I auf ctl Sorten. M. * *M su jus«. Sjisir sajSEt" intlhii rr bis 4 Sims, 7, 7!» (Mansarde niti wlofien), für jetzt ev. fpöht ieten gesucht. Offerten mit angabe unter H. K. 0205 an Spedition d. Bl. nekZtmmtt.WohuM, noQkdjft mit Garten, non • Zarncke gesucht. Osf-rtn rnöangabe unter B0208 a srtition d. BI. Ti’iir Stellen laettt gesucht d. Orte z. Bert. s. $ Haus ebensowenig kümmern wie die Frage, ob die Winde, die der Sozialdemokratie Briefe und Erlasse zutragen, vom warmen Süden oder vom kalten Norden kommen. (.Heiterkeit bei den Sozialdemokraten.) Wir haben die Zuchthausvorlage abgelehnt, weil sie uns unpassend erschien für unsere Arbeiter, die zu den besten aller Industriearbeiter gehören. (Hört, hört! bei den Sozialdemokraten.) Graf Posadowsky wird von der einen Seite für einen Arbeiterfeind, von der anderen Seite für einen halben Sozialdemokraten gehalten. Tie Wahrheit liegt hier wohl in der Mitte. (Lachen bei den Sozialdemokraten.) Angesichts des Niedergangs der Industrie sollten die Agrier es nicht zu einem Bruch zwischen der Industrie und Landwirtschaft kommen lassen. Kanalvorlage und Getreidezölle gehören zwar ninst zusammen, aber wenn Sie die Kanalvorlage ablehnen, bewillige ich nicht einen Pfennig höhere Getreidepreise. (Heiterkeit.) Abg. Tr. Pichler (Ztr.) äußert sich über die Fabrikation der Phosphorzündhölzer Sachsen-Meiningenscher Staatsrat Gill er: Es seien vier Fabriken mit Staatsunterstützung gegründet worden, aber damit habe man dem Uebel nicht sofort steuern können, weil es sich eben um eine Hausindustrie handle. Wandergewerbescheine für Zündhölzer würden nicht mehr ausgestellt. Die Schwierigkeit der Kontrolle durch die Polizei habe die Regierung veranlaßt, das Verbot zu beantragen, doch habe sie sich dazu nur schweren Herzens entschlossen. Abg. Schwarz-München (wildl.) schildert die Nachteile, die in Bayern die Bäckereiverordnung des Bundesrats für viele Bäckereibetriebe $ur Folge habe. Abg. Pens (Soz.): Dr. Hitze pries den Zentralverband (Widersp. des Abg. Hitze) wegen seiner Neutralität. Ja, die Unternehmer sind darüber längst hinaus, sie machen keinen Unterschied zwischen Freimaurern und Gläubigen, sie sind einig als Ausbeuter, den Ausgebeuteten aber wollen sie diesen Zusammenschluß verbieten. Die Herren vom Zentrum treiben ein Doppelspiel. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Wie die Regierung zu den Arbeiter-^ Organisationen steht7 davon hat uns der neue Bueck- Brief genügend unterrichtet. Alles, was unsere Redner in diesen Tagen gesagt haben, wird durch diesen Brief aufs Neue bestätigt. Herr v. Berlepsch, der sich in seinen Bestrebungen an die Februarerlasse anschloß, zog sich dadurch den Haß des Zentralverbandes zu. Bueck freut sich nun cynifch darüber, daß der Zentralverband Herrn v. Berlepsch klein bekommen und einen Herrn an seine Stelle gebracht habe, der persönlich in angenehmster Freundschaft mit Herrn Bueck lebt. Aus Kegel- und Billardspiel wird sich diese Freundschaft wohl nicht gegründet haben, sondern auf bestimmte politische Ziele. Brefeld hat nun zu Bueck gesagt, die Lage der Arbeiterklasse habe sich außerordentlich gebessert, sie sei vollkommen befriedigend, eine Aenßer- ung, von der ich annehme, daß ihr auch nicht ein Mitglied unseres Hauses zustimmen wird; denn auf der Ueber- zeugung, daß die Lage der Arbeiter nicht befriedigend sei, beruht die Fortführung der Sozialreform, die angeblich von allen Parteien für dringend notwendig gehalten wird. (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Herr Brefeld hat dann weiter gemeint, die von gewissen Seiten ausgehenden Klagen über die Lage des Arbeiterstandes seien ein Unfug. Diese Aeußerung setzt allem die Krone auf. Wer die Lage der Arbeiter so gut kennt, wie wir Sozialdemokraten, die wir mitten unter ihnen stehen, wird sich einen gröberen Unfug gar nicht denken können, als eine solche Behauptung. (Sehr richtig! bei den Soz.) Diese Aeußerung wollen wir annageln für alle Zukunft. Aus' ihr werden die Arbeiter sehen, daß sie sich nur auf sich und ihre Vertretung im Reichstage verlassen können. Während Gras Posadowsky behauptet hat, der Widerstand, den er als Sozialpolitiker sinoe, zeige sich im Bundesrat, geht aus dem Bueckbriese hervor, daß die Zentralmacht, nämlich der Kaiser, dieselben Ansichten jetzt habe wie Brefeld. Wir wissen, daß die Anschauungen des Kaisers seit 1890 großen Wandlungen unterworfen gewesen sind. (Sehr richtig! bei