Äetttt 1317 C. 0. tg_5_ ÄL «stag bei ismckh rder. r Vorstand. W isster Sorgfalt ere Qualität, jreisen sollen mehren. 1.60,1.10,130, per11 ^0- Röstungen, ßchnttmarke bei: issen. uettt^vW Mi M. ^*■$8 MLvSen K i *«"*25 SLZ» -W K.SZ ^Bureau. ®llg rtfl *e bÄer a inbiofl^' gfläp >Sg*^ . flÖbtT^J^ -'WSLl Nr. 41 Erstes Blatt Aktion, Expedition und uckerei: Schulftraße 7. 151. Jahrgang Sonntag 17. Februar 1901 GietzenerAyzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Adresse für Depefchrai Anzeiger Siehe«. Fernfprechanschluß Vix.il. vezugrpreis »ior»e>jSH< Mk. 2.20, monatl. 7f> PfA. mit Bringerlohn; durch der AbholesteUen viertrljährl. Mk. 1.90, inonatl. 65 Pfg. vci Postbezug viettkljLH»t» Mk. 2.00 ohne LcsteUge». Alle Anzciqen VrrniitilmiOOs stellen deö In. und -luolanteK nehmen Anzeigen für bat ©icfitncr Anzciner entgea«. Btiltnprriö. lokal 12 Vft* auöwarrS 20 Pfg. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Familien- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mil „Hess. Landwirt" und „Blätler kür Hess Volkskunde" vier, mal wöchentlich beigclegt. Annahme von «nzelaen In brr nachmittags für den »lgenden Tag erfcheinenden Jummtr bi8 vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten» abend» vorher. finden nur die Bestimmungen Ziffer I, II Abf. 2 Satz 1, III Bekanntmachung In jedem Werkstattraume, in welchem Arbeiterinnen über 16 Jahre beschäftigt werden, ist eine Tafel auszuhängen, welche diesen Auszug in deutlicher Schrift enthält. (§ 138 «bs. 2 G. Q.; Ziffer 6 Abf. 2, Ziffer 15 Abs. 2 Bek.) Auf die Beschäftigung von Arbeiterinnen in Werkstätten, in denen ausschließlich oder vorwiegend unregelmäßige Waffer. kraft als Triebkraft benutzt wird, mit Ausnahme der Schlerfer- und Polierwerkstätten der Glas-, Stein- und Metallbearbeitung Die Bestimmungen in Ziffer II gelten nicht für Arbeiterinnen, die in Badeanstalten ausschließlich oder vor- wiegend mit der Bereitung der Bäder und der Bedienung des Publikums beschäftigt sind. (Ziffer 5 Abs. 6 Bek.) Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. approbierten Arztes dies für zulässig erklärt. (§ 137 Abs. 5 G. O.; Ziffer 5 Abs. 5 Bek.) Polierwerkstätten der Glas-, Stein- und Metallverarbeitung mit Motorbetrieb nicht länger als 6 Stunden beschäftigt werden. In den übrigen Werkstätten mit Moiorbetrieb dürfen sie nicht länger als 10 Stunden täglich beschäftigt werden. Junge Leute zwischen 14 und 16 Jahre» dürfen nicht länger als 10 Stunden täglich beschäftigt werben. (§ 135 Abs. 2, 3 G. O.; Ziffer 3 Abs. 2 Bek.) Die Arbeitsstunden aller Arbeiter unter 16 Jahren dürfen nicht vor 51/2 Uhr morgens beginnen und nicht über 8/, Uhr morgens fallen Am Sams- tag sowie an Vortagen der Festtage ist die Beschäftigung nach 5l/? Uhr nachmittags verboten. (§ 137 Abs. 1 G O.; Ziffer 5 Abs. 1 Bek.) Zwischen den Arbeitsstunden muß den Arbeiterinnen eine mindestens eiustündige Mittagspause gewährt werden. (§ 137 Abs. 3 G. £).; Ziffer 5 Abs. 3 Bek.) Arbeiterinnen über 16 Jahre, die ein Hauswesen zu besorgen haben, sind auf ihren Antrag eine halbe Stunde vor der Mittagspause zu entlassen, sofern diese nicht mindestens ein und eine halbe Stunde beträgt. (§ 137 Abs. 4 G. O.: Ziffer 5 Abs. 4 Bek.) Wöchnerinuen dürfen während vier Wochen nach ihrer Niederkunft überhaupt nicht und während der folgenden zwei Wochen nur beschäftigt werden, wenn das Zeugnis eines Gießen, den 13. Februar 1901. Betr.: Wie oben. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an das Großh. Polizeiamt Gieße» uud die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweis auf vorstehende Bekanntmachung und auf die im Reg.-Bl. Nr. 6 von 1901, S. 157 ff., abgedruckte Bollzugsbekanntmachung und Ausführungsanweisung in vorstehendem Betreff, empfehlen wir Ihnen die sorgfältige Beachtung und Handhabung der erlaßenen Vorschriften. Die im obgenannten Regierungsblatt abgedruckten Formulare find bei der /L C. Wittich'schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt zu habtn, worauf Sie die Jntereffenten aufmerksam machen wollen. I. V.: Dr. Wagner. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Herdbuchführung für Vogelsberger Vieh. Ich bringe hiermit zur Kenntnis der Züchter des Vogelsberger Viehes, daß vom Präsidium des Verbandes der Herd buchgesellschaften für daS Vogelsberger Rind der 2. Band deS Herdbuches erschienen ist, und daß in demselben ca. 1500 Zuchttiere dieser Raffe aus der Provinz Oberheffen Aufnahme gefunden haben. DaS fragl. Buch dient als Nachschlagewerk, um die Ab stammung der Zuchttiere dieser Rasse festzustellen. Ich habe daher denjenigen Bürgermeistereien, welche Vogelsberger Vieh züchten, je ein Exemplar dieses 2. Bandes des fragl. Herdbuches zugehen lassen, und empfehle den Züchtern die Benutzung desselben. Sollten einzelne Landwirte sich daS Werk selbst anschaffen wollen, so kann dasselbe zum Preise von einer Mark von der Geschäftsstelle unseres Vereins in Alsfeld bezogen werden. Hardt-Hof, den 12. Februar 1901. Der Präsident des landwirtschafll. Vereins für die Provinz Oberheffen. Schlenke Betr.: Die Ausführung der Kaiserlichen Verordnung, die Inkraftsetzung der im § 154, Abs. 3, der Gew.