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Landwirt" und „Blätter für Hess Volkskunde" vier- mal wöchentlich beigelegt. Annahme von «nxclgen iu der nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Hummer bi« oorm. 10 Uhr. Ibbeftellungen spätesten« abend« vorher. ahion, Expedition und uderei: Schulstratze 7. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v '**7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen —i—— vezugspretr viericijäh»L Mk. 2.20, monatl. 75 Pf,, mit Bringerlohn; durch die Abholcstcllcn vierteljähit. Mk. 1.90, monatl. 65 Pfg. Bei Postbezug viertelsSbrl. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. Alle Anjeiae» VermitillNigG» stellen des In- und Auotande» nehmen «njeifleu für btu •icfjencr Anzeiger eiugtgen. geilenpreio. lokal IN auvwärt« 20 Psg. Adresse für Depesche«: Anzeiger Siehe». Fernsprechanschluß iktr.bl. Das Publikum des Gerichtssaals. Als der in Könitz wegen Meineids zu. vierjähriger Zuchthausstrafe verurteilte M o r i tz L e w y abgeführt wurde, rref man aus der Menge dem Verurteilten hämische und schadenfrohe Aeußerungen zu, wie: „Adieu Moritz!" „Viel zu wenig!" „Hättest müssen 20 Jahre bekommen!" usw. Auch wenn man die in Könitz seit der Ermordung Winters herrschende Erregung in Betracht zieht, wird man solche Kundgebungen als gemütsroh verurteilen müssen. Es ist genug an der Strafe; darüber hinaus noch die Qualen dessen, der unter dem vollen, niederschmetternden Eindruck des Urteils steht, durch Spott zu verschärfen, ist eine Grausamkeit, die keineswegs allein in Könitz, sondern auch an anderen Orten, in neueren Sensationsprozessen, sich auffällig bemerkbar gemacht hat und eine resolute Abhilfe dringend wünschenswert erscheinen läßt. Für manchen ist der Gerichtssaal gewissermaßen ein Theater; er besucht die Sitzungen nicht etwa aus einem höheren Interesse an der Rechtspflege, oder weil ihm die Vorgänge psychologisch wertvoll sind, sondern um eine wohl- feile Nervenaufregung zu haben durch die Ereignisse und Ueberraschungen des Prozesses, um einen tüchtigen Ver- tetdiger, einen schneidigen Staatsanwalt sprechen zu hören. Ten Einen und Anderen lockt sogar einzig und allein die brutale Begier, den armen Sünder auf der Anklagebank leiden, zwischen Hoffnung und Verzweiflung schweben zu sehen. Ein beträchtliches Kontingent der Gerichtssaalbesucher stellen die „Kriminalstudenten", die mit gespannter Aufmerksamkeit der Verhandlung folgen, um daraus zu lernen, wie sie sich in ähnlichen Fällen als Angeklagte am geschicktesten zu benehmen hätten. Vor diesem gemischten Publikum muß nicht nur der Beschuldigte „Spießrutben laufen", es ist auch jeder Zeuge einer mehr oder minder animosen Betrachtung und Glossierung ausgesetzt. Die Folge ist, — wozu weiter noch Fragen beitragen, die mitunter ganz außerhalb der Sache liegen und den Zeugen in Verlegenheit setzen, — daß in weiten Kreisen bcr Oeffentlichkeit die Abneigung gegen das Zeugnis a b l e g e n immer mehr zunimmt. Entweder der Zeuge sagt günstig aus für den Angeklagten, daun kann es ihm der Verteidiger in einer Weise, die keinenfalls angenehm ist. Auf alle Fälle amüsiert oder mokiert sich das liebe Gerichtssaalpublikum. Wie sehr die Verhandlung als eine Sache der Unterhaltung von diesem vielfach aufgefaßt wird, beweisen die öfteren Aeußerungen der Heiterkeit. Dergleichen entspricht wahrlich nicht dem Ernst der Situation, Ivo es sich um Ehre, Freiheit uno Existenz eines Mitmenschen handelt! Dagegen sollte noch energischer, als es geschieht, Front gemacht und durch angemessene Verteilung von Beamten im Zuhörerraum dafür gesorgt werden, daß Personen, die nicht den gebührenden Respekt beobachten vor der Würde des Gerichts, schleunige und dauernde Entfernung zu gewärtigen haben. Ebenso wird darauf zu achten sein, daß nicht Zeichner und Photographen meuchlings das Bild deS Zeugen festhalten, was neuerdings in Aufnahme kommt and selbstverständlich bei dem Betroffenen nicht als eine schmeichelhafte Aufmerksamkeit gilt. Vor allem aber berücksichtige man den Angeklagten und suche innerhalb verständiger Grenzen eine Erschwerung seines Schicksals von ihm fernzuhalten. Man gönne ihm einige Minuten Zeit zur Sammlung nach dem Urteilsspruch und lasse dafür Sorge tragen, daß die Umgebung des Gerichtssaales bei der Abführung des Verurteilten von Neugierigen gesäubert ist. Solche Rohheiten wie in Könitz müssen verhütet werden. Nach dem Gefühl manches Beobachters beginnen Sensation und Leidenschaft sich in die Rechtspflege einzudrängen. Es giebt Prozesse wie z. B. der Prozeß Sternberg, in denen die Sensation, das Erstaunliche, die Schlag auf Schlag folgenden Enthüllungen ungerufen sich einstellten; in andere Prozesse wird die Sensation von außen her künstlich hinein- Hktragen. Als 9Jiufter eines Prozesses, mit dem Bestreben, alles nicht unmitelbar zur Sache gehörende abzuweisen, darf der soeben in Berlin verhandelte Prozeß gegen den Kriminalkommissar Thiel gelten. Je sachlicher und kühler der Prozeß ist, umsomehr wird neben dem Recht auch die Humanität im Gerichtssaal zur Geltung kommen und das Publikum, das aus niederen Beweggründen erscheint, wirksam enttäuscht werden. Politische Tagesschau. Aus Berlin, 18. Februar, wird uns geschrieben: Mit den Blättern, „die es als ihre Aufgabe erachten, die antienglische Stimmung dauernd in Atem zu halten", setzt sich heute abend die „Nordd. Allg. Ztg." auseinander. Tas Organ der Regierung erhebt- insbesondere gegen die Bestrebungen der Alldeutschen diesen Vorwurf. Das Verhalten der deutschen Regierung bei der Beschlagnahme deutscher Dampfer durch britische Seebehörden habe gezeigt, daß die Regierung ihrer Pflicht gerecht wird, wenn wirklich ein englischer Eingriff in deutsche Rechte festzustellen ist; seitdem sei in den amtlichen Beziehungen des Reiches zu England keinerlei Störung vorgekommen. Gleich nach der Konstatierung des letzteren Umstandes muß sich die,,„N. A. Ztg." doch mit einer solchen „Störung" beschäftigen: mit der, neutralen Deutschen von den Engländern in Südafrika zugefügten Behandlung. Den amtlichen Verkehr mögen diese Vorgänge nicht beeinflußt haben; jedenfalls ist die Oeffentlichkeit dadurch erregt worden. In allen Ehren die Erklärungen des Staatssekretärs des Auswärtigen vor dem Reichstag, das eifrige Bemühen des kaiserlichen Konsuls Nels in Johannesburg zu Gunsten der Ausgewiesenen — aber, wenn die Sache ganz in Ordnung und jede billige Entschädigung und Genugthuung unseren geschädigten Landsleuten von englischer Seite geleistet wäre, bann würden doch wohl die Ausgewiesenen nicht immer wieder Protestversammlungen und Eingaben veranstaltet haben. Die „N. A. Ztg." spricht von „mannig fachen Belästigungen, die jeder Krieg auch den Neutralen zufügt." Das Wort Belästigungen ist aber zu milde in Anbetracht der den Ausgewiesenen rücksichtslos zugefügten Beeinträchtigungen ihres Erwerbes und ihres Gesundheitszustandes. Die angekündigte Postkonferenz wurde am Montag durch Staatssekretär v. Po d b iels ki im Sitzungssaale des Reichspostamts zu Berlin eröffnet. Aus dem Reichspostamte nahmen teil: Unterstaatssekretär Fritsch, die Ministerial-Direktoren Kraetke, Sydow und W i t t k v, die Geheimen Ober-Posträte Bernhardt und Franck! Geheimer Postrat Aschenborn, die Posträte Kvbelt und Köhler. Eine große Anzahl von Handelskammern und anderen kaufmännischen und industriellen Körperschaften hatte Vertreter gesandt. Auch die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin und der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller waren vertreten. Die Tagesordnung umfaßt acht Punkte, davon betrafen vier Verbesserungerr und Fragen des Telegraphenbetriebs. In Betreff des Klopferbetriebs stehen die guten Erfahrungen der! Verwaltung mit den Klagen einiger Handelskammern in Widerspruch. Es wird behauptet, daß mit der Ausdehnung des Klopferbetriebes die Telegrammentstellungen zunehmen. Ein neues Telegrammformular ist ferner seit dem vorigen Jahre in Berlin und einer Anzahl von größeren Städten versuchsweise eingeführt. Bei diesem ist der Aufgabeort auf der Außenseite sichtbar; auch sind bie Ankunftszeit und im allgemeinen auch die Abfertigungszeit nicht mehr angegeben. Es fragt sich, ob das Formular Jt'l yö^gerun g der telegraphischen Korrespondenz mit England. Der vierte Punkt betraf die Ausführung des Wörterverzeichnisses, das das Internationale Tetegraphenbureau in Bern herausgegeben hat als Norm für die Abfassung von Telegraphen-Codices. Ebenfalls vier Punkte betrafen den Postbetrieb. Bei der Versendung von Druck- achen unter einfachem Streifband oder in offenem Um- chlag verschieben sich häufig Briefe, Postkarten usw. in diese Sendungen und geraten in Verlust oder erleiden Verzögerung in der Beförderung. Es fragt sich, ob es sich empfiehlt, die Vorschriften der Postordnung dement prechend abzuändern. Einschreibsendungen, Wertsendungen und Postanweisungen bis 400 Mark können jetzt an ein erwachsenes Familienmitglied bestellt werden. Es fragt sich, ob diese Bestimmung aufzuheben ist. Auch die schwierige Frage der Erzielung eines gleichmäßigen Formats der Briefe wurde behandelt. Den letzten Punkt der Tagesordnung bildete die Einführung des Postscheckverfahrens, eine Absicht, an der die Postverwaltung festhält. Staatssekretär v. Podbielski entwickelte, unterstützt von den zuständigen Referenten des Reichspostamts, die Absichten der Verwaltung und nahm die Anregungen und Wünsche der anwesenden Vertreter des Handels und der Industrie entgegen. Ein zurückgetretenes Ministerium hat in Bulgarien immer mehr Feinde als irgend ein anderes, und die Freunde sind eingeschüchtert; die Bulgaren sind eben überzeugte Opportunisten. Es wird sich nun darum handeln, wie man diese selbstgeschaffene Lage wieder beseitigt. In der englischen Presse ist schon übereilt von einer Thronbewerbung des Prinzen Franz Joseph von Battenberg, des Bruders des ersten bulgarischen Fürsten, )ie Rede; er bekleidet in dem bulgarischen Heere, an dessen Kämpfen gegen Serbien er als Zuschauer teilnahm, den Rang eines Obersten honoris causa und hat zur Frau eine der montenegrischen Prinzessinnen, deren Anmut mehr als die Poesieen Nikitas und die Hammeldiebstähle der montenegrischen Helden die schwarzen Berge Europa in Erinnerung gebracht hat. In Petersburg ist Franz Joseph gern gesehen, lieber als Fürst Ferdinand, der sich über manches Petersburger Erlebnis zu beklagen Ursache hat. Die Bulgaren haben weder für Den einen noch für den andern Sympathie. Von Bedeutung würde eine