Mittwoch den 23. Januar Nr. 19 Zweites Blatt 151+ Jahrgang 1901 Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger u dem । 'Mngesang l ^inA-dur" Aints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und AuL- landes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pf., auswärts 20 M. ZScrugLpreis »icrteljährl. MI. 2.2® monatlich 75 Pfg. mit vringerlohn; durch die Abholrstell« vierteljährl. Mk. 1.90 monatlich 65 Pf-. Bei Postbezug Mk. 2.— vierteljähU. ohne Bestellgeld. Erscheint lagtich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Jiamtliendtätter werben dem Anzeiger ta Wechsel mit „Heff. Landwirt" u. „Blätter für heff. Volkskunde" wöchtl. 4 mal beigelegt. 8 Holh. I lieder 3rn> op. verwenden sind. Der Vertrieb der Lose ist im Großherzogtum gestattet. Gießen, den 22. Januar 1901. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe Nr. 7. ' Schubert, ; LtanBeelhoTci. Schumi Brahms, Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Klätter für hessische Uolsiskunbe. Adresse für Depeschen: Anzeiger «letzt». Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Feil. Bekanntmachung. Betr.: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums. Die Pfervemarkt Kommifion zu Gießen beabsichtigt mit dem am 20. März d. IS. daselbst stattfiudenden Pferdemarkt eine Verlosung von Pferden, LuxuS>, Gebrauchs- und HauS- haltungSgegenständeu zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 30 000 Losen zu 1 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 60 Prozent des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Lose nach Abzug 161|enS>e selbst lüft'»gemahlene Ä ntin-Seife 1 fer der Welt /■ nxntirt rein I ilt. !■ rother Farbe. <1 ]■ 5 Pfennig. /fl Engländer und Buren. Der Vertreter der Friedens-Kommission der Buren, der am 18. ds. nach Belanges Drift (genau südlich von Standerton am Vaal, an der Straße Standerton Vrede) abgegangen war, um mit den Buren aus dem Oranjefreistaat zusammenzutreffen, ist wieder zurückgekehrt. Er meldet, die Buren sagten, sie hätten reichlich Nahrungsmittel und Munition, für die Frauen und Kinder werde von den Briten Sorge getragen. Sie hätten daher nicht die Absicht, den Frieden unter den von den Briten gestellten Bedingungen anzunehmen. Stejin halte sich, wie er fest glaube, im Lager der Buren auf. T Ein gleiches Urteil über die Beringung der Suren mit Nahrungsmitteln und Munition fällt Hauptmann O Fla- herty von Kitcheners Leibgarde, der tu der Nahe von Lindley bei der Farm Piet De W-tS gefangen genommen, durch di- Bezirke von Reitz. Bethlehem, Harrtfmuh und Vrede als Gefangener von einem Kommando zum andern qefchleppt und schließlich in der Nähe von Standerton wieder sreigelassen wurde. Er zählt- insgesamt fünf verschiedene Kommandos von zusammen nur 1500 Mann. Nach seinen Mitteilungen sind die Buren gutes Muts, hoffen den Krieg noch jahrelang so weitersühren zu können und erwarten, daß die Engländer deS Kampfes schuetz- lich müde werden, da er ihnen unverhältnismäßig schwere Kosten auferlegt. Sie sollen ihre Kinder als Kundschafter und Wachposten auf Kopfes benutzen und ihre Patrouillen vollständig nach dem Muster der berittenen Infanterie der Briten gekleidet haben. Ein anderer Gefangener von Lindley behauptet, De WetS Leute beständen meistens aus Fremden; das dürfte kaum zutreffen. Man ersieht auS diesen Schilderungen von Engländern, daß der ganze Norv- osten des Freistaates unbestritten in den Händen der Burin ist, obgleich ihre Kommandos nur gering an Zahl sind. Im südwestlichen Transvaal ist Zeerust noch immer blockiert uno wartet sehnsüchtig auf Entsatz. Unter der Besatzung wütet eine schwere Lungenkrankheit; auch di Pf / : 1 ' ^Brahms. ^np- Mk. 4- 7; S7IQen Abend: Sperr’ W Qde?enkarten MkT- fallier, Rudolphs Nacht „ Herm ~ ---- deS Reichsstempels zum Ankauf von Gewinngegenständen zu In lo Mlnuten zu sehen. Der Kaiser wurde nach dem Krankenzimmer Berufen. Mit schwacher Stimme richtete die Königin einige Worte an ihn. Die Unterredung dauerte nur wenige Minuten, worauf der Kaiser tief bewegt das Krankenzimmer verließ. Es verlautet, daß sich das Befinden der Königin nicht verschlimmert habe. Es verursacht die größte Besorgnis, daß die Blutzirkulation int Gehirn gehemmt ist. Man hält die Krankheit der Königin für Verstopfung der Vehnen durch ein Blutgerinsel. Eine Genesung von dieser Krankheit kommt zwar vor, aber selten bei Patienten in dem hohen Alter der Königin Viktoria,. — Ein Telegramm aus Portsmouth besagt, daß die Lähmung des Blutumlaufs im Gehirn nicht behoben ist. Vor dem Schloß in Osborne harrt eine zahlreiche Menschenmenge voller Teilnahme auf die Nachrichten vom Krankenlager. Die Pflege der Patientin ruht allein in den Händen der Damen der eigenen Familie. Es heißt, daß keine berufsmäßigen Schwestern in Dienst genommen seien. Die Verschlimmerung am Sonntag kam so plötzlich, daß die Aerzte fürchteten, die Königin würde nicht mehr int stände fein, Kaiser Wilhelm zu sehen und das Ende für unmittelbar bevorstehend hielten. Trotz dev gestrigen Besserung ist keine Hoffnung, daß sie sich wieder erholen könne. Sie entschlummert langsam, wenn auch das Ende erst nach einem oder zwei Tagen eintreten kann. Nur chirurgische Geschicklichkeit hält die Königin noch am Leben. London, 23. Jan. Der Prinz von Wales wird als Edward VII. den englischen Thron besteigen. London, 22. Jan. Aus Cowes wird von 2 Uhr 40 Min. nachts gemeldet: Die Besorgnis hat etwas ab- genommen. Das Herzogspaar von Connaught hat das Schloß von Cowes verlassen und ist nach Osborne zurückgekehrt. — Die heutigen Morgenblätter haben nur geringe# Vertrauen zu der Besserung im Befinden der Königin und tVerlängerung der unaus- Die Besorgnis