-. Ord. getroffenen Bestimmungen betreffend, vom! Auszug 9. Juli 1900 und der Bekanntmachung, tue Aus 1 h ö führungsbestimmungen des Bundesrats über die! . . _ Beschäftigung von jugendlichen Arbeitern uud 6on bet ®ftoerbeorbun»flfiber bie Be- «rbeilerinnen in Werkstätten mil Molorbelrieb b- »schastigung ,og-obltch-t Arbeiter (Arbeiter und treffend, vom 13. Juli 1900 (R-G Bl. S. 565 ff.) Arbeiterin«-« «oter 16 Jahre«). Nachdem die obengenannten Vorschriften in Kraft ge- (Vergleiche §§ 135, 136, 138 der Gewerbeordnung und Be- treten find, bringen wir den auszugsweisen Inhalt derselben kanntmachung, betreffend die Ausführungsbkstimmungen deS durch nachstehenden Abdruck zur öffentlichen Kenntnis. Bundesrats über die Beschäftigung von jugendlichen Ar- Gleichzetttg werden die Jntereffenten auf die Verpflichtung I beilern und von Arbeiterinnen in Werkstätten mit Motor- :b<8 nunmehrigen Befolges dieser Vorschriften, sowie ins betrieb, vom 13. Juli 1900.) btfonbere daraus hingewiesen, daß in denjenigen Fällen, in I I. Kinder unter 13 Jahren dürfen in Werkstätten mit welchen jugendliche Arbeiter oder Arbeiterinnen über 16 Jahre! Motorbetrieb nicht beschäftigt werden. (§ 135 Abs. 1 G. O.,- Werkstätten mit Moiorbetrieb eingestellt werden, hiervon s Ziffer 3 Abs. 1, Ziffer 12 Bek.) an Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des KreifeS. Nachdem nunmehr das gesamte zur Ausführung der Gewerbeordnung erforderliche Material in den Regierungsblättern Nr. 67 von 1900 und Nr. 1 und 6 von 1901 zu sammengestellt ist, muß erwartet werden, daß sich von fitzt ab die praktische Durchführung der Bestimmungen der Ge Werbeordnung, insbesondere die Ausführung der, den Arbeiterschutz in weitestem Sinne betreffenden Vorschriften in einheitlicher und nicht mehr zu beanstandender Weise vollzieht. Die Thätigkeit der Ortspolizeibehörden und Bürgermeistereien , — v.„,. einer großen Anzahl von Landgemeinden hat in letzterer Hin Abs. 2 und IV Anwendung. (Ziffer 11, 13 Abs. 1, Ziffer 14, 15 ficht seither manches zu wünschen übrig gelassen. Die in Abs. 1 Bek.) Nr. 1 und 6 des Regierungsblattes abgedruckten Formulare lieber die in Ziffer II festgesetzte Zeit hinaus dürfen Ar- siud von der L. C. Wittich'schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt beiterinnen über 16 Jahre an vierzig Tagen im Jahre be- zu beziehen. schäftigt werden Diese Beschäftigung darf 13 Stunden tag- v- Bechtold.____________________ lich nicht überschreiten und nicht länger als bis 10 Uhr abends mdauern. In den in Ziffer V Abs. 2 bezeichneten Werk Mianuimayung. hätten, in denen in der Regel weniger als 10 Arbeiter be Betr.: Die Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umher- ichäftigt werden, dürfen Arbeiterinnen über 16 Jahre an ziehen. vierzig Tagen im Jahre Über 81/, Uhr abends hinaus beschäftigt Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 9. Januar werden. Bei der Berechnung der Tage kommt jeder Tag in im Gieß. Anz. Nr. 9 (2. Blatt) machen wir die Interessenten Anrechnung, an dem auch nur eine Arbeiterin über die für darauf aufmerksam, daß als zuständiges Steuerkomrniffariai gewöhnlich zulässige Dauer der Arbeitszeit hinaus beschäftigt ist. für die Anmeldung der wandergewerbesteuerpflichkigen Be-1 Gewerbetreibende, welche von der vorstehenden Bestimm- triebe das Steuerkommissariat des Wohnorts des Gewerbe-1 un9 Gebrauch machen, sind verpflichtet, ein Verzeichnis anzu- rreibenden anzusehen ist. l legen, in welches jeder Tag, an dem Ueberaibeit stattge- Gießen, den 15. Februar 1901. !fanden hat, noch am Tage der Ueberarbeit einzutragen ist. - '(Ziffer 7, 16 Bek.) Srfrtnntmorfmntt. Betr.: Die Mit- und Rückversicherungs Gesellschaft Kosmos in Hamburg. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die auch im Großherzogtum Hessen konzessionierte Versicherungs Gesellschaft Kosmos in Hamburg sich in Liquidation befindet. Gießen, den 14. Februar 1901. Großherzogliches Kreis am t Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Gießen, den 15. Februar 1901. Betr.: Ausführung der Gewerbeordnung. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen Stuteuköruug des LaudeS-Pferdezucht BereiuS im Groffhrzogtum Hesse» und Prämiierung von auS gekörten Gluten gefallenen Fohlen im Jahre 1901 betreffend. Die Röttermine finden in nachstehender Reihenfolge statt: Starkenburg: In Bickenbach Donnerstag den 21. Februar, vormittags 9ya Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Boxheimer, Fischer, Goebel, Hechler, v. Marx. In Klein Rohrheim Donnerstag den 21. Februar, nachmittags 2 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Boxheimer, Fischer, Goebel, Hechler, v. Marx. In Lampertheim Freitag den 22. Februar, vormittags 8 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Boxheimer, Fischer, Friederich, Goebel. In Groß-Bieberau Samstag den 23. Februar, vormittags 10 Uhr. Zu kören: 18. Kommission: Kaffenberger, Ramge, Rapp. Schönberger. In Dornheim Montag den 25. Februar, vormittags 9 Uhr. Zu kören: 18. Kommissionen: Dörr, Fendt, HeddäuS, Schrimpf. In Trebur Montag den 25. Februar, nachmittags 2 Uhr. Zu kören: 16. Kommission: Dörr, Fendt, HeddäuS, Schrimpf. In Babenhausen Dienstag den 26. Februar, vormittags 8 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Geißler, Grünewald, Michel, Morgenstern. In König Dienstag den 26. Februar, nachmittags 2 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Büchner, Krämer, Olt, Schwöbel. In Lörzenbach Mittwoch den 27. Februar, vormittags 9Vs Uhr. Zu kören: 20. Kommission: Emich, Lulay, Schwöbel, Trautmann. Rheinhessen. In Alsheim Donnerstag den 28. Februar, vormittags 10 Uhr. Zu kören: 18. Kommission: H. Dettweiler, Orb, Stauffer, Zöll. In Sauer-Schwabenheim Freitag den 1. März, vor mittags 10 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Geromont, Lichtenstein, Frhr. v. Erlanger, Zimmermann. In Hechtsheim Samstag den 2, März, vormittags 9 Uhr. Zu kören: 10. Kommission: K. Dettweiler, Kerz, Schmitt, Zöll. In Alzey SamStag den 2. März, nachmittags 2Va Uhr. Zu kören: 16. Kommission: Klenk, Linck, Moller, Römer. Oberhessen. In Nieder-Wöllstadt Montag den 4. März, vormittags 9 Uhr. Zu kören: 15. Kommission: Bausch, G. Müller, K. Müller, Reis. In Berstadt