Kandidatur des zweiten Battenbergers werden, wenn eine Macht ein Interesse daran hätte, den Fürsten zu beseitigen. Das ist heute ausgeschlossen. Die Gemütsruhe des Fürsten, der durch die Krankheit seines ältesten Sohnes, des kleinen Boris, in Sorge versetzt ist, wird deshalb durch diese Kandidatur nicht sonderlich gestört werden. Engländer und Buren. lieber den Uebergang De Weis über den Oranje wird vom 15. Februar noch gemeldet: Nachdem De Wet eine Truppen in Philippolis zusammengezogen hatte, über chritt seine Kolonne die Grenze bei der Zanddrift. Plumer griff seine Nachhut bei Hamelfontein an und trieb sie zurück. Während der folgenden drei Tage waren die Buschmänner des Obersten Plumer beständig in Fühlung mit der Nachhut De WetS. Indessen hemmte ihren Vormarsch der Regen, der dann eintrat und das Land in einen förmlichen Sumpf verwandelte. — Nach der Times ist es De Wet gelungen, die Eisenbahnlinie mit 10 Wagen zu überschreiten. Die Telegraphendrähte sind nördlich von De Aar durchschnitten worden. — Die Burenkolonne, die im Westen der Kapkolonie bei Calvinia gestanden hat, maschiert jetzt nach Norden. Sie beabsichtigt augenscheinlich, sich mit De Wet zu vereinigen. — Kruitzinger befindet sich mit 100 Mann im Gebiet von Murraysburg, seine Nachhut ist in Woobplaat (?) angegriffen worden. Sine Abteilung seines Kommandos unter Scheeper hat sich in drei Kolonnen von je 200 Mann geteilt und marschiert in der Richtung auf bie Station Prinz Albert Road. Man sagt, daß Kruitzinger und Scheeper durch Berittene direkte Befehle von De Wet erhalten haben. Wie sich herausstellt, war der dem Gesandten Dr. L eyds gestohlene Koffer von dessen Tochter aus dem Haag abgesandt und enthielt Wäsche, Kleidungsstücke und Schmuck- fachen. Der Koffer ist inzwischen in einem Kanal wieder aufgefischt worden; von dem Inhalte waren nur noch Taschentücher und ein Kästchen mit der Aufschrift „Pretoria- vorhanden. • e Telegramme des Gießener Anzeigers. London, 18. Febr. Chamberlain erklärt in Beantwortung verschiedener Anfragen Lloyd Georges und anderer Mitglieder des Hauses, die Politik der Regierung bezüglich Südafrikas habe sich nicht geändert. Er wiederholt dann seine früheren Erklärungen bezüglich der zukünftigen Regierung Transvaals und des Oranje-Freistaates. Kapstadt, 19. Febr. Reuter Meldung. Heute find hier drei neue Pestfälle vorgekommen. Graf Waldersee will eine neue Expedition zur Säuberung der Provinz Tschili von chinesischen Soldaten unternehmen, und hat die Befehlshaber der verbündeten Truppenkontingente ersucht, ihre Streifkorps für Ende dieses Monats in Bereitschaft zu halten. Der Gras bemerkt in dem betreffenden Tagesbefehl ausdrücklich, durch die kriegerische Operation solle ein Druck auf b e fi chinesi - chen Hof ausgeübt werden, sich den Forderungen der Mächte, besonders hinsichtlich der Bestrafung schuldiger Würdenträger, endlich zu fügen. Für den Fall, daß die Kaiserin durch ihre Truppen Widerstand leisten sollte, ist eine FlottenkundgebunginHankauzur gleichen Zeit in Aussicht genommen. Der militärische Erfolg dieser energischen Maßregeln steht wohl außer Frage, obgleich. Die Expedition wegen der Schwierigkeit des Transports auf den jetzt unwegsamen Bergstraßen sich sehr strapaziös gestalten wird. Dennoch sind Zweifel gestattet, daß der Endzweck der Operation, China nach der diplomatischen Seite hin „klein zu kriegen", erreicht wird; es müsse Denn sein, daß es den Verbündeten gelingt, die schuldigen Beamten dingfest zu machen und die für angemessen erachtete Strafe selbst zu vollziehen. Andernfalls werden die chinesischen Unterhändler um neue Ausflüchte nicht verlegen sein. Wenn die kriegerischen Erfolge entscheidend wären, wäre der Friede längst geschlossen. Eine Meldung Waldersees vom 16. aus Peking lautet: General v. Kettler hat von Paotmgfu Expeditionen unter Oberst Hoffmeister auf Taomakuan (85 Kilometer nordwestlich von Paotingfu am Khouho) gesandt. Die „Times" beunruhigt sich wegen der Meldung ihres Pekinger Berichterstatters, der den Erlaß des Grafen Wal dersee an die ihm unterstellten Truppen mitteilt, sich für das Frühjahr zur Expedition nach Tayuenfu, ober noch weiter bereit zu halten. Tie Timesberichte raten bringend von solcher Expedition ab, die nur das Gegenteil des beabsichtigten Zwecks erzielen würde. Tie „Times" bemerkt in einem Leitartikel, es sei allerdings möglich, daß der neueste Befehl als Truckmittel aufzufassen sei, da die Chinesen augen- cheinlich wieder in ihre gewöhnliche Politik des Feilschens zurückfielen, und es sei vielleicht erwünscht, ihnen einen Wink zu erteilen, baß auf bie Dauer bie Mächte nicht mit sich pielen lassen würben. Wenn aber ber Befehl Walbersees mehr bebeute/ so hätte ber Schritt nicht geschehen dürfen, ohne bie Ansicht unb die Zustimmung der Verbündeten Deutschlands vorher einzuholen. Der amerikanische General Chaffee ist von seiner Regierung angewiesen worden, sich nicht der neuen vom Grafen Waldersee geplanten großen Expedition anzücht i e ß e n, unb der amerikanische Gesanbte (Songer wurde instruiert, bei Walbersee vorstellig zu werben gegen bie neue Expebition, da schlimme Folgen für den Frieden mit China befürchtet werden. T s ch w a n g hat nach einem kaiserlichen Edikt Selbstmord zu begehen, 'Nühsien soll Hingerichtet werben Beide Urteile sollen in Gegenwart eines hohen Regierungs beamten vollstreckt werden, um die Fremden zufrieden zu teilen. $)inguten und Tschaotschutschiao werden eingekerkert. Die nach dem Tode an die Familien ber ge torbenen Schuldigen verliehenen Ehren werden ^""AM'gig qemadjt. In einer Konseren; der gesandten wurde d e Frage des Gesandschaftsviertels und ihrer Befestigung, sowie die Entschädigungsfrage erörtert und über die Frage der Gerichtsbarkeit der Gesandten verhandelt. In der letzten Sitzung der Vertreter der Mächte wurden zwei kürzlich eingegangene Erlasse des Kaisers von China zurückgewiesen. Sie betreffen die Artikel 2 (Bestrafung der Schuldigen) und 10 (fremdenfeindliche Gesellschaften) der Friedensbedingungen. Es wurde die sofortige Bekanntgabe strengerer Erlasse gefordert. Bezugnehmend auf die der Ostasiatischen Abteilung des Kriegsministeriums aus Privatkreisen vielfach zugehenden Anträge auf Uebermittelung von Postsendungen und Feldtelegrammen an Dienststellen oder Angehörige des Ostasiatischen Expeditionskorps oder auf Auskunft um den Verbleib derartiger Sendungen weist der „Reichsanzeiger" im Interesse der Antragsteller darauf hin, daß alle zulässigen Sendungen nach Ostasien von den Orts-Post- bezw. Tele graphen Anstalten angenommen und gegebenenfalls von diesen Anstalten Nachforschungen nach dem Verbleib der Sendungen eingeleitet werden. Das Kriegsministerium hat mit dem technischen Betriebe des Feld-Post- und Telegraphendienstes nichts zu thun. Die Inanspruchnahme seiner Vermittelung ist demnach zwecklos und führt lediglich zu Verzögerungen. ♦ * ♦ Telegram» des Sietzeuer Anzeiger-. London, 19. Febr. Unterhaus. Cranborne ist befriedigt, daß die russische Regierung ihnen zeitweilig die Natur einer Besetzung zugesichert habe, und andererseits behalte sich England seine Rechte mit Bezug auf die Okkupation dejr Mandschurei vor. Die russische Regierung versichert uns, fährt Cranborne fort, daß irgendwelches zwischen Rußland und China bezüglich der Mandschurei bestehendes Abkommen die Natur eines modus vivendi zur Verhütung von Unruhen an den Grenzen trage, daß es sich bezüglich der Besetzung der Bahn lediglich um eine zeitweilige handle. — Obgleich er für Rußland eine Bürgschaft dafür erwarte, daß nach Rußlands Zurückziehung diese Unruhen nicht wieder ausbrächen, werde er diese Bürgschaft nicht in der Form einer Gebietserwerbung oder eines Protektorats in der Mandschurei annehmen. Was Niutschwang betrifft, glaube ich, daß, obgleich es nominell unter den russischen Militärgesetzen steht, die privaten Rechte der fremden Gemeinschaften nicht in irgend welche Ausdehnung beeinträchtigt zu sein scheinen. Tie Politik der britischen Regierung sei weder eine ergreifende noch eine großthuerische. — Harcourt fragt an, ob die Expedition ins Jn-^ nere Chinas von Waldersee angeordnet worden sei, wenn ja, wie würden die britischen Truppen hiervon betroffen werden? Am Ende einer solchen Operation dürste man sich in einen zweiten Guerillakrieg verwickelt sehen. Cranborne erwidert: Soweit die Regierung Kenntnis habe, gäbe es keine auswärtige Regierung, die eine Ex p e d i t i o n i n s I n n e r e Chinas auszuführen wünsche. Wenn solche geplant wäre, würden sicherlich die englischen Befehlshaber die Anweisungen ihrer Regierung einholen, ehe sie einem solchen Vorgehen zustimmen. Der wirkliche Sachverhalt sei, daß die Regierung keinerlei Informationen über diesen Punkt der russischen Regierung hinsichtlich der Tientsin-Schanhaik- wan-Bahn, daß sie sie räumen werde, sondern sie habe sie bereits geräumt, und der deutsche Befehlshaber sei im Begriff, sie an England zu übergeben. — Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, ließen die in der zweiten Hälfte der vorigen Woche unter Leitung des Reichseisenbahnamts abgehaltenen Beratungen von Vertretern der meiftbeteiligten Bundesregierungen eine erfreuliche Uebereinstimmung in den Anschauungen über die zu weiterer Erhöhung der Betriebssicherheit der deutschen Eisenbahnen geeigneten Maßnahmen erkennen. Vermutlich werden die Verhandlungen über den Etat des Reichs eisenbahnamts in der Budget-Kommission des Reichstages den RepierungSvertretern zu näheren Mitteilungen Gelegenheit geben. — Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus veröffentlicht folgende Erklärung: „Nach dem übereinstimmenden Bericht einer großm Anzahl Berliner Zeitungen haben in dem Prozeß Levy in Könitz die Zeugen Wtenecke und Schiller von ihren Beziehungen zu einem Verband oder Verein zur Abwehr des Antisemitismus gesprochen. Wir erklären hiermit, daß der Verein zur Abwehr deS Antisemitismus, Deffauerstraße 25, mit keiner der beiden genannten Persönlichkeiten in irgendwelche Beziehungen getreten ist. Einer der beiden Wtenecke hat seinerseits den Versuch gemacht, dem Verein seine Dienste anzubieten, ist aber von dem Vorstände keiner Antwort gewürdigt worden. Eben- sowenig hat er von dem Verein oder beffen Bureau irgend einen Auftrag erhalten." — Wie die „Freis. Ztg." schreibt, schweben in parlamentarischen Kreisen Erwägungen zwischen den Parteien, eine sofortige Aufhebung des Druckpapier-Zolls zu beantragen, und dafür nicht erst den Abschluß neuer Handelsverträge abzuwarten. Bekanntlich