- l ein Mädchen. dir ^ryed. d. Bi. ^Mdtzwtzchchü Mackpütz 1i. L Weihnachten em tück- )ti bSK Leiterinnen ädchen rdt, Är.-Rechlendach. idtt rur einige Zeit Mul vormittags 9^ Lndlvigstr^M^ FwlS ÄSS« SSK s*S»- Ä-Äs. iebertÄ!^ fifiw- w**JJ >w '-"Mei. W" ^L'Ärronge- '^zchE ss-4 Nr. 249 Erftes Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 23. Oktober 1901 Erscheint täglich mü Ausnahme des Montags. Die Gießener Familien- dlaiter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dem »Hess. Landwirt" und den „Blättern sür hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei- gelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st ratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr.51. GietzenerAnzeigers General-Anzeiger w m«« v -■»' Unwerstlats - Druckerer Amts- und Anzeigeblalt für den Kreis Gießen sss _______________________________ V __"________ _____ Kr zeigenteil: Hans Beck. Die Bekämpfung des Duells. Unter Führung katholischer Männer, die den Zweikampf aus religiösen Gründen verabscheuen, ist in Deutschland eine Antiduellbewegung entstanden. Die Ablehnung eines Duells oder die Unterlassung einer Herausforderung zu einem solchen wird von vielen als ein Beweis für den Mangel an Mut angesehen. Man wird nicht leugnen können, daß unter Umständen gerade das Gegenteil davon der Fall ist. Mancher nimmt das ganze gesellschaftliche Odium auf sich, das mit 'der Verweigerung des Zweikampfes verbunden ist, um nicht die Pflichten gegen seine Angehörigen zu verletzen. Andrerseits hat man sich auch an den Fall des Polizeipräsidenten v. Hinkeldey zu erinnern, der in seiner hochgradigen Kurzsichtigkeit nicht auf zwei Schritte Distanz zielen konnte, und nichtsdestoweniger sich Herrn v. Rochow, einem der besten Schützen seiner Zeit, stellen mußte. Natürlich kann der Einzelne sich nicht immer der allgemeinen Auffassung der Dinge widersetzen. Die Beseitigung des Duells kann nur durch den Staat und die Gesellschaft geschehen. In erster Reche durch den Staat. Es ist ein eigentümlicher Zustand, wenn der Zweikampf und die Beihilfe zu ihm gesetzlich verboten ist und auch bestraft wird, andererseits aber von einer großen Kategorie von Staatsdienern die Annahme eines Duells direkt gefordert wird. Meint der Staat, daß er den Traditionen Rechnung tragen müsse und daher die Strafbestimmungen gegen den Zweikampf nicht verschärfen könne, so könnte er doch das Duell unter gewissen Umständen nicht als obligatorisch erklären. Mancher ideelle Gegner des gesellschaftlichen Duellzwanges muß sich einem Zweikampfe unterwerfen, weil er sonst gesell- fchaftlich geächtet wäre. Selbst streng katholisch gesinnte Männer sehen sich trotz des religiösen Bedenkens genötigt, entweder eine Herausforderung zum Zweikampf ergehen zu lassen oder eine solche anzunehmen Allerdings ist in vielen Fällen das Duell eine Notwendigkeit bei dem mangelhaften Schutz, den die Privatehre in Deutschland durch das Gesetz genießt. Die Privatklage ist kein ausreichender Schutz, und auch dieser kann durch geschickte Winkelzüge nicht nur unmöglich gemacht werden, sondern sogar zum Schaden des Beleidigten ausfallen. Der Beklagte hat das Recht, in das Privatleben eines Mitbürgers zu dringen, seine Vergangenheit unter die Lupe des Uebel- wollers zu nehmen, allerlei Verdächtigungen auszustreuen, und schließlich kommt eine geringfügige Geldstrafe heraus, die böswillige Menschen gern auf sich nehmen, in dem Bewußtsein, dem Rufe und der Existenz ihres Opfers gründlich geschadet zu haben. Will man ernstlich den Zweikampf beseitigen, so müßte zuvor für den Schutz der Ehre eines jeden Bürgers ausreichend und wirksam gesorgt werden. In England und in der letzteren Zeit auch in Frankreich werden unbegründete Ehrenkränkungen mit hohen Strafen und Zuerkennung von bedeutenden Entschädigungssummen geahndet. Der Staat allein wird das Duell nicht beseitigen können ohne die Mitwirkung der Gesellschaft. Es ist eigentümlich, wie die Sache mitunter aufgefaßt wird. Jemand wird in seiner Ehre schwer gekränkt; zum Duell in diesem Fall zu Feuilleton. «Lortziug. Des Opernkomponisten Albe rt Lortzing 100. Geburtstag -ist der 23. Oktober. Lortzing ist am 23. Okt. 1801 geboren und wurde, nachdem er die Bühne schon in Kinderrollen betreten, 1819 als jugendlicher Liebhaber und Tenorist in Düsseldorf engagiert, von wo er später an verschiedene andere Theater überging, bis er 1833 in Leipzig festen Fuß faßte. Hier wirkte er nicht nur als Schauspieler und Sänger, sondern auch als Dichter und Komponist zahlreicher Opern mit dem größten Erfolg bis 1844, wo er seine Thätigkeit auf der Bühne mit der des Kapellmeisters vertauschte. Zwei Jahre später ging er in gleicher Ägenschaft an das Pokorny-Tyeater zu Wien, und 1850 an das Friedrich Wilhelmstädtische Theater in Berlin, wo er zuletzt in dürftigen Umständen lebte. Lortzing ist der erste und einzige Künstler, der sich seit Dittersdorf mit Erfolg der deutschen komischen