Mittwoch 16* Oktober 1901 151. Jahrgang Nr. S43 Erstes Blatt. ss Telefon 231. M XXX Seltersweg. FruiUeton Herd 6^ Fi' Eines Abentemers Ende. Aus Utica im Staate New- Hork, wird berichtet: Wenn auch etwas spät, so scheint man -doch in amerikanischen Kreisen die Verdienste des Generals Friedrich Wilhelm August Heinrich Ferdinand v. Steuden, LeZ bedeutendsten Heerführers nach George Washington während des amerikanischen Befrei- jungskrieges, etwas mehr zu würdigen, wie es bisher der Fall gewesen. Einen Beweis dafür lieferte die Feier, die Lieser Tage an dem Denkmal des um die amerikanische Sache iso verdienten Mannes auf dem Star Berge, dem höchsten Punkte in Oneida County, abgehalten wurde. Die Feier begann mit einem Gebet seitens des Rev. Bigelow, dann sang Ler Mica-Männerchor das Lied „Das ist der Tag des Herrn", worauf General Darling von der historischen Gesellschaft von Oneida County eine Rede hielt, in welcher er den Manen Les Helden Steuben folgenden Tribut zollte: „General Steuben kam, nachdem er sich als preußischer Offizier auf Las Rühmlichste ausgezeichnet hatte, Ende des Jahres 1777 -in diesem Lande an, landete zu Portsmouth, begab sich sofort in das Lager Washingtons zu Valley Forge und wurde Lott zum General-Inspektor der amerikanischen Armee ernannt. Er befand sich damals im 48. Lebensjahre rind war ein Mann von Respekt einfiößendem Wesen. Sein Eintritt in die amerikanische Armee hatte sofort einen großen Einfluß auf alle künftigen Operationen derselben. Er fand die Kompagnien in einem zerfahrenen Zustand, viele der Soldaten nahezu nackt und die Waffen in schlechter Verfassung. Aber sein erfahrenes Auge bemerkte auch, daß sich unter den dürftig bekleideten, schlecht bewaffneten und undis- Mplinierten Menschen ein vorzügliches Material zur Aus- "bildung für den Kriegsdienst befand, und mit Ernst und Eifer unternahm er sofort die schwierige Aufgabe, in das Chaos Ordnung zu bringen. Durch seine Ausdauer und Energie lernten die Rekruten bald den Gebrauch der Waffen, gewöhnten sich an Disziplin und erlangten die unumgänglich -notwendige Fähigkeit zum Kriegsdienst. Dem strammen preußischen Soldaten war es gelungen, dem losen Gefüge der amerikanischen Frechettskämpfer das einzuimpfen, was für den Erfolg ihrer Sache durchaus notwendig war. Daß bei diesem unablässigen Drill nicht die feinsten Ausdrücke von Setten des Drillmeisters benutzt wurden, läßt fich denken, und wenn er sein Vokabularium erschöpft hatte, pflegte General Steuben seinem Adjutanten Oberst Walker zuzurufen: „Jetzt kommen Sie einmal her und pauken Sie den Kerls auf englisch ein, wenn sie das nicht thun wollen, was ich ihnen sage." Und so brachte er es in verhältnismäßig kurzer Zett fertig, daß die amerikanische Armee besser diszipliniert war als die britische, so daß der englische General Clinton voll Wut erklärte: „Der deutsche Schurke hat die amerikanischen Soldaten zu besseren gemacht als die unserigen." Ein zweiter Redner wies darauf hin, daß Steuben der Organisator der amerikanischen Armee war und die Militärakademie zu^ West Point schuf. Diese Thatsachen sollten den Kindern im Geschichtsunterricht beigebracht werden, und es sei bedauerlich, daß in manchen amerikanischen Geschichtsbüchern der Name Steuben nicht einmal erwähnt werde. Zum Schluß der recht eindrucksvollen Feier brachten die Sänger von Utica eine seidene, von den Grand Army Tosten von Utica gestiftete Fahne an dem Denkmal an, die Sänger trugen das Lied „Der Barde" vor und die Feier hatte ihr Ende. (Soweit der amerikanische Bericht. Jntereffant ist des amerikanischen Helden Vorgeschichte. Dieser Herr v. Steuben hatte, als er nach Amerika ging, bezw. gehen mußte, eine sehr bewegte Vergangenheit hinter sich. Steuben hieß eigentlich Vollmar oder Volkmar und war der Sohn eines Pfarrers aus dem Magdeburgischen, der eine große Familie hatte. Der Vater ließ dem hochbegabten Sohne eine gute Erziehung zuteil werde, aber früh zeigte sich schon die Abertteuerlust des Jünglings. Eines Tages verließ er das Elternhaus, um nicht wiederzukehren. Er schloß sich einer wandernden Schauspielertruppe an und nahm dann in dem siebenjährigen Kriege bei den Preußen Kriegsdienste. Er wurde bald der Bursche des preußischen Hauptmanns v. Steuben, der der letzte seines Geschlechts war. Herr v. Steuben nahm persönlich ein lebhaftes Interesse an seinem Burschen, der sogar den größten Teil der Korrespondenz seines Herrn führte und innig vertraut wurde mit dessen Familienverhältnissen. In einer Schlacht wurde hM Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. "Die öiefjetter Familien- ,Matter werden dem Anzeiger im Wechsel mit Dem „Hess. Landwirt" und den „Blättern sür hessische Volkskunde" Viermal wöchentlichbei- gelegt. Dedaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FernsprechanschlußNr.51. igjjt'tf* * GietzenerAnzeiger Seneral-Anzeiger 87 XSs7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ; Ofens ian senhandUM >te le vorzüglichen brandöfen ianen“. orzüglich^' »er 170000 auft. Hannover. 96. WC H Ehest«, Hem«? Boh in-, WitzZ ^bnpoilaWmtda. 10 N? °lh Eheste • Jennette Friederike ’f. bÄer- 18- Anna alt, Mtwe dahier/^ pW ****■] müssen, denn nach Kriegsbrauch muß diese Hinrichtung Re- Pressalien nach sich! Ziehen. Selbst wenn Lotter ein Rebell war, hätte man in weiser Vorsicht von seiner Exekution absehen müssen. Tie grausame Brutalität, den jungen Rebellen zu prügeln ist das Schlimmste, was jemals unter britischer Kolonialregierung vorgekommen ist. Wir über-' zogen Südafrika mit Krieg, um das Prügeln der Schwarzen! zu verhindern, und jetzt lehren wir sie, wie man weiße Kriegsgefangene züchtigt." > Volltische Tagesschau. sDer Finanzausschuß der II. hessischen Ständekammer hat, wie wir gestern bereits kurz meldeten, durchs den s2Ö>g.: Köhler-Darmstadt über die Nachweisungen über die Einnahmen und Ausgaben an Domanial- undi! Staatsvermögen sowie Verwendung der bewilligten! Staatsgelder für die Finanzperiode 1894/97 Bericht erstattete Danach! beträgt der Ueberschuß in dieser Finanzperiode für! die Staatskasse 12149 798.27 Mk. Es wird beantragt, bie Rechnungsperiode 1894/97 mit diesem Saldo für richtig und" gerechtfertigt anzuerkennen. In einer Hinsicht besteht eine.' Tissenz zwischen der Regierung und dem Ausschüsse. Im letzten Staatsvoranschlag befand sich in Kap. 2, Bad-Nauheim u. ! b doch «LKd lnit'^naa®ul^n *9et^e^tnger, 'et/te*' Schutz. Deißler ech L«' 11 Zahn. .at[ g/a. ■ Leni . 