwirtschaften macht man gleichfalls „Frühlings"-Toilette. Ganze Fässer voll grüner Oelfarbe werden an Gartenzäunen und Gartenmöbeln verstrichen, die Veranden sind längst in Stand gesetzt, das alte Schild wird aufgefrischt und die weithin sichtbare Fahne, das tröstliche Wahrzeichen für alle anrückenden durstigen Seelen, flattert frisch gewaschen im Märzenwind. Hier und da plätschert sogar schon ein Springbrunnen von mindestens Meterhöhe und so dick wie ein Zuckerstrick. Nur die Blumen und Blätter trauen dem Aufputz noch nicht recht und können sich nur schwer entschließen. Den Kalender-Termin innezu- Ijaiten; höchstens ein paar Schneeglöckchen stecken die vorwitzigen weißen Köpfchen aus der Erde. Aber ein richtiger Berliner Sommerwirt weiß sich zu helfen, und mit immergrünen Tannenzweigen und nie verwelkendem Rosapapier zaubert er den blühendsten Lenz in seinem feuchtfröhlichen Revier hervor, sodaß die immer zahlreicher werdenden Sonntagsgäste ihre helle Freude daran haben. Auch in den Putzgeschäften ist der Frühling längst am Ruder. Ganze Berge von Rosen und anderen schönen, Blumen lugen nach den vorüber flanierenden Hausfrauen und Haustöchtern aus und locken, sodaß der wegen Erkältungen besorgte Gatte und Vater nicht im stände ist, die andächtige Viertelstunde vor einer solchen Auslage auch nur um eine Sekunde abzukürzen. Uebrigens eine ganz überflüssige Besorgnis. Vor echten Pariser Frühlmas-Modell- Ijüten und wenn sie blos 50 Mark das Stück kosten - Wirb den Tamen so warm ums Herz, daß sie sich höchstens einen Schnupfen holen, wenn „Papachcn" auch so gar kein Verständnis für einen chiken Frühjahrshut zeigen will. Ein fröhlicher Frühlingshauch dringt auch in die Leihhäuser, die nachgerade zu Aufbewahrungs-Magazinen der im Winter entbehrlichen Fahrräder geworden sind. Ter Andrang bei beginnendem Winter ist ganz erstaunlich, und mancher der Inhaber von Pfandgeschäften hat einen besonderen Speicher mieten müssen, um die blanken Rößlein, die glücklicherweise kein Futter verlangen, unterbringen zu können. Nun ist er die meisten wieder los und sicht dafür die Zahl der Pelze unb Wintermäntel wachsen. Es sind das feine Frühlingszeichen. Auch' die festlich geschmückten Vierzehnjährigen, die — der großen Menge wegen schon von den ersten Märzsonntagen an — heuer konfirmiert werden, verraten es, daß es Lenz wird. Ach, wie jämmerlich klein, blaß und doch unjugendlich ist der Durchschnitt dieses Berliner Nachwuchses! Fürwahr! aus diesem Schlag kann der König seine Garde nicht rekrutieren! Mit roten Nasen und ziemlich durck)gefroren lausen sie in diesen Tagen durch die Berliner Straßen; denn der alte Winterpaletot paßt nicht mehr zu der stolzen Gewandung aus der „Goldenen 110" und ähnlichen Wunder-Magazinen. Wenn sie nur innerlich auch so sauber und fleckenlos aussähen, die quasi modo geniti! Es wäre da manches aus de n Schulen zu plaudern, in denen die Frühreifen ohne Wissen der Ettern unb Lehrer gesessen? ... 4 ' von prima Wieseuheu und Hafermehl. Diese Kühe sind auf Tuberkulose geimpft und stehen ständig unter tierärztlicher Kontrolle. H. Hansel 19 Löberstrasse 19 Griessen 19 Löberstrasse 19 1097 Koetenvoranscbl&ge gratis. Rascheste Lieferzeit. Emil Pistor Nachfolger Tklephs« 61 llfuetr. Prei Pers. Klrtderrnachertrr 1694 2256 ,ureichen. Mpfeßlinigen II II unter Mchnahai PftrU -am l Saug., Sau Saug-u.Dr Tiefbrunni Röhrenbru ' tommafldit-Gei ^0|] Aki Jahresbericht. Prüfung der Rechnung. Ersatzwahl. Vereins werden hiermit auf Grund Satzungen ergebenst eingeladen. Der Borstand: Schlosser. Roßfl Pe NB. Die Anfertigung jeglicher Damen Konfektion betreibe nack tote vor im Hause weiter