Oper gewidmet hat, und seine Arbeiten tragen schon deshalb den Stempel echter Kunstwerke, weil hier Dichtung und Musik in jenem unmittelbaren Zusammenhang stehen, der sich durch die Einheit des Dichters und Komponisten ergab. Dazu war Lortzings Begabung auf beiden Gebieten glänzend, und wenn sein Spumor auch der Vornehmheit entbehrte, so leistete er durch gesunde Naivität, volkstümliche Innigkeit und richtige Erkenntnis des dramatisch Wirksamen dafür reichlichen Ersatz. Seine erfolgreichsten Opern sind: „Die beiden Schützen" (1837), „Zar und Zimmermann" (1838), „Der Wildschütz" (1842), „Undine" (1845) und der „Waffenschmied" (1846). Lortzing starb am 21. Januar 1851. Bis vor kurzem waren wichtige Daten aus dem Leben Lortzings in Dunkel gehüllt. Mit der Chronologie seines Daseins hat es Lortzing niemals genau genommen. So entschwand ihm das Datum seiner Verehelichung völlig aus dem Gedächtnis. Er erinnerte sich nach 25 Jahren nur noch dunkel, daß er etwa im Januar 1823 zu Köln mit seinem.geliebten Röschen den Bund fürs Leben eingsgangen war. Daß dieser Tag aber der 30. Jagreifen, widersteht ihm jedoch aus religiösen oder ethischen Gründen. In diesem Falle hat er die ganze Schwere der gesellschaftlichen Aechtung zu ertragen. Findet aber ein Zweikampf statt und fällt dabei der Beleidigte und Gekränkte, so ist die verletzte Ehre durch den ungerechten Zufall im Waffentanz wiederhergestellt. Der Antiduell-Kongreß in Leipzig schlägt Schiedsgerichte vor, die jeden einzelnen Fall zu untersuchen hätten. Wir wissen nicht, in welcher Form das Schiedsgericht mitwirken soll; aber wir denken, daß, wenn die Schuld des Einen festgestellt wird, er einfach nicht mehr als satisfaktionsfähig gelten dürfte, das Duell wäre dann überflüssig. Es ist unbegreiflich, wie jemand seine „Ehre" dadurch Herstellen kann, daß er den Beleidigten und in seiner Ehren Gekränkten nieder- schießt. Andererseits wird aber nicht immer das Schiedsgericht das geeignete Mittel zur Schlichtung eines Ehrenhandels sein, da doch eine Verhandlung vor dem Schiedsgericht ebenfalls allerdings ein Prozeß wäre, den oft genug diejenigen vermeiden sollen oder müssen, die eine Verletzung der Familienehre zu sühnen haben. Es ist nicht jedermanns Sache, eine empfindliche Schmach, die ihm angethan worden ist, anderen Leuten mitzuteilen. Auf ein bedeutendes Ergebnis der Bewegung gegen das Duell braucht sich niemand irgend welche Hoffnung zu machen. Der Staat aber könnte zunächst beim Heer das Duell zu beschränken sich bemühen. Im übrigen besitzt das Zentrum Einfluß und Macht an maßgebender Stelle, der vielleicht von Freunden und Gegnern des Duells nicht genügend geschätzt wird. Die Konferenz hat die weitere Behandlung der Frage zwei gewählten Komitees überlassen. Sie selber hat etwas Greifbares und Durchschlagendes nicht erreicht. Man war sich wohl einig in der Verurteilung des Zwrikämpfes; die Meinungen über die einzuschlagenden Wege gingen aber weit auseinander. Die Vorschläge über die strengere Bestrafung der Beleidigungen sind jedenfalls beachtenswert. Der Zwang zur Abbitte scheint aber ziemlich fragwürdig und von geringerer Bedeutung zu fein. Daß der Zweikampf als Körperverletzung oder gar als Totschlag bestraft werden solle, ist eine Forderung, die nicht so bald Beachtung und Berücksichtigung finden wird. Der Gedanke eines korporativen Zusammenschlusses der Duellgegner, womöglich auf internationaler Grundlage, dürfte kaum eine durchgreifende Bedeutung erlangen. Alle Gemeinschaften, die nur auf einer gewissen Negation beruhen, pflegen bald auseinanderzufallen oder ein kraftloses Dasein zu fristen. Ob die eingesetzten Komitees den ihnen gewordenen Auftrag in wirksamer Weise erfüllen werden, bleibt abzuwarten, und ob zur befriedigenden Lösung der Zweikanrpffrage Konferenzen wesentlich beitragen, scheint uns auch recht fraglich. Parlamentarische Erörterungen haben bisher bekanntlich nicht den geringsten Einfluß ausgeübt. Are Eröffnung derIrankfurterKandelsakademie. Frankfurt a. M., 21. Okt. Im Beisein der Vertreter der städtischen und staatlichen Behörden sand heute mittag um 2 Uhr im Hoch'sch en Konservatorium die Eröffnungsfeier der Akademie für Sozialund Handelswissenschaften statt. Von der Regierung waren die Minister Möller und Studt, ferner der Oberpräsident nuar gewesen, das siel dem Meister nicht bei. Er feierte daher feine silberne Hochzeit an irgend einem Tage der fröhlichen Karnevalszeit 1848 und es war natürlich der falsche Tag. Aber auch über das Jahr seiner Geburt ist Lortzing Zeit seines Lebens in Zweifel gewesen. Er selbst glaubte, daß er am 23. Oktober 1803 geboren fei und dieses Datum ist denn auch in alle Biographien und Lexika übergegangen, so daß zuerst eine beträchtliche Meinungsverschiedenheit obwaltete, ob die Hundertjahrfeier schon in diesem Jahre zu begehen sei. Erft vor einigen Jahren hat der Sohn des Meisters, Hans Lortzing, die Eintragung im Kirchenbuch