Nr. 170 Zweites Blatt Dienstag 33. Juli 1901 China 151. Jahrgang der um ein- und Immer kommen noch allerhand Nachrichten über Ausschreitungen der fremden Truppen. Glücklicherweise sind deutsche Mannschaften dabei nicht beteiligt. Noch kürzlich meldeten wir, daß amerikanische Soldaten wegen verschiedener Beutezüge in der Umgegend von Peking streng bestraft worden sind. Jetzt werden ähnliche Uebelthaten wn Engländern, Franzosen und Japanern berichtet, wobei sogar ein britischer Offizier des Raubes beschuldigt wird. Mehrere Dorfvorstände haben einen britischen Offizier, der mit einer Soldatenabteilung in Langsang statio- Adresse für Depeschen; Anzeiger Eichen. FernsprechlmschlußRr.bl. niert war, verklagt, er habe mit seinen Truppen private Beutezüge unternommen. Die britische Legation hat eine Untersuchung angevrdnet. Am 14. griffen betrunkene französische Soldaten eine Anzahl Chinesen in Peking an, töteten drei und verwundeten mehrere. Auch Japaner sollen sich neuerdings an Räubereien in ihrem Stadtteil beteiligt haben. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftratze 7. Fra« Krüger f« Ohm Krüger ist vo» einem schweren Schlage betroffen worden. Reuters Bureau meldet aus Pretoria, daß am 20. d. M. nachmittags die Gemahlin des Präsidenten Krüger im Alter von 67 Jahren nach dreitägiger Krank heit an Lungenentzündung gestorben ist. Die Sympathien der meisten Deutschen hat der greise Burenpräsident für sich und man wird ihm in dieser Zeit schwersten persönlichen Leides von allen Seiten Beweise innigen Mitgefühls ent gegenbringen. Seit dem 11. Oktober 1899, da England Paul Krügers Ultimatum verwarf und die Feindseligkeiten begannen, hat KrügerS vortreffliche Gattin wacker ausgehalten und alle die Wandlungen des Kriegsglücks selber mit blutendem Herzen angesehen. Zuletzt noch hat sie es erleben Müssen, daß ihre Genossinnen in den Gefangenenlagern langsam verschmachten, oder der Willkür roher Söldner preis- gegeben sind. Sie hat ihren treuen Eheherrn von sich scheiden sehen müssen und hat selber bisher wacker Stand gehalten all den Unbilden des grausamen Krieges. Sie hat dabei eine beispiellose Charakterstärke beseffen, diese schlichte Frau des schlichten Ohm Krüger. Droben im Lande der Dithmarschen bei DusenddüvelSwart ist vor kurzem ein Denkmal errichtet worden an der Stelle, da das Bauernvolk der Marschenlande einst gegen die Ritterschaft von Holstein und Dänemark seine Freiheit verteidigt hat, treu dem Spruche: Lieber tot, als Sklave. Die im festen Gottvertrauen und Glauben an den E'chen glücklichen Ausgang des unseligen Krieges nun dahmgegangeuen Gattin des Präsidenten von Transvaal ist gestorben als freie Bürgerin eines freien Landes und ha «ach besten Kräften das Ihre gethan, um von ihrem Volke die Schmach und das Unglück der Sklaverei abzuwenden. Vielleicht findet sich einst der Sänger jenes großen Helden- kampfes der südafrikanischen Bauern deutschen Stammes gegen ihre Unterdrücker. In seinem Liede wird er der Frau mcht vergeffen, die da mit seltenem Mute für ihr Vaterland Lebte und webte und beistand den von aller Welt verlassenen Ihren bis zu ihrer letzten Todesstunde, ein Muster an Frauentugend und Frauentreue in unserer schwachherzigen Zeit. '^/nann^ l,tt 50 pfgt L*** N zeri Straßburg, 20. Juli. Der Rücktritt Putt- rarners hat mit dem Diktaturparagraphen oder einem: ^yivemwechfel nicht Geringste zu thun. Die Schwierig- keit des ftebels ,oer Abschaffung des Diktaturparagraphen Straßburg. Wie gerüchtweise verlautet^ soll Oberprasrdent von Koeller, der frühere reichsländische Unterstaatssekretär des Innern, zum Staatssekretär des Ministeriums für Elsaß-Lothringen auserwählt sein Erscheint töglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamille». blätter werden dem An. zeigcr im Wechsel mit „Heff. Landwirt" und „Blätter für Hess. Volkskunde" vier, mal wöchentlich beigelegt. Rnnatjme von Anzeigen ßu der nadmtittofi» für den folgenden Tag erscheinende« Kummer biö txxem. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten» abenbß vorher. ier von iW,e. zjattg. ®SrU@^e6iti°^ Z-S Vezugspreirvierteljährl. Mk. 2.20, monatl. 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch du Abholestellcn viertcljährl. Mk. 1.90, monatl. 65 Pfg. Bei Postbezug viertcljährl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. Alle Anzeiacn-.Bermitllung». sicllcn dco In- und Auslandes nehmen Anzciacn sür 6 tu Giestencr Ailzeigcr entaegat Zcilenpreio. lokal 12 PsL« auStoärtS 20 Pfg. Ausland. London, 20. Juli. Cin Telegramm aus Kalkutta besagt, daß der dortige Vertreter der Firma Krupp infolge ' eines Ersuchens der siamesischen. Regierung sich, nach Bangkok begeben hat, um über die Lieferung neuer Gewehre und : leichter Schnellfeuergeschütze zu verhandeln. Eine amerikanische Firma bewirbt sich ebenfalls um den Auftrag, ‘ der für bedeutend gehalten wird. Maizieres, 21. Juli. (Dep. Haute Saone.) Heute mittag fand in Bronvaux die feierliche Einweihung einer Gedenktafel an dem Hause statt, worin nach dem Kampf bei Mars la-Tour der GroßherzogPetervonOlden- b u r g und der damalige Erbgrohherzog, jetziger Groß- herzog Friedrich August wohnten. Die .Gedenktafel ist ge- : stiftet worden vom Oldenburger Kriegerbunde. Anwesend waren der Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 98, Oberst Rochlitz, sowie die Kriegervereine von Maringen, Bronvaux und Maizieres. Der Vorstand des Krieger-Vereins Bronvaux, Bach, brachte ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus, das begeistert ausgenommen wurde, worauf die Musik die Nationalhymne spielte. Der Vorstand des Oldenburgischen Kriegerbundes, Wachtendorf, übergab die ' Gedenktafel sodann an den Bürgermeister von Bronvaux, Boulier, der sie mit