verbieten die Handelsverträge nur Zollerhöhungen, nicht aber Zollermäßig ungen oder Zollaufhebungen. — Der dem Zentrum zugehörige „Beobachter am Main" ist konfisziert worden. Die Konfiskation erfolgte, wie das Blatt schreibt, wegen einer kurzen kritischen Bemerkung, die dem Lord Roberts als dem jüngsten Ritter deS Schwarzen Adlerordens gewidmet war und in geschmackloser Weise die Verleihung des Ordens an — Kneißl in Aussicht stellte. Die Staatsanwaltschaft erblickt hierin eine Majestät s- deleidigung und hat deswegen die Untersuchung gegen Redakteur Kloh eröffnet. Dieser bestreitet entschieden, daß er die Absicht gehabt habe, den Kaiser zu beleidigen. Greifswald, 18. Febr. Der Reichstagsabgeordnete Graf Bismarck-Bohlen ist heute vormittag in Carlsburg am Herzschlage gestorben. Weimar, 18. Febr. In der Kapelle deS Großh. Schlosses fand gestern ein feierlicher Gottesdienst statt, dem der Groß- Herzog, Prinz Hermann, Prinz Wilhelm, der gesamte Hofstaat und die geladenen Gäste beiwohnten. Nach demselben begaben sich der Großherzog, die Prinzen und die übrigen Personen, die dem Gottesdienste beigewohnt hatten, in den Thronsaal, in dem der Großherzog eine Ansprache an die versammelten Landtagsabgeordneten verlas. Hierauf folgte die Eidesleistung der Abgeordneten. Sodann hielt der Landtagspräsident Frhr. v. Rotenhan in Erwiderung auf die Ansprache des Großherzogs eine Rede, in der er dem Schmerz um den Heimgang des Großherzogs Karl Alexander Ausdruck gesegnet. Staatsminister Rothe erklärte nunmehr den außerordentlichen Landtag für eröffnet. Deutsches Deich. Berlin, 18. Febr. Aus Homburg v. d. H. wird ge meldet: Der Kaiser und die Kaiserin wohnten gestern vormittag dem Gottesdienste in der Schloßkirche bei. Darauf empfing der Kaiser den Ciseleur Kohleff und hatte eine Be sprechung mit dem Geh. Baurat Spitta und dem Baurat Jacobi. Zur Frühstückstafel waren geladen der kommandierende General v. Linde q ui st und Generalleutnant v. Deines nebst Gemahlin. Am Nachmittag unternahmen beide Majestäten einen Spaziergang int Kurpark. Heute vormittag nahm der Kaiser Den Vortrag des Chefs des Zivil kabine;s, Wirk!. Geh. Rats Dr. v. Lucanus, entgegen, und machte darauf den gewohnten Morgenspaziergang. — Aus Cron berg wird gemeldet: Der Kaiser und die Kaiserin trafen heute nachmittag hier ein, verweilten eine Stunde bei der Kaiserin Friedrich und kehrten dann nach Homburg zurück. — In dem Befinden der Kaiserin Friedrich ist irgend eine Aenderung nicht eingetreten. Die Kronprinzessin von Griechenland kehrte am Nachmittag hierher zurück. — Nach dem Vernehmen der „N. N." wird der Kapi tän zur See, Truppel, zurzeit Vorstand der Zentralabteilung des Reichsmarineamts, zum Gouverneur von Ki aut schon ernannt werden. — Der Student und Lehrer der italienischen Sprache, Julius Jordan, ein Italiener, ist von der Polizei, nachdem bei ihm Haussuchung stattgefunden hat, als Anarchist aus gewiesen worden. — Der Bun des rat gab in seiner heutigen Sitzung seine Zustimmung zu dem Enlwurfe eines Gesetzes, betreffend die Feststellung eines dritten Nachtrages zum Reichshaus Halts Etats für das Rechnungsjahr 1901, in der vom Reichs tage beschloffenen Faffung. .. ~ 3m Preußischen Abgeordnetenhause forderten dte Abgg. Dr. Arend (freikons.) und Goldschmidt (frs. B.) bessere Bezahlung für die Kriminalbeamten. Minister Frhr. '^rt: Ich habe mich bemüht, für die mir unterstellten Beamten zu thun, was nur möglich war. ®'e S Erhalten jetzt eine jährliche Zulage 0D" Mk. Es tst der Erlaß sehr bemängelt worden, wo nach die Krtmtnal.Kommtffare ehrlich antworten sollen, ob sie Schulden haben und woher diese stammen. Die Beamt n sollen sich ihren Vorgesetzten offenbaren. Durch die Vorgänge im Sternberg-Prozeß war die ganze Institution der Kriminal-Kommiffare auf das allerschwerste geschädigt und angegriffen worden. Ich war cd den Behörden schuldig und war eS den tüchtigen und treuen, zuverlässigen Beamten schuldig, auf die die Vorgänge zurückwirkten, in gewiss m Maße Genugthuung zu verschaffen. Ausland. London, 18. Febr. Das Unterhaus fetzt die Udreßdebatte fort. William Redmond fragt an, ob die Regierung Schritte thun wolle, um aus dem von dem König rm Unterhause geschworenen Eide jenen Teil zu entfernen, welchen die römisch-katholische Religion als abgöttisch und abergläubisch bezeichne. Der erste Lord der Admiralität Balfour erwidert, er bewundere keineswegs die Fassung der Worte, er hoffe jedoch daß die Frage auf viele Jahre hinaus erledigt sei. Redmond bemerkt, daß er wegen des Wortlautes des Eides gegen die Bewilligungen für den König stimmen werde. Dillon fragt an, ob die Gesandten in Peking darauf dringen, daß vier hohe chinesische Beamte Befehl erhalten, Selbstmord zu begehen. Cranborne erwidert: Nein; das Vorgehen der Mächte beschränkt sich darauf, von der chinesischen Regierung die Verhänguntz der Todesstrafe über bestimmte für die Ausschreitungen hauptsächlich verantwortliche Beamte zu verlangen. Dillon stellt hierauf die Zusatzfrage, ob die Gesandten nicht eingewilligt hätten, den Selbstmord als Ersatz für die Todesstrafe anzunehmen. Cranborne verweigert die. Antwort. Dillon beantragt zum Protest hiegegen Vertagung des Hauses. Balfour betont, die Sache liege beim Unterstaatssekretär des Aeußern anders als bei den übrigen Ministern: es sei von Bedeutung, daß er keine Antwort auf ohne gehörige Ankündigung gestellte Fragen erteile, da eine nicht vorbedachte Antwort zu ernsten Verwickelungen führen könnte. Tillous Vertagungsantrag wird mit 249 gegen 204 Stimmen abgelehnt. Die „Polit. Korresp." entnimmt aus einer Meldung aus Sofia und Konstantinopel, daß in der jüngsten diplomatischen Aktion zur Sicherung der Ruhe in Mace- donien alle Mächte mitwirkten, und zwar seien sowohl in Konstantinopel als auch in Sofia Schritte unternommen worden, speziell in Sofia durch die Vertreter Rußlands, Frankreichs und Deutschlands, wobei das Sosiater Kabinett aufgefordert wurde, seinen ganzen Einfluß zur Eindämmung der Agitation des mazedonischen Komites aufzubieten. Ministerpräsident Petrow sagte zu, dieser Forderung nach Kräften Rechnung zu tragen. Die maßgebend Wiener Stellen hatten schon anläßlich des Fürsten von Bulgarien in Wien diesem das Erfordernis der Er Haltung der Ruhe auf dem Balkan dargelegt, wie dies nun seitens der anderen Kabinette geschehen ist. Belgrad, 18. Febr. Die Rekonstruktion des K a b i ue11s ist vollzogen: Der Ministerpräses behält das Präsidium und übernimmt das Ministerium der Justiz. Er giebt das Ministerium des Aeußern an den ehemaligen Finanzminister, derzeitigen Gesandten in Paris, Michael Wu j i tsch, ab. Zum Minister des Innern ist der bis- berige Präsident des Obersten Rechnungshofes, Nicola 5?/? s a p oft,i t s ch ernannt. Ter Parteiangehörigkeit nach M zjuntfcb gemäßigt radikal, Stefanowitsch ehemaliger §orychrtttler Tas Handelsministerium über nimmt ad in terium der Finanzminister Mika Popovitsch. Tie übrigen Minister bleiben im Amte. So fia, 18. Febr. Bei der gestrigen Stichwahl in Gelitsch griffen die Bauern mit Flintensalven die Gendarmerie an. Ein Gendarm wurde verwundet. Die Gendarmen erwiderten das Feuer. Drei Bauern wurden ge» tötet, fünf verwundet. New-York, 18. Febr. Einer Meldung des „New- York Herold" aus Washington zufolge erklärte der russische Botschafter Graf Cassini, Rußland wolle keinen Zollkrieg. Die Anwendung des Maximal-Zollsatzes auf amerikanische Eisen- und Stahlfabrikate seitens Rußlands geschehe nicht, weil Rußland wegen des Kompensationszolles auf russischen Zucker Repressalien ausüben wolle, sondern weil seine kommerziellen Interessen geschützt werden müssen. Graf Cassini glaubt, daß, sobald der Kompensationszoll auf russischen Zucker wieder aufgehoben werde, für die Vereinigten Staaten wieder der Minimaltarif zur Anwendung gelangen werde, wie dies in den letzten neun Jahren der Fall gewesen sei. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Februar 1901. Gedenket der hungernden Vögel! —o. Fastnacht. Damit hat der fröhliche Karneval, der nicht wenigen den letzten Heller aus den Taschen lockt, seinen Höhepunkt erreicht. Leider ist nicht jeder in der angenehmen Lage, selbst in diesem Monat von liebenswürdigster Kürze, wenn die Hälfte des Monats überschritten ist, den Rat des alten ehrlichen Jago, weiland herzogl. veue- tianischen Fähnrichs, umstandslos zu befolgen, der da lautet: „Thu Geld in Deinen Beutel!" Aber es gehört einmal zu den rheinmenschlichen Pflichten, zu denen wir uns hier ja auch noch halb und halb rechnen, spätestens am „R o s e n"- Montag einen Ball mitzumachen, ob nun mit oder ohne Maske. Der zivilisierte Mensch trägt ja im Grunde genommen immer eine Maske und nicht nur in der Karnevalszeit. Wer sich geben wollte, wie er wirklich ist, der würde schön ankommen. „Sehr erfreut, Sie zu sehen", muß man zu einem lästigen Besucher sagen, den man am liebsten dahin wünschte,'wo der Pfeffer wächst; „Ich weiß, daß ich auf Sie zählen kann", von einem Burschen, dem man nicht über den Weg traut. „Langen Sie zu, meine Herrschaften'. Sie beleidigen mich, wenn Sie nicht mehr nehmen", flötet die sparsame Hausfrau beim Souper und verfolgt mit Argusaugen, ob vom Braten auch nod) genug für den andern Mittag übrig bleibt. Und so weiter, und so weiter! Seinen Charakter, seine Gedanken, seine Fähigkeiten, seine Vermögensverhältnisse birgt jeder sorglich unter einer möglichst günstigen Maske. Wenn es anders wäre,.manches Dienstverhältnis würde aufgelöst, manche Freundschaft Prähme ein jähes Ende, manche Ehe käme nie zu stände. Sehr wcchr singt ein deutscher Dichter: Mancher Freier hofft, daß Gold Mit der Frau ins Haus ihm rollt. Daß „Sie" schwer gewickelt. Nach der Hochzeit aber wird Bald ihm klar, daß er geirrt: DMe jMAte M ssKMK «W ‘.nuriubivi unter tne Menschen, der noch Europens übertünchte Höflichkeit nicht kennt; der giebt sich wie er ist. Dafür wird er aber aitdj als ungebildeter, formloser Mensch von allen Maskierten über die Achsel angesehen und ihres näheren Umganges nicht gewürdigt. Recht geschieht ihm! Unrecht aber wär's auch, in der Karnevalszeit dem Maskentrubel gänzlich fern ou bleiben. Und dieses Unrecht begehen hier ja auch nur wenige. Morgen, am Aschermittwoch, hat ja schon der Trubel ein Ende, sind Spiel und Tanz vorbei; so will es der unerforschliche Ratschluß unserer Väter, den wir pietätvoll befolgen. Alljährlich pflegt die vergnügungssüchtige Jugend sich hierüber aufzuregen. Aber selbst ein Blinder sollte es mit dem Stock fühlen können, daß unsere