Zweites Blatt »*♦ i«r wb im Erfüllung der Bedingungen beginnen könne. * Lord Roseberry hat in einem offenen Briefe an seine Der ehemalige Freitag IN. JuMSOI Adresse für Depesch»«» Anzeiger Hietzeir Fernsprechanschluß gk.fct, 26* FaMUIen- «mid mit ftüi /rSv* •s.'öc^X «nk ^Hrg. StoMeRMr0 ^Blätter M «er- nwflfej« gegenwärtige Sicherheit der bei der Nationalbank gemachten Einlagen bezweifeln sollen." land betrifft die Einzelheiten des Planes der Entschädigungszahlung. Alle Gesandten hatten sich bereits zu Beginn des Juni vorbehaltlich der Zustimmung ihrer Regierungen über einen Plan geeinigt, als England seine Zustimmung versagte mit der Begründung, daß, es seine Handelsinteressen schützen müsse. Die Gesandten der neutralen Mächte meinen, daß, entweder Rußland oder England wesentliche Zugeständnisse werde machen müssen, bevor ein Abschluß! der Verhandlungen möglich sei. In der Zwischenzeit bearbeiten die Gesandten verhältnismäßig unwichtige Detail- Fragen, z. B. Verbesserungen der Schiffahrtsverhältnisse. Wenn aber die finanzielle Frage erledigt wäre, könnten >ie Verhandlungen in einem Tage zum Abschluß, gelangen. Li-Hung-Tschang sandte an die Gesandten die dringende Aufforderung, einen vollständigen Plan der Friedensbe-! dingungen vorzulegen. China sei bereit, alle vernünftigen! Bedingungen anzunehmen, wolle aber endlich wissen, was die Mächte denn eigentlich verlangten, damit es mit der 151» Jahrgang. News" veröffentlicht, wird sie in einem mit Draht umzäunten Lager gefangen gehalten. Tie Wache hat Befehl, bei jedem Fluchtversuch Feuer zu geben. Sie lebt allein in einem Raum, für den sie bezahlen muß, kocht für sich selbst; und ist abends ohne jedes Licht. Ihr Gatte hat nicht Die Erlaubnis, sie. zu besuchen. Nach anderen Nachrichten wird sie, von allen Freunden isoliert, in einer Stadt bewacht. Alle ihre Schriftstücke wurden verbrannt. Rose-Zunes, einer der namhaftesten Parlamentarier des Kaplandes, erzählt die ergötzliche Geschichte von einem jungen Kapholländer, der noch im Schwanken, ob er sich, dem Aufftande anschließen solle, den nächsten Rechtsanwalt vt -v* fctn rrlch einende« >»**««* Wi MC«. 10 Uhr c ■ ftätcfUn» Engländer und Buren. Die Buren entwickeln in der letzten Zeit in der Umgebung Johannesburg eine sehr lebhafte Thätigkeit. Am 12. d. M. erschienen sie wieder bei Roodeport, als sie die Vorposten aber auf der Hut fanden, verschwanden sie wieder. -General Allenby operiert nordwestlich von Krügersdorp. In Pretoria sind die in Reitz gefangenen Mitglieder ?ber Freistaatregierung ein getroffen. ■■ Aus London wird gemeldet: Ueber das Schicksal der buren fr en n dli ch en Schriftstellerin OliveSchr ein er, »er Tochter des früheren Kapministers, werden alarmierende Nachrichten verbreitet. Nach einem Brief, den die „Daily 'huho ?0> 35 $fg. 5®. 85 Bqagtprdt vi.rtdJUH Mk. 2.20, moMtl. 75 nut Brinofr.'obn; bi-rA :tr v. :'->f Wirte" als Ablenkungsmittel benutze. Die „Tagesztg." ermahnt zur Einigkeit aller deutschen Bauern, seien sie katholisch oder evangelisch. Die Zentrumspresse wird nicht verfehlen, darauf zu erwidern, daß die Störung der Einigkeit von den agrarischen Führern ausgegangen sei. ♦ * äc Wenn übrigens die gestern von uns wiedergegebenen Mitteilungen des Stuttgarter „Beobachters" über die Höhe der landwirffchastlichen Zollsätze sich bestätigen sollten, dann könnte der „Bund der Landwirte" darin einen Trost finden, denn diese Zollsätze sind höher, als bisher angenommen wurde; und namentlich durch die Bindung nach unten hin den agrarischen Wünschen entgegenkommend. Die „Nationalztg." allerdings meint, dadurch, daß die Rätselrater sich in den Lösungen auf ziemlich gleichem Boden bewegen, — ähnliche Sätze waren schon früher von anderer Seite verbreitet worden —, werde die Richtigkeit der Lösung noch nicht bewiesen. Das „Berl. Tagebl." dagegen hält die Nachrichten für durchaus zutreffend, und auch wir glauben, tah sie den Thatsachen ziemlich nahe kommen. Die „Voss. Ztg." erklärt, daß, bestättgen sich die Angaben, zwar nicht die ausschweifenden Hoffnungen der Agrarier erfüllt, die Befürchtungen des brotverbrauchenden Volkes aber weit übertroffen würden. Nun haben die Offiziösen das Wort. Man wird jedoch schwerlich mehr von dieser Seite zu hören bekommen als die bekannte, mehrmals angewandte Formel, daß die Teilnehmer der Zollkonferenz in Berlin sich zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet hätten, und daß somit keine Angabe als authentisch zu betrachten sei. So wird nichts bestätigt und nichts bestritten, und die Oeffent- lichkeit ist so klug als wie zuvor. darüber zu Rate zieht, wie hoch es denn zu stzehen kommen sich die christlichen Konfessionen untereinander; ein erbau- könne, wenn man gegen England zu Felde ziehe. Der Rechts- liches Schauspiel — wenn's wahr ist ... . freund berichtet der Wahrheit gemäß, wenn er als ein- Drei Amerikaner wurden, während sie in der Nähe facher Teilnehmer am Aufftande — zum Unterschied von von Peking in einer Ortschaft plünderten, von Chinesen Rädelsführer u. dergl. — gefangen werde, könne er höchstens gefangen genommen, und vor dem amerikanischen Konsul mit fünfjähriger Entziehung des Wahlrechts besttaft wer- in Tienffin verhört. Sie wurden des Verbrechens überden. Ter junge Mann hängt darauf schleunigst Flinte und führt, und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. unb WÄW 7. •6023 ley 85 Pjg. leu und M der ME-'U 10 Ä'ti * [er statt werthloser m nur das allein echte 's Mtfrir .iiihitoiw jo. 7402) verwendet, all käuflich. iebig, Hannover. zpnlv.-Pabr. Deutsch!. Lord Salisbury führt zwar noch immer die Geschäfte der englischen Regierung, aber er ist ein stiller Mann geworden. Die Last des Alkers — der Premier steht im 73 Lebensjahre — und körperliche Leiden mögen ihn arg bedrücken. Wenn er gleichwohl im Amte bleibt, so geschieht dies sicherlich in Rücksicht auf den Krieg in Südafrika. Salisbury hat der Eröffnung der Feindseligkeiten gegen die Buren zu- „ „ _ , gestimmt, er wird auch den Friedensvertrag unterzeichnen Der russisch-englische Gegensatz, auf den überall im und damit die ganze unselige Campagne auf sein Konto Orient zu stoßen ist, bringt also die chinesische Frage wieder nehmen wollen. Es ist zwar kein rühmlicher Abschluß seiner nnmal zum Stillstand und grebt dem alten Fuchs Li- staatsmännischen Laufbahn; man wird ihm aber insofern die Hung-Tschang erwünschte Gelegenheit, nunmehr seinerseits grAt.lnn „ickt nersaoen als er für da§ von aller Welt Der. bei den Gesandten auf Beschleunigung der Verhandlungen LS ffX zu dringen. Der Humor der Weltgeschichte! Des alten ?^eüte Unternehmen blS zum En e einzustehen entfchsoffen Mandarinen diplomatische Kirnst bestand darin, sich in I •ft- Die Bezrehungen zwischen Äömg Eduard und Lord nichts verblüffen zu lassen, und alles auf die lange Bant Salisbury laffen anscheinend zu wünschen. Von Konferenzen zu schieben. Und nun mahnt er zur Eile. Ob denn doch!zwischen beiden hat man seit langem nichts gehört. Man nicht einmal den Völkern die Geduld reißt, und sie der weiß, daß der König als Prinz von Wales dem verstorbenen ewigen Stänkereien Englands endlich müde werden! Trotz! Gladstone in besonderer Freundschaft zugetyan war. Wenn der südafrikanischen Blamage spielen sie überall auf der sich dem Britenkönig deshalb noch nicht liberale Neigungen bewohnten Erde den Störenfried und stecken die hemmende nachsagen laffen, so ist doch immerhin möglich, daß ihm die Hand m alles, um dre Welt nicht zur Ruhe kommen zu Politik des konservativ unionistischen Kabinets einiges Miß» Sfc '»»‘SiJÄSfi B* * ** bedarf, es in den ihm gebührenden Rang zurückzuweisen.! ;Qme und spar icye itno. _______ Aber an dieser Einmüttgkeit fehlt es, nicht aber auch an eng» lischem Golde. — Beschwichtigend bemerkt zwar die „drordd., . - . ■ ■ . Allg. Ztg.": Nach hier vorliegenden Nachrichten ist die bisherigen (liberalen) Parteigenoffen alles und nichts gesagt; Reuter-Darstellung tendenziös gefärbt, und der gegen-!klug daraus zu werden, ist nicht leicht. !