151. Jahrgang Nr. 4? Zweites Blatt Dienstag 19. Februar 1901 16 W fft. vordem Rauchen anfängt.' Telegra«« deS Wietzener Anzeigers. aus Dollars ausgezahlt. l Rebaftion, Erpedikion und Druden i Zchulftratze 7. genug erhalten. Das chinesische Lochgeld dient uns gleichfalls zum Zahlen. Hin und wieder schlachten mir uns einen Ochsen; auch hat man wohl mal das Glück, von einem reichen Chinesen zu einem echt chinesischen Gastmahl ein- Als der Transvaalgesandte Leyds von den Vermähl ungsfeierlichkeiten im .Haag in seine Wohnung zu B r ü s s e! Südafrika wird im Gefolge des Krieges auch von allerlei Epidemien heimgesucht. In Kapstadt ist die Bu- bonenpest amtlich festgestcllt, in Lourenzo Marques wütet das Fieber, und in sämtlichen englischen Kolonien sterben allwöchentlich. Hunderte am Typhus. Was die Ereignisse auf dem Kriegsschauplätze betrifft, so kommt aus dem Norden Transvaals die noch unbestätigte Kunde von einem Aufstand der Eingeborenen. Oestlich von Pretoria eilt Ge- eerat French von einem angeblich siegreichen Gefechte zum andern, während bei Johannesburg sogar die Wasserwerke von den Buren angegriffen werden. Dewet kämpft bei Dauer nicht aus, und thue daher am besten, auf einen leidlichen Frieden hinArsteuern. Vielleicht ist dieser Wunsch selbst Herrn Chamberlain nicht so ganz unsympathisch. Telegramme des Gießener Anzeigers. De Aar, 17. Febr. Dewet und Steijn überschritten gestern vormittag mit 2 bis 3000 Mann und zwei Geschützen die Eisenbahn nördlich von Houtkraal. Granaten der Engländer zerstreuten den Feind, welcher seine Geschütze nicht ins Gefecht brachte. Ein gepanzerter Zug eröffnete das Feuer mit Marinegeschützen. Es gelang den Engländern, den ganzen Convoi Dewets zu nehmen, einschließlich 100 000 Patronen, zahlreichen Schießvorrat und ein Schnellfeuergeschütz. Die Verluste auf englischer Seite betragen 3 Verwundete. Colesburg, 16. Febr. General Knox überschritt den Orangefluß. Die Kolonne Plumers und der größte Teil der Buren befindet sich soweit westlich, daß sie keine Fühlung mit Colesberg haben. Es verlautet: in dem Gefecht vom 15. Februar sind 65 Buren gefallen und verwundet. Kapstadt, 17. Febr. Heute wurden an der Pest ein Todesfall und zwei Erkrankungen gemeldet. Adresse für Depeschen: Anzeiger Eichen. Fernsprechamchluß Ar. 51. Engländer und Buren. General Kitchener meldet aus De Aar von Samstag früh: Dewets Streit kräfte überschritten gestern vor Tagesanbruch die Eisenbahn bei Baart- manns Siding nördlich von De Aar; Oberst Plumer folgte dem Feinde auf den Fersen. Die von Oberst Crabbe geführten Panzerzüge suchten den Feind am Ueberschreiten der Eisenbahn zu verhindern, die Buren hatten jedoch die Schienen nördlich und südlich der Stelle, wo sie die Bahn passierten, aufgerissen. Die Engländer erbeuteten über 20 Wagen, viele davon mit Munition beladen, ein Maxim-Geschütz und über 100 Pferde; 20 Buren wurden gefangen genommen. Die britischen Truppen sind auf der Verfolgung der Buren begriffen. Das ist nichts anderes, als eine unumwundene Bestätigung des vollen Gelingens des Dewetschen kühnen Unternehmens. Das „Reutersche Büreau" meldet vom Samstag ans De Aar: Die Brigade Bruce-Hamilton ist nach einer Reihe von Gewaltmärschen aus Kroonstad hier eingetroffen. — Wie dasselbe Bureau aus Carnavon berichtet, ist die Kolonne des Obersten Delisle aus dem Westen dort angelangt. Aus Angst vor der P e st und infolge der übertriebenen Gerüchte haben in Kapstadt über 1000 eingeborene Dockarbeiter ihre Werkstätten verlassen; man glaubt indessen, daß sie, wenn ihnen die thatsächliche Lage der Dinge auseinandergesetzt wird, zu ihrer Arbeit zurückkehern werden. Die Schiffe, die ihre Ladung löschen sollen, sind für den Augenblick in großer Verlegenheit. geladen zu werden. Es ist eigentümlich, mau sitzt daun so allein zwischen einer Portion Bezopfter und läßt sich dann mit allen möglichen chinesischen Leckerbissen bedienen. Ms Getränk giebt es aber nur Thee ohne Milch und ohne Zucker. Ist die Geschichte dann zu Ende, so geht cs anS Opiumrauchen. Donnerwetter! Das habe ich einmal gemacht, aber nicht wieder, das Zeug berauscht mehr denn 5 Flaschen guter Kognak. Es ist ein eigenartiges Rauchen. Die Pseifen sind so dick, daß man sie nur eben umspannt, das Mundstück beansprucht den ganzen Mund, und auf dem letzten Viertel des Rohres sitzt ein faustgroßen Knuppen, in den das Opium eingeführt wird. Der Raucher liegt auf einer Pritsche, neben sich ein Präsentierbrett, auf dem eine kleine Lampe steht. Das Opium ist dickflüssig und befindet sich in einer kleinen Schale auf dem Brett. Mit einer kleinen silbernen Gabel wird etwas Opium herausgeholt, erhitzt und in die Pfeife gethan. Von demi Dampf allein wird man schon verrückt, und deshalb abschiedet man sich lieber, wenn die Geschichte mit zurückkehrte, war sein Gepäck einen Augenblick im Vestibül unbeaufsichtigt geblieben, während dieser Zeit stahlen Diebe ein, politische Dokumente enthaltendes Gepäckstück. Die Uebelthäter waren, wie sofort festgestellt wurde, mittels Nachschlüssels in das Haus eingedrungen. Die Polizei wurde unverzüglich von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. Wh. 