Väter weise waren, als sie den Aschermittwoch zum letzten Karne- valstage machten. Sie handelten dabei auch in unserem wohlverstandenen Interesse. Wenn nicht dem Karneval und Mummenschanz ein Ende gesetzt wäre, stünde nicht zu befürchten, daß die Narretei gar kein Ende nehmen würde? Passiert doch so schon genug Närrisches in der Welt: vergleiche China und die „verbündeten" Mächte, die deutschen Postkuriosa, die Thaten der preußischen Zensurbehörde, den Antrag Köhler im Hess. Landtage rc. P. Apfelsinenregen, Schneefall und zerbrochene Fensterscheiben, wie reimt sich das zusammen? Heute mittag zwischen 12 und 1 Uhr war der Kirchenplatz mit Menschen angefüllt, die trotz des Schneefalles des üblichen Fastnachtsumzuges der S. C. Studenten harrte. Eigentlich sollte man dieses Treiben Fastnachtsunfirg nennen. Unter fürchterlichem Lärm auf allen möglichen und unmöglichen Instrumenten zogen die Studenten auf. Nach dem Salamander wurden die Gläser auf den Boden zertrümmert. Tie Fenster der Nachbarhäuser waren von Zuschauern besetzt, den jungen Damen wurden Apfelsinen zugeworfen, doch „mancher Wurf er ging daneben". Zum größten Gaudium des Publikums sausten die „süßen Wurfgeschosse" durch die Fensterscheiben. Die Glaser lver- ben sich freuen. Tie große Kirchen la terne wurde ebenfalls ein Opfer des Apfelsinenregens. Nachdem fast nichts mehr ganz, und die Früchte alle waren, zogen die Studenten ihren Kneipen zu, die mit Luftschlangen und Confetti rc. behangen sind. Auf den Straßen herrscht ein reges Treiben. Unter Geheul der Straßenjugend stolzieren trotz des Unwetters Masken umher. ** Pfarrer Grein. Wie wir aus sicherster Quelle hören, wird Pfarrer Dr. Grein, mit dem Verhandlungen wegen Uebernahme einer erledigten Darmstädter Pfarrstelle schwebten, seiner Gemeinde erhalten bleiben. Die zahlreiche» Freunde, die Pfarrer Grein in den weitesten Kreisen unsrer Stadt hat, sowie seine Gemeinde werden dies mit Freuden begrüßen. ** Ans dem Theaterbnrea«. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß Herr Hubert Dietzsch vom Nürnberger Stadttheater am Mittwoch sein Gastspiel hier mit „Dr. Mariens" in Fulda's beliebtem Lustspiele „Jugendfreunde" beginnt. ** Zolltarif und Handelsverträge. Der sozialdemokratische Abg. Ulrich stellt in der Zweiten Kammer den Antrag, die Regierung zu ersuchen, im Bundesrat dahin zu wirken, Stbtn.—W gewerbe' Vorträge hielt Recht, uhlreich W Ortschaften s. s.-s. .h'tbntr ban Ser fc. ßiliv Ieistrrwa! dir Gemüter qllng deS g § Butzb Zeichen der Id: Sränz hingen wed valistischen Jedenfalls I M Genüge besteht noch d oder anderen wider dir H weisen). fc. Lau stattfindende lmdwirtichc Subioi Jubiläui laufen. Z mänenpücht werter ihr, staatlichen i Geistlichkeit Bürger der Ein Lied d Bürgermeif den Fürstet deS Vereins taucht feine mit dem l .fl6 keiner -s tt Ach' s-pdA töimeo. wle i0 schönem > M SchM Hrünberg a d-° unsere Stad zwischen bet Sin Schüft «whx \ Vereint dn lokalen. 'S Titel „Do hier den T Mainz in einem h verübt, at deS Geschä stahl ausgi erhielt de, Brief aus teilnng Diaa sei. Weite deshalb m Briefes tri w feinte $ Aalh Uva 80 (5 betreibe k. ftiBHW man Mtofytenb 'adenen Schi SS in de Kurt bü di, j> Feinde (äi ä'Jtllnbj ?.?Hf,»; "ta«». . “"Mmtittt öi® ««ta richtet .,7/" .Herr wich M.? 'die ■ bei f«t bS' auch LH KM1 j Alsahes au" ^^uhlands a^üben 2' ' geschützt L Sb der L I/AEhoben : dtt Ainimal- e dus in den S. tbruor 1901. Nt\\ ^ühe Karneval, :n Taschen lockt, Jt jeder in der at von liebens- ats überschritten lb Herzog!, vene- n, der da lautet: gehört einmal •n wir uns hier sam„Ro/en"- n mit ober ohne im Grunde ge- : der Karnevals- h ist, der würde chen", muß man nan am liebsten ich weiß, daß ich , dem man nicht ine Herrschaften! nehmen", flötet md verfolgt mit ig für den andern weiter! ©einen iten, seine Per- :r einer möglichst manches Dienst- >schast nähme ein nde. Ähr wahr old ollt, iuVwa -cw^Vt tnc tzosWeit nicht )ird er aber auch allen Maskierten äheren Umganges nrecht aber wär's übel gänzlich fern hier ja auch nur _ hat ja schon der lorbei; st will es r, den mr pietät- ranüguagssüchtige selbst ein Blinder daß unsere Mer mni Wn^E- . audi in unserem dein Karneval und Mde nicht M be hmen wurde? G tbit, die deutscher ensurbehörde,^ all und V1 imt > 1 Ubr mr Wrtfa des schütt T/r Stubenta en Zastnachtsun^ Leuten uuf.^ nelu»*5 »faL Audcn^ dem ^^sarrflcHe * S*1 s "*=-*■ , dar«»! -i oaß keinerlei Zollerhöhungen auf Lebensmittel eingeführt würden, insbesondere nicht bei den bevorstehenden Erneuerungen und Neuabschließungen von Handelsverträgen. ft Lich, 18. Febr. Seit Jahren hat man in unserer Gegend keinen so ausgiebigen Gebrauch vom Schlitten machen können, wie Heuer, da ist eS denn nicht zu wundern, daß bei so schönem Wetter, wie eS der gestrige Sonntag brachte, alles Schlitten fuhr, was Fahrgelegenheit haben konnte. Von Grünberg allein waren 20 Pferde hier, ganz abgesehen von den Gästen, die aus Hungen und anderen Nachbarorten ansere Stadt zum Ziele ihres Winterausflugs gemacht hatten Infolgedessen herrschte in den Straßen bis zur Abfahrt reges Leben. —Um den Wünschen auswärtiger Mitglieder des Orts gewerbevereinS Rechnung zu tragen, werden die beiden Vorträge in diesem Winter auswärts gehalten. — Gestern hielt Rechtsanwalt Reh aus Alsfeld in Arnsburg vor den zahlreich erschienenen VereinSmitgliederu aus den umliegenden Ortschaften einen Vortrag über Ehe- und Erbrecht nach dem B. G.-B. Im Interesse der anwesenden Landwirte gab der Redner dann noch eine Uebersicht über die Bestimmungen der Biehwährung. Der Vortrag fand allgemeinen Beifall. ko. Ettingshausen, 17. Febr. Die hiesige Bürger meisterw ahlaugelegenhett, die nun schon fast ein Jahr dce Gemüter aufregt, wird in aller Kürze durch Bestätigung des gewählten Johannes Keil erledigt werden. § Butzbach, 18. Febr. Seit Wochen stehen wir im Zeichen der Geselligkeit und Vergnügungen verschiedenster Art: Kränzchen, Konzerte, Vereinsfeste und Theatervorstellungen wechseln in bunter Reihenfolge ab; auch an tarne valistischen Veranstaltungen fehlt es seit vorgestern nicht. Jedenfalls wird dem steigenden Bedürfnis nach Geldausgaben zur Genüge entsprochen. — In mehreren Nachbarsdörfern besteht noch der Brauch oder richtiger die Unsitte, dem Nachbarn oder anderen Ortsbewohnern zerbrochene Töpfe u. dergl. wider die Haus- oder Hofthüren zu werfen (sogen. Krappel- werfen). ko. Lauterbach, 18. Febr. Mit dem am 13. Juni hier ftattsindenden Vieh markt wird eine Verlosung von Vieh, lindwirtschaftlichen und Hausgeräten verbunden werden. Büdingen, 18. Febr. Bei schönem Winterwetter ist das Jubiläum des Fürsten am 16. auf das Schönste verkaufen. Zuerst brachten die fürstlichen Beamten und Domänenpächter, dann die Hofdienerschast und die Schloßhandwerker ihre Glückwünsche dar. Darnach gratulierten die staatlichen und städtischen Beamten, die Stadtvertretung, die Geistlichkeit der Standesherrschaft, Vereinsvorstände und viele Bürger der Stadt. Am Abend fand ein Fackelzug statt. Ein Lied der Schuljugend eröffnete die Feier. Darauf hielt Bürgermeister Knaf eine Ansprache, die mit einem Hoch auf den Fürsten und das fürstliche Haus schloß. Ein Gesang des Vereins „Liederkranz" folgte. Darauf sprach Se. Durch- iliucht seinen und seiner Familie Dank für die Feier aus mit dem Wunsche schließend, daß das schöne Verhältnis zwischen der Stadt und seinem Hause erhalten bleiben möge. Ein Schlußlied endete die Feier und der Zug setzte sich wieder in Bewegung. Der Abend versammelte dann die Vereine bet Stadt zu einer gemütlichen Nachfeier in ihren Lokalen. Der Fürst hat dem Rentamtmann Kölsch den Titel „Domänenrat" und dem Gutspachter Flemming hier den Titel „Oberamtmann" verliehen. Mainz, 18. Febr. Vor ungefähr einem Jahre wurde in einem hiesigen Geschäfte ein bedeutender Diebstahl verübt, aber auch gleichzeitig verschwand der Hausbursche des Geschäftes, der damit den Verdacht, daß er den Diebstahl ausgeführt hätte, auch bestätigte. Vor einigen Tagen erhielt der hier wohnende Vater des Hausburschen einen Brief aus Algier, in welchem ihm sein Sohn die Mitteilung machte, daß er in die Fremdenlegion eingetreten sei. Weiter schrieb er, daß er noch Rekrut sei und es ihm deshalb noch ziemlich schlecht ergehe. Am Schluffe seines Briefes teilte er noch ferner mit, daß auch noch ein Mainzer in seiner Kompagnie diene. Mainz, 18. Febr. Infolge der Kälte mußten hier rtwa 80 Schiffe, zum größeren Teil mit Steinkohlen und Getreide rc. beladen, von welchen viele nach Frankfurt bestimmt waren, hier vor Anker liegen bleiben. Durch das fortwährend fallende Waffer find nun eine Anzahl dieser beladenen Schiffe auf den Grund geraten, so daß sie nicht mehr in den Sicherheitshafen verbracht werden können. Diese Schiffe werden nun gelichtet, wodurch man fie wieder flott zu bringen und zu bergen hofft. Der Rhein geht sehr stark mit Treibeis. Klein-Welzheim, 17. Febr. In der Dettinger Blech- Emballage-Fabrik ereignete sich gestern vormittag ein furchtbarer Unglücksfall. Der 17 jährige Arbeiter Peter Lorenz, Sohn des Lackierers Johann Lorenz aus unserer Nachbargemeinde Groß Welzheim, wurde beim Auflegen eines Trans- misfionsriemens von der Maschine erfaßt, entsetzlich zugerichtet, und schließlich gegen ein vergittertes Fenster geschleudert. Dem bedauernswerten Burschen wurde der rechte Arm unterhalb des Schultergelenks vollständig abgerissen; überdies erlitt er schwere Kopf- und Brustverletzungen. Der Armstumpf mußte im Bezirkskrankenhause amputiert werden. Vor 16 Jahren am gleichen Tage wurde dem Vater des Verstümmelten beim Verladen von Eisen das rechte Unterbein zerschmettert. T. Wetzlar, 18. Febr. Wie uns mitgeteilt wird, errichtet Herr Albrecht Stein aus Köln in der Nähe der Stadt eine größere Hochofenanlage mit Gießerei. Zu diesem Zwecke sind größere Landankäufe geschehen. Das Anschluß« geleife, wozu die bahnamtliche Konzession bereits erteilt ist, wird das Werk an den Bahnhof anschließen. Daß diese Anlage, die mit den neuesten technischen Hilfsmitteln ausge- vüstet werden soll, gut prosperieren wird, steht wohl außer Zweifel. Ganz besonders dürfte die Ersparnis an Frachtkosten zu der Rentabilität des Werkes beitragen, da sowohl fter oberhessische Brauneisenstein, der sich bekanntlich siür die Herstellung von Gießereieisen sehr gut eignet, als auch bet erforderliche Roteisenstein und die nötigen Kalk mengen in der Nähe zu haben sind. Von den Besitzern der oberhessischen Erzgruben wird die Aussicht auf erhöhten Absatz mit Freuden begrüßt. Nicht minder erfreut