eingesehen und dabei fest- gestellt, daß das Geburtsjahr Albert Lortzings 1801 gewesen. Der Tauseintrag im Register der Vetrikirche zu Berlin lautet: „1801, geboren den 23. Oktober, nachmittags 5 Uhr, getauft den 29. November 1801 im Hause. Vater: Hr. Johann Gottlieb Lortzing, Lederhändler, Mutter: y g-rau Charlotte Sophie Seideln, Kind: Gustav Albert. Pathen: Madame Lortzing, Hr. Friedrich Lortzing, Madame Lortzing, Hr. Barbjie, Buchhändler, Madame Lagarde, Hr. Ferd. Schmidt, Graveur." Dieses amtliche Zeugnis hebt also jeden Zweifel und so wird es denn für immer bei dem 23. Oktober 1801 verbleiben. Dieses Datum wird auch auf der Gedenktafel figurieren, die am 23. Oktober an der Geburtsstätte des Tondichters in der Breitenstraße zu Berlin (jetzt Kaufhaus Rudolph Hertzog) enthüllt werden soll. Diese Gedenktafel ist die erste That des Komitees zur Errichtung eines Lortzing- Denkmals in Berlin. Für dieses Denkmal selbst ist soeben ein Aufruf erlassen worden. Ohne Zweifel wird es das deutsche Volk für eine Ehrenpflicht erachten, durch, zahlreiche Spenden an dem Zustandekommen dieses nationalen Unternehmens mitzuwirken. „Zur Hundertjahrfeier von Lortzings Geburtstag" widmet Prinz Emil Schönaich-Cavolath einen Prolog, der in mehreren Theatern am Gedenktage gesprochen werden soll. Der Prolog läßt neben dem vollen A^ord der Huldigung für Lortzing auch einen scharfen Ton der Anklage gegen diejenigen vernehmen, die unseren heimischen Meistern gegenüber mit Anerkennung und Teilnahme kargen. Er beginnt: der Provinz Hessen-Nassau, Graf Zedlitz-Trützschler, und Regierungspräsident Wentzel anwesend. Ein Chor des Sängerchors des Lehrervereins eröffnete die Feier. Dann ergriff Oberbürgermeister Adickes das Wort, und be-^ tonte, daß die neue Akademie vor allem dazu bestimmt sei, dem Handelsstande die so wichtige Hochschulbildung zu vermitteln, andererseits auch den Beamten, Richtern und Juristen die unmittelbare Berührung mit den realen Mächten im Zeitgetriebe zu verschaffen, bereit Kenntnis ihnen im Beruf zu statten komme. Um das Institut hätten sich vor allem verdient gemacht, Rentier Wilhelm Merton, ferner das Institut für Gemeinwohl, die Handelskammer und die Polytechnische Gesellschaft. Der Rektor der Hoch,- schule, Professor Mors, erklärte, daß das neue Institut dazu diene, die Gegensätze zwischen der Gelehrtenwelt und hem Kaufmannsstande ausgleichen zu helfen. Kultusminister Studt gab feiner Freude über das gelungene Werk Ausdruck und versicherte die Anstalt des allerhöchsten Wohlwollens und Interesses. Zum Zeichen dessen habe der Kaiser dem Rentier Merton den Wilhelmsorden, dem Bankier Georg Speyer den Kronenorden 3. Kl. verliehen und den Direktor Dr. Voigt zum Professor eri nannt. Oberbürgermeister Dr. Adickes dankte und brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Es sprachen dann noch beglückwünschend Bankdirektor A n d r e a e, namens der Handelskammer, Pros. Dr. Hansen, der Rektor der Universität Gießen, für die Hochschulen Gießen, Marburg und Heidelberg, der Rektor der Technischen Bo ch sch ule zu Darmstadt namens dieser. Ferner sanoten lückwünsche das Senckenbergische Institut und das Freie deutsche Hochstift. Ein Gesang schloß die Feier. Um 5 Uhr gab die Stadt Frankfurt ihren Gästen ein Festmahl im Frankfurter Hof. Zu demselben waren erschienen die Minister Möller und Studt, der kommandierende General von Lindequist, Stadtkommandant Generalleutnant von Stülpnagel, als Vertreter des Auswärtiaen Amtes Kolonialoirektor Dr. Stübel, ferner Oberpräfident Graf Zedlitz, Regierungspräsident Dr. Wentzel, Eisenbahnpräsident Thome, Oberbürgermeister Adickes, die Bürgermeister von Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Offenbach, die Rektoren der Hochschulen Gießen, Marburg, Heidelberg und Darmstadt; die Mitglieder des Magistrates, zahlreiche Stadtverordnete und hervorragende Vertreter der Industrie und Handels-, Welt. Die Reihe der Trinksprüche eröffnete Minister Studt. Dieser feierliche Akt, so führte der Minister aus, sei ein höchst bedeutungsvoller Abschnitt in der Entwickelung der wissenschaftlichen Bestrebungen der Stadt Frankfurt; er fei ein neues Ruhmesblatt in dem Lorbeer- kränze, den sich diese Stadt durch ihre Forderung der Wissenschaft erworben habe. Alle Einrichtungen, die dazu bestimmt seien, die Wohlfahrt des Volkes zu pflegen, die soziale Lage zu bessern und dem Frieden zu dienen, fänden die wirksamste Unterstützung des Kaisers. Voll und ganz entspreche die Regierung des Kaisers allen Erwartungen, die man darauf gesetzt habe; er regiere im Sinne seines Großvaters als ein wahrer Imperator semper Augustus., Redner schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, das begeisterten Widerhall fand. Nunmehr ergriff Minister Moller das Wort. Er erinnerte an die Zeit vor 1866. Alle jungen Leute hätten damals die Einigung Deutschlands erhoffe und seien über die, dieser Einigung sich entgegenstellen-, den