«r. 69 Erstes Blatt. 151* Jahrgang. Freitag 22. März 1901 Ovfchtiitt tS-Iich mH b<8 Montag«. Me Gitßrner Lamttten- Wtter werden dem An. ehyx im Wechsel mit „Hess. baalmrt" und ^Blätter De Volkskunde" »irr« mal wöchentlich beigelegt. ■ekeftiae, Expedition und •aedtwh rchnlftratze 7. ■ ■■•!■< 6en «nietgen ■ der nachMNlogs für den »BtzLnde« lag erscheinenden ■emmcr bte oenn 10 Ubr Mchdesteltungen Ipfltefitne i*«iM vorher. SietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis oittteifiNl Mk. 2.20, monatl. 76 D» init Bringerlohn; durch dm Abholeftellen vierteljitzal. Mk. 1.90, monatl. 65 M» Bet Postbezug vierteljihat. Mk. 2.00 ohne BestellgeG. «Ot «n»eioen vermiiilunOO» stellen bei In- und WuManw nehmen Anzeigen für d« Virbener Anzeiger enigrg»«. ZeilrnprriS lokal 11 aubwärkv 20 Pfg. Bdrefle für Depesche«! Anzeiger Siehen. Fernsprechanschluß Nr. H. Amtlicher Feil. Gießen, den 15. März 1901. Betr.: Die Ableistung des Huldigung- und Berfass'>ngSndes. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Amtsgerichtsbezirke totfinbctg unb Homberg. Die Ableistung des HuldigungS- und BerfaffungSeideS der in ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hessischen Unter thanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden, verheiratet haben, soll SamStag den 6. April d. I./ vormittags 9 Uhr, in dem Rathause zu Grüuberg stattsinden. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Personen zu dem Termine vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladenen bis zum 2. k. MtS. anzu- -eigen oder zu berichten, daß niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren AufentSaltSort angeben. _____________ v. Bechtold._______ Bekanntmachung Betr.: Abhaltung landwirtschaftlicher Vorträge. Herr Landwirtschaftslehrer Reichelt von Alsfeld wird Sonntag, 24. b. MtS., nachmittags 3i/t Uhr, im Lokale Bon Heinrich Fink I. zu Hanse» einen Vortrag über „Wiesenbau, Entwässerung, Draiuage «nb Düngung der Wiesen" halten. Am selben Tage, nachmittags y34 Uhr, wird Großh Direktor Dr. v. Peter von Friedberg in Muscheuhei« im R. Roth'schen Lokale einen Vortrag über „Ber- weubnug künstlicher Düngemittel" halten. Ich lade jedermann, der sich dafür interessiert, freundlichst ein, und ersuche die Herren Bürgermeister der Vor- tragSorte und der Nachbarorte um ortsübliche Bekannt- machung. Gießen, den 15. März 1901. Der DireÜor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins. v. Bechtold. Bekanntmachung. Gelegentlich des Viehmarktes zu Grünberg am 28. März ds. IS. wird zum Zwecke der Ankörung eine öffentliche Fasel schau durch die Körkommission von 11 Uhr ab abgehalten werden. Es werden nur sprungfähige Bullen Vogelsberger und Simmenthaler Raffe berücksichtigt; sie müffen sicher ge- feffelt sein und dürfen vor 10 Uhr nicht aufgetrieben werden. Gießen, den 9. März 1901. Großherzogliches Kreis amt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. — Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß sich unsre Amtsräume von heute ab Grünbergerstraße Nr. 5 befinden. Die Amtstage find: Dienstag vormittags 8 bis 12, nachmittags 2 bis 4 und SamStag vormittags 8 bis 12 Uhr. Gießen, den 21. März 1901. Großh. Skeuerkommiffariat. Dr. Metzler. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Berstadt. Nachdem sich mehr als ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer in der Gemarkung Berstadt, welche mehr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, unterschriftlich für die Einleitung des Verfahrens der Feldbereinigung der Gemarkung Berstadt erklärt haben, und nachdem innerhalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässtg- keit oder Rechtsbeständigkeit dieses Ergebniffes erhoben worden find, hat Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten angeordnet. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntnis bringe, lade ich gleichzeitig sämtliche beteiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des Artikels 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Mittwoch, 3. April 1901, vormittags 9 Uhr, im Gemeindehaus zu Berstadt stattfindenden Ber- sammlung ein. Diese Versammlung hat: 1. zu bestimmen, wie die BereinigungSkosteu aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den AbschätzungSwert der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Maffengrund- stücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapualaufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur VollzugSkommrsston zu berufenden Sach verständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und deffen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Beteiligten vorgebracht und beraten werden. In dieser Versammlung hat em jeder anwesende betei ligte Grundeigentümer eine Skimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zweidtntteilen der Anwesenden und find unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Kommen gütige Beschlüsse nicht zu stände, so hat zu 1. die VollzugSkommisfion die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 2. Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sach verständigen und die Schiedsrichter zu ernennen. Zngleich fordere ich hiermit die außerhalb der Gemarkung Berstadt wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen in der Gemarkung Berstadt wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Bereinigungsverfahrens an fie nicht mehr erfolgt. Friedberg, 15. März 1901. Der Großh. Feldbereinigungskommissär: Sandmann. Bekanntmachung, bas Ersatzgeschäft pro 1901 betresseub. Die Musterung und Losziehung der Militärpflichtigen des Kreises Gießen für das Jahr 1901 findet an den nachbenannten Tagen statt und zwar: l. Zu Grünberg im Gasthaus zum Rappen. Mittwoch den 27. März, vormittags von 9 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Ovenhausen und Reinhardshain; Donnerstag den 28. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Londorf, Lumda, Queckbontt Rüddingshausen, Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain. Freitag den 29. März, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. II. Zu Gießen in der Restauration „Zum Lonys Bierkcller", Schanzenstraße 18. Samstag den 30. März, vormittags von 8 Uhr au: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf an der Lahn, Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen unb Gießen dis zum Buchstabe P des Jahrgangs 1899; Montag den 1. April, vormittags von 8 Uhr au: derjenigen der Stadt Gießen der beiden ältesten Jahrgänge (1899 und 1900); 1899 vom Buchstaben R—Z; Dienstag den 2. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen des jüngsten Jahrgangs (1901) der Stadt Gießen; Mittwoch den 3. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Großen-Buseck, Großen-Linden, Hattenrod, Heuchelheim, Klein-Linden, Mainzlar und Oppenrod; Mittwoch den 10. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Lollar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. Donnerstag den 11. April, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. III. Zu Lich im Rathaussaale. Freitag den 12. April, vormittags von 9 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich und Grüningen; Samstag den 13. April, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Hausen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd, Lang-Göns, Langsdorf, Lich und Muschenheim; Montag den 15. April, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Leihgestern, Münster, Nieder- Besfingen, Nonnenroth, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Ober- Hörgern, Rabertshausen und Rodheim; Dienstag den 16. April, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Röthges, Steinbach, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen und Watzenborn mit Steinberg. Mittwoch den 17. April, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. Besondere Bestimmungen. 1. Zur Musterung haben sich, bei Meidung der gesetzlichen Strafen, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogtum Hessen oder einem andern Staate des Deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domizil — ihre Heimat oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem andern Teile des Großherzogtums Hessen oder einem andern Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaften aufhalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirtschaftsbeamte, Handlungsdiener und -Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten, im Auslande geboren sind, und weder im Großherzogtum Hessen, noch in einem andern deutschen Staate Domizil besitzen oder sich aufhalten; und im Jahre 1881 geboren sind; ferner Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1899 bezw. 1900 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht einberufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig-freiwillig en Militärdienst erteilt worden ist. 2. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Losungsscheine mitzubringen. 3. Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugnisse vor dem zur Musterung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Ersatz-Kommission einzufinden, oder, wenn dies nicht möglich ist, kreisärztliches Attest im Termin vorlegen zu lassen. 4. Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche u. s. w., so ist dies durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse de« Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epilepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindesten- drei glaubwürdige« Zeugen zu erhärte«. 5. An der Losziehung persönlich teil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Ersatz- Kommission das Los. 6. Die Großherzoglicheu Bürgermeistereien haben sämtliche ihrer Gemeinde angehörige« oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen bereits zugegangenen Stammrollen zu der Musterung vorzuladeu. Bemerkt wird hierbei, daß Militärpflichtige, welche fich auswärts aufhalteu, zur Musterung nicht geladen werden dürfen, da solche nur an ihrem Aufenthaltsort gestellungspflichtig find. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Musterungstermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die letzteren 1/2 Stunde vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des MusterungsgeschästeS ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im stände ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber Politische Tagesschau. Ein Ausruf des deutschen Renegaten Scherm- brucker an alle Deutschen in der Kapkolonie zum Eintritt in das englische Heer veranlaßte den deutschen Generalkonsul in Kapstadt, Herrn v. Lindequist, in „The Cape Mercury", Ausgabe vom 20. Februar, folgende Bekanntmachung zu verössentlichen: Bekanntmachung. Um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, zu material in der Klinik für die studierenden Mediziner ständig oder möglichst oft wechselt. Nur durch Vorführung vieler verschiedener Fälle kann dem Studenten die Ausbildung zuteil werden, die er in diesem jüngsten Zweige der medi- ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugnis des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Donnerstag den 28. März im Gasthaus „Z u m R a p p e n" zu Grüuberg, Mittwoch den tv. April in der Restauration „Zum Lony s Bierkeller", Schanzenstraße 18, zu Gießen, Dienstag den 16. April im Rathaus zu Lick, die Klassifizierung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr erste« nud zweiten Ausgebots und der Ersatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 1. März 1901. Der Zivil-Vorsitzende der Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckmann. zinischen Wiffenschaft braucht. Die Geisteskrankheiten sind zu verschieden, als daß einzelne Patienten allgemeine Schlüffe zur Behandlung zuließen. Je mehr Patienten, desto mehr Gewähr für erfolgreiche Ausbildung der Studierenden. Das ist so klar, daß es eines Beweises nicht bedarf. Neue Fälle bringen dem Psychiater neue Rätsel, deren Lösung oft wohl erst der Vergleich mit anderen Kranken bringen kann. AuS Gründen dieser Art ;SS Aff- f«n”c < anders W' Man habe ine und dre 3 mit den öeD. Die AuM verössenMt, Uchen Zettun. Abg. Hebel, ungen m* roeien ift Og. $te( d-z» Betel tot«, daß er» des z-MW. Leichtsertigkeu, er diese Dinge non einem M selbsterforschte und seiner 1 -nstem gerooTi Abg. Led in der Ausde vor. Bei den ziehung untei Kauf genomn Irrtum in lot jei nach Msj einfach verduft Tiefstand seine zur Ordnung.) Abg. Sinc Freunde über ( hätte er sich h die er verdier Redner dürfe den Anstand a des Hauses un zur Ordnu hätte behaupt Gefchäftssache. lischen Auffass hauptung entn nur an Stöcker er Kommerzien leit darMs au' aufspielte, sor Firma Anhall dies aus ton Jetzt wollen ( mit bem M Harte, i[t bie dem Teckmantc tfWnterejfeh vertrauliche Br sei unaMnd^ Briese nicht des Verrates immerzu so I mit Homer sa nls Menschen, Beifall bei bei ruft den Redl Abg. v. L Ianden zum Bank gehört, vder dessen G ,m -Torwarts" gut gefallen. Wbg.Stöc tot, habe ouj haben ■'ti Heftern fpr, W Unruhe. S.i« unter] SWn, im fe*1 z> U. Hinge Stel feine u !