sind die Bewohner von Wetzlar und Umgegend Über die nunmehrige Inangriffnahme des Unternehmens, an dessen Zustandekommen schon seit mehr als 2 Jahren gearbeitet wurde. Marburg, 19. Febr. Gestern abend starb der praktische Arzt, Dr. med. v. Heusinger nach kurzem Leiden. Er war außerordentlicher Profeffot an hiesiger Universität, Geheimer Sanitätsrat und KreiSphysikus. Er erreichte ein Alter von 70 Jahren. Der Verstorbene erfreute sich eines großen Ansehens. Im vorigen Jahre wurde er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. ko. Frankfurt a M., 18. Febr. Rothschilds Testament spukt vielfach in den Blättern. In Wirklichkeit hat der verstorbene Geldfürst gar feind gemacht. Die Todes gratifikation, ein volles Jahresgehalt, wurde den Angestellten der Firma von den beiden Töchtern des Verstorbenen auS- bezahlt. Bei dem Tode des Baron Mayer Karl hatte man dieselbe Sitte geübt. Der Fortbestand des hiesigen Hauses Rothschild ist übrigens gesichert. — Der Dom ist au der Höllgasse jetzt vollständig freigelegt. •* Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. Der vor einigen Wochen spurlos aus Darmstadt verschwundene türkische Oberleutnant Memed Akif, der in der Leibkompagnie des Darmstädter Leibgarde-Infanterie-Regi ments Nr. 115 als Leutnant Dienste that, ist gutem Vernehmen nach in der Schweiz aufgegriffen und als geistes gestört in eine Wiener Heilanstalt überführt worden. Das anläßlich seines Verschwindens erlassene polizeiliche Ausschreiben ist zurückgezogen. — In den Ruhestand wurde versetzt der Zugführer bei der Main-Neckar-Eisenbahn Ernst Walch zu Heidelberg auf fein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit. Vermischtes. * Als mutmaßliche Mörder des Rittmeisters von Krosigk in Gumbinnen, der am 22. v. M. in oer Reitbahn des dortigen Dragoner Regiments von Wedel (Nr. 11) von unbekannter Hand erschossen wurde, sind der Unteroffizier Pahnke und dessen Schwager, ein Sergeant von demselben Regiment, durch den in Gumbinnen weilenden Berliner Kriminalkommissar von Bäckmann verhaftet worden und werden schon in wenigen Tagen vor das Kriegsgericht zur Aburteilung gestellt werden. * Leipzig, 18. Febr. Ein schrecklicher Fund wurde gestern Mittag gemacht. Auf einem Felde bei Thonberg lag der Leichnam eines jungen Mannes. Das Gesicht desselben war mit geronnenem Blute bedeckt und um den Hals war ein Lederriemen geschlungen. Der Leichnam wurde nach der polizeilichen Aushebung ins Pathologische Institut gebracht. Dort ergab es sich, daß der Tote eine ganze Anzahl Stichwunden im Kopfe hatte. In dem Entseelten konnte der in der Buchhandlung von F. E. Fischer beschäftigt gewesene Laufbursche Friedrich Kurt Otto, geboren 1885, feftgefteflt werden. Ein Geldbeutel mit 9 Mk. Inhalt, des Entseelten Lohn, fehlte. Der junge Mann ist offenbar das Opfer eines schweren Verbrechens geworden, das vermutlich in der Nacht zum Sonntag zur Ausführung kam. * Ein Duell. Dor einigen Tagen hat in Leutschau (Ungarn) ein Säbelduell zwischen den beiden Jnfanterie- leutnants Alfred Lerner und Rudolf Enderle stattgefunden, wobei letzterer, wie wir s. Z. meldeten, auf dem Kampfplätze tot zusammenstürzte. Nun wird bekannt, daß auch fein Gegner, Leutnant Alfred Lerner, im Sterben liege. Die beiden Offiziere waren gute Freunde und hatten sich wegen eines geringfügigen Umstandes entzweit. Enderle war mit seiner Abteilung ausgerückt. Als er wieder in die Kaserne einrückte, fand er in der OffizierSmeffe Lerner an seinem Platze sitzen. Er fuhr chn barsch an und wies ihn vom Platze. Es kam zu einem heftigen Wortwechsel, der zu einer Herausforderung führte. Es wurde ein Säbelduell zu den schwersten Bedingungen — ohne Bandagen bis zur Kampfunfähigkeit — vereinbart. Alle Versöhnungsversuche waren an der Hartnäckigkeit EnderleS gescheitert. DaS Duell fand im Fechtsaale der Leutschauer Kaserne statt und artete zu einer förmlichen Schlächterei auS. Beide Gegner griffen einander gleichzeitig sehr heftig an. Zuerst erhielt Enderle einen Hieb über den Finger, weshalb die Aerzte den Zweikampf einstellen wollten. Enderle erklärte jedoch, daß er nicht kampfunfähig fei und forderte die Fortsetzung des Duells. ES kam zu einem zweiten Gange, bei dem Lerner einen so mächtigen Hieb über das Auge bekam, daß das ganze Gesicht vom Blute wie übergoffen war. Er wollte den Kampf nicht aufgeben und hielt sich in der Defensive. Hierauf stürzte Enderle mit erhobenem Säbel auf seinen Gegner zu und rannte dabei in den Säbel Lerners hinein, sodaß die Waffe ihm die Lunge durchbohrte. Zugleich aber erhielt auch Lerner einen fürchterlichen Hieb über die Stirn und stürzte gleichfalls zusammen. Universttäts-Uachrichlen. — Prof. Alois Hanser, der Konservator und Restaurator an der alten Pinakothek in München, feierte seinen 70. Geburtstag. — Der o. Prozessor des Figurenzeichnens und Aquarellmalens an der Technischen Hochschule in Darmstadt, August Noak, tritt am 1. April in den Ruhestand. — Man schreibt aus Heidelberg: Der a.-o. Profeffor Dr. Ernst Goeppert, bisher Assistent, wurde zum Prosektor am hiesigen Anatomischen Institut ernannt. — An der Univertät Rostock habilitierte sich Lic. theol. A Gailey aus Breslau für Kirchengeschichte. — Prof. v. Eisels- b erg, der einstige Assistent Billroths, ist als Leiter der ersten chirurgischen Klinck nach Wien berufen worden. — Der a.-o. Profeffor Dr. E. De- melius ist zum o. Profeffor des österreichischen Zivilrechtes an der Universität in Innsbruck ernannt worden.— Der a- o. Profeffor der Wiener Universität Dr. phtl. Natt er er ist, 40 Jahre alt, gestorben. Dr. Natterer hatte sich durch verschiedene wiffenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Chemie ausgezeichnet und u. a. im Auftrag der Akademie der Wiffen- schaften an den Tieffeeforschungen im Mittelländischen und Roten Meer als Chemiker teilgenommen. Berlin, 18. Febr. Das Alte Herren-Diner der Bonner Borusse» zur Feier des Stiftungsfestes des Korps fand gestern abend im .Kaiserhof" statt. Unter den 150 Teilnehmern bemerkte man Graf Limburg- Stirum, der das Präsidium führte, ferner den Herzog von Ratibor, den Erbprinzen von Ratibor, Prinz Joachim Friedrich von Preußen, Prinz Joachim Albrecht von Preußen, Fürst Herbert Bismarck u a. Dom Kaiser tief folgendes Telegramm em: Homburg, 16 Febr. Den heute versammelten Krrpebrüdern entbiete ich memen kaiserlichen Gruß mit einem Vivat! Creecat! Floreat Borussia! Wilhelm 1. R. — Dre Antwort lautete: Seiner Majestät dem Kaffer und König, Homburg. Die alten Bonner Boruffen danken allerunterthäntgst ihrem hohen Protektor für gnädiges Gedenken und trinken bcgefftert auf das Wohl ihres Kaisers und Königs. Gerichtssaal. ke. Lom Schöffengericht in Niederolm wurde der katholische Pfarrer von Ebersheim wegen Beleidigung eines dortigen Geschäftsmannes zu einer Geldstrafe von 16 Mk. verurteilt Die Beleidigung soll von der Kanzel herab erfolgt sein. — DaS Schöffengericht Osthofen verurteilte den Fortbildungsschüler Deboben zu 50 Mk. Geldstrafe, weil derselbe seinen Lehrer durch eine unanständige Einladung beleidigt hatte. Arbeiterbewegung. Paris, 18. Febr. Medrere Arbeiter, welche sich am SamStag an den Kundgebungen in ChLIons-sur-Saüne beteiligt hatten, wurde» zu Gefängnisstrafen von 1 bis 6 Monaten verurteilt. Gegenwärtig he rscht sowohl in Cbalons, wie in Monceau-leS-Mtnes R -he. Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. — Die alten Frachtbriefe haben noch dieses Jahr Giltigkeit. Die Frist für die Verwendung der alten, durch die Verkehrsordnung für die Eisenbahnen Deutschlands vom 15. November 1892 vergeschrtebenen Frachtbriefformulare ist seitens des Reichseisenbahnamtes bis zum 31. De» zember 1901 verlängert worden. Gießen, 19. Februar. Marktbericht Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 0.90—1.00, Hühnererer per St. 7—9 <$, 2 ©t 00—00 <$, Enteneier 2 St. 00—16 L, Gänseeier per St. 00—00 5>, Käse 1 St. 5—8 4, Käsematte 2 St. 5—8 Erbsen per Liter 22 4, Linsen per Liter 34 <$, Tauben per Paar JC 0.80-1.00, Hühner per St. 1.00-1.50, Hahnen per Stück JC 1.00—1.80, Enten per St. JC 2.00—2.20, Gänse per Pfd. 0.00 bis 0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 d,, Kuh. und Rindfleisch per Pfund 60—64 Schweinefleisch per Pfd. 64—74 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 <&, Kalbfleisch per Pfd, 60—66 <$, Hammelfleisch per Pfd. 50—66 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—6.00 JC, Weißkraut per St. 30—00 Zwiebeln per Ctr. JC 6.00—6.50, Mich per Liter 18 Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MattbäuSgemeinde. Dm 9. Februar. Heinrich Kehler, MöbeltranSvorteur zu Gießm, und Elisabethe Magdalene Margarethe Luise Marie Merkel, Tochter bet TepeziererS Georg Merkel zu Gießen. Den 14. Februar. Wilhelm Kraushaar, Kellner zu Gießen, und Dorothea Scherer, Tochter deS verstorbmen Ackermanns Jakob Scherer zu OckerShausm. Markusaemeinde. Dm 9. Februar. Heinrich Friedrich Wilhelm Grünewald, Kau- tabaksptnner zu Gießm, und Elisabethe Schimmel, Tochter.deS verstorbenen Zigarrenardettert Konrad Schimmel zu Gießm. Den 11. Februar. Friedrich Ludwig Jörg, Dachdecker zu Gießm, und Dorothea Kalbfleisch, Tochter deS verstorbmen Maurers Adam Kalbfleisch zu Udmhausm. Getaufte. MatthüuSgemetnde. Dm 10. Februar. Dem Fuhrmann Heinrich Bocher ein Sohn, Karl Heinrich, geborm dm 17. Dezember. Denselben. Dem Wirt Philipp Hofmann eine Tochter, Marie Elisabeth, geborm dm 3. Januar. MarkuSgemeivde. Dm 10. Februar. Dem Weißbtndermeister Heinrich Konrad eine Tochter, EmUte Marie Wllhelmtne, geborm den 6. Januar. Den 14. Februar. Dem Metzgermetster Heinrich Rausch eine Tochter, Anna, geboren drn 11. Januar. Denselben. Dem Gastwirt Karl Loth eine Tochter, Bertha, geborm dm 15. November. LukaSgemeinde. Dm 10. Februar. Dem Bureauvorsteher Heinrich Rothe Zwilling«- töchter, Johanna und Erna, geboren dm 26. Dezember 1900. Denselben. Dem Hilfshetzer Peter Schaub ein Sohn, Karl Ferdinand Jakob, geboren dm 30. Dezember 1900. Denselbm. Dem Invaliden Friedrich Försterling ein Sohn, Michael Gustav, geboren dm 8. Januar. JohanneSgemeinde. Dm 9. Februar. Ein unehelicher Sohn, Karl JustuS, geborm dm 15. Januar. Den 10. Februar. Dem Tapezier Karl Walter eine Tochter, Marte Emma Luise, geboren den 5. Januar. Denselbm. Dem Eisendreher Heinrich Babel eine Tochter, Katharina, geborm den 8. Januar. Denselbm. Dem Schmied Theodor Stein ein Sohn, Ludwig Georg Alfred Karl, geboren dm 14 Januar. Beerdigte. MatthäuSgemetvbe. Den 7. Februar. Ludwig Zinßcr, Wiesmwlirter i. P., ein Witwer, 84 Jahre alt, starb den 5. Februar. Dm 13. Februar. Elisabeth Schneider, geb. Rößer, Witwe des Rangierer- Konrad Schneider, 64 Jahre alt, starb dm 11. Februar. JohanneSgemeinde. Dm 13. Februar. Elisabethe Franz, Pftündnertn im Hospital, 83 Jahre alt, starb den 10. Februar Neueste Meldungen. London, 19. Febr. Die „Times" melden aus New- Aork: Schatzsekretär Gage erklärt, er werde die jetzige Wirtschaftspolitik gegenüber Rußland in nichts ändern. Gege bestreitet, daß die amerikanische Stahlindustrie vernichtet sei, und erklärt, Rußland könne amerikanische Maschinen nicht entbehren und werde die aus der Erhöhung des Zolles sich ergebende Preiserhöhung zu tragen haben. 