13 Lew' (tyigatten= - Annahme von Anzeige«- zu der für den folgenoen- Tag erscheinenden Nr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigcn-VermiU- lungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg. Rotationsdruck u. Verlag der Bruhl'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben). Verantwortlich sür den allgemeinen Leit: P. Wittko; sür den Anzeigenteil: Hans Beck. Die Hinrichtung des Aureujüyrers Lotter. Tas dritte Kriegsjahr wird von den Engländern in Südafrika durch eine ganze Reche von scharfen Maßregeln ieingeleitet, die ihrer eigenen Sache viel mehr Schaven zu- jzufügen -im stände sind, als dies mit derjenigen der Buren wer Fall sein katrn. Lord Kitchener hat allerdings, wie ^bereits gemeldet, 13 zum Tode verurteilte „Rebellen" zu stebeuslän glichen: Zuchthaus mit harter Arbeit „begnadigt" strnü sogar diese Gnade auf den ganzen übrigen Rest des iLotterschen Kommandos, einige 50 Mann ausgedehnt, die runter Annulierung des Todesurteils vom britischen Ober- 'befehlshaber ebenfalls für Lebenszeit als Sträflinge Sr. jgroßbrttannischen Majestät, König Edwards VII., in Gewahrsam gehalten werden und ad majorem Britanniae Hloriam in den Zuchthäusern und Strafbergwerken der fbrttischen Kolonien werden arbeiten müssen. Weniger nachsichtig und gnädig hat sich! Lord Kitch-ener dem Anführer Vieser unglücklichen Kriegsleute gegenüber gezeigt, denn gr hat den Kommandanten Lotter zum Tode verurteilen lassen, und dieses Urtell ist beretts vollzogen worden. Lotter, ber allerdings in der Kapkolonie Grundbesitz aufzuweisen batte, ist geborener Freistaatler, hat seine Hauptfarm nörd- >Üch vom Orangeriver und konnte dem über ihn aburteilenden Kriegsgericht sein Patent als Kommandant uird Offizier 'des Freistaates vorlegen. Anderseits vermochten die englischen Richter nach ihrer Ansicht untrügliche Beweise davon porzubringen, daß Lotter im Mittelburgdistritte Heimat- und 'ivahlberechtigt gewesen sei, indem die Wahllisten dieses ^Distriktes ihn, wenn auch unter einem andern, seinem wirklichen ähnlichen Namen führten. Trotzdem Lotter behauptete, |er könne Hunderte von Zeugen bringen, die nachweisen würden, daß er mit diesem Kapvolonisten durchaus nicht identisch sei, sondern daß er durchf,^eburt und Recht Burgher des Freistaates immer gewesen wäre, haben ihm die bri- stischen Richter keine Gelegenhett gegeben, einige dieser Zeugen herbeizuschaffen, sondern sie haben es vorgezogeu, Leu tapferen Freistaat-Kommandanten, der ihnen so viel zu schaffen ma,chte, bevor das schwankende Kriegsglück chn in ihre Hände lieferte, auf das minoestens fragwürdige Zeugnis 'englischer Polizeispitzel, die, wie früher gemeldet, in Süd- lafrita mehr gefürckstet sind, wie die Pest, zum Tode zu verurteilen, und somit einen gefährlichen Gegner aus der Welt zu schaffen. Man hat es hier also mit einem Pendant Au der Hrmnordung des durch einen elenden Polizei- «genteu verführten und dann auf Befehl des Lord Roberts hingemordeteu Leutnants Hans Cordua zu thun, und Eng- Land und seine Feldarmee in Südafrika werden die Folgen solcher Henkerspolitik noch), zu tragen haben. Die Aburteilung des Lotterschen Kommandos hat den .Engländern noch eine Gelegenhett gegeben, um den Buren -und der ganzen Welt zu zeigen, wie vielseitig sie sind in Her Anwendung neuerer grausamer Strafen, wenn es sich nm sogenannte Abschreckungsmittel handelt. Ein junger noch Nicht sechszchnjähriger Kaphollärrder, der fich begeistert dem Korps des Kommandanten Lotter angeschlossen hatte und iebenfallö gefangen genommen worden war, wurde wegen feiner Jugend vom Gerichtshöfe der besonderen Gnade des britischen Oberbefehlshabers empfohlen, welcher das verhängte Todesurteil dahin äbänderte, daß der junge Patriot 8611 <^le sich die Kammern hierzu stellen werden, bleibt «bzuwarten. Kann ein Richter in eine Gerichtsschreiberstelle verseht werden? Aus Juristenkreisen schreibt man der „T. R.": Am 18. Oktober wird das Reichsgericht eine Entscheidung verkünden, die für den gesamten deutschen Richierstund von ^weittragender Bedeutung ist. Es handelt sich hier um die 'Frage, ob ein Richter autf; in eine nicht-richterliche, insbesondere auch in eine niedrige (Gerichtsschreiber-) Stellung versetzt werden kann. Das Reichs-Gerichtsverfassungsgesetz bestimmt, dcrß^ die Ernennung der Richter auf Lebenszeit ^erfolgt und daß Richter wider ihren Willen oder aus ^Gründen dauernd oder zeitweise ihres Amtes enthoben soder an eine andere Stelle gesetzt werden können. Alle ^Staaten, mit Ausnahme non Hessen und Baden, haben diese reichsgesetzliche Vorschrift dahin aufgefaßt, daß die Versetzung eines Richters nur in eine andere richterliche Stellung zulässig ist. Gegen einen hessischen Amtsrichter ist nun vor Ablauf .des fünften Tienstjahres die betreffende Vorschrift angewendet und seine Verse tz ungals Hilfs- A-er.ichtsschre.iber an das Amtsgericht in Darm stadt verfügt worden. Der betroffene Amtsrichter verklagte den hessischen Fiskus auf Zahlung des Amtsrichtergehalts, indem er seinen Anspruch damit motivierte, die hessische landesgeestzliche Bestimmung über seine Versetzung stände direkt mit dem Reichsgesetz in Widerspruch und müsse für nngiltig erklärt werden. Tas Landgericht, ebenso auch das Ober-Landesgericht in Darmstadt, haben diese Klage ab- gewiesen. Beide erkannten zu seinen Gunsten an, daß unter der „anderen Stelle" nur eine richterliche zu verstehen sei, doch begründen sie ihre Zulässigkeit damit, daß nach Para- !graph 8 des G. V. G- ein Richter seines Amtes enthoben werden kann und die Versetzung an eine nicht richterliche Stelle nur ein Minus der Amtsenthebung, also eine Amtsenthebung und zugleich die Verleihung einer anderen StÄle darstelle. Gegen diese Entscheidung richtet sich die Revision des Amtsrichters, in der hauptsächlich hervorgehoben wird, daß die Versetzung in ein nicht richterliches Amt nicht eine „Versetzung", sondern eine „Degradation" bedeute. Tas Reichsgericht, das schon am 24. September verhandelte, hat seine Entscheidung, wie schon angegeben, lauf den 18. Oktober angesetzt. Diese betrifft den gesamten deutschen Richterstand; in seinem Interesse wäre es zu wünschen, daß der hessische Amtsrichter mit seiner Revision durchdränge. Denn spricht sich das Reichsgericht ebenso wie die Vorinstanzen aus, so ist der Justizverwaltung künftighin die Möglichkeit gegeben, unter Umständen jeden Richter während feiner Dienstzeit in untergeordnete Stellungen zu versetzen. Kommunale Verbrauchsabgaben. Ein Steuerreformplan des Leipziger Rates, der neben einer Erhöhung der Einkommensteuer und der Besitzwechsel- ch>gabe die Einführung einer Biersteuer vorschlägt, lenkt die Aufmerksamkeit auf das