2 65 LjMftatt iot jf ®öH. flimmer p» t>R, UEALiWL __BlSma'lkSraße rz u. 4 >35] $ninM. frttirüiiäiiüi >uj)ennteten. kudwtgbr 14, u ***—4118 SSw? eSfiSÄ mieten. w L_?uli w »*$» 5-^-—5**•11«? wmUh btm An« Wtt*r SW) „«(älter |fe W •••Munbe" vier- »SchvvtUch btigelegt. rot Hn eintnbtn ie n*t fHttfttn« Zweites Blatt. 151. Jahrgang. Samstag 22. Jnni 1901 GietzenerAnieiger w General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen Bejngsprei« oierteit^W Mk. 2/20, mcnatl. 76 ÄHg. Mlt Brnigerlohn: durch l» Abholestellen Diertflt&iwl IRL 1.90, menatl. 65 «et Postbezug vtertelj-choch Mk. 2.00 ohne BesteSgM «tttt knittern l. von 34,81 Prozent gegenüber. Die gegenwärtige Winterzeit mit ihren schroffen Temperaturwechseln zwischen Tag und Nacht dürfte ein weiteres Anschwellen der Krankheitsverluste nach sich ziehen. China. Die Truppenteile der Ostasiatischen Besatzungs-Brigade werden folgende Standorte erhalten: Shanghai: Stab, 1. und 2. Bataillon 1. Ostasiatischen Infanterie-Regiments, 3. (Gebirgs-)Batterie; Shanhaikwan: 3. Bataillon 1. Ostasiatischen Infanterie-Regiments, 1 Pionier-Detachement ; Tientsin: Brigade-Kommando nebst Behörden und Anstalten, Stab, 1. und 2. Bataillon 2. Ostasiatffck)en Infanterie-Regiments, Stab und 3. Bataillon 3. Ostasia- tischen Infanterie-Regiments, Eskadron Jäger ni Pferde, Stab, 1. und 2. Batterie der Ostasiatischen Feldartillerie- Abteilung ohne den nach Peking detachierten Teil, Pionier- Kompagnie ohne die nach Shanhaikwan, Yantsun, Langfang und Peking detachierten Teile, Trainkompagnie; Pekina: 3. Bataillon 2. Ostasiatischen Infanterie-Regiments, 1 Feldartillerie-Detachement, 1 Pionier-Detachement; Yantsun: 1. Bataillon 3. Ostasiatischen Infanterie-Regiments, 1 Pionier-Detachement; Langfang: 2. Bataillon 3. Ostasi- atifchcn Infanterie-Regiments, 1. Pionier-Detachement. Aus Tientsin meldet Reuter: Chinesische Truppen besetzten mit Erlaubnis der Befehlshaber der verbündeten Truppen mehrere kleine Plätze in der Nähe von Jantsun, wovon die fremden Truppen zurückgezogen sind. — General Lorne-Campbell erklärt, die Zwistigkeiten, die kürzlich zwisck>en fremden Soldaten und Polizeimann-? schäften in der hiesigen britischen Konzession vorkamen, würden sich wahrscheinlich nicht wiederholen, nachdem die Betreffenden, die des Vergehens schuldig gemacht sind, streng bestraft seien. General Voyron sagte in dieser Hinsicht seine volle Unterstützung zu und hat ausdrücklich erklärt, daß, soweit es auf die ftanzösischen Truppen an- komme, die Ordnung aufrecht erhalten werden solle. Im englischen Unterhause ftagte Trllon an, ob sich die verbündeten Mächte geeinigt hätten, bezüglich des Betrages der von China zu zahlenden Entschädigung, bezügliche der Art und Weise, wie die Entschädigungssumme aufgebracht werden soll, und bezüglich der Mittel, wodurch die Zahlung der Raten der Entschädigungssumme sichergestellt «verden soll. Cranborne erwidert, daß in der von den Gesandten an die chinesischeri Bevollmächtigten gerichteten gemeinsamen Note die Entschädigungssumme auf 450 Millionen festgesetzt wurde, lieber die gnderen Fragen werde noch beraten. Eifersucht auf des Kaisers Aeußerung hinzublicken, daß Ans Stadt und Zand Ausland Loudon, 20. Juni. Die Blätter besprechen die Rede übende Esel den angehenden Gießener Bürgern und Bürgerinnen zu Reitstudien zur Verfügung gestellt lvird. Neben der Tombola, die die Spiellustigen anlockt, wird vor allem das große, in sezessionistischem Stile erbaute und ausge-- Deutschlands Zukunft wie unsere eigene auf dem Wasser liege. Der Kaiser selbst tritt an die Frage in einem durchaus duldsamen Geiste heran und es kann nicht bestritten werden, daß er ein Mann von großen Gedanken ist. Wenn Deutschland im Stande ist, sie auszuführen, dann kann ihm eine große Zukunft bevorstehen, sei es auf dem Waffer oder sonstwo. Brüssel, 20. Juni, Die Kommission der Kammer, an I diesen vergänglichen ästhetischen Hochgenüssen auch die Kunst I nicht zu kurz kommt, die uns bleibende Erinnerung an I schöne Stunden zu verleihen mag, hat der bekannte Kunst- I maler R. Scholz in der liebenswürdigsten Weise eigens I für diesen Tag eine Anzahl entzückender Ansichtskarten! I aquarelliert, die nur als Originale zum Verkauf kommen lund bei seinen zahlreichen Verehrern in Gießen gewiß I reißenden Absatz finden werden. Eine Menagerie wird die I seltensten und merkwürdigsten Tiere, wie man sie zum «Teil weder in der alten noch in der neuen Welt je I gesehen hat, ausstellen und, was das Bemerkenswerteste I ist, zum größten Teil in sehr lebendigem Zustand, wobei I jedoch für die Sicherheit der schaulustigen Menge die um- 'Des Kaisers und der Kaiserin heute vormittag bei herrlichem Wetter statt. Ter Kaiser begrüßte bei der Ankunft auf dem Tenkmalsplatze die dort aufgestellten Truppen, darunter die aus China zurückgekehrten Krieger, worauf die weihevolle Feier ihren Anfang nahm. Bei dieser richtete der Kaiser eine A n s p r a ch e an die Versammelten (vgl. besonderen Artikel). Heute nachmittag trafen hier als Gäste des Kaisers auf der Lustyacht „Prinzessin Viktoria Luise" ein: Tie Fürsten von Thurn und Taxis, zu Tohna, zu Eulenburg und v. Pleß, Prinz Ernst von Sachsen-Weimar, sowie die Minister v. Thielen und Frhr. v. Hammerstein. Auch der Großherzog von Sachsen-Weimar traf hier ein und begab sich alsbald an Bord der „Hohenzollern". — Aus Anlaß der vorgestrigen Enthüllung eines von den Frauen der Stadt gewidmeten Königin-Luise- Tenkmals in Magdeburg sind vom Konnte an den Kaiser und die Kaiserin Telegramme abgesandt worden. Tarauf ist folgendes Antworttelegramm des Kaisers eingelaufen : Ich habe soeben mit lebhafter Freude Ihr Telegramm über die Enthüllung des Standbildes der Königin Luise erhalten. Ich bitte Sie, den Frauen der guten Stadt Magdeburg, dem Künstler, sowie allen, welche dabei mitgewirkt haben, meinen herzlichsten Tank zu sagen für die Bethätigung warmer Anhänglichkeit und wahrhaft vaterländischer treuer Gesinnung, die in dem Andenken an jene edle Königin einen so schönen Ausdruck gc-- funden hat. Wilhelm. — Ter Zar nahm cndgiltig die Einladung des deutschen Kaisers, den großen Manövern bei Tanzig beizuwohnen, an. Ter Zar werde von Kopenhagen aus, ehe er mit der Zarin von dort aus nach Wolfsgarten reist, an den Tanziger Manövern teilnehmen. — Als der Kronprinz gestern auf der Fahrt von Minden nach Bonn in Bochum ankam, klopfte ein Mann mit einem Stock an das Fenster, an dem der Kronprinz saß. Ter Mann, der im Besitz einer Bahnsteigkarte war, wurde verhaftet und erklärte, er habe nur den Kronprinzen sehen wollen. Ter Betreffende wurde sofort nach dem Stationsbureau, später nach der Wache geführt. Es ist ein Bochumer Bureaubeamter, der angetrunken schien. Ter Vorfall war im Salonwagen des Kronprinzen bemerkt worden, wurde aber humoristisch aufgefaßt. — Tie beiden Mitglieder des bayerischen Königshauses, welche die ärztliche Approbation erworben haben und den ärztlichen Beruf ausüben, Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern und Herzog Karl Theodor in Bayern sind dem „LeipzigerVerbandederAerzte Deutschlands zur Wahrung ihrer wirtschaft- l i ch e n Interessen" beigetreten. Ter Leipziger Verband setzt sich die Aufgabe, Mittel zu sammeln, die Aerzten zur Verfügung gestellt werden sollen, die insbesondere mit Krankenkassen um die Erlangung standesgemäßer Verträge zu kämpfen haben. Weiterhin will der Leipziger Verband für den ärztlichen Stand im allgemeinen eintreten. Tie die das Gesetz über Spiele zurückgelangt ist, beschloß die Aufrechterhaltung der vom Senat gestrichenen sofortigen stützung zusagte. Belgrad, 20. Juni. schäft beim Minister das Frühstück ein. Abdel Kermin ben Shiman überbrachte als Geschenke für Delcassö marokkanische Teppiche und einen ciselierten Aatagan. — Von einem argen Skandal in der Marineschule wird seit einigen Tagen in einem Teile der Prefle erzählt. Das gewaltige Aergernis besteht darin, daß den Aspiranten, die sich zur Ausnahme anmeldeten, ein Brief Bismarcks an seine Braut vom 1. Februar 1847 zur Übersetzung gegeben wurde. Es war vielleicht ungeschickt, denn dieser ziemlich schlecht aus dem Deutschen ins Französische übersetzte Brief mußte von den Aspiranten ins Englische übertragen werden. Aber empörend, eine „grobe Schmähung des Patriotismus junger Seekadetten und ein Verstoß gegen den elementarsten Anstand", wie die „Autorits" des deutschen . -. Tagesschau.) ..Daily Telegraph" sagt: Der Kaiser habe, man i v v , inbem er seine Beredsamkeit mit Sachlichkeit verband, ostens wohl üblichen Bazarpreisen. Unterdrückung des Spielprivilegs von Ostende und Spa. Paris, 20. Juni. Der Minister des Aeußeren Delcafsä empfing heute nachmittag, umgeben von den oberen Beamten.. ,, t ■ • <■ - ™ . @efanbtf(gaft uno tag sie willkommen. Abdel Kerun sells-chaft Eis feilhalten und in selbstloser Weise eigenhändig ben Shiman dankte für den ihnen in Frankreich zuteil ge- ihren Karren ziehen, während der sonst diesen Frohndiensh wordenen herzlichen Empfang. Sodann nahm die Gesandt- ' J ” — -■ Entgegenkommen. Friedrichsruh, 20. Juni. Auf Veranlassung der ban des ^unternaAn^e?n/Reihe Äiger^naturnaler «er-!Wunsche Ausdruck gegeben hat, dem Kaiser und der Kaiserinl eine gestern eine Fahrt zum Friedrichsruher Mausoleum, einen Besuch abzustatten, ist hier durch den serbischen um am Grabe Bismarcks eine Kranzspende niederzulegen. --- ****‘e*'"’* ™rl Tie Kundgebung, an der sicy 500 Personen beteiligten, erklärt, daß die Aera des Friedens zwischen den Völkern! fürchten, daß eine der schönen jungen Verkäuferinnen diesen freien Spielraum gewähren werde für einen Wett- sich weigern wird, ihm auf ein größeres Geldstück Herkampf auf dem Gebiete des Handels. Eine derartige Er-lauszugeben: durch Aufstellung einer Wechselbude ist jedem klärung sei von großer Bedeutung, da sie aus dem Munde I Gelegenheit geboten, sich mit kleinem Gelde nach Bedarf eines Herrschers komme, der