Montag den 4. März, nachmittags 2 Uhr. Zu kören: 15. Kommission: Brückmann, Hoffmann, Ä. Müller, Reif. In Butzbach Dienstag den 5. März, vormittags 9 Uhr. Zu kören: 18. Kommission: Dichter, Hoffmann, G. Müller, K. Müller. In Grünberg Dienstag den 5. März, nachmittags 2 Uhr. Zu kören: 15. Kommission: Brauer, Junker, K. Müller, Zimmer. In Ober-Ofleiden Mittwoch den 6. März, vormittags 10 Uhr. Zu kören: 12. Kommission: Brauer, Erb, Junker, Zimmer. In Romrod Mittwoch den 6. März, nachmittags 21-/8 Uhr. Zu kören: 25. Kommission: Gemmer, Gundrum, Haberkorn, Hesse, Pfannstiel, F. Riedesel, Frhr. zu Eisenbach. In Engelrod Donnerstag den 7. März, nachmittags 2Vr Uhr. Zu kören: 10. Kommission: Backhaus, Henkel, Kiepe, H. Riedesel, Frhr. zu Eisenbach, F. Riedefel, Frhr. zu Eisenbach. In Schlitz Freitag den 8. März, vormittags 9 Uhr. Zu kören: 12. Kommission: Hoffmann, Kalbfleisch, F. Riedesel, Frhr. zu Eisenbach, H. Riedesel, Frhr. zu Eisenbach. In Hirzenhain SamStag den 9. März, vormittags 9l/? Uhr. Zu kören 12. Kommission: Güngerich, K. Hahn, Knickei, Rullmann. In Düdelsheim Samstag den 9. März, nachmittags 3 Uhr. Zu kören: 15. Kommission: Güngerich, K. Hahn, Rullmann, Steinert. Gesamtzahl (incl. 10 Reserve) 335 Stück. Bestimmungen für die Stutenkörung- 1. In jedem der 23 Körbezirke wird alljährlich im Frühjahre, bald nach Eintreffen der Beschäler auf den Land gestütSstationen, ein Körtermin abgehalten, bei welchem im Körbezirk stehende Stuten, die dem Züchtungsziel des Arbeits- oder des Wagenschlages entsprechen und möglichst rein gezogen find, gekört werden. Die Zuchtziele für die einzelnen Körbezirke find folgende: a. Ein freigängiges, mittelstarkes Arbeitspferd mit gutem Schritt und genügender Trabaktiou für die Körbezirke: Engelrod, Grünberg, Ober Ofleiden, Romrod, Schlitz, Hirzenhain, König, Lörzenbach, Babenhausen. b. Breite, starke Arbeitspferde mit gutem, regelmäßigem Schritt für die Körbezirke: Alsheim, Hechtsheim, Alzey, Sauer-Schwabenheim, Lampertheim, Groß Bieberau und Teile der Wetterau mit starkem Zuckerrübenbau. •• Ein großes, schweres Wagenpferd für dieKörbezirke: Berstadt, Nieder-Wöllstadt, Butzbach, Düdelsheim, Teile des Rieds und RheinheffenS. d. Ein mittelstarkes Wagenpferd mit gutem Schritt und vornehmlich guter und praktischer Trabaktiou für die Körbezirke: Bickenbach, Klein-Rohrheim, Dornheim und Trebur. (Die Remontezucht kann hier die genügende und richtige Berücksichtigung durch Aufstellung eines edlen Hengstes finden, immerhin muß aber das edlere Wagenpferd das Zuchtziel bleiben.) 2. Das Kötgeschäft besorgen zurzeit 23 Körkommisfionen. Jede derselben besteht auS dem Landstallmeister, als Borfitzendem, dem im Körbezirk beamteten Sreisveterinär arzt, aus 4 Landwirten und den nötigen Stellvertretern. 3. Die Körung einer Stute ist an Einstimmigkeit der Kommission gebunden. 4. Jede Stute muß Jahr für Jahr neu gekört werden; die im Dorjahre gekörte und gedeckte Stute hat die Borhand vor der noch nicht gekörten oder nicht gedeckten Stute. Im übrigen entscheidet die Qualität. 5. Für jede gekörte Stute wird dem Besitzer von der Kör- kommisfion ein Deckhengst vorgeschlagen. 6. Der Besitzer erhält für jedes aus feiner gekörten Stute von dem bestimmten Hengst gefallene lebende Fohlen vom Verein nach Vorlage der beglaubigten Abschrift des Geburtsscheines 20 Mk. als sogenanntes Fohlengeld auSbezahlt. Je nach den vom Staate bewilligten Mitteln können 320 oder mehr Stuten gekört werden. 7. Mit der Körung wird eine Prämiierung der Hengst- und Stutenfohlen verbunden, die in den Jahren 1898 und 1899 aus gekörten Stuten gefallen find. Die Prämiierung dieser dreijährigen und zweijährigen Hengst- und Stutfohlen findet gleichzeitig mit der Körung bei den einzelnen Körterminen statt. Die Besitzer solcher Fohlen werden hiermit zu ihrer Vorführung aufgefordert und besonders darauf aufmerksam gemacht, daß die Besichtigung, bezw. Prä miierung nur erfolgt, wenn der Körkommisfion Kör- und Deckschein vorgezeigt worden ist. Nur fehlerfreie Tiere können prämiiert werden. Der Käufer eines aus einer gekörten Stute gefallenen Fohlens kann bei diesen Prämiierungen nur dann auf eine Prämie Anspruch machen, wenn er mindestens ein halbes Jahr im Besitz des Fohlens und ebensolange Mitglied des Landes-Pferdezucht-Vereins ist. Die Preise für die Prämiierung richten sich nach den vom Staate hierzu bewilligten Mitteln. An Preisen für 1901 find vorgesehen: 1. Für Dreijährige: 10 Preise L 100 ----- 1000 Mk., 10 „ ä 60 = 600 „ 10 „ A 40 = 400 „ 30 Preise . . = 2000 Mk. 2. Für Dreijährige: 16 Preise ä 50 = 800 Mk., 20 „ ä 40 = 800 „ 20 .. ä 30 = 600 „ 56 Preise . . ----- 2200 Mk. im ganzen 86 Preise im Betrage von 4200 Mk. Darmstadt, 15. Januar 1901. Für den Vorstand: v. Westerweller. Naegel«. Deutscher Reichstag. Berlin, 15. Februar. Der China -Nachtragsetat wird in dritter Lesung beraten. Bei der Generaldiskussion fragt Abg. Bebel (Soz.), wie es denn mit den Aussichten auf Friedensschluß stehe. Bei den Friedensverhandlungen mache es einen peinlichen Eindruck, daß bis jetzt nur über die Frage verhandelt sei, wie viel chinesische Würdenträger geköpft werden sollen. Die großen Worte bei Einleitung der Aktion hätten sich als leere Worte erwiesen. Die europäischen Truppen haben fast gar keinen ernsthaften Gegner gehabt. Es handelt sich mehr um eine militärische Treibjagd. Seit 200 Jahren hat Deutschland i einen beschämenderen Krieg gehabt als den in China. (Präsident Graf Ballestrem rügt diesen Ausdruck.) Es waren gewöhnliche Strafexpeditionen, die jeder Feldwebel ebensogut führen konnte, verbunden mit den schlimmsten Ausschreitungen. Die dort vorgekommenen Schandthaten werfen ein schlechtes Licht