und sichere bei billigster Preisberechnung tadellosen Sitz, sowie prompte Bedienung zu. ■ar Echt mit c Hain L Stn besser nn(! schönetei lieferbar Um 4. Bti jedes an Vorrätig be Rol Illg. Mrem für Armen- und Krankenpflege Freitag den 29. März, nachmittags 5 Uhr, im Saale des Schwesternhauses (Johannesstraße). Zur Gewinnung dieser ausgezeichneten Kur- und Kindermilch sind Kühe in einem besonderen Stalle untergebracht und erhalten uur Trockeufutter Täglich frische Waffeln 0955 Liebigshöhe. Uebernahme von Eisenkonstruktionsarbeiten, Gittern, Thoren etc. Anfertigung von Speise- und Waren-Aufzügen. Billigste Bezugsquelle für Bauschraubeu. Tages»Ordnung: 1. 2. 3. Die Mitglieder des der §§ 4, 5 unb 7 der 2209 IWaschinen-Reparaturen und allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten. Emil Horst, Giessen Cementwaren- und Kunststein-Fabrik Llebigstrasse 43/45 und An den Bahnhöfen. Basehe Lleferuug in gediegener Ausführung zu billigen Preisen. 192 «rofr« feier in «riWhrfe®, thHen, ß«chf«tzfie,eli. Kripp», triini nfe. Der Continental Pneuma tic ist im Einkauf nicht billig, aber durch feine längere Haltbarkeit wird er billig im Gebrauch. Käufern von Fahrrädern kann nicht genug empfohlen werben, stets diesen Reifen zu verlangen. 1523 Kriefkasten der Redaktion. ft. 100. 1 p bedeutet leichte Bruchanlage. H. ch. 4 b 36 bedeutet Herzfehler. D. e. — dauernd untauglich. Gustav. Die Bedingungen find genau dieselben, wie bei jedem freiwilligen Eintritt, das Brustmaß soll mindestens die Hälft« der Körper- länge betragen. St. R. 1 b bedeutet: Einzelne Blutadern an den Beinen ohne Knotenbildung. Anngee Abonnent. 4 a 86 bedeutet: Ausgebildeter Plattfuß. Men-, Stahl- und Wesstnglvarenyandlung. Haushaltungs und Küchengeräte issr Oefeu und Kochherde in reichhaliiaerAuswahl. 3W Gartengeräte "W spaten, Drahtgeflecht, Stachetdraht, Sartenscheeren, -anmsage« Orassameo. Rafevmäher. Kleefame». Wafchmaschinev, Wafckmangel«, WärtenwSbel. Kur- und Kindermilch in Flaschen mit Verschlußmarke ü Liter 80 Pfg. Tische ist das Spiel suspendiert. Rothschilds Schwiegersohn hat die Bank gesprengt; in einer schreienden, tobenden Menge ein seelenruhiger, kleiner, vornehmer Herr mit stechenden Augen und kaltem, klugem Gesicht. Lächelnd blickt er um sich, auf die ihn mit neidischen Blicken musternde Menge, aus die gallonierten Banklakaien, die neues Geld, neue Papierscheine bis zum Gesamtbeträge von 200 000 Francs anschleppen und — das Spiel kann von neuem beginnen. Eine neue Schlacht! Ephrussi setzt unter atemloser Spannung. Man geht Wetten ein, auf roeldye Farbe er setzen wird. „Tas Maximum auf Schwarz." Und — Rot verliert prompt von neuem. Das wiederholt sich ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Mal. „Ich bitte Sie, mein Herr, setzen Sie auf Rot." Eine fremde Dame hat es fast flehentlich gesagt. Ter Finanzbaron lächelt und bedankt sich für den Rat und setzt — weiter auf Schwarz - und er gewinnt 8, 9, 10, 11, 12, kurz 20 Mal hintereinander. Um Ephrussi herum aber tobt's; man schreit, stößt einander, jubelt, weint. — — Tie Bank ist zum zweiten Male gesprengt! Wie eine Siegeskunde jauchzt es durch die Säle hindurch ins Atrium. Lächelnd, sehr ruhig, sehr vornehm verläßt Ephrussi das Spielhaus, schreitet über den Kasinoplatz zum .Hotel de Paris, denselben Kasinoplatz, auf dem zur gleichen Stunde die unter Regenschirmen Promenierenden sich schaudernd davon erzählen, wie im Alexandra-Hotel sich beim Lunch im Speisesaal — ein armer Teufel, ein russischer Offizier, erschossen hat. — Er hatte seine letzten hundert Rubel verspielt, er wird in aller Stille beerdigt — seiner alten Vtutter hat man telegraphiert. Rothschilds Schwiegersohn aber giebt gewiß am Tage dieses Begräbnisses eines seiner opulenten Tiners. Rob. Haas Nchf. Aeuheiten in xx Kinder-Jacketts V v-x de« eixfach ßex Bis j« dem eleganteste«, Häubchen, Mützen und Hüte hi großer Auswahl eixgetroffe«. 