einer französischen Ansprache übernahm, worin er dankte und Schutz für sie sprach. Oberst Rochlitz, der früher Hauptmann im Oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91 war, gedachte in einer Ansprache des Großherzogs von Oldenburg, welcher auch seinerseits die hochherzigen Bestrebungen des Kaisers pflege, nach, welchen die Zukunft des deutschen Reiches nicht nur auf dem Lande, sondern auch auf dem Wasser liege. Redner schloß mit einem dreifachen Hurrah auf den regierenden Großherzog, worauf die oldenburgische Hymne gespielt wurde. T-er Kriegerverein Maringen und der Krieger-Verein Maringen-Bronvaux legte dann einen Kranz für den verstorbenen Großherzog Peter nieder. Später gab der Bürgermeister ein Frühstück. Sern, 20. Juli. Nach dem Wortlaut eines Basler Festspiels, das u. a. historische Ereignisse aus dem 15. Jahrhundert zur Darstellung brachte, springt ein Schweizer Krieger mit der österreich ischen Fahne wenig glimpflich um, indem er sie mit dem Ruf „in den Dreck damit" in den Koth wirft und mit Füßen tritt. Nach der Aufführung des Festspiels beschtverte sich hierüber die österreichische Kolonie in Basel beim österreichischen Gesandten in Bern. Die Meldung eines Blattes, der österreichische Gesandte habe sich, beim Bundespräsidenten beschwert und der deutsche Gesandte von Bülow habe zwischen der Schweiz und Oesterreich vermittelt, bestätigt sich nicht. Wien, 20. Juli. Der auswärtige Handel Oesterreich-Ungarns stellte sich im Monat Juni wie folgt: Der Wert der Einfuhr betrug 137,7 Millionen Kronen( gegen das Vorjahr mehr 2,6 Millionen), der Wert der Ausfuhr 145,1 Millionen (weniger 17 Millionen). Das Aktivum der Handelsbilanz beträgt somit 10,4 Millionen Kronen, gegen 30 Millionen im Vorjahre. Während der Monate Januar bis einschließlich Juni bezifferte sich der Wert der Einfuhr auf 842,6 Millionen Kronen (gegen das Vorjahr weniger 14,1 Millionen), der Wert der Ausfuhr auf 894,3 Millionen (weniger 27,5 Millionen). Das Aktivum der Handelsbilanz beträgt demnach 51,7 gegen 65,1 Millionen Kronen im gleichzeitigen Zeitraum des Vorjahres. — Es heißt, daß zwischen Oesterreich und Ruma-- nien eine Militärkonvention geschlossen unirbe. Tanach stellt im Kriegsfälle Rumänien eine in acht Korps geteilte Armee von 250000 Mann auf, sobald Rußland mobilisiert, und schiebt diese auf der Linie Galatz-Jassy vor, um, die Truppen des Odessaer und Sinferopoler Militärbezirkes im Schach zu halten und die Verbindung derselben, mit dem Kiewer Korps, welches zum Einfall nach Oester- reich-Nngarn bestimmt ist, zu verhindern. Der Rest der rumänischen Armee nimmt an der Donau Stellung gegen Bulgarien, während gegen Serbien und die Donau bei Widdin österreichisch-ungarische Truppen wirken werden. Die Nachricht sei wahr, sagt der „Magyar Orszag", selbst wenn sie dementiert werden sollte. Die Konvention werde wahr- cheinlich sogar publiziert werden, sobald der König Alexander, sowie die Fürsten. Ferdinand und Nikita nach St. Peters-, bürg gehen, was die Ratifizierung derslavischenBal-» kanföderation bedeute. Sofia, 20. Juli. Das hiesige Kreisgericht erhob gegen Sarafow und Stojanow die Anklage wegen Mitschuld an der Ermordung Fitowski's und gegen Kowatschan und Trobew wegen Mitschuld an der Ermordung Michailen n u's. Alle vier Angeklagten waren Mitglieder des macedonischen Komites. Konstantinopel, 21. Juli. Tas Panzerschiff „Rostislaw^ mit dem Großfürsten Alexander Michajlowitsch an Bord traf gestern mittag in Bryukliman am Eingänge des Schwarzen Meeres ein, begrüßt mit 21 Kanonenschüssen. Ter Großfürst wurde empfangen vom Marineminister Fuad- Bascha und anderen Würdenträgern. Am Nachmittag wurde der Großfürst vom Sultan in Audienz empfangen. Petersburg, 21. Juli. Heute früh legte Prinz, Adalbert von Preußen am Sarkophag des Kaisers- Alexander III. einen Lorbeerkranz nieder. Für den Nach-- Die am Freitag in Peking abgehaltene Sitzung Gesandten hat das Friedenswerk auch formell einen bedeutenden Schritt gefördert. Außer der stimmig erfolgten Festsetzung der Kriegsentschädigung des Tilgungsplanes wurden die letzten Vorschläge der chinesischen Bevollmächtigten bezüglich! der Empfangszeremonien als befriedigend angenommen. Auch über die wichtige Flußregulierung bei Shanghai ist eine Einigung erzielt worden, die den Anträgen der verschiedenen Schiffahrtsgesellschaften entspricht. Eine Meinungsverschiedenheit besteht nur noch über folgende Punkte: Erstens soll die Sicherung der von China zu leistenden Zahlungen bewirkt werden durch Verpfändung des Seezolles in Höhe von 4 Prozent und anderer Steuern, wie der Dschunken- uild Salzsteuer. Tie Erträge aus diesen Abgaben werden im allgemeinen als ausreichende Sicherung betrachtet, doch liegt von einer tz'eite der Antrag vor, daß, falls diese Erträge sich doch .pider Erwarten als nicht ausreichend erweisen sollten, ohne Weiteres zu einer subsidiären Erhöhung der See^lle bis zu 7 einhalb Prozent vorgegangen .werden kann. Dieser Vorschlag findet Widerspruch bei England unter Berufung auf das Interesse seines Handels. Hierzu wird nunmehr über einen Vermittelungsvorschlag verhandelt, der Aussicht auf allgemeine Annahme zu haben scheint. Er geht dahin, daß, falls die verpfändeten Zölle und Steuern sich als unzureichend erweisen, die Mächte zusammentreten sollen, um diejenigen Steuern und Zölle zu bestimmen, die zur Ergänzung des Fehlbetrags herangezogen werden sollen. Zweitens ist eine Einigung noch nicht erfolgt über das beantragte Waffeneinfuhr-Verbot nach China, doch ist anzunehmen, daß auch in dieser Frage eine Einigung ohne besondere Schwierigkeit erfolgen wird. Nicht ohne Einfluß auf den raschen Verlauf der Verhandlungen wird es fein, daß die chinesischen Bevollmächtigten