*-- wärtige Stand der Verhandlungen bietet vielmehr Aussicht auf eine baldige befriedigende Lösung der schwierigen Aufgabe. Trotzdem: semperaliquid haeret! Eine zweite Nachricht hat bis jetzt erfteulicherweise auch keine Bestätigung gefunden: Der Kampf katholischer und evangelischer Christen in China, zu deren Unterdrückung chinesisches Militär abmarschiert ist. Das ist eine Wiederholung des traurigen Schauspieles in der Kirche des heil. Grabes in Jerusalem, wo alljährlich zu Ostern die Christen der orthodoxen und der lateinischen Kirche sich blutig rauften, bis die Peitschen der türkiscl)en Polizeisoldaten die Ruhe wiederherstellten. Wenn einen Augenblick lang von den Heiden keine Gefahr droht, töten GietzeimAnzeiger General-Anzeiger ** Amts-nndAnzeigeblatt für den Kreis Gießen ' 1'^5,2 M 2.85 3 Mk. 1<85,1.50 Mk. ^ 60, Ä.80 Mi. 70, 90 2jfa. 185 Mk. MO, 60 Pfg. Eentrum und „B.d.L." auf dem Kriegsfuß. R. Berlin, 17. Juli. Der Reichstagsabgeordnete und Cheftedakteur der bündlerischen „Deutschen Tagesztg." Dr. Oertel weilt fern von den „Asphaltmenschen" Berlins in der Sommerfrische. Ta er zuweilen lyrische Stimmungen hat, gab er jüngst in einem schönen Gedicht dem Entzücken Ausdruck über die ländliche Stille, die ihn, den „kampfesmüden Mann", nun glücklich wieder umfange. Es scheint, daß Dr. Oertel, der manchen Strauß ausgefochten hat in der Parlamentszeit, nicht allzulange mehr sich des Idylls wird erfreuen können und die Leyer mit dem Schwert vertauschen must Denn der „Bund der Landwirte", zu dessen kräftigsten Kämpfern in Wort und Schrift Dr. Oertel gehört, wird augenblicklich bart bedrängt vom Zenttum. Daß die Führer des „Bundes" einen „Husarenritt" ins rheinische (Gebiet unternehmen, empfand das Zentrum als eine schwere Kränkung, als einen Einbruch in ein ihm gehöriges Gebiet. Es nützte nichts, daß die agrarischen Führer hoch und teuer versicherten, jede Absicht, Wahlkreis-Eroberungen zu machen, liege ihnen durchaus fern. Der Zorn des Zenttums ist schon aus dem Grunde erregt, weil den Wählern von den Versammlungsrednern des „Bundes" klar gemacht wurde, wie die Zentrumsabgeordneten bei den Handelsverträgen sich verhalten, welche landwirtschaftlichen Schutzzölle sie vertreten müßten. Diese „Marschroute" wurde zwar nicht mit dürren Worten gegeben, aber es ging doch aus allem deutlich hervor, daß es Pflicht und Schuldigkeit des Zentrums sei, im Interesse der katholischen ländlichen Wähler den Spuren des „Bundes der Landwirte" zu folgen. Vielleicht am meisten hat in den Zentrumskreisen verdrossen, daß die agrarischen „Eindringlinge" es darauf anlegten, das Zenttum Farbe bekennen zu lassen in Bezug auf die künftigen landwirtschaftlichen Schutzzölle. Das war nicht respektvoll gegenüber der erprobten klugen Taktik der ausschlaggebenden Partei, erst im letzten Moment die Karten aufzudecken. Die ganze Zentrumspresse steht nunmehr in vollem Kampf gegen den „Bund der Landwirte". Nicht nur politische und wirtschaftliche Argumente werden gegen den „Bund" ins Feld geführt, sondern man weist auch daran hin, daß in dieser agrarischen Gemeinschaft dem katholischen Kirchenwesen keine freundliche Gesinnung entgegengebracht werde, und beruft sich zum Beweis auf Aenßer- ungen im Zirkus Busch zu Berlin, wo alljährlich die große Heerschau des „Bundes" stattfindet. Auf der agrarischen Seite herrscht einige Verblüffung über triefen zur heißen Sommerszeit wuchtig geführten Feldzug. Die „Tagesztg." fragt erstaunt nach dem Zwecke dieser „sonderbaren Kriegsrufe". Solche Fragen würde der Abg. Dr. Oertel garnicht erst aufwerfen, sondern gleich dreinhauen, denn so zart er als Lyriker ist, als Politiker ist er durchaus Realist. „Man kann im Herzen Milde tragen, und doch mit Keulen um sich schlagen", oas könnte der Wahlspruch Oertels sein. Es wird von den Zuschauern des Kampfes konstatiert, daß das Zentrum einstweilen im Vorteil sich befinde. In einem neuen Artikel an leitender Stelle erhebt heute abend die „Tagesztg." dagegen Einspruch, daß man gerade in einem Moment, in dem es sich darum handele, die Interessen der gesamten bäuerlichen Bevölkerung Deutschlands gegen die maßlosen sozialdemokratischen, freisinnigen und börsenliberalen „Verhetzungen" zu schützen, den „Bund der Land- Bandolier um, steigt zu Roß und schließt sich Hertzog an. - - ..................- —' — Herr Rose-Zunes hat die Geschichte erzählt, um in der ItfliHirfllP ffrflflWfdlflll Times ausführlich und Überzeugend zu entwickeln, wie Vl/UyryfUjUU. thöricht die Forderung Sir Henry Campbell-Bannermans Wir lesen in der „Köln. Volksztg.": „Aus Anlaß des sei, den Aufständischen volle Amnestie zu verheißen, und Bankeukrachs in Sachsen berichtete der Oberbürgermeister der wäre in der That ein mutiger Mann, der diese Forder-DresdenS an die Stadtverordneten über die Beziehungen ung auMlte, wenn er in absehbarer Zeit die Möglichkeit der städtischen Kassen zu Privatbanken und bevor ftch sähe, als Minister feine Verheißungen in Thaten merkte dabei, die Dresdener Stadtkasse habe Geld auch bei 3n£m Gefecht, das am 14. Juli 24 Meilen von Ali-1 ^^«^°nalbank in Berlin untergebracht und zwar, weil walnorth stattfand, sind englisch er seits 7 Mann gefallen, ?a,nJ &er ibertoaltiing von der Reichsbank 3 Ofsiziere ünd 17 Mann verwundet worden. lempfohlen worden sei. Wenn dem in der That so ist, so Im englischen Unterhause lenkte Harcourt die Ans- muß eS in hohem Grade auffällig erscheinen, daß die Deutsche merksamkeit des Hauses auf verschiedene Schwierigkeiten Reichsbank eine derartige Empfehlung für passend gehalten bezüglich der künftigen Regierung von Transvaal und des hat; unseres Erachtens sollte die Reichsbank über den Privat- Oranje-Freistaats. Chamberlain erwidert, er glaube, daß, kreditbauken stehen und auch nicht darauf sich einlassen, die wenn die Buren erst völlig besiegt seien, (ein Nationalist eine oder andere derselben durch Empfehlung in gewiffem ruft: „Wenn!") und ihre friedliche Beschäftigung wieder Sinne zu bevorzugen, schon deshalb nicht, weil sie damit ^ehr^n^?ransvaa^und"im^)ranj^Fttistä^t *””$*“ -^do7e^° mo^alL^rulmm. tfcefa* brauche. Bezüglich der finanziellen Lage der beiden Staaten f ^2^? c‘nc moralische übernimmt. Es wäre w- erwähnte Chamberlain, daß selbst das erste Jahr der erfahren, warum gerade die Nationalbank für britischen Verwaltung mit einem Ueberschuß im Oranje- Deutschland in Berlin sich des Vorzugs erfreut, von der Freistaat abgeschlossen habe. Welche Entscheidung auch Reichsbank empfohlen zu werden. Die Börse bewertet doch hinsichtlich der Expropriierung der Niederländischen Bahn ihre Aktien am niedrigsten von allen großen Berliner Privatgetroffen werde, so hätte doch England an triefe immer banken, und Überdies war die GeschäftSgebahrung der National- einen wertvollen Aktivbestand. Es gebe eine große Menge bank für Deutschland bisher keineswegs so in jeder Hinsicht /eil 'Lz. ZÄ fa ÄÄÄ! NmLL ÄrZÄ 1W^arikchfsch°^a.^v"r°km E« LL^eLn"^ babUld) btC bedeutend ,oo Millionen Maik ’»Sj -~f 1 ■' im Juni 1900 und im Januar 1901, als die ZahlungS- EhittS. fähigkeit Griechenlands schon rechtsragwürdig geworden war, Reuters Bureau meldet vom 17. d. M. aus Peking: Die die Bank noch viele Millionen griechische Papiere Gefandten geben offen zu, daß die Aussichten auf Ab- ^rau8* Die deutschen Geldleute aber haben an den griechischen schluß der Verhand lungen immer düsterer wer- StaatSlchuldverschreibungen bald darauf viele Millionen Verden und die Lage sehr ernst sei. Schon seit länger als loren. Das muß auch der deutschen Reichsbank bekannt sein, einem Monat befindet man sich auf dem toten Punkt. Eine und in Anbetracht dieser Umstände hätte sie ohne Zweifel auf heute angesetzt gewesene Zusammenkunft der Gesandten besser daran gelhan, eine solche Empfehlung der Nationalere wieder verschoben, weil es klar war, daß sie doch bank für Deutschland an die Verwaltung eines großen Ge- Versammlung vom 11. Juni meinwesens zu unterlaffen. Warum wir auf diese Angelegen- Höhepunkt; tedÄSig" G-m°Inb"'k°rwau!?n°°u'' bei bl ^r H°uPtgegensatz,zwtsch-u England und Rutz-Ra. w-g-u d-r ünttrbriuMng .Hr7r äe-der 8 gesucht und vielleicht eine ähnliche Empfehlung erhalten haben. Solche Verwaltungen darauf aufmerksam zu machen, daß auch eine Empfehlung durch die Reichsbank sie nicht der Verpflichtung üderhebt, genau zuzusehen, ob sie bei der Anlage ihrer Gelder auch völlig richtig verfahren, ist der Zweck dieser Ausführiingen, welche also keineswegs etwa die ss»3 ________ Bei Postbezug Mk. 2.00 otjnr Bestell--«» fißt Finitlatn IBtrmttttaeiyT. fteflen bef und Slawen ndimen -Inzrißln |ür hwt OKfientr Anzeiger tnigtee* 8eHcnt>xeU lokal 18 cuSsärtß 20 Ptg. R.G.M. lilßlMtk bei 4502 isburg II. ilaufilenKopI Ausland. 