die Macht habe, die Erfüllung! ?: Anbetracht dessen, sowie der mannigfachen k-in-n Statt fort K wA des Kaisers Juf A fefieteTttÄÄ L sächlicher Garantien für den längeren Frieden zwischen den Festes im Laufe des Nachmittags und des Abends berech- Großmächten beruhte. Es ist die Grundwahrheit der heutigen Ligen. — Von anderer Seite wird uns noch geschrieben: Politik, daß für jede Großmacht der Krieg in absehbarer Tas wird eine ganze Anzahl von Ueberraschungen bieten. Zeit die Gefahr eines Verfalles bedeuten würde, der auch Tas Ueberbrettl wird zwar in seinen Darbietungen sich durch einen Sieg nicht wieder gut gemacht werden könnte. rocn^cr aVr ein „Wolzogenes", als vielmehr ein Durch Kämpfe auf dem Kontinent würde der Handel Amerika Wohlerzogenes präsentieren, cwer sicherlich ebenso intensiv ausaeliekert Der Trieben allein kann dem Kontinent in- rtId ^nes auf die Lachmuskeln der Zuhörer wirken. Viel I verspricht aus der Fülle seines Programms die Aufführung mitten des Wettstreites der Völker auf dem industriellen einer Holzamerschen Dichtung und ferner, neben dem Gebiete die wirtschaftliche Sicherheit gewahren. — „Daily ! lustigen Ehemann" die noch nie dagewesene Produktion Chronicle" sagt, es ist kein Grund für uns vorhanden, Mit eines „Ueberhauses", ein choreographischer Zukunftstraum, m.c—r..x* —- c“-"c * wie ihn uns ähnlich die Ultramodernen im neuen Jahrhundert zweifellos noch bescheren werden. Damit lieben Gesandten in Petersburg die Antwort eingetroffen. Der ö „ Kaiser werde den König und die Königin mit großem Vernahm einen imposanten Verlauf. Chefredakteur Zabel hielt ^ügen bei sich als Gäste sehen. Die Reise deS Königs eine Gedenkrede auf Bismarck. Am Abend fand in Au-t rottg[anb tojrb im September stattfinden. _ur., itnft hpt hem mpnrprpl “ p stattete prächtige Zelt Aufsehen erregen, in dem junge Damen in sezessionistischen Gewändern schäumenden Sekt kredenzen. Ueberhaupt ist für leibliche Genüsse in trink- und eßbarer Form auf das Ausgiebigste gesorgt, jedoch so, daß ein jeder, auch der Besucher mit dem kleinen Porte- monnaie, sich etwas Gutes zu leisten vermag; und die Münchner Bierhalle, wo man zu „zivilem Preise" sein Schöppchen trinken kann, mit ihren schmucken Schenkmädchen wird sicher eine große Anziehungskraft ausüben. Tie Dekoration des Festplatzes ist so gehalten, daß sie das bunte Treiben eines Jahrmarktfestes wirkungsvoll un- mühle ein gemeinsames Festessen statt, bei dem mehrere patriotische Ansprachen gehalten wurden. Stuttgart, 20. Juni. Auf eine Anfrage über den ----- Stand der Saaten und Futtergewächse erklärte (3)er abt)tutf ber unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist der Minister des Innern v. Pischek in der Kammer berIUU1 untet genauer Quellenangabe: „Gieß. Arrz." gestattet.) Abgeordneten, der Stand der Saaten sei ein mittlerer; **Das IahrmarktsfestdesSaalbauvereins beiden Aerzte aus dem bayerischen Königshause sind wissen-, F - . a m , schaftlich in der Heilkunde hervorgetreten. Herzog Karl sagt -das ist denn doch etwas zu viel. ..Nun sollen unsere Theodor übt eine umfangreiche Praxis als Augenarzt aus. jungen Leute," fährt der Mitarbeiter Caffaguacs fort, „einen — Generalleutnant z. D. v. Prittwitz, zuletzt Kom- sentimentalen, bukolischen Bismarck wiebergeben! Gin solcher Mandant von Danzig, ist heute früh hier gestorben. Skandal gibt einen traurigen Begriff von ben Lehrern, die — In der heutigen Sitzung des Bun des rats wurde unsere Jugend sich muß gefallen lassen. Wir wollen für die Vorlage betreffend die auf der Haager Friedenskonferenz Frankreich hoffen, daß die Schüler mehr taugen, als die am 29. Juli 1899 unterzeichneten Abkommen und Erklär- Lehrer." (Dieses chauvinistische Toben berührt bei der Harmungen zur Kenntnis genommen. Ten Ge>etzcntwurien ,urItongtcjt beS Vorfalls höchst lächerlich. D. Red.) Elsaß-Lothringen betretend a> uapttalsteuer, b) i.ohn-und Rom, 20. Juni. (Senat.) Bei der heutigen Beratung Besoldungssteuer, c) Verwendung der Ertrage der Kapital- ... ka« Rudaet de« »llswärtia-n aab der Minister der des Landesausschusses Zustimmung erteilt. großen StaatSvereimgungen, die sich m Europa gebildet — Dem Vernehmen nach hat die Reichsregierung die hätten, seien künftig cm Element des Friedens und hatten einzelstaatlichen Regierungen ersucht, sich über den Ge- zur Folge, daß die Beziehungen zwischen den Großmächten werbegerichts-Gesetzentwurf zu äußern, ehe et immer weniger gespannt geworden seien. Die Ereignisse in zur Verhandlung im Plenum des Bundesrates gelangt. Es China beweisen, daß man einen großen Weg zu einem sicheren scheint, daß die Mehrzahl der Bundesregierungen, obschon FriebmSzustanbe zurückgelegt habe. sie erhebliche Bedenken gegen die Abänderungen, dre der Budapest, 20. Juni. An die Belgrader KabinetS- — Zum Gumbinner Mordprozesse erfährt die keit arg verstoßende Ansichtskarten enthielt, die den „Voss. Ztg." von genau unterrichteter und maßgebender König Alexander