betreffs der kommunalen Verbrauchsabgaben in den wichtigsten Bundesstaaten geltende Recht. Was zunächst Prüften angeht, so hatten früher nur die Gemeinden im ehemaligen Kurhessen, die Stadt- aemeinden in sämtlichen Provinzen, sowie die Landgemeinden in Rheinland und Westfalen das Recht zur Erhebung indirekter Gemeindeabgaben. Durch die Landgemeindvord- nungen von 1891 und 1892 erhielten dieses Recht die Landgemeinden in den sieben östlichen Provinzen und in Schleswig-Holstein, durch das Kommunalabgabengesetz auch alle anderen Gemeinden. Doch ist jenes Recht nicht unumschränkt. Das! Kommunalabgabengesetz verbietet die Einführung von Steuern auf den Verbrauch von Fleisch, Getreide, Mehl, Backwerk, Kartoffeln und Brennstoffen, so daß von den Verbrauchssteuern nur die Getränksteuer, hinsichtlich deren die Reichsgesetzgebung ziemlich enge Grenzen zieht, sowie die Wildpret- und Geflügelsteuer übrig bleiben. In Bayern stehen zwei Systeme in Geltung. In der Pfalz erheben namentlich die größeren und mittleren Städte eine dem französischen sOctroi nachgebildete Verbrauchssteuer, mit der hohe Erträge, aber auch volks- wirtschaftliche Nachttile verbunden sind. In Bayern rechts des Rl)eins gestattet die Gemeindeordnung vom 29. April 1869 Verbrauchssteuern auf Fleisch!, Wildpret, Gänse, Getreide, Mehl, Wein, Bier, Kaffee und Obst. Im Königreich Sachsen läßt die revidierte Städte- und Landgemeinde- ordnung vom 24. April 1873 indirekte Gernemdeabgaben „nur unter besonderen örtlichen Verhältnissen mit Geber oldenburgische General v. Steuben aber diesen Orden nicht erhallen habe. Der Gesandte machte unverzüglich davon Meldung dem Herzoge, und dieser beschied den General zu sich, der vor dem Herzoge ein umfassendes Geständnis ablegte. ^Selbstverständlich echielt der General sofort seinen Abschied, jedoch um allen Eclat möglichst zu vermeiden, geschah das unter Anerkennung der Verdienste des zweifellos hoch befähigten Offiziers, auch gestattete der Herzog ihm und seiner Familie, den Namen v. Steuben weiter zu führen und obendrein schenkte er dem gänzlich unvermögenden und mit zahlreicher Familie gesegneten General ein Landgut im Elsässischen. Dorthin begab sich alsbald die Familie Steuben, der General aber, damals noch ein Mann in den besten Jahren, 'ging nach Amerika und wurde dort der hervorragende Heerführer, den man, wie oben berichtet, noch heute als solchen feiert und verehrt. D. Red. d. Gieß. Anz.) Theater, Kunst und Wissenschaft. Berlin, 13. Okt. Professor Theodor Mommsen feierte sein 50 j ä h r i g e s Jubiläum als ordentlicher Professor. Rektor Prof. Harnack, die Mitglieder des Senats sowie viele andere Professoren brachten ihm heute Mittag die Glückwünsche der Universität Berlin dar. Weltbekannt ist Mommsens Hauptwerk, die -„Römische Geschichte", ein Werk, das den hervorragenden Gelehrten den größten Teil feines Lebens beschäftigte und auch heute noch nicht abgeschlossen ist. Die Lebendigkeit oer Darstellung, die Kühnbeit der Ideen, die in diesem großartigen Sammelwerk zum Ausdruck kam, wirkten epochemachend. So war es kein Wunder, daß die bedeutende Schöpfung mehrfach in verschiedene Sprachen übersetzt und auf solche Weise eine Verbreitung durch die gesamte civi- lisierte Welt erfuhr. Ebenso wie die Römische Geschichte haben auch seine anderen Werke außerordentlich anregend auf die gesamte alle Geschichtsforschung gewirkt. Von besonderem Werte ist sein „Abriß Les römischen Staatsrechtes", der in dem „Systematischen Handbuch der deutschen Rechtswissenschaft" erschien; bekannt und berühmt sind die große Zahl feiner rechtshistorischen und geschichtlichen römischen Studien, dre einzelne Abschnitte aus der Gersteswelt des römischen Volkes m lebensvoller Darstellung behandeln. Theodor Mommsen steht mn Ende seines 84. Lebensjahres in voller geistiger und körper- .llcher rzrrsche. Semem einfachen und bescheidenen Wesen entspre- ichend, hatte er alle Ovationen und Ehrungen zu seinem Jubiläumstage abgclchM. — Professor Theodor Mommsen erhielt anläßlich seines 50 jährigen Jubiläums seiner Berufung als erster Professor Zahlreiche telegraphische und sonstige Glückwünsche. Im Hamen bcr Staats-Regierung gratulierte der Kultusminister Tr. Studt. Bahnhof zur Lager- irich Winn um Er- einer prov. Halle auf seinem Acker am betriebb im .Hause Ludwigstraße Nr. 6. ** Gleichmäßiges Format der Brief-llm^ ch l ä g e. Die ungleichwäßige und oft ungewöhnliche Form der Briefe bereitet der Post viele Schwierigkeiten. (5üt gleichmäßiges Format der Briefumschläge ist von wes-ent- licher Bedeutung für die prompte Abwickelung des Ver- ehrs. Bei den Geschäftsbriefen hat sich im allgemeinen! chon eine ziemliche Gleichmäßigkeit eingebürgert; bei den Vrivatbriesen aber leidet die wünschienswerte Gleichmäßigkeit unter der Mode. Besonders störend für die Post sind ganz kleine Umschläge, die auch nur ungenügenden Raum ür die Adresse bieten. Sie verschieben sich überdies leicht in Trucksachen und gehen dann nicht selten verloren. Andere als viereckige Umschläge sind auf keinen Fall zu verwenden. Dreieckige ssind ausdrücklich von der Beförderung ausge-, chlsseon. Tie Marke klebe man stets in die rechte oberes Ecke des Umschlags. Wer seine Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse versehen läßt, der versäume nicht, auch gleich ein Feld für die Marke in der rechten oberen Ecke mit Vordrucken zu lassen. Die Adresse muß Übersicht-, lich sein. 'Dazu gehört, daß die Angabe des Bestimmung^ ortes stets unten rechts niedergeschrieben und durch Untere treichen hervorgehoben wird. Hier empfiehlt sich der Vordruck eines dicken Striches wie bei den Postkarten. Tie Befolgung dieser Regeln liegt ebenso sehr im Interesse der Post wie der Absender selbst. *♦ Der landwirtschaftliche Provtnzialver- ein hält am 17. d. M. hier eine Ausschuftsitzung ab-. Gegen- tände der Verhandlung werden sein: 1. Mitgliederaufnahme, 2. Erlaß von Normalsatzungen für Ziegenzuchtvereine, Zuchtregister, 3. Die Versicherung der Statiionsbullen und beä Jungviehs auf den Weiden, 4. Antrag des Verbands der Geflügelzuchtvereine, betr. Gewährung einer Unterstützung von 130 Mark für die 2. Verbandsausstellung in Gießen» 5. Antrag desselben Verbandes, betr. Errichtung von drei Zuchtstationen, 6. Antrag auf Anerkennung von Zuchtvereinen, 7. Geschäftliches. ** Der Ziehungötermin der von der „Internationalen Ausstellung ftir Feuerschutz und Feuerrettungswesen Berlin 1901" veranstalteten Lotterie ist mit Genehmigung des Ministers des Innern vom. 15. Oktober aus den 15. Dezember d. I. verlegt worden. Die