den Soz.) Es war ja nicht die erste Wandlung in den Anschauungen, die wir beim Kaiser finden. (Sehr richtig! bei den Soz.) Der Redner klagt schließlich über unzureichenden Arbeitsschutz und über die Parteinahme gegen die Arbeiterorganisationen. Abg. Fischbeck (Fr. Vp.) wendet sich gegen die neulichen schutzzöllnerischen Ausführungen Kardorffs, die auf weitere Belastung der Arbeiter hinauslaufen, kritisiert die Beitragsleistungen der Berufsgenossenschaften an den Zentralverband und schildert Mängel bei der Rentenfestsetzung. Abg. Sachse (Soz.) bespricht die Arbeitsverhältnisse in den Bergwerken, wünscht die Verkürzung der Arbeitszeit, Einschränkung der Sonntagsarbeit und Beseitigung der Frauenarbeit. Abg. Bassermann (ntl.) erklärt sich gegen eine Verquickung der Kanalvorlage mit der Frage des höheren Zollschutzes. Nachdem der Zentralvorstand seiner Partei sich im Juni v. I. für höheren Zollschutz für die Landwirtschaft erklärt, zweifle er nicht, daß auch die Reichstagsfraktion diesen Standpunkt einnehmen werde. Darauf wird die Weiterberatung auf morgen 1 Uhr vertagt. Aus Stadt und Sand. Gieße», 22. Januar 1901. Gedenket der hungernden Vögel! •* Ernennung. Der Großherzog hat am 17. Ja- nuar den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau, Amtsgerichtsrat Anton Franz zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Gernsheim mit Wirkung vom 1. Februar 1901, ernannt. z- DaS hiesige Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" unternahm am Samstag einen Felddienstmarsch über Heuchelheim, Kinzenbach, Atzbach, Dorlar, Dutenhofen, Allem Dorf a. d. Lahn und Klein-Linden. Um 21/2 Uhr kehrte das Regiment in die Kasernen zurück. Auch die Rekruten nahmen an dem Marsch teil. ** Zukuuftskrieg und Zukunftsfrieden. Einen sehr interessanten Abend bereitete am Samstag Dr. Viktor Po hl- meyer aus Berlin, Redner der Gesellschaft zur Verbreitung von Volksbildung, den leider nur sehr wenig zahlreich erschienenen Mitgliedern des Kaufmännischen Vereins und des Ortsgewerbevereins im Kaufmännischen Vereinshause. Der Redner schilderte in seinen Ausführungen u. a. die Motive, die seiner Meinung nach den Zaren bezw. seine Ratgeber zur Einberufung der Haager Friedenskonferenz geführt hätten, unter Bezugnahme auf ein Werk des russischen Staatsrats v. Bloch. Er ist der Ansicht, diese Beweggründe seien darin zu suchen, daß unser östlicher Nachbar eher aus friedlichem wie auf kriegerischem Wege zu seinem Ziele, der Herrschaft über den ganzen Orient (China, Persien, Armenien, Türkei usw.) zu kommen hoffe, und daß der unvermeidlich Zusammenstoß zwischen den beiden Weltreichen Rußland und England an den Grenzen Vorderindiens für ersteres um so günstiger ausfallen dürfe, je später er statisinde. Der Vortragende untersuchte sodann, wie verheerend und wie blutig im Verhältnis zu den bisherigen Kriegen die Kriegführung der Zukunft mit Rücksicht auf die Vervollkommnung der Mordinstrumente, die Treffsicherheit und Tragweite der Geschosse, das rauchlose Pulver usw. voraussichtlich sein werde. Er gab nach einem französischen Amor ein dramatisches Bild einer derartigen Zukunftsschlacht. Des Weiteren beschäftigte sich P. nach einem kurzen Blick auf die Zusammenkunft der Parlamentarier in Kopenhagen mit dem j tzigen Stand der Kriegsrüstungen der Weltmächte. Er ist der Ansicht, daß namentlich England, Italien und Frankreich an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt seien, daß z. B. auch für Oesterreich Ungarn und Nordamerika aus anderen Gründen eine vermehrte Belastung unerwünscht sei, und so sich wohl jeder Staat scheuen würde, einen europäischen Krieg zu entwickeln. Nach einem Ausblick in die Zukunft und die Aussichten der Weltsprachen, als die englisch, russisch und deutsch genannt wurden, während das Französische neben den übrigen romanischen Sprachen in kommenden Jahrhunderten mehr und mehr an Wert verlieren würde, betonte Dr. P. die Wichtigkeit der Erlernung der russischen Sprache für Kaufleute, Techniker und kam dann zum Schluffe, in welchem er einer sozialen Versöhnung zwischen den einzelnen Klaffen Deutschlands das Wort redete. — Der Redner fesselte während IV2 Stunden durch seine formvollendete Vortragsweise derartig, daß niemand eine Ermüdung spürte; umsomehr bedauern wir den schlechten Besuch. *• Kaiser-Geburtstagfeier. Die vom Kriegerverein am Samstag veranstaltete Feier von Kaisers Geburtstag darf wohl mit zu den schönsten Festen