mit großem Nachdruck auf rasche Erledigung drängen, und daß ihr, bisheriges Verhalten den Eindruck gemacht hat, daß man sich in finanziellen Fragen auf ihre Ehrlichkeit und Gutgläubigkeit verlassen kann. — Wie das Reuter'sche Bureau erfährt, beraten die fremden Gesandten in Peking augenblicklich darüber, wie weit der jetzt geltende Zolltarif mit Rücksicht auf die Verzinsung der Entschädigungssumme erhöht werden kann. Die Verhandlungen über die Anleihe schreiten vorwärts. Man hofft, daß man in wcht allzu ferner Zeit zur Regelung der Angelegenheit gelangen wird. Was die Zölle betrifft, so wird darauf hin- gewiesen, daß diese nicht bedeutend erhöht werden können, wenn nicht gleichzeitig von China entsprechende kommerzielle Erleichterungen gewährleistet werden, um die tnird) Erhöhung der Zölle in China den Handeltreibenden «nvachsende Lasten auszugleichen. GietzenerAnzmer w General-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen auhaus HW* 1 8 W. hyd apelle. »sri Hemmer. mit 44, °Matz und sonst» iP“ >u vernieten, Mmmvohming m September m 6n, W, ’mblhait 1. ikilkoglS an ruhige eten. Seberiwea 11 mem Neubau, Mar° ift eine elegante -Kage, b Zmmn Hör, per Mitte Sep- mieten. rd.Grünbergerstr. 18. hestrchLhmItöner Belage, 5 geräumige 8ad, Loggia, Balkon n.,dtgtttttnobmt per 1. Mittler in Sg. Kckser. oolMytz TRW (M m vi tomutai. büdemtage 7,1. igstr.46 8-gnnlner- l ob. 1. Okt. zu im mnerivohmng zu der« Schottstraße. MneS Zvtt, Sleinstraße. neinem Hause Stiller Noröanlage) ist die hnmeg, bestehen bau! 2 Mansarden nebst 1. ober 15. Oktober mieten. Mevatd, Bankier, chnbosstraße 50. msardmt»otzttttrrg, t8, evmtt. 2. M k.lbeeinrichmg, t- ober früher zu der tz.tztisft,e., ate b'Zimmerwohv' t Echottstraße zu vw bestehend ausbM, lern P-r sofort odn nieten. eewWjE- SSft! ie Ixeppe «fort >' Deutsches Keich. on brlin, 21. Juli. Aus Laerdalsoeren wird vorn , 20. berichtet: Heute früh traf die „Hohenzollern" mit dem Kaiser an Bord vor Laerdalsoeren im Sognefjord ein, wo sie voraussichtlich bis zum Montag vor Anker bleiben wird. — Eine aus Laerdal datierte Meldung lautet • per Kaiser verblieb gestern an Bord. Es war gestern wohl der heißeste Tag. Heute vormittag hielt Majestät Gottesdienst ab. Am Nachmittag wurde der Schnelldampfer „Augushe Viktoria" erwartet. Der Kurier ist am Vormittag abgereist. An Bord ist alles wohl. — Laut Mitteilung des Kriegsministeriums ist der Truppentransportdampfer „Gera" mit dem Grafen Wal- dersee am 19. Juli von Aden ab gegangen. Er trifft am 25. Juli in Port Said ein, und voraussichtlich am 9. August in Hamburg. Der Kaiser und Graf Waldersee treffen zusammen am 10. August 1 Uhr mittags, auf der „Hohenzollern" in Hamburg ein. Dem Empfang durch den Senat wird sich ein Frühsfiick im Rathaus, ein Festessen auf der „Hohenzollern", Beleuchtung und Feuerwerk am Elbufer anschließen. . M"ie ge, ZsL ">SAw. 7'S "Mi, lie “ M) m bit ’« in a 51 Wliß ®Met Veit L»Wr J9 ®Q9en iö mehrere W hatten, so "'4t wehr be- ivrt benlltzteo. I Sonntag tin ltt9 uvdMn. , ®« S-ft«-. ।«eine ,«hz. eben. , "ad Sonnen» wer Schlägerei : Whörendea «it Fußtritten em Mittwoch ^en Regimente brei Landtvehr- 9e Nanterit» 'lerie-Ererzier- beiden hessi- :ig in der Um- M- AmFrei-- ordiicher ikichl- den Feind (die crburg kommen ilb 8 Uhr mar- Mck. Samstag, s galt nun, für liefen über die md Dutenhofen i) bem dritten Bataillon um )ß-Reä)tenbach w ^ndindrmtz übten, W ompügnien den uden Dragoner- :r Gegend von )orf usw. Stell- ms hiesige Negi- wieder mit den iment wird erst nachdem es an Kad-NMheim keine Quartiere An den lieb» >1. und 25. Di- menter werden )orn, Steinberg, hen und voraus- DmimM an» 'n Briefpost wird itionskorps und onderer Sorgfalt ,en der ostasiat^ der immer noch :lt zugeführt und Standorte und des heimkehren- unaen entgegen11 nippen erhalten )fr Trcmsyort- nsportdnrnpstrn lichen Truppen- «54 ^«terbach der dem irten,® ' gnt*. r«u^ZA «liI: iir dle?er> MB. die bue Jjtfe ^"bA-'b-rZ tu .«8020 * *n ®r=elt U«1 -3* jlen diel . wWtW- oleunr Ung(^ am Abend ins Spital nach Mainz gebracht. Sein Zustand soll besorgniserregend sein. Tie Mutter, welche die Flammen mit ihren Händen löschen wollte, erlitt an den letzteren ebenfalls schönere Brandwunden. — Tompsarrer Gö- decker in Mainz wurde zum Tekan des Dekanats Mainz- Stadt ernannt. Vermischter. * Berlin, 21. Juli. Eia großes Hehler- und Diebesnest ist in der Gollnowstraße 32 von der Kriminal Polizei aufgedeckt worden. Dort wurde der 28 Jahre alte Fahrradhändler Oscar Wolko, der im Quergebäude genannten Grundstücks lange Zeit ein bedeutendes Fahrradgeschäft betrieb, wegen Hehlereien verhaftet und sein Geschäft polizeilich geschloffen. Weiter sind bis jetzt 17 mit Wolko in Verbindung stehende Fahrraddiebe hinter Schloß und Riegel gebracht worden, welche die meisten der in diesem Sommer besonders zahlreichen Diebstähle an Fahrrädern in Berlin und in den Bororten auSgeführt haben dürften. * Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz im Harz wurde dieser Tage eingeweiht. Tie Schöpfung des Malers Hermann Hendrich und des Architekten Bernhard Sehring ist ein eigenartiges Kunstwerk, geschaffen aus dem Reichtum der Walpurgissage und der Schönheit des Harzes. Prächtig ist das Hexentanzbild, die Gretchen- erscheinung und der Aufstieg Fausts und Mephistos zum Blocksberg. T-ie Architektur der Halle schließt sich würdig der heidnisch-germanischen Sage an. Staatsminister a. D. Oberpräsident v. Boetticher widmete den Schöpfern des .ttunstwerkes Worte der Anerkennung. Er freue sich, daß das Werk in seinem Aufsichstsgebiete erstanden sei und er verspreche, die Halle in Schirm und Schutz zu nehmen. Jeder Gebildete und jeder, der die germanische Volkssage mit ihrem gesunden Sinn und