ien< geliebte j jenseits inen. li/2 Uhr, 0996 iel ?t(*n76 Mg ti: «« Herde« etc. i.ten$ .MEIachtlttahb igtin, 6dw»* if! HN- iöftbannen^^ Jurten Wuk,t8 W ^wMiuttSiAfon' hauenden "«"S-s B&ses SSS- irma * ,, JW.1 i!l°«Ä SörS;1* ins«11"1 snt.‘*J in Me M ö 6i), p"s^»e Nr. 67 Erstes Blatt. 151. Jahrgang. Mittwoch 20. März 1901 etf^tiiH täglich mit ■tt4n«tmc M Momags. Me Gießener Sa mit kn« Hitler roerben dem An, |Nfrr im Wechsel mit „Hesi. Beebmirt" und „Blätter |6r kff- SolMtuntx* t>ut« Mal »ichenlilch b«gelegt. Kcna^me v.n RniMgto Ei »«r nachmtnog» für den Ifinber. Tag erscheinenden Mmmet bi» norm. 10 Uhr. «»»eftrllungen Ipduften« »orher Ä#ba(ti»R, Expeditton und Srnderet: tchulstratz« 7. axieisaeee™™™ GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ■ffllTT-""* ~'~niri iHneei Illliliei leil hl | ji III—TW IUI 1 I1.1 newjs™*™*™-.-wu ■« imiii 1111II II. ---.7- vezugrpreir vinielstchii Mk. 2.20, monatl. 75 mit Bringerlohn; durch 6* Abholeftellen öierteljekt. Mk. 1.90, monatl. 65 Bei Postbezug vlerteljähvi. Mk. 2.00 ohne Bestells«». Alle Anzetgen vermirilunS». stellen dev In- unb fluSlanfce» nehmen Anzeigen für d^m Siebener Anzeiger entgcw*. Zetlenpretv lokal 11 südwärts 20 Psg. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprcchanschluß Nr. H. Amtlicher Ml. Gießen, den 15. März 1901. S e t r.: Die Ableistung des HuldigungS- und BerfassuogSeideS. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groffh. Bürgermeistereien der Amts- gerichtSbezirke Grünberg und Homberg. .Die Ableistung des HuldigungS- und Verfassungseides der in Ihren Gemeinden neu ausgenommen en Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. Hessischen Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden, verheiratet haben, soll SamS« tag den 6. April d. I., vormittags 9 Uhr, in dem Rathause zu Grünberg stattfinden. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Personen gu dem Termine vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladenen bis zum 2. k. Mts. anzu- zeigen oder zu berichten, daß niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. __v. Bechtold. Bekanntmachung. AmtStage des Großherzoglichen Kreisamts Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde wird Samstag, den 6. April 1901, von vormittags 9 Uhr an, einen Amtstag im Rathause zu Grünberg abhalten und wird den Kreis-Eingesessenen aus den Amtsgerichts-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anheimgestellt, etwaige Anliegen in diesem Termine vorzubringen. Gießen, den 15. März 1901. Großherzogliches Kretsamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 15. März 1901. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien der in den Amtsgerichtsbezirken Grünberg, Homberg und Lanbach gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen lassen. v. Bechtold. Politische Tagesschau. Zwischen Lippe Detmold und Preußen wollen die Konflikte nicht aufhören. Wenn auch eine Gefährdung des europäischen Friedens davon nicht zu befürchten steht, so sind solche Vorgänge doch keineswegs sehr erfreulich. Am letzten Freitag wurde im Lippeschen Landtag eine Interpellation des Bbg. Zeiß über die Doppelbesteuerung der Ziegler beraten, wobei der Minister die Frage der Interpellanten, welche Schritte die Regierung zur Abhilfe dieses Mißstandes gethan habe, dahin beantwortete, daß die Regierung alles versucht habe, und in den meisten Bundesstaaten eine Befreiung durchgesührt habe. Preußen aber weigere sich. In Preußen sei auch der Rechtsweg vergeblich beschritten. Der Bundesrat sei an- gerufen, da ein Konflikt zwischen Staaten vorliege. Der Bundesrat habe aber eine Entscheidung abgelehnt, da die Frage in jedem einzelnen Falle verschieden läge und kaum allgemeine Bestimmungen zu treffen seien. Den Lippeschen Zieglern in der Heimat die Kommunalsteuern zum Teil zu erlassen, sei nicht angängig, da viele Gemeinden fast nur von Zieglern bewohnt würden, und einen Ausfall an Steuern nicht ertragen könnten. Die Regierung werde sich weiter um Abhilfe bemühen. Aus London wurde kürzlich gemeldet, daß die CtviMste de8 Königs von England um etwa 100 000 Pfund, auf 470 000 Pfund = 9 400 000 Mark erhöht werden soll. Auch der erhöhte Betrag ist im Vergleich zu der Civilliste der Souveräne anderer Großftaaten noch gering. Der deutsche Kaiser bezieht seit einigen Jahren in seiner Eigenschaft als König von Preußen 15 Millionen Mark. Selbstverständlich find die sonstigen Einkünfte des Königs von England aus Krongutquellen sehr bedeutend. Berner kenSwert ist, daß die Belastung der Bevölkerung durch die Zivillisten fast durchweg in den politisch mächtigsten Staaten, England, Rußland, Preußen, am geringsten ist, während sie in den kleinen, politisch schwachen Staaten, wie Dänemark, Griechenland, Schweden, Spanien und Portugal um das Zwei bis Dreifache höher ist. Berücksichtigt man, daß der König von Preußen als Deutscher Kaiser keinerlei Einnahmen bezieht, so sinkt die Belastungsziffer für Deutschland auf je eine Million Einwohner ganz bedeutend. Nachstehend geben wir eine vergleichshalber in englischer Münze ausgedruckte Zusammenstellung der Kosten der Civil- listen auf je eine Million Einwohner berechnet. Civillisten Einwohner Kosten pro 1 Million Einwohner Lstr. Lstr. Lstr. England 653 000 110 000 000 5 027 Lolland 67 000 12 605 000 5818 Rußland 969 000 135 820 000 7 126 Preußen 786 000 109 359 000 7 210 Belgien 132 000 18 038 000 7 533 Oesterreich-Ungarn 800 000 85 870 000 9 302 Italien 602 000 63 742 000 9 406 Portugal 117 000 11 719 000 9 750 Spanien 380 000 37 480 000 10 136 Schweden und Norwegen 99 000 8 978 000 11 000 Griechenland 63 000 4 137 000 13 250 Dänemark 62 000 3 210 000 20 666 Japan 500 000 23 000 000 21 739 Deutscher Reichstag. Berlin, 18. März. Zur zweiten Beratung steht der Gesetzentwurf betr. die Ausübung der freiwilligen Gerich tsbarkeit und die Leistung von Rechtsbeihilfe im Heere, der nach unwesentlicher