dieses Winters gerechnet werden. Die Beteiligung der Mitglieder und ihrer Familien war Überaus stark, wollte doch jeder gern Zeuge sein, wenn die von Sr. Majestät dem Kaiser verliehene Fahnenschleife überreicht wurde. Der Leib'sche Saal konnte die Festteilnehmer kaum fassen. Unter den eingeladenen Ehrengästen bemerkten wir Se. Magnisicenz den Herrn Rektor der Landes- nniversität, RegierungSrat Dr. Wagner als Vertreter deS KreiSamts, Bürgermeister Mecum und die Stadtverordneten Kommerzienrat Emmelms, Kirch und Hanau. Das Offizierkorps unseres Regiments war durch eine Deputation, das Bezirkskommando durch den Adjutanten Oberleutnant Stephan vertreten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden überreichte Regierungsrat Dr. Wagner die dem Verein verliehene kaiserliche Fahnenschleife. In seiner Ansprache erwähnte der RegiernngSvertreter die Voraussetzungen, unter denen die Verleihung erfolge, und hob hervor, daß der Kriegerverein diesen Voraussetzungen in seinem ganzen Verhalten entspreche. Der Vereinsvorsitzende gab dem Dank des Kriegervereins und dem Gelöbnis Ausdruck, daß der Kriegerverein auch ferner den Geist der Vaterlandsliebe und echter Kameradschaft hochhalten und sich des Beweises kaiserlicher Huld würdig zeigen wolle. Er feierte unfern Kaiser als Friedenssürsten, der seine Herrschergabe nur zur Erhaltung des Friedens verwende, erinnerte an den 18. Januar 1871 als den Geburtstag des deutschen Reichs, und beleuchtete die preußische Königskrönung in ihrer Bedeutung für ganz Deutschland. Das Hoch auf Kaiser und Großherzog wurde begeistert aufgenommen. Auch daS von Fräulein Anna BommerSheim sehr hübsch vorgetragene Evers'sche Festgedicht „Kaiser Wilhelm II." fand allgemeinen Beifall. Daran schloß sich die Ueberreichung der Gedenktafeln für 25 jährige Mitgliedschaft an sechs Kameraden des Kriegervereins, die Herren Zugführer i. P. Biedenkapp, Rendant Doering, Bäckermeister Kämmerer, Heinrich Kümmel, Schutzmann Lang und Metzgermeister Schmidt. Den Schluß des offiziellen Teiles bildete das von Mitgliedern unseres Stadttheaters flott gespielte Lustspiel „Ich heirate meine Tochter". ES folgten noch einige kürzere Toaste, dann aber wurde der tanzlustigen Jugend ihr Recht eingeräumt. Auch graubärtige Krieger, geschmückt mit dem eisernen Kreuz, mischten sich unter die Tänzer und hielten bis zuletzt wacker aus. ** Acht-Uhr-Ladenschluß. Zur Besprechung und Stellungnahme gegen den 8 Uhr-Ladenschluß in den Sommermonaten waren die Inhaber der ohne fremdes Personal arbeitenden Detailgeschäfte zu einer auf Montag abend anberaumten Versammlung eingeladen worden. Nach dein Reichsgesetz vom 30. Juni 1900 kann auf Antrag von mindestens zwei Dritteln der beteiligten Geschäftsinhaber für eine Gemeinde durch Anordnung der höheren Verwaltungsbehörde für alle oder einzelne Geschäftszweige an» geordne twerden, daß die offenen Verkaufsstellen während bestimmter Zeiträume oder während des ganzen Jahres auch in der Zeit zwischen 8 und 9 Uhr abends und zwischen 5 und 7 Uhr morgens für den geschäftlichen Verkehr geschlossen sein müssen. Der auf Grund dieser Bestimmung von einer Anzahl von Geschäftsinhabern gestellte Antrag, für Gießen anzuordnen, daß die Offenhaltung der Verkaufsstellen (mit Ausnahme derjenigen der Bäcker und Metzger) in der Zeit vom 1. April bis Ende September auf die Zeit von morgens 7 Uhr bis abends 8 Uhr, in bei Zeit vom 1. Oktober bis Ende März auf die Zeit von morgens 8 Uhr bis abends 9 Uhr zu beschränken sei, hatte den Detaillisten-Verein veranlaßt, eine Liste zur Unterstützung dieses Antrags in Umlauf zu setzen. Herr Buch acker legte der Versammlung ausführlich die Gründe dar, aus. denen gegen den Antrag Stellung genommen werden müsse. Eine weitere Beschränkung der Verkaufszeit im Sinne des vom Detaillisten-Verein befürworteten Antrags gefährde nicht nur die Existenz der Inhaber kleiner Geschäfte, sondern mache es auch dem Publikum, besonders den, den größten Teil des Tages an ihren Berus gebundenen Arbeitern, Beamten usw. unmöglich, den Bedarf an Lebensrnitteln, Getränken, S))ezereiwaren in der ihnen zur freien Verfügung stehenden Zeit zu befriedigen. In der sehr lebhaft geführten Besprechung wurde unter Hinweis aus den frühen Arbeitsbeginn in Werkstätten und Fabriken dargelegt, daß auch gegen eine weitere Einschränkung des Beginns der Verkaufszeit am Morgen Stellung genommen werden müsse. Weiter gab man der Ueberzeugnng Ausdruck, daß