180’ Schrsssrmchrichtnl. Norddeutscher Lloyd. Bertreten in Gießen durch Agent Carl Loos. Bremen, 21. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampfer Lahn, Kapt C. Pohle, vom Norddeutschen jLloyd in Bremen, ist heute 12 Uhr nachts wohlbehalten in New-Dork angekommen. Mrktstrgßk 10. Giessen Avis für Damen! Beabsichtige einen »ursuS für Anfertigung und Zu« schneiden von Damen- und Kinder-Sarderove nach neuester, leichtfaßlicher Methode einzurichten. Anmeldungen hierzu erbitte Ltedigstratze 62, 3. Stock. Beginn des Unterrichts Montag den 15. April. Hochachtungsvoll Louise Weinhardt, Trinkfertige Kindermilch nach Angabe von Professor Dr. Backhaus, Königsberg. D. R. P. Nr. 92 246. Neste Wahrung für Kinder im ersten KalVjahr und Kranke. Sterilistert, trinkfertig in Nortioasflaschen. Gorte I. Gehalt wie Frauenmilch, sie kommt der Muttermilch in der Zusammensetzung und Leichtverdaulickkeit am nächsten, weil der Käsestoff der Kubmilch, der für kleine Kinder so schwer verdauliche Beftand- ted, teils ausgeschieden, leUs leicht verdaulich gestaltet wird. Die Milch wird durch Sterilisation bakterienfrei. Sorte II. Gehalt wie Fettmilch, Rahmgemenge rc., für Kinder im zwenen Halbjabr und Magenleidende. Sorte 111. Sorgfältig sterilisierte Vollmilch für ältere Kinder, Erwachsene und Rekoiu-alesfemen. Näheres über die Vorzüge der BackhauS'scken Milch ersichtlich aus den ärztlichen Urteilen und wisienschaftlichen Berichten, die allen Jnteresienten auf Wunsch zur Verfügung stehen. 576 HerfiellungSrecht für die Kreise Marburg, eietzen, Friedberg, Büdingen, Schotter» r L- Reif, Hofgut Afsenheim. Uelephonrnf Ilriedverg Wr. 5. MMlMWllkll Der Weltruf, den die Pfaff-Nähmaschinen ge- nießen, begründet sich lediglich auf daS ernste und unablässige Bestreben der Fabrik: „Nur das Beste zu liefern". Diesem bewährten Grundsatz hat die Fabrik nicht nur ihre Größe, sondern auch die Thatsache ,u verdanken, daß die Pfaff-Näh« Maschinen die gesuchtesten und beliebtesten auf dem Markte find — Die Pfaff'Nähmaschine» eigne» sich auch vorzüglich zur Kunststickerei. Alleinverkauf für Kreßen und Amgegend bei H. Kraft, Mechaniker, 46 Neuenweg 46. Eigene Reparaturwerkstätte für Nähmaschine» und Aahrräder. Andere hervorragende Fabrikate, wie Clemenx Müller ilt Dresden und G. Winselmann in Altenburg, preiswert und unter -reeller Garantie. 788 Mstkine. Feldbraud. 9V la. HuaMtt. Jed S Quantum billigst. Nahe »ab gute Abfahrt. Auch können di selben an die Bau stelle geli fert werben. 1765 Andreas Euler. Krmb en-Hand itrb eit. Sonntag den 24. d. Mts., von vormittags 11 Uhr bis nachmittags 2 Uhr, soll in dem Konferenzzimmer der Siadtknabenschule eine Ausstellung der von ben Schülern im diesjährigen Unterrichtskursus für erziehliche Knabenhandarbeit gefertigten Gegenstände stattfinden, zu welcher wir hiermit einladen. Gießen, den 20. März 1901. 2204 Mecum, Bürg-rm ister. Hahn, Oberlehrer. ^erricht ^^JiOFF 0 Scheib .Wen n MdI- u aller rZL -’Ä «S; Versteigerung. 1 Im Auftrage des Herrn Konkursverwalters Jean Boeck werden die zur Konkursmaffe des Albert Berger gehörigen nachverzeich- reten Gegenstände Dienstag ben 8. April b. I., nachmittags 2 Uhr, im Saale des Lenz'sche» Felsen» kellerS v.-rsteiqert. 