des Volkes sei durch diese Verlängerung Todeskampfes nur noch größer geworden. „Morning Post drückt sich sehr pessimistisch aus und stellt fest, daß die That- fache der Ankunft des Ministers des Innern in Osborne zur Genüge beweise, daß der Tod der Königin nahe bevorstehe. „Daily News" bemerken, das Gerücht, wonach Präsident Krüger ein Sympathie-Telegramm der Königin übersandt habe, bestätige sich. Eine solche Haltung stimme mit dem Charakter des Präsidenten überetn. Sämtliche Nationen hätten ihre Sympathie für die Kontgtn zum Ausdruck gebracht. OSborne, 22. Jan. Bts um Mitternacht war feine besondere Aenderung in dem Zustande der Königin eingetreten. Die leichte Besserung dauert fort. Die Kranke konnte etwas Nahrung zu sich nehmen. Sie genoß wahrend einer kurzen Zeit einen ruhigen Schlaf. Zar neuen Brief-Affaire. wird uns aus Berlin, 21. Jan., geschrieben: Ter verblüffende Eindruck der neuesten vom „Vorwärts" bewirkten Enthüllung über die Beziehungen des „Zentral- berbanoes deutscher Industrieller" zur Regierung spiegelt sich in der Presse wieder. Daß man es mit keiner Erfindung zu thun hat, daß der von dem fu^tulbcmofrnfifrf^n £ptifrnfnrcinrr hprnffpttflichte Brief wirklich aus der Briefmappe Buecks, Generalsekretärs Verbandes, stammt, wird von keiner Seite in Zweifel gestellt. Buecks Briefmappe scheint beiläufig dem berühmten Portefeuille des einstigen Chefredakteurs der „Kreuzztg.", Frhrn. v. Hammer stein, das vor Jahren ebenfalls Männern der äußersten Linken in die Hände fiel, aber „unbenutzt" blieb, weder an Reichhaltigkeit, noch an explosiver Kraft des Inhalts nachzustehen. Nach der 12 000 Mk.- Sensation nun ist diese vielleicht noch stärker und nachhaltiger wirkende Preisgabe eines zweiten Bueckschen Schreibens, das an den verstorbenen „Spinnerkönig" Reichsrat v. Haßler gerichtet ist. Nicht ohne Erstaunen erhält man den Aufschluß darüber, daß die Ablehnung des, wie Bueck sagt, „im übrigen ganz vernünftigen preußischen Handelskammergesetzes hauptsächlich gegen die weiteren Pläne des (vorigen Handelsministers) Frhrn. von Berlepsch gerichtet gewesen ist, und zwar hauptsächlich gegen die von ihm geplante Organisation der Arbeiter." Nicht lange darauf trat Herr v. Berlepsch zurück, der bekanntlich die kaiserlichen Erlasse vom Februar 1890 über Arbeitsschutzgesetzgebung — Fürst Bismarck verweigerte ihnen die Gegenzeichnung — hatte ausführen helfen. Bueck ist in feinem Bries „mit Befriedigung erfüllt", „daß wir endlich Herrn v. Berlepsch klein bekannten haben". Herr v. Berlepsch kann seinerseits mit Befriedigung erfüllt fein, daß der Brief die Taktik seiner damaligen Gegner erläutert. Wichtiger aber als die Klärung von Vorgängen aus der Parlamentsgeschichte — daß ein „im übrigen ganz vernünftiges Gesetz", nach Bueck, wegen Mtß- liebigkeit eines Ministers fällt, ist nebenbei interessant — erscheint die Beleuchtung des Verhältnisses des „Zentralverbands" zu dem gegenwärtigen preußischen Handels- niinifter Brefeld. Brefeld hat Bueck „sehr freundlich empfangen", die „Gefährlichkeit der extremen Maßregel" des Berlepschschen Arbeiterorganisativnsplanes anerkennt, die L a g e der Arbeiter als eine „v o ll k o m m e n b e - friedigende" bezeichnet, „mehr Ruhe" in der sozialpolitischen Gesetzgebung empfohlen, um „Rat und That" des Zentralverbandes gebeten und endlich ersucht, „stets zu ihm zu kommen", wenn der Zentralverband „irgend etwas habe". Alles in allem, da auch der „von weitgehenden sozialistischen Ideen befangene" Hohmann im Handelsministerium feinem Chef schließlich „doch uach- gie b t", erklärt sich Bueck mit dem Tausch „wohl zufrieden. Eine andere Frage ist, ob die O e f s e n t l i ch k e 11 mit alledem zufrieden fein kann? Und diese Frage wird man, , trenn man der Meinung ist, daß eine Regierung absolut über den Parteien stehen, niemanden zu Liehe und zu Leide ihre Entschließungen treffen, in feder Hinsicht ihre Unbefangenheit und Objektivität wahren soll, verneinen müssen. Die „Nationalztg." bemerkt un Anschluß an die Aeußerung von dem „Kleinbekommeir des Derrn v. Berlepsch, der ganze Ton des Bueck'schen Schreibens ttoerfe immerhin ein interessantes Licht auf die Art, tme oer im Zentralverband organisierte Teil der Großindustrie f i ch Einfluß zu verschaffen wisse. Die konservative ,,Kreuzztg." mißbilligt den Ausdruck „Kleinbekommen" ganz entschieden, will auch Bueck, der im Schreiben politischer Briefe keine sehr glückliche Hand zu haben scheine, nicht in Schutz nehmen, fordert aber die Abwehr sozialdemokratischen eit -OM WW "5^5 I„6bend* 8 LV ÄHeHKar|PrwS!1 *Oha* T'äutmann ell> op 80 SchumaiuL mW-— unmöbt d in brvorj.M fw ■ i dercern- Mißbrauchs von Privatbriefen. Geradezu von ge- toh lenen" Privatbriefen sprechen die Bueck und dem Zentralverband nahestehenden Berliner „Neuesten Nachr." Im übrigen bezeichnet das Blatt die etwaige Mitwirkung des Zentralverbandes zum Rücktritt des Herrn v. Berlepsch als ein „nicht genug anzuerkennendes Verdienst", wegen der ozialpolitischen Anschauungen dieses Ministers. Gar keine Notiz nimmt einstweilen die offiziöse „Nordd. Allaem. Ztg." von dem Briefe. Die freisinnige „Voss. Ztg." hält diesen von weitaus größerer Bedeutung als den 12 000 Mk.