Kern verstehe und schätze, werde in Zukunft bei einem Besuche des Harzes auch die Wal- Mrgishalle besuchen. * Leipzig, 20. Juli. Eine Arbeiterfrau in Leipzig- BolkmarSdorf warf heute anscheinend in einem Anfall von Geistesstörung ihre beiden 2i/g und 1 Jahr alten Kinder zum Fenster hinaus auf die Straße. Das jüngere Kind war sofort tot, das andere wurde schwer verletzt. * Eine Kriegserinnerung. Vor kurzem fand in Paris eine Begegnung statt, die ein Nachspiel zum Kriege 1870/71 bildet. Ein bei Weißenburg schwer verwundeter und von einem Preußischen Assistenzarzt (jetzt Professor an der Berliner Universität) behandelter französischer Offizier war 30 Jahre hindurch nicht müde geworden, in seinen Briefen seiner Dankbarkeit für die ihm geleisteten Dienste Ausdruck zu geben. Nachdem er wiederholt den Wunsch nach einem persönlichen Zusammentreffen geäußert, hatte der nunmehr Siebzigjährige jetzt eine weite Reise nach Paris nicht gescheut, um seinem in der Pfingstwoche dort für einige Tage weilenden früheren Arzte noch einmal die Hand zu drücken. Auch ein kleiner Beitrag zu dem in unserer Zeit öfter hervortretenden Umschwung der Stimmung in den Köpfen vieler Franzosen. * Doppelmord in Sardinien. In der Stadt Sorso auf Sardinien wurden auf offener Straße der Rechtsanwalt Lopez und der Verleger Dessi erschossen. Lopez war Steuerpächter von Sorso und hatte die Enteignung mehrerer Güter veranlaßt, die wiederum von Dessi gekauft werden sollten. Es wird vermutet, daß diese Angelegenheit die Mörder zu der Blutthat bestimmte. * Wien, 20. Juli. Nach den im Auftrage der Regierung angestellten Untersuchungen ist in Obermais und Kaltern bei Meran und St. Magdalena bei Bozen das Auftreten der Reblaus festgestellt worden. Alle notwendigen Maßregeln find ergriffen worden; eine Sachverständigen- Kommisfion hat sich an Ort und Stelle begeben. Gerichtssaal. t. Gießen, 20. Juli. Vor dem Schöffengericht hatte sich der Rechtsanwalt August 2Vagner von hier wegen Betrugs zu erantworten. Er hat sein Dienstmädchen, weil es nach zweieinhalb Monaten den Dienst kündigte, sofort ohne Gewährung der Mittel zur Heimreise entlassen, und bei einem Bankier, bei dem das Mädchen auf seine Veranlassung von einer früheren Lohnzahlung 7.50 Mk. deponiert hatte, diesen Betrag auf Grund des ihm zur Aufbewahrung übergebenen Depotscheines erhoben mit der Erklärung, er benötige für das Mädchen den Betrag. Er verwandte die Summe aber zum eigenen Nutzen. In dieser Wandlung erblickte der Amtsanwalt das Vergehen des Betruges und beantragte acht Tage Gefängnis. Der Ange- klagte erklärte, er habe das Mädchen auf ein Jahr gemietet und sei zur Lohnzahlung erst nach Ablauf eines Viertel- la$r gewesen. Nur geschenkweise habe er dem Mädchen nach Ablauf des ersten und zweiten Monats Geld gegeben; davon habe das Mädchen die Mk. 7.50 hinterlegt. Er habe nur nach seinem guten Recht das Geschenk zurückgenommen. Wolle man aber die Zahlungen als Lohn ansehen, so sei ihm durch den an- gedrohten^Weggang des Mädchens vor der ausbedungenen Zeit ein schaden erwachsen, und er habe das Recht gehabt, sich wegen des Schadens an das Depot zu halten. Ter Amtsanwalt erklärte, keine Veranlassung zur Widerlegung der Deduktionen des Angeklagten zu haben, denn für jeden Laien jei das, was zur Anklage stehe, ein kompletter Betrug, der um )o schwerer ins Gewicht falle, als er von einem berufenen Vertreter des Rechts ausgeübt worden Angeklagte wurde zu 100 Mk. Geldstrafe oder 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Arbeiterbewegung. SS , »ervyork, 21. Juli. Der Stahltrust entschloß sich zu Löhner Höhungen in den Ohioer-Werken; auch wirbt er Neger aus den südlichen Gebieten an. — Inzwischen hat heute der Arbeiterbund mehrere Versammlungen abgehalten und energische Anstrengungen ge- macht, die Mannschaften der ursprünglichen Carnegiewerke zu gewinnen Jagd und Sport. m Gieße«, 22. Juli. Gestern fand auf dem Trieb daS Fuß- £ n.V®«ttfpiel zwischen der ersten Mannschaft deS Frankfurter Fuß- ^uklubs Viktoria" und der ersten Mannschaft des Gießener Gymnasiasten-Fußballklubs statt. DaS intereffante Spiel wurde von den zahlreich erschienenen Zuschauern mit lautem Beifall begleitet, .kyre Synrpathieen galten durchweg unseren tapferen Spielern, waS namentlich dann zeigte, wenn einer der Gegner in unsanftem iMll den Boden berührte. DaS Spiel endete nach P/i Stunden mit dem Siege der Gießener Mannschaft mit 2:1. Dieser Sieg hat um so höheren Wert, als hier eine Schülermannschaft gegen eine der besten deutschen Männer-Fußballk.'ubs gewonnen hat. ES ist jetzt das dritte Wettspiel, das unser Klub in diesem Jahre siegreich aus- qefochten hat. Kandwirtschast. Berlin, 20. Juli. Saatenstand in Preußen Mitte Juli. Nr. 2 gut, 3 mittel, Durchschnitt, 4 gering. Winterweizen 3,7 (15. Juni 1901 3,7, 15. Juli 1900 2,5); Sommerweizen 2,9 (2,8 resp. 2,5); Winterroggen 3,1 (3,1 resp. 3,0); Sommerroggen 3,1 (3,0 resp. 3,0); Gerste 2,8 (2,7 resp. 2,5); Hafer 3,0 (2,6 resp. 2,4); Kartoffeln 2,7 (2,5 resp. 2,3); Klee 3,8 (3,5 resp. 3,4): Wiesenheu 3,4 (3,0 resp. 3,0). In den Bemerkungen der fiatist. Korresp. heißt es, wo nicht schwerer oder in den Niederungen und Moorkulturen belegen-r Boden Widerstand zu leisten vermag, würden die Ernteaussichten mitunter als trostlos bezeichnet. Futter sei schon knapp Aus einzelnen Gegenden werde über Futternot berichtet, die die kleinen Landwirte bereits zur Abschaffung des Viehs, die größeren zur Stallfütterung zwinge und in einzelnen ostpreußischen Kreisen dazu geführt habe, das unreife Sommergetreide als Viehfutter zu verwenden. Während vielfach über Jnsektenschäden, namentlich durch Zwergcikaden und Fritfliegen, meist aber nur aus dem ostelbischen Staatsgebiete be» richtet