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Rente . . < 0 o Griech Monop.-Anl. 8 *>/(, Portugiesen . . 3 0/ Mexikaner . . . 4,/e '7o Chinesen . . 82 80 M. 82,80 , 00 00 » 76.60 „ 76.50 „ 98.25 89.40 98.20 88.40 94.60 96.25 00.0b 25 25 25.50 81.3 ' 8% 8V| ‘Io 8»/. 81 ,»/. 8. J5-18 unk. b. 1900 8. 19-20, unk. b. 1906 8. 13, 14 8. 21, 22, unk. b 1905 Höchste Temperatur Niedrigste „ do. du do. do. Brennholz. Buchen-Schettholz, Buchen-Knüppel, Eichen-Knüppel, Echen-Reisig, Buchen-Reifig, Eichen-Stöcke, Buchen-Stöcke. — 4,8 — 5,2 — 2,8 Kreditaktien . . . Diskonto-Kommaiidit DarnwtÄdter Bank Dresdener Bank . . . Berliner Handelsgett. Oesterr. Ötaatabahn Gotthardbahn . . Laurahütte , . . . Bochum .... Harpener Kappenfihung im Aguarium. 0559 sind willkommen. 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Februar 1901 zu melden. 1469 Dienstag den 26. b. Ms., aöenbs '/,9 Zlhr, im Bereiuslokal. Tages-Ordnung: Kassenbericht. — Bericht des Schrift« führer«. — Wahl einer Kassenprüfungskommission. D. & Oe. A.V. Donnerstag 21. Ilevrnar, 8'/r Uhr abends: vkrkillsabknd. 50 579 83'2 189 1S1 6i6 3ä2 321 268 606 ö69 414 114 802 561 742 322 809 197 1 170 256 137 704 43a 400 13 600 182 93 528 o5O 732 4ü7 223 398 731 686 76 735 46 668 83 456 480 133 485 508 656 91 5H 7i0 657 226 440 Ö9 368 412 20 Hchversteigerung im Markwald $irhlar* am Samstag, als dem *48. Februar 1901, beginnend io Uhr vormitt. 6 Eichen - Schnittholzstämme von 3 bis 9 m Länge, 40 bis 52 cm Durchmesser = 5,58 fm, 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Friseurs Karl Franz Courad zu Gießen ist der zur Ab nähme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß- Verzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögens- stücke auf den 28. Fedruar 1901 anberaumte Schlußtermin auf Aonuttstag,14.Märr1901, vormittags 10 Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht hierselbft, Zimmer Nr. 14, verlegt worden. Gießen, 18. Februar 1901. Haubach, 1462 Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. N57 *760 Sd. 38 80 119 120 164 166 191 207 W 2'2 298 325 326 842 d 79 394 4'24 431 433 46a 491 Fichtenstämme mit 18,30 fm, Fichtenstangen mit 81,82 fm, rm Nadel-Scheitholz, Familien Nachrichten. Gestorben: Maih'as Schanzleh in Köln. — Ferdinand Damm in Fliedbeig. — Leopold KUngettöffer in vüdlngen. — Ferdinand Schaaff in Offenbach. — Anna Schöchlin Wwe., geb. (Bernet, tr Off nbach. — totli.Im Mayer Wwe., geb. Hültenbach, in Worms. — Wklb-lm K ller in Darmstadt — Fr.tz S ork in Darmstadt. — Georp Sarflert in Darmstadt. - Elisabeth Obmann, ged. Keller, in Oder- Ramstadt. /Liufacher öürgerticher Wittags- 13/ tisch gesucht. Offerten mitPrelö- angabe unter 0558 an die Exped. Stadt. Schlachthaus. Freibank. 1451 Heute und morgen: ©djfrßflrifdj 50 pfg. Kchi»ki«rfltisch 50 pfg. Schmal? 60 pfg. ttdjt. Sdjrribtt zur Aushilfe gesucht. 1453 Ortskrankenkasse Telephon 119. Prompter Versandt nach auswärts. Meteorologische Beobachtungen der Ltatiou Gießen. Birklar, den 18. Febr. 1901. Der Markmeister. Müller 1454 Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Rödgen, an der Ochsenwiese. Gießen, 18. Februar 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 1464 (Siebener ^tadttheater. Mittwoch den 20. Februar 1901. Erstes Gastspiel deS Herrn Hubert Dietzsch vom Nürnberger SladUheater. Mittlere Preise. Jugendfreunde. Lustspiel in vier Akten von Ludwig Fulda. Anfang 8 Uhr. Ende 10»/< Uhr. Reich^anlefhe . . do . . Konsole . . . . do . . . . Hessen . Börsennachrichten Berlin, 4 % Dcnteche Grundschuld-Bank 1 u. 2 4'*/o do. 8. 5/a unk. b. 1904 3Vs °/ do. 8 7/8, unk. b. 1906 4 Vo D- Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 8V|% do. unk. 1906 Schüler findet gute Pension in bürgerl. Hause. Off. unter M B 0480 an die Exped. d. Bl. --4Ü 2531 2541) -'4 «65 817 *15 16z:; H'rj :7m '710 17.—18. Febr. — 2.9° C. Eine alte Lebens-Versicherungs- Gesellschaft mit guten, vorteilhaften Bedingungen sucht für Oberheffen mit Sitz Gießen einen 146 Geim> Agenten Kaution erforderlich. Großes bestehendes Geschäft. Günstige Anstellungs-Bedingungen. Mit dem Inkasso deS bestehenden Geschäftes muß die Acquisition neuer Geschäfte verbunden werden. Offerten nebst Referenzen erbeten unter F. V. E. 776 an Rudolf «off-, Frankfurt a. M. Bei unterzeichnetem Gericht sollen zwei ältere, nicht geprüfte MreibgeWn zur Versetzung der Registraturgeschäfte angenommen werden und sind Meldungen bis zum 1. März l. I dahier einzu- Der Bürgermeister. Hohversteigerung im Gießener Ktndtwnld. Montag den 25 Zsebr. 1901, vormittags 9i/zUhr beginnend, sollen tm Gießener Stadtwald, in dem Distrikt Stolzeumorgeu, versteigert werden: 1; ü 1! 1 1 1 4 1 1 1 1 1 1 1 1 Wellen E chen-Reistg, (Durchforstung), „ Nadel Reisig. 826 652 711 721 732 264 947 *61 WJUU 1.002 L013 L026 1-034 1VW 1U6 lüo7 053 ÜIÖ 1076 1096 1166 1292 1L06 1542 1248 11312 loti4 :-4w 1468 H72 Idtiti 11227 1229 296 J$35 M W • lato 117769 «17779 I 17795 118881 | 11891 j M I 1941 l*ol 1*69 .172 .l?b ■Jtiy •Jiit - Der Gesamt-Auflage unterer heutigen Ausgabe UmF liegt ein Prospekt der Aachener Dach' Industrie, Wilkes Sf Cie. in Aachen bet. 1468 TWigrr fagetarbtikr sur sofort gegen hohen Lohn gesucht. Bär & Wetterhahn, 1468_________Nordanlage._______ 1465] Wegen Erkrankung des Dienstmädchens wird für eine kleine Familie von zwei Personen ein braveS Dienstmädchen gegen hohen Lohn baldigst gesucht. Näheres Ostaalage 88« 1456] In einen kleinen HauS- halt (zwei Personen) wird gegen guten Lohn ein solides, braveS Mädchen gesucht, welches Liebe für leichte Gartenarbeit hegt. Earl Wenzel, Frankfurterstr. 40. fnnffrmi «ut Aushilfe sofort Lllüsslllll gesucht. 0554 Frau E. Retter, Lindenplatz. 1452] Durch Wegzug deS Herrn Grafen von Hertzberg tn Molik straße 26 der dritte Stock mit allem Zubehör nebst Garten und Pferdestall vom 1. April ab anderweitig zu vermieten. Näheres Grünbergerstraße 28. 1458] In dem Hause Bleichstraße 16 a ist der 3. Stock, der Neuzeit entsprechend eingerichtet (Klosett und GaS), 5 Zimmer, Küche, Mädchenkammer, Garten- anieil rc., per 1 April zu verm Näheres BtSmarckstraße 82. Frgvkfnrterllraßk 11 ist die Beletage, 5—6 Zimmer und Zubehör, vom 15. März 18000 Mk. auf prima Objekt gegen doppelte Sicherheit sofort od. später gesucht Offerten unter 0508 an die Expedition dieses BlatteS. Ein Kapital von 16—20000 Mk kann an guten ZinSzahler alsbald verliehen werden Offerten unter F P 1269 an die Exped. d. Bl. — Vorstandswghl. — Verschiedenes. Aschermittwoch! Frische Fluß- und Seefische U» ~ O £ k» 2- 2» a> c 3 Februar E * •£> O 3 3 « JA Üe- c Wetter $ ” 2 E H sr 5 yo Re F ui Wind Win 18. 9« i| 753,4 19. 725 । 752,3 19. 2« 1 752,2 Offene Stellen ernlietnnyen verschiedenes Schneefall | ^"Nenschnq! 2.90 C. 7.40 c. Los.» Nr. 38 80 119 120 164 166 191 207 230 272 298 M6 826 342 b79 394 424 431 #38 465 491 1710 1769 i 626 652 711 I 721 | 732 [ 764 947 j ?Jtil luuo 1002 1013 1026 1034 1040 ? 1046 ' 1057 1059 t 1075 . 1076 * 1090 1106 1192 1206 1242 - 1248 1312 1394 1409 1422 1463 1472 1498 iW Ä*- O.&Oe. 1«. F 1795 f 1881 P 1891 1908 1941 1951 61869 42972 L2U76 F’Äioy 2172 i ^<9 tl6 1242 .-254 i £>86 ,522 |lo30 1431 140 154 165 1’47 102 •115 123 ^00 'fir.' Bis N„,NlSM 2124 D 1Ö27 ?Hb5 M w 1529 11 1596 1635 « Pe* ftfÄJJ rt 5 Ziebung$-Ci|ie der Berloosung gelegentlich des Gießener Pferdemarktes am 26. März 1901. Gewii w N.. Los.- Gewinn- Los - Gewinn- Los- Gewinn» LoS- Gewinn- Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. 50 1 Fußabtreter. 2773 15 1 Nähmaschine. 5819 821 1 silb. Taschenuhr. 9455 870 1 Diaphanie. 13535 378 1 Diaphanie. 579 1 Paar Glacehandschuhe 2778 745 1 Fahrpeitsche. 5860 381 1 Photographie-Album. 9561 822 1 silb. Taschenuhr. 13537 472 1 Divanvorlage. Tranchirbesteck. 832 1 Taschenuhr. 2780 516 1 Pferdebürste. 5866 839 1 Spazierstock. 9582 543 1 Portemonnaie. 13590 687 1 183 2 Fleischgabeln. 2799 808 291 1 Reibemaschine. 5977 829 1 compl. Reitzaum. 9645 799 1 Petroleumkocher. 13594 646 1 Paar Dunggabeln. 121 1 Eierschrank 2808 1 Pferdedecke. 5983 602 1 Handschuhkasten. 9735 461 1 Linoleumvorlage. 13673 730 1 Fahrpeitsche. 628 1 Bettvorlage. 2856 803 1 Reibemaschine. 6010 457 1 Linoleumvorlagc. 9750 490 1 P gold. Mansch -Knöpfe 13717 443 1 gold. Brosche. 626 1 Bettvorlage. 2857 357 1 Papeterie. 6037 171 1 Damentasche. 9787 312 1 Pferdedecke. 13718 276 1 Weckuhr 3o2 1 Bierkrug. 2890 377 1 Diaphanie. 6097 465 1 Divanvorlage. 9852 430 1 Papeterie. 13731 287 1 Pferdedecke. 327 1 Pferdedecke. 2941 402 1 Fensterthermometer. 6124 379 1 Photographie-Album. 9857 82 5 Fl. Cognac i. Kiste. 13755 770 1 Gurkenhobel. 268 1 Weckuhr 2968 620 1 Klappsessel. 6133 574 1 Taschenmesser. 9870 165 1 Feldstecher. 13792 215 1 Messcrputzmaschine. 606 1 Tintenfaß. 3106 788 1 Kohlenfüller. 6169 344 1 Bierkrug. 9889 617 1 Klappsessel. 13803 403 1 Fensterthermometer. 569 1 Taschenmesser. 3107 231 1 Haushaltungskorb. 6191 603 1 HaushaltungSbuch. 9898 498 1 Etagere. 13814 684 1 Pfcrdescheere. 414 1 Pferdedecke. 3121 372 1 Diaphanie. 6213 714 1 em. Kochtopf. 9996 560 1 Cigarrenetuis. 138<4 117 1 HauöhaltungSwaage. 114 4 Fl. Cognac in Kiste. 3146 349 1 Bierkrug 6218 309 1 Pferdedecke. 10056 188 Hilte „Französ. Krieg". 13938 558 1 Brieftasche 802 1 Reibemaschine. 3168 556 1 Brieftasche. 6233 78 5 Fl. Cognac in Kiste. 10109 49 1 Paar Kreuzzüge!. 13908 462 1 Linoleumvorlage. 561 1 CigarreneluiS. 3229 519 1 Pferdebürste. 6327 298 1 Pferdedecke. 10142 559 1 Cigarrenetuis. 14012 31 1 gold. Damenuhr. 742 1 Fahrpeilsche. 3254 341 1 Svazierstock. 6383 262 1 Bohnenschneidmaschine. 10321 702 Heu- und Dunggabel. 14078 577 1 Paar Glacehandschuhe. 322 1 Pferdedecke. 3257 771 1 Gurkenhobel. 6401 532 1 Feldflasche. 10327 392 1 Paar Fahrhandschuhe. 14149 570 1 Taschenmesser. 809 Dung- u. Heugabel. 3259 494 1 P. gold. Mansch.-Knöpfe 6498 466 1 Divanvorlage. 