Hauptgewinne, be- tehend in Juwelen, Gold- und Silbersachen, sowie in Kunst- und Gebrauchsgegenständen sind soeben bei ersten Finnen eitens des Lotterieausschusses angekaust worden. ♦* Alldeutscher Verband, Ortsgruppe Gießen. Der Vorland der hiesigen Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes )at beschlossen, noch einmal hier in einer großen Versammlung die südafrikanische Frage von maßgebenden Rednern behandeln zu lassen. Schon jetzt sind als Redner ge-» wonnen Dr. med. Gadow aus Paarl bei Kapstadt, der erst vor kurzer Zeit aus Südafrika nach Europa gekommen ist, und der von der letzten Burenversammlung her hinreichend bekannte Burenkommandant Jooste. Die Versammlung wird Sonntag, den 20. d. M., in Steins Garten stattfinden und nachmittags 3x/2 Uhr beginnen. Wir zweifeln nicht, daß bei dem großen Interesse, das unser Volk an den südafrikanischen Ereignissen nimmt, und das gerade in der letzten Zeit durch die wiederholten glücklichen Gefechte der Buren wieder neue Nahrung erhallen hat, die Versammlung sich eines großen Zuspruches erfreuen wird. Es wird nur ganz geringes Eintrittsgeld erhoben werden. Der Reinertrag der Einnahme wird ün die Burensammlung des Alldeutschen Verbandes abgeliefert werden. -h- Sichenhausen, 13. Okt. Ein hiesiger Bürger war gestern in dem Nachbardorfe K. auf einem Dreschwagen beschäftigt. Plötzlich brach ein Gerüstbalken und stürzte dem Manne auf den Kopf. Fast besinnungslos wurde der Verunglückte ärztlicher Hilfe anvertraut. — Die hiesige Lehrer- stelle wurde dem Schulverwalter Schaaf aus Hörgenau zur provisorischen Verwaltung übertragen. -ft Ruppertsburg, 14. Okt. Mit dem 1. November tritt Lehrer Diehl in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Schulverwalter Georg Landmann aus Staufenberg. en. Bad-Nauheim, 15. Okt. Am 19. Oktober feiert die Ernst Hupfeld'sche Weinhandllmg hier ihr 25jährigeä Geschäftsjubiläum. § Butzbach, 14. Okt. Heute vormittag zwischen 11 und 12 Uhr hatte der Oekonom H. Dämon von Hoch-Weisel an der Güterhalle der hiesigen Station sein Fuhrwerk stehen und Obst rc. verladen. Als um 12 Uhr von der gegenüberliegenden Farbenfabrik der übliche schrille Pfiff ertönte, scheuten die zwei noch jungen Zugpferde des Dämon und gingen durch. Der nahezu 60jährige Fuhrwerksbefitzer wollte die Tiere aufhalten, wobei er zu Fall kam, von den Rädern gestreift und nicht unerheblich verletzt wurde, sodaß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. Auch das eine Pferd laubnis zur Anlage einer Sandgrube am Erdkauterweg. 11. Herstellung der elektrischen Beleuchtung in den Burean- räumen des Stadtbauamts. 12. Gesuch des Johs. Nickel um unentgeltliche Ueberlassung der städtischen Pferdewalze. 13. Tie Beschaffung von Schläuchen für die Feuerwehr. 14. Errichtung eines Kriegerdenkmals; hier: Dekretur von Kosten. 15. Beleuchtung des Weges zum Elektrizitätswerk. 16. Tie Gehaltsverhältnisse der Volksschullehrer. 17. Erx Hebung von städtischem Oktroi durch das Hauptsteuerantt Gießen. 18. Das Adreßbuch der Stadt Gießen. 19. Gesuch des Karl Diem zu Gießen um Erlaubnis zum WirtschMs-i trug Hautabschürfungen davon. -ä-- Ni ede r-Oflei den, 13. Okt. Am 10. Oktdbeo machten sich einige Herren von hier und aus der Umgegend, ausgerüstet mit Stangen, auf die Suche nach, einem etwa 60 jährigen Manne namens Sach von Dannenrod. ein Taglöhner auf dem Schweinsberger Hofe, am Mittwoch abend geschäftlich zu thun und begab ftch erfp spät, als es schon dunkel geworden war, auf den yermweg^ Seitdem hatte man nichts mehr von ihm gehört oder gej sehen. Man suchte.in der Richtungvus ^wems^rg und fand ihn bald tot in den mit Was,er üb^slutetett Moor-, wiefern Sein Ziel war jedenfalls der a dings in sehr schlechtem Zustande befindlicher Verbindungs-j weg zwischen Rieder-Ofleiden und Schwernsberg, und in; der Dunkelheit kam er vom Wege ab und geriet auf die- Moorwiesen, wo er umkam. A. Nidda, 12. Okt. Vor etwa einem halben Jahr verlautete, daß die Stadt Frankfurt a. M., um bei der stetigen Zunabme ihrer Einwohnerzahl das nötige Trinkwasser zu be-, Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, den 15. Oktober 1901. LU. Von der Landesuuiverfitat. Der etwa vor einem Jahre zum Haus- und Staatsarchivar in Darmstadt ernannte Privatdozent der Geschichte Dr. Julius Reinh^ Dieterich hat nunmehr auf die venia legendi Verzicht geleistet. Damit ist er aus dem Lehrkörper der hiesigen Hochschule aus- geschieden. ** Personalnachrichten. Der Gerichtsassessor Bernhards.in Offenbach wurde mit Wchrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichites bei dem Amtsgericht Worms, der Gerichtsassessor -Dr. Brill in Gvoß^llmstadt mit Wahrnehmung der Tienstverrichtungen eines Amtsanwalts in Offenbach und der Gerichitsassessor Kopp in Mainz mit Wahrnehmung solcher in Groß-Umstadt beauftragt. — Der Großherzog hat den evangelischen Teran des Tekanats Lauterbach, Geheimen Kirchenrat D. Thomas Stock zu Stockhausen, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen und ersprießlichen Geschäftsführung, mit Wirkung vorn 1. Januar 1902 an, von diesem Amte enthoben. — Der Großherzog hat der Oberpflegevin am Alice- Hospital zu Darmstadt Fräulein Amanda Gericke das Tienstauszeichnungskreuz für Krankenpflege in Silber verliehen. . . _.. *♦ Tagesordnung für dtte Srtzung wer Stadtverordneten-B^rsammlun g Donnerstag den 17. Oktober 1901, nachmittags 4 Uhr. 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Karl Haas jun. für die Frankfurterstzraße; hier: Dispens. 3. TeSgl. des Georg Schubecker für den Erdkauertweg; hier Dispens. 4. Desgl. des Louis Troß für die Rodheimerstraße; hier Dispens. 5. Baugesuch des Karl Hahn für die Goethestraße. 6. Bangesuch der Stadt zur Errichtung von Schulbaracken; hier: Dispens. 7. Gesuch des Ehr. 5^aubach I. um Erlaubnis zur Erbckuung eines Garten- häusclu?nS am Nahrungsberg. 