Bestrebungen zur Tagesordnung übergegangen. Wenn heute die alten Frankfurter sich fragen, ob es ein Schaden Dein Tag, o Meister Lortzing, stieg in Pracht. Der Nebel reißt, der einst auf Deinen Wegen, Auf der Erkenntnis Deiner Zeit gelegen, Denn echte Kunst hat Auferstehungsmacht. V Verstoben ist der Wehmut flüchtige Wolke, Der Himmel strahlt, von Frührot angefacht. Was Deiner Sehnsucht großer Sturm geboren. Klingt hell zurück zu heimatlichen Thoren, Zum deutschen Volke. Doch die Speimat kennt Der Sterne viel an fremdem Firmament, Wenn Genien zu uns'ren Söhnen treten, So töten wir des eig'nen Stamm's Propheten. Gedankengut, aus fremdem Feld entsprossen. Wir öffnen weit die Herzen ihm, die Thüren, Doch oft geschieht's, daß wir auf kräftigen Rossen Gedrosch'nes Stroh in uns're Tennen führen. Das deutsche Volk mißtraut den eig’nen Trieben, Läßt feine Dichter darben, tief verzagen. Und starben sie, hält es voll spätem Lieben Ein Redefest an ihrem Totenwagen. Im Lebenskampf, im Ruß und Essenrauch Bleibt oft der Ruhm ein blutiger Dornenstrauch, Und manches Werk, das späten Zeiten teuer, Verglimmt im Alltag wie ein Hirtenfeuer. . , r „©eenen aus Lortzings Leben" ist ein stimmungsvolles Erinnerungsblatt betitelt, das „Bühne und Welt" zur Hundertjahrfeier des Geburtstages des Komponisten veröffentlichen. Es handelt sich um eine Reihe lose zusammenhängender Augenblicksbilder, die uns den Meister der deutschen „Spieloper" von seiner frühesten Jugend bis zu seiner Apotheose zeigen. Besonders interessant ist eine Szene, in welcher mit dramatischer Lebendigkeit ein Zusammentreffen zwischen Lortzing und dem genialen, aber innerlich und äußerlich verlumpten Dramatiker Grabbe geschildert wird. Wir geben daher diese Scene unverkürzt wieder; sie ist „Detmold 1829" überschrieben und lautet: „Was ist das ein Gewäsch über den Faust! Alles erbärmlich! Gebt mir jedes Jahr 3000 Thaler, und ich will Euch in drei Jahren einen Faust schreiben, daß Ihr die Pestilenz kriegt!" Sv hatte einn* ' der Regimentsauditeur Grabbe beim Wein Möge ihr Lebensweg auch Konstituierung der Lokalvereme sollen im Lause des WmterL trauensmänner Vorträge über wichtige Zuchtfragen gehalten «/> .2 X Geruylsjaal k J' Sleiter 6 Vf Nl; Umringt von seines Feldraums Hecken, Zu leben, zu genießen weiß. Er spielt mit aller Welt Verstecken, G dargest Hiesigei Zu« in den betr. Orten Versammlungen abgehalten werden, in denen neben den Wahlen der Vorstandsmitglieder und Ver- darf nach Schweidnitz zurückkehren. * Chartres, 21. Okt. Die.Akten gegen den der Ermordung seiner Kinder beschuldigten Landwirt Briöre wurden heute der Anklagekammer übergeben. Die Meldung, daß ein 17jähnger Bursche sich als Mörder der Kinder bekannt habe, wird dementiert. in aufrichtiger Ehrerbietung. fernerhin ihr selbst zur Freude, dem deutschen Volke und dem deutschen Reiche zum Segen sein! Freitag Sm gleu Samsta fürc . und Abend. Sonnia. für Krie zu e: Kem, Aontaq Mi? U.dl Dieusti gern Pttisc Er blickt nicht sehnend in die Fernen, Der ganze Himmel engt sich für ihn ein. Der Horizont mit seinen Sternen Ist im Bezirke seiner Aecker sein. „Das ist schön!" sagte Grabbe ergriffen — .noch einmaiU" Der gute Geschmack des Kaffees hängt wesentlich vom richtigen Zusatz ab. Ein vorzüglicher, billiger und dabei ergiebiger Zusatz, ber jeden Kaffee Verbeffert, ist Linde's Effcnz für Kaffee. 7009 Vermischtes. • Breslau, 21. Okt. Die Zahl der amtlich gemeldeten Typhusfälle in der Civilbevölkerung der Stadt Schweidnitz beträgt insgesamt 70. Die letzte Erkrankung erfolgte am 24. September. Falls kein neuer Typhusfall vorkommt, steht dem nichts entgegen, daß nach Ablauf einer sechswöchigen Wartezeit, also Anfang November, das Grenadier-Regiment Nr. 10 und das Feldartillerie-Regiment Nr. 42 von Lams- werden sollen. -h- Sichenhausen, 20. Okt. Heute Abend gegen 7 Uhr brannte eine Feld sch euer, die ein hiesiger wenig be- Ter Zolltarif und die deutschen Tabakbauern. Die vom Geh. Reg.-Rat Haas herausgegebene Korrespondenz der deutschen Tabakbaukommission giebt^ihrer Enttäuschung darüber Ausdruck, daß zum Schutz der ^abak-1 (t Bürger ^unterhalb des Dorfes erbaut und mit Futter- gefüllt hatte, vvllständih nieder. Man „ernwtd Tabak mehr als 100 000 kleineren Pflanzern eine Er- Brandstrfümg. Wie man hort, yt der Mann nicht verstchert. werbsauelle. Leider aber gewährte der Tabakbau seit j Burkhards, 20. Okt. Verfloßene Woche sand un Dl- gewesen, daß 1866 jene Aenderung ein getreten ser, so würden sich wohl nur noch wenige finden, die den Umschwung bedauerten. Frankfurt habe sich von einer Stadt mit 100 000 Einwohnern zu einer solchen mit 300 000 Einwohnern entwickelt. Auf dem Gebiete des Schulweiens besonders sei Frankfurt für alle anderen Städte rn Deutschland vorbildlich. Von keinen übertroffen, von wenigen erreicht! Die Stadt könne stolz darauf jein, daß sie heute ein neues Blatt in ihren Nuhmeskranz geflochten habe. Redner gab weiter der Hoffnung Ausdruck, daß die Schule ^^UnSbennSbkfI»t6eitlli^ die UkLngung LÄeH gewährte der Tabakbau seit! Burkhards. 