auf die Kultur im eigenen Lande und sie haben schon viele schwere Bestrafungen notwendig gemacht. Man hätte es nur gar nicht erst zu den Aus- chreitungen kommen lassen sollen. Der Krieg hat Deutschland weit über seine Interessen hinaus engagiert und die Gefahr neuerDifferenzenj geschaffen. Das Endergebnis eien steigende Kosten, wachsende Rivalität, während unsere Stellung in Kiautschou sehr exponiert ist. Jedenfalls steht est, daß wir alle Ursache haben, die Augen aufzubehalten, und daß der Platz an der Sonne uns auch in Zukunft teuer zu stehen kommen wird. (Beifall bei den Sozialdem.) Kriegsminister v. Goßler: Bebel hat den Krieg, wie er die Borgänge in China nennt, und in militärischem Sinn ist es ja auch ein Krieg, traurig, beschämend unb so rühmlos wie man nur irgend denken könnte, bezeichnet. Ja, wenn der Herr Bebel das sagt, dann muß er für die Ehre Deutschlands allerdings auch nicht eine Spur von Empfindung haben. (Sehr richtig! rechts, Heiterkeit links.) Ich halte es seitens eines großen Volkes für undenkbar, nach der auf so grausame Weise erfolgten Ermordung des deutschen Gesandten die Thäter nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Eine gerechtere Forderung giebt es nicht. (Sehr richtig! rechts.) Bebel hat dann in Bezug auf Waldersee die Bemerkung gemacht, daß ein preußischer Feldwebel an dieser Stelle besser zu verwenden gewesen wäre. (Heiterk.) Tas ist eine Unkenntnis der Verhältnisse, wie ich sie ihm nicht zugetraut hätte. (Oh je! rechts Heiterkeit.) Man kann de mFeldmarschall Waldersee nur dankbar dafür sein, daß er mit Pflichttreue und hoher Intelligenz die schwierige Stellung ausfüllt, die er gehorsam den Befehlen des Kaisers übernommen hat. (Bravo! rechts.) Tie Wirkungen seiner Befehlsführung liegen jedem Vorurteilsfreien übrigens schon jetzt klar vor Augen; denn mit dem Eintreffen des Grafen Waldersee in Cyina und der Uebernahme des Kommandos durch ihn ist eine gewisse Ruhe und Ordnung zurückgekehrt. (Heiterkeit links.) Wenn Sie das bestreiten, dann müssen Sie die Zeitungen nicht lesen, aus deren Berichten Sie ersehen können, daß in einem erheblichen Teil von China die volle Ordnung inzwischen wieder hergestellt worden, und dies nur den planvollen Dispositionen des Oberbefehlshabers zu verdanken ist. (Bravo! rechts.) Dann ist Bebel wieder auf die H u n n e n b r ie f e gekommen, und hat uns bestialische Gemeinheit vorgeworfen. Bebel glaubt an die Briefe, er glaubt, daß Verbrechen vorliegen, und er versagt der Regierung die Möglichkeit, dre Verbrechen zu bestrafen; er macht sich damit zum Mitschuldigen an diesen Verbrechen. (Bravo! rechts, (Flüchter bei den Soz.) Er hat auch einen Brief vom 11. Oktober"1900 vorgelesen, den der „Vorwärts" als besonders glaubwürdiges Dokument veröffentlicht hat. Ter Briefschreiber erzählt, daß er am 29. September in Shanghai auf Posten gestanden hat; vom Posten aus hat er einen Raubzug unternommen (Heiterkeit rechts), fünf Chinesen hat er direkt totgeschossen (Heiterkeit rechts), zwei Chinesen hat er mit den Köpfen zusammengeschlagen. (Heiterkeit rechts.) Dann hat er noch Ochsen, Esel, Pferde und andere Lebensmittel erbeutet. (Heiterkeit rechts.) Vorher will er noch einige Chinesen erstochen haben. (Heiterkeit rechts.) Von seinem moralischen Leben erzählt er, daß er die Häuser abgesucht, und in jedem Hause 5 bis 6 ^Mädchen gefunden hätte. (Heiterkeit rechts.) Älle diese Angaben sind ersonnen. Der Briefschreiber sagt, es habe ihm nichts gefehlt, da ihm Mina ihr Bild geschenkt hätte. Tas ist an sich schon ein Widerspruch zu dem Uebrigen. Nach diesen Vorgängen hat er angeblich den Posten eines Gendarmen abgelehnt. (Heiterkeit.) Ter Minister versteht nicht, wie man auf diesen Brief herein- ällen könne. Der Mann unternimmt im Oktober einen Zug nach Peking. Peking ist aber schon am 15. August genommen worden. In China muß es eine Lügenfabrik geben, die wir nicht kennen. Waldersee erklärte, die Krieg- ührung wäre namentlich unter dem Eindrücke der von den Chinesen verübten Greuelthaten grausam gewesen. Er habe aber seit seinem Eintreffen sich bemüht, die Grau- amfeiten hintanzuhalten, namentlich gegen die friedliche Bevölkerung. Gegen die gefangenen Boxer, die das Land ausraubten, und plünderten, werde gerichtlich vorgegangen. Wenn ihnen Verbrecher nachgewiesen werden können, werbe die Todesstrafe verhängt. Reguläre Truppen würden, wenn ie sich ergeben, entwaffnet und zerstreut. Nur wenige grobe Vergehen seien bei den Truppen vorgekommen. Diese wurden ausnahmslos bestraft. Ein engliscyer Bericht sagt, es werde in China allgemein anerkannt, daß die Manneszucht des deutschen Heeres weit strenger sei, als bei irgend einem anderen. Französische Berichte sagen, die Deutschen eien die korrektesten und zuvorkommendsten von allen Kontingenten. Ich kann schwer begreifen, wie ein deutscher Abgeordneter, deutsche Truppen, welche in vollem Um- ange ihre Pflicht unter schwierigen Verhältnissen thun, verunglimpfen kann. (Beifall rechts und im Zentrum.) Abg. Stöcker (christlich-sozial) führt aus, daß die Geschichte Chinas fortlaufende Greuelthaten aufweise. Tie von Bebel eingebrachten Briefe trügen das Zeichen der Erfindung an der Stirn, sie im Reichstage vortragen, zeuge von politischer Unreife. (Unruhe links.) Abg. Bebel: Für die Verrohung, die sich in China zeigt, macht Stöcker diejenigen verantwortlich, die die Lehre !)er Abstammung des Menschen von den Tieren verbreiten. Ob wohl ein einziger der jetzigen Chinakümpfer eine Zeile voil Darwin gelesen? Nein, die Greuelthaten der Männer kommen auf Ihr (nach rechts) Konto, die Sie alles aufbieten, die Leute in der Unwissenheit zu erhalten, um sie besser am Gängelbande zu