12 652, 14 598, 15 555, 18 096, 18 914, 19 986, 23 878, 24143, 36 793, 10 767, 25 989, L 1000 18 838, 29 894, 36 821, 41 008, 33 469, 33 883, 35 004, 35 646, 37 960, 39 867, 40 607, 44 145. — 38 L 500 Mk. auf Nr. 245, 2551, 4963, 5811, 30 542, 32 029, 33 039, 33 831, 34018, 35 864, 36 958, 37 074, 37 343, 40 217, 40 573, 40 610, 42 025, 43 353, 43 411, 43 491. . (Ohne Gewähr.) Gewinnrade verbleiben noch 6 Prämien L 50 000 26 403, 27 787, 33 393, 38 427, 47 526. — 27 Mk. auf Nr. 260, 1692, 12 995, 16 177, 16 234, 20100, 20 734, 21234, 23 687, r — geben werden können. — Die Wünsche, welche die Beamten der höheren Postlaufbahn zur Erlangung der Titel „Postreferendar" und „Po stas s e s so r" geltend gemach-t haben, scheinen aus- ichtsvoll zu sein. Die kommissarischen Beratungen Haden mit den beteiligten Ressorts Anfang dieses Monats im Reichspostamt stattgefunden und einen für die petitioni- renden Beamten günstigen Verlauf genommen. Ueber die Bestimmungen, unter denen später Anwärter für die höhere Laufbahn eingestellt werden sollen, ist volle Einigkeit erzielt worden. Die Veröffentlichung der neuen Bedingungen ist jedoch zunächst nicht zu erwarten, da zurzeit der Bedarf von Anwärtern noch auf Jahre hinaus gedeckt ist. — Die Unterstaatssekretäre und vortragenden Räte des Finanzministeriums lassen in der Königl. Porzellan-Manu- aktur eine kostbare Stutzuhr Herstellen, die in dankbarer Erinnerung an die elfjährige erfolgreiche Thatigkeit unter Führung des Staatsministers v. Miquel diesem verehrt und durch eine besondere Deputation demnächst in Frankfurt a. M. überreicht werden soll. u« den 3diullo‘a uül 10 Ul «msahen, ngeschlag N de» . in Dorübi schäft bes einige Ha unb aus Mlöer" i. i.t, festen v l. 9 MM Einsender Keisrat ereignete 15 927 (Darmstadt), 23 987 (Mainz), 40815 (WormS). — 6 ä 3000 Mk. auf Nr. 5539, 6753, 26 060, 33 048, 41 454. — 15 ä 2000 Mk. auf Nr. 5193, 6450, 5939, 5995, 7001, 11 925, 11 960, 13 995, 15 855, 16 456, 20 707, 25 099, 26 336, 26 349, 26 792, 27 132, verfrachten, sagen, der Geizer-Ausstand werde nicht ernstlich werden, wenn der Verband nicht von den Vereinigten s Grubenarbeitern Amerikas unterstützt werde. — Im , und 5 ä 40 000 Mk., 1 Gewinn zu 30 000 Mk., 1 zu 19 571, 24 248, 24 908, 27 002, 27 285, 27 566, 33 419, 33 461, Vow Goldenen Horn wird heute gemeldet, Khedive von Egypten, unzufrieden über daS ihm vom Sultan bezeigte geringe Entgegenkommen, Konstantmopel mrt dem Orient-Expreßzug ver-assen ha'. Wenn vaö „Bcrl. Taged..'- bemerh, die poliusche Welt könne über diesen Besuch nicht zur Ruhe kommen, so verstebr eS unter dieser „Welt" woh. nur die Diplomaten an der Themse und der Seine. Es ch wenigstens ni&t zu ersehen, wer sonst noch an diesem .-oc suche Interesse haben könnte. Der Khedive war berannihe- odl einiger Zeit der gefeierte Gast Englands. Das soll die ägyptische Natior-alpa: tet einigermaßen verschnupft haben, weshalb der Khedive sich entschloß, auch zum Oberhaupt der Mohamedaner, zu Abdul Hamid, nach Konstantinopel zu „wallfahrten". WaS letzteren nun veranlaßt hat. den Gast aus Egypten ungnädig zu empfangen, bleibt unerfindlich. ES ist am Ende auch ohne politische Bedeutung. England wcicht aus Egypten keinen Schritt zurück, mag der Sultan mit dem Khedive freundschaftlich verkehren oder ntcht. Und daß Frank reich geneigt fein sollte, demnächst die egyptische Frage auf- zollen, dafür liegt nicht das mindeste Anzeichen vor. — Die „Disch. Agrarkorresp." schreibt: „Während die deutsche Börsenpresse sich den Anschein giebt, als glaube sie fest an den Erfolg der Bemühungen des nationalliberalen „Freundes Möller", dem Termin- börsengeschäst in Deutschland wieder breite Wege herzurichten, schreitet im Auslande die Bewegung zur Unterdrückung des Terminhandels erfreulich vorwärts. Zu den jüngsten gesetzgeberischen Maßnahmen in Oesterreich und Frankreich gesellen sich nun auch in Belgien die Beschlüsse der Regierungskommission, dahin gehend: den Zeithandel in gekämmter Wolle für Belgien zu untersagen. Vielleicht erscheint in Deutschland der Herr Handelsminister Möller mit seinen börsenfreundlichen Vorschlägen just in dem Zeitpunkt auf der parlamentarischen Bildfläche, wo gerade in den ausländischen Parlamenten überall gegenteilige Gesetze zur Annahme gelangen. Einer entsprechenden Aufnahme im Reichstage seitens der Vertreter der Börsenreformparteien darf er sich gewiß halten." Rostock, 17. Juli. Der hier tagende Deutsche Fleischertag lehnte mit großer Mehrheit den Leipziger Antrag ab, bei der ReichSregierung ein allgemeines Schüchtverbot anzuregen. 10 000 Mk., 1 zu 5000 Mk., 9 ä 3000 Mk., 14 L 2000 Mk., 13 ä 1000 Mk., 22 ä 500 Mk. und 81 L 400 Mk. D. Schulferien. Mit dem Beginn des Hochsommers beginnen in vielen Städten unseres Großherzogtums auch wieder die Klagen über die ungünstige Lage der Sommerferien an den höheren Schulen. Während z. B. in Darmstadt, Großumstadl u. a. Städten die Sommerferien bereits im Juli beginnen, haben andere Städte wie Mainz, Worms, Bensheim usw. ihre Ferien erst im August. Zu den letzteren gehört auch Gießen. Auch bei uns beginnen die Sommerferien erst am 18. August. Es ist nicht zu verkennen, daß ein von Anfang oder Mitte April mit der kurzen Unterbrechung der Pfingsttage währende Unterrichtsdauer aus pädagogischen wie sanitären Rücksichten ihr Bedenkliches hat; man braucht nur darauf hinzuweisen, daß der zweite und schon deshalb für den Schüler schwierigere Teil der Unterrichtszeit in die heißeste Jahreszeit fällt. So ttxtf denn auch seinerzeit der Beginn der Ferien mit aus Ruch sicht auf den Semesterschluß der Universität bei uns aus Anfang August verlegt worden. Von den höheren Schule« waren aber auch hiergegen pädagogische Bedenken geltend fei «e* / wtW. nttoW auO d-E urteil im amerikanischen Publikum gegen die kapitalistische Riesenkombination gewinnt täglich mehr an Einfluß und Boden, und so stellt sich denn immer mehr heraus, daß der Stahlkoloß doch nur auf thönernen Füßen steht und vielleicht früher, als man denkt, zum Sturz kommen wird. Nach einem Telegramm des „Globe" aus Newyork bestreitet der Vorsitzende des Stahlarbeiterverbandes, Schaefer, daß die Verbändler die Nichtverbändler aus den Werkes! vertreiben wollen. Der Verband erließ eine Erklärung, worin er mitteilt, alles, was die Arbeiter verlangten, sei, daß die kontraktlichen Bestimmungen, wodurch den Arbeitern verboten wird, in den Verband einzutreten, aufgehoben würden. Von anderer Seite wird dagegen behauptet, daß solche kontraktlichen Bestimmungen nicht existierten oder jedenfalls nicht wirksam seien. — „Newyork Herald" meldet, ein Mitglied der Firma Pier- pont Morgans habe erNärt, der Kampf mit dem Gesamt- verbande der Eisenarbeiter werde ein Kampf bis zur Entscheidung sein. Es sind jetzt noch 500 Mann in den Ausstand getreten. Die Vorsitzenden der Bahnen, die Kohlen , Kopenhagen, 17. Juli. Der Ministerpräsident reichte gestern die Demission des Ministerrums em. Der daß ber \ Aönm nahm die Demission an und beauflagte dre Minister, ’ ........ ihre Aemter noch biß zur Ernennung eineß neuen Ministeriums suchte heu Josef v Kolonie, dem bis tanenhain der Prft sie zefter L. $ der W abend t Ursache über bi unb am Kaspar ziemlich. roe&r toa 5 Za der Mt< iaserne Teil des ; zum ftcr ziemlich Terrain recht en Wohnun Osfe JBettfe dem sich och beutf Turoerfeif ambt jät »erben, w außer den Fechtens in die die zch außerungn N«t ft, Wm. l.CH W, To. < 4. Kto.: W/i 7. Äto. Mieskl Amund fiu “itsboben, l 2' Dito Cch 88$;6 Wm, Zaut, Lm. 2L Fritzi Md., 21- Ratl $ «ooen, so i 8tn nahmen s9«. So H 8« ’«• 3i«( '« ßch Ne bit|e m' i,n 2. h?Q^uri b Ä ö‘ vtanijm Deutsches Reich. Berlin, 17. Juli. Aus Gudwangen werd gemeldet: D-er Kaiser machte gestern nach seiner Ankunft in Gudwangen eine kurze Spazierfahrt und sah einige Gäste von der Yacht der Lamburg-Amerika-Linie, „Viktoria Luise", zur Abendtafel an 'Bord. Heute verblieb der Kaiser noch vor Gudwangen. Das Wetter ist milde. An Bord ist alles wohl. — Prinz Chlodwig von Hessen-Philippsthal erhielt den Roten Adler-Orden erster Klasse; der Niederländische Gesandte Teto Goudrian und der bisherige , erfische Gesandte Rem Khan die Brillanten zum Roten Adlerorden erster Klasse: der italienische Generalmajor Pru- dente die Brillanten zum Roten Adler-Orden zweiter Klasse mit Stern; der Direktor des Forstdepartements im russi- chen Landwirtschaftsministerium Nikitin den Kronen-Ordeu erster Klasse; der bisherige Erste Sekretär der französischen Botschaft in Berlin Fabre und Directeur honoraire du corps des mines Chaudron zu Anderphem bei Brüssel den Kronen- Orden zweiter Klasse. — Wie die „Nordd. Allg. Ztg." miteilt, hat eine Neuwahl der nichtständigen Mitglieder des R e i ch s v e r s i ch e- rungsamts aus dem Stande der Arbeitgeber und der Versicherten in nächster Zeit stattzufinden, da die Wahlperiode der jetzigen Mitglieder am 1. Januar 1902 ab- läuft. Nach! dem Unfallversicherungsgesetz vom 30. Juni 1900 werden die Vertreter der Versicherten nicht mehr von besonders gewählten Arbeitervertretern, sondern von den dem Arbeiterstande angehörenden Beisitzern der Schiedsgerichte für Arbeiterversicherungen gewählt. Außerdem sind bei der bevorstehenden Wahl zum ersten Male auch die landwirtschaftliche n Arbeitnehmer beteiligt, da die nichtständigen Mitglieder dieses Standes nicht mehr durch den Bundesrat berufen, sondern ebenfalls durch die land- und forstwirtschaftlichen Beisitzer der Schiedsgerichte des Arbeiterstandes gewählt werden. Die Zahl der zu wählenden nichtständigen Mitglieder ist unverändert, dagegen sind nach Bestimmung des Reichskanzlers für jedes landwirt- chaftliche und jedes forstwirtschaftliche Mitglied 24 Stellvertreter zu wählen, während es für den Bereich des See- Unfall-Versicherungsgesetzes bei den früheren zwei Stellvertretern für jedes Mitglied bleibt. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt ferner: In der Presse wurde neuerdings wiederholt behauptet, daß bei den Postämtern des Ostens Verzeichnisse im Gebrauch eien, die zahlreichie Ortsnamen, darunter auch von vielen in rein deutschen Gegenden gelegenen Orten, in deutscher und polnischer Benennung enthielten. Demgegenüber wird festgestellt, daß seit Jahren weder amtlich noch außeramtlich, Verzeichnisse beregter Art im Postdienft verwendet werden, vielmehr alle Verzeichsnisse Ortsnamen nur in amtlicher Schreibweise bezeichnen. Gleichzeitig sei darauf hingewiesen, daß alle Sendungen, die an den Postschaltern eingeliefert werden, nur angenommen werden dürfen, wenn die ganze Adresse nicht in polnischer Sprache abgefaßt ist. Die JnaNspruchMhme der Uebersetzungsstellen tritt nur ein bei Briefsendungen, die durch Briefkästen eingeliefert werden und dem Absender nicht ohne weiteres zurückge- Führer der Whigs ist durch feine erfolglose - wenigstes i! .ch den neuesten Nachrichten — Werbung um König warv Schwägerin, die Witwe Albany, aus seiner Pofitwn ter- b rangt. Momentan ist die Situation der nicht tmberm ! stisch-n Whigs in England keine besonders günstige. Halten üch die £8irren aber auch noch in das dncke Jahre > wzw'iflungSkampses hinein, dann w rd im nächsten Fnch j hre das englische Parteileben ein völlig veränderte-. Gesicht aufweisen. _______ Den „König Nasa" von Bulgarien inspizierte irrdüfin Tagen ein russischer Großfürst und nahm Parade ab über chn Der Toast inter pocula auf die Waffenverbrüderung Leu russischen und bulgarischen Armee braucht, tote das Reifte wo unverantwortliche Prinzen oder Generale z. D. (cfr. H rrn General Spitz) bei üppigem Mahle sprechen »acht tragisch genommen zu werden. Die Bulgaren profitieren l ei dieser Vnbrüderung allerdings mehr, als die Russen; denn seit den wohlfeilen Lorbeeren gegen bie Serben bei -Zliwnitza und Pirot, November 1885, ist die bulgarische Armee nichts weniger als fortgeschritten. Die Begegnung Alexander M-chaelowitschs mit dcm Kronprinzen von Numanien entsprach mehr den Formen ernster Fürsten besuche, wie denn der rumänische Hof im Gegensätze zu Serbien und Bulgarien überall für voll und ebenbürtig respektiert wird. Fürst Ferdinand von Bulgarien war einmal in Berlin zu Besuch. Nachdem er seine Gemächer besichtigt hatte, fragte er den ihm zugeteilten preußischen Offizier, wo denn die Ehrenkompagnie stehe, er wolle sie jetzt besichtigen. Die Entiäuschlmg war bitter, als ihm die Antwort wurde, daß Ehrenkompaguieen nur wirklichen Herrschern gestellt würden, der Fürst aber immer noch türkischer Vasall sei. Die Hauptsache für den guten Herrn war jedenfalls, daß ihm der russiche Großfürst daß nötige Geld zur Bezahlung der Julikoupons mitbrachte. In Asien und auf dem Balkan rollt üppig der Rubel, den Herr o, Witte unter Seufzen und Bangen kurz vorher in Frankreich mühsam zusammcn- gepvmpr hat. _______ Der seit einigen Wochen befürchtete Streik der amerikanischen Eisen- und Stahlarbeiter, die der sogenannten „Amalgamated Association" angehören, hat, wie bereits gemeldet, am Morgen des 15. Juli begonnen, nachdem die dreitägigen Verhandlungen zwischen den Vertretern des großen Stahltrusts und der genannten Arbeiterunion resultatlos verlaufen waren. Die Verhandlungen scheiterten an dem Verlangen der Arbeiterdelegierten, daß alle Eisen- und Stahlwalzwerke der „Amalgamated Association" angehören sollten, wodurch das Uebergewicht der Arbeiterschaft allgemein und prinzipiell geworden wäre, was auf die Dauer den finanziellen Ruin des Morganschen Stahltrusts herbeiführen müßte. Die Vertreter des Trusts erklärten, daß es nickst in ihrer Macht liege, ihre Angestellten zu zwingen, der Arbeiterunion beizutreten. Damit hat der große Kampf der Arbeitergenossenschaft gegen die riesigste kapitalistische Kombination, den Morganschen Trust, seinen Anfang genommen. Die Anzahl der Arbeiter, die bis jetzt ausständig wurden, beläuft sich auf fast 74 000. Die Streikenden haben große Fonds zu ihrer Verfügung und sind daher in der tiage, den Kampf mit aller Energie M führen, sie werden zum mindesten alles daran setzen, um so lange auszuhalten, bis irgend welcher Kompromiß zwischen der Union und dem Trust sich als möglich herausstellt. Der Vorsitzende der Arbeiter-Association, Schaefer, erklärt, daß er und seine Genossen der festen Ueberzeugung sind, daß der Streik sich auf sämtliche Hüttenwerke des großen Trusts erstrecken wird, wodurch die Anzahl der ausständigen Arbeiter auf über 300 000 (!) vermehrt werden würde. Es kann nichst geleugnet werden, daß die Entscheidung der Arbeiter die größte Nervosität in allen beteiligten Finanzkreisen hervorgerufen hat, und daß man sich> schweren Befürchtungen für die nächste Zukunft hingiebt. Man hatte die weitgehendsten und zuversichtlichsten Hoffnungen und die Intervention und den persönlichen Einfluß des vor zehn Tagen aus Europa zurückgekehrten Stahlkönigs Morgan gesetzt, aber offenbar sind alle Ver- söhnungsversuckM des bisher für allmächtig gehaltenen Herrn vollständig ergebnislos verlaufen. Morgan war nicht einmal im stände, die Konferenzen und Verhandlungen noch weiter in die Länge zu ziehen, um Zeit zu gewinnen. Die Arbeiterdelegierten traten in keine Besprechungen über die vorgeschlagenen Lohnskalen ein, sondern brachen die Verhandlungen kurzer Hand ab und sandten den zur Union gehörenden Genossen die telegraphische Ordre, am Montag- n.orgen mit dem Streik zu beginnen. Dieser neue Riesen-Ausstand enthüllt mit einem Schlage die großen industriellen Gefahren, denen dieVereinigten Staaten jederzeit ausgesetzt sind. Der jetzige Streik kann sehr leich>t einen fürchterlichen