20. Okt. Verflossene Woche sand UND.. Kaufmannsstand. Wenn aber das Studium als Ergänzung zwei Jahrzehnten Nicht mehr eine dem Wert des Bodens ,tritt „Hillerswald/ Jagdrevier des Dr. Metten Herme r- der praktischen Arbeit gedacht sei, wie hier, so sei von und dem Umfang der geleisteten Arbeit entlprechende Gießen) eine viertägige Treibjagd statt. Erlegt wurden: diesem Standpunkte aus die Errichtung einer Handels- Rente. Die Folge davon war eme starke Einschränkung 27 Rehe, 42 Hasen, 2 Füchse und 1 Schnepfe. akademie freudig zu begrüßen. Neben der allgemeinen der Anbaufläche: sie fiel von 22 0/6 5)ektar rm Jahre lbJb| Grebenhain, 21. Okt. Mit Eröffnung der Neben- Bildung sei die Fachausbildung nicht zu vernachlässigen, auf 14 ;80 Hektar im Jahre 1900. Ein gesteigerter Zoll- Lauterbach—Grebenhain wird die hiesige Schul- denn diese sei in der heutigen Zeit, wo die Zahl der schütz könnte nach der Ueberzeugung f(anc bie etwa 100 Kinder zählt, einen Zuwachs von 20 Regierenden immer kleiner, die der Regierten stets größer Mission wiederum ewe angemesiene Renmbllrtar und damit erhalten sodaß in nächster Zeit eine zweite Leh- Ä, von bet größten Wichtigkeit. Durch seine gewaltige die Erhaltung von hunderuausenb lleuibnuer :che.Er. st en- stch ll er erh^tm, I°d°d m nachi-er dcit , 9 Arbeitsleistung gehe Deutschland allen anderen Nationen zen sichern. Die Zollerhohung von 80 aus 12c> Mark pro rerslelle err chlet weroen mutz. n ~ voran. Man finde im Auslande in jeder größeren Stadt Doppelzentner wurde für die am meisten gerauchte funs le. Mombach, 21. Okt. Die kürzlich^ vollzogenen Ge deutsche Geschäftshäuser und wo es fremde Geschäftshäuser Pfennig-Zigarre eine Verteuerung des FabrikatwnsprersesImemderatswahlen wurden vom Kreisamt sur ungiltig er- feien seien doch die Hairptleiter und Mitarbeiter Deutsche, um 5 Prozerrt bedeuten, wohingegen der Zwischenhandel klärt, weil man aus Versehen statt neun zu wählenden Diese Arbeitsamkeit der Deutschen dürfe nicht beeinträchtigt das Achtfache aufschlägt, und im Detailabsatz 40 Prozent Gemeinderaismitgliedern zehn zur Wahl ausgeschrieben und .werden, darin liege die Stärke der Nation. Erfreulich Gewinn macht. „Sollte nicht", fragt die Korrespondenz, I gewählt hatte. sei auch, daß man in Frankfurt von dem Reichtum zu „bei besserer Organisatron, insbesondere stärkerer Zentra- K^^l, 21. Okt. Ter kürzlich im Westfälischen ethischen Zwecken abgebe; es sei zu wünschen, daß dies Usierung, der Zwischenhandel rn der ^agesern,si) au ) ^^lge überfallene und durch 3 Revolverschüsse verletzte bEr @ein Sdte bEr 6tQbt mU Zen BerfÄ ^Äß'bnrd; °°nZestrum als vollständig gehellt entlassen ^ Direktor rm Kolonralamt Dr. Stübol begrüßte na- den Zoll aus seine Schultern zu nehmen? So groß die worden und abgereist. Die Kugeln wurden ge,unden und mens des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes die Er- Enttäuschung bei beit Tabakbauern über die unterlassene emsernt. Eung der neuen Akademie. Der Staatssekretär des Rücksichtnahme auf ihre vitalsten Interessen ist, so ge- ^--Wiesbaden, 21. Okt. Bartling lehnte die ihm Auswärtigen habe eine Anzahl Assessoren, die sich für den biert diese Enttäuschung doch nicht Hoffnungslosigkeit, viel- von den Ncmonalliberalcn angetragene Kandidatur zum Konsulardienst vorbereiteten, angewiesen, an der hiesigen mehr glaubt mau dort noch immer, daß die gerechte Reichstag ab. Dagegen ist Polizeipräsident Prinz Ratibor Akademie ihren Studien obzuliegen. Er wünsche der An- Einsicht der maßgebenden Kreise zur Erfüllung der fo Annahme einer solchen bereit, wenn das Zentrum mit- stalt vollen Erfolg. Redner schloß mit einem Hoch auf begründeten und maßvollen Wünsche der ^abatpflanzer Die Vertrauensmännerversammlung der Zentrums- den großen Rat, den Verwaltungsausschuß und dessen führt. Allerdings imrd es notwend‘9 fein, bagbem ßeutc Ztachmittag in Eltville tagte, stellte als ^^^Oberbürgermeister Adickes begrüßte mit herzlichen Mögm »nein«ZSRCt<%äta9ä'rfa6',ia^ Worten des Dankes die einzelnen Regierungsvertreter und Korporationen in den deutschen ^abakgebieten wahrend Wedewer-Wic^laden aus. äußerte seine lebhafte Freude über das Interesse und das der nächsten Monate rühren, und zu den Ohren der Re- Wohlwollen, das heute der Stadt Frankfurt von allen Seiten gierung, sowie der parlamentarischen Vertreter ihre! bekundet worden sei. Er hoffe, daß die Staatsregierung ihr Wünsche und Forderungen bringen!" Entgegenkommen so bewahre, wie jetzt. Die Stadt werde.sich t . . ------ ' " bemühen, das ihr gespendete Lob durch Thaten ^u ver- Aus Kiaot uns Klino. bienen. Seine Worte gipfelten in einem Hoch auf bie Mi- 2 r. • ■ , m nister. ben Vertreter bes auswärtigen Amtes, ben Ober» I (Ste^Kbbx-udEberunter biefexSRubvif be|illbh^^enCtlgma^^^a^^^^^ten präsibenten Grafen Zeblitz unb alle, bie bas Werben ber "t nur unter genauer Que lenangabe. „Gieß. Anz. gestattet.) Anstalt gefördert hätten. . Gießen, den 22. Oktober 1901. Oberpräsident Graf Zedlitz-Trützschler, als! ^Militärisches. Mit der Führung der 29. Kav.