'MM London, 18. Febr. Die „Morningpost" meldet Brüssel vom 17. Febr.: Ein französisch-belgisches Syndikat habe den amerikanischen Inhabern der Hankau-Kantonbahu- Konzession für die Abtretung der Konzession 35 Millionen Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamillen» blätter werben bem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Banbrotrt" unb „Blätter ffir Hess Volkskunde" viermal wöchentlich beigelrgt. Annahme vonAnirigea (u der nachmittags füt den atzenden Tag erscheinenden Stummer bl» norm 10 Uhr »bbrftettungen Ipättfitn« abends vorher. Girtzener Anzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen sich zur weiteren Erholung nach dem Süden begeben. — Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt: Die Nachricht eines hiesigen Blattes, daß sich Generaladjutant v. Werder zur Beseitigung von Mißverständnissen nach Petersburg begebe, entbehrt jeder Begründung. Solche Mißverständnisse bestehen nicht. — Die „Nordd. Alla. Ztg." schreibt ferner: Ein in de« noes Blatt, das sich schon mehrfach :ß dev Deutsches Reich. Berlin, 17. Febr. Der Kaiser unternahm gestern morgen in Homburg den gewohnten Spaziergang in Begleitung des Gesandten Grafen Wolff-Metternich, sowie der Generale v. Scholl und v. Kessel. Nach der Rückkehr in da« Schloß hörte Se. Majestät den Vortrag des Chefs des Civib- kabinetts v. Lucanus. Der Kaiser und Prinz Heinrich trafen heute nachmittag auf Schloß Friedrichshof ein und kehrten nach kurzem Aufenthalt nach Homburg zurück. Heute hat sich der Kaiser nicht nach Friedrichshof begeben. Dev König von Griechenland kam heute nachmittag auf der Durchreise auf dem hiesigen Bahnhof an und wurde von dem Prinzen Heinrich und der Kronprinzessin von Griechenland empfangen. Die Herrschaften begaben sich im Schlitten nach Schloß Friedrichshof, von wo der König nach einstündigem Aufenthalt sich nach Homburg zum Besuch bei den» Kaiser und der Kaiserin begab. Von Homburg wird bet König über Frankfurt a. M. seine Reise nach Kopenhagen fortsetzen. Das Befinden der Kaiserin Friedrich ist heute f ehrbefriedigend. — Dem gestern hier in der Kapelle der russischen Botschaft abgehaltenen Trauergottesdienst für König Milan wohnten außer dem serbischen Gesandten mit seinem Personal, dem serbischen Generalkonsul und Konsul dev russische Botschafter Gras Osten-Sacken, der österreichisch- ungLrische Botschafter v. Szögyenyi-Marich, der türkische Botschafter Tewfik Pascha, der griechische Gesandte Rangabe und einige andere Diplomaten, wie Mr. Jackson und Baron Siskra bei. Die einheimische offizielle Welt und die Hofgesellschaft waren nicht vertreten. — Der Abg. Rickert, dem infolge eines Herzleidens vor einigen Tagen ärztlich absolute Ruhe geboten ist, wirk Fannt sei. — Tie Kommission des Reichstags für das Schaum- weinsteuer-Gesetz und das Weingesetz nahm den Paragraphen eins der ersteren Gesetzes unter Einfügung des Verbots der Verwendung von Kun st wein bei der Herstellung von Schaumwein an. Die RegierungS- Dertreter hatten sich gegen dieses Verbot ausgesprochen. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Wie wir bereits mitgeteilt haben, ist der Band A der im Reichsamt deS Innern herausgegebenen systematischen Zusammen- "t e l l u n g d e r Zolltarif e des In- und Auslandes, die Textilindustrie umfassend, in neuer Auflage erschienen. ES ist in den jüngsten Reichstagsdebatten die Meinung ausgesprochen worden, diese Zusammenstellungen würden^chnell veralten, weil die Zolltarife der zahlreichen darin berücksichtigten Länder sich fortwährend ändern. Demgegenüber hat der Staatssekretär des Innern, Graf v. Posadowsky betont, es werde dafür gesorgt werden, daß die Zusammenstellung, die ein praktisches Nachschlagebuch für den Industriellen, den Handelsmann und Exporteur sein sälle, ebenso kurrent gehalten werde, wie etwa das deutsche Reichs Kurs- ' flfh. svrtgeführt werden. i v fcefln® jjtii Aussicht nicht gerc fii’Yrtno AoK-ttSic Politische Wochenschau. Die deutsch-englischen Beziehungen sind in her letzten Woche sehr lebhaft und des öftern sogar sehr leidenschaftlich erörtert worden Die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den ehemaligen Höchstkomman- tierenben in Südafrika hat auf die deutsche Volksseele ungefähr denselben peinlichen Eindruck gemacht, wie seiner Z^t der Nichtempfang des Präsidenten Krüger. Leider hat sich jedoch ein großer Teil der Presse nicht damit begnügt, auf diese Thatsache hinzuweisen und die leitenden Staatsmänner vor einem allzu großen Entegenkommen gegen englische Wunsche zu warnen. Um jene Volksstimmung für Porter- oder Geschäftsinteressen zu fruktifizieren, wurde vielmehr eine förmliche Hetze gegen England in Szene ge- setzt. Daß ein solches Beginnen den um ihre Freiheit kämpfenden Buren nichts nützen kann, liegt auf der Hand Nicht minder aber auch die Möglichkeit, daß dadurch die jenseits des Kanals neu entstandenen Sympathien für Deutschland in überflüssiger Weise wieder abgekühlt wer- cen. Unb bei ben vielfachen Hanbelsbeziehungen zwischen Den beiben Säubern erscheint dies immerhin nicht un- vebenklich. Ob anläßlich bes Aufenthalts unseres Kaisers in Englanb politische Abmachungen zu staube gekommen Jtnb, weiß man nicht. In ber britischen Throurebe steht davon kein Wort, auch ist es aus anbern Grünben ziemlich unwahrscheinlich. Sollten aber nüber Erwarten über eine lonfrete Frage Verabrebungen erfolgt ober sollte gar ein förmliches Bünbnis abgeschlossen worben sein, so liegt vorderhand trotzbem fein ausreichenber Grunb vor, barüber cnien Entrüstungssturm zu entfesseln. Um eine Maßnahme ber internationalen Politik zu beurteilen, muß man ihre Tragweite unb bie Konstellation, bie bazu veranlaßt hat, genau kennen. Da aber unsere Reichsregierung nicht immer in ber Sage ist, vor aller Welt ihre Karten offen zu legen, erfajeint es für besonnene Politiker angemessen, sich in ber Kritik solcher Abmachungen einer gewissen Zurückhaltung zu befleißigen. Man kann sie nicht ohne weiteres billigen; man kann sie aber auch nicht einfach mißbilligen unb verurteilen. Zubern ist es wohl beufbar, baß sich Deutschlaub unb Englanb über mancherlei Fragen verständigen können, ohne daß dabei der eine Teil zu kurz 5U 'owmeu braucht. Sogar zu einem Bündnis könnten unter Umstanden gerade für Deutschland