15 Siegnlateure, 1 Hänge« uhr, 1 Standuhr, 1 Glockenwecker, 27 Baby Wecker, 4 Parijer Wecker, 6 Schottenwecker, 81 neue silberne rc. Serretr« u.Damen-Taschen Uhren (zu Geschenken für Konfirmanden und Konfirmandinnen geeignet), 2 Wanduhren (Scknffsuyr), 2 Schotten - uh:en, 1 Nacbtuhr, 1 Kontoruhr, eine Anzahl alter Taschenuhren, eine größere Menge Uhrretten, Uhrgehünge rc., 1 Waschtisch mit Marmor- platte u. a. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 2154 Geitzter, Gerichtsvollzieher. •i Mi so H-chs-i" w* Bollmilch in Flafcheu mit Berfchlußmarke ü Liter 20 Pfg. Bollmilch im Aussch-mk aaS Kannen L „ 18 „ prima fauerer Schlag- unb Kaffeerahm ä. „ 100 Kur- unb Kiudermilch, ebenso Bollmilch in Flaschen ist uur echt, wenn die Berschlustmarke unverletzt ist unb bitten wir hierauf besonbers zu achten. Unsere Milch laffen wir monatlich mehrmals vom chimischen Untersuchungsamt in Gießen bezüglich ihrer Beschaffenheit untersuchen. Telephon Llch Nr. 4. Fürst!. Solms Lichische «tzutsverwaltung z« Sich. Büchsenschütz. Kunst auf ewig verbunden sind, bestanden nicht darin, daß sie bemüht waren, die Kunst nach ihrem Sinne zu lenken, sondern darin, daß sie bestrebt waren, den Ideen der voranschreitenden großen Künstler ihrer Zeit zum Ausdruck zu verhelfen, indem sie diesen, die Möglichkeit gewährten, sie in Thaten umzusetzen. Große Künstler! — auf die allein kommt es an, nicht auf die mittelmäßigen. Daran sollte jeder denken, der den Beruf in sich fühlt, es den Medici oder dem Grafen Schack, den Renaissancchiapsten oder den prachtliebenden Fürsten der Barockzeit und des Rokoko nachzuthun; denn eine grausame Wahrheit enthält Feuerbachs Wort: Wer den Willen und die Macht hat, die Mittelmäßigkeit zu erheben, der hat sie auch, das wahre Talent zu schädigen. ■TXas Aa^onviere« und y Wasche» von Strohhüten für tarnen Herren unb Kinder, nach neuesten Formen, w rh 'a'ch unb billigst besorgt. 8135 K. Aavgma»», Bahnhofftr.29. Vermischtes. * W i e Rothschilds Schwiegersohn zweimal die Bank von Monte Carlo sprengte, lieber die „denkwürdige That", die, wie wir bereits kurz mitteilten, jüngst Herrn Ephrussi, dem Schwiegersohn von AlfonsRoth- schild, glückte, wird aus Monte Carlo gemeldet: Während draußen die Regenfluten ben Kasinogarten peitschten, herrschte drinnen in den Spielsälen eine fast tropische Temperatur. Ter Saal war mit Fremden fast überfüllt. Um die Roulettetische saßen in acht- bis zehnfachen Reihen die sich zum Spiele Trängenden. Wie Explosion lag es in der Luft, ein Dunstkreis von Schweiß lagerte über den Tischen. In diese fiebernde Atsosphäre tönt plötzlich der Ruf: „Die Bank ist gesprengt, Ephrussi hat die Bank gesprengt!" Und wie ein Mann springt alles bon den Tischen, drängt sich zum „Trente et quarante"-Saal. Richtig, an dem einen Maschinenfabrik und Schlosserei empfiehlt sich in Anlage von Transmissionen, Lieferung masehineller Einrichtungen Verdingung Die Schreiner- und Schlofferarbeiteu für dae städttsche Elektrizitätswerk sollen Dienstag, 26. März, vormittags 11V, Uhr, öffentlich verdungen werden. Zeichnungen,Arbeitsbeschreibungen unb Bedingungen liegen während der Dtenststunden auf Ztmmer Nr. 6 bei uns offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrtst 10 Tage. Gießen, 21. März 1901. Das Sta'otbauamt. Schm andt. 2253 Verdingung von Fuhrlöhnen Das Aurfahren von 9 bis 10 Wagenladungen Bord- und Bandstemen vom Bahnhofe nach verschiedenen Straßen der Stadt soll Pitnetag den 26. Wär;, vormittags ll8/< Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck, der >ei uns erhältlich, sind spätestens >is zum genannten Termin perher einzureichen. Gießen, 22. März 1901. Das Stadtbauamt. _______Schman dt. 2254 Gikßenrr Ommbns - Gklellschall E. m. b. H. Die Anfertigung sieben neuer Uuiformjoppeu soll oera'ben