Debatte in der Kommissionsfassung genehmigt wird. Tie zweite Beratung des Entwurfes eines Unfall- fürsorgegesetzes für Beamte und Personen des Soldaten standes wird auf den Antrag Singer (Soz.) von der Tagesordnung abgesetzt, lieber die Wahl des Abg. v. Gersoorff (kons.) wird die Beschlußfassung behufs weiterer Beweiserhebung ausgesetzt. Es folgen Petitionen. Die Petition auf Regelung des Handels mit Konserven und auf Erlaß eines Gesetzes zuv Sicherung der Bauordnung wurden als Material überwiesen. — Die Petition der freien Bereinigung der Schmiedemeister in Darmstadt betreffend die Ausführung von Privataufträgen durch die Militärbeschlagschmiede, wird dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen. — Eine Petition, die die Einstellung des Vertriebs von Ansichtspostkarten in dem Markenverkaufsstands des Postamts I in Cassel fordert, wird auf Antrag des Mg. Rimpau (natl.) von der Tagesordnung abgesetzt. — lieber die Petition des Zentraloereins für die Interessen des Detailreisens, betreffend die Abänderung verschiedener Bestimmungen der Reichsgewerbeordnung, wird zur Tagesordnung übergegangen. — Der Schriftführer des deutschen Veterinärrates Prof. Tr. Schmarltz an der tierärztlichen Hochschule hat durch den Abg. Dr. Müller- Sagan die Petition einreichen lassen: „Der Reichstag wolle erneut auf die verbündeten Regierungen einwirken, daß dieselben durch Einführung d e,s Abiturienten- Examens eines humanistischen oder Realgymnasiums als ausnahmslose Vorbedingung für die Zulassung zum Studium der Veterinärmedizin für eine Steigerung der Bildungs- und Leistungsfähigkeit der Tierärzte Sorge tragen." Abg. Bass ermann (natl.) beantragt hiergegen die neunklassige Oberrealschule den Gymnasien und Realgymnasien gleichzustellen. Abg. Hoffmann- Hall (D. Vp.) empfiehlt als Berichterstatter den Antrag der Kommission. Nachdem sich die Abgg. Rettig (kons.), Eickhoff (frf. Vp.) uno v. Kardorfs (Rp.) für diesen Antrag und das Amendement Bassermann ausgesprochen und Abg. Ledeb our (Soz.) den Kommissionsantrag als den Interessen der minderbemittelten Bevölkerungsklassen, zuwiderlaufend bekämpft hat, wird der Kommissionsantrag mit dem Zusatz Bassermann angenommen. Eine Petition betreffend Aufhebung der Ordnung über den Betrieb von Bäckereien und Konditoreien und Aenderung der Gewerbeordnung hinsichtlich der Bestimmungen über die Zwangsinnungen soll nach dem Antrag der Kommission der Regierung als Material überwiesen werden. Der Antrag wird angenommen. lieber die Petition einer großen Anzahl von Bürgern aus verschiedenen Gemeinden des Reichs wegen Einführung der Strafe der körperlichen Zücht ignn g beantragt die Kommission zur Tagesordnung überzugehen. Abg. Dr. Oertel: Ich beoauere, daß die Kommission keinen anderen Beschluß gefaßt hat, wie im vergangenen Jahre, verzichte aber darauf, einen Antrag zu stellen, weil die Herren der lieben Konsequenz wegen heute auch keinen andern Entschluß fassen würden. Ich behalte miv vor, auf die Sache beim Justizetat zurückzukommen. Sollten wir keinen Erfolg haben, so wird im nächsten Jahre der Reichstag mit Zehnlausenden von Petitionen überschwemmt werden. Hat doch sogar der „Vorwärts" für gewisse Rohheiten die Anwendung ungebrannter Asche für notwendig gefunden. (Heiterkeit.) Iriedrich Keööel*) der Dichter der Maria Magdalena. „3um Besten eines Theater-Saalbaues" findet Mittwoch, den 20. d. M., eine Theateraufführung statt, welche unser Interesse in drei Richtungen in Anspruch nimmt. Für die allermeisten Besucher der Vorstellung wird es die berühmte Gästin, Frl. Irene Triesch, sein, die ihr Hauptinteresse erregt; andere, aber sicher geringer an Zahl, wird in erster Linie der gute Zweck, dem die Vorstellung dienen soll, ins Theater ziehen, und wieder andere, deren Zahl gewiß recht klein ist, wollen diese Gelegenheit benutzen, um die Bekannt- schäft eines Dichters zu machen, der auf unserer Bühne morgen zum ersten Male zu Wort kommen wird. Es werden vielen deshalb einige biographische Notizen Über Friedrich Hebbel erwünscht sein, den Dichter, der so verschiedenartig in seiner Zeit beurteilt wurde, den die einen für einen Stern erster Größe am Dichterhimmel erklärten und von dem sie eine neue Epoche in der deutschen Poesie erwarteten, während andere in ihm nur ein Talent untergeordneten Ranges sahen. Friedrich Hebbel wurde heute vor 88 Jahren — die größeren Theater veranstalten deshalb heute meist Aufführungen «einer Dramen — nämlich am 18. März 1813 in Wesselburen, einem Dithmarschen Dorfe, geboren als Sohn eines armen Maurers. Der Unterricht, den er erhielt, war dürftig; dagegen beschäftigte sich seine rege Phantasie schon früh, be- •) Diesem uns von geschätzter Seite zugehenden Artikel möchten wir heute kurz hinzufügen, daß eine vortreffliche Ausgabe der H ebbe l sch en Werke, von einem der hervorragendsten Hebbel Kenner, dem Lemberger Professor Dr. R. M. Werner besorgt, soeben in B. Behrs Verlag tn Berlin im Erscheinen begriffen ist. Die Ausgabe, von der z. Z. der erste Band vorliegt, ist auf 12 Bände zum Preise von je 3.50 Mk. berechnet. Die Ausstattung ist vornehm. D. Red. günstigt durch die Nähe der Nordsee, die er einmal feine Amme nennte, mit den Sagen unserer Helden der Vorzeit. Die Bücher von Siegfried und Genoveva waren außer der Bibel und geistlichen Liederbüchern lange Zeit seine einzige Lektüre, deren Einfluß wir in vielen seiner späteren Dramen, wie Nibelungen, Genoveva, Judith rc., wiederfinden. Mit 15 Jahren wurde er Schreiber bei dem Vogt feines Ki'ch spiels; in dieser Stellung blüb er bis zum 22. Jahre. Da erregte er die Aufmerksamkeit der bekannten Schriftstellerin Amalie Schoppe, der er einige Gedichte zugesichert hatte. Sie veranlaßte ihn, nach Hamburg zu kommen und sich dort auf die Universität vorzubereiten. Er studierte dann zuerst in Heidelberg, dann in München Jura und Philosophie, wandte sich aber bald dem Studium der