Gründe vorhanden sein. Jedenfalls sollten ernste Blätter davon Abstand nehmen, unser Volk in eine blinde Feindseligkeit gegen England hinein zu Hetzen. Bei der Behandlung auswärtiger Fragen sollten sich auch bie Organe ber öffentlichen Meinung nicht von unklaren Empfinbungen ober egoistischen Interessen, sonbern lebiglich von wohlerwogenen Verstanbesgrünben unb von ben Rücksichten auf bie Wohlfahrt bes Vaterlanbes bestimmen lassen. Nach langen Verhanblungen ist es bem greisen Staatsmann Zanar belli gelungen, ein italienisches Ministerium zusammen zu bringen. Es stützt sich hauptsächlich auf bie Sinke unb auf bie gemäßigten Konservativen. Die äußerste Sinke ist zwar im Kabinett nicht vertreten; boch soll sie für eine wohlwollenbe Behanblung besfelben gewonnen sein. Hinsichtlich ber auswärtigen Politik barf man von bem neuen Minister bes Auswärtigen, Prinetti, eine loyale Haltung gegenüber ben anberen Dreibunb- mächten mit Sicherheit erwarten. Das Kabinett scheint zu einer burdjgreifenben Steuerreform entschlossen zu sein. Es bürste jeboch babei so vielen Schwierigkeiten begegnen, daß es an ihnen möglicherweise sehr rasch zu Falle kommen wirb. Bezugspreis ourklläW. Mk. 2.20, monatl. 75 Pso. mtt Bringcrlohn; durch bti Abholkstellen Vierteljahr!. Ml. 1.90, monatl. 65 PH. Bei Postbezug Vierteljahr!. Mk. 2.00 ohne Bestellgeld. Alle Anjrtarn-Dermiiiluno»« stellen deS In» und «u6lan6t» nehmen Anzriarn für d„ (dies,euer Anzeiqer eiugtoen. ZrUenprel» lokal in Vlfl* auswärts 80 Plg. Nieberlcmben erscheine ... unzuverlässig erwiesen hat, bringt bie Nachricht, ba‘ beutsche Generalkonsul in Kapstadt, v. Sinbequift, einen Konflikt mit bem borkigen englischenGouverneur gehabt unb darüber telegraphisch nach Berlin berichtet habe. Tie „Nordd. Allg. Ztg." stellt fest, daß au zuständiger Stelle von einem solchen Vorfall nicht das Mindeste be- M Mtta. J0 Plg. find im M abends an der ienerarten k 20 M w imb bei Ä 1418 k Vorstand. Hen juni faltigen itj lebet vejlehun- ubeuateten Ml. ?e ßisnumk 8f|lor. öck em hausdmiche ■trfaeiin gefutbl t. Fall, Ackerei. ser, orbenil. junger ickcrlkhilm Station. Lehnest inration In Hltß«. China. Ein aus Peking eingetroffenes Telegramm besagt: Die chinesischen Bevollmächtigten teilten dem Hofe mit, daß der letzte Beschluß der Gesandten unwiderruflich sei, doch könne die Vollstreckung des über Tungfuhsiang gefällten Urteils aufgeschoben werden. Graf Waldersee läßt formell die Meldungen dementieren, daß die deutschen Truppen China verlassen. Er erklärt, er könne nicht einen Soldaten fortsenden, ohne von Berlin ben Befehl bazu erhalten zu haben. Ein berartiger Befehl sei aber nicht eingetroffen. Walbersee melbet am 15. aus Peking: Nach bem heute unterzeichneten Abkommen wirb bie Bahn Schankhaikwan —Peking in ber Zeit vom 21. vis 28. Februar an bi^Engländer übergeben werden. Nach einer ber Direktion der Schantung-Eisenbahngesell- schaft brahtlich zugegangenen Mitteilung aus Tsingtau ist ist bie Gleisverbinbung zwischen Tsingtau und Ki autsch ou am 9. b. Mts. vollenbet worben. Im ungarischen Abgeorbnetenhause inter- lellierte Franz Kossuth ben Ministerpräsibenten über bie Erwerbung bes chinesischen Gebi etsstreifens. Er fragte an, ob bie Erwerbung mit Zustimmung unb mit Berücksichtigung ber Interessen Ungarns geschehen sei, unb, älls bies nicht ber Fall gewesen fein sollte, warum ber Minister bes Aeußeren es unterlassen habe, ben gesetzlichen Einfluß ber ungarischen Regierung zu respektieren. Szell erteilte auf bie Interpellation vorläufig feine Antwort. lieber das Solbatenleben in Paotingsu berichtet ein deutscher Soldat in einem dem „Hamb. Frem- benbl." zur Verfügung gestellten Briefe aus Paotingsu: „Das Seben, bas wir als Polizeisolbaten hier führen, ist gewissermaßen großartig. Hier kann man Eier unb Hühner 1H1 w * if SneüiUu*Ä „ „ ________ Sai^' • •! 6 ®1’ Wilippstown mit ben Englänbem, bie ihn natürlich be- ® siegt zu haben behaupten. Nach ber englischen Thronrebe soll ber, Krieg bis zur völligen Unterwerfung ber Buren * Den Uitlanbers erscheint aber biefe D-ssicht nicht gerade rosig. Sogar Cecil Rhobes soll dieser Tage geäußert haben, Englanb halte es auf bie itor gesucbl. 1M »üstchov'scht viv.'Vuchttmkmi Killti)._____________ uebinUrUhrlioi Her, liefentoeg ?»■ ibthinu.lxbtxlttx» n B'ÜstMtzen gt» R. tzol.Wnneü vtbmstchesWdchm Ile Avril fitl, Korbanlage 2». m 1. März wirb eil fafliüber pst eluifit- tottot Lttib«, fat'l'cken Pause. MH will btM HauS- unbM«- Lohn-ei ® W M tf DchkS . «J&8 bte sestt« r8,A?t bauSarbeM w H*M «M. * 3 1!M U17 Im fernen Spanien gährt es gewaltig. Die ‘ Schwester bes Königs ist mit einem Sohne bes Grafen Caserta verheiratet woroen, obwohl man bem Setzteren nachsagt, baß er in ben Karli sten krieg en gegen Spanien gekämpft habe unb beswegen sogar in contumaciunt zum ; Tobe verurteilt worben sei. Im Volke betrachtet man biesen Ehebunb als ein Werk ber Jesuiten. Da überbies ein Zuströmen von Mönchen aus Frankreich unb von ben w Philippinen befürchtet wirb, brachen in Mabrib, Barcelona, e ber Valencia unb anberen großen Stäbten Unruhen aus, bei terin”3'^ fo« denen Klöster angegriffen, zum Teil sogar geplünbert unb ■er WjJ in Branb gesteckt würben. Die Obrigkeit hat sich burch ,tritt R 18io aw zahlreiche Verhaftungen unb burch Verhängung bes Be- un Bl ' — lagerungszustanbes zur Not aus ber Affaire gezogen. Enbe dieser Woche hofft man bie Ruhe wieberhergestellt zu haben, gesukbi. worauf bann bas reaktionäre Ministerium ber Königin ■JubwüJä ^ine Portefeuilles zur Verfügung stellen will. Subafrika wirb im Gefolge bes Krieges auch von buch. Eine wesentliche Neuerung liegt in der Hinzufügung von einleitenden Bemerkungen, durch welche das System der Zusammenstellung