°lcher $at B-a>eis SÄ' "'«Ä hört^^erh, i10'orben «■ i i daß gP' wa< ^ehr r^^ros in Qnett(i W Sin einer fremden Macht entschieden zurück. Kirrg Williams Town, 20. Februar 1901. F. Schermbrucker. Gegen den Zweikampf hat sich der österreichische Landesverteidigungsminister Graf Welse rsheimb in der Sitzung des Abgeordnetenhauses folgendermaßen ausgesprochen : Ich habe schon im Ausschüsse das Urheberrecht des Ausdruckes „Duellunwesen" für mich in Anspruch genommen; ich habe diese Bezeichnung vor Jahren gebraucht, als ich hier über diese Frage zu sprechen in der Lage war; ich habe ferner darauf hingewiesen, daß nicht nur , fcirdje uno Staat mit den strengsten Strafen sich gegen |$r h «ack dieses Unwesen wendeten, sondern daß auch die größten!^ ® Feldherren ausgesprochene Gegner des Duells waren und I derHichs körn miss ar persönlich ausführte. Alle Nationen, das ihrige dagegen gethan Haden. Ich habe werteres g-°ru"g g-wM° Platz ben Interessen der Stadt Oppenheim der ^r Frisör Weltausstellung vertreten waren, haben gesagt, daß die Angehörigen der Armee es Nicht not- vollkommen entspreche. . den künstlerischen Beiräten ihrer Kommissare nicht verboten, wendig haben, als Träger des Soldatenrockes ihren Mut Abg. Molthan begründet in eingehender Rede seinen I entqeaenzunehmen. bei solchen Anlässen erst zu beweisen, weil das die pri-l Antrag auf anderweite Verlegung des Bauplatzes in bte I +' Bebel (Soz.) erwidert, das Reich hätte hoffacke» mitivste Voraussetzung unserer Pflichterfüllung ist, und Nähe des Bahnhofes Oppenheim. I r0 honorieren sollen daß er Privataufträge nicht brauchte, nur nicht bestimmt sind, unsere Waffen, die höheren, ©eL Oberbaurat Hofmann erklärt, daß der von der Redner bedauert sodann, daß der Abg. Stöcker nicht au- frlrPH11 äu dwnen haben, gegen einander -u ^bgierung ausgewählte Platz allen Anforderungen entspreche, wesend ist. Derselbe sammle Material und schieße es Lg-Nsad Äschen"PLrlSPLr dak epe7r "tlich'e , Kii hDarmstabt tritt für bie Regierungsvor. °b;. und seW dann^immcr m^em^ngenb^, wo^er [a9C W Wals wünscht, daß von der Regierung Gelände, zu) daß er?eiben. ^beÄ MÄiry-M,,.:". saa ***** der Richtung, daßalle zur VeranUvortung zieht, welche Nachdem Justizminister Dr. Dittmar nochmals ein- ^ck^taa sei aber ^so oft hine^gefallen, wie der Abg. fnhnfiÄrÄI die Notwendigkeit eines Neubaues für ein Amts-! .er Ihm seien wiederholt Unwahrheiten vorgeworfe» früherer Seitöfter »or3e^ in Oppenheim nachg-wiesen, und die Berantwortnng feine Glaubwürdigkeit sei oft genug gekennzeichn^ deiner Erfahrunq Ausdruck gegeben, das; in früherer Äit ^ eine Verschleppung desselben durch einen neuen Kammer- Horden. Redner verliest Aeußerungen von ^lbgeordnebe« die Duelle viel häufiger waren, als jetzt - ich weiß das beschluß von sich gewiesen hatte, wird die Sitzung um 1 Uhr und anderen Personen über den 9tbg. ^(fer hxhfc taHcii meiner Jugend - und tienn sie lMte'viel mehr abgebrochen. Wahrheitsliebe bemängeln. Em Sozialdemokrat, dem ge- Aufsehen machen, so kommt das daher, daß es in der. Nächste Sitzung am Donnerstag, vormittags 9 Uhr. | richtlich das nachgewiesen werde, was dem Abg. Stocker Deutscher Reichstag. Berlin, 20. Mürz. öö'" riv I Das Haus setzt die dritte Etatsberatung beim Etat des 33 500 Mk. zu bewilligen. Die Kammer beschließt demgemäß. $nnern 9. Hauptabteilung Ministerium der Justiz Kap. 132 Zentral- p Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt auf den bauwesen gelangt nunmehr die Errichtung von Amtsgerichts- geäußerten Wunsch, die Getreidepreise in den verschiedenen gebäuden in Reichelsheim i. O. und Oppenheim zur Der- Ländern regelmäßig zu publizieren, er wolle die schätzens- haudlung. Da noch keine Detailpläne vorliegen, beantragt werte Anregung prüfen. Vielleicht könne allmonatlich eine der Ausschuß für Reichelsheim statt der eingesetzten 71 600 Mk. ähnliche Uebersicht der Getreidepreise gegeben werten, wie ben Betrag von 38 000 Mk. sür Projektierungsarbeiten, Erb. jetzt über den Kohlenmarkt. Der Banister bemerkt bann arbeiten unb bie Anfuhr ber Bausteine zu bewilligen. Ueber bezüglich einer Anfrage des Ab« Be^l bei der Etats- die Platzfrage bezügl bie Errichtung des V'als k»°scher Beira7be?ge?egeben war, baudeS m Oppenheim bestehen zwischen