werden. Offerten sind bis zum 26. ds. Mts. auf dem Depot ein- Bekanntmachung. Die Markllauben 2, 11 und 12 sind noch frei und können sür das Rechnungsjahr 1901/2 zum Preise von 42 Mk. pro Stück abgegeben werden. Reflektanten wollen sich an die unterzeichnete Behörde wenden. Jnsolange dieselben unvermietet sind, können sie auch für einzelne Wochen gegen eine Miete von 1 Mk pro Woche abgegeben werden. Desfallsige Anfragen find bei dem Hausverwalter Riebel im Turmhaus am Brand zu stellen, welcher auch mit der Erhebung der betreffenden Mieten beauftragt ist. Gießen, den 19. Mä-z 1901. 2239 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Gikßklltt Omibus - Grsküschast E. G. m. b. H. Der Husbeschlag soll vom 1. April 1901 bis 31. März 1902 vergeben werden. 2255 Offerten sind schriftlich b>S zum 26. d. Mts., 6 Uhr abends, auf dem Devot einzvreicben. Versteigerung. Montag ben 25. l. MtS., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal, SelterSweg 11, gegen Barzahlung: Eine Pinie Buchen » Bohlen, E'chen • Stämme und Bahn- Sckwellen, 1 Kuh, 1 Wagen, 1 Pianino, 1 Spiegelschrank, mehrere Sofas, Kommoden und Kleidersckränke, 2 Regulateure, 1 Spiegel u. a. m. Gießen, den 12 März 1901. 1979 Mulch, Bfandmeister. Ä L, l Versende Bevor Sie Jbren Bedarf in. Setörn. floffrn decken, verbinden 5ie in ■fyiem Int-refje erfl uni je hi-nb unb franko Muster von Hohensteiner Seidenweberei „Lotze“. Hohenstein Ernstthal. 2(qnigii 2158 empfiehlt sein großes Lager in: Teufel Oer PutZ Unterricht im Higene Schreinerei und ^otsterwerkst-tte. 16»! ESS .. h# ü'.ft whw-y» 'Ätze'MÄ »Gentners Wichs Oborhr.fi^be Gewerbe-Ausstellung 1898 mit der höchsten Auiiol'-hnung pseiegekr. Abschriften,Zirkulare, Offerten und Adressen, Schreiben nach Diktat, Vervielfältigungen,sowie sämtliche vorkommende Schreibereien Maschinenschreiben er- n n H teilt Damen und Herren ADOLF HOFFMANN, Seltersweg 83,Laden. 1 Verschiedenste GröSsen u. Anordnungen in Decimal-, Laufgewichts- oder ( gleicharmigem System. 1091 aoren etc. Eiserne Matratzen mit ges. gesch. tcf- gtellb. Kopfteil, Eisenmöbel. Spezialabteilung für Vorhänge, Saug-, Saug- u. Hebe-, Saug-u. Druck-,Spritz-, Tiefbrunnen-Pumpen. m Einkauf nidjt : wird er billig in roten Dosen Mik dem Kaminfeger Grotzirlig troäljrlte fabrihaf? Zu haben in den wtdflcn StfSdften. ( Feferikant: Carl Gentner in Göppingen. }ent iw äooi ln Nkll>.Hokt £ Hochfeines Suppen-und Bratenfleisch LPfd. Hochfeine Cervelatwurst ä Pfd..... „ Fleischwurst K Pfd..... ,, Bratwurst ä P d....... ,, Kooblauchwürstcheu ä Pfd. . . Oefen und Kochherden Maubeschlägen etc. M Gartengeräten Spate«, Rechen, Hacken, Schippe«, Drahtgeflecht, Stacheldraht, Gartenscheren, Baumsägen re. Waschmaschinen, Wringmaschinen, Wafdjmangeln, Sartevmöbel. Pferde zum Schlachte« werden z« den höchste« Preise« augekaust.__________________ 1728 ZubevorstehendemFrühjahr beehre ick mich, die Anfertigung von K arten sp alteren, Kallen, Kütten, Waschpfahlen, Daum- und Aofevstangen sowie aller in dieses Fach einschlagenden Artikel in empfehlende Erinnerung zu bringen. 1699 Fr. August Helfenbeln, Sdjottfh*. 19. Teppiche, Möbelstoffe, Linoleum aller Fabrikate u. Qualitäten. Beste Referenzen zur gefl. Einsichtnahme. Kießen, Yeuenweg 33. Nostfleifch- und Wurst Versand-Geschäft. neuer Modelle bitte 1799 Alle Steter, Möbel, Kette«, Zpiezel «ob Polstcrwareu ZU außerordentlich billigen Preisen. Größte Auswahl, -luster,immer «msgestellt. A. Grünebaum, Bahnhofstraße 88. ttort das Glück der zärtlichsten Ehen. Darum, Junge Hausfrauen, hütet euch vor zu häufigem Hausputz, aber nehmt das Mittel, das gründlich und auf lange hilft: Dr.Thompsons Seifenpulver, Marke schwan. Man verlange es überall! 