Geschichte und Litte ratur zu. Nach seiner Promotion kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich nur mit Poesie beschäftigte unb rasch nacheinander „Judith-, „Genoveva" und den „Diamant" dichtete. Später ging er nach Kopenhagen, wo er mit Thorwaldsen Freundschaft schloß. Hier gestalteten sich auch seine gedrückten Lebensverbältniffe freundlicher, sein Landesherr, König Christian VIII. von Dänemark, bewilligte ihm ein Reise- stipendium, mit Hilfe dessen er während 2*/, Jahren Paris, Rom und Neapel besuchte. Dann gedachte er sich der akademischen Laufbahn zu widmen, aber auf der Rückreise nach Kopenhagen lernte er in Wien die Schauspielerin Christine Enghaus kennen, die ihm Wien zur zweiten Heimat machte. Dort ist er 1863 gestorben. Hebbel war lyrischer unb epischer Dichter, aber sein Ruhm gründet sich doch vorzugsweise auf seine Dramen. Seine Tragödien sind: Judith, Genoveva, Maria Magdalena, Herodes und Mariamne, Julia, Agnes Bernauer, der Ring des GygeS und die Nibelungen. Letztere wurden mit dem Schillerpreis gekrönt. „Agnes Bernauer" und „Herodes und Mariamne" stehen seit einiger Zeit fest im Spielplan der Königlichen Schauspiele in Berlin. Für die erste wohlgelungene Aufführung der „Agnes Bernauer" konnte noch die hochbetagte Witwe des Dichters dem Intendanten von Hülsen ihren Dank auSfprechen. „Die Nibelungen" und „Maria Magdalena" bedeuten die beiden Höhepunkte von Hebbels Schaffen. Nach der Meinung von Prof. F. Vogt und Prof. Max Koch ist Hebbel in dem bürgerlichen Drama „Maria Magdalena" in voller Selbständigkeit das Beste der Gattung seit und neben Schil- ler's „Kabale und Liebe" gelungen. Diese beiden Litteratur- verständigen erklären, daß der tragischen Größe und Wahrheit von „Maria Magdalena", diesem Stimmungsbild aus Meister Antons Tischlerwerkstatt, kein moderner Dichter so- zialer Dramen Gleichberechtigter an die Seite zu setzen vermocht hat, auch nicht Sudermann und Hauptmann. Rudolf von Gottschall bezeichnet in seiner deutschen Nationalliteratur des 19. Jahrhunderts als das beste Drama Hebbels unzweifelhaft die „Maria Magdalena", ein Stück aus einem Gusse, dessen künstlerischer Organismus in allen Gliedern die Einheit des Gedankens trägt. Der Stoff bewegt sich in der bürgerlichen Sphäre der Gegenwart, die Charaktere haben plastische Sicherheit und Rundung, die Situationen entwickeln sich mit innerer Notwendigkeit in fortschreitender Handlung, die Bühnentechnik ist mit Glück berücksichtigt, unb der Grundgedanke tief aus den Interessen der Gegenwart geschöpft. Die bürgerliche Ehre, die Meinung der Welt, ist das Fatum in diesem Drama, dem daS.frrsche Leben unb sein Recht geopfert wird." Der Kommissionsantrag wird angenommen. — Hierauf vertagt sich das Haus auf morgen ; auf der Tagesordnung steht die dritte Beratung des Etats. Schluß der Sitzung gegen 5 Uhr. darüber, daß die Buren nicht die mindeste Hoffnung aus den schließlichen Sieg hätten. Er sei aber gesonnen, sein Bestes zu thun, um den Krieg zum kostspieligsten zu machen, den England jemals unternommen habe. ♦ Ter Zeit vom K Zentrai-Eur 'Viieberialler meist als worden. 1' Sicilien, bi madit. Zn I 10. Februar lidit und rö diesem tarn herab. Ta- schrecken be untergantzs von cingstli ungewohnt sich der Hü wieder un berichtet n nieder, de und Kleide nächsten M Staubes a 'Hegen aus iich der Ni leukmälerr "iartens o vier und e iläche. Niv Breite Sil Gramm t an jenem ‘ Menge voi De Wet- Geschichten. Ta De Wet wieder einmal den ihm gestellten Netzen entronnen ist, so wächst aufs neue das Interesse und die stille Vorliebe des englischen Publikums für den vielge-- wandten „kriegerischen Sportsman" wieder zusehends. Er brauchte nach Beendigung des Krieges nur mit einem Vortrag über den Krieg lÄrgland und die Kolonien zu bereisen, um nicht nur ein ganz achtbares Vermögen zu machen, sondern einen wahren Triumphzug zu feiern. Er Gießen, den 20. März 1901. ** Auszeichnung. Det Großherzog hat dem Königlich sächsischen Baurat Georg Gottfried Krüger zu Meißen das Ritterkreuz erster Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ♦♦ Personal-Nachrichten. Der Groß Herzog hat am 16. März dem Mitgliede der Zentralstelle für die Landesstatistik, Geh. Oberschulrat Ludwig Nodnaael die Stelle des Vorsitzenden der Zentralstelle für die Landes- statisttk im Nebenamte übertragen. CH. Prüfungs-Konzerte der Schule für „Höheres Klavierspiel". Fräulein Minna Körner, die Leiterin der Schule, hatte, wie wir bereits früher mitteilten, für die kleinen Herrschaften den Sonntagnachmittag, für die Vorgeschritteneren den Montagabend befHmmt. Beide Konzerte boten ein reiches Programm. Ter Sonntag stand betreffs der Leistungen, dem Montage keineswegs nach, denn alles Gebotene, ob leicht, ob schwer, kam sauber und abgerundet zu Gehör. Ta war keine Aufgabe, )ie nicht gleichzeitig mit den Händen und mit dem Verlande gelöst worden wäre, durchdacht absolvierte jeder Vortragende sein Pensum. Fräulein Körner hat uns dadurch wieder bewiesen, dnß sie zur Lehrerin berufen ist. Diese Gleichwerttgkeit in der Ausbildung ihrer Schüler zeugt von hoher Begabung und pädagogischem Verständnis. ** Der Darmstädter „parlamentarische Abend" kommt nicht zur Ruhe. Wir lesen jetzt in der „Wormser Ztg." folgende bemerkenswerte Erklärung: In meiner Eigenschaft als Mitglied des Bureaus der Zweiten Kammer erkläre ich die Nachricht Ihres Tarm- städter Korrespondenten, „daß das Bureau den Sozialdemokraten die Versicherung gegeben habe, falls sie dem parlamentarischen Abend anwohnen würden, keine höfischen Ovationen zuzulassen", für unwahr. Das Weitere muß ich dem Herrn Präsidenten der Zweiten Kammer überlassen. Hochachtungsvoll im 8itß Mouto 1901,601 beginnend, Stabtwalb Haiagesi 55 We 6,34 187 We 50,17 47 tzichrv 10,8( 1 nn ( 11 H 3 M „ 0 27 , N H rm @ 90,5 „ N 880 Welle, 4760 „ Wentd ^Aneise. Hetzen, | Berft "»«gl $ »«tat Eichen; ’ «-88 f, S St >MsSb Hlb <>! 