8. Gesuch des H. W. Rinn Landtagswahlen und Sozialdemokratte. Bei den Landtagswahlen im Königreich Sachsen und in Baden hat die Sozialdemokratie bekanntlich keinen Erfolg gehabt. In Sachsen wurden, nachdem infolge^ der Wahlrechts-Aendemng von den 15 sozialdemokratischen Kammermitgliedern nach und nach schon 11 verdrängt worden waren, diesmal auch die letzten 4 sozialdemokratischen Mandatsinhaber beseitigt, und in Baden, wo die Sozialdemokraten von ihren sieben Sitzen drei zu verteidigen hatten, haben sie die zwei Karlsruher Mandate, die sie rüher durch ein Zusammengehen mit den Linksllberalen errungen hatten, verloren, ein Mannheimer Mandat behauptet, dagegen Pforzheim-Land neu gewonnen. Ter Vorwärts tröstet sich zunächst damit, daß sowohl in Sachsen wie in Baden ein beträchtlicher sozialdemokratischer Stimmenzuwachs zu verzeichnen sei, in Sachsen besonders in der dritten Wählerklasse und in Baden in Karlsruhe selbst, in Turlach-Land, im oberländischM Jndustrieort Lörrach und anderwärts. Tas eröffne gute Aussichten für die nächsten Wahlen. Was Sachsen betreffe, so werde zwar nach dem „Wahlreckstsraub" an die Erringung von Mandaten zunächst nicht zu oenken fein, aber man werde sich auch dort an den Landtagswahlen weiter beteiligen, schon „um die Wahlbewegung agitatorisch auszunützen und der Regierung mit- ämt ihrem Kartelltrotz schwere Verlegenheiten zu bereiten". Tas Faoit zieht der Vorwärts also: Ter nächste Landtag wird keinen sozialdemokratischen Abgeordneten mehr haben. Tie Konservattven, die ihre naftonalliberalen Kartellbrüder übers Ohr schlugen, haben nun die überwiegende Majorität im Landtag und können ihre Raubpolitik, ohne Widerspruch im Landtag zu finden, sortsetzem Dafür hat die Sozialdemokratie den großen moralischen Erfolg errungen, daß die gewählten Abgeordneten gebrandmarkt sind mit dem Schandmal, Vertreter nur der geringen Zahl von Wohlhabenden und Reichen zu sein, nichi aber Anspruch haben, sich Volksvertreter zu nennen. Tas Volk der dritten Mihlerklasse, die überwiegende Mehrheit der Wähler, spricht in stets schärferem Protest fein Urteil gegen das Dreiklaffen-Wahl- verbrechen, gegen die Parteien und die Regierung, die sich dieses politischen Verbrechens schuldig machen." Rechte Befriedigung scheint in Sachsen über die Verdrängung der Sozialdemokratie aus dem Landtag auf keiner Seite zu herrschen. Man fürchtet namentlich ein gewaltiges Hervorbrechen oer Sozialdemokraten bsi den nächsten Reichstagswahlen. Ganz besondere Erfolge haben die Sozialdemokraten in der letzten Zeit in den thüringischen Kleinstaaten gehabt. In Renß j. L. (Gera) haben sie bei der neuerlichen Landtagswahl nicht nur ihre drei Mandate behauptet, sondern auch noch> großen Stimmenzuwachs erzielt. Im Gothaer Landtag fehlt den Sozialdemokraten nur eine Stimme an der Majorität, und ihr Führer Bock, der Gotha auch im Reichstag vertritt, ist Vizepräsident des Landtages und damit zugleich Mitglied des Oberverwaltungsgerichts geworden. Es fitzen gegenwärtig in 15 der 24 deutschen Landesparlamente 74 sozialdemokratische Mgeordnete, und zwar in Bayern 11, Württemberg 5, Baden 6, Hessen 6, Weimar 2, Oldenburg 1, Meiningen 6, Gotha 9, Koburg 1, Altenburg 5, Schwarzburg-Rudolstadt 2, Reuß>-Gera (j. L.) 3, Renß-Greiz (ä. L.) 1, Lippe-Detmold 4, Bremer Bürgerschaft 11, Hamburger Bürgerschaft 1. Es ist nicht zu verkennen, daß die praktische Mitarbeit an den Landtagsgeschäften auf die Sozialdemokratie bis jetzt nicht ungünstig gewirkt hat. Die hessische Landesregierung betrachtet darum die sozialdemokratische Agitation bei Landtags- und Gemeindewahlen mit kühler Ruhe, und wenn ihr von anderer, narnentllch preuftisch-scharf- rnacherischer Seite aus das in gehässiger Weise fortwährend zum Vorwurf gemacht wird, dann thut sie nur klug und recht, sich! auch darüber weiter nicht aufzuregen und zu thun, was ihr beliebt. nehmigung des Ministeriums des Innern" zu. Infolge- um Erlaubnis zur Errichtung einer Arbeitshütte neben de« dessen sind verkehrsstorende und die unteren Klassen Prä- Bauplatz des Johannes Schäfer III. an der Moltkestrafte.' gravierende Verbrauchssteuern nach bayerischem Muster nur 9. Gesuch des Eduard Klinkel um Erlaubnis zur Errichtung selten und bloß Biersteuern häufiger. In Württem- einer prov. Halle auf seinem Acker am Bahnhof zur Lager- berg können die Gemeinden mit ministerieller Genehm- ung von Kohlen. 10. Gesuch des Heinrich Winn um Er- igung Verbrauchsabgaben von Bier, Fleisch und Gas er* ***•«** ***•» heben, wofern das Gemeindedefizit 100 Prozent der Staatsteuern auf .das Kapitalien-, Renten-, Dienst- und Berufseinkommen übersteigt. In Baden ist den Gemeinden gestattet, nach Verwendung der Einnahmen aus Gemeindevermögen, Gebühren und Beiträgen mit staatlicher Genehmigung Verbrauchssteuern von Gegenständen der örtlichen Konsumtion zu erheben. Bei uns im Großherzogtum Hessen ist bekanntlich die Gesetzgebung splendid, und es wird davon, wie wir Gießener es ja am besten wissen, recht ausgiebiger Gebrauch gemacht. schaffen, beabsichtige, im Vogelsberg eine größere Anzahl Spielplan drr vttrinigteu Frankfurter Stadttheakk Mittwoch den 16. Oktober: Wetter Z Höchste Temperatur am 14. Okt. Niedrigste „ „ 14. „ + 12,1° 0. + 2,8° C. 1 1 1 Bed. Himmel Nebel * Literarische Neuerscheinrrugerr (Besprechung Vorbehalten.) Meteorologische Beobachtouge« der Station Gieße«. „Ein Triumph der deutsche« Industrie." Zur Verproviantierung der -Stella Polare", jenes. Schiff, welcbes sich der Herzog der Abruzzen zu seiner Aufschen er* regenden Polarreise bedient hat, wurden s. Z. von der H o h e u lohe'schen Nährmittelsabrik in Gerabronn konden- “ qnX'L in ilircr roten Amtstracht, die goldenen Stäbe in der Hand. Hinter hier nach -ondon abgereist. Weder bct bi§^crige Rektor der Universität, Prof.Dr. Niese, dawutz och cm langer Urlaub haben seinen beL. neiie ^ü)v p. Dr. Jülicher und chm nach die ordentlichen ' ~ ~......n. r..-«. außerordentlichen 'Professoren sowie die Privatdozlu^ der Overuhaus. Mittwoch den 16. Oktober i „Die Bettlerin vom Pont des Arts". — Donnerstag den 17.Oktober: „Die drei Pintos". Hieraufr „Phantasien im Bremer Ratskeller". — Freitag den 18. Oktober: Geschlossen. — Samstag, den 19. Oktober, abends 61/, Uhr: „Der Ring des Nibelungen". Zweiter Tag: „Siegfried". — Sonntag den 20." Oktober, nachmittags 37, Uhr: „Martha". Abends 7 Uhr; sDer Zigeunerbaron^ --- Montag den 21. Oktober: Geschlossen. ioc Rektor gab einen Ueberblick über dar |V^b«„av..v ...------3. Die Universität hat durch eine Reihe von Neubauten und Umbauten, Vergro^rimg^ und Ver- ^cr König von Grie chen ^!:. • , ... m ..-..n__ nw«Mivit<-ntanphnitho Vin* Kosten der Stadt Frankfurt mehrere Thal sperren anzulegen, aus denen alsdann das nötige Trinkwasser gewonnen Rheine angetreten hat. , . „ . vvBwvuuwi ——----- , , , merben kann Auck aeaen dieses Vorhaben sind schon em- Wiesbaden, 14. Okt. Der. König von Griechen- schönerungen ihrer Anstalten, das Unwerittatsgebaude selbst hm ,eine Stimmen laut qeroorben mi> man betont, daß der hes- land ist heute nachmittag nach Frankfurt zurückgefahren. -ine Tampiheizung erhalten. 3m Mtiforp«: 6abctt^RtoM M)eStaa7duse ^sperren selbst anlegen solle, um die » Kleme Mitteilungen °usH^-n und den.Nach »»-«-». Im«-»4 t--««-»s«1™*»»»?*:.«?