veranschaulicht und die Bedeutung der einzelnen Zollsätze erläutert wird. Nachdem Mitte vorigen Jahres ein Nachtrag erschienen ist, sollen zwei weitere Nachträge in nächster Zeit herausgegeben werden. Diejenigen Bänoe, bei welchen umfangreichere Veränderungen stattgefunden haben, werden neu aufgelegt und alsdann gleichfalls durch Nachträge ergänzt werden. Tie Ergänzungen in Form von Tekturen werden im Buchhandel zu haben sein. Die Zusammenstellung der Zolltarife zerfällt in folgende fünf Bände: 1) Textilindustrie, 2) Industrie der Metalle, Steine und Erden, 3) Chemische Industrie, 4) Holz- und verwandte Industrien, Papier-, Leder- und nautschuk- industrie, 5) Landwirtschaft, Nahrungs- und Genußmittel. - Im preuß. Abgeordneten hau se fragte Abg. Dr. Arendt (fk.) den Minister, wie es mit der Gewährung des Ehrens oldes an die Veteranen stehe. Minister des Innern, Frhr. v. Rheinbaben weist darauf hin, daß eine allgemeine Anordnung ergangen sei, in dieser Frage mit dem größten Wohlwollen zu verfahren; es sei seine Ansicht, daß es Ehrenpflicht des Staates sei, hier keine Schwierigkeiten zu machen. Beinahe 700 Schuhwarenhändler laden zu einem Deutschen S ch u h h ä n d l e r t a g e für 25. Februar nach Berlin ein, auf dem die Konstituierung eines Deutschen Schuhhändler Verbandes stattfinden soll. Weimar, 17. Febr. Der Großberzog Wilhelm Ernst hat eine Amnestie erlassen, durch die allen Personen, die bis zum heutigen Tage inel. wegen Verbrechen odejr Vergehen in Bezug auf die Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte (§ 105 bis 109 des Strafgesetzbuches), wegen Beleidigung des Landesfürsten oder eines Mitgliedes des Großh. Hauses durch Erkenntnis eines Großh. Gerichts rechtskräftig verurteilt sind, diese Strafe, soweit sie nicht verbüßt ist, er- tassen wird. Die Amnestie erstreckt sich ferner auf eine Reihe von Vergehen gegen das Strafgesetzbuch, namentlich Vergehen gegen die öffentliche Ordnung, Beleidigungen durch die Presse, Zweikampf, fahrlässige Körperverletzung, sofern die verhängten Strafen die Tauer von zwei Monaten, die Geldstrafen den Betrag von 300 Mark nicht überschreiten. Der Großherzog hat der Jubiläums-Siiftung für Gemeindepflege zum dauernden Gedächtnis seines Vaters und zur weiteren Förderung und Kräftigung der Gemeindepflege einen „Karl August-Fonds" im Betrage von 100 000 M-ark überwiesen. Ausland. Madrid. 17. Febr. Man nimmt an, daß in einem für Mittwoch angpsetzten Ministerrat das Kabinet beschließen wird, selne Entlassung zu geben. Wie aus guter^Quelle verlautet, werde Silvela mit der Neubildung des Ministeriums betraut werden. Sofia, 17. Febr. Aus der Bronchitis des Erbprinzen Boris beginnt sich eine Lungenentzündung zu entwickeln. Der Fürst hat deshalb Petrow ersucht, die Geschäfte solange weiter zu führen, bis eine Besserung im Befinden des Erbprinzen ihm die nötige Ruhe gewährt, um an-'trie Parteiführer wegen der Neubildung des KabinetS heranzutreten. Karlowitz. 17. Februar. Zum Empfange der Leiche des Königs Milan, die mit Sonderzug hier eingetroffen ist, war auf dem Bahnhofe eine Ehrenkompagnie aufgestellt, welche die militärischen Ehren erwies, während die Musik die, serbische Königshymne spielte. Vom Bahnhofe wurde die Leiche auf einem 6-spännigen Gala Leichenwagen nach der Metropolitankirche überführt, wo die Einsegnung durch den Patriarchen unter Assistenz einer großen Anzahl von Geist licheu und unter dem Geläut aller Glocken stattfand. Nachmittags 1 Uhr fand die Ueberführung der Leiche nach dem Kloster Kruschedol statt, wo die Beisetzung erfolgte. Petersburg, 17. Febr. Der Kaiser besuchte mit dem Großherzog von Hessen die Kunstausstellung und erwarb ein Gemälde von Benois. Aus Stadt und Sand. Gießen, den 18. Februar 1901. P. Ein großes Maskenkranzchen veranstaltete am Sonntag abend der hiesige Maschinenbauer-Verein in den närrisch dekorierten Lokalitäten deS Lonys Bierkellers. Die Auf führungen waren wohlgelungen und erregten stürmische Heiterkeit. Besonders großen Beifall errangen die Aufführung des „chinesischen Fächertanzes- und der „Burengeneral De Wet als Fiiedensengel-. Leider wurde die angekündigle Fahrgelegenheit mit der Straßenstampfwalze wenig benutzt, wenigstens sind uns keine Passagiere begegnet. P. Der Technische Verein veranstaltete am Samstag einen karnevalistischen Abend. Der obere Saal des Cafe Ebel war gut besetzt und bald nach Beginn herrschte luftige Karnevalsstimmung. Nach einigen humoristischen Musikpiäcen trug Herr F. Noll ein Kouplet vor, „Der verliebte Rekrut-. Im Laufe des Abends folgten humoristische Aufführungen, d.e vermaßen erheiternd wirkten, daß die Anwesenden kaum aus oem Lachen herauskamen. Besonders großen Beifall errangen die Szenen „Tante Mollig oder Das Verbrechen des Rittmeisters", „Die gefährliche Pferdebahn oder Dynamit und Blutwurst- u. a. Auf dem Programm standen noch eine Anzahl humoristischer Lieder, t* zur Belebung der Stimmung m hohem Maße beitrugen. Ein Tänzchen bildete den Schlufi des zur allgemeinen Zufriedenheit verlaufenen Abends. P. Turnverein Gießen. Am Fastnachtsonntag nachmittag 4 Uhr veranstaltete der Turnverein in der Turnhalle ein karnevalistisches Konzert mit humoristischem Programm. Bald herrschte die fidelste Stimmung und die Teilnehmer waren mit dem Verlaufe der Veranstaltung sehr zufrieden. ~ F. Veterauenvereiu. In der Generalversammlung am Samstag wurde der seitherige Vorstand einstimmig wieder gewählt und ihm aus der Versammlung heraus für seine seitherige Thätigkeit Dank gezollt. *• Lich, 16, Febr. Gestern abend hatten wir hier das Vergnügen, einen Geigenkünstler von ausgezeichneter Meisterschaft zu hören. Konzertmeister Soldan von Marburg bot einem zahlreich erschienenen auserlesenen