5 :,Mt bis Uy1 .■lirgehinben. Debus" < I.jizierschvle ’ Maro unsere hoch Smil s^ e längeres veranlahie, jein Mach! 1832 in er in Mar lum außer« iichen Pros' ^stronomle- licken W Pf) nfitottldw St N bedeutenden (nach links) Bestrebungen entgegenzutreten. (Beifall rechts.) Abg. Bebel: Beschränkung der Freizügigkeit, der Koalitionsfreiheit, überhaupt die geistige Knechtschaft ist Ihr Ziel. Die Konservativen zu Hütern der Aufklärung zu machen, heißt den Bock zum Gärtner machen. er sei bei der, die nach Westen zog. Das kühne Stückchen paßte auch auf seinen Generalstabschef Theron. Als De Wet die großen Vorräte an Lebensmitteln, Kriegsmaterial und Kleidern erbeutete, die bei Vrede- < sortweg angehäuft waren, sagte er zu seinen Gefangenen: „Wir haben jetzt mehr als wir selbst brauchen. Jetzt mögt ! ihr auch zugreifen und euch ausfuchen, was euch paßt". ! Und sehr bald waren auch die Buren wie Engländer bunt i durcheinander am Plündern. Zwischen einem Bur und ' einem englischen Soldaten kam es beinahe zum Kampf um einen photographischen Apparat, der sich unter den Postsendungen befand, und für einen britischen Offizier besttmmt war. Die Postsäcke wurden aufgeschlitzt und 1 meilenweit fanden sich Briefe und Zeitungen über das i Land zerstreut. Manche wurden gefunden und doch noch । an ihre Adresse befördert, darunter auch einer des Bericht- würde sich allerdings dabei zur Regel machen" müssen, keine! erstatters der „Daily Mail", der sorgfältig zusammen- Tischeinlaoungeri anzunehmen, sonst würde sein Magen den l g^bunden und mit dem Vermerk: ,,^m Felde gefunden . ihm zugemuteten Festmählern schwerlich Stand halten und und an den Bestimmungsort befor^rt , eine Reche von der Triumph sein Untergang werden. In der „Taily Mail" Wochen verspätet ernlref. Als dre Buren abmarjchrerten, erzählt einer von den heimgekehrten Kriegsberichterstattern war es nicht leicht, Sieger und Kriegsgefangene zu unter- eine ganze Reihe von De Wet-Schnurren aus den Ereig- scheiden, denn alle waren sie m die neuen von England nisscn der letzten neun Monate, die die „Köln, Ztg," in cingetrossenen warmen KhakiwrnterNelder g-hullt, wahrend nachstehender Übersetzung wiedergiebt: ™ Pretoria 12 000 Mann britischer Truppen froren und Zwischen Natal Spruit und Stauderwn, westlich von das Zahneklappern erlernten weil De Wet alles was Johannesburg, fand, nach einer der neueren Buren-Ge- er von den Wintervorraten nicht brauchte verbrannt hatte, schichten. De Wet, daß seinem Wagenzug aus dem Marsch, . Hauptmann CorbalüOer den großen Transportzug -nach Norden von einer starken britischen Kolonne der Weg bei Lindley führte, den ^e Wet aushob, ehe er seine verlegt war. Er besann sich nicht lange, sondern fuhr nach Bestimmung, die Hochlandcrbrigade unter General Mac- Einbruch der Dunkelheit auf dem .Hauptwege mit seinen donald, erreichte, erzählte einiges über De Wet Person- Wagen mitten durch das britische Lager, Er wurde aller- lich. Nach des Hauptmanns Angaben zeig e sich De Wet diugs angerufen, erkundigte sich aber harmlos nach einer I menschenfreundlich und gerecht. Er hatte ferne Leute fest weiter nördlich stehenden britischen Abteilung, der er Vor-1 in der Hand. Sie achteten und fürchteten ihn. ^-re x-ffr- räte zuzuführen habe, und man ließ die Wagenkolonne ruhig I ziere hatten zusammen, wie das in der englischen Armee ziehen. Der einzige Einspruch erfolgte von einer Gruppe herkömmlich ist, einen leichten zweirädrigen Wagen sirr englischer Offiziere, die in der Nähe des Weges ihre Mahl- die Küche, der ungefähr 600 brs 700 Pfund an Vorräten und zeit hielten, und sich über den ungeheuren Staub beschwerten,! auch manche Leckerbissen enthält, die nicht auf der geben Te Wets Wagenkolonne ihnen gerade beim Essen ver- wöhnlichen Rationenliste stehen. Als die Buren ihre aus nrfachte. Diese Geschichte stammt aus Burenquellen und etwa 60 bis 67 Wagen bestehende Beute musterten, streßen wird von englischer Seite in Abrede gestellt sie auch auf den Küchenwagen. Sobald aber Te Wet Bei einer anderen Gelegenheit, als Te Wet einen feiner vernahm, daß der Inhalt Privatbefitz der Offiziere fei, .Hauptmarsche gemacht und westlich von Pretoria die Rusten- stellte er eine Wache zu dem Wagen, und nrcksts durfte burger Straße überschritten hatte, wurde ihm einige 25 von den Plünderern angerührt werden. Am selben Tage Kilometer nordlrch von Warmbad der Weg verlegt. Abends hatten die englischen Offiziere beim Essen eingemachte vorher war man un britischen Lager in hellem Jubel. Man Früchte, Pickles und Gänseleberpastete, während ganz in hoffte Te Wets Vereinigung mit Botha gehindert und ihn der Nähe ein paar Buren bei einem Feuer am Boden selbst nunmehr rm Schraubstock zu haben, da man ihm den! kauerten und getrocknetes Fleisch brieten. Das war Te Abzug nach Süden abgeschnitten zu haben glaubte. Tie! Wets Hauptquartiermesse. Tie Offiziere sandten einender allgemeine Ansicht war, es bleibe ihm nichts anderes übrig,! ihrigen und ließen fragen, ob der General nicht mit ihnen als es auf ein treffen an fo nun en zu lassen oder seine! speisen wolle. Er lehnte erst ab, als aber sein Stab eben- Schar, in kleine ^.rupps aufgelöst, auseinandergehen rurd! falls eingeladen wurde, ließ er sich bereit finden. Beim entschlüpfen zu laffen. Gegen Mitternacht wurden plötzlich! Mahle war vom Krieg nrit feinem Wort die Rede. Man die britischen Truppen in aller Stille allarmiert und standen I sprach hauptsächlich von Landwirtschaft und künstlicher Be- dann bis Tagesanbruch in aufgeregter Erwartung unter den!Wässerung. Erst später kam man auch auf die Kriegs- Waffen. Aus der Richtung von Te Wets Lager her ver \ crcigniffc, und Te Wet erklärte, er sei ganz im Klaren nahm man fortwährend Lärm und Bewegung, das Knarren von Rädern und die Rufe, mit denen die eingeborenen Fuhrknechte das Zugvieh antreiben. Man wußte nicht, was vorging, glaubte aber, die Buren seien in