10363 448 1 gold. Brosche. 14186 246 1 Dtzd. Toiletteseife. 197 1 lederne Handtasche. 3342 3 1 Pferd. 6539 583 1 Paar Glacehandschuhe. 10379 134 1 Postkartenalbum. 142 2 716 1 em. Kochtopf. 1 1 virrfihig Break nebst 3413 766 1 Bauerntasche. 6544 413 1 Pferdedecke. 10387 759 1 Futtersieb. 1 Reibemaschine. 14229 473 1 Divanvorlage. Carossieru.silberpl. 3455 534 1 Damentasche. 6562 683 1 Pfcrdescheere. 10393 529 14239 175 1 Damentaschc. 170 Geschirr. 3480 259 1 Dtzd. Toiletteseife. 6571 151 7 Fl. Weißwein in Kiste. 10402 135 1 Postkartenalbum. 14262 725 1 Hlitzaiim. 1 Damentasche. 3529 107 4 Fl. Cognac i. Kiste. 6572 762 1 Haushaltungskorb. 10445 721 1 led Stallhalfter. 14267 587 1 Paar Glacehandschuhe. 256 1 Dtzd. Toiletteseife 3533 790 1 Kohlenfüller. 6637 610 1 Tintenfaß. 10475 71 1 Meyers k eines Konversa14462 733 1 Ackerleine. 137 704 1 Postkarten-Albun: Heu- u. Dunggabel 3541 3589 273 198 1 1 Weckuhr. Reiseplaid. 6719 6868 88 54 1 1 Bild von Gießen, silb. Taschenuhr. 10506 340 tionslexikon. 1 Spaziecstock. 14509 14550 039 794 1 1 Portemonnaie. Kohlenfüller. 43a i T.'^ctcvie. 3620 70 1 silb. Tranchirbesteck. 6885 552 1 Anhängetasche. 10514 614 1 Hupperz „Geflügelzucht". 14602 333 1 Spazierstock. 400 1 Paar Fah» Handschuhe. 3708 765 1 Bauerntasche. 6938 517 1 Pferdcbürste. 10539 699 Heu- und Dunggabel. 14632 274 1 Weckuhr. 13 1 Oelgcm. „Im Frühling" 3710 214 1 Buttermaschine. 6965 608 1 Tintenfaß. 10548 511 1 Blumenvase. 14660 118 1 HauShaltungSwaaae. 600 1 Paar Hosenträger. Silb. Butter- u. Käsebesteck. 3728 254 1 Dtzd. Toiletteseife. 6977 651 1 Bettkolter. 10599 671 1 Tischdecke. 14663 21 1 Regulator m. Schlag». 182 3776 512 1 Pferdebürste. 7197 612 1 Schoenbeck „Reiten und 10636 200 1 Oelbild. 14734 199 1 Dvd. Meller u. Gabel. 93 528 1 Handtasche. 1 Reibmaschine. 3789 3810 828 635 1 1 Reisetasche. Pserdcbürste. 7216 66 1 Fahren". Symphonion 10640 10681 112 24 4 Fl. Cognac in Kiste. 1 silb. Besteck. 14739 14847 1 25 777 12 silb. Kaffeelöffel. 1 Waschseil. 050 1 Anhängetasche. 3851 147 7 Fl. Weißwein i. Kiste. 7232 470 1 Divanvorlage 10749 801 1 Reibemaschine. 14897 177 Schiller's Werke. 732 1 Ackerleine. 3944 317 1 Pferdedecke. 7244 367 1 Diaphanie. 10800 201 1 Oelbild. 14908 54t 1 Portemonnaie. 4ü7 1 Pferdedecke. 3957 16 1 Ringelwalze. 7248 369 1 Diaphanie. 10835 747 1 Fahrpeitsche. 14997 234 1 Haushaltungskorb. 223 1 Waschleine. 3962 429 1 Papeterie. 7270 ö5 1 Bild von Gießen. 10894 108 4 Fl. Cognac in Kiste. 15045 476 1 gold. Brosche. 398 1 Paar Fahrhandschuhe. 3966 598 1 Paar Hosenträger. 7275 89 1 Bild von Gießen. 10949 34 1 Bowle, altkupfer. 15051 478 1 gold. Brosche. 731 1 Ackerleine. 3976 499 1 Hauffs Werke. 7291 178 ShakcSpcarc'S Werke. 10962 222 1 Waschleine. 15067 329 1 Pferdedecke. 686 1 Tranchirbesteck. 4026 417 1 Pferdedecke. 7293 488 1 P. gold. Mansch.-Knöpfe 11042 653 1 Betlkolter. 15068 642 1 Pferdebürste. 76 5 Fl Cognac in Kiste. 4077 665 '/ i Dtzd. Handtücher. 7300 723 1 leb- Stallhalfter. 11092 28 1 Plü chteppich. 1 Petroleumkocher. 15083 236 1 Dtzd. Totletteseife. 735 1 Acker leine. 4092 281 1 Pferdedecke. 7308 551 1 Anhängetasche. 11160 798 15089 203 1 Reisenecessaire. 46 1 Tisch (Kunstschmiedearb.) 4123 323 1 Pferdedecke. 7333 505 1 Tafelaufsatz. 11203 37 1 Küchenschrank. 15132 530 1 Reibemaschine. 668 1 Tischdecke. 4125 446 1 gold. Brosche. Spazierstock. 7355 48 1 Lederkoffer. 11235 767 1 Bauerntasche. 15162 94 1 Rucksack. 83 5 Al. Cognac L Kiste. 4191 331 1 7364 210 1 Briefbeschwerer (Kunst- 11342 444 1 gold. Brosche. 15166 630 1 Bettvorlage. 456 480 1 Linoleumvorlage. 1 gold. Brosche. 4194 4200 242 677 1 1 Dtzd. Toilettescife. Pfcrdescheere. 7427 502 1 schmicdearbeit). Sch llers Werke. 11344 11349 447 729 1 gold. Brosche. 1 Fahrpeitsche. 15192 15195 314 772 1 1 Pferdedecke. Gurkenhobel. 133 1 Postkarienalbum. 4206 594 1 Paar Hosenträger. 7448 45 1 Extirpator. 11372 355 1 Papeterie. 15201 227 1 Waschleine. 485 1 P. gold Mansch.-Knöpse 4210 806 1 Reibemaschine 7455 787 1 Haushaltungskorb. 11415 525 1 Reibmaschine. 15233 208 1 G ldkassette. 508 1 Garderobehalter. 4223 694 1 Tranchirbesteck. 7457 778 1 HauShaltungSkorb. 11536 740 1 Ackerleine. 15 41 752 1 Futtersieb. 656 1 Bettkolter. 4298 62 1 Luthertisch. 7470 807 1 Reibemaschine. 11544 166 1 Feldstecher. 1 Waschseil. 15312 290 1 Pferdedecke. 97 1 Damen-Hutkoffer. 4316 365 1 Papeterie. 7534 824 1 Taschenuhr. 11570 773 15357 67 1 Barometer. 580 1 Paar Glacehandschuhe. 4324 776 1 Waschseil. 7546 510 1 Blumenvase, 11620 726 1 Fahrpeilsche. 15397 831 1 Stallhalfter. 7bO 1 Heu- und Dunggabel. 4414 167 1 Feldstecher. 7576 19 1 Regulator m. Schlagw. 11647 629 1 Bettvorlage. 15417 533 1 Feldflasche. 657 1 Bettkolter. 4450 524 1 Reibemaschine. 7613 266 1 Weckuhr. 11796 596 1 Paar Hosenträger. 15436 373 1 Diaphanie. 226 1 Waschleine 4510 557 1 Brieftasche. 7644 360 1 Papeterie 11816 217 1 Waschleine. 15483 775 1 Waschsetl. 440 1 gold. Brosche. 4546 453 1 Linoleumvorlage. 7694 204 1 Fliegenschrank. 11895 514 1 Pserdebürste. 15491 751 1 Futterfieb. 59 1 silb. Taschenuhr. 4595 109 4 Fl. Cognac i. Kiste. 7703 101 1 leb. Damentasche. 11912 536 1 Damentasche. 15517 779 1 HauShaltungSkorb. 368 1 Diaphanie. 4603 131 1 Postkartenalbum. 7877 467 1 Divanvorlage. 11945 267 1 Weckuhr. 15520 720 1 em Kochtopf. 412 1 Pferdedecke. 4623 513 1 Pserdebürste. 7939 568 1 Taschenmesser. 11956 738 1 Ackerleine. 15526 74 1 Reisekoffcr. 20 1 Regulator m. Schlagw. 4663 243 1 Dtzd. Toiletteseife. 7958 47 1 leb- Handtasche. 11961 578 1 Paar Glaceehandschuhe. 15537 278 1 Weckuhr. 228 1 Waschleine. 4720 549 1 Anhängetasche. 8126 359 1 Papeterie 11965 143 1 Photographie-Album. 15573 353 1 Bierkrug. 190 Dr. Stillfried Hohenzollern 4735 564 1 Tranchirbesteck. 8130 769 1 Gurkenhobel. 12010 835 1 Taschenuhr. 15392 363 1 Papeterie. 376 1 Diaphanie. 4748 625 1 Bettvorlage. 8143 330 1 Pferdedecke. 12030 573 1 Taschenmesser. 15608 504 Uhlands Werke. 834 1 Taschenuhr. 4794 454 1 Linoleumvorlage. 8150 703 eu- und Dunggabel. 12064 297 1 Pferdedecke. 15641 817 1 Brieftasche. 395 1 P Fahrhandschuhe. 4799 265 1 Bohncnschneidmaschinc. 8178 8 1 Fohlen. 12080 288 1 Pferdedecke 15653 754 1 Futtersieb. 250 1 Dtzd. Toiletteseife. 4861 592 1 Paar Hosenträger. 8247 356 1 Papeterie. 12092 604 1 Haushaltungsbuch. 15655 652 1 Bettkolter. 729 1 Fahrpeitsche. 4876 149 7 Fl. Weißwein in Kiste. 8268 68 1 Symphonion. 12093 389 1 Bild „Königin Luise". 15688 383 1 Phot. Album. 468 1 Divanvorlage. 4950 181 Christiani Weltgeschichte. 8324 364 1 Papeteri'. 12136 220 1 Waschleine. 15712 527 1 Reibemaschine. 213 1 einsp. Kuhgeschirr. 4990 301 1 Pferdedecke. 8327 123 1 S pazierstock m. Silbergr. 12163 245 1 Dtzd. Toiletteseife. 15726 758 1 Futtersieb. 501 1 Schillers Werke. 5067 637 1 Pferdebürste. 8 >96 253 1 Dtzd. Toiletteseife. 12187 115 1 HaushaltungSwaagc. 15749 110 4 Fl. Cognac i. Kiste. 69 1 silb. Tranchirbesteck. 5080 55 1 silb. Taschenuhr. 8479 299 1 Pferdedecke. 12222 500 1 Hauffs Werke 15774 464 1 Divanvorlage. 214 1 Dtzd. Toiletteseife 5115 469 1 Divanvorlage. 8494 103 1 Schließkorb. 12261 763 1 Bauerntasche. 15781 458 1 Linoleumvorlage. 781 1 HauShaltungSkorb. 5116 92 1 Handlasche. 8638 401 1 Paar F hrhandschuhe. 12299 419 1 Cigarren-Etuis. 15786 154 7 Fl. Weißwein i. Kiste. 503 1 Schimpfky, Heilpflanzen. 5238 441 1 gold. Brosche. 8644 796 1 Kohlensüller. 12346 705 Heu- und Dunggabel. 15819 106 4 Fl. Cognac i. Kiste. 98 1 Trense. 5245 545 1 Portemonnaie. 8653 484 1 P gold. Mansch.-Knöpfe 12368 300 1 Pferdedecke. 15868 293 1 Pferdedecke. 384 1 Phot. Album. 5255 438 2 Bde. Schiller. 8726 73 1 Trinkhorn. 12450 224 1 Waschleinc. 15885 830 1 Stallhalster. 491 1 P. gold. Mansch.-Knöpfc 5373 585 1 Paar Glacehandschuhe. 8805 605 1 Privatcasscnbuch. 12465 371 1 Diaphanie. 15921 426 1 Schreibmappe. 750 1 Fahrpeilsche. 5402 284 1 Pferdedecke. 8815 664 7 Dtzd. Handtücher- 12487 218 1 Waschleine. 16009 581 1 Paar Glacehandschuhe. 641 1 Pferdebürste. 5466 518 1 Pferdebürste. 8828 819 1 Brieftasche. 12523 492 1 P gold Mansch.-Knöpse. 16018 120 1 Schlüsselhalter (Kunst741 437 1 Fahrpeitsche 1 Tintenfaß. 5468 5479 292 77 1 5 Pferdedecke. Fl. Cognac in Kiste. 8929 8969 795 80 1 5 Kohlenfüller. Fl. Cognac i. Kiste. 12533 12589 396 260 1 Paar Fahrhandschuhe. 1 Bohnenschneidemaschine. 16097 194 1 schmiedearbeit). Wandschrank. 459 1 Linoleumvorlage. 5480 623 1 Bettvorlage. 8983 321 1 Pferdedecke. 12617 648 1 Paar Dunggabeln. 16104 409 1 Pferdedecke. 689 1 Tranchirbesteck. 5507 506 1 Tafelauflatz. 8996 41 1 comvl. Sattel. 12653 189 Kugler „Kaiser Wilhelm". 16149 160 1 Cigarrentasche. 205 1 Fliegenschrank. 5517 479 1 gold. Brosche. 9522 26 6 silb. Löffel. 12790 271 1 Weckuhr. 16168 87 1 Bild von Gießen. 713 1 em Kochtopf. 5524 812 Dung- u. Heugabel. 9043 232 1 HauShaltungSkorb. 12794 319 1 Pferdedecke. 16316 639 1 Pferdebürste. 58 1 Phot. Camera. 5529 249 1 Dtzd. Toiletteseife. 9093 191 Kürschner'S Lexikon. 12985 717 1 emaill. Kochtopf. 16385 792 1 Kohlenfüller. 825 1 Taschenuhr. 5539 44 1 Wiesenegge. 9104 3ö0 1 Pdot. Album. 13009 91 1 Bild von Gießen. 16393 338 1 Spazierstock. 685 1 Tranchirbesteck. 5571 739 1 Ackerlcine. 9113 609 1 Tintenfaß. 13019 567 1 Taschenmesser. 16396 734 1 Ackerleine. 366 1 Papeterie. 5598 636 1 Pferdebürste. 9152 148 7 Zl. Weißwein L Kiste. 13081 451 1 Linoleimvorlage. 16404 408 1 Pferdedecke. 113 4 Fl. Cognac i. Kiste. 5614 615 1 Klappsessel. 9238 495 1 V gold. Mansch -Knöpfe 13153 282 1 Pferdedecke. 16412 38 1 Waschmaschine. 257 1 Dtzd. Toiletteseife. 5627 697 1 Aschenbecher (Kunst9242 597 1 !aar Hosenträger. 13230 316 1 Pferdedecke. 16434 12 1 Fohle«. 125 163 1 Bierscrvice. 1 Feldstecher. 5740 305 1 schmiedearbeit.) Pferdedecke. 9249 9257 588 586 1 1 i s )aar Glacehandschuhe. )aar Glacehandschuhe. 13254 13299 96 431 1 Reisewäschesack. 1 Papeterie. 16449 16456 334 155 1 2 Spazierstock. Bilder, Kaiser unb 195 607 1 Wandschrank. 1 Tintenfaß. 5753 5757 632 820 1 1 Pferdebürste. Brieftasche. 9307 9337 482 173 1 1 gold. Brosche. Damentasche. 13371 13406 296 463 1 Pferdedecke. 1 Divanvorlage. 16457 354 1 Kaiserin. Bierkrug. 158 1 Cigarrentasche. 5778 207 1 Paar Stallhalfter. 9353 277 1 Weckuhr. 13454 390 1 Paar Fahrhandschuhe. 16458 124 1 Spazierstock m. Silbergr. 310 1 Pferdedecke. 5804 719 1 em. Kochtopf. 9385 669 1 Tischdecke. 13458 202 1 Bürstengarnit, m Spieg 16471 235 1 HauShaltungSkorb. Fl. Cognac i. Kiste. 531 1 Reibemaschine. o807 678 1 Tischdecke. 9404 102 1 Echließkorb. 18507 32 1 gold. Damenuhr. 