führen, und sie auf diese Weise zu olchen Rohheiten vorbereiten! (Zustimmung links.) Ten Brief aus dem „Vorwärts" vom 11. Oktober 1900 hat der Kriegsminister logisch und grammatikalisch zergliedert. Das können Sie mit allen diesen Briefen machen. Es zeugt nur ür das dürftige Maß von Schulbildung, wofür wiederum Sie verantlvortlich sind (Unruhe rechts), daß Briefe mit einer so schauderhaften Orthographie geschrieben werden können. Das ist das wegen seines guten Schulunterrichts berühmte Deutschland! heißt es im Aus lau de. (Zurufe rechts: Wir glauben das ja gar nicht!) Den Brief, den der 5kriegs- minifter zergliederte, habe ich in Händen gehabt. (Lärm rechts.) Wenn solche schwerwiegenden Anklagen, die die Armee aufs höchste herabsetzen, sonst in Blättern erscheinen, geht der Kriegsminister an den Staatsanwalt und läßt die Blätter ^verklagen. Ter Redakteur muß ihm den Originalbrief vorlegen, sonst kann er einige Monate eingesperrt werden. Warum geht das jetzt mit einem Male nicht? Es tehen ja solche Briefe auch in nationalliberalen, selbst in ükreisblättern. Warum geht er nicht vor? Das ist so einfach, daß es höchst merkwürdig ist, daß ihm dieser Weg jetzt nicht gangbar erscheint. Aber die Aufklärung ist. ganz einfach: weil der Kriegsminister genau weiß, es möchte bei der Untersuchung mehr herauskommen, als ihm lieb ist. (Große Unruhe rechts.) Daß die Rechte für die Regierung eintritt, ist selbstverständlich ; Sie müssen ja immer Ihr „sehr richtig!" und „sehr wahr!" bei den Ausführungen der Regierungsvertreter rufen, denn wozu sind Sie sonst da? (Stürmische Heiterkeit.) Daß Graf Waldersee die Ruhe wiederhergestellt haben soll, die andern Nationen nicht, ist eine Behauptung, die im Auslande verschnupfen kann; aber nicht ich, sondern der Kriegsminister hat das gesagt. (Heiterkeit links.) Was unter Ehre Deutschlands und ihrer Wahrung verstanden werden kann, darin sind Ihre und unsere Ansichten gründ-' verschieden, aber über das, was wir der Ehre Deutschlands schuldig sind und was wir dafür zu thun haben, nehme ich von keinem, auch nicht vom Kriegsminister, Lehren an. (Lebhafter Beifall links.) Kriegsminister v. Goßler erwidert, daß er bei solchen Angaben in den Zeitungen immer erst die Berichte von den beschuldigten Stellen einfordere, und auf Grund dieser erst die Zeitungen verklage. So werde er auch wieder verfahren. Charakteristisch sei, daß Bebel, der sonst immer lediglich die Offiziere angreife, diesmal die Mannschaften in unerhörter Weise angegriffen habe. Abg. Bebel erklärt, daß er Ungehörigkeiten von Mannschaften genau so zur Sprache bringe, wie von Offizieren und darin keinen unterschied mache. Darauf wird ohne Spezialdiskussion der Nachtragsetat in seinen einzelnen Titeln und im Ganzen angenommen und die Etatsberatung mit der Beratung des Etats der P 0 st - und Telegraphenverwaltung fortgesetzt. Abg. Tr. Müller-Sagau (frf. Vp.) bemängelt die schlechte Postbestellung, namentlich in Berlin, und die unzureichende Neueinstellung von Beamten. Staatssekretär v. Podbielski erwidert, daß die Post' Verwaltung ihr Personal schon sehr stark vermehrt habe, daß auch die Postbestellung möglichst zahlreich sei und sich an die ankommenden Züge anschließe, sagt aber wohlwollende Prüfung der Anregung zu. Abg. Graf Stolberg (kons.) bringt nochmals die polnischen Adressen zur Sprache, deren Beförderung die Post nicht übernehmen dürfe. Abg. Basser mann (natl.)Mit der Maßregel, zwei Uebersetzungsstellen für polnische Adressen einzurichten, ist die äußerste Grenze der Konzessionen erreicht, die wir M tarf E ? BcksWlo tönnen, Staats -apitul' öorliege. J Uressen n *S' wissen. d' bemängel! ziehung l tisicrl dr ^ostbeam Hiergenu am Lorr trinken feit linn Staats terteip ArDW jtmanb sc fan n doch Staat! Singer |te! söhnen roe daß in lei sei, in b' such', bar wiberlege W deutsch amte anz 34 bin b haben nur möglichst Bestreben I Sie an, b schreibe. ! Ich kenne zu erzieh Es n Nächs Del Lor begann h kommis Verleit Angetlagt Geistlicher examen t Artillerie mehr. Er und ist $ sihl er n Anklagebel leiditfinniß mit Moho finanziell 1 toi Wtoftt überrasch Wttn W her Mo Darenvov Mfltoon: Mobilien Debitoren DK Zahl Tähre Daher E £teh . Jettas b .7? 11 SB, iS “•e* 206 Aitanz am 31. Dezember 1900 Aktiva a. Bau- und Werkholz 3 Eichenstämme mit 1,33 fm, 7 bis 18 m Länge — 219 mit Sa. 11580.33 35 cm Durchmesser und b. Brennholz Buchen-Scheitholz, Buchen-Knüppel, Bemerkt wird, daß 47 Hoflieferant Hoflieferant Sr.Kgl. Hob. d.Grossherzogs v. Hessen. Sr.Maj. d. Kaisers v. Russland. und 1382 fm. [1400 Birkenftamm mit 0,28 fm, Nadelstämme von 13 bis 434 74 71 291 137 32 32 91 6 86 12 18 18 15 9 *A H 5125.28 386.22 38.74 6030.09 4192.82 971.96 3006.69 5 200 76 4700 25 8 4 260 4 rm Eichm-Knüppel, Wellen Eichen-Reisig, rm Radel-Knüppel, Wellm Nadel-Reistg, rm Nadel-Stock. rm n ii fei, in der Sache aber sei das Vorgehen berechtigt, sucht dann die sonstige Bemängelung im einzelnen widerlegen. 90 1750 3 10 6 1960 Warenvorrat Sassenvorrat Mobilien Debitoren «Konto Er zu rm n 77,64 fm, Nadel - Derbstangen 14,87 fm. Hohversteigerung Donnerstag den 21. d. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im hiesigen Gemeindewald, Distr. Beckerswald versteigert werden: 61,2 rm. Buchen-Knüppel 36,5 „ Nadel- 20 EicheN'Stangen mit 2 Passiva. Waren-Konto Mitglieder-Guthaben Reservefonds-Konto Wellen Buchen-Reisig, rm BuchewStock, von seinem Gehalte für das erste Vierteljahr nur noch 20 Mart besaß. Diese schwierige Lage habe ihn auf den Gedanken gebracht, der Partei Sternberg seine Dienste anzubieten; er ' ..... >cht, der Partei Sternberg feine Dienste , hoffte dabei 100 Mark täglich zu verdienen, seine Schulden zu bezahlen, und sich soviel zu erübrigen, daß er seinen Abschied nehmen, und ein Privatdetettiv bureau gründen könnte. Der Zufall fügte dies bald. Am 13. Februar v. I. vernahm Kriminalkommissar v. Tresckow aus dem Polizeipräsidium die Belastungszeugin Auguste Callies. Thiel hörte den Namen Sternberg, blieb dort und hörte, indem er neben dem Schutzmann Stierstädter saß, die Vernehmung der Callies mit an. Mittags zwischen 2 und 3 Uhr ging er zu Luppa. Tie Callies wußte nicht recht, was sie aus Thiel machen sollte. Sie erkannte ihn als einen Mann wieder, den sie am Vormittag im Zimmer des Herrn v. Tresckow gesehen. Ter Angeklagte merkte, daß er erkannt sei, und bat die Callies, ihn nicht zu verraten, da er drei Kinder habe. Als das Polizeipräsidium erfahren hatte, daß ein Beamter pflichtwidrig mit der Callies zusammengekommen, wurden dieser alle in Betracht kommenden Beamten, darunter auch Thiel, gegen- übergestellt, sie leugnete aber, daß der Thäter darunter sei, später gab sie zu, daß Thiel der Thäter sei. Als Luppa eines Tages auf dem Polizeipräsidium war, öffnete sich die Thür des Thielschen Amtszimmers, und Luppa sah den Angeklagten vom Flur aus. Dieser gab Luppa mit den Augen einen Wink, ihm zu folgen, und bat Holzversteigerung. Freitag den 22. Februar 1901, von vor-! mittags 9Vi Uhr, soll im Oppenröder Gemeindewald nach, verzeichnetes Holz versteigert werden: Hohversteigerung Dienstag, den 19. Februar d. I., vormittag- 10 Uhr soll in dem Gemeindewald zu WatzenborN'Steinberg nachverzeichnrtes Holz versteigert werden: 28 Nadelstämme mit 7,77 fm. Aus Stadt und Sand. Gießen, den 16. Februar 1901. P. Geheime Sitzung der Stadtverordneten. Punkt 17 betraf den Berkaus von städtischen Bauplätzen an der Moltke straße (an der Wieseck). Käufer wurde A. E. Noll hier, der für den Quadratmeter 15,90 Mk. bot. — Betreffs der Waldbrände im Gießener Stadtwald am 13. April 1899 und am 22. Mai 1900 wurde mit der Eisenbahn-Verwaltung ein Vertrag abgeschlossen. — Die Lehrerin Auguste v. Kreß an der hiesigen höheren Mädchenschule wird laut Beschluß vom 1. April ab fest angestellt. — Den bei der Personen- standSaufnahme außerdlerchlich thätig gewesenen Schutzleuten wurde hierfür eine Remuneration von zusammen 300 Mk. bewilligt. — Dem Stadtkassengehilfen Tresser wurde ein zweimonatlicher Urlaub gewährt. •* Kunstverein. In der Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand sind unter anderem neu ausgestellt: Eine interessante kleine Serie „Original-Radierungen" von Ubbe- lohde-Großfelden, „Castello di Tenno am Gardasee" von H. Loebbecke-Braunschweig, „Motiv aus Torbole am Gardasee", „Zwei Motive aus Burghausen" von C. Agthe Berlin, „Herbsttag im Vogelsberg" von F. Bindewald-Berlin, „Plöner See mit Schloß" von A. Petersen-Lübeck, „Freidelpferde am Niederrhein" von I, v. Astudin Wiesbaden, „Kaiserkronen", „Tulpen", „Lilien" von E. Dauber-Marburg, „Weißer Rosenbusch" von C. Lobedan Berlin usw. Auch bad Kunstgewerbe ist vertreten mit einigen Kunstschmiedearbeiten von C. Wigandt aus Gießen. ** Die in der Stadtverordneten Sitzung am 14. ds. Mts. behandelten Baugesuche von Kröck, Müller u. a. beziehen sich nicht auf die Landmannstraße, sondern auf die Landgrafen st raße. Darmstadt, 15. Febr. Der Großherzog mit Prinzessin Elisabeth find gestern mittag gegen 1 Uhr in Wirballen wohlbehalten eingetroffen, wo ein kaiserlicher Extrazug für die Fahrt nach Petersburg bereit stand. In Berlin hatte der Großherzog bei Prinz und Prinzessin Heinrich von Pieußen einige Stunden im Schloß zugebracht. ihn, ihn um Gottes willen nicht zu verraten. Luppa hatte ucn Angeklagten nun völlig in der Hand und machte mit ihm, was er wollte. Er bestellte ihn wiederholt in seine Wohnung, in eine Charlottenburger Konditorei, ja einmal selbst nach Nauen, wo sich Luppa eine Zeit lang bei Verwandten aufhielt. Thiel soll im ganzen bis Mitte November v. I. doch an 8000 Mk. von Luppa erhalten haben. Zunächst mußte er Ermittelungen anstellen über Wohnungen, Vorleben, etwaige Vorsttafen re. von Belastungszeugen, deren Namen Luppa angab. Ferner nahm er die Gelegenheit wahr, auf dem Polizeipräsidium durch Aushorchen von Kollegen und Untergebenen zu erforschen, ob etwa neue Strafanzeigen eingingen. Er erfuhr aber nach dieser Richtung hin nichts. Schließlich hat er sich an den Kriminalschutzmann Stier st ädter herangemacht, um diesen zu bewegen, von seiner Pflicht abzuweichen. Die hierauf bezüglichen Vorgänge werden noch frisch in Erinnerung sein. Stierstädter hat dann dem Kriminalkommissar v. Tresckow von dem Ansinnen Thiels Mitteilung gemacht, dieser fand die ganze Sache aber so ungeheuerlich, daß er zunächst nicht daran glaubte. Der Angeklagte sieht sehr mitgenommen und vergrämt aus. Er giebt im allgemeinen die Behauptungen der Anklage zu. Der als Zeuge von der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit entbundene Rechtsanwalt Ulrich bekundet, daß Thiel bei der Unterhaltung von einer Verleitung zum Meineide an sich nicht gesprochen habe. Er, Zeuge, habe ihm gesagt: ein wahres Glück, daß die Mädchen noch nicht 16 Jahre alt waren, sonst könnte ja noch eine Anklage wegen Verleitung zum Meineide herauskommen. Tie Antwort des Angeklagten habe gelautet: Tie Mädchen sind ja noch das wenigste, aber ich habe den Stierstädter zu beeinflussen gesucht. Er habe ihm auch angedeutet, daß er als ehemaliger aktiver Offizier doch wissen müßte, daß man noch auf andere Weise einer solchen entsetzlichen Situation ein Ende machen könne. „ Eichen- „ „ Nudel' ,, Buchen-W llen (Durchforstungswellen) Eichen-Wellen Nadel- „ rm. Buchen-Stöcke Der Anfang ist im Distrikt Beckerswald am Pflanzgatten. Haufen, 15. Februar 1901. Großh. Bürgermeisterei Haufen. Müller. 