3047 Friedhofs-Gärtnerei j icherstraße 13 Georg Noll ficherstruße 13 empfiehlt sich im Änlegen von Hraöfiütten und chärten sowie 1M1 kiufasse« mit Zyeuitsteiue« und KepflanM berselbr» nebst Unterbaltung. C. Scheibler & Co., Köln a. Rhein Hhemische Düngerfaöriken Hauptbüreau: Pölo a. Rhein, Stolkgasse 8—11 ballen sich emviohlen zum Bezüge von Chemischen Düngemitteln aller Art, wie: Superphosphat 2108 Amrnoniak-Srrperphosphat und allen sonstigen SuperphoSphat.Mtschnngen, Guano» und LhomaSphoSphatmehl. , Garantie des GehalteS unter Kontrolle der landw. versuch»' flattouen Darmstadt, Marburg, Speyer, Bonn u. s. w. ZtiMgae greife. Kremple Uediermug. Wi-d.rverkLuser an alle« Plätzen gesucht. Gelegeulieilsbms!! Ca. 25 Stück Fahrräder * teilweise nock sehr gute gebrauchte, erlasse, um für neue Sendungen Platz zu schassen, zum Teil weit unter Preis. Joh. Fr. Schaaf, 44 Wetzfleinstratze 44, renommiertester Aayrrad • Heschäft in Hieße«. NB. Mein bereits reich assortiertes, großeö Lager ebenfalls zu besichtigen. 80 40 40 40 „ Schinken ä Pfd.......50 Versende in Postkollt nicht unter 10 Pfd franko unter Nachnahme. Ketzlev, PfttdeMtzgtt. IUey “«taugiufi * ÄL bt1t 8emnt oh«« ^tnylatthch. Permanente a Ausstellung strn kompletter Mueter- zimmer yr, MM, in jedem Style. 8 Schaufenster. >/ f I Ernst Challier (Rudolphs Nacht.) Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalieii-Handlung und -Leihanstalt. Spezialität: Billige Ausgaben. Ä iwi।iYhT>' ü >> In fui liViftii ti ft HTfriiiinTOv p th» »IH >11011H I M >J I.I *11U 6i tu i it.i - h ih i > n > ► m'w.h»,!' > •« > > l'h f IfriikMÜi > !#• > i' tlWLti) > »fyn । v.ihiM':ri lilch Ifc milch sind Kühe Lrockenfntter üose geimpft / 1201 10 Pfg. 18 ,, 10 H echt, wenn die iten. igsamt in ©hfa «HZ«Lich. J, Happel Neustadt 56 Giessen Telephon 76 Gifenwaren-Kandtung Täglich gehen prachtvolle Neuheiten ein in " 1808 Gaslampen und elektrischen Lampen enaettie w St»* w«.tl Hi»» IpWjJ MS-"' 'echaM, ! Louis Frohnhäuser ---= 9 Schulstrasse 9 ----— I empfiehlt seine direkt bezogenen U89 X gf Spanischen W eine ferner: französischen und deutschen Kognak. Rhein- und Moselweine. Champagner AL». | Möbelfabrik "'ät Gegründet 1858 /V P '/V Mann & Stampe" 77 U J-'.L, ML."Ä aar Echt mit Stempel ,,Mann & Stumpe“, entzückt alle Damen!1 Haan & Stumpe*» Verlängerungsborde ,,TriIbyu zur Aus- besserung und Verlängerung bei Kleidern unentbehrlich; schönster Abschluss von Unterröcken. Alle Hauptfarben lieferbar. Haan Ä Stumpe’» neue Krageneinlage ,,Porös“ übertrifft jedes andere Fabrikat, 4—7 cm breit. * Vorrätig bei 1861 _____Rob- Haas Nachf,, Seltersweg 18. DaS Neueste Tapeten in großartiger Auswahl empfiehlt billigst Ernst Bloedner, Seltersweg. Dorjährize und ältere Muster, sowie Reste jeder Stückzahl werden fortwährend zu bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. 2125 Röhrenbrunn., Widder. Uommandit-Geeellschaft für Pumpen- u. Maschinen-Fabrikation. iw. GARVENS Unter Goldschmied 16. ijesse ’ ....F»br|k „Zz Grösstes Möbellager Lieferung vollständiger < Wohnungseinrichtungen jeder Preislage. Komplette TnirlWlNstkll in jeder Prc^Iage. ÄlT* PREIS EDAILL1 BUTZBACH L 1898 A Mainz Bohuatendrasso 10. Offenbach a. M. Frankfurters trasee *84 Regensburg Obere Bachgaase E 1551',. ' I Braubach & Fischer Firmung—4-6. 4 Neuenweg 4 Giessen 4 Neuenweg 4 Darmstadt Färberei und ehern. Wäscherei Ernst LudwigBstraBBe 3. H halten ihr Etablissement bestens empfohlen. 