der Großh. Regierung ti^er Jal)re lang seine Privatthätigkeit so gut »vie und dem Finanzausschuß Meinungsverschiedenheiten. p aufgeben. Dank seiner Thätigkeit als Beirat hat die Justizminister Dr. Dittmar weist in längerer Ausstellung dem deutschen Gewerbefleiß zur Ehre führung die Notwendigkeit der Errichtung des neuen Amis-1 gereicht. Die Behauptung, daß Aussteller, die Hoffackev ! gerichtSgebäudeS an dem von der Regierung gewählten mit Privataufträgen betrauten, bessere Plätze erhalten uuJ. hätten, ist unrichtig. Hoffacker hat Aufträge entgegen- I ’ 'Aba. Koch-Oppenheim stellt fest, daß der von der Re- genommen längst nackchem die Plätze^verteilt. waren, war ° _ _ 1 ' . —. . . i V mtÄ tll HTTP VII IP ’l/ntTHTIPTT alten Zeit als Grundsatz galt, über Duelle nie zu sprechen. I -ck- Darmstadt, 20. März 1901. Aber heute wird jedes Duell als Gegenstand der Oeffeut-! Ein tranrigeS Zeichen unserer unruhigen, hastenden, lichkeit behandelt, heute wird damit sehr viel Auffehen I verwirrten und verwirrenden Zeit ist eS, daß von Seiten der gemacht. Ich verübele es den Journalen nicht, cmß sw l^^^rung an die Kammer wegen völliger Ueberfüllung der über die Frage sprechen, im Gegenteil, mein Appell ^rem Lande befindlichen Irrenanstalten eine Vorlage richtet ,ich an alle, beizutragen zur Bekämpfung der , Neuerricktuna einer Irrenanstalt gebracht Uebelstände. Wenn die strengen Normen der staatlichen neuern^ unfl tinexjtrenannaii Gesetzgebung und der Kirche es bisher nicht zu dem vollen wurde. Nicht genug damit. Der Ausschuß hat fogar n ] Ergebnis der Ausmerzung des Duellunwesens gebracht Regierungsvorlage dahm erweitert, zwei solcher Anstalten haben, wenn sogar die unabhängigen Gerichte, die oft in unserem Lande zu errichten, und von Seiten der Re- genua sich mit solchen Angelegenheiten befassen müssen, gierung wurde diesem erweiterten Antrag nachzukommen ver- nie Die strengen Strafen anwenden, welche die Gesetze sprachen, da sie sich leider von dieser Notwendigkeit überzeugt vorschreiben, wenn auch die Mrche Barmherzigkeit für den I ^i. Da die Provinz Starkenburg bereits ihre Anstalten in reuigen Sünder übt, so muß das doch zeigen, daß dre Fosheim und Heppenheim hat, so find für die zwei neu zu Strafen allem nicht genügen, daß man trachten muß, ^richtenden die anderen beiden Landesteile in Aussicht ge- da'^i*täereFmüf[en^VtaUn qeÄni. Heute aber nommen. Wenn nicht eine Einigung aus zwei Anfialten et- findet die Ehre in den Gesetzen und in der Gesellschaft folgt wäre, hätte es einen Konkurrenzkampf zwi'schen den keinen ausreichenden Schutz, und wenn man bei den Ge- beiden Provinzen gegeben. Im jetzigen Stadium dieser Anrichten Schutz sucht, so wird die Ehre durch die Art der gelegenheit wird sich die Platzftage für Rhemheffen insofern Gerichtsverhandlungen oft noch viel mehr geschädigt, einfach erledige», da Mainz als einzig Begehrende und Bewährend der Beleidiger mit einer minimalen Strafe oder antragte in Betracht kommen wird. Nicht so glatt werden einem Freispruch davonkommt. Die Gesellschaft wendet Verhältnisse in Oberheffen abspielen. Gießen und in der Regel, wenn einer beleidigt wird, ihre Aufmerk-1 Grünberg treten hier auf die Mensur, und cifrißt©etun- samkert auf den Mlerdrgten und wartet, was er m^en ^En haben beide Städte. Während mit Recht die Reden Beleid!ge?wendet.^ Das sind Erscheinungen, die uicht Gerung m 'brer Erläge bieJQäJe Don leicht zu bekämpfen sind. Dazu gehört eine lange Arbeit, passend, vor allem wegen der Nahe der psychlaMscheu Klmck, und zu dieser Arbeit wollte ich die Anregung bieten, bezelchnet, hat Grünberg feine Freunde an den ländlichen Nach dem, was ich gesagt habe, wird wohl niemand Vertretern im Landtag. Diese fassen gewissermaßen als finden, daß ich Duell verteidigt habe, ich habe viel- Aequivalent für die Bewilligungen für die Universität, mehr dagegen gewirkt, wo ich nur konnte, und ich 6in i^re Forderung auf, wenn sie verlangen, daß diese Anstalt bereit, nach Kräften zu einer wirksamen Abhilfe beizu- ^as Land kommen soll. Es mag ja zugegeben werden, । tragen. Mögen nur Staat und Gesellschaft dabei mit- die Stadt Grünberg sich schon redlich bemüht hat, sich wirken; bie Armee wird gewiß nicht bagegen fein, sic her empor zu arbeiten. Abg. Schiinfelb schilbette in I konnte bies nur begrüßen