beleidigen, indem sie dessen Seite, daß die Verhandlungen gegen Martens und Genossen Familienleben zum Gegenstände obszöner Darstellung machen, in zweiter Instanz keinesfalls vor Anfang August statt- " “ c irx" finden werden. Thatsächlich seien neue und schwere Verdachtgründe aufgetaucht, welche wenigstens nachträglich die erneute Untersuchungshaft rechtfertigen können. Tie Verhandlungen am Oberkriegsgericht werden am Sitze des Divisionsgerichtes, also in Insterburg, stattfinden. Danzig, 20. Juni. In der N o t st a n d s k o n f e r e n z unter dem Vorsitz des Ministers v. Rheinbaben war von besonderem Interesse und bildete gewissermaßen das Leitmotiv, daß die Staatsregierung zur Linderung der ländlichen Not auch speziell eine starke finanzielle Beteiligung davon abhängig macht. Ttc Provinzialveptreter konnten & " einaettrte^ba bet Raifw™et ga^He eine Unter” gt besuchen foNten sich zu diesem W dazu bindende Erklärungen nicht geben, zeigten aber weites «^nn« engmwen, a meiden, da sich zu gründltcher ^Aussp^ch- w^ bessere iterstützen wird. Da wir, wie gesagt, versichern können, daß auch an den kleinen Geldbeutel keine übertriebenen Anforderungen gestellt werden, so hoffen wir, daß die «Bürger unserer Stadt in zahlreichen Scharen hinausziehen I werden auf den Festplatz, um dort einige fröhliche Stunden I einem guten Zwecke zu opfern. An dem Gelingen des I Festes zweifeln wir nicht, denn die Veranstalter haben I sich! bemüht, dem Goetheschen Wort zu folgen: „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; Und jedes geht zufrieden aus dem Haus." ** Viel Aufsehen erregte heute morgen der Tier- Transport, der für das I a h r m a r k t s f e st in Steins Garten bestimmt ist. Die außergewöhnliche Erscheinung lockte namentlich! viele Kinder herbei. Wie wir hören, bleiben die Tiere, worunter sich sehr seltene Exemplare befinden, nur bis Samstagnacht hier, worauf sie weiter »transportiert werden. **Extra-ZugHunge n—F r i e d b e r g. Am nächsten Sonntag geht aus Anlaß des in Hungen stattfindenden Feuerwehrfestes um 10.30 Uhr abends von Hungen ein Extrazug ab, der auf allen Stationen hält und in Friedberg um 11.35 Uhr abends ankommt. —t—. In den Kreisen der Volksschullehrer wird eifrig um A u f h e b u n g d er N a ch m i t t a g s s chu l - stunden agitiert. In ihren Preßorganen wird sehr für die Aufhebung des Unterrichts an den Nachmitagsstunden Familienleben zum Gegenstaube obszöner Darstellung machen, plädiert. Man verlangt wenigstens, vorerst einmal einen Die KabiuetSkanzlei übersandte die Karten dem ungarischen Versuch zu machen. Minister deS Innern, ber bie Angelegenheit ad acta legte, **R. Zandwirtschaft 1 rcher ^epetrtrons^ babie Ermittelung bes Aufgebers unmöglich sei. ©leifr f u r f u f. 3nJ)en SSoc^en tont & 6u> 1A 3uh, uor. ber Zeitig würbe die Kassierung ber vorhanbenen Karten ange- ginl landwirtschaftlicher Repetitionskursus statt, ordnet. — Baron Wall b ur g, morganatischer Sohn deS I derartige Kurse wurden von den Teilnehmern stets Erzherzogs Ernst, der mit sieben Kindern im größten Elend mit ^ßem Interesse besucht, und da das Bedürfnis immer lebt, hat gegen den Verfasser der kürzlich in Zürich er. mc{.r empfunden wird, über Schwierigkeiten, die in der schieuenen sensationellen Broschüre über daS Schicksal der! Praxis dem Einzelnen ausgestoßen sind, an sachtundigec Ehe deS Erzherzogs Ernst ein Verfahren bei den Schweizer Zielte sich Rat zu erholen, so wird auch dieser KuriuÄ uajen wi uuu? tute iu.unötLt^ ,Behörden behufs Ausforschung des Verfassers eivgeleitet. sich einer zahlreichen Teilnahme erfreuerl könnem der Provinz wünscht, und die Staatsbeihilse gewissermaßen bcr jüngsten Zeit ist eine Wendung im Schicksale des jüngeren Landwirte die es femer Zer^^veiyaumt ow T. fnnnfprt V * . I «... t X.... -ri. P 111 hpflirficn. ollten im zu dleiem Kur US >Gelegenheit bietet, als bei einem kurzen Vortrage bei land- —„— Nachdem der König, wie ausI »^en Versammlungen. Tas Honorar betragt für hiesigen amtlichen Kreisen verlautet, in Petersburg semem 5 Mk.; für frühere Ackerbauschüler ist der Kursus - " ----- k- honorarfrei. **UeberdieBeschäftiguligderGefangenen in den Strafanstalten hat das Großh. Ministerium der Justiz eine Verfügung erlassen, aus der wir schon einiges mitteilten. Wir entnehmen daraus noch folgendes: Tancuh! ist die dauernde Beschäftigung der Gefangenen so weit es geht durch Arbeiten für den Staatsbetrieb M sichern. Wo andere Beschäftigung der Gefangenen nicht zu vermeiden ist, soll eine Regelung dahin erfolgen, daß die Interessen des Privatgewerbes möglichste Schonung erfahren. Insbesondere soll der Arbeitsbetrieb auf zahl- I reiche Geschäftsbetriebe verteilt und die Arbeit, soweit an- Futternot in größerem Umfange sei nicht uz besorgen, so! Samstag "in^Steinshätten" wird"sich"von"früheren gängig, in Stück- oder Tagelohn vergeben ^r^m Eine daß in dieser Hinsicht eine staatliche Aktion nicht veran- ^etungen ühnlickier Art in mancher Hinsicht unter- Unterbietnng der freien Arbeit soll unter^^ruchMigung laßt sei. Ein Antrag auf Gewährung von Beiträgen zum .