Dammbruch bedeuten und eine Sturmflut Hervorrufen, die dem Trustsystem des Mr. Pierpont Morgan gerade wegen seiner riesenhaften Dimensionen die größten Gefahren bereiten würde, denn der amerikanische Arbeiter wird zu dem Bewußtsein kommen oder bereits gekommen sein, daß er eine Macht repräsentiert, die derjenigen der Trusts mindestens gleichjkommt. Er weiß, daß er heute stärker und gefährlich,er ist als je zuvor, wenn er nur an den Prinzipien seiner Union festhält, und wenn die energischen und klugen Männer die Führung behalten, die heute an der Spitze der Union stehen und die Interessen der Angestellten der Trusts so geschickt zu währen wissen. Hierzu kommt noch, daß ein großer und sehr einflußreicher Teil der amerikanischen Presse schon seit längerer Zeit dem Morganschen Trust feindlich gesinnt ist, und mit ganzer Kraft rückhaltlos für die Arbeiterunion eintritt. Das tief eingewurzelte Vor- folg-: verlautet in Kongokcnsen, naß g-eichze.tlg mit bem Grundgesetz für die künftige Kolonie eine besondere Gesetzes- erläge eingebracht to-rben solle, die sich auf die Uebernahme der Kongobahn durch den Staat bezieht und die F^ist der Übernahme beschränkt. In denselben frei en werde die Frage erörtert, ob die von der Bahn ^mchschnttttnen Ge. biete dem Staate gehören oder der Bahngescllfchaft ver- ieiben würden. — In der Nepräsentanteickammer erklärte geleoentlich der Debatte über die Kongovorlage Bernaert, die Strömung, welche die Völker zur Kolonisation dränge, ei nicht zu umgehen, lege aber ernste Pflichten auf. Alß er seinen Antrag bezüglich sofortiger Uebernahme deß Kongo- taates einbraebte, sei er der Ansicht gewesen, daß die Z^yn- jährige Erfahrung genügend gewesen sei, habe aber nicht geglaubt, mit den Wünschen M Kongostaates in Widerspruch ;u geraten. Nachdem er seinen Antrag zurückgezogen,^ st.mme er für die Regierungsvorlage, nicht weil sie ihn befnebige, sondern in Ermangelung eines Besseren. Darauf wird der einzige Artikel der Gesetzesvorlage angenommen. Paris, 17. Juli. Eine seltsame Geschichte erzählt Ern°st Vaughan in der „Aurore": „Es war beim.Leichenbegängniß Felix Faures. Die Verschwörer aller Art wollten zunächst Louoet unb die namhaften Republikaner, denen zuzutrauen war, daß sie Lärm schlagen und sich wehren würden, an einem sicheren Orte einsperren. Dann aber wäre cß ihnen nicht unlieb gewesen, der öffentlichen Meinung zur Ablenkung irgend einen Fraß vorzuwersen, z B. einen Krieg, mit Deutschland. Sie hatten folgendes ausgesonven: Wahrend des Leichenbegängnisses sollten sich auf dem Boulevard Montmartre etwa in der Höhe des Passage Jouffcoy, einige enlschloffme Revanche-Krakehler auf den Wagen der deuten außerordentlichen Gesandtschaft stürzen, die deutschen Offiziere beschimpfen und thätlich angreisen unb bie Menge gegen sie aufwiegeln, sodaß ein Zasamnien- üoß zwischen beiden Völkern unvermeidlich geworden wäre. Zwn nicht uniformierte Polizeibeamte — ich habe ihre Namen und Wohnungen — erfuhren zufällig von diesem heldenmütigen Plan, der einen Anfang von Ausführung er* fi.hr. Sie warfen sich den Angreifern mutig entgegen, und eß gelang ihnen, sie vom Straßenbamm auf dcn Bürgersteig zurückzuwerfen. Daß alles geschah sehr rasch. Die beiden Beamten wurden mit Dolchstichen verwundet; der eine am Arm, der andere an der Hüfte. Man pflegte sie in ihrer Wohnung, wo der Poiizeipräfekt Blanc sie persönlich besuchte. Sie empfingen eine Geldbelohnung, das Ehrenzeichen zweiter Klasse und Beförderung. Es wurde aber niemand verhaftet und keine Untersuchung eingeleitet. Blanc hatte ohne Zweifel seine „Gründe, von der Sache kein Aussehen zu machen." (Ob nicht doch der Hauptgrund für diese Erzählung die Sommerhitze ist? D. Red.) Madrid, 17. Juli Nach einer amtlichen Depesche ouß Saragossa gaben hrute vormittag dort Leute aus der Bevölkerung auf die Teilnehmer an der Jubelfeier der Kirche des heiligen Philipp Schüsse ab. Eine Person wurde g e - tötet, mehrere verwundet. Unter letzteren befindet sich der Karlisten^ General Cavero. Pavia, 17. Juli. Eine große Anzahl Geistlicher der Diöcese soll eine Versamlung abgehalten Haben, um angesichtß beß erschreckenden Rückganges der Einkünfte, der die gedeihliche Ausübung beß PriesteramteS gefährde, einen Streik zu beschließen, der eintreten soll, wenn das Einkommen nicht wieder auf die frühere Höhe gebracht w-rd. Äls die hauptsächlichsten Komiteemitglieder nennt die „Na- fione" die Erzpriefter von St. Michael und St. Carmine kn Pavia. Aus Stadt und Land. Nachrichten von allgemeinem Interesse sind unS stets willkommen und werden angemessen honoriert. •• Hessische Landeslotterie. In der heutigen Ziehung fielen 4 Gewinne A 5000 Mk. auf Nr. 15 727 (Mainz), * » n Depesche aul iH mä tot Hv Mn tot Litchr wurde gr- n blfindet sich dn : Geistlicher der iben, um augrfichti Einkitvste, dn IcS gefährde, eim s, wenn das Stw gebracht tttb. ■ nennt die «Na- unb St. Lamin- and. stets wlKlommen mb rsi heutigen 8i* t 15721 ($N 3815 (Bk*' , 26060, 33 W »■ 5193','i 47526. -2; ' '16177, 16 234 I 23878, 241«' , 33419, 3346 39 867 , 4060 ^g3'Ä l 26 W2, 2”32 S S i Lage der Mie i*S*j galt. ou . nicht Ml- m« h!rÄ« f teil ‘La bet iS. .eis-n-L MieE bL ^etien Un§ {' Verrf z8*=1 ,7 L't •*SS:; LL-L bl*r„ £ t^Nb« Ä’“'"'« ®t. ^llichast öet, ?nn,ec etlläue 7 öetnaen at<0« drängr ten auf. K ^beSLong, N die ator ^*14 W Hm«! '?«btfiieWge, lat™i *b Kr «n. ' *e .Wt6ni.lt -'i^enbtjänßnij *« iMM l,tl' Wittrautn ® mütben, an 1°4» (4 it)Me fi M Adienluna 'n Krieg wit °"M: Ahrend dem Boulevard Jousseoy, einige geu der deutscheli die d^utfchen ch, angreifen 1 ein Stammen» geworden wäre. ■ ich habe ihre tllig von biefcm । AusHrung er. iß entgegen, und ' bin Bürgersteig ich. Die beiden tot; der eine am rgte sie in ihrer persönlich besuchte, ^renzeichen zweit« niemand verhaftet hatte ohne Zweifel chen zu machen.' je Erzählung die gemacht worden, u. a. daß auf diese Weise dre bis Weihnachten reichende Schulzeit übermäßig lang, und deshalb zu anstrengend werde. So wurde denn der vermur des Ferienbeginns wieder auf den 18. August gehoben. Nun hat im vorigen Jahre sich abermals eme große cknzahl von Bürgern mit der Bitte an das Mmrftermrn gewandt, die Sommerferien früher beginnen zu lasten. Das Ministerium hat entschieden, daß der Zeitpunkt des rZ-erienbegmn, der 18. August bleibt. Doch sollen die Schuler in dringenden Fällen früher Urlaub erhalten. Das Normale wäre es aewiß wenn die Sommerferren früher anfmgen, etwas verkürzt würden, und als Er;a^ dafür kurze Olt ob Uferten cingeführt würden. Wie verlautet, sollen auch 7m Ministerium Verhandlungen über eme Reform der Ferienordnung statlfinden so daß man wohl annehmen darf daß bis zum nächsten Jahre eme generelle Versugung erlassen wird, die die Ferienfrage m einheitlicher und allaemein befriedigender Form regelt. 9 k Heuchelheim, 18. Juli. Bei dem jüngst stattgehabten Vrobespiel für die Stelle eines 1. Konzertmeisters am Elberfelder Stadttheater^ fiel die Wahl unter 60 B-'Werbern aus den Sohn des Gastwirts zur Ludwigsburg, Willy Kruse. fl. Nieder-Ohmen, 17. Juli. Ministerialrat Dr. Eisen- Hut, KreiSrat Dr. Melior und Schulinspektor MatheS besuchten heute die hiesige Schule. Von hier fuhren bte Herren per Wagen nach Wettsaasen. fl. Aus dem Vogelsberge wird uns folgender peinlicher Vorgang mitgeteilt. Die Verantwortung müssen wir dem Einsender überlasien. Er schreibt: Daß Oberregierungsrat, .'