*i5: KsäS auch im Laufe dieser Woche eine Kommission, worunter sich Damen, die sich nicht tennen, sitzen nebeneinanoer m einer i P^f Dr. Frhr. v. Sinnern undDr.Buchholz. Neu auch unser Landtaasaba. Erk befand, in den Vogesen, um Loge. Der Sanger Soundso singt. ^Zn oer ^ause Tragi trntcn in bcn QcbrEör|)cr ein die Prosessoren Schenck, Varentrap^ die dort anaeleaten ^balwerren einer eingehenden Besichtigung eine der Damen die andere zuthulich: „Ist ^)hnen ber | v. Savigny. Es habilitierten sich m der medizmischen: die dort ar^etcgren ^yatspErren einer 9 ) Bericht iu er- Soundso nickt auch zuwider?" „O nein," sagte die andere, Fakultät Dr. Otto Loeni und Dr. Borrmann. Unbesetzt blieb unb, zu unterzichen und der Regierung hiernach Bericht zu er- soundso nicht auch z » ein Gesvräck zweier Keibt zunäckfft der Lehrstuhl für National ökowmie. Ihn vergah statten. Hoffentlich läßt sich unsere Regierung, wie sie an- ,-,ich bm Frau Soundso . Selten war em Gespräch Swerer» ngsweise Dr. Schmäle aus Greifswald, an dessen Stelle ,etzt scheinend vor hat, nicht davon abbringen, diese Thalsperren Damen rascher im Keime erstickt. Dr. v. Halle aus Berlin tritt. Im Wintersunester besuchten 1047j ßbst anzul-g-.. es würbe das unserem V°g«chettrnh — " Mdenten und d» zmn Segen gereichen und sich zweifellos m den seither stillen herige Rektor Zur Uebergabe seines Amtes an den neuen Rektors jThälern desselben eine reiche Industrie entwickeln. ~ J . ! Vrosessor der Theologie 0. Dr. Jülicher. Der neue Rektor wandte. "München, 14. Okt. Vergangene Nacht 1 Uhr fandt^^ nun nn die festliche Versammlung, um ihr in seiner RÄtorats-^ der ^uafübrer des um diese Zeit dort cintreffenden Zuges in I rcbe den Geist wahrer Wissenschaft zu bekemicn, in welchem die Station T-ud-rlng bei Machen jemanden auf --------. Er wollte nun, nachdem einige Waggons abge- ba^ ferner führte er in seiner Rede aus, daß die stoßen waren, ins Stationszimmer eintreten, um Meldung I historische Methode keine andere zu werden brauche als die bis- abzustatten. Der hier schlafende > im Dienst befindliche herige, die der historischen Wissenschaft überhaupt, aber daß, wenn Stationsauffcher der in diesem Dienstzimmer jüngsti »Ott anem man ** einer no tw end,. Unbekannten räuberisch überfallen worden war, und deshalb,! sich eingehender mit dem werdenden Christentums der Sicherheit wegen, ein Gewehr neben sich stehen hatte, I beschäftige als mit dem offiziell festgestellten. erwachte, schoß in der Schlaftrunkenheit, in der er wohl Weimar, 13. Okt. Vom 18. tzs 20. Oktober si^ hier der,' einen neuen Ueberfatt vermutete, gegen die Thür -d traf 3 Vertreters ÄS? den draußen stehenden Zugführer mitten ms toitebenden 14 Organisationen dernichtineorporiertenStudierenden. * Grimma, 14. Okt. Ter Brunnentoner Richard jg. Oktober findet in der „Erholung" ein Begrüßungsab^ Thiele wurde am Samstag mittag durch Zusammenstürzen der folgende Tag ist den Sitzungen der einzelnen Sektionen eines etwa 20 Meter tiefen Brunnens verschüttet. Unb den Verhandlungen der Hauptversammlung gewidmet, Tew setzt war die Rettung unmöglich, Obwohl Brunnenbauer und größten Raum in diesen wird die Formulierung des sogen. Ver- l Moniere ausDresden bei den Ret ungsarbeiten thätig lretüngsprinzips einnehmen, d.h. des Pruyips, b^bvemoa^ ner && war meine? Versammlung aller Nichtkorporierteu gewählten Vorstände die l s^^- H^te nuttag lebte tor Ve^chütttte no Studentenschaft, Eharlottenburg, Techmfche Hochschule . gestellt, ein Gutachten der Obermedizinalbehörde darüber! "" - ■ ' -4 Mttes^getötä ^Xn^^ä!Crb(I7^1bfe^^cfl^gten),bom i Handel und Verkehr. UolksiMschast» Obermedizinalbehörde zugegangen, und zwar dahin lautend: au§ ben H^den der Schuckert-Gesellschaft perfekt ae*-, Ernst' Winter ist nicht durch den sogenannten Von einer Zusammerstegung der Aktien, von der ein Gs- ! „Schächtschnitt" getötet worden. Tie völlige Blut-j^cht wisien wollte, ist nicht die Rede. . m leere des entseelten Körpers ist vom medizinischen Stand-1 Breslau. 14. DEL ^Nachdem die Verhandlungen m Berlin punkt aus leicht erklärliche da durchs Abtrennung sämtlicher mit ben Gläubigern der Rhe d erer verelmgttt Schiffer am vei^ tvorden war. nB |^umc cn,l — ■, ■—w * Selbstmord der Gräfin Seckendorfs. Trer Gräsin Melanie Seckendorfs hat sich in Italien vergiftet. Gräsin Melanie war mit dem Engländer Bacon vermahlt.^ Sie ist 1877 in Berlin geboren und die zweitälteste der bretj Bleibtreu, Karl, Der Verrat von Metz. Illustriert wo« Töchter des Grafen Curt Bernhard v. Seckendorff. Ihres "Ehr. Speyer. (109 S.) Stuttgart Karl Krabbe. 1 E. Mutter war «eine geborene Freiin v. Gärtner-Griebenow. D r e w s , Prof. t>. Paul, Christus unser-^eben. P^ngten^ Sie^ war ^ebenso we'gen ihrer tzcheleganten I wegen ihres lebhaften, zum (^zentrischen Ärood: 25 % 9 ” rakters bekannt. Sie weckte feck kurzer Zeck Mit ihrem Neumanns Börsentabellen (Bilanz-Tabellen) l.-Jahrg- Gatten .-in dem durch MascagNi bekannt gewordenen Stadt- 3 2L (101 S.). Berlin SW., Alfred Neumann. 3 Mk. I chen Pesaro. Nocks am Abend zuvor war die junge, blühende! Schwarz, Dr. E., Dr. Schröder und die preuß. Oberlehrern ‘ • ' - - - r eine Ehrenschuld hreußens. 2. Aust (41 S.) Schalke, Morgen! Kannegießer. 60 Pfg. . t läschcken Sohnreys Dorfkalender 1902.. Hrsg, un Auftrage des Aus-« schusses für Wohlfahrtspflege auf bettt Lande. (100 S.) Berlin daraus Trowitzsch u. Sohn. BO Pfa. - ' Stechert's Armee-Einteilung und Quartierliste des dtsch. Reichsheeres und der kaiserl. Marine. 42. Jahrg. 337. Ausgabe, (95 S.) Berlin, Karl Siegismund. Mk. — .80. Zeitlexieon. August 1901. (S. 106-^208). Stuttgart, Dtsche. Verlags-Anstalt 1 Mr. sierte Suppen, Erbswürste mrd DorrgemüsS geliefert. Die Qualität dieser Lieferung hat den Beifall des Herzogs in so hohem Maße gefunden, daß sich derselbe veranlaßt gesehen hat, der ge-i nannten Fabrik in einem besonderen Briefe, seine volle Zufriedene heit auszudriicken. io. Nied^rweisel, 13. Okt- Der Reichsabgeordnete unseres Wcckstkreises, Gras Oriola, hielt im „Löwen" hier eine sowohl aus dem hiesigen Orte, als auch aus der Um-. gegend stark besuchte, von Realfchuldirektor Jäger-Butz- Kation, bäch eröffnete Versammlung abz an der 150—160 Herren teil- AV*‘"3 w nahmen. Graf Oriola erstattete den Bericht über seine Thädigkeit in der ab gelaufenen Reichstagsperiode und er-I örterte ferne Steckung zu den Tagessiagen. Zunächst be-I handelte er in fesselnder Weise nationale Fragen. Ter Ar-i tillerievermehrung hacken selbst sonstige Gegner der Militärerhöhung zugestimmt. Die Flottenvorlage sei mit ßOl gegen 103 Stimmen