Verwirrung, hätten sich bei Nacht verirrt und könnten jeden Augenblick in die Vorposten hineinfahren. Die britischen Truppen waren in Linie aufmarschiert, auseinandergezogen und hielten die Gewehre schußbereit. Jeder erwartete einen Nachtangrifi oder war unter allen Umständen überzeugt, daß bei Tagesanbruch das Tressen beginnen müsse. Als aber die ersten Sonnenstrahlen das Gelände erleuchteten, war die Täuschung allgemein. Man sah sich nur einigen vierzig leeren Wagen gegenüber, die von wenigem abgehetzten Zugvieh die ganze Nacht mit Lärm und Schall vor den Engländern im Kreise herum gefahren worden waren. Einige Zwanzig Eingeborene und ein halbes Dutzend Buren, die die ganze nächtliche Aufführung besorgt hatten, bildeten die ganze Ausbeute an Gefangenen. De Wet aber war wiederum entronnen. Er war mit den meisten seiner leichten Wagen den Höhenkamm in der Flanke entlang gezogen, hatte thatsächlich die britische Linie umgangen und fast 3Ö Kilometer Vorsprung auf seinem Rückwege nach dem Vaal zu gewonnen. Als die britischen Führer ermittelten, wohin er geraten war, schien sofortige Verfolgung außer Frage. Er hatte beinahe 24 Stunden Vorsprung. Zwei Nächte später wurde ein britischer Posten an einem Bahnübergänge, etwa 18 Kilometer westlich von Johannesburg auf der Bahnlinie Krügersdorp, durch das plötzliche Auftauchen eines Reiters in Helm und Uniform der berittenen Infanterie überrascht, der sich nach der Lage des Bahnhofs Florida erkundigte. Der Poften wandte sich um und deutete die Linie entlang, fand aber im nächsten Augenblick einen gespannten Revolver in unheimlicher Nachbarschaft feines Gesichts. „Ganz ruhig bleiben!", befahl der Inhaber dieser Waffe, der nur äußerlich zur reitenden Infanterie gehörte. „Wenn Sie sich nicht wehren, geschieht Ihnen nichts zuleide." Damit nahm er dem verblüfften Posten sein Gewehr aus der Hand und lieh einen dreimaligen leisen Pfiff ertönen, genau wie in der komischen Oper. Sofort kamen hinter einem benachbarten Schuppen einige Reiter zum Vorschein, und es dauerte nur wenige Minuten, als die Spitze einer reitenden Kolonne, mit einem langen Zuge von leichten zweirädrigen Fuhrwerken, sogenannten Capeearts, und zahlreichen Handpferden in die Erscheinung trat und die Bahnlinie überschritt. Der Posten schätzte die Reiterkolonne nicht viel unter 2000 Mann. Als der ganze Zug die Bahnlinie überschritten hatte, sagte der Burenreiter zu dem Posten ganz gemütlich: „Ihre Ablösung kommt in ungefähr einer Stunde. Wenn Sie bis etwa fünf Minuten vorher Ihren Poften verlassen, sind Sie ein toter Mann, denn dort hinter dem Schuppen steht ein unfehlbarer Schütze, der Sie im Auge behält. Sie können Ihren Offizieren welden, Christian De Wet mit seiner Abteilung sei 20 Minuten vor eins hier vorübergekommen." Ter entwaffnete Mann behauptet, kurz vor der Zeit, wo die Ablösung fällig war, habe er einen Reiter von dem nahen Schuppen davonfprengsn hören, worauf er sich in das eineinhalb Kilometer (!) entfernte britische Lager begab und seine Meldung machte. Am selben Abend verlautete, daß eine weitere kleinere Burenabteilung in der Richtung nach Norden die Bahn überschritten habe. Der Posten bei Natal Spruit war bei Tagesanbruch überrumpelt und die dortige Brücke gesprengt worden. Bei welcher Abteilung sich De Wet wirklich befand, wäre schwer zu sagen. Man dürfte wohl erwarten, daß er bei der östlichen gewesen sei, schon aus dem einfachen Grunde, weil er die Engländer glauben machen wollte, Reinhard , . r. G. GroßeuBnseck, 18. März. Gestern nachmittag hielt Lehrer Volk-Schadenbach auf Anregung der Kriegerkamerad, chaft Hassia in der sehr besuchten KriegervereinSversamm- ung, zu der Bezirksvorsteher Bruchhäuser nebst einigen , 'ameraden von Gießen, mehreren Kameraden aus den benachbarten Orten wie Beuern, Trohe u. s. w. erschienen waren, einen Vortrag über „FreihettSbegeisterung von 1813." In freier und von Begeisterung getragener Rede behandelte er die folgenden Fragen seines Themas: 1. Gegen wen richtete sich diese begeisterte Erhebung? 2. Wie kam eS, daß trotz der vergeblichen Befreiungsversuche noch eine große begeisterte Erhebung zu stände kam? 3. Welchen Einfluß hatte diese begeisterte Erhebung? 4. WaS lernen wir daraus? Der Redner schloß mit einem stürmisch aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Vaterland. Im Namen des Vereins dantte der Vorsitzende Dr. G eng nagel dem Kameraden Volk für seinen vortrefflichen Vortrag und schloß daran die Bitte, im kommenden Winter einen weiteren Vortrag im hiesigen Vereine halten zu wollen. Hierauf hielt Lehrer Volk noch einen kleineren Vortrag über die deutsche Flotte, der gleichfalls reichen Beifall fand. Zum Schluffe prach Bezirksvorsteher Bruchhäuser über die segensreichen Einrichtungen der Kriegerkameradschaft Hassia und schloß mit einem Hurrah auf unseren LandeSfür stell. P. Alsfeld, 19. März. Die landwirtschaft- Win ter schule beschließt heute ihr 29. Schuljahr. Aufgenommen wurden im letzten Jahre 31 Schüler, wovon 15 den oberen, und 16 den unteren Kursus besuchten. AlS eine erfreuliche Thatsache muß es bezeichnet werden, daß in diesem Semester wieder eine stärkere Beteiligung im Beuche aus dem Kreise Lauterbach eingetreten ist. Es ift lies sicher auf das Interesse zurückzuführen, das der landwirtschaftliche Bezirksverein Lauterbachs für die Schule att den Tag gelegt hat; er hat nämlich den Entschluß gefaßt, allen jungen Leuten aus diesem Kreise das Schulgeld zü bezahlen. Sieben Lehrer unterxichteten, und zwar in: Betriebslehre, Ackerbau, Physik, Zoologie, Obstbau, Tierzucht, Buchführung, Chemie, Botanik, Rechnen, Schreiben, Geometrie, Deutsch, Zeichnen und Feldmessen. Der Vor- teher der Schule ist Oekonomierat Leithig er, der Aufsichtsrat besteht aus den Herren: Kreisrat Dr. Melior, Vorsitzender, Bürgermeister Arnold- Msfeld, Gutsbesitzer F. S ch a d e - Altenburg, Gutspächter P f a n n st i e l - Angenrod