^^tungen ayn^er in s^n der besonderen Verhältnis,e der Anstaltsarbeit vermieden Ankauf von Futtermiteln an besonders heimgesuchte Bezirke sondern vorzugsweise ^aud} dadurch, daß es ein werden. In der Regel darf wurde einstimmig angenommen. !Fami!7enfest U soll! an dem sich^ auch derjenige an den Wer tagen mindestens ^0 und nrcht mehr -alsU beteiligen kann, der nur über einen bescheidenen Geldbeutel stunden bergen Tie ^bu^ng Umgebung ist zu ------------....»ÄntaÄ”« 7» w fk/ p-n 19 —20. Juni am do do Anl, Tendenz fest. 1,25 Nußcokes Nr. 1 Neueste Meldungen. 4366 . 210 20 . 180.90 . 129.50 . 140.80 . 145.00 . 141 60 . 164.00 . 189 90 . 182.90 . 175.60 Höchste Temperatur Niedrigste „ Frankfurt, den 21 Kreditaktien . . . Dißkonto-Kommandit Darmstadter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oeeterr. Staats bahn Gotthardbahn Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . ... bestehen, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, (gebt. Kahl, Frankfurterstrabe 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, so daß man annimmt, die Passiven überftjeigen die Aktiven und kein Pfennig bleibt übrig. D a r m st a d t, 20. Juni. Auf das an den Kaiser und die Kaiserin von Rußland zu der Geburt einer Großfürstin von Oberbürgermeister M o r n e w e g gerichtete 7 Gedern, 21. Juni. In der Konkurssache des,Personen unterstützt werden. Buchdruckerei-Besitzers August V o n a l t von hier kommen nod’/ täglich neue Gläubiger aus der Ferne zum Vorschein, 4- 26.60 C. 4- 6.80 C. Meteorologische Beobachtungen der Station Oiefieu. . 99 95 . 89.30 . 96.35 . 96.60 45.60 . 26.20 . 26.60 . 83 90 Nutzestes Nr. 2 . . 1,30 „ Aei gleichzeitiger Katrrahme von mindestens 200 tzentirerrr: StückcokeS .... 1,10 Mk. NutzeokeS Nr. L . 1,20 „ NutzcokeS Nr. 2 . . 1,25 „ Für Cokesabnehmer, welche 2 und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Ctr. Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Ceutuer berechnet. NB. Sofern daS Verbringen der CokeS auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc) mit keinem außergewöhnlicher» • Zeitaufwand verbunden ist, geschieht die« ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Cokes statt; dagegen bleibt bei folgenden hiesigen Kewerbebank Lollar Kktien-Kesellschaft. Gemäß Aufsichtsratsbeschluß rufen wir hiermit die nßlilhea 40o|o des Miell-Kasiitals auf den 8. Inti d. Is. ein. Die Zahlung hat in .dem Geschäftslokale unserer Gesell- Telephonischer Kursbericht- Joni. schäft zu erfolgen. Lollar, den 20. Juni 1901. Der Vorftaub. An Wagenladungen von mindestens 36 ßentnern: StückcokeS .... 1,15 Mk. 0/ Beiehsanlelhe . . 100 00 "• ' 89.25 Ofeufchachte paffend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gau-barste Sorte 1,80 Mk. Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit 1,85 Mk. tag gutgeschrieben werden. An den Sonntagen und christ l getreten sei und daß er weiter auf eine heftige und Person-l New-Nork, 21. Juni. Vom 4 Juli s t.. ltchen Feiertagen, sowie an den Geburtstagen des Groß- liche Kritik in der „Reichswehr- nicht reagierte. Philippinen an die Stelle der Militärverwaltung Herzogs und des Kaisers ruht die Arbeit für sämtlick)e Ge * London, 20. Juni. Aus Aden wird telegraphiert: Verwaltung treten. Zum ersten Gouverneur ist der fangene. Ter Arbeitsbetrieb hat für die katholischen Ge I Dampfer ^Asburia- der Hamburg Amerika LinieITaft bestimmt. fangenen am Frohnleichnamstag, am Tage Maria Himmel 6ci $afl $afun (Iomaliküste) auf den Strand gelaufen. Washiugton, 21. Juni. Der russische Botschafter Graf fahrt und am Allerheiligentage zu ruhen, ebenso für dw ' . v • merbe tQtaI rorac£ „erden. Die Be- Cassini konferierte mit Hay über alle die Tariferlasse de- i vangclisch-n Gefangenen am CharsrcUage^ ^Ifftig-n- >u toBtbe Bom britischen Dampfer .Maclachan- an» treffenden Einzelsragen. «S heißt, Casfini gab nen-rdingS Sr a(V(®itma) in «den gelandet. Di- „SUburia" war aus die Versicherung, Rußlands «°rgeh-n sei k-messall» von üngss-st^'sÄÄ l« H-'mw-g °°n Yokohama und verließ P-nang am politischen Erwägungen veranlaßt undst-h- -'n"sall, « Arbeit angebaltcn werden. 