16500 79 5 LaS- Gewinn« LoS- Nr. Gewinn« Nr. LoS- Nr. Gewinn» Nr. LoS- Nr. Gewinn» Nr. LoS- Gewinn- Nr. Nr. Nr. Nr. 16592 39 1 golb. Herrnkette. 18844 385 1 Phot. Album. 20578 382 1 Photo graphie-Album. 22970 688 1 Tranchirbesteck. 24914 239 1 Dtzd. Toiletteseife. 16616 427 1 Papeterie. 18846 308 1 Pferdedecke. 20599 535 1 Damentasche. 22997 584 1 Paar Glacehandschuhe. 24940 17 1 Sackscher Pflug. 1 Futtersieb. 16629 169 1 Ziehharmonika. 18938 640 1 Pferdebürste. 20615 211 1 Reisehandtasche. 23015 216 1 leb. Damentasche. 24993 756 16717 16806 728 230 1 Fahrpeitsche.j 1 HaushaltungSkorb. 18950 18961 30 347 1 golb. Damenuhr. 1 Bierkrug. 20624 20653 563 538 1 Cigarren-EtuiS. 1 Damentasche. 23052 696 1 Aschenbecher (Kunst- schmiebearbeit). 25026 25042 486 411 1 P golb. Mansch. Knöpfe 1 Pferdebecke. 16883 60 1 silb. Taschenuhr. 18981 749 1 Fahrpeitsche. 20669 489 1 P. golb. Mansch -Knöpfe 23058 555 1 Brieftasche. 25069 654 1 Bettkolter. 16919 599 1 Paar Hosenträger. 19040 325 1 Pferbebecke. 20845 715 1 emaill. Kochtopf. 23062 388 1 Bilb „Königin Luise". 25074 111 4 Fl. Cognac i. Kiste. 16943 16991 661 761 */i Dhd. Handtücher. 1 HaushaltungSkorb. 19080 19090 634 399 1 Pferbebürste. 1 Paar Fahrhandschuhe. 20851 695 1 Leuchter (Kunstschmicde- arbeit). 23104 23107 136 449 1 Postkartenalbum. 1 golb. Brosche. 25153 25177 116 627 1 HauShaltungSwaage. 1 Bettvorlage. 16992 618 1 Klappsessel. 19092 643 1 Kleider- u. Hutbürste. 20855 471 1 Divanvorlage. 23123 833 1 Taschenuhr. 25264 23 1 Speiseservice (90 teilte) 17149 162 1 Weinservice m. Platte 19105 823 1 Taschenuhr. 20865 442 1 golb. Brosche. 23146 659 1 Bettkolter. 25307 159 1 Cigarrentafche. 17252 791 1 Kohlenfüller. 19113 238 1 Dtzd. Toiletteseife. 20914 566 1 Tranchirbesteck. 23152 645 1 Bügelbrett. 25359 680 1 Pferdescheere. 17253 460 1 Linoleumvorlage. 19120 678 1 Pferdescheere. 21011 289 1 Pferdebecke. 23196 106 4 Fl. Cognac j. Kiste. 25402 712 1 em. Kochtopf. 17257 95 1 Rucksack. 19135 611 1 Engel „Der Pferdestall". 21098 122 1 Petroleumkocher. 23197 423 1 Brieftasche. 25464 157 1 Cigarrentasche. 17277 315 1 Pferdedecke. 19165 53 1 silb. Taschenuhr. 21165 420 1 Cigarren-EtuiS 23232 104 1 Schließkorb. 25479 161 1 Bierservice mit Platte. 17280 255 1 Dtzd. Toiletteseife. 19190 415 1 Pferdedecke. 21190 320 1 Pferdebecke. 23246 ■84 1 Bild von Gießen. 25487 221 1 Waschleine. 17284 391 1 Paar Fahrhandschuhe. 19241 743 1 Fahrpeitsche. 21256 624 1 Bettvorlage. 13247 348 1 Bierkrug. 25549 736 1 Ackerleine. 17288 63 1 Bowle mit 12 Gläsern. 19244 241 1 Dtzd. Toiletteseife. 7 Fl. Weißwein i. Kiste. 21340 164 1 Feldstecher. 23256 591 1 Paar Hosenträger. 25611 272 1 Weckuhr. 17350 56 1 Wringmaschine. 19276 151 21375 410 1 Pferdedecke. 23259 229 1 Trockengestell. 25678 658 1 Bettkolrer. 17367 65 1 Bierservtce mit Platte, 19279 146 7 Fl. Weißwein t Kiste. 21408 662 ’/» Dhd. Handtücher. 23286 375 1 Diaphanie. 25687 346 1 Bierkrug. 17377 428 1 Papeterie. 19290 760 1 Ablaufbreit. 21511 784 1 HaushaltungSkorb. 23295 589 1 Paar Hosenträger. 25721 294 1 Pferdedecke 17459 660 7» Dtzd. Handtücher. 19302 708 Heu- und Dunggabel. 21549 335 1 Spazierstock. 23311 264 1 Bohnenschneibmaschine. 25754 497 1 Eiagsre. 17463 196 1 Dtzd. Messer u. Gabel. 19308 140 1 Phot. Album. 21563 810 Dung- und Heugabel. 23339 827 1 Taschenuhr. 25760 509 1 Garderobeballer. 17475 613 1 Rümpler, Käufl. Dung- stoffe. 19611 19363 141 248 1 Phot. Album. 1 Dtzd. Toiletteseife. 21565 21587 275 746 1 Weckuhr. 1 Fahrpeitsche. 23371 23388 679 785 1 Pferdescheere. 1 Hau-hattung-korb. 25778 25790 269 127 1 Weckuhr. 1 Bierservice. 17517 425 1 Postkartenalbum. 19378 621 1 Bettvorlage. 21605 515 1 Pferdebürste. 1 Gurkenhobel. 23390 303 1 Pferdedecke." 25792 816 1 Brieftasche. 17543 701 Heu- und Dunggabel 19382 14 1 compl. Sattel. 21696 768 23428 711 1 em- Kochtapf. 25800 633 1 Pferdebürste. 17584 17617 520 434 1 Pferdebürste. 1 Papeterie. 19412 33 1 Vase (silberbronce mit Mayolika). 21718 21752 393 675 1 Paar Fahrhandschuhe. 1 Tischdecke. 23439 23456 540 11 1 Portemonnaie. 1 Fohlen. 25802 25822 219 805 1 Waschleine. 1 Reibemaschine. 17652 523 1 Reibemaschine. 19433 6 1 Fohle«. 21765 496 1 ©lagere. 23462 416 1 Pferdebecke. 25849 826 1 Taschenuhr. 17668 676 1 Pierdejcheere. 19439 394 1 Paar Fahrhandschuhe. 21772 455 1 Linoleumvorlage. 23476 36 1 Nähtisch. 25862 90 1 Bild von Gießen. 17757 424 1 Brieftasche. 19446 2 1 Pferd. 21819 718 1 emaill. Kochtopf. 23477 100 1 leb. Damentasche. Heu- und Dunggabel. 1 Postkartenalbum. 25957 225 1 Walchleine. 17906 619 1 Klappsessel. 19461 247 1 Dtzd. Toiletteseife. 21820 548 1 Anbängetasche. 1 Pferdebürste. 23494 709 25977 572 1 Taschenmesser. 17922 748 1 Fahrpeitsche. 19518 681 1 Pferdescheere. 21861 633 23584 188 26015 307 1 Pferdedecke. 17939 279 1 Weckuhr. 19519 786 1 HauShaltungSkorb. 21910 324 1 Pferdedecke. 2'627 649 1 Bettkolter. 26068 477 1 aold. Brosche. 17954 582 1 Paar Glacehandschuhe. 19540 174 1 Damentasche. 21923 358 1 Papeterie. 23648 318 1 Pferdedecke. 26095 647 1 Paar Dunggabeln. 17959 40 1 Patentbettstelle mit Patentmatraze. 19553 19561 332 153 1 Spazierstock. 7 Fl. Weißwein in Kiste. 21952 21996 644 285 1 Bügelbrett. 1 Pferdedecke. 23691 23710 295 142 1 Pferdedecke. 1 Phot. Album. 26097 26108 350 782 1 Bierkrug. 1 HaushaltungSkorb. 18032 263 1 Bohnenschneidmaschine. 19573 562 1 Cigarren-EtuiS. 22092 547 1 Portemonnaie. 23740 233 1 HaushaltungSkorb. Dung- und Heugabel. 26126 691 1 Tranchirbesteck. 18123 176 Goethe'- Werke. 19696 4.33 1 Papeterie. 22100 405 1 Fenstcrthermometer. 23750 813 26133 526 1 Reibmaschine. 18126 72 1 MeyerS kleine- Conservation- Lexikon. 19717 19755 575 682 1 Taschenmesser. 1 Pferdescheere. 22101 22115 397 804 1 Paar Fahrhandschuhe. 1 Reibemaschine. 23755 21770 240 64 1 Dtzd. Toiletteseife. 1 Waschgarnitur (5 teil) 1 Pferdedecke. 26136 26259 251 797 1 Dtzd. Toiletteseife. 1 Kohlenfüller. 18155 670 1 Tischdecke. 19780 172 1 Damentasche. 22150 674 1 Tischdecke. 23854 328 26272 722 1 leb. Stallhalfter. 18189 4 1 Pferd. 1 Kohle». 19787 184 2 Fleischgabeln. 22162 270 1 Weckuhr. 23880 744 1 Fahrpeitsche. 26274 212 1 Paar Ledergamaschen 18192 9 19789 631 1 Pferdebürste. 22166 61 1 silb. Taschenuhr. 23927 128 1 Steingntbowle. 1 Paveterie. 26276 306 1 Pferdedecke. 18202 283 1 Pferdedecke. 19880 86 1 Bild von Gießen. 22190 145 7 Fl. Weißwein i. Kiste. 23941 361 26287 116 1 Klappsessel. 18203 595 1 Paar Hosenträger. 19911 774 1 Waschseil. 22270 7 1 Fohle«. 23960 544 1 Portemonnaie. 26304 475 1 golb. Brosche. 18219 258 1 Dtzd. Toiletteseife. 19920 483 1 golb. Brosche. 2'2273 57 1 Pbot. Camera. 23997 132 1 Postkartenalbum. 26306 345 1 Bierkrug. 18275 119 1 HauShaltungSwaage. 19950 546 1 Portemonnaie. 22280 815 1 Brieftasche. 24029 537 1 Damcntasche. 1 Futtersieb. 26322 <67 1 Tischdecke. 18277 179 Heine'- Werke 19963 450 1 golb. Brosche. 22349 313 1 Pferdedecke. 24032 757 26364 566 1 Tranchirbesteck. 18291 280 1 Weckuhr. 19964 185 Butter» unb Käse-Besteck. 22469 800 1 Reibemaschine. 24056 487 1 P. golb. Mansch-Knöpfe. 26367 304 1 Pferdedecke. 18326 10 1 flFoblra. 20027 445 1 golb- Brosche. 22549 554 1 Brieftasche. 24091 343 1 Bierkrug. 1 leberner Reisekoffer. 1 Kohlenfüller. 26384 650 1 vettkolter. 18334 144 1 Phot. Album. »0094 326 1 Pferbebecke. 22604 126 1 Bierservice. 24107 18 26392 780 1 HaushaltungSkorb. 18372 737 1 Ackerleine. 20098 150 7 Fl. Weißwein in Kiste. 22607 601 1 Damencassette. 24108 793 26403 724 1 leb. Stallhalfter. 18394 22 1 golb. Damenuhr. 20144 481 1 golb. Brosche. 22655 180 Christiani Weltgeschichte. 24123 655 1 Bettkolter. 26449 40 t 1 Fensterlhermometer. 11429 192 1 Rauchscrvice. 20213 507 1 Rauchservice. 22661 818 1 Brieftasche. 24130 672 1 Tischbecke. 26460 811 Dung- und Heugabel. 18438 707 Heu- und Dunggabel- 20222 436 1 Tintenfaß. 22666 693 1 Tranchirbesteck. 24209 362 1 Papeterie. 26462 186 1 NippeS-Uhi. 1 silb. Taschenuhr. 18539 576 1 Taschenmesser. 20234 387 1 Phvtographie-Album' 22673 342 1 Spazierstock. 24274 422 1 Brieftasche 26481 52 18563 27 6 silb. Löffel. 20280 286 1 Pferbebecke. 22678 193 1 Etagsre (Nickel). 24291 814 1 Wäschetrockner. 26505 336 1 Spazierstock. 18579 18613 130 421 1 Postkartcnalbum. 1 CigarrenetuiS. 20307 20318 29 432 1 Plüschteppich. 1 Papeterie. 22688 22711 764 458 1 Bauerntasche. 1 Linolcumvorlage. 24465 698 1 Aschenbecher (Kunft- (schmiedearbeit). 26527 26584 755 129 1 Futtersieb. 1 Postkarlenalbum. 18618 692 1 Tranchirbesteck- 20367 783 1 HaushaltungSkorb. 22743 156 1 Cigarrentasche 24474 521 1 Reibmaschine. 26753 261 1 Bohnenschneidmcttchine. 18706 418 1 Pferdedecke. 20362 187 1 Nippes-Uhr. 22754 302 1 Pferdedecke. 24535 406 1 Fensterthermometer. »6756 632 1 Bettvorlage. 18711 43 1 Waschmaschine. 20363 139 1 Schreibmappe. 22757 690 1 Tranchirbesteck. 24537 710 Heu- unb Dunggabel. 26799 75 1 Klappsessel. 18736 789 1 Koblenfüller. 10405 666 1 Tischdecke. 22765 653 1 Anhängetasche. 24590 386 f Phot. Album. 26873 661 '/> Dtzd. Handtücher. 18748 18764 18768 18775 18796 18819 593 99 5 206 590 35 1 Paar Hosenträger. 1 Trense. 1 Pferd. 1 HauShaltungSleiter. 1 Paar Hosenträger 1 Waschtisch m. Marmorpl. -0422 20432 20464 20543 20546 20557 237 571 542 51 337 522 1 Dtzd. Toiletteseife. 1 Taschenmesser. 1 Portemonnaie. 1 silb. Taschenuhr. 1 Spazierstock. 1 Reibmaschine. 22780 22787 22891 22926 22928 22953 81 42 753 168 439 351 5 Fl. Cognac i Kiste. 1 Triumph-Mangel. 1 Futtersieb. 1 Feldstecher. 1 golb. Brosche. 1 Bierkrug. 24612 24669 24684 24708 24722 24788 493 374 474 209 811 706 1 P. golb. Mansch.-Knöpfe 1 Diaphanie. 1 Divanvorlage. 1 Waschtopfm.Dampfbrause 1 Pferdedecke. Heu- und Dunggabel. 26944 152 1 Dtzd. To-lettefeife. Die Gewinne können gegen Rückgabe der betreffenden Loose in der Stadtknabenschule mittags von 11 bis 2 Uhr (auch Sonntags) in Empfang genommen werden. Die lebenden Gewinne werden 8 Tage, die übrigen Gewinne 3 Wochen nach beendeter Ziehung auf Kosten und Gefahr der Gewinner aufbewahrt. Pferde und Fohlen werden nach 8 Tagen verwertet, der Erlös wird weitere 14 Tage nach Abzug der Kosten und Gefahr der Gewinner gehalten. Drei Wochen nach der Ziehung sind die nicht abgeholten Gewinne verfallen. Die Ueberfendung von Gewinngegenständen an auswärtige Gewinner findet nur auf deren Rechnung und Gefahr, sowie gegen Nachnahme der Verpackungskosten statt. Man wolle sich dieserhalb an Herrn Richard Krrchackrr dahier wenden. Die Ziehungsliste ist für 10 Pf. pro Exemplar vom Vorgenannten zu beziehen. Gießen, den 20. März 1901. Die Pferdemarkt - Kommission. Buchdruckerei der „Gießener Neueste Nachrichten" Gießen.