nnb Unterstützen. . die geschichtliche Entwickelung biefer alten ^ipritlrllfr 4Tirnflt(T und zwar von christlich-sozialen Arbeitern, daß er persönlich mit der ganzen Sache nichts zu thun habe, gehe daraus hervor, daß ein Redakteur einer Zeitung wegen Verleumdung zu 600 Mark Geldstrafe verurteilt worden sei. Wie sicher er sich fühle, gehe daraus hervor, daß er den Abg. Stöcker und ihn angreife. Stöcker habe sich niemals ent->l Abg Müller-Sagan ifr. Vp.) widerrät der Ver gehen lassen, eine als grobe Unwahrheit und Verleumdung! öfsentlichung in den Volkskalcndern. Dadurch werde der zurückgewiesene Thatsache unter dem Tcckmantel der Ob-1 Kurpfuscherei Vorschub geleistet. jektivität wieder anzuführen, (lebhafter Beifall bei den Ein Antrag Tiedemann zum Extraordinarium, die Sozialdemokraten. Ter Vizepräsident ruft den Abg. Unterstützung der deutschen GeseUscl)aft für Erziehung und ,Singer zur Ordnung.) I Schulgeschichte auf 30 000 Mk. festzusetzen, wird abgelehnt. Abg. Bebel : Ter Abg. Stöcker kommt zu spät, wenn Tamit ist der Etat des Reichsamts des Innern erledigt, er verlangt, daß wir in unseren Ausführungen uns be- Beim Etat des Reichsheercs fragt Abg. Ku n c r t (Soz.) schränken. Nachher kommt er vielleicht wochenlang später an, in wieweit Entschädigungen an diejenigen Soldaten auf die Dinge zurück. Tas ist ein anarchistisches Verfahren. I gezahlt seien, die im Tienste mißhandelt wurden. (Ordnungsruf des Vizepräsidenten. Großer Lärm links.)! Generalleutnant v. Vieh bahn erwidert, in Miß- Im weiteren Verlaufe der Ausführungen des Redners ruft Handlungsfällen, die zur Kenntnis des Kriegsministeriums Stöcker dazwischen: T-as ist nicht wahr! (Lebhafte Zurufe gekommen sind, sei sehr oft eine Rente gewährt worden, bei den Sozialdemokraten). I -Die Verdächtigungen Kunerts gegen die Heeresverwaltung Der Vizepräsident klingelt wiederholt und fordert! seien hinfällig. Stöcker auf, den Abg. Bebel nicht zu unterbrechen. Ter Präsident macht den General darauf aufmerksam, Abg. Bebel (fortfahrend) verteidigt Singer; er habe Daß das Wort „Verdächtigungen" gegenüber einem Reichs- fej «V k»t S&s&S etrr &r* ai Der Präsident ruft Stöcker zur Ordnung. etats eingetreten. T nm . „ms »' •unb SU- Ää kS'Ä«« äw. ‘XÄj-fc SS MSKJ2 V.> werde abdanken müssen, wenn )te einen Präsidenten wähle. c sich einer unerhörten Preistreiberei schuldig ge- Das glaube er. Nehme Singer seme Partei zusammen, so 1^.^, ^tten. Er sei ferner von den beiden Werken auto- sei einer des andern wsrt! (Sehr richtig! rechts. Großer Astert, zu erklären, daß sie eine weitere Preisreduktion yäri"^_ , . . c,f. bewilligen könnten unter Voraussetzung größerer Abschlüsse. Abg. Bebel meint, schlimmer wie Stocker leitens der v Rechten verurteilt sei, könne er nicht verurteiltwerdeu ^eia^u (ötr.) stellt fest, daß Kardorff (Sehr richtig! links.) Die Äußerungen Stockers über das! die in der Kommission, noch die im Plenum ge- Verhältnis Singers zu seinem Associe seien einfach unrichtig ^. .^bllungen auch nicht in einem Punkte wider- und unwahr. (Sehr richtig, bei den Sozialdemokraten.)! yabe T-Ür 20 Jahre sei der Bedarf von 150000 T. Wir haben auch Stöcker nicht für das Verbrechen 5)ammer- , , geschätzt es könnten ja auch 50 Jahre werden, steins verantwortlich gemacht. Es sei das Unerhörteste, hoch ^Tanzerpla^ Aus- was Stocker behauptete, wir machten einen Menschen zum I , -nirßt Svaren wir dabei Geld so können Präsidenten, der Grundsätze anerkenne, wie Rosenthal jie tetr (Lebbatt r Beifall) ausgesprochen habe. (Großer Lärm; Zuruf Stöckers: Tas wir dafu: ? r baraufbarTerftema£ holtes Glockenzeichen des Präsidenten. Ordnungsruf Abg. finger, ^rr v Kardorsf ist tWa“)lICJn {. 