1993 3S r ■!W IT I ■■■■BBMUBMMBBBMMPM—WMBW Neue Regie! Neue Regie! irtschasts-Eröffnung. Enm verehrlichen h esigen und auswärtigen Publikum zur gefl. Kenntnis, daß ich mit dem H utigen das Aestaurant Irankfurter Kof Lindenplatz übernommen habe. Zum Aursckank gelangt ff. Pilsener au« der Gambrittus-Brauerei Butzbach und Münchener Bürgerbräu. Wittagstisch oon 60 pfg. bis 1 Md. Aöend-Stammcffe« #on 60 Jlfj. an. Gute Küche. Aufmerksame Bedienung. Weine erster Firme». Vereinszimmer Franz. Billard 2 Kegelbahnen zur gefälligen Benutzung. 2076 Indem ich um gütige Unterstützung meines n uen Unternehmens höflichst bitte, empfehle ich mich Fr. Klages, früher auf dem Uinddof. Ausverkauf in Sonnen- und Regenschirmen. Wegen Aufgabe dies. » Artik ls geben wir dieselben in bekannt vorzüglichen Qualitäten zu bedeutend ermäßigten Preisen ab. Köhler & Wenzel Nacht., 8168 77 Seltersweg 77. toot’5 tauft von jetzt an 1MT täglich geöffnet. 2029___________A. Schadeck Witwe. Franz Neumeier Gouueustraße 22 empfiehlt Sonnenstraße 22 Ak Konfirmanden-Stiefel itt großer Auswahl; für Knaben von AL 4.60 bis AL 6.— und hoher, „ Mädchen , 5.— „ „ 6 — „ „ sowie alle Sehuhwaren von den gewöhnlichsten bis zu den hochfeinsten in nur guten Qualitäten zu äufierst bill'gpn Prersen. 2046 ÄDas Alle-neueste in Säe - Maschinen Schubradeystcm, säen jedcGetreideart, berg* auf und bergab ganz gleichmässig. Als ✓p. neu und beachtenswert von der Deutschen vttl Landwirtschafts-Gesellschaft anerkannt. Xßf, Ausstellung Posen 1900. 5 Ph. ÄSayfarth St Co,, Frankfurt a. H. 1387 Ksr’' Die Firma bitten voll auszuschreiben. Marktllrafie 4. Telephon 119. Jeue Conserven nur allerbeste Qualität zu billigsten Preisen empfiehlt J. M. Schulhof. 754 Indwigsburg - jimhelheint. Schöner Ausflugsort. ff. Bier aas dem Giessener Brauhaus. DV Gute Küche. -TM 1388 Dr.woerleinsMaoentrank nur aus Kräutern und Wurzeln Let« gestellt, ist daö einzig gaiantieri sicher wirkende Heilmittel gegen Mageaerkrankungen der verschied. Art, spez. Magenkrampf rc. rc. Preis per Flacon 3 Mk. Nur eckt, wenn mit voll. Namenözug Dr. med Woerlein, prakt A^zt, Vers. Fälscher werden gerichtlich verfolgt. Alleinige Fabrikation u. Versand von Jean Beiker, Ludwigshafen a.Rb.,Bteich« straße 25. Niederlagen überall ges mim am Stück und abgepasst; Rouleauxstoffe, Marquisendrelle, sowie sämtliche Zuthaten für Zugvorrichtnngen empfehle billigst. 2124 Ernst Bloedner. Regenschirme für Damen, Herren und Kinder in großer Auswahl. 2121 Reparaturen und Ueverzichen wlid rusch und billlgst besorgt. A. FantemauH,Bahnhofstr 29. Deutsche Einheit-Seife, von den 200 Mitgliedern des Schutzvereins deutscher vollkommen neutral and unter steter Kontrolle hergestellt, ist von unerreichter Güte, von unübertroffener Waschkraft Das Packet WPfe^LiA:KM». ’S.43 Joseph Mark Großer Ausverkauf des RestbeftandeS 1608 fimtlicher Kerrn-, Samen- n. Kiadkr-Oib- 0. Kettwäsche zu bedeutend heravgeletzten greifen wegen volrfiäod.KefchättsaufgaVe. Prima Kasgtühtiörper Cylinder und Stifte billigst bei 1089 A. & G. Wallenfels, 46 Telephon 46. 21 Markt 21. Mineralwasser Gertrudlsbrunnen Biskirchen Römerbrunnen Echzell Selzerbrunnen Grosskarben Schwalheimer Ludwigsbrunnen ,, Königl. Selters Emser Krähnchen Fachinger Saxlehner Hunyady Janos Carlsbader Mühl und Schloss Marlenbader Kreuzbrunnen Wildanger Helenen-Quelle Salzschlirfer Bad Salzschlirf Kaiser Friedrich-Quelle Offenbach Limonade, Himbeer und Citronen empfiehlt in nur stets frischer Füllung und billigster Preisberechnung das General-Depot nur natürlicher Mineralwässer u. Kohlensäure von J. Weisel Sonnenstrasse 6. Telephon 235 Biele Kranke leiden an r Blutarmut, Bleichsuckt, Nerven-, Magen- u. VerdauungS- schwäche, Mattigkeit, Abmagerung, Angst- und Schwindelgefühl, Gedächtnisschwäche, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, Kopfweh, Mtgräne, Rückenschmerzen, Appetitmangel, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen rc. und stechen oft langsam dahin, ohne den wahre« Hruod ihrer Heiden zu ahne» und das richtige KeltmUtet zu finde». Ein be- tehrentes vuch mit Krankheitsbeschreibungen versendet an jeder« mann gratis und franko Die Verwaltung der «mma- Heilquelle, Boppard. 