-Brief Buecks. Das neue Schreiben sei in einem Ton gehalten, als habe der Zentralverband über die Regierung die Vormund- chaft zu führen. Als Haupt einer „wirtschaftlichen Kame- :illa", einer „Nebenregierung", glaubt das ebenfalls frei- innige „Berl. Tagbl." Herrn Bueck ansehen zu müssen. Damit wird Bueck doch wohl auf ein zu stolzes Piedestal gehoben. Die Krankheit der Königin von England. Die letzten Telegramme aus Osborne lauten befriedigender. Es ist aber ausgeschlossen, daß die Königin, wenn sie sich erholt, sich jemals wieder an Regierungs- geschäften betätigen kann, da sich eine Gehirnlähmung eingestellt hat. Der hinzugezogene Irrenarzt Professor Dr. Barlow scheint wenig Hoffnung für die Genesung der Kranken zu haben. Dr, Thomas Barlow ist Profefsov an dem Univerfity College Hospital und Mitglied der Kgl. Medico- chirurgischen Gesellschaft. Ein Berichterstatter der Preß-Assoziation erfuhr von einem der Aerzte, daß die Ursache der Erkrankung Ihrer Majestät Altersschwäche sei, kompliziert durch Schlaflosigkeit und Tagesmattigkeit. Derselbe Gewährsmann, erklärte, die Aerzte wendeten in der vergangenen Nacht gewisse lebens- änÄte bie übliK.seien^wenn es sich um mög- Vor dem Portal des Schlosses zu Osborne standen die ganze Nacht hindurch zahlreiche Radfahrer, um die befürchtete Entscheidungskunde sofort zum Telegraphenamt zu k^LUber das Befinden der Königin Viktoria will man der „Kreuzztg." zufolge an unterrichteter Stelle wissen, daß die körperlichen Kräfte wohl ausreichen würden, um den Krankheitsanfall zu überwinden. Es find vielmehr seelische Aufregungen, die ihr Leben jetzt in Frage stellen. Der tiefe Schmerz vor allem über das Hinscheiden des zweiten Sohnes des Herzogs Alfred von Sachfen-Coburg-Gotha und des Enkels des Prinzen Christian Victor zu Schleswig- Holstein. , , ,c Kaiser Wilhelm ist in Osborne eingetroffen. Ein Telegramm aus Cowes von 11 Uhr 15 Min. hesagt, daß die Königin immer schwächer wird und der Geistliche zu ihr berufen wurde. Wahre Bestürzung hat die Nachricht hervorgerufen, wie die Kaiserin Friedrich die Mitteilung von dem Zustande der Mutter entgegengenommen hat. Am liebsten wäre sie selbst nach Osborne geeilt, wenn nicht eigene Krankheit sie ans Zimmer fesselte. Um sie zu trösten und damit sie nicht allein sei in diesen schweren Tagen, sind PrinzHeinrich und Prinz und P r i n z e s s i n F r i e d- rich Karl von Hessen in Cronberg eingetroffen. Es bestätigt sich, daß der Direktor der Privataugenklinik in Wiesbaden Professor Dr. Hermann P a g e n st e ch e r vor einigen Tagen telegraphisch zur Königin Viktoria von England nach Osborne zur Konsultation berufen ist. Professor Pagenstecher wird jedoch in den nächsten Tagen zuruck- erwartet; vermutlich wird dessen Rückkehr am Mittwoch stattfinden. x c „ , ... Man meldet aus Paris: Die Londoner Nachrichten werden hier verschlungen; auf den bei dem schönen Wetter sehr belebten Boulevards werden den Verkäufern dieZeitungs- blätter aus den Händen gerissen. Die Blätter enthalten sich fast aller politischen Kommentare; nur Rochefort, der während feiner Verbannung in London gelebt hat, erklärt, die Popularität der Königin fei immer etwas künstlich gewesen ; das neue Königspaa r werde weit beliebter sein. Dagegen läßt die „Patrie" sich aus London melden, in den mittleren Kreisen und im Arbeiterstande äußere sich lebhaftes Mißtrauen gegen den Prinzenvon Wales, hauptsächlich betreffs seiner künftigen Haltung gegenüber Deutschland. Das soll offenbar heißen, der Prinz sei nicht deutschfreundlich. $elegta«twe btG Wetter Anzeigers. London, 22. Jan. Aus Osborne hegen heute beruhigende Nachrichten vor. Zum ersten Male feit mehreren Stunden war die Königin wieder bei Bewußtsein. Um 4 Uhr erwachte-sie aus einem erquickenden Schlummer, trank ein wenig Champagner, nahm etwas feste Nahrung zu sich und eine Stunde später schlief sie in den Armen der Prinzessin von Wales wieder em. Vorher drückte sie den Wunsch aus, den deutschen Kaiser zu sprechen. Wie sich jetzt herausstellt, verlangte sie ausdrücklich nach dem Kaiser, als die Symptome ihrer Krankheit sich ernst gestalteten, um ihn vor ihrem Ende noch einmal besohlt die Hkil- Wchß herrenfohlen zu JL 1.60 Damensohlen „ „ 1.10 Kindersohlen v. bv H m nur 651 MMN Johannes Becker. W- unt pa lvsoU vo-sM lennieten. WeM.Maditibc lade, UbneSimS.S'ul.M jdiöne 3-MinerwohnlM M m W. im 2. Slot! per l.m 299] Bleichstes isiderüM orf (5 aer. Zmmer.BadeM ranha, Küche) mit 2 Kellemrn», igbefammer und Bodenvasch^ i l, April 1801 an an Familie oder an einzelne AphI, anderveisig l___— gsgfe« ?U'.. vielen durch,,.. I Kosten. 7. Den Mittelweg bei der Margarethenhütte. 8. Die städtische Gehölzschule hinter den Eichen. 9. Die Beschaffung Emil Brandenburg aus Wißmar, Ernst Eulner aus Arolsen, Friedrich Brandt aus Frankfurt a. M.; vom 6. ost- astatischen Infanterie - Regiment die Musketiere Wilhelm Krause auS SangerShausen, Jakob Gloßner aus Königsbrunn; von der ostasiatischen Jägerkompagnie der Jäger Friedrich Schultchen aus Naundorf; von der ostasiatischen MunitionS- kolonnen-Abteilung die Kanoniere Philipp Guth aus Trippstadt, Paul Mühle aus Altsärichen, Adolf Hoyer aus Eldena, vom oftasiatischen Feldlazarett Nr. 1 der Trainsoldat Gustav Mvlord auS Halberstadt. krankheit ist ausgebrochen. Aus der Kapkolome ist rmmer nock nicht viel neues zu erfahren. In Maffesfontem sind einige Gefangene von Sutherland eingebracht worden. Mc thuen, der sein Hauptquartier jetzt in Vrijburg hat, ruckte am 12. aus und begann eine Operation nach Süden durcb den Bezirk Taungs, am 13. hatte er ein Gefecht bei den Kaaphöhen westlich von Tauungs/ am 14. trieb er Delarey, der hier plötzlich mit einem Kommando von etwa 1000 Rtann auftaucht, südwärts; er hatte dabei 2 Tote und 5 Verhalte, offenkundig. Er sprach mit matter Stimme, noch langsamer, als er es sonst zu thun pflegt. Tas mehrmonatige Krankenlager hatte Tr. Lieber so geschwächt, daß auch ein längerer Erholungsurlaub im Süden ihm die alte Frische nicht wiederzugeben vermochte. Ob er die Krankheit diesmal überstehen wird, ist deshalb fraglich. Kritische Verhandlungen zwischen Parlament und Reichsregierung, die