und Oekonomierat Leithiger. Darmstadt, 18. März. Ter G r o ß h e r z o g und die Großherzogin werden mit Prinzessin Elisabeth am 23. März zum Besuche der verwitweten Herzogin Mana« von Sachsen-Koburg-Gotha nach Nizza abreifen. Der Großherzog beabsichtigt in den ersten Tagen des April wieder in Darmstadt zu sein. Im Gefolge wird sich, der Flügeladjutant Rittmeister Kraemer befinden. Darmstadt, 18. März. Die Epileptischen-Anstalt zu Nieder-Ramstadt bei Darmstadt hat innerhalb 5 Monaten schon 16 kranke Kinder und Jugendliche ausgenommen, gewiß ein vielversprechender Anfang. Der größere Teil her Kranken stammt aus Darmstadt und Umgebung, da sich die in der Nähe wohnenden Angehörigen am leichtesten davon überzeugen können, wie trefflich die Anstalt eingerichtet ist, und von den beiden Vorstehern, Pfarrer Weimar und Dr. Ganß, geleitet wird. Schreckt auch bis jetzt die Höhe des PfiegegeldeS noch manche Familie und Behörde ab, von der Anstalt Gebrauch zu machen, die Erkenntnis wird immer mehr durchdringen, daß es doch — abgesehen von höheren Gesichtspunkten — viel billiger ist, wenn ein Epileptisches durch 2- bis 5jährigen Aufenthalt in der Anstalt wahrscheinlich Befferung, vielleicht sogar Genesung findet, und dann ein brauchbares Glied der menschlichen Gesellschaft wird, als ihn zu Hause anstatt des zweijährigen Pflegegeldes, nun zeit- leben.s verpflegen, und für all den Schaden aufkommen zu müssen, den der Aermste in seinem bedauernswerten Zustand sicherlich oft genug anrichtet. Biebrich, 18. März. Heute würben rin einem Neubau an der ,,Schönen Aussicht" in unmittelbarer Nähe- nationamberale Tie Abg. Basser mann (nl.): Fraktton hat heute einstimmig beschlossen, dem Vorschläge der Kommission auf Uebergang zur Tagesordnung beizu- treten. Wir halten nach wie vor die Prügelsttafe für das roheste Strafmittel, und werden uns stets dagegen erklären. (Beifall links.) - Abg. Werner (Antis.) erkennt die Berechtigung der Prügelstrafe an sich für gewisse Rohheitsverbrechen an, ist aber gegen ihre Einführung wegen der Schwierigkeit der Strafvollziehung, die selbst verrohend wirken müsse. Abg. Gr ö b e r (Ztr.): Für ganz rohe Menschen reicht wohl auch schließlich die Prügelsttafe nicht, da müßte man noch eine Art qualifizierte Prügelsttafe, etwa nach den Erfahrungen aus Japan und China, erfinden. (Heiterkeit.) Es liegt gar kein Anlaß vor, die Wiedereinführung der Prügelsttafe zu wünschen. (Bravo! im Zentrum und links.) Abg. Bebel (Soz.): Ich möchte konstatieren, daß der vorliegende Antrag in der Petitionskommission einstimmig angenommen worden ist (hört! hört!). Verbessern Sie die Wohnungsverhältnisse in Stadt und Land; heben Sie die Volksbildung, statt sie niederzuhalten, in der Meinung, daß der dümmste Arbeiter der beste ist! Im Meiningen- schen Landtage hat man als Folge der Erhöhung der Lebensmittelpreise die Zunahme der Verbrechen vorausgesagt, hat man nun von Ihrer Seite dagegen empfohlen? Die Einführung der Prügelstrafe? (hört! hört! bei den Soz.) Wenn Sie der Rohheit zu Leibe gehen wollen, so gehen Sie nach China (Unruhe rechts), da ist genug zu thun! (Beifall bei den Soz.) Abg. Dr. Oertel: Die Beseitigung der Not kann nur bis zu einem gewissen Grade Hilfe bringen; es giebt Verbrechen, die mit der Not nichts zu thun haben, sondern mit dem Ueberfluß, und für diese Leute möchte ich die Prügelsttafe noch viel mehr, ja in erhöhtem Umfange eintreten lassen, als für die Armen. Ich bin kein Gegner der Volksbildung (Oho! bei den Soz.), wir wollen nicht blos Verstandes-, sondern auch Herzens- und Willensbildung. An der Reform des Sttafvollzugs will ich gern Mitarbeiten ; ohne scharfe, abschreckende Mittel wird diese Reform aber keinen Erfolg haben. Humanität, angewandt gegen die Verbrecher, ist die größte Grausamkeit gegen die Gutgesinnten. (Zustimmung rechts.) . Abg. Schrempf (kons.): Sie können es nicht vom hohen Roß der Humanität verwerfen, wenn wir für die allerbrutalsten Verbrechen die Prügelstrafe verlangen. (Beifall.) Abg. Gröber kann die Besorgnis nicht unterdrücken,! daß man .in politisch und sozial aufgeregten Zeiten die! Prügelsttafe auch gegen die Minoritäten anwenden würde. Was Herzensbildung mit der Prügelsttafe zu thun hat, vermag ich nicht einzusehen. (Heiterkeit.) Abg. v. Kardorff (Reichsp.) meint, die Wiedereinführung der Prügelstrafe fei praktisch nicht mehr möglich. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Fr. Vp.) erklärt sich sehr entschieden gegen Wiedereinführung der Prügelsttafe, weil sie unter allen Umständen verrohend wirke, sowohl auf den, der die Prügel empfange, wie auf den, der sie austeile, und auf den Zuschauer. Abg. Tr. Rösicke (B. d. L.): Ter Bund der Landwirte will die Aufklärunb, nicht die Verdummung. (Gelächter bei den Soz.). Wir brauchen aufgeklärte, gebildete, Bauern und Arbeiter, wir wollen ihr Herz und Gemüt bilden (große Unruhe links), um sie fähig zu machen, Ihren Öffnung Q1,t *"£". iein n öu machen, N 1901. L®='6<« d-s Phlllpps des K'SL ■S'ä& schule für maKörner t5 früher mit- agnachmittaa end bestimmt.' Der Lonntag e keineswegs ,ichwer, tarn Aufgabe, >uit dem Ver- olvierte jeder - hat uns da» n berufen ist. ihrn Schüler m Verständnis, nentarische jetzt in der rflärung: s Bureaus der Ihres Tarm- i den Soziat- falls sie dem. rden, keine ", für un- n Prüfidenten ochstchjungsvoll lachmittag hielt Kriegerkamerad, vereivövechmm- : nebst einigen jen aus den be- s. iv. erschienen begeisterung rung getragener - feines Themas: erte Erhebung^ efreiungSversuche i stände kam? ibung? 4. Was einem stürmisch b. gm Namen rgnagel dem rag und schloß L weiteren W* . Hierauf hick iber die deutsche Zum Schluß die segensreichen ,a und schloßmlt Wirtschaft- Schuljahr. Aus' M "»ovon w besuchten. Als et werden, bog eil« w «5 ,tP1l fft Es W s ba% dn * das L.d-r«' MelJvr, Ai-!.«"' , .