ein Teil der Unterschriften, die die Eingabe des Detaillisten-VereiE !in « illhabtt t ^zeichnet erklärt, HÄ Uhr-Ladens ^strebte» 7 ine be Heine«" N eti(ärt, $ni°*iSnte 'N abends u ^r bicf & Kreisa beließt, bei Vorschläge frcn ftMtlmmendi" G- rfat »«den s M BMBW, Zele M durch 9t wirtabeti mrk *« Besonders verdienen 01 Frau Wigand und mit großem Gechick ar Bilder hervorgehoben zt vorzüglich gesungenen zeitig eine recht anrege auch bis zum Schluffe! desselben befriedigte. •• Eine FeMesto Freitag dem 25. Janne Briese nnd Postkarten. § LanWnS, 20.1 jetzt einen guten Forts' Gasthaus zum Schmal mit Theatervorstellung § Wach, 21.. verein, der hauptsc des abgelaufenen Iah reichte, hat im Jahre ausgegebeu. Die Nun 53 Psg,, darunter 3< berw. Borschußverein; 765 Mk. 53 Psg. - richisbezirks, für die in Angriff genommen t ffliniftetium bestimmt, Hk. Friedberg, J wählte in ihrer letzte; Borgenden, zum Ttr' Sachen wird aus den ein GeschitstSanSs läufe werden zur K dieser Gelegenheit st Kaufmännische F ins Leben getreten sei (Butzbach) erbietet sich ungen ausführlich zu geschiedene Wglied § MM' MM« MMWm 5, ^Männern Ernst B Dann verhandelte ma *8=« fr bit $0 mm"'“83' N «MreSebenttn, S Wt"' Ä « »tau ml sS** »iiö iS ^lrale für1 freien Händler llai« fasSta« ^uert i lit 4 ?3 SP« rSK'L bW Universums Nachrichten Familien Nachrichten Vermischtes * Berlin, 21. Jan. Ein Haftentlassungsgesuch Nur noch, bis zum 1. Februar er. dauert unser < H Jj$ zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen Ausverkauf imm & Gosiar, Kirchenplatz 9. Kirchenplatz 9. 749 des abgelaufenen Jahres eine Mitgliederzahl von 161 er reichte, hat im Jahre 1900 nahezu 4000 Bücher zum Lesen auSgegeben. Die Einnahme betrug im letzten Jahre 1238 Mk. 53 Pfg, darunter 300 Mk. Zuschüsse vom Mathildenstist, beiw. Borschußverein; die Gesamtausgabe bezifferte sich auf 765 Mk. 53 Pfg. — Als zweite Gemarkung unseres Gerichtsbezirks, für die das Grundbuch des neuen Rechts in Angriff genommen wird, ist Ober-Hörgern von Großh. erledigt sei. Der Vorsitzende erstattete Bericht über den Deutschen Handelstag vom 8. und 9. Januar 1901, £>♦ Alle etwa noch zu erwartenden Briefe werden uns zur Prüfung willkommen sein, frühere dagegen nur, wenn sie witktich allgemein Interessierendes enthalten. Ministerium bestimmt worden. Hk. Friedberg, 19. Jan. Die. Handelskammer wählte in ihrer letzten Sitzung pro 1901 Fertsch zum Vorsitzenden, zum Stellvertreter Langsdorf. Für eilige Sachen wird aus den Mitgliedern, die in Friedberg wohnen, I ein Geschäftsausschuß bestimmt. Die neuen Einläufe werden zur Kenntnis der Mitglieder gebracht. Bei dieser Gelegenheit fragt Langsdorf an, ob die geplante Kaufmännische Fortbildungsschule in Butzbach ins Leben getreten sei und wie sie sich gestaltet habe. Joutz (Butzbach) erbietet sich, hierüber in einer der nächsten Sitzungen ausführlich zu berichten. Für das durch Tod ausgeschiedene Mitglied H. Küchel (Butzbach) soll baldige Ersatzwahl stattfinden. Zum Wahlkommiffär wird W. Joutz, zu llrkundspersonen Hermann Melchior, Jak. Grüninger, zu Ersatzmännern Ernst Bogt und Karl Hadermann II. gewählt. Dann verhandelte mau über den Entwurf von Bestimmungen für die Bildung eines hessischen Handels- kammertags. Nach eingehender Beratung, in der besonders schwere Bedenken gegen die durch den Handelskammertag bedrohte Bedeutung der einzelnen Handelskammern vorgebracht wurden, beschloß die Kammer, den Mainzer Entwurf drucken zu lassen und unter die Mitglieder zur besseren Orientierung zu verbreiten. AlSdann soll sich die nächste Sitzung nochmals mit dem Entwurf befaffen. Bon dem Verein deutscher Spiritus-Interessenten liegt eine Eingabe gegen die geplante Herabsetzung der Frachten von . <, . .. - Spiritus und Sprit nach den deutschen Seehäfen, die für den Kommerzienrat Sanden ist mit Rücksicht auf deffen von der Zentrale für Spiritusverwertung eifrig betrieben Gesundheitszustand gestellt worden, hat jedoch eine Ab- wud, vor. Die Sommer spricht sich im Interesse der ring- lehnung erfahren. freien Händler einstimmig gegen den Antrag der Zen- * Leipzig, 21. Jan. Ein schwerer Raubanfall trale für Spiritusverwertung aus. Die Kammer wurde auf eine 18jährige Verkäuferin, die im Hauptpost erneuert ihren Beschluß bez. der Verbilligung der gebäude für ihren Chef Postanweisungen einkassiert hatte, in Frachtsätze des Spezialtarifs für bestimmte Stückgüter dem Hause Brühl 39 verübt. Der Räuber überfiel