Publikum im Hotel zum Holl. Hofe ein Programm von solch künstlerisch feiner Auswahl, wie es wohl vorher noch nie hier der Fall war. Er verfügt über eine brillante Technik und sein Spiel zeugt von einer tiefempfindenden Seele, kurzum er ist ein Meister seines Instruments. Jedermann war entzückt von dem Spiel Soldans und allgemein wurde der Wunsch geäußert, recht bald noch einmal den Genuß eines Vortrags von ihm haben zu können. Bad-Nauheim, 17. Febr. Für die diesjährige Saison sind bis jetzt sechs neue Aerzte angemeldet; es ist dies die höchste Zahl in einem Jahre, denn es waren bis jetzt immer nur vier, höchstens fünf neue Aerzte in der Saison. — Die Bohrarbeiten neben der alten Gasquelle haben bereits am Montag begonnen. In der Einwohnerschaft ist eine Sympathie für die Bohrarbeiten nicht vorhanden. ko. Friedberg, 16. Febr. Die Abgangsprüfung der Schulamtskandidaten am hiesigen Lehrerseminar fand vom 11. bis 14. Februar statt. Gestern wurde in der Seminar» turnhalle eine Schlußfeier abgehalten. ko. Muschenheim, 16. Febr. Unser Dorf wird im Laufe dieses Frühjahrs mit Lich und Butzbach telegraphisch ver Kunden werden. Z- Daueruheim, 16. Febr. Einem von hier gebürtigten auf dem Hofe Ober - Daueruheim im Dienst befindlichen iungen Manne wurde gestern von einem Pferde das Bein o zerschlagen, daß er in die Klinik nach Gießen gewacht werden mußte. Z- Bellersheim, 16. Febr. Der Knecht der Gebrüder Böckel von hier, ein noch junger Mann, wurde von einem Pferde im Stalle erschlagen. Z- Geis-Nidda, 16. Febr. Ein in Pflege befindlicher 13jähriger Junge von hier hatte ein Buch entwendet und verbrannt. Seine Pflegemutter machte ihm darüberMor- würfe und sagte: „Wenn Du zur Schule kommst, so wird es was ordentliches absetzen." Der Junge hat sich darauf entfernt und ist seit dieser Zeit spurlos verschwunden. Wahrscheinlich hat er sich ein Leids angethan. P. In den vier Jahreszeiten veranstaltete am Fastnacht sonntag Der Gesangverein Gemütlichkeit ein großes Maskenkränzchen. Die seinerzeit Aufsehen erregende „Bärenjagd im Sckiffenberger Walde" gelangte u. a. zur Aufführung. Der Besuch war recht rege. Frankfurt a.M., 17. Febr. Staatsminister Dr. v. Miquel soll sich, wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, für den Z- Bobenhansen (bei Ortenberg), 16. Febr. Ein hiesiger Einwohner, dessen Frau vor kurzem wegen Einbruchs- Diebstahl verhaftet wurde, hat sich auch von seiner Familie heimlich entfernt und ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden. ko. Bleichenbach, 16. Febr. Oberförster Dr. Weber zu KonradSdorf erlegte gestern im Schottener Walde einen Edelhirsch (Zwölfender), der aufgebrochen 350 Pfd. wog. ko. Darmstadt, 17. Febr. Die Einjährig-Freiwilligen - Prüf ungen beginnen am 20. d. M. Marburg, 16. Febr. Nach der im vorigen Herbste in Elnhausen stattgefundenen Kontrollversammlung wurde der Reservist Weinholz aus Hermershausen so verletzt, daß er bald darauf ftyxrb. AtS Thäter verhaftete man den Re- servisten Ammenhäuser aus Haddamshausen. DaS gegen ihn eingeleitete und bis jetzt schwebende Verfahren ist jedoch eingestellt worden, da sich genügend Beweismomente ergaben, daß er in höchster Notwehr gehandelt hat. Die Freilaffung des A. aus der über ihn verhängten Untersuchungshaft ist bereits erfolgt. ko. Frankfurt a. M., 17. Febr. In der gestrigen wissenschaftlichen Sitzung der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft hielt Geh.-Oberbergrat Dr. R. LePsiuS aus Darmstadt einen Vortrag über „Die Erbohrung des neuen Soolsprudels in Bad-Nauheim", dem wir folg.ndeS entnehmen: Vor fünf Jahren wurde Prof. LepfiuS von der hessischen Staatsregierung auf gefordert, die geologischen Verhältnisse der Quellen zu Nauheim zu untersuchen und ** Persoual'Nachrichteu. Der Großherzoghat am2. Abr. dem Forstwart der Forstwartei TreiS a. d. Lda. Förster Johs. Stein aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Die Gerichtsaccessisten Friedrich Birnbaum aus Gießen, Dr. Ernst Brill aus Darmstadt, Karl Denk aus Mainz, Heinrich Dietz aus Alzey, Dr. Eckert ans Mainz, Heinrich Engel aus Gießen, Dr. Wilhelm Hetzel aus Mainz, Jakob Keller aus Viernheim, Dr. Paul Krug aus Mainz, Ludwig Leun aus Gießen, Ludwig Neuroth aus Griesheim, Karl Pückel aus Darmstadt, Dr. Anton Schmitt aus Offenbach, Paul Schreiber aus Gießen wurden zu Gerichtsassessoren ernannt. — Der Großherzog hat am 12. Februar dem Pfarrverwalter Adolf Korell zu Königstädten, Dekanat Groß-Gerau, und dem Pfarrverwalter Philipp Erckmann zu Maulbach, Dekanat Alsfeld, die evangelischen Pfarrstellen daselbst übertragen. ** Eröffnungsfeier. Heute (MontW) abend findet im ^Kaiser Hof" die Uebernahme des Lokales durch den neuen Wirt statt. P.Banerscher Gesangverein. Am SamStag abend herrschte _____ 0______H.ö.. ™viev |lK vv„ gegen 8 Uhr an der Waüthoistraße reges Treiben. Oft er- 1. Mai d. I. eine Wohnung hier gemietet haben. i«üenbnn^,l,-mSnUt ™ ^Ir-ichen, neugierigen Slraßen. fo. Frankfurt a. M., 17. Febr. Der an der Ermar- äSWh“TbX ■D‘ae,en’ um im großen Saale bei bang bei Arbeiter- Schmitt an»Hornau beteiligte 24Jahre Gesanaoerein^inenu^^nstaltete der Bäuerische alte Heinrich Wetteroth ist in Friedberg verhaftet worden, feb n roa? fehl ftnrf fKnbaa^ b,r' toie yorau63u’ Sein Komplize Jakob Klau» sitzt bekanntlich schon seit einigen bunter Durchestianber im fc x ®e0cn,9 Uhr herrschte Wochen hinter Schloß und Riegel. Beide sollen bereits Ge buntes Durcheinander hübsch narrisch dekorierten Saale, stündniffe abgelegt haben. Masken jeben Genres wogten durch einander. Die Auffiid 8 0 9 ” rangen fanden reichen Beifall. Erst gegen Morgen verlieben die Letzten das Festlokal. auf gründ seiner Studien Vorschläge über eine stärkere Gewinnung von Therrnalwaffer und Kohlensäure zu machen. Oie in den Jahren 1846 und 1855 erbohrten Soolsprudel reichten bei dem Wachstum des Bades Nauheim nämlich nicht mehr aus, um die Badhäuser und Salinen mit Sool- und Therrnalwaffer zu versorgen. Prof. LepsiuS nun schien es [ Tchnellzug «W* “b ^edendmTe- . dn Wtf#J8 m Werte he nach Berlin, r alten Saardener ende Dyna«lf „ ventMbe*' 's*, toffljl* *“9$a»ier»»» 15*" W°'d <>-' ««i'" ®^l(' >- «KL »- Ml-l«8. i. sm- Wnl befandet eKL . hei IM1'* - 3; bet ie,tj Morb »*!'