.kreisrat und Schulinspektor gefangen in der Schulstube sitzen, ereignete sich jüngst in einem Orte des Vogelöberges. Die genannten Herren kamen um 1/all Uhr in dem Orte an, um den Schulunterricht zu revidieren, sanden jedoch baß Schullokal leer, da der Unterricht an diesem Tage bereits um 10 Uhr endigte. Während die Herren sich die Schulstube unsahen, wurde plötzlich die Thür von unbekannter Hand r Umschlägen und zugeschlossen. Alles Poltern, Rufen, Klopsen half den Emgesperrten nichts; sie mußten warten, bis sie in vorübergehender Bauer aus ihrer unfreiwilligen Gefangenschaft befreite. Die Tochter des abwesenden Lehrers hatte einige Handwerksburscheu auf das Haus zukommen sehen und aus Furcht in aller Eile alle Thüren im Hause ab geschlossen. S. Darmstadt, 17. Juli. Der Großherzog besuchte heute mit Gefolge in Gesellschaft des Prinzen Fr an z Josef von Battenberg die Ausstellung der Künstler- Kolonie, nahm im Hauptrestaurant den Thee ein und hörte dem bis nach 11 Uhr dauernden Doppelkonzert im Pla- tanenhain zu. Die Großherzogin ist gestern mittag mit der Prinzessin Elisabeth nach Coburg abgereist, wo sie gestern abend wohlbehalten ankam. S. Darmstadt, 17. Juli. In den Magazinsräumen der Materialienfirma Gebr. Vi erhell er brach gesten abend kurz nach 10 Uhr aus bis jetzt nicht aufgeklärter Ursache ein großes Schadenfeuer aus, das sich bald über die gesamten Keller- und Magazinräume ausbreitete und auch das anstoßende Manufäkturwarenlager der Firma Kaspar Schlosser ergriff. Der verursachte Schaden ist ziemlich bedeutend. Nach einstündiger Thätigkeit der Feuerwehr war jede Gefahr für die Nachbarschaft beseitigt. k. Darmstadt, 16. Juli. Gerüchtweise verlautet, daß der Militärfiskus der Stadt die große Jnfanterie- i a s e r n e in der Alexandersbraße, die jetzt den größten Teil des Jnfanterie-Leibgarde-Regiments Nr. 115 beherbergt, zum Kauf angeboten habe. Es würde sich um ein ziemlich umfangreiches, zur Parzellierung geeignetes Terrain handeln. Damit könnte dem auch in Darmstadt recht empfindlichen Mangel an mittleren und - kleinen Wohnungen gesteuert werden. Offenbach, 17. Juli. Am Dienstag vormittag fand das Wett fechten in Säbel, Schläger und Stoßfcchten statt, an dem sich 34 Fechter beteiligten, weniger als sonst, da hier nach deutscher Art gefochten wird, während sich ein Teil der Turnerfechter mittlerweile der italienischen Fechtweise zugewandt hatte. In jeder Waffe müssen drei Gänge gemacht werden, wofür bis zu 5 Punkten gewertet wird, eß werden außer den Treffern auch noch Haltung und Schönheit des Fechtens in Betracht gezogen. Man sah recht schöne Leistungen, die die zahlreichen Zuschauer wiederholt zu lebhaften Beifallsäußerungen Hinriffen. Auf dem Festplatz fand Frühschoppen konzert statt. Das Ergebnis des Einzel Wettfechtens war folgendes: 1. Christian Heß, Tgm. Bornheim, 40% Punkte, 2. Wilhelm Mal- zahn, To. Mainz, 40% P-, 3. Heinrich Ziegler, T.- u. F.-Kl. Hanau, 37% P.f 4. August Wieland, T.- u. F.-Kl. Frankfurt, 87 P., 5. Wilhelm Götz, Mto. Wiesbaden. 36% P., 6. Peter Bruder. T- u. F.-Kl. Mainz, 36% P, 7. Gustav Weber, Tv. Offenbach, 35% P., 8. Christian Rumpf, Mio. Wiesbaden, 35% P., 9. Heinrich Hegemer, Tgm. Bornheim und Sigmund Kurz, T.- u. F.-Kl. Hanau, je 35% P., 10. Philipp Post, Mto. Wiesbaden, 34% P., 11. Philipp Schlegel, T.- u. F -Kl. Mainz. 34«,'s P., 12. Otto Schlapp, Tgm. Bornheim, 34% P, 13. Heinrich Eisinger, Tv. Mainz, 33% P,, 14. Georg Berghof, Tv. Wiesbaden, 33% P.» 15. Simon Schmidt, Tgm. Bürgel, 33 P., 16. Wilhelm Blum, Turnv. Wiesbaden, 32% P., 17. Anton Jungnickel, Tv. Wiesbaden, 32% P., 18. Louis Wanner, T.» u. F-Kl. Frankfurt, 82% P., 19. Sa. Naßner, T.- u. F.-Kl. Hanau und Jakob Hanekamp, T.- u. F -Kl. Mainz, je 32% P, 20. Julius 3aut, Tgm. Bornheim und August Imhof, T.- u. F.-Kl. Mainz, je 32 P, 21. Fritz Müller, To. Wiesbaden, 313/6 P., 22. Daniel Hufer, Tgm. Bornheim, 31 P., 23. Konrad Göbel, T.- u F.-Kl. Hanau, 30% P., 24. Karl Vicnickel, Tgm. Frankfurt, 30% P., 25. Karl Joh, Tv. Wiesbaden, 30 P. Am Sonder-Wettfechten nach italienischer Fechtweise nahmen 12 Turner teil. 1. Sieger war Christian Heß, Tgm. Bornheim, 2. Gustav Weber, Tv. Offenbach. Das Säbelfechten fand 8 Teilnehmer: 1. August Wieland, T.- u. F.-Kl. Frankfurt, 2. Ludwig Wanner, T.- u. F.-Kl. Frankfurt. Nachmittags 4 Uhr begann das Wettringen, an dem sich 12 Turner beteiligten. Wie immer erregte auch heute diese vollkStümlichste Turnübung das meiste Interesse bei den Zuschauern, die besonders schöne Gänge mit lautem Beifall begrüßten. Namentlich der Endkampf zwischen Förster Sachsenhausen und K. Müller-Fechenheim war äußerst spau- ttenb. Es wurden Sieger: 1. Eugen Förster, Tv. Sachsenhausen, 2. Karl Müller, Tv. Vorw. Fechenheim. Bei den Wettspielen blieben von je 4 Vereinen folgende Sieger: 1. Tamburinball, a) Turnerinnen, Turnv. Sachsenhausen, b) Turner, Tv. Vorw. Bockcnheim, 2. Fauftball, Tv. Hom' bürg, Akad. Tv. Alemannia Darmstadt, Turngem. Worms, 3. Schleuderball, Tgm. Hanau, Tgm. Höchst und Tv. Vorw. Bockenheim (unentschieden), 4. Fußball, es siegte Tgs. Wiesbaden gegen Tgs. Koblenz mit 4:0, Mtv. Wiesbaden gegen Tv. Frankfurt mit 2:0. Ein Entscheidungsspiel fand nicht statt. Am Abend fand um 7 Uhr die Verkündigung der Sieger im Wettfechten und Wettringen statt, die KreiSturn- ivart Hcidccker Wiesbaden vornahm. Damit war der turnerische Teil des Festes vorüber, nicht aber der vergnügliche. Sm Mittag und Abend fand auf dem Platze g-oßeö Konzert statt, am Abend in der Festhalle ein Sanger-Abend der Der lündeten Offenbacher Gesangvereine. Im übrigen ging das fröhliche Treiben weiter bis spar in die Nacht hinein, um Mittwoch nachmittags mit einem Volksfest sein Ende zu erreichen. _ t , , Mainz, 17. Juli. Auf dem Großen Sand halten Re aimentsexerziercn ab: vom 3.—13. August Rkg Nr. 80, oom 7.-13. August Reg. Nr. 81, vom 14.-21. Äugust die Regimenter Nr- 115 und 118. ** Mainz, 17. Juli. Der 21. deutsche Glasertag führte gestern seine Beratungen zu Ende, lieber bic Regelung des Lehrlingswesens für das Glaferhanowert berichtete Iessel-Berlin. Den Handwerkskammern soll der Vorschlag unterbreitet werden, daß bei einem Gesellen ein und bei zwei Gesellen zwei Lehrlinge gehalten werden dürfen; die Höchstzahl der Lehrling^ soll über die ^ahl 3 nicht hinausgehen. Die Lehrzeit soll sich aus drei und vier Jahre erstrecken. Sekretär Engelbach von der S?c]liieren Handelskammer machte die Miteilung, daß seine Kammer die Höchstzatyl der Lehrlinge auf 3 und die Dauer der Lehr- leit auf drei Jahre sestgejetzi habe, mit Ausnahme der Feinmechanik, bei der die Lehrzeit auf vier ^ahre [e)tgelegt worden sei. lieber die Ein- und Verraussgenofienschast m .Hamburg berichtete Direktor N o e d i g. Der ^ks^mtumsatz der Genossenschaft betrug im letzten Satyre 154 034 Mr., der Bruttogewinn 6098 Mk. En g e l k e - Frankfurt a. M berichtete über die Hessen-Nassauische Spanbroer i er - Ge - nossenschaftsbank in Frankjucr beziehungsweise über die Gruppe der Glasergenossenschaftsbant. Der Um.satz betrug bei der letzteren im abgelaufenen Jahre 36 000 Mk. Es kamen 10 Prozent Dividende zur Verteilung, ^edes Mitglied erhält bei Einzahlung von 200 Mk. einen tfrebit Van 1000 Mk. Die gesamte Handwerkergenosseiischastsbank habe einen Umsatz von 7 Millionen Mark gehabt. Ueber die einschneidende Wirkung und Bedeutung des §616 des Bürgerlichen Gesetzbuches für den Handwerkerstand berichtete I e s s e l - Berlin. "Bei Kontrollversammlungeu und sonstigen Versäumnissen des Arbeiters, an denen er keine Schuld trage, dürften bekanntlich nach den Bestimmungen des Gesetzes keine Lohnabzüge gemacht werden; dagegen könne nur ein Vertrag, der von dem Arbeiter unterschrieben werde, schützen. Von den nachfolgenden Rednern wurde auf die Entscheidung des Wiesbadener Gewerbegerichts hingewiesen, wonach. einem Arbeiter bei seiner vierzehntägigen Militärübung der Lohn zugesprochen worden sei. Es wurde beschlossen, in allen Innungen einen A r b e i t s v e r t r a g einzuführen, der jede Kündigungsfrist ausschließt und die Wirkungen des § 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches unmöglich macht. Nachdem der Vorstand einstimmig wiedergewahlt war, wurde Chemnitz zur Abhaltung des nächstjährigen Verbandstages bestimmt. Homburg, 17. Juli. Bei der Einweihung der neuen Bahnstrecke.Homburg—Friedberg ereignete sich ein heiterer Zwischenfall auf der Station Seulberg. Tord hatten sich nämlich die Vertreter der Gemeindebehörde nebst einer Deputation der Industrie, sowie der Landwirtschaft eingefunden, und harrten in stummer Erwartung der Ankunft des von §omburg kommenden Festzuges, um denselben zu begrüßen und an der festlichen Fahrt teilzu- nehmen. Endlich ist der Zug in Sicht, alles