28. Mai. der allgem-m-n, gegen bie Einfuhr am-iikamscher Probutte -l Lindenstruth, 21. Juni. Ta unser Schulh aus . Alexandria (Egypten), 20. Juni. Di- Pest greift^"richleten Bewegung ,n Europa IN Verbindung. längst nicht mehr den Anforderungen der Neuzeit ent-hn verschiedenen Häfen E^yptenS um sich und verursacht Be> —— spricht, hat sich der Gemeinderat zu einem Ne u b a ul unruhigung. Der Herd der Seuche ist Sagasig, wo im entflossen. Tie Arbeiten sind bereits zur Vergebung bidfaer 48 Fälle festgestellt wurden. Die Kaffe der ausgeschrieben worden, sodaß das Gebäude voraussichtlich H^atSschuld hat b-d-ut-ndc Mittel zur Bekämpsung der nock IN diesem Jahre im Rohbau vollendet werden wird.!», , 'sf : Echzell, 20. Juni. Auf der Molkereiausstellungl ^uche vev g . «erfDncn dcr Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft zu Halle erhielt! Simla (Indien), 2 . Juui. Zh P j , die hiesige Molkereigenossenschaft die höchste Aus- die wegen der Hungersnot unterstützt werden, ist Acidynung, nämlich den ersten Preis und ersten Sieger l Wachsen begriffen. In der letzten Woche betrug der Zu- preis für Süßrahmbutter. wachs 14 000 Personen, sodaß jetzt im Ganzen 519 92b Katholische Gemeinde. Samstag dm 22. Juni. Nachmittag« um 41/« Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag dm 23 Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6*/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselbm Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. „ um 9Va Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2*/, Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge, Südantage. Israelitische Religionsgemeinde. Samstag den 22. Juni 1901. Vorabend 7« Uhr, morgens 8®° Uhr, nachmittags 4 Uhr Schrift- erklärung, SabbathauSgang 9" Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 22. Juni 1901. I Firmen der „UÄ ZlKLLL”otn",,‘98 8 U6r' lKleinverkauf unserer Gascokes WorbenaotteSdimit: moraenS Ubr, abends 7a) Ubr. I t»OlJ 1 tzis 5 Cktttuer Gießen, den 21. Juni 1901. 4388 Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. I. V.: Edm. Wetter. *11«, n-ch'M ’S« ">n l,ef,«Än9*4 X ”[it, * £NrammäLT?- Sei ?,u"9 «nbfrrZNtong ' ,lle i'6'" dei»! toerben\ W w bleibe» etible Nt h°t L k 7"- «« äs-**?:: MH L* SÄfc“ ? Weise eigenhändig ’b ber lonst diesen FrohMns? Gietzener Bürgern und Ar veyugung gestellt nrirb. Neben uihgen anlockt, wird vor allem >em Ätile erbaute und ausae- lehen erregen, in dem iuw .Gewändern schäumenden Eeb ■ für leiblity Genüsse in trinf I Ausgiebigste gesorgt, jedoch je, I sucher mit dem kleinen Porlc i M leisten vermag; und di ! nan zu „zivilem Preise" sei- I mit ihren schmucken Sehen! ssoße Anziehungskraft ausüben, itzes ist so gehalten, daß fie ihrmarktsestrs wirkungsvoll un- i cvie gesagt, versichern können, Geldbeutel keine übertriebenen den, so hoffen wir, dch die ahlreichen Scharen hinansziehen m dort einige fröhliche Stunden osern. An dem Gelingen de-. kenn bie Veranstalter haben 'm 'M jU folgen: rtb manchem etmas bringen; te «vL dm W " , rreate deute morgen der I ie r- f >ahrmarktsfestm Stems ■ außergewöhnliche Erichemng inte tobet Wie wir Hom. er sich sehr seltene Ginplm „„ sL^-dberg.Amnächsm 9W fn »ungen Mfind-M , Stationen M «>'» “ äSU*..... n vom "^chulernFr'tt LsAW Seiten f^r h(,r do? ftvinsZ g dahi^sh-vH pari dl'y nn» freit" " „ d'-L-sE Theater, Kunst und Wissenschaft. ' " AuS Darmstadt wird uns vom 20. d. M. geschrieben: Der f)eute j abend im Spielhause der Künstlerkolonie durch die Hofschauspieler Hans Schreiner und Hermann Vallentin aus Wiesbaden arrangierte „Moderne Dichterabend" erfteute sich eines verhältnismLhig guten Besuches. Der Erfolg war glänzend. Man hörte Sachen von Liliencron, Bterbaum, Glückwunsch-Telegramm lief folgende Antwort ein: l Dehmel, Jacobowsky, v. Münchhausen, Falke, Buße, Finkh und Holzamer. P e t e r b o f , 19. Juni. I Das Publikum dankte den beiden tüchtigen Künstlern für ihre metster- Tie Kaiserin und ich danken der treuen Stadt Tarm- haften Borträge in herzlichster Weise. Diese Dichterabende dürften bet stadt für ihre Glückwünsche. Nicolaus. Wtederholung eme bedeutende Zugkraft ausuben. .„ Darmstadt, 20. Juni. Ter Finanzausschuß »i/,y0 Konsole . der Ersten Kammer hat den Antrag des Abg. Molthan! ^rUyU llllV I n o/o und Genossen wegen Erbauung einer Bahn Mainz Finthen- Radrenne« zu Gteßen, Sonntag 83. Juni IDOL 2)et I BVt Vo Heasen Elsheim, sowie den Antrag des Abg. Wolf auf Erbauung PreiSkorso, mit dem die Veranstaltung am nächsten Sonntag eingeleitet 5 n/.~ Ital'en. Bent« einer Nebenbahn Undenheim-Armsheim abgelehnt. Tas wird, nimmt seine Aufstellung um 2',^Uhr am Ludwigsplatzund gehtUo/C GriecK MonoP nleirfte fwitten her Intron heS 91 ba Tr Sckröder dann voraussichlltch über Südanlage, Seltersweg, Kreuz, Marktplatz unb Bo/o Portugiesen ll'Olche YNtlen Der antrag oc» ^tog. --wrooer bje ^^^dt nach dem Sportplätze, wo die Rennen ganz pünkllich I 8 o/o Mexikaner . ~l! S'rr!5tunfl. cml”er ^olteftelle ^n Dienheim auf de um u^t i^ren Anfang nehmen. Die Ehrengaben, die zur Verteilung l*/, % Chinesen . <=>trecfc Worms-Mainz sowie der Antrag de;? Ubg. Vaav l^ Amateure gelangen werden, sind in dem Erker der Firma Ernst! Darmstadt auf Abänderung des 1884er Normativ-Gesetzes Blödner, Scltersweg^ ausgestellt und erregen die Aufmerksamkeit aller I über den Bau von Nebenbahnen. Auch der Antrag des I Passanten. Nach Beendigung der Rennen findet auf der Hardt-Terraffe! —— Abg. Molthan wegen Errichtung einer Handelshoch - die Verkündigung der Sieger und die PreiSverteilung statt, woran Konzert I ■ " MM lar s chule in Hessen wurde rurzerhand für erledigt erklärt, und ev. Tanz sich anschließen werden — bei vollkommen freiem Eintritt. VW IW Tie uneite Kammer batte diesen sämtlichen Anträgen zu-! Kiel, 20. Juni. Bei der heutigen Binnenregatta des kaiserlichen TeHimrni ! Jachtklubs erhielten Preise in Rennklaffe 5a: Rakete und Ellen 2, Renn-! Infolge Stadtoerordneten-Beschluffes vom 20. Ium d. I. genimml. fnmmpMhen klaffe 5b: Windspiel 2 (Ehrenpreis der Stadt Kiel), Blitz 6 und Else, E lvird auf dem Uebungsplatz hier eine allgemetne n t aip | fcS* b ■ [ Preisermäßigung unserer Gascokes tcn. ,Iol!’