Dr. Lieber, der anerkannte Taktiker der ausschlaggebenden Partei, zum guten Ende führen könnte, stehen zur Zeit nicht auf der Tagesordnung oder in Aussicht. Für Preußen käme allenfalls die Kanal-Vorlage in Frage, doch steht hier die Entscheidung bei den Parteien der Rechten. — Tas preußische Abgeordnetenhaus trat heute nach Erledigung einiger Rechnungssachen in die zweite Beratung des Etats ein. Mehrere kleine Etats wurden debattelos bewilligt und alsdann die Etats des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, der Oberrechnungskammer, der Forstverwaltung, der Seehandlung und der Verstorbene war ein Edelmann im wahrsten Sinn des Wortes und ein vortrefflicher Offizier, den alle Tugenden seines Standes in hohem Maße zierten. Dabei zeichnete er sich durch außerordentliche Liebenswürdigkeit aus, die ihm die allgemeinen Sympathien gewann. Sein unerwartetes Hinscheiden wird deshalb in weitesten Kreisen aufrichtige Trauer Hervorrufen. — Aus die Nachricht von dem Todesfall sind einer Kokosmatte für das OrtSgericht, bezw. die Herstellung eines Linoleumbelags im Sitzungssaale des Bürgermeisterei- gebäudes. 10. Dekretur einer Rechnupg des C. Rübsamen über ausgeführte ASphalteurarbeiten. 11. Ausführung erhöhter Bürgersteige für 1901/02. 12. Gesuch der Firma Alexander Salomon u. Co. um Erlaubnis zur Anbringung Der Hyiciu,x>uug<.iyt.<. uhv||hiuuch des Kommerzienrats Gail und des Chnstoph Schmidt um Erlaubnis zur Anlage einer DerbindungSstraße zwischen Bismarck- und Goethestraße. 14. Die Festsetzung von Siraßen- fluchtlinien entlang der Rodheimerstraße. , 15. Gesuch des Karl Euler um Erlaubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Hammstraße 16. 16. Gesuch des Heinrich Hettler um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb in einem weiteren Zimmer seines HauseS Franksurterstraße 1. 17. Gesuch des Forst- warts Arft um Genehmigung zum Wirtschaftsbetrieb auf dem Forsthaus „Hochwarte-. •* Ausgerückt. Der Wirt eines hiesigen beliebten Restaurants ist seit Montag mittag mit seiner jungen Frau unter Hinterlassung bedeutender Schulden „verreist." i Der Betrieb des Lokales erleidet keine Unterbrechung. Gehaltsaufbesserung der Lehrer. Dieser Tage erhielten die Lehrer unseres Kreises ihre Dekrete über die neue Gehaltsaufbesserung des Besoldungsgesetzes, das am 21. Dezember von beiden Kammern angenommen und am 2. Januar vom Grohherzog genehmigt wurde. Aus dem Theaterbureau, «Thea vonGordon vom Residenztheater in Berlin, die am nächsten Donnerstag und Freitag hier gastiert, absolviert augenblicklich im Residenz- lheater in Hanover ein äußerst erfolgreiches Gastspiel. Bilder der Künstlerin find in mehreren Geschäften hiesiger Stadt ausgestellt, u. A. in den Buchhandlungen des Herrn FreeS (Seltersweg) und Krebs (Schulstraße), sowie bei Herrn Ernst Challier und in den Geschäften der Herren Heinr. Noll und aufgebraucht. zwischen löschten auch die Mannschaften, wie es ja der Zweck Hamburg, 21. Jan. In Sachen der im vorigen Jahr ihrer Vereinigung ist, hier natürlich mit einem edleren Stoffe hier beschlagnahmten Goldsenbung ouä Stati8« al« sonst in der ernsten Stunde der G-sahr. Erst spät v aal hat letzt auch das Relchsgericht entschieden daß die ^llen die Brände auf ihren Herd beschränkt gewesen sein, un’lul'ä’ma 9Ente ” des Goldes > W«tsh°ns-u. 20. Jan. Im Sommer begann man Schwerin, 21. Jan. Der Herzog-Regent warI Sjj“ m*1 $ a6das nun im nach seiner Rückkehr aus Weimar an katarrhali- Rohbau vollendet dasteht. Im Frühjahr werden die inneren scheu Erscheinungen mit abendlicher Fiebersteigerung er- Arbeiten in Angriff genommen, und im Sommer wird das kran-kt, die schon als Vorboten der gestern abend aufge- Gebäude wohl eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben tretenen Masern angesehen werden konnten. Ter Husten werden können. Gegenwärtig sind die Arbeiten zum inneren lamentariers, der be^mntlich vor Jahresfrist auf den Tod sierung des Grundbuches; hier: die Wahrung der öeränbe- Ä" den päpstlich^ Segen erhalten rungen im neuen Kataster und die dadurch entstehenden Lhr. 911^4 ffitglanb a'i ««• e**n Jt» bt -SÄ fc. Ri«1? bii d-°> wt' ,lQn( mii nm®# gib W *-rtä WDtbtn. Dr.B (•>;[ gegen die Zahlui jr diese Verleihung unb ildemng eine Klage wi ■M drei zastaW zu Br.Steffao «klärt t«„« Dir Regierung gegenüber Titel SaliitätSrat Le nieder an die RegieM Itirauf hin, baß in berget sMergesetzeS von 1895 , 13anität®ratH eine Siems lüidjt erhoben worden ist, ioon vornherein ntm Gr tDie Bnichung des Titelt 'ftwyrlstrnersrei. fc Franksurt a. M., llahnhose geriet ein 34 : Flörsheim zwischen die Verletzungen. fc. Frankfurt a. N, Hause in Heidelberg s Katastrophe am Karl Kaufmann Karl Glänz bchnden sich nunmehr i berg in ärztlicher Behai Kronberg, 21. Jan. Nachricht, bit uni aut Bestien btt ffatftrin letzten Tagen sehr viel Krankheit habe eine bede eueren genommen. " Kleine MrüNtz > Limburg ist etwa auf Samstag ein von Erdstoß gespürt too' stunde später die gleit ~ In Dillenburg feine Maschine revidiert vorbeikommenden Mm Mchtz- Hing in @ll «tWnfen tin Sude genn Intim ist für 2500 ?fen=s$eimarha§t, 105 Mk., überläßt dem Lehrer außerdem noch 6 cbm. Deutlktieq Neirtl I1111 bt" ' citiantt. ___________________________ Buch-nscheitholz 1. Qualität zu dem Anschlagspreis- von ’ 4 ~ . V 32 Mk. „Gehet hin und thut desgleichen." Ter d nischx^K aTf e r M^^teU^eu?eSna^^nliIttaglcinen^Spaä^er= I AUStlNld. fc. Darmstadt, 20. Jan. Heute morgen fand -in Bahn- gang mit dem Prinzen von Wales und den Herzögen von Paris, 21. Jan. Loubet übersandte dem Fürst en meister bei Bessangen etnen Leibdragoner besinnungslos Connaught und York und besuchte das Heim für genesende Münster anläßlich