386 Zöpfe, Dreher, VsH Haaruhrketteu, t _^/Tonp4, Scheitel ; und Perücken wcib.n billigst an« gefertigt. Spezialität in weißen u. grauenHaaren. H. Tichy, Seltersweg 43, Ecke der Goethestr Rei Drüsen, Scrofeln, englischer Krankheit, Hautausschlag, Hals- und Lungen- Krankheiten, altem Husten, für schwächliche, blassaus- sehende Kinder empfehle jetzt wieder eine Kur mit meinem beliebten, weit u. breit bekannten u. ärztlicherseits viel verordneten LBhnsen’e Jod-Eisen- Leberthran. Durch seinen Jod-Eisen-Zusatz der beste und wirksamste Leber- thran. üebertrifft an Heilkraft alle ähnlichen Präparate und neueren Medikamente. Geschmack hochfein und milde, daher von Gross und Klein ohne Widerwillen genommen und leicht vertragen. Letzter Jahresverbrauch 50.000 Flaschen, bester Beweis für die Güte u. Beliebtheit. Viele Atteste u. Danksagungen darüber. Preis 2 u. 4 Mk., letztere Grösse für längeren Gebrauch profitlicher. Nur echt mit der Firma des Fabrikanten Apotheker Lahusen in Bremen. Wo nicht echt zu haben, gern directe Zusendung. Zu haben in allen Apotheken von Giessen und Umgebung. 327 Km M mehr. 2000Mk.Belobnung demjenigen, der beim Gebrauch meines 331 NruchSaudcs'oyne Jeder nicht von seinem Bruchleiden voll» ständig geheilt Wird. Man hüte fich vor minderwertigen Nachabm- ungen. Auf Anfrage Broschüre gratis und franko durch daS Phar- maceutische Bureau Balke», vurg (L ), Holland Nr. 9, da Ausland Doppelporto, für Deutschland: Ernst Muff, Drogerie, HsuaVrück. CSät*O*A verschied. Art stets vorrätig bei 858 Schreiner Steller, Schillerstraße u W HNchbiiiten W AKclixuber WaMchböeke Wa*che ile Waschkiammern Wascbkörbe Relarkörbe Bür-ten- u ib Holzwaren in größ'er Ausmahl emoficblt billigst L. Kohlermann IV. Michstraßk Ur. 12, «üfrret. 1660 Reparaturen werden prompt ________besorgt._______ Tapeten, neue, große Auswahl. W Reste und zurückges' tzte Muster bedeut nd unter Pre'S. Will. Böhling, 2112 NavlanS easte 14. Feuersbrunst IT unmöglich wenn sofort Womentlöschapparat Excelsior zur Hand. 1792 Aükisoerk. Edg. Bomnann. bu. ^peifkkllllHeill (magnum bonum) empfiehlt 46 I. Weisel, SvMkllSrißkß. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Hiaeu größeren Kosten Biber-Betttücher sowie 1345 banmwoll. Kolter verkaufen wir, der vorgerückten Jahreszeit halber, unter Preis. C. Röhr & Co. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ prima Saatljafcr, ft wie 800 Ctr. Dtckwurz zu hrb-n. Kitz, Oeknnom, Marburgerstr. 86. Herkules- Korsett, das Beste für die Gesundheit, mit unzerbrechlichen Einlagen für 2iro KovfirmMlllvkll. Gut sitzende Fagon. Anfertigung nach Maß. A. Fangmann, vavnhofnratze 2V Särge qg in großer Auswahl stets vorrätig. H. L. Alleedörfer, Frankfurterstrabe 88. 1194 Seltersweg 83 Brüder Schmidt Seltersweg 83 Grosses Lager in Ausstattungs-Artikeln für Küche und Haus. etc. etc. 2158 Petroleum-Heizöfen, echt „Ardent“. Waschmaschinen, Wringmaschinen. Mangeln in Holz und Eisen. Waschseile, Gardinenspanner. Bügelbretter, Wäschetrockengestelle. Eisschränke, Flaschenschränke, Speisenschränke. Leitern. Klosets mit emailliertem und Steingut-Einsatz. Bidets. Blumentische, Vogelkäfige, Drahtwaren. Dr. Kleines Fleischsaftpressen. e”WW,rtfl* * •“ trU: ’• """" ,8t »- ** »'<■ - •“ 8„