!e"'llc?un3„i>erl=='---.... “ ein und wurden bie Preise derselben dir aus weitere« sestge. Kirchliche Uachrlchteu. w wie folgt: SBnaaeliföt «emeinbe. L a Für denE-ntn-r ab V-r^s'stM«- ®onnt«8 bm 23. 3uni. 3. nach TiiniiaU«. Ltück-Cokes . . ... • ■ ■ • • J,l[- Gottesdienst. Nutz-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen . 2« Stadtkirch-. für Stubenheizung und für weite und enge Vormittags 8 Uhr: Stehe Johannesktrche. 1 - Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: MtltlSrgottesdimst. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 2uni Der bekannte Schriftsteller Dr. statt, «m Mittwoch kam es zu einem neuen Zusammenstoß. Arthur Schnitzler, (der Dichter ber .Liebelei-. D. R-b.), Die Ruhestörer zerstörten bi- Beleuchtungsanlagen, sobaß der Reaimentsarzt in bei Reserve war, würbe von bem Dunkelheit in ber Stadt herrschte mib schl-ub-rten Stem- militörischeu Ehrenrat- b-r Ossizi-rsch-rg- v-rlustig g-g-n bie G-nbarm-ri- unb zerstörten viele L-ib-u. Achnlich- -rNSrt Als Grunb wirb angegeben, baß Schnitzler burch Ruhestörungen werben aus Braganza unb Portugal gemelbet, eine in ber „9Z. Fr. Pr." veröffentlichte Novelle „LeutnantIwo b-r Bischof mit Steinen geworfen unb ausgepfiffen ©api“ ber Ehre be» österreichischen Osfizier»k°rps nahe-1würbe. Juni Barometer auf 00 reduziert___ Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke _ Wetter 20. 9« 753,7 4- 15,0 10,2 81 Still Hell. Himmel 21. 7« 753,5 + 11.8 7,7 75 NE. 1 Sonnenschein 21. 2« 761,8 + 24,7 6,1 27 NNE. 1 Sonnenschein Danksagung Für die uns von allen Seiten in so reichem Masse entgegengebrachte Teilnahme und liebevolle Unterstützung bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sage auf diesem Wege tiefgefühltesten Dank. 4884 Namens der trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Wallenfels Giessen, den 21. Juni 1901. veranschlagt zu Lit. A. zu No. 67. 263. Weine erster Ilirmerr. Schuldverschreibungen geschieht am 4376 «ettersweg 77. 4286 Cießem freiwillige Feuerwehr Abfahrt nach Hungen 4391 Eeltersweg 71. 4381 zahlbar. (L^olid- Arbeiter kann Kost u. Logis ö erhalten. MäuSburg 8. 4370 Der Vorstand. 4380 Der Vorstand. Du vermieten Ptl'sMt'IltS Mietgei üche Offene Stellen re re re re re re re re re re re re gegeben werden. Brunnenmacherarbeiten Zimmerarbeiten re re re 98 141 158 170 228 1 38 48 72 77 80. 53 182 198 251. 151. von re re re re Steinhauerarbeiten Pumpenmacherarbeiten Schlosserarbeiten Pflasterarbeiten 320,— 30,- 70.56 Mssard. Peter Herr 4371 Der zahlreiche Beteiligung gebeten. Abfahrt nach Reiskirchen 12 Uhr 8 Min. Orden und Ehrenzeichen sind anzulcgen. Zu dem Sonntag den 23. Juni d. I. stattfindenden 2Sjähr. StiftuugS- und Bezirksfest zu Burkhardsfelden werden die Kameraden des Vereins eingeladen und wird um Sonntag 8.15 Uhr vorm. Wegen Preisermäßigung werden die Kameraden ersucht, sich Vr Stunde vor Abfahrt am Bahnhof einzufinderi. Das Kommando. im eigenen Anwesen, Um recht zahlreiche Beteiligung bittet U2386J Schdn möbl. Zimmer zu vermieten. Steinstraße 40, II. Für ein großes hiesiges Kurz-, Mode- und Wollwaaren - G schäfi wird ein junges, tüchtiges Mädchen unter günstigen Bedingungen in die Lehre gesucht. 4382 Näheres in der Expedition d. Bl. und können noch 3 bis 4 Schülerinnen eintreten. Anmeldungen bei Oberlehrerin Frl. Moeses ober Frl. Rott, Grünbergerstraße. 4388 Des Vorstand. Auslosung von Schuldv erschreibungen Bei der heute oorgenommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der evangelischen Kirchengemeinde zu Gießen — betreffend die drei älteren 4 prozentigen Anleihen — wurden nachoerzeichnete Stücke zur Heimzahlung gezogen: 80,— 3- 64,80 Ci« kräftiget iäana.i stadtrund. Hausdiener, fu6t ähnliche Stelle. Näh. Bleichstr. S« Rübsamen sche Bade- und Schwimm-Anstalt. Hierdurch die ergebene Mitteilung, daß die Anstalt in allen Abteilungen eröffnet ist, und lade ich zum Abonnement höflichst ein. Die Liste liegt in der Anstalt zum Einzeichnen offen, und bitte ich, nähere Bedingungen daselbst zu erfragen. (Abonnements für Männer-Abteilung von 3 Mk. ab; für Familien, sowie für Semesterkarten der Herren Studierenden Preisermäßigung). Die Badestunden für die Schuljugend find vormittags von 10 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 6 Uhr. In diese« Stunden wird gute, gewissenhafte Aufsicht geübt, sodaß die geehrten Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Schwimmunterricht in dm gleichen Stunden. Die Anstalt ist geöffnet öon morgen» 6 Uhr bis 1 Uhr mittags und von 3 Uhr mittags bis 8 Uhr abends. 