1403 5150 Buchen-, Eichen- u. Nadel- wellen, 69 rm. Stöcke. Zusammenkunft ist am Trisch. Steinberg, 15. Februar 1901. Gr. Bürgermeisterei Watzenborn - Steinberg. Heß. 1399 H Rangen „ 4,80 rm. Buchenscheit, „ Eichenscheit, „ Buchenknüppel, „ Eichenknüppel, „ Nadelknüppel, Haufen Ftchtenstangen, welche sich zu Spalier und Bohnenstangen eignen, zur Versteigerung kommen. BUUB& SPARSAM toinidiaftet die Hausfrau nach wie vor mit .Maggi zum Würzen" wovon wenige Tropfen genügen, um jeder schwachen Suppe oder Fleischbrühe, Saucen, Ragouts und Gemüsen einen überraschenden, kräftigen Wohlgeschmack zu geben und die Verdauung wohlthuend anzuregen. In Original-Fläschchen von 25 Pfg. au. — Zur augenblicklichen Heifttllunq von Fleischbrühe — ohne weitere Zuthaten als kochendes Waffer — nehme man dagegen MAGGI’* Bouillon-Kapseln ä 12 Pfg. und 16 Pfg. für zwei Portionen, welche, mit allerbestem Fleischextrakl hergestellt, feinste Gelatine, sowie Gemüseauszüge und das nötige Kochsalz bereits enthalten, während man dies alles bei dem Fleisch-Extrakt der Liebig-Company noch hinzufügen muß. — Die Maqgi-Erzeuanisie sind in allen Kolonialwaren-Gelcdästen käuflich. 1026 zulässig halten (Sehr richtig! bei den Nat.-Lib.) Weiter darf auf keinen Fall gegangen werden. Es ist eine kolossale Rücksichtslosigkeit gegen die Beamten, wenn Leute, die deutsch können, polnisch adressieren Staatssekretär v. Podbielski bestteitet, daß.hier eine Kapitulation vor derpolnischen Bevölkerung vorliege. Er habe nur gesetzmäßig gehandelt. Bei polnischen Adressen müßten aber die Empfänger die durch die Entzifferung entstehenden Kosten tragen. Abg. Singer will den Polen das Recht zuerkannt wissen, die Adressen in ihrer Muttersprache zu schreiben, bemängelt die Ucbcrlastung von Postbeamten und die Zuziehung von Soldaten bei Weibnachtsbestellungen und kritisiert die politische Bevormundung und Beeinflussung der Postbeamten. An die Unterbeamten ist auch bezüglich des Biergenusses ein Ukas ergangen, worin das Biertrinken am Vormittag als Unsitte gebrandmarkt wird; das Bier- trinfen am Vormittage bringe Müdigkeit hervor. (Heiterkeit links. Sehr richtig! rechts.) Ich weiß nicht, lvie der Staatssekretär persönlich zu einem Frühschoppen steht. (Heiterkeit.) Wenn ich annehme, daß er ab und zu einen Frühschoppen nicht verschmäht, so haben wir ja heute den Beweis dafür gehabt, wie schätzenswert das ist, denn wenn jemand so lebendig wie er fein Ressort hier vertritt, so kann doch von Ermüdung gar keine Rede sein. .(Heiterkeit.) Staatssekretär v. Podbielski: Zwischen mir und Singer stehen zwei Weltanschauungen, die sich nimmer versöhnen werden. (Heiterkeit.) Ter Staatssekretär giebt zu, daß in letzterer Frage vielleicht zu bureaukratisch verfahren Berlin, u den. .aß die?? d der Aus jede weitere Beweisaufnahme wird allseitig verzichtet — Staatsanwalt Braut hält den AngeNagten nickst nur der passiven Bestechung, sondern auch der Verleitung zum Meineide für schuldig. Ei' beantrage wegen Verleitung zum Meineide drei Jahre Zuchthaus, trogen Bestechung anderthalb Jahre Zuchthaus und eine Gesamtstrafe von vier Jahren Zuchthaus Rechtsanwalt Leonh. Friedmann dankte dafür, daßi in dieser Verhandlung alles fern gehalten worden sei, was nicht zur Sache gehöre, und plaidierte dafür, den Angeklagten nur der Bestechung, die er zugegeben l)abe, schuldig zu erkennen, ihm dabei mildernde Umstände zu bewilligen, ihn aber von der Anklage wegen Verleitung zum Meineide freizusprechen. Ter Gerichtshof verurteilte den AngeNagten wegen B e st e ch u n g o h n e Zu b i l l i g u n g m i l d e r n d e r U m - stände, und wegen Verleitung zum Meineide zu einer Gesamt st rafe von drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1899 . . 96 Während 1900 gingen zu ... . . 25 Daher Stand der Mtglieder Ende 1900 . . . 121 Dreis a. d. Lda, den 8. Februar 1901. 1394 Landwirtschaftlicher Konsum-Herein. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Heinrich Klein IL, Direktor. Adam Kehr. Rendant. Hof-Möbel-Fabrik Elisabethen- Darmcfodf Zimmerstrasse 84. Udl UlöldUl. strasse 2 u. 4 Buchen-Scheit, „ Prügel, Eichen- „ Nadel- ,z BucheN'Stock, Eichen« Nadel- „ Buchen-Reiser Eichen- „ Nadel- ,, Grösstes kunstgewerbliches Etablissement. Nur eigenes hochfeinstes Fabrikat in unerreichter Ausführung. K komplette üwr-EiirifWiopi in allen erdenklichen Stilarten und zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Fortwährend neue Entwürfe meiner Architekten im eigenen Atelier. Bei Ausstattungen Vorzugspreise Der Anfang ist bei der Seiftviese, an der Kreisstraße von Oppenrod nach Albach. Oppenrod, den 14. Februar 1901. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. 1385 690 Stück Ftchten-Stangen mit 22,30 fm. Inhalt, 6230 Fichten-Bohnenstangen. Zusammenkunft vormittag» 10 Uhr am Jgelrteich auf der Str. Winnerod'Reinhardshain Winnerod, 15. Februar 1901. Sarne». Versteigerung. Montag den 18. d. Mts., naqmittagS 2 Uhr, versteigere ich tm Piandlokal, Seltersweg 11, gegen Barzahlung: 1 Pferd, ein Pianino, 1 Buffet, 1 Kaffaschrank, 1 Drehbank, mehrere Sofas, Kommode , Kleiderfchränke, 2 neue Koffer, Regulateure u. a. m. Gießen, den 4. Februar 1901. 1090 Mulch, Pfandmeister. Holwerlleigerung I Freitag, den 22. Fe- bruar sollen in den Zimmer- tchen Gutswaldungkn zu Wmne rod, Dtstr. Eichwald u. Neuhof versteigert werden: !