ist aufs höchste gespannt. Da — sei es, daß man vergessen hatte, die Seul- burger auf das Programm zu setzen, sei es, daß die so überaus schöne Sekundärbahn-Lokomotive, im Bewiißtsein ihrer Schönheit übermütig wurde, und es unter ihrer Würde hielt, uuzuhalten, — kurzum, der Zug saust in voller Geschwindigkeit, ohne auch nur Miene zum Anhalten zu machen, durch die Station, vorbei an den erwartungsvollen Gesichtern, und eilt nach Friedrichsdorf. Aber die von Seulberg sind Männer der That und lassen sich nicht so leicht aus der Fassung bringen. Rasch entschlossen setzten sie sich in Trab, derselbe verwandelt sich in Galopp, dann in Sekundärbahn-Geschwindigkeit und endigt mit dem Resultat, daß die tapfere Schar fast gleichzeitig mit dem durchgegangenen Festzug auf der Station Friedrichsdorf ein» trifft, gerade noch rechtzeitig genug, um in das Hoch der Friedrichsdorfer einzustimmen, den ungetreuen Zug zu besteigen, und auf demselben nach Friedberg zu dampfen, wo der gemeinsame Durst bald alle Festteilnehmer in schönster Harmonie vereinigte. ** Meine Mitteilungen auB Hefseu und den Nachbarstaates. Kürzlich sind in einem D-Zuge zwischen Wiesbaden und Frankfurt 1027 Mark gefunden worden. Der Verlierer hat sich, trotz eifriger Nachforschungen noch nicht gemeldet. Voraussichtlich wird die Summe nunmehr, wie die „Kl. Pr." erfährt, für Unterstützungsgelder für erkrankte Bahn- bedienstete verwendet werden. — Aus F u l d a schreibt man: „Unglaublich, aber trotz alledem wahr! Nächster Tage wird mit der Roggenernte hier überall begonnen. Auf den 24.-27. Juli ist Pferdemusterung angesetzt. Kommentar überflüssig." — Verschiedene Musensöhne in Darmstadt, darunter auch Chargierte in vollem Wichs, zogen Dienstag nacht um die zwölfte Stunde im Gänsemarsch um den Marktbrunnen und warfen unter Pereatrufen auf die Polizei leere Biergläser gegen denselben. Dem lärmenden Auftritt machte die Polizei durch Abführen der Hauptanstifter aufs Revier in der Kirchstraße ein Ende. — In der Nacht von Sonntag auf Montag entstand aus nichtigen Gründen unter jungen Leuten in Ober-Mörlen eine Keilerei, wobei leider auch das Messer eine Rolle spielte. Ein 20 jähriger Bursche wurde durch einen Stich in die Brust schwer verletzt. — Die Generalversammlung der Fleischerei-Berufs-Genossenschaft, die z. Z. in Rostock tagt, hat beschlossen, den Sitz der Berufs-Genossenschaft von Lübeck nach Mainz zu verlegen. — Zu dem Pistolenduell zwischen einem Bensheimer Zigarrenfabrikanten und einem am Kreisamt Heppenheim beschäftigten Kreisamtmann dessen Ursache, wie wir in Nr. 164 berichteten, in einem den ehelichen Frieden des Fabrikanten störenden Benehmen des Kreisamtmanns zu suchen sein soll, wird der „Frkf. Ztg." nunmehr geschrieben, daß in Abrede gestellt werde, daß der in seiner Familienehre gekränkte Fabrikant im Duell auch noch eine schwere Verwundung davongetragen habe-. Beide Beteiligten sollen im Gegenteil unverletzt davon gekommen fein. — Der in der Erthalstraße in Mainz wohnende Bezirksfeldwebel Karl S t o l t e ist, wie die Mainzer Blätter berichten, nur mit dem Hemde bekleidet, von dem Fenster seines möblierten Zimmers aus abgestürzt und mit zerschmetterten Gliedmaßen auf dem Pflaster liegen geblieben. Er hatte nach der Thurm-Uhr der St. Bonifazius-Kirche sehen wollen, bekam das lieber« gewicht und stürzte in die Tiefe. Das Aufschlagen des Körpers auf das Strasienvflaster war weithin hörbar. Stolte lebte noch und wurde in einen benachbarten Hausflur getragen. Nach Anlegung eines Notverbandes wurde der tätlich Verletzte in das Garnison Lazarett gefahren. Ter Bedauernswerte bat zwei Beinbrüche, einen Beckenbruch und einen Schädelbruch erlitten. Trotz dieser schweren Verletzungen lebt er noch, jedoch ist u'iber keine Aussicht auf die Erhaltung seines Lebens vorhanden. Vermischtes. * Berlin, 17. Juli. Die Leiche des am Schiffbau- dämm ertrunkenen Portiers Friedrich Landwehr ist gestern durch Schiffer ausgefunden und gelandet worden. — Die Berläuferin Clara P. stürzte sich Mittags aus dem Flur, fenfict im 4. Stock auf den Hof hinab und vcrlctz'.e sich fo schwer, daß sie bereits während der lleberfütyrung in ein Krankenhaus verschied. — Von einem Omnibus wurde gestern nachmittag der Laufbursche Hermann Scheibe überfahren. Er fuhr auf einem Zweirade die Großbeereustraße entlang, und zwar der Vorschrift zuwider auf der linken Seite und außerdem so unsicher, daß er gegen bad Vorderrad deS Omnibus stieß. Sch. stürzte und kam unter den Wagen, dessen Hinterrad ihm über den Kopf ging. Da er noch zu leben schien, wurde, er mittelst Droschke nach der Unfallstation 18 geschafft, wo jedoch nur der inzwischen eingetretcne Tod fest- gestellt werden konnte. * Wien, 17. Juli. Aus Teplitz^Schönau wird gemeldet, )aß ein vornehmes Ehepaar aus Dresden vergiftet aufgefunden tootben ist — angeblich ein Opfer des Leipziger Bankkrachs. Kandwirtschüst. Betreffend den Bezug von Saatgut für die Herdpbeffeü- UNg nach bm von dec Mißernte getroffenen Gegenden Deutschlands wird vom GeneralsekrrtLrtLt des „Ostpreuß. lanbro. CentralvereinS" geschrieben: Der Umstand, daß im größten Teile Ostpreußens eine gute Roggen- und Wüzenernte zu erwarten ist, wöhrend di« rodtcr westlich gelegenen Teile Deutschlands eine fast vollständige M ßernte beim Wintergetrride zu verzüchnen haben, hat den Vorstand teS Ostpr. lai^w. CentralorretnS" veranlaßt, einen VermittelungSdienst für den Bezug von Saatgut aus Ostvreußen einzurichten. Die Vermittelung wird in der Weife durchgeführt, daß diejenigen Landwirte, die Saatgut aözugeben haben, an den Vorstand des Centralvereins ttne entsprechende Mitteilung üb-.r Art, Sorte und Menge des ver- kausssähigen Saatgutes sowie über die Lirferungsz'-tt und die Verkaufs- und Zahlungsbedingungkn gelangen lassen. Die hr-r gesammetten Angebote werden durch die „Köntgvb. land- u. forftm. Ztg. mit genauer Wohnungsanc-abe des Lieferanten veröffentlicht und durch «er- vielsältigungen in bm von der Mißernte befallenen Glitten verbreitet. Die wettere Entwickclung der hierdurch zu Stande kommenden Beziehungen ist Sache der bttderseitiq Beteiligten. Angebote von Saatgut und Anträge um Zusendung dieser gesammelten Angebote sind an den „Vorstand des Osipreußischen landwirtschaftlichen CentralvereinS zu Königsberg" zu richten Arbeiterbewegung. Paris, 17. Juli. Der letzte Streik der Hafenarbeiter itt Marseille, der seit Ostern beendet ist, hat jetzt ein unerwartetes Nachspiel erhalten. Ein MUglied der Kontrollkommission hatte gegen den Vorsitzenden und zwei Mitglieder des Exekutivkomitees Strafanzeige erstattet, weil sie 2000 Francs Unterstützungsgelder unterschlagen haben sollen. D-r Staatsanwalt ordnete eine Untersuchung an, wckche heute früh zur Verhaftung der drei Beschuldigten führte. Gerichtssaat. Müntzers 17. Juli. Wie in einer Alimentatitznsklage g'gen Dr. Sigl vor einer Zivilkammer des hiesigen Landgerichts konstatiert wurde, schwebt gegen denselben ein Meineidsverfahren bei der Staatsanwaltschaft. Die Verhandlung wurde bis nach den Ferien vertagt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung ) ; (Sieben, den 18. Juli. Wir möchten nicht verfehlen, an dieser Stelle auf die Eigentümlichkeit jener Polizetverordnunz hinzuweisen, die es den Gastwirtm verbietet, an Sonntagen während der Zeit von 11 bis 3 Uhr ihre Musikinstrumente spielen zu lassen, die ihnen durch das famose Stempelgesetz teilweise bedeutende Steuersätze kosten. Denn zu derselben Zeit finden in den Anlagen Militärkonzerte statt, die offenbar den sonntäglichen Frieden nicht stören. In der That ein Zwiespalt der Natur, der wert ist, vom Grafen Oerindur erklärt zu werden! Damit die Garten-Konzerte nicht allzu „stark" besucht werden, und die Musiker das rote Gold unterzubringen vermögen, finden Promenadenkonzerte statt, und die Gießener KapeLe darf sich auswärts ihre Existenz ermöglichen — und damit die von der Steuerschraube und der Polizeiaufsicht gar so wenig gedrückten Wirte die Sonntagsruhe und — die Promenademusik nicht stören, müssen sie ihre Automaten rc. schweigen laffen dürfen aber dafür der in Privatwohnungen vom ersten Stock bis zur Mansarde erschallenden Mufiziereret zuhören und dürfen fernerhin getreulich ihre Stempelabgab-n und Steuern zahlen. Deutscher Verein Gießen. Krieskasten der Redalttian. Dutzvacher Ztg. In Ihrer N . 