seines Scheidens eine prachtvolle neben dem Bahngeleise sitzend. Der Soldat, der Wahrschein- Soldaten aus Südafrika. Der Kaiser sowie der Prinz unter- Sevres-Bisquitgruppe „Diana vom Jagdzuge zurückkehrend", lich den Bahnkörper entlang gegangen unb von hinten von hielten sich mit mehreren Soldaten und kehrten nach Os- nach dem Original des Bildhauers Carrier-Belleuse. einer Maschine erfaßt und fortgeschleudert worden ist, starb borne zurück. I Prag, 21. Jan. Die Organe der c z e ch i sch -n a t i o -I während des Transports nach dem Garnisonlazarett an -Die Kaiserin Augusta Viktoria trifft morgen » alen P ar tei kündigen der Negierung in dürren Worten Gehirnerschütterung. An einen Selbstmord glaubt man nicht, nachmittag mit kleinem Gefolge in Homburg ein, um bre lärmende Obstruktion un Parlament an. Darmstadt, 21. Jan. Wie gestern aus Petersburg ge- auf dem hiesigen Schlosse für einige Tage Wohnung zu Sofia, 21. ^an. Die Gerüchte von den Verhand- Generalmajor Frhr. v. SenarclenS- nehmen. lungen wegen eines engeren Zusammenschlusses lumuc, q* u i. u. ®t u u i u - Dem König von Schweden, der am heutigen Bulgariens und Serbiens bestätigen sich. CJL Montag sein 7 2. Lebensjahr vollendet, hat der General- ™ — erhielt die Nachricht von der schweren Krankheit ihres Mannes Inspekteur der Marine, Admiral v. Koester, die Glückwünsche ÄU$ StaM UNd ÄUNd. am Freitagabend und reiste sofort nach Petersburg ab, traf der Marine, bei welcher der König a la suite geführt wird, 6 * c k aber ihren Gemahl nicht mehr lebend an. Als Todesursache übersandt. Gießen, den 22. Januar 1901. wird typhöses Fieber angegeben, daS sich aus einem Anfall — Im Befinden des Finanzministers Dr. v. Miquel "Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten' von Influenza entwickelte. Albert Frhr. v. SenarclenS- tst eme Besserung eingetreten. Der Patient hütet zwar Versammlung am Donnerstag dem 24. Januar, nach- Grancy war geboren am 9. Februar 1847. Er trat am ^nrfrätip t Erkältung wegen das Zimmer, nimmt jedoch mittags ya4 Uhr: 1. Errichtung einer städtischen Apo 1. April 1863 beim Militär ein und wurde am 23. Juni q ■ t. , 3 _ r„ theke (Mitteilung). 2. Stiftung des Fabrikanten Louis 1866 Leutnant, am 25. November 1871 Oberleutnant, am ’^eit üeraehen bürfte ph? Scheid zu Gunsten der Witwen und Waisen armer Kauf 12. Februar 1881 Hauptmann und Chef der Leibkompagnie k?it wieder ausne^menlanu^Bereits^"b®W »4n« .„ . dil tirot ^SSg-s'tz-s, d», am “genommen unb a« 3t wurde. Kordon vom und M Ärsidenz- chrs Gastspiel. Mn saften hiesiger Stadt M des Herrn Free» fotvte bei Herrn Trnst erren Heinr. Noll und nen Samstag veran- Schülern rin Schlsß- :n ^"gehörigen gut bene bereits gestern be- Masernepidrmie on 119 Schülern 61 oorläustg geschlossen, i Togen wieder Bericht hiesigen Schulvorstand Kriegerverein hielt te Generalversammlung de besonders hervorge- insvermögen um 40 W. tand wurden wieder ge- zeidiener Jung, zum jriftfilhrer und Rechner dl er. Der Verein be- die AoiserSgeburtStagS- ater gespielt und einige m Schaum'schen Saale Feuerwehr ihr zehntem W Schaum gab i,lid über bie verstoss"' )en Der Feuerwehr em gedachte auch unsere- srriwiWn Wxv Sprache, hmvrisiischr zten die Feier und in- tu, wie es ja der ZM mit einem edleren Stosse der Gesahr. Erst M eschrankt gewesen sein, m Sommer begann man lbauses, das nun m nähr werden die inneren im Sommer wird das . Bestimmung übergebeu )it Arbeiten zum inneren hen Allmenrod im «reise J die Heizung deS Sch^ tlUf 72 Kubikmeter um !ÄÄC#:1 igen und ro# $ leudert worden GP a F® len»«11'’: ;iv- «jetMb«» tn»Vw ,b’jite,®««'' en Strandet Mj d-s ß* ® genatcl!"' tt F«d» trat - «r «*’■ ; 23.3* unb ®«* „„»«* * t 18’ ° teibto** ib titi1 ottub« 18,, „« 12. ,oog ’ 6 W 2., l®1 nt - 22' EV SÄ’ ncher w ; wahr^" ^gend^/fij den A .ijchnetk 6 Dube'f die »U ibig,e!‘ un^ifÄ Bohndorf, der gerade von einer Reise zurücklehrte, am 14 schulpflichtige Kinder wurden in dieser Sache vernommen. in unseren Rricfka^en m werden. 49 50 M. SVi % do. Tendenz: fest. ültalieirittoeill E. «ebl, 3. Stock. m verm. Mit Mit 11 be- Der Anfang ist zur 805 Mecum. Vermietungen Zu verkaufen verslljltdtNts Empfehlungen 1800 38 11 10 67 . 208.20 . 178.10 . 131.50 . 145 70 . 148.60 . 143.30 . 157.30 . 194.25 . 176 50 . 171.00 7 186 850 4400 9 ICO 5 SV.o/o 4°/o 4O/o 4% 8V. % Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. ßtaatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . . . 35 cm Durchmesser 21,50 fm, Nadel - Derbstangen 1,14 fm, rm Eichen-Scheit, Weitere Verhaftungen sollen bevorstehen. Bohndorf hat sich heute im Gefängnis erhängt. * Lörrach, 20. Jan. In Grenzach ist dieser Tage die Leiche einer jungen Dame aufgefunden worden. 49 50 „ 48.00 „ 97 30 » 89.50 „ 82 60 „ 82 60 M. 00.00 „ 74.60 n 74.60 , Preuss. do. do. do. ftempelsteuerfrei. fc Frankfurt a. M., 21. Jan. Auf dem hiesigen Güter- bahnhofe geriet ein 34 Jahre alter Rangiermeister aus Flörsheim zwischen die Puffer und erlitt schwere innere 0237] Besserer Beamten- mantel, gut erhalten, zu verkaufen. «linikstratze 22, N. Nunmehr ist der Bursche ans der Haft entlassen und Volk selbst sestgenommen und nach Darmstadt transportiert worden. Volk, bisher als ein fleißiger, braver Mann angesehen, soll die Summe unterschlagen und den Einbruch fingiert haben. . .... . |XVti Marburg, 21. Jan. Der Titel Sanitätsrat war ist. Die Beweggründe der Thal sind unbekannt. Die Leiche x^ujen. Von diesen übten 74 ihr Wahlrecht aus. dem Augenarzt Dr. Steffan, früher in Frankfurt, jetztIwird in Basel beerdigt werden. 