2Pa Präsidenten) Aba Bebel sfortfahrend): Was Agent aufgetreten; es fehlte nur noch, daß er sagte, (^täiter saat ist uns vollständia aleickailtia Die heutige Ich bekomme 4 pCt.! (Großer Lärm rechts. — Präsident Manblunä aeiiti bafi ©tMerntot tiefer finfen tann, a®« @raf Ballestrem ruft beu Rebner beshalb zur Drbnung^ Or iente geinten ift (GroßerUhr tichtig? links. Staatssekretär v. Tirpitz nimmt beit ^—auten Der Präsibent ruft ben Redner zürn zweiten M« l e der ,/yneifenau gegen einen Angriff des Al>g. Schstxirz- zur Ordnung und macht ihn auf die geschäftsordnungs- Lübeck (Soz.) in Schutz. müßigen Folgen aufmerksam.) Abg. Bebel (s-rtfahrenh): Der Manneetat nnrb bewillig und■ gegeu 7 Uhr bie Stöcker tfat einem Sozialbemokraten gesagt, er solle bas weitere Beratung bes Etats auf Donnerstag 11 Uhr erste Hoch auf den Kaiser ausbringen, damit er es dann vertagt. dem Kaiser melden kann. Das bringe nur Stöcker fertig! — ■ ■ — (Sehr richtig! links.) Nach diesen Ausführungen sei es HttÖ seiner (des Redners) Meinung, daß man es hier mit einem UHV Manne zu thun habe, der nicht mehr verantwortlich ist — Kurpfuscherei und«"««lerer Wettbewerb. In ärst« für das, was er sagt; der in unheilbarer moral insanity lichm Krttsen wird.erwogm od nicht von zur B^ I hnuhpff fß)rnüpr 5'nrm • fphfwiftp Beiiallruke ) der Kurpfuscherei des Gesetz gegen den unleuterm tvettvewerv aus- yanoelt. Wrotzer r^arm, ievl)asle Deismiruse.) . genutzt werben könne. Mit dieser Fr.ge wird sich di« Aerztekammer Ter Präsident erklärt, das sei wieder em Wort, Berlin-Brrndenburg in ihrer nächsten Sitzung beschäftigen. Die welches gegen die Ordnung verstößt und fügt hinzu: Ich von der Äemmet eingesetzte Kommission zur Bekämpfung der Kur« rufe Sie zum dritten Male zur Ordnung: da Sie ofuscherei hat der Kammer den folgenden Antrag Dorßelegt: ^$)te aber bereits Ihre Rede geschlossen haben, brauche ich das Aerztekammer für die Provinz Brandenburg und den StadtrretS Ber« Haus nicht über die geschäftsordnungsmäßigen Folgen zu lin billigt die Stcklung von Strafanträgen wegen m' , * hefraaen sStürmiscbe Heiterkeit) bewerb- gegen nicht approbierte Personen, die da« Hcklgewerbe au»« uefiagen. ^rurmi,cye ^eiierreir.) beauftragt ihren Vorstand, dem Vorsitzenden und de« Abg. Stadthagen (Soz.) betritt die Tribüne undISchriftführer ihrer Kommission zur Bekämpfuog der Kurpfuscherei Abg. Stöcker (wild), der den Saal betreten hat, führt aus, er konnte nicht früher erscheinen. Was er gehört habe, habe auf ihn nicht den geringsten Eindruck gemacht- Warum haben Sie sich nicht darauf beschränkt, worüber ich gestern sprach? (Zurufe bei den Sozialdemokraten und "große Unruhe. Der Vizepräsident bittet, den Redner nicht zu unterbrechen, und bittet Stöcker, sich auf das $u beschränken, was er selbst gehört habe, und sich nicht m Vermutungen zu ergehen über das, was gejagt worden sei.) Der Aba. Singer habe ihn in seiner Ehre angegriffen. Er habe seine Stelle als Hofprediger in dem Augenblick ver- taffen, wo seine amtliche Ehre angegriffen wurde, und zwar mit einem Amtsbruder zusammen. .Alles, wav die Abgeordneten gegen ihn vorbrachten, l^i vollkommen thoricht. (Der Vizepräsident rügt diesen Ausdruck.) Ich mochte Hinweisen auf die Aeußerung von Singers Astocie Rosenthal über die drähmädel. (Große Unruhe rechts.) Finger habe das Geschäft darum nicht verlassen. Redner fragt, ob ein solcher Mann das Recht habe, anderen Gewissenlosigkeit vorzuwerfen. Es sei eine Sünde gegenüber der ganzen sozialdemokratischen Partei, wenn ein Arbeitgeber von solcher Partei zum Präsidenten gemacht werde. ^>as , % „— . .... fei ein Beweis daß die sozialdemokratische Partei das wird mit großem Hallo begrüßt. (Der Präsident bittet Pollmacht zur Stellung solcher Auttäge namens der Aerztekammer zu Reckt verwirkt habe von sozialen Reformen zu reden und um Ruhe und bemerkt, es sei sehr schwer, alles zu Horen, erteilen/ sich als rechtsckniffen und gewissenhaft zu bezeichnen, was er jetzt hören müsse. Schallende Hetterkett.) Abg. de.fafeecht.) ® ‘ aHandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Abg. Wur rn (Soz^) befpricht m°^^r Meinew geschworen habe, wolle er nicht beurteilen; es sei ö Märtte. arb^eitt^und^beÄrt sich^daß^man nicht mit den Fragen aber sicher § 56 anzuwenden, wonack) ein Beuge une^I^ x Ullendorf «. d.Lda., 20. März. Der heutige 9rflbie6r6$ “2 ' n£cl'Keiteroraan^%tionen herantrete. Im zu vernehmen i|t, wenn er von der Bedeutung des Eides erlitt zwar durch bte gleichzeitigen Märkte in Gießen unb SJShanmf h»a Lnrfl immer der böse GeistI nicht die nötige Erkenntnis besitze. (Schallende Heiterkeit.! Homberg a. b. O., sowie durch die Ungunst der Witterung mettliche t Sruno könne nur Große Unruhe ) Er habe gegen Stöcker nicht das Gefühl Luduhe, war ab« trotzdem mit Schafen unb Schweinen gut be« ber f,^btfe um. 9 ^er Entrüstung, sondern es komme ihm vor, als wenn Stöcker f«hren. Die Preise hielten sich