164 druckm Sie von A bis Z unseren großen Ortgenal-Bertcht über daSLangder BBuernbundessefl ab und sitzen hinterher die zw-t mystischen Buchstaben „®. A." Ja, glauben Sle denn, daß wir deshalb einen unserer Redaknure lxtra nach Langd entsendet haben, damit Sie in den Stand gesetzt werden, Irrer Handvoll Leser auf so bequeme und billige als unrechtliche Weise die nämliche gute Lektüre zu bieten, süc die wlr die nam- hastesten Unkosten nicht scheuen? Wir haben brieflich Ihnen bereits mehrfach zu verstehen gegeben, baß wir beim Abdruck von Origtnal- art'kckn aus unserem Blatte zum mindesten daS Zitat „Gieß. Anz." verlangen. Jetzt reißt uns endlich die Geduld. Wollen Sie durchaus, daß wir andere Satien gegen Sie aufztehen? Für heute verlangen wir van Ihnen, daß Sie in Ihrer nächsten Nummer mitteilen, daß Sie diesen ganzen Artikel wörurch dem Gießener Anzeiger (und zwar unser Name völlig ausg-schrieben!) entnommen haben. Neueste Meldungen. Berlin, 18. Juli. Den Morgenblättern zufolge durfte das Auffichtsarnt für Privatverficherung fomie der beigegebene Beirat am 1. Januar oder 1. April 1902 die eigentliche Thätigkeit beginnen. Dem Bundesräte werde beim Wiederzufammentritt der Entwurf einer Verordnung, welche den Termin des Inkrafttretens des Gesetzes bestimmt, zugehen. Al len stein, 18. Juli. Man meldet aus Maldaiseu: Gestern nachmittag entgleiste hier der Allensteiner Zug. Lokomotive und fünf Wagen wurden zertrümmert. Führer und Heizer sind tot. ' ESS 5033 Giessen, den 18. Juli 1901 Die Beerdigung findet Freitag den 19. d. Mts., vormittags J/2I0 Uhr, von den neuen Kliniken aus statt. Gestern vormittag 11 Uhr starb mein treuer Mitarbeiter Reisende nach kurzem Leiden im Alter von 20 Jahren. Seine guten Charaktereigenschaften, sowie seine hervorragende geschäftliche Thätigkeit werden ihm ein dauerndes Andenken sichern. Emil Ziegelstein aus Treis a. d. Lda. Bett: av di Nach < 8. L MS. I lkWeu ui 1901/02 an Sie wi uod ihn bta drS evang., »et:.: NaO lo^en ist. Das - vor Sießen Sieß Das E au dir Der» rechMg an Da bie ringehülten ü Sechen- jiil i- toptetob Weferan ®arit. Die L Tepf Isstifikafnr 1] Mit btt äbtt bin au Ucberschuß bt . Dn auf; ber Borgst 14 tom Setr..' D 1$ S Dnidt»1' ’’ Theri Fran,. *** Nachtrag wieder. V Uch-litten, Mug auf Q LkL N-MÄrt! ^eder ing £ ^nstriti 6b9eIauVll9£ wÄ®‘ bte - pkri ’Jltto bm,crc» t “w> ,,Ä :sä L?S«: fuinüF DirSießtNtt K d-K°° Ml X*4 •*s*ö s AgächM Q| 1| Setltob 21 Lurckhar 3 Dorf-Gil 4 Gbtrßabi 5 SirKm 6 SroM'ni 7 @Mtts S fytriad) 91 Mm LMtz.Mi Die Räume des katholische mit Steinen beworfen und n Blattes „NoticiersE innen verwüstet. T^r Hercrus- 3s/8 % Beicheanloihe , 3 8/o do Anl. Höchste Temperatur am 16. b!S 17. Juli Niedrigste Tendenz fest. 301° C. 10,7° C. . 100 85 . so 20 , IOC 85 . 90 50 . 98.30 . 97.00 42.80 , 26.20 . 26.50 . 80.90 Kreditaktien . . DiBkonto-Kommandi c Darmstädter Bank . Dresdener Bank . Berliner Handekger. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . , Bochum ...» Harpener .... gebet ist verwundet worden. Die Katholiken blldeten eine Prozession, mit Messern und Revolvern bewaffnet. . 201 70 . 174 70 . 127.70 130 IC o 1 36.DU . 138 00 . 152.70 . 182.00 . 167.30 . 152 50 Telephonischer Kursbericht. Fraukfuri, den 18. Juli. 16. „ 17. MetEslogifche Beobachümgerz der Etatiou Gietzsu. Elbing, 18. Juli. Ein badender .Knabe ertrank in Engelsburg, sein zwölfjähriger Bruder beim Versuch, nhn zu retten, ist ebenfalls ertrunken. r Madrid, 17. Juli. Bei dem Zusammenstoß zwischen Katholiken und Freidenkern in Saragossa beschrankten sich Die Behörden darauf, zur Ruhe zu ermahnen und gegen die Bedrohung von Leben und Eigentum vorzugehen. ~~ lief; wird über die Vorfälle folgendes berichtet: Als das Volk erfuhr, daß eine Prozession vom Karnst e n gen er al Ea- vero geführt werde, rief es: „Es lebe die Freiheit!" Ties führte zu einem ernsten Zusammenstoß, xie Prozession setzte den Weg fort, während die Menge pfiff und schrie. Der Priester, der das Banner trug, schlug mit dem Schafte desselben auf die Lärmenden, sodaß der Schaft zerbrach. Hierbei kam es zu einem zweiten Handgemenge, lieber die Verletzungen, die dabei vorgekommen sind, weiß man noch nichts Näheres. Es heißt, daß 50 Personen verwundet sind. 81,g KodboIb . 8 v/„‘ do 8Vi % Hessen 5 % Ital en. Bente 4i/o Grieoh. Sonop. 8 "Vo Portugiesen 3% Mexikaner , 41/« ’/o Chinesen . 3 ~ *2 uu § Juli ; Ißromet euf 0° ^rduzier raiperei der Lus AH- Z« 5$ Z •Se 'S w 1O B *ä et C 8 Wett-n r K 17 9" -54 2 21,2 13,4 73 Still - bkw. Himmel 18. 7« .53.9 16 8 10,2 72 N.E. 1 Sonnenschein 18. 2« 753,3 27,0 88 33 N. 1 SonnenschLiv Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren innigstgelübten Gatten, Vater, Schwiegervater und Großvater Ludwig Arnold heute morgen 2 Uhr in ein besseres Jenseits abzurufen. Familie Arnold. Gießen, Paris, den 18. Juli 1901. 5032 Die Beerdigung findet Freitag den 19. Juli, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Walllhorstraße 16, aus statt. Wmslhk's WachtkMg emballagefreie Lieferung. 5029 keucht. Dienstmädchen gegen hohen Lohn ges. Bahnbosstr. 50, II. 4789 päter zu vermieten. 4318 ai-odüertes Zimmer zu vermieten, «vl 02781 Weserstraße 8. II. *"t ääPt RmWWktoßck BeranttvorUlch für den allgemeinen Teil: P. Wittk für den Anzeigenteil: HanS Beck. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch, und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. 4991) Möbl. Zimmer zu verm Große Müülgaffe 38, II 02760] Xaderr, mit oder ohne Wohn., ,u verm, auch einz. Zimm. daw. Näb. Neufladt 14, part. Gießen, am 6. Juli 1901. Großherzogliches Amtsgericht. 2-bis3-Zimmerwohn nebst Küche per 1. August gesucht. Offert, unt. Nr. 03785 an die Exped. d. Bl. Ur 50 Pfg. ein Lchwein gesund zu halten mit Ackermanns Areßpukoer. 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Bekanntmachung. ,,, I" das hiesige Genosstnschaftsregister wurde heute bezüglich des lcrndw. Konsumvereins Garbenteich, eingetr. « m. u. H., einoctragen: Heinrich Hinterländer ,u Garben, tetch ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seiner Stelle daselbst zum Vorstandsmitglied bestellt worden. Bleue üchmiP empfiehlt 5036 ßarl Uetri, Marktplatz. Ware, 50 Kilo mit Sack rr Mk. 40 Pfg. versendet gegen Nachnahme 6025 Stern-Simon, Arieböttg (H ssm). Telepban 65. ' mit 25 Aroöeöildern. Emil Wünsche’s Hauptniederlage. Größtes Spezialgeschäft für Amateur-Photographie. Wersand nach dem In- und Anstande. Vorteilhafteste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Frankfurt a. M„ Betbmannstrasse 56. Von Mk. 15 ab emballagefreie, von Mk. 30 ab porlo- und Str sich einen i>h»t»graphischtii Wp«rat Inuitn will, ntrlangt iit GrM-Znstndnng von 11. 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Juli 1901. $er Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. ____________ Heichelheim. 5022 Unserer heutigen Gesnmtavflaze liegt ein Prospekt des Herrn Jürgenseu- Herisa« (Bchweiz) bei. 5028 Bekanntmachung. Der von Ht bis Ende März 1902 im hiesigen Schlacht- Hof sich ergebende Dünger (6 bis 8 Aiiben) soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Bedingungen liegen zur Einsicht der Reflektanten auf unserem Sekretariate offen. Angebote für die einzelne Grube sind bis zum 25. l. Mts , vormittags 11 Uhr, verschlossen niit der Aufschrift „Angebot für Schlachthofdünger" bei uns einzureichen. Gießen, den 17. Juli 1901. 503i Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Oswaldsgarten. Z Eine Vier« bis Künf-Zimmer- Wohnung im ersten Stock zu vermieten. Heinrich iKansch. 4999]^ Neuhergerichtete Vier- Zimmerwohnung im 2. Stock, mit Zubehör, sowie eine 4-Zimrner- Wohnung in der Mansarde, mit Zubehör, zu vermieten. ______Emil Loh, Kirchenplatz. 02751s Kleines Logis vermietet H. 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