1 - ~ ~ hier, von der preußischen Regierung, wie die „Hess. LdSztg." wisien will, ohne jedes Zuthun und ohne sein Wissen verliehen worden. Dr. Steffan nahm den Titel an, protestierte Hohversteigerung mMgeim Gemmdewald. Freitag de« 25. Januar 1901, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Rödgener Gemeindewald, Distr. Seewald, versteigert werden: 124 Eichenstämme von 13 bis 40 cm Durchmesser mit 86,60 fm, 65 Nadelstämme von 13 bis Ernestine Hopfner Grüubergerstraße 17. Direktor deS städtischen Krankenhauses in WormS, Borträge l deren Eigentum die Grube und Brikettfabrik „Friedrich" bei TraiS- über das Thema „Die Tuberkulose als Volksküche- ^Iten. SoH°f! g^rt auäge|4leben Im R-ichSan,.ig-r .st d>-s b-r-lti »er. 1 öffentl'cht und dem Rea'st--rrichter ang-zcat Die Zusammenkunft ist im Distrikt Seewald am Pfarrweg. Rödgen, 21. Januar 1901. Großh Bürgermeisterei Rödgen. Stein. 803 0236] Nähe der neuen Klinik möbliertes Zimmer zu vermieten. «linikstratze 22, II. Hyp’-A.-Bank 8. 8-12 8. 15-18 unk. b. 1900 8. 19-20, unk. b. 1905 8. 13, 14 8. 21, 22, unk b. 1905 gestern abend Major Röder v. Diersburg und Oberstallmeister I fthr. Riedesel zu Eisenbach abgereist. Ersterer begleitet den hroßherzog narb England und letzterer reist nach St. Petersburg. — Die Offiz ere der Darmstädter General-Adjutantur rrlassen in der „Darmst. Ztg." folgenden Nachruf: Am 20. Januar verschied in St. Petersburg nach kurzem Kranken- laget im 54. Lebensjahre an typhösem Fieber der Großh. Hess. General- viajor und Generaladjutant Freiherr Albert von SenarclenS-Grancy, $1 ttter hoher Orden. Im Kriege und Frieden gleich geschätzter Offizier, hat er während einer fast 38jährigen Dienstzeit in den verschiedensten 6bHungen sich stets a's eine Zierde seines Standes bewährt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog verlieren in ihm einen treuen Berater und Freund; die Generaladjutantur, welcher er über 15 Jahre angehörte, den liebenswürdigsten Kameraden und Vorgesetzten — Der Verstorbene car ein vornehmer Mann, ebensowohl von Herkunft und äußerer Er- f-einung, wie von Gesinnung und Denkungsweise. Sein Andenken wird unter uns nie erlöschen. fc. König i. O., 20. Jan. Kürzlich wurde in Etzen- Gesäß ein junger Bursche unter dem Verdacht verhaftet, bei dem dortigen Gemeindeeinnehmer Volk eingebrochen und die Gemeindekässe mit 1300 Mk. gestohlen zu haben. Hoffversteigerung DouuerStagdenS4.Ja- urrar 1001, von morgens 10 Uhr an, soll im Garbeneicher Gemeindewald, Distrikt Langenwald, Seewald und Markwald, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: Kidledercreme Dose 25 Pfg. empfiehlt Otto Schaal, Stlftrawte 39 HtriLgarnclbksteNuMäteu) habe ich stets vorrätig. 364 Stöbt. Schlachthaus Freibank. Heute und morgen: ©djfrnfkifdj 45 Pfg. . 97.30 . 86 90 . 96 90 . 86.60 . 93.30 . 95.20 41.90 . 24.40 . 25.70 . 81.30 Bekanntmachung. Das bisher durch Peter Frees Witwe dahier zur Äuf- sstellung einer Verkaufsbude benützte Gelände au der ^südwestlichen Ecke von Oswalds Garten soll Mon- "ag den 28. Januar 1901, vormittags 11 Uyr, »auf d ?m Bürgerin ftstereig-bäude — Zimmer Nr. 15 ander- weit öffentlich verpachtet werden. Gießen, den 21. Januar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Börsennacbrichten. Berlin, 21. Januar. meren genommen. ♦* Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten In Limburg ist etwa um 11 Uhr in der Nacht vom Freitag auf Samstag ein von ziemlich starkem Getöse begleiteter! Erdstoß gespürt worden. In Wallmerod soll eine Stunde später die gleiche Erscheinung beobachtet worden sein. — In Dillenburg wurde dem Heizer Hofmann, als er seine Maschine revidierte, von einer auf einem Nebengeleise vorbeikommenden Lokomotive der Kopf abgerissen. — Der Feldschütze Ring in Guntersblum hat seinem Leben durch Ertränken ein Ende gemacht. — Die Villa Heiligenblut bei Alzey ist für 250 000 Mk. an Philipp Heister in Mainz verkauft worden. — In Oppenheim und Wörrstadt Inden am 23. bezw. 30. d. Mts. öffentliche Versammlungen statt, welcke die Gründung einer Ortsgruppe des Viktoria Melita-Vereins für den Kreis Oppenheim bezwecken. In beiden Versammlungen wird Professor Dr. Heidenhain, Technikum Streite (Mecklenburg) Ingenieur-, Technik.- u. Meisterkurse Maschinenbau und Elektrotochnik Gesamint. Hoch-und Tiofbai'. TIsc_______ Täglicher Eintritt* 8$/i o/o Reichsanleihe . 3 o/o do ZI/, 0/0 Konsols . . . 3 v/o do ... 31/, % Hessen . • . 5n/c Italien. Rente . . 4 o/o Grieoh. Monop.-Anl. 3 o/o Portugiesen . . 3 °/o Mexikaner . . . 4t/s% Chinesen . . . „ Nadel Rundscheit, „ Eichen- und Nadel- Knüppel, Eichen- u. Nadel-Wellen, rm Eichen- und Nadel- Stöcke. stimmten Stunde im Langenwald bei dem Bahnwärterhaus. Garbenteich, 21. Jan. 1901. Gr. Bürgermeisterei Garbenteich Schwarz. 799 rm Eichen-Knüpptl, „ Nadel-Knüppel, Eichen-Wrllen, Nadel-Wellen, rm Eichen-Stock, „ Nadel-Stock, fm Fichtenstangen. Im Stricken I /Srünbergerstr. 48 ist der 2. Stock u.Anstricken von Strümpfen!^ per 15.Mär^, evtl, auch spät., empfehle ich mich angelegentlichst. Ein Revolver, aus welchem die Dame zwei Schüsse in bie] Neueste Meldungen. rechte Schläfe abgegeben hatte, lag neben ihr. Das hiesige! Darmstadt, 22 Jan. (Tel. des „Gieß Anz. ) Bei der Gericht nahm auf dem Thatorte Leichenschau vor. Es stellte soeben erfolgten Laudtagswahl des Kreises Darmstadt sich heraus, daß die Selbstmörderin die 20jährige Tochter wurde Oberbürgermeister Morneweg gewählt. Von des verstorbenen Professors Mischer aus Basel 102 Wahlmänuern waren 12 gestorben, sodaß nur 90 wählen 1CL a (U aU» a a a Vi f a AV A4- f 4 1 • VttÄ V* VI4- 4 O Qö4 I " m .. . !" aber gegen die Zahlung von 300 Mk. Stempelsteuer unlauteren Wettbewerbs verhängte gestern das hiesige Schöffen- eine gestern abend stattgehabte^Zion 1 I für diele Nerleibnno nnh ffrennfp menen der Stemvelsteuer- ^richt, Bei der Frankfurter Maschmenfabrck war im Januar v. I. em l u n g, die zu dem geplanten^U de N t a g Stellung n y . für die,e Verlechung unt»strengtewegen^der Stempelsteuer Mann namens Jean Schild als Buchhalter eingetreten, der die Nachdem eine Anzahl von Freunden und Gegnern des forderung eine Klage wider den preußischen Fiskus an, die I Vertrauensstellung, die er einnahm, in verwerflicher Weise auszunutzen I ^udentaqes gesprochen hatten, wurde um 1 Uhr morgens in allen drei Instanzen zu seinen Ungunsten entschieden wurde, verstand. Er schrieb an auswärtige Fabriken, die ähnliche Maschinen her- gegen 12 Stimmen eine Resolution angenommen, Dr. Steffan erklärt im „Aerztl. Vereinsbl.", daß er nunmehr stellen, und erbot sich gegen Zahlung einer entsprechenden Vergütung, . . 