«$ «*" Das von der Anklagekammer bei dem SauitälSrat erhobene Obergutachte« bestätigt im wesentlichen daS erste ärztliche Sutachren und spricht die Ansicht aus, daß HanS Böcklin an primär erworbenem Schwachsinn und an hochgradigem AlkoholiSmuS leide. DieAhat, deren Böck in sich schuldig gern -cht, erscheine als eine im Eifersuchtswahn von einem Alkoholiker und deshalb in unzurechnungsfähigem Zu stände begangene. Die Staaisanwaltschaft Hal auf Grund dieses zweilen Gutachtens die Anklage nunmehr fallen lassen Di HanS Böcklin von den Aerzen als gemeingefährlich angeseoen wird, so haben die Behörden, wie dteS bereits von der Familie Böcklin gewünscht wurde, Schritte gethan, um den Unglücklichen in einer Anstalt unterzubringen. • Wien, 17. Febr. Auf dem Triester Observatorium ist gestern abend 9 Uhr ein ziemlich heftiger Erdstoß in der R'chtung nach Nord Nord West beobachtet worden. Nach Meldungen aus Laibach »st auch dort gestern ein Erdstoß verspürt worden. Derselbe richt te keinen Schaden an. • Konstantinopel, 16. Febr. Die Eisenbahnoerbin- düng über Sofia ist seit Donnerstag unterbrochen, die Zeit der Wiederherstellung unbekannt. * Victoria (Britisch Columbien), 17. Febr. Sieben «udzwanzig Weise, 19 Chinesen, 9 Japaner find in einer der Un»on Kohlenminen Cumberland verschüttet. Die Mine steht in Flammen. Alle Hoffnung, die Verunglückten zu retten, ist aufgegeben. Universitäts-Nachrichten. - Hessische Studenten. Hierzu schreibt mau der „Darnist. Ztg." von wohlunterrichteter Seite: Nach den statistischen Uebcrsichten, die den amtlichen Mrsonal- »erzeichnisseir der deutschen Universitäten beigegeben sind, beträgt die Zahl der gegenwärtig in ganz Deutschland immatrikulierten Studierenden 34 363 (gegen 28 711 vor zehn Jahren), wovon 31 665 als Angehörige des Deutschen Reiches und 2698 als Ausländer verzeichnet sind. Bon den ersteren entfallen 18 178 auf Preußen, 3989 auf Bayern, 2257 auf das Königreich Sachsen, 1372 auf Württemberg, 1371 auf Baden und 939 auf das Großherzogtum Hessen; Elsaß-Lothringen, das an Bevölterungszahl mit Baden ziemlich gleichsteht, zählt nur 860 Studenten, sonst entspricht die eben mitgeteilte Reihenfolge der Studenten- -ahl der Reihenfolge der betreffenden Staaten nach der allgemeinen Bevölkerungsziffer. Anders aber, wenn man genauer das Verhältnis zwischen Studenten- und Bevölkerungszahl berechnet, wobei wir unL vorläufig noch an die Volkszählung von 1895 halten müssen. Dann berechnen sich im Durchschnitt für das ganze Deutsche Reich gegenwärtig s0,5 Studierende auf jedes Hunderttausend der gesamten Be- »ölkerung und zwar entfallen auf Preußen 57,1, auf das skönigreich Sachsen 59,5, auf Württemberg 65,8, auf Bayern M,6, auf das Groß Herzogtum Hessen aber 90,3, auf Llsaß-Lothringen nur 52,4. Hessen steht überhaupt an relativer Studentenzahl au erster Stelle; nach ihm loninit Sachsen-Weimar mit 82,6, Lübeck mit 81,9 Bremen mit 81,2, Baden mit 79,4. Bor zehn Jahren zählte man 765 Hessen auf den deutschen Universitäten, bis zum Winter 1893/94 ging diese Zahl zurück bis auf 708, seitdem aber haben wir wieder eine bedeutende Steigerung. An dieser Hntwickelung sind die einzelnen Studienfächer sehr verschiedenartig beteiligt; von den 939 Hessen studieren nämlich ‘265 (gegen 163 vor zehn Jahren) Jurisprudenz, 186 gegen 200) Medizin, 168 (gegen 92) Mathematik und Naturwissenschaften 141 (gegen 95) Philosophie, Philologie und Ge- ichichte, 68 (gegen 102) evangelische Theologie, 26 (gegen 22) Forstwissenschaft, je 18 Pharmazie (gegen 17), Landwirtschaft (gegen 6) und Zahnheilkunde (gegen 11), 17 (gegen 11) Tierheilkunde, 11 (gegen 45) Kameralia und 3 (gegen 1) katholische Theologie. Bei den Hauptfächern stimmt die starke Zunahme der Juristen, Philologen und Naturwissenschaftler, sowie der Rückgang bei den Medizinern und namentlich bei den evangelischen Theologen mit den entsprechenden Erscheinungen in Deutschland überhaupt voll- fcmtnen überein. Berlin, »7. Febr. Der Magistrat stimmte der Schenkung zu, welche der Rentner Zeitler der Siadtgemeinde widmete. Zeltler überläßt der Stadt zwei Häuser in der Nähe des Friedrichshains, damit sie dort 6c: konders würdigen Studenten oder Kandidaten freie Wohnung gewährt — Der Eisenbahnbau- und Betriebsinspektor Wegele zu Ostrowo (Prov. Posen) ist al« ordentlicher Profeffor an die Technische Hochschule »u Darmstadt berufen worden. Er übernimmt dort den Lehrstuhl für Lauingenieurwiffenschaft, insbesondere Eisenbahn- und Straßenbau. Mteratur, Wissenschaft und Kunst. — Irene Triesch gewann alsNora das Publikum de8 „Deutschen Theaters" in Berlin zwar nicht im Sturm, aber es gab namentlich nach dem zweiten Akt vielen lebhaften Beifall. — Der Numismatiker Imhof. Blum er in Winterthur, desien Münzsammlung die Königlichen Museen in Berlin im vorigen Jahre erwarben, schenkte der König!. Akademie der Wisienschaften zu Berlin 100000 Frs. zur Förderung numismatischer Arbeiten. — TeslaS Wetticlegraphie. Nikolaus Tesla erklärt irr .Newyorker ©un*, daß die e «ordciltchen Ge dmttlet zur Einrichtung > tue-, drahtloien Welttckegraphie gesichert Mtn. Die «letlrtftic Energie weide in die Erde geleitet und bt dadurch erzeugten Ltvrattonen sei n ihfraü in der Weit durch h