hoch. Einjährige Lämmer kosteten ^tTgen^S^f Be^Ä ^nT^ e^^ r^f fb 21,1' Staatssekretär Grcif Posadowsky führt aus, es seien kett' Sehr richtig links. Der Praf iden t ruft ben ^°r. fdion wiederholt Vertreter der Arbeiterorganisationen ge- Redner zur OrduungI r,f. 6. hört worden. Die Aeußerung über den bösen Geist sei ern Nach kurzer Erwiderung des Abg. Stocker schließt Irrtum. könne versichern, daß der Chef des Ressorts! die ^isknuion. I Saä ttae, was er selbst für richtig halte. Unrichtig fer, Es folgen persontiche ^merh1n8en ber Abgg. Arenbt! bat Woebtke in bet Sozialreform ber böse Geist sei. Er unb Lebebur, bei denen ber Prchibent wreberholt emschrentet^ fiX kick, große Verdienste um die Svzialreform erworben Eine Reihe von Titeln wird angenommen, ebenso die Sebr ricktttl' rechts), unb das wird Luch vom Haus all- Resolution Schmidt-Elberfelb betrefsenb den Tetailverkauf gemein anerkannt. von Kohlen nach Gewicht. u Mg. Singer (Soz.) führt ans, in ber Firma, welcher> Beim Etat bes Reichsgesunbheitsamts bittet Abg. Gamp wesen ist Abg. Arendt (Rp.) führt aus, es hätte im Interesse des Abg. Bebel gelegen, wenn er früher bereits zugegeben hätte, daß er mit dem Tuckerbrief hineingefallen sei. Trotz Leichtfer?igkeit^ zu^zeihen' tPenn e^ teilte^bem^Rei^tag, alsI für bie Sache der Sozialbemokratie mehr geopfert 'alsI^säbgeorbneten seitens" ber Mitglieber des Bundesrats hfefe Dinae rur Svracke brackte nickt mit daß er sie Stöcker je geopfert haben wurde. Er sei em Ehrenmann, nicht üblich )ci. voi? einem Gewährsmann habe, sondern er stellte sie als Wenn Singer dieselben Eigenschaften besäße, wie Stocker, Mg. Eickhof f (fr. Vp.) bringt nochmals die Ange- felbsterforfchte Thatsacke hin. Bei dem Llbgeordneten Bebel hätten wir ihn langst ans der Partei lnnan^geworfen. (Leb- fegenheit eines Kaufmanns und Referveoffiziers zur und ipin?r 'Kartei fei ein berartiaes Verfahren zum Hafter Beifall bet ben Woztalbemotralen.) Sprache, ber wegen Duellverweigerung seitens des Be. Phftem nemorben S ' " Der V iz ep ra 11 b e n t ruft Bebel zur Ordnung. ztrkskornmandos tu Verruf gethan wurde. Aba Ledebour (Sos) fuhrt aus seine Partei gehe «ach Ausführungen ber Abgg. Sachse (Soz.) und von $cr striegsminister erklärt, ber Fall liege aufjerorbent- in der Aufdeckung der Schäden allerdings rücksichtslos S ch e l e (Ztr.) erklärt Staatsfekretär Graf P o s a d o W s Y, stch schwierig. Er werde darauf zuruckkommen, sobald da» vor Bei den vielen Thatiachen die ihr in dieser Be- er habe die Regierungen ersucht, Erhebungen. anzustellM Ehrengericht erkannt habe. iiefmno unterbreitet werden müßten Irrtümer mit in über die Steinbrucharbeiter. Die Antworten seien einae- Abg. Wie Mer (fr. Vp.) bemängelt, daß vielfach aktive straße 26, Ecke der Bleichstraße. Submission. Die Angebote, betr. Lieferung von Backwaren für die neuen Kliniken, sind nicht genehmigt worben. Zur Vergebung wird nochmals Termin auf DieuStag den 26. März 1901, mittags 12 Uhr, anberaumt Offerten find bis dahin auf das Verwaltungsbureau ein- zureichen. Die Bedingungen find an den Wochentagen auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken einzusehen. Zuschlag am 28. März 1901. 220b Gießen, den 20. 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Groß-Rechtenbach, 17. März 1901. 2i66 Der Bürgermeister. Nutzholz- Versteigerung im Gemkjndew.Nolpkrtshallskll. Dienstag deu2«.März b. A, Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Rhetn- felserstraße am Wald. Täglich frische Waffeln 0955 Liebigshöhe. Dr. Oetkers — 5,21 fm und 36 rm Nutzholz- Buchen: 2 St. 3. Kl. — 1,73 fm; Nadelholz: 199 St. 3. und 4. Kl. = 48,80 fin, 25 Stangen 1. und 2. Kl. mid 16 rm Nutzholz. 2167 Groß-Rechtendach, 17. März 1901. Das Bürgermeister-Amt. Hohvrrsteigerung am Dvunerstag, dem 28. März er., von nachmittags 1 Uhr ab, im Gemeindehause dahier. Eichen: 48 rm Knüppel, 43 rm Stöcke, 240 rm Reiser; Buchen: 200 rm Scheit und Knüppel, 45 rm Stöcke, 530 Sill junges fflüh-int, welches Maschinen- unb Handnäherr kann, wirb gesucht. 2206 Wo? zu erfr. in der Expedition- 2097 Ein ordentliches Dienstmädchen sucht per I. April Frau £. ASYr, Bahnhofstraße 54. ______________ 21*58] Eine mverloff., reinliche Brau oder Mädchen für einige tunben des Vormittag- gesucht. 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