-Brigade Staatsminister, berührt die Ziele der Akademie, deren jn Mühlhausen i. E. ist für den pensionierten Gen.-Major .Gründung in Frankfurt hoch erfreulich sei. Er wünschte Lonachamps-Berier der Oberst Frhr. v. Rothkirch und ,den Dozenten, daß sie in ihrem ^rufe BefriedigUE sanden I) en, bisher Komm, des 24. Dragoner-Rgts. in Darmund schloß Mit einem Hoch aus die ge.amten Lehrkörper ber | beauftragt worden, der 52 Jahre alt ist. Er ist 1868 Rektor Mors dankte für die Ehrung des Lehrkörpers. Iim 10. Ulanen-Rgt. Offizier geworden, dem er bis 1880 Sein Hoch galt den Schwesteranstalten der Umgegend. angehört hat. 1870/71 erwarb er sich das Eiserne Kreuz, Weiter sprachen noch Professor Rath gen-Heidelberg, war dazu 3 Jahre zum Reitinstitut und 2 Jahre zur Kriegs- iJustizrat Humser, Handelskammerpräsident Andreae, schule in Hannover kommandiert und fungierte von 1878 bis, - , . . !Eisenbahnpräsident Thvme u. a. Letzterer erklärte, der l^ggo als Adj. der 11. Kav.-Brigade. Dann stand er Mainz, Okt. Die Frau eines hiesigen Kasernenmspekwrs 'Eisenbahnministcr habe in Aussicht gesteltt^baß wenn junger 3a()IC als ESkabronchcf beim 6. Husaren-Rgt. in 6to(p f7“atCi>«Slät°ffiBSetai S «atte^Xn^tlciran Nachwuchs für den unb wurde 1889 Reitlehrer am Militär-Reitmstitut. 23on bedjer aus einer Wirtschaft mitzunehmen versucht. Angeblich hatte würde, dieser die Aklwemre be,uchen wen>e. Er brachte ^is 1897 war er etatsmäßiger Stabsoffizier beim ihr Sohn ihr denselben „aus Scherz" in den Muff gesteckt. Sie ein Hoch auf den Oberbürgermeister Adickes aus. dann wurde er Kommand des 2 Manen-I hatte damals auf Vorhalt des Kellners den Becher wreder herauf ..........P; Husaren-Rgt., dann wurde er nornman ». oes a. tuan^ Hieben, womit die Sache erledigt war. Erft jetzt machte ein 1 I Rgts. in Gleiwitz, von wo er Mi November *898 oUM I Schutzmann, der ihrem Mann nicht „grün" ist, die Anzeige. Mmlluust UjulL 24. Drag.-Rgt. versetzt wurde. Die durch Pensionierung Leipzig, 21. Okt. Das Reichsgericht verwarf im OTm 99 Ctftnfitr des Gen.Majors Wiederhold frei gewordene 4. Feld-Art.- Elberfelder Militärbefreiungs-Prozeß die Re- Am 22. Oktober. m t f S.pr nhprff Müller vom 63 ^!nf -1Visionen der Staatsanwaltschaft sowie des Angeklagten Albert Unsere Kaiserin begeht am heutigen Tage ihren ^- m Bromberg hat der Oberst Multer vom vo. ZNs. @ar^Q n jun- unb Karl Kremer. Auf die Revision der übrigen 1 ^pr2£r NVrebruna und ausrick^er Rgt. m Mainz erhalten, der 1868 IM 7. Feld.-Art.-Regt Angeklagten (Baumanns jedoch nur teilweise) wurde das Urteil 43. Geburtstag. Zn herzlcher Verehrung und aufrichtiger . geworden ist. Er machte den Krieg von 1870/18 i l aufgehoben. Albert Stern, Meyer Stein und Kirchhoff wurden so- Liebe unb Treue richten sich die ehrerbietigen Gluckwun che R-gimentsadj. mit, tarn 1876 in das 22. Feld.- sott ^gesprochen ' deutscher Frauen und Manner nach dem deutschen Kaiser- < 1890 Abtb -Komm, im 30. Feld- Bevlm, 20. Okt. Gegen den Rechts anwalt S. wurde schlösse man sich doch bewußt, daß die nimmermüde . r ■ . cs 97 S rs vor dem Ehrenrat der Anwaltskammer verbandelt. Beagter scylotze. man ]ia? ooj) vfwupr, vup uw I Art.-Rgt. Als Oberstlt. stand er beim Stabe des 27. Feld- erf/cut «ch. einer sebr reichen Praxis und ist derjenige An- Fürsorge der edlen Landesmutter über unseren ^men und .-Rgts. in Mainz und am 1. Oktober 1899 übernahm er walt, der in den Gerichtsberichten am meisten genannt wird. Ter elenden Müschwestern und Mitbrudern waltet. Die Milde|. «^ie Komm.-Stelle bei dem neu errichteten 63. Regt. Herr hat sich ein Album angelegt, in das die Ausschnitte und Güte, die Hochherzigkeit und Frömmigkeit der hohen . 1lniprntf42:prp n... m ^Reat Kaiser Wilhelm I von sämtlichen Zeitungsberichten emgeklebt sind, in denen Frau festigt unaufhörlich bas gläubige Vettrauen der Nation. D« UErosstzi-r- tm ™ iein Ui g.wrt niib. Dieses Album ist in seinem Warte. x. .,* * axmm au (TRpiFifirfifpit ift itnfpre Kaiserin den 1^' Ho, Nutzen Mi d. isrotzy. ZNs. Ktmmer ausgelegt, so daß die wartenden Klienten KennMis In ihrer schonen echten Weiblichkeit ist uns ere Rai|enn. öer t (Leib-Regt..) Nr. 117, Meyer im 4. Großh. Inf-- nehmen können von dem Ruhm des Mannes, dem sie ihre Rechtsdeutschen Frauen em Vorbild, zeigt sie sich doch stets bemüht Karl) Nr. 118, Jlsemann im 1. Großh. I fachen anvertrauen wollen. Diese Art der Reklame, die von anderen um die Stärkung treuen Famlliensinnes, um die Verbreitung! «.Jj* «JT 9Fk orrf toennert im I Anwälten nicht vereinbar mit der Würde und der Ehre des An- «« ............. neuen Lebens;ahres schreiten sehen, aus vollem Herzen und 1 waltftandes angesehen wird, ist zur Kenntnis des EhrenrateS ge- 2.. "Z . s' 3erte, daß er von der Sache , c r lj. r . -> „ . , keine Kenntnis habe. Das Album sei ohne sein Wissen von seiner neuen Lebensjahres schreiten sehen, aus vollem Herzen uno > „ ^8 dem Theaterbureau. Leo Tolstois's „Macht der! Gattin im Sprechzimmer ausgelegt worden. Der Staatsanwalt - !.