sond>"- Avvcot- a> ffa . ba' Gerichtssaal. -i- Gießen, 16. Febr. In der heutigen Strafkammersitzung hatte sich das Gericht mit der Strafsache gegen Hermann Eberhard in Ober Schmitten wegen Versuchs der Notzucht aus $ 176,1 des Strafgesetz buchs zu beschäftigen. Die Verhandlung fand, da auf Antrag der Staats anwaltschaft die Oeffentlichkcit w'gen Gefährdung der Sitiltchke't aus« geschlossen wurde, hrnter verschlossenen Thüren statt. DaS Urteil lautete auf 2 Wochen Gefängniß, die gegen den Angeklagten wegen thätlicher Be leidigung erkannt wurden. Wegen Notzuchtsversuchs erfolgte eine Ber urteilung nicht. Berlin, 17. Febr. Vor dem Schwurgericht des Landgerichts I begann heute die Verhandlung gegen den Rechtsanwalt Oskar Münzer, dessen vor etwa zwei Monaten erfolgte Verhaftung großes Aufsehen erregte. Der Angeklagte ist beschuldigt, sich an dem Dienstmädchen Minna Röhricht vergangen zu haben. Der Angeklagte bestreitet seine Schuld Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor RoeSler, die Anklage vertritt Staatsanwalt Reiß, die Verteidigung liegt in den Händen des Rechtsanwalts Justizrat Kleinholz und des Rechtsanwalts Schönlank. Da gegen 40 Zeugen geladen sind, so sind für die Verhandlung zwei Tage in Au«sicht genommen. Nach Verlesung des Anklagebeschlusses wurde die Oessentlichkeit ausgeschlossen. Um 1 Uhr nachts zogen sich die Geschworenen zur Beratung zurück, die kaum eine Stunde dauerte. Nachdem der Obmann den Wahrspruch der Geschworenen auf Schuldig verkündet halte, verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten zu 1',, Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust. Berlin, 17. Febr. Kriminalkommissar Thiel hat auf Einlegung der Revision Verzicht geleistet und bereits gestern die ihm zuerkannte Zuchthausstrafe angetreten. Berlin, 17. Febr^ Wie die „Voss. Ztg." hört, beantragte die Staatsanwaltschaft Bei der Strafkammer, das Verfahren gegen Justizrat Sello einzustellen. Aomh, 16. Febr. Der Fleischergeselle Moritz Levy wurde wegen wiffenllichen Meineids in drei Fällen zu 4 Jahren Zuchthaus und 4 Jahren Ehrverlust verurteilt. — Nach Schluß der Sitzung wurde der Redakteur Zimmer von dem Lehrer Weichei mit einem Stock über den Kopf gehauen, worauf Weichei in Haft genommen wurde. (Wegen Raummangels müssen wir den ausführlichen Bericht der Schluhverhandlung für unsere Nächste Nummer vertagen. D. Red.) Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. Frankfurt a. M., 17.Febr. Der Aufsichtsrat der „Deutschen Effekten- und Wechselbank" beschloß, der am 4. März stattfindenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 4 Prozent (gleich 12 Mk. pro Aktie), gegen 7 Prozent im Vorjahre, vorzuschlagen. Der Reingewinn beträgt 1629262 Mk. Von dem verbleibenden Ueberschuß sollen 330000 Mk. zur Abschreibung auf Konsortialkonto verwandt werden Dresden, 17. Febr. Der Aufsichte rat der Sächsischen Bank beschloß, der am 18. März einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent vorzuschlagen. R. Reichsbank. Am 1. März wird in Aue (in Sachsen) eine von der Reichsbankstelle in Chemnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Kirchliche Nachrichten. Evangeltiche Gemeinde. Montag den 18. Februar, abends 8 Uhr: Bibelflunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Av «Gesch 23, 1—11. Pfarrer Euler Humoristisches. Ihre Gedanken« Herr Leutnant Sporn, Sohn des Geh. Justizrats gleichen Namens, weilt auf Urlaub in der Heimat. Neben dem elterlichen Hause liegt die Villa des Kommerzienrats Veigelsteiner, verschönert durch dessen bildhübsche Tochter Flora. Beide befreund-le Familien unternehmen an einem herrlichen Frühlingstage einen gemeinsamen Ausflug in den nahen Stadtwald. Vornean schreiten Herr Leutnant Sporn und Frl. Flora. -In einem Abstand von zwanzig Schritten folgten die beiden Elternpaare. Da macht der Weg eine Biegung. Ein sonniges Wwsenthal im jungfrischen Grün des neuen Lenzes dehnt sich vor ihren erstaunten Blicken aus. „Welch eine entzückende PartieI" ruft begeistert der Geheimrat aus. — „Nicht wahr? Und wie die Kinder vor einander passen\u entgegnet die Frau Komrnerziemätin. Neueste Meldungen. Stuttgart, 18. Febr. Der Schnellzug Nr. 84 von Nördlingen nach Stuttgart entgleiste vor Westhausen infolge eines Schienenbruches und starker Schneeverwehungen. Der früh von Nördlingen abgegangene Zug Nr. 72 fuhr, weil die Telegraph-Signalverbindung unterbrochen war, und wegen der ungeheuren Schneemassen niemand dem auffahrenden Zuge entgegengehen konnte, auf den genannten Schnellzug auf. Durch den Zusammenprall wurden drei Wagen des Schnellzuges völlig zertrümmert. Der Materialschaden ist bedeutend. Menschen wurden nicht verletzt. M ü n ch e n, 18. Febr. Infolge mehrtägigen starken Schneetreibens werden aus ganz Bayern große Verkehrsstörungen gemeldet, fast alle Züge haben Verfpätung. Auf fünf Lokalbahnen ist der Berkehr gänzlich eingestellt, und zwar in Oberbayern, Schwaben, Overfranken Heute abend haben die Schneefälle hier aufgehört. Madrid, 18. Febr. Es verlautet: Ter Rücktritt des Kabinetts erfolgt am Freitag. Alle in den letzten Tagen festgenommenen Personen lvurden wieder freifreigelassen. Washington, 18. Febr. Man glaubt, daß eine schwere Kr i s e in den Handelsbeziehungen zwischen Rußland und den Bereinigten Staaten ausgebrochen ist. Tus russische Dekret werde den Erfolg haben, > daß die Zölle für amerikanische Maschinen und metallurgische Produkte um 50 Prozent erhöht werden Man fürchtet, daß eine solche Erhöhung die Ausfuhr dieser Produkte nach Rußland verhindern werde, welche im Jahre Jahre 1900 30 Millionen Dollars betrug. Bei -Erkältungen, lösend: Apotheker AlbrechtS Aepfelsäure Pastillen ä Schachtel 80 Pfg. Hauptdepot: Hirsch- u. Universitäts-Apotheke, Depot: Gastav Gerhard. 