durchgegangen. Tie Hunnenbriese aus China hatten sich als Uebertreibungen bezw. als Unwahrheiten heraus gestellt. In Kolonialfragen vertrete er, tvotzi der ganz gewiß vorgekommenen Fehler der Kolonicckverwaltung eine gemäßigte, verständige Eisenbahn-! Politik. Doch auch, für das Inland fordere er diese. Des-f halb sei er beispielsweise shets in der hessischen Kammer für die Nebenbahnen eingetreten. —‘ Um die durch die Flottenvermehrung entstehenden Kosten zu decken, sei er für die Erhöhung der Börsensteuer, für eine Totalisator-1 steuer, sowie für eine Erhöhung der Champagner-, Likör- und JmportbierstMer ein getreten, was er auch in Zukunft thun werde, um eine BÄgstung der kleineren Leute zu verhindern. Warm sei er ferner und auch mit Erfolg für eine bessere Fürsorge der Invaliden des Militärstandes ins Zeug gegangen, fo dcch die Regierung eine Vorlage talsgearbeitet häbe, in der eine Mehrausgabe von 14—15 Millionen Mark für Besserstiellung der Invaliden der Unterklassen, für Kriegs- und Vershümmelungszulagen, für Auf-! besserung der Witwen- und Waisenunterstützungen rc. vorgesehen worden sei. Er sei ferner dafür, daß an Friedensinvaliden, an solche, die durch! Explosion, Schiffbruch rc. invalid geworden seien, gezahlt werde. — Zu der sozialpolitischen Gesetzgebung übergehend, betonte Redner, daß er für eine Revision der Unfall- und Mtersversicherungen, für eine Verschmelzung der Versicherungen und eine Verbilligung der Lasten sei. Ein Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Arbeitern dürfe nicht gemacht werden. Mit Frhrn. v. Heck habe er eine Verbesserung der Lage der Heimarbeiter, z. B.: der Nähterinnen gefordert. — Auch für die Gewerbegerichtsnovelle sei er eingetreten. Für die Zuchthausvorlage habe er nicht gestimmt, wohl aber für Koalitionsfreiheit, Freiheit der Verbindung der Vereine plädiert. Auch für das gcheime, direkte Wahlrecht, für Geheimhaltung der Wahl und für Tiäten der Abgeordneten habe er 9^ ® £ bannt stimmt. Dagegen sei er gegen den Terminbandel int Ge- Erers treibe, trete aber für Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs und die Auswüchse der Konsumvereine eta. Jßei der heitersten Laune gewesen, und niemand hatte! frage: der „Lex Heinze set es zum ersAnmale, bet dem Bräunt-ltrauriges Ereignis träumen lassen. Am Morgen Kanne weingesetz zum zweckenmale zu der so bedauerltchen Ob- - b jn ihrem Becke entseelt vor. Ein Fläschchen struktnon nur Retchstag kuf dem Nachttisch, das Ueberreste einer Mischessenz von! ratung ^es ^^artfentwurfs ans Werk gesetzt w^den solle. I bit’teTen Mandeln und Morphium enthielt, deutete Warm set er dafür etngetreten, daß! durch der hin, welchen Todes sie gestorben. Zudem fand sich auch! Kohlen- und Petroleumverteuerung entgegengetreten werde. - em Bleistift hin geworfenes Schreiben vor, in dem! Was auslandtsches Fletfch anbelange, so wunfche er; Ritten Liie^rci[ Gntschlust aus dem Leben zu scheiden, kund giebt MS “i”»--- w »- SiÄSÄ" $ÄW6m& Ä ; w » 8flS$äÄ-a fiphiimt- nur hip Seite berieniaen die eine Erböbuna! wurde gestern, als er in der Schelde vor Anker lag, von wollen. Tie Regierung habe wahrhaftig nicht zu hohe (eher I dem belgischen Dampfer Theresia und dem deutschen noch zu geringe) Zölle cmgesetzt; sie lasse dadurch! erkennen, Dampfer Sonnenburg an gerannt und mußte sosort tn§. bafii sie sich der EinsiM, so könne es nicht Wecker gehen, Trockendock gebracht werden, nicht versMieße. Die Sozialdemokraten verwürfen wohl die * Was möchten Sie sein, wenn Sre nrcht Lebensmittelzölle, wollten aber z .B. die Eisenzölle bei- wären, was Sie sind? Auf diese bedeutungsvolle, behalten. Tie Interessen der Viehzüchter, der Getreide- von einem großen Pariser Blatte gestellte Frage haben Produzenten, der großen und kleinen Bauern gingen wegen Liane de Pougy und eine Reihe nicht minder berühmter.. -- :ber Zolltariferhöhung zusammen Er hoffe eine fm: die Persönlichkeiten kürzlich ausführlich! geantwortet. Wck Mittwoch den 16. Oktober: >ie* Zwillinasschwester". - Landwirtschaft günstige Lösung der Frage. — Reicher Verfall hielten dre Frage für rnteressant genug, um sw Donnerstag dckr 17. Oktober, abends V»8 Uhr: „Das Glück". — lohnte den Redner, dem Bürgermeister Kraus grill unsererseits zum Gegenftand emer Enquete zu machen. Bts ben zg. Oktober: „Wallensteins Lager". Hierauf: „Die bankte; Graf Oriola ergriff dann nochmals das Wort jetzt haben wir folgende Meinungsäußerungen zu, ver-»P^colomini". — Samstag oen 19. Oktober: „Ueber unsere Kraft . zu einer kurzen Ansprache und schloß mit einem Hoch auf zeichnen: Kitchener schreibt: Was ich sein möchte,! ^Zweiter Teil). — Sonntag den 20. Oktober, nachmittags 3v> ufyc: Kaiser und Großherzog. ‘ wenn iäy nifyt wäre, was ich! bin? — Entschieden möchte! ,Flachsmann als Erziehers 7 Uhr: „Das Gluck . - JJtontag oen _6, „ . t!Z . . ich Tewet sein, da könnte ich doch endlich einmal eine 21. Oktober: „Wallenstems Tod . k Darmstadt, 14. Okt. Von den Angchöngen der vom Siegesnachricht nach Hause telegraphieren.-Bülow: wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Schwurgericht verurteilten Gebrüder Hermann und Max Ich möchte am liebsten Posadowsky fein, dann konnte ich 1 » Marx wurde noch nachckaglich das eingebrachte Vermögen ja die Verteidigung des Zolltarifs dem Bülow überlassen, der Frauen von 80 000 Mk., sowie die weitere von den! — Po sadows ky: Und ich möchte Bülow sein: da spräche Verwandten gezahlte Summe von 20 000 Mk. in den Kon- ich einfach: lieber Posadowsky, blamieren Sie sich mit kurs angemeldet, sodaß sich für die Gläubiger höchstens 6 pCt. dem Zolltarif, so gut Sie können, und ich selbst Ware statt der voraeselenen 45 pCt. ergeben. Bekanntlich toben fein heraus. -Marten: Ich,Ware am liebsten der Gaul flau oer vorg । ) ,, v y ) ) Isidor - bas ist der einzige mt ganzen Regiment, der die Geschworenen haupsiachlich deshalb mildernde Umstande b’r ^ibigen Geschichte keine Unanehmlichkeiten gehabt bewilligt, weil auf diese Forderungen verzichtet worden roar. Roo sevelt: Persönliche Sicherheit geht mir über h. Nauheim (bei Gr.