wurde, wurden die Klagen über andere Jnsektenschädlinge nur ganz vereinzelt, nirgends dagegen solche über Mäuse laut. Der Stand des WinterweizenL änderte sich gegen den in dem vormonatlichen Bericht erörterten nicht. Der dann spärlich und zu spät gekommene Regen vermochte nichts m-hr zu beffern. Winterroggen hielt der Dürre noch kräftig Stand. Allerdings habe mit wenig Ausnahme das Stroh nicht sehr lang werden können. Der Körnerertrag werde, wenn er im August keine Störung erleide, einer guten Mttelernte entsprechen. Für die Sommerhalmfrüchte seien Dürre, Wind und die oft kalten Nächte verderbenbringend, wo nicht Regenfälle eine erquickende Wirkung ausübten oder bald bringen. Auch Kartoffeln kämen nicht zu Kräften. Das vor Eintritt der warmen Witterung Gesetzte sei gut aufgegangen, die später gesetzten Kartoffeln stünden lückenhaft. Wo zeitig Regen hintraf, hätten sich auch letztere gut entwickelt, jedoch solle infolge der nun mehrere Wochen dauernden Trockenheit der Knollenansatz vielfach zu wünschen übrig lassen. Klee, Luzerne, Felber und Wiesen find überall nach der Ernte infolge der Dürre mehr oder weniger ausgebrannt. Krieskastrn der Redaktion. B. Si- geben unS freundlichst die Anregung, für eine Reform des AlterSversorgungsgefetzeS etnzutreten, und schlagen vor, wir möchten für die Frstfetzung der Altersgrenze auf das 65. Lebensjahr platdteren. Wir ftnd im Prtnzipe mit Ihrem Vorschlag vurch- aus einverstanden. Aber wollen Sie gefl. erwägen, ob die Forderung gegenwärtig opportun ist mit Rücksicht auf die schlechte Finanzlage im Reiche und bte viel schlechtere der Einzelstaaten, namentlich unseres Landes, und die rückgäng'ge wtrischaftliche Konjunktur. Gelegenllich d-S Antrages Bebel und Gen. im Reichstage, der u. a verlangte, daß der Beginn der Altersnnte beim vollendeten 60. Lebensjahr etntreten sollte, ist eine Berechnung Über den dadurch etntretenden Mehrbedarf gemacht worden. Danach würden rund 600000 Altersrentner von 60 bis 70 Jahren hinzukommeo. Der Mehrbedarf hierfür und die Gewähr der Invalidenrente schon an die Halbinvaliden wurde auf ztlka 160-160000 Mill. Mk. jährlich geschätzt. Beim Bezug der Altersrente vom 65. Jahre ab kämen wohl mindestens 250 000 Personen in Betracht. Nach Lage der Verhältnisse würde der Neichs- zuschuß in entsprechender Höbe nur auszubrtngen sein durch eine neue Masse steuer, wovon die Bevölkerung natürlich nichts wissen will, oder durch Zuschläge, und zwar recht erhebliche, zu den Einkommensteuern. Ist aber unsere hessische Etrkomm-nstluer z.B. nicht nachgerade hoch genug? Seinerzeit hatte ja auch der Bund der Landwirte eine Reihe von Vorschlägen für die Reform deS Alters- und JnvalidttStsgesitzes gemacht und für den Mehrbedarf Zuschläge zu den Einkommensteuern em pfohlen. Diese Vorschläge wurden selbst von befreundeter konservativer Sette abfällig beurteilt, und der Bund der Landwirte hat cB selbst für rätlich gehalten, nicht wieder auf den im Jahre 1896 dem Reichstag überreichten Antrag zurückzukommen. Wie gesagt, der Z-itpunkt ist augenblicklich sehr ungünstig, die Herabsetzung des Rentendezieberjahres zu fordern. Kaum eine Partei außer den Sozialdrntokraten würde dafür jetzt zu Haden sein, noch viel weniger die Regierung. Am schärfsten würde die Industrie gegen die Mehrbelastung protestieren. Kandel und Uerkehr. Volkswirtschaft. Frankfurt a. M«, 20. Juli. In der Generalversammlung der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Lahmeyer, die mehrere Stunden dauerte, wurde der Vorschlag einer Dividende von 10 Prozent angenommen. Die Verwaltung änderte den ursprünglichen Antrag, das Grundkapital um lOVe Mill. Mk zu erhöben und die neuen Aktien den Aktionären brr Deutschen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen im Verhältnis von 7 zu 10 anzubleten, auf verschiedene Anregungen auB den Kreisen der Aktionäre dahin ab, daß nur 10 Millionen Mark neue Aktien ausgegeben und gegen drei Aktien der Un ernehmungen zwei Lahmeyer-Aktten angeboten werden, so daß sich erstere kursmäßig auf 66% anstatt, wie ursprünglich vorgesehen, auf 70 Prozent stellen. Verschiedene Aktionäre, namentlich Lvctan Bäunner aus Wien, machten Bedenken gegen den Antrag geltend. Nachdem 2er Generaldirektor Professor Salomon den Antrag ausführlich begründete, wurde er mit 5599 gegen 245 Stimmen angenommen, der Antrag auf Vertagung der Beschlußfassung über die Kapttals-rhöbung wurde verworfen. Leipzig, 20. Juli. Die heutige Vorversammlung von Gläubigern der Leipziger Bank, an der 300 Personen teilnahmen, beschloß, der Gläubigerversammlung am Montag vorzuschlagen, daß aus den Reihen derselben vier Herren dem Ausschuß beigegeben werden. Hierzu wurden die Herren Tobias i. Fa. Tobias u. Schmidt, Eramer i. Fa. Polter u. Co., Kommerzienrat Kummer und Stadtrat Hübner-Zschopau vorgeschlagen. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: 1. Mit allen Mitteln die Verantwortlichkeit des AuffichtSrats festzustellen; 2. daß eine baldige Prorata-Verteilung an die Buchgläubiger stattfindet; 3. daß Gelder nach Kassel nur dann gegeben werden, wenn solche absolut sichergestellt sind; 4. daß ein Vergleich mit den Aktionären nur nach voller Befriedigung der Gläubiger stattfinden kann, andernfalls es der Zustimmung einer einzuberufenden Gläubiger-Versammlung bedürfte. ko. Frankfurt a. M., 22. Juli. (Orig. Telegr. deS „Gießen. Anz.") Amtliche Nolterung der heutigen Fruchtm arktpretse. Wetzen Mk. 17.25-17 50, Kurhessischer Mk. 17.25, La Viata Mk. 17.00-00 00 KansaS Mk. 00.00 btS Mk. 00.00, Roggen (hi-siger) Mk. 0000, Gerste (Wetterauer) Mk. 1660-00, Hafer Mk. 1450-15.00, Mats Mk. 11.80-00.00, Weizenmehl 0 Mk 25.00 bis Mk. 25 50, 1. Qual. Mk. 23 00 bis Mk. 23.60, 3 Qual. Mk. 21—21.50, Rogaen- mehl 0 Mk. 22 00-23.00, 1. Qual. Mk. 20.75-2150, Weizercklete Mk. 9.00-9.25, Roggenkleie Mk. 1000—10.25, MatLkeime Mk. 0.00 bis Mk. 0000. Alle« p-r 100 Kg. ab hier. FC. Frankfurt CU M», 22. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht de« „®. A."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen 442 Ochsen, darunter 140 aus Oesterreich, 36 Bullen, da- runter 2 aus Oesterreich, 912 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 201 Kälber, 146 Schafe und Hämmel, 1225 Schweine, 0 Ziege, 0 Ziegen-, 2 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 64—66 Mk., 2. Qual. 60—62 Mk., 3. Qual. 58—60 Mk.; Bullen 1. Qual. 55-57 Mk., 2. Qual. 51-54 Mk; Kühe 1. Qual. 60-62 Mk., 2. Qual. 57—59Mk., 3.Qual. 41^-43 Mk., 4. Qual. 30—32 Mk., 5. Qual. 28—29 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1. Qual. 77—79 Pfg., Lebendgewicht 45-48 Pfg., 2. Qual. 67—69 Pfg, Lebendgewicht 37—40 Pfg., 3. Qual. Schlachtgewicht 50—55 Pfg.; Schafe l.Qual. Schlg. 62—64Pfg., 2.Qual. 57—59Pfg.; Schweine l.Qual. 65 Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 2. Qual. 64 Pfg,, Lebendgewicht 51 Pfg., 3. Qual. 57—58 Pfg , Lebendgewicht 50 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh gedrückt, bei Kleinvieh gut. Ueberstand bedeutend. Neueste Meldungen. Berli«, 22. Juli. Auf dem Krossen-See bei Königs- Wusterhausen kenterte gestern Nachmittag bei einem Gewitter- sturm ein Kutter. Drei Frauen und vier Kinder ertranken. Köln, 21. Juli. Im heutigen „Westdeutschen Deriy" siegte Arend nach hartem Kampfe gegen Huber-München. Metz, 22. Juli. Gestern erstach hier ein Arbeiter seinen 19jährigen Sohn im Streite. Letzterer starb nach einer Viertelstunde. Der Vater wurde sofort verhaftet. Portsmouth, 21. Juli. Die Wettfahrt des Kreuzers „Minerva" der mit einem Röhrenkeffel versehen ist, und des Kreuzers „Hyacinth-, welcher einen Belville-Kessel hat, endete mit einem Siege der „Minerva". Die Wettfahrt ging von Gibraltar nach PortSmuth und sollte erweisen, welches Kesselsystem den Vorzug verdiene. Dem „Hyacinth" platzte im Kessel eine Röhre des Belville-Kessels, wodurch ein Heizer schwer verbrüht wurde. Paris, 22. Juli. Generalratswahlen. Bis V/2 Ahr früh waren gezählt 587 Republikaner, 113 Konservative und 67 Stichwahlen. Bisher haben die Republikaner 32 Sitze gewonnen und 16 verloren. Unter den Wiedergewählten befinden sich Delcassö, Desschauel, Rouvier, Mougeot, Paul Loubet, Krantz, Meline, der frühere Kriegsminister Mercier und sein Bruder, General Mercier. Perpignan, 21. Juli. Ein heftiges Gewitter mit Hagel ging im Dorfe Palau nieder. Kinder eilten auf den Kirchturm und läuteten die Glocken in der Meinung, sie könnten dadurch den Blitz abwenden. Plötzlich schlug der Blitz in den Kirchturm, tötete vier Kinder und verletzte vier Kinder und eine Frau schwer. Vlisfingeu, 21. Juli. Der Lloyddampser „Weimar-, von Antwerpen nach Australien bestimmt, stieß bei Vlisfingen mit dem Stettiner Dampfer „Cäsar", der Getreide von Ibrahim nach Antwerpen brachte, zusammen. „Cäsar- wurden mehrere Platten eingedrückt, lief halb voll Waffer und wurde an Strand gesetzt. Niemand ist verletzt. „Weimar- setzte die Reise fort. Rom, 21. Juli. Der Herzog von Aosta wird den großen Manövern in Deutschland beiwohnen und dem Kürassierregiment Nr. 4, deffen Chef er ist, sein Portrait schenken. Neapel, 22. Juli. Crispi ist erkrankt unter Anzeichen großer Herzschwäche. Sein Zustand ist beunruhigend. Belgrad, 21. Juli. Gestern früh wurden an mehreren Orten Serbiens Erdstöße von wechselnder Stärke und Dauer in der Richtung von Südosten nach Nordwesten wahrgenommen. Petersburg, 22. Juli. In der Stadt Soloki-Nova- AlexandrowSky (Bezirk Kowno) wurden 260 Häuser durch eine Feuersbrunst eivgeäschert. — Im Gouvernement Kiew find 20 Prozent der Zuckerrüben-Pflanzungeu durch Käfer und Raupen vernichtet worden. — Amtlichen Nachrichten zufolge beträgt daS Defizit bei der Charkower Handelsbank 2 300 000 Rubel. Suez, 21. Juli. (Lloyddepesche.) Der Dampfer „RhipluS- meldet, daß der nach Kalkutta bestimmte Dampfer „Numidia" der Anchorlinie bei der nördlichen Brüderinsel im Roten Meer ausgelaufen sei. Drei Tanks und ein Schott seien leck; der Dampfer könne gerettet werden, wenn sofort Hülfe gesandt werde. Ein bedeutender Teil der Ladung müsse ge- löscht werden, um das Schiff flott zu machen. Telephonischer Kursbericht. 81/! % RefohBenleihe . . 100.85 8 0/c do . . 90.15 B*/t c/o Konsole . . . . 100 90 8"/c do .... 90.59 81/s u/o Hessen .... 98.90 5% Italien. Bente . . . 97.10 4% Griech. Monop.-Anl. 43.— 8 o/o Portugiesen , . . 25.95 8 o/o Mexikaner . , . . 26.30 41/t c/o Chinesen .... 81.00 Tendenz Frankfurt, den 22. Juli. Kreditaktien..... 199 80 Diskonto-Kommandit . . 173 60 Darmstädter Bank . . . 127.00 Dresdener Bank . . . . 128.80 Berliner Handelsgei. , . 135 20 Oesterr. Staatsbalm . . 137.30 Gotthardbahn .... 152.00 Laurahütte..... 180 50 Bochum......165.80 Harpener......151 00 schwach. Meteorologische Beobachtungen der Stativ« Gieße«. Juli Barometer auf oo reduziert £ "c j £ der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit i ca e 5 3- C o - 3 Windstärke Wetter 20. 9« | 747,4 4- 17,0 14,0 97 Sttll — Heller Himmel 21. 7» 747,2 + 14,5 11,6 95 NE. 1 Bew. „ 21. 2» 746,1 + 22,4 13,8 69 SSW. 1 Leichter Regen 21. 9« 745,2’ + 17,4 13,4 91 Still — Heller Himmel 22. 7« 744,6 + 16,0 12,2 90 Sttll — 22. 2« 744,9 4- 24,2 14,1 63 w. 2 Bew. „ Höchste Temperatur am 19.-20. Juli 4- 25.10 C. Nledrigfie 4- 11.40 c. Höchste Temperatur am 20.—21. Juli 4- 25.6° C. Niedrigste ■ n n 4- 114' C. Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 1 Kgl. Sachs, u. Kgl. Rumän. Hoflieferanten. Billig’, praktisch, elegant von Leinenwäsche kaum zu unterscheiden. Im Gebrauch Diese Handelsmarke jAäussirst lorthallhaft ™ trägt jedes Stück. MEY’s Sfoffwäsche aus der Fabrik von M8EY & EDLICH, LEIPZIG-PLAGWITZ. Vorrätig in Giessen bei Ernst Balser, Mäusburg 11; C. Steinhäuser, Neuenbäue; "Willi. Klee, Marktstrasse 2; Julius Hoos, Bahnhofstrasse 41; H. Kühn, Seltersweg 36; Ottmar Köhler Witwe. In Butzbach bei A. Weickhardt. 2085 Man hüte sich vor Nachahmungen, welche mit ähnlichen Etiketten, in ähnlichen Verpackungen und grösstenteils auch unter denselben Benennungen angeboten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich echte Wäsche von Mey AEdlich. jnVetitttr Ausverkauf s 85« Meich-So-a, anderen Früchten. 4917 3290 seit 25 Jahren bewährt als (füll ilomndi Stabt Schlachthaus 5118 Seltersweg 85 Mk. 17 Asm;;?, dunkele Farben, in reiner Mk. Seide, Mk. Namr Mk. 1... 1.50 Cfcaft neuer Regen Ueberzieher tybid. abzugeben. Bleichllr. 15. betreffend fr Weisse Bettist Sßf8- Organdy? 40 Pkg .'S Schwarze Alpaca-Kleider 19 und ii Lodcn, Covercoat, 30. Mk I Rheinisches 4bU3| TechnikumBingeng f. Maschinenbau n. Elektrotechnik. B Programme kostenfrei. Mk. 8 schwarz, mit Seidenfutter Mk JacH«n,paldot$,5tan1)mäntd Haderte Cane? 6112 voovovossMsosüsosst verantwortlich für bat allgemeinen Teil: P. für den Anzeigenteil: HanS Beck. Druck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. »MawAWWS UÜWMlliMl WKWNsWß StrUeip^efiidjr zum Würzen Zu verkaufen llrrfd)ifhfiiC5 Offenk Stellen «leid 3.50. Goldküks i KetteiumMnd Von der Reise zurück Dr. Meyerhoff. Wc Partie LmigsteWliitteil altes Bauholz, Thüren, Erkerfenster, Reale u. s. w. billig zu verkaufen. 5089 Marktplatz 17. auf dem Wege Südanlage—Alice- traße verlöre«. Gegen gute Be* lobnuna abzuo. in der Expebition. Solider junger Mann sucht Der« trauensstelle, wie KassenVote oder Aureaudiener rc. Kaution kann gestellt werden. Off. u. A. Z, 02807 an die Exved. d. Bl. Ulte Kupferstiche von dem auf der Obermühle bei Gießen geb. berühmte« Meister I. G. Wille sind 40 kleine und 20 große Blätter, darunter die Meisterwerke „Graf Marigny", „MassSe" rc. für Mk. 1400 verkäuflich. Off. unt. C T 689 an Haasenstein & Vogler, «.»«., »rantfuvt a. M. 5102 Henkel’ der Suppe«, Sauce«, Gemüse, Salate u. s. w. Wenige Tropfen genüge«. Soeben wieder eingetroffen bei Gebr. Derdux, Bahnhofstr. 27. 5 bis 15 Mk. Sur 9? auch für bi des Innern Wir ß entgegen, v sich durch b einer Beloht das nachstek Zn bei Marble« Anlaß gegel Diejentl Mt vürdl gabt der Gi Verdingung. Die Lieferung von 6000 cbm Hartgestein-Kleinschlag für Gleisunterhaltung soll vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen können gegen Einsendung von 0,30 Mk. mittelst Postanweisung durch uns bezogen werden. D e Eröffnung der geschloffenen, gebührenfrei, mit der entsprechenden Aufschrift h erher einzureichenden Angebote erfolgt Montag den 5. August d. I-, vormitt. 11 Uhr. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 5101 Frankfurt a M, 18. Juli 1901. Königliche E>l-'"bobn'B-1riebSinspektion 2. Verloren Sonntag auf dem Wege nach Gleiberg kleine dunkle Handtasche mit Inhalt. Gegen Belohnung abzugeben. Moltkestratze 25, II Bett.: D Wo( toi 8« 9 Mittel zurr innerhalb 14 wie hoch die liche gimmi bestes mb billigstes WO- unb Bleichmittel Henkel & Co., Düsseldorf. Stars Sauertraut tat eiugtui. (Ma. Wilhelm Haas, Bleichstratze 18. 6092 Jetr.: # Das au die Be> billigen Geschäfts!okalitgfen Sro?8em Ümsntz kann ich zu ^pe8?n ... und unter reellster Garanti U g t<*n PreisQn Wilhelm Orbig, Schulstr. 10. - Schulstr. 10. Spezialität: Kausioirtschaftlicht Usschmru nnb Gerate. Laden mit einem Schaufenster per Oktober zu vermieten. Schulstratze 5. | Dem Jubelpaare g -G.Weberll.AMZ | bringen | die herzlichsten | Glück unb Segens- g J wünsche dar biisW WieSvkrAltersgWffkW Z 1851—1901. yä Unterricht - auf der Schreibmaschine erteilt 6. E. Seng, Großer Steinweg 21. Nach §9^ WerneljmmiL 139) inben d einer von du legung ihres wachen. /Auflichtsb, Lehmungen: a. deren tz sonstige! eines durch fr stattet i| anerkannt billige Bezugsquelle Kvmpl. Eillrichtllngell für Zimmer uud Küche. Einzelne Möbel in großer Auswahl. Mööelmagazin 4422 Ang. Ossmaim 89 Lel^ersweq 89. Klütchickk (Pattnb®atbtubiinbtr) mit Kotzverschtuß empfiehlt 4890 M. Rosenthal Liebigstratze. Wohnung: Neuenweg 39, I. Sprechstunden täglich v. 8—9 Ubr morg., 2—3 Uhr nachm. Sonntags nur von 8—9 Uhr morgens 5114 Gummi-Cape? früher Mk. 28 bis Mk. 30 Tuch-Cape? ohne Futter In einem Orte von ca. )000 Einwohnern, nahe einer größeren Industriestadt Hessens, wird ein gut gehendes Kolonialwaren- geschüft wegzugshalber zum Preise von 31,-000 Mk. bei 15000 Mk. Anzahlung baldigst verkauft. Da noch keine Bäckerei vorhanden ist, o würde solche nach Einrichtung eine vorzügl. Existenz sein, zumal das Haus neu und sehr geräumig st und an der Hauptstraße liegt, otoie ca 500 Qu.-Mtr. Hof und Garten hat. Gefl. Offerten unter L M 4978 an die Exped. erbeten früherer Preis das Meter Mk. Patna??«, „ «r 60 50 Lehrling Für ein hiesiges Bant-Geschäft wird ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Offerten unt. 02764 an die Expedition d. Bl. früherer Preis das Meter 2.80 bis 3.25. MAflflT wundervoller,reinseidenerArtikel J K nHlil) dunkele Farben, changiert, Meid W früherer Preis das Meter Mk. 3.