das für natürliche und verschönte Erdfarben und für junge Mädchen auf der Treppe hinterrücks und entriß ihr mineralische Hilfsstoffe der Erd-und Mineralfarbenfabrikation den Geldbeutel mit 416 Mk., worauf er die Flucht "ergriff und beschließt demgemäß, das Gesuch des Verbands deutscher und entkam. ' F , Erd- und Mineralfarbenwerke zu unterstützen, lieber den! * Rudolstadt, 21. Jan. Die Photenbauer sche Antrag des Bürgervereins Bad-Nauheim betr. Möbelfabrik ist durch Großfeuer eingeäschert. Der Durchführung der Eisenbahn Homburg-Friedberg Schaden wird auf 200 000 Mk. geschätzt. nach Bad-Nauheim geht die Versammlung zur Tages- * Mährisch-Ostrau, 21. Jan. Im Karolinenschacht ordnung über, da die Angelegenheit bereits, wie der Referent der Wiskowitzer Werke ist ein Brand ausgebrochen, der Sprengel (Bad-Nauheim) und Korreferent Bin bewald, anscheinend angelegt ist. Die Bewältigung des Feuers dürste <8Ä;rlfln8tof,e’Sammte’Ve,vets«^« RJB Biliöfll Blusen, Besatz liefern wir direkt an private. Man verl. Muster unserer großen Auswahl, von Elten & Keussen, ESSSä Krefeld. Ifammer ihrem Vertreter auf dem^HanbelStag, Kommerzienrat Universität beding den heutigen nationalen Gedenktag durch einen .V(,Tnill1lirilut,LClll u..- Koch tn Gießen erteilt hat. Die Rundfrage des Pra Festakt in der Aula, damit zugleich die Feer des demnäckstigen Ge- (^nmniprhrtlhiahr bei seiner sidiums des Deutschen Handelstags betr. den Mangel burtStageS unseres Kaiseis verbindend. Professor 2)r. Natorn hielt SommerhulbMr vei seiner^ Zehnmarkstückes Schaffung einer Münze ^en ^firete; tn breitete er fub über ben 2ßert be5 t)umani§mu3 k ..„k SöJT m ..„k 9ß fflfonnin- unt) Hellenismus für unsere Kultur, wandte sich dabei aber scharf dem 50- und dem 10 Pfennigstück und Große der 20 Pfennig I ^Egen den ausschließlichen HellemSmms, der vergißt, daß wir auch stücke wird dahin beantwortet, daß eine vermehrte Ausgabe deutschen Geist, deutsche Kultur haben. Den jüngsten kaiserlichen Er- von Kronen und Schaffung einer Münze zwischen dem 50 lasten über die Gleichberechtigung der höheren neunklasttgen Lehr- nnd tO Rfenniostück erforderlick sei Auck fei der richtigen Anstalten brachte der Redner manche Bedeuten entgegen Aus bnen uno iu-4$Tennigiiuct erioroeuKy |et. «ucy würden den Universitäten manche Schwierigkeiten entstehen. ES liege Verteilung und Ausgleichung mehr Fürsorge zuzuwenden. Sorge nahe, daß die Universität in Fachschulen zerfalle, die nur Die Kammer wählt Langsdorf und Rausch zu Mitgliedern I durch ein äußeres Band zusammengehalien werden. Diese Sorge fei der Kommission für die Revision des Handels- umso berechtigter, als der Doktortitel aufgehört habe, ein äußeres rtntfterfl de« Amtsgerichts Friedberg und Fertfck und Merkmal der Universitätsbildung zu fern. Er persönlich glaube aber, regtfters oes »misgericyts Fneooerg uno rferi cy unv . ^^universiät dieseKrisis überstehen werde und daß die kaiserlichen Bindewald zu Stellvertretern. Bezüglich der Bureau I ($riQ(je am letzten Ende doch nur dazu dienen werden, einer gesunden • iS 2** 4 c«enb und egen die M Üluti8 bu S“ W" Aä1" n, daß » Lullst und die Aus- A »Nch und dmH Jahrhundert * J betonte Dr. P. 1 für «auf, »W in tetlimn ,t elt Sotttagsioeift bet. spurte; umsomehr be- vom Kriegerverein u Kaisers GebuMag dieses Winters gerechnet der und ihrer FaMrn gern Zeuge sein, wenn erüehene Fahnenschleife -aal konnte die Fch ingelabcnen Ehrengästen >errn Rektor der LandeS- igner als Vertieter des nd die Stadtverordneten Hanau. Das Ofsizier- ch eine Deputation, das m Oberleutnant Stephan jung durch den Verrins- t Dr. Wagner die dm ischleife. In seiner eter die Voraussetzungen, Bei Erkältungen, »IMÄ lösend: Apotheker Albrechts Aepfelsüure-Pastillen ä Schachtel 80 Pfg. Hauptdepot: Hirsch- u. Universität«-Apotheke, Depot: Gustav Gerhard. 766 ~ ,, . . , organisieren und zu leiten. -L- Vom Rhein, 20. Jan. Der Schleppdampfer — Prof. Dr. Witze! in Jena hat die Berufung nach Heidelberg ..Fen del", der verflossene Woche, als sich das Treibeis aus als Nachfolger des zurülkgetretenen Direktors des zahnärztlichen Instituts, der Rheinstrecke zwischen Mannheim und Bing.nbe.rLch.