4379 Albert Rübsamen. Allce-Schule Donnerstag den 27. Juni beginnt der neue Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke vorm. Iernie in Hießen. Die am 1. Juli a. c. fälligen Coupons unserer 4% Obligationen sind bei unserer Gesellschaftskaffe in Gießen, sowie beim Bankhanse Sal. Oppenheimer jun. ii. Co. in Köln und bei dem Bankhause Jacob Grünewald in Gießen Emma Senling — 45 Wetzsteirrftratze 45 — Größle Auswahl in Wachstuchen zu billigsten Preisen. 4873 Ledertuch-Markttaschen v.40Han. Arbeitsvergeüung Montag den 24. lfd. Mts., vormitt. IO Uhr, sollen auf Großherzogl. Bürgermeisterei Trohe nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord schöne Mansardenwohnung, 5 Zim. m Zubeh., v. i.August ob 1. Oktober an ruh. Leute zu verm. Sonntag den 28*. Juni, am Ludwigsbruuueu: Waldfest. UZ § Abmarsch um V,3 Uhr vom Ludwigsplatz aus. — Bei ungünstiger Witterung bei Kamerad Häuser, Schiffenbergerthal. Kaufmännischer Herein Samstag den 22. Juni, abends 8*/r Uhr: Gartenfest IKonzert bet hiesigen RWimtskMlle, Jtiliemsche Nchtj B. C. D. E. Gteyschreidpult (130 lang, 70 breit) mit Schränkchen ;u ve'k. Gikßever DIKsbad. Wegen Reparatur des Blitzableiters am Dampsschornsten ist die Anstalt am Montag dem 24. d. Mts. 4874 vormittags gefchlofsen. Stock d. R. Margen Stubendienst. Ztur Milch. QileldHr Primaner sieht einem Realschüler die täglichen Schularbeiten nach) Offerten unter H 02880 an bit Expedition d. Bl. erbeten. fßefunbe Wohnung v. 3 Zim. u. ^5/ Zubeh. von einem kinderlosen Ehepaar per 1. Juli zu mieten gesucht Offerten unt. B 2500 postlagernd Velbert (Rbld. erbeten, wa Die Rückzahlung dieser 1. Oktober 1901 zum Nennwert gegen Einlieferung der- 50 Mk. 100 „ 300 „ 500 „ 1000 „ (öefudbt für Ans. Januar nach ^Westf. ein zuverl., energ.,unverh. Knecht, der eine Landwirtschaft mit 2 Pferden selbständ. verwalten kann. 600 X AnfongSlohn u. freie ©tat. 8. Rentrop, Gießen, Berostr. >1. Restaurant zum Perkeo Seltersweg 31. sowie den verehr!. Herren Studierenden mein jckMöß rmgttilhietkg Ifflaurant Vorzüglicher Mittngstisch Im Abonnement Preisermäßigung. Reichhaltige Frühstücks- und Abendkarte. ff. Pilsener Kier aus der AKtieu-Srauerei Gießen, sowie Nürnberger Sulherbra«. Psiichtftuenvehr. Donnerstag den 2*7. Juni d. I., abends 8V2 Uhr, im Tnrmhause am Braud: Uebung der 3 u. 4. Rotte. Gießen, am 21. Juni 1901. 4385 Der Branddirektor: Traber. Gießen, den 18. Juni 1901. Senßfelder, 4319 Kreisstraßenmeister. Der unterm 10. Mai 1901 gegen den Korbmacher Georg Klein von Eiershausen er offene Steckbrief wird als er- edigt zurückgezogen. 4865 Limburg, den 14. Juni 1901. Der Erste Staatsanwalt. I. A.: Hagemann. Jahrmarktsfest des Imins ar Krtonj eines Haalbues ££ am Samstag dem 22. Juni von 3 Uhr nachmittags an in Steins Garten. Von 3Va bis 7 und von 8V3 bis 12 Uhr: Konzert der hiesigen Regimentskapelle. In den Pausen Tanzmusik einer eigenen Kapelle. Ausschank von hiesigem und Münchener Bier das Glas zu 10 bezw. 15 Pfg. Wein, Selterswasser, Kaffee, Thee und andere Getränke. Warme Würstchen, belegte Brötchen u. a. kalte Speisen. Gefrorenes, Backwerk und Obst. Cigarren. Ansichtskarten. Tanzboden. Schaubuden. Schiessbude. Schnellphotographie. Kasperletheater. Ueberbrettl usw Eintrittspreis am Eingang des Gartens: 50 Pfg. ä Person. Familienkarten (2 Hauptkarten ä 50 Pfg. und Beikarten für Sohne unter 14 Jahren und Töchter ä 25 Pfg.) sind von Montag den 17. bis Samstag den 22. Juni, 12 Uhr Mittags nur im Vorverkauf bei Herrn E. Challier, Neuen weg, und Herrn H. Hettler, Südanlage, zu haben.______________________________2544 StleMv 80. DOOOOOOOOOO Achtung! Kammerjäger Derksen ist hier, um Ratte«, Mäuse, Schwaben, Wanzen, Ameisen radikal auszurotten. 02381 Bestellungen an die Expedition d. Bl. erbeten. selben nebst den noch nicht verfallenen Ztnsscheinen und zugehörigen Zinsschein-Anweisungen, und zwar bei der evangelischen Kirchenkasie (Herrn Rendant Döring) dahier oder bei den hiesigen Bankhäusern. Vom 1. Oktober d. IS. an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf. Gießen, den 19. Juni 1901. Der evangelische Gesamt Kirchenvorstand. Dr. Naumann. 4386 Anstreicher-Gehilfen auf sofort gesucht. 4867 C. Stepbany, Wetzlar. TWigtt Maurer für dauernde Arbeit gegen Stunden- lohn auf sofort gesucht. Gerhard Groh, Maurermeister, Wetzlar. 4869 10h. 2 zmrliWe Arbeiter werden nach Fölerabend um 6 Ubr zum Spritzen und Gießen in einem Garten gesucht. 4372 Gartenstraße 19. SchieWand für Flobert von mindestens 35 Meier Länge gesucht. Angebote unter 4389 an die Expedition b. Bl. Darlnhn freien Perjonen UarivUll gegen Bürgschaft «. Lebensversiche-g. coulant u. schnell. Offerten an Rudolf Moffe, Sasset, unter F. C. 1018. 1845 'ifisitenAarten liefert rasch und billigst Bräbi'scbe Uotv.4)rttckerei Brrsnttvortlich fit de« eil-em eine» Teil: P. Mr »en Än yietnteil: Hs»« Mret. — ®ru