—. er 2 Jahre Garantie. -w nDer $| Jfetx II« F.'Unm etft( Nto6taig(: **> fe" ■ttte SjiSfa' «tot» ,! iPich, *« b58 h°b, Rock und Taille tadellos sitzend, elegant gearbeitet llei?e-1ln?t8«e, Wasch-Seide, “ w 1.50 » 1.80 Sommerstoffe Ceb. Fräulein, Haushalt, sucht Stelle zur Führung eines kl. Haushalts, auch zu älterem Herrn od. ein;. Dame. Event, auch zur Vertretung während der Reisezeit. Zeugnisse u. Referenzen zu Diensten. Gefl. Off. erb, u. W. 200 postl. Wetzlar. Ein Mädchen, welches schon in herrsckaftl. Häusern gedient hat, sucht Stelle in beff. Haushalt eventl. als Zweitmädchen oder für Küche und Hausarbeit. Neuenweg 2. Frucht- und Saft-Presse. Diese Saftpresse ist die beste und eiusachste von allen und eignet sich besonders zur Gewinnung deö Saftes auS Weintrauben, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Erc beeren, Quitten und 02818] Em Schuhmachergeselle sofort gesucht. Bruchstraße 14. LchmmgeWse JS 15116 H. Sack 1, Gr. Mühlgaffe 5. 5061] Für unser Getreidegeschäft wird ein tüchtiger Pferdeknecht bei hohem Lohn per sofort gesucht. Aaer & Wetterhah«, Nordanlage. MHÄLfchc &fofotUe3 HVerhard Wehger. Kapital. Auf prima Objekt, 1. od. 2. Stelle, 10,000 Mark gesucht. Offerten unter Nr. 02789 an die Expedition dieses Blattes. Tüchtiger Dekorationsmaler 1 Spezialist), selbständig, übernimmt Bauten, evtl, auch Anstreicherarb. Gefl. Offerten unter C R 02787 an die Expedition d. Bl. erbeten. ..... 17 In folgenden Artikeln habe ich nochmals grosse Partien. im Preise ganz bedeutend ermäßigt. ft eil Enlsla in rosa, hellblau, crSme, j grün, gelb Meter !♦ früherer Preis Mk. 1.80 bis 2.—. früherer Preis das Meter 1.50 bis 2.50. • Winter-Kleiderstoffe früherer Preis Mk. 10 bis 18 Bekanntmachung» Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß Kaspar Becker zu Gießen als Friedhofsaufseher angenommen und verpflichtet worden ist. Gießen, den 19. Juli 1901. 5117 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. (Miot-Xo?tihne er«me lvolero,Jäckchen, mit weiß «tlaSfutter neueste Norm 5108] Wohnung, 3 Zimmer u. Küche, zu verm. SelterSweg 77. 5107] In meinem Hause Marktstraße 10 ist der 2. Stock, bestehend auS 4 Zimmern mit Zub., an ruhige Leute per sofort od. später zu ver- mieten. Emil Pistor Nachf. 5109] Schön möbl- Wohn- und Schlafzimmer und 2 einzelne möbl. Zimmer zu v Großer Steinweg 21 Kleines möbl. Zimmer zu verm. Asterweg 9, NebenhauS rechts. 5113] Zwei schön möbl. Zimmer (Wohn- und Schlafzimmer) zu bet« mieten. Ludwigstraße 80, II Möbl. Zimmer an i od. 2 Herren zu vermieten. Marktplatz 2. Schön möbl. Wohn- und Schlaf- zimmer zu verm. Bleichstr. 8, pari 12850] Ein schön möbliertes Zimmer per 1 August zu verm. Bahvhofstrake 27, IV. 19«, n grösster Auswahl •Pt und billig» ernbahn. %8<3 renommiertestes Geschäft^®1 44 Wetz8teinstra%8ß»e Giessen Heute uud morgen: Kohfleisch 45 pss- Bmbflcifd) 52 pfg. Schvemkfitisch 40 pfg. Der Verkauf des Fleisches befindet sich während der Marktzeit am Eingang der großen Schlacht- viebhalle. _____________________ 02819] Heute DienStag trifft au dem Brandplatz und Lindenpla \ eine frische Sendung Einmach- gurke« zu billigsten Preisen ein. ____________Ara« Server. Ale sparsame Kaussrau verwendet sm] Große, erstklassige Schreibmaschine zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition d. Bl. Seltener MgesMauf. Sterbefalles halber ist in sehr schönem Orte, in reizender Gegend, ca. Stunden von einer Stadt mit 7000 Einwohnern entfernt, eine nachweislich sehr gut gehende Gast- und Logier-Wirtschaft verbunden mit flotter Kolonialwaren-Handlung zu dem sehr billigen Preise von ca. Mk. 20000 mit 3—4000 Mk. Anzahlung zu verkaufen. Gebäude sind in vorzüglichem baulichen Zustande, be- tehen aus großem Wohnhaus, enthaltend einigeRestaurationszimmer, Saal, 2 eingerichtete Logierzimmer und 5 Zimmer für Privatwohnung, Scheune, Stallungen und Lagerräume. Wirtschafts- und Pflanzen- qarten befindet sich direkt am Haus. Verbrauch per Jahr 200 Hekto Bier, viel Branntwein, Likör und Cigarren. Gesamtumsatz das Jahr mit den Kolonialwaren 20000 Mk Hoher Reingewinn wird nachgewiesen. Das ganze Geschäft kann ohne Personal betrieben werden. Reflektanten wollen sich unter R. R. 77 an Kaasevstei« & Aogker, Hießen, wenden. 5100 5105] Zwei schöne, junge, lebende ausgewachsene Gabelweihe zu ver- kaufen. Wo? sagt die Exped. 5039] Offener Pyaethon (Jagdwagen) gut erhalt., Fabrikat Kruck, Frankfurt a. M., billig zu bett. Zu erfragen in derExpedition Weinfässer frisch entleerte (weingrün) in allen Größen empfiehlt Wilh. Kohlermann Küferei, Neustadt 12. *** Höstpresse zu verteisterr. Königlich belohnt sich der tägliche Gebrauch von: Aadeöenker Hheerschwesek - Seise voll Aergmaim L- Co., Kadebeui-Aresle» Schutzmarke: Steckenpserd der besten Seife gegen alle Haut- Unreinigkeiten und Hautaus- schläge, tote Mitesser, Hestchts- pickef, Ai«nen,Kantröte,Stütchen LeöersseLe rc. L St. 50 Pfg. in öer Engel Apotheke und bei P. I. «SbS. 8697 praktischer und billiger wie Stroh- etle, empfiehlt Edgar Borrmann, Gisenhandknng, 5087 Telephon 298. Neustadt 1L Schotts Mkinßude Bahnhofstraße. 422g MMm-Iwli. «mioocooaosoMS IMioKlrita! Im Stricken u.Anstricken von StrümPftN empfehle ich mich angeiegentlickst KtrickgarnestrstkGusLÜLteLj habe ich stets vorrälig 86-: Preise billigst. -WZ rnestine Hopfner Grüubergerstraße 17. 6in Lchlvssergeselle bei hohem Lohn gesucht 5018 Zu erfragen in der Expedition. LchinitSeztselle &'°tottX Schmiedemeister Wifhetm Schäser Alten-Buseck. ^luverläfflges Dienstmädchen -O auf sofort gesucht. 5058 »Näheres Westanlage 62, Part. Suche per 1. oder 15. August 1 Küchenmädchen otoie 1 Kindermädchen. Frau Carl Nowack 5069_______SelterSweg 85, I. Ein biaves reinliches Mädchen ofort gesucht. 5075 Näheres Seltersweg 60. Zuverl. Mädchen tagsüber zu 27s Jahre altem Kinde gesucht. Off, unter 5103 an d. Exp. d. Bl. bl04] Zuverlässige Frau oder Mädchen zur tägl. Ladenreinigung gegen guten Lohn gesucht. _________ SelterSweg 88. 5106] Orden«. Dienstmädchen gesucht für jetzt oder später. ftru'7 B. Kühn. SelterSweg 36. früherer Preis 2.50 Mk. bis 3.— Mk. früherer Preis per Meter 1.40 Mk. bis 2.50 Mk. i-ht 70 Pfg. bi« 1.40 Mk.