-ich 3^. - Ä-S vermindert hatte, Mit zwei Anhangschiffen eine Thalfahrt von ^rlust erlitten. ES starb die verdienstvolle Gründerin und Leiterin ber Mannheim ab wagte, geriet bei dem Koblenzer Wörth in jungen Anstalt, Frau Schwend geb. Baronin Uxkull. das Eis, erlitt bedeutende Leckagen und sank. Von der Be- Unter großer Beteiligung hielt am 19. d. M. die Universität Jena mnnminn Spa mnrhp Niemand verlebt Man ist eine Gedächtnisfeier für den verstorbenen Rektor Großherzog Karr mannung oes Schiffes wuroe vtlemano verietzi. -Ulan Alexanber ab. Der Prorektor hielt die Gedächtnisrede. Zum Schluß bereits Mit der Hebung des Dampfers beschäftigt, -schon prämierte er als neuen Rektor Großherzog Wilhelm Ernst. kurz unterhalb Bingen war dem Schiff ein Unglück begegnet, Der Direktor der königl. Forstakademie in Eberswalde, Land- die Taue von den beiden Anhangsschiffen riffen infolge der forstmeister Dr. D a n ck e l m a n n, ist am Samstag einem Herzlerden großen Kälte, sodaß die beiden Schiffe unterwegs liegen erlegen. -k- Aus dem Rheingau, 20. Jan. Nach den zahlen- Handel und Verkehr. Volkswirtschaft, mäßigen Feststellungen betrug die Weinernte tm M-ingeu Vu,lffiUtU Verschieden-Jndusteim im verflossenen Herbste bei 1904.75 Hektar ertragSfahigem geben jetzt den Austritt des Herrn August Sternberg bekannt, wodurch Weinbergsland 34 002 Hektoliter 2833 ein halb Stück Weiß- eigentlich erst die Frage entsteht, warum nicht schon bei den früheren Ver- wein und 431 Hektoliter 36 Stück Rotwein. Wenn man auf stoßen des Genannten gegen das Aktiengesetz - Verstöße, die gerichütch . 1 (Sun# gnp;n geahndet wurden — seilens der Behörden gegen bte wertere Berbehaltung einen Morgen Ertragsland bei vollem Herbste 1 Sluck Wem Kg foIc^en Ausfichtsrats-Mitglieds Schritte geschehen waren. In dreser rechnet, so gleicht dieses Ergebnis im großen Durchschnitt Beziehung hätten doch wahrscheinlich diejenigen Gerichte, welche später bte etwa 3/5 Herbst. Am meisten hat Lorch geerntet, das 5256 verschiedenen Generalversammlungöbeschlüsse der betr. Sternberg'schen Hektoliter erzielte, dann folgt Rüdesheim mit 4190 ^ettO^ Untetne^men einiutrogen ^atten, t^e ©timme er^e6en Hüffen Mu gninfor 3el0t es sich leider wieder, welcher große Unterschred an den verschtcdenetr Geisenheim mit 2376 Hektoliter, Winkel mit beut^en Wen gewisser gerichtlichen Prüfungen möglich ist. Hektoliter, Oestrich mit 2126 Hektoliter, Erbach mit lyyy I 9|nt übrigen hätte eigentlich schon längst die Gelegenheit ergriffen werden Hektoliter, Hattenheim mit 1820 Hektoliter, Lorchhausen mit müssen, um die Thatsache zu rekapitulieren, wie Sternberg unter den 1799 Hektoliter, Hallgarten mit 1716 Hektoliter, Eltville mit schärfsten Preßangriffen während vieler Jahre ein immenses Vermögen 1600 Hektoliter, Elbingen mit 1450 Hektoliter, Rauenthal aufbauen konnte. mit 1416 Hektoliter, Neudorf mit 1104 Hektoliter, Mittel- hör heim mit 224 Hektoliter, Kiedrich mit 900 Hektoliter, Aß- MlesNapeN 0ev MMIM0N. mannShausen mit 925 Hektoliter, Niederwalluf mit 540 Hekto- P. Krupp schätzt gegenwärtig sein Einkommen auf 14 bis liter, Aulhausen mit 180 Hektoliter und Oberwalluf mit 16 Millionen ein, während er vor wenigen Jahren kaum halb so 1H9 viel Millionen lährlich versteuerte. 1U2 gettoltter. . , Falb hatte für den 1. bis 4. Januar „regnerisches FC. Cronberg, 20. Jan. Der Enthüllung des Denk- Mutter bet verhältnismäßig hohcr Temperatur" prrph zeit und damit, malS für Kaiser Friedrich ist für den 18. Oktober wie gewöhnlich, das Gegenteil von dem ThalsSchlicten vorhergesagt. d. I. in Aussicht genommen. Der Schöpfer des Wiesbadener und Homburger Kaiser Friedrichs-Denkmals, Profeffor UphueS, wird auch dieses Standbild Herstellen. Die Vorarbeiten sind von Hofbaurat Ihne in Berlin getroffen worden. gesunden, in Unkenntnis über die wahre Sachlage gegebenlübereinstimmend mitteilen, von den zuständigen Behörden er mehrere Tage dauern. Menschenleben sind angeblich nicht sei Rach längerer Debatte, in der u. a. von einem Webner örtert und zur Zufriedenheit der Bad-Nauheimer Interessenten gefährdet. ein gleichmäßiger, dem Erholungsbedürfnis der Laden-1 erledigt sei. Der Vorsitzende erstattete Bericht über den ' — inhaber Rechnung tragender früherer Ladenschluß für wün- Deutschen Handelstag vom 8. und 9. Januar 1901, schenswert bezeichnet wurde, nahm die Versammlung unb teilte die Instruktionen mit, die die diesseitige Handels- gende Resolution an: „Die heutige, in der „Bavaria 1 - - - - tagende, von 57 Detaillisten aller Branchen besuchte Ver sammlung erklärt, daß der vom Detaillistenverein an*1 gestrebte 8 Uhr-Ladenschluß im C ----- Durchführung eine bedeutende Schädigung besonders der kleineren Handeltreibenden in