700 jüdische Glaubensgenossen die Errichtung eines wieder an die Regierung zurückerstattet habe. Er weist in den Stand, sein eigenes Geschäft zu unterbieten. In Unkenntnis dieses und zur Neubelebung der Zusammengeyorigreir darauf hin, daß in der ersten Zeit nach Erlaß des Stempel Sachverhalts ließen sich auch namhafte Fabriken auf diesen Handel^ein, Selbstbewußtseinsbeizutragen csnnhef^ ftHiernefehe8 mm 1895 kür die Vttleibuna des Titels und SchUd konnte eine förmliche Buchführung für derart.ge Nebengeschäfte l N a r i s . 22. Jan. Präsident L o u b e t und der Handels- sieuergesetzes von ivuo M ote -öerieigung oe» | pinrirflten Das aina ein Kalbes Aabr so fort, bis ein Berliner Geschäft ..SamtätSrat" eine Stempelsteuer im Betrage von 300 Mk. nicht erhoben worden ist, die Stempelsteuer wurde vielmehr von vornherein „im Gnadenwege" auf 20 Mk. ermäßigt. Die Verleihung des Titels „Justizrat" erfolgt in Preußen 3-Aimmerwohnung tm 4. St., mit Abschluß, Wasserleitung u. allem Zubehör, per sofort zu verm. 792 Rordanlage 11 797] Eine elegante Mansardm- Wohnung, bestehend aus 3 Zimm, mit ollem Zubehör, auch Bleichplatz, per sofort oder später zu vermieten. Nordanlage 21. Zu erfr. bei I. Rothschild, Schillerstr.IS 4 o/q Deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2 4 o/0 do. 8. 5/8 unk. b. 1904 31/0 0/,> do. 8. 7/8, unk. b. 1906 4 c/n D Hvp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 • J do. unk. 1905 Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 22. Januar. Vorteilhaft für Wirte yoltjplj0n = wmtoiliat I Säften Frankfnrts thätig war. größeres Format, tadellos spielend,! Arbeit iw 'NähkN Hohe 151, Breite 81, Tiefe 44 ern, 7 Durchmesser der Musikscheibe 63 em, I DOlt DllMeURÜNfeRttoN versehen mit 8 Tage gehendem, 1 in und außer dem Hause. befferem Uhrwerk, billig zu verb l Wo? zu erfr. in ber (foebitwn. «V vIVllv 1 W^bnhofftr. 15, Nassauer Hof. Bekanntmachung, bie Vermietung vo« Lagerplätze» ouS dem Gelände der Margaretheuhütte betreffend. Da- von der Stabt Gießen erworbene Gelände der früheren Margarethenhütte soll nebst den darauf befindlichen Bauten als Lagerplätze vom 1. April 1901 ab auf die Dauer bis zu fünf Jahren vermietet werden. Das ganzr Gelände ist in acht Lagerplatze emgeteilt, deren Größe sich zwischen 2650 und 6130 Quadratmeter bewegt. Der Plan über die Einteilung des Geländes und die Beschreibung der einzelnen Plätze, sowie die Vermiewngs- bedinaungen liegen zur Einsicht der Interessenten von letzt bis eiufchlietzlich 31. l. Mts. auf dem Stadtbauamt offen, woselbst auch weitere Erläuterungen und Auskünfte erteilt werden. ,r M t Angebote wolle man mit der Aufschrift „Angebot auf Lagerplätze bei der Margarethenhütte" bis zum 1. F^ruar, vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einreichen. Gießen, den 21. Januar 1901. GroßherzogKche Bürgermeisterei Gießen. Mecum.__222 Vermischtes. Kunst und Wissenschaft. * Zum Konitzer Mord. Nach einer Meldung der Der berühmte Komponist Verdi, der seit einem Monat im „Voss. Ztg." ist in Könitz der Gem-eind eschullehrer W lHotel Spatz in Mailand wohnte, erlitt einen Schlaganfall. Es sind unter dem Verdacht der Ermordung Ernst Win schwere Slörungen im Gehirn aufgetreten. Das Empfindungsvermögen ters am Samstagabend von dem Kriminalkommissar v. ift fletrübt D'dis Zustand ist ernst Verdi wur'e >8.3 g-boren verhaftet worden. VbtthkWe jikbrsßgbkll für dir jraükll Llsusosllls. »Köln, 21. Jan. Die hiesige Krtmmalpollzeiv er' Weiter gingen ein: Gelegentlich der 200 jährigen JudtläumSfeier haftete einen hiesigen reichen Kaufmann namens Alfred d,tz Königreichs Preußen auf dem Lenz'fwen Felsenkeller gesammelt Bohndorf, der gerade von einer Reise zurücktehrte, am 16 Mk., Bürgermeister inGroßen-Buseck 1.30Mk., Frl.B.L 2.50Mk, «ahnhof, als er sich nach Hause begeben wollte. Bereits L. G. 1.50 Mk a«u ®p ) habe bot. Nach § 9 dieses Gesetzes wird nämlich bestraft, wer Geschäfts' Tas Telegramm schließt: „Wir haben für die grosie AUS und Betriebsgeheimnisse, die ihm vermöge dts Dienstverhältmsses anver- stellung gearbeitet und sind stolz darauf. leoe ^ranr- traut oder sonst zugänglich geworden sind, während der Dauer des Dienst- reich, es lebe die französische Produktion, cs lebe Loubet Verhältnisses an andere zu Zwecken des Wettbewerbs mitteilt. DaS Schöffen- Millerand." Das Telegramm war unterzeichnet von ü, r- . qericht erachtete den vorgekommenen Vertrauensmißbrauch für so schwer, . ^andelsrat drei Journalisten und dem Unter-Direktor Verletzungen. aT, . daß es nicht auf Geldstrafe, sondern auf 14 Taae Gefänqnis erkannte. Telegraphen. Millerand dankte sofort in fc. Frankfurt a. M, 21. Jan. Im Akademischen Kranken " ----- " ' oer 4so]c ^Präsidenten Namen taufe in Heidelberg starb als Opfer der Eisenbahn UNd NelKelir. Ao1KSwirlsl-,iist. ' P^aris, 22. Jan. Tas Mittelmeergefchwader erhielt tiatastrnphe am KarlSthor (am 17. Oktober v. IS.) der „„ ® w d°m beutiam Befehl nach einem unbekannten Bestimmungsort abzu- Kaufmann Karl Glllnzer von hier Aus diesem Unglüd |“peU!fb !