- n „7rX nm OQ Sa Mts I wollte dies Nicht glauben, er beantragte einen Verweis und eine --------------- ; “ Finsternis wird am Mittwoch dem 23. JJtd.net) @e{b]-tr^c< ^er Gerichtshof hiell aber doch die Angaben des Angeäußert, und in unglaublich kurzer Zert hatte er eine Tra- einmal aufgefuhrt und zwar als volkstümliche JZor- x^^,^ für widerlegt und erkannte auf Freisprechung, gödie „Don Juan und Faust" gedichtet, die er freilich nur HteUung zu kleinen Preisen. — Karl Schönfeld «Dem Vernehmen nach will der Staatsanwalt Beruftmg einlegen, ’ne dumme Vorarbeit" nannte. Eines Tages kam Lortzing [ beainnt sein auf drei Abende berechnetes Gastspiel am Donners- Berlin, 21. Okt. Der B e leidigungsprozeß des zu ihm ins Haus, um ihm die Nachricht zu bringen, bagL dem 24. d. Mts. mit Shakespeare's „Kaufmann von Knitzer Ersten^Staatsanwalts Sch>weiggex■ SW™'^11 “-".ÄirÄrS “ÄÄÄ’ÄwÄX'S WM« SWUM«. theater bewirbt sich um meine Dichtung! Nun, wollen! keit erstreckt sich auf den Briefpost-, und Postanweisungs-I Mittwoch den 23. Oktober*): Zur Hundertjahrfeier von Lortzings sehen! Also wer spielt die beiden Hauptkerle?" — „Ich! dienst und auf die Annahme und Ausgabe von Packeteni Geburtstag: Ouvertüre zur „Undine". Prolog von Prinz Emil denke' der Ottinqer den Faust. . /' — „Den Don Juan mit und ohne Wertangabe und mit und ohne Nachnahme!Schönaich-Carolath, gesprochen von Fräulein Pollner. Hlermrs: müssen Sie spielen", unterbrach Grabbe schnell bas ist sowie van Briefen unb Kästchen mit Wertangabe. Ueber „Zar und Znim-rinan^. Dann-rsta-, den*24 Otober, eine Rolle für Sie, damit können Sie ans Gastrollen gehen, Taxen und VersenbungZbedingungen geben die Post- «^-.^runa" Frellaq den W. Okwberl ,D°r L-ubadaur". Die Donna Anna? wolfl Ihre Fran?! 'n^BiSchen^sehr ver-1 auf Verlangen Auskunft. Samstag Ln 2L OttL-r: „Der ZiaLnerbaLn-'-. Sonntag ben heiratet - das viele Kinderkriegen - wohl schon wieber fc, bem Bogelsb-rg, 21. Okt. Die JagdauS- 27. Oktober, nachmittags halb 4 Uhr: .Der Trompeter von eins unterwegs?" — ,,Den ^Porello der runge Pichler , beuriaen Herbst sehr aut, besonders Säkkingen". Abends 7 Uhr: „Die lustigen Weiber von Windsor'', fiel LoLrtzing rasch ein. - „Aeh, kann den Kerl nicht leiden! i-chten sind snr den heurigen y-rrgr i°hr gur^oiivnoers> den 28. Oktober: „Mamsell Angot». Hat mich auf der Bühne nachmachen wollen — mich — was Rehwild anbelangt. „Sprunge von 8 12 L-tuck Schauspielhaus. „ Grabbe!'. Die Tabakspfeife und das Taschentuch mach^'s sind keine Seltenheit. Etwas rarer macht sich dagegen Freund Mittwoch den 23. Oktober*): „Die Journalisten". Donners» nicht! Die Stirn soll er sich schaffen und die Gedanken da- Lampe. Der Edelwildstand im Kreise Schotten tzt em vor- tag den 24. Oktober, abuids halb 6 Uhr: „Das Muck. Freitag hinter! Hat aber Humor - mag gut sein für den Spitz- züglicher. ^um^swnmale-' "Ihe die^Blätter"? Sonntags den^27. Okwber! buben Leporello. Wie ift's mit der Musik?" - „Dre Ouver- -t- Bellersheim, 21. Okt. Auf Veranlassung des lanto. Abends 7 Uhr: „Wie ture will ich aus Stücken von Mozart und Spohr zusammen-l ^^Z^breins Gießen fand gestern in der Hahn'schen Wirt-1 siätter". Montag den 28. Oktober: „Die Zwillingsschwefter^'. setzen." — „Grabbe, Mozart und Spohr — na, eine ganz ^aft hier eine stark besuchte landw. Versammlung statt, ---- ■ c 2 . t h2 7 (eidliche Kompagnie!" - „Dre Gnomenscene mache rch selbst ^^„^r eme Reorganisation des Zuchtvereins p r *) Anfang, wenn nicht Inders bemerkt, abends um^Uhr. und ..." —„Vorspielen!" — „Ja, wo?' — „Hrer rft erne ^ im kreise Gießen beraten Physharmonika, mit der wecke rch meine Nachbarn immer V Qni + kinpr hie mmenhiicF auf wenn sie eingeschlafen sind, die Nachteulen. Wird wurde. Nachdem Oekonomierat Leit Higer die augenblick- schon gehen!" Und Lortzing singt und spielt den Ehor: liche Lage des s. Z. recht rührigen Verems geschildert, und „O, selig, wer im engen Kreis, die Umstände, die zu ferner Unthatigkeü geführt haben, aus- " “ einandergesetzt hatte, wurde beschlossen, den Verein wieder zu beleben und neu zu organisieren. Es wurde zunächst die Wahl des Vorstandes vorgenommen und als Direktor Kreisamtmann Heinrichs-Gießen, als Stellvertreter Bürgermeister Heller-Lich und als Sekretär Schneider -Inheiden gewählt. Ferner wurde beschloßen, den Vereinsbezirk in 5 ' fünfen wir I Lokalvereinsgebiete einzuteilen, mit den Mittelpunkten: Lich, " I Ober-Hörgern, Langsdorf, Hungen und Bellersheim. Zur öö r: 8 ©' o s e e s 's" © sr O o M © x> ö S’ L> A S CJ JD L o C 3 w C "L g e 8 ft vO Oo- N <•» e ,-« -m ■ w « = 'M lß>' s © -o ,© 'ö 'M .d 5-* '”<4 ^2 SS — Ul»' tl £•> ° ' -—■ -— Ä ©L> o CD