unserer Stadt bedeutet. Die Versammlung erklärt, daß für unsere Verhältnisse die vom Gesetz bestimmte Verkaufszeit von 5 Uhr früh bis 9 Uhr abends unbedingt erforderlich ist, um vielen Geschäftsleuten die Möglichkeit der Eröffnung zu schaffen. Die Versammlung beschließt, beim Kreisamt und bei der Bürgermeisterei vorstellig zu werden, von Amts wegen eine erneute Umfrage darüber vorzunehmen, wer für einen vom Detaillisten-Verein vorgeschlagenen Ladenschluß im Sommerhalbjahr stimmt, kommend Stimn^nE fik üinenO Antrags aus' ihren ^Wert! stunden der Kammer wird beschlossen, zunächst versuchsweise, I mneren“geift7gen EmwiH ng“' die Bahn frei zu machen Im An- geprüft werden kann, damit es bei der gesetzlichen Ver- außer Mittwoch nachmittag von 4-6 auch Dienstag und schluß an düsen Vortrag wurde das Ergebnis der fau'ssz'eit sein Bewenden hat." „Die Resa.u.ion soll durch Freitag nachmittag van 4 6 Uhr das Bureau der Kammer -ufgaben^«^« 10 von der Versammlung gewählte Herren sämtlichen IN für die Interessenten geöffnet zu halten. kn der vhilosophifchen Fakultät Euri de Portu aus Sm,rne (Türkei), Betracht kommenden Geschäftsinhabern zur Unterschrift vor- -h- Ilbeshausen, 20. Jan. Arn sogen. „Schwarzenfluß", Feldpauch-Riederklein, Th. Slolze-Dingelstedt. Mit einem Hoch gelegt werden. r unweit deS Schützenhauses an der Oberwaldstraße, läßt das auf den Kaiser schloß die Feier. .... , •• Das Winter,-ft d-S Schützenvere.ns nahm bei zahl- $icf6auanit bet Stadt Frankfurt, ähnlich wie bei Sichen- ». «"«-! 19“• ,a“t d»-nl-llung d«» Ministnl-d> lbung-kur,.,I°w,--«w.tg- w.It-r- M°dn°hm-usürbl-«aa-r- Freitag dem 25. Januar, ab. Diese Feldpost besörder. nur Adervieh 89 862, Bienenstöcke 1791 I bUbuna der pr.kuschen A-r,t. in B-,,tn unb tlmg-g-nb -inh-Mich ja Briefe und Postkarten. . c -k- Vom Rhein, 20. Jan. Der Schleppdampfer ß Langgöns, 20. Jan. Der hiesige Turnverein, der . . - . jetzt einen guten Fortschritt nimmt, hielt gestern Abend im Gasthaus zum Schwanen eine kleine Festlichkeit, verbunden mit Theatervorstellung und Tanz ab. § Butzbach, 21. Jan. Der hiesige Volksbildungsverein, Der hauptsächlich durch seine Bibliothek zu Ende unb hob hrrvor, daß der i in feinem ganzen Btt' tzende gab dein Dank der tSdrr/ck, -aß der Kriegn- ttrlanbäliebt unb echter tg 3eroeijt5 kaiserlicher erte unfern Kaiser als wt F ’WJSi? i den 18. M üi«, und bdtudjtete die r Bedeutung für W! = Md MtoM ■* as von Fräulein AM «neEvels'sche FestM meinen Beifall. DM" edenktafeln für 25* sC- nber wurde der Mwt. «»ch SU f K-Srr 5*V5S« fte worden. eingelaoen von JO ÄchistE nung ÄsUl«’«' olk «int WK Mie« end dessAM" nbt abend ö . M ge- KsSr -j WOz ld, unfl retai""' .k.- bi9 Gestorben r Frau Generalmajor Margarethe Rütt, geb. Hofmann, in Frankfurt. — Weckmetster Robert Lommatzsch tn Darmstadt. — Friederike Cheltus tn Darmstadt. - Sophie Geuter, geb. Blick, in Darmstadt. — Bernhard Beringer in Bodenbeim. Verlobt r Franziska Seltgmann mit Adolf Michel, Gaualgek- heim—Bingen. Wetterbericht. Das Deprefstons-Zentrum ist ostwä,ts weiter gezogen und hat dabei an Tiefe noch gewonnen. Im Südwesten des Erdteils ist das Barometer stark gestiegen und von dort her zieht boher Druck über Zentrak-Eurrpa. — Voraussichtliche Witterung. Zunächst noch unbeständiges warmes Wttter mit stellenweisen Niederschlägen Bekanntmachung, den Berkaus von Hausbrandkohleu durch die Stadt betreffend. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Verkaufsstelle von Mittwoch den 23. Januar ab in dos Gerätemagaziu auf Oswalds Garten verlegt worden ist. Es gelangen bis auf Weiteres nur Nußkohlen III zum Preise von Mk. 1.15 pro Gentner zum Verkauf. Die Abgabe findet wie bisher Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 1 Uhr statt. Gießen, am 21. Januar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 783 ’ llcrlle-irii'riiiiiuii Hohverjleigerung im Hießener Stadtwato. Montag den 28. Jau. 1S0I, vormittags »V-Uhr beginnend, sollen im Gießener Etadtwald, in den Distrikten Aue, Grube und Fauler Boden versteigert werden: 84 rm Buchen-Scheitholz, 182 „ Elchen-Scheitholz, 2 „ Aspen-Scheitholz, 5 „ Nadel-Scheitholz, 53 „ Buchen-Knüppelholz, 90 M Eichen-Knüppelholz, 15 „ Nadel Knüppelholz, 27 „ Buchen-Stockholz, 73,5 „ Eichen-Stockholz, 41 Nadel-Stockholz, 2060 Wellen Buchm-Neifig, 2420 „ E'chen.Reifig, 1600 Nadel-Reisig. Die Zusammenkunft findet auf der Licherstraße an der 11. Schneise statt. Gießen, 21. Januar 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 780 und Uuhhotz- UkrsteigerMg in der Grafl.OberförsterkiAr«sdurg Mittwoch deu 30. Januar, beginnend 10 Uhr vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Pfaffenstein- Park, Hain 17, 18, Hard 9, 13, Nordeck, Kalkofen und Lauterbachswäldchen versteigert: 1, Stämme. 