&"*■1 ZS WA" ^ichreiÄs-) Sä I verteil.) S MherL "Oktober einen • Qmn10- August iE Lugensabnk die Ktteq- lbt»de der von un gewesen, tzr W. die Aru- |Cn die friedliche 'Vie das Land Uch vorgegangen, en tonnen, werde en würden, wenn ut- Nur wenige ^gekommen. Diese cher Bericht sagt, daß die Mannes- als bei irgend die Deutschen i von allen Kon- 'ie ein deutscher in vollem Um* Mtnissen thun, im Zentrum.) ct aus, daß die en ausweise. Dir das Zeichen der hstage vortragen, links) die sich in China lich, die die Lehre Zieren verbreiten, impfet eine Zeile aten der Männer ne alles ausbieten, ;en, um sie besser uf diese Weise zu nitng links.) Ten- ober 1900 hat bet f) zetgliedett. Das jen. Es zeuat nur wofür wiederum buß Briefe mit schrieben wxW Lchuimlerrichtt je. (Zurufe rechte: Z, den bet Kriegs« ien gehabt. (Lärm Anklagen, die tue Blättern erscheinen, tsamalt und läßt ihm deilLriginal' Konnte eingespem n Male nicht? üs liberalen, selbst m Tas ist so einsach, fferWeg jehtnM ist g«ij -ins-M i möchik bn dec hmti-distß-V RegieES-mA T.'1htJ«6rr»i9 .„ bet R-g'-E ba? (ghlnml« @2* Ab,*»* 8=6«” (“1 x Snb er bei solche" e t aut 5 ES** Abg. v. Jagdzewski:. Eine Verpflichtung für die deutsche Reichspostverwaltung, polnisch sprechende Beamte anzustellen lehne ich unbedingt ab. (Beifall rechts.) Ich bin der Chef der deutschen Reichspostverwaltung. Wir haben nur das Bestreben, die uns übergebenen Sendungen möglichst schnell dem Adressaten auszuhändigen; dieses Bestreben haben die polnischen Herren durchkreuzt. Nehmen Sie an, bei uns fände sich eine Sekte, die nur chinesisch schreibe. Wer soll das Zeug alles entziffern? (Heiterkeit.) Ich kenne nur eine Pflicht, gute deutsche Reichspostbeamte zu erziehen. Es wird ein Vertagungsantrag angenommen. Nächste Sitzung: Samstag 1 Uhr. Etat, Petitionen.) Der Prozeß gegen Aommissar Thiel. Berlin, 14. Februar. Vor der siebenten Strafkammer des Landgerichts I begann heute die Verhandlung gegen den Kriminalkommissar Thiel, der der Bestechung und der Verleitung zum Meineide beschuldigt ist. Der Angeklagte ist 1871 als der Sohn eines evangelischen Geistlichen in Ostpreußen geboren, hat das Abiturienten- cxamen gemacht, und mehrere Semester Jura studiert, war Artillerieoffizier in Neisse und später Leutnant der Landwehr. Er hat seinerzeit eine arme Offizierstochter geheiratet und ist Vater dreier Kinder. Seit dem 23. November v. I. sitzt er in Untersuchungshaft. Nach der Darstellung der Anttagebchörde ist der Angeklagte, der von Jugend auf leichtsinnig und geneigt gewesen sei, trübe Stimmungen mit Alkohol zu bekämpfen, aus der Leutnantszeit her mit Schulden behaftet gewesen. Anfang Februar 1900 soll er finanziell so sehr im Niedergange gewesen sein, daß er Betrieb»rücklage-Konto 272.77 Reingewinn 3136.09 Sa. 11580.33 Franko-Lieferung nach jeder Eisenbahnstation. Dauernde Garantie. Havh Auswärts kostenlose Unterbreitung b W (meiner Hauptkollektion. ■ 9h-- Todes-Anzeige Gott der Herr nahm heute früh 4 ühr unsere teure Tochter, Schwester und Schwägerin 1407 Alten-Buseck, den 15. Februar 1901. Die Beerdigung findet Dienstag den 19. Februar, um P/j Uhr des Nachmittags, in Alten-Buseck statt. i aus statt 1414 Wettergasse. 1395 C Nea! Neal leicht verdaut werden. 1276 Fertige Federbetten Ein Kapital ■ srranm.rttit fllt Im t,U: arnttc; für »u heutige Mummer nrnsaßt Ilt Seiten guMa^ ßieSieß^ »lSIterwk •tiger im ganbroirt" flrhkii lat roödjtr gnnat°'t » der nat W"Mn 2 •utnmtt 6 »dd.st-U aber Eis-Galosches bester Schuß gegen Ausgteite«, verkaufe, um damit zu räumen unter Einkaufspreis. L. Süss, Marktstraße 9 mit SV- Pfund gefüllt, Stück zu 4.75, 5.50, 6.70, 8.- Mk. und besser, halten stets in großer Auswahl vorrätig 1889 tidwigslmrg - jtmIMei« Schöner Ausflugsort. ff. Bier ans dem Giessener Brauhaus. Gute Küche. 1888 laß & in vers sluß bei rückt auf: gerieren ^>cheepc raysbu einiguk De I jungen, östlich Don l’e wohl b Östlichen b diesen letzte tchcer^t betten oud) die Z Ö°n0ur x)\ )hnl ali gfm ?"nehmon Mein Ro ^'tssield "'chtden «chinE »»d herj m?, * ei "Merz« lief fa k ""d j„ ,U°b°r d D" bem. i&ft Meter sD'l Hodes-Inzeige. Verwandten, Freundm und Bekannten die schmerzliche Milteiluvg, daß unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Katharina Zulauf Ws. geb. Hahn gestern mittag 12% Uhr nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. Gießen, den 16. Februar 1901. Die trauernden Hinterbliebenen: Chr. Zulauf und Familie. Hrch. Freudenberger nebst Kinder. Die Beerdigung findet Sonntag den 17. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Asterweg 7, »ri>t 8 tat l6 di- d° d'e z, lebi^-e J'leg Hodes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß meine hebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante fran fmdmkk Außer geö. Langendorf am Donnerstag Abend 9 Uhr nach kurzen Leiden unerwartet in dem Herrn entschlafen ist. 1896 Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Zintzer. Familie Ott. Die Beerdigung findet Sonntag den 17. Februar, nachm. 4 Ubr, vom Sterbehause, TeufelSlustgäitchen 8, aus stattt Auf 45000 Lose hommtu 15000 ßtlhgcwinnt nnh 2 Prämien im Ketrnge von h 5 Mionen 481000 Mord bar, mnt höchSer Cerninn 700000 Mark bar. Die größten Gewinnaussichten I bietet die am 5. März d. J. beginnende Keffische Landes-Aotterie, zu welcher Lote aus meiner I bekannten Kollekte zu amtlichen Preisen empfehle: 1I8 JL 8.50, V« ** 7.—, */i w:iMe nuuauuuuau mviiv. zum Putzen uuübertrefflioh, daher _ im Haushalt allein nötig! Naumanma Seife: schäften Billig und gut! Irisch eingetroffenes Geflügel empfiehlt 640 Eberh. Metzger, Settersweg 70. — Letephon Ar. 65. nna SeHba nach kurzer, schwerer Krankheit im Elisabethenstift zu Darmstadt im 27. Lebensjahre zu sich in sein himmlisches Reich. /Line kompl Salon'Einricht-, zus. oder einzeln, sowie mehrere sehr I gut erh. Möbel weiden preiswert > OON Iv—40000 UJtf. abgegeben Näh. Ludwigsplatz 6, L | kann an guten Zinszahler alsbaktz AAMAAAAAAA I verliehen werden. 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