o *» —• ■P- S ©"ip oft x> *- o « oft -—» 'M ’1 Q £ a? ti -O 5Ü3; - ©er «-» O © w « - os< X "S s *§£ -O ’M ’M ^.5 2 ©3^. a fr- s s-S io -d- 'M • — . " Tt , 2 g? '^:© ' S| 1\ ©2 W jQ — 3 D4J s;Z o Lq S""* ’M ©7-«’ So©. © M© O O VD '— ©3 S -g © -O m’S'o ■ßSg. Oft e«A ®f 8 o^© s5 „0,5 S ,-a0®; So uQ 'M ©Sc © äns> M *o M Np: ^©A c 3 5-sä >Qh L -s . CD S •-* :© 21. o “-7c2cüH^ .Q-mSS w cd s.s ■SD A- $4 ü CT n. © © CO 7J r*=> o ..5 g oft s-e ^.gtÄ gf © s '*-* WO 44 C& 44 S •*■* e 05 ~ 01 ti Oft w Ä aS © © 'M © K 2« S s © oi>-2L Aö'v © S s L LS--©. « «C4 ©3 Z M> p s c 9 ®C u 5 - © © *«4 Ä1 -• — O — — a««°ää'8‘ ^A L L L "N s^G Q \D> >*— A ’M O ~ 'M U . -o M S 4 w ^_, O © ►- ’M ~ P © a © s u— s ty wo r°-> »*=■» e-^ o y *3- c w-ü CÖ Sä"2 «3 ^ © © M WO S CD-© 'M © S CD S 1P A v ‘5> S -w -T- 'M -© 2©; ©< A <4 5 s ,JM 'c2 ©"■ ^-A ' jO P p3 r- ■ S •- .t± t#5 m e 5 -p © cßCQä Z2L ©« 2 A . "esc 2 g._, s o ^23 •tu Ck> iQ sä 2Ö§ M-Z'P P © rc •— eo ä ■*- §5? s^ä) c>- g ®f i^NZe^ X M- o ULZ T> TS p >A C4 O -sr. oft ©4 2 «pq L . L Ö p ©T. ’m ^bK.g SS-f- ’.-s äÄs^2g «s ■*“’ -44 *° S 14 o CD 0 nfi - 5 W w «MA-— JD S M> S £a§ ob-- s»Trs ■— v 2) W—HW™——I— । l.iw.hhww^i—i ..u— ■■ >. । — i»*— Unsere neuiige Benage bitten zu beachten Lehmann & A-SSmyTuchfabrik, SprembergL Weraingi Krkgifdspide in der Turnhalle am Oswaldsgarten. Dkl deutsch-smiiMsche Krieg 1870/71, Glänzend ausgestattete lebende Bilder mit historisch treuen Kostümen, dargestellt von etwa 150 Personen (Damen, Kinder und Kameraden der hiefigcu Militärvereine und Mannschaften des Regiments Kaiser Wilhelm) unter Leitung des Herrn Direktor P. Wcrning aus Berlin» Zum Westen armer Icteranen, deren Witwen und Waisen. Zeit der AuMhrungen: Freitag den 1. Novbr., abends 7 Uhr: für Schüler der hiesigen Schulen uni) ihre Begleiter zu ermäßigten Preisen. Samstag den 2. Novbr., nachmittags 4 Uhr: für Schüler hiesiger und auswärtiger Schulen und ihre Begleiter zu ermäßigten Preisen. Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Sonntag den 3. Novbr., nachmittags 3 Uhr: für Mitglieder hiesiger und auswärtiger Kriegervereine u. deren Familienangehörigen zu ermäßigten Preisen. Abends 7 Uhr: allgemeine und Fremden-Borstellung. Montag den 4. Novbr., abends 8 Uhr: für Mitglieder der veranstaltenden Militärvereine u. deren Familienmigehörig.zu ermaß. Preisem Dienstag den 5. Novbr., abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Mittwoch den 6. Novbr., nachmittags 4 Uhr: für Schüler hiesiger und auswärtiger Schulen und ihre Beglerter zu ermäßigten Preisen. Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Donnerstag den 7. Novbr., abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Freitag den 8. Novbr., abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Samstag den 9. Novbr.. nachmittags 4 Ubr: für Schüler hiesiger und auswärtiger Schulen und ihre Begleiter zu ermäßigten Preisen. Abends 8 Uhr: allgemeine Vorstellung. Sonntag den 10. Novbr., nachmittags 3 Uhr: für Mtglieder hiesiger und auswärtiger Kriegervereine uni) deren Familienangehörige zu ermäßigten Preisen. Abends 7 Uhr: allgemeine und Fremden-Borstellung. hdt» Mair? ♦ Vorverkauf: Sperrst- Ml. l,»0,1. Platz Mk. 1,—, 2. Platz 60 Pfg., Pm e m PiM. Stehplatz 40 Pfg. - An der Kasse: Sperrsitz Mk. 2,—, 1. Platz Mk. 1,25, 2. Platz 75 Pfg., Stehplatz 40 Pfg. ßAnltmrMlinWtr 3m Vorverkauf: Nummerierter Platz 75 Pfg., für erwachsene |yllt \50)llKlUvr|KUUIiyul ♦ Begleiter Mk. 1,50, Saalplatz 30 Pfg., für erwachsene Be-- aleiter 60 Pfg. — Au der Kaffe: Nummerierter Platz Mk. 1,—, für erwachsene Begleiter Mk. 2,—, Saalplatz 40 Pfg., für erwachseue Begleiter 80 Pfg. Für KnegeMMue zn Den für sie Wickrs vorgesehem Lorsleilllngeu: Im Borverkauf: Sperrsitz Mk. 1,-, 1. Platz 60 Pfg., 2. Platz 40 Pfg., Stehplatz 20 Pfg. Au der Kasse: Sperrsitz Mk. 2,—, 1. Platz Mk. 1,25, 2. Platz 75 Pfg., Stehplatz 40 Pfg. Der Festausschuss. Notiz: Zu den Schüler- und Kriegervcrcinsvorstellungen werden — soweit der Platz reicht — auch Eintrittskarten an andere Personen zu den gewöhnlichen Preisen ausgegeben. tieSeliflckljtccfiüüL Zum bevorstehenden Versandt bringen unsere reichhaltigen Bestände in empfehlende Erinnerung und bitten unsere geschätzt, Abnehmer um gefl. 7014 baldige Aufträge. Preisverzeichnisse franko und gratis. Telefon 7689. Geschäfts- Empfehlung. Zeige hiermit ergebenst an, daß ich mein 6941 Mkiß^tzkl- iiirä MckWjW von jetzt ab unter Beihllfe meines Sohnes Wilhelm wieder in vollem Umfange aufnehme und halte mich bei allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. WiEh. Seipp i>, Mmgßrtze 28. 1 bk ■ - ohlt gut ohlt billig. Wolkengasse 20 und 6517 und be be Schloßgasse 5. Johanne* Hecker, In 15 Minuten besohlt die Crfie Schnell- Kesohlanstalt besohlt schnell c, Spratts Hunde futter und 637f Cieflügelfatter ist das beste, zuträglichste un( billigste Futter für alle Raffer Hunde und Geflügel. 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