48 E.chen • Schnittholz 1. u. 2. Kl., 40 bis 72 cm Durchm., 2 bis 9 rn lang = 45,76 fm, 51 Eichen, Wagner- u. Bau« holz, 21 bis 39 cm Durch« meffer, 2 bis 16 rn lang = 35,45 fm, 56 Buchen, Wagner- und Schnittholz, 33 bis 46 cm Durchm., 3 bis 12 m lang — 42,76 fm, 282 Ftchten-Bauholz, 11 bis 29 cm Durchm., 6 bis 18 m lang — 58,39 fm, 51 Kiefern-Bauholz, 14 bis 35 cm Durchm., 4 bis 16 m lang — 15,90 fm, 38 Lärchen-Bauholz, 11 bis 26 cm Durchm., 5 bis 16 m lang — 11,01 fm, 24,5 rm Eichen-Werkschsit, 1. und 2. Kl., Küfer- und Glaserholz. 2. Staugen. 1330 Fichten - Derbstangen — 67,54 fm (Sparren, Leilerbäume, Gerüststg.), 30 rm Fichten - Reisstangen (Spalterlatten). Die Versteigerung beginnt mit dem Eichen-Schnitt-, Werk- und Wagnerholz im Pfaffen« stein. Das Fichten-Stamm- und Stangenholz aus Distrikt Nordeck, ca. 40 fm, wird nicht vorgezetgt. 800 Nähere Auskunft erteilt Forst wart Melchior, Arnsburg. «m Areitag, dem 25. ds. Mts., «achm. 87« Uhr, komm n am Bahnübergang am Schiffen« bergerweg zu Gißen 258 abgängige HSlzerne Bahn- schwellen zur Verweigerung. Gießen, den 21. Januar 1901. Gr Eisenbahv-Belriebömsvektion 1. Hohversteigerung im Licher Stadtwald. Donnerstag deu 31 Ja uuar, vormittags IVUHr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distrikt Groß- Häuserberg, versteigert werden: 180 rm Buchen-Scheiter, 9 „ Eichen-Schetter, 5 „ Kirschbaum-Rund- scheiter, 230 „ Buchen-Knüppel, 54 „ Eichen-Knüppel, 10 „ Weichholz-Knüppel, 2460 Stück Buchen-Wellen, 2415 M Elchen-Wellen, 200 „ Weichholz-Wellen, 200 „ Nadel-Wellen, 124 rm Buchen Stöcke, 118 „ Eichen-Stöcke, 2436 Stück Fichteustg. mit 44 fm (diese kommen nachmittags zur Versteigerung). Zusammenkunft am Heuweg. Lich, den 20. Januar 1901. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 774 Das beste Kuckpulver« und bleibt das anerkannt vorzügliche Backpulver zu 20 Pfennig aus der 695 Adler-Drogkrik, StlttrgmrgBd. ________Otto Schaaf.________ Kreppeln täglich frisch bei Friedr. Holl Hofväcker. 381 ftf. lillf Kieler Fettbiicklinge Fluuderu«. Fleckherivge frisch eingeh offen u. empfiehlt bill Ph. Hevvmmm Settersweg 33. Hetephon 257. 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Lieder: a) Der Doppelgänger, No. 131 aus dem | b) Die Stadt, No. 11.. / Sohwanengesang > Fr. Schubert. c) Dor Musensohn, op. 92, No. 1.....| 3. Sonate für Violoncell und Klavier, op. 69. in A-dur L.van Beethoven. 4. Lieder: a) Frühlingsfahrt, op. 45, No. 2.....Rob. Schumann. b) Da unten im Thale. op. 97, No. 6 l Volks- T , R , c) Die Sonne scheint nicht mehr . / lieder ra 5. Trio für Klavier, Voline und Waldhorn, op. 40 in Es-dur...........Joh. Brahms. Billets: Abonnements für zwei Abende: Sperrsitz Mk. 4.—, ----------— unnumerierter Platz Mk. 2.50. Für einen Abend: Sperrsitz Mk. 2.50. unnumerierter Platz Mk. 1.75, Studentenkarten Mk 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier, Rudolphs Nacht, zu haben. Studentenkarten auch beim Hausverwalter Herrn Stork. Hausfrauen Urtheilen Sie selbst und versuchen Sie Schrauth’s gemahlene Salmiak-Terpentin-Seife das beste Waschpulver der Welt Blendend iceisse Wäsche, garantirt rein Höchster Fettgehalt. 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GroßherzogM Die Pservemarkl-Sl! bt« am 20, März d. «ne Verlosung von Pser HMngSgegenständen zu tziotzh. Minifimuw Erlaubnis zur Veranst Bidingung erteilt, daß 6tM ausgegeben werde des Auiiaerlösts aus de« ReichSsteNpelS zuw verwenden sind. Der Vertrieb der Gießen, den 2! Großherzo I.' Zur ne wird uns aus Berl Ter verblüfiende 6 bewirkten Enthüllung ' Verbandes deut Leerung spiegelt fid mit keiner frfinbun& [qjtUlbcmolraHjfan Z, l>ch aus der BriefmL Lerbandes, stammt, luv stellt. Bueäs Wesmah Portefeuille des einstig Frhrn. v. Hammer Männern der äußerst ..unbenutzt" blieb, wet stoer Kraft des Inhal venfatwn nun ist diese tvirkende Preisgabe ei; Qn den vechorbenen Leuchtet ist Nch ohn darüber, baß bie AS N? ganz vernün (vorigen Hai ^rlepschgerichte fc? «Wrt $id 3N« «uä bet $ liebigto9^ letlliinfft "W Und 9t. /, lchen des Ze habe" W»' Q((e£{ andere I w MZ Nchieben Ni((i Jftefe i?1 h)i(( "•Ms?