766 Jhrrni rnt umaebrnb und franko ’Viuiler non Hobenateiner Seidenweberei „Lotze“, llQheustein Ernstthal h'öniglidirr, er n and Tante Jfräultin Louise Beil nach kurzem Leidcn ian't entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: 8ov.se Veil. Em l Veil, Schreinermeister.. 1436 Fam.lt Karl Lachmauu. 8vui« Beil, Schremerme.ster. Gießen, den 17. Februar 1901. Die Beerdigung findet Dienstaa, 19. Februar, vormittags 11 Uhr, vom S.erbehause, Wetzstetnstr. 40, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen, und besonders für die trostreichen Worte de» Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagen wir unfern innigsten Dank. Gießen, den 18 Februar 1901. 1447 Familien Zintzer und Ott. Vier Jahreszeiten. 47 «Srüubergerftratze 47. Kaftnacht-Iienstag: hsses Masken-Konzeri und -Ball. Anfang 4 Uhr. osss Eintritt 20 Pfg. Eintritt 20 Pfg. 0549 Heute, Dienstag: Großes Zum Kühlen Grund. Karnevalist. Frei-Konjert. Heute, Fastnacht während des ganzen Tages stets frische Berliner Pfannkuchen und 1441 Hreppel. Konditorei H. Bettler. Prima Hammelsteisch emvfiehlt 0543 Julius Roskkdaum 0546) Arische Schellfische und Kabeljau emgetroffen- M. Simon, Asteiweg 1. Fi Otter Schnurrbart. Erlang, eint« starken Haar- und Bartwuchses, und ist allen Balf. entsch. ziehen, durch Dank- u. Sine W < . i Franz. Haar- undBart-Elixir, vorzuviele u. Slnerkemi- ungsschr. bew. Erlol» garant. ä Dose Mk. 1.— u. 2.— nebst Gebrauchsanweisung u. Garantiesch. Versandt diSkr. per Nach». ob. Eins. d. Betr. (a. In Briefm aller Länder). Allein echt zu beziehen durch Parfümeriefabr. F. W. A. Meyer, 1426 Hamburg-Borgfelde. ZU Verkaufen 1240) Erbverte'lungShalber ist das HauS Bahnhofftratze 61 preiswert zu verkaufen durch I. Boeck, Steinstraße 15. GSußizr Grlkgeuhkii Elegante schwarze Salon-Etn richtung mit Pianino und kupferfarbiger Plüschgarnitur, noch wie neu, billig zu verkaufen Anzusehen zwischen 2 und 3 Uhr 1300 Liebigstratze SS, II. 0548] Reue- Bienenhaus, mit 8 Völkern, in Heck'ich^n Kasten. Honigschleuder, Wabenpresse und sonstige Bienen-Gerätschaften wegen Umzug sof. preisw. zu verk. bei I. Kunz, am Abendstern. Hund I zu verkaufen. 1397 i Näheres Westanlage 46, III. Vermietungen 1448] Schöne Mansarde, drei Zimmer, zwei Kabinette, Küche u. allem Zubehör, per 1. April zu vermieten. Wallthorstr. 7t, II 0516] 3- Zimmerwohnung mit Zubehör per sofort zu vermieten. BahuhofNra»e 15. Wietgetnche Zwei mSbl. Zimmer suchen für nächstes Semen et 2 Studenten. (Alicestraße bis Westanlage) Sof Offerten unter Chiffre O E 0541 an die Exvedition dieses Blattes. Offene Stellen 125 Mk. pro Monat und Prov. la. Hambg. Hausucht an allen Orten resp. Herren für den Verkauf von Cigarren an Händler, Wirte, Private rc. E. Schlotte & Co., Hamburg. 1427] Sofort gute Existenz! Für mein altbek. Hamb. Cig.-Haus suche sof. ein. achtb., tücht. Herren, welche Nestaurat., Händler rc. bes. Monatl. 120 Mk. u. hohe Prov. Otto Dettmann, Hamburg. Tüchtige Kraft findet hervorragende Position in grossem Betriebe. Ausführliche Offerten erbeten sub J. D. 5353 an Rudolf Mosse, Berlin SW. 1428 Ernst Chaliier (Rudolphs Nach!.) Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und -Leihanstalt. _______ Spezialität; Billige Ausgaben.____________ fiplTPH we.che ßlb süi Geschäfte r^llllU, nut Privaten rc. gegen prozentuale Bergü'ung interessieren, erhalten direkte Bezugsquelle in s-br vrelsw. und vo-zügl. Cigarren. Off u. K. F. 67 an Haaffnftein u. Boaler, « ««., Hamburg. Sikßkiier ,44« Omoibiis - Gesellschaft. Kntstllkr llksuchl. MliSer Kftrdi Knecht bei hohem Lohn zum sofortigen Eintritt gesucht 1437 Go'denberg & Marc«-. Als Ausläufer suche einen kräftigen Mann gegen h-ben Lohn. 1121 PH A. Weift, Bod-Nauheim. ElllAMsdurlipk üfiiirtjt i*63_________Stein- «arten. 1^50] In meinem Medizinal-, Droaen- u- Farhengeschäfl ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen. Otto Schaat. (Emin bruvill Snngmi in die Lehre sucht H. Schneider, Buchbindermeister, Kirchenplatz 11. Flickfrau Onanlage 3, II. 1352] Zum sofortigen Eintritt zwei ordentliche Mädchen für Haus- und Küchenarbeit gegen guten Lohn gesucht. ___________Stein- «arten. H'ücht. Mädchen, welches kochen kann, in kleine Familie nach Bad Homburg gesucht. 0561 Nöberes Dt-zttrafte 10, pari. SlfllniHßdiidjr Ein junger, tüchtiger Kellner wünscht Stellung in einem befferen Restaurant oder Hotel. Pa. Zeugn und gute Referenzen Üehen zur Seite. Offerten unter F H 0545 an die Exvedition dieses BlatteS. versMencs 1449] Wohne jetzt Mühlgasse 19. ^ran Wacker, Le ck nfran. Meine Wohnung befindet sich jetzt Löwengasse 2L 0531 Pb. Schwa«, Schubm. «M- Teppich verloren. Gez. R. 0. Abiugeben gegen Be» lohnung Wollthorstratze 48. Verloren ß ein Meda llon (Tulasilber) u. gold. Ring mit gelbem Stein, beide a« einem Kettchen Gegen Belohnung abzuaeben Diez^ratze 10, II. 15000 MkJ p>r bald von pünkilichem ZinS- zahler auf 1. Hypothek ges. Off. unter P 8 1248 an d>e Exp». Vermittlung auSgeschloffen. pekfklrle Stiditm empfiehlt sich 0540 Bleichstratze 27, Hinterhaus. Der ns* Oeffentliche Vortrag auf Lonys Aierkesser fällt Aikilslas aus. Nächster Vortrag Freitag Friedrich Hutz, * Bäohelsoh-Thflring Technikum Rudolstadt I. Höhere Fachschule iür: Architekten Bau-Ingenieure, Feldmesser, Cultur- u. Vermeeennge-Techniker. 2. Mittlere Fachschule für Hochbau- (Baugewei k- schule), Tiefbau- (Eisenb.-, Straaeen- u. Wasserbau-) und Steinmetz-Techniker. 8. Tlechlerfachschule. Staats- anfeicht d. d. Fürstliche Minleterium BR Direktor Rühl. Conrsvcr cht von Oonrad Oletz, Bankqeschätt, Gieße«, JohannesSrane 1 1, Ecke Neuenweg. UM Course vow 19./L|16.2. Z ** N« Mivist und glai Schvirri Sla-tvert Meinzög, eine bti