^roaund die Zh.e^tssabeth if'i E.sen. De« ,aV” S«»®”1”' M',Ä I<ü W rÄ M 1,11 f'SfiS Dd'-Ä d» kh°-d°A im»« itiW« 6,1 h«hi«° PH-« Sy*’ S-iS" Wenigstens: ’n Exzrllrnzm.Grußl ) Unter dieser Ueberschrift finden wir in der „Wormser Zeitung «. -»kl- Mo mir in» fSrFieW.ntnrt h»r httT turn Vorträge zu halten. Gebiete asrikas Namen Ulrichs Abschied.*) Freu Ulrich: Will sich Karl wirklich von mir wenden. Weil in Darmstadt Speis' und Trank sie spenden? Wo dem Bacchus man ein Opfer bringt? W:r soll nun in Offenbach regieren, Wer das Abendblatt heul' redigieren, Wenn mein Karl geht unb nicht mrhr singt? Herr Ulrich: Teure» Weib, gebiete Deinen ThrLnen! Ja, nach Darmstadt ist mein heißes Sehnen, Ho?, 2000 Märkchm kost' der Spaß, Und vorher hat fest man mir versprochen, Daß kein Servtlismus wird verbrochen, So versprach der nationale Haas. Frau Ulrich: Ach, Gemahl, gedenke der Genossen l Würden sie nicht blicken sehr verdrossen, Wenn Du wandelst mit den Bourgeois. „Unrntwegt" ist sonst dock die ParoleI Daß den Bourgeois der Teufel hole! Geh' nicht fort, mein Karl, bleib' da! Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. «ulda, 18. März. Tie Vereinigten Schubftoff-Fabriken erklären in ihrem Geschäftsbericht für E» bei der bevorstehenden Neu egelung des Zolltait s erstrebe die Gesellschaft keinerlei Ethobung von Schutzzöllen für ihre Fabrikate, sie lrge vielmehr der' v^ß-en Wert darauf, daß ihr der Bezug der Rohstoffe und GespMnsteauS dem Ausland nicht durch höhere Zölle oerteuer werde Jn dt^ Sinne ist die genannte Vereinigung bei den beteiligten ReichSämtern vorstellig geworden. Herr Ulrich: N-in, mein Weib, ick kann nicht länger wellen, Litz mich hin zum Salm, zum Weine eilen, Sieh, eS giebt ja keinen FÜrstmtoast. Ruhig kann ich vol-ä-vcnt dort essen, Werde auch den S'kl nicht ganz vergessen, Sag« aller-allrrhöchstens Prost! Komm, gieb mir zum Bahnhof das Geleite! Ich sitz' bald an StaatsmtnisterS Seite, Spreche gnädig lächelnd zu Herrn Gnauth. Was ich thue, ist doch kein Verbrechen! Der Bourgeois muß später ja noch blechm — Wenn er so blamable sich vrrhaut. Ulrich ich, der H-rr von Volkesgnadev, Leide doch barunhr keinen Schaden, des Aussichtsturmes verschiedene Teile einerMrlttar- uniform der 8. Kompagnie des 88. Jnsanterie-Regrments in Mainz aufgefunden. Außer der Mütze und dem Waffenrock waren sämtliche Uniformstücke, sogar Portemonnaie mit Inhalt vorhanden. Von dem Inhaber selbst fehlt bis jetzt jede Spur. Ob ein Verbrechen oder Fahnen, flucht vorliegt, konnte noch nicht ermittelt werden. Die vorgefundenen Uniformstücke, welche mit dem Namen „Tebus" gezeichnet waren, wurden der hiesigen Unteroffizierschule übergeben. Marburg, 16. März. Einen schweren Verlust erlitt unsere Hochschule: Geh. Regierungsrat Prof. Tr. F^anz Emil Melde ist gestern plötzlich verschieden. Er litt längere Jahre an einem Nierenleiden, das ihn auch wohl veranlaßte, mit dem 1. April in den Ruhestand zu treten. Sein Nachfolger war schon bestimmt. Melde war geboren 1832 in Großenlüder bei Fulda, als Doktor promovierte er in Marburg 1859, worauf er sich 1860 hier habilitierte. 3um außerordentlichen Professor wurde er 1864, zum-ordent- licheu Professor 1866 ernannt. Sein Fach war Physik und Astronomie. Zugleich mit seiner Ernennung zum ordeiU- lichen Professor wurde er zum Direktor des matl>cmatisch- physikalischen Instituts an Professor Gerling's Stelle ernannt. Professor Melde genoß namentlich als Physiker eines bedeutenden Rufes. Vermischtes. ♦ Ter Staubregen in Mitteleuropa. Inder Zeit vom 10. bis 13. März ist in einem großen Teile von Zeutral-Europa, Don Italien Vis nach Skandinavien, das Aiedersallen von gelblich- oder rötlich--grauem feinem Staube meist als Begleitung von Regen oder Schnee beobachtet worden. Tie früheste Wahrnehmung dieser Art wurde in Sicilien, darauf im mittleren und nördlichen Italien gemacht. In Palermo sahen die Einwohner am Morgen des 10 Februar bei nebeligem Wetter ein gelblich-rotes Dämmerlicht und rötliche Strahlen. Dann setzte Regen ein und mit diesem kam ein feiner, ziegelfarbiger Staub aus der Luft herab. Das aufregende Phänomen verursachte großen Schrecken bei der Bevölkerung, die den Beginn des Weltuntergangs gekommen glaubte. Ueberall sah man Gruppen von ängstlichen Menschen, die nach einer Erklärung der ungewohnten Erscheinung forschten. Gegen 10 Uhr klärte sich der foimmci schwach auf; gegen 12 Uhr verdunkelte er sich wieder und der Staubfall trat aufs neue em. Aus Livorno berichtet man: „Um 11 Uhr abends ging em leichter Regen nieder, der wie in Süditalien gefärbt war und auf Hüten unb Kleidern von jedem Tropfen eine Spur hinter ließ. Am nächsten Morgen war eine dünne Schicht des rätselhaften Staubes auf allen hellen Gegenständen zu sehen, die dem Regen ausgesetzt gewesen waren. Besonders deutlich zeigte iich der Niederschlag auf den Grabsteinen, Kirchentreppen, Tenkmälern usw. Die von mir auf einem Marmortisch des Gartens gesammelte und gewogene Staubmenge ergab vier und ein halbes Gramm auf den Quadratmeter Boden- jläche. Nimmt man hiernach, entsprechend der geographischen Breite Livornos, als Durchschnittszahl für stauen firn Gramm aus den Quadratmeter an, so ergiebt sich, daß an jenem Tage allein im Königreich Italien die ungeheure Menge von anderthalb Millionen Tons dieses Staubes Lcke ich einmal auf großem Fuß. Und, mein Kind, ich werde nicht vergessen, Dir was mttzubrtngen von dem Essen — niedergefallen ist. Ter Staub, von dem ich eine Probe, I etwa zwei und ein halbes Gramm, beifüge, sieht wie pul-l verisierter blasser Ziegel aus." Im österreichischen Alpen-« gebiet, besonders in Kärnten, dann auch auf dem Nordabhange “ber Alpen trat der Staubfall zugleich mit Schnee am 11. März ein, ebenso in Bamberg. Zu Hamburg fiel ber Staub in ber folgenben Nacht gleichzeitig mit Schnee. Eine Probe läßt biefen Staub als ockergelbes, überaus eines zusammenbackenbes Pulver erkennen, in welchem Quarzkörnchen burchaus nicht zu erkennen sinb. Versucht! man