« OM-O.e«! Hühnmur dampfen. Tas Geschwader umfaßt fünf Kreuzer nn.er dem bchnden sich nunmehr noch sechs Schwerverletzte tn Heidel-!St. 8—9 , 2 @t. 00-00 »>, Enteneier 2 St. 00—16 Gänse- Befehl des Kontre-Admirals Gaillard. brrg in ärztlicher Behandlung. eiet per St. 00—00 Käse 1 St.5—8 Käsematte 2 St. 5—8^,1 Cronbera, 21. Jan. Nach einer bisher unbestätigten Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 84 j, Xaufcen per Paar 1 Nachricht, bie unb aus sonst guter Quelle zngeh^ soll das \m mo-om. P« ^\^92°07e’nfe J0.54 w Befinden der Kafferm und Königin Friedrich m den 085 Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 , Kuh. und Rindfleisch per Pfund U letzten Tagen sehr viel zu wünschen übrig lassen. Ihre 60-64 5. Schweinefleisch per Pfd. 60-70 Schweinefleisch, eesalzen, Krankheit habe eine bedenkliche Wendung zum Schlim- >p--^Pfd. n 30—00 <9' Zwiebeln per Ctr. 5.50-0.00, Mich per Liter 18 - Girre neue Echnellzrrgsverbindurrg Frankfurt a. M.» Wien steht durch die bereits eingeleitete Weitersührung der Tageo- schnellzüge Aschaffenburg-Paffau und zurück, Nr. 67 u. 68, die seit zwei Sommern bestehen, bis Wels bezw. Frankfurt a. M. in Aussicht. Zwischen Frankfurt und Aschaffenburg bezw. Passau und Wels sollen ab 1. Mai Anschlußschnellzüge eingelegt und diese in Wels bezw. Wels mit den Schnellzügen München-Salzburg-Wels Wien und zurück vereinigt werden, I so daß die Ankunft in Wien gegen 9i/4 Uhr abends und die Abfahrt m Wien um 7 Uhr 45 Mm. früh, die Ankunft in Frankfurt gegen 11 Uhr nachts, die Abfahrt in Frankfurt gegen 6i/< Uhr früh erfolgen würde. Die Schnellzüge sollen über Würzburg-Nürnberg-Passau geführt und in Nürnberg, Würzburg und Frankfurt günstige Anschlüffe an schon bestehende bezw. zum Teil zu verlegende Schnellzüge hergefiellt werden. Reue Münzen. Demnächst kommen als neu 2- und 10-Mark- stücke mit dem Wappen Lübecks in den Verkehr. Bisher hat von den Freien- und Lansastädten nur Hamburg von seinem ihm retchsgesetzlich zustehenden Prägerecht Gebrauch gemacht. r,(s . Berlin, 22. Jan. August Sternberg ist aus dem Aufsichtsrat Ides Sächsisch-Rheinischen Bergbauvereins, Aktiengesellschaft, zu ebrauchter Herren- und! V5) Damen - Schreibtisch, fast neu, für 70 Mk. zu verkaufen. 550 Seltersweg 77. C8 ä verschied. Art stets vorrätig bei 858 Schreiner Vtelltk, Schillerstraße 9. MERKUR Todes-Anzeige Karl Huhn Schmerzerfüllt machen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass uns unser innigst geliebter, unvergesslicher Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Ä. I Ls- An zcholpkatze Ht. Statt besonderer Anzeige. Schmerzerfüllt machen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigst geliebte Gattin, Mutter und Schwester Frau Minna Kaes, geb. Schmehl, heute nacht nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden im 43. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Die tief trauernden Hinterbliebenen: J", Kaes, Ziegeleibesitzer. 794 K. Becker, geb. Schmehl. Prof. Dr. Ohr. Schmehl, Gymnasiallehrer. Aliendorf a. Lda., Kesselbach, Darmstadt, Hamburg, Giessen, Heinrich Schmehl, Güter-Expedient. den 21. Januar 1901. Douis Schmehl, Lokomotivführer. Die Beerdigung findet Donnerstag den 24. Januar, nachmittags 2 Uhr, statt. Wagnergefelle zu sofortigem Eintritt gesucht. Heinrich Arnold, Rödgen bei Gießen. sanften Tod entrissen wurde. nach kurzem, schwerem Leiden im 14. Lebensjahre durch einen Hinterbliebenen: Die tieftrauernden Huhn und Familie Karl Giessen, den 22. Januar 1901. 808 N Mi Vetr.: UnsallverU wirtschaft,' Unfälle. Die lanb- unb fo' str das Sroßherzogtim ihr zysteheaden Befugnd üttkyen föon »ährend fall selbst zu übernehm mchru, um durch re syrecheudru Behandluvi hnsteüuug der Verletze Die Durchführung sich, wenn die Unfaöa Setri,bSooternehmer schriebeuen Frist von unb dem BertranenSn Indern wir nach! neueuUnsallverficherur wir zugleich daraus a anzeige eine Ordnun? haben wird, und das Erwerbsbeschränkung Folge haben, bit Um tyulbigtit Demag. Gitten, ben 19 Großherzog Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 23. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Rittergasse 23, aus. 8 70 des land- 1 verfichernntzstz Bon jedem in tt Unfälle, durch welche getötet wird ober eim völlige ober teilweise Tagen ober btn tob vernehmet bei der O zubchwwenben Geno! Keige zu erstatte Dieselbe muß binn M d-rvchl tt’’ Wt Aorvinlar f hi"«*"** 7®*» ft**» ".H g-««« 12 Y -'".dis und Verlag der Brühl'schen UniverfikälS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Gewandter Schreiber sucht bau« ernde Beschäftigung auf sofort oder später. Offerten unter W Z Nr. 627 an die Expedition d. Bl. auf 1. Februar ein Dienstmädchen, welches alle Hausarbeit versteht u. etwas kochen kann, gegen hohen Lohn. MäuSburg 1. Ein Laufmädchen gesucht. Näheres Usterweg 43, II. 8^4 Lehrling gesucht zu Ostern auf das Kontor einer hiesigen größeren Cigarrenfabrik. Offerten unter 0213 an die Exped. d. Bl. 0186] Per 1. oder 15. Februar ein tüchtiges, nicht z« junges Mädchen in die Nähe von Coblenz gesucht. Reise frei. Lohn bis 20 Mk Näheres Grünbergerstraße 14a, III. Modes. Khrmäbchen 801 für feines Putzgeschäft gesucht. Ku erfragen in der Expedition. 0217] Eine Lauffeau od. Lauf- Mädchen sof. ges. Wo? sagt d. Exp. Aus Steindach wird ein Bote gesucht zur täglichen Beförderung des Gießener Anzeigers nach dort. Näheres in der Expedition. 778] Ein jüngeres Bürschchen vom Lande als Hansbursche ges. Näheres in der Expedition d. Bl. 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