-Gerau), 12. Oft. Wegen Sittlich- - ich, möchte daher jeder fein, nur nicht Roosevelt, keitsv erbrech en wurde heute durch die Gensdarmerie ber | _ Detlev v. Lilien ervn: Nachdem ich die Leitung 7 4 Jahre alte, verheiratete, in guten Verhältnissen lebende eines Ueberbrettls übernommen habe, möchte ich ein Mann Landwirt Hch. Mischlich 3r von hier verhaftet und in das sein, der von ber Leitung eines Ueberbrettls eine Llhnung Untersuchungsgefängnis in Darmstadt eingeliefert. Er ist be- hat. — R»thschrl to Wenn ich nicht Rothschild w ä r e, > schuldigt und geständig, seit einer ganzen Reihe von Jahren so möchte ich Rothsch-ild f ein. — Unsere Frage hat sich! sottgesetzt vergangen zu haben. wollt', itfy war' ein Louisd'or, da kauft' ich mir gleiche hs Frankfurt, 14. Okt. Nach Mitteilung des Statisttschen j Bier davor!" (Lusttge Blatter.) Amtes ist die Volkszahl für den Stadttreis Frankfurt a. M. I ——1 unter Birücksichtigung der seit der letzten Volkszählung poli- 'Zeilich gemeldeten Zu^ und Abwanderungen, sowie des ent- yUUJUUJUTlU sprechenden Ueberschuffes der Gebutten über die Sterbefälle Marburg, 13. Okt. Heute hat sich der feierliche R e ktora t s- am 1. Oktober mit rund 295 000 anzunehmen. — Die w e ch s e l unserer Universität vollzogen. Schon von -H Uhr an Großherzogin von Hessen traf heute früh ^0 Uhr hier!^E^^^^^^ach" l1^udr^crgangen^wa^"unü^^unter einem ein, besuchte die Stadt und reifte nachmittags nach Schloß keierlichen Vorspiel der Orgel zogen die ossiziellen Vertreter der Wolfsgarten zurück. tTlnwersität herein. Voran schritten die Chargiecken der stuoenttschen ~ ~' Wiesbaden, 13. Ott. Der deutsche Botschafter in. London, Vechindnngen nnt ihren Fahnen. Dann nahten die toiderr Ped^e ----1-7—0-# ---_---ö-- ---o ----- o - . I .-wlrsoaocn, . _____Y. 'n it.____Antt^trackt. die aoldenenStäbe inderHand. Hücker ^Quellen anzukaufen. Infolge wiederholter Proteste fettens Graf Hatzfel-d, ist von I der obechessischen Mühlenbesitzer ist nun diese Absicht wieder die Kur in Nauheim noch - ... . r .. . -- aufacaeben worden und es besteht jetzt das Vorhaben, auf Gesundheitszustand gebessert. Der Botschafter ist so leidend, und .. aufgegeoen woroen uno es IW oa „ )......' J - Bahn, sondern zu Waffer auf dem Unwemtat. Der bisheriae Rektor v. , ! ,T t vergangene Jahr fernes Rektorais^ । Oktober Barometer 1 aus 0° reduziert s ö der Lust Ab olute Feuchttgkeck Relative Feuchtigkeit Windrichtunx 14. 2“ 747,2 + 11,8 7,8 76 8. 14. 9“ 746,6 + 9,0 8,1 95 SE. 15. 7“ 745,6 + 2,9 5/ö 98 8E. Cigarren. Carl Schneider Cigarren. ----- Oäesse^g Marktplatz 5. 6551 — -— Spezialität: Vorstenlanden, sog. Nadal-Cigarre Detailpreis pro Stück 6 Pfg. Bei gr6B^ASrXlgXWjäverkäufer XXX Zahlreiche sonstige empfehlenswerte Sorten in jeder Preislage. XXX Bekanntmachung. Bet der Stadt Gießen ist die Stelle eines Mureaugehitfen der Bürgermeisterei (alsbald anderweit zu besetzen. Mit der Stelle ist ein pensionsfähiger Anfangsgehall von (1800 Mk^ steigend um jährlich 60 Mk. bis zum Höchstgehalt von 3000 Mk^ auch Wittwen- und Waisenversorgung nach Maßgabe 'der Satzungen über die Dienstverhältnisse der Gemeindebeamten (der Stadt Gießen verbunden. Militäranwarter, welche eine der Prüfungen für Bureau- Vorsteher bei den Kreisämtern, I. Kategorie im Finanzfach oder nur Gerichtsschreiber bestanden haben, auch im Stenographieren (gewandt sind, werden bevorzugt. Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnissen sind bis zum H. November 1901 bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Gießen, den 1L Oktober 1901. .Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. f Mecum.6834 Norddeutsche Eagel-toeL-tallsM in Berlin Hiermit bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß wir infolge Ävlebens des Herrn Hugo Wolf unsere Generalagenten: Mainz tzear. bisherigen Jirfpektor derselben, Herrn Friedlich O’heäi eöB Glessen Übertragen haben, der seinen Wohnsitz in Mainz nehmen wird. Das Bureau bleibt vorläufig Bonifaotnsstraße 5 in Mainz. <6807 I. D.: _________BI. A. Direktor. Geschäfts-Empfehlung. Beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß ich in meinem Hause Bleichstraße 8 eine 04100 Km- in) WteWeiuem (errichtet habe. Durch langjährige Thätigkeit bei der Firma Reiber bin ich Kn der Lage, jede in mein Fach einschlagende Arbeit prompt und billigst mrszuführen und empfehle mich Hochachtungsvoll H. Haas Hi. morgen Ziehung Das beste tägliche Getränk. fofifk- jeder als tägliches Getränk an Stelle von Kaffee und Thee genießen, welcher seine Nerven schonen und Körper und Geist rege und gefüllt) erhalten will. der VannMter Pferde-Lotterie. 1 eleganter Wagen, Iwkispällver mit 2 Pferden vud kompl. Geschirr i. W. von la. Md. 6000. 1 Reitpferd mit Sattel und Zaum i. W. von la. Mk. 2000. 1 Stuhlwagen mit 1 Pferd und Geschirr i. M. von ca. Mk. 1700. 17 Pferde oder Fohlen im Grsamtnittte von M. 10300. 535 andere Gewinne im Gesamtwerte von Mk. 5000. Lose ä 1 Mark, 11 Lose 10 Mark. Ziehungsliste und Porto 20 Pfg. 6740 In Giessen bei- Rioh. ßuchicker, Hob. Schäfer, W. Semmler, Ph. Weller. Mittwoch den 30. Olt. 1901, nachmittags 21/, Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die dem Wilh. Schwall Hu und Kinder vor Namen stehenden Grundstücke: Flur 36/2067ie — 503 qm Hof- raite aus die Eichgärten und die Wiesen, Flur 36 2067,0 — 159 qm Grabgarten daselbst, Flur 36/206°/,o — 129 qm Grabgarten daselbst, Flur 36/20671» — 306 qm Grasgarten daselbst, Flur 36/2O6*7io, - 45 qm Wiese daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Versteigerung wird auch dann genehmigt, wenn bei derselben der Schätzungspreis nicht erzielt wird. Gießen, den 11. Oktober 1901. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. 6855 Bekanntmachung. Donnerstag den 17. lfd. Mts., gegen 10 Uhr anfangend, sollen in der Wohnung der Heinrich Brück Witwe 2 Wagen, 2 Pflüge und Egge, Häckselmaschine, Dickwurzmühle u. sonstige Oekonomiegeräte, 2 Kühe, Stroh und Spreu öffentlich meistbietend versteigert werden. Men-Buseck, 15. Okt. 1901. Gr. Ortsgericht Alten-Buseck. Körber. 6860 FürLebkchellblllkettl^K" 9“X“‘ BimOch, W Rohgeuutz vorzüglichen Cali- foruifchen Tafelhonig. 6688 Otta 8ck»»l, Seltersweg 39. 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Seit.: tzrschewt B Ausno r Mont sffi ffÄ Md den । und Schrrlft Mße f“r Slnzeiger JmA (Kreisblatt öffentlichen Parzellm ' mortung i daselbst Die e machung schriebenen 151 1/10C Nr. 167 f Gies Die c Wb des g filhrenbm Gieß h-st einen Ae „Aeng daß die । Virchpws haben erst sanre WM des 9Äfa mini/rerf St innen Mail nicht nach & zu erkennen, Nation bis Geuugthnnnc eigen zu ni Gestern Stelle einet muß, weil s gerade üBei die Verleiht gar nicht b titel ist übe Darstellung Sensation" i Diplom, kein hätte Virchc sollen? Tie Ä dort (i: «Warzen y Gebiete der der Kunst. ■ Virchow die PEW Ad gespielt hab Mbliden, « lache schlecht, der er der grö' . . Än diej knüpfen. Ö orden hätte ^^den, und. eine j fW sich, £ Füllung, bi Ware. N die Hüll L' Wirr seb WE 6= A §< Cftobe* B-r untetSEti den bündler?^n n dor, er • oie ^aftlidw^^e b