bie Ausbreitung bes Staubfalles, ber nach Norben hin an Intensität erheblich abnahm, mit ben Witterungsverhältnissen in Beziehung zu bringen, so finbet sich, daß am 10. März morgens bas Zentrum einer Tepression sübwestlich von ber Insel Sarbinien lag, unb bemzufolge auf ber Insel Sizilien sübliche bis süböstliche Winbe herrschen mußten. In Neapel war ber Winb SSO. Am 11. März hatte sich bie Tepression nach yöorben verschoben, und eine zweite bildete sich nördlich von ihr, über Bayern, Sä W1ÖWSK ............... -«... Gs fand also in den Tagen vom 10. bis emschließlicb | MbdiucT onngen. __ 12. März in den obersten Luftregionen eine von Italien --------------—---- gegen Tcinemark hin gerichtete allgemeine Strömung statt, LuNll UNÜ AMeNsÜlttft. der auch jene Tepressionen folgte. Tie südlichste derselben UUV M** kam wahrscheinlich von der nordafrikanischen Küste, und der _ Der bekannte Wiener Embryologe, Prof. Schenk, ha! nunmehr inktgeführte Staub ist Wüstenstaub aus der Sahara, der einen Erfolg seiner Geschlechtötheorie aufzuweisen, da du In feiner Be. innerhalb der Tepression mit der aufsteigenden Luft in Handlung stehende Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt r die Höbe geführt wurde. Tie feinsten, pulverförmigen wemgen Tagen emesgeiunden Knaben genesen ist, nachdem di sl Teilchen desselben wurden in di- oberste dcchm euch ist, und Io geführt und von dieser nordwärts getragen. Wir haben f ch lur^v ck^^z ^8 gti^tigTeit ber Schenksch-n Theone hier in kleinern Verhältnissen em Analogon zu den ^ben durch dieses Resultat vermehrt werden wird, so sicher ist auf scheinimgen nach dem Ausbruchs des Krakatau, durch den anderen Sette anzunehmen, daß unter den Aerzten die Zahl seiner vulkanische Asche bis in die Cirrusregion geschlendert @ er durch diesen „Erfolg" nicht verringert werden wird. Auch dürfte wurde, welche die wunderbaren Morgen- und Abendröten e8 dem Prof. Schenk selbst sehr schwer fallen, den Beweis r" 'Mm, dost im Jahre 1883 verursachte. Uebrigens ist die Ersch>einung der neugeborene Weltbürger wirklich nur den von ihm' «"geordneten Matz- des roten Staubes gar nicht so selten. In einem griffen naW" fein mönnli$e8i®eMtatt 8u ®erta«!en tot 8 IDtenb"n&n an d?r Westküste J kommt sie so häufig vor, daß diese Region ben pMj.»1 ber Mutter das Geschlecht des zu gebührenden Kindes be. „das Tunkelmeer" erhalten hat. stimmt werden kann, wenigstens insofern, als durch eine möglichst eiweißhaltige und an Kohlehydraten arme Nahrung ein Kind männlichen Geschlechts erzeugt wird. Bemerkenswert ist, daß Schenk sich nur die Mittel zur Hervorbringung männlicher Sprößlmge angelegen sein läßt; wie man Mädchen erzeugt, darüber sagt seine Theorie nichts aus. Prof. Schenk hatte s. Zt. durch Veröffentlichung seiner Theorie den Unw llen der Pro fefforen der medizinischen Fakultät in Wien hervorgerufen und war auf dem Disziplinarwege gerügt und später veranlaßt die de« Universitäts-Instituts für Embryologie niederzulegen ""d um ^"ne Pensionierung einzukommen. Dagegen soll er aus «men^ Antrüge erha ten haben, über den Einfluß der Ernährung auf das Geschlechtsverhültms 55 137 mit 47 to Briketts Brennholz 1 11 64 27 11 Nusskohlen Anthracitkohlen empfiehlt zu billigsten Preisen J. Happel Neustadt 49 und 56. Täglich frische Waffeln 0955 Liebigshöhe. Mittwoch dru 20. War; l. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Sofas, Kommoden, Kleider- schränke, Wascktiscke, ov. Tische, 1 Sekretär, 1 Vertikow, 1 >Aus- ziehtisch, 1 Bauerntischchen, 1 Aqua» num, 1 Cigarrenschränkchen, ein Schreibtisch, 1 Bücherregal, 1 vollst. Bett, 1 Ladenschrank, 1 Palme mit Ständer, 2 Fässer Wein, 2Schweine, 2 schwere Zugpferde u. a. m. 2158 Geißler, Gerichtsvolllieber. 6,34 fm, Fichten-Stämme mit 60,17 fm, Eichen-Derbstangen i 10,83 km, rm Eichen-Scheitholz, Für Masterer. 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Gloß-Nechtenbach, 17. März 1901. 2166 Der Bürgermeister. 90,5 „ Nadel- „ 880 Wellen Eichen-Reifig, 4750 ,, Nadel- „ (größtenteils Durchforstung). Die Zusammenkunft ist auf d' r Grünbergerstrahe an der 8. Schneise. Gießen, 16. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen. M ecum. 2143 Nutzholz- Versteigerung im Gkmeinhcw.Nolpkrtehailfttl. Dieustag den ««.März d. I, Zusammenkunft vor- mittags 10 Uhr auf der Rhein- felserstraße am Wald. Eichen: 4 Stämme 1. Kl. = 9,88 fm, 12 St. 2. Kl. = 17,65 fm, 86 St. 3. Kl. --- 57,92 fm, 22 St. 4. Kl. = 5,21 fm und 36 rm Nutz' Holz- Buchen: 2 St. 3. Kl. = 1,73 fm; Nadelholz: 199 St. 3. und 4 Kl. — 48,80 fm, 25 Stangen 1 und 2. Kl. und 18 rm Nutzholz. 2167 Groß-Rechtenvach, 17. März 1901. Das Bürgermeister-Amt. Hohmrsteigerung im Gießener Stahtwalh. Montag b#n »»- März 1901, vormittags »V,Nhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald In dem Distrikt HaiugeSbodeu versteigert: -- Eichen-Stämme mit Hohversteigerung aut Moutag, dem 28. ds. Mts., von vorm. 9 Uhr ab, bei Wirt Lauz zu Wißmar. Eichen: 8 Stangen 2. Kl. — 0,48 fm, Nutzholz 2. Kl. ----- 25 rm, Scheit u. Knüppel = 76 rm, Rriser = 60 rm; Buchen: 1 Stamm 3. Kl. = 0,72 fm, Scheit u. Knüppel = 1304 rm, Reiser = 2415 rm, Stockholz = 140 rm; Sichten: 1 S amm 2. Kl. — 1,54 fm, 648 Stämme 3. und 4. Kl. = 168,34 fm, Sch-eit unb Knüppel = 29 rm, Stockholz = 70 rm. Da» Holz liegt in den Distrikten Affelbach 17, KuhbachSdell 20o, Reusling 19b und Berghausen 4, Gemeindewald Wißmar. Krofdorf, 18. März 1901. Der Bürgermeister: „ Lichte nthaeler. Fst. Goth. Cervelatwurst echte Franks. Würstel in bekannter Güte bei 1947 L. Kalkhof. Nadel- „ ff Eichen-Knüppelholz, , Nadel, rm Eichen-Stockholz, $a. Speifekattoffeln (magnum bonum) empfiehlt 46 I. Weisel, Smruflra6t6. 56 der vrohher;. ® A A Seff. ffinbte- 9 U iiL empfiehlt Buchhändler Krebs 1325 Gießen. Schulstraße 10. Nächste Ziehung am 2. April. Emma Seuling, 45 Wetzsteiustratze 45. 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